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Triebfeder Neugier

7. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke, Technium

ZauneidechseEs gibt wohl kaum ein Wirbeltier, dem nicht ein gewisses Maß an Neugier angeboren ist. Insbesondere Jungtiere durchleben eine Phase des Erkundungsverhaltens (Explorationsverhalten), um die Umgebung, das Umfeld, Freund, Feind, Futter kennen zu lernen.  Auf Grund der langen Kindheit ist diese Phase beim Menschen sehr ausgeprägt, kann und sollte auch gefördert werden und zieht sich mehr oder weniger stark fast auch durch das Erwachsenenleben. Tieren geht es ähnlich, auch sie verlieren im Erwachsenenalter diesen natürlich angelegten Instinkt nicht, er ist wie es aussieht, genetisch angelegt. ( Charakter-Gen macht Kohlmeisen neugierig )

Die Neugier ist Motor der Entwicklung – der Gruppe und des Individuums, Neues entdecken und erschließen, der Phantasie dabei freien Lauf lassen, diverse Möglichkeiten durchspielen, hinter die Grenzen schauen und überwinden wollen, „was kann man, wie kann man, womit kann man“, das sind die Fragestellungen der Neugier, bei existierenden Problemen, bei neuen Problemen, bei Problemen die kommen könnten, eine gewisse Portion Intelligenz immer vorausgesetzt.

Insbesondere die Gattung Homo mit den Vertretern sapiens sapiens, neanderthalensis und erectus, die auch Afrika verließen, hat sich in ihrer jeweiligen sehr wechselhaften Umwelt dank dieser Neugier ihr Überleben gesichert und das Leben erleichtert bzw. erst möglich gemacht. Möglich wurde das, nach dem sich der



Die Notwendigkeit von klimaskeptischen Seiten

16. August 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien

gewitter11
Seitens IPCC naher Forscher ist es eine viel und gern geübte Praxis, s. g. klimaskeptische Seiten zu diskreditieren, in Verruf zu bringen, ihnen vorzuwerfen, Unwahrheiten zu verbreiten.
Gleichzeitig vermitteln sie den Eindruck, alleinige Inhaber der Wahrheit zu sein und als Einzige das Recht und die Pflicht zu haben, diese zu verbreiten und die Menschheit davor zu warnen, wie schlimm es ihr ergehen könnte, würde der CO2 Ausstoß nicht reduziert.
Das liest sich in der Praxis beispielsweise so:

 

 

Ich fürchte, da sind Sie der Skeptikerpropagande aufgesessen, die unter diesem Stichwort allerhand Unsinn verbreitet hat – informieren Sie sich doch einmal bei einer seriösen Quelle,

Quelle

Ich empfehle generell, sich an seriöse wissenschaftliche Quellen zu halten und seine Zeit nicht mit den reflexhaften Gegenreaktionen der „Klimaskeptiker“-Websites a la Tisdale gegen alle unbequemen Ergebnisse der Klimaforschung zu verschwenden…

Quelle

Seit Jahren präsentiert der Spiegel sich als Einfallstor unseriöser „Klimaskeptiker“-Behauptungen in die deutschen Medien und versucht Top-Klimaforscher zu diffamieren

Quelle Artikel

Ein Wissenschaftler muss dagegen gleichermaßen die Argumente würdigen, die für ebenso wie gegen seine Lieblingsthese sprechen. (Abschreckende Beispiele des Gegenteils findet man zuhauf bei den „Klimaskeptikern“, die jeden Artikel bejubeln, der den Klimawandel verharmlost, und sei er auch noch so methodisch



Wenn Wetterfrösche über’s Klima quaken

21. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis, Wissenschaft


<Satire>

„Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.“

im Jahre 2003.  Seine Augenbrauen wandern in die Höhe, sie verschwinden beinahe oberhalb der Stirn – Besorgnis war früher – Mojib Latif ist heute.
Weiter Latif:

Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen“, meint Latif. Wegen dieses so genannten Treibhauseffekts wird es in Mittel- und Nordeuropa künftig mehr Westwindlagen geben. Das hätte wiederum regenreiche und noch mildere Winter zur Folge.

Aus welchem Zusammenhang dieses Zitat auch immer gerissen gewesen sein soll, Timeline und Fazit stehen in Stein gemeisselt.
Wenn eine Kamera in der Nähe ist, ist der Meteorologe Latif nicht weit, wenn die Journaille ein klimatisches Ereignis kommentiert haben möchte, sie weiß, dass er gerne sorgenvoll und Augen rollend über die Gefahren des Klimas parlieren möchte.

Dieser Tage saßen andere Wetterfrösche beieinander, bestaunten die Eiskarte der Arktis, deren Eis diesen Sommer mehr und mehr geschmolzen ist, durch anormale Stürme begünstigt ( AGW, CO2, Treibhauseffekt, Klimawandel, blah – blah ) und kommen zu dem Ergebnis,

Es ist



Ökolobbyismus im IPCC

11. August 2011 | Von | Kategorie: Blog

Ökolobbyismus im IPCC

Wir leben in einer Welt der Experten, z.B. wenn es um die WM im Frauenfußball geht, werden wir von Franziska van Almsick „bestens“ informiert (daß sie Schwimmerin war ist nebensächlich), und wie sich „echtes“Expertentum anhört wissen wir spätestens, seit Mehmet Scholl zu Länderspielen seinen eher unqualifizierten Senf dazu gibt, zumindest, wenn er die Fragen gelegentlich versteht. Nicht unbedingt besser sieht es in Sachen Klimaforschung aus. Es sind schon illustre Leute, die beim IPCC als Autoren geführt werden und sich auch sonst fachlich ums Klima kümmern. Das IPCC wird ja immer wieder gern und immer genauso falsch als das fachlich Beste geführt, was die Erforschung des Klimas zu bieten hat. Das dort tatsächlich „nur“ Fachartikel selektiert werden sollen, die den „human impact“ auf das Klima belegen wissen die Wenigsten.
Allerdings greift man beim IPCC gern mal daneben, wie die diversen „IPCC-Gates“ hinlänglich belegen. Das tatsächliche Ziel des IPCC ist aber nicht so ganz offensichtlich, zu sehr haftet ihm die „Erforschung des Klimas“ an, zumindest in der Öffentlichkeit, denn in den nicht mehr informierenden, sondern eher „nur noch“ meinungsbildenden Medien wird nichts dazu getan, investigativ diese Vorstellung zu beseitigen, eher ist das Gegenteil der Fall.

Wer macht denn nun


Klimawanderung

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Immer wieder hört/liest man aus “berufenem” Munde, Skeptiker könnten Wetter und Klima nicht auseinander halten, weil mit kalten Monaten etc. hantiert würde und dies nun mal Wetter sei. Die diesen Vorwurf erheben sind die, die einen warmen Monat in den Himmel heben, mit dem Datum der ersten Aufzeichnung drohen und sich ansonsten aufspielen wie die Kasperle, wenn es gegen ihre Religion geht.

Wie ist das nun mit dem Klima, dem Wetter und dem Klimaschutz?

Klima ist primär erst mal 30 Jahre Wettervergangenheit in einer bestimmten Region. Klimaschutz im Sinne der Erfinder wäre demnach Schutz der zukünftigen Wettervergangenheit.

Das Klima einer Region ist also das durchschnittliche Wetter der letzten 30 Jahre und ist lokal/regional begrenzt. In Deutschland hat es ca 3 Klimaregionen oder auch -zonen, alpin, kontinental und maritim. Die können sich je nach Großklimalage etwas verschieben, je nach dem ob in Deutschland das atlantische oder das russische Kontinentalklima größeren Einfluß hat.

Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass gewisse Wettererscheinungen durch das jeweilige geographische Klima bedingt sind.

Was heißt das?

Am Senegal wird es aufgrund der dortigen Wettergeschichte, dem Klima also, mehr als unwahrscheinlich sein, dass es dort schneit. Wenn unsere Klimagurus uns erzählen, das Klima habe sich in Deutschland (



Zurück in die vorindustrielle Kultur ?

18. Januar 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ernährung

Vor GewitterEs fing ganz harmlos an, erst im Garten Center, dann in den Versand-Katalogen, zum Schluss haben selbst die Discounter nach und mitgezogen:

Es war “in”, im Garten oder auf der Terrasse einen Feuerkorb nicht nur stehen zu haben, nein, ihn auch mit dicken Scheiten Holz zu betreiben. Ist der perspektivische Sommer einer der kälteren?
Oder soll der gemeine Bürger wieder anfangen, sich an offenes Feuer zu gewöhnen?

Fest steht, in der Ökobilanz vieler Klimaerwärmungshysteriker mit Öko-Heizung und Öko überhaupt, tauchte dieser Holzverbrauch und CO2-Zuwachs nicht auf. Nun gut.

Im Zuge des so genannten Klimaschutzes kam man ja mal auf die glorreiche Idee, alles Mögliche in Sprit, Diesel etc umwandeln zu wollen, das zu manch Auswüchsen führte, die nicht eigentlich im Sinne der Erfinder waren, Biosprit aus Getreide, um nur ein Beispiel zu nennen. Brasilien baut “en masse” Zuckerrohr an, um daraus Ethanol herzustellen, der Mais in den USA galoppiert preislich davon, eher bekommt man wohl Sprit aus Mais statt Polenta…..

Ich kann mich erinnern, früher mein Aquarium mit CO2 gedüngt zu haben, ganz primitiv, mit Zuckerwasser und Hefe in einer Flasche, und das CO2 wurde dann über einen Schlauch ins Aquarium geleitet, in der Flasche blieb dann Alkohol in irgend



AGW – Wirklich?

24. Juli 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

holundWie in jeder Regierung gibt es nicht für jedes Ressort einen Spezialisten. Folglich hat jede Regierung Berater oder ein Berater-Gremium. Zuständig zum Beispiel für die Umwelt ist der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen WBGU. Unter anderem ist dort vertreten: Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Gastprofessor an der Universität Oxford

Von Herrn Schellnhuber liest man des Öfteren Interviews in den diversen Zeitschriften, in denen er sich über den Zustand des Klimas, der Erde und die Gefahren des Einen auf das Andere äußert, auch seine Meinung über Politiker hält er nicht zurück.

DIE ZEIT: Herr Schellnhuber, Sie haben einmal die Frage, ob Sie Politiker verachten, mit Ja beantwortet.
Hans Joachim Schellnhuber: Stimmt, ich erinnere mich daran.
ZEIT: Ihre Begründung war: Ich verachte Politiker, wenn sie nichts gegen den drohenden Klimawandel tun, obwohl sie es besser wissen müssten.
Schellnhuber: Zu dieser Aussage stehe ich natürlich, würde heute jedoch eine andere Formulierung wählen, die nicht als Verdammung einer ganzen Gesellschaftsgruppe missverstanden werden kann.

[..]

Viele Worst-Case-Szenarien werden von der Wirklichkeit übertroffen.

[..]

Schellnhuber: ….Zunehmend setzte ich meine letzte Hoffnung nicht auf die plötzliche Einsicht der politischen Welt, sondern auf eine ganz andere.
ZEIT: Welche denn?
Schellnhuber: Die