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Klimawandel und „gesunder Menschenverstand“

27. Mai 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kommentare

Zwar ist der Klimawandel mittlerweile als direkter Lieferant von Schlagzeilen aus den Nachrichten verschwunden, latent aber irgendwie immer präsent. Jede Wärmeperiode ist Klimawandel, jede Kälteperiode ein unwichtiges Einzelereignis.

Ich möchte hier diesbezüglich einmal ein paar Dinge ansprechen, die einem eigentlich der „gesunde Menschenverstand (gM)“ sagt. Aber dieser gM scheint kollektiv irgendwie ausgeschaltet.

Anfangen möchte ich mit einem ganz praktischen Beispiel. In der letzten Aprilwoche des Jahres 2012 gab es eine echte „Temperaturrakete“. Am Dienstag bin ich im Allgäu noch durch einen veritablen Schneesturm gefahren (Kaufbeuren mittags +1°C), fünf Tage später, am Sonnabend, gab es dort wie in weiten Teilen Süddeutschlands hochsommerliche Hitze. In den Wetterberichten hieß es zuvor „Endlich Wärme!“ – „Herrlich! Es wird warm!“ In den Nachrichten davor ist dagegen in den gleichen Medien zu lesen: „Es wird immer wärmer Katastrophe!“ Ja was denn nun? Dies führt uns zur

1. Frage an den gM: Ist Wärme nun gut oder schlecht?

Weiter! Im Internet gibt es ja bekanntlich auch für Laien, die allerdings über Denkkraft verfügen, gute und verständliche Erklärungen. Nicht zuletzt dieser Blog ist ja ein gutes Beispiel dafür. Da kann man erfahren, dass man Wetter mit Linien und Kurven auf einer Wetterkarte darstellen kann – auch Vorhersagen.



In eigener Sache: Mein Roman „Das Mädchen, das zweimal geboren wurde“

10. Mai 2011 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena

Lange habe ich gezögert, diesen Beitrag zu posten, selbst in der „off-topic-Arena“. Aber der Zuspruch von Herrn Heller für mich als Mitautor in diesem Blog hat mich schließlich doch ermutigt.

Ich möchte in die Fußstapfen von Herrn Fabian Heinzel treten. Wie schon erwähnt, bin ich Schriftsteller, und der Verkauf seiner Werke hängt natürlich entscheidend davon ab, diese Werke bekannt zu machen. In meinem Fall gilt es, eine büchergesättigte Welt davon zu überzeugen, dass man keinen Schrottroman geschrieben hat.

Herr Heinzel hat ein Sachbuch über Folgen schwerer Belastungen der Menschen geschrieben. Im Grunde geht mein Roman in die gleiche Richtung, denn er enthält viele autobiographische Elemente, nur dass eben die reine Handlung um diese Schicksale fiktiv ist.

Warum ich so lange gezögert habe? Nun, der Roman, den ich hier vorstellen möchte, ist so weit von den Themen Klima und Wetter entfernt, dass ich mich eben lange nicht getraut habe. Er hat den Titel „Das Mädchen, das zweimal geboren wurde“ und beschreibt ein ebenso grauenhaftes wie leider realistisches Kinderschicksal unserer Tage, genauer dessen Langzeitfolgen (siehe Bild). Es sind über 700 spannend zu lesende Seiten, wobei es allerdings zeitweise sehr unter die Haut geht.

Eine Leseprobe ist bei Amazon einsehbar. Ein ausführliches Interview



Je berühmter die Experten, um so schlechter deren Vorhersagen

10. Mai 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog

Robert Matthews, The National Wie es mit Vorhersagen so ist, war diese Prognose sehr verstörend – was durch die Autorität der Quelle dieser Vorhersagen noch unterstrichen worden ist: Im Jahre 1989 warnte Dr. Mustafa Tolba, der Vorsitzende des Umweltprogramms der UN (UNEP), dass es während der kommenden Jahre bis zu 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben werde, die den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels entkommen wollten.

Bis 2005 fühlte sich die UNEP so sicher, dass sie behauptete, dass die 50-Millionen-Marke “im Jahre 2010” überschritten werden würde. Andere Experten stimmten zu, unter ihnen der gefeierte Umweltaktivist Professor Norman Myers von der Oxford University. Aber, wo sind diese Flüchtlinge? In einem Wort: nirgendwo! Einer vor Kurzem fertig gestellte Studie des International Institute for Environment and Development (IIED) in England zufolge konnten keine Beweise für eine Massenmigration infolge des Klimawandels festgestellt werden.

Im Gegenteil, es fand heraus – wenig überraschend – dass die Leute es vorziehen, in ihrer Heimat zu bleiben, trotz der Umweltveränderungen. Die UNEP hat versucht, diese ihre eigene Vorhersage in Abrede zu stellen, hat aber damit nur beträchtliches Aufsehen in den Medien erregt, als sie dabei ertappt wurde, wie sie die Graphik, die eindeutig „50 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2010“ zeigte, von ihrer Website



Es gibt ein Muster beim Platzen von Wunschdenken, sei es die Windkraft oder der Euro.

1. Mai 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Politik, Windkraft

Christopher Booker

Auf den ersten Blick scheint es merkwürdig zu sein, die globale Erwärmung und die Sinnlosigkeit von Windfarmen mit dem stattfindenden Zusammenbruch des Euro in Verbindung zu bringen. Aber momentan können wir in vielerlei Hinsicht sehen, wie sich eines der versteckten Muster in menschlichen Angelegenheiten entfaltet, den ich vor Jahren den „Phantasiezyklus“ genannt habe. Es ist ein Muster, das immer wiederkehrt, im persönlichen Leben, in der Politik, in der Geschichte – und im Erzählen von Geschichten.
Wenn wir uns einer Aktion anschließen, die unbewusst von Wunschdenken getrieben wird, scheint alles für eine Weile gut zu gehen. Wir können dies das „Traumstadium“ nennen. Aber da dieses Wunschdenken niemals mit der Realität in Übereinstimmung gebracht werden kann, geht dieses Stadium früher oder später in ein „Frustrationsstadium“ über, wenn die Lage sich ungünstig entwickelt. Dies führt prompt dazu, dass die Anstrengungen, den Traum am Leben zu halten, erheblich verstärkt werden. Wenn sich dann aber die Realität immer stärker in den Vordergrund schiebt, entwickelt sich das „Alptraumstadium“, wenn alles nur noch schief geht; bis die Phantasie schließlich in einer „Explosion der Realität“ auseinander fällt.

Es gibt zwei große Beispiele in jüngster Zeit, wie dieser Zyklus gegenwärtig in seine finalen Stadien übergeht. Ein Beispiel



Dekonstruiert: Der Schwindel der globalen Erwärmung

26. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

Von Alan Caruba

Ich habe seit 50 Jahren Bücher rezensiert und habe schon lange den Überblick verloren, wie viele Bücher schon geschrieben wurden, um den Schwindel der globalen Erwärmung (the Global Warming Fraud) zu propagieren, oder wie viele geschrieben wurden, diesen Schwindel zu entlarven. So wird heute der Krieg um Ideen ausgefochten, zusammen mit Dokumentationen, Blogs und Websites, Konferenzen und all den anderen Wegen, mit denen die Lügen durch die Wahrheit zerstört werden.

Seit die “Theorie” der globalen Erwärmung zum ersten Mal erwähnt wurde, wusste ich, dass es ein kompletter Unfug war. Ich habe nie verstanden, dass ein Teil der Erdatmosphäre, nämlich Kohlendioxid mit einem infinitesimal kleinen Anteil von 0,0389% Auswirkungen auf das Erdklima haben sollte. Schon eines der sog. „Treibhausgase“, Wasserdampf – Wolken – wirkt sich 51 mal stärker aus als CO2. Mehr noch, nicht ein einziges Computermodell kann den Effekt simulieren, den die Wolken auf das Wetter des Planeten haben, weil kein einziger Meteorologe, ob lebend oder verstorben, eine Ahnung hat, warum sie tun, was sie tun. Sie erscheinen und verschwinden in der klassischen Definition des Chaos. Daher kam es mir eigenartig vor, dass alle Computermodelle der Befürworter der globalen Erwärmung zum gleichen Ergebnis kamen; sie kommt und



Drei Fragen

7. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Es kann einem unvoreingenommenen Beobachter schon schwummrig werden, wenn man der Klimadiskussion als Außenstehender so folgt. Da gibt es natürlich einerseits die Alarmisten, andererseits die Realisten. Beide halte ich aber für eine Minderheit im Vergleich zum großen Rest in der Mitte.

Den meisten Mitbürgern dürfte der Klimawandel nämlich herzlich wurscht sein. Vermutlich zu recht, denn wie viele Leute haben viel näher liegende Probleme! Damit bin ich selbst durch meine ehrenamtliche Betreuung von Kindern von Hartz IV-Empfängern immer wieder konfrontiert.

Ich verfolge nach wie vor mit Interesse, wie sich die Experten – oder solche, die sich dafür halten – die Köpfe einschlagen. Und ich höre immer wieder von Anderen, dass man nicht weiß, wem man nun glauben soll (nebenbei gesagt, das ist auch ein Grund, sich näher liegenden Problemen zuzuwenden).

Für mich ist diese Frage längst entschieden, zumindest solange… Nun ja, ich habe aus den ganzen Blogs viel gelernt (und natürlich auch durch meine Übersetzungen nicht nur in diesem Blog!). Unter all dem wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Geklüngel habe ich drei Fragen extrahiert. Manch einer wird ob der groben Vereinfachung sicher die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aber ich bin ja kein Klimawissenschaftler, sondern interessierter Laie, und als solcher darf ich



Ein Wind in der Antarktis

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Gastbeitrag von Ed Caryl 

Die Masse der AGW-Alarmisten behauptet, dass sich die durch CO2 induzierte Erwärmung zunächst in der Arktis und der Antarktis bemerkbar macht. Wir haben hier gezeigt, dass es nur eine geringe oder gar keine Erwärmung in der Arktis gibt, zumindest in den Gebieten, die genügend weit von humanen Wärmeinseln (Städten) entfernt liegen. In der Antarktis sollte dies kein Problem sein, weil die Forschungsstationen meist klein sind und ihre Größe seit ihrer Gründung nicht verändert haben. Und doch gibt dieses Beispiel Anlass, an diesem Gedanken zu zweifeln.  

In Abbildung 1 (Alle Temperaturwerte in den folgenden Graphiken sind aus den Rohdaten des GISS in Excel geplottet) beträgt die Entfernung zwischen den Stationen McMurdo und Scott Base nur 5 Kilometer. Die Station Marble Point liegt von beiden 87 Kilometer entfernt. Der Temperaturverlauf aller drei Stationen ähnelt sich, mit der Ausnahme, dass es in McMurdo und Scott Base während der hier abgebildeten 50 Jahre eine Erwärmung von weniger als 1 K gibt, und dass der Verlauf der Station Marble Point im 30-jährigen Zeitraum keinen Trend zeigt. Woher kommt die große Temperaturdifferenz zwischen McMurdo und Scott Base? Das weiß niemand! Falls ein Leser einmal dort war und eine Idee hat, wie man