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Jahresrückblick 2010 – Das waren die beliebtesten Beiträge

31. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Blog
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2010 war ein heißes Jahr. Wobei hiermit ausdrücklich nicht die Temperaturen gemeint sind, auch wenn das eine oder andere Klimawissenschaftliche Institut seine Daten so lange intensiv massiert hat, bis das abgelaufene Jahr als “das wärmste seit der Temperaturaufzeichnung” ausgerufen werden konnte.

Denn auch abgesehen davon kann man 2010 durchaus als hitzig bezeichnen, vor allem wenn man die fortgesetzten Debatten über die postulierte Schuld des Menschen an diversen Wetterphänomenen betrachtet. Es gab Kältewellen, Hitzewellen, Dürreperioden, Überschwemmungen, viel Eis in der Antarktis, etwas weniger Eis in der Arktis und natürlich die Klimakonferenz von Cancun.

Es war nicht alles schlecht
Womit wir auch schon bei den positiven Aspekten des vergangenen Jahres wären. Wer die teilweise hysterische Berichterstattung in den Medien in Vorbereitung zur Konferenz von Kopenhagen im Jahr 2009 verfolgt hat. musste es geradezu als erholsam empfinden, wie ruhig es in diesem Jahr insgesamt um das Thema Klima in den Medien geworden ist. Positiv ist auch zu beurteilen, dass sich die Presse hierzulande endlich eines Punktes angenommen hat, der in den letzten Jahren wenig bis keine Beachtung fand. Erstmals war es ein Thema, die steigenden Energiekosten aufgrund des ungebremsten Ausbaus sogenannter Erneuerbarer Energien anzusprechen. Ein Trend, der sich vermutlich in den nächsten Jahren fortsetzen wird, …



Linke Umverteilungspolitik – Das Rätsel der “Erneuerbaren”

19. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Blog

Professor Ottmar Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat vor kurzem in einem Interview mit der Neuen Züricher Zeitung klargestellt, dass es bei der Klimapolitik nicht in erster Linie um den Schutz der Umwelt geht, sondern um eine Umverteilung des Weltvermögens in Richtung der ärmeren Länder.

Mit dieser Aussage überraschte der ranghöchste Ökonom im Weltklimarat nicht wirklich. Vielmehr vertritt er damit ein Ideal, dass seit jeher zum linken Ideologiekanon gehört. Die Linken verstehen sich schließlich seit Begründung der Bewegung als Fortführer der Gedanken Robin Hoods, jenem legendären Volkshelden, der von den Reichen nahm und es den Armen gab.

Sämtliche linke Parteien für Ausbau der “Erneuerbaren” Energien
Vor diesem Hintergrund ist eine Entwicklung in Deutschland nur schwer zu verstehen. Sämtliche großen Parteien in Deutschland die sich zum linken Spektrum zählen, das sind die Linken, die SPD und die Grünen, stehen für einen verstärkten Ausbau der sogenannten Erneuerbaren Energien. Und auch wenn sich diese Parteien heute zu einem großen Teil auch als “ökologisch” begreifen, bedeutet ein Ausbau dieser ineffizienten Energien genau das Gegenteil von dem seit Generation gehegten linken Ideal. Nämlich eine Umverteilung von arm nach reich.

“Erneuerbare” Energien bedeuten Umverteilung von arm nach reich
Warum das so ist wird einem …



Die neuen AKW: Algenkraftwerke

8. Dezember 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Ernährung, Gesundheit

Gastbeitrag von Udo Pollmer

„Grüne“ Energien sollen Schritt für Schritt Atomstrom und Erdöl ersetzen. Deshalb werden zunehmend Ackerflächen zur Produktion von Biodiesel zweckentfremdet. Nimmt man die Erträge einer modernen Landwirtschaft als Maßstab, zeigen sich allerdings schnell die Grenzen des Konzepts: Um den aktuellen Ölbedarf der Menschheit nur für Motoren (also nicht für den weitaus höheren Energiebedarf) zu decken, benötigte man – um genug Biodiesel zu erhalten – das komplette Ackerland von mehr als fünf Erdkugeln für den Anbau von Sojabohnen, Raps schneidet mit knapp fünf Globen geringfügig besser ab. Die derzeit optimale Lösung böte die Ölpalme: Hier würden 40 Prozent des weltweit nutzbaren Ackerlandes genügen, um vom Erdöl als Energieträger unabhängig zu sein [11].

Mehr Licht!
Der Grund für die schlechten Bilanzen der „Energie vom Acker“ ist der geringe Wirkungsgrad von Pflanzen: Sie nutzen nur fünf Promille des einfallenden Sonnenlichtes. Weitaus effizienter sind Algen – Mikroalgen z.B. nutzen teilweise mehr als 10 Prozent und teilen sich täglich bis zu dreimal. Da sie in Tanks heranwachsen, benötigen sie kaum Fläche und schon gar kein Ackerland. Zudem können sie mit einfacheren Verfahren geerntet und in Biodiesel umgewandelt werden als Landpflanzen. Der Gehalt an Fetten und Ölen kann bis zu 50 …



Kleine Anfrage an die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

30. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog

Position der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Offenheit wissenschaftlicher Debatten und zum Umgang mit Andersdenkenden

Die Abgeordneten Dr. Hermann Ott, Bärbel Höhn, Hans-Josef Fell, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer, Undine Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Dorothea Steiner und die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben am 3. November 2010 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet (BT-Drucksache 17/3613). Darin wird unter anderem eine Einschätzung der wissenschaftlichen Reputation des “Klimawandelleugners” Singer erfragt und weiter, ob es wissenschaftlich publizierte und einem sog. Peer Review unterzogene Arbeiten gibt, die den vom Menschen verursachten Klimawandel in Frage stellen und dies entsprechend mit wissenschaftlichen Daten untermauern. Die Kleine Anfrage der Grünen, insbesondere aber ihr inquisitorischer Tonfall, veranlasst uns, nun an die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Kleine Anfrage zu stellen.

Hier weiterlesen…

Und hier können Sie die Petition unterzeichnen.

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…………….Die kleine Anfrage ist eine konzertierte Aktion von

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……………und

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Das Leben ist ein Wunschkonzert – Das Energiekonzept der Grünen

26. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik

“Ja, ist denn heut schon Weihnachten?” Dieser Spruch von Kaiser Franz war es, der sich spontan in meinem Geist festsetzte, als ich das Energiekonzept der Grünen durchgelesen habe. Man könnte dieses Positionspapier durchaus als Ausdruck fehlender Kompetenz  der Grünen Partei beim Thema Energieversorgung verstehen, aber wahrscheinlich handelt es sich hierbei gar nicht um ein konkretes Konzept, sondern um den Ausdruck dessen, was sich die grüne Seele tief in ihrem innersten sehnlichst wünscht.

In diesem Dokument ist vielfach die Rede davon, was die Grünen wollen. Es ist also eine Art Wunschliste, und genauso liest es sich auch in weiten Teilen. Es wird im Detail beschrieben, was alles erreicht werden soll. Wie man diese Wünsche auch konkret in die Tat umsetzen kann erfährt der Leser meist nicht. Und auch dass sich manche dieser Wünsche zum Teil diametral widersprechen, scheint nicht weiter zu stören.

Widersprüchliche Forderungen? Egal.

Ein Beispiel: Wie auch das Energiekonzept der Bundesregierung, sieht auch das Konzept der Grünen vor, massiv elektrische Energie einzusparen. Der Stromverbrauch soll etwa im Zeitraum von 2010 bis 2020 um 12 Prozent gesenkt werden.Im gleichen Zeitraum soll aber die Zahl der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen auf 2 Millionen ansteigen. Aber Elektroautos sind ja auch “gute” Stromverbraucher. …



Zoll verhindert die Einfuhr von 40.000 Heatballs

20. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kurioses

Es freut uns Autoren hier auf Science Skeptical immer, wenn Vorschläge von uns aufgegriffen und umgesetzt werden. Daher haben wir auch die Meldung in der FAZ vom 17.11.2010 mit besonderem Interesse verfolgt, dass der Zoll am Flughafen Köln/Bonn die Lieferung von 40.000 sogenannten Heatballs gestoppt hat, angeblich um deren Produktsicherheit zu überprüfen.

Bei den “Heatballs” handelt es sich nach Angaben der beiden Ingenieure Siegfried Rotthäuser und Rudolf Hannot aus Essen um Kunstobjekte, die als Kleinheizgeräte verwendet werden können und dabei einen Wirkungsgrad von über 95% haben.

Kritiker der Kunstaktion hatten vermutet, die beiden wollten damit auf besonders geschickte Weise das EU-Weite Verbot von Glühlampen umgehen. Einen ähnlichen Verdacht hatte auch wohl das NRW Landesumweltministeriums. Auf deren „massiven Druck“ hin ist jetzt der Zoll aktiv geworden. Und damit hat die Behörde eine Idee aufgegriffen, die wir hier im Blog bereits vor über einem Jahr präsentiert haben (4 Millionen neue Jobs bis 2020 – So könnte es klappen):

Glühbirnenschnüffler

Am 1. September ist es endlich so weit. Ab diesem Tag tritt die erste Stufe des von der Europäischen Union beschlossenen Glühbirnenverbotes in Kraft. Als ein Hindernis für die Konsequente Durchsetzung könnte sich allerdings die Renitenz der EU-Bürger herausstellen. Manch einer



Dr. Hartmut Bessel zum CO2-Klima Effekt

20. November 2010 | Von | Kategorie: Off-Topic-Arena

In diesem Beitrag kann eine Off-Topic Diskussion aus dem Beitrag “Ängste eines Schriftstellers” von Chris Frey weiter geführt werden. Begonnen wurde diese von unserem Leser Dr. Hartmut Bessel:

Herr Frey schreibt, keine Ahnug vom Klima zu haben, weiss aber gleichzeitig ganz genau, das CO2 keinen Klimaeffekt habe. Soll man sowas ernst nehmen?

ich finds irgendwie amüsant, wie Klimaskeptiker ohne geringste Kenntnisse ständig solche Sachen behaupten.

Na gut, ein sachlicher Beitrag sieht sicher anders aus, aber Herr Dr. Bessel hat im folgenden in mehreren Kommentaren das Bedürfnis durchklingen lassen, die bei uns hier aus seiner Sicht offensichtlich vorhandenen Wissenslücken zu schließen.

Wir verstehen uns hier bei Science Skeptical nicht als die exklusiven Besitzer der einzig richtigen “wissenschaftlichen Wahrheit” und sind immer bestrebt, von unseren Lesern und Mitdiskutanten zu lernen. Da das von Herrn Dr. Bessel angeregte Thema allerdings nur am Rande mit dem Blogbeitrag von Chris Frey zu tun hat, wir dieses wichtige Thema aber nicht unter den Tisch fallen lassen möchten, bieten wir Herrn Dr. Bessel hier die Gelegenheit, uns seine Sicht der Dinge darzulegen.…