2011 – Das Jahr in dem Deutschland den Verstand (endgültig) verlor – Ein Rückblick

31. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog

„Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“ – Dante Alighieri – Die Göttliche Komödie, Inferno III, 9 (Das Höllentor)

Eines wird man dem jetzt ablaufenden Jahr 2011 mit Sicherheit nicht nachsagen können. Und zwar, dass es etwa ereignisarm oder gar langweilig gewesen wäre. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Mehrfach in diesem Jahr überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Manchmal gewann man den Eindruck, dass den Medien aufgrund diverser Krisen, Katastrophen, Revolutionen und Umstürzen irgendwann die Superlative ausgehen würden.

Zum Jahresbeginn nichts Neues

Aber der Reihe nach. Schließlich fing das Jahr in Deutschland  (zumindest für deutsche Verhältnisse) völlig normal an. Und zwar mit einem Lebensmittelskandal, der diese Bezeichnung wohl nur erhalten hat, weil darin das böse Wort Dioxin vor kam, und weil die betroffenen Betriebe der im allgemeinen zum Abschuss freigegebenen konventionellen Landwirtschaft angehörten. Biobetrieben lässt man in Deutschland ganz andere, diesmal wirkliche, Skandale durchgehen, ohne dass auch nur die leiseste Kritik zu vernehmen wäre, aber dazu später mehr. Hier ist, was Sie bei uns zum Thema lesen konnten: „Und wieder wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben – Der Dioxinskandal

Nachdem sich die Aufregung um die Eier wieder gelegt hatte, wäre fast mediale Langeweile in Deutschland aufgekommen. Unser Baden-Württemberger Autor Quentin Quencher ging in einem offenen Brief an seinen Landtagsabgeordneten (selbstverständlich) davon aus, dass die CDU auch bei den Wahlen 2011 wieder in der Regierung vertreten sein würde. Allerdings wunderte er sich bereits zu dem Zeitpunkt über einen gewissen „Grünruck“ seines Abgeordneten. Wer konnte zu dem Zeitpunkt auch ahnen, dass dies nur ein Vorgeschmack der Dinge sein würde, die dann folgen würden. Medialer Aufreger des Monats Februar war ohnehin eine eigentliche Marginalie, die den damaligen Verteidigungsminister und Hoffnungsträger der CSU zu Fall brachte. Eine Geschichte die Vermutlich anders ausgegangen wäre, wenn die selbsternannten Moralwächter etwas später, oder die Plattentektonik etwas früher zugeschlagen hätten.

Erdbebenkatastrophe Reaktorkatastrophe in Japan

Was in der Zeit nach dem 11. März 2011 in Deutschland passierte, wird (hoffentlich) bei Historikern nachfolgender Generationen ein verwundertes Kopfschütteln auslösen. Während für die gesamte restliche Welt in Japan eine schreckliche Naturkatastrophe in Form eines gewaltigen Erdbebens mit anschließender vernichtender Tsunamiwelle stattfand und dabei weit über 20.000 Menschen den Tod fanden und riesige Landestriche verwüstet wurden, spielten diese Opfer in Deutschland nur eine Statistenrolle. Schließlich ging es hier nicht darum, den Japanern unser Mitgefühl zu vermitteln, oder wie selbstverständlich unsere Hilfe anzubieten.

Mit untrüglichem Instinkt bemerkten Medien und Politik in Deutschland, dass sich aus dieser Katastrophe gewaltig Kapital schlagen ließ. Mit den ohnehin geballten Fäusten in der Tasche ob der vor allem in linksgrünen Kreisen verhassten Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke und zwei kapitalen Landtagswahlen vor der Tür, galt es nicht, den realen Opfern Mitleid zu vermitteln. Auf der Agenda stand nun die Ausschlachtung der Naturkatastrophe, um den Deutschen endgültig die Angst vor dem bösen Atom einzutrichtern.

Die richtigen Worte hierzu fand unser Autor Michael Lincke, als er in seinem Artikel „Abschalten!?“ noch versuchte an die Vernunft der Deutschen zu appellieren:

Während Japan nach dem schwersten Erdbeben der Neuzeit um sein (über)Leben kämpft, werden in Deutschland die Ereignisse bereits von interessierten Kreisen für ihren Machtpoker instrumentalisiert, mit dem Leid der Menschen der Krisengebiete wird Meinungsmache und Wahlwerbung betrieben.

Aber es bewahrheitete sich, wie wir heute wissen, dann letztendlich das, was Quentin Quencher in seinem Artikel „Atom und Feuer“ vorhergesehen hatte:

Wenn es ums Thema Kernkraft geht, wird offensichtlich jedes rationales Denken zur Nebensache.

Wobei auch die Klimaforscher offensichtlich an dem Medienhype um den Störfall im AKW Fukushima teilhaben wollten, wie man in Michael Krügers Beitrag „Mojib Latif: Klimakatastrophen und atomare Störfälle“ sehen konnte, wo Herr Latif darstellen wollte, wie der Klimawandel die Gefahr einer atomaren Katastrophe in Deutschland verstärken würde. Zwei Ängste zum Preis von einer, sozusagen.

Wenn man der Katastrophe von Japan überhaupt irgendetwas positives abgewinnen könnte (man kann es nicht), dann den Umstand, dass unser ansonsten als nüchterner Analysierer und brillianter Fakten-Sezierer bekannter Administrator Peter Heller mit seinem Artikel „Fukushima“ einen emotionalen Appell für die Kernkraft abgeliefert hat, der zumindest für den Autor dieser Zeilen ein, wenn nicht das, Highlight aller bisher hier erschienenen Beiträge darstellt.

Und daher erfüllt mich mit Sorge, in den letzten Tagen einen Rückfall in diese Zeiten zu erleben. Hysterische und sensationsgeile Berichterstattung, gepaart mit einem bemerkenswert dreist zur Schau getragenem Unwissen über technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge und der offene Versuch einer übergroßen Mehrheit von Journalisten, in der Bevölkerung Emotionen gegen die Nutzung der Kernenergie zu schüren – das ist Hexenverbrennung, die nur vorgetäuscht modern daherkommt.

(…) Der Ausstieg ist nichts anderes, als das Erbe Einsteins, Heisenbergs, Bohrs und all der anderen abzulehnen, zu verwerfen, als gefährlich abzustempeln. Und ähnlich wie Kreationisten versuchen, die Evolutionstheorie aus den Schulbüchern zu verbannen, scheint es fast so, als würde jede sachliche und neutrale Aufklärung der Menschen in Deutschland mit Absicht unterbleiben.

Jedem, der diesen Artikel noch nicht gelesen hat, möchte ich sehr ans Herz legen, dies jetzt nachzuholen. Und auch möchte ich allen unseren Lesernantragen, unsere gesamte Berichterstattung um Fukushima, und was in Deutschland daraus gemacht wurde, noch einmal in einer ruhigen Stunde Revue passieren zu lassen. Dazu gehört etwa der Beitrag „Der deutsche Angst-Tsunami“ von Günter Keil, und auch das „Plädoyer für mehr Ehrlichkeit in der Energiepolitik„, mit dem der Autor dieser Zeilen (erfolglos) an die Vernunft der Deutschen appellieren wollte.

Vernunft mit weggespült

Schließlich schien die Vernunft in Deutschland offensichtlich mit der Tsunami-Welle in Japan nachhaltig fortgespült worden zu sein. Nicht anders ist jedenfalls zu erklären, dass eine weltweit auf vielen Gebieten führende Industrienation eines ihrer wichtigsten Güter, die Versorgung mit bezahlbarer und verfügbarer Energie, in die Hände einer Ethikkommission gelegt hatte, in der sich unter anderem Theologen und Sozialwissenschaftler, aber kein ausgewiesener Experte für Energieerzeugung fand.

Ab jetzt waren wir alle Kernkraftgegner. Vielleicht nicht in der breiten Masse der Bevölkerung, aber ganz sicher bei den politischen Entscheidungsträgern. Auf den Punkt gebracht hat die Stimmung der Zeit die CDU Politikerin Vera Lengsfeld in ihrem Gastbeitrag „Mit der Einheitspartei in die energiepolitische Zukunft „:

Der größte Verlust ist das Verschwinden von Rationalität, Augenmaß, politischer Vernunft. Es regiert Stimmung pur. Ab jetzt wird es keine politische Opposition mehr geben, Realität keine Rolle mehr spielen.

Wobei anzumerken ist, dass Rationalität und Augenmaß bei den hier in der Folge von Fukushima erschienen Artikeln durchaus eine Kernrolle spielten. Auch wenn unsere Regierung und auch die Opposition jetzt in historisch einmaliger Einheit nach dem Ausstieg aus der Kernkraft den Einstieg in eine Zukunft der „Erneuerbaren“ Energien propagierten, stand hier gleich die Frage im Vordergrund, was denn ein solcher Umstieg in der wirklichen Welt, welche nun einmal von verlässlicher und bezahlbarer Energie abhängig ist, bedeuten würde.

Jede Menge Dialog

Heinz Eng etwa hat mit seinem „Aufruf an unsere Leser“ zu Fragen der Energiezukunft in Deutschland das vorweggenommen, was unsere Bundesregierung später in Ihrem Bürgerdialog weiterzuführen versucht hat. Aber dazu später mehr. Während manche Autoren bereits die „Energiepolitik endgültig in der Sackgasse“ sahen und  andere den „Der Mythos der Kraft-Wärme-Kopplung“ entzauberten, fanden andere mit „Inseln der Stabilität “  neue Konzepte, wie man trotz einer kopflos agierenden Regierung auch in Zukunft erfolgreich Industrieprodukte in Deutschland herstellen könnte.

Auch wenn in dem einen oder anderen Beitrag die Hoffnung zum Ausdruck kam, dass auch weiterhin durchaus brauchbare Konzepte vorhanden waren, wie man das Regierung und Opposition im Gleichschritt geschaffene Dilemma wieder auflösen könnte, brachte uns Günter Keil in seinem Fazit zu seinen „13 Energiewende Märchen“ (Teil 1 und Teil 2) wieder auf den Boden der Tatsachen zurück:

Dennoch ist die deutsche Angstpolitik nun Wirklichkeit. Für eine Hoffnung auf eine Rückkehr zu einer realistischen Politik besteht für mehrere Jahre kein Anlaß. Erst nachdem massive Schäden eingetreten sind, die sich politisch auszuwirken beginnen, könnte es zu einer Rückbesinnung kommen, allerdings wohl nicht innerhalb der zur Zeit im Bundestag vertretenen Parteien.  Daß sich ein führendes Industrieland ohne real existierenden Probleme nur aus Angst selbst wirtschaftlich ruiniert, ist in der Geschichte einzigartig.

Der Autor hat nicht die Hoffnung, mit seinen Zeilen noch irgend etwas an diesem Prozeß aufzuhalten; das wäre realitätsfern. Das mußte nur einfach aufgeschrieben werden, damit es jemand liest. Tatsächlich ist es kein Artikel, sondern ein Nachruf.

Denk ich an Deutschland…

Während in Japan bis zum heutigen Tag an den Folgen des in Deutschland Hysteriewellen auslösenden Atomunfalls niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist, erlebte die Bundesrepublik im Mai und Juni dieses Jahres eine wirkliche Katastrophe. Es gab echte Tote (knapp 50) und über 1.000 ernsthaft erkrankte Menschen. Man sollte meinen, dass diese Umstände in einem auf Panik konditionierten Land wie Deutschland ein mediales Dauerfeuer auslösen würde. Aber weit gefehlt. Nachdem man vergeblich versucht hatte, irgendwelchen Turbogurken züchtenden Spaniern die Schuld in die Schuhe zu schieben, und sich immer mehr herauskristallisierte, dass die wahren Verursacher in einem bislang als vorbildlich angesehenen Bio-Betrieb in Niedersachsen zu suchen waren, erlosch das mediale Interesse. Ein Versuch einer Aufarbeitung wurde in dem Beitrag „Die Deutschen, EHEC und die Risikotechnologie“ unternommen.

Man kann an Deutschland manchmal schon verzweifeln. Auch wenn eindeutig belegbar ist, dass etwa Rohkost und auch sogenannte biologische Verfahren zur Erzeugung von Nahrungsmitteln mit erheblichen Risiken verbunden sind, wollen diese realen Gefahren von der deutschen Volksseele einfach nicht wahrgenommen werden. Und mehr noch, man ist sogar bereit für das Dogma Bio=Gut, wie in dem Artikel „Bio tötet – diesmal in Afrika “ dargestellt ist, Menschen in den ärmsten Ländern der Welt auf dem Altar der Ökobewegung zu opfern.

Unvernunft wird Gesetz

Ebenfalls geopfert wurde ende Juni des Jahres die bislang vorbildlich sichere Energieversorgung in Deutschland. Am 30. 06. 2011 verabschiedete der Bundestag das Gesetz zur Energiewende, mit dem beschlossen wurde, dass die Kernkraftnutzung 2022 ausläuft und die dadurch entstehende Stromlücke durch sogenannte Erneuerbare Energien geschlossen werden soll. Konkret soll damit in Deutschland bis 2020 35% und bis 2050 80% des Stroms aus „Erneuerbaren“ Quellen stammen. Dass es hierfür keine brauchbare Technologie und noch nicht einmal ansatzweise Konzepte gibt, war den Abgeordneten des Bundestages dabei entweder nicht bekannt, oder schlicht egal.

Lediglich einige wenige Politiker wiesen darauf hin, dass das neue Gesetz sämtliche technologischen und ökonomischen Gesetzmäßigkeiten ignoriert und sie dem deshalb nicht zustimmen könnten. Einer von Ihnen war der FDP-Politiker Frank Schäffler, dessen „Persönliche Erklärung zur ‚Energiewende‘“ auch bei uns zu lesen war. Ein weiterer Politiker, Holger Krahmer, der für die FDP im Europaparlament sitzt, wies hier im gleichen Monat in seinem Beitrag „Nur Europa glaubt noch an die Klimarettung “ darauf hin, dass der Rest der Welt entweder nicht an die katastrophalen Auswirkungen menschlichen Handelns glaubt, oder aber die Maßnahmen zur „Klimarettung“ aus anderen Gründen nicht mitträgt. Damit sind sämtliche Anstrengungen, die Europa in diese Richtung unternimmt und dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Versorgung mit Energie fahrlässig aufs Spiel setzt, wohl endgültig zur Makulatur verkommen.

Und ewig steigt der Meeresspiegel…

Ein klimawissenschaftlicher Dauerbrenner, nämlich der Anstieg des Meeresspiegels, war wie erwartet auch in diesem Jahr prominentes Thema in Wissenschaft und Medien. Den Anfang machten Michael Mann, das ist der berüchtigte Mr. Hockeystick, und Stefan Rahmstorf, einer von Deutschlands prominentesten Weltuntergangspredigern vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Ausgehend von wenigen Einzelmessungen in North Carolina folgerten die Forscher messerscharf, dass der globale Meeresspiegelanstieg im 20. Jahrhundert deutlich schneller verlaufen würde, als irgendwann sonst in den letzten 1.000 Jahren. Es scheint offensichtlich so zu sein, dass, was für Messdaten Michael Mann sich auch immer vornimmt, er die seltene Gabe zu haben scheint, darin die Form eines Hockeyschlägers zu erkennen. Wir nahmen uns dieses Themas in dem Beitrag „Hockeystick zum Meeresspiegelanstieg entzweit Forschergemeinde “ an.

Wobei man zu diesem Thema noch anmerken muss, dass der Meeresspiegel in 2011 etwas gemacht hat, was er seit einigen Jahren nicht mehr tat. Er ist zurückgegangen. Das wunderte Leute, die sich etwas intensiver mit der Entwicklung des Meeresspiegels befasst haben eigentlich nicht weiter. Schließlich war der Anstieg der Pegel in den letzten Jahren immer langsamer geworden, woran auch diverse „Korrekturen“ der Messdaten, die dem entgegenwirken sollten, nur wenig ändern konnten. Details hierzu gab es in dem Artikel „Meeresspiegelanstieg stetig nachlassend – PIK-Propaganda im Abseits „. Eine Übersicht über Daten und Fakten zum in der Realität völlig undramatischen Anstieg des Meeresspiegels lieferte der Beitrag „Antworten auf Fragen zum Meeresspiegelanstieg„.

Noch mehr Dialog

Im Juli des Jahres, interessanter weise nach Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes zur Energiewende, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Bürgerdialog, in dem Fragen zur Energiewende zwischen interessierten Bürgern und den unvermeidlichen „Experten“ diskutiert werden sollten. Das Thema ist hier im Blog ausführlich behandelt worden, wobei sich ziemlich schnell herausstellte, dass die „Experten“ zumeist nicht in der Lage waren, auf kritische Fragen einzugehen (auch hier, hier und hier), dass die „Energiewende“ von den allermeisten Teilnehmern des Dialogs abgelehnt wurde (hier, hier und hier) und dass das Endergebnis wohl keinen politischen Entscheider auch nur die Bohne interessiert hat. Die 4 Millionen Euro, die diese Aktion gekostet haben soll, waren also lediglich weiteres verbranntes Geld, um etwas mehr heiße Luft zu produzieren.

Steuern Sterne unser Klima?

Konkrete Ergebnisse hingegen produzierte in diesem Jahr das seit einiger Zeit von vielen Seiten mit großem Interesse verfolgte CLOUD Forschungsprojekt am CERN in Genf, in dem die Theorie des dänischen Physikers Henrik Svensmark untersucht werden soll, die besagt, dass Schwankungen der Sonnenaktivität zu einer Veränderung der Wolkenbedeckung auf der Erde führen und somit das Klima auf der Erde beeinflussen können. Dieses Thema ist kein rein akademisches, es ist hochpolitisch. Könnte es doch bedeuten, dass die Veränderungen des Klimas auch in den letzten Jahrzehnten eben nicht maßgeblich auf den Einfluss des Menschen zurückgehen, sondern natürliche Ursachen dominierend sein könnten.

Diese starke Politisierung hat im Falle des Experimentes am CERN den Generaldirektor des CERN, Rolf-Dieter Heuer veranlasst, seinen Mitarbeitern zu raten, die Ergebnisse dieses Experimentes nicht in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Von vielen Schreibern in der Blogosphäre wurde diese Aussage als unzulässiges Redeverbot für Forscher gedeutet. Dieser Interpretation widersprach Peter Heller in seinem Artikel „Maulkorb für kosmische Strahlen? „:

Es ist von Vorteil, wenn auch der Generaldirektor des CERN die Klimadebatte als „hochpolitisch“ charakterisiert und keinesfalls von einer „längst entschiedenen wissenschaftlichen Frage“ spricht. Und es ist eben genau nicht die Aufgabe von Grundlagenforschung, in so einer Debatte Position zu beziehen und den Versuch zu unternehmen, politische Implikationen zu determinieren.

Dass eine vorschnelle Interpretation der Ergebnisse wenig hilfreich ist fand auch Climateobservator in seinem Beitrag „CLOUD-Experiment: endgültige Ergebnisse erst in 5 Jahren „. Wer sich etwas tiefer in die Grundlagen des Themas kosmische Strahlen und Klima einlesen möchte, dem möchte ich als Einstig den Übersichtsartikel „Der Einfluss der Sonne auf unser Klima – CERN Forscher finden Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung“ ans Herz legen. Mein Resumee zu den ersten Ergebnissen des CLOUD-Experiments war damals (wie heute):

Inwieweit diese [bisherigen] Ergebnisse [des CLOUD-Experiments] auch auf die Bedingungen in der realen Atmosphäre übertragbar sind, mussten die Forscher offen lassen. Jasper Kirby wird auch nicht müde zu betonen, dass die jetzt vorgestellten Ergebnisse lediglich vorläufige Resultate darstellen und dass für belastbarere Aussagen weitere Forschungen notwendig sind.

Man darf also gespannt sein, wie sich diese Geschichte in Zukunft weiterentwickeln wird. Und man darf auch gespannt sein, wie lange die Fraktion der Vertreter des CO2 als einzig relevantem Klimafaktor solche Resultate wie die jetzt vom Team um Kirby vorgestellten noch als irrelevant darstellen kann. Der amerikanische Blogger Antony Watts von Wattsupwitthat.com hat einem Kommentator auf die Frage, ob mit dieser Publikation die Theorie zum menschengemachten Klimawandel jetzt zerstört wäre geantwortet: “Zerstört nicht, aber sie ist verbeult.”

Das Klima in den Medien

Selbstverständlich war auch im Jahr 2011 die Berichterstattung in den Medien ständig präsentes Thema bei Science Skeptical. Das begann mit den Meldungen und Diskussionen zum Reaktorunfall in  Fukushima, wo alles danach aussah, dass man, um als „Experte“ in den öffentlich rechtlichen Medien Gehör zu finden, möglichst kein tieferes Wissen zur Kernkraft oder den Folgen von radioaktiver Strahlung vorweisen können sollte. Auch neue Medien scheinen für die Öffentlich-Rechtlichen eher ein Buch mit sieben Siegeln darzustellen, wie im Beitrag „Der NDR versteht das Internet nicht“ deutlich wurde.

Man kann aber auch Gutes berichten. Etwa, dass die Berichterstattung im Vorfeld der diesjährigen Klimakonferenz in Durban dieses mal deutlich weniger alarmistisch ausfiel, als wir das aus vergangenen Jahren kannten. Das mag aber auch schlicht daran liegen, dass man inzwischen mit dem Thema Klimakatastrophe keinen Hund mehr hinterm Ofen hervorlocken kann.

Einige wenige Beispiele von wirklich schlechtem Journalismus haben wir allerdings trotzdem finden können. Da war zum einen das ehemals konservative Flagschiff im deutschen Nachrichtenwesen, die WELT, welche fälschlicherweise die Überflutungen in Bangkok mit dem Klimawandel in Verbindung bringen wollte: „WELT-Untergang in Bangkok – Ein paar Fakten„. Bei so viel schlechter Recherche seitens eines privaten Nachrichtenmagazins wollten natürlich auch die Staatsmedien nicht hinten anstehen. Und so setzte das ZDF mit der Sendung „Machtfaktor Erde“ neue Maßstäbe in Punkto desinformierender und alarmistischer Journalismus. Details dazu gab es hier: „Machtfaktor Erde oder Stussfaktor Kleber?„.

Und wir wollen in dieser Reihe natürlich auch nicht die Kollegen von der ARD außen vorlassen. Auch die können schließlich Journalismus in richtig schlecht, wie wir hier gezeigt haben: „Der WDR und das Klima – “Schlimmer als zunächst befürchtet.”.

Weltklimakonferenz: Und jährlich grüßt der Klimazirkus

Falls die mediale Berieselung in den Deutschen Medien irgendwie zu einem „Gelingen“ der Klimakonferenz in Durban beitragen sollte, dann ist dieses Vorhaben wohl deutlich in die Hose gegangen. Durban war aus Sicht der Umweltschutzorganisationen und wohl auch aus Sicht des größten Klimaschützers aller Zeiten in Person unseres Umweltministers Norbert Röttgen (der George Clooney der Nachhaltigkeit) ein Megaflop. Auch wenn die öffentlichen Stellungnahmen der Bundesregierung das Ganze doch noch irgendwie als Erfolg verkaufen wollten.

In Durban wurde praktisch nichts beschlossen. Offiziell hat man sich darauf geeinigt, dass man sich bis 2015 auf etwas einigen will, was dann irgendwie bis 2020 umgesetzt werden soll. Und dieses Resultat, dass man der Welt kein neues sinnfreies Programm zur Kapitalvernichtung á la Kyoto auferlegen wird, sollte aus Sicht vernunftbegabter rational denkender Menschen  durchaus als Erfolg angesehen werden.

Und noch ein Hockeystick…

So gesehen ist das Jahr doch tatsächlich noch halbwegs versöhnlich ausgegangen. Und auch für den Science Skeptical Blog war das Jahr 2011 ein überaus erfolgreiches. Zur Verdeutlichung hier eine Grafik, wie sich unsere Besucherzahlen bis zum Jahresende entwickelt haben. Michael Mann hätte seine wahre Freude daran. Sie hat exakt die Form eines Hockeyschlägers.

Für dieses tolle Ergebnis möchte ich allen unseren Lesern, vor allem aber unseren Autoren danken, die einen großen Teil ihrer Freizeit damit zubringen dafür zu sorgen, dass Science Skeptical seinen Lesern Informatives und Unterhaltsames aus der Welt der Wissenschaft und der Politik nahebringen kann, was bei den sogenannten Leitmedien zu kurz kommt.

Ich wünsche allen unseren Autoren und Lesern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2012. Und – bleiben Sie neugierig.

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18 Kommentare
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  1. Vielen Dank für diesen Jahresrückblick. Auch Danke für das Lob: Doch eine Feder, lieber Rudolf, hast Du mir zuviel an den Hut gesteckt: „CLOUD-Experiment: endgültige Ergebnisse erst in 5 Jahren “ ist nicht von mir, diese Ehre gebührt dem Climateobservator.

    [Uuuups… Habe ich korrigiert. RK]

  2. Auch von mir vielen Dank für den ausführlichen Jahresrückblick. Mein Dank gilt ebenso den Autoren und Mitdiskutanten sowie den stillen Mitlesern, die letztendlich alle gemeinsam den Hockeystick erst zu einem Hockeystick haben werden lassen. In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr und schön skeptisch bleiben 😉

    karl.seegert

  3. Noch einmal ein ganz ganz herzliches Dankeschön an sämtliche, auch in diesem Artikel nicht namentlich erwähnten Autoren. Dieser Rückblick soll kein „Best Of“ der hier erschienen Artikel darstellen, sondern eine (völlig unvollständige und subjektive) Übersicht über manche Dinge, die das Land und diesen Blog im letzten Jahr beschäftigt haben. Und ich bin mir sicher, dass uns auch im kommenden Jahr die Themen nicht ausgehen werden.

    Aber jetzt mache ich mich mal ins Bett. Morgen geht es in den Urlaub (Nach Gastein in Österreich. Dort soll die natürliche Radioaktivität in manchen Ortsteilen über dem in den gesperrten Regionen in Japan liegen :-))

  4. Vielen Dank für den Jahresrückblick. Ich habe bei Science-Skeptical wirklich viel gelernt. Vor allem auch Argumente zu schätzen, die vom politischen Antagonisten kommen. Ich wünsche ihnen einen schönen Urlaub und hoffe die Verstrahlung bringt sie mit neuen Ideen zurück.
    Frohes Neujahr,
    G. v.d. Straten

  5. Hallo Rudolf
    Danke für die tolle Zusammenfassung dieses Jahresrückblicks.
    Das TOP-Ereignis ist und bleibt Fukushima, hat es doch nachhaltig unsere Energiepolitik beeinflusst und sogar ein Landtagswahl entschieden, hat es doch Deutschland ein Stück weit in Richtung Abgrund geschoben.

    Mein Wunsch für 2012……es möge Vermessen klingen……….den einen oder anderen großen Stromausfall um den Deutschen davon abzuhalten, noch tiefer in die Misere der derzeitigen Energiepolitik rutschen zu müssen.
    Ach einen Wunsch hätte ich noch, eine neue Partei die sich aus den Resten der noch existierenden realistischen Politiker zusammensetzt, die den NIE-Wahn kritisch gegenüber stehen…………..aber da verlang ich wahrscheinlich wohl doch zu viel von unserem Land.

    Euch allen da draussen, Autoren und stille Leser, Kommentatoren von diesseits und der anderen Seite………ein guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr.

    Liebe Grüße an alle, sendet Euch
    Onkel Heinz

  6. #5. Heinz Eng

    Guten Morgen Heinz,

    Ach einen Wunsch hätte ich noch, eine neue Partei die sich aus den Resten der noch existierenden realistischen Politiker zusammensetzt, die den NIE-Wahn kritisch gegenüber stehen…………..aber da verlang ich wahrscheinlich wohl doch zu viel von unserem Land.

    wollen wir diesbezüglich doch mal optimistisch in das Jahr 2012 schauen. Ich denke schon, dass sich aufgrund der anstehenden Bundestagswahlen da etwas tun wird. Jedenfalls kann die Partei mit meiner Stimme rechnen, die dem Ökowahn wieder Realpolitik entgegensetzt und den nicht mainstreamkonformen Zeitgenossen, also Leutchens wie Du und ich, eine Stimme gibt, die dann auch von den grün-rot indoktrinierten Medien wahrgenommen wird.

    Möge Dein Wunsch also in Erfüllung gehen.

    Mit besten Grüßen für 2012

    karl.s

  7. Danke für gute Artikel und einen ausgezeichneten Jahresrückblick, dazu überwiegend gute, wenn auch kontroverse Kommentare, nun, über die Haders und Thorstens kann man den Mantel des Schweigens hüllen und drüber hinwegsehen.
    Weiter so, rutscht alle gut rein in’s Neue und laßt uns hoffen, daß 2012 kein schlechtes Jahr wird, auch wenn es unser

    l e t z t e s J a h r auf Erden wird, glaubte man den Mayas.

    🙂

    Duck und wech…

  8. Auch ich möchte allen Lesern und Autoren einen guten Start in das neue Jahr 2012 wünschen. Und mich für das Engagement aller bedanken. Wir haben hier in den letzten Monaten ein enormes Wachstum zu verzeichnen, was nicht nur an der Zahl der Seitenaufrufe, sondern auch an der Zahl der Links von anderen Seiten, die zu uns führen, an der Menge der Kommentatoren und Kommentare und an der Zahl der regelmäßigen Autoren abgelesen werden kann.

    Science Skeptical ist einmal gestartet, um die Klimaforschung kritisch zu begleiten. Der Aufbau der Seite durch Rudolf Kipp fiel zeitlich mit Climategate zusammen, was uns einen ersten Zulauf an Lesern brachte. Wir haben dann das Themenspektrum sukzessive erweitert und uns auch intensiv auf Klima- und Umweltpolitik gestürzt. Ernährung trat hinzu. Und spätestens seit Fukushima sind es die energietechnischen und energiepolitischen Themen, die uns am meisten interessieren. Diese Seite ist ein dynamisches Projekt und wird sich weiter entwickeln. Wir denken, mit der Idee, kein starres Konzept zu verfolgen und unseren Autoren wie Lesern alle Freiheiten bei der Wahl der Themen und den Inhalten der Diskussionsbeiträge einzuräumen, einen guten Weg genommen zu haben.

    In den vergangenen Wochen konnte man allerdings auch die Nachteile unseres Wachstums beobachten. Einige Diskussionsstränge waren durch zunehmende Agressivität in Wortwahl und Tonfall geprägt, die von außen hier hineingetragen wurden. Dies zeigt auf der einen Seite, daß wir beginnen, die Menschen zu ärgern. Und das ist gut. Auf der anderen Seite bedeutet dies auch viel Arbeit für die Administration. Und man sollte als Leser immer in sein Kalkül einbeziehen: Dies ist ein Freizeit- und Hobbyprojekt. Es soll vor allem Spaß machen. Wir müssen „so nebenbei“ auch noch alle richtig arbeiten und gerade Rudolf und ich haben extrem fordernde und zeitintensive Jobs. Und Familien haben wir auch. Wir können hier nicht ununterbrochen Online sein und wir können auch nicht immer gleich und sofort auf alle möglichen aktuellen Entwicklungen eingehen, die irgendwo auf der Welt geschehen und irgendwen interessieren.

    Ich beobachte nämlich auch seit einiger Zeit ein gewisses Anspruchsdenken, das sich in den Leserkommentaren spiegelt und auf das ich zunehmend allergisch reagiere. Und da kann ich nur immer sagen: Selbst machen. Wer also glaubt, Science Skeptical müsse sich irgendeinem Thema intensiver und gründlicher widmen, der kann, darf und soll selbst hier aktiv werden. Wir freuen uns über jeden Beitrag. Wir sind allerdings keine Nachrichtenseite und keine offene Diskussionsplattform. Wir vertreten eine Haltung. Diese werden wir nicht ändern. Weil uns die Realität bestätigt.

    P.S.:

    Mein persönliches Highlight aus 2011 war Rudolfs Erläuterung der Svensmark-Theorie.

  9. Toller Jahresrückblick, vielen Dank, Rudolf !
    Ja, es gab in der Tat einige Highlights in den Artikeln auf Science Skeptical. Das Verschwinden politischer Vernunft flächendeckend über nahezu alle Parteien ist ja nun wirklich etwas bemerkenswertes. Die grosse Abwesenheit von Vernunft der Staatsmedien hat ja dazu auch genug Anlass gegeben.

    Ob dieses Land nun „endgültig“ seine Verstand verloren hat, oder nur verübergehend, wird die Zukunft zeigen.

  10. Vielen Dank an die beiden Blogbetreiber und natürlich auch an alle Autoren, die mit ihrem Engagement und den oftmals aufwendig recherchierten und sehr informativen Beiträgen dazu beitragen, dass dieses Land doch nicht völlig verblöden muss – die Entwicklung der Besucherzahlen dürfte dies bestätigen.

    In diesem Sinne….. Guten Rutsch…… und „Weiter so” im neuen Jahr!

  11. Auch von mir einen herzlichen Dank für diesen Rückblick und an alle Autoren / Kommentatoren von Sience -- Skeptical, für die unermüdliche Arbeit. Was mir Hoffnung für 2012 gibt ist das grandiose Scheitern der Konferenz in Durban und die Konsequenz Kanada´s. Als Highlight des Jahres gilt für mich, dass hier die wahre Natur des Bürgerdialog´s vom BmBF aufgezeigt und für jeden Leser auseinander genommen wurde.

    Dummheit ist nicht wenig zu wissen, auch nicht wenig wissen zu wollen,
    Dummheit ist glauben, genug zu wissen.
    Konfuzius

    In diesem Sinne ein gesundes und schaffensreiches Jahr 2012 .

    Varus

  12. Lieber Peter

    Dieses Jahr musste ich auch einen schmerzlichen Lernprozess durchmachen, das es Menschen gibt die mit Absicht so lange provozieren, um anschließend bei passender Reaktion den Klagehammer schwingen zu können.
    Mit steigender Popularität dieses Blogs, wird die Anzahl derjenigen steigen, die versuchen auf die fiese Masche diesen Blog zu schädigen.
    Das wiederum erfordert nun von mir selbst, die selbsttätige Bremse auszufahren, auch wenn es mir sehr schwer fallen wird in Zukunft.

    Zensur, auch hier hat sich meine Haltung etwas geändert, wer hier nur als bezahltes Störfeuer ohne Argumente auftaucht, sollte unter Umständen schneller in den Spam-Ordner landen.
    Was bisher hier an Verteidiger der NIE aufgetaucht ist, konnte grundsätzlich nicht mit überprüfbaren Fakten punkten, nur über Nebensächlichkeiten die Threads massiv stören.

    Und das meine lieben Warmaholics, bin ich zumindest nicht mehr bereit zu akzeptieren, zumindest was die Energiedingens betrifft, wer nur am Autor oder am Foto seine Argumentationskette aufbaut, will sich mit dem eigentlichen Artikel nicht beschäftigen, sondern nur seine Propaganda frönen.

    Wie Peter schon sagte, das ist ein privates Freizeitprojekt zweier Herren, die sich der reichlichen Unterstützung durch einige andere User versichert seien können, wir vertreten eine Meinung die oft nicht dem Mainstream entspricht, nicht mehr und auch nicht weniger.
    Entweder Ihr akzeptiert das oder verkrümelt euch, wir sind hier keine öffentlich-rechtliche Anstalt die sich jeden Müll gefallen lassen muss, wer keine Argumente vortragen kann, sollte lieber gleich draussen bleiben.

    @C-O
    Vernunft?
    Das ist wie mit dem Kleinkind und die heißen Herdplatte, erst durch eigene schmerzliche Erfahrung lernt das Kind, was wirklich „heiß“ bedeutet.
    Tja, und das wird unsere Politik auch erst durchmachen müssen, vorher sehe ich keine Chance, das dort noch energietechnische Vernunft eintritt.

    So, und nun feiert anständig den Jahreswechsel mit euren Lieben, der Blog hier rennt ja nicht weg.
    Allen nochmals einen guten Rutsch, möglichst mit heilen Gliedmassen und ohne Brandschäden.

    Heinz Eng

  13. …..und zum Jahresabschluss noch wat lustisches.

    Das Periodensystem des irrationalen Unsinns

  14. Wie Peter schon sagte, das ist ein privates Freizeitprojekt zweier Herren, die sich der reichlichen Unterstützung durch einige andere User versichert seien können, wir vertreten eine Meinung die oft nicht dem Mainstream entspricht, nicht mehr und auch nicht weniger.
    Entweder Ihr akzeptiert das oder verkrümelt euch, wir sind hier keine öffentlich-rechtliche Anstalt die sich jeden Müll gefallen lassen muss, wer keine Argumente vortragen kann, sollte lieber gleich draussen bleiben.


    Amen

    Also Jungs und Mädels, allen einen guten Rutsch(a gitten Rosh) und ein erfolgreiches und gutes Jahr 2012.

  15. achgut.com (Lengsfeld):

    Die Atomkanzlerin und ihr präsidialer Supergau

    Welch ein Glück, dass dieses hysterische 2011 heute endlich zu Ende geht. Ein Jahr, der Katastrophen, die für mindestens ein Jahrzehnt ausgereicht hätten, vor allem, wenn man die bloß Gefühlten dazurechnet.

    ….na denn, auf ein Neues!

  16. Dies sind meine persönlichen HIGHLIGHTS DES JAHRES (Top Five). Eine Rangfolge aufzustellen wäre zu willkürlich, deshalb in der Reihenfolge ihres Erscheinens:

    Der deutsche Angst-Tsunami (Rudolf Kipp, 24.März)

    Dreizehn Energiewende-Märchen Teil 1 und Teil 2 (Guenter Keil, 29.Mai)

    Der Einfluss der Sonne auf unser Klima – CERN Forscher finden Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung (Rudolf Kipp, 28.August)


    Matt Ridley über Wissenschafts-Ketzerei
    (Rudolf Kipp, 3.November)

    Die Energiewende ist schon gescheitert (Guenter Keil, 29.Dezember)

    ***

    Einen Extra-Würdigung, meine ich, verdient der Debüt-Artikel von Fluminist:
    Reality Check – Über Politik und Wissenschaft (fluminist, 13.Oktober)

    Diese Auswahl ist natürlich subjektiv. Aber vielleicht regt das den einen oder anderen zu einer ähnlichen Bilanz an?

  17. @admin
    Bitte um Freischaltung meines Postings betreffs „Highlights des Jahres“. Da sind sieben Links drin.

    [Erfolgt. Heller]

  18. Die erste Million ist die schwierigste, heißt es immer. In diesem Sinne kann es ja nur aufwärts gehen, da nun die views diese Grenze überschritten haben.

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