Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben 11. März 2010 | Von Michael Krueger
    Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes sind regenerative Energien derzeit in aller Munde. Wie realistisch ist aber eine Voll-Versorgung durch regenerative Energien in Deutschland? Und was bringt es für das Klima? Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie). Kann man mit diesen Energieformen den Primärenergieverbrauch in Deutschland abdecken? Der Primärenergieverbrauch ist der Gesamtenergieverbrauch mit Strom, Wärme und Verkehr in Deutschland. Der primäre Energiebedarf Deutschlands wird derzeit zu über 90% aus den konventionellen ...

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  • OW (12. März 2010, 00:03) in Wie ein Klimaforscher die Erwärmung voranschreiten lässt: Hallo zusammen, Etwas zu lachen – Aus einem anderen Blog —- Was ist Wissenschaft? Wenn man in...
  • south (11. März 2010, 19:41) in Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben: Danke Michael Krüger! Wieder eine super Argumentationshilfe in Diskussionen mit Arbeitskollegen und...
  • Bibliothekar (11. März 2010, 19:37) in Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben: Herr Krüger, danke für das sehr schöne Thema. Der deutsche Solarmarkt, einst als Heilmittel...
  • Quencher (11. März 2010, 17:36) in Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben: Etwas unterhaltsames zum Thema, Wolfgang Röhl schrieb auf der Achse: AKW, nee! Lieber Strom vom...
  • Michael Krüger (11. März 2010, 17:20) in Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben: @Eng Danke für die Blumen. Die “EE-Träumer” berufen sich idR auf irgendwelche...
  • Alexander (11. März 2010, 15:36) in Wie ein Klimaforscher die Erwärmung voranschreiten lässt: Hallo upjohn, vielen Dank für Ihre Zusammenfassung. Ich hatte zwar Ihr Posting 112 mit dem Video zwar...
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    8. März 2010 | Von Rudolf Kipp
    Über das Dahinschmelzen der Klimakampagne

    In letzter Zeit ist es im deutschen Blätterwald beim Thema Klimaaktstrophe spürbar ruhiger geworden. Offenbar eignet sich die Grundstimmung, die sich durch ungewöhnlich langen und kalten Winter eingestellt hat nur wenig, die Furcht vor einer katastrophalen Erwärmung weiter zu schüren. Auch sind die Nachrichten, die zu verkünden wären, passen so gar nicht in das Bild, das so lange von den Medien hierzulande gezeichnet wurde. Nämlich eben jenes von den tausenden Wissenschaftlern weltweit, die sich alle darin einig sind, dass ein durch Menschen verursachter Klimawandel stattfindet, oder zumindest unmittelbar bevorsteht, welcher ausschließlich negative, wenn nicht gar katastrophale Konsequenzen nach sich zieht. Das ...


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    7. März 2010 | Von Rudolf Kipp
    NovoArgumente präsentiert: Das Alternative Kopenhagen-Manifest

    Die Enttäuschung über das Kopenhagener Abkommen ist allgegenwärtig. Die Staatschefs der Welt haben im Dezember 2009 versprochen, mehr Geld zur Bewältigung des Klimawandels bereitzustellen und die weltweite Erwärmung auf zwei Grad beschränken zu wollen. Das liegt meilenweit entfernt von ihren ursprünglichen Zielen. Wie soll es weitergehen? Wir haben einen Vorschlag: unser alternatives Kopenhagen-Manifest. In Form von zehn Thesen bietet das Manifest Vorschläge dafür, wie die Menschheit nach dem gescheiterten Klimagipfel Freiheit, Wohlstand und ein angenehmes Leben für alle erreichen kann. Lesen und diskutieren Sie mit unter http://www.novo-argumente.com/magazin.php/dfa/artikel/das_alternative_kopenhagen-manifest/. Das Manifest ist der ersten Beitrag in dem neuen Debattenforum „Aufbruch nach vorn!“, mit dem ...


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    6. März 2010 | Von Rudolf Kipp
    Wächst das Eis in der Arktis auch in diesem Jahr weiter?

    Der wohl bekannteste Internetblog, der sich skeptisch mit dem Thema globale Erwärmung auseinandersetzt, ist die Seite wattsupwiththat.com des amerikanischen Meteorologen Antony Watts. Und selbstverständlich wird auch dort die Entwicklung der Eisbedeckung in der Arktis kritisch unter die Lupe genommen. In einer dort im Februar veröffentlichten Analyse von Steven Goddard kam dieser zu dem Schluss, dass die Erholung des Eises in der Arktis sich auch in diesem Jahr fortsetzen würde.  Diese Einschätzung bekam jetzt prominente Unterstützung von Seiten des amerikanischen National Snow and Ice Data Centers (NSIDC). Diese Institution, die sonst eher für Prognosen im Sinne eines katastrophalen Verschwindens der Eisdecke ...


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    6. März 2010 | Von Peter Heller
    Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

    Vielleicht können Climategate und seinen Folgen („Africagate“, „Amazongate“, „Himalayagate“, „Hurricangate“ usw.) zu einer Versachlichung und Endemotionalisierung der Debatte beitragen. Denn es stellen sich nicht nur Fragen nach der Verläßlichkeit von Wissenschaft und Wissenschaftlern (Peer-Review-Prozeß in der Klimaforschung, Qualitätssicherung innerhalb der Arbeit des IPCC, wirtschaftliche Motivationen hoher UNO-Repräsentanten und beteiligter Forscher). Es sind nun auch wichtige fachliche Aspekte öffentlich sichtbar, die Politik und Medien nicht mehr ignorieren können. Die folgenden Punkte lassen sich derzeit festhalten: Baumringdaten und vergleichbare Proxies können nicht mehr als Goldstandard zur Ableitung von Temperaturen in der Vergangenheit dienen. Die Aussage, die gegenwärtig beobachtete Erwärmung wäre über einen längeren Zeitraum ...


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    5. März 2010 | Von Rudolf Kipp
    Kein Weltuntergang und trotzdem weiter wie bisher

    Gastbeitrag von Eva Ziessler (zuerst erschienen auf der Achse des Guten) Es wäre eine enorme Erleichterung, so Al Gore in der New York Times, sollte sich herausstellen, dass uns keine unvorstellbare, die menschliche Zivilisation gefährdende Katastrophe bevorsteht, die umfangreiche Präventivmaßnahmen zum Schutz der Menschheit erfordert. Es würde von uns genommen die schwere Bürde, von unseren Enkelkindern als kriminelle Generation verteufelt zu werden, die selbstsüchtig alle eindeutigen Warnungen in den Wind geschlagen habe, dass das Schicksal der Enkel in ihren Händen liege. Deshalb wünsche auch er, Al Gore, von ganzem Herzen, dass die Erderwärmung ...


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    4. März 2010 | Von Rudolf Kipp
    Stephen Fry übt Kritik an der katholischen Kirche

    Hier mal etwas völlig anderes. Stephen Fry spricht auf der Intelligence² Debate über die katholische Kirche, wobei er auf typisch britische Art äußerst höflich und doch auch äußerst bissig Kritik an dieser Institution übt. Einzelne Punkte als "Highlights" herauszustellen würde diesem durch und durch brillanten Vortrag sicher nicht gerecht werden. So erfährt man zum Beispiel, dass der Heilige Thomas Morus (Thomas Moore) zu seiner Lebzeit im 16. Jahrhundert dafür gesorgt hatte, dass Menschen als Ketzer verbrannt wurden, die die Untat begangen hatten, die Bibel in englischer Sprache zu lesen. Und dass eben dieser Thomas Moore als Leuchtturm der Unterdrückung der ...


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    1. März 2010 | Von Peter Heller
    In eigener Sache: Novo 105 (März/April 2010) erscheint am 4. März

    Pünktlich zum ersten März, dem meteorologischen Frühlingsbeginn, konnte ich heute die neueste Novo-Ausgabe mit dem Leitthema "Aufbruch nach vorn!" in die Hand nehmen. In diesem Heft erklärt uns Josef Reichholf, ob denn die Natur „fortschrittlich“ ist. Dominic Lawson wertet das Ergebnis von Kopenhagen als Beleidigung der menschlichen Intelligenz und das Kopenhagen-Manifest, das wir hier schon im Original veröffentlicht haben, gibt es nun auch in deutscher Fassung. Das Thema „Fortschritt“, ob in technischer, gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht, zieht sich wie ein roter Faden durch die meisten Texte.  Mit der Rolle der Wissenschaften angesichts politischer Verführungen setzen sich Günter Ropohl („Forschung und mentale ...


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    26. Februar 2010 | Von Peter Heller
    Anpassung kontra Vermeidung

    Dies ist ein sehr langer Text. Viel zu lang für das Internet, keine Frage. Ich habe mich trotzdem entschieden, ihn hier zu veröffentlichen. Den Anstoß dazu gaben Eduardo Zorita und Hans von Storch, die in ihrem Blog „Klimazwiebel“ zunächst eine Debatte über die Frage einer möglichen Kompromißlinie zwischen Skeptikern und Alarmisten eröffneten. Dies führte dann bald zu einem Meinungsaustausch über Anpassungs- und Vermeidungsstrategien. Hans von Storch hat diesen Impuls aufgenommen und seinen Text „On Adaptation“ zur Diskussion gestellt. Ich kann diesen Text nur jedem Leser wärmstens zur Lektüre empfehlen, es stehen dort eine Menge sehr intelligenter Schlußfolgerungen zu lesen. Das ...


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    23. Februar 2010 | Von Peter Heller
    Die Medienopfer

    Seit Jahren schon starre ich sehnsüchtig mein Telefon an und warte ungeduldig auf den ersehnten Anruf. Nein, nicht Hollywood soll sich melden, sondern viel besser das Böse an sich, der Teufel in Gestalt von wahlweise der Tabakindustrie (ich rauche tatsächlich gern) oder der Ölindustrie (ich fahre ein benzinbetriebenes Auto ohne jedes schlechte Gewissen). Gerne würde ich auch die Unterstützung der chemischen oder der Montanindustrie, von Automobil- und Flugzeugherstellern oder der Atomindustrie entgegennehmen. Und ich wäre ein ziemlich idealer Partner, um hemmungslosen Fleischkonsum (gerne von Burgerbratern aus dem Fast-Food-Bereich) zu promoten. Doch nein, keiner ruft mich an. Das kann doch nicht ...


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    21. Februar 2010 | Von Michael Krueger
    Klimawandel als Ersatzreligion

    Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Klimaschutz die neue Weltreligion? Die christliche Religion ist uns zu anstrengend geworden. Wir wollen an etwas glauben, und bevor wir an gar nichts glauben, glauben wir an den Weltuntergang. Das Ende ist nah, so die Experten, und wie es unserer christlichen Tradition entspricht, nehmen wir auch hier alle Sünden der Welt auf uns und die christlichen Kirchen nehmen die Botschaft dankbar auf. Mit 350 Glockenschlägen - entsprechend der CO2-Obergrenze - wird dem CO2-Glauben gedacht. Kirchen in aller ...


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    Artikel

    Schnee und Eis

    Warum am global wärmsten Januartag seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen Menschen erfrieren
    16. Januar 2010 | Von Wetterfrosch
    Es ist Mittwoch, der 13. Januar 2010. Mein Thermometer meldet mir 12°C unter Null, und der Schnee liegt seit 2 Wochen in Mitteldeutschland wie seit langem nicht mehr. Die Nachrichten sprechen von geschlossenen Flughäfen in England, von Kältestarre in Florida, von Kältetoten in Indien. Die Schneebedeckung der gesamten Nordhalbkugel erreichte den zweithöchsten, je gemessenen Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 1966. UAH meldet höchste Januartemperatur seit 1978 Eine Meldung jedoch passt scheinbar irgendwie nicht dazu, und sollte zum Nachdenken anregen: Die UAH-Temperaturen der unteren Troposphäre zeigen die höchste, je gemessene Januartemperatur seit 1978: -16,36°C global. Das klingt nicht gerade viel, doch im Durchschnitt liegen die ...
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    Indische Studie: IPCC übertreibt bei Gletscherschmelze im Himalaya
    10. November 2009 | Von Rudolf Kipp
    Die Diskussion, ob das Abschmelzen der Gletscher weltweit direkt mit dem Klimawandel zusammenhängt bekommt neuen Zündstoff. Zum ersten mal hat jetzt die indische Regierung westliche Wissenschaftler mit eigenen Forschungsarbeiten konfrontiert, in welchen der Rückzug der Gletscher im Himalaya untersucht wurde. Bei der Präsentation der Studie am Montag sagte der indische Umweltminister Jairam Ramesh, dass durch diese Arbeit die gängige Meinung über das Abschmelzen der Gletscher in Frage gestellt würde. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Gletscherschmelze im Himalaya und dem globalen Klimawandel könne, so Ramesh, nicht hergestellt werden. Auch wenn sich einige Gletscher im Himalaya nach wie vor auf dem Rückzug befänden, ...
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    Das Ende der Arktischen Schmelzsaison – Ein Resümee
    16. September 2009 | Von Rudolf Kipp
    Diese Tage genügt ein Blick aus dem Fenster um zu erkennen, dass der Sommer vorüber ist und der Herbst langsam Einzug hält. Und weil in diesem Jahr neben Weihnachten außerdem noch die Weltklimakonferenz in Kopenhagen vor der Tür steht, können wir sicher sein, dass ähnlich wie die Menge an Lebkuchen und Schokonikoläusen in den Geschäften auch die Zahl der Publikationen zum Thema Klimawandel und seine Folgen in der Presse in Richtung Dezember rasant ansteigen wird. Und ebenso sicher können wir sein, dass sich ein nicht geringer Teil dieser Publikationen mit der Eisentwicklung an den Polen beschäftigen wird. Die Arktis und die ...
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    Wissenschaft

    Die Medienopfer
    23. Februar 2010 | Von Peter Heller
    Seit Jahren schon starre ich sehnsüchtig mein Telefon an und warte ungeduldig auf den ersehnten Anruf. Nein, nicht Hollywood soll sich melden, sondern viel besser das Böse an sich, der Teufel in Gestalt von wahlweise der Tabakindustrie (ich rauche tatsächlich gern) oder der Ölindustrie (ich fahre ein benzinbetriebenes Auto ohne jedes schlechte Gewissen). Gerne würde ich auch die Unterstützung der chemischen oder der Montanindustrie, von Automobil- und Flugzeugherstellern oder der Atomindustrie entgegennehmen. Und ich wäre ein ziemlich idealer Partner, um hemmungslosen Fleischkonsum (gerne von Burgerbratern aus dem Fast-Food-Bereich) zu promoten. Doch nein, keiner ruft mich an. Das kann doch nicht ...
    21 comments
    Aber die wissenschaftliche Basis im IPCC Report ist korrekt – oder etwa doch nicht?
    19. Februar 2010 | Von Rudolf Kipp
    In letzter Zeit verging keine Woche, in der nicht neue Meldungen auftauchten, dass wieder Fehler und Ungenauigkeiten im 4. Sachstandbericht des Weltklimarats (IPCC AR4) offen gelegt wurden. Hier noch einmal die inzwischen bekannten Fehler: Himalaja Gletscher, Landwirtschaft in Afrika, Regenwälder im Amazonas, Niederländische Geographie, Schäden durch Extremwetter, Studienarbeiten als wissenschaftliche Veröffentlichungen und  die angebliche Zunahme der Hurrikans. Fast täglich scheinen neue Skandale hinzu zu kommen. In allen Fällen wurden Tatsachen stark übertrieben oder sogar sachlich falsch dargestellt. Die meisten dieser Fehler resultieren aus unwissenschaftlichen Studien, die verwendet wurden. Die Verteidiger (und hier) des IPCC führen ins Feld, dass die meisten dieser ...
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    Vom Wesen der Klimaskeptiker
    12. Februar 2010 | Von Peter Heller
    Ich habe schon einmal versucht, mich diesem Thema zu nähern. Unvollkommen, wie die Leserkommentare zeigen. Der Verlauf der Diskussionen bei Readers Edition und die aktuellen Debatten über die Zukunft des IPCC haben mich inspiriert, die Frage erneut zu beleuchten. Denn spätestens, wenn den Alarmisten die Sachargumente ausgehen, greifen sie zu Diffamierungen, die dann immer schnell in den Begriff „Leugner“ münden. Das ist perfide, auch ohne gleich die gewollte Nähe zum „Holocaust-Leugner“ zu bemühen. Und trotz der Tatsache, daß es die Skeptiker waren, die durch fortwährende Aufklärungsarbeit die Fehler im IPCC-Bericht und die wirtschaftlichen Verflechtungen von UN-Spitzenfunktionären in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt haben, ...
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    Climategate

    Die Medienopfer
    23. Februar 2010 | Von Peter Heller
    Seit Jahren schon starre ich sehnsüchtig mein Telefon an und warte ungeduldig auf den ersehnten Anruf. Nein, nicht Hollywood soll sich melden, sondern viel besser das Böse an sich, der Teufel in Gestalt von wahlweise der Tabakindustrie (ich rauche tatsächlich gern) oder der Ölindustrie (ich fahre ein benzinbetriebenes Auto ohne jedes schlechte Gewissen). Gerne würde ich auch die Unterstützung der chemischen oder der Montanindustrie, von Automobil- und Flugzeugherstellern oder der Atomindustrie entgegennehmen. Und ich wäre ein ziemlich idealer Partner, um hemmungslosen Fleischkonsum (gerne von Burgerbratern aus dem Fast-Food-Bereich) zu promoten. Doch nein, keiner ruft mich an. Das kann doch nicht ...
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    “ZDF Umwelt” zeigt Pannen im IPCC Bericht
    21. Februar 2010 | Von Rudolf Kipp
    "Gute wissenschaftliche Praxis; beim Weltklimarat scheinen einige damit wirklich ein Problem zu haben...". Aussagen dieser Art konnte man in den letzten Jahren in vielen Internet-Blogs lesen. Und bis vor kurzem auch ausschließlich dort. Dass jetzt aber auch in einem Umweltmagazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen derart offene Kritik am IPCC laut wird, hätte noch vor wenigen Wochen wohl kaum jemand für möglich gehalten. Diese deutlichen Worte fielen nämlich im ZDF Magazin "Umwelt". Waren bisherige Skandale, wie Klimagate oder die Rücktrittsforderungen an IPCC-Chef Pachauri noch kaum in den Mainstream Medien angekommen, haben die jüngsten Affären rund ums IPCC das Fass wohl definitiv zum Überlaufen ...
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    Aber die wissenschaftliche Basis im IPCC Report ist korrekt – oder etwa doch nicht?
    19. Februar 2010 | Von Rudolf Kipp
    In letzter Zeit verging keine Woche, in der nicht neue Meldungen auftauchten, dass wieder Fehler und Ungenauigkeiten im 4. Sachstandbericht des Weltklimarats (IPCC AR4) offen gelegt wurden. Hier noch einmal die inzwischen bekannten Fehler: Himalaja Gletscher, Landwirtschaft in Afrika, Regenwälder im Amazonas, Niederländische Geographie, Schäden durch Extremwetter, Studienarbeiten als wissenschaftliche Veröffentlichungen und  die angebliche Zunahme der Hurrikans. Fast täglich scheinen neue Skandale hinzu zu kommen. In allen Fällen wurden Tatsachen stark übertrieben oder sogar sachlich falsch dargestellt. Die meisten dieser Fehler resultieren aus unwissenschaftlichen Studien, die verwendet wurden. Die Verteidiger (und hier) des IPCC führen ins Feld, dass die meisten dieser ...
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