Das IPCC aus der Sicht eines Zukunftsforschers

24. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kommentare, Politik, Wissenschaft

Einer der Leser des Interviews in der Freien Welt hat sinngemäß ausgeführt, es wäre doch widersprüchlich, wenn ein Zukunftsforscher die Unmöglichkeit einer Zukunftsvorhersage betone. Dieser Kommentar ist Folge einer allgemeinen Unkenntnis darüber, was denn nun ein Futurist genau treibt. Und beruht auf einer Fehleinschätzung darüber, wie Prognosen, Szenarien und Projektionen eingeordnet werden müssen, was sie unterscheidet und was man mit ihnen anfangen kann. Ein Irrtum, der den politischen Umgang mit den Projektionen des IPCC zur künftigen Entwicklung unseres Klimas prägt. Wie man es besser anstellen könnte, möchte ich hier erläutern. Vorsicht, es wird diesmal ein wenig abstrakt…

Das Wesen der Prognose

Eine Prognose ist nicht mehr als die bloße Fortschreibung einer bisherigen Entwicklung in die Zukunft. Man betrachtet dabei einen bestimmten Parameter, der im Rahmen der jeweiligen Fragestellung von Interesse ist, und verlängert dessen Verhalten in die Zukunft. Als Beispiel mag die berühmt-berüchtigte „mittlere globale Temperaturanomalie“ dienen. Ich möchte an dieser Stelle nicht über Relevanz und Validität dieses Parameters streiten. Entscheidend ist hier nur die Möglichkeit, diesem einen statistischen Trend mit hoher Signifikanz zuweisen zu können. Einen linearen Trend. Die Signifikanz weist darauf hin, daß die zeitliche Entwicklung dieses Wertes nicht vollkommen zufällig ist, sondern mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einer physikalischen Gesetzmäßigkeit folgt. Für die Prognose sind nun zwei Dinge völlig unwichtig:

  • die tatsächliche Existenz dieser Gesetzmäßigkeit (eine statistische Signifikanz ist nicht im geringsten ein Beweis dafür, daß der Parameter wirklich einem von einer Regel bestimmten Pfad folgt, er kann trotz allem völlig zufällig sein)
  • die – in diesem Fall physikalische – Formulierung der Gesetzmäßigkeit (es ist völlig unerheblich, ob nun Kohlendioxid-Emissionen, die Sonne oder die Farbgebung bei Gartenzwergen auf die Temperaturanomalie einwirken)

Die Prognose beruht schlich und ergreifend auf der Verlängerung des statistisch signifikanten Trend in die Zukunft. Für die Temperaturanomalie bedeutet dies, wie im Bild anhand der GISS-Daten zeigt, die Erwartung eines weiteren Anstieges um etwa ein halbes Grad bis 2100.

Die GISS-Daten reichen bis 1880 zurück. Ein Zukunftsforscher des Jahres 1944 (etwa die Hälfte dieser Strecke) wäre zu einem ganz ähnlichen Ergebnis gelang (orange in der Abbildung). Die Prognose ist also nicht ganz töricht. Sie hätte sich von den 1940er Jahren bis heute als sehr treffend ergeben. Die Annahme ihrer Nützlichkeit auch für die Zukunft ist daher erlaubt.

Und das ist auch schon alles. Das ist erstens alles, was eine Prognose ausmacht. Und zweitens alles, was man halbwegs sinnvoll über die Zukunft vorhersagen kann. Eine Prognose ist also offensichtlich simpel (sofern man über die Problematik hinwegsieht, die zeitliche Entwicklung eines Parameters über eine längere Strecke in der Vergangenheit genau zu erfassen). Jeder kann aus allgemein verfügbaren Daten eine solche Prognose ableiten. Mitunter sind die statistisch signifikanten Trends nicht einfach linear und auch nicht einfach aufzufinden. Hat man sie aber gefunden, ist der Rest ein Kinderspiel. Weil wir Zukunftsforscher nun aber eine gewisse Existenzberechtigung daraus ableiten, Dinge zu treiben, die nicht jeder einfach so selbst machen kann, erstellen wir eines genau nicht: nämlich Prognosen, also Vorhersagen über die Zukunft.

Szenarien als Werkzeuge des Zukunftsforschers

Vielmehr versucht der gewöhnliche Futurist, Zustände in Vergangenheit und Gegenwart zu erfassen und zu beschreiben. Aus der beobachteten Entwicklung dieser Zustände lassen sich Einflußfaktoren ableiten, die die Entwicklung von damals bis heute erklären können. Je nach zu untersuchender Fragestellung können dies sehr viele Faktoren sein, typischerweise Hunderte. Will man beispielsweise eine Aussage darüber treffen, mit welchen Lackfarben ein Autohersteller in Zukunft mehr Umsatz machen könnte, so sind neben modischen Vorlieben und deren Abhängigkeiten auch Haushaltseinkommen, Familiengröße und nicht zuletzt Fortschritte in der Produktionstechnik von Bedeutung. Grundsätzlich sind immer Einflüsse aus mindestens den folgenden vier Bereichen zu berücksichtigen:

  • Makro- und Mikroökonomie
  • Demographie
  • Politische Rahmenbedingungen
  • Technische Innovationen

Neben der Aufgabe, die Faktoren zu charakterisieren, die für die gestellte Aufgabe relevant sind, ist es entscheidend, deren gegenseitige Beeinflussung herauszuarbeiten. Denn die einzelnen Einflüsse sind oft nicht unabhängig voneinander. Sie können einander bedingen, sich gegenseitig verstärken oder sich auch neutralisieren. Wichtig ist, die entsprechenden Wirkungsketten zu erkennen. Es gilt, die Einflußfaktoren zu ermitteln, die viele andere stark beeinflussen, und die, die von vielen anderen stark beeinflußt werden. Erstere sind sogenannte Hebelkräfte, letztere werden oft als Indikatoren bezeichnet. Hebelkräfte können Trendbrüche hervorrufen, sie können die vergangene Entwicklung in eine neue Richtung lenken und somit zu einer Zukunft führen, die von der oben charakterisierten Prognose abweicht. Indikatoren wiederum zeigen solche Abweichungen frühzeitig an.

Vor allem die Hebelkräfte sind wichtig bei der Erstellung der Szenarien. Von den ursprünglich hunderten Faktoren sind es in der Regel nur einige Dutzend. Und zur letztendlichen Erstellung der Szenarien werden die voneinander unabhängigen Hebelkräfte zu plausiblen und in sich widerspruchsfreien Zukunftsbildern verknüpft. So wäre eine Zukunft möglich, in der Autokäufer überwiegend älter, konservativer und kaufkräftiger sind als heute. Gleichermaßen ist die Zuwanderung vieler junger Menschen aus anderen Kulturkreisen denkbar, die über einen anderen modischen Geschmack und eine geringere Kaufkraft verfügen, als die heutigen Kunden. Beides sind plausible Möglichkeiten, beide sind in sich schlüssig. Mit einer Handvoll solcher Szenarien läßt sich ein Raum der plausiblen Zukünfte aufspannen.

Das Bild zeigt das Prinzip. Ausgehend von den Hebelkräften und dem gegenwärtigen Zustand werden gezielt solche Entwicklungen beschrieben, die sich vom einfachen Trend, von der Prognose, unterscheiden, aber als grundsätzlich möglich erachtet werden. Dabei werden bewußt Szenarien herausgearbeitet, die alternativ zueinander stehen (entweder-oder-Prinzip), um einen Raum plausibler Zukünfte definieren zu können.

Die in der Grafik angedeuteten extremen Zukünfte werden nicht berücksichtigt. Denn sie wären mit radikalen Entwicklungen behaftet, durch die die Hebelfaktoren obsolet würden. Im genannten Beispiel wäre also ein Szenario, in dem es keine Autos mehr gibt, ein solches Extremum, das nicht bearbeitet wird.

Szenarien sind damit keine Zukunftsbilder, die nach Eintrittswahrscheinlichkeit ermittelt werden. Für den Zukunftsforscher sind alle Szenarien definitionsgemäß denkbare alternative Zukünfte und damit gleichermaßen möglich.

Die hohe Kunst der Projektion

Auch die Hebelfaktoren unterliegen gewissen Bedingungen, die durch wieder andere Faktoren geändert werden können. Will man einen Zukunftsraum entwickeln, der einige Jahrzehnte von der Gegenwart entfernt ist, so ist mitunter eine mögliche dynamische Entwicklung der Hebelkräfte und deren Beziehung untereinander zu berücksichtigen. Einflußfaktoren, die heute noch als voneinander unabhängig angesehen werden, könnten in einigen Jahren durch eine neue Entwicklung miteinander verknüpft werden. Andere könnten sich in ihrer Wirkung gegenüber heute verändern. Um dies zu berücksichtigen, ist es möglich, den Prozeß der Szenarioentwicklung auch auf die Hebelfaktoren auszudehnen. Diese gehen dann in das Zukunftsmodell als Ergebnis eines anderen Zukunftsmodells ein. Verknüpft man auf diese Weise zwei voneinander unabhängige Szenarien miteinander, um einen Raum plausibler Zukunftswelten zu erschaffen, spricht man von einer Projektion. Und das ist so etwas wie die hohe Kunst der Zukunftsforschung.

Aber wozu ist es gut?

Ein Szenario (bzw. eine Projektion) basiert auf miteinander konsistenten Entwicklungsmöglichkeiten, die widerspruchsfrei miteinander verknüpft werden. Es beschreibt also eine denkbare, eine mögliche Zukunft – und nicht etwa eine besonders wahrscheinliche oder gar die einzig wahre.

Die Zukunft aus der Sicht der Zukunftsforschung besteht aus vielen voneinander unabhängigen alternativen Projektionen – und man kann (heute) nicht entscheiden, welche davon eintritt und welche nicht. Das ist, was ich meinte, als ich in dem Interview die Unvorhersehbarkeit der Zukunft betonte.

Projektionen sind keine Vorhersagen der Zukunft, sondern Werkzeuge für die Strategiefindung in der Gegenwart. Werkzeuge, mit denen man zu treffende Entscheidungen auf ihre Robustheit prüfen kann.

Denn die tatsächlich eintretende Zukunft kann Elemente aus all den Projektionen enthalten, die gemeinsam den Rand des erarbeiteten Zukunftsraums definieren. Wenn also eine Strategie, beispielsweise über Investitionsentscheidungen eines Unternehmens, in allen Projektionen positive Folgen zeitigt, so ist diese Strategie robust. Und klug gewählt, denn man kann sicher sein, richtig entschieden zu haben, gleich was kommt.

Klimapolitik und Zukunftsforschung

Das IPCC hat – nicht nur im aktuellen Bericht selbst sondern auch in diversen Statements wesentlicher Protagonisten – immer und immer wieder betont, genau keine Prognosen abgegeben, sondern Projektionen erstellt zu haben. Aus meiner Sicht ist dies durchaus nachvollziehbar und erscheint korrekt. Man hat – kurz ausgedrückt – Szenarien der weltweiten ökonomischen Entwicklung, die den Hebelfaktor „Treibhausgase“ ergeben, mit solchen der klimatischen Dynamik verknüpft. Aus letzteren wiederum wird die Entwicklung von Indikatoren wie Temperaturen und Niederschlägen abgeleitet.

Die einzig mögliche Prognose für beispielsweise die mittlere globale Temperaturanomalie, die das IPCC hätte formulieren können, habe ich oben bereits dargestellt („business as usual“).

Nützliche Projektionen sollten plausibel und in sich widerspruchsfrei Welten darstellen, in denen von dieser Prognose in verschiedene Richtungen abgewichen wird. Denn nur mittels der Differenzen und Gemeinsamkeiten solcher Projektionen kann man heutige Maßnahmen bewerten. Wird es aber unterlassen, einen vollständigen Zukunftsraum aufzuspannen, wird nur eine Teilmenge an Möglichkeiten dargestellt, so ist die Ableitung einer robusten politischen Strategie nicht möglich. Und genau diesen Fehler hat das IPCC begangen – betrachtet durch die Brille des Zukunftsforschers. Es wurden ausschließlich Welten mit steigendem Treibhausgasausstoß  betrachtet und ausschließlich solche, in denen es aus diesem Grund wärmer wird.

Projektionen, in denen trotz steigender Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre keine über den Trend hinausreichende Erwärmung stattfindet (alternative, negative Rückkopplungsmechanismen im Klimasystem) wurden ebensowenig erarbeitet wie solche, in denen eine bestimmte Politik zur massiven Reduktion der Kohlendioxid-Emission führt (zwar gibt es mittlerweile entsprechende Klimaszenarien, aber keine Szenarien der zugehörigen ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen). Welten, in denen es kälter wird, hat man ebenfalls nicht dargestellt. Dabei wäre es beispielsweise von Bedeutung, die destruktiven Auswirkungen eines kälteren Klimas mit denen des heutigen und eines wärmeren zu vergleichen.

Man sollte als Politiker zwar die mögliche Realisierung aller Elemente aus den IPCC-Projektionen annehmen und man sollte politische Entscheidungen darauf ausrichten. Denn nach den Regeln der Zukunftsforschung hat das IPCC eine Reihe denkbarer Zukünfte beschrieben. Man sollte aber auch die mögliche Realisierung aller Elemente aus plausiblen, denkbaren alternativen Projektionen berücksichtigen. Und das kann die Politik auf der Grundlage des aktuellen IPCC-Berichtes nicht.  Weil diese plausiblen Alternativen fehlen.

(Wenn aber die beteiligten Ökonomen und Klimaforscher behaupten, alternative Projektionen könne es nicht geben, diese wären in keinem Zusammenhang denkbar, dann hat man eben doch nur eine Prognose erstellt und genau keine Projektion.)

Dahinter steckt auch die weit verbreitete Vorstellung, die Zukunft könne durch heutige Entscheidungen gestaltet werden. In einzelnen Aspekten in bestimmten, eng definierten Zusammenhängen ist das auch nicht verkehrt. Hebelfaktoren (etwa die Treibhausgasemissionen), die man beeinflussen kann, bezeichnet man in der Zukunftsforschung als Lenkungseinflüsse.

Das IPCC hat in gewisser Weise die Zukunftsforschung mißbraucht, um der Öffentlichkeit vorzugaukeln, das Klima würde vorwiegend durch lenkbare Faktoren bestimmt. Und damit sehr bewußt die Politik dazu gedrängt, sich an der Risikovermeidung für genau die beschriebenen Projektionen zu versuchen.

Bei komplexen, dynamischen und rückgekoppelten Systemen, die die Verknüpfung einer globalen ökonomischen mit einer globalen klimatischen Entwicklung beinhalten, übersteigt die Zahl der nicht beeinflußbaren Umfeldeinflüsse die der lenkbaren Faktoren aber bei weitem.

Eine Politik, die die Existenz von Umfeldfaktoren negiert, die nicht zu beeinflussende Risiken bedingen, ist nicht nur nicht robust, sondern verantwortungslos.

Anders ausgedrückt: Wer ausschließlich versucht, die Risiken zu vermeiden, die eine wärmere Welt mit sich bringen könnte, dessen Maßnahmen können nicht robust sein für mögliche kältere Zukünfte. Und ob sie tatsächlich alle Risiken einer wärmeren Welt erfassen oder ob sie selbst nicht tolerierbare Risiken beinhalten, bleibt auf diese Weise unklar.

Es wird derzeit intensiv über die Zukunft des IPCC diskutiert. Neben Personalfragen spielen dabei auch Themen wie Strukturen und Arbeitsweisen eine wichtige Rolle. Meine Wünsche als Zukunftsforscher an die künftige Arbeit dieses Gremiums wären:

  • Die Erstellung von Szenarien und Projektionen, die die Auswirkungen von Klimaschwankungen beliebigen Ausmaßes auf einzelne Regionen beinhalten. Unter „beliebig“ kann dabei eine Bandbreite verstanden werden, wie sie für die menschliche Zivilisation (also vielleicht für die vergangenen 10.000 Jahre) als plausibel erachtet wird. Es wären damit sowohl wärmere, als auch kältere Klimata zu berücksichtigen. Der regionale Bezug sichert dabei die konkrete Nützlichkeit der Projektionen ab. Es ist für die Klimapolitik unverzichtbar, zu wissen, innerhalb welcher klimatischer Schwankungsbreite bspw. die landwirtschaftlichen Erträge einer bestimmten Region konstant bleiben, anwachsen oder auch sinken. Fragen nach Meeresspiegelanstieg, Niederschlägen oder Extremwetterereignissen sind ebenfalls auf regionaler Ebene für eine Bandbreite an Klimazuständen zu beantworten.
  • Die Erstellung von Szenarien und Projektionen, die nicht nur die Auswirkungen klimapolitischer Maßnahmen auf das Klima, sondern auch auf die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung beleuchten. Es ist wichtig, zu wissen, in welchem Umfang welche Maßnahme die ökonomische Wertschöpfung steigert, senkt oder nicht beeinflußt. Es ist wichtig zu wissen, welche Maßnahme sich wie auf das Verhalten und/oder die Lebensumstände der Menschen auswirkt.

Nur auf dieser Grundlage kann man politische Entscheidungen vor dem Hintergrund aller plausiblen Zukünfte hinsichtlich ihrer Folgen umfassend bewerten. Derzeit besteht diese Möglichkeit nicht. Das ist der Irrtum, den viele Politiker hinsichtlich der Verwendung des aktuellen IPCC-Berichtes begehen.

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2 Kommentare
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  1. Guten Tag Herr Heller und danke für die interessante Lektüre!

    Kann man Bjørn Lomborg’s Apocalypse No! (2001) in diesem Sinne als nützliche Zukunftsschau ansehen?
    mfG

  2. Wie schön -- aber eigentlich auch schade -- der erste Kommentar nach fast zwei Jahren…

    Lomborgs Analyse zeigt, im Jargon, daß die Zukunftsprognose in vielerlei Hinsicht gut ist. Die Welt wird besser, vor allem reicher (Menschen) und sauberer (Umwelt) und gegenwärtige Risikoszenarien (Artenschwund, Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung) werden nicht eintreten -- wenn man nichts tut und den Dingen einfach ihren Lauf lässt.

    Man muß schon sehr starke Hebelkräfte erfinden, um an diesem Trend etwas zu ändern. Die Ökos versuchen das mit dem Klimawandel (beispielsweise). Dabei wird vergessen, daß „Wohlstand“ ein Indikator ist, dessen Zunahme anzeigt, wie wenig wirksam der Klimawandel sein würde, selbst, wenn er stattfände. Die „Hebelkraft“, die den „Wohlstand“ beeinflusst, ist der „Handel“ (mit Gütern und Ideen). Der Abbau von Handelsschranken (Doha-Prozeß) ist eigentlich unsere vordringlichste Aufgabe. Dann kommen wir auf die Bahn, die Lomborg vorzeichnet.

    Soviel in aller Kürze.

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