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Der Einfluss der Sonne auf unser Klima – CERN Forscher finden Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung

28. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Wenn man in den letzten paar Jahrzehnten die Berichte aus der Klimaforschung verfolgt hat, vor allem jene die die Aufmerksamkeit unserer Medien erreicht haben, dann war das Bild ziemlich eindeutig. Die Globaltemperaturen und das daraus resultierende Globale Klima sollten eigentlich mehr oder weniger Konstant sein, weil sich die Kreisläufe der Natur in einem stabilen Gleichgewicht befänden. Veränderungen aus diesem Zustand heraus kann es nur geben, wenn ein natürlicher oder unnatürlicher Einfluss das System Erde “aus dem Gleichgewicht” bringt.

Ein Hauptverdächtiger für einen solchen Eingriff in die Natur war schnell gefunden.

Kohlendioxid oder CO2, ein Gas dass bei so ziemlich allen Verbrennungsprozessen freigesetzt wird, sollte aufgrund seiner Absorption von Wärmestrahlung dazu führen, dass sich die Erde “unnatürlich” erwärmen würde. Dieses Modell ist bis heute äußerst erfolgreich, spricht es doch den Schuldkomplex vieler Menschen an, den sich auch die großen Religionen der Welt seit vielen Jahrhunderten zunutze machen.

Der Mensch, welcher sich durch ein ungehemmtes Bevölkeruns- und Wirtschaftswachstum schamlos an den Ressourcen unseres Planeten vergreift, führt die Erde damit unweigerlich in eine Katastrophe biblischen Ausmaßes. Und selbstverständlich fanden sich auch sofort Wissenschaftler, welche die These vom drohenden Untergang anhand von immer komplizierteren Klimamodellen mit Hilfe von immer schnelleren Großcomputern untermauern konnten.

Zweifel



Falsch bleibt Falsch – Studie zur Energieautarkie wieder aufgewärmt

17. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Medien, Politik

Klimaschutz fängt im Kleinen an. Dieses Mantra wird gerne wiederholt, wenn davon berichtet wird, wie einzelne Gemeinden oder Regionen ihre Energieversorgung unabhängig gestalten könnten. Dass es bislang noch keiner kleinen oder größeren Region in Deutschland gelungen ist, im wirklichen Sinne Energie-Autark zu werden, findet hingegen so gut wie keine Beachtung. Selbständige Stromversorgung etwa bedeutet schließlich nicht, über das gesamte Jahr gemittelt so viel Strom erzeugen zu können, wie im gleichen Zeitraum verbraucht wird. Elektrische Energie muss genau immer dann zur Verfügung stehen, wenn sie gerade gebraucht wird.

Dieser Umstand wird in den meisten Studien zur energetischen Vollversorgung leider kaum beachtet. Und nur unter Auslassung dieser elementaren Grundlage kann man zu Ergebnissen kommen, wie Sie momentan in einer Artikelserie des Bonner General-Anzeigers präsentiert werden. “Der Rhein-Sieg-Kreis ist autark – wenn es um Energieversorgung geht.” wird dort vollmundig behauptet.

Grundlage dieser Behauptung ist eine Studie aus dem Jahr 2008, welche damals im Auftrag der Kreissparkasse Köln erstellt wurde. Nun könnte man den zuständigen Redakteuren des General-Anzeigers zugute halten, dass es sich bei ihnen nicht um ausgewiesene Energieexperten handelt und dass ihnen daher gar nichts anderes übrig bleibt, als der von Ihnen als Kronzeugen hinzugezogenen Studie zu vertrauen. Nur war gerade diese …



Lesetipp: Was ist los mit Deutschland?

11. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

Gefunden auf  “Zettels Raum”:

(…)Es gibt, soweit ich sehe, weltweit keinen anderen demokratischen Staat, dessen politisches Spektrum nur von linksaußen bis zur Mitte reicht; mit einem gähnenden Vakuum auf der Rechten.

Es gibt keinen anderen Staat, in dem die Ökologisten mehr sind als eine kleine Partei von Eiferern. In der Bundesrepublik sind sie eine der drei Volksparteien.

Es gibt kaum einen Staat, in dem der Liberalismus – sei es in Gestalt einer Partei, sei es als Flügel einer großen Partei- nicht eine bedeutende politische Kraft wäre. In Deutschland sind die Liberalen heute eine quantité négligeable.

In dieser Bundesrepublik ist bereits ein konservativer Sozialdemokrat wie Thilo Sarrazin ein Rechtsaußen, dem man abspricht, überhaupt noch zum demokratischen Spektrum zu gehören.

Was ist los mit dieser Aussteigernation? Ich weiß es nicht. Ich habe schlicht keine Erklärung. Ein langfristiger Trend scheidet aus; sonst hätte Schwarzgelb nicht vor weniger als zwei Jahren eine Mehrheit bekommen.

Es kommt mir so vor, als sei diese Nation von einem Taumel erfaßt. So, als hätte man uns eine starke Dosis eines Rauschmittels verabreicht (…)

Hier gibt es den gesamten Text.



Lesetipp: Grüne Schmuggler und Baptisten – Von Björn Lomborg

6. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Profiteure

Hier ein Auszug aus einem Artikel von Björn Lomborg, der im Debattenmagazin Project Syndicate erschienen ist:

Der neue Bericht des UNO-Klimarates IPCC über erneuerbare Energien schlug im Mai hohe Wellen in den Medien. Wie auch in der Vergangenheit veröffentlichte der IPCC zunächst eine kurze Zusammenfassung und erst später die gesamten Daten. Damit blieb es den  Spindoktoren des IPCC überlassen,  für die Journalisten eine medienwirksame Botschaft zu formulieren.

Im ersten Satz der Presseerklärung des IPCC hieß es: „Unterstützt durch die richtigen politischen Fördermaßnahmen könnten bis Mitte dieses Jahrhunderts beinahe 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.“ Diese Story wurde dann durch die Medien weltweit verbreitet.

Im letzten Monat veröffentlichte der IPCC den ganzen Bericht, einschließlich der Daten, auf denen diese erstaunlich optimistische Behauptung gründet. Erst zu diesem Zeitpunkt kam heraus, dass der Bericht ausschließlich auf dem positivsten von 164 wissenschaftlich untersuchten Modellszenarien basiert. Und dieses eine Szenario stammt aus einer einzigen Studie, die auf einen Bericht der Umweltorganisation Greenpeace zurückgeht. Der Autor dieses Berichts – ein Greenpeace-Mitarbeiter – war einer der Hauptautoren des IPCC.

Die erwähnte Behauptung beruht auf der Annahme einer starken Reduktion der globalen Energienutzung. Angesichts der Zahl der Menschen, die in China und Indien gerade …



Umfrage zum Thema „Windkraftenergie und Windkraftanlagen”

18. Juli 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Windkraft

Per E-Mail hat mich ein Aufruf der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf erreicht, in der zur Teilnahme an einer Umfrage zum Thema „Windkraftenergie und Windkraftanlagen” aufgerufen wird. Ich habe soeben an dieser Umfrage teilgenommen und war ehrlich überascht.

Erwartet hatte ich Fragen die darauf abzielen, dem Teilnehmer mehr oder
weniger unterschwellig eine Zustimmung zu diesem Thema abzuringen. Meine bisherigen Erfahrungen mit Umfragen dieser Art gingen bislang immer in diese Richtung. Im vorliegenden Fall habe ich allerdings den Eindruck, dass den Machern der Umfrage ehrlich daran gelegen ist, die Meinung der Menschen zum Thema Windkraft zu erfahren. Daher mein Aufruf an unsere Leser: Nehmen Sie sich 15-20 Minuten Zeit um den Fragebogen auszufüllen. Ich hoffe, dass ich hier in ein paar Wochen mehr zum Ergebnis der Befragung schreiben kann.

Hier der Link zur Umfrage.…



Der Ökologismus frisst seine Kinder

17. Juli 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Ökologismus

Gastbeitrag von Michael Miersch

Die Energiewende soll uns als grüne Großtat verkauft werden. Sie ist das Gegenteil davon: massive Umweltzerstörung mit Biosiegel

Es begann mit dem Weißkopfseeadler. 1962 erschien Rachel Carsons inzwischen weltberühmtes Buch „Der stumme Frühling“. Die amerikanische Biologin warnte darin vor dem übermäßigen Gebrauch von Pestiziden. Tatsächlich gingen die Bauern damals viel zu sorglos mit Pflanzenschutzmitteln um. Vögel starben am Einsatz unzureichend getesteter Agrargifte. Besonders betroffen war der Weißkopfseeadler, der Wappenvogel der Vereinigten Staaten. Dies war der Zündfunke der globalen Umweltbewegung. Dass es heute wieder über 100 000 lebende Wappenvögel in Nordamerika gibt, ist eines der vielen positiven Ergebnisse des großen Umdenkens, das damals einsetzte.

Jetzt machen sich kalifornische Naturschützer erneut Sorgen um die Greifvögel. Sie finden Weißkopfseeadler immer häufiger zerhackt unter Windkraftanlagen. Auch Hunderttausende anderer Vögel und Fledermäuse werden durch Windparks getötet. „The Green Killer“ betitelte die britische „Daily Mail“ einen Bericht über den Vogeltod für Ökostrom.

Kernkraftgegner machen sich große Sorgen darüber, dass durch den GAU in Fukushima ein Radius von 30 Kilometern nuklear belastet ist und wahrscheinlich für lange Zeit unbewohnbar. Allerdings sind hierzulande weitaus größere Flächen unbewohnbar durch Windfarmen, Solarfelder, Pumpspeicherkraftwerke und die endlosen Maismonokulturen zur Gewinnung von Biogas und E10-Benzin. Riesige Urwaldgebiete werden in …



Quo vadis Meeresspiegel? – Meeresströmungen führen zu starken regionalen Schwankungen

26. Juni 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Pressemitteilung des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel

Als Folge der Erderwärmung ist der Meeresspiegel in den vergangenen 50 Jahren im Mittel um rund zehn Zentimeter gestiegen. Nach Einschätzung vieler Klimaforscher dürfte sich der Anstieg in den kommenden Jahrzehnten noch beschleunigen. Wie Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) jetzt zeigen konnten, gibt es dabei aber große regionale Unterschiede. Ursache dafür sind Veränderungen in den Meeresströmungen, die vor allem im tropischen Pazifik und im Indischen Ozean zu stark schwankenden Wasserständen führen.

Warum stieg der Meeresspiegel in einigen Regionen des tropischen Indischen Ozeans und Pazifiks in den vergangenen 15 Jahren stark an, während es in den Jahrzehnten zuvor dort sinkende Wasserstände gab? Den Ursachen sind nun Kieler Meeresforscher durch Computersimulationen auf die Spur gekommen. Ihre jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters publizierte Studie zeigt, dass Schwankungen in den Meeresströmungen, verursacht durch die Passatwinde im tropischen Pazifik, eine Schlüsselrolle spielen.

Den Einfluss von Wind und Meeresströmungen bekommt der tropische Pazifik vor allem infolge des El Niño-Phänomens zu spüren. „Das damit verbundene Hin-und Herschwappen des warmen Oberflächenwassers führt dort zu einem fortwährenden Auf und Ab des Meeresspiegels um bis zu 20 cm innerhalb weniger Jahre“, erläutert Dipl. Ozeanographin Franziska Schwarzkopf, Autorin der Studie