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Die Plauderecke zum G7 – Gipfel

10. Juni 2015 | Von | Kategorie: Blog

alpine-pointed-166297_640Für mich war der G7-Gipfel ein voller Erfolg mit entscheidenden Erkenntnissen für die ganze Welt. Deutschland ist schön und hat eine einzigartige Kulturlandschaft. Denn was wäre ein Naturschutzgebiet ohne angrenzenden Biergarten. Mal ehrlich es gibt fast keine bessere Möglichkeit einen Sonntag im Juni zu genießen als beim Weißwurstfrühstück unter weißblauen Himmel und Sonnenschein in den Bergen. Nein, Peter dein „Witcher 3“ und der Europapark Rust kommen da nicht mit. Wobei, ich bin mir sicher dass viele Biergärten mittlerweile WLAN haben. Ausserdem füllt der „Witscher“ weder ein Dirndl noch einen Trachtenrock richtig aus. Der Typ hat einfach keine Wadln. Und Krün ist einfach schöner als Novigrad. Das hat der Obama gut erkannt. Und Krün ist einfach schöner als Novigrad. Das hat der Obama gut erkannt und Brezeln und Weißbier genossen. Für die eher technisch orientierten First Ladies hat Prof. Dr. Sauer am Montag einen Vortrag über Nanotechnologie gehalten.

Deutschland ist sicher durch eine Polizei die mit Twitter in den sozialen Netzwerken deeskaliert und auch bei Randale nicht zur Knarre, sondern zum Pfefferspray greift. Es gibt eine Wertegemeinschaft der westlichen Demokratien die versucht ihre Errungenschaften anderen Nationen zugänglich zu machen und Probleme zu verstehen und zu diskutieren. Bei all der Aufregung um



Die „Bullship“-Korrektur lässt die Pause in der globalen Erwärmung verschwinden!

6. Juni 2015 | Von | Kategorie: Blog

JuliTempVertIm Magazin Science erschien am 4. Juni ein Artikel von Karl et al.

„Possible artifacts of data biases in the recent global surface warming hiatus“

Obwohl erst dreiTage alt hat er schon mal weltweit Aufsehen erregt.

Auf Deutsch übersetzt heißt der Titel: „Mögliche Artefakte systematischer Datenfehler in der jüngsten Pause der globalen Erwärmung“. Dabei dachte ich es gibt gar keine Pause.

Da nicht sein kann was nicht sein darf muss man solche möglichen Fehler natürlich korrigieren. Dabei dachte ich es wäre nur sinnvoll Fehler zu korrigieren die auch tatsächlich als Fehler erkannt werden und nicht nur mögliche Fehler. Meiner Meinung nach ist die Korrektur möglicher Fehler zweifelhaft.

Aber gut schauen wir uns mal an wie die möglichen Fehler korrigiert wurden. Dazu habe ich das frei zugängliche Zusatzmaterial gelesen, welches Karl et al. freundlicherweise veröffentlicht haben.

Ich beschränke mich zunächst auf die Meeresoberflächentemperatur (SST, „sea surface temperature“).

Dazu schreiben Karl et al. in ihrem Zusatzmaterial:

„Surface Temperature: ERSST v4 provides monthly sea surface temperature anomalies with respect to the 1971-2000 base period for a global 2ox2o grid. The gridded field is produced from ship and buoy sea surface temperatures in the ICOADS release 2.5 data set (29) using



Kritisches zum Grünbuch Energiewende aus der Universität

8. März 2015 | Von | Kategorie: Blog

gruenbuch580 Stellungnahmen findet man auf der Seite des BMWi zum Grünbuch Energiewende.

Alle zu lesen überfordert meine Zeit. Ich würde deshalb anregen, dass interessante Beiträge hier verlinkt werden.

Ich mache den Anfang mit einer Stellungnahme zur Energiewende von Prof. Dr. Frank Endres die ich über die kalte Sonne beim Deutschen Arbeitgeberverband gefunden habe.

 

Ich freue mich, dass ein Professor der im Bereich der Energiewende forscht seine Stimme erhebt:

Die häufig verbreitete Annahme, dass der Strom kostenlos ist, wenn erst einmal genügend WKA und PVA installiert wurden, wurde bis heute lediglich schön gerechnet, wobei jegliche naturwissenschaftlichen und technischen Aspekte ausgeblendet werden. Leider wird in diesem Grünbuch kaum irgendein Wort zu den technischen Aspekten gesagt, die Bundesregierung suggeriert, dass es nur den richtigen Markt braucht, um die Energiewende zum Erfolg zu führen, was Minister Gabriel auf verschiedenen Veranstaltungen so schon gesagt hat. Das Fass der „Energiespeicher“ will er vor der kommenden Bundestagswahl wohl nicht öffnen, denn seine Wähler könnten ihm, der SPD und der CDU davon laufen.

Typischerweise hört man in den Medien ja meistens die Arie der NGOs und kritische Stimmen aus der Universität findet man selten.

Wer also ähnlich interessante Beiträge zum Grünbuch findet der ist eingeladen sie hier



Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch – Die Plauderecke

24. Dezember 2014 | Von | Kategorie: Blog

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Ich bin überzeugt davon, dass diese guten Vorsätze auch nächstes Jahr weiter bestehen werden. Dieses Jahr hat es schon mal nicht geklappt, wie wir hier gesehen haben. Ich wünsche Allen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2015.



Das Artensterben, der Klimawandel und das IPCC – Teil 1

23. November 2014 | Von | Kategorie: Blog

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angeregt durch den Artikel von Quentin habe ich begonnen den IPCC Bericht zum Thema Artensterben zu lesen. Das wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Deshalb möchte ich zunächst an dieser Stelle den zusammenfassenden Befund zur Diskussion stellen den ich im AR 5 finde.

Vor allem aber auch zur Diskussion anregen wie wissenschaftlich gesehen Artensterben überhaupt beobachtet wird.

In den Medien ist der Zusammenhang ja längst klar. Hier auf n-tv online liest man:

Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Artensterben ist schon lange bekannt. Die größte Bedrohung für Tiere und Pflanzen ist dabei aber nicht die Erderwärmung, wie neue Studien jetzt herausgefunden haben.

Nun ja schauen wir mal was das IPCC dazu sagt.

Zum Aussterben von Arten liest man im Fullreport WG2 AR5 S.990:

For those species where climate change has been invoked as a causal factor in extinction (such as for the case of Central American amphibians), there is low agreement among investigators concerning the importance of climate variation in driving extinction and even less agreement that extinctions were caused by climate change (Pounds et al., 2006; Kiesecker, 2011). Confidence in the suggested attribution of extinctions across all species to climate change is very low (see also Section 4.3.2.5).

Das



Plauderecke – Emission in der Troposphäre

23. November 2014 | Von | Kategorie: Blog

EmissionMehrfach schon konnte ich lesen, dass CO2 in der Troposphäre keine 15 µm Photonen emittiert und deshalb die Gegenstrahlung durch CO2 nicht existiert. Ich habe mir deshalb gedacht wir plaudern mal darüber, wenn jemand Lust hat. Wer also seine Gedanken teilen möchte, kann das hier tun.

Im folgenden stelle ich ein Gedankenexperiment vor, dass zeigt, dass die Behauptung: „CO2 emittiert in der Troposphäre nicht“,  falsch ist.

Stellen wir uns zwei Zylinder vor, im folgenden mit Links und Rechts bezeichnet, die mit trockener Atmosphärenluft gefüllt werden. Jeder der beiden Zylinder hat an der einen Stirnfläche ein ideales Fenster, welches Photonen aller Wellenlängen durchlässt, aber weder absorbiert noch Eigenstrahlung emittiert.

Wir denken uns die beiden Zylinder an Siemens Lufthaken im Vakuum so angeordnet, dass die beiden Fenster zueinander zeigen.

 

 

Beide Zylinder werden jeweils in ein Wärmebad eingebettet, das geheizt werden kann und ein Thermometer besitzt. Die Fenster der Zylinder bleiben frei.

Zwischen die beiden Zylinder bringen wir einen idealen Spiegel der die auftreffende Strahlung jeweils in den Zylinder zurückreflektiert. Zur Vereinfachung betrachten wir zunächst nur 15 µm Photonen.

Den linken Zylinder bringen wir nun in ein Wärmebad der Temperatur 290 K und füllen ihn mit 1 bar trockener Atmosphärenluft



Die Gegenstrahlung – Ursache oder Wirkung?

17. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Blog

220px-PyrgeometerHajo Lange schreibt in seinem sehr empfehlenswerten „online Buch“:

„Die atmosphärische Gegenstrahlung ist auch die Ursache für den Treibhauseffekt: Eine gedachte „kalte“ Erdoberflache erwärmt sich durch die Absorption der kurz-welligen Strahlung, strahlt aber dann wegen des Planck’schen Gesetzes auch zunehmend ab, bis ein Gleichgewicht zwischen Energiegewinn und Verlust erreicht ist. Wenn nun auch eine langwellige Gegenstrahlung absorbiert werden muss, liegt dieses Gleichgewicht natürlich bei einer höheren Temperatur!“

Herr Rassbach hatte mich gefragt wie das zu dem folgenden Zitat aus dem Buch von Heinz Fortak passt:

„Der “Kreislauf” der langwelligen Strahlung zwischen Erdoberflaeche und Atmosphaere traegt nicht zur Erwaermung des Systems bei. Die effektive langwellige Ausstrahlung nach oben von 64 % dient zur Aufrechterhaltung des Strahlungsgleichgewichts an der Obergrenze der Atmosphäre.”

Nun ja in der Thermodynamik ist es entscheidend das System korrekt abzugrenzen. Während Hajo Lange die Energiebilanz der Erdoberfläche beschreibt, betrachtet Heinz Fortak ein System aus Erdoberfläche und Atmosphäre.

Den Unterschied zwischen beiden Formulierungen möchte ich mit folgendem Gedankenexperiment verdeutlichen.

Betrachten wir einen evakuierten Raum auf der einen Seite mit einer Heizplatte deren Heizleistung wir einstellen können. Auf der anderen Seite gegenüber habe dieser Raum eine Kühlleitung deren Kühlleistung durch den Kühlwasserdurchfluss eingestellt werden kann. Zwischen Heizplatte und Kühlkreislauf