Elektromobilität: Zukunftsangst gegen Innovation

27. Januar 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Innovationspolitik, Wirtschaftsförderung

ego3-150x150Im Verlauf jeder wirtschaftspolitischen Diskussion gelangt man an den Zeitpunkt, an dem sich jemand mit dem Satz zu Wort meldet: „Aber wir müssen uns doch mal überlegen, wo wir in zwanzig Jahren sein wollen!“ Müssen wir? Können wir? Sollten wir?

Es mag Zusammenhänge geben, in denen dieser Ansatz sinnvoll ist. Wenn man als Privatperson eine Immobilie finanziert oder auch, wenn Politik über grundlegende Rechtssetzungen nachdenkt. Aber in Bezug auf Innovationen ist diese Art zu Denken nicht nur nicht hilfreich, sondern kontraproduktiv. Innovationen finden in der Gegenwart statt, nicht in der Zukunft. Sie sind Objekte des Hier und Jetzt. Je nach Branche ist das „Hier und Jetzt“ natürlich dehnbar. Manche müssen die nächste Produktgeneration, die nächste Neuheit in Monaten präsentieren, manchen genügen ein, zwei oder drei Jahre und einige wenige denken tatsächlich in Jahrzehnten.

Der Satz oben aber stellt eine Metapher dar, die nicht nur meint, gleich mehrere Produktgenerationen im Voraus, sondern gar eine Art endgültiges Ziel festlegen zu müssen. Die Motivation verdeutlichen diverse synonyme Formulierungen, in denen die Aussage ebenfalls angeboten wird. „Wenn wir jetzt nicht in diese oder jene Richtung aufbrechen, werden wir in zwanzig Jahren vor großen Problemen stehen!“ heißt es dann beispielweise. Furcht treibt die Protagonisten der politischen Sphäre, die die technische Entwicklung steuern wollen. Klima- und Umweltkatastrophen, Rohstoffknappheit oder auch der demographischer Wandel sind prominente Angstszenarien, mit denen staatliche Eingriffe in den Markt und damit in Innovationsprozesse begründet werden. Von der Förderung der vorwettbewerblichen Entwicklung über die Subventionierung von Produkten bis hin zu Regulierungen und Verboten wird gegenwärtig das gesamte Portfolio der verfügbaren Maßnahmen eingesetzt, um heute schon festzulegen, mit welchen Technologien auf welche Weise die Menschen ihre Bedarfe in ferner Zukunft erfüllen sollen.

Energiewende und insbesondere die Elektromobilität (quasi die „Energiewende im Mobilitätssektor“) bieten hierfür schöne Beispiele. Nur steckt hinter dem planerischen Ansatz ein schwerer Denkfehler, durch den das Gegenteil des Angestrebten erreicht wird. Ganz gleich, ob die vielen Zukunftsängste berechtigt sind oder nicht, weder werden alternative Energieerzeugungsmethoden noch das batteriebetriebene Fahrzeug von dem Wirken ihrer Helikoptereltern in Parlamenten und Regierungen profitieren. Um sich über einen wettbewerblich orientierten Handel als einzig möglichem Weg verbreiten zu können, müssen Innovationen einen Anfangsvorteil gegenüber dem Stand der Technik aufweisen. Die staatliche Bemutterung nimmt ihnen die Chance, einen solchen zu entwickeln.

Um dies näher zu begründen, möchte ich ähnlich wie im Vorläufertext in die Vergangenheit reisen. In die Jungsteinzeit, um genauer zu sein. An den Zeitpunkt, an dem sich unser Stamm aus Speerkonstrukteuren und Jägern der Landwirtschaft zuwandte. Dies ist bis heute eine der rätselhaftesten Epochenwendungen der Menschheitsgeschichte. Denn die fortgeschrittenen Jäger und Sammler der damaligen Zeit verfügten ja über alles, was sie benötigten. Vor allem über viel Muße, da sie wahrscheinlich nur wenige Stunden am Tag für die Nahrungssuche aufzuwenden hatten.

Natürlich ermöglicht die Landwirtschaft bezogen auf die bewirtschaftete Fläche weit mehr Erträge, als jagen oder sammeln. Sie kann daher eine weit größere Bevölkerung versorgen. Wenn man sie beherrscht und effektiv durchführt. Das aber ist von den ersten Landwirten der Geschichte kaum anzunehmen. Es standen nur einfache Grabstöcke für die Bodenbearbeitung zur Verfügung. Auch konnte man zunächst lediglich mit Wildpflanzen und deren geringen Potentialen experimentieren. Die Domestizierung von Rindern, Schafen, Schweinen und Ziegen bedurfte ebenfalls der Züchtung über viele Generationen, über Jahrhunderte und Jahrtausende. Die neue Technologie war von der erreichten Perfektion der Jagd nicht nur sehr weit entfernt, sondern sogar mit erheblichen Nachteilen verbunden. Allein der zeitliche Aufwand und die anstrengende körperliche Arbeit: Stunde um Stunde in unbequemer Körperhaltung zuzubringen erzeugte Fehlbildungen im Knochenbau, wie man an entsprechenden Funden nachweisen kann. Die Ernährung entwickelte sich von Vielfalt zu Einfalt und dies schwächte zusätzlich das Immunsystem. Krankheiten, auch begünstigt durch die hygienischen Umstände des engen Zusammenlebens vieler Menschen und Tiere, wurden ein besonders großes Problem. Heute ist klar: Die ersten Bauern lebten weit ungesünder und starben viel früher, als ihre noch in der Jäger- und Sammlerkultur verhafteten Nachbarn.

Vor diesem Hintergrund kann man sich nun ausmalen, wie der Häuptling seine Leute zusammentrommelt und ihnen eröffnet, das mit der Jagd sei nun Vergangenheit. Ab sofort würden Felder angelegt und bearbeitet. Weil nämlich der „Rat der Ältesten“ in Sorge sei. Der Stamm sei zu stark gewachsen (aufgrund der guten Versorgungslage). Wenn man nicht umsteuere, dann würden die Nachfahren „in zwanzig Jahren“ hungern. Man solle also lieber jetzt mit dem Verzicht beginnen. „In zwanzig Jahren“ sei die Landwirtschaft dann weit genug, um alle wieder zu ernähren.

Abstrus? Allerdings. Nur leider sind exakt solche Prozesse Teil unserer Gegenwart. Unser Häuptling ist die Bundeskanzlerin. Unser „Rat der Ältesten“ schimpft sich WBGU und propagiert die „Große Transformation“. Beide gemeinsam fordern uns auf, jetzt Elektromobile statt Benzin- oder Dieselfahrzeuge zu kaufen, damit uns nicht „in zwanzig Jahren“ der Himmel auf den Kopf falle. Und außerdem sei ja dann „in zwanzig Jahren“ die Elektromobilität gut genug entwickelt, um wirklich wettbewerbsfähig zu sein. Es mag einige wenige Kunden geben, die Dinge deswegen kaufen, weil sie kein anderer hat. Die weitaus meisten aber werden das Neue nur erwerben, wenn es einen über den etablierten Stand der Technik hinausgehenden Nutzen aufweist. Batteriefahrzeuge haben derzeit klare Nachteile. Der mit der Reichweite mag sich „in zwanzig Jahren“ technisch lösen lassen. Der Mangel an Flexibilität (Ladezeit der Akkumulatoren) kann vielleicht nie überwunden werden. Aber welcher Endkunde kauft heute ein Elektrofahrzeug, um damit eine Weiterentwicklung zu finanzieren, die ein besseres Angebot für seine Nachkommen ermöglicht?

Auch unsere Vorfahren werden sich nicht vorausschauend auf das Abenteuer Landwirtschaft eingelassen und damit zunächst klare Nachteile in Kauf genommen haben. Ohne einen Anfangsvorteil hätte es die neolithische Revolution nicht gegeben.

So mag die Domestikation des Wolfes als Jagdgefährte Anlaß gegeben haben, es auch mit anderen Tieren zu versuchen. Gewebte Stoffe sind bereits aus Zeiten lange vor dem Aufkommen der Landwirtschaft bekannt. Man hat vielleicht mit Pflanzenfasern begonnen, aber die Möglichkeit, hierfür auch die Wolle erlegter Wildschafe heranzuziehen, wird nicht lange ungenutzt geblieben sein. Dementsprechend scheint das Mufflon (verbreitet im Vorderen Orient), der Vorfahr aller unserer heutigen Hausschafe, die Nummer zwei auf der Liste der Haus- und Nutztiere gewesen zu sein. Einige Hirten werden als zusätzliche Einnahmequelle die Milch und aus ihr abgeleitete Produkte wie Käse entdeckt haben. Und andere werden produktiv genug gewesen sein, um Tiere auch schlachten und essen zu können, ohne den Bestand der Herde zu gefährden. Was schließlich den naheliegenden Plan induzierte, es auch einmal mit den Fleischlieferanten par Excellence zu versuchen, den (Wild-)Schweinen und dem Auerochsen, dem Urahn der Rinder.

Komplizierter wird die Erklärung für den Ackerbau. Immerhin galt es, einen bestimmten Teil der Pflanze, den Samen, als entscheidend zu identifizieren und sein Potential zu erkunden – beispielsweise hinsichtlich der erforderlichen Bodenqualität und der erforderlichen Pflege. Auch sind Wildpflanzen nicht besonders produktiv, ihr Fortpflanzungssystem und die Möglichkeiten, es zur Zucht geeigneterer Sorten einzusetzen, waren zu entschlüsseln. Vielleicht begann der Pflanzenanbau tatsächlich als Nahrungsquelle, aber eben nicht für die Menschen, sondern für die domestizierten Tiere. Eine weitere spannende Hypothese entwickelte der Evolutionsbiologe Josef Reichholf. In seinem Buch „Warum die Menschen seßhaft wurden“ führt er aus, die Herstellung alkoholhaltiger Getränke könnte der entscheidende Impuls für die Kultivierung von Nutzpflanzen gewesen sein. Überreife Früchte und Beeren, in denen die alkoholische Gärung bereits eingesetzt hatte, mögen – ähnlich wie bei Tieren – die ersten Erfahrungen mit Trunkenheit ermöglicht haben. Worauf man zunächst eben diese Früchte und Beeren besonders pflegte, um alkoholhaltige Getränke in größerer Menge herzustellen. Auch ohne Kenntnis der chemischen Grundlagen kann experimentelles Vorgehen die Optimierung des Prozesses und den Übergang zu Getreiden als Grundlage für die steinzeitlichen Äquivalente von Schnaps und Bier gelegt haben.

So wird die Entwicklung der Landwirtschaft schrittweise verständlich. Als eine Kette von Innovationen, von denen jede einzelne zum Zeitpunkt ihres Aufkommens einen spezifischen Nutzen aufwies. Der mit dem letztendlichen Ergebnis, mit Brot, überhaupt nichts zu tun hatte.

Auch das Automobil begann als Nischenprodukt. Als unpraktisches Faszinosum („Kutsche mit Motor“), mit dem zunächst nur „Rennen“ (kaum schneller als Fußgänger) möglich waren. Alte Werbung aus der Zeit um 1900 zeigt den Schritt zum Luxusprodukt für die Zielgruppen „herrschaftliche Dame“ (natürlich mit Chauffeur)  und „sportlicher Herrenfahrer“. Aus dem sonntäglichen Ausritt wurde die sonntägliche Ausfahrt. Der Weg zum Massenprodukt zur Erfüllung von Mobilitätsbedarfen nahm mehr als dreißig Jahre in Anspruch.

Von Beginn an standen elektrischer Antrieb und Verbrenner im Wettbewerb miteinander. Den letzterer für sich entschied. An den Ursachen dafür (Flexibilität und Reichweite) hat sich bis in die Gegenwart nichts geändert. Der Erfolg batteriebetriebener Fahrzeuge kann daher heute wie damals nur in der Nische gelingen. Als Entwickler sollte man sich fragen, welche spezifischen Möglichkeiten ein elektrischer Antrieb bietet, um ihn zumindest einem begrenzten Kundenkreis schmackhaft zu machen. Wo könnte der Anfangsvorteil denn liegen?

Die besondere Beschleunigungsdynamik legt eine Platzierung als sportliches Lifestyleprodukt im Luxussegment nahe. Was gleichzeitig die im Vergleich zu konventionellen Autos höheren Anschaffungskosten relativiert. Das Geschäftsmodell der Firma Tesla könnte also tatsächlich funktionieren, obwohl man dort noch immer rote Zahlen schreibt. Die Wiederholung der Taktik der Automobilhersteller aus der Anfangszeit wird es aber wieder nur gestatten, sich in der Nische dauerhaft zu etablieren.

Die Frage nach Bereichen, in denen Elektromobilität schon heute beliebt ist, führt schnell zu Flurförderfahrzeugen wie Gabelstaplern. In der Intralogistik gibt es sicher noch Möglichkeiten, man denke an landwirtschaftliche Betriebe. Da ist dann weniger das Fahrverhalten von Bedeutung, sondern die lokale Emissionsfreiheit (Indoor-Betrieb) und natürlich das geringere Motorgeräusch. Vorstellbar wäre im nächsten Schritt auch ein Einsatz in Baufahrzeugen. Auf Reichweite kommt es bei diesen – wie bei Staplern – schließlich nicht an.

Klein und leicht können Elektromotoren sein. Sie benötigen nur eine Stromversorgung mit Kabeln – und eben kein kompliziertes System aus Schläuchen, die verschiedene Flüssigkeiten transportieren. Dies schafft völlig neue Möglichkeiten im Luftverkehr – man denke an Drohnen, oder auch an leichte und ultraleichte Fluggeräte wie den Volocopter.

Und selbst im Straßenfahrzeug ließen sich diese Möglichkeiten nutzen. Bei der Verwendung von Radnabenmotoren bestünde völlige Freiheit in der Gestaltung von Karosserie und Chassis. Wie wäre es mit morphenden Fahrzeugen, deren äußere Gestalt sich der aktuellen Nutzung anpaßt? Flach und windschnittig auf der Autobahn, erhöhte Fahrerposition für den besseren Überblick in der Stadt?

Es gibt also viele Möglichkeiten, mit Batteriefahrzeugen am Markt erfolgreich zu sein. Wer in der Elektromobilität aber nur ein Instrument zur Weltrettung sehen mag, darf man sich nicht wundern, wenn diese nicht genutzt werden. Innovationsprozesse politisch zu lenken bedeutet immer, durch eine fehlgeleitete Allokation von Ressourcen auf viele Optionen zu verzichten, um einige wenige zu erzwingen. Wer Elektromobilität wirklich will, sollte gegenteilig handeln. Technologieoffenheit in der vorwettbewerblichen Förderung und Deregulierung in allen denkbaren Nutzungssegmenten wären mal ein guter Beginn.

Auf den Satz „Aber wir müssen uns doch mal überlegen, wo wir in zwanzig Jahren sein wollen!“ entgegne ich immer: „Das überlegen wir uns dann in zwanzig Jahren – und keinen Tag früher.“ Denn Innovation kann nicht erzwungen werden. Schon gar nicht durch geplante Rückschritte, auch wenn diese als temporär gedacht sind.  Der Markt weiß um die gegenwärtigen Möglichkeiten und er wird nichts akzeptieren, was hinter diesen zurückbleibt. Eine Innovation als neues, marktfähiges Produkt ist im Hier und Heute erfolgreich, weil sie einen unmittelbaren, über den Stand der Technik hinausgehenden Nutzen für eine bestimmte Zielgruppe aufweist. Sie ist nicht erfolgreich, wenn sie einen solchen nur hypothetisch für irgendeine Zukunft versprechen kann. Die Jäger und Sammler der Jungsteinzeit haben die Landwirtschaft nicht akzeptiert, weil sie die Hoffnung auf Brot hatten. Sie haben wohl eher den Drogenanbau forciert, weil der Bedarf nach dem Rauscherlebnis sofort erfüllt werden konnte.

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182 Kommentare
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  1. Der Witz bei Elektromotor und Verbrennungsmotor war, daß der Elektromotor, einfach, wenig Teile, wartungsarm, kompakt und sehr leistungsfähig war, also ideal für mobilen Einsatz, der Verbrennungsmotor jedoch so klobig, daß er nur für stationären Betrieb angedacht wurde. Da die Menschen damals keine grünen Scheuklappen mit Selbstbeschränkung hatten, entwickelte es sich so, wie wir das heute wissen. Der Elektromotor ist immer noch so ein feines Maschinchen und hat nur ein paar Prozent Wirkungsgrad zugelegt. Das Starkstromkabel als Nabelschnur hat er immer noch. Werkstoffkunde, viele Innovationen, fraktionierte Destillation, fracking Kraftstoffe, Additive usw. haben den Verbrennungsmotor zum fast perfekten mobilen Antrieb gemacht. Stellen Sie sich einen Verbrennungsmotor an der Küchenmaschine vor. Klar man kann sein Müsli auch mit Schwungrad per Hand mahlen. Aber den Öko am Fluß beim Wäschewaschen, ein Tagesgeschäft für die Waschfrauen, das würde ich schon gerne grinsend betrachten. Ob der Jäger in Namib so viel Muße hatte, wage ich zu bezweifeln, die Muse für dumme fortschrittsfeindliche Gedanken wurde erst durch billige stets verfügbare Energie möglich.

  2. Innovation ist immer die Herausforderung der Gegenwart. Die Zukunft kann somit keine Innovation hervor bringen, sondern die Zukunft wird die Innovation und damit das Handeln in der Gegenwart und damit die Vergangenheit beurteilen.

  3. @Karl Reichart #1

    die Muse für dumme fortschrittsfeindliche Gedanken wurde erst durch billige stets verfügbare Energie möglich.

    da ist was wahres dran.

  4. Janz richtitsch……der E-Antrieb macht sehr wohl Sinn……als Nische.
    http://img.welt.de/img/vermischtes/crop114205520/4566936170-ci3x2l-w900/title.jpg

    http://www.behindertenkompass.de/images/ueberregional/alpspitx_3370_kl.jpg

    Bei uns in der Stadt stellen die Vermieter extra kleine Behausungen für Mieter auf, die auf so ein Ding angewiesen sind….und zur Not findet sich in der Stadt auch mal ne Steckdose…..denn die Ladeleistungen werden von einer handelsüblichen 230 V Steckdose mit 10/16 A Sicherung bedient.
    Für jeden Zweck gibbet die beste Lösung………im Nahbereich.
    H.E.

  5. Zum Elektroantrieb und die Motivation solche Autos zu kaufen:

    „Der mit der Reichweite mag sich „in zwanzig Jahren“ technisch lösen lassen. Der Mangel an Flexibilität (Ladezeit der Akkumulatoren) kann vielleicht nie überwunden werden. Aber welcher Endkunde kauft heute ein Elektrofahrzeug, um damit eine Weiterentwicklung zu finanzieren, die ein besseres Angebot für seine Nachkommen ermöglicht?“

    Nun, wie haben die Käufer von Computertechnik in den 70er Jahren eigentlich gedacht. Vermutlich war nicht ihr aller erster Antrieb mit dem Erwerb die Weiterentwicklung der Computertechnik zu finanzieren. Mit der ersten Videospielkonsole von Atari war man schon total glücklich, Spiele auf PONG-Niveau zu datteln, obwohl es eigentlich billiger und erlebnisreicher war, eine Tischtennisplatte im Keller aufzubauen und mit Freunden zu spielen. Es war einfach die Begeisterung für das Neue, die die Leute angezogen hat und man dafür alle Nachteile und die hohen Kosten in Kauf nahm.

    Ich verstehe auch nicht, warum die Ladezeiten (die sich schon verkürzt haben) ein großes Hindernis sein soll. Als Kunde haben wir uns auch schon daran gewöhnt, unsere Smartphones alle drei Tage über Stunden an die Ladestation zu klemmen und die meiste Zeit steht das Auto sowieso nur rum. Ich nehme mal an, die größte Abschreckung sich ein E-Auto zu kaufen, sind momentan immer noch die hohen Preise. Wenn der Preisunterschied zu konventionellen Fahrzeugen weiter abnimmt, wird der Verkauf von alleine ansteigen.

    „Es gibt also viele Möglichkeiten, mit Batteriefahrzeugen am Markt erfolgreich zu sein. Wer in der Elektromobilität aber nur ein Instrument zur Weltrettung sehen mag, darf man sich nicht wundern, wenn diese nicht genutzt werden.“

    Weltrettung war noch nie ein Erfolgsgarant. Natürlich spielt Umweltbewusstsein immer mehr eine Rolle bei Kaufentscheidungen, aber das alleine lässt Produkte wie Blei in den Regalen liegen. Es braucht weitere Anreize. Bestes Beispiel, das Fahrrad. Das Fahrrad ist viel älter als das Auto und am Antriebsverfahren hat sich nichts geändert. Und trotzdem erlebt es seit den letzten 20-30 Jahren einen regelrechten Boom. Unglaublich was manche für ein gutes Rad hinblättern. Auch da spielt der Aspekt der Fahrfreude und was für die Gesundheit zu tun, eine größere Rolle als die geringen Emissionen. Quasi Umweltschutz durch die Hintertür und ohne das jemand mit den Zeigefinger gedroht hat. Find ich Klasse.

    „Wer Elektromobilität wirklich will, sollte gegenteilig handeln.“

    Was ist damit gemeint?

    „Der Markt weiß um die gegenwärtigen Möglichkeiten und er wird nichts akzeptieren, was hinter diesen zurückbleibt. Eine Innovation als neues, marktfähiges Produkt ist im Hier und Heute erfolgreich, weil sie einen unmittelbaren, über den Stand der Technik hinausgehenden Nutzen für eine bestimmte Zielgruppe aufweist.“

    Der Markt ist kein denkendes Wesen. Die Marktteilnehmer dagegen schon. Natürlich denken Firmen darüber nach, was sie ihren Kunden über die bestehende Saison hinaus anbieten können. Und natürlich ist eine Innovation am Anfang nie ein marktfähiges Produkt, sondern besitzt nur das Potential dazu, mal eines zu werden. Der Artikel hört sich jetzt so an, als wenn Innovationen keine Vorlaufzeit besitzen und immer sofort einschlagen. Das stellt die gelebte Praxis auf den Kopf. Innovationen auf dem Markt zu bringen ist überaus mühsam, verschlingt Unsummen an Geld und niemand kann ihnen den Erfolg garantieren. Firmen gehen pleite damit. Zum Glück das wir so ein stabiles Wirtschaftssystem haben, was das aushält und nicht alle Firmen nur an der zweihundertsten Überarbeitung der erfolgreichsten Produkte arbeiten.

  6. E-Auto

    https://www.youtube.com/watch?v=kG6veF_34QE

    http://www.focus.de/auto/elektroauto/tesla-model-s-p85d-leise-reisen-im-700-ps-supersportler-von-tesla_id_4257391.html

    http://www.teslamotors.com/de_AT/supercharger

    http://www.sueddeutsche.de/auto/tesla-model-d-tesla-hol-schon-mal-den-wagen-1.2167652

    Habe so ein Teil als Firmenwagen und das ist eine Rakete.
    Die BMW, Porsche, Ferrari und (Lamborghini) Jungs, haben an der Ampel nicht den Hauch einer Chance „Ich will Spaß“.
    Wenn die Zukunft in dieser Richtung weiter geht, dann ist aller OK.

    Gruß
    Mieke

  7. Peter, Du sagst:

    Dies ist bis heute eine der rätselhaftesten Epochenwendungen der Menschheitsgeschichte. Denn die fortgeschrittenen Jäger und Sammler der damaligen Zeit verfügten ja über alles, was sie benötigten. Vor allem über viel Muße, da sie wahrscheinlich nur wenige Stunden am Tag für die Nahrungssuche aufzuwenden hatten.

    Diese Epoche ist in der Tat rätselhaft, auch in Hinblick auf Innovationen. Es gibt Theorien, die sagen, zuerst war die kulturelle Veränderung in Form von Entstehung von Religionen, die sich Orte schuf, an denen man zusammen kam um bestimmte Feste oder Riten zu zelebrieren. Das wäre zumindest eine Erklärung, warum es Menschen auf sich genommen haben, sesshaft zu werden. Hier entstanden Plätze wo dauerhaft Handel betrieben werden konnte und in der Folge Landwirtschaft möglich machte. Doch es ist ein wenig die Frage nach der Henne und dem Ei. War zuerst eine technische Innovation vorhanden, der dann die kulturelle folgte, um die Gesellschaft wieder mit sich ins Reine zu bringen? Ogburn meint das ja (cultural lag).

    Wie auch immer, was auch immer, sicher ist nur, dass es diese Wechselwirkungen gibt, dass Gesellschaften sich auf Grund von Innovationen verändern, auch in ihrem Selbstverständnis. Die Frage ist nur, ob sich so was planen lässt, wie die großen Transformierer sich das vorstellen.

  8. @ alterEGO, #5:

    Es war einfach die Begeisterung für das Neue, die die Leute angezogen hat und man dafür alle Nachteile und die hohen Kosten in Kauf nahm.

    Die Kunden haben keine Nachteile in Kauf genommen, da sie keinen Vergleichsmaßstab hatten, an dem sie solche hätten erkennen können. Gleiches gilt für die Kosten.

    Und natürlich ist eine Innovation am Anfang nie ein marktfähiges Produkt…

    Doch. „Marktfähigkeit“ ist Teil der Begriffsdefinition. Eine Innovation im Sinne des Artikels ist ein neuartiges (technisches) Produkt zum Zeitpunkt seiner erstmaligen Markteinführung. Anders ausgedrückt: Man kann es kaufen. Einen Tag zuvor konnte man es nicht kaufen. Marktfähigkeit allein ist kein Garant für den Erfolg.

    Die Argumentation zur Substitutionskraft von Batterie-PKW ist im Text verlinkt. Ich habe keine Lust, immer alles zu wiederholen.

  9. @ Quentin:

    Es gibt Theorien, die sagen, zuerst war die kulturelle Veränderung in Form von Entstehung von Religionen, die sich Orte schuf, an denen man zusammen kam um bestimmte Feste oder Riten zu zelebrieren. Das wäre zumindest eine Erklärung, warum es Menschen auf sich genommen haben, sesshaft zu werden. Hier entstanden Plätze wo dauerhaft Handel betrieben werden konnte und in der Folge Landwirtschaft möglich machte.

    Meine Theorie geht andersherum: Erst war der Handel. Es entstanden Plätze, an denen sich verstreut lebende „Stämme“ regelmäßig zum Austausch von Gütern, Geschichten (Ideen und Konzepten) und Sexualpartnern trafen. Und dabei feierten und tranken. Manche mögen auf die Idee gekommen sein, sich dem Handel mit berauschenden Getränken zuzuwenden. Die ersten Wirte. Die vielleicht sogar an diesen Treffpunkten seßhaft wurden. Und dann eben allerlei Früchte und Beeren anbauten, um immer genug Schnaps anbieten zu können. Die Viehhaltung (Schafe) kam vor dem Ackerbau. Und mit dieser die Herden. Die an den Handelsplätzen nie genug zu essen vorfanden. Ergo gingen die „Wirte“ dazu über, auch Weiden für das Vieh und schließlich auch Vorräte an Heu anzulegen. Woraufhin Getreide (Wildgräser) Aufmerksamkeit auf sich zog. Was zunächst zum „Bier“ führte. Und eben erst viel später zu Mehl und Brot.

    Religion wird überschätzt. Wären unsere Vorfahren so religionsfixiert gewesen, wie man ihnen heute andichtet, hätten sie kaum überlebt. Die jungsteinzeitlichen Kulturen können nicht spirituell gewesen sein. Sie müssen eher praktisch gedacht haben.

  10. „Die Kunden haben keine Nachteile in Kauf genommen, da sie keinen Vergleichsmaßstab hatten, an dem sie solche hätten erkennen können. Gleiches gilt für die Kosten.“

    Gut, Vergleichsmaßstäbe gab es wirklich kaum, der Computer als interaktives Gerät war neuartig. Aber wenn es um Freizeitgestaltung ging, dann gab es jede Menge Alternativen. Als Bub mit Taschengeld und etwas dazuverdienten war schon die Frage, geb ich das Geld für eine Spielkonsole, Heimcomputer, Fahrrad, Bücher, Stereoanlage oder was anderes aus. Da konnte man das Geld nicht mehrfach ausgeben und musste sich entscheiden (oft gegen den Computer).

    „Doch. “Marktfähigkeit” ist Teil der Begriffsdefinition. Eine Innovation im Sinne des Artikels ist ein neuartiges (technisches) Produkt zum Zeitpunkt seiner erstmaligen Markteinführung.“

    Neuartig ist aber nicht marktfähig. Und eine Markteinführung bedeutet auch nicht, marktfähig zu sein. Es kann eher bedeuten, als Unternehmen einen Fuß in die Tür zu bekommen, sich einen Namen bei Kunden zu machen und vor allem um wichtige Praxiserfahrungen für Produktverbesserungen zu erhalten. Ich habe bei den beiden Texten den Eindruck, dass Sie die Innovation sehr stark am Markterfolg koppeln. Mag vielleicht ein falscher Eindruck sein. Ich möchte einfach an das Beispiel Nespresso erinnern. Von der Patentierung bis zur Markteinführung dauerte es 10 Jahre. Ehe Nestle richtig Gewinn mit dem Produkt machte, dauerte es nochmal knapp 20 Jahre. Kaffeemaschinen waren nichts besonderes, aber das Prinzip mit Druckluft zu arbeiten, war bei der Kaffeezubereitung neu und man konnte den Kaffee komplett in der Kapsel brühen. Die Frage jetzt, wäre es auch dann eine Innovation gewesen, wenn Nestle nach den ersten Jahren der Verluste die Sache aufgegeben hätte?

  11. Nun ja, alterEgo, konsequent nicht lesen, was ich geschrieben habe, kommt mir irgendwie bekannt vor. Herr Hader, Sie sind hier nicht erwünscht. Keine Ahnung, wie jemand wie Sie tickt. Ich bin nicht diese Art von Doktor. Aber Ihre Obsession scheint mir einfach nicht gesund.

    Und tschüss. Das „alterEGO“ von Sören Hader ist hiermit gesperrt.

  12. lieber ph,
    sehr schöne weiterentwicklung des textes!

    ich hab ihn zwar nur quergelesen, doch stellt sich mir immer wieder die frage, wie man die dargestellten zusammenhänge nicht erkennen kann.

    auch wenn es wahrscheinlich nur daran liegt, das ich derzeit mehr als nur genervt bin, möchte ich einen klugen menschen zitieren: ich fordere mindesthirn für alle!

    dieser spruch zaubert mir immer wieder ein lächeln ins gesicht,… 🙂

  13. Das Thema „Elektroauto“ bietet enorm viel emotionale Einlassungen, wie sich wiederholen lässt.
    Vielleicht waren wir da auch schon mal aktiv kreativer http://ps.welt.de/2014/12/13/die-achse-des-guten-der-saft-des-lebens/
    Falls sich Elektroautos im Wettbewerb behaupten könnten, brauchte es keine belehrenden Behauptungen, warum sie gefördert werden sollten, sie hätten ganz einfach überzeugende Vorteile, mit denen sie sich bewähren würden.

  14. @ Peter,

    wahrscheinlich war der Handel am Anfang, das vermute ich auch. Dennoch dürfen Innovationen im Bereich der Religionen nicht außer acht gelassen werden. Die jungsteinzeitlichen Kulturen waren ganz bestimmt spirituell geprägt, hier möchte ich dir entschieden widersprechen. Einen Schöpfungsmythos hatten die alle, ohne den ist Menschwerdung gar nicht vorstellbar, das Bewusstsein verlangt danach. Ihre Umgebung empfanden sie als beseelt, mit Vorstellungen dass dort die Ahnen weiter leben etc. Grabbeigaben etc. erzählen da tolle Geschichten. Auch das Totem, als identitätsstiftendes Massensymbol gehört dahin.

    Dennoch scheint mir der Handel doch wichtiger zu sein, die Erklärung, dass Religion entscheidend bei der Sesshaftwerdung gewesen sei, habe ich mir auch nicht zu eigen gemacht, sondern nur als interessanten Aspekt in einem Video-Beitrag (ich glaube bei L.I.S.A.) gehört. Dem wollte ich noch nachgehen, habe es dann aber wegen anderer Dinge aus den Augen verloren.

    Dass Handel ein entscheidender Player ist, deckt sich auch mit Latour’s Akteur-Netzwerk-Theorie. Ich hatte in einem anderen Zusammenhang davon gesprochen:

    Die Menschen kamen sich näher, weil sie Handel miteinander trieben, Netzwerke entstanden die nicht einer politischen Idee folgten, sondern ökonomischen Gesichtspunkten, was letztlich nichts anderes war, als das was wir heute Globalisierung nennen. Die Politik hat nur Hindernisse aus dem Weg geräumt, damit diese Netzwerke sich entfalten konnten und man mag in dieser Hinsicht an Bruno Latour und seine Akteur-Netzwerktheorie denken, die hier auch einen Erklärungsansatz geben könnte, bei der nicht nur die Mensch zu Mensch Beziehung in die Betrachtung einbezogen werden, sondern auch Objekte, Orte, Infrastruktur und dergleichen. Und in diesen Netzwerken spielen Religion, Nationalität, eigene Identifizierungen eine untergeordnete Rolle.

    Dieser Erklärungsansatz hat den Vorteil, dass wir verstehen wie sich Innovationen über verschiedene Kulturen verbreiten. Gewissermaßen steinzeitliche Globalisierung. Die Handeslspunkte waren so etwas wie die Knotenpunkte im Netzwerk, hier bekam man was man begehrt.

  15. @Mieke #6
    Ich brauch kein Luxus-Rennauto Spielzeug…ich brauch einen E-Antrieb/Motor, der 15 Tonnen und mehr ziehen kann und das mindestens 200 km in 2 oder sagen wir 2 1/2 Stunden. Hast da was im Angebot….?
    Und bitte auch an die Tank….ähm….Ladezeit noch denken. Will meinen Kunden nicht unnötig warten lassen. Zeit ist Geld im Transportgeschäft.

  16. Nummer 6 lebt garnicht !

    Das ist ein robot.

    Habe so ein Teil als Firmenwagen und das ist eine Rakete.
    Die BMW, Porsche, Ferrari und (Lamborghini) Jungs, haben an der Ampel nicht den Hauch einer Chance „Ich will Spaß“.

    Das hab ich hier oder anderswo bestimmt schon 20 mal in solchen Diskussionen gelesen.
    Im übrigen ist es in sich unlogisch, um die Sportwagen zu verheizen braucht’s wohl sowas Tesla-mäßiges, wo gibt es denn sowas als Firmenwagen?

  17. Nobelkarre oder Elektroauto. Heute an der Ampel, hinter einem Porsche. Da dachte ich, eine alte Elektrokarre der DB täte es mir momentan für meine Transportaufgabe auch. Ein paar Getränke zum Clubheim. Warum will man mir aber die Wahl meines Transportmittels nicht selbst überlassen? Warum soll ich zu einem sündhaft teuren, schicken Öko-Elektro-Auto gedrängt werden? Warum soll genau dieses Auto mit Sonderspur, Parkpriviligien und Steuergeldern gefördert werden? Wer maßt sich da die „Führerschaft“ an, welcher „Volkswagen“ in Zukunft auf unseren Straßen rollen darf? Beim Ökofaschischmus treffen Grün und Braun zusammen. Als Bauernsohn weiß ich wie die „Scheiße“ je nach Futter aussieht.
    Im Moment überwiegt Bio-Spinat.

  18. @Quentin
    Handel gab es tatsächlich vor / zeitgleich der Sesshaftwerdung, insbesondere die Händler, die auf langen Wegen das Salz (weißes Gold) zu den „Verteiler Stationen“ brachten, von wo es dann weiter verkauft und verteilt wurde.
    Salzhandel und Sesshaftwerdung hingen zusammen, da mit dem begonnen Pflanzenanbau die ursprüngliche Salzquelle, Fleischnahrung, entfiel.

  19. @Karl Reichart #17
    Meiner Meinung liegt der Grund, warum die E-Autos im Bereich der „flachen Sportwagen“ sich profilieren wollen auf der „Energie-Technik“ Hand.
    Um so mehr Masse/Gewicht nämlich so ein E-Motor bewegen/beschleunigen muss, um so mehr Energie/Strom benötigt er dafür. Nicht nur das Gewicht/Masse ist bei einen Sportauto geringer als bei einen LKW bzw. Normalen PKW, sondern auch die Aerodynamik spielt hier mit eine Rolle.
    Wenn jemand daher kommt und meint die E-Autos wären die Zukunft, dann soll er mir erst einmal einen 15 Tonner in Bewegung bringen und besser sein als ein 15 Tonner mit einen Diesel-Motor.
    Nur wenn man mit seinen Produkt besser ist als das Produkt, das schon erfolgreich am Markt und damit in unseren freien Marktgesellschaft bestand hat, kann man von einer Innovation/Fortschritt sprechen.

  20. Lieber Herr Hofmann,

    ihr Vergleich ist in vieler Hinsicht recht banal, wenn nicht sogar schon Banane. Banane deshalb, da das von Ihnen geschriebene für jede erdenkliche Antriebsart gilt. Schon die Esel an Holzkarren gebunden haben diese Erfahrung gemacht. War der Karren voll und schwer mußten ebend ein paar Möhren mehr gereicht werden. Die Aerodynamik war beim Eselskarren nicht entscheidend, schließlich gab es damals noch keine Ampeln.

  21. Interessanterweise bin ich in dem Artikel nirgendwo über „Nachhaltigkeit“ gestolpert, den grünen Totschlagsbegriff des Jahrhunderts, der doch mit der Frage „Wo wollen wir in 20 Jahren sein?“ immer wieder gemeinsam gebracht wird.
    Ich habe mir schon viele Feinde gemacht mit der Aussage, dass die Begründung „Nachhaltigkeit“ für etwas, das heute viel Geld kostet und wenig Nutzen bringt, im Grunde -- neben der Förderung der Profitinteressen heutiger Lobbyisten -- auf eine Bevormundung der kommenden Generationen hinausläuft. Paradebeispiel dafür sind die PV- und WK-Anlagen, deren Amortisierung und Subventionierung von Bürgern getragen werden müssen, die heute noch nicht wählen dürfen, aber in Schulen und Medien so indoktriniert werden, dass sie das für gut halten müssen, was, wenn sie dann erwachsen und wirtschaftlich tätig sind, ihren finanziellen Spielraum für eigene Innovationen erheblich einschränkt. Geht nicht die politische Förderung der Elektroautos in die gleiche Richtung?

  22. Herr Althoff,
    zum Thema Nachhaltigkeit gibt es hier einige Texte.
    http://www.science-skeptical.de/category/politik/nachhaltigkeit/

    Dieses, und viele andere Aspekte, werden hier immer wieder besprochen und auch wenn nicht alles in jedem Artikel genannt wird, darf man es gerne im Kontext der anderen Beiträge sehen.

  23. @P. Große #20
    Wenn diese Physikalische Erkenntnis so banal ist, frage ich mich doch immer wieder, wie man auf den absurden Gedanken kommen kann, dass eine Batterie einen Diesel oder Benziner ersetzen bzw. übertrumpfen kann.
    Damit ich Masse bewegen kann brauche ich entweder sehr viel Leistung oder einen guten Hebel. Und bei einem Auto oder LKW wie auch Schiff brauche ich diese Leistung auf einen geringen Raum konzentriert. Mit Batterien ist dies unmöglich zu leisten.

  24. @Jürgen Althoff #21
    Wenn die heutigen Kinder ihre Schulzeit hinter sich gebracht haben und ins Berufsleben einsteigen, dann wird es keine Innovation, Industrie und Fortschritt in Deutschland geben.
    Alternative Perspektivlosigkeit wird diese Generation erwarten.

  25. Lieber Herr Hofmann,

    die Idee ist alles andere als absurd, denn sie findet statt. Sie findet statt, auf genau den Gebieten wo sich der Elektroantrieb aus verschiedenen Gründen durchgesetzt hat. Und genau dort hat sich ein Markt für diesen Antrieb eröffnet. Auch wenn es nur Nischen sind. Auch Straßenfahrzeuge wie ein Sportwagen nehmen an der Wertschöpfung teil, sollen wir doch froh sein darüber. Sie schreiben doch immer der Markt soll entscheiden, also lassen sie ihn entscheiden. Die Anwendung entscheidet und nicht das Machbare. Und ja, es gibt auch einen Markt für Spassanwendung, würden sie einem benzinbetriebenen Fahrrad den Vorrang vor einem Elektrobike geben? Oder doch lieber gleich ein Moped kaufen?
    Mancher hält von beiden nichts und benutzt ein Pferd zur Fortbewegung.
    Sind Sie schon mal S-Bahn gefahren?

  26. @P.Große #25

    würden sie einem benzinbetriebenen Fahrrad den Vorrang vor einem Elektrobike geben?

    Velo Solex war zumindest in Frankreich „state of the art“ -- für lange Zeit -- und ist gewissermaßen auf dem Weg zurück 😀

  27. @Krishna Gans

    oooh………jetzt fällt die Entscheidung gleich schwerer und als Hybridvariante schließt sich der Kreis wieder.

  28. #25

    Und ja, es gibt auch einen Markt für Spassanwendung, würden sie einem benzinbetriebenen Fahrrad den Vorrang vor einem Elektrobike geben? Oder doch lieber gleich ein Moped kaufen?

    gabs schon zu zonezeiten 😉

    nannte sich mokick (schreibt man das so?)

  29. #28

    ja , den Begriff kenn ich auch, weis aber nicht ob mit „ck“ geschrieben. Bei Kickstartern wäre es naheliegend, aber es gab auch Varianten zum Anschieben oder mit Fahrradpedal.

  30. Hallo,

    das der E-Antrieb einen 15 Tonner oder Schiff in Bewegung halten muss ist ja nicht zwingend vorgegeben, dafür gibt es ja auch Diesel-Motoren.

    ++++++++++++++++++++++

    Ihr müsst ja kein E-Auto kaufen, für mich ist der Tesla S85 (nur 400 PS) das ideale Auto und eine kostengünstigste Option.
    Zur Auswahl standen.
    Audi Q5 Biturbo (300PS) Preis ~60.000.
    Mercedes-Benz CSL-Klasse (300PS) Preis ~ 60.000.
    Tesla S85 (400PS) Preis ~ 85.000.

    Der Mehrpreis von ca. 25.000 ist ja nur auf dem ersten Blick vorhanden.

    Die Kraftstoffkosten beim Benziner / Diesel sind 8.000 bis 10.000 Euro im Jahr und eine Hausnummer.
    Durch die kostenlosen Supercharger – Ladestationen und das günstige „Auftanken“ in der Firma ist das ja bei einer Fahrleistung von 80 -- 90.000 km im Jahr auch nicht so traumatisch.
    Kostenersparnis 6.000 bis 8.000 Euro im Jahr.
    KFZ-Steuer ist ja auch nicht zu bezahlen (10 Jahre), ist ja kein KFZ.
    Die Wartungskosten sind auch erheblich niedriger als beim Verbrenner.
    Bremsbeläge halten ja ewig, die Bremsenergie wird ja zurückgespeist.
    Motorölwechsel, Abgasuntersuchung, Kupplung u.s.w. erübrigt sich ja.
    Wir haben die Rakete jetzt seit 9 Monaten und ein anderer Fahrzeug kommt nicht mehr in die Firma, Audi, Mercedes-Benz oder BMW könne da nicht mithalten.
    Das fahren ist so angenehm leise, nur Gasgeben.
    Unsere Fahrzeug haben wir so 3 bis 4 Jahre und dann sind um die 400.000 km auf der Uhr, mal schauen ob das der Tesla auch Schaft.
    Unterm Strich ist die Geschichte kostenneutral, vielleicht gibt es auch eine kleine Einsparung, von so um die 10T Euro in 4 Jahren.

    Ich habe noch im Kopf eine Garantie, 8 Jahre und 200.000 km, das ist beim Verbrenner auch nicht der Standard.

    Einfach mal Probe fahren, dann kann man bei E-Autos auch mitreden.
    Die Zeiten wo das „Öko-Autos“ waren sind vorbei.
    Gut die Deutschen Hersteller sind noch ein bisschen „Öko-Auto“ welche aber in der E-Autos-Welt keine entscheidende Rolle spielen.
    Bei den deutschen Autobauern sind die Innovation und Visionen eingeschlafen, so habe ich den Eindruck, wen man sich die weltweiten Entwicklungen betrachtet.

    Ob Tesla die Firma die Zukunft ist, da habe ich auch so meinen Zweifel.
    Bei den E-Autos werden sich Firmen in den Markt drängen, die heute noch keiner auf dem Radar hat.
    Bei einem Preisverfall von 1% im Monat und gleichzeitiger Erhöhung der Energiedichte bei Akkus ist das nur noch eine Frage der Zeit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  31. #4

    Janz richtitsch……der E-Antrieb macht sehr wohl Sinn……als Nische.

    Der E-Antrieb macht auch für großtechnische Mainstream-Anwendungen Sinn



    … wenn das Verlängerungskabel entlang der Strecke verlegt werden kann.

  32. @Mieke #30

    Ihr müsst ja kein E-Auto kaufen

    Ich kaufe gar kein Auto. Ich soll aber gezwungen werden, die Spinnereien anderer Leute zu finanzieren.

  33. Moin,

    da hier schon wieder das ‚Hohelied‘ auf den Tesla gesungen wird nochmal 2 Rechnungen:

    1. Tesla Roadster Batteriekapazität 58kWh, Leistung 215kW ==> nach 16 Minuten Volllast ist die Batterie auf Null.
    Natürlich wird vorher die Elektronik abschalten, da sonst die Batterie Schrott wäre.

    2. Golf3 81kW TDi (weil ich die Zahlen zufällig weiß) Stundenverbrauch bei Volllast 18 Liter ==> 3h20min bis der Tank leer ist. Das dürften dann so etwas über 600km sein, danach 5 Minuten tanken und weiter.
    Der Tesla bei gleicher Leistung, 81kW also weit unter Volllast: 43 Minuten bis Batterieexitus, siehe oben.

    Der Energiespeicher vom Golf ist mehr als 10mal so groß und lässt sich in 5 Minuten wieder auftanken,
    deshalb werden E-Autos, wie seit über 100 Jahren keine Alternative werden.

    Grüße,
    dieter

  34. @P. Große #25
    Sie schreiben es….der MARKT=wir als Gesellschaft sollen entscheiden. Aber in Grün-Sozialitischen Ideologieland entscheidet halt nun mal nicht der MARKT=wir als Gesellschaft, sonder die Politik bestimmt per Gesetz und Verordnung den MARKT=uns als Gesellschaft. Und diese Bevormundung (EEG,Energieeinsparzwang,Grüne Technologie Subventionen) der Politik gegenüber dem Markt ist einfach nur kontraproduktiv und damit fortschritts-Innovationsfeindlich und Wohlstandsvernichtend.
    E-Fahrzeuge haben eine Nischenmarkt aber dieser Nischenmarkt wird durch eine Grüne Subventionspolitik nicht größer werden. Es wird nur unnötig viel Kapital verbrannt. Andere -wertschöpfende und fortschrittliche- Innovationen im Energie-Strombereich bleiben dadurch auf der Strecke und werden von anderen Ländern/Gesellschaft vorangetrieben und führt in diesen Ländern zu einen Volkswirtschaftlichen Nutzen = Fortschritt und Wohlstand.

  35. @Mieke #30
    10 Jahre KEINE KFZ Steuer bei E-Autos (Tesla)….fällt das nicht auch unter „Grüne Subvention“???
    Sie haben wir immer noch nicht die Antwort darauf gegeben, ob ihr Tesla (E-Antrieb) auch als Lastesel = LKW taugt/funktioniert.
    Der Tesla ist und bleibt meiner Meinung nach ein Nischenprodukt für Reiche, die genug Zeit und Muse haben. Für den Großteil der Menschheit bedeutet E-Antrieb/Tesla nur einen Rückschritt gegenüber einen Diesel oder Benziner.

  36. @Mieke #30
    Nachtrag….und weil Sie so schön immer von ihrer Energiedichte in ihren „neuartigen Superbatterien“ sprechen…haben sie schon das Problem gelöst, dass mehr Energiedichte = mehr Wärme/Hitze erzeugt…..
    Wie war das nochmal mit diesen neuen Lithium-Ionen-Batterien…..
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nach-pannen-bei-boeings-dreamliner-airbus-verzichtet-auf-gefaehrliche-batterien-1.1600986

  37. Leider gebührenpflichtig: HAZ: Energiewende verliert an Zustimmung bei Bürgern. Die Gewerkschaft IG BCE beruft sich auf eine repräsentative Umfrage dazu. In IG BCE aktuell wird der Vorsitzende Michael Vassiliadis zitiert:

    „Wenn sich dieser Trend verfestigt, dann wird aus der prinzipiellen Zustimmung zur Energiewende eine reale Ablehnung“

    Und Malte Kreuzfeld twitterte:

    Klare Ansage: @igbce-Chef Vassiliadis fordert in der HAZ „Verschnaufpause“ bei Energiewende und Ende des Einspeisevorrangs für Erneuerbare

  38. @QQ Nimm ersatzweise
    diesen Artikel

    Wenn jetzt die Gewerkschaft IG-BCE Alarm schlägt, dürfte es fünf Minuten vor zwölf sein. Sie fordert eine „Verschnaufpause“ bei der Energiewende, so die HAZ am 29. Januar 2015. Dieser Aufruf hat historische Bedeutung, da sich die Gewerkschaften bislang nicht eindeutig zur Energiewende äußerten. So besteht die Hoffnung, dass die anderen deutschen Gewerkschaften dem Geist der IG-BCE folgen und gemeinsam der staatlich sanktionierten Abzocke durch die Öko-Strom-Industrie den Garaus machen.

  39. Alternative Perspektivlosigkeit wird diese Generation erwarten.

    Das wäre ja echter Fortschritt zu der alternativlosen Solchen der Gegenwart…

  40. Die Ergebnisse des IGBCE Energiewendemonitorings findet man hier:

    http://www.innovationsforum-energiewende.de/deutscher-energie-kompass-20142015/

  41. Ick will Euch ja nich die Hoffnung nehmen……..aber…

    Energiewende: Ökologisch und sozial gerecht
    DGB-Positionen und Stellungnahmen zur Energiepolitik

    Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben sich in dieser Diskussion für den raschen und geordneten Ausstieg aus der Atomenergie und den forcierten Übergang in das Zeitalter hoher Energieeffizienz und erneuerbarer Energien ausgesprochen. Der zukünftige Energiemix kommt ohne Atomkraft aus. Er muss aber so gestaltet und umgesetzt werden, dass der Wegfall des Atomstroms kompensiert und gleichzeitig den Anforderungen aus vier globalen Trends wirksam begegnet werden kann:

    -dem fortschreitenden Klimawandel,
    -der weltweit steigenden Energienachfrage durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer,
    -der zunehmenden Verknappung von Ressourcen und
    -der Verschiebung der Märkte und der damit verbundenen Gefahr von industriellen Abwanderungen in den asiatischen Raum.
    Der zügige Ausbau der regenerativen Energien setzt voraus, dass die Struktur der heutigen Energieversorgung neu konzipiert und Planungssicherheit für alle Beteiligten über mindestens zwei Jahrzehnte geschaffen wird. Erneuerbare Energien sind insbesondere für die dezentrale Stromerzeugung geeignet. Der DGB unterstützt daher Maßnahmen, die den Auf- und Ausbau dezentraler Systeme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fördern.

    Eins haben diese Verbandssäcke noch vergessen……das der Gaspreis in den USA zirke ein Viertel des unseren beträgt….und die hiesige Grundstofindustrie sich leise aber vehement…..aus Europa verabschiedet.
    Und ja……weil diese Gewerkschaftsbosse der Politik in den Arsch kriecht……habe ich vor 15 Jahren meine Mitgliedschaft gekündigt.
    Sorry Peter, das das jetzt etwas vom Thema „Elektromobilität“ weg geht……aber wenn sich die Inustrie verpisst…..is auch bald Schluss mit deutscher Innovation……und wenn sich Gewerkschaften als schnöde Erfüllungsgehilfen der Ökologisten hergeben…..bin ich, als Werktätiger in der Energieversorgung……zunehmend janz schlecht gelaunt.
    Europa schafft sich ab…..und TTIP wird dafür sorgen, das wir eines Tages den BIP der USA in ungeahnte Höhen treiben werden…..mangels eigener europäischer Industrie.
    Übrigens….Innovationen……knapp 72 % der Deutschen sagen, das der überbordende EU/DE-Bürokratismus die Neugründung von innovativen Firmen behindert….oder verhindert.
    Wenn sich in dieser bürokratisch verkrusteten EU nich bald etwas grundlegend ändert……sind wir voll am Arsch.
    Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten……Plus……Gewerkschaften.
    Heinz Eng…….Grummeln im Wanst

  42. Sehr geehrter anorak2

    Mal meine Einstellung zum Video ( #31) mit dem Zug.

    Die EU-Kommission hat am 19.06.2014 ihren Bericht zum europäischen Schienenverkehrsmarkt veröffentlicht und da zahlt der deutsche Steuerzahler:

    „In Deutsc
    hland zahlt der Steuerzahler 61 Prozent. Bei den Subventionen pro Zugkilometer liegt Deutschland in der EU auf Platz 6 mit rund 9 Euro pro Zugkilometer.“

    Der Bericht zeigt, dass der Eisenbahnsektor (in der EU) immer noch stark von staatlichen Subventionen abhängig ist (etwa 36 Mrd. Euro im Jahr 2012), wobei diese Subventionen fast den gleichen Umfang haben wie die Einnahmen aus den Fahrkartenverkäufen.

    Wenn heute die staatlichen Subventionen gestrichen würden, wäre die Bahn morgen pleite.
    Bei Jährlichen 8,8 Milliarden Euro an Zuzahlungen vom „Staat“ sind für jeden Bürger ca. 105 Euro im Jahr fällig.

    Das sind Subventionen die die Bevölkerung zu tragen hat.

    Da habe ich dann doch so meine Zweifel, wo da die Innovationen und der volkswirtschaftliche Nutzen ist.

    Herr Hofmann Sie sprechen mir aus dem Herzen.

    „Energie-Strombereich bleiben dadurch auf der Strecke und werden von anderen Ländern/Gesellschaft vorangetrieben und führt in diesen Ländern zu einen Volkswirtschaftlichen Nutzen = Fortschritt und Wohlstand.“

    Die (Chinesen) und die Welt machen es uns ja vor, da sind die Investition beim Aufbau an Solar, Wasser und Windkraftwerken am größten.
    Die Investitionen in konventionelle Kraftwerke sind am Absteigen und auch bereits unter den Investitionsvolumen der regenerativen Energien.
    http://www.huffingtonpost.de/hansjosef-fell/china-investiert-erstmals_b_4831415.html
    http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/erneuerbare-energien-investitionen-in-solar-wind-und-co-sinken-a-905385.html

    ++++++++
    „und weil Sie so schön immer von ihrer Energiedichte in ihren “neuartigen Superbatterien” sprechen“
    Ich habe noch nie von der Energiedichte gesprochen.
    ++++++++
    „10 Jahre KEINE KFZ Steuer bei E-Autos (Tesla)….fällt das nicht auch unter “Grüne Subvention”???“
    Die KFZ-Steuerbefreiung ist natürlich eine Kostenersparnis, aber die Befreiung ist so im Gesetz vorgegeben und dann nehme ich das ja auch mit. Ich finde das auch nicht gut, aber z.B. die Bahn bekommt ja noch Geld jedes Jahr hinterhergeworfen.
    KFZ-Steuer ist ja irgendwie auch als Ausgleich für die Luftbelastungen bei der Nutzung des Fahrzeugs gedacht gewesen und einen Auspuff hat das Fahrzeug nicht.
    Der Steueranteil bei Diesel ist auch geringe als bei Benzin, Subventionieren die Benziner die Dieselfahrer?
    ++++++++
    Ob der E -- Antrieb LKW tauglich ist kann ich nicht sagen, da gibt es ja auch Dieselmotoren, und die sind ja auch im Einsatz.
    Es soll auch eine Firma geben die LKWs auf E-Antrieb umbaut aber das habe ich auch nur irgendwo mal gehört, dass würde ich auch nicht unterschreiben, ob das möglich ist.
    ++++++++
    „Der Tesla ist und bleibt meiner Meinung nach ein Nischenprodukt für Reiche“
    Irgendwie habe ich noch auf dem Schirm, dass Tesla mehr Autos in den USA verkauft als die Firma Porsche oder BMW oder Mercedes-Benz, in der jeweiligen Klasse in den USA.
    Da ist die Nische aber groß.
    Das ist für eine Firma, die erst seit einigen Jahren Auto baut, mal ein Anfang, wie es weitergeht, wird man sehen.
    Das Reiche ab und zu teure Autos kaufen ist für mich auch OK, da hängt ja auch der eine oder andere Arbeitslatz daran, die wo Geld haben sollen das auch ausgeben.
    Wenn jemand einen Mercedes-Benz für 100.000 Euro kauft, ist das in Ordnung, die Entscheidung ist vermutlich nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gefallen.
    ++++++++
    „Für den Großteil der Menschheit bedeutet E-Antrieb/Tesla nur einen Rückschritt gegenüber einen Diesel oder Benziner.“
    Da müssen Sie mal nach Singapur gehen, da sind die Leute ganz scharf auf E-Antriebe, die haben die Schnauzte voll vom Shock.
    Die Städte wachsen ja weltweit in einem Wahnsinnstempo, da werden es die Verbrenner schwer haben da noch fahren zu dürfen, es gibt ja bereits in der EU auch solche Überlegungen.
    https://www.tagesschau.de/ausland/smog-paris110.html

    Hallo dieter29,

    das mit dem Golf ist doch OK.
    Der Golf ist für dich vermutlich die beste und günstigste Fahrzeugvariante, dann macht das keinen Sinn auf ein E-auto umzusteigen.

    +++++++++++++

    „Übrigens….Innovationen……knapp 72 % der Deutschen sagen, das der überbordende EU/DE-Bürokratismus die Neugründung von innovativen Firmen behindert….oder verhindert.
    Wenn sich in dieser bürokratisch verkrusteten EU nich bald etwas grundlegend ändert……sind wir voll am Arsch.“

    Da bin ich auch zu 100% ihrer Meinung.

    Gruß
    Mieke

  43. @Mieke #42

    Äpfel und Birnen …

    Die EU-Kommission hat am 19.06.2014 ihren Bericht zum europäischen Schienenverkehrsmarkt veröffentlicht und da zahlt der deutsche Steuerzahler:

    Nu sicher tut er das, ÖV ist fast ausnahmslos bezuschusst. Das braucht nicht groß belegt zu werden, es ist Allgemeinwissen. Es hat strukturelle und soziale Gründe. Ein betriebswirtschaftlich profitabler ÖV ist im Allgemeinen nicht machbar. Wir haben daher die Wahl: Subventionierten ÖV oder gar keinen. Eine dritte Option gibt es nicht. Es gibt nun gute Gründe, ÖV zu wollen, obwohl er betriebswirtschaftlich ein Verlustgeschäft ist. Volkswirtschaftlich ist er nämlich keins. ÖV macht, dass es Menschen besser geht. Er ist nicht zuletzt eine wirtschaftlich wichtige Infrastruktur, und er gibt breiten Bevölkerungsschichten erschwingliche Mobilität, die sie sonst nicht hätten.

    Die Begründungen für die Subvention von Elektroautos sind dagegen ökologistische Glaubensinhalte. Menschliche Wohlfahrt kommt darin nicht vor. Wir haben daher keinen Verlust, wenn wir diese Subventionen sein lassen, sondern im Gegenteil einen Gewinn. Wenn Elektroautos nicht subventioniert werden, verliert niemand seine Mobilität oder muss auf das geringste Quentchen Lebensqualität verzichten. Elektroautos sind nichts als Status-Symbole einer wohlhabenden ökogläubigen Mittelschicht, die keinen Anspruch erheben kann dass der Rest der Gesellschaft ihnen diesen Privatluxus finanziert. Die Gesellschaft erhält dafür ja nichts zurück. Wer sowas unbedingt will, soll es schön selber bezahlen.

  44. Ach ja, Mieke (#42), der Herr Fell ist sicher nicht einer der Kantonisten mit der Fähigkeit, die Dinge in ihrer Komplexität von allen Seiten zu betrachten:

    The largest region of growth will be Asia -- primarily China -- where 47 reactors are currently under construction and a further 142 are forecast by 2030. Investment in nuclear projects in Asia could reach $781 billion over the period.

    http://www.world-nuclear-news.org/NN-Asia-to-lead-nuclear-investment-to-2030-0801154.html

    Es ist halt ein systemischer Vorteil von Wind und Photovoltaik schnell und mit vergleichsweise geringem Aufwand errichtet werden zu können. Dieser Vorteil könnte durchaus reduziert werden:

    http://www.world-nuclear-news.org/NN-Terrestrial-Energy-moves-forward-on-molten-salt-reactor-0801158.html

    In China leben derzeit 300 Millionen Menschen auf halbwegs westlichem Niveau. 800 Millionen aber noch immer im Mittelalter. Die Planung der Administration sieht derzeit vor, von der Küste ausgehend einen weiteren Streifen im Landesinneren mit weiteren 300 Millionen Einwohnern zu entwickeln. Und zwar schnell. Dafür sind eben Wind und Solar ideale Übergangstechnologien. So werden sie auch gesehen.

    Die Bedeutung der beiden Energieträger für die chinesische Volkswirtschaft erschließt sich übrigens auch erst beim Blick auf den Primärenergiebedarf.

  45. Übrigens können sich auch die Chinesen irren.

  46. @PH

    gratulation,

    mal wieder auf der achse verlinkt 🙂

    ***
    @#29

    ja , den Begriff kenn ich auch, weis aber nicht ob mit “ck” geschrieben. Bei Kickstartern wäre es naheliegend, aber es gab auch Varianten zum Anschieben oder mit Fahrradpedal.

    meine die mit fahrradpedal…

  47. @Mieke
    Chinesen…..ok…..die ham mal so eben 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt für den Bau des Dreischluchten-Staudamms….in Deutschland dagegen, macht ein Dorf mit knapp 100 Einwohnern….jedes Pumpspeicherwerkprojekt zur Sau…..weil man ja historische, biotopisch oder ökologisch hunderttausend Bedenken hat.
    Wir wollen einen totalen Umbau der Energieversorgung…..aber wehe, wenn es vor der eigenen Haustür statt findet…dannn gibbet Schmackes….aber kräftig.

    Wer China energiewenderisch als Vorbild anführt……mag auch sonstige Diktaturen…….die über den Kopf der Bevölkerung hinweg, auch noch den letzten Bullshit als Fortschritt verkaufen.

    Na…..haste schnell noch in der Mao-Fibel nachgelesen, wie man selberdenkende Menschen schnellstmöglich um die Ecke bringt?

    Nazis sind schon echt Scheiße…….aber Kommunisten sind das Allerletzte.
    Onkel Heinz……..ideologisch vorgeschädigt durch real existierenden Sozialismus ala DDR

  48. Hallo anorak2

    „wohlhabenden ökogläubigen Mittelschicht“
    Mit der Ökoschiene habe ich nichts an Hut, da sind Sie bei der falschen aufgeschlagen.

    „Rest der Gesellschaft ihnen diesen Privatluxus finanziert“
    „Die Gesellschaft erhält dafür ja nichts zurück.“
    Ich verstehe nur Bahnhof.
    In Deutschland ist das ja so das ca. 20% der Bevölkerung ca. 80% der Steuern bezahlt.
    Da kann man nicht gerade von einer Finanzierung des „Privatluxus“ sprechen das muss man sich erarbeiten.
    Ich muss über 50% an die „Allgemeinheit“ abgeben, ich hab ja keine Ahnung, welche Abgabenquote Sie haben.
    Ich muss mich auch nicht rechtfertigen das Ich finanziell unabhängig bin.

    Wenn es OK ist das Verkehrssysteme für die Bevölkerung subventioniert werden, dann sind auch Subventionen für Leute der Bevölkerung die andere Beförderung Systeme nutzen möchten auch OK.
    Gut die Reichen brauchen nicht die Subventionen das ist richtig.
    Bei den staatlichen Zuwendungen kommt es aber nicht auf die „Bedürftigkeit“ an, sonder auf die Lobbyarbeit.

    Wenn die Preise bei der Bahn zu hoch sind, muss das Sozialsystem für einen Ausgleich sorgen.

    Deshalb lehne ich jegliche Staatliche Zuwendungen ab, im Wirtschaftssystem.

    „Deutsche Bahn fordert Subventionen für Güterverkehr“
    http://www.logistik-watchblog.de/unternehmen/53-deutsche-bahn-fordert-subventionen-fuer-gueterverkehr.html

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  49. @Mieke #48

    Ich verstehe nur Bahnhof.

    Gut dann ist meine Kernbotschaft ja angekommen:

    Wenn die Ökospießer unbedingt elektrisch fahren wollen, sollen sie gefälligst den Schienenverkehr benutzen.

    In Deutschland ist das ja so das ca. 20% der Bevölkerung ca. 80% der Steuern bezahlt.

    Ja Steuern korrelieren im Allgemeinen mit dem Einkommen.

    Da kann man nicht gerade von einer Finanzierung des „Privatluxus“ sprechen das muss man sich erarbeiten.

    Wer sich was vom eigenen Geld privat kauft ist hier nicht strittig. Strittig beim Thema „Elektroautos“ ist nur eine einzige Forderung: Subventionen.

    Subventionen können im Allgemeinen mit genau zwei Argumenten gerechtfertigt werden: Allgemeinwohl und/oder soziale Umverteilung.

    Mein Punkt: Elektroautos dienen weder dem Gemeinwohl, noch ist ihre Bevorzugung auch nur im Entferntesten mit sozialen Belangen zu rechtfertigen. Damit fällt jegliche Begründung einer Subventionierung oder sonstigen Bevorzugung, sofern diese aus öffentlichen Mitteln gespeist wird oder zu Lasten anderer Bürger geht, flach.

    Ich muss über 50% an die „Allgemeinheit“ abgeben,

    Mir doch egal.

    ich hab ja keine Ahnung, welche Abgabenquote Sie haben.

    Das geht sie auch nix an, und das spielt für die Diskussion keine Rolle.

    Ich muss mich auch nicht rechtfertigen das Ich finanziell unabhängig bin.

    Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen Sie Subventionen für Elektroautos begründen. Dafür sind weder ihr Einkommen noch ihr Steuerbescheid ein Argument. Gültige Argumente wären: Allgemeinwohl oder soziale Umverteilung. Da kam aber noch nüscht.

    Wenn es OK ist das Verkehrssysteme für die Bevölkerung subventioniert werden, dann sind auch Subventionen für Leute der Bevölkerung die andere Beförderung Systeme nutzen möchten auch OK.

    Nein. Sie müssen zeigen, dass entweder

    a. Das Vorhandensein von Elektromobilen irgendeinen gesamtgesellschaftlichen Nutzen abwirft, und/oder
    b. Die Nutznießer solcher Subventionen sozial bedürftig wären und ohne solche Unterstützung von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen wären.

    Ich kann beide Aussagen sowohl für die Eisenbahn wie für den Öffentlichen Nahverkehr zeigen. Nu sind Sie dranne, sie für die Elektroautos zu zeigen. Wir warten alle gespannt.

    Gut die Reichen brauchen nicht die Subventionen das ist richtig.

    Einverstanden. Dann sollen sie auch keine kriegen. Die Regel ist:

    Umverteilung von Reich zu Arm: Gut
    Umverteilung von Arm zu Reich: Schlecht

    Das ist doch leicht zu merken.

    Bei den staatlichen Zuwendungen kommt es aber nicht auf die „Bedürftigkeit“ an, sonder auf die Lobbyarbeit.

    Nur in einer korrupten, neoliberalen, thatcherischen Ausbeutergesellschaft, in der kein rechtschaffener Mensch leben will. Ein solch korrupter Zustand müsste so schnell wie möglich überwunden werden, ein Argument für weitere korrupte Forderungen kann er nicht sein.

    Deshalb lehne ich jegliche Staatliche Zuwendungen ab, im Wirtschaftssystem.

    Also auch für Elektroautos. WIr haben Einigkeit, hurra.

  50. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten bei der Weiterentwicklung von batteriebetriebenen Elektroautos. Sie werden kleiner, spartanischer und leichter, oder die Akkus werden leistungsfähiger. Nur so ist eine angemessene Reichweite zu erzielen.
    Nehmen wir Möglichkeit zwei: äußerst leistungsfähige Akkus sehr hoher Leistungsdichte, bestehend aus zahlreichen Modulen. Hat dann nur eine Zelle einen Kurzschluß, wird die gesamte gespeicherte Energie in Sekunden frei. Es kommt zu einer Explosion, und zwar so schnell, daß sich kein Autoinsasse mehr retten kann. Sogar in der Nähe befindliche Personen geraten in Lebensgefahr.
    Und nein, der Einspruch, daß das auch mit Benzintanks geschehen kann, ist falsch. Ein Benzintank kann nicht in so extrem kurzer Zeit seine gesamte Energie entladen, höchstens in billigen Filmen.
    Also, in einem Land mit professionell erzeugter Hysterie betreffend Kernkraft ist das doch eine ernstzunehmender Einwand.

  51. @ michael m.:

    mal wieder auf der achse verlinkt

    Ja, man merkt es. Schon schießen die Zugriffe in die Höhe. Wenn ich nur wüßte, nach welchen Kriterien die Achse das aussucht…

    (vielleicht waren es die „Helikoptereltern“, auf solche Buzzwords fahren Journalisten ja voll ab)

  52. Im Grunde sind heutige Elektroautos ja nichts anders als klassische Autos mit einer anderen Antriebsvariante. Ich habe das zweimal in meinem Leben erlebt, dass die Automobilhersteller sowas für PKWs attraktiv machen wollten. Das war einmal der Dieselmotor und der hatte am Anfang gegenüber dem Ottomotor jede Menge Nachteile. Er hatte aber einen Anfangsvorteil und das war die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. Das war für viele Vielfahrer und vor allem Taxiunternehmer ausreichend um die Nachteile und die höheren Anschaffungskosten in Kauf zu nehmen. Dann gab es noch den Wankelmotor und der hat sich nicht durchgesetzt. Es gab auch keinen wirklich überzeugenden Vorteil. Der Dieselmotor hat sich dann weiter entwickelt. Die Nachteile sind so gut wie weg, der Ottomotor hat sich aber auch weiterentwickelt und heute konkurrieren beide und existieren auch nebeneinander. Der Elektromotor hat offensichtlich keinen Anfangsvorteil, der die Leute überzeugt. Er muss ideologisch und über Subventionen in den Markt gedrückt werden. Ob es da eine Weiterentwicklung gibt, die die Nachteile einigermassen ausgleicht wird die Zeit zeigen. Es gibt aber keinen überzeugenden Anfangsvorteil. Auch als Spassmobil taugt ein E-Auto nicht so richtig. Das zeigt z.B. die Rennserie Formula E. Es gibt 2014-2015 10 Rennen. Höchstgeschwindigkeit ca 225 kmh, 0-100 in unter 3 sek. Batterie hält ca 25 min. dann wird das Auto gewechselt, damit man so eine knappe Stunde Rennen zustande bringt. Damit wird man eine grössere Anzahl betuchter Autofans wohl auch nicht begeistern können.
    In der traditionellen Mobilität wird ein E-Auto sicher keine Begeisterung auslösen, aber genau da soll es über Klimaschutz, Flottenverbrauch, Vorteilsgewährung im Verkehr und Subventionen hineindrängen. Das wird nicht funktionieren und hindert die Entwicklung der Elektromobilität zu andersgearteten Mobilitätskonzepten, weil sie völlig aus dem Focus geraten. Herr Heller hat ja schon Bereiche (wie Nabenmotoren und Volocopter) genannt, wo es wirklich einen Anfangsvorteil geben könnte. Auch die Hybridtechnologie kann da ein paar Pfunde ausspielen, wenn man mal vom Messen des CO2-Ausstosses wegkommt. Ein Anfangsvorteil muss da sein, keiner kauft ein Auto, weil das ja in einigen Jahren ein Top-Modell sein wird und beim E-Auto ist das für die meisten wohl nur über externe Faktoren gegeben und nicht über etwas, was im Konzept liegt. Wenn das so ist, dann heißt es eben Zukunftangst gegen Innovation oder Subvention gegen Innovation.

  53. Wir haben schon Elektro-„Autos“. Oberirdisch und unterirdisch. Die heißen Straßenbahn und U-Bahn. Wie sieht die Welt in 200 oder 500 Jahren aus? Wollen wir uns und unsere Güter weiterhin mit Autos/LKWs transportieren, die ausgerechnet dort alles niederwalzen, wo wir die höchste biologische Dichte haben? Der Transport der Zukunft muss diesen Bereich meiden. Das geht nur unterirdisch oder auf dem Luftweg. Somit sind U-Bahnen modern und zukunftsorientiert. Autos müssen genauso verschwinden, wie die mit Teer verklebten Wüstenstreifen, die wir Straßen nennen. Güter werden zukünftig unterirdisch in Kapseln in Rohrsystemen, ähnlich der alten Rohrpost, transportiert. Die auf 1 Milliarden reduzierten Menschen werden in den wärmeren Bereichen der gemäßigten Zonen leben, je 0,5 Milliarden in der nördlichen und der südlichen Hemisphäre. Die Hauptstadt des Nordens wird Rom sein. Das spart mehr Heizenergie, als Zwangs-Styropor an den Hauswänden. Die Wüstengegenden im Äquatorbereich liefern solare Energie. Australien wird, bis auf die Wissenschaftler, menschenleer sein. In den naturbelassenen Bereichen unserer Erde gibt es nur wissenschaftliche Einrichtungen. Die Leute können dort in den Bildungsurlaub fahren, die Wissenschaftler unterstützen und sie finanzieren. Ballermann der Zukunft. Das ist die Zieldefinition. All unser Planen und Handeln muss darauf ausgerichtet sein. Und deshalb: Elektroautos sind absolute Scheiße!

  54. @Mieke #42
    1. Sie haben von Energiedichte gesprochen. Wie sonst wollen Sie ihre Batterieleistung steigern….das geht nur über den Weg der Dichte (Kompaktheit der Batterie).
    2. Die KFZ Steuer dient dem Ausbau bzw. dem Erhalt der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Wenn sich jetzt die E-Autos von der KFZ-Steuer befreien können, dann ist das eine Subvention auf Kosten der Allgemeinheit. Das ist genauso eine Schmarotzer-Subventionen wie dies schon das perfide und asoziale EEG bei der Stromnetz-Nutzung (Infrastruktur) aufweist.
    3. Soso….in Singapur fahren also die LKW und Baumaschinen oder Containerschiffe mit E-Antrieb. Und die Superreichen verzichten also auch freiwillig auf ihren Benziner oder Diesel….und schreien alle Hura, Dir Grünes E-Auto.
    Sie haben schon eine durchgeknallte Grüne Sicht. Da ist Hopfen und Malz bei Ihnen verloren!

    Auf Kosten anderer ist halt immer schön zu leben. Mit Solidarität und sozialer Nächstenliebe hat weder das E-Auto, nochdie Energiewende und erst recht nicht das EEG was am Hut. Das ist PURE Abzocker an der Allgemeinheit = Marktgesellschaft.

  55. @Krishna #38

    Die im Tweed von Malte Kreutzfeld erwähnte Forderung Vassiliadis, nach einer Beendigung des Einspeisevorrangs für NIE, konnte ich nirgendwo finden.

  56. Werner Moß #53,

    egal, was du liest, setz es ab, es ist was eugenisches und faschistisches.

    Die auf 1 Milliarden reduzierten Menschen werden in den wärmeren Bereichen der gemäßigten Zonen leben, je 0,5 Milliarden in der nördlichen und der südlichen Hemisphäre. Die Hauptstadt des Nordens wird Rom sein.

    Was für eine Idiotie, wer soll 6 Mrd. Menschen umbringen?
    Es gibt diese Überbevölkerung nicht, damit machen sie dir nur Angst.

    „Kinderkriegen sollte ein strafbares Verbrechen an der Gesellschaft sein, sofern die Eltern keine Genehmigung der Regierung haben. Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet werden chemische Verhütungsmittel zu nehmen und die Regierung Gegenmittel an die Bürger geben, die für das Kinderkriegen ausgewählt wurden“. (David Brower, Umweltidol in den USA und Chef diverser Umweltorganisationen, zitiert von Dixy Lee Ray in ihrem Buch „Trashing the Planet“, 1990)

    Politischer Ökologismus, der moderne Faschismus für gehirngewaschene Vollidioten erfunden.

  57. Peter Heller #44,

    Dafür sind eben Wind und Solar ideale Übergangstechnologien.

    das glaube ich aber nicht, auch in China scheint die Sonne nur 600-800 Stunden pa, auch in China weht der Wind nur 1000-1200 Stunden pa, auch in China hat das Jahr 8760 Stunden.

    Chinesen sind höflich, da bauen sie auch ein paar nichtabgeholte unnütze Sonnenpaddel auf, ihr Hauptgeschäft war aber die Einnahme aus dem weltweiten Sonnenpaddelgeschäft, das sie gewannen. Chinesen wollen verdienen und das machten sie.

  58. @QQ #55
    Der Artikel vielleicht ?

  59. PS

    Insgesamt kratzt die IG BCE am Einspeisevorrang für die regenerative Energie. Mit der schwankenden Ausbeute von Windrädern und Solarstrom-Anlagen lässt sich ihrer Meinung nach die Netzspannung schlechter halten als mit einem „gesicherten Sockel von Kraftwerken“. Und zwar so lange, baut Vassiliadis auch eine Brücke zur Energiewende, bis das Netz ausgebaut ist und ausreichend Speicher für die Erneuerbaren installiert sind.

    von hier

  60. Mieke,
    Gratulation zum sechsstelligen Einkommen und deiner 50%en Abgabe an unsere Regierung, sowie zum E-Auto.
    Hoffentlich stehst du oft an der Ampel vorne und neben dir hat es ein Porsche/Ferrari in die erste Reihe geschafft Das ist dann ein geiles Gefühl ihm davon zu fahren. Wenn der aber eine Kommastelle mehr verdient , gibt er aber nur 0-10% ab.
    Eine Stiftung oder AG macht das so, dank den Möglichkeiten, in denen sich unser oberster EU Diktator bestens auskennt.

    Diese sogenannte Umverteilung findet nicht von arm nach reich statt, sondern von reich nach reich. Arme können nichts mehr abgeben, sie bekommen höchstens immer weniger. Die Umverteilung muß in höheren Einkommensgruppen anfangen.Das merkt man aber, wenn es soweit ist.

    E-Autos haben eindeutig einen Spaßfaktor wie eine Achterbahn. Die Physik können sie aber nie überlisten und die geht so:
    Ein Liter Öl erzeugt etwa 10KWh.
    Die kleinsten E-Autos benötigen etwa 12 KWh je 100 km.Also 1,2 Liter Öl auf 100 km?
    Glaube das nicht , das ist Gehirnwäsche vom Feinsten. Die Physik geht so, Der Strom kommt nicht einfach so aus der Steckdose, da hängt eine Leitung dran und ein Kraftwerk. Da gibt es einen Wirkungsgrad, Leitungsverluste, an den Batterien Ladungsverluste, so dass letztlich nur weniger als ein Drittel des verbrannten Öls in der Batterie ankommt, aus Gas,Kohle,Öl im KW.
    D.h. du hast automatisch schon 4 Liter Öl je 100 km verbraucht.
    Ein kleiner Diesel verbraucht aber heute nur noch 3 Liter Öl je 100 km.
    Das ist aber noch nicht alles. Das gilt nur bei 22Grad draußen
    Mit der Temperatur sinkt die Reichweite
    Bei minus 5° verdoppelt sich der Verbrauch, da brauchst du schon 8 Liter!
    Und nicht vergessen, da fehlt noch die Heizung , die Klimaanlage,Scheibenwischer, Sitzheizung , Radio….
    Mein kleiner Opel Astra hat 165 PS, 350 Nm und verbraucht bei Normalfahrt nur 4,5 Liter Öl je 100km, reicht für 1000km.
    Selbst bei Vollgas habe ich nur 7 Liter Verbrauch, mehr gibt die Fahrzeugdichte auf unseren Straßen nicht her.
    In der Elektrovariante müsste ich einen 2 Tonnen Batteriewagen hinter mir herziehen.

    Mein Diesel kostet 35000€, deiner mehr als das doppelte. Wenn der 500km schaffen soll, muß er in der LKW Spur bleiben.
    Spaß nur an der Ampel?
    Mit so einem Ding dienst du nur der Umverteilung von reich nach reich und schaffst es nie in die Klasse der 10% Steuerzahler 😉

  61. @ Rassbach, #56:

    Ich hatte den Beitrag in #53 als Ironie verstanden.

  62. An W.Rassbach 56

    Ich lese nichts eugenisches oder faschistisches. Ich glaube auch nicht alles blind, was irgendwo geschrieben steht. Die 6 Milliarden Menschen müssen nicht umgebracht werden, wir sterben auch so am Ende des Lebens. Die unmenschlichen Konzepte, die Sie beschrieben haben, stammen nicht von mir, sondern von Dixy Lee Ray, bitte kreiden Sie mir das nicht an. Mein Konzept sieht anders aus: Verbreitung von Wohlstand. Oder wie manche auch sagen: Bekämpfung der Armut. Nur in den armen Ländern kompensieren die Leute ihre Armut mit Kinderreichtum. Die Gründe sind bekannt. In den reichen Ländern liegt die Populationsrate bei 2 oder darunter. Die Verbreitung von Wohlstand ist weder eugenisch noch faschistisch, sie ist sehr human und angesichts von 1 Milliarde hungernden Menschen dringend notwendig. Sie schreiben, es gäbe keine Überbevölkerung. Sie haben vollkommen Recht. Aber 1 Milliarden Menschen brauchen weniger Ressourcen als 7 Milliarden. Und wir wollen doch unseren einmaligen Lebensraum weniger verändern, das nennen wir „Umweltschutz“. Und das geht nicht durch Einsparen von Ressourcen, versuchen Sie mal von einem Siebtel Ihrer momentanen Ressourcen zu leben. Die Verringerung unserer Population ist die effektivste Einflussgröße zum Umweltschutz. Und was schadet es, wenn wir weniger sind, wenn wir weite Teile unserer Erde der Natur überlassen und uns an dieser Natur erfreuen?

  63. Sehr geehrter Herr Werner Moß

    „Wie sieht die Welt in 200 oder 500 Jahren aus?“
    Mit solchen Prognosen habe ich so meine Schwierigkeiten.
    Vor z.B. 8 bis 10 Jahren habe ich mir nicht vorstellen können, dass der Strom aus Solarplatten günstiger ist als Strom aus der Steckdose, vielleicht in 50 Jahre oder so.
    Nein heute kostet er nur noch 30% bis 50% und habe selber Solarplatten auf dem Dach.

    +++++++++++++++

    Hallo anorak2

    „Wenn die Ökospießer unbedingt elektrisch fahren wollen, sollen sie gefälligst den Schienenverkehr benutzen.“
    Wer ökologische Wahnvorstellungen ausleben möchte, darf nicht mit der Bahn fahren.
    Die Deutsche Bahn ist beim Schadstoffausstoß pro Fahrgast und km wesentlich schlechter als der Fernbus. Da gab’s in den vergangenen Tagen auch einen Bericht in TV.
    Das hat mich auch verwundert ist aber vermutlich richtig.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article134950233/Fernbusse-guenstiger-und-sauberer-als-die-Bahn.html

    Möchte jemand günstig Vereisen, dann ist die Subventionierte Bahn nicht das günstigste.
    Der Fernlinienbus ist in 94,4 Prozent der Fälle preisgünstiger als die Bahn.
    Mitfahrzentralen sind vom Peis auch wesentlich günstiger als die Bahn, trotz ca. 8.000.000.0000 Euro jährlicher Direktsubventionen.

    +++++++++

    „Mir doch egal.“

    „Umverteilung von Reich zu Arm: Gut
    Umverteilung von Arm zu Reich: Schlecht“

    Ich muss ja die Steuern und Abgaben nicht in Deutschland bezahlen.
    Die kann ich auch in Luxemburg oder der Schweiz bezahlen, eine Firmenverlagerung ist ja heute kein Problem und ich bin dann nur Angestellte in Deutschland die nur z.B. 5T im Monat versteuert.
    Das ist mir dann genauso egal wie es Ihnen „Mir doch egal“ ist.
    Wen man meint man muss die Kuh schlachten die man melken möchte ist das ja auch OK.

    +++++++++

    „ Deshalb lehne ich jegliche Staatliche Zuwendungen ab, im Wirtschaftssystem.“
    „Also auch für Elektroautos. WIr haben Einigkeit, hurra.“

    Genau ihrer Meinung.
    Den finanziellen Vorteil nehme ich aber in Anspruch, auch wenn ich in nicht für gerechtfertigt halte.
    Steuer und Abgaben-Recht ist nun mal nicht logisch.
    Der Staat fragt mich nicht bei Steuern ob ich die gut oder schlecht finde die muss ich zahlen.
    Ist keine Steuer festgelegt dann eben nicht.

    ++++++++++

    Hallo W.Rassbach,

    „E-Autos haben eindeutig einen Spaßfaktor wie eine Achterbahn. Die Physik können sie aber nie überlisten und die geht so:“

    Spaßfaktor ist ja auch in Ordnung, nur Trübsal blasen ist ja auch nichts.

    Die Physik möchte doch keiner überlisten, das Öl 10 kWh an Leistung hat ist ja OK und gut so.
    Das die Akkus nur einen Bruchteil haben ist für mich auch in Ordnung, damit kann ich leben.

    Für mich sind eben 6 Sachen entscheidend.

    1. Was kostet mich 100 km auf der Straße.
    Benzin oder Diesel ca. 9 bis 11 Euro
    Akkuladung vom Stromnetz ca. 8 Euro
    Akkuladung bei den Supercharger – Ladestationen 0 Euro
    Akkuladung von der PV-Anlage ca. 3 Euro

    2. Fahrleistung 300 bis 400km ohne nachladen bei einer Geschwindigkeit von 130km/h.
    Bei vermuteten 90% aller Straßen in Deutschland sind ja nicht einmahl die 130 zu schaffen / erlaubt.
    Ich bin auch im europäischen Umfeld unterwegs und da sind selbst die 130km/h nicht zu machen / erlaubt.

    3. Europaweites Tankstellennetz / E – Tankstellen, mit kurzer Laderzeit. 30 bis 40 Minuten = 200km und man ist auch wieder zu Hause.
    Ich verwende ja sehr häufig die kostenlosen Supercharger – Ladestationen von Tesla, da wir dann eben gefrühstückt oder zu Abend gegessen in der halben Stunde. Das spielt ist eigentlich automatisch ein.
    Mit dem Verbrenner habe ich ja auch so nach 2 bis 3 Stunden Autofahrt eine Pause eingelegt.

    4. Habe ich oder Deutschland eine Ölquelle im Garten?
    Deutschland importiert ca. 80 bis 90% der Ölmenge.
    Strom kommt, wenn es eng wird, auch noch vom Dach, da kann sich Putin und die Saudis auf den Kopf stellen das nützt denen nichts, ich fahre Auto.
    Uns muss immer bewusst sein das wir von Russischen, ausländischen Gas und Öllieferungen abhängig sind.

    5. Jeden Liter Kraftstoff, der in Deutschland nicht verbraucht wird, belastet nicht unsere Außenhandelbilanz. Wir haben doch nur deshalb diesen Wohlstand, weil Deutschland einen Exportüberschuss hat. Das Land, wo mehr exportiert als importiert kann, an seine Bürger Wohltaten verteilen. Jeden Liter Kraftstoff, den ich nicht verbrauche, kommt auch der Allgemeinheit zugute, volkswirtschaftlich betrachtet.

    6. Wegen Öl werden Menschen vertrieben, ermordet und Kriege geführt.
    Öl ist nun mal der Treibstoff der Weltwirtschaft und da kann jeder sich mal seine Gedanken dazu machen.
    Die meisten sehen die Ungerechtigkeit nur bei sich selbst. „Mir doch egal.“
    Die Ungerechtigkeiten, die man den andern zumutet, mit einem ungebremsten Ölverbrauch sehen die meisten nicht.

    Für mich ist der Punkt 6 der Wichtigste.
    Öl ist nun mal nicht sozial gerecht über die Weltkugel verteil.
    Die Ungerechtigkeiten die der Kampf ums ÖL, Gas, Kohle u.s.w. verursache da sind unser Diskussionen für die Betroffenen nur Nebenkriegssauplätze.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  64. @ Mieke, #63:

    Vor z.B. 8 bis 10 Jahren habe ich mir nicht vorstellen können, dass der Strom aus Solarplatten günstiger ist als Strom aus der Steckdose, vielleicht in 50 Jahre oder so.
    Nein heute kostet er nur noch 30% bis 50% und habe selber Solarplatten auf dem Dach.

    Kleiner Hinweis: Der Solarstrom ist nur für Sie billiger, weil ihre Solarplatten Subventionen schmarotzen, die dann von Mietern wie mir über die Stromrechnung finanziert werden.

    Wenn jeder die Möglichkeit hätte, eine PV-Anlage zu installieren, würde das Kartenhaus schnell zusammenbrechen und die wahren Kosten würden sichtbar: Milliardeninvestitionen für elektrische Energie, die nicht vernünftig nutzbar ist.

  65. @ Mieke, #63
    EE sind ein parasitäres Energiesystem, das nur deshalb funktioniert, weil die konventionellen KW das gesamte Elektrizitätssystem stabil halten, wenn Nacht, Flaute, Sturm, Schnee, Nebel, Bewölkung ist. Der Solarstrom ist nur für Sie billiger, weil die ganzen Subventionskosten für die EE den regulären Strompreis für Normalverbrauchen bereits in schwindelerregende Höhen getrieben haben; 2. Platz in Europa, hinter Dänemark, die noch mehr EE am Gesamtstrom haben, hauptsächlich aus WKA.

  66. @Mieke #63
    Und immer schön das Schild der Sozialen Energiewende (EEG) und der bösen Kraftwerks-Kapitalisten, wie eine Monstranz, vor sich hertragen.
    Immer schön das Schild des „Grünen Naturschutzes“ vor sich hertragen und dann für die Windkraft/Solarparks/Monokulturen und neue-zusätzliche Stromtrassen sein.
    Immer schön das Schild der sozialen EE-Wärme vor sich hertragen aber gleichzeitig sich von der Steuer und Abgaben befreien lassen und die kommunalen. städtischen Kraftwerke und Anteile an den Energieunternehmen an EON, Vattenfall, ENBW = Dividenden für die Kommunen, Städte, Bundesländer, Staat = wir als Volk , mit dem EEG Gesetz, Kaputt diktieren.
    EEG/Energiewende = erst kommt die Lüge, dann der Betrug/Selbstbetrug, danach folgt der Mangel und zum Schluss die Armut. So schaut die neue Grün-Sozialistische Gutmenschen Gesellschaft aus….einfach nur noch perfide und asozial!

  67. Hallo F.Alfonzo,

    Ich lasse mir meine PV-Patten nicht Subventionieren, habe die aus eigener Tasche bezahlt und verzichte auch auf die Einspeisevergütung.
    Ich bekomme keinen Euro für die kWh.

    Als Mieter können Sie das ja auch machen.
    Einige meiner Mieter machen auch einen teilt ihres Stroms selber und vermeiden so die EEG-Umlage und Stromkosten.
    Google fragen nach „Balkonkraftwerk“.
    Manche machen 50% ihres Stroms mit ihren Kraftwerk selber, gut die hatte nur ca. 1800 kWh verbrauch im Jahr und haben sich aber auch nur 4 Platte, mit 230Wp am Balkongeländer angebaut und erzeugen 850 bis 900 kWh im Jahr.
    Der Hausmeister hat erzählt, dass Mieter auch Beteiligungen an EEG-Anlage haben und so die EEG-Kosten Querfinanziren.
    Sie können sich doch auch an EEG – Anlagen beteiligen, oder auch eigene Anlagen aufbauen, wenn Sie der Meinung sind das man da Gewinne einfahren kann.
    oder
    Sie investieren in EON, Vattenfall, ENBW oder RWE Aktinie, wenn Sie von diesem Geschäftsmodel überzeugt sind und gleiche so die Mehrbelastungen aus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  68. Sehr geehrter Herr Hofmann,

    ich kaufe den Strom, den ich nicht selber erzeuge, vom Versorger zu.

    Genau das macht ja auch der Stromversorger, wenn seine Erzeugungskapazität nicht ausreicht.

    Da wird an der Strombörse die benötigte Strommenge eingekauft.

    Jeder der Stromanbieter kauft die fehlende Leistung zu.
    Das mach ich doch auch, wenn die Stromanbieter die Leistung zukaufen können, dann kann ich das ja auch machen, ohne schlechtes Gewissen zu haben.

    Gruß
    Mieke

  69. „Manche machen 50% ihres Stroms mit ihren Kraftwerk selber, gut die hatte nur ca. 1800 kWh verbrauch im Jahr und haben sich aber auch nur 4 Platte, mit 230Wp am Balkongeländer angebaut und erzeugen 850 bis 900 kWh im Jahr.“

    Auf welchem Planeten leben die? Auf der Erde wohl kaum, da gibt es nicht mal in Wüsten die dafür benötigten 4.000 Vollaststunden. In Deutschland kann man mit so einer Anlage an guten Standorten vielleicht etwas mehr als 200 kWh erreichen.

  70. Selbst Edenhofer erkennt:

    Nicht Diplomaten lösen das Problem, sondern Ingenieure. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass in den nächsten Dekaden die erneuerbaren Energien selbst durch Technologiepolitik billiger werden als die Extraktionskosten der fossilen Energieträger.
    http://www.mcc-berlin.net/media/in-den-medien/in-den-medien-detail/article/warum-das-gruene-paradoxon-kein-irrtum-ist.html

  71. Sehr geehrter Herr Rudolf Kipp,

    Es gibt ja Taschenrechner.

    4 * 0,235kWp = 0,94 kWp * 950kWh im Jahr/kWp = 893 kWh im Jahr.

    Da sind die Angabe der 850 bis 900kWh im Jahr die mir der Mieter verraten hat grundsätzlich richtig.

    Meine Anlage hat über 1000 kWh/kWp 2014 erzeugt, da sind die ca. 950 kWh/kWp bei der Balkonanlage auch realistisch.

    „Auf welchem Planeten leben die?“

    Auf der Erde ist doch selbstverständlich, wo den sonst?

    „mit so einer Anlage an guten Standorten vielleicht etwas mehr als 200 kWh erreichen.“
    Ich habe ja keine Ahnung wie Sie ihren Taschenrechner bedienen, um die Anlage zu berechnen, dass müssen Sie mir kurz verraten, wie Sie die 200 kWh für die Anlage zustande kommen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  72. Mieke,

    du bist physikresistent und erzählst irgendeine Gehirnwäsche weiter. Ich dachte immer die große Transformation kommt noch aber sie ist wohl schon im Gange.
    Ich habe dir doch erklärt, dass es die Physik so will, dass du mit diesem E-Müll nicht einen Liter Öl sparst aber du hast das Gefühl, du verhinderst Ölkriege, einfach unglaublich.
    Das Jahr hat 8760h, die Sonne scheint in D nur 600-900 h , der Wind weht auch nur ein paar h mehr, d.h. mindestens 90% der Stromladungen kommen aus konventionellen KW,d.h. mit Sitzheizung,Klimaanlage und beleuchteten Kosmetikspiegel verbrauchst du mehr Öl als ich.
    Für deinen Pkt.6 bist du selbst zuständig. Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose, da hängen am Ende der Leitung Kraftwerke, die laufen für dich 8760h im Jahr und müssen nur in den 600-800h für den Solarschwachsinn runterfahren, weil der Ökomüll vorrang hat. Ein modernes GuD KWhat deswegen bis zu 30% Gasmehrverbrauch.

    Dein größter Irrtum ist aber dieser Satz:

    Wir haben doch nur deshalb diesen Wohlstand, weil Deutschland einen Exportüberschuss hat. Das Land, wo mehr exportiert als importiert kann, an seine Bürger Wohltaten verteilen.

    Das ist Gehirnwäsche vom Feinsten. Natürlich ist es wie immer umgekehrt.

  73. Nun, Mieke, Sie haben erstens nicht klar ausgedrückt, ob Sie nun 4 Paneele mit insgesamt 230 W meinten, oder 4 mit je 230 W.

    Zweitens: Was haben Sie sich denn ausgerechnet, wann sich Ihre PV-Anlage rentiert?

    Wenn Sie jede erzeugte kWh tatsächlich verbrauchen, benötigt es mindestens 10, wahrscheinlich sogar 15 Jahre. Tja, dann ist das Ding kaputt. Sie haben im Idealfall ein Nullsummenspiel, vielleicht bleiben am Ende ein paar wenige Euro übrig. Verdient haben nur die Hersteller und die Handwerker.

    Da Sie aber nie zuhause sind (Sie fahren ja ständig Auto und kennen wahrscheinlich eine Menge Raststätten, weil sie ständig aufladen müssen), da Sie nicht einspeisen und wahrscheinlich auch keine Speichermöglichkeit (Kosten?) haben, verplempern Sie eine Menge des erzeugten Stroms. Und zahlen am Ende mächtig drauf.

  74. Ist zwar off-topic, aber:

    Wir haben doch nur deshalb diesen Wohlstand, weil Deutschland einen Exportüberschuss hat. Das Land, wo mehr exportiert als importiert kann, an seine Bürger Wohltaten verteilen.

    Die Handelsbilanz einer Volkswirtschaft lässt keine Rückschlüsse auf den Wohlstand zu, weder bei einem Überschuss noch bei einem Defizit. Man muss sich schon im Detail ansehen, was dort genau exportiert und importiert wird (und wie die Zahlungsbilanz aussieht, aber das würde hier zu weit führen).

    Wenn Saudi Arabien überschüssiges Öl aus dem Boden holt und nach Europa verkauft, ist das in der Handelsbilanz genau so ein Kapitalexport, wie wenn BASF wegen der hohen Energiepreise in Deutschland eine Fabrik dicht macht und in den USA neu aufbaut (oder allgemein formuliert: wenn ein Unternehmen im Ausland statt im Inland investiert).

    Der Effekt auf den Wohlstand ist in diesem Fall aber gegensätzlich.

    Ich fand es immer sehr faszinierend, wenn Politiker vom Exportüberschuss schwafeln und dabei den Eindruck erwecken, als würde Deutschland nur BMWs exportieren und als Gegenleistung irgendeine magische Zauberwährung erhalten, die immer mehr Volkseinkommen garantiert.

    Naja, wie gesagt, off-topic.

  75. @ Mieke, #67:

    Ich lasse mir meine PV-Patten nicht Subventionieren, habe die aus eigener Tasche bezahlt und verzichte auch auf die Einspeisevergütung.
    Ich bekomme keinen Euro für die kWh.

    OK, dann nehme ich meine Kritik zurück; bezweifele aber gleichzeitig, dass der PV-Strom tatsächlich billiger ist als die Steckdose. Aber ist ja Ihre Sache.

  76. Hallo Herr W.Rassbach,

    Das Jahr hat 8760h, die Sonne scheint in D nur 600-900 h

    Wo haben Sie diese Informationen gefunden, wo wird diese Behauptung bestätigt?

    Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer liegt in Deutschland je nach Ort zwischen 1300 und 1900 Stunden pro Jahr. Der Mittelwert sind 1550 Stunden Sonnenschein pro Jahr.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenschein

    Nachts brauche ich keinen Strom und am Tag wird der Strom verbraucht, so wie er von der PV-Anlage bereitgestellt wird.
    Auch bei Bewölkung wird ja Strom hergestellt, der Ertrag ist dann aber bescheiden.
    Ich schätze das mindestens um die 4000 h im Jahr PV-Energie zur Verfügung stellt.
    In der Firma wird ja nur ca. 2000 h im Jahr gearbeitet.

    ++++++++++++++

    Hallo Herr Peter Heller,

    das steht doch genau, das es 4 Platten sind, sonst sind die 850-900 kWh ja nicht realistisch.

    haben sich aber auch nur 4 Platte, mit 230Wp am Balkongeländer angebaut und erzeugen 850 bis 900 kWh im Jahr.

    Was haben Sie sich denn ausgerechnet, wann sich Ihre PV-Anlage rentiert?

    Das ist nicht meine Anlage, die Balkonanlagen sind im Eigentum der Mieter, was die gekostet haben kann ich auch nicht sagen.
    Meine Anlage (14kWp) ist in 10-11 Jahren abbezahlt und innerhalb der ersten 10-11 Jahre wird ein kWh Preis von 10 Cent angesetzt.

    10, wahrscheinlich sogar 15 Jahre. Tja, dann ist das Ding kaputt.

    Ich habe PV-Anlagen besichtigt die bereits 21 Jahre in betrieb sind und die 15 bis 20 Jahr wird meine Anlage auch schaffen.

    Sie fahren ja ständig Auto und kennen wahrscheinlich eine Menge Raststätten, weil sie ständig aufladen müssen.

    Ich kenne mich in Deutschland und Umgebung gut aus, das ist richtig.
    Aufladen das ist nicht so traumatisch und zeitaufwendig und es wird ja auch nicht bei jeder Fahrstrecke aufgeladen, nur bei Entfernungen über 350 bis 400km.
    Ich bin einige Tage (Wochen) im Jahr mit dem Auto unterwegs, dass ist richtig, aber es fahren ja auch noch Mitarbeiter mit dem Fahrzeug und nicht nur ich.
    Zum Beispiel am heutigen Wochenende ist mein Sohn mit seiner Freundin nach Berlin gefahren, sind so 550 km und die „Tanken“ einmal (20 bis 30 Minuten).
    Im Hotel wird das Auto dann Komplet aufgeladen und am Sonntagabend fahren sie wieder nach Hause.
    Die beiden fahren mit Sicherheit 1200 km auf den Tacho am Wochenende, da währen bei einem vergleichbaren Fahrzeug ca. 150 Euro an Benzin fällig. Die sollen die beiden besser in ein vernünftiges Hotelzimmer Investiren als es den „Saudis“ zu geben, da hat die deutsche Wirtschaft wenigstens etwas davon.

    Und zahlen am Ende mächtig drauf.

    Das ich beim E-Auto am Ende draufzahle kann ja sein.
    Im Moment läuft es aber noch geschmeidig.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  77. @ Mieke, #76:

    Nachts brauche ich keinen Strom

    Man fragt sich, warum die Glühbirne erfunden wurde.

    Nichts für ungut 😉

  78. Einen hab ich noch:

    Wer im Januar in Deutschland um 2:12 Uhr einen Kommentar in einem Blog absetzt, braucht nachts m.W. doch Strom. Und aus der PV-Anlage kommt der sicher nicht… eher aus dem nächstgelegenen Verbrenner fossiler Rohstoffe.

  79. Hallo Herr Mieke,
    Sie schreiben:
    „Nein heute kostet er (Strom) nur noch 30% bis 50% und habe selber Solarplatten auf dem Dach.“
    „Meine Anlage hat über 1000 kWh/kWp 2014 erzeugt, da sind die ca. 950 kWh/kWp bei der Balkonanlage auch realistisch.“
    „Meine Anlage (14kWp) ist in 10-11 Jahren abbezahlt und innerhalb der ersten 10-11 Jahre wird ein kWh Preis von 10 Cent angesetzt.“

    Mal eine Frage: Mit 14 kWp und 1000 kWh/kWp haben Sie also eine Strommenge von 14.000 kWh gehabt. Wofür haben Sie soviel gebraucht?
    Mfg

  80. @Mieke

    Soso, Sie haben also einen Tesla. Und eine PV-Anlage auf den Balkon, ohne Netz-Einspeisung. Ja, wer er sich denn leisten kann. Echt nachhaltig und kostengünstig. Und in der Nacht brauchen Sie keinen Strom. Wann laden Sie denn Ihren Tesla mit Ihren Solarstrom auf? Und elektrisches Licht haben Sie auch nicht, oder betreiben es nur am Tag? Ebenso alle anderen elektrischen Geräte. In der Nacht sitzen Sie dann bei Kerzenlicht und betreiben einen Campingkocher und TV, etc. gibt es dann auch nicht? Tagsüber wird dann aber Tesla gefahren und der Solarstrom Ihrer PV-Anlage genutzt. Oder wie soll ich mir das jetzt vorstellen. Echt innovativ.

  81. @Mike

    Mieke 31. Januar 2015 02:12

    Nachts brauche ich keinen Strom und am Tag wird der Strom verbraucht, so wie er von der PV-Anlage bereitgestellt wird.

    Soso, Nachts brauchen Sie also keinen Strom. Ja wie können Sie dann hier um 02:12 Uhr kommentieren? Ganz ohne Strom? Sie sind mir ja einer. 😉

  82. @Mike

    PS

    Und am Tag sind Sie doch mit Ihren Tesla unterwegs. Können den Strom Ihrer PV-Anlage so doch gar nicht nutzen. ,-)

  83. PPS

    Schon irre, was es für Leute gibt. Die glauben das vermutlich selbst, was sie so schreiben. Man muss nur fest genug daran glauben, dann wird das schon was.

  84. Mal eine Frage: Mit 14 kWp und 1000 kWh/kWp haben Sie also eine Strommenge von 14.000 kWh gehabt. Wofür haben Sie soviel gebraucht?
    Aber Herr Reeg, für den Tesla natürlich.

  85. Es hat doch hinten und vorne keinen Sinn was das Mieke uns da erzählt. Elektrokarren sind eine Liebhaberei. Wer es mag, der mag es eben, stellt vermeintliche und tatsächliche Vorteile in den Vordergrund, blendet Nachteile aus. Verkaufserfolge sind marginal, trotz dauerhafter Medienkampagne, also versucht man nun, dem Produkt einen Mehrwert zuzuschustern in Form von Sonderparkrechten, Fahrspuren oder Besteuerung.

  86. @Mike

    Ich habe da was für Sie.

  87. Mieke#76,

    Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer liegt in Deutschland je nach Ort zwischen 1300 und 1900 Stunden pro Jahr. Der Mittelwert sind 1550 Stunden Sonnenschein pro Jahr.

    Das ist dein Glaube, nicht wirklich Wissen, du glaubst es zu wissen, mehr nicht. Wer redet dir das nur ein?

    Dein Mieter weiß mehr als du glaubst in #71,

    4 * 0,235kWp = 0,94 kWp * 950kWh im Jahr/kWp = 893 kWh im Jahr.

    Da sind die Angabe der 850 bis 900kWh im Jahr die mir der Mieter verraten hat grundsätzlich richtig.

    4 x 0,235 KWp = 0,94KWp x 950h im Jahr = 893 KWh im Jahr

    Das wird dein Mieter dir gesagt haben, weil er weiß und nicht glaubt. Die 950h im Jahr sind die Sonnenstunden.
    Nicht nur den Taschenrechner benutzen, auch eine Probe der Maßeinheiten machen KWp x KWh = KW im Quadrat h das ist Blödsinn. KWp x h = KWh , das ist richtig.
    Mit 950h rechneten die Sonnenpaddelverkäufer letztes Jahr. Dieses Jahr rechnen sie schon mit bis zu 1050 Sonnenstunden.

    Letzte Woche sah ich Abrechnungen real, zwei Anlagen, gleiche Stadt, einmal Südhang, einmal Westhang, einmal 621 Sonnenstunden, einmal 747 Sonnenstunden .

    Wo hast du den Blödsinn mit dem Exportüberschuß gelesen?

  88. Werner Moß #62,

    (@Heller #53 war wohl doch keine Ironie?)

    Die unmenschlichen Konzepte, die Sie beschrieben haben, stammen nicht von mir, sondern von Dixy Lee Ray,

    Dixi Lee Ray hat unmenschliche Konzepte geschrieben? Ich glaube nicht, dass sie 6 Mrd. Menschen umbringen will. Bisher fiel sie dadurch auf, dass sie die Umweltschutzagenta bekämpfte und bloßstellte.:

    „Ich bekam den Eindruck, daß ich, anstatt auszugehen um Vögel zu schießen, ausgehen sollte um Kinder zu schießen, die Vögel schießen“. (Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace und Kapitän der Sea Shepherd, zitiert von Dixy Lee Ray in ihrem Buch „Trashing the Planet“, 1990)

    Sie schreiben, es gäbe keine Überbevölkerung. Sie haben vollkommen Recht. Aber 1 Milliarden Menschen brauchen weniger Ressourcen als 7 Milliarden.

    Was soll das „Aber“ ? Unsere Ressourcen würden auch für 20 Mrd. Menschen reichen. 7 Mrd. Menschen könnten wir auch in Europa oder in Australien unterbringen. Aber wer würde sowas wollen? Nur Sklavenhalter hätten solche Ideen.

    Und wir wollen doch unseren einmaligen Lebensraum weniger verändern, das nennen wir “Umweltschutz”. Und das geht nicht durch Einsparen von Ressourcen, versuchen Sie mal von einem Siebtel Ihrer momentanen Ressourcen zu leben. Die Verringerung unserer Population ist die effektivste Einflussgröße zum Umweltschutz. Und was schadet es, wenn wir weniger sind, wenn wir weite Teile unserer Erde der Natur überlassen und uns an dieser Natur erfreuen?

    Kein Mensch hat bisher der Umwelt geschadet, es gab große Schäden, die wurden aber von Konzernen verursacht. Manchmal wurden sie zum Schadenersatz verpflichtet, oft nicht, wie in Südamerika, Afrika oder Sachalin II.

    Wir brauchen keine Ressourcen einsparen. Ressourcen wurden nie alle. Oder kennen Sie eine Ressource, die verbraucht wurde? Wir kennen doch nichtmal die Ressourcen in 20 Jahren. Welcher Rohstoff eine Ressource ist, hängt vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt ab und wer kennt die Innovationen in 20 Jahren? Nur Ökofaschisten glauben das, dazu müssten sie aber die Entwicklung anhalten.

    Was hätte meine Uroma mir vor 100 Jahren an Ressourcen aufheben können?

    Ich freue an der Umwelt aber mehr, wenn es keinen Hunger mehr gäbe. Kriege und Krisen haben wir nicht, weil zu wenig Öl da ist, sondern eher, um den Ölpreis durch Verhinderung der Förderung hochzuhalten.

    2008 bekamen die Griechen ein Angebot eines Konsortiums, Statoil war dabei, über 300Mrd.EURO, wenn sie die Förderkozessionen verkaufen würden. Das lief über 5 Jahre, danach hätten sie die Öl und Gasproduktion alleine übernehmen können. Heute haben sie eine 300Mrd. schwere Krise 😉

  89. PS. Tsipras hat die Privatisierung gestoppt. Die Trioka wurde nach Hause geschickt.

  90. Mal so nebenbei, was Nachts so alles Strom braucht….der Kühlschrank oder wird der über Nacht immer abgetaut. Der Fernseher, die IT-Ausstattung (PC, Telefon, Bewegungsmelder, Licht), die Wärme/Umweltpumpe Heizung, Radiowecker und das E-Auto wird ja dann auch noch Nachts aufgeladen…ach so…hmmm…haben Sie überhaupt die entsprechenden Speicher auch dazu….weil in der Nacht hilft eine PV-Anlage ja auch nicht weiter…
    Man sieht also…..Nachts braucht man wirklich keine Strom aus der PV-Anlagen aber dafür am Tag wo man eh nicht zuhause und mit dem E-Auto auf Achse ist und das Licht brennt und der Fernseher läuft. Auch die Wäsche und das Geschirr wird regelmäßig wie ein Uhrwerk am Tag angestellt und am Abend, wenn man von der Arbeit kommt, wird halt nichts mehr gemacht. Auch die Bohrmaschine oder die Säge wird Abends nicht mehr ausgepackt. Man hat ja als Werkstätiger unter Tag genug Zeit um sich seinen Privat Vergnügen zu widmen.

  91. Ach so noch was zu Thema menschliche Überbevölkerung….eine Überbevölkerung wird es mit zunehmenden Wohlstand Fortschritt, also in einer modernen Strom/Energiewelt nicht geben. Da die Energie/Strom die Großfamilie (Arbeitskräfte) durch kleine Familieneinheiten (1 Kind) ablösen wird. Auch wird es mehr Menschen geben, die keinen Nachwuchs aber dafür das pralle Leben erfahren möchten.

  92. @Mieke #68
    Ach so….der Mieke ist ja auch noch da.
    Sie haben sich also eine PV-Anlage auf das Dach geschraubt, ohne das EEG in Anspruch zu nehmen. Was machen Sie eigentlich mit ihrem Überschüssigen Strom….Speicher….Ja/Nein? und wenn der Speicher voll ist….ab ins Stromnetz oder wollen Sie uns weismachen, dass sie den überflüssigen Strom ins Erdreich ableiten oder über ihre PV-Anlage eine Decke werfen?
    Und sobald Sie ins Stromnetz einleiten, bekommen Sie automatisch die EEG Förderung….oder nicht?

  93. @Peter Heller:

    Ich würde die Rolle der Religion nicht unterbewerten. Die natürliche Neigung der Menschen, den persönlichen Egoismus zugunsten des Gruppenegoismus eines Clans oder Stammes hintenanzustellen und sich für den fremdenfeindlichen Kampf ingroup-vs-outgroup aufzuopfern, kann ebenso von einem „Stammesgott“ befördert werden, wie im umgekehrten Fall ein universeller, von verschiedenen Stämmen anerkannter Gott als unabhängiger Zeuge und Schiedsrichter Verträge möglich macht, die den stammesübergreifenden, „zwischenstaatlichen“ Handel ermöglichen. Es ist viel leichter, einem Handelspartner zu vertrauen, wenn dieser an den gleichen Gott glaubt! Insbesondere, wenn man sich einig ist, daß ebendieser Gott Betrug und Lüge als Sünde verdammt.

    Elektroautos hätten zur Zeit der Ölkrise ein interessantes Konzept sein können -- vorausgesetzt, Kernkraftwerke wären hier ebenso flächendeckend ausgebaut worden wie in Frankreich, UND beim Ausbau der Autobahnen wären in der Fahrbahn Stromleitungen verlegt worden. Elektrische Antriebe sind perfekt, um einen Zug von einem KKW zum anderen fahren zu lassen, aber Strom in Batterien zu speichern lohnt sich nur für Kleingeräte wie z.B. Mobiltelefone. Für Fahrzeuge von 1-15 Tonnen mit Reichweiten von 400-1000km gibt es nichts besseres als Kohlenwasserstoffe (muß weder Benzin noch Diesel sein, Propan/Butan tut’s auch), für die großen Containerfrachter steht der potentielle Nachfolger des Schiffsdiesels schon seit 1955 in den Startlöchern: der Druckwasserreaktor, als Schiffsantrieb getestet in der USS Nautilus.

    Man kann alles mit Strom antreiben -- wenn das Kabel lang genug ist…..

  94. Es gibt ja richtig intelligente Fragen hier im Forum.

    #80 und #81 Michael Krüger

    „Und in der Nacht brauchen Sie keinen Strom.“

    Herr Krüger verwendet ja auch in der Nacht auch den Strom aus dem Netz, genauso wie ich.

    „Und elektrisches Licht haben Sie auch nicht, oder betreiben es nur am Tag?“
    „In der Nacht sitzen Sie dann bei Kerzenlicht und betreiben einen Campingkocher und TV, etc. gibt es dann auch nicht?“
    „Soso, Nachts brauchen Sie also keinen Strom. Ja wie können Sie dann hier um 02:12 Uhr kommentieren? Ganz ohne Strom? Sie sind mir ja einer.“

    Weshalb soll ich kein Licht haben, beziehe doch auch noch Strom aus dem Netz.
    Habe doch nicht behauptet, dass ich keinen Netzanschluss habe. Vermutlich 99,9% aller deutschen besitzen doch einen Netzanschluss, genauso wie Sie und ich.
    Nur bei Tageslicht beziehe ich nicht die gesamte Strommenge aus dem Netz, das ist ja klar.

    #82

    „Und am Tag sind Sie doch mit Ihren Tesla unterwegs. Können den Strom Ihrer PV-Anlage so doch gar nicht nutzen.“

    Der Strom von der PV wird ja nur zu einem geringen Teil im Auto genutzt, einmahl aufladen sind ja nur 50 bis 80 kWh.
    Wenn das Auto nicht da ist wir das ja auch nicht von der PV Aufgelanden das ist doch selbstverständlich. Habe ja mitgeteilt das der PV-Strom im Betrieb „verbrannt / verbraucht“ wird.

    #83

    „Schon irre, was es für Leute gibt. Die glauben das vermutlich selbst, was sie so schreiben. Man muss nur fest genug daran glauben, dann wird das schon was.“
    Wie Sie ja schreiben „glauben“ = nichts Wissen?

    #85 Quentin Quencher

    „Elektrokarren sind eine Liebhaberei.“

    Da haben Sie Recht, nicht nur E-Autos sind Liebhaberei, alle Autos sind Liebhaberei und Rechnen sich nicht.

    #86 Michael Krüge

    „Ich habe da was für Sie.“

    Das ist nicht für mich.
    1. Kein Dach und keine Heizung usw.
    2. 2 Sitzplätze, das ist nichts für mich.
    3. 3 PS Motor, was soll den das? Ist das ein Auto?
    4. Keine kostenlosen Ladestationen.
    5. CO2 Neutrales fahren, das können die „grünen Spinner“ machen, Strom aus der Steckdose nehmen und fertig.
    7. 200 km Reichweite, das ich ja lächerlich.
    8. 70 km/h , das ist nichts für mich.
    9. Windantrieb in Australien, falsches Konzept für Australien. 90% bis 95% der Zeit steht das Fahrzeug doch und nur 5% bis 10% ist doch die Fahrzeit beim 0815 Anwender unterwegs.
    In Australien müssen PV-Zellen aufs Fahrzeug, dann wird der Akku auch immer nachgeladen und das Anstecken an der Steckdose kann man einsparen / reduzieren.
    10. 4000 km in 18 Tagen, das ist nichts für mich.
    11. Ich sehe das Fahrzeug als Versuchsfahrzeug, für den Alttagseinsatz ist das vermutlich nichts.

    Trotzdem Danke an Herrn Michael Krüge für diesen Hinweis (Film), habe doch nicht alles falsch gemacht beim E-Auto.

    #87 und #72 W.Rassbach

    #72 „Das Jahr hat 8760h, die Sonne scheint in D nur 600-900 h“
    #87 „Die 950h im Jahr sind die Sonnenstunden.“

    Ich warte noch.
    Wo haben Sie diese Informationen gefunden, wo wird ihre Behauptung #72 und #87 bestätigt?
    Sonnenscheindauer, langjährige Mittelwerte 1981 – 2010 vom Deutschen Wetterdienst DWD.
    Die sind zwischen 1400 und 1800 Stunden im Jahr.
    Ich gehe davon aus, das der Deutschen Wetterdienst keine Lügen verbreitet und die Angaben der Wahrheit entsprechen, auch wenn es der eine oder andere nicht so genau nimmt.

    http://www.dwd.de/bvbw/generator/DWDWWW/Content/Oeffentlichkeit/KU/KU2/KU21/klimadaten/german/sonne__8110__akt__html,templateId=raw,property=publicationFile.html/sonne_8110_akt_html.html

    Sehr geehrter Herr Rassbach,
    bis Sie Beweise für ihre Behauptung „die Sonne scheint in D nur 600-900 h“ vorlegen, betrachte ich Sie als Unglaubwürdig.
    Eine Bundesbürgerin würde das als „Lüge“ bezeichnen.

    Bis Sie die Beweise für ihre Behauptung vorgelegt haben, werde ich ihre Behauptungen und Anfragen ignorieren und als unglaubwürdig einstufen.

    #87

    „“Wo hast du den Blödsinn mit dem Exportüberschuß gelesen?“

    http://www.welt.de/wirtschaft/article125457217/EU-ruegt-Deutschland-wegen-Exportueberschuss.html

    #90

    „Mal so nebenbei, was Nachts so alles Strom braucht“

    Weshalb soll ich kein Licht haben, beziehe doch auch noch Strom aus dem Netz.

    #92

    „Sie haben sich also eine PV-Anlage auf das Dach geschraubt, ohne das EEG in Anspruch zu nehmen. Was machen Sie eigentlich mit ihrem Überschüssigen Strom….Speicher….Ja/Nein?“

    Der Strom wird sofort verbraucht, nichts mit Stromspeicher, ist ja betriebswirtschaftlich zurzeit nicht machbar und wir brauchen das auch nicht.
    Wir haben ja keinen Schichtbetrieb und in der Nacht keinen nennenswerten Verbrauch.
    Wir nehmen die Restlichen ca. 40% aus dem Netz und fertig ist die Sache.
    Die Stromversorger wollen ja auch noch Einnahmen erzielen.
    Sollte doch mal mehr Strom von der PV kommen als der aktuelle Verbrauch ist, wird die Energie ins Warmwassersystem (Heizstab mit max. 9kW) reingeschoben.
    Das ist selten der Fall, vielleicht in der Mittagspause könnte das sein, (vor oder) nach Feierabend in Sommer.
    Ab und zu wird auch der Tesla aufgeladen, wobei der geringer Verbraucher von 50 bis 80 kWh / Ladung nicht ins Gewicht fällt.

    Wir hatten bereits die Überlegung eine wieder PV zu errichten und privat einen zweiten Tesla zu erwerben, aber den mit 691PS dann.
    Wir warten erst einmal ab, wie es bei Tesla so weitergeht und der Preis ist auch XXL.
    Gut, Autos haben sich aber auch noch nie gerechnet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  95. Mieke #94,

    bis Sie Beweise für ihre Behauptung „die Sonne scheint in D nur 600-900 h“ vorlegen, betrachte ich Sie als Unglaubwürdig.
    Eine Bundesbürgerin würde das als „Lüge“ bezeichnen.

    Mieke, wir sollten uns schnellstens einigen. Ich nehme an, es ist eine Frage der Definition.

    Die Sonne scheint 8760h im Jahr.
    In Deutschland kommen davon ca. 1500h an.
    Die Sonnenpaddel können offensichtlich nicht alle Stunden nutzen.

    Dein Balkonkraftwerk hat nur 950 volle Betriebsstunden, das sehe ich aus deiner Formel durch den Verrat deines Mieters:

    4 * 0,235kWp = 0,94 kWp * 950kWh im Jahr/kWp = 893 kWh im Jahr.

    Da sind die Angabe der 850 bis 900kWh im Jahr die mir der Mieter verraten hat grundsätzlich richtig.

    Hier muß ich mich korrigieren, ich übersah die /kWp bei diesem Faktor 950kWh im Jahr/kWp , die kW aus kWh und die kWp kürzen sich weg, so dass 950h übrig bleiben.
    Das Balkonkraftwerk nutzt also pa.950 Sonnenstunden.

    Hab gerade ein bißchen gegoogelt Installierte Leistung Solar( in GW) und Ertrag (in GWh) Die Werte lagen zw. 823h und 934h in Deutschland.

    Genauer müsste ich sagen,„die Sonne scheint in D nur 600-914 h für die unnützen Sonnenpaddel“

    Die 600h muß ich lassen, weil mein Nachbar für seine große Anlage seit 2004 nur bei 580 bis 630h pa. liegt.

    Die 914h habe ich vom Frauenhoferinstitut Seite 5 Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland

    Dort steht Installierte Leistung 38,2 GWh und Stromerzeugung 35,2 TWh im Jahr 2014 macht 914 Solarbetriebstunden.oder 914 durch Solar genutzte Sonnenstunden.

    Da ich diese Statistik nicht gefälscht habe bitte mit Vorsicht geniessen 😉

  96. @95 und mieke

    ihr reded aneinander vorbei.
    es gibt volllaststunden und die stunden in denen die sinne scheint.
    das sind 2 verscheidene paar schuhe 😉

  97. Ales klar Herr W.Rassbach,

    die 1400 -1500 Sonnenstunden in der BRD sind gesetzt.

    Aus den 1500 Sonnenstunden und den vielleicht 2000 bis 3000 Stunden Bewölkung in Deutschland werden aber nur ca.900 bis 1000 kWh an Strom.

    „Die 600h muß ich lassen, weil mein Nachbar für seine große Anlage seit 2004 nur bei 580 bis 630h pa. liegt.“

    Die Sonnenstunden sind doch nicht 1 : 1 zur Leistung.
    Theoretisch ist das zwar so das eine 1 kWp Anlage nach einer Stunde Sonnenschein auch 1 kWh an Strom erzeugt hat.
    Theorie und Praxis klafft aber auseinander, die Sonne scheint ja nicht winkelrecht auf die PV-Patten und da geht die Leistung nach unten.
    Es werden zwar am 3000 bis 4000 Stunden von den PV-Platten Strom bereitgestellt aber die Leistung im Jahr ist eben nur ca. 1000 kWh/kWp und Jahr.

    Weshalb Ihr Nachbar nur 630 Stunden im Jahr an Sonnenstunden hat, kann ich nicht beurteilen, hat er Schatten / Teilschatten auf seiner Anlage?

    Mal ein Beispiel einer PV-Anlage (9,3kWp) die PV-Erträge automatisch ins Internet übermittelt.
    https://www.sunnyportal.com/FixedPages/Dashboard.aspx

    Auf „Gesamt“ (unten) sieht man die Jahresübersicht (2009 bis 2014) und die ist zwischen ca. 9.000 bis 10.000 kWh Jahresertrag, bei einer 9,3 kWp Anlage, das sind ca. 1000kWh / kWp.

    ++++++++++++++++++++++++++++

    „Dort steht Installierte Leistung 38,2 GWh und Stromerzeugung 35,2 TWh im Jahr 2014 macht 914 Solarbetriebstunden.oder 914 durch Solar genutzte Sonnenstunden.“

    Zwischenfrage:
    „Installierte Leistung 38,2 GWh“ weshalb geben Sie eigentlich die installierte Leistung in GWh an das müssten doch GWp sein?

    Zwischenfrage:
    Wo kommen die 914 Solarbetriebsstunden den zum Vorschein?
    35,2 / 38,2 = 921 kWh / kWp im Jahr

    Die 921 (914) sind doch kWh und man kann daraus nicht auf die Sonnenstunden schließen.
    Eine Sonnenstunde ist ja nicht 1 kWh Strom.

    +++++++++++++++++++

    Hallo michael

    ihr reded aneinander vorbei.
    es gibt volllaststunden und die stunden in denen die sinne scheint.
    das sind 2 verscheidene paar schuhe

    Volllaststunden gibt es ja bei der PV fast keine, da muss ja der Winkel, Temperatur u.s.w. stimmen, das die Anlage 1000W / kWp liefert.
    Bei den1500 Stunden Sonnenschein werden auch nicht die Nennleistung erreicht.
    Wenn Mogens um z.B. 9 Uhr die Sonne scheint, werden die Module seitlich belichtet und die Leistung ist da vielleicht 20 bis 30% der Nennleistung.
    Wer die Sonnenstungen im Volllaststunden verwanden, möchte der muss dann mit einer Nachführung arbeiten.
    Nachgeführte Anlagen kommen dann auch auf 1300 bis 1500 kWh/kWp im Jahr.

    Gruß
    Mieke

  98. #97

    Volllaststunden gibt es ja bei der PV fast keine, da muss ja der Winkel, Temperatur u.s.w. stimmen, das die Anlage 1000W / kWp liefert.

    falsch 😉

    volllaststunden haben nix mit den stunden zu tun in denen eine anlage unter volllast läuft.

    diese sind als normierte größe zu betrachten.

    darum mein lieb gemeinter hinweis an sie, und auch an w. rassbach, bildet euch verdammt nochmal, bevor ihr über ein thema redet, von dem ihr keine/wenig ahnung habt!!!

    wobei ich w. rassbach vom prinzip her recht geben muss. ihm fehlt nur leider das fachwissen, um seine aussagen korrekt rüberzubringen.

    ps: falls das jetzt bisl aggro rüberkommt, dann sei das bitte entschuldigt. ich hab die letzten wochen, beruflich bedingt, soviel dummheit erlebt…. da ist manche wand intelligenter 😉
    und ich bin es leid, jeden mist vom urschleim her neu zu erklären…

  99. ich hab grad ma nach ‚volllaststunden‘ gegoogelt.

    die antwort steht an erster stelle!!!

    ich fordere mindesthirn für alle.

    unglaublich!!!

  100. Ich habe den Eindruck wir diskutieren nur Symptome ohne die Krankheit zu heilen.

    Auf das Wesentliche konzentrieren.

    In diese Richtung geht die Reise bei Elektromobilität / E-Autos und am Strommarkt, in 13 Minuten werden die Eckpunkte beschrieben.

    Das ist im Grundsatz auch meine Überlegung.

    Man kann sich auch Getankten über Volllaststunden machen.
    Ich mach mir lieber Gedanken, wie ich die PV erweitern kann.

    https://www.youtube.com/watch?v=UmSwwntVi6A

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  101. Jaja…….Wunschdenken vs. Realität….

    Warum Autobauer sich dem Super Bowl verweigern

    Vor allem die Deutschen halten wenig von Autos mit reinem Batterieantrieb. 2014 wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hierzulande 8522 Elektroautos neu zugelassen – bei insgesamt mehr als drei Millionen Neuzulassungen. Im Jahr zuvor hatte das KBA insgesamt 12.156 Fahrzeuge mit Elektro- und 85.575 mit Hybridantrieb auf deutschen Straßen gezählt. Mit „verschwindend gering“ ist ihr Anteil also noch höflich umschrieben.

    Was nützt die teuerste Werbung……wenn der geneigte Kunde gelangweilt abwinkt…..das wiederum zeigt mir ganz deutliche, das die Leute wohl doch a bisserl mehr Grips haben…..als sich das hier die Propagandisten selber zugestehen wollen.
    Träumt weiter……das E-Auto ist weiterhin ein Nischenprodukt für Leute, die sich einen Drittwagen leisten können oder für ideologisch vergurkte staatliche Verwaltungsapperate.

    Onkel Heinz……solange mein Diesel-SUV läuft wie ein Bienchen, kommt mir der Akku-Schrott nich ins Haus.

  102. #100

    In dem Video werden vor allem 2 Dinge deutlich. 1. dass die Kombination von PV und Elektromobilität in Nischen durchaus sinnvoll sein kann. Und 2. dass diese Kombination arg limitiert ist.

    In der Bäckerei wird ein großer Teil des Stroms früh morgens verbraucht. Also gerade dann, wenn PV nichts leistet. Und die Fahrzeugflotte ist tagsüber unterwegs, kann also nur begrenzt mit PV-Strom geladen werden. Dementsprechend kann der Beitrag des in den Batterien gespeicherten Stroms aus PV zum gesamten Stromverbrauch nicht sonderlich groß sein.

    Nehmen wir einmal an, die Fahrzeuge der Flotte wären mit 50 kWh Batterien ausgerüstet in des Nachts könnte immer die Hälfte davon eingespeist werden. Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3,4 kWh pro kg Mehl könnte man so knapp 7,5 kg Brot pro Fahrzeug „regenerativ“ erzeugen. Das ist nur ein ganz kleiner Bruchteil dessen, was das Fahrzeug am Tag transportieren muss, um rentabel zu sein.

    Schon seltsam, dass solche Tropfen auf den heißen Stein immer wieder als Leuchtturm-Projekte hergenommenen werden.

  103. Mieke #97,

    Aus den 1500 Sonnenstunden und den vielleicht 2000 bis 3000 Stunden Bewölkung in Deutschland werden aber nur ca.900 bis 1000 kWh an Strom.

    Ich würde diesen Satz umändern:

    Aus den 1500 Sonnenstunden und den vielleicht 2000 bis 3000 Stunden Bewölkung in Deutschland werden aber nur ca.900 bis 1000 kWh je kWp an Strom.

    Oder anders erklärt dies ist dein BalkonKraftwerk:

    4 * 0,235kWp = 0,94 kWp * 950kWh im Jahr/kWp = 893 kWh im Jahr.

    Hinge da ein Stromzähler dran , würde er im Jahr 893 kWh ausweisen. Wenn du jetzt diese 893 kWh durch deine installierte Leistung teilst,erhältst du 950h. In diesen 950h sind alle Volllast und Teillastzeiten beinhaltet.

    Zwischenfrage:
    „Installierte Leistung 38,2 GWh“ weshalb geben Sie eigentlich die installierte Leistung in GWh an das müssten doch GWp sein?

    Mein Schreibfehler, siehe Seite 5 des Links vom ISE: installierte Leistung 38,2GW.
    Das ISE schreibt hier auch nicht GWp. Das kleine p bedeutet doch nur, dass z.B. deine Sonnenpaddel 4 * 0,235kWp = 0,94 kWp nur unter bestimmten idealen Bedingungen leisten können,25°C, ideale Sonneneinstrahlung mit 1000 W/qm.

    Ein Stromgenerator mit 0,94 kW Leistung gibt in einer Stunde 0,94kWh Strom ab.
    Ein Solarpaddel macht das nur unter idealen Bedingungen.Deshalb werden im deutschen Durchschnitt werden aber nur etwa 800 bis 900 h/a erreicht. Der Nutzungsgrad liegt damit hier bei rund 10 %.

    Zwischenfrage:
    Wo kommen die 914 Solarbetriebsstunden den zum Vorschein?
    35,2 / 38,2 = 921 kWh / kWp im Jahr

    Die 921 (914) sind doch kWh und man kann daraus nicht auf die Sonnenstunden schließen.
    Eine Sonnenstunde ist ja nicht 1 kWh Strom.

    Die 914h sind falsch, ich hatte mir einige Beispiele in verschiedenen Jahren herausgesucht, die lagen zw.820 bis 1000h und mich dann für den ISE entschieden.

    Richtig ist 921h, nicht 921 kWh. Wenn ich 35200 GWh (das sind 35,2 TWh) durch 38,2GW teile, lese ich am Taschenrechner 921 ab. Die GW über und unterm Bruchstrich kürzen sich weg, so dass es 921h sind.

    Ist das verständlich?

  104. michael m,

    wobei ich w. rassbach vom prinzip her recht geben muss. ihm fehlt nur leider das fachwissen, um seine aussagen korrekt rüberzubringen.

    Wozu Fachwissen, das ist Physik 8.Klasse, jedenfalls früher unter den Kommunisten.

    Heute ist Fachwissen dazu da, den Leuten weiszumachen, eine Energiewende ist möglich und wir haben einen Klimawandel von Menschenhand.

    Diese Solarfachwissen ist auf Verkauf und Täuschung ausgerichtet.

  105. Herr Kipp #102,

    Schon seltsam, dass solche Tropfen auf den heißen Stein immer wieder als Leuchtturm-Projekte hergenommenen werden.

    Für mich ist das ein unglaubliches Propagandagemisch aus Wahrheiten,Halbwahrheiten und Weglassen.
    Für den größten Teil unserer Mitbürger ist es die große Hoffnung für eine saubere Umwelt..

    Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit einen Fachmann mit Fachwissen, Bachelor Elektrotechnik. Er fuhr Opel Ampera und pries ihn an. Erst nach einer halben Stunde bestätigte er mir, dass er nur Kohlenstoffe sparen kann, wenn er mit Solarcarport nachlädt. Er verkaufte die damals für 30000€ mit Batteriespeicher. Da sagte ich ihm, wenn ich noch nichtmal die Hälfte der 30000 vertankt habe, wird aber schon ein neuer Batteriesatz fällig.
    Der Fachmann sagte , wenn alle so denken würden wie ich, würden wir nie den CO2 Eintrag senken.
    Glauben geht vor Wissen und daran wird sich auch nichts ändern.

  106. #102 Rudolf Kipp,
    „In dem Video werden vor allem 2 Dinge deutlich. 1. dass die Kombination von PV und Elektromobilität in Nischen durchaus sinnvoll sein kann. Und 2. dass diese Kombination arg limitiert ist.“

    Das ist die banale Wirklichkeit. So sehe ich das auch. Anmerken möchte ich zu dem Bäckerbeispiel aber noch, dass die Großbäckereien i.d.R nur noch vorbacken und die Waren als TK-Produkte an die Verkäufer liefern. Von daher könnten die Bäckereien ihre Produktion anders planen als der normale Bäcker und somit tatsächlich Geld sparen.

    Nur muss einem klar sein, dass die Einsparung nur deswegen zustande kommt, weil der konventionelle Strom über alle Maßen mit Fremdabgaben und Steuern belegt ist, die bei der Eigenproduktion ja (noch) nicht anfallen. Ein Vergleich ist ja nur dann aussagekräftig, wenn man auch Gleiches mit Gleichem vergleicht. Betrachtet man die reinen Gestehungskosten (PV grob 10-20 ct/kWh und konv. Strom frei Verbraucher ohne Abgaben ca. 15 ct/kWh wird deutlich, dass sich PV im freien Markt nicht rechnen würde.
    Mfg

  107. Herr Reeg #106,

    konv. Strom frei Verbraucher ohne Abgaben ca. 15 ct/kWh

    wenn wir bald auch für die Bereitstellung der konv.KW und Teilllastbetrieb für back up zugunsten EE bezahlen müssen, wird sich auch dieser Preis erhöhen.

  108. Heute ist Fachwissen dazu da, den Leuten weiszumachen, eine Energiewende ist möglich und wir haben einen Klimawandel von Menschenhand.

    öhm, falsch!

    sowas nennt sich heutzutage expertenwissen 😉

    Wozu Fachwissen, das ist Physik 8.Klasse, jedenfalls früher unter den Kommunisten.

    auch falsch!
    oder warum die vielen (rechen-)fehler? 😉

  109. #106

    und konv. Strom frei Verbraucher ohne Abgaben ca. 15 ct/kWh wird deutlich, dass sich PV im freien Markt nicht rechnen würde.

    öhm, wenn die netzkosten um die energiewendebedingten kosten bereinigt würden, dann liegt der konv. strom so pi x daumen eher im bereich von 10-12 cent…
    also erzeugung, vertrieb und netze…

    hab, glaube auf meinem zweitrechner, irgendwo die entwicklung der strompreise über zig jahre abgespeichert.

    müsste am wochenende ma nachsehn, wenn i wieder zuhause bin…

  110. „dass die Kombination von PV und Elektromobilität in Nischen durchaus sinnvoll sein kann.“
    „dass diese Kombination arg limitiert ist.“

    Das sehe ich nicht so das ist für eine große Zahl von Firmen und hauptsächlich Privatpersonen interessant.
    Die meiste Zeit (95%) steht doch das Auto von 0815 Autofahrer in der Garage oder am Arbeitsplatz. Da kann das E-Auto ja auch aufladen oder Strom abgeben.
    Braucht die Firma am Morgen Strom, zieht man die Energie aus dem Akku des Mittarbeiterfahrzugs. Im Tagesverlauf wird der Strom wieder zurückgeschoben (z.B. aus PV, BHKW u.s.w. und noch einen kleine Bonus obendrauf.
    Ist im Sommer ein PV-Überschuss oder im Winter ein BWKW-Stromüberschuss vorhanden, kann ja auch der Mitarbeiter mit dem E-Auto den Strom mit nach Hause nehmen und am Abend aus dem Akku ziehen. Da braucht der einzelne oder der Mieter gar keine PV auf dem Dach um z.B. PV-Strom zu nutzen.

    Der Stromausgleich muss ja nicht 1 zu 1 sein.
    Jede Firma hat ja einen Stromanschluss und den wird natürlich auch weiter verwendet. Eine komplette Insellösung ist vermutlich heute in den wenigsten Fällen wirtschaftlich, vielleicht in einigen Jahren.

    +++++++++++++++

    „In der Bäckerei wird ein großer Teil des Stroms früh morgens verbraucht. Also gerade dann, wenn PV nichts leistet.“

    In der Bäckerei geht es so um 1 bis 2 Uhr nachts los und arbeiten bis 11 Uhr max. 13 Uhr die meisten Beschäftigten.
    Nachts kommen ein Teil der Energie aus den Fahrzeugen der Mitarbeiter und Lieferflotte und der Rest aus dem Stromnetz.

    +++++++++++++++++

    „Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3,4 kWh pro kg Mehl könnte man so knapp 7,5 kg Brot pro Fahrzeug “regenerativ” erzeugen.“

    Ob das „regenerativ“ sein muss da habe ich so meine Zweifel, kostengünstiger ist bei mir angesagt und vermutlich auch beim Bäckermeister.

    Seite 18, ca. 1 kWh/kg an Strom
    https://www.herzberger-baeckerei.com/uploads/media/hb_Umwelterklaerung_2014.pdf

    Seite 11, 0,604 kWh/kg an Strom
    http://www.emas.de/fileadmin/user_upload/umwelterklaerungen/2014/DE-155-000235_Mauerer-Oeko-Baeckerei-Konditorei_2014-A.pdf

    Gut rechnen wir mal mit 0,8kWh Strom für 1 kg.
    Jedes Fahrzeug stellt 25 kWh an Strom zur Verfügung.
    Die Firma hat z.B. 4 Lieferfahrzeuge und 8 Angestelltenfahrzeuge = 300 kWh
    300kWh / 0,8 kWh/kg = 275 kg Brot / Backwahren, das ist ja schon mal ein Anfang.

    Bei Stromeinsatz von der PV und vorhandene Akkus in den Fahrzeugen ist ein Preisvorteil von 0,10 Euro/kWh als realistisch zu betrachten.
    PV-Strom kostet 11 bis 12 Cent/kWh, Verluste bei Akkus u.s.w. 4 bis 5 Cent/kWh – 26 Cent/kWh Netzstrom = 10 Cent Ersparnis /kWh.

    300kWh * 0,10 Cent/kWh = 30 Euro am Tag = 180 in der Woche = 720 Euro im Monat und 9.000 Euro im Jahr an Einsparung.
    Der Beckermeister hat mit dieser Aktion auch noch den forteilt der Mitarbeiterbindung wenn seine Angestellten in der Firma die E-Autos für z.B. 12 Cent/kWh aufladen können.
    Der Kampf um die Angestellten hat ja erst begonnen.

    ++++++++++++++++++++

    „Schon seltsam, dass solche Tropfen auf den heißen Stein immer wieder als Leuchtturm-Projekte hergenommenen werden.“

    Gut das Beispiel ist eine Bäckerei aber das kann man mit Sicherheit in 50% aller Gewerbebetriebe in ähnlicher Form übertragen, da sind eben Ideen und Innovationen gefragt.

    In dem Video geht es doch nur um die grundsätzlichen Überlegungen, die man sich als Betriebsinhaberin machen sollte.

    Entweder die verrückten EEG-Abgaben akzeptieren oder nicht und gegensteuern.

    ++++++++++++++++++

    Zur Abwechslung mal wieder was von den E-Autos.

    Pressemitteilung Nr. 03/2015 -- Fahrzeugzulassungen im Januar 2015 vom Kraftfahrt-Bundesamt.
    http://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2015/Fahrzeugzulassungen/pm03_2015_n_01_15_pm_komplett.html?nn=716864

    Die prozentual stärksten Zuwächse verzeichneten die Plug-in Hybride (+323,6 %) und Elektrofahrzeuge (+21,8 %).

    Die Marschrichtung ist vorgegeben, vom Bürger, Richtung E-Antrieb.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

    PS:

    #103 W.Rassbach

    Die

    kWh

    oder

    kWh/kWp

    sind in Ordnung, ist ja eine Mengenangabe.
    Der technisch versierte hat ja verstanden, dass sich der Solarertrag immer auf 1 kWp installierte PV-Leistung bezieht.
    Das ist, wurde auch bereits in den vorhergegangenen Beiträgen so mitgeteilt.

    Bei der Bedienung vom Taschenrechner kann der eine oder andere noch etwas daran arbeiten.

    Bei den

    GW

    oder

    GWh

    bin ich mir nur etwas unsicher gewesen, ob es nur ein Versehen ist oder ob ich irgendwie auf der Leitung stehe um den Zusammenhang nicht verstehe, keine Ursache.

  111. Es ist schon putzig, dass man sich soviele Gedanken darüber macht, mit welcher Energie Autos in Zukunft betrieben werden. Im Grunde ist das völlig irrelevant und wenn so ein Bäcker meint, er kann aus elektrischen Antrieb einen Vorteil für sich ziehen, dann soll er das doch machen, solange er sich das nicht von andern, die das eigentlich gar nicht interessiert, bezahlen lässt.
    Eigentlich werden wir ja im Moment Zeitzeugen einer echten Umwälzung im Bereich Mobilität. Schon in naher Zukunft wird es keinen Fahrer mehr brauchen. Das kann den Durchsatz einer Fahrspur, verdoppeln, ich brauche mein Auto vor der Tür nicht mehr, sondern kann eines per Tel. ordern, wenn ich es brauche und der notwendige Parkraum (auch der mit Solaranschluss) wird sich reduzieren. Supermärkte werden sich umorganisieren. Ich kann mein Auto da zum Einkaufen hinschicken. Kinder und alte Leute müssen nicht unbedingt gefahren werden. Öffentlicher Nahverkehr ausserhalb von Ballungsräumen wird überflüssig und man kann sich wohl noch so einiges einfallen lassen. Was das letztlich bringen wird ist natürlich erst einmal Spekulation, aber die Technik ist da und man wird das in wenigen Jahren nutzen können und wahrscheinlich in absehbarer Zeit nichts anderes mehr.
    Wenn man sich schon über Elektromobilität Gedanken macht, dann sollte man darüber nachdenken, ob Fahrzeuge mit begrenzter Reichweite, die auch noch lange herumstehen müssen zu solchen Überlegungen passen.

  112. #110
    nochmal meine bitte: bitte bilden sie sich…

    Die meiste Zeit (95%) steht doch das Auto von 0815 Autofahrer in der Garage oder am Arbeitsplatz. Da kann das E-Auto ja auch aufladen oder Strom abgeben…

    es ist, formal juristisch gesehen, sogar verboten, das man sein handy am arbeitsplatz lädt!
    wer bezahlt denn die infrastruktur, die für das auf- und entladen (smart-grid) am arbeitsplatz notwendig ist?
    eine 0815 elektro-zapfsäule kostet ein paar tausend euro, der ausbau bzw die erweiterung des hausanschlusskabels, und des nachgelagerten firmennetzes, kostet ein vielfaches. wer zahlt den verschleiss, der in folge der smart-grid bedingten auf- und entladezyklen?
    vom verteilnetzausbau (>1.000.000 km, das sind die kabel die, vereinfacht gesprochen, unter der strasse liegen) will ich garnicht erst reden…

    Jede Firma hat ja einen Stromanschluss und den wird natürlich auch weiter verwendet. Eine komplette Insellösung ist vermutlich heute in den wenigsten Fällen wirtschaftlich, vielleicht in einigen Jahren.

    schon mal was von elektrotechnik gehört? der stromanschluss muss, in abhängigkeit von der maximalen ladeleistung, (massiv) erweitert werden…
    noch gilt das ohm’sche gesetz!

    Gut rechnen wir mal mit 0,8kWh Strom für 1 kg.
    Jedes Fahrzeug stellt 25 kWh an Strom zur Verfügung.
    Die Firma hat z.B. 4 Lieferfahrzeuge und 8 Angestelltenfahrzeuge = 300 kWh
    300kWh / 0,8 kWh/kg = 275 kg Brot / Backwahren, das ist ja schon mal ein Anfang.

    Bei Stromeinsatz von der PV und vorhandene Akkus in den Fahrzeugen ist ein Preisvorteil von 0,10 Euro/kWh als realistisch zu betrachten.
    PV-Strom kostet 11 bis 12 Cent/kWh, Verluste bei Akkus u.s.w. 4 bis 5 Cent/kWh – 26 Cent/kWh Netzstrom = 10 Cent Ersparnis /kWh.

    schon mal was von betriebswirtschaft gehört?
    rechnen sie uns doch mal bitte, unter einbeziehung aller kosten, aus was die kostet. und da frage ich noch nicht nach den externen kosten, welche bei der vorhaltung eines netzanschlusses aus sicherheitsgründen zwingen entstehen (welche mit viel mühe, im gegensatz zu den externen kosten nach methode greenpeace, sogar berechenbar sind)
    pi x daumen funtioniert nicht!

    Die prozentual stärksten Zuwächse verzeichneten die Plug-in Hybride (+323,6 %) und Elektrofahrzeuge (+21,8 %).

    Die Marschrichtung ist vorgegeben, vom Bürger, Richtung E-Antrieb.

    sorry, aber denken sie wir sind doof und können nicht lesen und rechnen?

    ich zitiere mal aus der pressemitteilung:

    Mit 593 fabrikneuen Plug-ins, 659 Elektro-Pkw und 581 Flüssiggas-Pkw lag der Anteil dieser alternativen Antriebsarten jeweils bei 0,3 Prozent. Die prozentual stärksten Zuwächse verzeichneten die Plug-in Hybride (+323,6 %), Flüssiggasfahrzeuge (+65,5 %) und Elektrofahrzeuge (+21,8 %).

    darf ich sie fragen, über was für eine ausbildung sie verfügen? im gegenzug würde ich ihnen auch meine verraten … 🙂

  113. #111

    ich brauche mein Auto vor der Tür nicht mehr, sondern kann eines per Tel. ordern, wenn ich es brauche und der notwendige Parkraum (auch der mit Solaranschluss) wird sich reduzieren.

    das gibt es jetzt schon, zumindest für städter 😉
    mietwagen und co sind heutzutage sowas von günstig…

    ich habe bis heute kein einziges auto besessen (zu post-18 zeiten mangels kohle^^) und habe, da ich ein bekenned geizig bin (eigtl nicht, ich verlebe mein geld nur viel lieber 😀 ) es auch nie vermisst. das bedarf nur ein bisl selbstorganisation und planung 🙂

  114. @michael m. #113
    Das ist richtig, aber wenn ich nur vor die Tür will, muß ich mir heute ein Auto bringen lassen und dann wird es wieder Luxus.

  115. @Mieke
    Es ist mal wieder soviel Schwachsinn und Volksverblödung in ihren Kommentar enthalten z. b.

    Ist im Sommer ein PV-Überschuss oder im Winter ein BWKW-Stromüberschuss vorhanden, kann ja auch der Mitarbeiter mit dem E-Auto den Strom mit nach Hause nehmen und am Abend aus dem Akku ziehen. Da braucht der einzelne oder der Mieter gar keine PV auf dem Dach um z.B. PV-Strom zu nutzen.

    Sie verlangen also, von Menschen, dass diese am Abend nach der Arbeit noch Energieversorger mit Ihrem Auto-Akku spielen. Wissen Sie eigentlich wie realitätsfremd Sie schon sind?!
    Die Mieter in der Großstadt sind überhaupt froh, wenn diese einen Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung finden können und dann kommen Sie mit so einen „Luxus Schrott“ eines Einfamilienhausbesitzer Computersimulationsspiel daher.
    Mann oh Mann….Mehr Realitätferne und Verachtung für unsere Gesellschaft kann man wohl nicht mehr haben.

  116. @Gerhard Straten #11
    Die E-Technik ist schon länger vorhanden, nur wird es keine Volkswirtschaft geben, die sich diesen Organisatorischen Verwaltungsaufwand so einer E-Schienengeleiteten Infrastruktur leisten kann.
    Um so mehr E-Technik angewendet wird um so mehr Kraftwerke werden benötigt. Ein Blackout wäre nämlich für ALLE fatal.
    Und wie so eine Infrastruktur E-Technik dann mit den Launen der Natur (Wind, Regen, Hagel, Schnee, Hitze) zurecht kommt, dass steht dann nochmal auf einen ganz anderen Blatt.
    So eine E-Infrastruktur zu warten kostet einer Volkswirtschaft einige mehr als die heutigen jetzt schon kostenaufwendigen Wartung von Schienen, Straßen und Wasserwegen.
    Und mal so kurz eben und felxibel eine Spritztour = Freiheit, in die Natur, dass ist dann auch nicht so einfach mit einer E-Schieneninfrastruktur. Ich möchte jedenfalls nicht, dass ich oder meine Kinder in so einer vorprogrammierten und überwachten Welt ihr Darsein dann nur noch dahin fristen.

  117. #110

    OK, sie wollen also in Ihrer Bäckerei die Fahrzeuge der Angestellten auch als Backup nutzen. Kann man machen, allerdings sind da die 25 kWh etwas hoch angesetzt. Die Batterien vom i3 oder eGolf haben gerade mal 24 kWh.

    Aber unabhängig davon eine andere Frage. Was glauben Sie, sollte der Bäcker seinen Mitarbeitern denn für ie Nutzung der Batterien bezahlen? Machen wir doch mal eine „Bierdeckel-Kalkulation“:

    Eine Ersatzbatterie kostet heute, günstig eingekauft, 250 €/kWh. Beim eGolf bekommt man eine garantierte Leistung von 160.000 km auf den Akku. Das entspricht etwa 1.000 Zyklen. Meine Erfahrung mit dem Akku im iPhone bestätigt diese Zahl.

    Das bedeutet, dass über die Lebensdauer der Batterie gerechnet das Laden/Entladen einer kWh 25 Cent kostet. Diesen Betrag müsste der Bäcker also seinen angestellten zahlen. Und die gleichen Kosten entstehen ihm auch, wenn er seinen Fuhrpark als Speicher für seinen PV-Strom nutzt. Damit hat sich das mit dem billigen grünen Strom recht schnell erledigt.

  118. @Hofmann, M. #116
    Sie verstehen da etwas falsch. Gucken sie sich mal die Automobilmessen in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 durch, oder verfolgen sie die Diskussion über Haftungs- und Versicherungsfragen im Zusammenhang mit selbstfahrenden PKWs. Selbst die Dumbfbacke Dobrindt hat sich da schon gemeldet. Man sollte aufpassen, dass man auf Grund einer Analyse von jetzt nicht schlicht und einfach die Zukunft verpasst.

  119. @Gerhard Straten #118
    Das in den Autos immer mehr Elektronik einzug hält, dass zeigt der Markttrend ja. Da bin ich mit ihnen konform.
    Und das der Innenraum der Autos auch immer zum Büro oder Wohnzimmer werden soll, der mit allen möglichen IT-Geräten ausgestattet ist, dass scheint auch der Trend des Marktes in der Automobilbranche zu sein.
    Auch das „selbstfahren“ von Autos benötigt eine elektronische Steuerung.
    Das Auto der Zukunft wird zwar viel Elektronik-Spielzeug in sich tragen aber es wird damit um so mehr auf einen Diesel oder Benzin Motor angewiesen sein.
    Batterien oder Akkus sind dem nicht im geringsten mehr gewachsen. Außer man bringt die Autos auf einen E-Schienensystem (Stromkabel Infrastruktur).

  120. @Hoffmann,M #119
    Sehen sie, da kommen wir der Sache schon näher. Wir werden mehr Energie für die Mobilität benötigen und das mit ihrem Kabel können sie in der Fläche für absehbare Zeit wohl vergessen. Wir schaffen es ja nicht einmal die grundlegende Infrastruktur und das wäre in diesem Zusammenhang Strassenbeläge in Schuß zu halten.

  121. Hallo michael,

    #112

    „formal juristisch gesehen, sogar verboten, das man sein handy am arbeitsplatz lädt!“

    Weshalb soll der nicht zulässig sein, meine Mitarbeiter laden auch ihre Handys und Laptops in der Firma auf und das ist OK.

    „eine 0815 elektro-zapfsäule kostet ein paar tausend euro“

    Das kostet keinen Euro, wir verwenden einfach die vorhanden 0815 CEE-Stecker (400V AC)

    „vom verteilnetzausbau (>1.000.000 km, das sind die kabel die, vereinfacht gesprochen, unter der Strasse liegen) will ich garnicht erst reden…“

    Ich baue keine neuen Leitungen weder auf der Straße noch in der Firma.
    In Europa gibt es ja die kostenlosen Schnelladestationen von Tesla, da fallen keine zusätzliche Kosten für den Nutzer an.

    „der stromanschluss muss, in abhängigkeit von der maximalen ladeleistung, (massiv) erweitert werden…“

    Wir habe sowieso ein Leistungs-Management in der Firma (Verbrauch über 10.000 kWh/Jahr). Durch die Verringerung des Strombezugs (unter 10.000 kWh/Jahr ) wegen der PV, verringert sich auch der Grundgebühr und der Durchschnitts kWh-Preis.
    Bei uns ist das so, dass die Spitzenleistungsaufnahme aus dem Netz verringert wird aus dem Netz, bisschen was kommt ja immer von der PV am Arbeitstag.

    „schon mal was von betriebswirtschaft gehört?“

    Noch nichts von Betriebswirtschaft gehört, ich lebe vom Verluste machen, seit Jahrzehnten.

    „rechnen sie uns doch mal bitte, unter einbeziehung aller kosten, aus was die kostet.“

    „was die kostet“ was meine Sie damit, meine 14kWp PV oder die die Aktion vom Bäcker?

    Beim Bäcker habe ich keinen Einblick in die konkreten Zahlen und auch nicht über die Betriebszelle.

    Bei uns hat die Anlage (14,1kWp, 60 X 0,235kwp Platten) mit allen Komponenten = 15.096 Euro, Komplet-Preis.
    Der Ertrag sind so ca. 14.000 kWh im Jahr.
    Der Netzstrom kostet so um die 26 Cent/kWh.
    Mit der PV vermeiden wir so um die 11.000 bis 13.000 kWh an Netzbezug, der Rest von der PV wird ins Heizungssystem mit einem Heizstab verbrannt.
    12.000kWh * 0,25Cent/kWh Netzstrom = 3.000 Euro Einsparung im Jahr.
    15.096 / 3.000 = ca. 5 Jahre
    In den nächsten 5 Jahren zahle ich dieselben Kosten wie jetzt an den Stromversorgen und im Jahr 6 kosten mich die 12.000 kWh dann 0,00 Euro.
    Ich rechne mal lieber ab den Jahr 7 mit Kosten 0,00 fürs kWh, da hat man dann noch ein Puffer.
    Die Verringernde Grundgebühr und minimale Heizleistung ist da noch nicht mit eingerechnet.
    Auch habe ich die zu erwarten der Steuervermeidung nicht berücksichtiget, ist ja eine Betriebliche Anlage zur Stromversorgung und die ist ja wie jede Betriebliche Investition steuerlich zu berücksichtigen.
    Meine Abgabenquote ist ja ca. 50%, das mach dann eine defektiven Preis von ca. 8.000 Euro für die PV die ich selber zu tragen habe.
    Gut ich muss erst einmal ca. 15 T auf den Tisch legen aber über die Jahre muss ich ca. 7 T weniger an Abgaben bezahlen.

    Rechnet man sich das mit den ca. 8 T mal durch ist die Geschichte ca. im 4. Jahr auf 0.00 Euro/kWh.

    Vom Grundsätzlich kommt es nicht darauf an ob man im 4. Jahr oder im 7. Jahr auf 0,00 Euro/kWh ist, nur innerhalb von max. 10 Jahren sollte das durch sein.
    Die Strompreise werden vermutlich langfristig steigen, auch wenn aktuell die kWh Preise eine leichte Senkung erfahren.
    Die Aussichten bei der teilweisen Eigenversorgung nicht die schlechtesten.

    Die Anlag wird auch Eigenmittel finanziert, auf der Bank hat man ja negative Zinsen, Zinsabschlagsteuer, Inflation und Enteignung großen Vermögen u.s.w.

    „sorry, aber denken sie wir sind doof und können nicht lesen und rechnen?“

    Das erste „d..f“ kann ich nur ablehnen würde zu niemanden so etwas sagen oder schreiben, hier sind doch mur intelligente Menschen im Forum unterwegs.
    „können nicht rechnen“, na ja.

    Ich haben doch nur die Zuwächse angesprochen, dass die absoluten Zahlen gering sind ist ja auch klar.
    Wie in fast allen Wirtschaftsbereichen werden ja keine neuen Märkte erschlossen, jede/r besitzt seinen Kühlschrank oder Auto oder Strombezugsquelle u.s.w. in der EU.
    Es findet doch nur noch Verdrängungswettbewerb stat.
    Wenn man das verstanden hat das in 90% aller Unternehmen es nur noch darum geht sich vom verhandeln Markt deinen größeren Anteil zu sichern.
    Versteht man auch was solche zuwachszahlen bedeuten für die Zukunft.
    Nokia hat auch den über 100% Zuwachs der Touch-Handys ignoriert, „die verkaufen doch nur einige 100 oder einige 1000 Stück“.
    Das ist aber nicht entscheiden, die Veränderung ist das entscheidende, welche Technik, System hat die Zuwächse und welche muss Abstriche hinnehmen.

    „darf ich sie fragen, über was für eine ausbildung sie verfügen?“

    Ich habe im Prinzip keine vernünftige Ausbildung.
    Das hat aber zum Glück keinen Einfluss auf die Höhe vom Kontostand, sonst wäre das ein K.O.

    +++++++++++++++++

    Sehr geehrter Herr Hofmann,

    „Sie verlangen also, von Menschen, dass diese am Abend nach der Arbeit noch Energieversorger mit Ihrem Auto-Akku spielen.“

    Das muss doch keiner machen, das kann man machen wenn es für einen wirtschaftlich ist.
    Wem jemand in der Firma oder Zuhause die E-Auto an die Steckdose hängt ist ja die Möglichkeit gegeben, das er Strom aus der Stecktose entnimmt oder Strom in die Steckdose liefert, da entsteht ja keine Mehrbelastung für den Nutze. Die Entscheidung unter welchen Bedingungen laden oder liefern angesagt ist, muss man festlegen und dann soll das ja selbständig erledigt werden.
    Heutzutage mit Internet, WLAN-Verbindung u.s.w. ist das ja keine Hexerei.
    Das sind eben die Innovationen die in den Nächsten Jahren anstehen.

    „ Die Mieter in der Großstadt sind überhaupt froh, wenn diese einen Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung finden können“

    Ich bin ja nicht für die Problemlösungen den gesamten Bevölkerung zuständig, mach eben nur die Sachen die ich auch umsetzen kann.
    Wenn sich jemand eine Wohnung anmietet und kein Stellplatz dabei ist, ist das seine private Entscheidung. Habe ich ein Auto und möchte ich einen Stellplatz im Bereich der Wohnung haben, dann muss ich eben eine Wohnung anmieten mit Stellplatz oder Tiefgarage u.s.w.

    „Die Mieter in der Großstadt“ haben ja noch bessere Bedingungen als der Eigenheimbesitzer im Bezug auf Versorgung mit Strom. Die Mieter brauchen ja auch Wärme u.s.w..
    Da müssen sich eben die betroffenen Gedanken machen was man machen kann, z.B. BHKW, bei 10 Mieten wird das interessant.
    Da kann ich als außenstehende kein Ratschläge geben, das müssen die Betroffen schon selber herausfinden was zu machen ist und machbar ist.

    „Um so mehr E-Technik angewendet wird um so mehr Kraftwerke werden benötigt. Ein Blackout wäre nämlich für ALLE fatal.“

    Ob man mehr Großkraftwerke benötigt kann ich so auch nicht sagen, man braucht vermutlich aber andere.
    Vom Blackout sind wir aber noch weit entfernt, sagt auch die Bundesnetzagentur.
    Das ist ja nicht so wie in den USA wo es den günstigen Netzstrom gibt, wo über 2 Stunden der Strom im Jahr ausfällt. In Deutschland ist das so um die 15 Minuten, und die Netzsicherheit kostet eben auch Geld.
    Die Strompreise in den USA unterscheiden sich zum Teil sehr stark von Staat zu Staat, von $0.073/kWh bis $0.310/kWh.

    ++++++++++++++++++++

    Hallo Herr Gerhard Straten

    „Kann man machen, allerdings sind da die 25 kWh etwas hoch angesetzt“

    Die 25 kWh sind ja nicht von mir in die Diskussion geworfen, sondern, seihe #
    Das soll ja keine 1:1 Blaupause sein, es geht ja nur darum was da noch in der Zukunft alles gemacht werden wird, man kann auch 5, 10 oder 15kWh als Rechenbeispiel verwenden, dass spielt erst ein mahl keine entscheidende Rolle.
    Die 25kWh sind nach meiner heutigen Einschätzung auch zu hoch.
    Bein Tesla mit 85 kWh sind die 25 kWh theoretisch zumindest machbar.
    Bei den E-Autos werden sich die Akku-Kapazitäten weiter erhöhen.
    Vermutlich wird in 3 bis 5 Jahren kein E-Auto unter 50 kWh, Akku mehr zu verkaufen seine.
    Die Entwicklung der Akkus ist ja in den vergangenen Jahren von der Leistung und Preis ja wahnsinnig schnell vorangegangen.
    Die Akkukosten werden sich genauso oder ähnlich wie alle anderen elektronischen Bauteile im Preis und Leistung verhalten.
    Ein GB beim USB-Stick kostet heute unter 50 Cent, vor 4 Jahren waren das noch 2 bis 5 Euro/GB.
    Das mit dem Akkupreisen regelt sich in den nächsten Jahren.
    Da gibt’s dann die Spezialisten die sagen das Lithium wird knapp. Es ist aber noch nicht absehbar ob in 5 Jahren Lithiumakkus das Maß aller Dinge noch sind.

    „eGolf“

    Die deutschen Autobauer werden bei den E-Autos keine entscheidende Rolle spielen.
    Der Zug ist abgefahren nach meinen Erfahrungen mit dem Tesla, E-Golf, 200km Reichweite, wo ist die nächste Steckdose?

    „Das bedeutet, dass über die Lebensdauer der Batterie gerechnet das Laden/Entladen einer kWh 25 Cent kostet. Diesen Betrag müsste der Bäcker also seinen angestellten zahlen.“

    Die Angestellte muss ja nicht entladen und wieder aufladen.
    Wenn jemand das macht kann ja der Bäcker auch einen Bonus (kWh) in die Akkus schieben, für die Bereitstellung der Akkus. Das muss eben verhandelt werden, wie alles im Leben.

    Und die gleichen Kosten entstehen ihm auch, wenn er seinen Fuhrpark als Speicher für seinen PV-Strom nutzt. Damit hat sich das mit dem billigen grünen Strom recht schnell erledigt.
    Man muss ja nicht den gesamten Strom einlagen in den meisten 0815 Betrieben wird der Strom ja gleich verbraucht.
    Bei den speziellen Fall der Bäckerei, da kann die Einlagerung Sinn machen und den Strom vom Vortag nachts zu verbrauchen, dass muss man sich eben durchrechnen.
    Ob die Einlagerung und herausholen in Akkus 25 Cent/kWh kostet habe ich so meine zweifel.
    Es gibt ja auch Betriebe die keinen Netzanschluss besitzen und auch unter anderem PV und Akkus einsetzen und der Strom trotzdem günstiger ist als aus dem Netz ist.
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?dig=2015/01/26/a0082

    „Nur 6 Cent je Kilowattstunde koste ihn der Solarstrom;“
    Nach meiner Erfahrung sind 10 Cent/kWh aus PV nachvollziehbarer, gut ich kenne nicht die PV-Einkaufspreise.
    Das ist doch so eine Solarfirma und können es ja auch vermutlich günstiger machen als ich „Grünschnabel“.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  122. „Weshalb soll der nicht zulässig sein, meine Mitarbeiter laden auch ihre Handys und Laptops in der Firma auf und das ist OK.“
    Vor dem Kadi ist es Diebstahl und bedeutet die fristlose Entlassung, wenn dem Chef danach ist.
    Daher die Frage: lohnt es sich Mieke’s endlose Texte zu lesen?

  123. @ Mieke #121

    Ob die Einlagerung und herausholen in Akkus 25 Cent/kWh kostet habe ich so meine zweifel.

    Ich habe es doch oben vorgerechnet. Wenn Sie auf ein anderes Ergebnis kommen, nur her damit.

    Es gibt ja auch Betriebe die keinen Netzanschluss besitzen und auch unter anderem PV und Akkus einsetzen und der Strom trotzdem günstiger ist als aus dem Netz ist.

    An der Darstellung der Firma Endreß & Widmann Solar GmbH in der taz habe ich so meine Zweifel. Auf ihrer Homepage stellen sie sich selbst ganz anders dar. In der taz steht:

    In der Jahressumme liefern die Solarmodule mit zusammen 112 Kilowatt Leistung rund 85.000 Kilowattstunden Strom. 50.000 davon benötigt die Fabrik

    Auf der Firmenseite:

    Die Photovoltaikanlage produziert jährlich 220.500 kWh Strom. Der Stromverbrauch beläuft sich jährlich auf etwa 69.300 kWh. Damit erzeugt das Gebäude mehr als das dreifache an Strom als benötigt.

    Bei dieser Darstellung erscheint die Aussage aus dem taz-Artikel

    Nicht nur ohne Fördergelder kam er dabei aus, sondern auch ohne einen Anschluss ans Stromnetz.

    völlig unrealistisch. Zumal die Firma noch eine Reihe weiterer Stromerzeuger besitzt:

    Für die Wärme- und Kältegewinnung sind folgende Techniken im Haus installiert:

    Holzvergaserkessel: 40 kW
    Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk: 30 KW; Stromgewinnung + 40 kW thermisch
    70 m² Solarthermieanlage mit 7500 Liter Pufferspeicher zur Brauchwassererwärmung
    Flüssiggas-Blockheizkraftwerk: 5 kW; Stromgewinnung + 12,5 kW thermisch
    Wärmepumpe mit Flächenkollektor: 10 kW thermisch
    Sunmachine (Sterling) betrieben mit Holzpellets: 3 kW Stromgewinnung; 10 kW thermisch
    Absorptionskältemaschine: 10 kW thermische Kühlleistung

    Eine PV-Anlage mit 220.500 kWh Jahresleistung sollte eine Peakleistung von etwa 250 kW haben. Die Firma scheint mit einem Jahresstrombedarf von 69.300 kwh einen durchschnittlichen Bedarf zwischen 8 kW wenn sie 24/7 produzieren und 35 kW wenn einschichtig nur an Wochentagen produziert wird. An sonnigen Tagen im Mai produzieren sie mittags fast 10 mal so viel Strom. Der kann unmöglich von Batterien und Wärmepumpen aufgenommen werden, wie es die taz schreibt. Ohne Einspeisung ins Netz geht das nicht. Entweder lügt die Firma auf ihrer Homepage oder der taz-Beitrag ist ein faktenferner Werbe-Artikel. Ich würde auf letzteres tippen.

  124. @gastLeser

    Daher die Frage: lohnt es sich Mieke’s endlose Texte zu lesen?

    Nun ja, es nervt ein wenig. Allerdings erlauben die Kommentare von Mieke einen Einblick in die Gedankenwelt der Liebhaber von Elektromobilität. Wie sie sie begründen, auf welche Argumente eingegangen wird, und auf welche nicht. Welche Gut-Schlecht-Unterscheidungen vorgenommen werden und warum.

    Vieles ist nicht glaubwürdig, vor allem die Selbstbeschreibungen, und die wahre Intention warum er/sie sich hier die Mühe macht, ist noch nicht ganz klar geworden. Dass es sich nur um die Elektromobilität dreht, ist unwahrscheinlich.

  125. Danke @Quentin Quencher
    für die kompakte, schöne Antwort
    Weshalb ist noch offen

  126. Mieke,

    das ist aus dem TAZ Artikel:

    In der Jahressumme liefern die Solarmodule mit zusammen 112 Kilowatt Leistung rund 85.000 Kilowattstunden Strom. 50.000 davon benötigt die Fabrik mit ihren 30 Arbeitsplätzen, der Rest wird mittels Wärmepumpe zum Heizen oder Kühlen eingesetzt, ferner zum Betanken von Elektrofahrzeugen -- schließlich kann die Firma ihre Überschüsse ja nicht wie andere ins Netz einspeisen. …

    85MWh Strom bei 112KW Leistung,die haben auf das kleine p verzichtet,ergibt 758 Stunden,
    ergibt 8,6% Verfügbarkeit.

    Ich nehme nicht an, dass du es so nachgerechnet hast, dazu sind deine Grundüberzeugungen zu weit ausgeprägt.

    Wir hatten auch besprochen, dass ein E-Auto, wenn mit konventionellen Kraftwerken nachgeladen wird, das bleibt bei einer Verfügbarkeit von knapp 10% nicht aus, mehr Kohlenstoffäquivalent verbrauchen als die modernsten Verbrennungsmotoren.

    Dazu muß man noch berücksichtigen, dass pro installierter Leistung EE der 15-30 fache Einsatz von Rohstoffen fällig wird.

    Das kann man gar nicht eine Innovation nennen.

    Das heißt die Energiewende und die 1Mio. E-Autos der Merkele sind nur ein Ausplünderungsprogramm der Banken.

    Die prozentual stärksten Zuwächse verzeichneten die Plug-in Hybride (+323,6 %) und Elektrofahrzeuge (+21,8 %).

    Im selben Portal wird der stand 12/2014 mit 43,9 Mio.PKW angegeben, davon sind 12100 E-Autos, das sind genau 0,027%.

    +21,8%, wie toll 😉 , wie müsste der Zuwachs aussehen, wenn wir 2020 1 Mio. E-Dinger auf der Straße haben ?.

    Wie wird das wohl berechnet.

  127. Ach ja…..wenn Märchenonkels von wundervollen Einhörnern sprechen…..vergessen se immer, das unter der Maske oft doch nur ein blöder Esel steckt.
    Erster Fehler…die preisliche Entwicklung von Elektronikfirlefanz als Grundlage ihrer sonstigen Lügengeschichten zu nehmen, wie billig doch alles wird……

    Lithium-Ionen-Akkus bringen Bewegung in den Automobilmarkt

    Hochvolt-Batterien für Elektrofahrzeuge kosten aktuell noch mehr als so mancher Kleinwagen. Laut einer aktuellen Studie der Strategieberatung McKinsey & Company dürfte sich das schneller ändern als vermutet. Schon für 2020 prognostiziert sie Batteriepreise um 200 $/kWh und bis 2025 sogar unter 163 $/kWh……..

    Klingt ja ziemlich nett…..aber ein 50 kWh -Akku würde dann immer noch 10.000 Dollar kosten…..ätsch.

    Hinter den prognostizierten Fortschritten bei Kathoden, Anoden und Elektrolyten stehen jedoch noch Fragezeichen, dessen ist sich Kaas bewusst. Er empfiehlt: „Hersteller tun gut daran, bei der Entwicklung ihrer Antriebstechnik weiterhin mehrgleisig zu fahren.“

    Ähnlich sieht auch die Lernkurve bei Windrädern aus…..oder jeder anderen Technologie die extrem massereich daherkommt…..das kann und darf man nicht mit Chips vergleichen, die gerade mal ein paar Gramm auf die Waage bringen.
    Naja….dieses Ammenmärchen hält sich ebenso wie Honig…..janz klebrig in diversen Öko-Köpfen.

    Achso, wo ick so richtitsch dolle lachen musste…….war hier:

    Bei uns ist das so, dass die Spitzenleistungsaufnahme aus dem Netz verringert wird aus dem Netz, bisschen was kommt ja immer von der PV am Arbeitstag.

    Hieran erkennt man ganz deutlich, das der Deliquent rein garnix weiß……aber sowas von überhaupt nicht…..
    --
    --
    ……das ick erstmal kurz im Keller war um gründlich abzulachen.

    Sonderkunden haben einen 96 Stunden-Zähler in der Hausanlage, der viertelstündlich die Verbräuche aufzeichnen…und abrechnungsrelevant sind die zwei größten Stromspitzen im JAHR.
    Und ja….im Winter geht die Sonne erst nach 8:00 Uhr auf…..ist dann die Solaranlage auch noch eingeschneit….gibet genau…..0,00 kW Leistung……aber die Firma produziert trotzdem und raschelt sich in nur einer Stunde die sauteure Spitze rein, die sie dann janzjährig an uns (fiesen Energieversorger) blechen darf.

    Sorry…..um Dummschwätzer zu enttarnen, reichen mir meist 5 min aus…….würde auch schneller gehen….aber wenn das Zwerchfell einen beim tipseln behindert, dauert es halt ein paar sekunden länger.

    Was zu beweisen war……und nun, auf Nimmerwiedersehen.
    Onkel Heinz…..war bisher noch sehr zurückhaltend

  128. Übrigens……totlachen……..wie viel tollen Zufallsstrom derzeit Wind und Sonne zusammenstoppeln…..darf man sich mal im Link zu AGORA, zwischen den 3.02 -- 05.02.15 angucken……dann, wenn die fiesen Stromverbraucher mal so richtig tief in die Steckdose greifen……ist der Beitrag der vorgenannten unnütz-Stromerzeuger dermassen mickrig, das Oma Krause eventuell noch ne Sparbirne leuchten lassen kann…….aber die Küche kalt bleibt.

    Wer den Schwachsinn immer noch verteitigt, wie die Jungfräulichkeit seiner Schwester……ist entweder nur doof…..oder ein bezahlter Lügner der entsprechenden Lobbyisten.
    Ok….ich gehe hier von einen Azubi oder Praktikanten aus….den man einen esotherischen Esel aufgebunden hat……weil ick ja immer das Gute im Menschen suche……meistens jedenfalls.

    Onkel Heinz……..hätte da noch so einiges…..aber wartet ab, wie weit der Troll sich noch blamieren will

  129. Heinz,
    Denke dran, diese Trolls sind das Normale, was unsere Bildungsindustrie raushaut.
    Wenn wir uns nicht mehr verständigen können, hat die UNESCO ihren Job gut gemacht.
    divide et impera

  130. @121
    ihr text is mir gerade zu lang… 😉

    werd i mir ma am wochenende an tun. jetzt trink i noch mein bier aus und danach erst mal schlafen.

    prost

  131. Hallo Herr Rudolf Kipp

    #123 „Ob die Einlagerung und herausholen in Akkus 25 Cent/kWh kostet habe ich so meine zweifel.“
    „Ich habe es doch oben vorgerechnet. Wenn Sie auf ein anderes Ergebnis kommen, nur her damit.“

    Mit Akkus in Gebäuden hab ich mich noch nicht betriebswirtschaftlich beschäftigt, kann ja nur was zu den Akkus im Tesla sagen.
    Tesla bietet den Austausch einer Batterie, mit 85 kWh Kapazität, für 12.000 Dollar an.
    70 kWh * 1000 Ladungen = 70.000 kWh Speicherleistung in der Akkulebensdauer.
    12.000 Dollar / 70.000 kWh = 0,17 Dollar/kWh = 0,15 Euro/kWh (05.02.2014)
    Ich habe keine Ahnung weshalb das 25 Cent/kWh sein sollen für die Speicherung von einer kWh im Akkus.

    ++++++++++++++

    „An der Darstellung der Firma Endreß & Widmann Solar GmbH in der taz habe ich so meine Zweifel. Auf ihrer Homepage stellen sie sich selbst ganz anders dar.“

    Die Angabe stimmen in der taz und auch auf den Homepage Firma Endreß & Widmann Solar GmbH.
    Der Bericht in den taz bezieht sich auf das Gebäude „ENFA Die Energiefabrik“ da sind die Angaben auch so OK.
    Auf der Homepage sind ja die gesamten Aktionen aufgelistet. Die sich aber auch in verschiedenen Gebäuden / Grundstücken befinden.
    Bitte erst einmal überprüfen bevor man scheibt das etwas nicht stimmt.

    ++++++++++++++++++++++

    „Nicht nur ohne Fördergelder kam er dabei aus, sondern auch ohne einen Anschluss ans Stromnetz.

    völlig unrealistisch. Zumal die Firma noch eine Reihe weiterer Stromerzeuger besitzt:

    Für die Wärme- und Kältegewinnung sind folgende Techniken im Haus installiert:

    Holzvergaserkessel: 40 kW
    Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk: 30 KW; Stromgewinnung + 40 kW thermisch
    70 m² Solarthermieanlage mit 7500 Liter Pufferspeicher zur Brauchwassererwärmung
    Flüssiggas-Blockheizkraftwerk: 5 kW; Stromgewinnung + 12,5 kW thermisch
    Wärmepumpe mit Flächenkollektor: 10 kW thermisch
    Sunmachine (Sterling) betrieben mit Holzpellets: 3 kW Stromgewinnung; 10 kW thermisch
    Absorptionskältemaschine: 10 kW thermische Kühlleistung“

    Haben Sie das nicht verstanden, dass sich ein Großteil der da aufgelisteten Sachen nicht in dem Gebäude „ENFA“ befinden das in der taz beschrieben wird.
    Wenn ein Grundstück und Gebäude keinen Stromanschluss hat, sind ja nicht alle Grundstücke und Gebäude ohne Stromanschluss die, die Firma besitzt.
    Bitte erst einmal überprüfen bevor man scheibt das etwas nicht stimmt.

    ++++++++++++++++

    „Eine PV-Anlage mit 220.500 kWh Jahresleistung sollte eine Peakleistung von etwa 250 kW haben. Die Firma scheint mit einem Jahresstrombedarf von 69.300 kwh einen durchschnittlichen Bedarf zwischen 8 kW wenn sie 24/7 produzieren und 35 kW wenn einschichtig nur an Wochentagen produziert wird. An sonnigen Tagen im Mai produzieren sie mittags fast 10 mal so viel Strom. Der kann unmöglich von Batterien und Wärmepumpen aufgenommen werden, wie es die taz schreibt. Ohne Einspeisung ins Netz geht das nicht. Entweder lügt die Firma auf ihrer Homepage oder der taz-Beitrag ist ein faktenferner Werbe-Artikel. Ich würde auf letzteres tippen.“

    Wo schreibt die taz was von 220.500 kWh und Einspeisung?
    Wo scheibt die taz das die von ihnen genannten Strommengen von Akkus aufgenommen werden?
    Ich habe da nichts gefunden die Ihre Behauptung bestätigt, weder bei der taz noch auf der Firmen Homepage.

    +++++++++++++++

    #126

    „die haben auf das kleine p verzichtet“

    Achtung lesen, da steht doch „112 Kilowatt Leistung“ dann sind das ja auch 112 kWp oder haben das die Fachleute noch nicht überblickt.

    +++++++++++++++++++++++

    Die 112kWp machen nur 85.000 kWh im Jahr, da auch die Wände und auch die Nordwand mit PV-Modulen als „Wandverkleidung“ herhalten mussten, so hab ich das verstanden.
    Ein Wandverkleidungssystem aus z.B. Glasscheiben kostet ja auch was, da kann er gleich PV-Module verwenden.
    Die Verfügbarkeit ist fast analog zum Arbeitstag. Morgens und abends kommt’s aus dem Akku und im Winter wird ja auch noch Wärme benötigt, da wird noch das BHKW eingeätzt.
    Von den 85.000 kWh PV-Ertrag wird vermutlich der Großteil sofort verbraucht im Gebäude und nur ein geringer Anteil eingelagert in die Akkus, vielleicht auch was in die E-Autos. Es geht ja jeden Tag die Sonne auf und ein kleiner Teil kommt ja immer von der PV.

    +++++++++++++++++

    „Dazu muß man noch berücksichtigen, dass pro installierter Leistung EE der 15-30 fache Einsatz von Rohstoffen fällig wird.“

    Ob der Rohstoffeinsatz 15 -30 fache ist, kann ich nicht sagen.
    Entscheidend ist der kWh Preis an meiner Steckdose.
    Wie hoch der Rohstoffeinsatz oder CO2 Belastung ist, kann ich nicht beeinflussen und deshalb ist das auch nicht meine Spielwiese.
    Mit „grüner“ Weltverbesserrungen braucht keiner zu kommen, das ist nicht meine Welt.

    ++++++++++++++++++

    „Das heißt die Energiewende und die 1Mio. E-Autos der Merkele sind nur ein Ausplünderungsprogramm der Banken.“

    Das die 1Mio. E-Autos der Frau Dr. Merkel nicht zu machen sind ist ja bereits am Tag der Veröffentlichung festgestanden.
    Für mich waren die E-Autos ja auch keine Autos und nicht alttagstauglich in den vergangenen Jahren.

    +++++++++++++++

    Weshalb die Banken wegen der Energiewende und den E-Autos ausgeplündert werden habe ich nicht verstanden.

    ++++++++++++++++

    #127

    Sehr geehrter Herr Heinz Eng,

    „Klingt ja ziemlich nett…..aber ein 50 kWh -Akku würde dann immer noch 10.000 Dollar kosten…..ätsch.“

    10.000 Dollar = 8.751 Euro (05.02.2015)

    Fahrleistung 30.000 km/Jahr = ca. 3.000 Euro Benzinkosten im Jahr.
    (7,1L/100km und 1,41 €/L = ca. 10 Euro/100km)
    8 Jahre Autofahren sind das dann 24.000 Euro an Kosten…..ätsch.
    (Die 8 Jahre sind die Garantiezeit von Tesla / Akku)
    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-model-s-garantie-wird-erweitert-8545300.html

    Bei der Herstellung eines E-Autos wird eine Reihe an Komponenten nicht benötigt. Verbrennungsmotor, Turbolader, Abgasanlage, Katalysator, Kupplung, Kraftstofftank, Kühler, Wasserpumpe, Kraftstoffpumpe, Kraftstofffilter u.s.w..

    Die nicht vorhandenen Komponenten führen bei der Serienfertigung zu einer Kostenreduzierung der Fahrzeuge, die dann durch den teuren Akku wieder neutralisiert wird.
    Man benötigt einen E-Motor der im Preis ca. 50% vom Verbrennungsmotor zu haben ist.
    Akku und Lade-Management / Ladesystem und die E-Heizung sind so die größten zusatzkosten.
    Am Ende des Tages wird das E-Auto auch nicht teurer sein als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor, das ist ja beim Tesla auch bereits im Grundsatz so gegeben.

    ++++++++++++++++++++++++

    „Hieran erkennt man ganz deutlich, das der Deliquent rein garnix weiß……aber sowas von überhaupt nicht…..“

    Durch den Betreib der PV sind wir ja unter die 10.000 kWh im Jahr gekommen und haben dadurch den Spitzenlastzähler ausbauen lassen. Kurtz vor der Errichtung der PV.
    Ich weiß jetzt nicht ob der Begriff „Spitzenlastzähler“ die korrekte Bezeichnung ist.
    Der Zähler mit der viertelstündlichen Messung ist jetzt ausgebaut.
    Wir beziehen jetzt nur noch über den Stromzähler in der „Halle III“.
    Da sind 3 Sicherungen mit (63A) vorhanden und die reichen auch aus für die Zeit wo die Sonne nicht scheint, das ist kein Problem.

    +++++++++++++++

    #128 Heinz Eng

    „Übrigens……totlachen……..“

    Lachen musste ich auch bereits bei den vorangegangenen Beiträgen.

    #56 von Herrn W.Rassbach
    Was für eine Idiotie, wer soll 6 Mrd. Menschen umbringen?

    #55 von Herrn Hofmann
    Soso….in Singapur fahren also die LKW und Baumaschinen oder Containerschiffe mit E-Antrieb.

    #49 von anorak2
    Das geht sie auch nix an, und das spielt für die Diskussion keine Rolle.

    #53 von Herrn Werner Moß
    Wie sieht die Welt in 200 oder 500 Jahren aus?

    #66 von Herrn Hofmann
    EEG/Energiewende = erst kommt die Lüge, dann der Betrug/Selbstbetrug, danach folgt der Mangel und zum Schluss die Armut.

    #74 von Herrn F.Alfonzo
    Die Handelsbilanz einer Volkswirtschaft lässt keine Rückschlüsse auf den Wohlstand zu,

    #72 von Herrn W.Rassbach
    Das Jahr hat 8760h, die Sonne scheint in D nur 600-900 h

    #57 von Herrn W.Rassbach
    auch in China scheint die Sonne nur 600-800 Stunden pa, auch in China weht der Wind nur 1000-1200 Stunden pa, auch in China hat das Jahr 8760 Stunden.

    +++++++++++++

    Zur Abwechslung mal wieder was vom E-Autos.

    Tesla schaffte es 2014 in die Top 10 der meist gesuchtesten Begriffe in Sachen Auto bei Google und das bei einem Marktanteil, vermutlich unter 0,01% aller Neuwagen.

    http://ecomento.tv/2015/01/06/tesla-top-10-meistgesuchte-autos-google/

    +++++++++++++++++

    Tesla darf sich faktisch als Marktführer im Luxussegment in den USA fühlen.
    Schätzungen zufolge haben die Amerikaner 2013 etwa 18.000 Model S verkauft.
    Die S-Klasse kommt nach offiziellen Angaben auf 13.303 Wagen, BMW setzte 10.932 7er und Audi 6300 A8 ab.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  132. @Mieke

    Der Zähler mit der viertelstündlichen Messung ist jetzt ausgebaut.

    Na janz fein……also hat sich auch euer Stromvertrag und -Tarif geändert…….Sonderkunden mit höheren Stromverbrauch haben bei den Fixkosten bessere Konditionen…..die sind jetzt natürlich futsch…..lediglich die geringeren Verbrauchsmengen schlagen positiv aufs Betriebsergebnis durch.

    Naja….die Branche ist eh am Wirken, das die Netzkosten demnächst anders berechnet werden…..dann gehts nach Hausanschlussleistung per Anno und nicht mehr über den Verbrauch (pro kWh)…..um das unsolidarische Verhalten von Solarstromschmarotzern ein Ende zu bereiten.
    Eure Freude wird daher……nicht mehr all zu lang anhalten…..denn bisher durften ja alle Stromkunden euer Netz-Parasitentum fleissig mitbezahlen…..oder wir machen es wie die Spanier….und kassieren auch für eure Solar-Einspeisung die Netzkosten ab….na mal sehen.

    Onkwel Heinz……Ihr habt die Solidargemeinschaft aufgekündigt……erwartet also kein Mitleid meinerseits.

  133. @Mieke

    10.000 Dollar = 8.751 Euro (05.02.2015)

    Fahrleistung 30.000 km/Jahr = ca. 3.000 Euro Benzinkosten im Jahr.
    (7,1L/100km und 1,41 €/L = ca. 10 Euro/100km)
    8 Jahre Autofahren sind das dann 24.000 Euro an Kosten…..ätsch.
    (Die 8 Jahre sind die Garantiezeit von Tesla / Akku)

    Was meinst Du Schnelldenker……wie lange Du noch kostenlos Strom tanken darfst?
    Mache Deine Rechnung nochmals auf…….und zwar mit 30 Cent/kWh……eventuell plus ein paar netten Zusatzsteuern….und dann gucken wir mal weiter, gelle.

    Es lebe das Milchmädchen….dreimal hoch.
    H.E.

  134. Nachschlag:
    Warum soll ick ein Auto kaufen, wo schon die Batterie knapp 10.000 Euro kostet?

    http://www.autozeitung.de/autos-unter-10-000-euro

    Wenn ich fürs kleine Geld auch ein janzes Wägelchen kriege?

    Ätsch
    H.E.

  135. @ Mieke #131

    Die Angabe stimmen in der taz und auch auf den Homepage Firma Endreß & Widmann Solar GmbH.
    Der Bericht in den taz bezieht sich auf das Gebäude „ENFA Die Energiefabrik“ da sind die Angaben auch so OK.

    Möglich, allerdings macht die Firma auf ihrer Homepage keine dezidierten Angaben zu den Anlagen in dem Gebäude. Aber aml unter uns: Bei einer PV-Gebäudefassade (also 90 ° Winkel), die in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet ist (also auch nach Norden), für wie realistisch halten Sie da den im taz-Artikel angegebenen Gestehungspreis von 6 Cent/kWh? Da rechnet jemand sich oder anderen etwas schön.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen. Sollte es so einfach möglich sein, sich kostenneutral oder mit Profit energieautark aufzustellen, würde ich mir sofort eine solche Anlage zulegen. Und das EEG könnte man auch einstampfen. Nur spricht allein der Umstand, dass es die Subventionierung von PV nach wie vor gibt eben dagegen, dass es hier marktfähige Lösungen gibt.

    Tesla bietet den Austausch einer Batterie, mit 85 kWh Kapazität, für 12.000 Dollar an.

    Beim Akku-Austausch regelt Tesla das , wie auch bei den eigentlichen E-Fahrzeugen. Sie zahlen drauf. Zumindest würden sie draufzahlen, wenn Sie jetzt den Akku eines Tesla S zu diesen Konditionen austauschen müssten.

    While all EV makers are notoriously shy about revealing the costs of their lithium-ion batteries, the consensus figure for the industry is between $400 and $500 per kilowatt-hour. Given its unique advantages, Tesla is probably nearer $350/kWh. If that is the case, the 85kWh battery in its Model S probably costs around $30,000—cheap, but still over a third the basic price of the vehicle. Tesla’s task now is to get battery costs down to less than $250/kWh.

    Aber der Preis von 12.000 Dollar gilt ja gar nicht für heute. Es ist der Preis, den Sie heute zahlen müssten, um nach Ablauf der Garantie von 8 Jahren einen Erssatzakku zu diesen Konditionen zu bekommen. Wenn Sie für die jetzt zu zahlenden 12.000 noch einen Zinszatz von 4% über die 8 Jahre ansetzten, kostet Sie der Akku in 2022 gut 16.000 Dollar. Tesla spekuliert hier wohl darauf, dass sie in Eigenfertigung dann zu dem Preis produzieren können. Ob das klappt wird sich zeigen.

  136. Das Geschäftsmodell der Firma Tesla weist die typischen Eigenheiten US-amerikanischer Start Ups auf. Es spekuliert auf zukünftige Kosteneinsparungen durch technische Entwicklungen (die es noch nicht gibt) und versucht die Zeit bis dahin durch andauerndes Wachstum zu überbrücken.

    Das kann funktionieren. Muß es aber nicht. Bislang hat Tesla noch keinen einzigen Cent Gewinn gemacht, man rutscht mit jedem Jahr tiefer in die Verlustzone. Einzig das Charisma von Elon Musk (in den Verhandlungen mit Geldgebern) hält das Unternehmen noch über Wasser, am Markt zahlt man bei jedem verkauften Auto drauf.

    Wie immer ist die Zukunft offen. Im Moment gibt es aber keine Anzeichen für eine Entwicklung bei elektrochemischen Energiespeichern, die Tesla über die Klippe helfen könnten. Am Ende wird das Unternehmen in die Pleite rutschen. Wäre ich Tesla-Manager, würde ich derzeit vor allem meine technologische Basis erweitern. Weg von der Batterie und hin zur Brennstoffzelle, beispielweise.

  137. Allgemein einmal dazu.

    Tesla-Chef Musk hält das Brennstoffzellen-Auto für eine „miserable Idee“ seine Begründung ist
    : „Um Wasserstoff herzustellen, muss man Kohlenwasserstoff spalten. Das kostet Energie, die vielleicht sogar aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden muss. Es ist sehr viel effizienter, wenn man Solarpanels nimmt, um Strom herzustellen, damit das Auto auflädt und den Motor direkt betreibt.“

    Es wAr als Seitenhieb zum Toyota Mirai zu verstehen

    Toyota sieht Elektroautos eigentlich nur im City- und Kurzstreckenbetrieb und die Plug-In-Hybriden als Übergangstechnologie zur Brennstoffzelle

    Persönlich sehe ich die Zukunft in Kernkraft neuster Generation und damit in günstiger umweltfreundlicher Energie also keine Probleme mit Wasserstoffherstellung.

  138. JA, JA Herr Heinz Eng

    Über die andern sich ……totlachen…….. (siehe #128) und dann sich beschweren, das die Ausgelachte die „Solidargemeinschaft aufgekündigt“.

    Das ist ja auch ein vorbildliches Sozialverhalten, wenn man sich über eine andere „totlacht“.

    +++++++++++++++++

    Herr Heinz Eng, der Strommarkt und das Wirschaftsleben ist keine Solidargemeinschaft.
    Die Solidargemeinschaft wird vom Staat und den Sozialämtern sichergestellt.

    ++++++++++++++++

    #132

    „Stromkunden euer Netz-Parasitentum fleissig mitbezahlen“

    Den Strom, den ich nicht aus dem Netz entnehme, brauche ich auch für diesen Strom nichts für die Netznutzung zu bezahlen.
    Die ca. 2500 Großbetriebe nutzen Strom das dem Netz und auch die Versorgungssicherheit.
    Bezahlen aber nur teilweise die EEG-Umlage und Netzentgelte.
    Solange die Großen das nicht vollständig bezahlen müssen, ist der Verweis auf die Solidarität irgendwie fehl am Platz.

    +++++++++++++++

    #133

    „Was meinst Du Schnelldenker……wie lange Du noch kostenlos Strom tanken darfst?“

    Keine kann sagen, welche Gesetze oder Steuern in 1, 2 oder 5 Jahren vorhanden sind.
    Das, das kostenlose Aufladen nicht ewig geht ist ja auch klar, aber solange das Angebot besteht, wird das genutzt.
    Die „Milchmädchenrechnungen“ überlasse ich lieber E.ON u.s.w.
    Die haben ja auch die Entwicklung verschlaffen, das sind eben richtige „Schnelldenker“.
    Eine Schnelldenkerin bin ich nicht, bin meistens etwas dümmlich.

    ++++++++++++++

    #134

    „Warum soll ick ein Auto kaufen, wo schon die Batterie knapp 10.000 Euro kostet?
    Wenn ich fürs kleine Geld auch ein janzes Wägelchen kriege?“

    Wenn ein Auto für 10 T die beste und günstigste Lösung ist, dann kaufen Sie eins, das ist doch OK.

    Interessante Nachricht aus Frankreich:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroauto-statt-diesel-10-000-euro-abwrackpraemie-in-frankreich-fix-a-1017489.html

    Keiner muss ein E-Auto kaufen oder fahren.
    Ob man bei einem Verbrenner, eine Garantie (8 Jahre) ohne Kilometerbegrenzung bekommt?
    Dies gilt bei Tesla auch rückwirkend für alle Modelle ab Kaufdatum.
    Die Garantie ist nicht an eine Kilometerbegrenzung oder eine Anzahl von Besitzern gebunden.
    http://www.golem.de/news/model-s-tesla-verlaengert-garantie-auf-acht-jahre-1408-108640.html
    Da ist selbst der Weiterverkauf nach ca. 4 Jahren und ca. 400.000 km kein Problem.

    Das sind so Argumente, die für mich wichtig sind.
    Jeder hat so seine eigen Prioritäten, beim Autokauf.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  139. @135

    Wenn Sie für die jetzt zu zahlenden 12.000 noch einen Zinszatz von 4% über die 8 Jahre ansetzten, kostet Sie der Akku in 2022 gut 16.000 Dollar. Tesla spekuliert hier wohl darauf, dass sie in Eigenfertigung dann zu dem Preis produzieren können. Ob das klappt wird sich zeigen.

    auch wenns abseits vom thema ist, und keine ahnung obs das derzeit schon aufm markt gibt…

    heute für ein ‚taschengeld‘ ne handvoll langrist put-optionen ins depot gelgt…
    wenn man sicher sein könnte, das niemand voher den laden kauft…
    😀

  140. Hallo Herr Rudolf Kipp

    #135

    „Aber aml unter uns: Bei einer PV-Gebäudefassade (also 90 ° Winkel), die in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet ist (also auch nach Norden), für wie realistisch halten Sie da den im taz-Artikel angegebenen Gestehungspreis von 6 Cent/kWh?“

    Die 6 Cent sind nach meiner Einschätzung vom Grundsatz auch OK.
    Am Gebäude sind ja nach meiner Einschätzung Dünnschichtmodule verbaut und die gibt es ja zurzeit bereits für 330 Euro/kWp zu haben.
    Bei 10 Betriebsjahren sind das so 10.000 kWh/kWp – 40% Minderertrag, weil ja auch eine Nordfläche dabei ist, sind dann ca. 6.000 kWh/kWp in 10 Jahren über die gesamte Anlage bedachtet.

    330 Euro/kWp / 6,000 = 5,5 Cent/kWh

    Er spart sich ja die Wandverkleidungen, dafür gib es die Wechselrichter.
    Montage der Dünnschichtmodule ist ja vom Grundsatz analog zur Wandverkleidung, vom kostenaufwand und das kann der „Solarmensch“ vermutlich noch mit seinen Leuten selbst erledigen.
    Die Solarfirma kann das ja zum Einkaufspreis an die Fassade und Dach schrauben, da ist’s dann ja günstig.
    Ob die angenommen 10 Jahre ausreichen, ist ja auch nicht entscheiden, dann dauert es eben 12 Jahre mit den 6 Cent/kWh und das ist ja auch kein Beinbruch.

    „Und das EEG könnte man auch einstampfen.“

    Das EEG ist nach meiner Einschätzung Geschichte, für jeden der rechnen kann.

    +++++++++++++++++++++

    „Tesla bietet den Austausch einer Batterie, mit 85 kWh Kapazität, für 12.000 Dollar an.“

    Ob die 12 T sich für Tesla rechnen, kann ich nicht sagen und ist auch nicht meine Baustelle.
    Das in 7 Jahren die Preise vermutlich auch unter 12 T sind ist bei der Entwicklung der Akkupreise in den vergangen Jahren auch wahrscheinlicher als eine Preissteigerung.
    Die nächsten 7 Jahre ist erst einmahl der Preis für den Akkutausch für den Besitzer kein Thema und danach muss man sehen, wie die Preise der Akkus und auch vom Benzin sind.
    In die Zukunft kann keiner blicken, man kann nur versuchen die Preise (Ausgaben) zu „zementieren“.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  141. herr schick hirn… oO

    liebe(r) mieke,

    bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. bitte, bitte, bitte, bitte, bitte bilden sie sich!

    es ist wirklich unglaublich was sie hier schreiben…

    zumindest bestätigen sie mit ihrer argumentation ihre aussage

    Ich habe im Prinzip keine vernünftige Ausbildung.

    der fairness halber nun mein fachlicher hintergrund:
    gelernter elektriker, regenerative- und konventionelle energietechnik studiert und langjahrige praxis im themengebiet

  142. #140

    Ob die angenommen 10 Jahre ausreichen, ist ja auch nicht entscheiden, dann dauert es eben 12 Jahre mit den 6 Cent/kWh und das ist ja auch kein Beinbruch.

    „Und das EEG könnte man auch einstampfen.“

    Das EEG ist nach meiner Einschätzung Geschichte, für jeden der rechnen kann.

    sobald aber ein netzanschluss vorgehalten werden muss funktioniert diese rechnung nicht mehr.
    strom ist prinzipbedingt ein flatrate-produkt. d. h. das, abseits der staatlich verursachten kosten, die bedarfsgerechte verfügbarkeit die kosten bestimmt.
    diese kosten, die derzeit nicht in der stromrechnung ersichtlich sind, werden eher früher denn später auf die verbraucher umgelegt. zb indem der anschlusspreis, d.h. die verfügbarkeit einer gesicherten stromversorgung, steigen wird. dabei ist dann auch ega ob ich im jahr 0kWh verbrauch oder 25.000kWh.

    versuchen sie das mal bitte mit ihrem beworbenen system umzusetzen und rechnen sie uns dies hier bitte vor, d.h. ohne verfügbaren netzanschluss!

  143. nachtrag zu #141
    ja, ich wollt auch ma die welt retten…
    aber dann hab ich rechnen gelernt 😀

  144. #140

    330 Euro/kWp / 6,000 = 5,5 Cent/kWh

    im klassischen strommix lagen wir , bei einer sicheren und bedarfsgerechten versorgung, um die 3,5 cent/kWh erzeugungskosten 😉

    als prä-energiewende…

    ätsch

  145. @ Miele #140

    Dünnschicht-Solarzellen haben im Vergleich zu herkömmlichen in etwa den halben Wirkungsgrad. Damit dürfen Sie in Ihrer Rechnung die Ausbeute halbieren. Und den Strompreis verdoppeln.

  146. @Mieke
    Ach weißt Du, wenn Dein Unwissen nicht so traurig wäre, könnte ick Dir ja mal ne Tüte Mitleid per Post schicken….aber soweit geht dann die Freundschaft nun auch nicht.

    Großbetriebe und Netzkosten……da fängt das Halbwissen nämlich schon an.
    Großbetriebe haben meist einen 20 KV- Anschluss…..und die richtig dicken Buden sogar 110/220/380 KV samt eigenen Trafo und dat janze Zeuch. Das heißt, je höher die Netzebene….umso geringer die Netzkosten…weil wir Netzbetreiber ja das komplette Verteilnetz der Großbetriebe nicht am Hals haben.
    Ausserdem und sowieso sind Großhandelspreise immer günstiger als Einzelhandelspreise, in denen jede Menge Logistik-kosten stecken…..und die Mehrwertsteuer fällt ja auch wech…..falls Du davon schon mal gehört hast.

    Schmarotzertum……wenn ihr einspeist, benutz ihr unsere Kabel/Trafos/Schaltanlagen…..bisher noch kostenlos….aber nicht mehr lange. Zum Betrieb dieser Anlagen müssen wir Personal, Fahrzeuge und eine Verwaltung vorhalten….und das kostet nun mal Geld….das wir mittels Netzkosten bei unseren Kunden per verbrauchter kWh abkassieren.
    Wenn ihr aber durch eure Eigenerzeugung weniger Netzstrom verbraucht…bekommen wir unser Kosten nicht mehr rein und müssen für den Rest der Kunden den Preis der Netzkostenumlage anheben…..im Prinzip bestrafen wir die Bürger, die keine Solaranlage auf dem Dach haben oder als Mieter im Mehrfamilienhaus wohnen, nur damit ihr Schmarotzer das wohlige Gefühl ausleben dürft, den fiesen Stromkonzernen ne lange Nase drehen zu können.

    Wenn ihr Parasiten wenigsten konsequent genug wäret, mit den naturbedingten Mängeln der Eigenerzeugung zu leben…..wollt ihr trotzdem die Rundumvollversorgung 24/365 genießen……denn so weit geht eure verlogene Moral nun auch nicht, irgendeine Kompfort-Einbusse hinzunehmen.
    Ick hätte nix dagegen, wenn Du Deinen Netzanschluss kündigst und Dein Eigenstrom janz alleine für Dich selber verbraten würdest……aber solange Du weiterhin Deine Beine unter meinen Kabelbaum streckst, wirste fein weiter Dein Unterhalt an mich abdrücken…..Basta.
    Lass gut sein mein Kleener…….Du bist mir einfach nicht gewachsen……Öko-Märchenerzähler verspeise ich meist schon zum Frühstück…..und dazu brauch ick nich mal Messer und Gabel…….denn Du bist lediglich….Finger-Food.

    Onkel Heinz…..warum schickt man uns immer nur das Personal aus der dritten Reihe…gibbet da draussen denn keinen Profi, mit dem ick mich mal anlegen dürfte?

  147. Mieke,
    ist ja putzig, 112KWp x 758,9 KWh/KWp = 85 MWh. Nur 759 Sonnenstunden für die FAZ Anlage,, nur weil auch Sonnenpaddel an der Nordseite hängen. Macht natürlich Sinn, wenn die Bude eine Volldämmung hat. Dann sieht man den Schimmel und die Algen nicht .
    Deutschland, das Land der Dichter und Dämmer, mit den gergammelten Nord -- und Ostseiten. 😉

    In der Sendung am Montag, 9. Februar 2015, 19.25 Uhr, berichtet „WISO“ über „Teure E-Mobilität -Strom an Ladestationen teurer als Benzin“.

  148. 7-semestrigen Bachelorstudiengang „Regenerative Energietechnik“

    Sachen gibt’s 😉

    Lösungen für die Versorgung von Bevölkerung und Industrie mit Nutzenergie zu entwickeln, gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben der Technik in der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der drohenden Klimaänderung stehen Energietechnik und –wirtschaft aber vor neuen großen Herausforderungen.

  149. @148, W.Rassbach,

    geht auch günstiger: Googlen Sie mal nach „Europäischer Energiemanager IHK“.

    Für Bauchweh und auf den Kopf aufgeschlagene Köpfe übernehme ich keine Verantwortung.

    Mfg

  150. @Heinzi….Namensvetter…..#149

    Energieverbrauch: > 1000 MWh/Jahr Strom oder > 2000 MWh/Jahr Gas/Heizöl
    Energiekosten: > 100.000 Euro/Jahr für Strom oder 100.000 Euro/Jahr Gas/Heizöl

    Bäh…..nich kleckern, sondern klotzen……Grundgehalt…..99.000 Euro/a und 5000 Euro Energieeinsparung….und wenn ick dann wieder aus dem Keller raus bin, zieh ick mir erstmal mit der Kneifzange meine Buchsen an.
    Zu DDR-Zeiten hatten wir mehr Lagerverwalter als Material (Disponenten)…….effizient bis der Arzt kam….der Nervenarzt.
    Und wenn sie nich gestorben sind, blähen sie auch heute noch die Verwaltung auf wie ein Kondom……ähm, Ballon…..oder Seifenblase.
    So viel Geld kann ein einziger Blaumann nich zum Fenster rauswerfen, wat der Wasserkopp uns inzwischen an Kosten verursacht.
    Ups…..wer schreibt, der bleibt.
    Onkel Heinz……Erfahrungswerte

  151. #148
    ohweh oO

  152. @heinze

    Grundgehalt…..99.000 Euro/a

    wie jetzt? oO

  153. #142 Hallo michael m.

    #142 „abseits der staatlich verursachten kosten, die bedarfsgerechte verfügbarkeit die kosten bestimmt.“

    Die Preise und die Rechnungen machen ja die Energieversorger um etwas für die Verfügbarkeit zu verlangen steht ja jedem Stromanbieter frei (Grundgebühr u.s.w.), das ist doch nicht Aufgabe vom Kunden die Preisgestaltung der Stromanbieter zu überarbeiten oder zu optimieren.

    #142 „versuchen sie das mal bitte mit ihrem beworbenen system umzusetzen und rechnen sie uns dies hier bitte vor, d.h. ohne verfügbaren netzanschluss!“

    Ich bewerbe kein System, ist der Strom aus der „Steckdose“ günstig zu bekommt der soll diesen verwende.
    Wer Strom günstig von der PV bekommt, soll eben diesen verwenden, wenn der Preis OK ist.
    Wer am günstigsten Strom aus der „Steckdose“ und, oder von der „PV“ bekommt, soll das so machen.

    Ein System ohne Netzanschluss ist ja nach meiner Einschätzung nicht wirtschaftlich aus heutiger Sicht, für die meisten Nutzer.

    Selbst die Energieversorger halten nicht die komplette Kraftwerksleistung vor und kaufen Strom bei bedarf zu, demau das mache ich auch.

    #143 Hallo michael

    #143 „aber dann hab ich rechnen gelernt“

    Der eine sagt so, die anderen sagen so.

    #143 „im klassischen strommix lagen wir , bei einer sicheren und bedarfsgerechten versorgung, um die 3,5 cent/kWh erzeugungskosten“

    Da bräuchte ich noch die Quellenangabe, wo diese Aussage bestätigt wird, dass im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind.
    Bei abgeschriebenen / abbezahlten Braunkohlekraftwerken sind die 3,5 Cent/kWh ja OK.
    Bei abgeschriebenen / abbezahlten PV–Anlagen sind auch die 1 bis 2 Cent/kWh OK.
    AKWs, Gas und Steinkohle u.s.w. sind bei ca. 4 bis 11* Cent/kWh (*AKW-Neubau).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten
    Kernenergie 6,0–10,0 (2011)
    Braunkohle 3,8–5,3 (2013)
    Steinkohle 6,3–8,0 (2013)
    Erdgas (GuD) 7,5–9,8 (2013)

    Selbst wenn die 3,5 Cent/kWh OK sind, ist der Strom dann noch im Kraftwerk und nicht an meiner Stechdose.
    Da bezahle ich lieber 10 Cent/kWh für PV-Strom, von Dach und der kommt aus meiner Steckdose.
    Aber wie gesagt, Michael du kannst ja rechnen, nach eigener Aussage, dann verwende lieber den Strom für 3,5 Cent/kWh aus dem Strommix zuhause.

    ätsch

    # 145 Hallo Herr Rudolf Kipp

    #145 „Dünnschicht-Solarzellen haben im Vergleich zu herkömmlichen in etwa den halben Wirkungsgrad. Damit dürfen Sie in Ihrer Rechnung die Ausbeute halbieren. Und den Strompreis verdoppeln.“

    1 kWp Dünnschicht-Solarzellen erzeugen im Jahr ca. 1000 kWh Strom im Jahr, Preis ab ca. 330 Euro/kWp.
    1 kWp kristalline Solarzellen erzeugen im Jahr ca. 1000 kWh Strom im Jahr, Preis ab ca. 500 Euro/kWp.

    Bitte die Quellenangabe benennen, wo sich die „Ausbeute“ halbieren, bei gleicher installierter Leistung.
    Bitte kurz bei einer 1 kWp Anlage mal vorrechen weshalb sich da der Preis (für das kWh Strom) verdoppeln soll beim Einsatz von Dünnschicht-Solarzellen.

    Ob der Wirkungsgrad der Solarzellen 6 % oder 12% sind, spielt beim Ertrag /kWp keiner Rolle.
    Die Preise und die Leistung und Ertrag beziehen sich bei PV ja immer auf 1 kWp.

    Hallo Herr Heinz Eng

    #146 „Großbetriebe und Netzkosten……da fängt das Halbwissen nämlich schon an.“

    Sie haben schon Recht, dass einige der Großbetriebe nicht alle Spannungsebene nutzen.
    Es gibt aber eine Reihe der ca. 2500 Firmen die auch die 400V Ebene nutzen.
    Von der EEG-Umlage haben sich trotz allem alle ca. 2500 Firmen verabschiedet / teilweise verabschiedet, obwohl sie den Strom aus dem Netz beziehen.

    #146 „Schmarotzertum……wenn ihr einspeist, benutz ihr unsere“

    Erst lesen, dann schreiben.
    Wir (Ich) speisen keinen Strom ins Netz ein.
    Wir entnehmen nur Strom aus dem Netz, wie die meisten Bürger.

    #146 „Wenn ihr aber durch eure Eigenerzeugung weniger Netzstrom verbraucht…bekommen wir unser Kosten nicht mehr rein und müssen für den Rest der Kunden den Preis der Netzkostenumlage anheben“

    Genau richtig erkannt.
    Ist aber auch so wenn jemand LED-Lampen, A+++ Geräte u.s.w. einsetzt / umstellt, dann ist der Stromverbrauch auch nur noch 50% bei konsequenter Durchführung.
    Ich kann auch meine Fertigung nach Asien Verlagen und in China bestellen, dann hat der Netzbetreiber und der Staat ja ein richtiges Geschäft gemacht.

    #146 „Wenn ihr Parasiten wenigsten konsequent genug wäret, mit den naturbedingten Mängeln der Eigenerzeugung zu leben…..wollt ihr trotzdem die Rundumvollversorgung 24/365 genießen…

    …“

    Selbst die Energieversorger halten nicht die komplette Kraftwerksleistung vor und kaufen Strom bei bedarf zu, das sind dann auch „Parasiten“?

    Ich habe ja keine Ahnung, ob es ihnen bekannt ist, das die Netzversorgung unabhängig vom Verbrauch ist. Jemand der nur 1.000 kWh im Jahr verbraucht bekommt die Versorgungssicherheit genauso, wie jemand der 10.000 kWh verbraucht.
    Da müssen eben die Netzbetreiber bei dem „Parasiten“ mit 1000 kWh z.B. eine höher Grundgebühr verlangen.
    Die Preise / Preisgestaltung machen doch die Versorger und nicht die Kunden.

    Die Kartoffeln aus dem eigenen Garten kann ich ja auch essen und wenn die nicht reichen, wird auf die Versorgungssicherheit vom „ALDI“ zurückgegriffen, ist doch auch OK.
    Dass aus Sicht von „ALDI“ ist die eigene Versorgung nicht gewünscht das versteht sich ja von selbst.

    #146 „Du bist mir einfach nicht gewachsen……“

    Da haben Sie Recht, bin nicht die Hellste im Kopf.

    Hallo Herr W.Rassbach

    #147 „ Dann sieht man den Schimmel und die Algen nicht.“

    Ich habe keine Ahnung über den Wandaufbau oder sonstige bauliche Gegebenheiten beim angesprochenen Gebäude.

    Wenn ich da aussagen treffe, diesbezüglich ist das nur Kaffeesatzlesen und das Überlasse ich andern Leuten hier in Forum.

    #147 „Lösungen für die Versorgung von Bevölkerung und Industrie mit Nutzenergie zu entwickeln, gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben der Technik in der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der drohenden Klimaänderung stehen Energietechnik und –wirtschaft aber vor neuen großen Herausforderungen.“

    Die Gesellschaft muss das nicht bewerkstelligen, Strom ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere auch, wird ja auch an der Börse gehandelt.
    Die drohende Klimaänderung kann ich als Einzelne nicht aufhalte, egal, wer daran schuld ist.
    Deshalb ist die Klimadiskussion besser bei „den grünen“ aufgehoben.

    #149 Hallo Herr Heinz

    Habe Googl gefragt nach “Europäischer Energiemanager IHK”.

    Welcher Beitrag ist das genau, wo das „Bauchweh“ kommt, da sind ja unzählige Google Vorschläge am Start.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  154. Hallo gastLeser

    “#121 Vor dem Kadi ist es Diebstahl und bedeutet die fristlose Entlassung, wenn dem Chef danach ist.“

    Wenn du das aufmerksam verfolgt hast hat der Chef in dem Filmbericht (#100, 2:35 bis 3:00 Minute) gesagt das Er das Aufladen erlaub und unterstützt.

    Erkläre mir mal, weshalb da ein Mitarbeiter wegen Diebstahl sich vor dem Kadi verantworten muss?
    GastLeser Sie haben ein seltsames Rechtsverständnis, wenn der Chef sagt so wird’s gemach und die Mitarbeiterin das dann mach, hat sie ja alles richtig gemacht.

    Gruß
    Mieke

  155. #153 Hallo Mieke,
    das war eine Ergänzung zu Herrn Rassbachs Beitrag #148 „Sachen gibt’s“. Den „Titel“ „Energiemanager/Europäischer Energiemanager“ kann man mit ein paar Stunden Kursus bei den IHK erwerben. Bsp: http://tinyurl.com/ojpvrz6

    Da werden meiner Meinung nach auf rückwärts gewandte Techniken hochtrabende Titel (wie auch Energieberater, Klimamanager etc.) daraufgesetzt, um Rückschritt und Marktversagen zu verbergen und Fortschritt vorzutäuschen. Die Anzahl solcher Titel korreliert mit dem ökonomischen Niedergang, was in der DDR wohl auch so stattfand, aber da kann Ihnen mein Namensvetter sicher mehr erzählen.

    Sie schreiben: „…Strom ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere auch, wird ja auch an der Börse gehandelt.“

    Dem ist eben nicht so.
    Das erkennt man bereits daran, dass die Stromversorger Versorgungssicherheit per Gesetz garantieren müssen. Um bei Ihrer Metapher „Aldi“ zu bleiben, der kann jederzeit seinen Laden zu machen oder Preise erhöhen, das darf ein Stromversorger nicht. Strom- und z. B. auch Wasserversorgung sind natürliche Monopole, die der Daseinsvorsorge Aller dienen und die zu Recht auch Solidargemeinschaft einfordern dürfen.
    Mfg

  156. #155 Hallo Herr Heinz Reeg

    Ich hatte ja über den Börsenpreis gesprochen und Sie ja darauf geantwortet.
    Bitte nenne Sie mal die Quelle, wo das zu finden ist, dass der Börsenpreis durch die Politik oder „Versorgungssicherheit per Gesetz garantieren müssen“.
    Der Preis an der Börse bildet sich aus Angebot und Nachfrage, wenn das noch nicht bekannt ist.
    Bei der Strombörse funktioniert das besonders gut, da man Strom ja noch nicht großflächig speichern kann.
    Da können doch die „Großen“ sich ihre eigene „Einspeisevergütung“ gestalten.

    #155 „Das erkennt man bereits daran, dass die Stromversorger Versorgungssicherheit per Gesetz garantieren müssen.“

    Die Grundversorgung läst sich ja auch der Grundversorger mit dem dementsprechenden Tarif auch vergüten von den Leuten, die in der „Grundversorgung“ noch sind und das ist auch so OK.

    #155 „Um bei Ihrer Metapher „Aldi“ zu bleiben, der kann jederzeit seinen Laden zu machen oder Preise erhöhen, das darf ein Stromversorger nicht.“

    Auch der Stromversarger kann Pleite gehen und sind bereits auch Pleite gegangen, da hilft auch kein Gesetz.
    Die Strompreise können die natürlich erhöhen, dass wurde ja in der Vergangenheit ja auch gemacht.
    Bei der so genannten „Grundgebühr“ ist’s ja fraglich, ob die überhaubt genehmigt werden muss.

    #155 „Beitrag #148 und http://tinyurl.com/ojpvrz6

    Die IHK und die Universitäten können ja machen was sie wollen, ich rechne mir die Sachen durch und wenn es OK ist, dann wird’s gemacht, dazu braucht man keinen Kursus oder Studium.
    Übrigens ist das nicht meine „Baustelle“, was die Jungs und Mädel bei der IHK und Universität da fabrizieren.

    #155 „ökonomischen Niedergang, was in der DDR wohl auch so stattfand“

    Ich glaube die DDR ist vor 25 Jahren untergegangen, ob das noch für Innovationen steht, habe ich auch so meine Zweifel, heute ist 2015.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  157. #156 Hallo Herr Mieke
    „Bitte nenne Sie mal die Quelle, wo das zu finden ist, dass der Börsenpreis durch die Politik oder „Versorgungssicherheit per Gesetz garantieren müssen“
    …..EnWG. Das ist Grundlagenwissen. „Dass der Börsenpreis garantiert werden müsse“ ist
    Ihre persönliche Erfindung. Die Strompreise bedürfen der Genehmigung.

    „Der Preis an der Börse bildet sich aus Angebot und Nachfrage, wenn das noch nicht bekannt ist.“
    ….. An einer richtigen Börse am freien Markt trifft das zu. Die EEX ist aber hinsichtlich Ökostrom kein freier Markt. Durch den Einspeisevorrang von Ökostrom haben wir Dumping. Und die Einspeisevergütung ist meiner Meinung nach Wucher.

    „Bei der Strombörse funktioniert das besonders gut, da man Strom ja noch nicht großflächig speichern kann.“
    …..Ja, ja, und ein Perpetuum mobile ist auch NOCH nicht erfunden, gelle? 🙂

    „Da können doch die „Großen“ sich ihre eigene „Einspeisevergütung“ gestalten.“
    ……Die kriegen dasselbe Geld für ihren Zappelstrom ob mit oder ohne Börse.

    „Auch der Stromversarger kann Pleite gehen und sind bereits auch Pleite gegangen, da hilft auch kein Gesetz. Die Strompreise können die natürlich erhöhen, dass wurde ja in der Vergangenheit ja auch gemacht. Bei der so genannten „Grundgebühr“ ist’s ja fraglich, ob die überhaubt genehmigt werden muss.“
    …..Lesen Sie das EnWG. Übrigens „Stromversarger“: lustiger Tippfehler.

    Mfg

  158. #153

    #142 Hallo michael m.

    #142 „abseits der staatlich verursachten kosten, die bedarfsgerechte verfügbarkeit die kosten bestimmt.“

    Die Preise und die Rechnungen machen ja die Energieversorger um etwas für die Verfügbarkeit zu verlangen steht ja jedem Stromanbieter frei (Grundgebühr u.s.w.), das ist doch nicht Aufgabe vom Kunden die Preisgestaltung der Stromanbieter zu überarbeiten oder zu optimieren.

    erst lesen, dann denken, dann richtig und vollständig zitieren und dann antowrten!

    Selbst die Energieversorger halten nicht die komplette Kraftwerksleistung vor und kaufen Strom bei bedarf zu, demau das mache ich auch.

    das liegt wohl daran des es versorger und keine erzeuger sind 😉

    Da bräuchte ich noch die Quellenangabe, wo diese Aussage bestätigt wird, dass im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind.

    unter anderem: BDEW, alle erzeuger und versorger, diverese wissenschaftliche untersuchungen…

    btw, wiki ist keine seriöse quelle!

    Selbst wenn die 3,5 Cent/kWh OK sind, ist der Strom dann noch im Kraftwerk und nicht an meiner Stechdose.
    Da bezahle ich lieber 10 Cent/kWh für PV-Strom, von Dach und der kommt aus meiner Steckdose.

    ohne speicher, der auch mal locker 4 wochen hochnebel und flaute abdeckte, gefolgt von zb 2 wochen sonne und wind und im anschluss wieder 3 wochen flaute und hochnebel?

    viel erfolg!

    Ob der Wirkungsgrad der Solarzellen 6 % oder 12% sind, spielt beim Ertrag /kWp keiner Rolle.

    wenn ich mir das system schönrechnen will, dann haben sie recht. wenn ich aber sauber kalkuliere, dann liegen sie, mal wieder, falsch.

    #146 „Schmarotzertum……wenn ihr einspeist, benutz ihr unsere“

    Erst lesen, dann schreiben.
    Wir (Ich) speisen keinen Strom ins Netz ein.
    Wir entnehmen nur Strom aus dem Netz, wie die meisten Bürger.

    sicher?
    sie haben also einen ‚leistungsschalter an ihrem netzanschluss, der den netzzugang nur scharf schaltet, wenn sie sich nicht seber versorgen können?
    und sie bekommen ihre einspeisemaxima immer verbraucht, ohne das ihr netzanschluss in betrieb ist?
    hut ab!

    ***

    Hallo gastLeser

    “#121 Vor dem Kadi ist es Diebstahl und bedeutet die fristlose Entlassung, wenn dem Chef danach ist.“

    Wenn du das aufmerksam verfolgt hast hat der Chef in dem Filmbericht (#100, 2:35 bis 3:00 Minute) gesagt das Er das Aufladen erlaub und unterstützt.

    Erkläre mir mal, weshalb da ein Mitarbeiter wegen Diebstahl sich vor dem Kadi verantworten muss?

    lesen, verstehen, sauber und dem zusammenhang entsprechen zitieren und dann antworten!

  159. Sehr geehrter Herr michael m,

    #153 von Mieke
    „Da bräuchte ich noch die Quellenangabe, wo diese Aussage bestätigt wird, dass im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind.“

    #158 von michael m
    „unter anderem: BDEW, alle erzeuger und versorger, diverese wissenschaftliche untersuchungen…
    btw, wiki ist keine seriöse quelle! „

    Der wikipedia Beitrag in #153, als „keine Seriösen Quelle“ zu bezeichnen ist Leihenhaft und unprofessionell.
    Da müssen Sie schon andere Zahlen mit Quellenangabe nennen um diese „Hausfrauenbehauptung“ zu Beständigen.

    Bitte widerlegen Sie die Zahlen in dem wikipedia Beitrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten

    Mit konkreten Quellen, nur die Behauptung, „ist keine seriöse quelle“ reicht da nicht aus.

    Wikipedia gibt ja auch die Quellen zu den Informationen an, die dann jeder nachprüfen kann, ob das so vom Grundsatz richtig ist oder nicht.

    Ich warte auch noch auf die Quellenangabe, zu ihrer Behauptung „im klassischen strommix lagen wir , bei einer sicheren und bedarfsgerechten versorgung, um die 3,5 cent/kWh erzeugungskosten“ vom Beitrag #144.

    Ich glaube wir erledigen erst einmahl die „Alten Behauptungen“, bevor wir uns um die neuen „Baustellen“ kümmern, sonst wird es etwas unübersichtlich.

    Die ca. 3,5 cent/kWh Erzeugungskosten, sind nicht richtig und von „Herrn michael m“ frei erfunden, so ist nein eindruck und auch nach der Internetbefragung sind die Zahlen von Herrn michael m nicht als Seriös zu betrachten.

    Am Stammtisch würde man so eine Aussage als „Lüge“ bezeichnen.

    Sie konten bis heute keine konkrete Quellenangabe zu diesen ca. 3,5 cent/kWh, Erzeugungskosten benennen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

    PS.:
    Die Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung (ist von 2013) und da sind keine Stromgestehungskosten unter 4 Cent/kWh zu erkennen.
    Der Strommix kann dann nicht bei 3,5 cent/kWh Erzeugungskosten sein.
    Ich nehme mal an das die Bundeszentrale für politische Bildung als „seriöse quelle“ einzustufen ist.
    Quelle:
    http://www.bpb.de/izpb/169476/energiequellen-und-kraftwerke?type=galerie&show=image&i=169499

  160. Ach ja……wenn Überzeugung alles ist, was die beiden Deliquenten bieten können……kann am Ende ja nur technischer Bullshit dabei raus kommen.

    Die Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung (ist von 2013) und da sind keine Stromgestehungskosten unter 4 Cent/kWh zu erkennen.

    Jaja….steinalte Quellen präsentieren die geschmacklich auch noch extrem grün angepinselt sind…..zeugt von noch mehr Dummheit, als bei Minusgraden den Frost anner Eisenstange zu testen.

    Im Kleingedruckten steht nämlich…….“Quelle: Ökoinstitut Darmstadt…März 2007….Frauenhofer ISE….Mai 2012….Werte teilweise geschätzt“……einseitiger geht ja wohl kaum noch.
    So wie es aussieht, für Leute die wirklich ihren Strom auf der Börse kaufen……rutscht der Einkaufspreis weiter in Richtung 3 Cent/kWh…..mit den bekannten Folgen für Stadtwerke mit Eigenerzeugung……ein ruinöser Wettbewerb, auf deren Verliererstraße besonders die kommunalen Versorger stehen.
    Übrigens……für euch beiden Hohlnieten….gibbet hier ein Nachbartread….der genau den Irrsinn aufzeichnet, den ihr Beide beliebt, nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, wie das bei Propaganda-Maskottchen aus der grünen Troll-Ecke so üblich ist.
    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/energiepolitische-geisterfahrt-die-deutsche-wendewirklichkeit-2/0011908/

    Eigentlich lohnt eine Diskussion mit Euch nicht……aber damit für den stillen Leser hier kein falscher Eindruck entsteht, muss man solchen Überzeugungstätern regelmäßig zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

    Onkel Heinz……teils belustigt, teils angewidert

  161. @michael.m #158, letzte Position

    Der gnädige Chef erlaubt es, dann ist ja alles gut.
    Die Sekretärinen werden begeistert sein ob ihrem dollen Chef. Wenns dann aber stundenlang telefonieren und die Arbeit liegen lassen muss der Chef ne weitere Kraft einstellen.
    Die Logik ist einfach: kostenloses Laden impliziert auch die Benutzung des privaten Handy

  162. #159 @mieke, mein bockiges kind
    hab ich die dein spielzeug weggenommen oder hast einfach keine argumente?

    quelle 1
    quelle 2 (ist sogar vom öko-institut e.v.)
    quelle 3 (sogar aus 2011)

    ich könnte mir sogar die mühe machen und noch paar fachbücher raussuchen, aber dazu müsste ich erst mal den willen zum lernen erkennen… 😉

  163. @161

    auch wenn die logik falsch ist…, trotzdem ein fröhliches
    haha 😀

  164. aso mieke, da ja zitieren bzw korrektes wiedergeben scheinbar nicht deine stärke ist…
    ich:

    #144 „im klassischen strommix lagen wir , bei einer sicheren und bedarfsgerechten versorgung, um die 3,5 cent/kWh erzeugungskosten“

    mieke macht daraus in #153:

    Da bräuchte ich noch die Quellenangabe, wo diese Aussage bestätigt wird, dass im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind.

  165. Sehr geehrter Herr Heinz Eng

    #160 „steinalte Quellen präsentieren“ aus 2013

    Herr michael m. kommt mit Quellen von 1998 von um die Ecke im Beitrag #162, die sind ja 17 Jahre alt.
    Da sind ja meine ja aus 2013 noch taufrisch.
    Übrigens Sie haben ja auch keine Quelle genannt wo
    „im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind“

    +++++

    „die geschmacklich auch noch extrem grün angepinselt sind“

    Bitte bringen Sie Quellen wo die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten veröffentlicht sind, bevor Sie andeuten das da die Zahlen „extrem grün angepinselt sind“ sonst ist ihre argumentationskette doch auf Stammtischebene.

    ++++++

    Hallo gastLeser

    #161 „Wenns dann aber stundenlang telefonieren und die Arbeit liegen lassen“

    Wo hat da eine / einer was vom „telefonieren“ oder „Arbeit liegen lassen“ behauptet???

    Erst mal lesen und dann schreiben. Es geht um das Aufladen von E-Autor in der Firma und den angeblichen Rechtsverstoß, wenn der Chef das gestattet.

    +++++

    Sehr geehreter Herr michael m

    #162 „oder hast einfach keine argumente?“

    quelle 1 http://www.energie-fakten.de/pdf/strompreise-2006.pdf ist aus 2006, 9 Jahre alt.
    quelle 2 http://www.oeko.de/oekodoc/55/1998-001-de.pdf ist aus 1998 und 17 Jahre alt.
    quelle 3 http://www.statista.com/topics/1206/coal-energy/ ist aus 2011 und 4 Jahre alt.

    Nach Aussage von Herr Heinz Eng #160 „steinalte Quellen präsentieren“ (sind aus 2013), dann sind die Quellen von michael m aber aus der Steinzeit.

    michael m die Quelle 3 bezieht sich ja irgendwie auf die USA wenn ich das richtig verstanden habe.
    Dann schauen wir mal über den Großen Teich, was sich so auf dem Strommarkt tummelt im Bereich Strompreise u.s.w..

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-solar-feld-fuer-850-millionen-geplant-a-1017850.html

    Für Apple sind ja die Stromkosten entscheidend gewesen sich mit Strom aus PV zu versorgen und in der Nacht gehen auch nicht die Lichter aus im Rechenzentrum.

    In den USA, in dem Land mit dem Turbokapitalismus sich der AKW-Strom und der Strom aus konventionellen Kraftwerken, preislich nicht gegen neue PV-Stromlieferungen konkurrenzfähig.
    In den USA ist ja kein EEG vorhanden das die Strompreise / Börsenpreis manipuliert, wie die Deutschen Kraftwerksbetreiber immer behaupten.
    Egal mit oder ohne EEG die Konventionellen Kraftwerken sind in Bezug auf den kWh-Preis chancenlos gegen über Wind und Sonne, selbst in dem Strompreis vorzeige Land USA.

    „Die Preise, die man für Strom aus dem regulären Netz in Kalifornien bezahlt, variieren stark – abhängig unter anderem von der Spitzenlastnachfrage und wie viel Energie insgesamt eingekauft wird. Laut Statistik der U.S. Energy Information Administration lag der durchschnittliche Strompreis in Kalifornien für kommerzielle Kunden im Jahr 2012 bei 13,4 US-Cent pro Kilowattstunde – er kann aber in manchen Fällen auch doppelt so hoch sein.“

    In Kalifornien sind kWh Preise von 5 bis 8 US-Cent pro Kilowattstunde für PV-Strom möglich und ein gutes Geschäft für Apple.
    Vermutlich wird sich der Preis bei der „Großanlage“ bei um die 5 US-Cent pro Kilowattstunde für Apple einpendeln.
    Wie ein Blick auf die Zahlenbasis zeigt, könnte das Geschäft nicht nur eine gute Möglichkeit sein, Apples grünes Gewissen nach außen zu kehren. Der Sonnenstromliefervertrag könnte sich auch richtig lohnen.
    Angesichts der fallenden Preise für die Solartechnik und der Tatsache, dass der Strom aus konventionellen Quellen in den kommenden Jahren eher teurer werden dürfte, scheint Apple aber eine smarte Entscheidung getroffen zu haben.

    ++++++

    Herr michael m

    #141 „gelernter elektriker, regenerative- und konventionelle energietechnik studiert und langjahrige praxis im themengebiet“

    Quellenangaben von 1998 ist ja die „langjahrige praxis im themengebiet“ ja vorhanden, heute ist aber 2015 wenn Sie das noch nicht vernommen haben.

    Ich habe keinen vernünftigen Beruf und würde mich nicht auf Quellen von 1998 zu aktuellen Themen beziehen, habe eben auch nichts gelernt.
    Die „energietechnik studiert“ sind aber auch nicht kompetenter, als die Quellen von 1998.

    +++++++

    Herr michael m

    Ich warte auch noch auf die Quellenangabe, zu ihrer Behauptung

    „ im klassischen strommix lagen wir , bei einer sicheren und bedarfsgerechten versorgung, um die 3,5 cent/kWh erzeugungskosten“

    vom Beitrag #144.

    „oder hast einfach keine argumente?“

    Sollte sich „lagen wir“ auf die Zahlen vor 17 Jahren beziehen muss Ihnen auch klar ein das in 10 bis 15 Jahren die Prise sich verdoppelte haben und da machen die Erzeugungskosten bei Strom keine Ausnahme.
    Da sind wir heute bei min. ca. 7 Cent/kWh im klassischen Strom Mix.
    Ihre angesagten „3,5 Cent /kWh im klassischen strommix“ sind frei erfunden.
    „im klassischen strommix lagen wir“ geht man von den vergangen 1, 2 oder noch 3 Jahren aus aber nicht von Preisen von 1998 bei einer Aktuellen Diskussion.

    „energietechnik studiert“

    ?

    Der eine sagt so, die anderen sagen so.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mieke

  166. Ach ja, die Strompreise in den USA.
    https://pbs.twimg.com/media/B-J8Hn2IIAAKLsy.png:large

  167. @Mickymaus

    Übrigens Sie haben ja auch keine Quelle genannt wo
    „im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind“

    Brauch ich nich….da geh ich zu meinen Vertriebschef und lass mir zeigen, zu welchen Preis er gerade den Strom für 2017 einkauft……Insider eben………
    Wenn Du Öko-Sprechblasenwerfer bei uns mitreden willst, sollteste Dich als Stromhändler im Kataster anmelden….dann weißt Du auch, wie der Stromhase so humpelt…ansonsten, winke, winke.

    Komisch, das hier jeder Hunz und Kunz meint, er könne bei Stromdingens mitreden, nur weil er als Kind mal in die Steckdose gefasst hat……bähhh.
    Geh wieder nach Hause und spiel mit Deiner Barbie……und lass hier gefälligst die großen Onkels mit Deinem Bullshit in Ruhe….klein Miekieeee….bevor ich Dich endgültig in den Sack stecke und ins Meer der Unwissenden schmeiße.

    Oh man, wer schickt uns immer diese Vollpfosten……wenn ick den in die Finger kriege, gibbet bald mal ein Satz heiße Ohren.
    Energie-Ossi
    (Tante Edit hat wieder mal zugeschlagen..H.E.)

  168. Zum Apple-Deal schreibt Forbes:

    That means after 20 years Apple would be getting more like 39 mW, making its electricity cost closer to 10 cents per kWh.

    This might seem an OK price if you’re paying your residential electric bill. But consider that the average wholesale electricity price in California in 2013 was 4.5 cents per kWh. So Apple is locking in a power price that is roughly twice the going market rate for wholesale power.

    Does that make sense? Yes it does, if you believe that over the next 25 years the prices of other fuel sources are heading up.

  169. @Mieke #165
    Das mit den Gestehungskosten ist ja häufig nicht so einfach. Es gibt allerdings eine Quelle, die sich da um Übersicht bemüht. Da können sie durchaus 3,5-4 ct/kWh für Braunkohle herauslesen. Es handelt sich um die Agentur für Erneuerbare Energien Forschungsradar Energiewende. Die Grafik, die ich meine finden sie unter AEE SVG Braunkohle

  170. Herr michael m. kommt mit Quellen von 1998 von um die Ecke im Beitrag #162, die sind ja 17 Jahre alt.

    loool
    was war den das thema?
    ich zitiere mich mal selber #144

    #140

    330 Euro/kWp / 6,000 = 5,5 Cent/kWh

    im klassischen strommix lagen wir , bei einer sicheren und bedarfsgerechten versorgung, um die 3,5 cent/kWh erzeugungskosten 😉

    als prä-energiewende…

    ätsch

    die erzeugungskosten ohne eeg-einfluss, also vor der ‚energiewende!!!
    als startjahr kann dabei das jahr 2000 verwendet werden.

    weisst eigtl noch, worüber du hier versuchst zu schreiben?

    ***
    ich fordere mindesthirn für alle!

  171. #165
    herr, schick hirn!
    mieke, weisst eigtl noch vorüber du schreibst?

    Übrigens Sie haben ja auch keine Quelle genannt wo
    „im Strommix die 3,5 Cent/kWh als Erzeugungskosten vorhanden sind“

    falsch!
    3 quellen habe ich in #162 aufgeführt. thema waren, wie in #170 gezeigt, die gesthungskosten in der prä-energiewende zeit

    falls sie prä- nicht verstehen, diest bedeutet vor-
    ***

    Erst mal lesen und dann schreiben. Es geht um das Aufladen von E-Autor in der Firma und den angeblichen Rechtsverstoß, wenn der Chef das gestattet.

    falsch!
    es geht darum, das dies ohne ausdrückliche erlaubnis des chefs illegal, und damit ein kündigungsgrund ist!
    ***

    quelle 1 http://www.energie-fakten.de/pdf/strompreise-2006.pdf ist aus 2006, 9 Jahre alt.
    quelle 2 http://www.oeko.de/oekodoc/55/1998-001-de.pdf ist aus 1998 und 17 Jahre alt.
    quelle 3 http://www.statista.com/topics/1206/coal-energy/ ist aus 2011 und 4 Jahre alt.

    Nach Aussage von Herr Heinz Eng #160 „steinalte Quellen präsentieren“ (sind aus 2013), dann sind die Quellen von michael m aber aus der Steinzeit.

    freak
    siehe #170!
    ***

    „Die Preise, die man für Strom aus dem regulären Netz in Kalifornien bezahlt, variieren stark – abhängig unter anderem von der Spitzenlastnachfrage und wie viel Energie insgesamt eingekauft wird. Laut Statistik der U.S. Energy Information Administration lag der durchschnittliche Strompreis in Kalifornien für kommerzielle Kunden im Jahr 2012 bei 13,4 US-Cent pro Kilowattstunde – er kann aber in manchen Fällen auch doppelt so hoch sein.“

    beschäftige dich mit dem us-strommarkt!
    die kalifornische energiepolitik ist die hauptursache für den hohen strompreis der konventionellen erzeuger. bei WUWT findet man vieleviele erklärungen dazu.
    ein weiterer grund für die invests in die zufallsstromerzeugung sind massive steuergutschriften (gibets sogar ein zitat von warren buffet dazu)
    ***

    Quellenangaben von 1998 ist ja die „langjahrige praxis im themengebiet“ ja vorhanden, heute ist aber 2015 wenn Sie das noch nicht vernommen haben.

    richtiges zitieren und widergeben ist nicht deine stärke?
    ansonsten gilt #170
    ***

    Ich warte auch noch auf die Quellenangabe, zu ihrer Behauptung

    siehe #162 in verbindung mit #170
    ***

    Sollte sich „lagen wir“ auf die Zahlen vor 17 Jahren beziehen muss Ihnen auch klar ein das in 10 bis 15 Jahren die Prise sich verdoppelte haben und da machen die Erzeugungskosten bei Strom keine Ausnahme.
    Da sind wir heute bei min. ca. 7 Cent/kWh im klassischen Strom Mix.
    Ihre angesagten „3,5 Cent /kWh im klassischen strommix“ sind frei erfunden.
    „im klassischen strommix lagen wir“ geht man von den vergangen 1, 2 oder noch 3 Jahren aus aber nicht von Preisen von 1998 bei einer Aktuellen Diskussion.

    siehe #170
    ***
    also immer noch keine argumente, sondern nur nebelkerzen…

    ******
    ich fordere mindesthirn für alle!

  172. #169
    wichtig ist noch folgendes zitat aus der grafik

    Die Preisbasis bildet das Jahr 2014.

    ich befürchte allerdings, das mieke auch das ni versteht 😉

  173. Ein interssantes Interwiev mit einem ehemaligen Motorenentwickler zur Elektromobilität:


  174. Zweiter Versuch ein Link einzubauen
    Ein interssantes Interwiev mit einem ehemaligen Motorenentwickler zur Elektromobilität:

  175. Wer kann mir erklären, wie ich ein Link einbaue?

    mit Dank im voraus

  176. Ist eigentlich ganz einfach. Den Text, der mit einem Link hinterlegt werden soll, markieren. Dann auf link (über der Textbox, blau hinterlegt) klicken und in das sich dann öffnende Fenster den Link reinkopieren.

  177. einfach reinkopieren
    oder
    de tag Titel benutzen

  178. einfach reinkopieren
    oder
    den tag Titel benutzen

  179. Nächster Versuch zur Elektromobilität

    http://www.handelsblatt.com/auto/test-technik/interview-mit-fritz-indra-tesla-wird-scheitern/11830774.html

  180. #176 -- 178
    Vielen Dank für die schnelle Hilfe.

  181. #1, Karl Reichart:

    In den 1980er Jahren gab es mal bei Radio Luxemburg „Quatschnachrichten“. An eine will ich mich gern erinnern.

    „Auf der Hannovermesse wurde das Elektroauto der Zukunft vorgestellt. Es wird in Zukunft 20.000 Mark kosten: 10.000 Mark das Auto und 10.000 Mark die Verlängerungsschnur.“

    Jetzt wissen wir auch, warum sich Verbrennungsmotoren durchgesetzt haben. 🙂

  182. Test Tesla

    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/auto/Schaffts-das-Tesla-Model-S-ueber-die-Alpen-article16105436.html

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