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Die Gletscher lügen nicht

30. Januar 2010 | Von | Kategorie: Blog

Im Januar 2010 wurde bekannt, dass sich der Weltklimarat der UN (IPCC) im Bezug auf das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher geirrt hat. Die Prognose zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher basiert auf einem Zahlendreher. Man hatte offensichtlich die Jahreszahl 2350 mit der Jahreszahl 2035 verwechselt und ungeprüft Daten im IPCC-Bericht von 2007 übernommen. Der Klimaberater der Kanzlerin Prof. H. J. Schellnhuber hat offensichtlich auch falsch gerechnet und der Öffentlichkeit “wissentlich” falsche Zahlen präsentiert. (Siehe Berichterstattung). Am 30.10.2009 verkündete er in der ZDF-Sendung “Die lange Nacht des Klimas”, dass die Himalaya-Gletscher in 30 bis 40 Jahren zum größten Teil verschwunden sein könnten. Damit ist allerdings vor 2350 nicht zu rechnen.

Gegen den Trend der globalen Erwärmung wachsen weltweit einige Gletscher

Es klingt zunächst paradox, aber global sind nicht alle Gletscher auf dem Rückzug, sondern einige auch am Vorstoßen.

Schon immer zog sich durch die Klimageschichte von Warm- und Kaltzeiten eine ausgeprägte Gletscherdynamik. Die Dynamik der Gletscher ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig, wie z.B. Temperatur, Höhenlage/ Hanglage, Luftfeuchtigkeit/ Niederschläge, Pressdruck, etc.. Ein höchst komplexes System. Selbst lokal sind deutliche Unterschiede zu verzeichnen.

Aus diesem Grund sind Gletscher als globale Klimaindikatoren, speziell für den Nachweis einer vom Menschen gemachten Klimaerwärmung eher ungeeignet. Das zeigen



Komische Vögel aus dem Norden

31. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Blog
Es ist Winter. Während ich diese Zeilen schreibe hat es heftig geschneit und das nicht zum ersten Mal in diesem Winter. Schon der letzte Winter ist ein Halbes Grad zu kalt ausgefallen, jedenfalls dem langjährigen Durchschnittswert nach. Hier und da wurden sogar einige Kälterekorde gebrochen. Nicht nur der Mensch hat unter der Kälte zu leiden, sondern auch die Tierwelt.


Das Klima-Kartell? Von Storch, Latif und Rahmstorf äußern sich zu Climategate

14. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel

Während auf der Klimakonferenz Politiker aus aller Welt um einen neuen Klimavertrag ringen, rumort es in der Wissenschaftswelt: Werden Klimaszenarien übertrieben oder Daten vor der Öffentlichkeit geheim gehalten? Hans von Storch, Mojib Latif und Stefan Rahmstorf äußern sich in der Sendung ZDF.UMWELT vom 13.12.2009 zur Climategate-Affäre.



Die Wind-Barone

13. Dezember 2009 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Windkraft

Schiffsbewegungen_NordseeAEin russischer Energiebaron will in der Nordsee einen Windpark bauen. Doch Putins Regierung hat mit dem Ex-Gasprom-Aufsichtsrat noch eine Rechnung offen.

Argolt Bekker hat große Pläne. Er will vor der deutschen Nordseeküste bis zu 200 (neuerdings sogar bis zu 320) Windkraftanlagen installieren. Nördlich von Borkum sollen in einer ersten Phase 80 Generatoren installiert werden. Die Kosten wurden zunächst mit über 500 Millionen Euro beziffert, inzwischen ist von 1,2 Milliarden Euro die Rede. Für Fertigung, Vormontage, Wartung und Seetransport richtet Bekkers Firma Bard Engineering einen Basishafen in Emden ein.

Bekker gehört nicht zu den üblichen Verdächtigen der ökobeseelten Windkraftszene, sondern zur Fraktion russischer Energiebarone: Das sind schillernde Geschäftsleute, die unter dem Ex-Präsidenten Boris Jelzin Milliarden verdienten – und später von Wladimir Putins Regierung torpediert wurden.

Mit dem Ende der alten Sowjetunion witterte auch Bekker seine Chance. Er räumte seinen Stuhl als hoher Funktionär im Gasministerium und stieg Anfang der neunziger Jahre mit der frischgegründeten Firma Stroitransgas ins Energiegeschäft ein. Dank exzellenter Beziehungen in den Moskauer Machtapparat liefen die Geschäfte bald blendend.

Windparks Nordsee

Für den Gasmonopolisten Gasprom verlegte Bekkers Truppe etliche Pipelines und kassierte dabei fürstlich. Dank Großaufträgen von Gasprom boomte das Unternehmen. Doch nach dem Machtwechsel im Kreml mutierte auch