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Quentin und die Dogmen unserer Zeit

19. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog

wsl_wald_trinkwasser_waldAndreas Döding der in Zettels Raum schreibt hat eine Rezension zu Quentin’s Buch „Der Wald, die Deutschen und die DMark“ geschrieben:

Oft unkonventionell und augenzwinkernd vorgehend, wenn er z. B. den aktuellen Stand der Klimadebatte anhand einer „soziologischen Untersuchung“ vom Stichprobenumfang N=1 an einer deutschen Tankstelle durchführt, und dabei gleichwohl pointiert die wesentlichen Punkte der Klimareligion -nämlich daß sie eben zuvorderst eine Glaubenssache darstellt- erfaßt, dann ist dies nicht nur informativ, sondern auch ausgesprochen unterhaltsam geschrieben.

Hier finden sie links zum Buch.

 

Empfehlenswert sind auch Quentin’s Beiträge in der Achse des Guten, hier und hier:

Schon im vietnamesichen Masterplan wurde der Bau von Kernkraftwerken beschlossen, ein erstes wird 2020 ans Netz gehen, weitere werden folgen.



Der Wald, die Deutschen und die D-Mark

22. Mai 2014 | Von | Kategorie: Artikel

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eine essayistische Rezension von Günter Heß über das Buch von Quentin Quencher.

Viktor Fraenkl schrieb sinngemäß über die Freiheit:

„In dem Augenblick zwischen Anreiz und Handlung hat der Mensch die Freiheit zu wählen.“

Diese Freiheit der Wahl unterscheidet den Menschen von der Ameise. Die Ameise hat keine Wahl.

Quentin Quencher wuchs in der DDR auf. Er kennt deshalb die Unfreiheit der Diktatur aus eigener Erfahrung. Er weiß was es heißt eine Ameise zu sein. Er hat in dieser Diktatur seine Existenz aufgebaut und eine Familie gegründet. Er hat aber in dieser Zeit auch gewählt. Er hat gewählt den Wehrdienst zu verweigern und er hat gewählt einen Ausreiseantrag zu stellen und in die Bundesrepublik Deutschland auszureisen. Er hat die Freiheit gewählt. Quentin startete durch und hat auch in seiner neuen Heimat eine Existenz für sich und seine Familie aufgebaut. Das Leben aber hat ihm diese Existenz wieder genommen und seine Familie ging andere Wege. Aber Quentin Quencher ist aufgestanden und hat wieder gewählt und sich in Asien eine neue Existenz geschaffen und eine neue Familie gegründet.

Mit dieser Familie ist er in ein freies Deutschland zurück gekehrt. Sinn und Freiheit hat er hier gefunden. In seiner



Plauderecke 9 – Roy plaudert aus dem Nähkästchen

1. Mai 2014 | Von | Kategorie: Blog

Während wir ein vorgezogenes Sommerloch feiern, platzt Roy Spencer der Kragen.

Er plaudert hier und hier aus dem Nähkästchen.

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Plauderecke 8 – Ein gesundes neues Jahr 2014

22. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog

Wie gewünscht und frohe Weihnachten!

Braunkohle



Die Berechnung der sozialen Kosten des Kohlendioxid: Wissenschaft oder Spekulation?

15. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Artikel

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Mit diesem Artikel möchte ich an einem Beispiel aufzeigen wie in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur die hypothetischen sozialen Kosten des von uns Menschen emittierten COberechnet werden.

Die Abschätzungen der externen Kosten der CO2-Emissionen (englisch: social costs of carbon (SCC)) überdecken drei Größenordnungen, von 0.0 £ (oder sogar darunter) bis 1000 £ pro Tonne Kohlenstoff, schreiben Watkiss und Downing in: „The Social Cost of Carbon: Valuation estimates and their use in UK policy“. [1]

Fehlende Studien in den Wirtschaftssektoren und unser mangelndes Verständnis der lokalen und regionalen Wechselwirkungen schließen, laut Watkiss und Downing, eine mittlere Abschätzung der SCC von vornherein aus. Darüber hinaus bleibt ihrer Meinung nach die eindeutige Verwendung von SCC-Werten für die Klimawandelpolitik umstritten.

Die Berechnung der Grenzkosten der anthropogenen CO2-Emission

Um die Grenzkosten der anthropogenen CO2-Emission (im folgenden Grenzkosten) zu berechnen, brauchen wir im wesentlichen drei Funktionen.

Zum ersten eine Rückhaltefunktion G(t), die beschreibt welcher Anteil der CO2-Emissionen in der Atmosphäre verbleibt. Eine Schadensfunktion C(mh), welche die Kosten des Klimawandels mit den CO2 Konzentrationen in der Atmosphäre in Beziehung setzt. Wobei mit mh der Zuwachs an CO2 seit der vorindustriellen Zeit (das Jahr 1750) bezeichnet ist.  Zum Dritten



Energie der Zukunft: Die Entwicklung der Kosten

1. Januar 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Energiewende, Politik

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Die Bundesregierung hat im Dezember 2012 ihren ersten Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“ vorgestellt. [1]

Sie schreibt in diesem Bericht unter KAPITEL 11.3.3 Volkswirtschaft kurz und knapp: „Die Gesamtkosten für die Primärenergiebereitstellung in Deutschland lagen 2011 bei rund 125 Mrd. Euro. Sie waren damit um 22 Prozent (22,6 Mrd. Euro) höher als im Jahr 2010. Das nominale Bruttoinlandsprodukt in 2011 stieg um 3,8 Prozent (real um 3 Prozent). Der Anteil der Energiekosten am BIP erhöhte sich gegen- über 2010 um 0,8 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Für den gesamten Endenergieverbrauch ergab sich 2011 eine Kostenbelastung von 332,2 Mrd. Euro – ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der (End-) Energieausgaben am BIP stieg von 12,7 Prozent auf 13,7 Prozent.“

Ich möchte im folgenden den volkswirtschaftlichen Teil des Berichts etwas näher betrachten.

Die Entwicklung des Energieverbrauchs und seiner Kosten bis 2011

Wir betrachten dabei zwei verschiedene Energieverbräuche. Als erstes den Primärenergieverbrauch (PEV), das ist die Primärenergie die unsere Volkswirtschaft verbraucht, um das Bruttoinlandsprodukt zu erwirtschaften. Als zweites den Endenergieverbrauch, (EEV) das ist die Energie die beim Verbraucher ankommt, zum Beispiel als Strom oder Erdgas. Mein erstes Bild zeigt die Entwicklung dieser beiden Größen seit 1996 als blaue und rote Balken..



Energiewende: Bundesregierung ist auf KURS

20. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

Turbineschreibt das BMWi in seiner Pressemeldung vom 23.10.2012. [1]

Schauen wir doch mal nach, wohin die Reise geht.

„Das Klimakonzept der Bundesregierung sieht vor, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% und bis 2050 entsprechend der Zielformulierung der Industriestaaten um mindestens 80% zu reduzieren. Die erneuerbaren Energien sollen zu einer tragenden Säule ausgebaut werden.“ [2]

Rösler stellt in dem BMWi – Bericht „Die Energiewende in Deutschland“ aber auch fest:  Wir brauchen auch in Zukunft fossile Kraftwerke für eine zuverläsige Energieversorgung. [2]

In seinem Vorwort zu diesem Bericht [2] schreibt Rösler:

„Um das Ziel der Reise nicht aus den Augen zu verlieren müssen wir regelmäßig überprüfen, wo wir auf unserem Weg stehen. Das gilt nicht nur für den Ausbau der erneuerbaren Energien, sondern auch für die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Wir werden deshalb ab diesem Jahr jährlich einen Monitoring-Bericht zur Energiewende vorlegen.

Nun zu dem Monitoring-Bericht mache ich als Bürger schon mal einen Vorschlag, was ich gerne darin lesen würde.

Im folgenden möchte ich deshalb einen Weg, vorschlagen wie man die Energiewende quantitativ beurteilen und kritisch beobachten kann.

Nun der Rösler hat auch eine Studie in Auftrag gegeben beim Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) mit dem Titel: „Untersuchungen zu