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Abstieg in die Zweite Liga? Die Krise der europäischen Klima- und Energiepolitik

4. Dezember 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Klimawandel, Kohle, Kopenhagen, Medien, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl

Mein Vortrag auf der alternativen Klimakonferenz der

Liberalen

von Dr.Benny Peiser


Zwischen Klimakatastrophe und Ökohysterie

Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung an die FDP in Sachsen und die Liberalen im Europaparlament. Ich glaube, das ist eine ausgesprochen wichtige Veranstaltung. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt. Ich hoffe, dass sich die kritische Klimadebatte doch etwas etabliert in Deutschland, dass es kein Tabu mehr ist, darüber offen und kontrovers zu diskutieren.

Ich bin der Direktor der Global Warming Policy Foundation, ein unabhängiger think tank, der in London seinen Sitz hat. Ich werde ein bisschen über unsere Erfahrungen in Großbritannien sprechen und über den Meinungsumschwung in der britschen Öffentlichkeit und über die potenziellen Erfolgschancen, dass die Debatte zum Thema Klima- und Energiepolitik in Zukunft etwas rationaler aussehen wird als in den vergangenen 10 bis 15 Jahren.

Bei der Klimadebatte geht es nicht so sehr darum, wer Recht und wer Unrecht hat. Das werden wir wahrscheinlich erst in 20 bis 30 Jahren wissen. Es geht vielmehr darum, dass offen und ehrlich und kontrovers darüber diskutiert werden kann, denn nur so werden wir Fortschritte erzielen, nur so werden wir langfristig erkennen können, welche Argumente sich als vernünftig und welche sich als unvernünftig



Angela, Friede und die BILD

9. März 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Politik

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00001/146986_jpg_1134b.jpg

Bild hat die Macht – könnte man meinen. Im gewissen Sinne stimmt das auch.

 

Wer sich gewundert hat das in letzter Zeit oft Klima- und Energiewendeketzerische Artikel in der DIE WELT erschienen, in denen gegen den AGW a´la IPCC argumentiert, die bestehenden Unsicherheiten klar benannt und alternative Hypothesen präsentiert wurden, kam aus dem Staunen dennoch nicht heraus, als er am 06.02.2012 die BILD-Zeitung in die Hand nahm und lesen durfte:

Es folgte dann eine ganze Serie von Artikeln über dieses Thema von Prof. Werner Weber (TU Dortmund) und über das Buch „Die Kalte Sonne“ von Fritz Vahrenholt & Sebastian Lüning.
Wie passt das zusammen und wo ist die Verbindung?
Zuerst einmal dauert  diese „Kampagne“ in der DIE WELT  verstärkt etwa seit einem halben Jahr an, begann aber schon sehr viel früher noch vor der Erdbeben-Katastrophe nebst Tsunami an der japanischen Ostküste, welche zu etwa 19000 Todesopfern unter der japanischen Bevölkerung führte und einem großen Reaktorstörfall im Fukushima-Daiishi KKW. Dem ist allerdings entgegen den Gebeten so manches Hartcore Ökos bislang noch kein einziger Mensch auf Grund der frei gewordenen Strahlung zum Opfer gefallen, nur 8 gut erhaltene KKW deutscher Bauart und somit so ziemlich die sichersten der Welt.

Prof. Dr.



Wie Frankreich den Jackpot gewann

28. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Wie Frankreich den

Jackpot gewann 

Durch die in Deutschland beschlossene und durchgeführte Abschaltung von acht Kernreaktoren im März 2011, nach der Katastrophe von Fukushima, konnte Frankreich in den letzten neun Monaten Strom für 360.000.000 € über den Rhein exportieren, das berichtete das Marktforschungsunternehmen SIA Conseil in einer Studie, veröffentlicht am 28.Februar.
Durch das Moratorium der Regierung Angela Merkel‘s, das zum Abschalten von acht Reaktoren (einer war bereits abgeschaltet) führte, mußte Deutschland den entstandenen Rückgang in der Energieproduktion sehr kurzfristig in erster Linie mit der Aktivierung seiner thermischen Kraftwerke (gemeint sind wohl die mit fossilem Brennstoff betriebenen Kraftwerke) und der massiven Senkung der Exporte ausgleichen und wurde so zum Importeur, so die Studie.

Frankreich reagierte sehr kurzfristig auf die deutschen Bedürfnisse, in dem es aus einer Importsituation plötzlich über die gemeinsame Grenze Exportierte, das war möglich durch die milde Witterung, die hohe Verfügbarkeit der französischen Reaktoren und der niedrigen Binnennachfrage auf französischer Seite, fügt die Firma die hinzu und bewertet den „Jackpott“ mit dem von Hexagon freigegebenen Verkauf von Strom nach Deutschland zwischen März und Dezember 2011, auf 360 Millionen €uro.

Neue Hoffnung auf 2012

Die Firma gibt an die Entschlüsselung der Daten, durch die Analyse der Daten über Strom-Handel zwischen



Persönliche Erklärung zur „Energiewende“

30. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Persönliche Erklärung zur „Energiewende“

Die Änderung des Atomgesetzes, über die hier abgestimmt wird, soll den Atomausstieg bewirken. Sie ist das Herzstück der so genannten Energiewende, die uns seit dem bedauerlichen Unglück in Fukushima verordnet worden ist. Dieses Gesetzgebungsvorhaben ist aus mehreren Gründen kritikwürdig.

Ein Grund sollte uns alle in der Ablehnung der Energiewende einen. Wir verordnen Deutschland im europäischen Alleingang eine vollständige Reorganisation seiner Energieerzeugungsbranche. Das ist mit enormen Kosten verbunden. Es sind viele Milliarden Euro für Investitionen notwendig, um die in Deutschland heute verbrauchte Energie morgen auf andere Art und Weise produzieren zu können. Wir zwingen die Energieerzeuger, für sich ein anderes Geschäftsmodell zu entdecken. Wir zwingen viele Millionen Menschen zur Umstellung ihres Verhaltens beim Konsum von Energie. Wir greifen tief in die Eigentumsrechte der Unternehmen ein, indem wir deren Investitionen mit einem Federstrich entwerten. Um die Überlandleitungen zu bauen, werden viele Landbesitzer enteignet werden müssen. Durch die umfangreichere Einspeisevergütung belasten wir die privaten und gewerblichen Stromverbraucher.

Die enorme Tragweite der Energiewende allein sollte uns dazu anhalten, unsere Entscheidung wenigstens durchdacht, überlegt und mit der gebotenen kühlen Rationalität zu treffen. Dies tun wir nicht. Das Paket zur Energiewende war gestern im Ausschuss und ist heute im Parlament. Eine große



Schaltet die Sonne sich ab?

22. Mai 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Diese, zugegebenermaßen etwas reißerisch-naive Überschrift aus einer norwegischen Zeitung läßt erst einmal Bild-Zeitungsniveau vermuten. Man sollte sich jedoch nicht davon täuschen lassen, nachfolgend die Übersetzung eines Interviews von Hans Christian Hansson (VG) mit Prof. Jan-Erik Solheim.


Die globale Erwärmung könnte zu Ende sein, meint der norwegische Professor – und prophezeit beißend kalte Winter für die kommenden Jahre.
Jan-Erik Solheim erkennt die Sonne und ihr verhalten nicht wieder. Während einer langen Karriere hat der Astrophysiker und Professor den Himmelskörper, welcher Licht, Wärme und Wachstum gibt, beobachtet. Die letzten Jahre haben ihn immer mehr erstaunt. Die Sonne wurde schwächer und schwächer.
„Es ist nicht leicht zu sagen, wie es sich entwickelt.“ Aber in einem ist er sich inzwischen sicher : Es wird in den kommenden Jahren nicht wärmer werden auf der nördlichen Halbkugel. Wenn Sie dachten, der letzte Winter war kalt – die Chance, daß die kommenden Winter genau so schlimm wenn nicht schlimmer werden, ist groß, prophezeit der Professor.
Solheim meint, die Erklärung kann in der so genannten Sonnenflecken-Aktivität liegen. Sonnenflecken sind kleine, dunkle Bereiche auf der Sonnenoberfläche. Sie sind kälter als die Umgebung, aber umgeben von aktiven Gebieten mit massiven Energieausbrüchen. Die Flecken treten normalerweise in einem 11-Jahres-Rhythmus auf, aber



Der Markt und die Atomkraft

16. Mai 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik, Wirtschaftsförderung

Eine Betrachtung der Atompolitik aus libertärer Sicht.

von Kalle Kappner


„Atomkraft – Nein, danke!“ oder „Atomkraft – Ja, bitte!“ – die Fronten in der politischen Debatte scheinen klar zu sein. Hier die Grünen und Linken, die schon immer (außer natürlich vor den 80ern) gegen Atomkraft waren. Dort die Konservativen und Liberalen, als Stimme der wirtschaftlichen Vernuft, die an der Atomenergie festhalten. Exemplarisch dafür steht der Eifer, mit dem die rot-grüne Bundesregierung den Ausstieg forciert hat, der dann später von der schwarz-gelben Regierung wieder verwässert wurde. Emotionen spielen natürlich eine wichtige Rolle. Nicht anders lässt sich die enorme Politisierung der Energiefrage erklären: Wenn die übliche linksgrüne Klientel gegen Atomkraft ist, muss man als Liberaler scheinbar zwingend dafür sein und AKWs mit Zähnen und Klauen verteidigen. Als Linker braucht es oftmals überhaupt keine Begründung mehr für eine ablehnende Haltung zur Atomkraft. Man ist halt dagegen. Das S21-Phänomen scheint sich zu wiederholen. Als die linksgrüne Klientel gegen S21 auf die Straße ging (freilich nicht, um gegen Steuergeldverschwendung zu protestieren, sondern um das Steuergeld für ein alternatives Zwangsprojekt einzusetzen), entdeckten viele „Liberale“ aufeinmal ihre Liebe für den Polizeistaat, den Bahnsozialismus und für bürokratische Planfeststellungsverfahren.

Atomkraft im freien Markt

„Ursache: Militärisch-industrieller Komplex. Grundlagen: Staatliche Forschung.



Gefahr aus der Nordsee ?

19. April 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Meeresspiegel, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Tsunami (jap. 津波, Hafenwelle; aus 津, tsu, Hafen, und 波, nami, Welle) bezeichnet eine mit einer außergewöhnlich hohen Wellenfront aufs Land schwappende Wassermasse des Typs Tiefenwelle, die überwiegend durch Erdbeben unter dem Meeresboden (Seebeben) ausgelöst wird. Auch ein Felssturz, das Kalben eines Eisbergs oder ein Gletschersturz können Tsunamis auslösen, ebenso ein unterseeischer Hangrutsch.

Wobei letzteres die einzig wahrscheinliche Gefahr aus einer Naturkatastrophe für die Kernkraftwerke Norddeutschlands darstellen könnte.

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Deutschland ist traumatisiert,
durch die Reaktorkatastrophe direkt 9000 km vor seiner Haustür, verursacht durch eine Flutwelle, die durch ein unterseeisches Erdbeben vor der Küste Japans mit unvorstellbarer Gewalt auf die Küste traf und dabei mehr Menschenleben forderte als das eigentliche Beben mit der Magnitude 9 auf der nach oben offenen Richterskala.

Das Erdbeben überstand das KKW Fukushima Daiishi fast unbeschadet, die Sicherheitseinrichtungen sprachen wie vorgesehen an und die Reaktoren 1-3 wurden entsprechend heruntergefahren. Dumm nur das der Tsunami mit einer Höhe von ca. 14m auf die Kraftwerksanlage traf und damit ungefähr die doppelte Höhe der Sicherheitsmarge erreichte, das daraus folgende ist hinlänglich bekannt und die Folgen können täglich 2 mal „upgedatet“ verfolgt werden.

Seit diesem unglücklichen Ereigniss für die Einwohner