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JETZT REICHT’S !!! Oder, was ist am 11.03.2011 wirklich passiert?

12. März 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Kernenergie, Medien, Politik

US_Navy_110320-M-0145H-063_A_large_ferry_boat_rests_inland_amidst_destroyed_houses_after_a_9.0_earthquake_and_subsequent_tsunami_struck_Japan_MarchÜber die Sender der „Öffentlich rechtlichen Sendeanstalten“ liefen am 11.03.2013 im Wesentlichen zwei Textvarianten über die seinerzeitigen Ereignisse in Japan:

„Mit einer Schweigeminute hat Japan dem GAU in Fukushima und den fast 19.000 Toten der Katastrophe gedacht.“

„Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte am 11.03.2011 den Nordosten Japans erschüttert und eine bis zu zwanzig Meter hohe Tsunamiwelle ausgelöst und es kam zum Super-Gau im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen mehr als 16.000 Menschen ums Leben. Tausende werden immer noch vermisst.”

Dagegen war das ehemalige RMVP der reinste Wahrheitshort.

Was geschah nun wirklich an jenem denkwürdigen Tag

Am 11.03.2011 um 14:46h Ortszeit hatte ein Erdbeben mit der vernichtenden Stärke 9,0 Mw (Momenten-Magnituden-Skala) die nördliche Ostküste der Hauptinsel Honshu getroffen. Das Hypozentrum wurde in einer Tiefe von 24 bis 30 Kilometer und ca. 130km östlich von Sendai im Japangraben verortet. 6 – 8 Min. hat die Erde gebebt und jeder Stoß stärker als der vorhergegangene, eine Ewigkeit für die Betrffenen.
Der dem Epizentrum am nächsten liegende Teil von Honshu um den Regierungsbezirk Sendai (ca. 130km) bekam die Gewalt am deutlichsten zu spüren. Alles was an Bausubstanz nicht stabil genug (betoniert) war wurde zerlegt. Und das war viel, sehr viel, zu viel. Die Leute



Speicher leer? Was dann? – Eine provokative Betrachtung

10. November 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel

Es ist schon recht amüsant, wenn man so liest, welche Fantasie die gründurchtränkten Weltenretter -hier manchmal vertreten durch den einen oder anderen Ökozwerg- entwickeln, wenn es um die Stromversorgung eines Industrielandes wie Deutschland geht. Da sollen dann Miefquirle und Krähenspiegel mal eben so locker die quasikomplette Versorgung übernehmen. Spricht man diese Typen auf das volatile Verhalten von „Puste- und Blende-Strom“ an, dann kommt mit sturer Regelmäßigkeit das Argument: *Es gibt ja Speicher und wenn nicht, müssen sie eben gebaut werden und die Firma soundso oder das Institut sowieso hätten dies und das bereits entwickelt.*

Schlagworte wie „Pumpspeicher“, „Lithium-Ionen“, „Redox-Flow“, oder völlig unreflektiert so Exoten wie „Natrium-Schwefel“, „Natrium-Nickelchlorid“, oder Laborgeister wie „Lithium-Schwefel“ und „Zinn-Schwefel-Lithium“ werden mit verklärtem und wissenden Blick in die Runde geworfen. Das ist dann meist der Schlusspunkt der Diskussion. Ein „ABER“ wird garnicht erst zugelassen. Jeder Zweifel ist da schon Häresie.

Aber mal Akku hin, Speicher her, gleichgültig welche Technik, alle unterliegen den gleichen „Zwängen“. Sie müssen schnellstens geladen werden, wenn sie leer sind, sonst gehen die Lichter aus und es ist „Schicht im Schacht“ (wie Litium so schön sagt). Dass die Speicher bei Ersteinsatz „irgendwie“ gefüllt sind, davon sollte



Die Gedanken sind frei. So soll es auch bleiben in 2012

31. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Blog

Ein herzliches Dankeschön an Rudolf Kipp und Peter Heller, die unermüdlichen Betreiber und Administratoren dieses Blog. Sie investieren nicht nur viel Zeit und Herzblut in ihr „Kind“, sondern sicherlich auch den einen und den anderen Euro um das Ganze hier am Laufen zu halten. Sie haben bisher in hervorragender Weise es verstanden jeden zu Wort kommen zu lassen und nur im äußersten Notfall von ihren Eingriffsmöglichkeiten Gebrauch gemacht. Hier ist jeder  willkommen, nur Missionare, Esoteriker und Trolle haben einen schweren Stand. So sollte es auch bleiben.

 

Allen Autoren und Kommentatoren -selbstverständlich auch den „Innen“-, denen die Freiheit des Wortes und der Meinung am Herzen liegt -und hierbei schließe ich auch alle „Stillen Leser“ mit ein- wünsche ich ein glückliches, erfolgreiches Neues Jahr, verbunden mit Gesundheit und der Erfüllung der eigenen Wünsche.

 

Da allen den Genannten, wie ich feststellen konnte, die Freiheit des Wortes und der Gedanken am Herzen liegt, hier ein paar Verse, die immer dann hochaktuell waren, wenn die Freiheit der Gedanken und des Wortes nichts mehr zählten und immer dann verboten wurden, wenn die Herrschenden die freien Gedanken fürchten mussten.

 

 

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.



Ein kleiner Ausblick in die Zukunft

12. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kurioses

Beim Aussortieren alter Datenträge stieß ich unter Anderem auf eine alte Diskette aus dem Jahre 1998. Der darauf gespeicherte Text machte damals unter den einschlägigen Kreisen die Runde. Den Inhalt passt, so finde ich, so richtig schön zu der heutigen Einstellung zum technischen Fortschritt.
Mit einigen kleinen Änderungen möchte ich daher das, was man seinerzeit schon als provokative Satire verstand hier wiedergeben.

Eine zukunftsweisende Entdeckung

Guten Tag allerseits, ich bin Brigitte und möchte Sie recht herzlich begrüßen zu unserem Meeting „Zukunftsweisende Innovationen und neue Wege der Informationstechnik“. Dazu haben wir heute einen Gast aus dem Institut „Research Group green future“ eingeladen, Robert. und Robert hat uns etwas mitgebracht.

– Willkommen Robert!

– Danke Brigitte.

– Was haben Sie mitgebracht, Robert?

– Nun Brigitte, ich hab hier etwas ganz besonderes. Etwas, worauf die ganze
Welt gewartet hat.

– O, da bin ich aber neugierig, sagen Sie uns schnell was es ist.

– Ich hab hier ein weißes viereckiges Material und ein Stöckchen. Sie
werden sich jetzt fragen, “was ist das nun schon wieder?”

– Ja, wir sind schon ganz gespannt. Spannen Sie uns nicht länger auf die
Folter, Robert.

– Das ist so, Brigitte, wenn ich dieses Stöckchen über das weiße



Was wird Großes in Kopenhagen passieren? Nichts.

16. November 2009 | Von | Kategorie: Blog, Kopenhagen

bali_klimakonferenz_dpa_400Es wird genau das gleiche Prozedere ablaufen, was sich seit alters her bei derartigen Treffen abspielt. Da kommen die erhabenen Häuptlinge zum großen Tam-Tam zusammen.

In ihrem Gefolge finden sich die patronierten Schamanen, Druiden und Gaukler, die die Zeit zwischen den einzelnen Festgelagen füllen. Man macht ein „wichtiges Gesicht“, schwingt wohltönende Reden, lässt ab und an mal die Hofnarren ihre Späßchen machen, lässt sich mit den apokalyptischen Beschwörungen und Tänzen der Schamanen und Druiden die Zeit verkürzen und freut sich gemeinsam über die Späße der Gaukler.

Da wird auch diskutiert über die neuesten und wirksamsten Gags und Tricks, wie man dem störrischen Volk die Penunzen aus der Tasche ziehen kann. Einer will den Anderen an Ideen übertreffen und alle sind sich einig, dass „etwas geschehen muss“. Nur keiner weiß, was. So beschließt man dann einstimmig, sich alsbald wieder zu treffen. Es wird vereinbart, dass das nächste Tam-Tam aber diesmal von ausgewählten Hofschranzen und den Schamanen und Druiden vorbereitet wird.
Alle sind zufrieden und feiern ihren Erfolg. Alle? Nein, da ist ja noch die Schar der „kleinen Häuptlinge“, die nur am Katzentisch sitzen durften. Die ballen ihr „Mausefäustchen“ in der Tasche und sinnen auf Revanche.

So ungefähr könnte es laufen.

Aber