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Die Klimakanzlerin war gestern – Merkel strebt kein global bindendes Abkommen zum CO2-Ausstoss mehr an

24. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Emissionshandel, Klimawandel, Politik

So sieht wohl ein geordneter Rückzug aus. Wie der Spiegel in seiner Online-Ausgabe heute berichtet, hat unsere Bundeskanzlerin das Ziel aufgegeben, einen weltweit verbindlichen Vertrag für CO2-Emissionen anzustreben:

Merkel rückt von Weltklimavertrag ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach Informationen des Nachrichtenmagazins SPIEGEL verbindliche globale Grenzwerte für Treibhausgase vorerst nicht weiter verfolgen. Die Kanzlerin rückt damit von dem Ziel ab, die Erderwärmung durch einen Weltklimavertrag auf zwei Grad Celsius zu begrenzen…

Diese Entscheidung offenbart, dass Frau Merkel inzwischen wohl aufgegangen ist, dass ein solches Abkommen schlicht nicht durchsetzbar ist. Möglicherweise reagiert die Kanzlerion damit auch auf eine Umfrage des Spiegel, bei der herauskam, dass mittlerweile nur noch 42 Prozent der Deutschen Angst vor dem Klimawandel haben. Oder Frau Merkel hat irgendwie mitbekommen, dass das 2-Grad-Ziel gar keine wissenschaftliche Grundlage hat. Vielleicht ist sie damit auch auf den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums gefolgt, der kürzlich festgestellt hat, dass Strebertum bei der Klimapolitik sich eher nicht lohnt.

Wer weiß? Jedenfalls ist diese Entscheidung als ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung sehr zu begrüßen.



Wie “Top-Wissenschaftler” versuchen das Zwei-Grad-Ziel zu rechtfertigen – und scheitern

22. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Der Klimaforschung beginnen langsam aber sicher, die Felle davon zu schwimmen. Climategate, der Kopenhagen-Flop und der zweite kalte Winter in Folge haben bewirkt, dass selbst bei den so umweltgläubigen Deutschen ein Umdenken stattgefunden hat. Hatten doch 2006 noch 62 Prozent der Deutschen Angst vorm Klimawandel, ist diese Zahl 2010 auf 42 Prozent geschrumpft. Diesen Trend fand eine im Auftrag des Spiegel durchgeführte Studie, welche in dem bemerkenswerten Artikel „Die Wolkenschieber“ publik gemacht wurde. In diesem Beitrag konnte der erstaunte Spiegel-Leser erfahren, dass so viele „Fakten“, die ihm bisher zum Klimawandel präsentiert worden sind, nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auf „Fehlern, Schlampereien und Übertreibungen“ beruhten.

Der Artikel verdeutlicht das Dilemma der Klimaforschung. Es wird nicht nur real seit knapp 10 Jahren nicht mehr wärmer, auch der metaphorische Wind, der den Klimaforschern ins Gesicht weht wird immer schärfer. Denn: Wenn selbst der Spiegel in dieser Form darüber berichtet, dann ist der Hype um den Klimawandel wohl endgültig vorbei. Ein Umstand, den die etablierte Klimaclique so verständlicherweise auf keinen Fall hinnehmen will.

Deutsche Top-Wissenschaftler und Berater der Bundesregierung üben scharfe Kritik am Spiegel-Artikel

Entsprechend scharf fiel die Antwort von drei führenden Köpfen der deutschsprachigen Klima-Alarmisten-Szene aus. Die Professoren Hans Joachim Schellnhuber



Rätsel gelöst – Globale Erwärmung versteckt sich in den Ozeanen!

17. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Blog

Kevin Trenberth zählt zu den weltweit angesehensten Klimaforschern. Seine Stimme hat also einiges Gewicht in der Diskussion um den Klimawandel, der ja vor allem durch menschlichen Frevel die Erde schon bald in eine unbewohnbare Hölle verwandeln soll.

Sehr zur Unfreude seiner Zunft hat Trenberth mit einer Äußerung in einer durch Climategate öffentlich gewordenen E-Mail das aktuelle Dilemma der Klimaforschung auf den Punkt gebracht. Es wird in den letzten Jahren einfach nicht wärmer (aus den Climategate Mails):

“Fakt ist, wir können im Moment das Fehlen der Erwärmung nicht erklären, und es ist ein Hohn dass wir es nicht können.”

„The fact is that we can’t account for the lack of warming at the moment and it is a travesty that we can’t.“

Und seit 2005 nimmt auch der Wärmeinhalt der Ozeane deutlich weniger zu,  als es die Modelle der Forscher und die Satellitenmessungen für diesen Zeitraum eigentlich erwarten lassen. Aber Trenberth wäre kein Klimaforscher von Weltruf, wenn er nicht auch eine Auflösung für dieses Rätsel parat hätte. Die Wärme ist da. Sie muss da sein, schließlich zeigen es die Modelle. Sie versteckt sich nur geschickt irgendwo in den Ozeanen.

Und zwar offensichtlich an Stellen, wo unsere…



Michael Specter über die Wissenschaftsfeindlichkeit der modernen Gesellschaft

16. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Wissenschaft

“Ein Kind, dass heute in Neu Dehli geboren wird kann erwarten so lange zu leben, wie der reichste Mann auf Erden vor 100 Jahren” – Michael Specter

Michael Specter arbeitet als Journalist für den New Yorker. Er ist Autor des Buchs “Denialism: How Irrational Thinking Hinders Scientific Progress, Harms the Planet, and Threatens Our Lives “. Er vertritt darin die These, dass es in der heutigen Zeit eine irrationale Ablehnung von wissenschaftlichen Neuerungen gibt, während die Menschen für Jahrhunderte geglaubt haben, dass Wissenschaft weder gut noch schlecht ist, sondern lediglich neue Erkenntnisse beschert, und dass neue Erkenntnisse erst einmal etwas Gutes darstellen.

Heute jedoch würde Wissenschaft mehr als verlängerter Arm politischer Institutionen gesehen, die nicht immer im Dienste der Allgemeinheit tätig sind, woraus eine große Skepsis gegen jegliche wissenschaftliche Neuerung entstanden wäre. So würden etwa afrikanische Staatschefs eher ihre Bevölkerung  verhungern lassen, als genveränderte Nahrung ins Land zu lassen. Anders ist aus seiner Sicht auch nicht zu erklären, dass Maßnahmen wie die Impfung gegen Kinderkrankheiten, die nachweisbar und dramatisch zur Senkung der Kindersterblichkeit beigetragen haben, heute mehr denn je von breiten Bevölkerungsschichten abgelehnt werden.

Der Autor hat auf einer Veranstaltung der amerikanischen Organisation TED (Technology, Entertainment, Design) einige…



Spanien erzeugt Solarstrom mit Diesel-Generatoren

15. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Profiteure

In Spanien wird derzeit ein Skandal ganz besonderer Qualität aufgedeckt. Bei Inspektionen ist dort herausgekommen, dass einige Solarkraftwerke auch in der Nacht in der Lage waren, Strom zu produzieren. Damit wurde offensichtlich bestätigt, was wir in Deutschland spätestens seit den 70er Jahren schon wussten. Die Sonne scheint bei Tag und Nacht….Eviva España.

Weil aber die spanischen Inspektoren dieses Lied offenbar nicht kannten, suchten sie nach einer anderen Erklärung für dieses wundersame Phänomen – und wurden fündig. Die Betreiber der Solarkraftwerke hatten der Kraft der Sonne offenbar dadurch nachgeholfen, dass sie Diesel-Generatoren mitlaufen ließen und den so erzeugten Strom als teuren Solarstrom deklariert mit ins Netz einspeisten.

Der bisherige Schaden durch den Betrug wurde auf 2,6 Millionen Euro beziffert. Die nächtlichen Einspeisungen wurden bei Kraftwerken in La-Mancha, den Kanarischen Inseln und Andalusien festgestellt. Nach Angaben eines Branchenexperten stellt diese Summe aber nur die Spitze des Eisbergs dar. Schließlich ist es nicht möglich festzustellen, wie viel Strom am Tage mit diesen Generatoren produziert und illegal ins Netz eingespeist wurde.

Den Medien in Deutschland war dieser Fall bislang noch keine Berichterstattung wert, lediglich in der liberalen Schweiz wurde in den Zeitungen darüber berichtet.

Man darf gespannt sein, was sich die Branche…



Sechs, setzten! 21 Kapitel im IPCC-Report als mangelhaft bis ungenügend bewertet

14. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Der Vorsitzenden des Weltklimarats (IPCC) Rajendra Pachauri ist stolz auf seine Organisation. Wiederholt betonte er, dass das IPCC in seinen Berichten eine Auswertung des wissenschaftlichen Sachstands erstellt, welcher gestützt ist durch Publikationen, die ihre hohe Qualität durch den in der Wissenschaft üblichen Begutachtungsprozess (“peer-review”) unter Beweis gestellt hätten (etwa hier).

“Die Leute können den Schlussfolgerungen des IPCC vertrauen…Schließlich basieren sie komplett auf begutachteter Literatur.”

“People can have confidence in the IPCC’s conclusions…Given that it is all on the basis of peer-reviewed literature.”

Seine Überzeugung hat Paschauri damit unterstrichen, dass er diese Aussage bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer und immer wiederholt hat (hier eine kleine Auswahl). Er ließ sich auch nicht beirren durch immer wieder offen gelegte Fälle, in denen gezeigt wurde, dass der IPCC-Bericht an vielen prominenten Stellen nicht diesen Kriterien gefolgt ist. Sollte sich dennoch mal eine nicht begutachtete Studie in den IPCC-Report verirrt haben, dann waren das wohl bedauerliche Einzelfälle (wie etwa hier und hier).

Allein die die große Zahl läßt den unbedarften Beobachter schon daran zweifeln, dass es sich hierbei um Einzelfällen handelt, in denen wohl etwas schlampig gearbeitet wurde. Und spätestens wenn man sich vor Augen hält, dass sämtliche Ungenauigkeiten den…



In eigener Sache II: Datenbankfehler behoben – Kommentarfunktion wieder aktiv

11. April 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Blog

Bei uns hat sich in den letzten Tagen der Fehlerteufel eingeschlichen. Leider passieren solche Dinge scheinbar immer dann, wenn sich der Administrator gerade im Urlaub befindet und fernab von jeder Internet-Infrastruktur weilt. Durch einen Fehler in einem externen Programm ist unsere Datenbank “übergelaufen”, was unter anderem zur Folge hatte, dass keine  Kommentare mehr abgegeben werden konnten. Zum Glück ist das Problem jetzt behoben und alles sollte wieder einwandfrei funktionieren. Wir bitten, diese Störung zu entschuldigen und freuen uns weiterhin über Ihre Kommentare, Rückmeldungen und Anregungen.