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Durban, und wieder ist eine Klima-Partie zu Ende

12. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Um zu verhindern das wir Peter Hellers hervorragenden Artikel missbrauchen müssen um über Durban zu reden, mache ich mal einen eigenen Thread zur kürzlich stattgefundenen Klimakonferenz in Durban auf.

Das eigentliche Endergebnis verstehe ich bis heute noch nicht so richtig, bis 2015 will man irgendwie ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zusammenschustern, das dann bis 2020 in Kraft treten soll.

An diesem Samstagmorgen sind die Europäer zu allem bereit. Einige Umweltminister, darunter auch Norbert Röttgen, plädieren für den harten Kurs. Wenn die EU sich schon auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls einlässt, dann will sie dafür auch ein greifbares Entgegenkommen der anderen Staaten: ein rechtlich verbindliches Abkommen, auszuhandeln bis 2015, in Kraft möglichst 2018. Es ist diese Bereitschaft zum Showdown, die Europa im Laufe der nächsten Nacht zum heimlichen Sieger der Konferenz macht. “Je mehr Druck wir ausgeübt haben, desto mehr hat sich bewegt”, sagt EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Sonntagmorgen.

Sueddeutsche

Ausgerechnet unseren Bundespräsindenten reicht dieses Ergebnis bei weitem nicht aus, so das er äussert….

Abu Dhabi – Christian Wulff hat die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Durban zurückhaltend bewertet. Das Ergebnis des Treffens habe gezeigt, wie weit weg ein tragfähiges Kyoto-Nachfolgeprotokoll noch sei, sagte der Bundespräsident am Montag auf einer Wirtschaftskonferenz im



Die deutsche Energie- & Klimapolitik im Spannungsfeld von Realität und Illusion!

21. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Mit freundlicher Genehmigung des Autors, Herrn Klaus Poggendorf möchte ich auch auf diesen Blog seinen recht lesenswerten Artikel veröffentlichen.
Mag auch die eine oder andere Aussage etwas unscharf erscheinen, halte ich persönlich den nachfolgenden Text für sehr gut gelungen.
Erstveröffentlichung bei EIKE am 11.09.2011

Das Schmelzen der Gletscher und der Rückgang der arktischen Eiskappe scheinen darauf hin zu deuten, dass sich die Erdatmosphäre zunehmend erwärmt. Dieses Phänomen beschäftigt die internationale Öffentlichkeit seit Jahrzehnten. Besonders die Deutschen fürchten sich vor diesem Klimawandel und bekämpfen ihn und seine möglichen Folgen teilweise mit religiöser Inbrunst. Dieser Kampf kostet – wie nachfolgend aufgezeigt wird – sehr viel Geld. Solche Ausgaben können jedoch nur sinnvoll sein, wenn die Menschheit in der Lage ist, durch eigene Maßnahmen Einfluss auf das Klima zu nehmen. Unter den Wissenschaftlern herrscht hierüber Streit. Die einen verweisen auf die periodischen von Menschen unbeeinflussbaren Temperaturschwankungen, die es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben hat, etwa als auf der Nordhalbkugel milde Temperaturen herrschten und das heute mit Eis bedeckte Grönland eine grüne Insel mit einer Vegetation war, die ihr zu dem heutigen Namen verhalf (1).

Grundlagen der deutschen Klimapolitik

Die Klimapolitik in Deutschland und in anderen europäischen Ländern geht von der Annahme des …



Energiezukunft 2050……..der wirklich ergebnisoffene Bürgerdialog

16. September 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Wasserkraft, Windkraft

Gestern Abend bei einem leckeren Bier mit Freunden, kam die Diskussion zwangsläufig auch auf den Bürgerdialog “Energietechnologien für die Zukunft”des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu sprechen. Kritisiert wurden die engen Grenzen dieses Dialogs und auch die teilweise unverständliche Zensur bei so manch einen Kommentar, der durchaus objektiv Mängel aufzeigte oder neue Ideen brachte.
Plötzlich fragte mich ein guter Freund, ja warum macht Ihr denn keinen eigenen, ergebnisoffenen Bürgerdialog auf?

Nun gut, ich weiß natürlich nicht wie unsere Leser darauf reagieren werden, sind doch fast alle Themen und Technologien zur Sprache gekommen, von absoluter Ablehnung bis zur völligen Zustimmung, alles schon mal da gewesen.

Ich wage dieses kleine Experiment einfach trotzdem, da es hier um nichts anderes geht als um die wichtigste Infrastruktur unserer Nation. In Anbetracht des Atomausstieges und der extremen Förderung der erneuerbaren Energie steht Deutschland kurz vor der Katastrophe eines Zusammenbruchs des Energienetzes. Die bisher gemachten Vorschläge und Expertenbeiträge beim Bürgerdialog des BMBF sind weder realistisch noch in absehbarer Zeit aufzubauen.

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Freunde und Gegner der Erneuerbaren, liebe Freunde und Gegner der Kernkraft, hiermit fordere ich alle auf, ihre Gedanken und Ideen bezüglich der Energiezukunft Deutschlands zu äussern.
Da Deutschland im europäisch Verbundnetz …



Bürgerdialog……Expertenblog………Speicher

31. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog

oder das Gasspeichermärchen

Am 30. August 2011 ist ein neuer Expertenblog zum Bürgerdialog erschienen, dem ich diesmal etwas mehr Aufmerksamkeit widmen möchte.

Man hört oft von der Idee, überschüssige Energie durch Umwandlung in Methangas in bestehenden Gasnetzen speichern zu können. Wie funktioniert das genau und wäre damit das Speicherproblem gelöst?

Gestern Nacht habe ich mir einmal gründlich die Sache mit dem tollen RPM-Gasspeicher durch den Kopf gehen lassen und bin da auf so einige logische Fehler gestoßen.
Nun gut, in Sachen Erdgasnetz bin ich nun auch nicht der Experte, doch ähnelt es im Aufbau sehr dem Stromnetz, nur das zusätzlich Gasspeicher vorhanden sind, die alleine in Deutschland 20 Mrd. m³ Erdgas beinhalten können.

Zu Beginn ersteinmal die Kurzvita des Herrn Carsten Wachholz.

Seit Ende 2006 arbeitet der Diplom-Umweltwissenschaftler Carsten Wachholz als Referent für Energiepolitik und Klimaschutz beim NABU-Bundesverband. Seit Oktober 2009 ist er zudem stellvertretender Leiter des Fachbereichs Umweltpolitik und Naturschutz in der NABU-Bundesgeschäftsstelle. Carsten Wachholz ist Mitglied der Global Task Force on Climate Change im Netzwerk von BirdLife International, dem Dachverband des NABU. In dieser Funktion begleitet er seit der Weltklimakonferenz auf Bali Ende 2007 auch die UN-Klimaverhandlungen.

Diplom-Umweltwissenschaftler, diese Tatsache unterschlägt uns die Kurz-Vita im Bürgerdialog, was …



Bürgerdialog…..Expertenblog…..energieintensive Industrie

26. August 2011 | Von | Kategorie: Blog

Ein neuer Expertenbeitrag ist gestern beim Bürgerdialog erschienen, der sich wohltuend von den bisherigen Artikeln abhebt.
Autor ist Herr Martin Kneer, dessen Vita ich hier mal kurz zitieren möchte.

Martin Kneer ist Hauptgeschäftsführer der WirtschaftsVereinigung Metalle und geschäftsführendes Präsidialmitglied im Gesamtverband der Deutschen Bundmetallindustrie (GDB) und Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA). Als Vertreter eines besonders energieintensiven Industriezweigs nähert er sich dem Energiethema aus der Wirtschaftsperspektive und wird durch diesen Blickwinkel als Experte vor allem zu den wirtschaftlichen Chancen und Herausforderungen der Energiewende im Expertenblog schreiben.

Hier nun der eigentliche Artikel, den ich aber erstmal nur in kleinen Teilen zitiere.
Ich werde mich über den offiziellen Kanal per Antwort bemühen, trotz vorangegangenen schlechten Erfahrungen, die Erlaubnis zur Komplettübernahme dieses Artikels zu erhalten.

Was bedeutet die Energiewende für die energieintensive Industrie in Deutschland?
Autor Martin Kneer

Die Energiewende ist vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan eine nachvollziehbare, dennoch in der Praxis keine einfach zu vollziehende Wende in der Energiepolitik des Industrielandes Deutschland. Sie stellt eine große Herausforderung für die Gesamtgesellschaft und Industrie als Teil der Gesellschaft dar. Es ist wahrlich eine Herkulesaufgabe, zu deren Bewältigung die viertgrößte Volkswirtschaft noch an einigen Klippen vorbeigeführt werden muss und zu der vor allen Dingen



Bürgerdialog…..Expertenblog…..Smart Grid

18. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Nachhaltigkeit

Um den neuesten Expertenblog unabhängig von der Moderation des Bildungsministeriums ausdiskutieren zu können, stelle ich hier mal Zitatweise den Artikel des Herrn Dr. Jens Kube ein.

Ich werde mich bemühen die Genehmigung zu erlangen den kompletten Text kopieren zu dürfen, aber bis dahin sollten unsere werten Leser sich erstmal das Original auf der Seite des Bildungsministeriums zu begutachten.

 

Wo liegen das Potenzial und eventuelle Herausforderungen im Bereich Intelligente Stromnetze?

Dr. Jens Kube

Mit dem Begriff “intelligente Stromnetze” (Smart Grids) wird ein komplexes Zusammenspiel im Bereich der Verteilung und Nutzung elektrischer Energie bezeichnet. Grundsätzlich sind die intelligenten Netze ein moderner Ansatz, Verbrauch und Produktion elektrischer Energie in Einklang zu bringen.

Wieso müssen Produktion und Verbrauch überhaupt in Einklang gebracht, ja sogar synchronisiert werden? Der Grund liegt darin, dass elektrische Energie zwar eine sehr hochwertige Energieform ist, was ihren Einsatz betrifft. Man kann mit Strom heizen, Dinge bewegen oder Suchanfragen im Internet durchführen. Leider kauft man sich diese vielen Vorteile jedoch mit dem Nachteil ein, dass elektrische Energie nur sehr schwer speicherbar ist. Batterien enthalten sehr kleine Mengen chemische Energie, die in elektrische Energie umgewandelt werden kann: 1500 mAh eines modernen AA-Akkus entsprechen in etwa 0,002 kWh, in einer Auto-Starterbatterie sind



Das Ökostrommärchenwunderland

21. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Wasserkraft

Am 19.04.2011 bin ich bei Spiegel Online über folgenden Artikel gestolpert:

Greenpeace wirft Stromriesen Blockade vor

Nachdem ich mir das in Ruhe durchgelesen hatte, bin ich natürlich auch noch ins Forum gelatscht um zu sehen wie andere Kommentatoren den Artikel bewerten.

Es kamen die üblichen Kommentare wie, Energiewende, sauberen Strom und vor allem das man ja die bösen Stromkonzerne in die Knie zwingen kann, nur allein damit das man den Stromanbieter wechselt.

Auf den eigentlichen Artikel möchte ich hier nicht weiter eingehen, er war nur der Auslöser für gewisse Eigenrecherchen. Mich hat interessiert wo denn Greenpeace seinen sauberen Strom bezieht und habe nebenbei auch gleich bei Lichtblick vorbeigeschaut. Greenpeace-Energy bezieht den Hauptanteil seinen Stromes aus österreichischen Laufwasserkraftwerken, Lichtblick zumindest aus einen Wasserkraftwerk in Österreich.

So weit, so gut das ist legal und viele andere Ökostromanbieter handhaben das ähnlich, der Hauptbatzen ist nun mal Wasserkraftstrom aus zumeist ausländischen Quellen.

Die menschliche Logik sagt uns ja, wer viel Strom exportieren kann muss sicherlich genügend Überkapazitäten an Kraftwerksleistung im Land stehen haben, um auch seinen europäischen Nachbarn etwas von den wertvollen “Saft” abgeben zu können. Was liegt also näher als die Import/Export-Situation Österreichs zu überprüfen, gesagt getan.

Österreichs Stromsaldo 2007 -2010

  • 2007 –