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Der Fake Faktencheck

1. September 2019 | Von | Kategorie: Blog

H2OAm 28. August 2019 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen Faktencheck zur folgenden Behauptung von Cristiano Ronaldo:

„Der Amazonas-Regenwald produziert mehr als 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs“

Die Bewertung der Süddeutschen Zeitung:

Das ist nach Ansicht vieler Forscher richtig

FAKTEN: Viele Wissenschaftler und Umweltverbände gehen davon aus, dass ein Fünftel des weltweiten Sauerstoffs über das riesige Waldgebiet rund um den südamerikanischen Fluss in die Erdatmosphäre gelangt. Alle Regenwälder auf der Welt sind nach Angaben des Waldforums der Vereinten Nationen (UNFF) gemeinsam für 40 Prozent des Sauerstoffs in der Luft verantwortlich. Die Region am Amazonas ist in etwa genauso groß wie alle anderen Regenwälder zusammen.

Man findet das auch hier auf der Seite der FAO als „Key Message“ des UN Forum for Forests (UNFF)

Wie kann das sein, fragt sich der Bürger. In der Schule lernen unsere Kinder, dass aus 6 Molekülen Kohlendioxid bei der Photosynthese 6 Moleküle Sauerstoff enstehen, wie man hier nachlesen kann.

Unsere Luft enthält etwa 20% Sauerstoff und 0.04% Kohlendioxid.

40% des Sauerstoffs in der Atmosphäre entsprechen etwa 8% Sauerstoff.

Gemäß UN machen also unsere Regenwälder aus einem Molekül Kohlendioxid  200 Moleküle Sauerstoff.

Übrigens seit wann atmen Lungen eigentlich Kohlendioxid ein und Sauerstoff aus? Von wie vielen Qualitätsmedien



Die „gute Klimatemperatur“

25. August 2019 | Von | Kategorie: Blog

EthanolDer Klimawandel ist im vollen Gange. Im Folgenden eine kleine Anregung zum recherchieren und diskutieren. Es wird wärmer und das ist schlecht, so der Tenor unserer Medien.Was aber wäre denn eine „gute“ Mitteltemperatur oder „Klimatemperatur“ auf die wir uns einigen können? Wie wahrscheinlich wäre die Schlagzeile: „Jawohl jetzt haben wir eine „gute“ Mitteltemperatur“. Oder sind nicht unsere Medien so gestrickt, dass sie jede Änderung mit schlechten Nachrichten korrelieren? Die Erde aber wird grüner. Etwas höhere Temperaturen scheinen ihr ja gut zu bekommen. Aber laut vielen Medien hat sie ja Fieber. Der Klimaforscher von heute beobachtet für solche Fragen nicht die Natur. Nein, der Klimaforscher von heute sucht die Realität in den Klimamodellen. Das habe ich auch mal als Spaß gemacht und mir zunächst ein Klimamodell der NASA (GISS) angeschaut. Mit Hilfe der „Früher war alles besser Theorie“  lese ich hier eine „gute Klimatemperatur“ von etwa 14.4°C im Jahr 1850 ab.
Die „schlechte“ Mitteltemperatur ist ja dann laut IPCC bei 15.9 °C. Weiß jemand ob die Aussage gilt:  „Je höher die Mitteltemperatur desto schlechter“ oder gibt es eine scharfe Grenze? In dem GISS – Modell steigt die Temperatur auf etwa 15.2 °C bis 2005.

GissT
Ist das jetzt schon „50% schlecht“? 



Die Natur der Klimadebatte

18. August 2019 | Von | Kategorie: Blog

MethanIn der Zeitschrift „Nature Communications“ ist ein Artikel mit dem Titel:

“Discrepancy in scientific authority and media visibility of climate change scientists and contrarians“ erschienen.

Zunächst fragt man sich was dieser Artikel mit Natur und Wissenschaft zu tun hat. Das wird allerdings unmittelbar im letzten Absatz des Abstracts geklärt:

„These results demonstrate why climate scientists should increasingly exert their authority in scientific and public discourse, and why professional journalists and editors should adjust the disproportionate attention given to contrarians.“

Dort steht meiner Meinung nach ein Aufruf zur Zensur  für Wissenschaftler die vom Mainstream abweichende Ergebnisse publizieren. Das scheint auch der Zweck des Artikels zu sein. Offenbar glauben die Autoren des Artikels so etwas wäre Wissenschaft.

 



Cosmic Cloud Change

20. Juli 2019 | Von | Kategorie: Blog

EthanolIn Scientific Reports, einem „Nature Research Journal“ wurden geologische Belege für einen sogenannten „Umbrella Effect“ veröffentlicht: „Geological support for the Umbrella Effect as a link between geomagnetic field and climate“. Dieser „Umbrella Effekt“ stellt einen Zusammenhang her zwischen einer Änderung des Erdmagnetfeldes und Klima. Das heißt konkret, dass eine Schwächung des Erdmagnetfeldes zu einer Erhöhung der Wolkenbedeckung führt.  Dies führt wiederum aufgrund der Erhöhung der Albedo zu einer Abkühlung. Eine Verstärkung des Erdmagnetfeldes würde entsprechend zu einer Erwärmung führen. Die Autoren des Artikels schreiben deshalb hier in den wissenschaftlichen Nachrichten der Kobe University:

“The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) has discussed the impact of cloud cover on climate in their evaluations, but this phenomenon has never been considered in climate predictions due to the insufficient physical understanding of it”, comments Professor Hyodo. “This study provides an opportunity to rethink the impact of clouds on climate. When galactic cosmic rays increase, so do low clouds, and when cosmic rays decrease clouds do as well, so climate warming may be caused by an opposite-umbrella effect. The umbrella effect caused by galactic cosmic rays is important when thinking about current global warming as well as the warm period of the medieval



Anthropogenic Cloud Change

14. Juli 2019 | Von | Kategorie: Blog

H2OEin interessanter Artikel mit dem Titel „No Experimental Evidence for the significant Anthropogenic Climate Change“ wurde an die Zeitschrift „Atmospheric and Oceanic Physics“ geschickt von zwei finnischen Autoren. Er greift ein Thema auf, dass wir schon häufiger hier diskutierten, Wolken. Die Autoren belegen in dem Artikel, dass die Klimamodelle (GCMs) die im IPCC Bericht AR5 benutzt wurden nicht in der Lage sind die Wolkenbedeckung in niedrigen Höhen (low cloud cover) zu berechnen. Deshalb unterschätzen diese Modelle natürliche Beiträge wie eine Änderung der Wolkenbedeckung und überschätzen den Beitrag der Treibhausgase. Die Autoren schlussfolgern, dass die Temperatur hauptsächlich durch die Wolkenbedeckung in niedrigen Höhen geregelt wird. Ihr Artikel sollte den Anstoß zu interessanten Diskussionen geben.



Das EEG und die Klimarettung

30. Juni 2019 | Von | Kategorie: Blog

CO2Zunächst einige Grunddaten aus 2017. Die Wohnbevölkerung in Deutschland betrug  ca. 83 Millionen Menschen. Jeder von uns hat im Mittel 2017 ca. 9.4 Tonnen COemittiert. Die gesamte CO2 Emission der Bundesrepublik betrug 781 Millionen Tonnen CO2.

Betrachten will ich in diesem Artikel die drei fossilen Energieträger Braunkohle, Steinkohle und Erdgas, die ca. 91% unserer „fossilen“ Stromerzeugung ausmachen.  Die übrigen „fossilen“ Energieträger, Mineralöl, Müll und Gichtgas sind von 1991 bis 2017 von 31 TWh auf 33.5 TWh angestiegen, also im wesentlichen konstant geblieben. Im Jahr 1991 erzeugten wir in der Bundesrepublik Deutschland mit den drei Energieträgern Braunkohle, Steinkohle und Erdgas 344.4 TWh (Terawattstunden) Strom. Sechsundzwanzig Jahre später, im Jahr 2017, erzeugten wir damit 328.7 TWh. Das ergibt eine Einsparung von 15.7 TWh Strom, etwa . 4.5 Prozent. Diese Einsparung an „fossilem“ Strom entspricht dem Beitrag der erneuerbaren Energien zur CO2– Reduktion.

Die mittlere spezifische CO2 – EmissioUnbenanntn (gemessen in Tonnen COpro TWh) unserer „fossilen“ Stromerzeugung ist ebenfalls gesunken, von  960000 Tonnen COpro TWh im Jahr 1991 auf 765000 Tonnen CO2 pro TWh im Jahr 2017. Das ist eine Reduktion von 135000 Tonnen CO2 pro Terawattstunde Strom. Also



Feedbacks und die Fata Morgana

5. Mai 2018 | Von | Kategorie: Blog

 

waterUnser Leser Herr Ebel hat eine vom Mainstream abweichende Erklärung veröffentlicht zu „Forcings“ und „Feedbacks“, ja er hat sie als Fata Morgana bezeichnet. So soll es sein Stoff für eine interessante Plauderecke. Ich selbst finde seine Erklärungen spannend und hoffe auf eine anregende Diskussion.

Ich will nochmal den Stand aus meiner Sicht zusammenfassen zu Feedbacks.

In der Feedbackanlayse ist der Startpunkt eine Referenzsystemantwort ohne „Feedbacks“ . Das heißt man wählt ein Referenzexperiment. Im Falle der klassischen Feedbackerklärung ist das Referenzsystem die Antwort auf gleichmäßige Erwärmung von Oberfläche und Troposphäre bei fester spezifischer Feuchte das sogenannte „Planckfeedback“.

Wie unmittelbar klar sein sollte ist das ein künstliches Szenario das in der Natur nicht existiert. Daraus folgt dann ein sehr großes positives Wasserdampffeedback, ein stark negatives Planckfeedback und ein negatives „Lapse Rate feedback“.

Alles eine Folge des künstlichen Referenzsytems und nicht eines physikalischen Prozesses der in der Natur vorkommt, denn das Referenzsystem ist unnatürlich. Herr Ebel nennt das Fata Morgana, die ja auch ein physikaliscehs System vorspiegelt das in der Natur nicht existiert.

Benutzt man eine Referenz die näher an der Natur ist. Das heißt eine die Antwort auf gleichmäßige Erwärmung von Oberfläche und Troposphäre bei fester relativer Feuchte dann sieht die