Alle Beiträge dieses Autors



LASSET UNS PLAUDERN ÜBER EBOLA, KLIMAFONDS UND IMPFSTOFFE

31. Juli 2014 | Von | Kategorie: Blog

-

Zu Ebola lese ich einerseits, dass die WHO 100 Millionen Euro für Eindämmunsgmassnahmen ausgibt. Gleichzeitig liest man, dass es keinen Markt gibt für den Impfstoff gibt. Da frage ich mich kann das ein Hinderungsgrund sein, wenn wir doch schon jetzt mit dem Klimafonds Geld für vermutete Probleme ausgeben. Beim Klimawandel hindert uns der fehlende Markt ja nicht. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie man einen Impfstoff testet der gegen eine Krankheit hilft die bisher immer nur wenige Menschen fiel und dann durch Eindämmungs-massnahmen unter Kontrolle gehalten wurde. Jetzt interessiert mich ihre Meinung. Lasset uns plaudern.



Lasset uns plaudern über Glaube, Zweifel und Wissenschaft

19. Juli 2014 | Von | Kategorie: Blog

StringsIch lese im Netz immer mal wieder wie Natur-wissenschaftler wie zum Beispiel auch Roy Spencer mit „ad hominem“- Argumenten angegangen werden, weil sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen.

Mich würde deshalb die Meinung der Leser dieses Forums zu dem Thema Glaube und Naturwissenschaft interessieren. Deshalb starte ich mal mit meiner Meinung und starte eine Plauderecke zu dem Thema.

Als Naturwissenschaftler ist mein Bild von Natur und Kosmos geprägt von den Lehrbüchern der Physik, Chemie und Biologie, der Fachliteratur aus diversen Zeitschriften, aber auch den Ergebnissen meiner eigenen Experimente und  Erkenntnisse an der Universität und im Beruf. Zusammen ergibt das mein persönliches Bild unserer Welt. Damit ist mein Weltbild meine persönliche Vermutung die ich als Naturwissenschaftler immer wieder kritisch in Frage stellen muss.

Mein Glaube als Christ ist geprägt von der persönlichen Erfahrung, dass die Botschaft Jesu in sozialen Gruppen funktioniert. Mit meinem Glauben verbinde ich die Hoffnung, dass ich mich als Naturwissenschaftler irre und den Zweifel an meinem eigenen Weltbild.

Gerade deshalb ist es für mich auch kein Widerspruch gläubiger Christ und gleichzeitig Naturwissenschaftler zu sein. Der Gegensatz der in den Medien ab und zu aufgebaut wird existiert für mich nicht. Im Gegenteil ich bin Skeptiker gerade weil ich



Das IPCC, GEWEX und die Wolkenbedeckung Teil II

17. Juli 2014 | Von | Kategorie: Artikel

Während das IPCC eine wohl bekannte Organisation ist, mit viel medialer Aufmerksamkeit, hört man über Projekte wie GEWEX eher selten etwas. Ich möchte deshalb im folgenden dieses Projekt einmal kurz vorstellen

„Global Energy and Water Cycle Experiment“ – GEWEX

GEWEX ist ein Projekt des „World Climate Research Programm“ – WCRP. Es hat den Auftrag die neuesten Satellitengenerationen zu nutzen um den Einfluß des Energie- und Wasserkreislaufes auf die globale Erwärmung zu untersuchen. Dabei sollte es globale Messungen benutzen, um die Energie- und Wasserflüsse in diesen Kreisläufe zu bestimmen. Aber auch den Wasserkreislauf und seinen Einfluß auf Atmosphäre, Ozeane und Landfläche modellieren, sowie Beobachtungstechniken entwickeln die experimentelle Daten liefern die als Basis für Wetter- und Klimavorhersagen dienen.

Ein Auszug aus dem Vorwort der Broschüre zu den Ergebnissen der Phase 1 des GEWEX Projekts zitiere ich, um zu zeigen, dass wir es hier mit Wissenschaft vom Feinsten zu tun haben.

The Global Energy and Water Cycle Experiment (GEWEX) of the World Climate Research Programme (WCRP), sponsored by the World Meteorological Organization (WMO), the International Council for Science (ICSU), and the Intergovernmental Oceanographic Commission (IOC) of the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO), has amassed an out- standing record of accomplishments



Ignoriert das IPCC die Wolkenbedeckung? Teil I

14. Juli 2014 | Von | Kategorie: Artikel

earthshineIm Jahr 2004 erschien ein interessanter Artikel im Science Magazin von Palle et al mit dem Titel „Changes in Earth Reflectance over the Past Two Decades“ in dem die Autoren die Albedo der Erde rekonstruieren.

Die Rekonstruktion der Albedo

Palle et al rekonstruierten die Reflektivität der Erde aus den experimentellen Datensätzen des International Satellite Cloud Climatology Project (ISCCP) D1. Dabei benutzten sie unabhängige Reflektivitätsmessungen aus dem „Earthshine Projekt“ als Referenz. Im „Earthshine“ Projekt wird vom Prinzip her der Mond als Spiegel benutzt. Das heißt man vergleicht das vom Mond reflektierte Sonnenlicht mit dem vom Mond reflektierten Erdlicht (Earthshine) und bestimmt daraus die Reflektivität der Erde.

Palle et al. nutzten dann drei Parameter aus den ISCCP Daten die in einer multivariaten Analyse über die Referenzperiode von 1999 – 2001 am stärksten mit der im „Earthshine“ Projekt bestimmten Reflektivität korrelierten. Das sind die Oberflächenreflektivität (SR), die optische Dicke der oberen Wolkenschicht (OT) und die Wolkenbedeckung (CA). Mit diesen drei Parametern lässt sich dann aus den im ISCCP Projekt experimentell bestimmten Daten die Reflektivität und auch die Albedo der Erde rekonstruieren.

Das Ergebnis der Rekonstruktion der Reflektivität aus den experimentellen Beobachtungen ist in dem folgenden Bild zusammengefasst. Aufgetragen ist auf der Achse links



Wie Klimamodelle an die Realität angepasst werden Teil I

12. Juli 2014 | Von | Kategorie: Artikel

ModellstrukturAuf der Webseite „Science of DOOM“ bin ich auf einen Artikel von Mauritsen et al. gestoßen über das „Tunen“ der Klimamodelle am Beispiel des „Max Planck Institut Earth System Model“ (MPI-ESM). Das ist der erste Artikel mit einer guten Ausführlichkeit über diesen Prozess den ich bisher gefunden habe. Meine Ergebnisse beim Durcharbeiten will ich im Folgenden mitteilen.

 

Warum müssen Klimamodelle an die Realität angepasst werden?

Wenn man sich eine physikalische Eigenschaft sucht die Klimamodelle simulieren sollen, die in aller Munde ist, dann stößt man schnell auf die mittlere globale Oberflächenlufttemperatur („Mean Surface Air Temperatur“ (mSAT) des Erdsystems. Darüber hinaus interessiert in den Medien wie diese Größe von der Zusammensetzung der Atmosphäre und der Einstrahlung durch die Sonne abhängt, aber auch wie diese Größe auf natürliche Art und Weise variiert. Schaut man genau hin, stellt man fest, dass in den meisten Fällen nur die Änderung der mittleren SAT betrachtet wird. Ich möchte mich deshalb im folgenden einmal auf die absoluten Werte der mittleren Oberflächentemperatur konzentrieren.

HadCrut3v_92

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bild 1 aus dem Artikel von Mauritsen et al. zeigt einen Vergleich der beobachteten mSAT aus den HadCRUT3v (schwarz)und



Treibhausgase und Klimaschutz im Umweltausschuss!

25. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog

FeynmanIm Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages wurden am 16.4.2014 verschiedene Experten zum Thema Klimaschutz gehört. Wie es guter Brauch ist werden dann auch Experten aus unterschiedlichen Lagern gehört. EIKE hat hier dankenswerterweise ausführlich berichtet.

Mein Augenmerk gilt dem  Artikel der als Vorbereitung für den Umweltausschuss von Klaus Ermecke vorbereitet wurde.

Der Artikel leitet sehr gut in die Thematik ein, erläutert die Analyse des Autors und fasst deutlich die Hauptargumente des Autors zusammen. Also ein gut aufgebauter Artikel, um didaktisch den Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und Erderwärmung, sowie Treibhauseffekt zu verstehen, wenn man bereit ist den Artikel gründlich zu studieren und auch Hintergrundmaterial heranzuziehen. Was ein skeptischer Wissenschaftler oder Staatsbürger tun sollte. Sicher nur aufgrund des didaktischen Wertes hätte ihn der hervorragende Physiker und Hochschullehrer Richard P. Feynman empfohlen.

Ich möchte deshalb die Zusammenfassung des Artikels hier mal explizit zitieren:

Der Klima-Wirkungsturm zeigt, daß das gesamte Gedankengebäude, auf dem in der obersten Ebene („Geld und Macht für die Retter“) der Wunsch nach „Klimaschutz“ angesiedelt ist, auf einem einzigen Fundamentbaustein beruht: einem Satz von Hypothesen, die einen erderwärmenden „Treibhauseffekt“ beschreiben sollen.

Diese Hypothesen verstoßen gleich gegen eine ganze Reihe physikalischer Gesetze, so daß es eine Reihe fundamentaler Gegenargumente gibt, die diesen Fundamentbaustein des Turms



Mit Kernenergie über den Wolken

20. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog

nuclearia_88Im Forum der Nuklearia ist ein interessanter Artikel erschienen.  Darin wird die technische Option beschrieben  mit modernen Nuklearreaktoren Flugbenzin herzustellen.

Aber auch kohlenstoffbasierte Flugtreibstoffe ließen sich unter Zuhilfenahme eines Hochtemperaturreaktors erzeugen – völlig klimaneutral ohne Nutzung von Erdöl: Kohlenstoffhaltige Abfälle aller Art, Haus-, Industrie- und Landwirtschaftsmüll, sogar Abwässer, ließen sich mit einer nuklear angetriebenen Plasmafackel in Wasserstoff und Kohlenmonoxid (sog. Syngas) zerlegen, woraus mittels Fischer-Tropsch-Synthese Kohlenwasserstoffkraftstoffe erzeugt werden könnten.

Erfrischend ist auch die optimistische Einstellung des Autor zu moderner Technik und ihren Möglichkeiten.

Die Perspektive, dass wir uns nicht zu niedrigeren Energieflussdichten zurückentwickeln, sondern zu höheren voranschreiten, erfüllt mich mit Freude und Aufregung, vielleicht ein wenig so, wie damals, als ich klein war, die Flugzeuge auf dem Kennedy-Airport. Ich wäre sehr glücklich, wenn es mir gelänge, andere Menschen an dieser Faszination teilhaben zu lassen.