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Zu Besuch im „Gallischen Dorf der Vernunft“ – Die Alternative Ökokonferenz der FDP Fraktion im Sächsischen Landtag

2. Juni 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik

Umweltschutz statt Ökowahn„Ökowahn statt Umweltschutz – Wenn grüne Ideologien zum Dogma werden“ Unter diesem Motto fand letzte Woche Samstag in Dresden eine bemerkenswerte Veranstaltung statt. Organisiert wurde die „Alternative Ökokonferenz“ von der FDP-Fraktion im sächsischen Landtag. Diese kleine Fraktion, die leider in der Bundes-FDP noch nicht das Gehör findet das ihr zusteht, hat sich zum Ziel gesetzt die vorherrschenden Meinungen zu Ökothemen kritisch zu hinterfragen und auf bislang drei Alternativen Konferenzen die Skeptiker des Mainstream zu Wort kommen zu lassen.

Für den Fraktionsvorsitzende der FDP im Sächsischen Landtag Holger Zastrow ist die Veranstaltungsreihe vor allem eine Kommunikationsplattform für Quer-, Nach- und Selbstdenker:

Wir wollen nicht das auf der Veranstaltung diskutieren was alle sagen, sondern wir wollen die andere Meinung zu Wort kommen lassen.

Die Veranstaltung am vorletzten Samstag war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen weil wie es der ehemalige Präsident der Republik Tschechien, Vaclav Klaus, ausdrückte, solche Konferenzen in Europa außerhalb bestimmter Think-Tanks eigentlich gar nicht stattfinden. Zum anderen, weil mit ebendiesem Präsidenten der wohl prominenteste Klimaskeptiker Europas an dieser Veranstaltung als Redner auftrat. Und aus Sicht von Science Skeptical war besonders bemerkenswert, daß unser Autor und Mitgründer Peter Heller als Redner und Diskussionspartner im anschließenden Forum seine Sicht als Naturwissenschaftler



Wie im Spiegel aus einer kleinen Insel die ganze Antarktis wird

15. April 2013 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis, Wissenschaft

Laut Spiegel Online soll eine neue wissenschaftliche Studie eine Beschleunigung der Antarktis Eisschmelze zeigen. So suggeriert es zumindest der Titel ziemlich unmißverständlich: Bohrkern-Analyse: Antarktis-Schmelze beschleunigt sich„. In dem Artikel darunter findet sich jedoch nichts, was diese Aussage auch rechtfertigen würde. Es geht darin um eine gestern in nature geoscience  online veröffentlichte Studie in der die Daten von einem Bohrloch von einer Insel am Zipfel der Westantarktischen Halbinsel ausgewertet werden. Hier die Lage der Insel:

james-ross

Das sieht zunächst einmal nicht wie ein Ort aus, bei dem man als erstes nach einem Proxy für die Entwicklung der Eisbedeckung der gesamten Antarktis suchen würde. Ein Anspruch den die Forscher in ihrer Arbeit übrigens auch gar nicht vertreten.

Wie man aus den Supplementary Information zur Studie entnehmen kann, handelt es sich sogar um einen für die Antarktis ganz ausgesprochen untypischen Ort. Zum einen zählt die Westantarktische Halbinsel zu den ganz wenigen Regionen der Antarktis, wo für die letzten 50 Jahren überhaupt eine nennenswerte Erwärmung festgestellt werden kann Und zum anderen ist die Spitze der Westantarktischen Halbinsel der einzige Ort auf dem gesamten Kontinent, wo die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer über dem Gefrierpunkt liegen (Fig. 3  Supplementary Information zur Studie)

supplementary figure 3 b

Man könnte



Lesetipp: Die kalte Sonne zum Interview des IPCC-Berichts-Chef Thomas Stocker in der Weltwoche

14. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

die-kalte-sonneDie Blogseite der Autoren des Buchs Die kalte Sonne hat sich eines Interviews angenommen, dass der Berner Universitätsprofessor und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe 1 des IPCC Thomas Stocker der Weltwoche gegeben hat. Wobei bereits dem Interviewer der Weltwoche ein großes Lob ausgesprochen werden muß. Er war offensichtlich exzellent vorbereitet und hat Stocker das eine oder andere mal durch kritisches Nachhaken in Schwierigkeiten gebracht. Also eine Art von Journalismus, wie er in Deutschland seit langem schmerzlich vermißt wird.

Sowohl das Interview, als auch die Kommentierung  im Blogbeitrag sind äußerst lesenswert. Hier ein Auszug:

WELTWOCHE: Wie erklären Sie den Leuten die kälteren Winter der letzten Jahre?

STOCKER: Es gibt in der Schweiz keine lange Serie von kalten Wintern, jeder war anders. Grundsätzlich sage ich den Leuten: «Sie dürfen nicht auf die Temperaturen in einem Winter und von einer Station schauen, sondern müssen die vielen Jahre von sehr präzisen Beobachtungen betrachten, wenn Sie den langfristigen Trend erkennen wollen.» Und spezifisch zu diesem Winter gibt es ja Erklärungsansätze in der Wissenschaft. 

Jeder Winter war anders? Schauen wir eben mal nach Deutschland hinüber. Irgendwie haben die letzten 5 Winter hier doch etwas gemeinsam. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net berichtete im Februar 2013: „Mit dem aktuellen



NOVO #115 ist erschienen

14. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

novo_logo1Seit einigen Tagen ist die neue Ausgabe von NovoArgumente im Handel erhältlich. Für Leser dieses Blogs dürfte besonders interessant sein, dass das Thema Energiewende sehr prominent mit insgesamt 5 Beiträgen vertreten ist. In einem davon habe ich mich unter dem Titel „Willkommen im Zeitalter der Kohlenwasserstoffe!“ mit dem Thema Fracking und allgemein mit der Verfügbarkeit von Kohlenwasserstoffen beschäftigt.

Hier eine Inhaltsangabe und Angaben zu Bezugsquellen, zusammengestellt von der Novo-Redaktion:

Wahlkampftristesse 2013

Die aktuelle Printausgabe von NovoArgumente (#115 – I/2013) ist erschienen. In einem ausführlichen Interview im Themenschwerpunkt „Bundestagswahl 2013“ analysiert der Leiter des Forsa-Instituts Manfred Güllner den Aufstieg der Grünen (in voller Länge online: hier). Daneben enthält das Magazin fünf weitere Kapitel („Energiewende“, „Eurokrise“, „Genderpolitik“, „Tabakregulierung“, „Welthunger“) u.a. mit Texten von Walter Krämer, Claus Leggewie und Horst Meier sowie Mark Lynas und Interviews mit Roman Huber, Walter Hollstein und Ingo Pies.

 Inhaltsverzeichnis

 Bundestagswahl 2013

 Energiewende

 Europakrise

 Genderpolitik

 Tabakregulierung

 Welthunger

 Diverse Artikel

Vor dem Hintergrund des anlaufenden Wahlkampfes beleuchten die Autoren des Kapitels „Bundestagswahl 2013“ (Einleitung) die Krise der Parteien und der repräsentativen Demokratie. Im Novo-Interview analysiert Forsa-Chef Manfred Güllner den Zusammenhang von sinkender Wahlbeteiligung und dem Aufstieg der Grünen: „Die Politik orientiert sich überwiegend an den



Plauderecke 5

13. April 2013 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

ForumDieser Raum ist zum Diskutieren von Themen, die in den aktuellen Artikeln nicht behandelt werden. Auch Links, Tips und Hinweise sind willkommen.



Lesetipp windland.ch: Die Gewinnler und die Verlierer der Energiewende

5. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

doris

Die Schweizer Bürger werden mit 11 Milliarden Franken belastet

Die beste Methode, an das Geld des Volkes heranzukommen, ist die Täuschung. Das wusste schon die Kirche im Mittelalter, als sie mit Hilfe des Ablasshandels naiven Gläubigen grosse Summen abknöpfte. Mit den Zahlungen, so wurde ihnen eingeflüstert, könne das Leiden der Seelen von Anverwandten im Fegefeuer verkürzt werden. Heute wird dem gutgläubigen Schweizer Bürger weisgemacht, er könnte mit einem „kleinen“ Obolus auf den Strompreis das Klima retten. In Wirklichkeit geht es jedoch um nichts anderes als um eine riesige Umverteilungsaktion zugunsten einer Handvoll Öko-Profiteure. Leidtragende sind nicht nur die Bürger, sondern auch die Natur, die durch vogelmordende Windräder und fischmordende Klein-Wasserkraftanlagen verschandelt wird.

In der Natur fährt am besten, wer die 3T-Regel-beherrscht: Tricksen, Täuschen, Tarnen. Gleiches gilt auch für jene, die es auf das Geld argloser Zeitgenossen abgesehen haben. Als Tarnung für solche Abzockaktionen braucht es zunächst einen völlig harmlos klingenden Namen. Den von Schweizer Grünmenschen erfundenen Begriff der „kostendeckenden Einspeisevergütung“ kann man in diesem Zusammenhang als wahren Geniestreich würdigen. Wer kann schon etwas dagegen haben, dass Kosten gedeckt werden, dass Strom eingespeist wird oder dass armen Menschen auf Wartelisten aus der Patsche geholfen wird. Die Wahrheit ist jedoch eine ganz



Deutschland mit Rekord-Exportüberschuss beim Strom – Und warum das keine gute Nachricht ist

4. April 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Medien, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Windkraft

StrommastenEine Meldung in der Tagesschau vorgestern ließ den am Strommarkt interessierten Nachrichtenzuschauer wohl ganz besonders aufhorchen. An dem Tag veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die offiziellen Zahlen zu Ein- und Ausfuhr von elektrischem Strom in der Bundesrepublik. Nachdem Deutschland im vorletzten Jahr in einer Reaktion auf den Unfall im Kernkraftwerk Fukushima 8 von 17 Kernkraftwerken vom Netz genommen hatte, war der Exportüberschuss beim Strom im Jahr 2011 im Vergleich zu 2010 noch deutlich zurückgegangen. Diese Entwicklung hat sich 2012 umgekehrt. Die Tagesschau hierzu:

„Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden demnach 2012 insgesamt 43,8 Terawattstunden (TWh) Strom über die europäischen Netze nach Deutschland eingeführt. Im selben Zeitraum speiste Deutschland 66,6 TWh in ausländische Stromnetze ein. Damit exportierte Deutschland im vergangenen Jahr 22,8 TWh Strom mehr als es importierte. Dabei entstanden Netto-Einnahmen von 1,4 Milliarden Euro: Einfuhren von 2,3 Milliarden Euro standen Ausfuhren von 3,7 Milliarden Euro gegenüber. (…) Grund für den Überschuss ist unter anderem die Zunahme von Solar- und Windstrom.

Diese Nachricht klingt auf den ersten Blick positiv. Und wäre in dieser Form durchaus geeignet den Befürwortern eines Umstiegs auf „Erneuerbare Energien“ Aufwind zu geben. Könnte man daraus doch schließen das Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland könne durch Sonne