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Der Hype um das Elektroauto ist vorbei

1. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Blog

Die Bundesregierung hat am 19. August 2009 im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität (NEPE) das ehrgeizige Ziel vorgegeben, bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen. Dass diese Utopie an der Realität scheitern würde, weil Elektromobile gegenüber Benzin und Diesel Fahrzeugen erhebliche Nachteile habe, darauf haben wir hier an verschiedenen Stellen hingewiesen (Elektromobilität? – Nehmen Sie ein Taxi!; Nur 101 Elektroautos an Privatkäufer; Freiburger Öko-Institut bescheinigt schlechte Klimabilanz für Elektroautos).

Wie jetzt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen war, ist ob der offensichtlichen Unerfüllbarkeit dieses Plans bei der Bundesregierung mit der Ernüchterung auch etwas mehr Realitätssinn eingezogen. Etwas mehr, weil der Ursprüngliche Plan von einer Millionen Fahrzeuge bis 2020 auf 600.000 Fahrzeuge zurückgeschraubt wurde. Eine Zielvorgabe die, das kann man heute schon sagen, in den nächsten Jahren noch weiter nach unten korrigiert werden wird. Schließlich sind für die bekannten Schwächen von E-Mobilen wie geringer Reichweite, langen Ladezeiten und einem viel zu hohen Preis, nicht ansatzweise Lösungen in Sicht.

Über die Unsinnigkeit die Totgeburt Massenmobilisierung mit Elektroautos mit staatlicher Bezuschussung (=Kaufanreizen) künstlich am Leben zu erhalten hat Steffen Hentrich im Blog des Liberalen Instituts folgendes geschrieben:

Elektromobilität ist so ziemlich



Schon wieder ein neuer Meereis-Rekord – Diesmal in der Antarktis

30. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis

Die Polregionen kommen in diesem Jahr nicht aus den Schlagzeilen. Kaum ist die mediale Aufregung um die Rekord-Eisschmelze am Nordpol in diesem Jahr abgeebbt, ist ein weiteres Rekordereignis zu vermelden. Und zwar auf der entgegengesetzten Seite des Planeten, in der Antarktis. Dort gibt es, wie in den nächsten Tagen in allen Gazetten des Landes zu lesen sein wird, historisches zu vermelden. Noch nie seit Beginn der Messungen, wurde dort eine so große Eisausdehnung festgestellt, wie in diesem Jahr. Die folgenden beiden Abbildungen zeigen diese folgenschwere Entwicklung auf eindrucksvolle Weise.

 

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Sollte Ihnen diese Meldung irgendwie seltsam vorkommen,so hat das einen guten Grund. Über die Eisausdehnung in der Antarktis wird in unseren Medien nämlich so gut wie gar nicht berichtet. Dort gibt es nämlich aus der momentanen Sicht der Propheten eines nahenden Hitzetods nicht nützliches zu vermelden. Und eben diesen Propheten folgen unsere Medien, zumindest die als relevant angesehenen.

Dabei hätte die Entwicklung am Südpol durchaus Potenzial für Schreckensszenarien. Man stelle sich nur einmal wie Wirksamkeit einer Schlagzeile vor, in der vermeldet wird:

„Der Eispanzer in der Antarktis wächst immer rasanter. Sollte diese Entwicklung sich fortsetzen wird es immer schwieriger werden die fortschreitende Vereisung der



Der Spiegel: Genossen, schmeißt die Ökos raus!

30. September 2012 | Von | Kategorie: Blog

Im Spiegel, eigentlich seit vielen Jahren die Hauspostille der sozialistisch-ökologischen deutschen Einheitsparteien, und durch seine bisweilen sehr einseitige Berichterstattung eine der Speerspitzen der ökologistischen Bewegung in Deutschland, ist heute ein Debattenbeitrag von Alexander Neubacher erschienen. Der Artikel ist geprägt von einem erfreulichen Realismus und Pragmatismus. Einer Grundhaltung, die Neubacher bereits in seinem Buch“ Ökofimmel: Wie wir versuchen, die Welt zu retten – und was wir damit anrichten – Ein SPIEGEL-Buch “ an den Tag gelegt hat. Sehr empfehlenswert (sowohl das Buch, als auch der Spiegel Artikel).

Genossen, schmeißt die Ökos raus!

Das Karottenkuchenmilieu der Bio-Besserverdiener wird von allen Parteien umworben – viele Normalos fühlen sich kaum noch vertreten. Gerade die SPD versucht häufig, noch grüner zu sein als die Grünen. Wahlen können die Genossen jedoch nur gewinnen, wenn sie die Öko-Masche ablegen.

(…) Güllners Ratschlag an die SPD lautet, die Grünen zu bekämpfen, anstatt ihnen nachzulaufen. Der grüne Zeitgeist sei ein Elitenphänomen, ein „schmales Segment“ aus Sicht des Demoskopen. In der breiten Bevölkerung sei die Ökowelle, anders als oft behauptet, nie angekommen. Doch während das ökologisch korrekte Karottenkuchenmilieu von allen Parteien umworben werde, fühlten sich viele Normalos kaum noch vertreten und gingen auch nicht mehr zu Wahlen. Güllner sieht darin



Großer Ausbruch von akuter Gastroenteritis

30. September 2012 | Von | Kategorie: Blog

Laut RKI erkrankten mindestens 4000 Kinder und Jugendliche in denBundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen an akutem Brechdurchfall. Sie hatten in Kantinen gegessen, die wahrscheinlich alle vom selben Lieferanten mit Essen versorgt wurden. Nun läuft die Suche nach der Ursache. (Foto: Humane Noroviren, Environmental Protection Agency)

Anmerkung: Rohe tierische Lebensmittel können Krankheiten übertragen. Inzwischen liegt aber in Untersuchungen die pflanzliche Rohkost bei Lebensmittelinfektionen vorne…

Gefunden auf der Homepage des Europäischen Instituts für Lebensmittel und Ernährung (EU.L.E), wo sich noch weitere Informationen zu Noroviren und deren Übertragungswege finden.



Vorreiter Deutschland zeigt der Welt, wie man es nicht machen sollte…

23. September 2012 | Von | Kategorie: Blog

Niemand ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen. (Sponti-Spruch aus den 80er Jahren)

Germany’s wind power chaos should be a warning to the UK

Germany has gone further down the ‚renewables‘ path than any country in the world, and now it’s paying the price

(…)

Germany is way ahead of us on the very path our politicians want us to follow – and the problems it has encountered as a result are big news there. In fact, Germany is being horribly caught out by precisely the same delusion about renewable energy that our own politicians have fallen for. Like all enthusiasts for “free, clean, renewable electricity”, they overlook the fatal implications of the fact that wind speeds and sunlight constantly vary. They are taken in by the wind industry’s trick of vastly exaggerating the usefulness of wind farms by talking in terms of their “capacity”, hiding the fact that their actual output will waver between 100 per cent of capacity and zero. In Britain it averages around 25 per cent; in Germany it is lower, just 17 per cent.

The more a country depends on such sources of energy, the more there will arise – as Germany



Brandenburg setzt Vorrang für unterirdische Autobahnen im Bundesrat durch

22. September 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Politik

Beim Ausbau des Autobahnnetzes sollen in Deutschland künftig Tunnel die Regel werden. Brandenburg setzte sich am Freitag mit einem Antrag zur Änderung des Straßenbaugesetzes im Bundesrat durch, wie das Wirtschaftsministerium in Potsdam mitteilte. „Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zur Akzeptanz unter den Bürgerinnen und Bürgern für den Bau solcher Schnellstraßen“, sagte Minister Ralf Christoffers (Linke). Immer wieder wenden sich Bürgerinitiativen gegen Autobahnen über der Erde.

Mit der Änderung würden die Straßenbauer verpflichtet, im Bereich von Schnellstraßen auf denen schneller als 100 km/h gefahren werden darf grundsätzlich einen Tunnelbau zu beantragen. Nur wenn gegen die unterirdische Straßenführung öffentliche Interessen geltend gemacht würden, könnte eine oberirdische Schnellstraße errichtet werden.

Was bei Autobahnen wie offensichtlich Irrsinn klingt, ist bei „Stromautobahnen“ offenbar durchsetzbar

Sie haben es sicher bemerkt, beim Zitieren dieser Meldung aus der Märkischen Oderzeitung habe ich den Begriff Starkstromleitung durch Autobahn ersetzt. Was eigentlich natürlich gar nicht geht („Autobahn geht gar nicht„), hilft aufzuzeigen, was für ein Irrsinn am vergangenen Freitag vom Bundesrat verabschiedet wurde. Auf Antrag des Rot/Dunkelrot regierten Bundeslands Brandenburg wurde beschlossen, dass künftig neue Starkstromleitungen in der Regel unterirdisch verlegt werden sollen. Damit soll die Akzeptanz für neue Leitungen in der Bevölkerung gesteigert werden.

Irrsinnig ist



Neue Studie zu Genmais lässt mehr Fragen offen als sie beantwortet

20. September 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Ernährung, Gentechnik, Gesundheit

Die Diskussion ob von genveränderten Pflanzen ein Risiko für Mensch und Umwelt ausgeht wird seit vielen Jahren geführt. Das bisherige Resultat ist, dass es trotz intensiver Bemühungen noch keinem Wissenschaftler gelungen ist einen Nachweis zu erbringen, dass von genmodifizierten Pflanzen Gesundheitsgefahren für Menschen oder Tiere ausgehen. Eine vor kurzem in der Schweiz veröffentlichte umfangreiche Untersuchung (wir berichteten darüber) kam nach Sichtung von mehr als 1000 internationaler Studien etwa zu dem Schluss:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bis heute keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier nachgewiesen werden konnten. Hingegen sind einige positive Effekte belegt.

Was allerdings in den letzten Tagen in den Medien zu lesen war legt nahe, dass dieser Schluss etwas voreilig gewesen sein könnte. So wollen die Autoren einer jüngst in der Zeitschrift Food and Chemical Toxicology publizierten Studie gefunden haben, dass Ratten die mit einer bestimmten genveränderten Maissorte gefüttert wurden, ein deutlich höheres Risiko hätten an Krebs zu erkranken, als mit konventionellem Mais gefütterte Ratten. Die Sterblichkeit der Gen-Mais-Ratten war 2-3 mal höher als die ihrer Artgenossen, die normalen Mais bekommen hatten.

Zweifel sind angebracht

Ein deutliches Ergebnis, dass allerdings auch erste Zweifel an der Studie aufkommen lässt. Man fragt sich warum,