So geht Elektromobilität

12. Januar 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Innovationspolitik, Mobilität, Technium

ego150Bei der Suche nach neuen Ideen für innovative Produkte wird man häufig in der Vergangenheit fündig. Vor allem die Technikgeschichte der letzten 200 Jahre bietet viele faszinierende, damals zukunftsweisende Konzepte, die heute in Vergessenheit geraten sind. Die Ursachen des Scheiterns können meist auf einen oder mehrere der folgenden Umstände zurückgeführt werden:

  • Manche Visionen waren in der zu ihrer Zeit zur Verfügung stehenden technischen Umwelt nicht marktfähig umsetzbar. Beispiele sind das Fehlen geeigneter Materialien, geeigneter Steuerungs- und Antriebssysteme oder auch der erforderlichen Produktionstechnologien. Den Bodeneffektfahrzeugen geht es bis heute so, obwohl ich nach wie vor eine Renaissance derselben erwarte.
  • Manchen Erfindern gelang es nie, ausreichend Unterstützung zur Überwindung von Hindernissen aller Art zu generieren. Dies betrifft nicht nur das erforderliche Kapital, sondern auch ideelle und organisatorische Hilfen sowie geeignete Mitstreiter. Ohne die Allgegenwart von Massenmedien, ohne das Internet als Kommunikationskanal waren insbesondere Entwicklungen aus dem Umfeld des Militärs häufig so wenig Menschen bekannt, daß sie leicht augebremst und verhindert werden konnten. Mit dem Tragschrauber (Gyrocopter) und dem Flüssigsalzreaktor seien zwei Produkte genannt, deren Wiederentdeckung erst nach Jahrzehnten durch kleine Unternehmen und Startups erfolgte.
  • Manche Entwickler konzentrierten sich schlicht auf ein völlig falsches Marksegment, in dem andere technische Paradigmen die Bedarfe der Kunden weit besser erfüllten. Unternehmen haben oft den eigentlichen Nutzen ihrer Innovation nicht verstanden. Meine Lieblingsgeschichte zur Untermauerung erzählt von Rudolf Diesel, der seinen Maschine als idealen Antrieb stationärer Systeme sah und Werner von Siemens, der den Elektromotor als Basis des Individualverkehrs betrachtete. Es kam genau andersherum.

Zur Anfangszeit des Automobils beherrschten batterieelektrische Fahrzeuge den Markt. Bis durch den Anlasser der Benziner alltagstauglich wurde. Es gab danach noch drei weitere, von der Fahrzeugindustrie, der Politik oder beiden getriebene Versuche, das Rad der Zeit wieder zurückzudrehen. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg begann die erste, längst vergessene Kampagne in den USA. Man war von Befürchtungen getrieben, das Erdöl ginge zur Neige. Kurz darauf startete die moderne Globalisierung mit dem Beginn der großmaßstäblichen Förderung in der Golfregion als einem ihrer Treiber. Mitte der 1970er Jahre verursachte die erste Ölkrise ähnliche Panikattacken. Zu Beginn der 1990er Jahre dann geriet erstmals der Umweltschutz in den Blickpunkt. Aktuell erleben wir die vierte Welle. Dieses Mal ist Elektromobilität Teil der Klimaschutzpolitik. Statt der Angst vor einer Erdölknappheit beherrscht nun die Furcht vor dessen Überfluß die Agenda.

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Das erneute Scheitern ist abzusehen. Die physikalischen Einschränkungen einer elektrochemischen Batterie sind prinzipieller, unüberwindbarer Natur. Nicht die Reichweite stellt das zentrale Problem dar, sondern die Ladezeit. Elektrofahrzeuge werden dem Nutzer niemals die Flexibilität bieten können, die den motorisierten Individualverkehr erst attraktiv macht.

Dabei eröffnen elektrische Antriebe einem Konstrukteur so manche Vorteile. Sie gestatten hohe Leistungen in einem kleinen Bauraum bei geringer Masse – es entfallen ja auch die Getriebe. Sie werden durch simple Kupferkabel mit Strom versorgt, es bedarf keiner Schläuche für Treibstoffe, Schmier- oder Kühlmittel. Man kann daher durchaus mehrere Motoren einsetzen, beispielsweise einen für jedes Rad und erhält dadurch die völlige Gestaltungsfreiheit für Karosserie und Chassis. Außerdem können intelligente Steuerungsalgorithmen neben der Sicherung der Fahrstabilität noch ganz andere Funktionen bereitstellen. Und im Betrieb sind sie vor allem eines: leise.

Wer Elektromobilität will, sollte sich daher vor allem die Frage stellen, wozu sich diese Eigenschaft besonders gut eignen. Welche Art von Fahrzeugen kann man auf dieser Grundlage bauen, die mit konventionellen Motoren nicht möglich wäre? Welchen neuen Nutzen kann man seinen Kunden bieten, den man auf anderen Wegen nicht oder nur sehr viel schwieriger erreicht?

Die Antwort kommt aus China und nennt sich Ehang 184. Das Unternehmen Ehang wurde 2014 gegründet und verfügt nach eigenen Angaben bereits über mehr als 150 Mitarbeiter an drei Standorten in seinem Heimatland und in San Francisco. Insidern ist die Firma als Hersteller eines Quadrocopters namens Ghostdrone vielleicht schon bekannt. Auf der Consumer Electronics Show CES in Las Vegas stellte man nun vor einigen Tagen die eigentlich logische Weiterentwicklung vor. Einen Multikopter, dessen Nutzlast nicht mehr nur eine Kamera, sondern ein Mensch ist. Der Screenshot von der Webseite des Unternehmens vermittelt die wesentlichen technischen Daten.

ehang184specs

Zwanzig Kilometer Reichweite würden mir genügen – für den Luftweg zur Arbeit, wenn die Bahn mal wieder nicht kommt und die Straßen verstopft sind.

Die acht Elektromotoren gestatten durch Einzelansteuerung ähnlich wie beim deutschen Volocopter auf einfache Weise, ohne den Einsatz von Rudern, alle Flugmanöver. Auch wenn mehrere Antriebseinheiten ausfallen, kann das Gerät immer noch sicher landen. Mit Verbrennern wäre diese Konstruktion kaum möglich und außerdem – da viel zu laut – kaum zu betreiben.

Das ist die neue Anwendung, die durch Elektromobilität erst möglich wird: Der Individualverkehr in der Luft. Eine echte Killerapplikation, gegenüber der sich der krampfhafte Versuch, Benziner oder Diesel durch Batteriefahrzeuge zu ersetzen, als rückwärtsgewandt entlarvt. Beim individuellen Fliegen tritt der Nachteil der langen Ladezeiten gegenüber dem großen Gewinn einer enorm verkürzten Reisezeit zurück.

Ehang 184 soll noch in diesem Jahr in die Serie gehen und für über 200.000 Euro angeboten werden. Die vergleichsweise geringe Flugdauer gestattet dann erste, wahrscheinlich gewerbliche Angebote vor allem im innerstädtischen Verkehr der großen asiatischen und amerikanischen Metropolen. So wird der Hersteller in einem Nischenbereich wachsen und das Fluggerät sukzessive weiterentwickeln können. Gewisse Verbesserungen sind hinsichtlich der Speicherkapazität von Akkumulatoren noch zu erwarten, eine Flugzeit von einer Stunde scheint mir im Bereich des bald Möglichen. Fortschritte in der Produktionstechnologie und sinkende Kosten für Komponenten werden den Preis drücken – zumal erste Erfolge auch Wettbewerber anlocken. Diese Ereignisfolge kennt man. Alle Innovationen, die heute jeder wie selbstverständlich verwendet, begannen als hochpreisige Luxusprodukte.

Es bedarf für Ehang 184 keines Pilotenscheins. Man kann, soll und darf nicht selbst fliegen. Nach dem Einsteigen ist lediglich das Ziel zu wählen und der Rest geschieht völlig automatisch. Das erfüllt mich mit Skepsis. Denn die Drohne verfügt sicher nicht über ein Kollisionsvermeidungssystem. Jedenfalls ist nirgends auf der Webseite des Unternehmens oder in der bisherigen medialen Berichterstattung von einem solchen die Rede. Es ist nach meiner Kenntnis auch technisch enorm herausfordernd, die Umgebung eines Fluggerätes in drei Dimensionen mit der bei hohen Geschwindigkeiten erforderlichen Reichweite abzutasten, Hindernisse zu erkennen und automatische Ausweichmanöver durchzuführen. Will man nicht nur auf spezifisch festgelegten und ständig überwachten Routen unterwegs sein, bieten unsere deutschen Produkte daher doch mehr. Ob Tragschrauber, Flugauto, Volocopter oder Koaxialhelikopter: Unser heimisches Innovationsfeuerwerk kann und wird mit dem Chinaböller mithalten.

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136 Kommentare
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  1. Dies mag eine schillernde Vision sein, doch sie wird sich nie für die Mehrzahl eignen, da der Mensch oft schon überfordert ist, wenn er sich nur nach vorn orientieren muss, wäre er völlig überfordert, den Luftraum um sich herum zu überwachen und bei einem Crash in der Luft dürfte es auch für die Menschen gefährlich werden.
    Mit der Eignung der Batterie gebe ich Ihnen allerdings recht. Ich sehe die Zukunft des Elektromobils in einem Auto mit Brennstoffzelle. Der Wasserstoff kann schnell geladen werden und wenn dieser Wasserstoff aus überschüssigem Strom von erneuerbaren Quellen gewonnen wird, stimmt auch die CO2-Bilanz.

  2. @Ullrich Meyer #1
    Der Fahrgast fliegt ja nicht selber, sondern das Ziel wird über eine App eingegeben und der Copter fliegt eigenständig.
    http://www.ehang.com/

  3. Ich habe mich kürzlich erst über Flugdrohnen für Luftaufnahmen informiert. Ich wolle mir solche eine zulegen um Luftaufnahmen im Bremer Blockland zu machen. Als ich lass, dass die Flugzeit lediglich 7 Minuten beträgt und dann ein neuer Akku benötigt wird, entschied ich mich gegen einen Kauf.

    Übrigens Rufolf Diesel hat bei der Weltausstellung in Paris 1900 seinen Dieselmotor vorgestellt und den nicht mit Diesel, oder Schweröl betrieben, sondern Erdnussöl. Ich würde wegen der Reichweite und Leistungsfähigkeit also nach wie vor den Verbrennungsmotor bevorzugen, den man auch mit Pflanzenöl, z.B. aus Bioreaktoren betreiben kann.

  4. PS

    Hier die Flugzeiten: 7-25 Minuten.

    http://www.drohnen-kaufen.com/quadrocopter-test/

    Und billige Akkus können auch mal explodieren, oder in Flammen aufgehen, bei Überlastung.

  5. Es gibt nur wenige Visionäre, die aber gegen handfeste, meist dumme Argumente kämpfen. Prof. Bölkow hat in einer Zeitschrift zu meinen Schulzeiten über Berregnung von Küstenwüsten in Westafrka geschrieben, mit dann möglichem Anbau von Ölnüssen im Abregnungsgebiet. Dieses Öl dann in Elsbethdieseln mit höchstem Wirkungsgrad verstrommen.
    Ja Ideen gibt es schon. Von Ende de 19. Jhrd. bis zum ersten Weltkrieg gab es Visionen von U-Booten und Konstruktionen. Die konservative Marine folgte nur zögerlich der Entwicklung von Tauchbooten, Batterien, Elektrotechnik, und Sensorik bei Optik, Akkustik und Funktechnik. Heute erstarren wir in Planwirtschaft des EEG. Ohne Fesseln des Planstaats könnten wir „frei“ fliegen, ich wäre der erste begeisterte Nutzer. Danke Herr Heller für einen Blick zum möglichen Horizont. Als Kapitän habe ich mich immer gefragt, ist der sichtbare Horizont schon schon die Gernze des Denkens? Ohne den Willen der Seefahrer den Horizont dahinter zu ergründen wären wir heute noch so gefangen wie die
    Gefangenen des Islam. in ihrer geistigen Welt.

  6. @Krüger # 4 Mir sind auch schon die Superspeicher der „Ökos“ mit LI-Ion um die Ohren geflogen. Komisch, daß Haarrisse in belgischen KKW ohne jegliche Werkstoffkenntnis von den Ökos so dramatisch dargestellt werden, der Balken im Auge des Elektroautos aber so überhaubt nicht.. Das ist eben die gespaltenen Wahrnehmung von gut und böse. Das Elektroauto ist von Herzen gut, der Reaktor ist böse. Von „Gut“ kann keine Gefahr ausgehen, von technischen Daten will von Denen ohnehin niemand reden.

  7. Ohne Kollisionsvermeidungssystem würde das Gerät nie eine Zulassung für den Luftraum kriegen, von daher mach ich mir weniger sorgen, wenn es irgendwann mal kommerziell unseren Kontinent erreicht.

  8. @meyer#1 Ja, der Wasserstoffkreislauf aus den Erneuerbaren. Das ist der von Phsysik-Wissen befreite Glaube der Ökos.
    Der Pferdefuß der Nichtspeicherbarkeit der volatilen Energiequellen gebannt! Leider nicht, weil der Wirkungsgrad so jämmerlich ist, daß es sich nicht rechnet. Labormöglichkeit ist nicht Großtechnik zur stabilen Stromversorgung eines (Noch) Industriestaates.

  9. Zwanzig Kilometer Reichweite würden mir genügen – für den Luftweg zur Arbeit, wenn die Bahn mal wieder nicht kommt und die Straßen verstopft sind.

    „Luftfahrzeuge dürfen außerhalb der für sie genehmigten Flugplätze nur starten und landen, wenn der Grundstückseigentümer oder sonst Berechtigte zugestimmt und die Luftfahrtbehörde eine Erlaubnis erteilt hat.“
    LuftVG §25

    Die vergleichsweise geringe Flugdauer gestattet dann erste, wahrscheinlich gewerbliche Angebote vor allem im innerstädtischen Verkehr der großen asiatischen und amerikanischen Metropolen.

    Die meisten Großstädte haben ein oder mehrere Großflughäfen in unmittelbarer Umgebung, und die sind üblicherweise von kontrolliertem Luftraum umgeben in dem niemand einfach so herumkarriolen darf. Die Flugsicherung würde sich gegen dieses Ansinnen mit Händen und Füßen wehren.

    Es bedarf für Ehang 184 keines Pilotenscheins. Man kann, soll und darf nicht selbst fliegen. Nach dem Einsteigen ist lediglich das Ziel zu wählen und der Rest geschieht völlig automatisch.

    Es gibt in keinem europäischen Land Luftfahrzeuge, die ohne Lizenz geflogen werden dürfen.

  10. @ anorak2, #9:

    Die meisten Großstädte haben ein oder mehrere Großflughäfen in unmittelbarer Umgebung, und die sind üblicherweise von kontrolliertem Luftraum umgeben in dem niemand einfach so herumkarriolen darf. Die Flugsicherung würde sich gegen dieses Ansinnen mit Händen und Füßen wehren.

    Gegen das Hüpfen vom einem Wolkenkratzerdach zum nächsten? Nein, Ehang 184 und der Linienverkehr werden sich kaum jemals ins Gehege kommen.

    Es gibt in keinem europäischen Land Luftfahrzeuge, die ohne Lizenz geflogen werden dürfen.

    Berta Benz hatte keinen Führerschein.

    „Luftfahrzeuge dürfen außerhalb der für sie genehmigten Flugplätze nur starten und landen, wenn der Grundstückseigentümer oder sonst Berechtigte zugestimmt und die Luftfahrtbehörde eine Erlaubnis erteilt hat.“

    Und die Gebrüder Wright keinen Flugplatz.

  11. @Reichart

    Mir sind auch schon die Superspeicher der „Ökos“ mit LI-Ion um die Ohren geflogen.

    Um die Ohren geflogen sind die LI-Ion-Hochleistungsakkus mir zwar aber noch nicht, die gehen mir allerdings regelmäßig durch Schnellladung kaputt. Das vertragen die gar nicht! Und beim Schnell-Laden werden die richtig heiß.

    Lediglich mit dem LI-Ion-Akku in meinem Garmin GPS EDGE bin ich zufrieden. Der hält aber auch nur max. 10 Stunden durch.

  12. Zum Akkuproblem:

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18817-2015-04-29.html

    Der Akku bei einem E-Flugauto muss ja nicht unbedingt explodieren, aber die Leistung kann plötzlich zusammen brechen und dann muss man notlanden. Oder man will gerade über Hochhäuser, oder einen Wald fliegen und die Akkus haben dazu plötzlich nicht mehr genug Leistung.

  13. Ein Freund im Film und Videoclub hat eine Fa. für Luftbeobachtung und Vermessung. 4 K Kamera und GPS mit Oktokopter.. Reinsetzen würde ich mich da noch nicht (Bäuchlein/Gewicht), aber mit Fr. Benz und den Gebrüdern wollte auch noch niemand reisen. Wer keine Ideen und Visionen hat, nur nach Vorsorge, Paragraphen und Problemen schreit, wird ewig in der Hafenkneipe zuhause hängenbleiben. Ich fand schon die Hafenkneipen hinter nahen Horizonten verlockend -- und die hinterm nächsten Horizont waren noch besser….

  14. Straßen sind, auch wenn sie mehrere Spuren haben, grundsätzlich eindimensional. Wenn man im Stau steht, steht man drin -- wenn auf einer Spur Stau ist, die nicht gerade eine Ausfahrt ist, dann ist auf den anderen Spuren auch Stau. Mal eben 10 Meter nach rechts rüber und dran vorbeifahren geht typischerweise nur mit speziellen Offroad-Fahrzeugen, und wird realistischerweise auch damit nicht gemacht (ich steh im Stau oft genug hinter einem SUV).

    Der Luftraum ist dreidimensional, man kann fast überall nach rechts, links und oben ausweichen, ohne direkt in einem Baum oder einer Leitplanke zu landen (Leitplanken sind Lebensretter, aber man braucht sie nur, weil straßen eindimensional sind) und während der Linienverkehr aus Bequemlichkeitsgründen feste Flugrouten nutzt, kann der individuelle Luftverkehr sich überall verteilen.

    Fazit: einfach dadurch, daß der Luftraum um Welten mehr Platz bietet, werden Kollisionen oder auch nur Beinahe-Kollisionen dort extrem viel seltener sein als heute auf unseren Straßen. Die Szene aus „Back to the Future 2“, wo Doc Brown und Marty McFly mit dem fliegenden Delorean mitten auf einer belebten Luftstraße im Jahre 2015 ankommen, wird so nicht stattfinden -- nicht nur, weil das Jahr 2015 schon vorbei ist.

  15. @PH #10

    Die meisten Großstädte haben ein oder mehrere Großflughäfen in unmittelbarer Umgebung, und die sind üblicherweise von kontrolliertem Luftraum umgeben in dem niemand einfach so herumkarriolen darf. Die Flugsicherung würde sich gegen dieses Ansinnen mit Händen und Füßen wehren.

    Gegen das Hüpfen vom einem Wolkenkratzerdach zum nächsten?

    Ja was dachtest du denn? Jeder internationale Flughafen ist von einem „Schuhkarton“ kontrollierter Luftraum umgeben, typisch 20 km lang, 10 km breit, 800 m hoch vom Erdboden. Jedes von Menschen kontrollierte Fluggerät darf im Innern dieser Box nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Luftverkehrskontrolle fliegen, und muss seine Absichten und Handlungen ausdrücklich genehmigen lassen. Im Zweifel muss jede einzelne Kurve über Funk beantragt und genehmigt werden. Sogar für Flugmodelle einschl. Spielzeugdrohnen (die auch nix weiter als Flugmodelle sind) dürfen nicht ungenehmigt in kontrolliertem Luftraum unterwegs sein. Das eigenmöchtige Einfliegen in eine Kontrollzone wird mit bis zu 5 Jahren Gefängtnis bestraft.

    Das heißt nicht dass man da gar nicht drin fliegen kann. Man kann, und Unterfertigter tut das gelegentlich. Aber das setzt das Einhalten einiger Verfahren, die Funkkommunikation mit den Fluglotsen im Tower, und die strikte Unterordnung unter deren Anweisungen voraus. Und das bedeutet dass das nur ein Mensch mit der entsprechenden Ausbildung tun kann, vollautomatisch und autonom geht gar nicht.

    Für Interessierte ein kleiner Einblick in die Komplexität des Themas Lufträume und die guten Gründe warum das alles so ist wie es ist. Die Präsentation ist kurzweilig und hübsch anschaulich gemacht. Es sei erwähnt dass Luftraum F veraltet ist, aber das kann euch egal sein. :)

    Nein, Ehang 184 und der Linienverkehr werden sich kaum jemals ins Gehege kommen.

    Sie würden. Und es gibt nicht nur den Linienverkehr, sondern den Rettungshubschrauber, das Privatflugzeug, den Segelflieger und den Heißluftballon. Alles sowas fliegt ständig über Deutschland.

    Berta Benz hatte keinen Führerschein.

    Und die Gebrüder Wright keinen Flugplatz.

    Das ist eine unpassende Analogie. Die Fliegerei ist nicht neu, das ist kein weißes Blatt auf dem man sich eine neue Welt malen kann. Die motorisierte Luftfahrt ist über 100 Jahre alt und hat in der ganzen Zeit Verfahren entwickelt, die in nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen festgelegt sind. Diese Regeln sind z.T. mit Blut geschrieben (wie ein Fluglehrer mal ausdrucksstark formulierte), lies sie sind zu großem Teil Lehren die aus vielen tragischen Unfällem gezogen wurden. Und sie sind andererseits ein feintarierter Ausgleich zwischen den Interessen unterschiedlicher Luftraum-Nutzer.

    Unterstellt vollautomatisch fliegende Drohnen mit menschlichen Passagieren über Großstädten in großer Zahl seien technisch möglich (ich klammere meine heftigen Zweifel daran mal aus), ist die viel wichtigere Frage, wie sie sich in das bestehende Regelsystem der Luftfahrt einfügt.

    Entweder die Dinger werden dem bestehenden Regelwerk einfach untergeordnet, dann ist das meiste von dem was du dir vorstellst nicht möglich und illegal.

    Oder das Regelsystem wird auf internationaler Basis über den Haufen geworfen und durch etwas Neues ersetzt, was erst noch zu entwerfen und zu entwickeln wäre. Das hätte einen Rattenschwanz von Folgen für die bestehende Luftfahrt (die -- man erinnere sich -- nicht nur aus Mallorca-Bombern besteht, sondern auch aus Rettungshubschraubern, Freizeitpiloten, Fallschirmspringern und Heißluftballonen), und dort für viele bisherige Nutzer erhebliche Nachteile mit sich bringen.

  16. @ anorak2, #15:

    typisch 20 km lang, 10 km breit, 800 m hoch vom Erdboden

    Also deutlich außerhalb der Stadtzentren. Alles andere hätte mich auch gewundert. Aber das ist nicht der Punkt.

    Die Fliegerei ist nicht neu, das ist kein weißes Blatt auf dem man sich eine neue Welt malen kann. Die motorisierte Luftfahrt ist über 100 Jahre alt und hat in der ganzen Zeit Verfahren entwickelt, die in nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen festgelegt sind. Diese Regeln sind z.T. mit Blut geschrieben (wie ein Fluglehrer mal ausdrucksstark formulierte), lies sie sind zu großem Teil Lehren die aus vielen tragischen Unfällem gezogen wurden. Und sie sind andererseits ein feintarierter Ausgleich zwischen den Interessen unterschiedlicher Luftraum-Nutzer.

    Tja, wie soll das nur funktionieren? Pferdekutschen und Automobile auf derselben Straße. Wobei Autos auf den vorhandenen Wegen eigentlich gar nicht gut fahren können. Man müßte ja überall neue Straßen bauen. Möglicherweise auch noch mit Asphalt. Möglicherweise auch noch Autobahnen. Nee, also das mit den Autos geht gar nicht…

    So ist das halt mit den Innovationen. Sie ändern alles. Immer. Erst im Vergnügungspark. Dann in der Ferienanlage. Dann in definierten und überwachten Bereichen. Und schließlich überall. Da kann man machen was man will. Ist der Nutzen groß genug, ist jeder Widerstand zwecklos. Das Bestehende wird einfach hinweggefegt. Es paßt sich an. Oder es stirbt.

    Es ist ja nicht nur so, daß die „große“ Luftfahrt durch den Individualverkehr in der Luft ergänzt wird. Es kommen ja dann auch noch die Raketenflugzeuge hinzu. Und die Bodeneffektsysteme. Und die ganzen Drohnen. Und, und, und…

  17. OT
    Nach ein paar Stunden Offline ist der Server jetzt wieder funktionsfähig. Irgendwas hat in den letzten Tagen eine außergewöhnlich starke Belastung der Datenbank verursacht. Ich hoffe, dass jetzt alles wieder normal läuft. Bislang schaut’s gut aus.

  18. @Rudolf Kipp #17 OT
    Sieht sehr gut aus, danke!

  19. @anorak2 #15
    Deine Kritik ist sachlich begründet so von hier auf jetzt kommen keine autonomen Taxidrohnen zum Einsatz.
    Wenn sei zum Einsatz kommen (Serienreife, Tests en masse voerausgesetzt) werden sich Regeln und Gesetze anpassen (müssen).

    Amazon darf Paketdrohnen testen

    Lieferungen per Drohne rücken näher: Amerikanische Behörden erlauben dem Versandhändler Amazon Testflüge im Freien in bis zu 122 Metern Höhe.
    [..]
    Neben Amazon experimentieren auch Google und die Deutsche Post mit Drohnen, um künftig Pakete damit auszuliefern.

  20. PS

    Ein Teil des Himmels nur für Lieferdrohnen -- so stellt man sich beim Onlineshop Amazon die Zukunft der Zustellung aus der Luft vor. Amazon-Manager Gur Kimchi forderte am Dienstag auf einer Konferenz der US-Raumfahrtbehörde Nasa in Kalifornien eine Aufteilung des Luftraums, um Auslieferungen von Paketen mit einer Drohne zu ermöglichen. Er schlug vor, Lieferdrohnen nur in einer Höhe von 200 bis 400 Fuß (61 bis 122 Metern) fliegen zu lassen -- reguläre Flugzeuge mit einem Sicherheitsabstand ab 500 Fuß.
    [..]
    Amazon sowie Google arbeiten auch mit der Nasa zusammen, um mögliche Szenarien für die Flugsicherung in einer Welt voller Drohnen auszuloten. Bei einem Forschungsprojekt geht es zum Beispiel um die Frage, ob Drohnen von Mobilfunkmasten aus kontrolliert werden könnten, etwa um No-Fly-Zonen für die Flugobjekte zu etablieren oder sie in Notfällen kontrolliert zur Landung bringen zu können.

    Die Anfänge sind bereits i Arbeit.

  21. Und noch ein PS ( Micha läßt grüßen 😀 )
    Es hat ja sogar schon angefangen

  22. @PH #16

    typisch 20 km lang, 10 km breit, 800 m hoch vom Erdboden

    Also deutlich außerhalb der Stadtzentren.

    Nur in München, weil die ihren Flughafen auf halbem Weg nach Berlin gebaut haben und weil die Stadt so klein ist. Die meisten deutschen Großstädte liegen fast vollständig unter der Kontrollzone ihres jeweiligen Flughafens.

    Tja, wie soll das nur funktionieren? Pferdekutschen und Automobile auf derselben Straße.

    Analogien sind nicht unbedingt ein Argumentersatz, besonders wenn sie nicht treffend sind. Wenn du eine Analogie suchst, denke Segway, und schau dir an wie die Gesetzgebung damit umgegangen ist. Nach aktuellem Stand sind die Dinger rechtlich Mofas gleichgestellt. Sie müssen eine Versicherung haben, der Fahrer braucht eine Mofa-äquivalente Berechtigung, und sie dürfen auf Radwegen und auf der Fahrbahn fahren. Eine Revolution hat nicht stattgefunden, das Gros des Verkehrs läuft ab wie eh und je.

    Die (bis auf Weiteres hypothetischen) autonomen „Personendrohnen“ könnten vielleicht Ultraleicht-Flugzeugen gleichgestellt werden. Evtl. wird eine neue Unterklasse geschaffen. D.h. man wird eine entsprechende Lizenz benötigen, Luftraumstrukturen und Flugplatzzwang bleiben bestehen. Wenn du mit sonem Teil aus deinem Vorgarten startest, winkt auch in Zukunft eine Strafanzeige. Das ist auch jetzt Stand der Dinge, und allein dieser Fakt verhindert bis auf Weites, dass man damit mal eben zur Arbeit gondelt.

    Es ist ja nicht nur so, daß die „große“ Luftfahrt durch den Individualverkehr in der Luft ergänzt wird.

    Du redest wie der typische Fußgänger, für den Fliegerei nur der Passagierjet ist. Es gibt jetzt Individualverkehr in vielfacher Ausprägung in der Luft, das ignorieren Leute wie du immer völlig.

    Ich weiß du träumst von Flugautos wie bei den Jetsons oder bei Metropolis, aber sowas ist in absehbarer Zeit nicht angesagt und aktuelle Entwicklungen in der Fliegerei, die per se vielleicht interessant sind, haben nichts mit diesen Science-Fiction-Träumen zu tun. Weder sollen sie das aus Sicht ihrer Erfinder, noch sind sie objektiv dazu in der Lage. Du bist in guter Gesellschaft, die Presse verwechselt das auch ständig.

  23. In den USA ist das Privatfliegen schon unter mittelgradig Wohlhabenden sehr weit verbreitet und es werden fast ausschliesslich kleine benzingetriebene Flugzeuge benutzt.

    Ich kann das Argument, dass bei Coptern das Akkuproblem kleiner ist auch nicht ganz nachvollziehen. Klar mag es Kleinstgruppen geben für die genau diese Kombination Sinn macht. Einen möglichen Einsatzzweck kann man sich aber immer vorstellen, wenn man möchte.

    Eigentlich müsste der Autor erklären, wegen welcher technischer Eigenschaften des Fluggeräts, die ein Auto oder ein normaler Helikopter nicht besitzt, das Akkuproblem in diesem Fall weniger schwer wiegt.

    Denkbare Antworten wären eventuell sowas wie „weniger Energieverbrauch pro km“. Aber zu sagen, man will ja nur wenige km fahren deshalb ist das ok; das Argument trifft dann doch genauso auf Elektroautos zu.

    Der Ansatz, dass man Getriebe usw. spart, weil man mehrere kleine Motoren nutzt geht ja schon in die Richtung, aber das hat bei Autos halt auch wenig gebracht.

    Ich glaub die Regulierunsgbedürftigkeit eines Verkehrsmittels hängt davon ab, wie leicht ein lokales Ausweichen möglich ist, also v.a. von Sichtweite, Geschwindigkeit und Trägheit, wobei ich allerdings echt noch nie von Flugzeugkollisionen gehört hab.

  24. wobei ich allerdings echt noch nie von Flugzeugkollisionen gehört hab.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkollision_von_%C3%9Cberlingen
    http://www.pnn.de/pm/435043/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkatastrophe_von_Teneriffa

  25. Ich lese Peters Text nicht so, als wenn es zwingend wäre, dass fliegende Autos oder Fluggeräte für den Hausgebrauch sich zwingend durchsetzen. Sie haben das Potential dazu, wenn, wenn, wenn … . Es also müßig darüber zu diskutieren, was an Faktischem momentan gegen diese Flieger spricht, das ist eine Binse. Das Leben, auch in der Wirtschaft, ist durchsetzt von Regelungen und Gewohnheiten, beeinflusst von Infrastruktur und Regeln. Doch das sind Dinge die sich ständig ändern. Manchmal vorausschauend, von einer Vorstellung einer Zukunft getragen, und manchmal dem Faktischem hinterher hinkend.

    Was den Menschen wirklich antreibt, der Grund ist, warum er etwas mag oder nicht, warum sich dieses oder jenes im Alltag durchsetzt, ist keine technische, auch keine juristische, sondern eine philosophische Frage. Der »Utilitarismus« argumentiert hier mit einem erweiterten Nützlichkeitsprinzip:

    „Mit dem Prinzip des Nutzens ist jenes Prinzip gemeint, das jede beliebige Handlung gutheißt oder missbilligt entsprechend ihrer Tendenz, das Glück derjenigen Gruppe zu vermehren oder zu vermindern, um deren Interessen es geht […] Mit ‚Nutzen‘ ist diejenige Eigenschaft an einem Objekt gemeint, wodurch es dazu neigt, Wohlergehen, Vorteil, Freude, Gutes oder Glück zu schaffen.“

    Für Bentham, von dem dieses Zitat stammt, gibt es nur zwei anthropologische Grundkonstanten: Das Streben nach Freude, sowie die Vermeidung von Schmerz. Interessant dazu auch die ersten zehn Minuten dieses Gespräches von Richard David Precht mit Barbara Bleisch in der Sternstunde Philosophie. Obwohl ich den Precht eigentlich nicht mag, so hat er doch das Talent, Dinge allgemeinverständlich zu beschreiben.

    Wenn wir also von dieser Denke ausgehen, und uns somit mit der Frage beschäftigen, was den Menschen Freude und was ihnen Schmerz bereitet, und beides als die wichtigsten Antriebskräfte für sein Handeln begreifen, dann erübrigen sich eigentlich Fragen danach, ob die fliegenden Kisten kommen oder nicht. Die Nützlichkeit ist gegeben weil sie Freude bereiten, falls sie das tun.

  26. @anorak2, #22:

    Argumente wie die Deinen höre ich mir jetzt seit 10+ Jahren immer wieder an und irgendwann wird das echt langweilig und bringt keinen Erkenntnisgewinn. Interessanterweise sind es meist Privatpiloten 60+, die das ganz furchtbar finden, wenn auf einmal jeder fliegen kann. Die Hersteller sehen das ganz anders. Technology rules -- wenn die Technologie da ist, funktioniert und einen entsprechenden Nutzen bietet, werden die Karten neu gemischt, auch und gerade in der Regelsetzung. Produkte wie der Ehang 184 sprechen eben nicht die Flieger an, sondern die Fußgänger.

    Im übrigen hat jeder das Recht, eine Außenstart- und Landegenehmigung für seinen Garten zu beantragen. Auch kann jeder seine Wiese zu einem Flugplatz erklären und eine entsprechende Betriebsgenehmigung beantragen. Ob das dann auch genehmigt wird, ist natürlich die zweite Frage. Aber irgendwann spült der Bedarf alle möglicherweise noch vorhandenen Bremser in den Amtsstuben einfach hinweg. Selbstverständlich wird der Luftraum neu strukturiert. Piloten wie Du müssen sich halt daran anpassen und sich neu orientieren. Das gefällt Dir nicht, ist aber nicht zu ändern. Und wenn ich von „Städten“ rede, dann sicher nicht von Frankfurt, Köln oder Hamburg. Dann rede ich von New York, Tokyo und Co. Von Metropolen in Nordamerika, in Asien und in Südamerika, die echte Verkehrsprobleme haben. Dort wird man Dinge wie den Ehang 184 als einen Segen empfinden -- und nicht als ein unlösbares verwaltungstechnisches Problem oder gar als Sakrileg. Der Luftraum verliert eben seine Exklusivität.

    Es gibt jetzt Individualverkehr in vielfacher Ausprägung in der Luft, das ignorieren Leute wie du immer völlig.

    Den gibt es für einige tausend Menschen in Deutschland. Und die meisten davon fliegen aus Spaß am Wochenende im Kreis. Kaum jemand deckt seine alltäglichen Mobilitätsbedarfe wirklich mit einem Fluggerät ab. Weil die Technologie noch nicht dafür geeignet ist. Noch nicht.

    Ich weiß du träumst von Flugautos wie bei den Jetsons oder bei Metropolis, aber sowas ist in absehbarer Zeit nicht angesagt und aktuelle Entwicklungen in der Fliegerei, die per se vielleicht interessant sind, haben nichts mit diesen Science-Fiction-Träumen zu tun. Weder sollen sie das aus Sicht ihrer Erfinder, noch sind sie objektiv dazu in der Lage. Du bist in guter Gesellschaft, die Presse verwechselt das auch ständig.

    Da bist Du aber schlecht informiert.

    @ Danny, #23:

    Eigentlich müsste der Autor erklären, wegen welcher technischer Eigenschaften des Fluggeräts, die ein Auto oder ein normaler Helikopter nicht besitzt, das Akkuproblem in diesem Fall weniger schwer wiegt.

    Das steht doch alles im Artikel.

    Ich meinte auch nicht Kollisionen mit anderen Fluggeräten. Das für den Ehang vorgesehene Betriebskonzept bedarf aus meiner Sicht eines Schutzes vor Kollisionen mit Infrastrukturen, mit Gebäuden, Brücken, Strommasten, Antennen usw.. Sonst ist er eben doch nicht so flexibel, daß man einfach sein Ziel auf einer Karte antippt. Die Drohne muß ja selbstständig landen und eben auch eine dafür geeignete Fläche identifizieren. Am Anfang also wird man eher auf fest definierten Routen unterwegs sein (was auch die von anorak2 so intensiv angesprochene Genehmigungsproblematik neutralisiert). Diese müssen dann auch regelmäßig überprüft werden, damit nicht doch auf einmal irgendwas im Weg steht, was am Tag vorher noch nicht da war.

    @ Quentin, #25:

    Genau. Du hast den Text ganz richtig verstanden.

  27. @Krishna #21

    Die Paketdronen fliegen mit Verbrennungsmotor. Ein Test damit wurde auch schon zwischen Festland und den Ostfriesischen Inseln gemacht.

    Eine Akkuladung reicht dafür nicht und auch nicht die Leistungsfähigkeit der Akkus, um das zusätzliche Gewicht zu tragen.

    Ich hatte mir auch schon überlegt irgendwann ein E-Rad zuzulegen. Aber bei 20 km Reichweite bringt mir das nichts. Da müsste ich täglich einen 2ten Akku mitschleppen. Und die sind auch noch schwer.

  28. PS

    Vor etwa einem Jahr ist eine Drone in den Luftraum des Flughafen Bremens eingetreten. Da war etwas los. Die Polizei leitetet eine Fahndung ein und das ging groß durch die Presse. Der „Übeltäter“ wurde gesucht! In Bremen hat sich das mit den E-Flugauto aus diesen Gründen schon erledigt.

    Man stelle sich vor ein Herr Robert Geis, oder seine Frau Carmen setzt sich angetrunken als „Pilot“ in solch ein E-Flugauto. Denn das wird die erste Klientel für solche Transportfahrzeuge sein. Und unter stehen ein paar Autonome mit ihren Laserpointern und blenden die aus Protest noch. Oder schießen Silvesterraketen ab.

  29. PPS

    Vermeintliches Ufo: Unbekanntes Flugobjekt stört Luftverkehr in Bremen

    Ein nicht identifizierbares Fluggerät hat für Aufregung am Bremer Airport gesorgt. Das vermeintliche Ufo tauchte wiederholt auf dem Radar auf, mehrere Flüge waren beeinträchtigt. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

    http://www.spiegel.de/panorama/vermeintliches-ufo-sorgt-fuer-flugausfall-am-flughafen-bremen-a-942127.html

  30. Induviduelles Fliegen ist cool.
    Somit wird es kommen.

    Was Reichweite anbelangt, ist sowohl beim E-Auto als auch beim E-Flugzeug Akku schlecht.
    Wasserstoffbrennstoffzelle ebenfalls, wegen Speicherbarkeit des Wasserstoffs.

    Was aber bei beiden geht ist z.B. etwas in der Art einer Direktmethanol-Brennstoffzelle, bzw einer Hochtemperatur Erdgasbrennstoffzelle.
    Die Varianten in letzterer Richtung haben den Energievorrat nach wie vor in einfach zu speichernden und zu transportierenden Kohlenwasserstoffen, produzieren jedoch geräuschlos Strom.

    Einen Wirkungsgrad von 30% kann man verschmerzen, wenn man dafür fliegen kann. Jetzt ist der Wirkungsgrad ja auch nicht unbedingt besser.

    Elektromobilität auf der Straße und in der Luft wird kommen. Und wenn dann nur über Brennstoffzellen. Akkupakete* sind einfach zu doof in der Handhabung und Energiedichte.

    mfg

    * ja, eine Brennstoffzelle ist auch ein Elektrochemischer Apparat und somit ein „Akku“, aber lassen wir Akku mal im herkömmlichen Sinne

    PS erinnert sich noch jemand an Peter Hellers Text über den Volokopter und das fahrende Flugzeug (fliegendes Auto genannt). Peter Heller schrieb dabi in Bezug auf Innovation über letzetres wohlwollender. Gut, daß er seine Meinung geändert hat. Denn eine Personenbeförderungsdrohne ist einfach „geil“

    PPS Regularien lassen sich anpassen. Und wenn D zu verkorkst ist, wächst das ganze in einem Land der Nichtbedenkenträger und kommt irgendwann dann doch zu uns.

  31. Sind ja alles schöne Visionen diese E-Autos oder E-Fluggeräte.
    Aber mal ehrlich…abgesehen von dem Hohen Preis und den geringen Nutzen (Lastzuladung und Aufladedauer) gibt es doch da noch Probleme mit der Infrastruktur. Wo sollen all die ganzen sperrigen E-Hubschrauber parken und wo sind die ganzen E-Ladeseulen. Wie kann man so einen E-Hubschrauber bei dem jetzigen Wetter (Starkwind, Regen- und Schneeschauer) überhaupt sicher fliegen bzw. überhaupt in der Luft halten, wenn die Sicht gleich Null ist.
    Massenuntauglich sind solche Gerätschaften also nicht nur wegen ihres hohen Preis, sondern eben auch wegen der Sperrigkeit und der anspruchsvollen Bedienung/Anfälligkeit. Sei es beim Fliegen oder beim Laden (Technik).
    Weiterhin sind diese E-Geräte Visionen nicht für Off Road tauglich und auch nicht in großräumigen Gebieten. Und wo die Räume klein sind, da sind sich die E-Visionen dann selbst im Weg.
    Ist zwar eine schöne Spielerei für Millionärs Töchter oder Söhne aber für die Allgemeinheit unzureichend.

  32. @PH #26

    Argumente wie die Deinen höre ich mir jetzt seit 10+ Jahren immer wieder an und irgendwann wird das echt langweilig und bringt keinen Erkenntnisgewinn.

    Da kann ich nix für, ich äußere sie zum ersten Mal :)

    Interessanterweise sind es meist Privatpiloten 60+, die das ganz furchtbar finden, wenn auf einmal jeder fliegen kann.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass Privatpiloten Sachkenntnisse mitbringen und auf der Basis dieses Wissens Probleme antizipieren. Wenn jeder fliegen könnte fände ich das ganz toll, aber solche autonomen Yuppie-Spielzeuge würden uns wahrscheinlich keine Demokratisierung auf dem Gebiet bringen, sondern eher ausgrenzend wirken. Ich erkläre weiter unten warum ich das befürchte.

    Übrigens sind Privatpiloten nicht alle gleich. Es gibt zwar eine Snob-Fraktion darunter, aber das ist nur eine Teilmenge.

    Produkte wie der Ehang 184 sprechen eben nicht die Flieger an, sondern die Fußgänger.

    Sie sprechen reiche Leute an. Du hast ja das Preisschild schon erwähnt.

    Im übrigen hat jeder das Recht, eine Außenstart- und Landegenehmigung für seinen Garten zu beantragen. Auch kann jeder seine Wiese zu einem Flugplatz erklären und eine entsprechende Betriebsgenehmigung beantragen.

    Da sehen wir schon, dass das nichts für Ottonormal-Großstadtbewohner ist.

    Selbstverständlich wird der Luftraum neu strukturiert. Piloten wie Du müssen sich halt daran anpassen und sich neu orientieren.

    Ich befürchte nicht Veränderung sondern Verdrängung. Denn: Von der Logik her ist zu erwarten, dass alle anderen Fluggeräte irgendeine Antikollisions-Avionik einbauen müssen, damit diese autonomen Drohnen nicht mit ihnen kollidieren, da diese ja auf solche Automatiken angewiesen wären um potenzielle Kollisionsgegner zu erkennen. Das bedeutet eine zusätzliche Kostenbelastung, die für viele die sich das ohnehin nicht ganz billige Hobby Fliegen derzeit gerade so leisten können, das Aus bedeuten könnte. Und das nur damit ein paar planlose Snobs zur nächsten Champagnerparty karriolen können -- und es werden bei den Preisen nur Snobs sein können, nicht Oma Puvogel auf ihrem täglichen Weg zu Aldi. Da hätte ich schon was gegen.

    Und wenn ich von „Städten“ rede, dann sicher nicht von Frankfurt, Köln oder Hamburg. Dann rede ich von New York, Tokyo und Co.

    Der Luftraum über New York ist noch viel restriktiver geregelt als bei uns. Die deutschen Regulierungen sind gegenüber den amerikanischen geradezu liberal.

    Der Luftraum verliert eben seine Exklusivität.

    Die kontrollierten Lufträume wurden nicht eingerichtet, um eine „Exklusivität“ herbeizuführen, sondern um das Landen und Starten an großen Verkehrsflugplätzen frei von Kollisionsgefahren zu halten. Diese kontrollierten Bereiche sind mit Rücksicht auf andere Luftraumnutzer so klein wie irgend möglich gezogen, eben genau um Exklusivität und Verdrängun g der Kleinen durch die Großen zu vermeiden.

    Den gibt es für einige tausend Menschen in Deutschland. Und die meisten davon fliegen aus Spaß am Wochenende im Kreis. Kaum jemand deckt seine alltäglichen Mobilitätsbedarfe wirklich mit einem Fluggerät ab. Weil die Technologie noch nicht dafür geeignet ist. Noch nicht.

    Die Technologie wäre dafür geeignet, nur nicht das deutsche Wetter. Die Hälfte der Zeit kann man bei uns nämlich keinen SIchtflug betreiben, und Instrumentenflug ist aus mehreren Gründen zu teuer. In Gegenden mit 300 klaren Tagen im Jahr ist das ein anderer Schnack.

  33. Es gibt auch Wellenlängenbereiche, da ist Wasser/Nebel/Dunst etc. durchsichtig.
    Fliegen nach Kamera, Karte und GPS.

    Das ist alles Zeug das automatisiert nicht gegeben war, als die ganzen Luftraumregularien aufgestellt wurden.
    Auch das verlegen des gesamten Linienflugverkehrs auf einige virtuelle Luftstraßen hatte man früher ja gemacht, um die Übersicht zu behalten. Dieses System wurde ja bereits entzerrt.
    Ich sehe nicht warum man nicht Korridore (z.B. bis maximaler Höhe x) für induvidualluftverkehr freihalten können soll.

    Und das Antikollisionssystem für diese induviduellen Fluggeräte sind auch erst nötig wenn deren zahl groß ist. Und ist deren zahl groß, so sind sie günstig zu haben.
    So lange das ganze eine elitäre Snobveranstaltung ist, braucht man eben mangels dichte keine Sonderinstrumente (auch für die anderen Luftraumteilnehmer)

    Daneben:
    Heute haben wir ja dieses problem.l Hubschrauber, Flugzeuge sind teuer, deswegen abgesehen vom Segelflugverein etc. etwas für wohlhabende. Der Pilotenschein ist ebenfalls teuer.

    Eine einfach baubare Drohne, die auch durch Massenfertigung in den Preisbereich eines normalen Automobils kommen kann, und Aufgrund einfacher handhabung keinen teueren (überteuerten??) Pilotenschein erfordert, das ist doch gerade eine demokratisierung des Luftraums. Denn dann kann eben gerade jeder fliegen.

    Und wenn die USA mitlerweile zu Bürokratisch sind, so wächst das ganze halt in China.

    mfg

  34. Interessant ist, daß eine Botschaft des Artikels überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird: Neue technische Paradigmen können nur dort wachsen, wo sie einen neuen Nutzen ermöglichen. Das Bestehende zu substituieren ist fast unmöglich. Im Prinzip antworte ich hier -- und in einer Reihe weiterer noch geplanter Texte -- auch auf die Frage, wie man denn nun Kernenergie promoten soll, wenn man Diskussionen mit Gegnern nicht führen möchte

    @ mrotz, #30:

    PS erinnert sich noch jemand an Peter Hellers Text über den Volokopter und das fahrende Flugzeug (fliegendes Auto genannt). Peter Heller schrieb dabi in Bezug auf Innovation über letzetres wohlwollender. Gut, daß er seine Meinung geändert hat. Denn eine Personenbeförderungsdrohne ist einfach „geil“

    Vorsicht, ich habe meine Meinung überhaupt nicht geändert. Ich betreibe einfach nur keine Ausschließeritis. Ich setze eigentlich auf die Tragschrauber-Technologie, obwohl natürlich die einfache Steuerung von Volocopter und Ehang einen enormen Vorteil darstellt. Der Verzicht auf Ruder gestattet eben den Verzicht auf eine langwierige Pilotenausbildung. Ich habe zwar selbst noch nicht in einem Volocopter gesessen, aber ich kenne die Leute von e-Volo ganz gut. Nach nur zehn Minuten behaupten die, hätte jeder Mitarbeiter das Ding fliegen können. Das scheint mir realistisch. Und noch einmal: Den Ehang soll und darf man nicht selbst fliegen. Es sind auch gar keine Bedienelemente dafür vorgesehen.

    Ich denke halt, jeder dieser Ansätze ist es wert, verfolgt zu werden. Jeder dieser Ansätze hat einen spezifischen Vorteil. Jeder dieser Ansätze hat auch Nachteile, das ist nicht die Frage. Da ich dem Vorsorgeprinzip nicht folge, interessieren mich die Nachteile an der Stelle nicht. Sondern nur die Frage: Wie kann man die Vorteile so nutzen, daß die Kunden sich ein solches Gefährt auch kaufen und einsetzen?

    Alles hängt an den Einsatzszenarien und obwohl ich nun schon viele Artikel dazu geschrieben habe, wurde das immer noch nicht verstanden. Man kann tausend Szenarien konstruieren, in denen der Ehang und die anderen Ideen nicht funktionieren. Aber genau das eine, in dem diese Systeme alle ihre Vorteile ausspielen können, genau das eine, in dem den Pionierkunden der Nutzen den zu Beginn hohen Anschaffungspreis wert ist, genau das eine, in dem die Nachteile nicht mehr ins Gewicht fallen, genau dieses Einsatzszenario begründet den Markt. Mit enormen technischen und ökonomischen Perspektiven.

    Ich möchte dazu noch einmal auf den „Vorläufertext“ verweisen:

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/auch-zukunft-mobil/#comment-67007

    @ anorak2, #32:

    Das liest sich ungefähr so: Man wird nie über das Internet Bilder oder gar Videos verbreiten können, weil ein Akustikkoppler niemals die erforderliche Bandbreite bereitstellen kann. Ich mag diese Analogien sehr. Weil sie treffend sind.

  35. @Peter Heller

    Peter, kann es sein, dass dir bei dem Artikel die Pferde durchgegangen sind? Ich teile zwar deine Fortschrittsgläubigkeit, nur ignorierst du hier die Logik. Für dich zählt nur noch Entusiasmus und Hoffnung auf eine tolle spannende Zukunft.

    Wenn dein geliebter Multikopter in naher Zukunft 100km Reichweite hat statt 20 km, dann hat ein Model S 2500km Reichweite. An der Stelle würde sich das Problem das Nachladens erledigen, da keiner mit seinem Auto 2500 km in einem Rutsch fährt und die paar Menschen, die diese Strecke an einem Tag zurück legen, würden dann auf das Nieschenprodukt Verbrenner zurückgreifen, wenn die Standzeit zu kostbar ist.

    Berta Benz hatte keinen Führerschein.

    Und die Gebrüder Wright keinen Flugplatz.

    Wir stellen Gesetze und Regeln auf um das gesellschaftliche Zusammenleben für alle so angenehm wie möglich zu machen. Wenn auf Deutschlands Feldwegen nur ein Auto unterwegs ist, ist das für die Gesellschaft irrelevant. Wenn 1 Mio Autos auf Deutschalnds Straßen unterwegs ist, sieht das anders aus, denn das Risiko über den Haufen gefahren zu werden steigt. Für die Gebrüder Wright gilt das gleiche. Wenn nur ein Flugzeug vorhanden ist und das auch nur 200 m weit fliegt, ist die Chance, dass es einem Fußgänger auf den Kopf fällt recht gering.

  36. Die Sensortechnik zur Antikollision existieren doch bereits, wenn auch bloss im Kleinen (Staubsaugroboter),
    es wird also moeglich sein, die groesser und fuer andere Entfernungen zu entwickeln.

  37. Noch zur Ergänzung: Ehang hat dieses verräterische Video auf seiner Seite, dem man das erste Einsatzszenario entnehmen kann. In Las Vegas, auf einer Route zwischen Hotels und Kasinos mit entsprechend markierten Landeplätzen (sinnigerweise mit dem Ehang-Logo), damit eine nach unten gerichtete Kamera in dem Gefährt sie auch erkennt und die automatische Landung überwacht. Ob das nun reine Phantasie ist oder ob man mit den Hotel- und Kasinobetreibern schon Gespräche führt, weiß ich natürlich nicht. Aber in San Francisco hat man ja schon ein Büro bezogen…

  38. Kleiner Nachtrag…Stichwort „Antikollisions-Avionik“…..hierdruch vergrößert sich der Sperraum noch mehr. Somit benötigt man einen noch größeren Parkplatz bzw. Lande- und Abflugbereich. Wie groß sind denn die entsprechend makierten Landeplätze von Ehang….zwei-drei Autoparkplätze groß….?

  39. @oxybenzol, #35:

    Peter, kann es sein, dass dir bei dem Artikel die Pferde durchgegangen sind?

    Nein, kann nicht sein.

    Wenn dein geliebter Multikopter in naher Zukunft 100km Reichweite hat statt 20 km, dann hat ein Model S 2500km Reichweite.

    Der Ehang hat 100 kg Leermasse, nicht 1.500. Er muß nur den Luftwiderstand überwinden, nicht aber den Rollwiderstand. Er kann aerodynamisch viel günstiger gebaut werden. Er ist im Betrieb nicht ständigen Brems- und Beschleunigungsvorgängen unterworfen.

    Ich „liebe“ keine Maschinen und vor allem werbe ich nicht unter Ausschaltung der Vernunft für chinesische Produkte. Ich sehe, was in der Batterietechnologie noch möglich ist und was nicht. Und ich sehe die drei größten Hindernisse auf dem Weg zum Individualverkehr in der Luft: Lärm, Lärm und Lärm.

    Der Ehang ist vor allem ein Symbol. Das die Leute auf neue Ideen bringt. Diesen Aspekt nicht zu nutzen, halte ich für fahrlässig. Am Ende ist das Gerät vielleicht nur eine historische Randnotiz oder es bleibt für immer ein Nischenprodukt. Keine Ahnung. Aber es ist erstens verdammt gut überlegt und zweitens -- auch wenn noch im Demonstrator-Stadium -- verdammt schnell realisiert worden.

    Es ist schon interessant. Ich hatte den oben verlinkten „Vorläufertext“ geschrieben, und den Ehang bewußt darin nicht erwähnt. Weil ich mir dachte, die Leute würden über die Maßen skeptisch sein. Dann wollte ich mit dem Ehang nachziehen. Weil das Gerät vor allem zwei Dinge vermittelt: Die Botschaft, daß es möglich sein könnte und die clever genutzte technische Konvergenz von Elektromobilität, Informationstechnologie und Leichtbau. Darauf sollte eigentlich jeder anspringen. Und sich gleich mal überlegen, wie man es denn noch besser machen könnte. Ich würde zum Beispiel kleine und starre Hilfstragflächen anbringen (vielleicht ausfahr- oder ausklappbar), die zusätzlichen Auftrieb erzeugen, dadurch die Effizienz steigern und die Reichweite erhöhen. Solche einfachen Tricks nutzen bei Autos eben nichts, weil diese unter ganz anderen Randbedingungen funktionieren müssen.

    Eine Stunde ist keine Utopie, sondern eine realistische Möglichkeit. Der eGyro schafft auch schon 45 Minuten.

  40. @Hoffmann

    Ist zwar eine schöne Spielerei für Millionärs Töchter oder Söhne aber für die Allgemeinheit unzureichend.

    Ach nöööö….Du kleiner Miesepeter, ick will mal aus gegebenen Anlass das Mobiltelefon anführen.

    Die ersten Mobilfunkgespräche wurden über in Kraftfahrzeugen montierte Endgeräte – Autotelefone – im Jahr 1946 möglich. Die US-Firma Bell Telephone Company bot ihren Mobile Telephone Service an, über den am 17. Juni 1946 in St. Louis die ersten Gespräche geführt wurden; ab 2. Oktober desselben Jahres war ein Autotelefonservice der Illinois Bell Telephone Company in Chicago verfügbar.[6]

    Die ersten deutschlandweit verwendbaren Autotelefone gab es 1958. Die Geräte waren wegen der für die Funktechnik verwendeten Vakuumröhren recht groß. Gespräche wurden handvermittelt, die Gerätepreise lagen bei etwa 50 % des Wagenpreises. (A-Netz)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mobiltelefon#Geschichte

    Obwohl die Dinger schweineteuer waren…..gabs doch Leute, die sowas gekauft haben….denn es gibt neben den millionen von Bedenkenträgern eben auch Pioniere….die es einfach kaufen und benutzen, wenns am Anfang auch nur gutbetuchte Leute waren…..rennt heute auch der ärmste Flüchtling schon mit solch einem Ding durch die Gegend.
    Wenn der Nutzen überwiegt, wird auch die Infrastruktur dafür geschaffen (Unmengen von Sendetürmen)…..und was vor 30 Jahren nur den Millionären vorbehalten war…ist heute selbstverständliches Allgemeingut.

    Wenn man schnellstmöglich von A nach B kommen will (besonders inner Großstadt) ….sind diese fliegenden Dinger unschlagbar…..und Hausdächer gibbet ja genug, wo die landen können….und in Zeiten, wo viele Hersteller schon mit selbstfahrenden Autos experimmentieren……dürfte auch ein selbstfliegender Miefquirl technisch möglich sein.
    Der Rest findet sich dann von ganz alleine.

    Onkel Heinz……gelegentlicher Optimist

  41. @Krishna

    Die Sensortechnik zur Antikollision existieren doch bereits

    Und da liegt ein weiteres Problem. Die Klimaschützer zerreißen sich ja gerade den Mund um das fliegende Auto. Dort wird es mit Sicherheit auch autonome „Spinner“ geben, die dann Luftballons steigen lassen, direkt vor dem Flugauto.

    Zudem wurde schon die Magnetschwebebahn, nach dem Unfall, erfolgreich verhindert. Die fahrt nur in China.

    Und auch als eine Flugdohne kürzlich erst bei einen Skirennen direkt neben den Rennläufer abstürzte, war Alarm in den Bergen.

  42. PS

    Und ein Flugauto ist auch ein Gefahr durch potentielle Attentäter. Damit kann man mal schnell mit 10 kg Plastiksprengstoff beladen in den Reichstag, oder das Bundeskanzleramt fliegen. Oder auf irgendein anderes Ziel. Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke, etc. Sogar ferngesteuert.

  43. @Peter

    Ich sehe, was in der Batterietechnologie noch möglich ist und was nicht.

    Was ist denn möglich und was nicht? Ist der Lithium-Luft-Akku nicht möglich? Du weisst doch selbst genau, du kannst nur von dem ausgehen, was du kennst. Wissen das noch nicht existiert, kannst du in deine Überlegungen nicht einbeziehen. Was hätte wohl ein Computeringenieur über die Zukunft der Computer gesagt, zu einem Zeitpunkt an dem der Transistor noch nicht existierte? Was war die vorherrschende wissenschaftliche Meinung zu einlagigen Kristallen, bevor man Graphen entdeckt hat? Kann es sein dass sich deine Fortschrittsgläubigkeit nur auf Dinge bezieht, welche die in deinem Sinne richtige Zukunft darstellen?

  44. @43

    Man kennt die chemische Spannungsreihe und kann danach die absolute pysikalisch maximale Energiedichte einer Batterie bestimmen.
    Für e-Antrieb mit großer Reichweite verbleibt die Brennstoffzelle, die man auch mit Methanol/Erdgas beschicken kann.

    mfg

  45. @ oxybenzol, #43:

    Was ist denn möglich und was nicht?

    Etwa 10% der Energiedichte von Benzin/Diesel sind technisch realisierbar. Da liegen die physikalischen Grenzen elektrochemischer Speicher. Ich hatte das doch schon einmal beschrieben.

    Bedenkt man die höhere Effizienz des E-Motors in der Umwandlung, landet man bei etwa 3 oder 4:1. D.h. mit 50 kg Batteriemasse kommt man so weit wie mit 15 kg Sprit. Der Ehang käme damit eben etwa Korrektur: mit Sicherheit mindestens 100 km weit bei 100 km/h. Mit optimierter Aerodynamik noch etwas weiter. Das Problem sind nicht die Reichweiten, sondern die Ladezeiten. Das gilt auch für E-Autos. Man folge auch mal den Links in den Texten, die ich schreibe, dann wird vieles klarer.

    @ Krüger, #41-42:

    Jetzt werden Sie albern.

  46. @ oxybenzol, #43:

    Kann es sein dass sich deine Fortschrittsgläubigkeit nur auf Dinge bezieht, welche die in deinem Sinne richtige Zukunft darstellen?

    Konkrete technische Paradigmen kann man nicht vorhersehen. Aber stabile Langzeittrends lassen sich ebenso identifizieren wie Faktoren, unter denen diese brechen können. Rechengeschwindigkeit ist ein stabiler Langzeittrend schon seit den mechanischen Rechensystemen des 19. Jahrhunderts. (Motorisierter) Individualverkehr ebenso. Das Marktwachstum im UL-Bereich (seit den 1980ern) auch. Wie der IV in der Luft am Ende genau aussehen wird, weiß ich nicht. Daß er kommt, scheint mir sicher. Hier einen Trendbruch herbeizuführen, wäre echt schwierig. Die Vorgehensweise hatte ich auch schon mal beschrieben und das Thema IV in der Luft auch. Hier und hier.

  47. @Micha

    Oder auf irgendein anderes Ziel. Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke, etc. Sogar ferngesteuert.

    Also bitte…..10 kg Plastik…..auf ein Reaktorgebäude, das wie in Finnland, für den Absturz eines A380 ausgelegt wurde?
    Die Kuppel besteht aus massiven 4,80 m Stahlbeton…das Ding wackelt nich mal, bei den kleinen Blitzknaller.
    Und Bundeskanzleramt…..da reicht ne Flugverbotszone mit Raketen-Luftabwehr……(wenn nicht sowieso schon vorhanden is)…
    So,ne Plastschachtel mit Propeller…..stellt wohl kaum eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar……zumal es ja zu Hauf Hubschrauber gibt, die man ja auch zu fiesen Attentaten nutzen könnte.
    Nöö…..dat is echt zu weit hergeholt…..da gibbet janz andere Sachen….um eine Nation in die Steinzeit zu bomben.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/11/manoever-usa-wollen-totalen-blackout-nach-terror-angriff-simulieren/

    Angeblich, laut Studien der CIA……würde es ausreichen, 9 Knotenpunkte im Höchstspannungsnetz platt zu machen…..um die USA für Wochen stromlos zu machen.
    Und mal ehrlich…….wenn Grennpeace einfach mal so am Bundestag hoch und runter krabbeln kann…..ham wa ganz andere, konkrete Gefährdungslagen in DE.

    Übrigens…..manch fiese Verbrecher zünden ihre Sprengsätze per Handy…….willste die nun auch verbieten?
    Onkel Heinz…….auf dem Teppich bleiben

  48. @Micha
    Nachtrag……ick habs gefunden:
    http://time.com/23281/report-u-s-could-be-plunged-into-blackout-by-minimal-attacks/

    Sorry Peter…..geht etwas von deinen fliegenden Plasteschüsseln wech……dient aber dazu, den armen Micha etwas die Angst vor motorisierten Stubenfliegen zu nehmen.

    H.E.

  49. @Peter

    Konkrete technische Paradigmen kann man nicht vorhersehen. Aber stabile Langzeittrends lassen sich ebenso identifizieren wie Faktoren, unter denen diese brechen können. Rechengeschwindigkeit ist ein stabiler Langzeittrend schon seit den mechanischen Rechensystemen des 19. Jahrhunderts.

    Die Rechengeschwindigkeit ist nur deshalb ein stabiler Trend, weil der Transistor erfunden wurde. Röhren und Relais lassen sich nun mal nicht beliebig verkleinern. Man hat den Transistor aber nicht erfunden, weil man wollte, dass der Trend beibehalten wird. Erfindungen benötigen nun mal bestimmte Grundlagen, so wie die erste Batterie von Volta. Ohne diese Batterie hätte sich die Wissenschaft mit Elektrizität nie beschäftigen können. Bei der Rechengeschwindigkeit ist es zudem so, dass der Trend seit der Taktfrequenzausreizung ins Stocken gerät. Die Strukturgrößen werden zwar nach wie vor kleiner, was nach Intel aber auch etwa ab 2025 vorbei ist, aber die Rechengeschwindigkeit steigert sich nur noch theoretisch, zumindest wenn man die Hauptprozessorentwicklung betrachtet. Dort haben wir heute halt 8 Kerne statt einem, aber Prozesse sind nicht beliebig parallelisierbar.
    Bei der Geschwindigkeitsentwicklung von Bahn oder Flugzeug ist das Ende ja schon eine Weile erreicht. Es wäre zwar mehr machbar, nur ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll.

    Noch mal zum EHang. In seiner jetztigen Form, auch wenn er 100km Reichweite hätte und nur 100.000€ kosten würde, wäre er nur etwas für vieleicht 5% der Bevölkerung. Das Verkehrsproblem wird dadurch aber nicht behoben, denn die anderen 95% sind immer noch auf der Straße. Und selbst wenn es 40.000€ kostet, hätte man das gleiche Problem wie beim E-Auto. Der Mensch hat nur das Geld für ein persönliches Transportmittel in diesem Kostenbereich. Es soll daher möglichst alle Transportprobleme lösen, was mit 100 km Reichweite nicht geht.
    Das bestmögliche Szenario sehe ich daher in Form von Lufttaxis oder besser noch Luftbussen, also min 10 Personen. An der Stelle könnten die Kosten nicht ganz so problematisch sein, da die Stadt ja ihr Transportproblem lösen will und daher diese Transportform subventioniert.

  50. @oxybenzol #49

    Das bestmögliche Szenario sehe ich daher in Form von Lufttaxis

    So ist doch das Gerät sowieso angedacht. Der Besitzer ist nicht „ein“ reicher Mitbürger, der es sich leisten kann, sondern gewissermaßen Taxi-Unternehmer, der damit Geld verdient.

  51. @Heller

    9/11 hat es auch gegeben. Wenn Flugautos frei fliegen können, dann ist das für Anschläge natürlich auch ein geeignetes Gefährt.

    Ich würde es als Terrorist so machen. Wer sollte einen aufhalten? Man kann überall hin fliegen.

    @Krishna

    Bei einem Kernkraftwerk muss man nur auf die Kühlwasserzufuhr „zielen“. Siehe Fukushima.

    Und auf der Autobahn gibt es auch schon jeden Tag 5 gemeldete Geisterfahrer und etliche Selbstmörder. Wenn wir den Luftraum frei geben, haben wir die natürlich auch dort. Mit freien Flug.

  52. @Micha #51
    Es gibt folglich genug Terrorvehikel, sonstige, recht kräftige Drohnen gibt es auch schon, da kommt’s nicht mehr auf Lufttaxi-Drohnen an (die ja angeblich nicht oder nur wenig verkauft werden)

  53. @Peter

    Etwa 10% der Energiedichte von Benzin/Diesel sind technisch realisierbar. Da liegen die physikalischen Grenzen elektrochemischer Speicher. Ich hatte das doch schon einmal beschrieben.

    Bedenkt man die höhere Effizienz des E-Motors in der Umwandlung, landet man bei etwa 3 oder 4:1. D.h. mit 50 kg Batteriemasse kommt man so weit wie mit 15 kg Sprit. Der Ehang käme damit eben etwa Korrektur: mit Sicherheit mindestens 100 km weit bei 100 km/h. Mit optimierter Aerodynamik noch etwas weiter. Das Problem sind nicht die Reichweiten, sondern die Ladezeiten. Das gilt auch für E-Autos. Man folge auch mal den Links in den Texten, die ich schreibe, dann wird vieles klarer.

    Warum ist die Ladezeit ein Problem? Das Ladeproblem existiert nur im Kopf. Wir sind es gewohnt zum Tanken zur Tankstelle zu fahren. Nur kann man an der Tankstelle nichts anderes machen. An der Stelle ist klar, dass man dort nur möglichst kurz verweilen will. Wenn es aber Lademöglichkeiten am Supermarkt, Kino oder Restaurant gibt, sieht es anders aus. Man fährt nicht zum Supermarkt um dort das Auto aufzuladen, sondern um dort einzukaufen, das Laden läuft nebenbei.

    Die Masse spielt beim Auto eine untergeordnete Rolle. Das sieht bei einem Flugzeug oder einer Passagierdrohne ganz anders aus. Denn im 1. Fall muss ich nur die Rollreibung überwinden, im 2. Fall die Gravitation.

  54. @MK #42

    Und ein Flugauto ist auch ein Gefahr durch potentielle Attentäter. Damit kann man mal schnell mit 10 kg Plastiksprengstoff beladen in den Reichstag, oder das Bundeskanzleramt fliegen.

    Mit einem normalen Auto auch.

    Oder auf irgendein anderes Ziel. Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke, etc. Sogar ferngesteuert.

    Alle Kernkraftwerke sind deswegen mit kreisförmigen Flugbeschränkungsgebieten umgeben. Der Reichstag ebenso. Das Flugbeschränkungsgebiet um den Reichstag wurde übrigens erst 2005 eingerichtet, nachdem kurz zuvor ein Ultraleicht-Pilot durch Crash auf dem Platz der Republik Selbstmord beging (es stellte sich später heraus, dass er Tags zuvor seine Frau umgebracht hatte). Eine Fahrverbotszone um den Reichstag hat man aber versäumt.

  55. @40.Heinz Eng
    Ich bin nur Realist. Diese fliegenden Autos sind halt nichts für den „Engen Raum“ brauchbar. In den weiten der USA oder Russland mag ja so ein fliegendes Auto eine gute Sache sein. Wenn man das nötige Kleingeld dazu hat. Aber Alltagstauglich bzw. als Massenware taugt das überhaupt nicht. Und das Mobil Telefon war nur eine Weiterentwicklung des Telefon damit man eben mobil erreichbar war. Die Funktechnik war ja schon gegeben und es war dann nur noch eine Frage der Zeit bis das Mobile Telefon von der Gesellschaft als Bereicherung und somit als Massenware verstanden und angenommen worden ist. Also ein echter Nutzen -- Mehrwert für die Markt-Gesellschaft.

    Es gibt zb. schon seit Jahrzehnten das Elektroboot….aber bis heute konnte dieses Elektorboot ein Motorboot nicht das Wasser reichen. Es gibt einen Nischenmarkt für E-Boote aber mit Diesel und Oel betriebene Boote können die eben nicht mithalten. Und genauso wird dies beim Tesla und bei den E-Flugautos verhalten.
    Die Produktion diese E-Autos und E-Flugautos und was eben noch alles mit Elektro und Batterie zu tun hat basiert zum gorßen Teil auf Fördergelder und Subventionen von Staaten. Eine Markt bzw .Massenmarkt für diese Elektro-Batterie Produkte wird es jedoch nicht geben. Dazu überwiegen einfach die Nachteil. Und der Mensch und der Technische Fortschritt basiert nun mal auf der Schaffung von Mehrwerten. Das Mobiltelefon war so ein Mehrwert für die Masse der Verbraucher. Da stimme ich Dir zu.

  56. @45.Peter Heller
    Die Problem sind nicht nur die langen Ladezeiten sondern auch die geringe Zuladung und die Unwegbarkeiten einer Strecke. Jede kleine Abweichung von der ursprünglichen Berechnung wird gnadenlos mit mehr Energieaufwand zu Buche schlagen. Gegenwind, Seitenwind, Regen, schlechte Sicht, Kälte, Wärme, Ausweichmanöver von Vögeln oder anderen unvorhersebaren Flugobjekten….wo soll hier als ein Nutzen und Mehrwert sein, wenn der Besitzer immer damit rechnen muss, dass er nicht pünktlich zum Termin erscheint oder immer mit einer Notlandung rechnen muss bzw. keine Zuladung sich erlauben darf….?

  57. @Krishna Gans #50
    Lufttaxi oder Busse sind ja ganz schöne Worte aber der größte Feind eines Batterieangetriebenen Fahr- bzw. Flugzeug ist doch immer noch das Gewicht. Oder sieht man das jetzt anders?

  58. Ich glaube, dass von vielen in dieser Diskussion ein ganz wesentlicher Aspekt aus Peters Text nicht angekommen ist. Nämlich wenn gesagt wird, weil sich elektrische Antriebe bei Booten , Autos etc. nicht durchgesetzt haben, wird das beim Fliegen auch so sein. Dabei sind die Grundvoraussetzungen völlig unterschiedlich. Ein Elektroboot oder Elektroauto hat keinen oder nur einen geringen Mehrwert gegenüber benzingetriebenen Versionen. Dafür aber viele Nachteile, wie höherer Preis, geringere Reichweite und lange Ladezeiten.

    Wenn ich mich skeptisch gegenüber Elektoauto-Enthusiasten bezüglich zukünftiger Entwicklungen bei der Speichertechnologie äußere füge ich gerne hinzu, dass ich mir trotzdem kaum etwas mehr wünschen würde, als deutlich bessere Stromspeicher. Allerdings nicht unbedingt für Autos, sondern vor allem für Fluggeräte.

    Der Grund ist einfach. Mit dem elektrischen Antrieb von Quad- Hexa- oder sonstwelchen Multikoptern kann man Fluggeräte realisieren, die mit Verbrennungsmotoren schlicht nicht denkbar wären. Die Steuerung und Stabiliesierung dieser Drohnen erfolgt durch permanentes regeln und aufeinander abpassen der Drehzahl und Leistung der einzelnen Motoren. Solche fein, schnell und einfach elektronisch zu regelnde und zu überwachende Motoren gibt es nur elektrisch.

    Ich könnte mir vorstellen, dass man für künftige (größere) Modelle auch einen Ansatz wählen könnte, wie er in Plugin-Hybriden teilweise schon zum Einsatz kommt. Eine relativ kleine Batterie wird dabei durch einen Verbrennungsmotor als Generator aufgeladen. Nachteile sind dann natürlich das höhere Gewicht, höhere Kosten und eine deutlich erhöhte Geräuschentwicklung. Wobei man dann zumindest Start und Landung rein elektrisch haben könnte.

  59. @Rudi
    Haste was an der Website gemacht?
    Seit gestern läuft dat hier wieder ziemlich flüssig, Danke.

    @All
    Leute…..denkt doch mal dreidimensional.
    http://lovingnewyork.de/wp-content/uploads/2015/01/dicau58-1600x960.jpg

    Warum am Boden rumkrauchen, wenn man von Dach zu Dach fliegen kann?
    Die motorisierten Stubenfliegen bräuchten niemals auf den Erdboden landen….sondern könnten eilige Mitbürger innerst Minuten durch die Stadt transportieren….elektronische Leitsysteme können den automatischen Luftverkehr koordinieren und die Reichweiten wären in solchen Ballungsräumen auch kein Ausschlussgrund.
    Und mal ehrlich….wieviel Autounfälle sind schon passiert und werden noch passieren…..und trotzdem wurde das Auto nicht verboten….warum also so schreckhaft, wenn mal so eine Plasteschüssel vom Himmel fällt (was man mit intigriertem Fallschirm sicherlich auch entschärfen könnte).
    Am Ende entscheidet der Markt…..ob diese Dienstleistung erwünscht ist (Hoffi, Du bist doch hier der Vertreter der absoluten Marktwirtschaft)…….also lasst uns in aller Ruhe diese Entwicklung abwarten und beobachten.
    Eins dürfte aber schon heute klar erkennbar sein…..in Deutschland wird diese Revolution wieder mal nicht vom Zaun gebrochen….wir ham hier einfach zu viel Bedenkenträger im Lande.
    H.E.

  60. Zu Sensoren:

    Zum anderen verwendet er mit Intels „RealSense“-Technik ein Infrarot-Laser- und Ultraschall-Sensor-System („Glubsch-Augen“ unter dem Multikopter-Körper), um Hindernisse zu erkennen. So kann er während des Flugs zum Beispiel Laternenmasten oder Bäumen selbsttätig ausweichen.

    Yuneecs Hexakopter „Typhoon H“

  61. @Heinz, anorak2, Krishna

    Wir leben leider in keiner Friede Freude Eierkuchenwelt.

    Bei 9/11 wurde auch das Pentagon getroffen. Raketenabwehr und Vernebelung und Flugverbote um Gebäude bieten da keinen Schutz.

    Mit einem Flugauto, oder einer Drohne kann man im Gegensatz zum Auto ungehindert diese Ziele erreichen.

    Beim Ehang 184 muss man nur per GPS die Zielposition eingeben, ohne mitfliegen zu müssen.

    Vernebelung hilft da nicht. Und ehe da eine Raketenabwehr gestartet ist, hat das Flugauto schon längst das Ziel erreicht.

    Und das eine Rakete zur Abwehr gestartet wird, wenn sich nur ein Flieger verirrt haben könnte, glaube ich eher nicht. Viel zu gefährlich und ranghohe Personen müssten das erst entscheiden.

    Ins Empire State Building ist auch schon mal eine B25 geflogen, einfach so. Den Germanwings-Absturz gab es vor nicht mal einem Jahr. Und die Terroranschläge in Paris erst gerade.

    Ziel kann dabei auch ein voll besetztes Fußballstadion sein.

    Schon an diesen Hinderungsgründen wird das fliegende Auto scheitern.

    Zudem ist das fliegende Auto auch ein perfektes Ziel für Chaoten. Es gibt schon genügend Leute die sich einen Spaß daraus machen von Autobahnbücken Steine zu werfen. Oder Piloten mit Laserpointern zu blenden. Das wird bei den fliegenden Autos nicht anders sein. Nur das man dort nicht rechts ran fahren kann, sondern notlanden muss, oder abstürzt.

    Oder das Flugauto wird am Boden einfach demoliert. Luxusautos werden in Berlin auch schon zur Genüge angesteckt.

    Denn ein Luxus wird solch ein Flugauto bleiben, welches sich nur die wenigsten leisten werden können. Auch als Taxi.

    Für die breite Bevölkerung wird in Zukunft das billige Reisen und die billige Mobilität im Vordergrund stehen, bei gesetzlichen Renten, die jetzt schon im Durchschnitt nur bei 650€ liegen und einer immer älter werdenden Gesellschaft und immer mehr Zuwanderung von zukünftigen Hilfeempfängern.

  62. @Krishna

    Da konnte die Drohne offensichtlich nicht ausweichen:

  63. @Micha #61
    Nun komm mal langsam wieder runter, nichts was man nicht heute so oder so schon „erreichen“ kann.
    #62
    Das mit den Sensoren ist ja jetzt erst mal neu, und nicht in älteren Coptern vorhanden, vondaher Äpfel/Birnen.
    Außerdem scheint es bei dem Vorfall um einen Quadro gehandelt haben, und nicht um einen Hexa, der auch bei Ausfall eines Rotors sicher fliegen und insbesondere landen kann (siehe meinen Link in 60)

  64. @Micha
    Mal ne ganz ernsthafte Frage…..willst Du Dich vom Terror einschüchtern lassen?
    Willst Du…..das diese Terroristen ihr Ziel erreichen, indem wir uns vor lauter Angst im Bunker verkriechen?
    Willst Du sie wirklich gewinnen lassen, indem sie unsere Art zu leben……abschaffen wollen?

    Nöö….ich jedenfalls nicht….wir müssen alle mal sterben…der eine früher, der andere später….ob im Krankehaus an fiesen Keimen/Ärztepfusch….ob im Straßenverkehr……bei einen Arbeitsunfall….schnöden Herzinfarkt durch falsche Ernährung…..oder einen besoffenen Messerstecher….ein Leben ohne Risiko wird es nie geben, also genieße die Tage, die Du noch erleben darfst und verschwende nicht zu viel Gedanken an den Tod.

    H.E.

  65. @ Krüger, #61:

    Wir leben leider in keiner Friede Freude Eierkuchenwelt.

    Nee. Echt nicht. In Deutschland fliegen schon etwa 20.000 Kleinflugzeuge, Motorsegler und UL-Dreiachser herum. Dazu kommen noch um 8.000 Segelflieger und die ganzen Gleitschirmflieger, Drachen, Ballone u.ä.

    Wir sind alle schon tot. Von abstürzenden Fliegern erschlagen und verbrannt.

  66. @Micha
    Was meinst Du, kann man hiermit alles anstellen ?
    Modellflugzeug-Fans bauen A-380 nach – und dieser fliegt wie ein Grosser

    oder hier:
    Formationsflüge mit schnellen Jets am Modellflugtag

  67. RC Modelle werden im Maßstab 1.5 gebut und geflogen.

  68. gebaut, geb a ut natürlich

  69. Wie geht Video einbinden nochmal ?
    Danke

  70. httpv://www.youtube.com/embed/akoJ2zBwX1o

  71. @Heller

    In Deutschland fliegen schon etwa 20.000 Kleinflugzeuge, Motorsegler und UL-Dreiachser herum. Dazu kommen noch um 8.000 Segelflieger und die ganzen Gleitschirmflieger, Drachen, Ballone u.ä.

    Richtig. Und Flugzeugführer müssen fluggeeignet sein und einen Pilotenschein haben und regelmäßig zur Gesundheitskontrolle. Zudem muss jeder Flug bei der Flugsicherung angemeldet sein. Trotzdem stürzen regelmäßig Kleinflugzeuge ab. Da gibt es nahezu jeden Monat Tote, über die in den Nachrichten berichtet wird.

    @Heinz, Krishna

    Vor Terror habe ich keine Angst, denn Fußball und Großkonzerte interessieren mich nicht. Ich bin nur auf kleinen Veranstaltungen anzutreffen. Gehöre also nicht zur Zielgruppe. Zudem bin ich keine Frau und kann mich verteidigen.

    Den Luftraum für viele, kleine Lufttaxis frei zu geben halte ich für unvernünftig, aus den genannten Gründen. Ebenso Paketdrohnen. Aus den einfachen Grund, da es zu viele „Idioten“ gibt. Solche „Geräte“ gehören in fachkundige Hände.

    Krishna teilte mit mir z.B. die Meinung, dass es unter den Autofahren immer mehr Autofahrer gibt, die weder einparken, noch fahren können. Das spielt bei einem autonomen Fahrzeug zwar keine Rolle, aber die Flugroute und die Flughöhe und Geschwindigkeit und den Landeort kann der „Fahrer“ am Navi/ GPS einstellen und bei jedem noch so schlechten Wetter fliegen, wenn er will. Und die Landung muss auch manuell durchgeführt werden, falls Personen, oder Gegenstände am Landeort stehen. Da möchte ich keinen Laien im Fluggerät sehen.

    Oder kurz gesagt, ich halte die meisten meiner Mitmenschen zu „blöd“ und unvernünftig dazu ein Flugauto führen zu können. Viele Autofahrer sind heute schon nicht mehr in der Lage eine Rettungsgasse zu bilden, nur als Beispiel. Oder fahren bei Schnee und Eis so unsicher, dass sie trotz ABS und ESP am einen Tag 100 Unfälle alleine in Bremen bauen.

    Und Kevin, Marvin, Jacqueline/ „Generation Kevin“, halte ich als Laien in Fluggeräten nicht für geeignet. Denn die Zielgruppe werden die Reichen und deren Kinder sein.

  72. @Krishna

    httpv vorm Video verwenden.

  73. @Micha #73

    Und Kevin, Marvin, Jacqueline/ „Generation Kevin“, halte ich als Laien in Fluggeräten nicht für geeignet.

    Die fahren sowieso nicht mal Taxi, also werden sie auch kaum Taxi fliegen (lassen), oder ?

    Sieh‘ mal hier: SPL Ausbildung

    Schreib mir mal bitte wg Video einbetten, danke

  74. #74
    Wie du siehst, ist verunglückt :-/

  75. PS

    Nicht ohne Grund braucht man in Deutschland einen Führerschein zum Führen von PKWs, Motorrädern, Flugzeugen, Flugsportgerären, Sportbooten ab 5 PS, etc.

    Oder Angelschein, Tauchschein, etc..

    Und das halte ich für gut so.

    Ich wäre sogar dafür, dass Radfahrer alle 2 Jahre ihr Rad bei der Polizei vorführen müssten und eine Fahrprüfung ablegen müssten. Gab es z.B. bei mir an der Grundschule Ende der 70er Jahre. Insbesondere für Führer von E-Fahrrädern, sollte das Pflicht werden.

    Denn auf Einsicht kann man bei fahruntauglichen Personen nicht setzten. Da hilft nur Kontrolle.

  76. PPS

    Wogegen ich allerdings bin, ist eine Helmpflicht für normale Radfahrer. Für Kinder halte ich das für sinnvoll, denn deren Kopf befindet sich in Fahrzeughöhe. Die wenigsten, erwachsenen Radfahrer fallen auf den Kopf. Da müsste man dann auch eine Helmpflicht für schelle Fußgänger und Inlineskater, etc. einführen. Das Risiko ist ein tragbares Risiko und man schädigt allenfalls sich selbst.

  77. @Adnin
    Danke, einmal hätte gereicht 😀
    Das ist sogar 1:4
    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=qQ9dSrrBN28&w=1280&h=720%5D

  78. @Micha

    Ich wäre sogar dafür, dass Radfahrer alle 2 Jahre ihr Rad bei der Polizei vorführen müssten und eine Fahrprüfung ablegen müssten.

    Und einen zeitlich limitierten Helm (siehe Verbandskasten für’s Auto) dabei haben ……

  79. @58.Rudolf Kipp
    Es geht hier nicht um die E-Technik sondern um die Batterie als Energieträger. Die Batterie kann von ihrer Leistung und ihrer Haltbarkeit einfach nicht mit den Energietechniken (Motoren und Antrieben) der Energieträger Kohle, Oel, Uran, Thorium, Gas mithalten.
    Die Batterie stellt eben keinen Mehrwert in diesen Segment da und damit hat sich in der Vergangenheit und wird sich in Zukunft auch keiner mehr mit der Batterie als Energieträgerersatz für Diesel- und Benzinmotoren beschäftigen. Egal ob jetzt zu Lande, zu Wasser oder in der Luft.
    Die Entwicklung und der Erkenntnisgewinn ist hier seit Jahrzehnten schon abgeschlossen. Das einzig was die Batterie noch weiter voranbirngen würde, wäre die Weiterentwicklung auf Basis der Radionuklidbatterie. Also im Bereich der Kerntechnikforschung.

  80. @Hofmann,M

    Glaubst du, dass alles erforscht wird, was erforscht werden, unabhängig davon wie hoch die Forschungskosten sind?

  81. @MK #73

    Zudem muss jeder Flug bei der Flugsicherung angemeldet sein.

    Nein das stimmt nicht.

    Den Luftraum für viele, kleine Lufttaxis frei zu geben halte ich für unvernünftig,

    Es gibt da nicht viel freizugeben, sofern ein Luftfahrzeug zugelassen ist darf es fliegen. Das Problem mit dem Vorschlag ist dreierlei:

    1. Lizenzfreiheit/vollautomatische Steuerung (was sich gegenseitig bedingt)
    2. Aufhebung des Flugplatzzwangs
    3. Rumdödeln über Großstädten, was in den meisten Orten in kontrolliertem Luftraum bedeutet.

  82. @Hoffman #55

    Und das Mobil Telefon war nur eine Weiterentwicklung des Telefon damit man eben mobil erreichbar war. Die Funktechnik war ja schon gegeben und es war dann nur noch eine Frage der Zeit bis das Mobile Telefon von der Gesellschaft als Bereicherung und somit als Massenware verstanden und angenommen worden ist.

    Mobiltelefonie gibt es seit den 50er Jahren (A-Netz, B-Netz), aber für die Verbreitung auf die breite Masse war mehr als nur Akzeptanz notwendig. Mit den damaligen Techniken konnten einige 10.000 Teilnehmer im ganzen Land bedient werden. Mehr ging nicht, selbst wenn man gewollt hätte, weil die Funkfrequenzen nicht da waren. Entsprechend teuer gestaltete die damalige Bundespost die Teilnehmergebühren, außerdem waren die Kosten für so ein Gerät auch niht von Pappe. Das konnten nur Spielzeuge für die oberen 10.000 sein.

    Voraussetzung für den Massenmarkt war die Entwicklung der Mikroelektronik, die zweierlei möglich machte:

    1. Digitale Datenkompression und Frequenz-Hopping
    2. Billige Endgeräte

    Damit erst ist es möglich, dass 80 Millionen Teilnehmer mobil telefonieren können.

  83. @anorak2 #84

    2. Aufhebung des Flugplatzzwangs

    Nun, auf Dächern*) dürfen Helikopter z.B. landen, sie brauchen keine Rollbahn.
    Private Heli Landeplätze, Firmengelände etc.

    *) nicht auf allen, muß schon dafür angedacht sein, Kliniken z. B.

  84. @Micha
    Wie Du an meinen Video Links gesehen hast, braucht es keine Lufttaxis und fliegenden Autos, um etwas zielgenau von A nach B zu bringen, groß genug sind die Geräte, die ich gezeigt habe.
    Auch normale Hobbydrohnen sind ausreichend zulastfähig.

  85. @KG #86

    2. Aufhebung des Flugplatzzwangs

    Nun, auf Dächern*) dürfen Helikopter z.B. landen, sie brauchen keine Rollbahn.
    Private Heli Landeplätze, Firmengelände etc.

    Das sind Flugplätze, die bei der zuständigen Luftfahrtbehörde als solche eingetragen sind. Jede Klinik mit Luftrettung ist nebenher auch ein Flugplatz. Einfach auf irgendeinem Dach oder einer Wiese landen darf ein Helikopter nicht.

  86. @ Hoffmann # 81
    Mir ging es sehr wohl um die E-Technik. Und zwar um die recht zentrale Aussage, dass Maschinen wie Quadro- Hexa oder Multikopter nur funktionieren, wenn man sie mit Elektromotoren antreibt. Und dass dadurch für diesen Fall E-Mobilität nicht von Anfang an eine Totgeburt ist, wie das bei Autos der Fall ist, weil solche Luftfahrzeuge nicht etwas bestehendes ersetzen, sondern eine völlig neue Anwendung darstellen. Genau das hat Peter oben auch geschrieben. Und dieser Aspekt, neben dem, dass solche Geräte sicher auch richtig Spaß bringen, ist von entscheidender Bedeutung.

    Und elektrisch angetriebene Fahrzeuge benötigen Strom. Der kann jetzt aus einer Batterie kommen, was bekanntermaßen sehr limitiert ist, oder aus einem Generator mit Verbrennungsmotor, oder aus einer Brennstoffzelle. In den letzten beiden Fällen bräuchte es dann nur eine kleine Batterie zur Pufferung.

    Für die (Weiter)-Entwicklung solcher Technologien braucht es eine Anwendung, die einen Bedarf erzeugt. Wie Peter schreibt, eine Killerapplikation. Und das ist gerade nicht ein Produkt, dass ohne staatlichen Anschub und finanzielle Unterstützung kaum jemand kaufen würde. Sondern ein Produkt wie das oben gezeigte oder der Volocopter (Link im Text).

  87. Noch was:

    Als Stromquelle wäre prinzipiell auch ein Magnethydrodynamischer Generator möglich.
    Keinerle Bewegliche Teile. Betrieb mit Erdgas etc. Wirkungsgrad von 20% verschmerzbar bei Flugantrieb.

    mfg

  88. @Rudolf

    Für die (Weiter)-Entwicklung solcher Technologien braucht es eine Anwendung, die einen Bedarf erzeugt. Wie Peter schreibt, eine Killerapplikation. Und das ist gerade nicht ein Produkt, dass ohne staatlichen Anschub und finanzielle Unterstützung kaum jemand kaufen würde. Sondern ein Produkt wie das oben gezeigte oder der Volocopter (Link im Text).

    Wenn ich sie richtig verstehe, dann kann ein Produkt nur dann marktfähig sein, wenn es nicht durch Anschubfinanzierung auf den Markt gebracht wird.

  89. @ oxybenzol #91

    Wenn ich sie richtig verstehe, dann kann ein Produkt nur dann marktfähig sein, wenn es nicht durch Anschubfinanzierung auf den Markt gebracht wird.

    Das hängt davon ab, was Sie unter einer Anschubfinanzierung verstehen. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung etwa halte ich für legitime, sogar für unseren Staat ureigene, Hilfen für neue Produkte. Auch ist das gewähren staatlicher Kredite als Starthilfe manchmal für sinnvoll. Allerdings nur wenn es absehbar ist, dass die so „angeschobene“ Investition ihre Kosten auch wieder einspielt. Kernkraftwerke wären so ein Beispiel.

    Allerdings wird der Begriff „Anschubfinanzierung“ auch dann gerne verwendet, wenn damit eigentlich gemeint ist, nicht marktfähige Produkte auf Dauer zu subventionieren. Wie das aussieht kann man sehr gut beim EEG beobachten. Oder auch bei Steuererleichterungen für Elektrofahrzeuge.

    Also: eine Anfangsinvestition durch den Staat, wenn diese durch das „angeschobene“ Produkt refinanziert wird, stellt für mich kein Problem dar. Nur das Produkt muss sich selbständig am Markt behaupten können. Das andere sind Subventionen, und die lehne ich ab.

  90. @Rudi

    Anschubfinanzierung….pöh…….was würde passieren, wenn Apple so´ne fliegende Plasteschachtel auf dem Markt werfen würde?….Warteschlangen vor dem Apple-shop?
    iTunes……wer ist denn in Zeiten von kostenlosen Musikdiensten (Napster, oder wie die damals hießen) so blöd und zahlt für die Mukke?
    iPhone…..knapp 800 Euro für so ein Spielzeug…..kauft doch keine Sau sowas……Tablet….wozu braucht man das denn überhaupt?….u.s.w.

    Wie hab ich in meiner Jugend immer so schön gesagt…..wo ein Wille ist, da ist auch ein Busch, ups.
    H.E.

  91. @ Rudolf, #89

    Mir ging es sehr wohl um die E-Technik.

    Mir auch. Danke. (Haben also doch ein paar Leute den Artikel verstanden -- grins.)

    @ oxybenzol, #91:

    Wenn ich sie richtig verstehe, dann kann ein Produkt nur dann marktfähig sein, wenn es nicht durch Anschubfinanzierung auf den Markt gebracht wird.

    Die Subventionierung von Produkten am Markt (Beispiel EEG, Beispiel Kaufprämie für E-Fahrzeuge) soll ja gerade die fehlende Marktfähigkeit beheben.

  92. @Peter

    Die Subventionierung von Produkten am Markt (Beispiel EEG, Beispiel Kaufprämie für E-Fahrzeuge) soll ja gerade die fehlende Marktfähigkeit beheben.

    Beim E-Auto ist es falsch, aber beim Diesel ist es ok, so zumindest die mehrheitliche Meinung. Diesel wird in DE nun mal nicht nach Energieinhalt besteuert, so wie das in anderen Ländern der Fall ist. Der Hauptgrund dürfte wohl die Subventionierung des Transportwesens sein und damit die Förderung der Industrie, also eine volkswirtschaftliche Entscheidung. Allerdings gabs auch Anfang der 90er Jahre Steuerfreiheit für Diesel-PKW. Weiß jetzt aber nicht, was man sich davon versprochen hat.
    Öl ist nun mal eine strategische Ressource. Man kann Öl nicht von jedem beliebigen Land beziehen. Bei Strom sieht das etwas anders aus. Zum einen haben wir ein europäisches Verbundnetz und zum anderen kann man Strom aus verschiedenen Rohstoffen herstellen. Bei Öl kommt noch hinzu, dass die OPEC den Ölpreis im gewissen Maße kontrollieren kann. Eine teilweise Unabhängigkeit vom Öl kann man daher auch als volkswirtschaftlich richtig sehen. Heizen mit Wärmepumpe wird ja auch vom Staat gefördert.

  93. Bzgl. Akku Ladezeit: Es gibt auch die Möglichkeit, Akkus zu wechseln, das geht beim Tesla Model S sogar schneller als Nachtanken (Video: https://www.youtube.com/watch?v=H5V0vL3nnHY).
    Vor allem im Car-Sharing denke ich, dass sich E-Autos im Stadtverkehr durchsetzen werden.
    Reichweiten von 300 km sind ja bereits mit BYD und Tesla Autos möglich, daher auch auf dem Land langfristig E-Autos im Kommen.

    Sollten Iran Saudi Arabien einen militärischen Konflikt starten, dann wird uns der Ölpreis um die Ohren fliegen (fände ich ja gut, denn dann würden E-Autos sowie Erneuerbare Energien (vor allem Offgrid) noch mal einen Schub bekommen :)).

    Erneuerbare Energien wie PV und Windkraft werden immer, immer günstiger; China treibt die Entwicklung an. Divestment wird bereits durchgeführt.
    Statt EE müssten tausende neue Kernkraftwerke in den nächsten Jahren (Jahrzehnten) errichtet werden, dies würde Kosten von mehreren Billionen $ verursachen, keine Bank/Staat kann und wird dieses Geld zur Verfügung stellen, vor allem wenn heute schon KKW 0,13 $ oder noch mehr je Kilowattstunde kosten und Erneuerbare immer günstiger werden.
    2015 hat PV 0,05 $/kWh geknackt, für 2025 dann unter 0,04 $; Windkraft im ähnlichen Bereich.
    Wenn wir also KKW brauchen, dann soll doch mal eine Bürgergenossenschaft eines bauen (versuchen) 😉 Wird sicher viel zu teuer, keine Bank wird das finanzieren. Außerem würde ja niemand den viel zu teuren Strom abnehmen. Oder will jemand für die angeblich so günstige KKW eine gesetzlich garantierte Einspeisevergütung verlangen???

    Je größer die Kraftwerke sind, desto Risiko- und Folgeneicher ist ein Ausfall (Belgien).
    Um den Ausfall von 1 GW bzw. 1,6 GW (EPR) abzufedern sind teure Primärregelleistung nötig. UK ist ja glaube ich nur mit 5 GW ans „Festland“ angebunden, wenn dann mal die 3,2 GW KKW am Netz sind und gleichzeitig ausfallen sollten, gibts sicher einen Blackout (in UK).

  94. @ Torben, #96

    Bzgl. Akku Ladezeit: Es gibt auch die Möglichkeit, Akkus zu wechseln, das geht beim Tesla Model S sogar schneller als Nachtanken

    Leider gibt es hierfür kein gewinnträchtiges Geschäftsmodell. Den Teslas sind Verluste ja irgendwie egal. Better Place aber ist mit dieser Idee krachend gescheitert. Auch dies sieht in der Luft wahrscheinlich anders aus. Mir sind einige eFlight-Projekte bekannt, in denen mit Batteriewechsel gearbeitet werden soll.

    Ansonsten schreiben Sie so viel Schmarrn. Da habe ich keine Lust, groß drauf einzugehen. Zumal das nicht zum Artikel gehört. Deswegen nur kurz:

    2015 hat PV 0,05 $/kWh geknackt, für 2025 dann unter 0,04 $; Windkraft im ähnlichen Bereich.

    Quelle? Das hängt stark vom Standort ab. Außerdem sind die Speicher-/Puffer- oder Backup-Kosten nicht einberechnet. Die aktuellste Studie, die ich auf die Schnelle dazu gefunden habe, finden Sie hier:

    https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/kostensituation-der-windenergie-land-deutschland/20140730_kostensituation_windenergie_land.pdf

    Demnach 6-11 ct für Onshore-Wind. Das kann die Kohle locker unterbieten. Ob New Nuclear das auch schafft, bleibt abzuwarten. Es ist aber technisch möglich. Wind- und Solarenergiestandorte dagegen kann man nicht optimieren.

  95. @Peter

    Den Teslas sind Verluste ja irgendwie egal.

    Zeig mir ein Unternehmen in der Schwerindustrie, dass über die Wachsumsraten von Tesla verfügt und dabei mehr hat als ne schwarze Null.

    Was den Batteriewechsel betrifft, so benötig dieser eine standartisierte Batterie, nur kocht jeder Autohersteller sein eigenes Süppchen. Falls die e-Flight-Hersteller das genauso machen, sieht es da auch nicht besser aus.

  96. @Rudolff Kipp 89

    Und elektrisch angetriebene Fahrzeuge benötigen Strom. Der kann jetzt aus einer Batterie kommen, was bekanntermaßen sehr limitiert ist, oder aus einem Generator mit Verbrennungsmotor, oder aus einer Brennstoffzelle. In den letzten beiden Fällen bräuchte es dann nur eine kleine Batterie zur Pufferung.

    Da bin ich ja auf Ihrer Seite. Aber wenn man diese Flugobjekte, Autos oder Boote jetzt mit Generator und Verbrennungsmotor ausstaat und dann nur noch eine Battarie anschließt, dann ist nicht die Batterie (Akku) der Energieträger, sondern wieder Oel als Ausgangsprodukt. Wenn Sie also OHNE Oel bzw. CO2 als Antriebstechnik auskommen wollen, dann müssen Sie schon komplett auch Batteriebetrieb (Akkuladung) umsteigen OHNE Verbrennungsmotor an Bord.
    Ein Hybrid gibt es in diesem Sinne nämlich nicht….weil ein Hybrid ohne Verbrennungsmotor als Basis (Voraussetzung) nicht auskommt.
    Eine Batterie / Akku kann an sich nicht alleine stehen bzw. die Vorteile eines Verbrennungsmotor ausgleichen. Ein Verbrennungsmotor dagegen kann für sich alleine stehen. Und das ist der ausschlaggebende marktwirtschaftliche Vorteil.

  97. @83.oxybenzol
    Glaube mir. Bei Siemens wurde sehr viel erforscht und entwickelt, was man dann als wirtschafltich untauglich wieder in den Schubläden verschwinden hat lassen. Und Siemens war da nicht die Ausnahme in Deutschland.
    Alleine im Kraftwerksbereich und hier vor allen im Kernkraftsektor wurde sehr viel erforscht und entwickelt, um eine Verbesserung bzw. etwas dass was man als Verbesserung gemeint hat anzusehen, zu erreichen.

  98. @85.anorak2
    Ich will es mal anders ausdrücken. Würde der Smart Phone Nutzer sich heute mit einen handtaschen großen oder noch kleineren Solarmodul begnügen (also diese Nachfragen) mit dem er sein Smart Phone aufladen kann oder würde er sich eine handgroße Windmühle für das Aufladen seiner Akkugeräte zulegen.
    Oder würde er sich im Keller eine Batterieladung einlagern um damit seine Elektor-Akkugeräte im Haus aufzuladen.
    Nein, er würde weiterhin an der Steckdose und somit vom öffentlcihen Stromnetz seinen „Saft“ holen. Und somit zu 100% von einen funktionierenden Stromversorgungsnetz dass auf Kohle, Gas und/oder Kernkraft basiert und nicht auf einer Batterie oder einen Solarmodul oder Windmühle als Energieträgerlieferant.

  99. @ Hofmann,M #99
    Mir ist es völlig gleichgültig woher die Energie zum Antrieb eines solchen Fluggeräts letztendlich kommt. Entscheidend ist lediglich, dass dazu zwingen Elektromotoren für den Antrieb der Rotoren genommen werden müssen. Und ob man den Strom direkt aus einer Batterie nimmt oder in einem Generator, einer Brennstoffzelle etc. erzeugt ist erst einmal nachrangig und hängt davon ab, welche Flugzeit oder Reichweite oder welches Gesamtgewicht man anpeilt.

    Bei diesen Fluggeräten kann ein Verbrennungsmotor nicht für sich alleine stehen. Das ist ein entscheidender Unterschied im Vergleich zu Elektroautos/Verbrennungsmotor-Autos.

  100. @102.Rudolf Kipp
    Wo soll dann der Vorteil oder Nutzen sein, wenn man Neben dem Verbrennungsmotor auch noch einen Elektromotor als Balast und einen mehr an „Störanfall-Technikrisiko“ mit sich führt.
    Ich sehe auch bei einen Hypridauto keinen wirtschaftlichen und verbraucherfreundlichen Vorteil Im Gegenteil.
    Die Wirtschatlichkeit und der Mehrwert geht vom Energieträger aus. Und hier kann eben nur der „Energieträgerverwerter“ Verbrennungsmotor für sich alleine stehen. Die Funktion eines Elektromotor ist auf andere „Energieträgerverwerter“ bzw. Speicher angewiesen. Dagegen kann der Energieträger Oel, Gas, Kohle sofort eingesetzt werden. Der Zwischenschritt entfällt also.
    Und Elektrotechnik bzw. Elektormotoren sind nun wirklich kein Neuland mehr.

  101. Deutsche Ingenieure bauen 100 km/h schnelle Drohne mit Benzinmotor

    Die Drohne Yeair hält sich eine Stunde in der Luft, erreicht dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und eine Reichweite von 55 km. Dabei kann sie auch noch 5 kg Last transportieren. Werte, bei sich die Konkurrenz warm anziehen muss. Handelsübliche Multikopter wie der DJI Phantom halten sich lediglich 20 Minuten in der Luft und fliegen auch nur knapp 60 km/h schnell.

    http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Robotik/Deutsche-Ingenieure-bauen-100-km-h-schnelle-Drohne-Benzinmotor

  102. @103

    Kohle wird in der Mobilität nicht ohne Zwischenschritt nicht eingesetzt, da die Verbrennungsrückstände einen kontinuierlichen Betrieb zu sehr verkomplizieren. Öl ist ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen und wird daher im spezialisierten Verbrennungsmotor auch nicht direkt eingesetzt, zumal Rohöl auch nicht gleich Rohöl ist.

  103. @105.oxybenzol
    Jetzt kommen Sie mir nicht so billig daher und gehen Sie die Prozesse noch einmal durch.
    Nur soviel….Strom und Wärme ist nur ein „Neben“produkt.
    Ausgangspunkt dafür sind immer Energieträge in Form von Rohstoffen.

  104. @106

    Gut, der Ausgangspunkt sind immer Energieträger in Form von Rohstoffen. Nur macht es folgende Aussage nicht logischer.

    Die Wirtschatlichkeit und der Mehrwert geht vom Energieträger aus. Und hier kann eben nur der „Energieträgerverwerter“ Verbrennungsmotor für sich alleine stehen. Die Funktion eines Elektromotor ist auf andere „Energieträgerverwerter“ bzw. Speicher angewiesen.

    Für mich klingt so, als hast du da ein neues Naturgesetz gefunden. Du sagt, dass Verbrennungsmotoren die höchste Wirtschaflichkeit und den höchsten Mehrwert haben, weil bei Elektromotoren die Energie umgewandelt bzw. gespeichert werden muss. Warum läuft dann deine Waschamschine nicht mit einem Verbrennungsmotor, obwohl man an der Stelle sogar die Abwärme nutzen kann um das Waschwasser zu erwärmen?

  105. Warum keine Auftriebskörper mit Helium ergänzen um Reichweite und Nutzlast zu erhöhen? Ok -- wir wären dann eben wieder beim etwas sperrigeren Zeppelin. Wenn man aber einmal selbst im Zeppelinmuseum Friedrichshafen staunend vor den Nachbauten und Original-Fragmenten steht (schwerste Maybach-Antriebsmotoren, leichter Bordflügel aus Aluminium für den Musiksalon, etc.) und bewundert, daß damit vor 80 Jahren transatlantischer Linienverkehr gefahren wurde, fragt man sich, wo heutige ingenieurtechnische Visionskraft stecken geblieben ist, die sich nur ferngesteuerte Google-Autos oder schwirrende Paket-Drohnen mit 5kg Nutzlast vorstellen kann. Zeppeline wären ideal mit leichten E-Maschinen anzutreiben -- Wasserstoff könnte neben dem Hauptträger Helium als dual-use-Last (für Auftrieb oder Brennstoffzellenverwertung) mitgeführt werden, bzw. könnte über der Wolkendecke eine photovoltaisch aktive Oberfläche Antriebsstrom generieren. Man muß nicht mal etwas neues erfinden -- die Technik ist fertig. Anwendung: sei es anfangs nur für exklusive Luft-Kreuzfahrten um Kapital zu generieren, später auch für Lastverkehre… Wer legt los? (aber diesmal ohne gleiche den Kuchen zu zerschneiden, bevor er gebacken ist, wie beim cargolifter -- Gott hab ihn und seine Badegäste in der Halle der geplatzten Visionen selig…)

  106. @oxybenzol #107
    Bei Dir kommt der Strom auch nur aus der Steckdose?!
    Ich habe es Dir schon mal geschrieben…gehe die Prozesse von Anfang bis Ende durch. Und dann sehe nicht dich als Einzelfall, wenn es die Strom-Energieversorgung einer Gesellschaft/Volkswirtschaft geht. Dann kommst Du meinen Gedanken und den Gedanken der Gründung einer auf einen wetterunabhängigen fossilen Kraftmixpark dezentralen und für Deutschland bzw. Europa zentralen Energie-Stromversorgung ein Stückchen näher.
    Energieversorgung für eine Gesellschaft heißt in erster Linie an die Gesellschaft zu denken und nicht an seinen eigenen Egoismus. Also an die Masse und nicht an die Nischen Befriedigung. Angebot und Nachfrage im Wettbewerb vereint = der Masse der Gesellschaft immer das Beste zu bieten und somit auf Dauer ein wertschöpfendes Wirtschaften (Fortschritt) und damit Wohlstandsvoraussetzung für die Masse zu bieten.

  107. Man kann natürlich auch alles zerreden.
    Ich jedenfalls finde das Ding gut. Man kann sich auch im Bereich des Tourismus Anwendungen finden. Für Gleitschirmflieger oder Drachenflieger. Statt aufzusteigen bzw. auf Straßen oder Seilbahnen angewiesen zu sein baut man einfach zwei kleine Helipads. Auch könnte man entlegene Gegenden versorgen im Gebirge, an Fjorden oder Inseln in Küstennähe.
    Aber auch an Flüssen mit steilen Hängen mit einer Fähre, weil die Brücke weit weg ist, wäre es eine interessante Möglichkeit auf die andere Seite zu kommen. Zum Beispiel Bahnhof auf der anderen Seite.
    Straßen und befestigte Wege für Fahrzeuge müssen ja auch gepflegt werden in solchen Gegenden für relativ wenige Benutzer. Fährverbindungen sind langsam oder können in kalten Ländern im Winter nicht benutzt werden.
    Ja, es lassen sich viele gute Anwendungen finden und auch Gründe warum der Elektromotor dafür besser geeignet ist.

  108. @Günter #110

    Man kann sich auch im Bereich des Tourismus Anwendungen finden. Für Gleitschirmflieger oder Drachenflieger. Statt aufzusteigen bzw. auf Straßen oder Seilbahnen angewiesen zu sein baut man einfach zwei kleine Helipads.

    Nun, in Seilbahnen finden ein paar mehr Personen Platz, als eine im Ehang 184.
    Da würde sich eher der fliegende LKW anbieten

  109. PS, Günter

    Aber auch an Flüssen mit steilen Hängen mit einer Fähre, weil die Brücke weit weg ist, wäre es eine interessante Möglichkeit auf die andere Seite zu kommen

    Eine Fähre transportiert in der Regel mehrere Autos, da wird’s mit Drohnen etwas eng.

    Medikamentenlieferung mit Drohne wird schon praktiziert.
    Siehe auch hier
    Also absolut nichts Neues.

    Die Deutsche Post DHL ist zufrieden mit den bereits mehr als 20 erfolgreichen Medikamententransporten mittels unbemannten Fluggeräts zwischen der ostfriesischen Hafenstadt Norden und der schwer zu erreichenden Nordsee-Insel Juist. Seit Ende September hat die DHL nach eigenen Angaben gemeinsam mit der Universität Aachen neues Terrain betreten und testet im Feldversuch die Notfallversorgung mit Arzneimitteln in geografisch schwer zugänglichen Gebieten.

    Quelle

  110. @Günter PPS

    Für Gleitschirmflieger oder Drachenflieger.

    Das ist deren Hobby, sie werden nicht Ersatzweise in z.B. Ehang 184 umsteigen, warum sollten sie ?

  111. Qed. Alles zerreden.

  112. @Günter Heß #114
    Falsch, ich zerrede Ehang 184 nicht, nur die in #110 vorgeschlagenen Einsatzmöglichkeiten sehe ich nicht als gegeben.
    Es gibt genügend passendere, z. B. als das avisierte Lufttaxi. Auch einen (Not-)Arzt kann man mal auf die Schnelle zu einen abgelegenen Einsatzort bringen, zu dem ein Heli keinen Zugang hat.
    Wie ich in weiteren Links weiter oben belegte, ist auch die Terrorangst à la Micha Krüger durch Ehang nicht gegebn, weil es genug andere „Alternativen“ gibt, also pro Ehang 😀

  113. Manch missionarisch beseelter Zeitgenosse schreibt mir Mails. Als ob ich dann Zeit und Lust hätte, zu antworten und mich auf eine 1:1-Diskussion einzulassen. Da ich eben gerade kein Missionar bin, ignoriere ich solche Versuche. Wer zu meinen Texten was zu sagen hat, kann das hier erledigen. Ein Beispiel von heute:

    zur Info:

    FW, Heller, Elektromobilität, 15.01.2016

    Hallo Herr Dr. Heller,
    liebe Energiewende-Gegner,
    sehr geehrte EIKE-Nachwuchs-Aktivisten „Alles Gute kommt von China“ e.V.,

    gemach, gestern noch die „Energiewende“ in Grund und Boden geschrieben und jetzt auf einmal ferngesteuert per Joy-Stick im Elektrocopter zum Büro-Dachlandeplatz. Wow, das nenn ich doppelte Rolle vorwärts, aufwärts und dann im Salto Mortale wieder rückwärts, so mein gewagter Blick in die Glaskugel.

    Hat der EIKE-Aufsichtsrat urplötzlich den
    „ … krampfhaften Versuch, Benziner oder Diesel durch Batteriefahrzeuge zu ersetzen, als rückwärtsgewandt entlarvt.“ ?
    und nach interner Grundsatz-Kritik die „ … “ eingeleitet? Vorsicht, sie brauchen dringend ein Ersatz-Pseudonym für dieses Reizwort.
    Denn zu einem kleinen, lästigen Detail haben Sie rein gar nichts gesagt. Nun verrate uns der helle Herr Dr. Heller doch bitte auch noch, woher der Strom aus der Steckdose zum Laden der Akkumulatoren denn nun kommen soll, denn immerhin, Zitat
    „Gewisse Verbesserungen sind hinsichtlich der Speicherkapazität von Akkumulatoren noch zu erwarten, eine Flugzeit von einer Stunde scheint mir im Bereich des bald Möglichen. „
    Bei soviel Optimismus gegenüber chinesisch-amerikanischer Technologie sind unsere hiesigen ersten zaghaften aber dafür konkreten Schritte in Richtung flächendeckende H2-Mobilität dem Herrn Dr. Heller wohl viiiiiel zu langsam.
    Aber hier bei uns, mitten im geliebten Deutschland, fingen alle technischen Innovationen zunächst mal klein und langsam an, so auch gegenwärtig, z.B.
    • das neue „Linde-H2-Bike“, mit hoher Reichweite, schneller Betankung, null Emissionen.
    • Die neue Power-to-Gas-Anlage in Hamburg mit aus Windstrom hergestelltem Wasserstoff
    • neuer Effizienzrekord bei Wasserspaltung mit Sonnenlicht beim FZ-Jülich
    u.v.v.v.m. beim DWV, Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband.
    Wir von der „Energiewende“ sind eben Pragmatiker, und damit typisch deutsch.
    MfG, HPK

    Kann das jemand übersetzen? Was will der Mann? Denkt der, ich oder Science Skeptical würden zu EIKE gehören? Findet er die Ehang-Drohne nun gut oder schlecht?

  114. @Günter Nachtrag
    Ich sehe einen Multikopter à la Ehang eher als Türöffner. Mit anderen Kapazitäten in Sachen Antrieb / Akku ist vielen anderen Einsatzmöglichkeiten Tür und Tor geöffnet.
    Für Drachenflieger und Gleitschirmflieger gibt’s beim Ehang das Problem der Zuladung, falls gemeint sein sollte, den Flieger samt Ausrüstung zum Startplatz zu bringen.
    Ich versuche nur, das Ganze realistisch zu sehen, aber nicht um es zu zerreden, wovon ich weit entfernt bin, sondern um es realistischer zu sehen / zu besprechen.
    Ich finde jede Form von Drohen und deren Technik (Gyro etc) absolut ok, und wenn ich mir ansehe, was mit RC alles bewerkstelligt werden kann, kann ich nur den Hut (den ich nicht aufhabe) ziehen -- auch was die Antriebe der Modelle angeht. (Maßstab 1:5 oder auch 1:4)

  115. @Peter #116
    Kann mit der „Meinung“ auch nichts anfangen, nichtssagend bis zum Gehtnichtmehr. Verstanden hat der nix, und konstruiert Aussagen ohne Wert und Zusammenhang. 😀
    -> Papierkorb

  116. @Heller

    Manch missionarisch beseelter Zeitgenosse schreibt mir Mails.

    Mir auch. Die wollen u.a. alle den Magnetmotor und das Trichterrad von mir als Bauplan haben. Da trudeln immer noch private Mails bei mir ein.

    Eine Zeit lang habe ich auch irgendwelche Einladungen zu Veranstaltungen von Klimaschützern erhalten. Auch von der Pleitefirma BARD. Die wollen mich als Skeptiker für ihre Sache gewinnen.

    SCIENCEBLOGS wolle mich auch mit Mails als Skeptiker unter den Klimaschützern in ihren Blogs einwerben.

    Und dann erhalte ich auch regelmäßig Werbemails von EIKE und zur Kernkraft.

  117. @Hoffmann:

    ein Auto hat typischerweise einen (1) Motor, eine Antriebsachse, und ein Differentialgetriebe.

    Ein Elektroauto kann man mit 4 Radnabenmotoren bauen, die aber typischerweise alle mit derselben Spannung laufen und keinen echtem Mehrwert gegenüber einem Motor mit Getriebe bieten.

    Das Ding da oben hat 8 Rotoren, die in bestimmten Flugsituationen (z.B. Kurven) mit 8 verschiedenen Geschwindigkeiten rotieren! Das können Sie mit einem Verbrenner nicht nachbauen -- auf jede der 4 Hochachsen 2 Kolbenmotoren, die millisekundengenau angesteuert werden -- das funktioniert nicht. Die Maschine braucht die 8 Elektromotoren, um steuerbar zu sein. Ein zusätzlicher Verbrennungsmotor zur Stromerzeugung kann nützlich sein, aber er kann nicht über direkte Kraftübertragung oder noch so komplizierte Getriebe den Antrieb bewerkstelligen.

    Ein Verbrennungsmotor ist der Antrieb der Wahl für einen Autogiro, (evtl. auch als Turboprop) aber völlig untauglich für Multikopter.

  118. Hallo Günter,

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass es denjenigen die ein Ding zerreden (etwas unglückliche Wortwahl, wie ich finde) weniger um das Ding an sich geht, sondern darum das Ding mit eigenen Deutungen aufzuladen. Ich meine, diese fliegenden Kisten haben doch momentan nur marginale Bedeutung. Des weiteren droht nicht, dass damit sowohl der Einzelperson als auch der Gesamtheit ein Schaden oder Leid entstehen würde, jedenfalls nicht mehr, als es jede andere Neuerung auch mit sich bringt. Wird eine neue Straße gebaut, freuen sich die Anwohner der alten Straße, die nun weniger laut ist, und andere ärgern sich weil die die neue stört.

    Für mich sind die Miniflieger ein interessantes Ding. Nichts von großer Bedeutung, vielleicht eine Innovation wie viele andere auch, die einen persönlich zu definierenden Nutzen haben kann. Dass diese Flieger den Autoverkehr ablösen könnten, daran denke ich gar nicht, das widerspricht einfach meinem Menschenverstand. Es wird aber, vielleicht, eine Ergänzung sein. Also betrachte ich es erst mal mit Neugierde. Jetzt hier schon einem Ding Gefahren anzudichten, welches noch gar keine nennenswerte Bedeutung für Wirtschaft oder Gesellschaft hat, ist mir fremd. Wie immer wird dann mit Annahmen und Unterstellungen gearbeitet, die aber der Bedeutung nicht angemessen sind.

    Vielleicht ist auch die Diskussionkultur eben so miserabel, dass alles was gesagt und gedeutet wird, zum Grundsätzlichen aufgeblasen wird, anstatt mit einer gewissen Gelassenheit die Dinge hier einfach laufen zu lassen, um zu sehen, was dabei raus kommt.

    Ich lese kaum noch in Internetforen mit, die Kommentare schon gar nicht, weil mir eine weit verbreitete Rechthaberitis auf den Zeiger geht, mal völlig unabhängig ums Thema um das es geht. Vielleicht meinst Du das mit dem Wort »zerreden«.

  119. @Hofman

    Bei Dir kommt der Strom auch nur aus der Steckdose?!
    Ich habe es Dir schon mal geschrieben…gehe die Prozesse von Anfang bis Ende durch. Und dann sehe nicht dich als Einzelfall, wenn es die Strom-Energieversorgung einer Gesellschaft/Volkswirtschaft geht. Dann kommst Du meinen Gedanken und den Gedanken der Gründung einer auf einen wetterunabhängigen fossilen Kraftmixpark dezentralen und für Deutschland bzw. Europa zentralen Energie-Stromversorgung ein Stückchen näher.
    Energieversorgung für eine Gesellschaft heißt in erster Linie an die Gesellschaft zu denken und nicht an seinen eigenen Egoismus. Also an die Masse und nicht an die Nischen Befriedigung. Angebot und Nachfrage im Wettbewerb vereint = der Masse der Gesellschaft immer das Beste zu bieten und somit auf Dauer ein wertschöpfendes Wirtschaften (Fortschritt) und damit Wohlstandsvoraussetzung für die Masse zu bieten.

    Wie du von meinem Text auf diesen Kommentar kommst, ist mir erlichgesagt ein Rätsel. Möglicherweise weil du ein E-Auto mit Ökologie, Grünen und EEG gleich setzt. Ein E-Auto ist aber erst mal nur eine andere Antriebsform, welche lokal emissionsfrei ist. Diese Emissionsfreiheit und der hohe Wirkungsgrad sind nun mal Vorteile.
    Mal angenommen, DE würde die Kraft-Wärme-Kopplung wirklich ernst nehmen, also Kohlekraftwerke nur in der Nähe von Siedlungen bauen, um die Abwärme als Fernwärme zu nutzen. Dann hätte das Kraftwerk nicht nur einen Wirkungsgrad von 40% sondern 70%. Das gleich gilt dann auch für ein Ölkraftwerk. Dein Auto mit Verbrenner hat leider nur einen Wirkungsgrad von 25%, der in der kalten Jahreszeit vielleicht auf 50% steigt, aber für die hälfte des Jahres gilt leider nur 25%.
    So, ich hoffe ich konnte ein wirtschaftlich oder auch wohlstandsverbesserndes Argument liefern.

  120. Hallo Quentin,

    der Miniflieger mit Elektromotor bietet interessante Möglichkeiten die man mit einem anderen Motor nicht hat.
    Diese Möglichkeiten werden sich am Markt durchsetzen, wenn sie bezahlbar sind und Bedürfnisse der Menschen befriedigen.
    Ansonsten eben nicht. Der Ehang hat also das Potential zu einem Fortschritt zu führen.

    Solarzellen die Kohlekraftwerke ersetzen und dafür Backupokraftwerke brauchen, ein größeres und teueres Netz brauchen, sowie Speicher, erzeugen ja keine neuen Möglichkeiten, sondern versuchen durch Einsatz von viel Geld(Ressourcen) die alten Möglichkeiten aufrecht zu erhalten. Das ist teuer und auch kein Fortschritt, sondern Stillstand und Geldverschwendung.

    Es gibt natürlich auch Möglichkeiten die Solarzellen bieten, vor allem in dezentralen Niedrigstromanwendungen tagsüber in sonnenreichen Ländern die einen Fortschritt darstellen. Die Implementierung von Solarzellen in Deutschland als Stromlieferant und Ersatz für Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke hingegen ist kein Fortschritt.

  121. @Oxy
    Dat Problem in Deutschland is aber gerade…..das die Bundesregierung auf die Kraft-Wärme-Kopplung scheißt, weil die Lobby der Sinnlosstromerzeuger zu viel Macht und Einfluß hat um uns KWK-Fans…….genügend Luft zum Leben zu lassen.
    Die deutsche Energiepolitik…..krankt an unfähigen Politikern…..an EE-Lobbyisten….und der völligen Verblödung der Bevölkerung, leider.
    Mögen Deine Vorschläge noch so gut sein……stoßen sie doch nur auf taube Ohren in Berlin.

    H.E.

  122. @Peter
    Ick versteh den Typen völlig.
    Ein EIKE-Hasser versucht Dir ans Bein zu pinkeln….mit Scheinargumenten aus der Krabbelkiste….wahrscheinlich ein Wasserstoff-Fanatiker/Lobbyist…..der meint….den Stein der Weisen gefunden zu haben…blöd nur, das Wasserstoff scheiße zu händeln ist, weswegen die Totgeburten von ihm so hysterisch hochgehalten werden.

    Onkel Heinz……bekundet hiermit sein ehrliches Beileid, zu derartiger „Fanpost“.

  123. @Heinz

    Die meisten der Technologien der Energiewende ersetzen andere Technologien auf teuere Art und Weise, um die Möglichkeiten zu bewahren. Dazu kommt, dass mit Verboten wie dem Glühbirnenverbot Möglichkeiten eingeschränkt werden. Die Energiewende ist folglich kein Fortschritt. Und natürlich gibt mittlerweile viele die von den Subventionen profitieren auf Kosten der kleinen Arbeitnehmer und Rentner. Die Energiewendepragmatiker sind diejenigen die an den Subventionen schmarotzen.
    Die Idee mit der Wasserstoffwirtschaft gibt es ja auch schon lange. Sie hat sogar etwas romantisches. Wurde schon von Jules Verne beschrieben und immer wieder hervorgeholt und verworfen. Die Technik gibt es ja auch schon so lange prinzipiell. Auch die Forschung dazu wird sicher schon seit langem, mehrere Jahrzehnte, gefördert.

  124. @Archophob #120
    auch ein Hubschrauber (Verbrennungsmotor) kann auf der Stelle, Rückwärts, Vorwärts und zur Seite fliegen. Hoch und Runter sowieso. Es gibt auch schon eine Kombinationen aus Hubschrauber und Flugzeug. Alles nur mit dem Energieträger Oel (Kerosin) machbar. Ein Akku oder Batterie ist hier als Energielieferant ein Nachteil und hat keine Mehrwert für den Nutzer der die Reichweite und die Zeit wie auch das Gewicht der Zuladung im Auge bzw. in seiner wirtschaftlichen und damit wettbewerbsvorteilhaften Sicht hat.
    Und nur darum geht es. Alles andere läuft unter Nischenprodukt und Spielereien für welche, die sich das leisten können bzw. einen Tick dafür haben.

  125. @Hofmann, M #127

    Der Unterschied besteht in der Bedienbarkeit. Ein Heli arbeitet mit Rotorverstellung, Stabailisationsrotor am Heck, der ebenfalls bedient werden muß etc.
    2 Steuerknüppel, 2 Pedale, jeweilige Abhängigkeiten

    Beim x-fach Kopter übernehmen das 3 Gyros und max 2 Steuerhebel.
    Aktuelle Modell RC Helis haben mittlerweile ebenfalls Gyros und sind infolgedessen viel einfacher zu steuern als die früheren Modelle.
    Die Feineinstellung über die Gyros ist definitiv effektiver über die Drehzahlregelung der einzelnen Rotoren.
    Beim 4+x-fach Kopter darf auch mal ein Rotor ausfallen, sofern 4 oder 5 Rotoren verbleiben.
    Laß mal beim Heli einen der beiden Rotoren ausfallen…..

  126. @oxybenzol#122
    Diese Kraft-Wärme-Kopplung gibt es bei uns Erlangen schon seit Jahrzehnten. Nichts neues!
    Es müssen nur große Wärmeabnehmer in der näheren Umgebung gefunden werden damit man dies wirtschaftlich betreiben kann. Und in Erlangen ist nicht nur Siemens, eine Universität zuhause sondern auch eine Stadtverwaltung und andere Mittelständler wie auch ein Landratsamt und Einkaufszentren die an diese Fernwärme angeschlossen sind.
    Selbst die Stadtwerke haben sich logischerweise in diese Fernwärmenetz mit eingebunden.
    Diese optimalen wirtschaftlichen Voraussetzung sind leider nicht überall in Deutschland so gegeben. Und die Stadtwerke Erlangen müssen sich auch logischer weise immer darum bemühen das diese Fernwärme Großabnehmer (Unternehmen) auch vor Ort erhalten bleiben und nicht abwandern.
    Und ein Elektromotor bleibt halt immer ein Elektromotor der vom Strom und damit von fossilen Energieträgern abhängig ist. Man kann auch Wind und Sonne in Strom umwandeln aber die Nachteile wirst Du ja bereits dabei kennen.

  127. Apropos „Elektro-Mobilität“:
    am Freitag kam auf ARTE ein Doku:
    „DIE ELEKTROFLIEGER -- Mit Strom in die Luft“

    Da kann man sich anschauen, ob es sich „lohnt“ oder nicht. eheer was für Enthusiasten.

    http://www.arte.tv/guide/de/050143-000/die-elektroflieger

  128. Und bist Du nicht willig, so gebrauch ick Gewalt.

    Druck auf Autohersteller: Umweltministerium droht mit Quote für Elektroautos

    Im Umweltministerium haben Planungen begonnen, für den Fall eines Scheiterns der Kaufprämie andere, rabiatere Methoden für mehr E-Autos einzuführen. Denkbar wäre es, den Herstellern eine verpflichtende Quote von drei Prozent elektrifizierter Neuwagen vorzuschreiben, heißt es aus dem Ministerium. Auch müsse neu darüber nachgedacht werden, die steuerliche Vergünstigung des Diesels abzubauen -- und das Geld in die Elektromobilität zu investieren.

    Jup…..und in Phase Zwei……wird dann eine Einkaufszwangsquote eingeführt, wo jeder 33. Autokäufer ein Elektroauto kaufen MUSS.

    Den Sozialismus in seinen Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf……Der Zentralrat der vereinigten Magarineindustrie wird dem Deutschen schon zeigen, wo der Frosch die Locken hat….
    Mein Gegenvorschlag wäre…..in Anbetracht der Flüchtlingskrise…..das Umweltministerium abzuschaffen und die dadurch frei werdenen Finanzmittel in die Beseitigung der Fluchtursachen zu stecken.
    Frau Hendricks könnte dann in Syrien den Hungernden frische Brötchen mit Magarine beschmieren….und so die große Not in diesen Land lindern.

    Tja, bin ja mal gespannt wie Frau Hendricks die ausländischen Autohersteller zu irgendwelchen Quoten zwingen möchte….oder ob sie nur die deutschen Hersteller aus den Land treiben will.
    Die Warze am Arsch einer Industriegesellschaft…..wie lange können wir uns noch dieses Ministerium leisten?

    H.E.

  129. Da dachte ich immer, mehr Blödheit als unter Honnecker geht nicht 😉
    geht doch 😉

  130. @Rassbach
    Nun wissen wir wenigstens, wo all die alten DDR-Kader abgeblieben sind……im Umweltministerium.
    Würg und wech….
    Onkel Heinz……………Geschichte wiederholt sich, und täglich grüßt das Murmelamt

  131. Da gibt es von Rimac den neuen Flitzer mit 500 -- 600 km Reichweite.
    Im März wird er vorgestellt.

  132. Zum Rimac etwas zu den Parametern

    Auch hier was dazu.

  133. Oben wird von Quadrocoptern gesprochen. Jeder, der sich überlegt, solche zuzulegen, sollte sich vorher genauer mit dem Thema befassen, denn man darf nicht einfach so überall fliegen. Man muss zunächst ein paar rechtliche Dinge beachten. Alles dazu gibt es auf der Seite: Rechtliches

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