Diesel: Neue Gipfel der Hexenjagd

29. Januar 2018 | Von | Kategorie: Artikel

Durch die Medien – vor allem Süddeutsche, Spiegel & Co. – gellt ein Aufschrei der Empörung: Affen und Menschen wurden mit Abgasen gequält und der Profitgier der unverantwortlichen Automanager geopfert. Politiker wie Niedersachsens Regent Stefan Weil (SPD) und sein Mitregent Bernd Althusmann (CDU) empören sich und verurteilen auf’s Schärfste, verlangen „harte personelle Konsequenzen“. Auch Merkel lässt ausrichten, die Tests seien „in keiner Weise zu rechtfertigen“. Und die Autohersteller üben sich im Kotau-Machen und Entschuldigen.

 

Diese künstliche mediale Empörung und das dadurch ausgelöste Echo in der Öffentlichkeit zeigen, wieweit es die heutigen Zivilisationsfeinde inzwischen geschafft haben, alle normalen Maßstäbe zu pervertieren und mit beliebigen Vorwürfen Hexenjagdstimmung zu erzeugen. Da werden Dinge, die zum normalen wissenschaftlichen Alltag bei klinischen bzw. toxikologischen Untersuchungen gehören, aus dem Zusammenhang gerissen, miteinander verquirlt und aufgebauscht, um dann der Bevölkerung als Horrorstory über angeblich unmenschliche, geradezu perverse Praktiken der bösen Automanager serviert zu werden.

Feuer

„Lasst sie brennen, die Ketzer, Hexen und Leugner…. (Bild: Autor)

 

Strenge Kriterien für Versuche an Tieren…

Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen, ist zunächst darauf hinzuweisen, dass Versuche an Tieren ebenso wie solche an Menschen in allen Ländern des Westens schon seit langem streng limitiert und überwacht werden. Niemand kann einfach daherkommen und solche Versuche aus Lust und Laune heraus veranlassen. Sie sind nach wie vor unumgänglich, da sie ein entscheidendes Mittel sind, um Wirkungen und eventuelle Gefährdungen neuer Medikamente oder chemischer Substanzen einzuschätzen, bevor Menschen damit zu tun bekommen. Wer Tierversuche pauschal ablehnt wie manche sogenannten Tierschutzorganisationen, verunmöglicht den Fortschritt der Medizin und ist folgerichtig ein Menschenfeind – sogar der schlimmsten Art, denn er nimmt zahllosen Schwerkranken die Hoffnung auf Heilung. Man sollte solche Zeitgenossen mal auf einen Rundgang durch eine Station für krebskranke Kinder mitnehmen und sie zwingen, ihre Verurteilung jeglicher Tierversuche dem Personal und den Eltern gegenüber im Gespräch zu vertreten.

 

…und erst recht für solche an Menschen

Was die in Deutschland durchgeführten Versuche mit NO2 an Menschen angeht, so gehören derartige kontrollierte klinische Studien zum unverzichtbaren Instrumentarium der toxikologischen Forschung und wurden auch schon früher durchgeführt. Bei der Bundesärztekammer gibt es hierfür beispielsweise eine zentrale Ethikkommission aus Medizinern und Naturwissenschaftlern sowie Mitgliedern anderer Fakultäten, die ein schriftliches Votum für oder gegen das beantragte Forschungsvorhaben abgibt. Besonders empörend ist, dass man in der Presse den Eindruck erweckt, die Versuche an Menschen seien „mit Abgasen“ durchgeführt worden, was überhaupt nicht stimmt. Getestet wurde mit reinem NO2, einem Gas, das erst in höheren Dosierungen reizend wirkt. Verwendet wurden Konzentrationen unterhalb und oberhalb des MAK-Wertes, das ist die Dosierung, der Mitarbeiter in entsprechenden Betrieben acht Stunden am Tag und für ein ganzes Arbeitsleben ausgesetzt sein dürfen, OHNE gefährdet zu sein. (Nachtrag: Ursprünglich wurde irrtumlich davon ausgegangen, dass die Dosierungen unterhalb des MAK-Wertes lagen. Das stimmt in einem Fall nicht. Inzwischen konnte das Abstract beschafft werden. Danach wurden mehrfache kurzzeitige Expositionen von 3 Stunden  bei 0, 0,1, 05 und 1,5 ppm NO2 durchgeführt. Das entspricht etwa 190, 950 und 2850 µg/m3. Dieser letzte Wert liegt oberhalb des aktuell geltenden deutschen Grenzwerts, jedoch bei nur 1/3 des vorher geltenden Grenzwerts von 9.000 µg/m3, der lange Jahre gültig war. In der Schweiz gilt nach wie vor ein MAK-Grenzwert von 6.000 µg/m3. Die Studie wurde wohl auch vor dem Hintergrund durchgeführt, dass die ausländischen Untersuchungen, die zur Absenkung des deutschen MAK Werts geführt hatten, nicht allzu klare Aussagen lieferten und man hier das nochmals nachprüfen wollte. Unterstützt wurde sie von der EUGT). Dem ZDF gegenüber verlautbarte der zuständige Institutsleiter Thomas Kraus, die Studie habe „keinerlei Verbindung mit dem Abgasskandal. Die Studie von 2013 – lange vor dem VW-Dieselskandal – habe sich mit dem Stickstoffdioxidgrenzwert am Arbeitsplatz befasst. Weil der Grenzwert herabgesetzt worden sei und es keine Studien zu Menschen gegeben habe, seien 25 gesunde Menschen Belastungen ausgesetzt worden, die unterhalb der Belastungen am Arbeitsplatz lägen. Die Ethikkommission habe die 2016 veröffentlichte Studie als vertretbar bewertet“.

 

Zurück ins Mittelalter – oder noch weiter

Doch all dies hält unsere Politiker wie Fr. Bundesumweltministerin Hendricks nicht davon ab, ohne ernsthafte Prüfung des Sachverhalts den Ruf unserer wissenschaftlichen Einrichtungen durch die Verwendung von Begriffen wie „abscheulich“, „dreist“, „unseriös“ sowie „widerwärtig“ zu beschädigen. Man nimmt sich das Recht heraus, eine ganze Branche durch willkürliche Festlegung unsinniger Grenzwerte existenziell zu gefährden, und betreibt rachsüchtig Hexenjagden, wenn die Opfer versuchen, diese Festlegungen zu hinterfragen. Wir haben diesbezüglich inzwischen Zustände wie im Mittelalter. Die Politiker unserer etablierten Parteien sind im trauten Einklang mit ihren Hetzhunden in den Medien die Totengräber unserer technischen Zivilisation.

Fred F. Mueller

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59 Kommentare
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  1. Danke Herr Mueller, ich bin derselben Meinung.
    Allerdings habe ich heute in der Freien Presse (Chemnitz) gelesen, dass Untersuchungen mit Menschen nur in Erwägung gezogen worden seien. Es handelt sich übrigens um ein Reizgas, kein Giftgas, wie die Aufreger in den Medien und die Politiker suggerieren möchten. Zu Frau Hendricks kann man nur mit Hans Dieter Hüsch sagen:“Von nischt ne Ahnung, aber zu allem ne Meinung.“ Er meinte damit seine Landsleute vom Niederrhein. Stammt die Dame nicht von dort?

  2. Die Schadstoffversuche mit Menschen haben nach Angaben des zuständigen Institutsleiters Thomas Kraus von der Universität Aachen jedoch keinerlei Verbindung mit dem Abgasskandal. Die Studie von 2013 -- lange vor dem VW -Dieselskandal -- habe sich mit dem Stickstoffdioxidgrenzwert am Arbeitsplatz befasst, erklärte Kraus am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Weil der Grenzwert herabgesetzt worden sei und es keine Studien zu Menschen gegeben habe, seien 25 gesunde Menschen Belastungen ausgesetzt worden, die unterhalb der Belastungen am Arbeitsplatz lägen. Die Ethikkommission habe die 2016 veröffentlichte Studie als vertretbar bewertet.

    Dabei seien an einem Institut des Universitätsklinikums Aachen 25 Personen untersucht worden, nachdem sie jeweils über mehrere Stunden Stickoxid (NO2) in unterschiedlichen Konzentrationen eingeatmet hätten. Laut der 2017 aufgelösten EUGT wurde keine Wirkung festgestellt.

    Skandal? Nein Skandalisierung. Warum? Siehe letzter Satz.

  3. Ach ja: Zitat Manager Magazin von heute…

  4. schon verblüffend; wer lanciert all diese Meldungen:
    VW hat Dieselabgase an Affen getestet SPIEGEL ONLINE
    Diesel-Skandel holt Autobauer wieder ein n-tv.de NACHRICHTEN
    Abgas-Versuche an Affen? Schwere Vorwürfe gegen deutsche Autobauer STERN.de
    Deutsche Autoherstelller sollen Dieselabgase an Affen getestet haben -- erste Nazi-Vergleiche in den USA FOCUS
    google
    nach welchen Mechanismen funktioniert so ein kollektiver „Aufschrei“?
    s.a. 10

  5. Heute Morgen habe ich die Meldung zuerst im Radio gehört und wusste da schon ganz genau, dass das an einer der ersten Stellen in der Tagesschau, etc. landen wird. Vermutlich in der 20 Uhr Tagesschau als Aufmacher? Mal sehen.

    Die Politiker, vor allem die Grünen in SH sollen erst mal die Experimente, welche in Heimen mit Kindern in den 70ern von der Pharmaindustrie gemacht wurden, mit Unterstützung der Politik, aufklären und die Opfer entschädigen. Das ist ein Skandal.

    Auch bei uns an der Uni Bremen wurden regelmäßig Studenten für Testreihen gesucht. Die Aushänge hingen in den Fluren der Fakultäten. Da hat sich bisher niemand dran gestört. Höchstens ein paar Linksautonome an den Affenversuchen.

    Und früher wurde bei Zahnärzten und Ärzten übrigens mit Lachgas N2O narkotisiert. Daran hat sich auch keiner gestört. Heute wird Lachgas gar als Droge verwendet.

  6. schon verblüffend; wer lanciert all diese Meldungen

    Die grüne Presse. Ein Großteil der Journalisten besteht aus Grünwählern.

    http://www.science-skeptical.de/blog/luegenpresse-die-gruene-presse/0015363/

  7. PS

    Und man sollte mal darauf achten, in der Tagesschau kommen bei Politikerbefragungen die Grünen immer wieder überproportional zu Wort und FDP, oder gar AfD sogut wie gar nicht. Obwohl die Grünen die schwächste Partei im Bundestag sind.

  8. Seibert, der Sprecher von Merkel gerade. Die Automobilhersteller haben nicht die Ungefährlichkeit von NOx zu belegen, ebenso die Greenpeacetante …

  9. Mir wurde heute morgen in BR24 die Veröffentlichung folgenden Kommentars zu einer Nachricht

    9:00 BR-Nachrichten : „Autobauer finanzierten offenbar Stickoxid-Test an Menschen.“

    verwehrt. Ich hoffe dass ich bei Science skeptical erfolgreicher bin.

    Versuche an Tier und Mensch sind notwendig, um wirksame Medikamente zu entwickeln. Die Medikamente, die in Rundfunk und Fernsehen beworben werden, sind in den meisten Fällen wirkungslos, reines Placebo. Rundfunk und Fernsehen bereichern sich auf diese Weise. Das ist der größere Skandal.

  10. War ja klar, der Aufmacher in der 20 Uhr Tagesschau.

    Weil und Seibert sind empört.

    Und als Experten ein Typ vom SWR und einer vom Ethikrat.

    Und direkt danach Urteil über Dieselfahrverbote.

  11. @Berberich

    Bei den Presseleuten trägt man damit nur zu deren Belustigung bei. Für die sind das reale Skandale und die Autolobby der Feind und Sie ein Handlanger. So läuft das heute.

  12. „Bei den Presseleuten trägt man damit nur zu deren Belustigung bei.“

    Nein, es geht ums Geld verdienen!

  13. Der Wahnsinn galoppiert immer wilder, ohne Sinn und Verstand. Da wird skandalisiert, dass man in Versuchen keine schädlichen Wirkungen nachweisen konnte. Um das zu widerlegen müssten ja andere Versuche mit anderen Ergebnissen geprüft werden. Wie aber sollte überhaupt noch was erforscht werden, wenn irgendwelche kruden Moralsvorstellungen alle Versuche verhindern sollen?

  14. Ich wär da für die harte Tour: Die DUH hat etliche Städte verklagt, weil sie die Grenzwerte für die Luftreinhaltung nicht einhalten. Welche Grenzwerte und wo in der Stadt ist den Medien unwichtig. Also wenn ich Bürgermeister wäre und von der DUH erfolgreich verklagt wäre, würde ich umgehend ein Dieselfahrverbot aussprechen. Jetzt gehts los: Hab ich dafür ausreichende Verordnungen oder müssen neue her. Wie viele Leute brauche ich um das umzusetzen. Kontrollen an allen Einfallstraßen, sind da Staus vorprogrammiert? Was ist mit den Fahrzeugen, die in der Stadt stationiert sind? Was funktioniert dann nicht mehr, wenn die nicht mehr fahren dürfen?
    Da ist mir bestimmt noch nicht alles eingefallen, aber ich denke das dann entstehende Chaos braucht der Michel mal, damits ihm die Zipfelmütze vom Kopf weht. Die Grenze des Zumutbaren, das uns die Grünlinge dieses Landes verordnen wollen ist längst überschritten und ganz dringend muss zuerst der grüne Kopf weg: Frau Merkel.

  15. Es geht darum, die Ergebnisse der Studie zu diskreditieren. Die Grünspanfront argumentiert wissenschaftlich schwach mittels LNT -- Extrapolation. Jetzt hat wohl jemand diese Studie von 2013 !! (also vor der Dieseldiskussion ausgegraben, die zitierfähig veröffentlicht wurde, um den ideologisch begründeten Grenzwerten Paroli zu bieten. Da Fakten für Ideologen gefährlich sind, schreit unsere gesamte Abzockerbande in der Politik „Haltet den Dieb“. Es könnte ja jemand auf die Idee kommen, den gerade etablierten Narrativ zur weitern Ausplünderung der Gesellschaft wirksam in Frage zu stellen.

  16. Den Ökologisten geht es um Ethik. Für sie ist es ethisch nicht vertretbar Versuche zu NOx mit Menschen zu machen und deren Gesundheit mutmaßlich zu schädigen, wo doch von vorn herein feststeht, dass NOx gesundheitsschädlich sind. Somit ist es nicht ethisch das zu untersuchen. Wenn man sowas behauptet, ist es aber gerade wichtig, in wie weit NOx schädlich sind und welches vertretbare Grenzwerte sind. Dazu gibt es nämlich viel zu wenig Studien.

    Ebenso ist es bei Studien zu Medikamenten, welche Dosis darf man Erwachsenen und Kindern max. verabreichen, damit sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten. Ist also tägliches Geschäft. Das ist dann wieder ethisch vertretbar.

  17. Ich frage mich auch, was wäre wenn die Grünen und Greenpeace Studien zur Unbedenklichkeit von Kiffen in Auftrag geben? Würde sich dann auch ein Massenprotest regen, weil es ethisch nicht vertretbar ist gesunden Menschen Drogen zu verabreichen? Weil die Grünen behaupten ja immer, Kiffen wäre nicht schlimmer als Alkohol.

  18. Ach so, ich sehe gerade:

    Das Coffeeshop-Modellprojekt gibt es ja schon in Berlin unter SPD, Grüne und Linke. Mit Konsumtagebuch zur Auswertung. Eine Begleitstudie soll feststellen, ob zu viel gekifft wird und zu wenig vorgebeugt wird.

  19. Noch schlimmer: Böse Ärzte testen THC sogar an todkranken Patienten!
    https://scholar.google.de/scholar?as_ylo=2014&q=Safety+of+cannabinoids&hl=de&as_sdt=0,5&as_vis=1

    …oder zur Wirkung von Alkohol auf die Reaktionsfähigkeit…nein solche Studien gibt es nicht.

    Afd soit qui mal y pense

  20. Es gab und gibt auch Versuche mit Tauchern und Piloten, in Hochruck-, oder Niederdruckkammern. Dort müssen die Fragen beantworten und Tests machen. Der Tiefenrekord in einer solchen Kammer liegt glaube ich bei 700 m. Alle drei Männer haben das überlebt und die Luft war bei 70bar schon ganz schön dick. Sie mussten Wochen zur Dekompression in der Kammer bleiben. Und die Astronauten machen auch solche Test auf der ISS als Grundlagenforschung. Alles ethisch vertretbar, durch unsere Moralapostel. Solche Leute wie ein Alexander Gerst werden sogar als Helden gefeiert. Und an Sterbenden werden eh Medikamente in Versuchsstadium getestet. Alles ethisch vertretbar.

  21. …ach ja, auf welchen „unethischen“ Menschen und Tierversuchen basiert eigentlich das „Rauchverbot“?

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3671664/

  22. Auch die Todesspritze in der Schweiz ist ethisch vertretbar. Vor allem für Grüne. Auch für Leute, die eigentlich gar nicht sterbenskrank sind.

  23. #14 RP

    Welche Grenzwerte und wo in der Stadt ist den Medien unwichtig

    den Gedanken hatte ich auch als Kiel in der Städteliste auftauchte -- ‚in welchem Kellerloch wurde da gemessen?‘
    Wie kann man denn das bewerten: “ Hendricks verweist auf verbesserte Luft in deutschen Städten -- Brüssel (dpa) -- Im Streit mit der EU-Kommission hat Umweltministerin Barbara Hendricks auf erhebliche Fortschritte im Kampf gegen Luftverschmutzung in deutschen Städten verwiesen.“

  24. @MK #5

    Und früher wurde bei Zahnärzten und Ärzten übrigens mit Lachgas N2O narkotisiert. Daran hat sich auch keiner gestört. Heute wird Lachgas gar als Droge verwendet.

    N2O und NO2 sind aber sehr verschiedene Dinge 🙂

  25. @MK #7

    in der Tagesschau kommen bei Politikerbefragungen die Grünen immer wieder überproportional zu Wort

    Ja die Tagesschau-Redaktion ist erkennbar grün. Das ist mir seit der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (= Landesparlament) klar, als die Spitzenkandidaten Wowereit/SPD gegen Künast/Grüne waren. Damals gab es auf tagesschau.de einen Kommentar, mit der Überschrift „Berliner Schnauze gegen alternden Partykönig“ Dabei sind die nur 2 Jahrgänge auseinander, und Wowereit ist Ur-Berliner während Künast hörbar aus dem Ruhrgebiet stammt und gar nichts von „Berliner Schnauze“ hat. Die Autorin des Beitrags stammt aus Schwaben, da kann man das schonmal verwechseln. Und als „Berliner Befindlichkeiten“ wurden ein Autobahnbau und die Schließung zweier Flughäfen ausgemacht -- urgrüne Themen also. Dabei wissen wir heute, dass die Berliner lieber einen Flughafen mehr hätten.

  26. @MK #16

    Den Ökologisten geht es um Ethik.

    Das glaube ich nicht.

  27. @MK #20

    Es gab und gibt auch Versuche mit Tauchern und Piloten

    Ich seh jeden Tag in der U-Bahn Plakate, auf denen Teilnehmer für medizinische Versuche angeworben werden.

  28. Ich seh jeden Tag in der U-Bahn Plakate, auf denen Teilnehmer für medizinische Versuche angeworben werden

    In der UBahn finden gerade auch noch ganz andere gesellschaftliche Experimente statt -- diverse „Adverse Events“ und auch „Serious Adverse Events“* gab es auch schon, sogar Todesfälle.

    *Ein serious adverse event (SAE) oder schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis (SUE) nach § 3 Abs. 8 GCP-V liegt vor, wenn das AE
    den Tod der Person zur Folge hat oder unmittelbar lebensbedrohlich ist,
    einen Aufenthalt im Krankenhaus notwendig macht oder verlängert,
    kongenitale Anomalien oder Geburtsfehler zur Folge hat,
    bleibende oder schwerwiegene Invaliditäten nach sich zieht

  29. Menschen, die in Städten oder an Verkehrsadern wohnen setzen tagtäglich diesen „giftigen“ Substanzen aus, allerdings unfreiwillig; sie atmen sie mit der Umgebungsluft ein. Aber woher soll man denn überhaupt wissen, welche klinischen Effekte diese Substanzen auf den Menschen haben, wenn man nicht unter kontrollierten Bedingungen Versuche durchführt und die Ergebnisse misst?. Wie soll man die Grenzwerte festlegen, wenn nicht durch klinische Untersuchungen an Menschen?

    Auch alle Medikamente, die wir so sorglos schlucken in der Annahme, dass sie „sicher“ sind, wurden natürlich an Menschen und nicht an Schaufensterpuppen. getestet.

    Solche Versuche wurden und werden häufig durchgeführt. Man verwendet natürlich Dosierungen, wie sie in der Natur oder in unseren Städten vorkommen und von denen man weiss, dass sie, wenn kurzfristig angewendet, weder zu irreversiblen gesundheitlichen Schäden noch zum Tode führen.

    Hier ist eine Studie, die an einer Kohorte von 5000 älteren Menschen durchgeführt wurde. Die Kandidaten wurden nicht in einem Labor „begast“, sondern man hat sie einfach in Städten mit hohem Verkehrsaufkommen zufällig ausgesucht und medizinischen Untersuchungen zugeführt.

    In einer Pilotstudie 2002 berichteten wir deutliche Hinweise darauf, dass verkehrsbedingte Luftverschmutzung, vor allem auf lokaler Ebene, im Zusammenhang mit Herz-Lungen-Sterblichkeit in einem zufällig ausgewählten Subkohorte 5000 älterer Erwachsener, die Teilnahme an der laufenden Niederlande-Kohorte Studie (NLCS) über Ernährung und Krebs.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19554969 [automatische Übersetzung]

    Aber damit nicht genug. In der nachfolgenden Studie wurden dann sogar 120’000 Menschen für die Gaskammerversuchen in unseren Städten ausgesucht.

    In der aktuellen Studie, genannt NLCS-Luft war unser Ziel es, präzisere Schätzungen der Auswirkungen der verkehrsbedingten Luftverschmutzung zu erhalten, durch die Analyse von Verbänden mit Ursache-spezifische Mortalität sowie Lunge Krebsinzidenz in der vollen Kohorte von etwa 120.000 Teilnehmern. Kohorte-Mitglieder waren 55 bis 69 Jahre alt bei der Einschreibung im Jahr 1986.

    Zur Messung von Kurzzeiteffekten, werden freiwillige Kandidaten in Laboratorien den selben Bedingungen unterworfen, die sie ohnehin in der Stadt jeden Tag antreffen. In den Laboratorien kann man unter kontrollierten und messbaren Bedingungen Dosis-Wirkungsuntersuchungen durchführen. Es dürfte auch einem Journalisten, so er der englischen Sprache mächtig ist, möglich sein, im Internet massenweise Studien dazu zu finden.
    Z. B.:
    https://www.nap.edu/catalog/24618/controlled-human-inhalation-exposure-studies-at-epa

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15788373
    Vermutlich dürften die Ergebnisse dieser Studien für gewisse Kreise eher unerwünscht sein, weil man z.B. dem NO2 keine Wirkung nachweisen kann:

    Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass möglicherweise die Wirkung der PM(Feinstaub)-NO2 Mischung auf dei Atemweg vor allem PM getrieben, da eine zusätzliche Belastung durch NO2 die Ergebnisse nicht erheblich beeinflussen.

  30. In den Medien findet liest man heute 400 000 vorzeitige Todesfälle in Europa pro Jahr durch Luftverschmutzung. Diese Todesfälle sind für 2012 bei der Europäischen Umweltagentur in einer Tabelle aufgeschlüsselt nach Land, Feinstaub PM 2.5,Ozon und NO2. Im Europäischen Durchschnitt entfallen 82% auf Feinstaub, 3% auf Ozon und 15% auf NO2. Der Korrelationskoeffizient der Todesfälle mit der Bevölkerungsdichte ist -0,23 für Feinstaub, +0,39 für Ozon und +0,14 für NO2. Ohne die Berechnungsmethode zu hinterfragen zeigen die Zahlen doch dass die Hexenjagd auf den Diesel doch etwas übertrieben ist.

  31. Seibert sagte ja in der Tagesschau auch sinngemäß nichts anderes als: Wir machen die Grenzwerte, die Sie einzuhalten haben. Zu belegen, dass die Werte harmlos sind , haben Sie gar nicht zu machen und interssieren uns auch nicht.

  32. Ist mir schon klar, dass N2O und NO2 nicht identisch sind. Beide gehören aber zu den Stickoxiden. Wobei Lachgas vermutlich gesundheitsschädlicher ist.

  33. PS

    In London ist Lachgas Partydroge. Es gab auch schon Todesfälle. Von NO2 kann man das so nicht sagen.

  34. #29 BP: seit Jahren Abgastests mit Menschen in den Niederlanden… .
    Die Meldungen auch wieder erstaunlich eng zusammen zeitlich,.

  35. Aus dem Link: http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Seit-Jahren-Abgastests-mit-Menschen-in-den-Niederlanden-article3761889.html

    Anders als in Deutschland würden Testpersonen dort aber nicht konzentrierten Dieselgasen ausgesetzt

    Ist das so in Deutschland? Oder wieder mal Fake News?

    Die Tests waren nach den Worten des Wissenschaftlers nötig, um die Wirkung auf das Gehirn zu beweisen. (dpa)

    Es scheint sich um eine einfache dpa-Meldung zu handeln, die hier den Eindruck vermittelt, es würde ein Beweis erfolgt sein. Tatsächlich wurde nur behauptet, dass das das Ziel der Untersuchung wäre jener Verdacht. Das allerdings ist in der Tat bereits fragwürdig und lässt einen Bias vermuten. Untersuchungen sollten schlicht die möglichen Auswirkungen untersuchen und nicht als Munition für irgend welche wissenschaftsfremden oder ideologischen Interessen dienen.

    In der Meldung wurden die Untersuchungsergebnisse nicht erwähnt und auch keine Referenz, wo diese zu finden wären. Kann in die Ablage unter ‚Lückenpresse‘.

  36. Anders als in Deutschland würden Testpersonen dort aber nicht konzentrierten Dieselgasen ausgesetzt

    Ist das so in Deutschland? Oder wieder mal Fake News?

    Ganz klare Fake News

  37. #29
    „In der aktuellen Studie, genannt NLCS-Luft war unser Ziel es, präzisere Schätzungen der Auswirkungen der verkehrsbedingten Luftverschmutzung zu erhalten, durch die Analyse von Verbänden mit Ursache-spezifische Mortalität sowie Lunge Krebsinzidenz in der vollen Kohorte von etwa 120.000 Teilnehmern. Kohorte-Mitglieder waren 55 bis 69 Jahre alt bei der Einschreibung im Jahr 1986.“
    n den Wohnungen an den Verkehrsadern, wo es außerdem noch eine hohe Lärmbelastung gibt, wohnen nicht gerade die Vermögenden, sondern eher diejenigen mit den niedrigeren Einkommen. Eine schlechtere Gesundheit und geringere Lebenserwartung hat viele Ursachen und hängt statistisch nachweisbar von dem sozialen Status ab, z.B. auch vom Zugang zur ärztlichen Versorgung. Deshalb haben solche Untersuchungen, die nicht unter genau definierten Bedingungen durchgeführt werden, für eine einfaktorielle Bewertung gar keine Aussagekraft.

  38. herzzerreißend „Mama -- sind sie jetzt weg mit ihren Abgastests?“ heise
    recht informativ, Stuttgarter Nachrichten Grenzwert am Neckartor im Januar nur einmal überschritten u.a.

  39. Hallo NOxUnbedarfter

    Bei den Stuttgarter Nachrichten wird über Feinstaub gesprochen, aber ich habe nicht erkennen können, ob da vom PM10 oder PM2,5 die Rede ist. Man geht tatsächlich von gesundheitlichen Gefahren beim PM2,5 aus, aber eher nicht vom PM10. Dennoch sind die meisten Angeben zu Feinstaub der PM10 -- also völlig unbrauchbar. Und wenn die Angabe darüber fehlt, weiß ich nicht, was dann die Meldung sagen will.

  40. Und jetzt die zweite Eskalationsstufe

    Vom Umweltsünder Diesel flüchten Autokäufer zu Benzinmotoren. Die aber verpesten die Luft mit gefährlichem Feinstaub. Nun drohen auch hier Fahrverbote.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/auto-abgase-feinstaubproblem-bei-benzinern-die-verharmloste-gefahr-a-1186937.html

  41. #39 ML

    völlig unbrauchbar…was die Meldung sagen will

    EU-Grenzwerte sind einzuhalten -- 50 µg/m³ für den 24-Stunden-Mittelwert von PM10, es sind 35 Überschreitungen pro Jahr erlaubt -- für den „normalen“ Leser, Seite /feinstaub finde ich gut gemacht. Ihr Kommentar vom 30.12.17 ‚leichter skandalisieren‘ greift wohl i.w. messtechnisch zu kurz.
    Stäube nach Beschaffenheit, Herkunft, Wirksamkeit etc. einzuteilen, ist sicher sinnvoll jedoch wesentlich aufwändiger. Kommt ja unter #40 wieder zur Sprache und natürlich in der bisherigen Artikelserie von Fred Müller, z.B. PM 2,5 in 3 und 8

  42. @40 Andi Baumann:
    Danke für den Link. Im neuen Jahr wird nun eine neue Sau durchs Dorf getrieben. So langsam verstehe ich die Bedeutung des Glücksschweins am Jahreswechsel.
    In meinem Beitrag #32 habe ich bereits auf eine Tabelle der Europäischen Umweltagentur verwiesen. Danach gehen 82% der vorzeitigen Todesfälle durch Atemwegserkrankungen auf Feinstaub zurück. Es besteht allerdings keine Korrelation zwischen Bevölkerungsdichte und Zahl der Todesfälle infolge von Feinstaub. Gibt es eine Statistik, die eine Korrelation zwischen Todesfällen durch Atemwegserkrankungen (Lungenerkrankung, Lungenkrebs, Asthma, usw.) und Wohnort an einer verkehrsreichen Straßen nachweist?

  43. Trump in seiner Rede zur Lage der Nation:

    We ended the war on coal

  44. nitpicking … Er hat den war on clean coal beendet … Etwas vollständiger wohl:

    We have ended the war on American energy — and we have ended the war on beautiful, clean coal. We are now very proudly an exporter of energy to the world.

    DIe New York Times merkt noch an: „While it is accurate that Mr. Trump has ordered the Environmental Protection Agency to roll back regulations on the burning of coal, it has done almost nothing to revive the industry, which, economists note, was already in decline because of competition from cheaper sources like natural gas. “

    Falls man die Art von John Oliver mag, es gab letztes Jahr einen lustigen Beitrag zu Kohle in den USA: https://www.youtube.com/watch?v=aw6RsUhw1Q8

  45. Einige interessante Details im Artikel von Eike :
    Die grauenhaften, von der Ethikkommission freigegeben Menschenversuche von 2012 ohne Befund an der TH Aachen. Hier zitiert nach Henning Lindhoff in Junge Freiheit:

    Vertreter der Autoindustrie seien dabei in keiner Phase beteiligt gewesen.

    „Und vor allem habe die Autoindustrie in keiner Weise Einfluß auf die Tests genommen. Sie war nie involviert. „Mit dem Dieselskandal hat das überhaupt nichts zu tun. Der Dieselskandal wurde erst viel später offenkundig. Wir haben ja auch keine Belastung mit Motoremissionen gemacht, sondern nur mit Stickoxid, das heißt unsere Ergebnisse sind auch überhaupt nicht übertragbar auf Dieselbelastungen. Und sie beantworten auch überhaupt nicht die Frage, ob Dieselemissionen gefährlich oder ungefährlich sind.“ Ganz anders natürlich die Ethikkommission, die – wie immer bei solchen Versuchen mit Menschen üblich – von Anfang eingebunden worden sei. Kraus: Sie gab vor dem Versuchsbeginn grünes Licht.)

    Aber schön, dass die Manager unserer Autokonzerne sich schon mal vorsorglich entschuldigten. Treffen die sich eigentlich zu Mea Culpa Exerzitien irgendwo?

  46. @Marvin Müller

    Danke für das vollständige Ztat und das Adjektiv „clean“ bei der Kohle. In der Tat ist ja Kohle im Vergleich zu Holzverbrennung sauber und umweltfreundlich. Da ist es gut, dass sie darauf hingewiesen haben, dass man Kohle immer mit dem Adjektiv sauber benutzen sollte.

    Jedenfalls steigen ja auch die Kohleexporte der USA an nach Europa und Asien. Dort sitzen ja die Klimaweltmeister.

  47. @Marvin Müller

    Danke auch für das John Oliver video. Sehr empfehlenswert.
    Noch empfehlenswerter ist Trumps Rede. Eine großartige Show. Großartig inszeniert.

  48. @Martin Landvoigt #45

    Schönes Beispiel, Danke. Im Grunde muss man eben heutzutage jede Aussage die man in den Medien oder in Gutachten liest einem Faktencheck unterziehen. Man kann sich auch auf Gutachten nicht verlassen.

  49. Was auch hartgesottenen Medienkonsumenten übel aufstößt ist der nahezu vollständige Verlust journalistischer Standards. Natürlich sollte jeder auch gegen gegnerische Positionen polemisieren dürfen, aber die völlige Ignoranz von Aufrichtigkeit und Fairness in der journalistischen Recherche, die uns nahezu flächendeckend begegnet, macht schon etwas fassungslos. Da fehlt es an Substanz, dass sich etwas zur Erkenntnis und zum Guten hin wenden könnte.

  50. Die Medien schreiben sich in einen kollektiven Rausch und das völlig gleichgeschaltet. Siehe Wulf, Gutenberg, Trump, AfD, Glyphosat und Dieselskandal. Wenn erst einmal eine Person, oder ein Industriezweig zum Abschuss erklärt ist, wir in jeder Mülltonne nach Material gesucht, frei etwas dazu erfunden und die Politik zieht mit, bis die Person, oder der Industriezweig vernichtet ist. Dieser Methode haben sich zuerst die Linksaktivisten (K-Gruppen) bedient.

  51. PS

    Und 90% der Gesellschaft sind nicht bereit, oder willens das zu hinterfragen und glaubt bereitwillig alles das, was ihnen vorgesetzt wird und macht als Freiwillhelfer mit, oder duldet es stillschweigend. Man will sich ja nicht ausgrenzen und dazu gehören. Ich frage mich immer, was hat sich eigentlich gegenüber 1933 geändert? Eigentlich nur die Gesinnung.

  52. PPS

    Das Milgram Experiment

  53. BR24: München ist Stadt mit der höchsten Stickstoffdioxidbelastung

    Leider ist kein link zu den Messdaten vorhanden, der dies nachweist. Das möchte ich hiermit nachholen:

    Presse-Mitteilung Umwelt-Bundesamt vom 30.1.2018: Vergleich der NO2-Grenzwertüberschreitungen 2016 / 2017

    Öffnet man in den dortigen Dokumenten die Excel-Datei no2_2017_und_2016.xlsx, stellt man fest, dass die höchste Stickstoffdioxidbelastung nur an einer Messstelle, der Landshuter Allee 78 µg/m³, gemessen wurde:
    Landshuter Allee; 78 µg/m³
    Stachus; 53 µg/m³
    Lothstraße; 32 µg/m³
    Allach;25 µg/m³
    Johanneskirchen;21 µg/m³

  54. https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/president-donald-j-trumps-state-union-address/

    Wir haben den Krieg gegen die amerikanische Energie beendet -- und wir haben den Krieg gegen saubere Kohle beendet. Wir sind jetzt ein stolzer Exporteur von Energie in die Welt.

    Trump will Arbeitsplätze durch Beendigung der Deindustrialisierung der USA.

    saubere Kohle find ich gut 😉

  55. https://youtu.be/Cfn_sAtozmI

    Das FISA Memo ist sicherlich interessant

  56. @Martin Landvoigt #49

    Wenn ich die Frage- und Argumentationstechniken in den Medien analysiere beobachte ich einen Mangel an Bildung und Ausbildung. Ich denke , dass es wenig mit Aufrichtigkeit und Fairness zu tun hat. Stattdessen eher mit mangelhafter Methodik.
    Die Auswirkung ist unfair und das Ergebnis wirkt unaufrichtig. Der einzelne Journalist tut aber was er kann und das kann mangelhaft sein.

  57. Ein Teilnehmer der Studie in Aachen hat sich jetzt vor versammelter Presse zur Wort gemeldet. Es hält das alles nicht für schlimm, es ist ihm nicht passiert und er kann nicht verstehen, dass das jetzt so hochgekocht wird. Allerdings wurde nur in den Kurznachrichten darüber berichtet. Die Grünen hingegen debattieren das Thema gerade groß im Bundestag.

  58. Der Skandal um den Diesel ist der Skandal!

    Es gibt keine Stickoxidgefahr. Bei Gesunden zeigen sich erste Reaktionen (schwererer Atem) erst jenseits der 7.000 microgramm/Kubikmeter Grenze. Bei Asthmakranken jenseits der 500 microgramm Grenze. Laut WHO und deren toxikologischen Studien.

    Die virtuelle Gefahr geht von den Statistikleichen aus, die frei erfunden sind. Denn es gibt noch nicht einmal eine Korrelation zwischen Nox Exposition und Todesfällen, da sie noch nie gemessen wurde. Die Details habe ich in meinem Klimaritterthread zusammengefasst. http://www.ariva.de/forum/die-klimaritter-eine-antikapitalistische-revolte-537172?page=51#jump23907198

  59. #38

    herzzerreißend

    -- dieses Bild mit den Japanmakaken und schaurigem Begleittext lancieren!
    für Schneefans, 350 Autos stecken im Schnee fest

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