Kein Weltuntergang und trotzdem weiter wie bisher
5. März 2010 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Profiteure
Gastbeitrag von Eva Ziessler (zuerst erschienen auf der Achse des Guten)
Es wäre eine enorme Erleichterung, so Al Gore in der New York Times, sollte sich herausstellen, dass uns keine unvorstellbare, die menschliche Zivilisation gefährdende Katastrophe bevorsteht, die umfangreiche Präventivmaßnahmen zum Schutz der Menschheit erfordert. Es würde von uns genommen die schwere Bürde, von unseren Enkelkindern als kriminelle Generation verteufelt zu werden, die selbstsüchtig alle eindeutigen Warnungen in den Wind geschlagen habe, dass das Schicksal der Enkel in ihren Händen liege. Deshalb wünsche auch er, Al Gore, von ganzem Herzen, dass die Erderwärmung eine Illusion gewesen sei.
Aber selbst dann, wenn sein Herzenswunsch in Erfüllung gehen sollte, so der ehemalige US-Vizepräsident weiter, müssten wir die von ihm und der UN angeregten „umfangreichen Präventivmaßnahmen“ weiterhin verfolgen.
Mmh, wie bitte?, fragt sich der geneigte Leser und versucht zu verstehen: Die unvorstellbare Katastrophe erweist sich als Illusion—und trotzdem sollen wir die umfangreichen, zur Abwendung der vermeintlich bevorstehenden Katastrophe ersonnenen Maßnahmen weiterbetreiben? Warum denn das? Weil es, so klärt Gore uns auf, um Arbeitsplätze geht, und zwar um die „wichtigsten“ Arbeitsplätze im 21. Jahrhundert, um Arbeitsplätze in der Solar- und Windenergie, in der geothermischen Energie…




So langsam gerät im Kielwasser der Klimagate Affäre auch die deutsche Medienlandschaft in Bewegung. In den letzten Tagen war auch in den Mainstream Medien immer deutlichere Kritik am Gebaren des Weltklimarates IPCC zu hören. Hätte man vor Klimagate kaum zu hoffen gewagt, dass dubiose Machenschaften, wie etwa das heranziehen von 


