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AStA TU Darmstadt vs. Freiheit von Lehre und Forschung

17. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie

An der Technischen Universität Darmstadt wird eine Wahlpflichtvorlesung „Kernenergie“ für Maschinenbaustudenten mit folgenden Inhalten angeboten:



In eigener Sache: Mein Buch „Erinnerung, Emotion, Illusion“ ab sofort erhältlich

28. April 2011 | Von | Kategorie: Kurioses, Off-Topic-Arena


Fabian Heinzels neues Buch „Erinnerung, Emotion, Illusion – Das Gedächtnis und seine Folgen“ ist ab sofort erhältlich.

Wussten Sie, dass es Menschen gibt, die wissen, welche Farbe ihre Socken heute vor dreißig Jahren hatten, die ersten 2000 Ziffern der unendlichen Zahl Pi auswendig können oder in in der Lage sind, innerhalb von zwei Wochen fließend Isländisch zu lernen? Die sich an jedes böse Wort erinnern können, das je jemand im Streit zu ihnen gesagt hat oder die nach einem einzigen Hubschrauberflug eine korrekte Skizze der Stadt Rom anfertigen?



Darf man Kernenergie erzwingen?

28. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Es war nicht schwer zu erkennen und alle, von Sigmar Gabriel bis Guido Westerwelle, haben es sofort verstanden: Es ist das Thema Kernenergie, dem die Grünen ihre Wahlerfolge in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verdanken. Ein grüner Bundeskanzler ist mittelfristig nicht länger unvorstellbar. Mit anderen grünen Forderungen dürfte kein Blumentopf zu gewinnen sein:



Experten empfehlen Gentechnik und Intensivierung gegen Welthunger oder von Hunger und mangelnder Freiheit

8. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gentechnik, Politik, Wirtschaftsförderung

Die 400 Experten aus 35 Ländern, die den Report „The Future of Food and Farming“ erstellt haben, gehen davon aus, dass im Jahr 2050 die Nahrungsmittelproduktion unter nie da gewesenen Druck geraten wird. Ob das so sein wird, bleibt abzuwarten. Auf die Zukunft bezogene Prognosen sind bekanntlich die schwierigsten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Autoren sauber gearbeitet haben und über weitreichende Kenntnisse verfügen. Interessant sind daher die Lösungsvorschläge, die sie für das Hungerproblem bereit halten: „… sollten auch gentechnisch veränderte Organismen oder Klontiere kein Tabu sein. Ihr Einsatz müsse nur sorgfältig ökologisch und ethisch geprüft und Akzeptanz bei allen Beteiligten hergestellt werden“, heißt es in dem „Zeit“-Artikel, der sich auf den Report bezieht. Der Biolandbau hingegen, „gehe zwar ökologisch in die richtige Richtung, sei aber oft noch zu teuer und ineffizient.“

Das sind zweifellos gute Ansätze. Investition in fortschrittliche Techniken war schon immer dem sturen Festhalten an ideologischer Verblendung überlegen. Auch einige der politischen Empfehlungen sind sehr erfreulich:

„Food security is best served by fair and fully functioningmarkets and by liberalised global trade arrangements, not by policies to promote self-sufficiency“ (Ernährungssicherheit ist am besten durch faire und voll funktionsfähige Märkte und durch liberalisierte



Was geteilte Staaten über Klima und Politik verraten

14. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Klimawandel, Politik

Seit Jahrtausenden bildet die Landwirtschaft die wichtigste Ernährungsgrundlage der Menschheit.  Und in einigen Klimazonen sind die Ackerböden fruchtbarer als in anderen, so ist zum Beispiel ein mediterranes Klima für Landwirtschaft im großen Stil sehr viel besser geeignet als eine Wüste.

Steffen Hentrich hat jedoch am Beispiel Simbabwes zurecht darauf hingewiesen, dass eine Erklärung der Ernterückgänge mit klimatischen Veränderungen allein zu kurz greift, da weltweit die Erträge gestiegen sind, obwohl der Temperaturanstieg in Simbabwe sogar unterhalb des globalen Durchschnitts liegt. Vielmehr sei das massive Versagen der Politik für die Misere der einstigen „Kornkammer Afrikas“ verantwortlich. Dieses Beispiel lässt sich noch weiter ausführen.



Anmerkungen zum ökologischen Fußabdruck

22. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

In meinem Artikel zur diesjährigen Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein in Deutschland habe ich mich auf die verzerrte Risikowahrnehmung konzentriert.  Den größeren ökologischen Fußabdruck der Grünen-Wähler, auf den sich einige gestürzt haben, habe ich nur am Rande erwähnt.  Das hat seine Gründe.  Denn um voller Entrüstung die Grünen für ihren ökologischen Fußabdruck zu kritisieren, müsste ich mich einem Denken unterordnen, das einen besonders kleinen dieser Fußabdrücke als grundsätzlich erstrebenswertes Ziel anerkennt.

Das tue ich aufgrund einiger einfacher Überlegungen inzwischen nicht mehr.



Handys, Schimmel und einige offene Fragen

17. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Politik

Das Umweltbundesamt hat die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2010“ vorgestellt.  Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass der sogenannte ökologische Fußabdruck bei Wählern der Grünen besonders groß ist, aber das dürfte ein alter Hut sein.  Wirklich interessant an der Studie ist die Grundauszählung am Schluss, denn hier kann man sehen, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden.  So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).  Ziemlich erstaunlich, denn auch wenn schädliche Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, konnte bisher dennoch kein Nachweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung erbracht werden.  Schimmelpilze hingegen sind nachweisbar gesundheitsschädlich, können Allergien auslösen, die Atemwege befallen und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufende Krankheiten verursachen.  Offenbar ist die Riskowahrnehmung der Befragten in vielen Fällen drastisch verzerrt.