Die Spur der Wolken oder wie das IPCC die Wolkenbedeckung ignoriert Teil III

12. August 2014 | Von | Kategorie: Artikel

In meinem letzten Beitrag zum Thema Wolken habe ich gezeigt dass die experimentellen Ergebnisse des ISCCP Projektes zur Wolkenbedeckung eine kritische Überprüfung überstanden. Dabei ergab sich, dass die Wolkenbedeckung von 1985 bis 2000 in einem Maße abgenommen hat der die Erwärmung in den letzten beiden Dekaden des 20. Jahrhunderts erklären könnte. Die beiden folgenden Bilder zeigen die Beobachtungen.

 

Das erste Bild zeigt als rote Kurve die Zunahme der Temperatur als Anomalie aus den GISS Daten. Die blaue Trendlinie dient nur dazu das Auge zu leiten.

Gistemp2001

Im zweiten Bild ist die Abnahme der Wolkenbedeckung als rote Kurve aus den ISCCP Daten eingezeichnet. Auch hier dient die blaue Trendlinie als Markierung, um das Auge zu leiten.

Man sieht im Vergleich beider Bildern dass die Abnahme der Wolkenbedeckung mit einer Zunahme der Temperatur korreliert. Das ist natürlich nur die Auswertung eines Laien, aber durchaus die Basis für eine Frage an die Klimaforscher, wie viel Prozent des Temperaturanstieges zwischen 1985 und 2000 durch die Abnahme der Wolkenbedeckung verursacht wurde. Eine Frage auf deren Antwort ich im Bericht AR5 des IPCC im Jahr 2013 gehofft hatte. Aber gehen wir zurück zum AR4 ins Jahr 2007.

Die experimentellen Daten zur Wolkenbedeckung im Ar4

Wolkenbedeckung2001Wir haben ebenfalls gesehen, dass es seit spätestens 2004 in der Arbeit von Palle et al. in der wissenschaftlichen Fachliteratur experimentelle Ergebnisse veröffentlicht wurden aus denen die Autoren eine Abnahme der Albedo der Erde errechneten die in dem Zeitraum von ca. 1985 bis 2000 stattfand. Den Autoren des IPCC AR4 waren diese Daten zur Wolkenbedeckung ebenfalls bekannt. Sie stellen auch fest, dass die experimentellen Beobachtungen des ISCCP Projektes konsistent sind mit Beobachtungen die in verschiedenen Arbeiten veröffentlicht wurden. Die Autoren des AR 4 stellen auch fest, dass die beobachtete Abnahme der Wolkenbedeckung dazu passt, dass der Earth Radiation Budget Satellit (ERBS) in dem gleichen Zeitraum eine Abnahme der reflektierten kurzwelligen Strahlung gemessen hat. In einem anderen Paper (Zhang et al.) wurden die Wolkendaten des ISCCP als Eingangsdaten für ein Rechenmodell benutzt. Mit diesem Rechenmodell konnten dann sowohl die Messdaten der langwelligen Ausstrahlung als auch die Messdaten der reflektierten kurzwelligen Strahlung die der ERBS gemessen hat, reproduziert werden.

Von anderen Arbeitsgruppen wurden wechselnde systematische Messfehler aufgrund von Änderungen der geographischen Abdeckung, Änderungen der Tag/Nacht Abdeckung sowie Änderungen des Beobachtungswinkels des Satelliten berichtet. Einige Arbeitsgruppen wiesen auch darauf hin, dass Daten von anderen Satelliten und die ISCCP Daten möglicherweise aufgrund unterschiedler Messverfahren nicht übereinstimmten. Im IPCC Bericht steht dann, dass es zu keinem klaren Konsens kommt was Änderungen in der absoluten Wolkenbedeckung betrifft.

Das von mir hier vorgestellte „GEWEX ASSESMENT“ von 2012 aber zeigt, dass die oben diskutierten systematischen Messfehler und Abweichungen etwa 1/3 des gemessenen Trends erklären könnten war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung des „GEWEX ASSESMENT“ können wir aber festhalten, dass der abnehmende Trend von 1985 bis 2000 in der absoluten Wolkenbedeckung bestätigt ist:

 Detailed investigations (Annex 2) on possible sources leading to spurious changes in the ISCCP CA time record show that, although they can change the magnitude of the slow CA variations by about one third, they cannot account for all of the variation.

Die Strahlungsbilanz im Ar4

Im IPCC AR4 wird berichtet, dass der ERBS unerwartet große Änderungen in den Strahlungsflüssen in den Tropen gemessen hat. Demnach hat die langwellige Ausstrahlung um 0.7 W/m2 zugenommen und die reflektierte kurzwellige Strahlung um 2.1 W/m2 abgenommen. Die ERBS Daten stimmen mit den ISCCP FD Daten überein, sind aber mit den Oberflächenbeobachtungen zu niedrigen Wolken nicht in Übereinstimmung. Eine Auswertung der ERBS Daten ergibt netto eine Zunahme der Strahlungsbilanz an der Obergrenze der Atmosphäre für die Tropen von 1.4 W/m2. Diese Daten sind gemäß dem IPCC AR4 Bericht konsistent mit den Daten die Zunahme des Energieinhaltes der Ozeane anzeigen. Was andererseits bedeutet, dass die Änderung der Wolkenbedeckung einen signifikanten Anteil an der globalen Erwärmung hatte.

„Based upon the revised (Edition 3_Rev1) ERBS record (Figure 3.23), outgoing LW radiation over the tropics appears to have increased by about 0.7 W m–2 while the reflected SW radiation decreased by roughly 2.1 W m–2 from the 1980s to 1990s (Table 3.5).“

In eben demselben Kapitel kommen die Wissenschaftler im AR4 „Full Report“ zu dem Schluss dass dieser Trend in der Wolkenbedeckung durch eine natürliche Variation im Klimasystem hervorgerufen worden sein könnte.

„Changes in the planetary and tropical TOA radiative fluxes are consistent with independent global ocean heat-storage data, and are expected to be dominated by changes in cloud radiative forcing. To the extent that they are real, they may simply reflect natural low-frequency variability of the climate system.“

Nichtsdestotrotz wird diese Möglichkeit im „Summary for Policymakers“ des AR4 WG1 des IPCC weggelassen. In dieser Zusammenfassung für die Politik wird dann nur der menschliche Einfluss durch Treibhausgase als mögliche Ursache berichtet:

„Most of the observed increase in global average temperatures since the mid-20th century is very likely due to the observed increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations.[12] This is an advance since the TAR’s conclusion that “most of the observed warming over the last 50 years is likely to have been due to the increase in greenhouse gas concentrations”. Discernible human influences now extend to other aspects of climate, including ocean warming, continental-average temperatures, temperature extremes and wind patterns (see Figure SPM.4 and Table SPM.2). {9.4, 9.5}“

Die Wolkenbedeckung im AR5

Wir haben hier gesehen dass das „GEWEX ASSESMENT“ von 2012 den abnehmenden Trend von 1985 bis 2000 in der absoluten Wolkenbedeckung bestätigt. Diese Daten lagen vor Fertigstellung des IPCC AR5 „Full Report“ der WG1 vor. Schauen wir mal an wie sie in den AR5 eingeflossen sind.

Der AR5 schreibt zur Wolkenbedeckung:

„AR4 noted that there were discrepancies in global cloud cover trends between ISCCP and other satellite data products, notably a large downward trend of global cloudiness in ISCCP since the late 1980s, which is inconsistent with PATMOS-x and surface observations (Baringer et al., 2010). Recent work has confirmed the conclusion of AR4, that much of the downward trend in ISCCP is spurious and an artefact of changes in satellite viewing geometry (Evan et al., 2007). An assesment of long-term variations in global-mean cloud amount from nine different satellite datasets by Stubenrauch et al. (2013) found differences between datasets were comparable in magnitude to the interannual variability (2.5–3.5%). Such inconsistencies result from differnces in sampling as well as changes in instrument calibration and inhibit an accurate assessment of global-scale cloud cover trends.“

Der IPCC AR5 Bericht weist also auf mögliche Messfehler in den Daten zur Wolkenbedeckung hin. DAS GEWEX Project hat aber in seinem Assesment Bericht von 2012 diese Messfehler untersucht, wie ich hier dargelegt habe und schreibt:

ISCCP results including all daily observations are similar to the ones at 3:00 PM local observation time. Detailed investigations (Annex 2) on possible sources leading to spurious changes in the ISCCP CA time record show that, although they can change the magnitude of the slow CA variations by about one third, they cannot account for all of the variation.

Das heißt aber im Umkehrschluss, dass 2/3 der abnehmenden Wolkenbedeckung gegen Ende des 20. Jahrhunderts möglicherweise korrekt ist und eine mögliche Erklärung für die Erwärmung von 1980 bis 2000 darstellt.

Das IPCC schreibt dann weiter:

„While trends of cloud cover are consistent between independent datasets in certain regions, substantial ambiguity and therefore low confidence remains in the observations of global-scale cloud variability and trends.“

Das ist zwar schön, dass das IPCC und seine Autoren nur ein niedriges Vertrauen haben zu den experimentellen Daten, aber das schließt die Möglichkeit nicht aus, dass sie richtig sein könnten.

Im „Summary for Policymakers“ findet man keine Aussagen zur experimentellen Beobachtung der Wolkenbedeckung.

Stattdessen liest man:

Warming of the climate system is unequivocal, and since the 1950s, many of the observed changes are unprecedented over decades to millennia. The atmosphere and ocean have warmed, the amounts of snow and ice have diminished, sea level has risen, and the concentrations of greenhouse gases have increased (see Figures SPM.1, SPM.2, SPM.3 and SPM.4). {2.2, 2.4, 3.2, 3.7, 4.2–4.7, 5.2, 5.3, 5.5–5.6, 6.2, 13.2}

Nur dass auch die Wolkenbedeckung abgenommen haben könnte sucht man im Bericht vergebens, obwohl ein internationales Forschungsprojekt diese Beobachtung berichtet.

Allerdings findet sich eine verschämte Bemerkung zu den Klimamodellen und den Wolken:

Climate models now include more cloud and aerosol processes, and their interactions, than at the time of the AR4, but there remains low confidence in the representation and quantification of these processes in models. {7.3, 7.6, 9.4, 9.7}

Wir lernen also, dass die Klimamodelle, nach Meinung der Klimaforscher selbst, die Prozesse die die Wolkenbedeckung simulieren nicht besonders gut repräsentieren.

Fazit

Obwohl ein internationales Forschungsprojekt Daten zur Änderung der Wolkenbedeckung vorgestellt hat welche die Erwärmung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erklären könnte, haben unsere Klimaforscher nur wenig Vertrauen in diese Messdaten. Der Begriff „wenig Vertrauen – low confidence“ ist a er kein naturwissenschaftlicher Begriff. Stattdessen gaukelt er dem Laien eine Pseudowissenschaftlichkeit vor die der Überprüfung nicht standhält. Wenn Naturwissenschaftler solche pseudowissenschaftlichen Kategorien wie „low condidenc – wenig Vertrauen“ benutzen habe ich wenig Vertrauen in diese Wissenschaftler.

Im IPCC AR5 der WG 1 wird diese Kategorie „low confidence – wenig Vertrauen“sogar benutzt, wie ich zeigen konnte, um überprüfte Messdaten im „Summary of Policymakers“ uns und unseren Politikern vorzuenthalten. Damit zeigt sich was das IPCC ist, eine Lobbyorganisation die durch geschickte Formulierungen ihre Interessen vertritt. Eine Lobbyorganisation die Politiker durch Weglassen von  experimentellen Ergebnissen manipuliert. Eine Lobbyorganisation die auf keinen Fall die Interessen von uns Staatsbürgern vertritt.

Quellen:

[1] GEWEX Accomplishments Phase 1

[2] Assessment of Global Cloud Data Sets from Satellites. A Project of the World Climate Research Programme Global Energy and Water Cycle Experiment (GEWEX) Radiation Panel.

[3] IPCC AR4 WG1

[4] IPCC AR5 WG1

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78 Kommentare
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  1. Das ist ein sehr interessanter Artikel!

    Hier im Detail durchzublicken, oder Kritik zu formulieren, bedarf sehr genauer Analysen.

    Was mir auffällt ist, dass viele Menschen glauben, mehr Wolken = mehr „Kühlung“
    Das ist eine sehr mutwillige Ansage. Sie kann stimmen, kann aber genau so völlig falsch sein.

    Wo mehr Wolken? Welche Typen? Wann? Nichts davon wird hier klar dargestellt.

    Eine global gemittelte Zunahme an Bewölkung kann in Bodennähe eine deutliche Erwärmung bewirken, aber auch eine genau so deutliche Abkühlung. Das muss man begreifen, bevor man voreilig Schlüsse zieht.

  2. @Sylke Mayr #1
    Wenn die Bewölkung abnimmt, erhöht sich die Globalstrahlung, mit der sich gleichzeitig in der Regel auch die Sonnenscheindauer und damit auch Temperatur erhöht, wie die verlinkten Graphiken der Säkularstation Potsdam zeigen.
    Globalstrahlung
    Sonnenscheindauer
    Bedeckungsgrad
    mitllere Lufttemperatur
    .
    Zusammengefasst kann man das hier lesen:
    http://www.readers-edition.de/2010/08/26/luftreinhaltung-klimawandel-und-globalstrahlung/

  3. @Sylke Mayr #1

    Was mir auffällt ist, dass viele Menschen glauben, mehr Wolken = mehr “Kühlung”

    Der Durchschnittsmensch nimmt als Wolken wohl eher die Wolken als Wolken wahr, die man „eben als Wattebausche“ am Himmel sieht, sprich die niedere Bewölkung, die die Sonne davon abhält für einen sommerlichen Teint zu sorgen.

  4. @Sylke Mayr

    Mir geht es hier nicht darum die Wirkungsweise der Wolken zu erklären.
    Mich hat interessiert wie das IPCC mit experimentellen Messdaten umgeht die eine Erwärmung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert erklären könnten. Der Konjunktiv ist bewusst geschrieben.

    2011 habe ich mir aus den Zitaten im AR4 einen Klimawissenschaftler rausgesucht, dessen Webseite ich fand und per Email angeschrieben.
    Ich habe ihm diese Frage direkt gestellt. Die Antwort war, wenn die Messungen ISCCP D2 so stimmten würde es die Erwärmung erklären, aber er hat Zweifel an den Messungen. Er glaubt sie nicht. Er hat mich dann auf ein Paper von Evan et al 2007 verwiesen welches die Kritik an den Messdaten unterstützt.
    Ich habe aber auch Paper zum Klimawandel gefunden die sich genau auf die Daten ISCCP D2 beziehen in ihrer Auswertung.
    Eines war von Solomon et al zum „cloud feedback“. Da frage ich mich schon, zum einen werden die Daten benutzt und zum anderen verworfen?
    Daraufhin habe ich einen Wissenschaftler vom ISCCP kontaktiert und ihn dazu befragt. Er sagte, dass es genau ein Paper von Evan et al gibt das vermutet, dass irgend etwas mit dem Viewfaktor sein könnte und sie beim ISCCP es weiter überprüfen. Mein Eindruck von dem Evan et al Paper war, dass es sehr dünn ist.
    Nach dem der AR5 raus war habe ich ihn wieder kontaktiert und er hat mir mitgeteilt, dass das „GEWEX Assesment“ die Daten überprüft hätte, und der Trend in der Wolkenbedeckung zum großen Teil der Überprüfung standhält. Das Paper hat er mir geschickt. Nur so habe ich es im Netz gefunden. Wer sucht schon unter GEWEX.

    Mit meinen bescheidenen Mitteln habe ich für mich gezeigt, dass das IPCC mit diesen Messdaten nicht auf die Weise umgeht wie ich es mir als Naturwissenschaftler vorstelle und es meiner Ausbildung entspricht.

    In einer Zusammenfassung mit naturwissenschaftlichen Anspruch (falls die Summary for Policymakers das sein soll?) müssen alle vorliegenden Daten gewürdigt werden, vor allem auch die Messdaten die gegen die eigene Hypothese sprechen.

    Deshalb stufe ich diese Zusammenfassung des IPCC als nicht vertrauenswürdig ein.

    Ein politischer Lobbybericht braucht diesen Ansprüchen nicht genügen. Das war der Zweck meines Artikels zu zeigen, dass die Summary for Policymakers nur ein Lobbybericht ist in dem selektiv Ergebnisse vorgestellt werden.

    Grüße
    Günter Heß

  5. #4. Günter Heß

    Ein politischer Lobbybericht braucht diesen Ansprüchen nicht genügen. Das war der Zweck meines Artikels zu zeigen, dass die Summary for Policymakers nur ein Lobbybericht ist in dem selektiv Ergebnisse vorgestellt werden.

    …..welche einzig die neuzeitliche Religion des AGW-Alarmismus stützen. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Könnte ja dazu führen, dass das mühsam aufgebaute Lügengebäude anfängt, zu bröckeln. Und daher werden wir auch in Zukunft vom IPCC nichts anderes zu hören und zu lesen bekommen.

    karl.s

  6. Es gibt eine kleine christliche Religion, die etwas glauben und als Beweis im Gespräch aus markierten Halbsätzen aus einer Bibelübersetzung zitieren. Islamisten „beweisen“ auch mit „Gottes Wort“. Warum sollen Alarmisten und Anhänger der Ökoreligion, oder mehr noch, deren Ökoprofiteure, bis hin zum „Ökogesetzesschreiber“ = nutznießender Politiker, nicht die gleiche Methode verwenden. Es wird gestützt, was man stützen will, den Rest lässt man einfach weg. Der Rest der Menscheit bezahlt die Rechnung, richtig oder falsch ist egal. Red Buttler -- Vom Winde verweht -- sagte: Viel Geld kann man nur bei der Zerstörung oder beim Aufbau von einer Welt gewinnen. Im Öko-Land gewinnen einige sehr viel, andere verlieren, das ist Umschichtung. Ökoland ist vor allem Deutschland, ohne Bürgerkrieg, 80 % machen es freiwillig mit!!!
    Sie wurden halt mit ausgesuchten Argumenten überredet. Danke Herr Heß, daß Sie Zweifel sähen und begründen.

  7. Hallo Günter Heß

    Vielen Dank für die Detailarbeit, die hier als vorbildliches wissenschaftliches Arbeiten gelobt werden muss.

    Der Begriff „wenig Vertrauen – low confidence“ ist a er kein naturwissenschaftlicher Begriff. Stattdessen gaukelt er dem Laien eine Pseudowissenschaftlichkeit vor die der Überprüfung nicht standhält. Wenn Naturwissenschaftler solche pseudowissenschaftlichen Kategorien wie „low condidenc – wenig Vertrauen“ benutzen habe ich wenig Vertrauen in diese Wissenschaftler.

    Ich habe die umfangreichen Dokumente des IPCC nicht komplett durchgearbeitet, sondern nur selektiv gelesen … auch andere Stellen. Allerdings viel mir dieser besondere Sprachduktus auf, der vor allem in der Bewertung nach Vertrauen bestand. Also eher ein subjektives Assesment.

    Sie haben völlig recht: Das ist keine wissenschaftliche Methode. Denn wenn messdaten vorliegen, kann und muss man diese auch in Zweifel ziehen können. Aber ein bloßer und unzureichend begründeter Verdacht reicht nicht aus, um diese zu verwerfen. Das schreit dagegen nach Cherry-Picking.

  8. @Sylke Mayr #1
    Was wollen Sie da sagen?,
    Meine Rezeptoren, angeboren, fuktionieren nicht?
    Soll ich einen Behindertenschein anfordern, da ich die Temperatur unter Wolken kühler empfinde?
    Für globale Mitteltemperaturen fehlt mir einfach der Rezeptor. Der überwiegenden Menscheit übrigens auch.
    Den scheinen nur grüne, gescheit daherredende, Gutmenschen zu haben. Vermutlich aus Faulheit selber zu denken.
    Was soll sonst dieser Satz?

    Was mir auffällt ist, dass viele Menschen glauben, mehr Wolken = mehr “Kühlung”
    Das ist eine sehr mutwillige Ansage. Sie kann stimmen, kann aber genau so völlig falsch sein.

    Nur weil ich ab und zu vor dieTüre gehe fühle/liege ich falsch?
    Nur weil Sie für alles eine Formel brauchen, nach der Sie was berechnen wollen liegen Sie richtig?
    Die Welt, und das Wetter/Klima schert sich einen Dreck um unsere Berechnungen, und unser Empfinden, es bleibt so wie es seit Urzeiten war, Chaotisch.
    Nur so konnten wir, auch Sie, entstehen!

    @ Krishna Gans#3
    Sie tappen doch prompt in diese grüne Falle.

    @ Karl Reichart
    Wir sind Namensvettern, nicht ganz, einer fehlt Ihnen noch!?
    Trotzdem, nehmen Sie das Wort, „christliche Religion“ bitte nich so leichtfertig in den Mund.
    Ferner könnten Sie sich mit Ihrer Aussage: „Islamisten “beweisen” auch mit “Gottes Wort”.

    Ihnen scheint nicht in Kenntnis zu sein, dass der Islam, und die Juden nur Propheten kennen, keinen Gott, der kommt irgendwann bei denen, bei den Cristen war er „angeblich“ schon da . Dämmert was was? Eigentlich ist fast alles gleich, kennt einer die Genesis, und versteht sie auch?
    Was das Christiliche betrifft sei Ihnen, wie auch vielen andern, sei ein für allemal gesagt; Es fehlt allen an Hintergrundwissen.
    Die Weltmacht buhlte um die Gunst der Kirche, wenn es nicht gelang, war kriminelle Energie angesagt.
    Einfach mal nach der Geschichte der Borgias googeln, nicht nach der TV Serie!! Dann wird einiges klar.

    Aber heute machen wir genauso weiter, unbeirrt.
    Mit einer feigen verlogenen Wissenschaft, einer mafiösen Geldwirtschaft, und skrupellosen Politikern.
    Seit 2000 Jahren hat sich an diesem System nichts geändert! (Doch schon, es gab Revolutionen)

    Nur diesemal müsste es von der richtigen Seite kommen, und auch richtg, konsequent durchgeführt.

    Ich erwarte wohl zuviel, und werde es nicht mehr erleben.

    Gute Nacht —Schland.

  9. @Photon #8

    @ Krishna Gans#3
    Sie tappen doch prompt in diese grüne Falle.

    Die da wäre welche ?
    Diese Wolken kühlen z. B. eher nicht, siw lassen auch das Sonnenlicht durch.
    Hier kann man von einem kühlenden Effekt ausgehen. Sie lassen die Sonne nicht durchscheinen.

  10. Photon

    Soll ich einen Behindertenschein anfordern, da ich die Temperatur unter Wolken kühler empfinde?

    Nein, müssen sie nicht, aber ein wenig nachdenken könnten sie, bevor sie was posten.

    Wenn sie meinetwegen irgendwo in Deutschland im Sommer einen durchgehend stark bewölkten Tag betrachten, so wird es am Nachmittag ziemlich sicher kühler sein, als wenn es wolkenlos oder heiter wäre. Die sg. Tagesmitteltemperatur wird oft aus (Tmax+Tmin)/2 gebildet. In der Früh ist es selbst im Sommer meist milder, wenn es die letzten 24h durchgehend bedeckt war. Dennoch, für den Sommer mag das speziell in mittleren Breiten gelten, dass mehr Bewölkung zu etwas tieferen Tm führt.
    Aber wie schaut die Rechnung im Winter aus? Da ist es selbst in Deutschland bereits umgekehrt (meistens). Dichte Bewölkung wirkt auf das Tm erwärmend und noch viel krasser ist es in hohen Breiten, wo starke Bewölkung den allermeisten Fällen stark erwärmend wirkt.
    Die höchsten Werte an Globalstrahlung erreichen wir übrigens nicht an wolkenlosen Tagen. Steht das Strahlungsmessgerät in der Sonne, der Himmel ist aber zu 50% bedeckt, so wird zusätzlich viel Strahlung von den Wolken zum Messgerät reflektiert. Alles nicht so einfach, wie man glauben möchte. Als Faustregel kann man sagen, dass ca. 8h/Tag bei dichter Bewölkung die T vermindert wird, die restlichen 16h wirkt sie tendenziell erwärmend.
    In Summe und global betrachtet ergibt mehr Bewölkung wahrscheinlich eine mäßige Abkühlung, aber auch nur dann, wenn alle Wolkentypen zu allen Jahreszeiten und allen geographischen Breiten gleichmäßig zunehmen.

    Auch deshalb wäre es hier interessant zu erfahren, wo die Bewölkung und vor allem welche Art zu / ab genommen hat…

  11. Hallo Krishna Gans @9

    Diese Wolken kühlen z. B. eher nicht, siw lassen auch das Sonnenlicht durch.

    Ich habe auch mehrfach gelesen, dass dünne Höhenwolken keine kühlende Wirung haben sollen.

    Mir ist das allerdings nicht klar. Denn es geht keineswegs darum, eine zwingend dichte Oberfläche aufzuweisen, sondern um die phisikalische Wirkung. Was wir auf den Bildern sehen ist auskondensiertes Wasser in dünner Verteilung und einigen tausend Metern Höhe. Diese erkennen wir an der Streuung des sichtbaren Lichtes -- omnidirektional. Das heißt auch, dass das, was wir sehen, in gleicher Weise ins Alle gestreut wird und damit die Albedo erhöht. Felner werden die IR-Anteile des einfallenden Sonnenlichtes absorbiert und omnidirektional wieder abgestrahlt.

    Eine IR Strahlung von der Erde wird hier nicht empfangen, denn diese wurde bereits in niederen Schichten in den relevanten Frequenzbändern schon absorbiert. Lediglich die Emission aus höheren Luftschichten dürfte absorbiert und teilweise zurück gestrahlt werden. Die Summenwirkung der dünnen Höhenwolken bei einer Sonneneinstrahlung dürfte eher kühlend sein, wenngleich schwächer ausgeprägt. Nur in der Nacht dürfte ein marginaler Erwärmungseffekt nachweisbar sein.

    Hier kann man von einem kühlenden Effekt ausgehen. Sie lassen die Sonne nicht durchscheinen.

    Klar: Albedo und Abschirmung wirken deutlich kühlend, Aber in der Nacht sind dichte Wolken spürbare Isolation gegen starke Abkühlung. Jedoch dürften wegen der starken Albedo-Erhöhung wesentlich weniger Energie im System verbleiben und dadurch um so dominanter zur Abkühlung beitragen, auch summarisch.

  12. Landvoigt,

    alles was sie als (XXXXX gelöscht Günter Heß) zu Wolken etc. schreiben, ist schrecklicher Nonsens!

    Denn es geht keineswegs darum, eine zwingend dichte Oberfläche aufzuweisen, sondern um die phisikalische Wirkung

    Was wohl der Unterschied wäre? Bei mir ist das y aber recht weit vom i entfernt….

    Was wir auf den Bildern sehen ist auskondensiertes Wasser in dünner Verteilung und einigen tausend Metern Höhe

    Oh Gott! Wenn, dann auskondensierter Wasserdampf und außerdem handelt es sich mehr um Eiskristalle!

    Diese erkennen wir an der Streuung des sichtbaren Lichtes — omnidirektional. Das heißt auch, dass das, was wir sehen, in gleicher Weise ins Alle gestreut wird und damit die Albedo erhöht.

    Furchtbar! Diese Streuung nennt man Mie und diese ist nicht genau omnidirektional und was ist ins Alle gestreut? Kennen sie eigentlich den Unterschied zwischen Streuung und Reflexion?

    Eine IR Strahlung von der Erde wird hier nicht empfangen, denn diese wurde bereits in niederen Schichten in den relevanten Frequenzbändern schon absorbiert.

    Unfassbar! und weiter oben hört die IR Strahlung auf, jaja Herr (XXXXX gelöscht Günter Heß)…

    Die Summenwirkung der dünnen Höhenwolken bei einer Sonneneinstrahlung dürfte eher kühlend sein, wenngleich schwächer ausgeprägt. Nur in der Nacht dürfte ein marginaler Erwärmungseffekt nachweisbar sein

    Ach ja, ihre Meinung, Herr Lehrer. Man nennt diese Typen Cirrus Wolken und sie können bei steiler Insolation leicht kühlend wirken, über gut 16h des Tages wirken sie in den meisten Regionen der Erde deutlich erwärmend. Übrigens wird auch IR Strahlung reflektiert und zwar nach unten!

    Albedo und Abschirmung wirken deutlich kühlend

    Was wäre hier der Unterschied zwischen „Abschirmung“ und Albedo?

    Aber in der Nacht sind dichte Wolken spürbare Isolation gegen starke Abkühlung.

    Spürbare Isolation gegen Abkühlung, was für eine Sprache!

    Jedoch dürften wegen der starken Albedo-Erhöhung wesentlich weniger Energie im System verbleiben und dadurch um so dominanter zur Abkühlung beitragen, auch summarisch

    Landvoigt, sie haben wieder einmal bewiesen, nicht die geringste Ahnung von Wolken und Strahlungsprozessen zu haben.
    Dennoch fühlen sie sich aus unerklärlichen Gründen getrieben, ihre Meinung in lehrmeisterlicher Art und Weise in die Foren dieser Welt zu schreiben. Sind sie (XXXXX gelöscht Günter Heß)?

  13. Sylke Mayr 14. August 2014 08:56

    alles was sie als “(XXXXX gelöscht Günter Heß)” zu Wolken etc. schreiben, ist schrecklicher Nonsens!

    Ich hatte mir zwar vorgenommen, ihre beständigen Verbalinjurien zu ignorieren, aber sie werden mirt dennoch lästig. Ich bitte um Löschung.

    Was wir auf den Bildern sehen ist auskondensiertes Wasser in dünner Verteilung und einigen tausend Metern Höhe

    Oh Gott! Wenn, dann auskondensierter Wasserdampf und außerdem handelt es sich mehr um Eiskristalle!

    Wenn sie zwecks haarspalterischer Genauigkeit bereteits Gott anrufen:
    H20 ist ein Verbindung, die Wasser genannt wird. Dieses tritt wie fast alle Stoffe in den drei möglichen Aggregatzuständen auf, die dann auch unterschiedlich benannt werden können. Lediglich die Bezeichnung ‚Wasser‘ ist nicht eindeutig für flüssiges Wasser.

    Furchtbar! Diese Streuung nennt man Mie und diese ist nicht genau omnidirektional und was ist ins Alle gestreut? Kennen sie eigentlich den Unterschied zwischen Streuung und Reflexion?

    Ihre Arrganz nervt entsetzlich. Was also meinen sie eigentlich: Haben wir in Höhenwolken ausschließlich eine Mie-Streuung oder doch auch Reflektion? Wenn es nur die Mie-Streuung gäbe, könnten wir die Meisten wolken gar nicht sehen. Also geht es bei der Beobachtung, dass die Wolke nach allen Seiten strahlt, nicht prmär um Mie-Streuung.

    Natürlich kann man eine kleine wissenschaftliche Vorlesung über die Abstrahl-Eigenschaften von Wolken und die korrekte Bezeichnung abhalten, aber das führt hier weder weiter, noch wäre es wirklich erforderlich, wenn es schlich um die Beobachtung geht, dass Wolken nach allen Seiten streuen.

    Dann sagen sie doch bitte, wie groß das Delta der Abtrahlung in Richtung All ist zu der Abstrahlung in Richtung Erdoberfläche. Es ist mir neu, dass hier eine signifikante Richtungssabhängigkeit vorliegt.

    Albedo und Abschirmung wirken deutlich kühlend

    Was wäre hier der Unterschied zwischen “Abschirmung” und Albedo?

    Da ihnen die Begriffe und Verständnis nicht so geläufig erscheinen:
    Albedo ist ein Maß für das Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen.

    Zum einen wird dadurch die Abschirmung bewirkt, denn was reflektiert wird, kann nicht auch noch durchdringen. Allerdings wirkt die Abschirmung stärker, denn hier ist auch die Absorption der Strahlung in der Wolke, die eine Erwärmung der Wolke selbst bewirkt. Diese Energie wird zunächst nicht abgestrahlt und auch nicht durchgelassen. Neuland, Frau Meteorologin?

    Spürbare Isolation gegen Abkühlung, was für eine Sprache!

    Haben sie im Nebenstudium auch Germanistik belegt? Wären da nicht ihre Beiträge ein besseres Übungsfeld?

    Jedoch dürften wegen der starken Albedo-Erhöhung wesentlich weniger Energie im System verbleiben und dadurch um so dominanter zur Abkühlung beitragen, auch summarisch

    Landvoigt, ….

    Sie als Sprachexpertin sollten eigentlich wissen, dass der deutsch Sprachgebrauch andere Formen der Anrede kennt. Wir sind hier nicht beim Militär.


    sie haben wieder einmal bewiesen, nicht die geringste Ahnung von Wolken und Strahlungsprozessen zu haben.

    Anstelle ihre unqualifizierten und argumentlosen Urteile zu bringen, wäre ein sachlicher Beitrag bei weitem nicht so langweilend.

    Dennoch fühlen sie sich aus unerklärlichen Gründen getrieben, ihre Meinung in lehrmeisterlicher Art und Weise in die Foren dieser Welt zu schreiben. Sind sie genmanipuliert?

    Zu ihrer Kenntnis: Wir sind hier nicht im Kindergarten, sondern wir überlegen gemeinsam, wei die Naturbeobachtungen und Klima zusammenwirken. Wenn ihnen das nicht passt, können sie gerne in ihre Therapeigruppe zurück gehen. Ich sehe in ihrem gesamten Beitrag nichts, was dem Verständnis der Atmosphärenphysk dienlich wäre. Denn zum einen verweisen Sie auf Mie-Streuung, die an sphärischen Objekten, deren Durchmesser in etwa der Wellenlänge der Strahlung entspricht, zum anderen erklären sie die hohen Wolken als Eiskristalle, die wohl kaum sphärisch sind. Was das soll kann sich wohl jeder selbst überlegen.

  14. Landvoigt,

    sie armer, jetzt bitten sie schon um Löschung, damit der Rest nicht mitbekommt, was sie wieder für erbärmliche Unzugänglichkeiten bezüglich Wolken und Strahlung hinterlassen.
    Sie schaffen es ja noch nicht mal, die Begriffe, Streuung, Reflexion, Strahlung und Albedo richtig zu ordnen.
    So wie bei ihren kläglichen Versuchen, die Zustandsänderungen idealer Gase zu fassen, würfeln sie auch hier wieder alles wild durcheinander. Aber das fällt ihnen selbst wohl gar nicht auf. Wie auch, sie kennen diese Begriffe ja erst seit sie mit googel vertraut sind und jetzt kommen sie als Agrarwirt ((XXXXX gelöscht Günter Heß)) sagt man bei uns dazu, daher und wollen Meteorologen unser ureigenes Fachgebiet der Wolken erklären. Tzzz, da lachen ja die Hühner im Stall.

    H20 ist ein Verbindung, die Wasser genannt wird. Dieses tritt wie fast alle Stoffe in den drei möglichen Aggregatzuständen auf, die dann auch unterschiedlich benannt werden können. Lediglich die Bezeichnung ‘Wasser’ ist nicht eindeutig für flüssiges Wasser

    Wow! H2O wird Wasser genannt!, Danke für diese Erhellung, na wenn wir sie nicht hätten… 🙂

    Davor schreiben sie aber:

    Was wir auf den Bildern sehen ist auskondensiertes Wasser in dünner Verteilung und einigen tausend Metern Höhe

    Damit wollen sie wohl den Lesern selbst überlassen, was sie gemeint haben könnten, weil sie selbst nicht mal wissen, aus was Cirren meistens bestehen. Am Anfang der Cirrus Bildung ist auch relativ viel unterkühltes Wasser dabei, dieses lagert sich aber rasch an den festen Teilchen an, da ein Dampfdruckgefälle herrscht. Im Bild sehen wir Eiskristalle und nochmals Landvoigt, wenn man Wasser schreibt, meint man flüssiges, wenn man Wasserdampf schreibt, gasförmig und wenn man Eis schreibt, fest. Das könnten auch sie sich endlich merken und all diese Schulmeister Sprüche wie: H2O wird auch Wasser genannt bzw. Wasser gibt es in 3 Aggregatszuständen können sie ihrer Oma erzählen, überflüssige Zeilenfüller.
    Und es heisst definitiv niemals „auskondensiertes Wasser“ sondern kondensierter Wasserdampf oder sublimierter Wasserdampf.

    Zu ihrer Kenntnis: Wir sind hier nicht im Kindergarten, sondern wir überlegen gemeinsam, wei die Naturbeobachtungen und Klima zusammenwirken

    Ja, bis sie anfingen auch hier zu posten, dachten alle, wir wären nicht im Kindergarten. Ihre Beiträge zu naturwissenschaftlichen Überlegungen sind, da sie ein 100% Amateur sind und aus reinem Mitteilungsbedürfnis heraus unüberlegte und inhaltlich substanzlose Romane schreiben, nicht mal eine virtuelle Zeile wert.

    Ich kann ewig so weiter machen und ihre schwachen Sprüche nach belieben zerlegen, da brauche ich noch nicht mal Unterlagen dazu. Zeigt man ihnen aber zur Abwechslung mal einen Link zur Wissenschaft, wie unlängst zum Lussac´schen Überströmungsversuch, dann fällt ihnen nichts dazu ein als zu schreiben: was für ein Blödsinn, Gay Lussac würde sich im Grabe umdrehen und andere dumme Sprüche. Tja, genau das sind sie Landvoigt, schauen sie sich vor dem nächsten Posting einmal im Spiegel an und fragen sich: warum bleibe ich nicht so lange still, bis ich weiß, wovon ich rede?

  15. Sylke Mayr 14. August 2014 12:36

    sie armer, jetzt bitten sie schon um Löschung, damit der Rest nicht mitbekommt, was sie wieder für erbärmliche Unzugänglichkeiten bezüglich Wolken und Strahlung hinterlassen.

    Sie verletzen trotz Ermahnungen der Betreiber beständig die Regeln zum Posting.
    Ich lese ihre impertinenten Ausbrüche nicht mehr.
    Falls die Administration diese für so wichtig hält, sie weiterhin auf ihrem Blog zu belassen, so liegt dies im Emessen der Administration.

  16. Der Artikel von Günter Hess zeigt, dass die Entwicklung der Weltdurchschnittstemperatur weitgehend durch natürliche Schwankungen erklärt werden kann. Und zwar recht gut belegt. Das ist beachtlich und sollte in keiner Diskussion einfach so unter den Teppich gekehrt werden.

    Dennoch denke ich, dass die Fixierung auf Globalltemperaturen eigentlich am Problem vorbei führt. Denn globale Energiebilanzen, Mitteltemperaturen etc. spielen bei den riesigen Wärmespeicherkapazitäten der Ozeane und natürlich verändernden Tranportgeschwindigkeiten eigentlich eine zu vernachlässigende Rolle. Die oberflächennahe Globaltemperatur ist eine statistische Resultante vieler unterschiedlicher gekoppelter Prozesse, kein physikalischer Basiswert.

    Es wäre zwar durchaus denkbar, dass es Faktoren geben könnte, die zu einer globalen Wirkung hinsichtlich der Globaltemperatur führen könnten. Als Eingangsverdacht ist die CO2-AGW-Hypothese durchaus nicht völlig abwegig. Aber bei Überprüfung dieser und Sichtung der Fakten ist es nicht seriös möglich, an der AGW-Hypothese seriös festzuhalten.

  17. Liebe Frau Mayr,

    Herr Landvogt hat sich durch ihren synonymen Begriff für Agraringenieur beleidigt gefühlt. Ich habe den Begriff deshalb gelöscht.

    Grüße
    Günter Heß

  18. Hallo Günter Heß 14. August 2014 19:55

    Herr Landvogt hat sich durch ihren synonymen Begriff für Agraringenieur beleidigt gefühlt. Ich habe den Begriff deshalb gelöscht.

    Ich bin Ihnen für Ihre Reaktion dankbar, aber Sie verkennen hier meine Position. Es ging mir keineswegs um einen einzelnen despektierlich gemeinten Begriff, sondern um eine fortwährende weitgehende argumentfreie Diskussionsführung, die sich ausschließlich zwischen ad hominem-Attacken und kleinkarrierten Wortklaubereien erschöpft.

    Es fällt mir schwer zu erkennen, wie das einem allgemeinen Interesse entsprechen könnte. Ich sehe auch nicht, dass sich auch weitere an einer derartigen Diskussion beteiligen. Es zerstört eine bislang positive, sachorientierte Diskussionskultur. Sie selbst sind leidtragend, da ihre substanzielle Arbeit durch die Müllablagerung aus dem Fokus einer Sachdiskussion heraus bewegt wird.

    Sachlich fragwürdige, aber vielleicht inkorrekte Behauptungen könnten im Diskurs geklärt werden, persönliches Gezanke nicht. Ich entschuldige mich, dass ich mich überhaupt auf ein derartiges Niveau eingelassen habe, aber sah anlässlich des Fehlens einer Moderation keinen anderen Weg. Die Alternative wäre, diese Diskussionen völlig zu meiden … Falls das Ihr Wunsch wäre, würde ich mich selbstverständlich daran orientieren.

  19. Lieber Herr Landvogt,

    mein Wunsch ist es, dass wir hier ohne Eingriff der Administratoren auskommen. Ich versuche lediglich sporadisch zu moderieren, indem ich ab und zu etwas lösche, um einen Hinweis zu geben, dass da eine Grenze überschritten ist. Ich mache das bei meinen eigenen Artikeln eine zeitlang, da ich nur da die „edit“ Funktion zur Verfügung habe.

    Mein Appell an Frau Mayr durch meine Löschung war die implizite Botschaft, dass sie sich mit ihnen zusammenrauft, wohl wissend, das Appelle bei Menschen nur wenig wirksam sind.

    Aber sie müssen eben auch zur Kenntnis nehmen, dass sich Frau Mayr durch ihre Art der Argumentation und der Aussagen verletzt fühlt. Deshalb würde ich auch an sie appellieren, sich mit Frau Mayr zusammenzuraufen.

    Grüße
    Günter Heß

  20. Lieber Herr Landvogt #16,

    sie schreiben:

    Aber bei Überprüfung dieser und Sichtung der Fakten ist es nicht seriös möglich, an der AGW-Hypothese seriös festzuhalten.

    Ehrlich gesagt, genausowenig wie ich eine überzeugende Beweisführung für CO2 als Hauptursache für die Erwärmung seit 1950 gelesen habe, habe ich eine überzeugende Beweisführung gegen CO2 als eine mögliche Ursache gelesen.

    Grüße
    Günter Heß

  21. @Martin Landvoigt

    und kleinkarrierten Wortklaubereien erschöpft.

    In Bezug auf Ihre Wassertröpfchen ist das keine Wortklauberei sondern eine effektiv unsachliche, wenn nicht falsche Beschreibung der Vorgänge in der Atmosphäre. Wäre im Prinzip nicht schlimm, nur treten Sie hier auf, als wären Sie Professor für Physik, für Meteorologie und Atmosphärenphysik, der sehr von sich eingenommen ist.
    Es ist für einen Mitdiskutanten sicher manches mal zum aus der Hautfahren, zugegebenermaßen ist Sylke Mayrs Reaktion deplaziert und überzogen, aber Sie müssen sich auch an Ihre eigene Nase fassen und Ihre provokante Art der Selbstüberzeugung überdenken.

  22. Hallo Günter Heß 14. August 2014 21:23

    Aber bei Überprüfung dieser und Sichtung der Fakten ist es nicht möglich, an der AGW-Hypothese seriös festzuhalten.

    Ehrlich gesagt, genausowenig wie ich eine überzeugende Beweisführung für CO2 als Hauptursache für die Erwärmung seit 1950 gelesen habe, habe ich eine überzeugende Beweisführung gegen CO2 als eine mögliche Ursache gelesen.

    Meine Dasrstellung war in der Tat überzogen. Ich kann nicht ausschließen, dass von Menschen emittiertes CO2 einen bedeutenden Anteil an den Klimaceränderungen hat. Dazu liefern die Fakten keine zwiweifelsfreie Belege. Allerdings fehlen ebenso derartige Belege, dass die AGW Hypothese zutreffend sei. Es handelt sich also um eine spekulative Aussage.

    Unter seriöse Vertretung verstehe ich, die Argumente nüchtern abzuwägen. Fehlt eine zwingende Argumentation, kann man eine Spekulation durchaus vertreten. Aber es ist dann nicht zulässig, von einem wissenschaftlichen Konsens zu sprechen, Science is settled etc., Das ist m.E. unseriös und keineswegs zulässig.

  23. Hallo Krishna Gans 14. August 2014 23:30

    In Bezug auf Ihre Wassertröpfchen ist das keine Wortklauberei sondern eine effektiv unsachliche, wenn nicht falsche Beschreibung der Vorgänge in der Atmosphäre.

    Ich würde Ihre Kritik gerne nachvollziehen können aber ich weiß nicht, worauf Sie sich beziehen. Wrnn ich jetzt raten müsste, könnten Sie die Formulierung meinen;:

    Was wir auf den Bildern sehen ist auskondensiertes Wasser in dünner Verteilung und einigen tausend Metern Höhe.

    Wenn Sie meinen, dass dies so wenig mit der Physikalischen Realität zu tun hat, bin ich für eine sachliche Verbesserung durchaus dankbar, denn ich meine nicht, dass ich immer eine optimale Formulierung finde. Aber ich habe nichts von Tröpfchen geschrieben. Der Hinweis, dass es sich um Eiskristalle handelt, könnte dem Verständnis der Reflektionseigenschaften weiter helfen.

    Unabhängig von meiner Person und Formulierung wirt aber die vorgetragene Kritik nicht nur auf mich persönlich einschüchternd, sondern schreckt auch Dritte, die ebensowenig wie ich sich für einen Experten halten, ab, sein Verständnis der Sachverhalte zu diskutieren. Denn jener müsste damit rechnen ebenso attackiert zu werden.

    Wäre im Prinzip nicht schlimm, nur treten Sie hier auf, als wären Sie Professor für Physik, für Meteorologie und Atmosphärenphysik, der sehr von sich eingenommen ist.

    Ich weiß nicht, wie sie zu diesem Vorwurf kommen. Ich habe über meine Ausbildung und Studium keine Unklarheiten oder Falschaussagen gemacht und stets und wiederholt eingeräumt. dass ich lediglich das Wissen eines interessierten Laien habe, dass natürlich Irrtümer nicht ausschließt.

    Es ist für einen Mitdiskutanten sicher manches mal zum aus der Hautfahren, zugegebenermaßen ist Sylke Mayrs Reaktion deplaziert und überzogen, …

    Es ist in Diskussionen nicht unüblich, dass man auch ein unbedachtes Wort oder übergriffige Formulierung verwendet. Es wäre falsch, jede Kleinigkeit zu beanstanden. Allerdings sehe ich hier nicht mehr punktuelle Übergriffigkeiten, die ich lange bewusst zu ignorieren versuchte, sondern ein Stil, der durchgängig diametral dem Punkt ‚Kmigge‘ widerspricht. Verschiedentlich wure die Qualität der Diskussionen in diesem Blog auch thematisiert, auch im Vergleich zu Diskussionen an anderer Stelle. Ich verweise darauf, dass ich auch dann um Mäßigung bitte, selbst wenn mein Meinungsgegner attackiert wird.

    … aber Sie müssen sich auch an Ihre eigene Nase fassen und Ihre provokante Art der Selbstüberzeugung überdenken.

    Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie einige meiner Formulierungen für provokant halten, auch wenn ich dass nur sehr bedingt nachvollziehen kann. Lediglich da, wo ich mich auf Vorwürfe einlasse, die ihrerseits besser ignoriert worden wären, kann ich eine klar überzogene Formulierung finden.

    Ich halte aber provokante Sachaussagen nicht wirklich für pauschal beanstandensenswert. Si können die Diskussion beleben oder ggf. als unzutreffend erkannt werden

  24. @Martin Landvoigt #23
    Ich hätte Wassertröpfchen in “ “ setzen sollen. Warum Sie jetzt nun raten mussten ist mir nicht klar.

  25. @Martin Landvoigt #23 -- Nachtrag

    wiederholt eingeräumt. dass ich lediglich das Wissen eines interessierten Laien habe, dass natürlich Irrtümer nicht ausschließt.

    Dann sollten Sie auch nicht immer in die Rolle des Dozenten schlüpfen.

  26. Hallo Krishna Gans 15. August 2014 08:46

    Ich hätte Wassertröpfchen in ” ” setzen sollen. Warum Sie jetzt nun raten mussten ist mir nicht klar.

    Ich hatte nicht ‚Wassertröpfchen‘ geschrieben, sondern kondensierten Wasser. Was war da eigentlich falsch?

    Ich habe noch mal nachgeschlagen:

    Als Kondensation bezeichnet man in der Physik den Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen oder festen Aggregatzustand.

  27. @Martin Landvoigt #26

    sondern kondensierten Wasser

    Nun, es ist kondensierter Wasserdampf, nicht mehr, nicht weniger.

  28. Martin Landvoigt 15. August 2014 06:20

    Hallo Krishna Gans 14. August 2014 23:30

    Wäre im Prinzip nicht schlimm, nur treten Sie hier auf, als wären Sie Professor für Physik, für Meteorologie und Atmosphärenphysik, der sehr von sich eingenommen ist.

    Ich weiß nicht, wie sie zu diesem Vorwurf kommen.

    Wenn sie ein Besipiel brauchen: z.B. hier und folgende …

    Wenn man auf einem Wissenschaftsblog feststellen muss, dass viele Teilnehmer enorme Probleme mit dem Verständnis eines einfachen Textes haben.

  29. Der obige Link sollte nach Martin Landvoigt 1. August 2014 20:55 gehen …

  30. Hallo Krishna Gans 15. August 2014 10:32

    sondern kondensierten Wasser

    Nun, es ist kondensierter Wasserdampf, nicht mehr, nicht weniger.

    Ich denke nicht, dass wir hier ein Verständnisproblem über den Prrozess der Kondensation haben oder jemals hatten. Es geht ausschließlich um die Wortwahl, an der herumgemäkelt worden ist.

    Und hier kann man sich trefflich streiten, ob es eine besser oder schlechtere Ausdrucksform gibt, also ein reines Sprachproblem. Unstrittig ist gewiss

    Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Wasser ist die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in der Natur als Flüssigkeit, als Festkörper und als Gas vorkommt. Die Bezeichnung Wasser wird dabei für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand von Wasserdampf. Wasser ist Grundlage des Lebens auf der Erde.

    Ich halte die Bezeichnung ‚kondensierter Wasserdampf‘ für zulässig. Er impliziert einen Vorgang der Kondensation von dem ehemals gasförmigen Zustand in den flüssigen oder festen. Ein Problem: Wenn es kondensiert ist, ist es eben kein Dampf mehr. Also ist es eine irreführende Bezeichnung, die aber aus Prozesssicht und durch die Attributierung eindeutig ist.

    Ich halte die Bezeichnung ‚kondensiertes Wasser‘ für ebenso zulässig. Er impliziert einen Zustand des Wassers, der eben nicht gasförmig ist. Hier wird kein Prozess, sondern ein Zustand eines generischen Stoffes beschrieben. Auch ist die Identität des Stoffes nicht kompromittiert, denn Wasser kann in allen Agregatzuständen auftreten, ohne seine Identität zu verliren.

    Mir ist eigentlich ziemlich egal, welcher der beiden Ausdrucksweisen bevorzugt wird. Beide sind zulässig, und ein Streit darüber IST Wortklauberei! Warum also einen gültigen Ausdruck beanstanden?

    Das eigentliche Sachthema, dass es eben Wolkenbildungen gibt, die in statischer Betrachtung schwankt, und die klimarelevante Wirkungen hat, gerät hier aus dem Fokus. Dabei gibt es durchaus viele unbeantwortete Fragen.

    Z.B. aus #1

    Eine global gemittelte Zunahme an Bewölkung kann in Bodennähe eine deutliche Erwärmung bewirken, aber auch eine genau so deutliche Abkühlung. Das muss man begreifen, bevor man voreilig Schlüsse zieht.

    Kann man also nichts über die Wirkung einer erhöhten Wolkenbedeckung und Albedo sagen?
    Wovon sollte man hier die Bewertung abhängig machen. Kann die Wirkung der Wolken tatsächlich eine bilanzierte Erwärmung bringen? Unter welchen Umständen?

  31. Hallo Marvin Müller 15. August 2014 10:52

    Wenn sie ein Besipiel brauchen: z.B. hier und folgende …

    Wenn man auf einem Wissenschaftsblog feststellen muss, dass viele Teilnehmer enorme Probleme mit dem Verständnis eines einfachen Textes haben.

    Sie halten diese Formulierung für beanstandswert, weil sie falsch ist? Meinen sie, dass nur keiner oder wenige derartige Probleme haben? Fühlen sie sich angesprochen? Warum?

    Eine durchaus zulässige Replik wäre z.B. gewesen:
    -- ‚Sind sie gegen derartige Probleme immun?‘
    -- ‚Das betrifft auch Sie. …‘
    -- ‚Gut, dass wir drüber gesprochen haben, … was halten sie für ein Missverständnis?‘
    -- ‚… nach meinem Verständnis funktioniert es so …‘

    Wo also ist das Problem?

  32. Martin Landvoigt schrieb am 15. August 2014 12:09

    Wo also ist das Problem?

    Sie lenkten ab. Sie fragten, wir K. Gans auf seine Aussage bezüglich Ihres Auftretens hier kommt -- ich habe Ihnen Beispiele gezeigt. Das wars. Da kanns dann nicht darum gehen, wie man auf Ihr Auftreten hätte reagieren können -- das ist nur eine geschickte Ablenkung …

  33. @Martin Landvoigt #30

    Kann die Wirkung der Wolken tatsächlich eine bilanzierte Erwärmung bringen? Unter welchen Umständen?

    Z. B. Nachts, oder im Winter. Hat Ihnen aber Sylke Mayr bereits in#12 erklärt.
    Nebenbei, wenn sie Kondenswasser sehen wollen, dann schauen Sie mal im Winter an ein schlecht isoliertes Fenster, da läuft es gerne runter. Im Kühlschrank gefriert es gewöhnlich
    .

  34. @Martin Landvoigt #30

    Ich halte die Bezeichnung ‘kondensiertes Wasser’ für ebenso zulässig.

    Ja, für die Beispiele in #33 kann man sie verwenden.

  35. Herr Heß und so weiter,

    ich habe mir jetzt mal die meisten Links, welche sie im Artikel angeführt haben, durchgelesen.

    Die Sache bleibt höchst interessant und zugleich etwas dubios.

    Primär geht es ja um Messungen über den Tropen, welche zu unterschiedlichen Bilanzen bzgl. LW und SW kommen.
    Zwischen 20°N/S finden wir fast 92% Wasseranteil, nur 8% Festland. Deshalb ist gerade das Thema Energieaufnahme der Ozeane über die letzten 2 Dekaden wegen dieser großen Diskrepanzen unterschiedlicher Messverfahren sehr interessant. Ein paar Autoren bringen auch ENSO zur Sprache.
    Ich habe weder Zugang zu den einzelnen Studien im Detail, noch kann ich mir die Mühe machen, diese alle zu lesen. Zudem habe ich keine Chance zu verifizieren, was davon wirklich besser oder schlechter sein könnte.

    Allerdings traue ich den IPCC Granden bzw. der einflussreichen Politik mittlerweile alles zu, alles, was natürliche Klimavariationen unterdrückt und anthropogene verstärkt. Spätestens seit dem Fall M. Mann sollte allen klar sein, mit welchen Methoden hier gekämpft wird. Ich erinnere an die Gutachter Kartellbildung (im Detail bei Hans von Storch: die Klimafalle beschrieben) nach IPCC 2013, als die Leute um M. Mann und relaclimate (G. Schmit, S. Rahmstorf) jahrelang abweichende Studien zur T Rekonstruktion vor der Veröffentlichung in bekannten Fachjournalen zu verhindern wussten. Einer der traurigen Höhepunkte im Rahmen der IPCC Geschichte. Viel schlimmer, als die eigentliche, prominente Positionierung des Hockeystick selbst.

    Wie auch immer, globale Trends der absoluten Gesamtbewölkung und eine recht gute Korrelation zu T Werten sagen noch nichts darüber aus, ob es sich um eine echte Korrelation handelt. Diese kann auch rein zufällig sein. Die Anzahl meiner Falten hat sich im gleichen Zeitraum auch erhöht und mit etwas Geschick zeige ich jedem die Korrelation zur Wolkenbedeckung 🙂

  36. in 35:

    nach IPCC 2013

    muss 2003 heissen…

  37. @Sylke Mayr #35

    Wie auch immer, globale Trends der absoluten Gesamtbewölkung und eine recht gute Korrelation zu T Werten sagen noch nichts darüber aus, ob es sich um eine echte Korrelation handelt.

    Wenn man als dritte korrelierende Komponente noch die Sonnenscheindauer hinzu nimmt, dann sieht das Ganze schon ganz gut aus.

  38. Hallo Krishna Gans @33 — 15. August 2014 12:32

    Kann die Wirkung der Wolken tatsächlich eine bilanzierte Erwärmung bringen? Unter welchen Umständen?

    Z. B. Nachts, oder im Winter. Hat Ihnen aber Sylke Mayr bereits in#12 erklärt.

    Das ist keine Bilanzierung. Wenn etwas nachts wärmend wirkt und tags kühlend ist unklar, wie die Bilanz aussieht.

    Der Verlauf zum Thema war

    (ML @11) Die Summenwirkung der dünnen Höhenwolken bei einer Sonneneinstrahlung dürfte eher kühlend sein, wenngleich schwächer ausgeprägt. Nur in der Nacht dürfte ein marginaler Erwärmungseffekt nachweisbar sein

    Das war meine Erklärung.

    Frau Mayr @12

    Ach ja, ihre Meinung, Herr Lehrer. Man nennt diese Typen Cirrus Wolken und sie können bei steiler Insolation leicht kühlend wirken, über gut 16h des Tages wirken sie in den meisten Regionen der Erde deutlich erwärmend. Übrigens wird auch IR Strahlung reflektiert und zwar nach unten!

    Das war die Gegenerklärung. Beide blieben oben unbelegt. Frau Mayr sprach von ‚über gut 16h des Tages wirken sie in den meisten Regionen der Erde‘ was noch nichts über die summarische Wirkung sagt.

    Meine Recherche ergab:

    Die Höhe der Wolken bestimmt ihren Einfluss aufs Klima: Hohe Wolken halten die Wärmestrahlung von der Erde zurück und heizen daher die Atmosphäre auf, während niedrige Wolken hauptsächlich Licht von der Sonne reflektieren und die Lufthülle kühlen. Verständlich wird das durch die Temperatur der Wolken: Aus dem All betrachtet, geben die kalten Hochwolken nur wenig Wärmestrahlung ab. Von der wärmeren Erdoberfläche, die unter den Hochwolken verborgen liegt, gelangt keine Wärmestrahlung in den Weltraum. Sie bleibt
    in der Atmosphäre, die sich dadurch erwärmt.

    Dieser Text bleibt unklar. Denn die von der Erde abgestrahlte Wärmestrahlung gliedert sich bekanntlich in mehrere Frequenzbänder. Typisch sind die Hauptfraktionen der vom Wasserdampf absorbierten Bänder, der vom CO2 absorbierten Bänder, dem atmosphärischen Fenster und sonstige absorbierten Bänder.

    Betrachten wir diese Bänder im Einzelnen:

    Die CO2-Bänder und sonstigen sind in dieser Höhe weitgehend nicht mehr von direkter Bodenabstrahlung gespeist, denn diese wurde vorher bereits absorbiert, und in höheren Schichten wieder emittiert. Es handelt sich bei einer Reflektion dieser Strahlung also eher einen schichtspezifischen Strahlungswiederstand, der gleichsam viel Strahlung wegen der geringen Dichte durch lässt und ferner auch durch die diffuse Reflektion auch ins All abstrahlt. Dies dürfte nur Marginal zur Erwärmung beitragen.

    die H2O Bänder sind sehr stark abhängig von dere Luftfeuchte. In trockener Luft könnten diese Bänder signifikant auch zum Boden zurück gestrahlt werden, Unter hoher Luftfeuchte ist hier eher ein geringer Effekt zu vermuten. Im Bereich des atmosphärischen Fensters dürfte eine signifikante Reflektion vorliegen.

    Andererseits ist aber bei Sonneneinstrahlung nahezu die volle Bestrahlungsleistung der Solarkonstante bei der Reflektion wirksam. Durch die angenommene diffuse Abstrahlung erreicht also nur etwa 50 % der reflektierten Einstrahlung die Erde.
    In der anderen Richtung der Erdabstrahlung (Oberfläche und Atmosphärenstrahlung) dürfte allerdings wesentlich weniger reflektiert werden. Dies liegt daran, dass auch die obere Troposphäre und die Stratosphäre strahlt und darum diese von ‚außen‘ kommende Strahlung partiell abschirmt.

    Es ist darum nicht klar, wie die summarische Wirkung von Cirruswolken sind. Eine bloße Behauptung reicht da nicht.

    Wenn wir eine summarische Wirkung der Abstrahlung feststellen wollen, bleibt aber übrig, dass auch Cirruswolken die Albedo erhöhen . Allerdings treten diese wohl in weit geringerer Häufigkeit als die Flachwolken auf. Es ist bei einer signifikanten Änderung der Bewölkung also eher von einer Veränderung bei den Flachwolken auszugehen.

    Entsprechend zurückhaltend in der Bewertung bleibt auch die NASA: http://geo.arc.nasa.gov/sge/jskiles/fliers/all_flier_prose/cirrusclimate_kinne/cirrusclimate_kinne.html

    In contrast, cold high altitude cirrus clouds may either cool or warm the climate. They have a strong greenhouse effect, which may outweigh their albedo effect losses. As the importance of both opposing effects depends critically on little understood cirrus properties, theoretical calculations of the climatic effects of cirrus are controversial.

    Detaillierter zeigt diese Arbeit das Problem: http://pubs.giss.nasa.gov/abs/mi09700z.html

    Was is allerdings nicht gefunden habe ist das allgemeine Verhältnis von Cirrus Wolkenbedekung zu flacher Wolkenbedeckung. Auch eigener Beobachtung von der Erde und bei Flügen vermute ich, dass das Verhältnis bei < 5% Cirruswolken liegt, aber das ist keine belastbare Zahl. In diesem Fall wäre aber die ausgiebige Diskussion der Cirruswolken ohnehin irrelevant, vor allem, wenn eine umstrittene und eher geringe Wirkung von jenen ausgeht..

    Krishna Gans schreibt

    Nebenbei, wenn sie Kondenswasser sehen wollen, dann schauen Sie mal im Winter an ein schlecht isoliertes Fenster, da läuft es gerne runter. Im Kühlschrank gefriert es gewöhnlich

    .
    Das ist sicher ein interessante Beobachtung, sehe aber nicht die Relevanz zur Wolkenbildung.

  39. Ich habe die Frage in meinem etwas längeren Text zwar schon gestellt, möchte sie hier aber prominent herausstellen, da ich bislang keine belastbare Angabe fand:

    Wie ist das globale Verhältnis zwischen der Bedeckung durch Cirrus und Flachwolken? Hat da jemand Kenntns?

  40. @Martin Landvoigt #38

    Das ist sicher ein interessante Beobachtung, sehe aber nicht die Relevanz zur Wolkenbildung.

    Schade.

    Der Titel dieses Artikel lautet „Die Spur der Wolken oder wie das IPCC die Wolkenbedeckung ignoriert“.
    Warum ignoriert das IPCC die Wolken ?
    Weil es an hinreichend genauen und ausreichenden Kenntnissen fehlt. Deswegen wird man auch hier keine belastbaren Antworten erhalten. Und dass das IPCC und die IPCC nahen Forscher nicht wirklich an einer Klärung der Wolkenproblematik, die ja darauf hinausliefe, die Klimasensitivität des CO2 zu reduzieren, interessiert sein dürfte eigentlich jedem hier klar sein.

    Denn nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 konnte diese Hypothese während des dreitägigen Flugverbot in den USA eindrucksvoll bestätigt werden: Die Forscher beobachteten einen plötzlichen Anstieg der Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht von 1,1 %. Ein entscheidendes Mosaiksteinchen in der Forschung und ein scheinbarer Widerspruch zur globalen Erwärmung: Denn Global Dimming wirkt der Erwärmung der Erdatmosphäre und damit dem gesamten Treibhauseffekt entgegen, die Temperaturerhöhungen werden abschwächt

    Global Dimming

  41. @Krishna Gans #40

    Genau das ist der Punkt meines Artikels, nicht die Physik der Wolken, sondern wie das IPCC mit experimentellen Daten umgeht. Meines Erachtens werden die am IPCC Bericht beteiligten Forscher entsprechend gelenkt und moderiert.
    Um die Wolkenphysik zu besprechen bräuchte es mehrere Artikel mit einem anderen Schwerpunkt.

    Grüße
    Günter Heß

  42. Hallo Krishna Gans 15. August 2014 14:41

    Der Titel dieses Artikel lautet “Die Spur der Wolken oder wie das IPCC die Wolkenbedeckung ignoriert”.
    Warum ignoriert das IPCC die Wolken ?
    Weil es an hinreichend genauen und ausreichenden Kenntnissen fehlt. Deswegen wird man auch hier keine belastbaren Antworten erhalten.

    Ich habe den Eingangsartikel von Günther Hesse so verstanden, dass die Daten vom ISCCP und dem GEWEX ASSESMENT durchaus belastbar sind. Also ist die These eher besser belegt als die CO2 Hypothese. Denn hier driften die Messerte auseinander.

    Sicher kann man die Belastbarkeit von Beidem in Frage stellen, wie das ja auch Prof. Kramm wohl tut. Aber dann ist AGW nur Kaffesatzleserei. Lässt man sich auf dieses Level von Messergebnissen ein, kann man nicht seriös die Daten vom ISCCP unter den Teppich kehren.

    Und dass das IPCC und die IPCC nahen Forscher nicht wirklich an einer Klärung der Wolkenproblematik, die ja darauf hinausliefe, die Klimasensitivität des CO2 zu reduzieren, interessiert sein dürfte eigentlich jedem hier klar sein.

    Eigentlich nicht. Denn auch dem Meinungsgegner ist nicht unbedingt unseriöses Arbeiten grundlos zuzuordnen. Es bedarf des Arguments, um IPCC-Darstellungen seriös zu bezweifeln. Und genau das hat Günther Hess herausgearbeitet.

    Global Dimming

    Danke für den Hinweis. Allerdings ist die Angabe in http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Verdunkelung eher sehr knapp. Hier wird weniger auf die direkte Veränderung der Wolkenbedeckung eingegangen, die allerdings auch berücksichtigt wird.

    Zu erwähnen ist hier die Warnung vor der neuen Eiszeit, die in den 70-80ern eine Rolle spielte. Man warnte, dass wegen der Industrialisierung eben mehr Ruß in die Atmosphäre gelangt und darum besagter Effekt eintrete. Allerdings setzten sich dann auf breiter Front Filter bei Kraftwerken und Industrieanlagen durch, so dass zunächst eher der gegenteilige Effekt einsetzte. Die hier diskutierte Veränderung der Wolkenbedeckung passt in das Argument, setzt aber eher bei gemessenen Veränderungen in kürzeren Skalen auf.

  43. Lieber Herr Landvoigt,

    Herr Gans und andere weisen schon länger als ich darauf hin, dass es auch andere Messdaten und Erklärungsmöglichkeiten gibt.
    Global Dimming und ähnliches sind nur eine Facette des Musters. Statt Messdaten, seien sie auch umstritten als Basisv zu nehmen die Experimente zu verbessern werden immer mehr Gelder in Computersimulationen gesteckt und deren Ergebnisse präferiert, wie man an dem IPCC Bericht sieht.

    Es ist jetzt nicht die Intention meines Artikels in einen Wettbewerb der Erklärungen einzusteigen. Im Gegenteil, weitere mögliche Erklärungen unterstreichen die Kernaussagen meines Artikels.

    Grüße
    Günter Heß

  44. Krishna,

    sorry, aber der Link zu „global Diming“ ist wohl ultra Nonsens:

    Spitzenreiter sind die USA, wo zwischen 1961 bis 1990 eine Verringerung der Sonneneinstrahlung von 10 %, in Großbritannien sogar von 16 % festgestellt wurde. Auch die Kondensstreifen der Flugzeuge sind an dieser zunehmenden Verdunklung beteiligt. Denn nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 konnte diese Hypothese während des dreitägigen Flugverbot in den USA eindrucksvoll bestätigt werden: Die Forscher beobachteten einen plötzlichen Anstieg der Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht von 1,1 %

    Wow, freilich alles ohne Nachweis. Überschlagsmäßig wären das so um 30-40W/m² weniger Insolation am Boden, was jede Region dramatisch abkühlen lassen würde. Vielleicht ein Tippfehler, 1 bis 1,6% wären realistischer.

    Die Idiotie mit den WTC Flugverbotszeiten und „Wetterfolgen“ ist ungefähr so was von lächerlich, wie die Story, die CIA hätte die Towers selbst gesprengt. Ein Anstieg zwischen Tmax und Tmin von 1,1%??? Was soll der Spruch? 1,1%, also von geschätzten um 15,00K dann auf 15,16K Nonsens, vor allem, wenn man so was über Tage betrachten will.

  45. @Sylke Mayr #44
    Vielleicht war es kein guter Link, ok, den Effekt hat man definitiv festgestellet.

    “Until the events of September 11, 2001 led the FAA to ground all
    the country increased by 1° C (about 2° F).”

    Seite 17 ff
    Wie der Zufall es so wollte, waren diese Tage sehr klare, wolkenlose Tage, zu diesem Thema gab es auch mal was im TV, daher kenne ich die Story überhaupt.

  46. @Martin Landvoigt #42

    Und dass das IPCC und die IPCC nahen Forscher nicht wirklich an einer Klärung der Wolkenproblematik, die ja darauf hinausliefe, die Klimasensitivität des CO2 zu reduzieren, interessiert sein dürfte eigentlich jedem hier klar sein.

    Eigentlich nicht. Denn auch dem Meinungsgegner ist nicht unbedingt unseriöses Arbeiten grundlos zuzuordnen.

    Das hat nichts mit Meinungsgegnerschaft zu tun, sonder schlicht und ergreifend damit, dass das IPCC eine klare Aufgabenstellung hat: AGW

    Aber dann ist AGW nur Kaffesatzleserei

    Nicht mehr, nicht weniger.

    Es bedarf des Arguments, um IPCC-Darstellungen seriös zu bezweifeln. Und genau das hat Günther Hess herausgearbeitet.

    Und ich unterstütze ihm dabei und nenne zusätzliche, ergänzende Argument.

  47. gut,
    man findet zu Wolken etliche Studien und genau so viele Annahmen. Sie bleiben derweilen mal eines der größten Rätsel im Klima.
    Heß hat das gut recherchiert und mehr kann man heute dazu auch nicht sagen. man weiß zu wenig und wohl auch deshalb versucht das IPCC die großen Unbekannten bestmöglich zu ignorieren. Wolken könnten die Erwärmung vernichten oder auch beschleunigen, man weiß es noch nicht.

    Ich gebe aber nochmals zu überlegen, was auch der einfache Hausverstand begreift.
    Man nehme einen wolkenlosen Sommertag in Deutschland. Knapp nach Sonnenaufgang wird das Tmin erreicht und um ca. 16 Uhr das Tmax. Danach beginnt es wieder abzukühlen. Diese Abkühlung wird umso geringer, je dichter die Bewölkung ist und eine Tm setzt sich nun mal im vielen Fällen aus Tmin Tmax Halbe zusammen. Egal, am Ende steht dennoch oft eine Abkühlung bei mehr Wolken, aber längst nicht immer.
    Dazu kommt, dass Wolken oft dann entstehen, wenn kalte Luft vordringt, die warme angebt und es so zu einem fühlbaren T Abfall kommt, welcher aber in erster Linie auf die sg. Kaltfront zurück zu führen ist und nicht auf die Strahlungsbilanz.

    Interessant ist auch die Überlegung, dass es da und dort zu weniger Wolkenbildung kommt, weil die etwas wärmere Luft ja mehr Dampf halten kann. Die rF erreicht z.B nicht 100% sondern „nur“ 97% und es bleibt klar. Die DLR ist bei solchen Werten natürlich fett und dazu kommt die quasi ungehinderte Einstrahlung. Kleinigkeiten können also enorme Unterschiede ausmachen, da geht es schnell um 100W/m² und mehr, welche der Ort X abbekommt, oder eben nicht.

  48. Liebe Frau Mayr,

    für uns als Bürger ist doch vor Allem auch folgendes interessant:

    Such variations are referred to as „natural“ variability, that is the climate varies naturally for reasons that are not fully understood. The problem for understanding climate changes that might be produced by human activities is that the predicted changes are similar in magnitude to those shown here. The difference between natural and human-induced climate change will only appear clearly in much longer ( >= 50 years) data records.

    Dieses Zitat finden sie hier
    Das heißt, wir müssen erstmal mehr als 50 Jahre lang die Wolkenbedeckung sauber messen, bevor wir überhaupt sagen können, ob der Klimawandel durch Menschen beeinflusst wird oder nicht.

    Wenn sie sich dann den Link genauer anschauen dann sehen sie, dass die Messdaten aus der gleichen Truppe kommen in der die Klimamodellierer sitzen wie Hansen oder Schmidt. Da schreibt doch die linke Hand was anderes als die rechte Hand.
    Aber die Aussagen und Ergebnisse der einen Hand werden in den Mittelpunkt gestellt, während die Aussagen der anderen Hand unten im Keller im Schrank abgelegt werden. Offensichtlich ganz nach Gusto der Politaktivisten die mit pseudowissenschaftlichen Labeln wie „low confidence“ die unerwünschten Messdaten in den Keller schieben.

    Grüße
    Günter Heß

  49. @Martin Landvoigt Nachtrag zu #46 / IPCC

    2. The role of the IPCC is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the
    scientific, technical and socio-economic information relevant to understanding the scientific basis of
    risk of human-induced climate change
    , its potential impacts and options for adaptation and mitigation.
    IPCC reports should be neutral with respect to policy, although they may need to deal objectively with
    scientific, technical and socio-economic factors relevant to the application of particular policies.

    PRINCIPLES GOVERNING IPCC WORK

    Approved at the Fourteenth Session (Vienna, 1-3 October 1998) on 1 October 1998, amended at
    the Twenty-First Session (Vienna, 3 and 6-7 November 2003), the Twenty-Fifth Session
    (Mauritius, 26-28 April 2006), the Thirty-Fifth Session (Geneva, 6-9 June 2012) and the
    Thirty-Seventh Session (Batumi, 14-18 October 2013)

  50. @Sylke Mayr Nachtrag zu #45
    Wenn man verfolgt, wie sich die Temperatur z. B. in DE änderte, als ab ca 89 die DDR abgewickelt wurde, sieht man schon einen einen Temperatursprung in Richtung Erwärmung, was ja auch logisch ist.

  51. @Günter Heß #48
    Das A&O ist ja, nicht nur den Bedeckungsgrad festzustellen, was ja zumeist wohl noch optisch µ x Daumen erfolgt und in 1/8 „gemessen“ wird, sondern auch die ausgesprochen wichtige Höhe, sicher auch Dichte -- und die messbaren Effekte.

    Unklar ist nämlich, ob es die Wolken oder die Aerosole sind, die «global dimming/brightening» auslösen, oder gar Wechselwirkungen zwischen Wolken und Aerosolen, da Aerosole die «Helligkeit» und Lebensdauer der Wolken beeinflussen können. Die Erforschung dieser Zusammenhänge ist für die Wissenschaftler schwierig, da nur ungenügend oder sogar gar nicht gemessen wurde, wie sich die Wolken und der Aerosolgehalt in der Atmosphäre über die letzten Jahrzehnte entwickelt haben. Die in den vergangenen Jahren neu gestarteten Satelliten-Mess-Programme sollen vom Weltraum aus für die Zukunft diese Lücke schliessen helfen.
    «Es gibt noch einen enormen Forschungsbedarf, da noch viele Fragen offen sind», hält Wild fest. Hierzu zählen etwa die Grössenordnung des Effekts auf der globalen Ebene und wie stark sich der Effekt in den Städten und in ländlichen Gegenden, in denen weniger Aerosole in die Umwelt gelangen, unterscheidet. Eine grosse ungeklärte Frage ist auch, was über den Ozeanen passiert. Denn von dort gibt es bisher kaum Messdaten.

    Zur Wolkenproblematik und den Klimawissenschaften ein erhellender Artikel der ETH Zürich

  52. @ Heß 48, da kann ich nichts weiter schreiben als, 100% meine Meinung.

  53. Krishna # 50

    Wenn man verfolgt, wie sich die Temperatur z. B. in DE änderte, als ab ca 89 die DDR abgewickelt wurde, sieht man schon einen einen Temperatursprung in Richtung Erwärmung, was ja auch logisch ist.

    Das alles können sie ganz einfach in die Tonne kloppen. Ob DDR Industrie oder dann zusammen und hin und her macht auf Dekaden Null Unterschied für die Klimaentwicklung der Region. Änderungen der Großwetterlagen sind entscheidend und diese mögen „zufällig“ ganz gut zum Mauerfall passen. Wie meine Falten, sie wissen…

    DDR oder BRD macht weder regional noch global einen messbaren Unterschied, klimatologisch freilich…

  54. @Krishna Gans

    In der Tat erhellend:

    An der ETH arbeiten wir deshalb mit einer Entwicklungsversion eines globalen Klimamodelles, das wesentlich detailliertere Aerosol und Wolkenmikrophysik beinhaltet und «global dimming/brightening» besser wiedergeben kann», sagt Wild. Für ihn sind die Studien «erste» Abschätzungen, auf die nun weitere Forschungsarbeiten folgen müssen.

    Erste Abschätzungen. Das trifft es.

  55. Hallo Krishna Gans 15. August 2014 23:05 / @49

    Danke für das Zitat. Es zeigt die Spannung, dass einerseits sehr wohl wissenschaftliche Objektivität gewollt ist.

    2. The role of the IPCC is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the
    scientific, technical and socio-economic information relevant to understanding the scientific basis of
    risk of human-induced climate change, its potential impacts and options for adaptation and mitigation.

    IPCC reports should be neutral with respect to policy, although they may need to deal objectively with
    scientific, technical and socio-economic factors relevant to the application of particular policies.

    Dennoch gibt es eine programmatische Verengung. Diese Zielstellung kann man sehr wohl auf die beobachtbare Eigendynamik hin betrachten. Die Beteiligten aber sind selbst unter den vielfältigen Vorgaben Eingespannt. Wir wissen, dass auch Wissenschaftler wie Richard Lindzen oder Richard Tol am IPCC mitarbeiteten, nicht nur Leute wie Rahmstorf. Und darum sollte man die Berichte zunächst sehr ernst nehmen, auch wenn der Verdacht der verzerrten Darstellung schon vorhanden ist.

  56. Hallo Günter Heß 16. August 2014 05:19 -- @54

    Erste Abschätzungen. Das trifft es.

    Wieso meinen sie dann, dass ,man die Seriosität von Argumenten nicht bezweifeln müsste, die allzu sicher von einem Klimakonsens sprechen? So habe ich ihre Antwort jedenfalls auf meine etwas überzogene Formulierung in #20 verstanden.

  57. Lieber Herr Landvogt #55,

    Wir wissen, dass auch Wissenschaftler wie Richard Lindzen oder Richard Tol am IPCC mitarbeiteten, nicht nur Leute wie Rahmstorf. Und darum sollte man die Berichte zunächst sehr ernst nehmen, auch wenn der Verdacht der verzerrten Darstellung schon vorhanden ist.

    Ich sehe das differenziert.
    Eine naturwissenschaftliche Arbeit, Bericht oder Aussage besteht im Kern immer auf der einen Seite aus Beobachtung und Analyse sowie auf der anderen Seite aus Schlussfolgerung und Interpretation.
    In der ebene Beobachtung und Analyse steht im Fullreport des IPCC der WG1 sicher überwiegend nichts falsches drin. Da arbeiten eben auch Wissenschaftler wie Linden oder Tol mit.

    In der Ebene Schlussfolgerung und Interpretation bzw. in den Zusammenfassungen für Politiker des IPCC wird die am politischen Ziel ausgerichtete Auswahl deutlich. Durch selbst-definierte Bewertungen wie „low confidence“ wird diese geschickte Auswahl mit einem pseudowissenschaftlichen Deckmantel versehen.

    Es ist deshalb auch symptomatisch, dass Tol sich von der Zusammenfassung distanziert hat.

    Grüße
    Günter Heß

  58. Lieber Herr Landvogt #20,

    sie schreiben:

    Aber bei Überprüfung dieser und Sichtung der Fakten ist es nicht seriös möglich, an der AGW-Hypothese seriös festzuhalten.

    Weil es bei der Faktenlage für einen Naturwissenschaftler sehr wohl möglich ist an der AGW-Hypothese festzuhalten. Er könnte zum Beispiel schreiben.

    Aus den Klimamodellen haben wir Hinweise darauf, dass die zunehmende CO2 Konzentration in der Erdatmosphäre zu einem Anstieg der Temperaturen im 20. Jahrhundert geführt haben könnte. Gleichzeitig haben wir aber gegen Ende des 20. Jahrhundert eine abnehmende Wolkenbedeckung beobachtet. Zusammen mit einer Zunahme der solaren Einstrahlung in den Tropen könnte das darauf hindeuten, dass ein signifikanter Anteil dieser Erwärmung auch durch natürliche Ursachen verursacht sein könnte. …Nach Würdigung der Simulationsergebnisse und der Messdaten kommen wir zu dem Schluss, dass uns die AGW Hypothese wahrscheinlicher erscheint, weisen aber darauf hin, dass ohne weitere Messdaten zur Wolkenbedeckung eine große Unsicherheit bleibt und auch andere Schlussfolgerungen möglich sind.

    Man kann in der Schlussfolgerung und Interpretation sehr wohl eine persönliche Auswahl treffen, muss aber dann vor allem auch die Daten würdigen die dagegen sprechen und vor allem muss man darauf hinweisen, dass man eine Auswahl getroffen hat. Unterlässt man das ist es nicht seriös.

    Es ist deshalb vor allem auch unseriös für Naturwissenschaftler von Leugnern zu sprechen, wenn die Schlussfolgerung und Interpretation nicht geteilt wird.

    Die Leugnerdebatte hat mit Naturwissenschaft nichts zu tun, sondern ist primitiver Politaktivismus.

    Grüße
    Günter Heß

  59. @Sylke Mayr
    Um es vielleicht zu präzisieren:
    Ich meinte selbstverständlich, dass die von mir gezeigten Effekte rein lokal waren.

  60. Mayr #47
    Liebe Frau Mayr,

    idealtypischerweise haben Sie recht.

    In der Praxis sieht es doch etwas anders aus. Ihre Erklärung haut da hin, wo es einen ausgeprägten Tagesgang bei Sonnenschein/Bewölkung gibt. Dies liegt jedoch in D nicht vor. Vielmehr verhält es sich bei der Temperaturentwicklung doch um folgendes Phänomen: Das Grundrauschen der Temperatur bestimmt die Luftmasse, dann der Bewölkungsgrad und in geringem Umfang Vegetation und Windverhältnisse. (Orografie lassen wir mal außen vor). Wir haben hier Luftmassen, die an Bewölkung gebunden sind und welche ohne Bewölkung. Bei Sonnenschein an einem Hochsommertag ist es nun selten, dass sich in den Abendstunden der Bewölkungsgrad steigt und so die Temperatur nachts nicht so stark abnehmen könnte. Insoweit können wir auch nur spekulieren, wie der Einfluss ist, da wir keine „Formel“ haben, mit der wir Wolken „rein“ oder „raus“ rechnen können. Und das nächste Problem: Im Winter heizt die Sonne 8 Std. im Sommer aber 16 Std. Da wird die Ermittlung eines Vergleiches noch komplizierter.

    Was man aber wohl sagen kann: Bei Sonnenschein heizt sich der Boden und damit bodennahe Luftschichten auf, immer in Abhängigkeit von der möglichen Sonnenscheindauer egal bei welcher Luftmasse! Dass dies im Winter natürlich geringer möglich ist als im Sommer -- besonders auch durch einen schwächeren Sonnenstandswinkel -- ist wohl klar. Ein Punkt wird gerne vernachlässigt und ist auch ein nicht zu lösendes Rätsel der Klimawissenschaften: Gemessen wird nur im Schatten, aber die Temperatur bestrahlter Flächen wird außen vor gelassen. Würde man dies mit in die Temperaturbilanz einbeziehen wäre klar, Wolkenbedeckung führt zur Abkühlung. Die „Schattentemperatur‘“ ist ja nur ein Teil der Realität.

    Beste Grüße

    ES

  61. @ Schulze#60,
    sorry, aber ich kann keinen einzigen sinnvollen noch interessanten Satz finden und werde dazu nichts weiter sagen.

  62. Hallo E. Schulze 17. August 2014 17:48

    Ich verstehe ihren Beitrag so, dass es in unseren Breiten keine typischen tageszeitlichen Bewölkungsrhytmus gibt, Darum ist es am ehesten zutreffend, vo eine Gleichverteilung über alle Tageszeiten auszugehen.

    Die Wirkung tiefer Wolken als überwiegend kühlend ist an vielen Stellen dokumentiert. Bei den Cirrus-Wolken ist die summarische Wirkung kontrovers diskutiert. Insgesamt können wir als von einer deutlichen Kühlwirkung von Wolken ausgehen. Habe ich Sie so richtig verstanden, dass sie das gleiche wie ich meinen?

  63. #62
    Hallo Herr Landvoigt,

    ja, das haben Sie zutreffend zusammengefasst, wobei ich das Ganze etwas globaler sehe und nicht so sehr im Detail, welche Wolkenart nun etwas weniger abkühlt oder ob Zirren auch zu einer Abkühlung führen könnten, wie schon behauptet. Wie oft sind denn Zirren im Jahr alleine ohne andere Wolkenarten am Himmel und über welchen Zeitraum? Insoweit arten dann die Bewertung der Zirren in akademische Haarspalterei aus. Ich stimme den Erkenntnissen von Herrn Heß zu mit der Einschräkung, dass es seit 1997 keine Erwärmungstendenzen mehr gibt, die Kurve aber eine Verringerung der Bedeckung bis 2000 zeigt, da fehlt mir noch der letzte Rest an logischer Erklärung.

    Beste Grüße

    ES

  64. EIKE

    ist wieder einmal genau so professionell, wie deren Qualität der Artikel und Postings: Totalabsturz!

    Nix geht mehr, last Post Feb. 2013, keine Kommentarfunktion möglich, TYPO3 Error, Vollaufhänger, internal Server Error ohne Ende (kein Geld für ne 20€ Blogseite/Monat, hahaha), aber „Klimakonferenzen“ abhalten zum gratis Komasaufen, das geht noch.

    Das Beste für jeden kritische, skeptische Bewegung wäre es, wenn diese Seite (EIKE) für immer vom Netz gehen würde.

  65. @E. Schulz #62
    Ich gehe mal davon aus, dass es nicht die Deutschen Wolken sind, die das globale Klima steuern.
    Btw, seit 14 Jahren geht die Gegenstrahlung zurück.

    @Martin Landvoigt #62

    Ich verstehe ihren Beitrag so, dass es in unseren Breiten keine typischen tageszeitlichen Bewölkungsrhytmus gibt,

    Das könnte vielleicht falsch sein, es gibt angeblich s. g. Wetterwendezeiten, 11:00 und 13:00 (nicht nach s. g. Sommerzeit.) zu denen aus schlechtem Wetter besseres wird, da dann Wolken und ggfs. Hochnebel verschwinden.
    Ich will aber nicht ausschließen, dass das mit dem Höhenstand der Sonne zu tun hat.

  66. @Sylke Mayr #64

    Das Beste für jeden kritische, skeptische Bewegung wäre es, wenn diese Seite (EIKE) für immer vom Netz gehen würde.

    Nee bloß nicht, denn schlagen die ganzen depperten Kommentatoren hier auf, das wollen doch auch Sie nicht, oder :-]
    Die sollen ruhig ihre kleine Konklave da haben und sich gegenseitig fetzen.

  67. Korrektur: denn dann…..

  68. Eigentlich meinte ich ja Enklave, daher fem. aber letztendlich passt auch das ganz gut, danke Herr Freud, für die
    Erklärung des Lapsus 😀

  69. Sehr geehrte Frau Sylke Mayr,

    danke dass Sie mich darauf hinweisen selber nachzudenken, schrieben Sie sehr weit oben.
    Ich kann Ihnen versichern, dass ich das seit fast 70 Jahren tue. Jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit Alzheimer oder ähnlichem, die grauen Zellen funktionieren noch recht gut. Besser auf jeden Fall als so bei manchen jüngeren. Dazu habe ich zu viele Interessen.

    Ich kenne das Wetter seit den 50ern des letzten Jahrhunderts. War´s da damals kalt?, Ja. Wurde es danach wärmer?, ebenfalls ja. Das kenne ich da ich in den ersten 50 Jahren meines Lebens überall unterwegs war, in unseren Breiten. Wie? Zu Fuß, per Rad, per Auto, im Gebirge, auf Gewässern per Segelboot, usw; Da lernt man Wetter kennen!, zumindest wenn man sich damit auch befasst hat. In einigen Situationen, die ich erlebt hatte war diese erworbene Kenntnis mindestens nützlich, wenn nicht lebensrettend. Ja doch, man kehrt 300 Meter vor dem Gipfel um. Charaktersache, Verantwortung für Gefährten!

    Kennt man das heute noch in einer Gesellschaft die behauptet alles zu berechnen zu können?

    Nun zu Ihrer Wolkentheorie/Kenntnis. Wie erklären Sie mir bitte die Wolkendecke, Hochnebel genannt, die seit Jahren über den Breiten, in denen ich wohne, jeden Winter über mir, wochenlang breitmacht. Ferner erklären Sie mir bitte, warum vor wenigen Jahren als der Islandvulkan ausbrach, über Europa ein Flugverbot herrschte, das schönste Wetter war, wiederum in meinen Breiten?
    Alzheimer?, Beobachtungsfehler?, eher nicht!

    Das passt, mehr oder weniger, auch zu Ihrer Aussage über 9/11. Übereilt, Vorurteil, Falsch.
    Zufällig bekam ich das alles damals voll mit, arbeitsbedingt.

    Nun zu Ihren Wolkenkenntnissen, die sollten dann doch auch Rauchwolken umfassen oder? Aus den Türmen entwich überwiegend Schwarzrauch, = unvollkommene Verbrennung, = niedrige Verbrennungstemperatur. Darüber können wir uns einigen oder nicht?
    Ich war Feuerwehrler, und auch Firstresponder der ersten Stunde in Deutschland. Die Spezialausbildungen dürften reichen, die gingen bis zur radioaktiven Dekontaminierung, und HLW.

    Wie konnte ein „Peter Scholl Latour“ nur in einer Fernsehsendung zum Terrorismus sagen „ die belügen uns doch dauernd“?!
    Diese Mensch, wenn auch dieser Tage verstorben, dürfte über jeden Verdacht erhaben sein.

    Oder passt der doch nicht mehr zur „Modernen Medienlandschaft“?

    Ich bekomme wie Sie laufend neue Falten, die ich eigentlich nicht brauche. (grins)

  70. Krishna Gans 18. August 2014 23:42

    @Martin Landvoigt #62

    Ich verstehe ihren Beitrag so, dass es in unseren Breiten keine typischen tageszeitlichen Bewölkungsrhytmus gibt,

    Das könnte vielleicht falsch sein, es gibt angeblich s. g. Wetterwendezeiten, 11:00 und 13:00 (nicht nach s. g. Sommerzeit.) zu denen aus schlechtem Wetter besseres wird, da dann Wolken und ggfs. Hochnebel verschwinden.
    Ich will aber nicht ausschließen, dass das mit dem Höhenstand der Sonne zu tun hat.

    Möglich ist, dass Sie recht haben, Natürlich kann man einiges, vor allem ein Temperaturverlauf, mit dem Tageszyklus korrelieren. Natürlich gibt es zuweilen Morgennebel, der sich im Lauf des Vormittags auflöst.

    Aber vieles wird doch vom Wettergesehen überlagert. Es gab die letzte Zeit ganztägig blauen Himmel.. oder ganztägig geschlossene Wolkendecken. Aufziehende Quellbewölkung zu Mittag nach einem wolkenlosen Morgen.. Geweitter und Regengüsse zu allen Tageszeiten, Dauerregen … Wenn man von einem täglichen Wetterzyklus bei uns sprechen kann, dann ist dieser vielleicht statistisch nachweisbar. Augenscheinlich ist dieser bei weitem nicht so stark ausgeprägt, dass er klar erkennbar wäre.

    Ien weiterer Aspekt ist der Wärmetransport über Evaporation, bei der die Wolken, eine wichtige Rolle spielen. Bei verstärkung der Evaporation wird die Verdunstungswärme nach oben transportiert wo sie beim Kondensieren wieder frei wird. Durch das Abregnen schließt sich der Kreis der Wärmepumpe. Folglich wird der Wärmetransport nach oben durch eine Bewölkungszunahme auch durch die Steigerung dieser Wärmepumpwirkung erhöht.

    Kleinräumige Betrachtungen können dies als deutliche, vielleicht sogar dominierende Effekte erkennen. Z.B. im Regenwald. In Wüsten spielen diese wieder keine Rolle. Ich denke, dass Klima vor allem aus globaler Sicht zu betrachten, ist oftmals eine Verzerrung. Es mag globale Parameter wie das CO2 geben, aber überwiegend ist Klima eine Summe vieler lokaler Wirkungen.

  71. Photon:

    Wie erklären Sie mir bitte die Wolkendecke, Hochnebel genannt, die seit Jahren über den Breiten, in denen ich wohne, jeden Winter über mir, wochenlang breitmacht. Ferner erklären Sie mir bitte, warum vor wenigen Jahren als der Islandvulkan ausbrach, über Europa ein Flugverbot herrschte, das schönste Wetter war, wiederum in meinen Breiten?

    Tja, es gibt eben immer wieder mal Nebel und Hochnebel, speziell über das Winterhalbjahr und bei relativ gradientschwachen Hochdrucklagen. Hochnebel ist meist ein „Strahlungsnebel“, eine Schicht über Grund ist eine Spur feuchter, als die Luft darüber und darunter und dann herrscht eine Strahlungsflussdivergenz und der Wasserdampf kondensiert. Bewegt sich der Hochnebel langsam weiter, ist es der Advektionstyp. Zumindest in ganz Europa sind immer und überall mehr als genügend Kondensationskeime vorhanden, um Wolkenbildung zu ermöglichen. Bitte nicht esoterisch werden, gucken sie einfach nach der Wetterlage und alles wird klar.

    Das passt, mehr oder weniger, auch zu Ihrer Aussage über 9/11. Übereilt, Vorurteil, Falsch.

    Das fällt alles unter Verschwörungsschund, Esoterik, Aberglaube, Mythen, wie sie wollen. Wie gesagt, z.B bei Wetterzentrale.de gibt es ein Kartenarchiv wo man weit zurück die herrschenden Wetterlagen ansehen kann. Bevor man sich dem Aberglauben hingibt, sollte man es mit der Wissenschaft versuchen.

  72. Schulze,

    stellen sie sich mal vor, man würde die T „in der Sonne“ messen!

    Also man nehme einfach die Wetterhütte weg und lasse das Thermometer frei stehen.

    Dann nehmen sie meinetwegen mal einen wolkenlosen Tag im Raum Berlin um den 21. Juni.

    Welche T Werte schätzen sie für die Zeiten:
    06Uhr:
    12Uhr
    17Uhr
    20Uhr
    Mein kleiner Tipp, sie messen im Prinzip die absorbierte Strahlung am Thermometer. Diese Messgeräte gibt es bereits und sie funktionieren etwas anders, jedenfalls wäre es hochgradig sinnlos, die T ohne Wetterhütte zu messen, da sie oft wenig bis gar nichts über die wirkliche Lufttemperatur in der Umgebung aussagt.

  73. Sehr geehrte Betreiber von science-skeptical,

    warum lassen Sie sich Ihre Internetseite von 2 Kommentatoren, deren Verhalten man nur als asozial bezeichnen kann, systematisch kaputtspielen?

    MfG

  74. Natürlich nimmt die Bewölkung bei Erwärmung ab und bei Abkühlung zu. Die Ursache ist die Temperatur, die Folge die Bewölkung. Nicht umgekehrt.

  75. @Werner Moß #74
    Belege ?
    Für umgekehrt, wie Sie es sagen, gibt es welche.

  76. Judith Curry hat einen interessanten Beitrag veröffentlicht.

    Darin zitiert sie ein Paper:

    According to the energy balance described by Trenberth et al. (2009) [34], the reduction in total cloud cover accounts for the increase in temperature since 1987, leaving little, if any, of the temperature change to be attributed to other forcings.

    In dem veröffentlicht wird, dass der größte Teil der Erwärmung seit 1987 auf die Änderung der Wolkenbedeckung zurückzuführen ist.

    Weiterhin schreibt Prof. Judith Curry:

    Relative to ocean heat content, for example, the ISCCP cloud data set is very mature and fit for purpose of climate dynamics analysis. I find the IPCC neglect of this important data record and resource to be inexplicable.

    Dass sie nicht versteht warum das IPCC die ISCCP Daten vernachlässigt.

  77. Günter Heß schrieb am 6. November 2014 23:16

    Judith Curry hat einen interessanten Beitrag veröffentlicht.

    Darin zitiert sie ein Paper:

    According to the energy balance described by Trenberth et al. (2009) [34], the reduction in total cloud cover accounts for the increase in temperature since 1987, leaving little, if any, of the temperature change to be attributed to other forcings.

    In dem veröffentlicht wird, dass der größte Teil der Erwärmung seit 1987 auf die Änderung der Wolkenbedeckung zurückzuführen ist.

    Als ich das gelesen habe, dachte ich im ersten Augenblick, Curry würde sich dieser Ansicht anschliessen. Wenn man aber auf den Originalartikel kuckt, dann zitiert sie diese Schlußfolgerung um ihr zu widersprechen:

    I’m not going to critique the paper in detail, although I will state that the last sentence in the abstract is very weakly supported in the paper, which states in the conclusion:

    According to the energy balance described by Trenberth et al. (2009) [34], the reduction in total cloud cover accounts for the increase in temperature since 1987, leaving little, if any, of the temperature change to be attributed to other forcings.

    You cannot simply infer changes to global surface temperature from changes in horizontal and vertical distribution of clouds using Trenberth et al’s global energy balance.

    Die Schlußfolgerung wird vom Papier nur sehr schwach gestützt, man kann das nicht einfach so folgern …

  78. Ähnlich schwach wie die Schlussfolgerungen in den
    Synthesis Reports des IPCC!

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