Finnische TV-Doku deckt Fehler in der Klimawissenschaft auf
12. November 2009 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien
Wenn man der Berichterstattung deutscher Medien folgt, dann sucht man eine kritische Berichterstattung über den Klimawandel meist vergebens. Und auch in anderen Europäischen Ländern wird über Rundfunk, Zeitungen und Zeitschriften häufig nur ein Bild verbreitet, das von der kaum noch abzuwendenden globalen Katastrophe durch den menschengemachten Klimawandel.
Eine rühmliche Ausnahme hat am Montag der finnische Sender YLE präsentiert. Dort lief zur besten Sendezeit um 20:00 Uhr eine halbstündige Dokumentation mit dem Titel “Ilmastokatastrofi peruutettu” (Klimakatastrophe abgesagt). Ob ein direkter Zusammenhang mit dem sehr guten Abschneiden der Finnen in der PISA-Studie besteht konnte nicht ermittelt werden.
Die Sendung behandelte unter anderem den legendären Hockeystick von Michael Mann, die Affäre um den britischen Klimaforscher Keith Briffa und seine Baumringdaten (wir berichteten hier) und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Klimaforschers und bekennenden Skeptikers Richard Lindzen.
Besonders Highlight war sicher der Auftritt des kanadischen Statistikers Steve McIntyre, der fast im Alleingang zunächst den Hockeyschläger von Michael Mann und später dessen Nachfolger als wissenschaftlich äußerst fragwürdig entlarvt hat.
Sehen Sie hier das Video der Sendung mit deutschen Untertiteln:
Graphen aus dem Video:
Michael Manns Hockeystick (1:25)
Keith Briffas Baumringstudie ohne (oben) und mit den neueren Daten (unten) (6:44)
Die Briffa-Esper Daten(oben) und die Briffa-Yamal …









