Wie Frankreich den Jackpot gewann

28. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Wie Frankreich den

Jackpot gewann 

Durch die in Deutschland beschlossene und durchgeführte Abschaltung von acht Kernreaktoren im März 2011, nach der Katastrophe von Fukushima, konnte Frankreich in den letzten neun Monaten Strom für 360.000.000 € über den Rhein exportieren, das berichtete das Marktforschungsunternehmen SIA Conseil in einer Studie, veröffentlicht am 28.Februar.
Durch das Moratorium der Regierung Angela Merkel‘s, das zum Abschalten von acht Reaktoren (einer war bereits abgeschaltet) führte, mußte Deutschland den entstandenen Rückgang in der Energieproduktion sehr kurzfristig in erster Linie mit der Aktivierung seiner thermischen Kraftwerke (gemeint sind wohl die mit fossilem Brennstoff betriebenen Kraftwerke) und der massiven Senkung der Exporte ausgleichen und wurde so zum Importeur, so die Studie.

Frankreich reagierte sehr kurzfristig auf die deutschen Bedürfnisse, in dem es aus einer Importsituation plötzlich über die gemeinsame Grenze Exportierte, das war möglich durch die milde Witterung, die hohe Verfügbarkeit der französischen Reaktoren und der niedrigen Binnennachfrage auf französischer Seite, fügt die Firma die hinzu und bewertet den „Jackpott“ mit dem von Hexagon freigegebenen Verkauf von Strom nach Deutschland zwischen März und Dezember 2011, auf 360 Millionen €uro.

Neue Hoffnung auf 2012

Die Firma gibt an die Entschlüsselung der Daten, durch die Analyse der Daten über Strom-Handel zwischen Frankreich und seinen Nachbarn ergab, daß nach dem Moratorium Frankreich plötzlich ein Netto-Exporteur nach Deutschland war und zweitens zum durchschnittlichen Preis von 51 €uro die Megawattstunde von Frankreich aus exportiert wurde.
Der SIA-Vorstand gab an zu erwarten, daß Frankreich auch in 2012 mit zusätzlichen Einnahmen durch den Export nach Deutschland rechnen kann.

Allerdings warnt das Unternehmen davor das am Ende wegen des „deutschen kerntechnischen Alleingangs“ „Die europäischen Verbraucher die Zeche zahlen werden“, mit, wie von einigen Betreibern wie EON geschätzt, einem Aufpreis von etwa 5 €uro pro Megawattstunde.
Tatsächlich kommen auf Deutschland hohe Investitionen durch den Rückbau der Reaktoren und den Ausbau der erneuerbaren Energien (NIE) zu, der Preis für CO2 wird steigen und die Auswirkungen werden sich aufgrund der zunehmenden Integration auf europäischer Ebene auf die nationalen Märkte für Co2 und Strom verteilen.

Erschienen auf  http://www.challenges.fr

Zeitgleich in Deutschland erschien auf Zeit-Online, die deutschen haben inzwischen ganz andere Probleme.

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42 Kommentare
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  1. Naja, ich stimme ja grundsätzlich dem Tenor dieser Seite zu, aber diesmal muss ich mal kritisch sein.
    Angesichts des gewaltigen Handelsbilanzdefizits Frankreichs gegenüber Deutschlands sind diese 360 Millionen wirklich nur peanuts, und guten Freunden sollte man ruhig mal unter die Arme greifen 😉
    Ausserdem musste Frankreich zum Höhepunkt der Kältewelle Anfang Februar 2012 bis zu 2 € pro kwh zahlen, um überhaupt noch Strom zu bekommen. Da kann man den Rest des Jahre gut von leben….
    Übrigens, auch hier schlagen wir uns virtuell die Köpfe zur Energiewende ein :

    Konnte schon viele Argumente von hier verwenden, vielen Dank !

  2. hoi karl

    folgender satz ergibt keinen sinn

    Durch das Moratorium der Regierung Angela Merkel‘s, das zum Abschalten von acht Reaktoren (…) führte, mußte Deutschland den entstandenen Rückgang in der Energieproduktion sehr kurzfristig in erster Linie mit der Aktivierung seiner thermischen Kraftwerke (…), der massiven Senkung der Exporte [hier fehlt wohl was] und wurde so zum Importeur, so die Studie.

    hast wohl nen knoten in den fingern gehabt und was vergessen 😛

    aus dem verlinkten zeitartikel:

    Und kein anderes Thema treibt die Bürger mehr um als die gesundheitlichen Gefahren elektromagnetischer Felder, salopp gesagt: Elektrosmog. Das zeigt auch eine aktuelle Auswertung von mehr als 200 Bürgerfragen, die die Landesregierung vergangene Woche präsentierte.

    haha sag ich nur.
    nun rächt sich immer mehr die jahrelange esoterik-gehirnwäsche unserer grün angemalten gutmenschen… 😉

    (Oh, verdammte Axt. Danke, geändert. Denke das macht jetzt mehr Sinn. 🙂)

  3. @rüganer

    Hallo rüganer, einen schönen guten Morgen und willkommen.

    Angesichts des gewaltigen Handelsbilanzdefizits Frankreichs gegenüber Deutschlands sind diese 360 Millionen wirklich nur peanuts, und guten Freunden sollte man ruhig mal unter die Arme greifen 😉

    Abgesehen davon das es nicht um die unausgeglichene Handelsbilanz zwischen Deutschland und Frankreich geht, Deutschland hat so ungefähr mit jedem Land der Erde eine unausgeglichene Handelsbilanz mit einem Exportüberschuß, sonder um die für Frankreich ungewöhnliche Situation über lange Zeiträume, seit März bis Dezember 2011(so der Berechnungszeitraum), Elektroenergie in Richtung Deutschland zu Exportieren.

    Ausserdem musste Frankreich zum Höhepunkt der Kältewelle Anfang Februar 2012 bis zu 2 € pro kwh zahlen, um überhaupt noch Strom zu bekommen.

    Ich kann mich daran erinnern das Deutschland zu dem Zeitpunkt, bedingt durch die ungewöhnliche Wetterlage, mehr Energie aus der Solarproduktion über hatte was zu der Situation führte das man Frankreich diesen Strom anbot und die ihn annahmen um ihre Netze und Kraftwerke zu entlasten (fast eine Gefälligkeit gegenüber -D-) . Ich denke aber mit Ihren 2€/kWh liegen Sie nicht ganz richtig, könnte es sich um den Preis per MWh handeln? Wenn es Ihnen möglich wäre Quellen für die Zahl anzugeben wäre das schön, Danke.

  4. #1. rüganer

    moin Landsmann 🙂

    letztendlich ist nur der Fakt entscheidend, dass „D“ von einem stets zuverlässigen Stromlieferanten, eingebettet in das Europäische Verbundnetz, zu einem „windigen“ Stromerzeuger und Nettoimporteur mutiert ist mit der Folge, dass „D“ als Strompartner in Europa als nunmehr unberechenbar angesehen wird. Die Reputation ist dahin! Ich glaube aber auch, dass sich unsere Nachbarn dass nicht sehr lange anschauen werden, insbesondere nicht Frankreich und Polen. Von unseren Zufallsstrom kann und will keiner auf Dauer abhängig sein!

    beste Grüße
    karl.s

  5. Ich finde jetzt die Quelle nicht (es war sogar eine Solarlobby-Seite), in der die Stromimporte Frankreichs aufgelistet wurden; insgesamt benötigte Frankreich an den kalten Februartagen in der Spitze zuzsätzlich 7.000 MW. So, Belgien (Achtung. Atom!) lieferte 2000 MW, Niederlande 1000 MW, einige andere Staaten waren noch dabei -- und natürlich der Exportweltmeister Deutschland mit, ja, mit 700 MW.

    Woran erkennt man einen Elephanten, der aus einer Mücke gemacht wurde?
    Er trägt den Rüssel besonders hoch.

  6. moin karlchen,

    die deutschen haben inzwischen ganz andere Probleme.

    vor was haben unsere Landsmänner und Landsmänninnen eigentlich nicht Angst?? Ein gesundes Maß an Angst an sich ist ja was Überlebensnotwendiges, aber diese irrationale Angst ist sonst einfach nur ga ga. In dem Fall kehrt sich diese Irrationalität gegen die Erzeuger der Angst, was wiederum zum Lachen verleiten würde, wenn das Ganze nicht so bescheuert traurig wäre.

    gruß
    karl.s

  7. Hallo Herr Rannseyer,

    Ich denke aber mit Ihren 2€/kWh liegen Sie nicht ganz richtig, könnte es sich um den Preis per MWh handeln? Wenn es Ihnen möglich wäre Quellen für die Zahl anzugeben wäre das schön, Danke.

    Hier kann man die europäischen Strompreise einsehen
    http://www.eex.com/de/Marktdaten/Handelsdaten/Strom/
    Ob man da die Strompreise von Anfang Februar findet, weiss ich nicht.

    Aber wir haben hier darüber diskutiert und entsprechende Zahlen gepostet:

    http://www.ariva.de/forum/Energiewende-konkret-442317?page=32

    Grüße von DER Insel 🙂

  8. @Rüganer

    Erstmal herzlich willkommen bei uns „Schlechtmenschen“, freut mich das gelegentlich ein stiller Leser auch mal seinen Senf zu unseren Würstchen dazu gibt.

    Prinzipiell sollte man die Deutschen Stromexporte in diesen Winter nicht überbewerten, mein Bauchgefühl sagt mir nämlich, das es meist wetterbedingte Zufallsströmlinge waren die wir noch irgendwo hinquetschen mussten.
    Der Netzbetreiber 50Hertz durfte am 20.1./15.02/22.02.2012 mal wieder Panik schieben wegen starken Wind und erwarteten 10 GW Strömlingen, die ja irgendwo hinverteilt werden müsssen und für die dann auch schon mal die KWK-Anlagen der nachgelagerten Netzbetreiber bluten mussten.
    Diesen Winter hat sich dann noch eine Schwäche unserer Infrastruktur herausgestellt…….zu schlappe Gasleitungen in den Süden der Republik, weswegen dann wo die Kacke richtig am Dampfen war, auch noch effiziente Gaskraftwerke abschalten mussten.
    Wir kriegen den Windstrom nicht in den Süden, wir kriegen nicht genug Erdgas in den Süden……….aber angeben wie ne Tüte Mücken das wir „Energiewende“ schaffen.
    Nun ja, zumindest hofft ja schon der Baukonzern „Hochtief“ auf die Energiewende………

    Hochtief setzt auf die Energiewende

    Der Essener Baukonzern hat das Jahr 2011 mit einem Verlust von 160 Millionen Euro abgeschlossen. Im kommenden Geschäftsjahr sollen Stromleitungen und Windparks das Konzernergebnis wieder ins Plus heben.

    Tja, wenn man nach dem Atomausstieg einen Mangel verwalten muss, brauch man sich nicht wundern das auch die Preise Achterbahn spielen.
    MfG
    Heinz Eng

  9. @ rüganer
    Guten Abend Herr rüganer 😉 ,
    eigentlich hat karl.seegert in #4 schon das Entscheidende geschrieben.
    Eigentlich will ich ja nicht pissig sein, aber ich kann die von Ihnen genannten Zahl nicht finden, die Zahlen die Sie auf ariva.de gepostet haben, kann ich auch beim besten Willen nicht ausmachen auf der von Ihnen gelieferten Seite. Wie ich finde eine sehr übersichtliche Seite und alle angaben in MWh, die höchsten Preise bewegten sich um ca. 100€ /MWh was, wenn ich nicht ganz falsch liege, so in etwa 0,1€/kWh ist.
    Aber ich kann mich irren, berichtigen Sie mich gern 🙂 .

  10. @karl.seegert

    Ja moin moin Karlchen 🙂 ,

    #4: Zustimmung
    #6 Wat soll man dazu noch sagen, ich hab ne sehr gute Freundin -- Physiotherapeutin, ausgebildet in Naturheilkunde und Homöopathie- ich hab sie wirklich lieb, mir ist völlig schnurz wie sich das Wasser aus´m Wasserhahn dreht und wieviel Erdstrahlen sich durch die Mauern strahlen, es hilft ihr in ihrem Leben und ich werde sie niemals davon überzeugen können das Bachblütenextrakt in Homöopathischen Dosen kein ADHS lindert oder heilt, allergische Reaktionen nicht durch Globuli unterdrückt werden können, ich reagiere da algerisch, sie glaubt.

  11. Hmm, ich hab die Zahlen von 2 € pro kwh bei eex selbst gesehen…war erschrocken….und ein anderer User von ariva auch…..
    Na gut, ist wohl „korrigiert“ worden 😉

    Na gut, weiter im Text…

  12. Zwar etwas OT:

    Heute morgen sitze ich beim Frühstücksfernsehen, denk mir nichts böses, und dann kommt der Horror.
    Jürgen Döschner, Wissenschaftsjournalist, ist zurück aus Japan. Das Filmmaterial bzw. das Interview spricht von „erheblichen“ Strahlenbelastungen. Als Beispiel wird das Display eines Dosimeters eingeblendet, das direkt über der Erdoberfläche gehalten wurde. Was Lesen da meine entsetzten Augen (und die von einigen anderen Zuschauern auch) 500+etwas (O Schreck, eine riesige Zahl) nSv/h (Ach verdammt, die Katastrophe war grad so schön, und nun ist sie nicht mehr da).

    Liebe Journalisten, wenn ihr schon Horrormeldungen verbreiten wollt, und riesige Strahlenbelastungen publizieren wollt, dann nehmt doch auch Flecken wo wirklich viel los ist.

  13. @rüganer
    Ich hatte gestern auch mal nagesehen. Im Feb gab es ab und an Preise > 200€/MWh.
    Vielleicht habt ihr euch ja ein wenig mit den Kommastellen vertan. Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es einen Moment gab, wo es 2000€/MWh gab, da der höchste Wert, den ich gefunden hab 271 €/MWh war

  14. @Helium

    Liebe Journalisten, wenn ihr schon Horrormeldungen verbreiten wollt, und riesige Strahlenbelastungen publizieren wollt, dann nehmt doch auch Flecken wo wirklich viel los ist.

    …da muss die ARD wohl wieder mal den Robert Hetkämper nach Japan schicken, der ist Experte für sowas.

  15. @Helium #12
    Eigentlich bin ich nur ein stiller Mitleser und wollte es auch bleiben. Aber:
    Auch mir ist heute morgen bei dem „Bericht aus der Todeszone“ doch fast mein Frühstück im Hals steckengeblieben. Der Beitrag ist aber gleich weniger verwunderlich, wenn man mal die Themen ergoogelt, um die sich Herr Döschner sonst so kümmert: Für einen, dem es gelingt Fracking als atomare Strahlenkatastrophe darzustellen, ist Fukushima doch ein Klacks, oder?

  16. #15

    hätten sie da nen Link, bezüglich des Fracking?

    *seufz* allmählich komm ich mir echt verarscht vor von Journalisten (besser einer Mehrheit). Ich frage mich ob das in Bereichen wo ich es nicht beurteilen kann auch so schlimm ist?

  17. #16
    http://www.gegen-gasbohren.de/2011/01/30/vortrag-von-jurgen-doschner-als-pdf-datei/

    Es ist sogar noch schlimmer…! 😉

  18. Derweil normalisiert sich das Leben in Japan, sehr zum Leidwesen der Weltuntergangspropheten:

    Fukushima city welcomes return of last four schools after evacuation
    Die letzten vier der zwölf Schulen in Fukushima Stadt, die wegen des Nuklearunfalls evakuiert wurden, sind in ihre Gebäude zurück gekehrt und nehmen am 27 Februar wieder den Unterricht auf

    Evacuated town prepares for residents‘ return.
    Die Stadtverwaltung von Hirono hat ihre Arbeit im Rathaus wieder aufgenommen, als erste von neun Verwaltungen die nach der Katastrophe vom 11 März evakuiert wurden

  19. @ Tritium #18

    Derweil normalisiert sich das Leben in Japan, sehr zum Leidwesen der Weltuntergangspropheten

    Was diese aber nicht davon abhält. trotzdem vor den „Gefahren“ zu warnen. Und wenn es schon keine reale Gefärdung gibt, dann tritt die Angst davor eben an deren Stelle:

    Fukushima
    Krebsangst frisst Seele auf
    Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima leben viele Japaner mit der Angst vor Krebs. Doch Experten fällt es schwer abzuschätzen, wie viele Menschen tatsächlich erkranken werden. Sie fürchten vor allem die psychischen Folgen des Atomdesasters.

    Die Strahlenwerte sind nicht besorgniserregend? Kein Problem, es reicht schon aus, wenn diese erhöht sind. dann findet sich auch bestimmt ein Politologe der aussagt, dass er das trotzdem für „zu viel“ hält…

    Universität Fukushima
    „Ich will glauben, dass es hier sicher ist“
    Die Strahlenwerte auf dem Campus der Universität Fukushima sind seit dem Atomunfall erhöht. Die Hochschulleitung sieht darin kein Sicherheitsrisiko, doch eine Gruppe von Dozenten warnt. Die Studenten fühlen sich unbehaglich -- wem sollen sie vertrauen?

    Was man in einer solchen Situation tun sollte, wenn die Angst vor der Gefahr die größere Gefährdung darstellt, als die eigentliche Gefahr selbst, liegt eigentlich auf der Hand. Man sollte durch Information an die Bevölkerung versuchen, zu einer Aufklärung beizutragen und die diffusen Ängste, dort wo sie unbegründet sind, abzubauen. Was allerdings die Medien (zumindest bei uns) als ihre Aufgabe ansehen, ist das Vergrößern dieser Ängste.

  20. @ Rudolf Kipp:

    Ich würde einen Schritt weitergehen:

    Wenn Ängste somatische Folgen haben -- was natürlich unbestritten ist -- dann mach sich derjenige, der unbegründete Ängste schürt und aus eigensüchtigen Motiven steigert, der Körperverletzung schuldig.
    Offenbar sind die Brandredner gefährlicher als Kernkraftwerke und sollten daher abgeschaltet werden 😉
    Zumindest sollte man verlangen, dass Sie eine Haftpflichtversicherung vorweisen müssen deren Deckungssumme für die Entschädigung aller somatischen und psychischen Leiden, die sie verursachen, ausreicht.

  21. Ein kleiner Nachtrag zu #20:
    Man könnte diesbezüglich mit der Aufarbeitung der panischen und völlig unnötigen Abtreibungen im Gefolge von Tschernobyl anfangen.

  22. Die Strahlenwerte sind nicht besorgniserregend? Kein Problem, es reicht schon aus, wenn diese erhöht sind. dann findet sich auch bestimmt ein Politologe der aussagt, dass er das trotzdem für “zu viel” hält…

    Ich kann es mir die Probleme irgendwie nicht erklähren. Im schlimmsten Fall(LNT-Hypothese) kommen die Menschen doch mit irgendwie 25.1% Krebsrisiko anstelle von 25% davon. Falls man das so kommuniziert, werden viele sich nicht mehr fürchten und wohl auch wieder zuhause wohnen wollen. Schliesslich nimmt man zum Beispiel für Rauchen viel höhere Risiken hin und hat meiner Meinung einen geringeren Ertrag als „zuhause leben können“.

    Falls man dies jedoch nicht kommuniziert, könnten durch die Furcht viel gravierende Schäden entstehen.

  23. #19. Rudolf Kipp
    #20. Tritium

    Angst frisst Hirn oder Angst fressen Seele auf. Der Spruch kommt ja nicht von ungefähr. Irrationale Ängste führen folgerichtig zu irrationalen Handlungen. Und ganau das machen sich diese Brandredner aller Coleur natürlich zu Nutze und steuern das Ganze in eine für Sie gewünschte Richtung. Angstverbreitung ist Mittel zum Zweck und trifft leider immer wieder, und das schon zu allen Zeiten, auf dafür empfängliche Menschen, die dann entsprechend manipuliert, als willfährige Werkzeuge den Brandrednern zu Diensten sind.

    Und da gewisse Gruppen (Politiker, NGOs etc. etc.) die Angstschürung als Mittel zur Durchsetzung ihrer Ziele und Interessen nutzen, weil Ihrer Meinung nach das die Durchsetzung wesentlich vereinfacht, wird immer eine neue Angstsau durchs Dorf getrieben werden, und zwar solange, bis der Mensch dagegen völlig abgestumpft ist und auf wirkliche Gefahren nicht mehr reagiert.

    karl.s

  24. Im Gedenken

    Der Tag nähert sich, an den unsere Systemmedien und grünen Besserwisser wieder hämisch ihre schmutzigen Stinkefinger in Richtung Japan ausstrecken werden um sich einzig und allein auf das hochgegangene Kernkraftwerk in Fukushima zu stürzen.
    Wir dagegen, eine der ersten Blogs die sich des Tsunamis angenommen haben, die das unermesslichen Leid der Menschen in den betroffenen Überschwemmungsgebieten nicht egal waren, sollten zum Jahrestag dieser Naturkatastrophe vehement auf das menschliche Leid hinweisen, auf das es nicht in Vergessenheit gerät.

    Weit über 20.000 Japaner hat der Tsunami das Leben gekostet, ertrunken, erschlagen oder für immer Verschollen im Meer aber auch die Überlebenden mussten und müssen immer noch an den Folgen leiden.

    Kuschelroboter für Tsunami-Opfer

    Ein Jahr nach dem Tsunami von 2011 leben nach Angaben der Regierung in Tokio noch immer etwa 325.000 Menschen in Übergangswohnungen, überwiegend im Norden des Landes. Viele haben Häuser und Wohnungen durch die Katastrophe verloren, andere mussten ihren Wohnort später wegen des Reaktorunglücks von Fukushima verlassen.

    Quelle

    Viele Menschen haben Angehörige, ihr Heim und auch ihre Haustiere verloren, nur wer Ähnliches erlebt hat kann dem wirklich nachempfinden.
    Die kleine Geschichte mit den Kuschelroboter hat mich deswegen auch zu Herzen gerührt……….ach was mir steht der Arsch in Tränen bei diesen Bildern und der Erinnerung an diese Katastrophe.
    Möge der eine oder andere Leser auch die typisch japanische Lösung belächeln, sollten wir nicht vergessen wie tapfer damals dieses Volk gegen diese Katastrophe gekämpft hat und wie gehässig besonders die deutschen grünen Zecken auf die Japaner herabgeblickt haben.

    Ich glaube, zu Ehren des ersten Jahrestages sollten wir einen Artikel schreiben um uns zu erinnern aber auch um den Wiederaufbau ein Jahr danach zu dokumentieren.
    Leider bin ich weder wortgewaltig noch wortgewand genug um dem angemessen zu würdigen, daher die Bitte an die anderen Autoren diese schwierige Aufgabe zu übernehmen, wobei ich gerne die Zuarbeiten leisten möchte.

    Wider dem Vergessen
    Heinz Eng

  25. „Ob kleine Dosen ionisierender Strahlung möglicherweise biopositive Reaktionen in biologischen Systemen auslösen können, wird kontrovers diskutiert. Das Erscheinungsbild dieser biopositiven Effekte, die häufig unter dem Begriff Hormesis zusammengefasst werden, wird als vielfältig beschrieben. […] Diese Effekte werden typischerweise im Dosisbereich unterhalb von 200 mSv beobachtet.“

    Würde nun einer diese Darstellung des BFS, dessen Präsident, Wolfram König, der Grünen Partei angehört und 1999 von Jürgen Trittin ins Amt gesetzt wurde, aufnehmen und behaupten, Zehntausende von Betroffenen in der Umgebung des Kraftwerks Fukushima könnten mitunter gesundheitlich von der freigesetzten Strahlung profitieren, dann wäre das so unerhört, dass sogar ich womöglich einen Impuls verspüren würde, ihn als Verharmloser zu betrachten.

    Zum Thema Radioaktivität wieder ein Highlight bei NOVO

  26. Wie geht es wohl heute um 21:45 bei Günther Jauch zu und her?
    Anzahlmässig steht es ja 3:2 für den Ausstieg…

  27. #18: Hm, die letzten vier Schulen sind zwar wieder geöffnet, von Normalität scheinen sie aber weiterhin weit weg zu sein, wenn die Schüler nur mit Atemmasken ins Freie dürfen und insgesamt auch nur 3 Stunden im Freien sein dürfen.

    Hat jemand das Galileo Spezial am 04.03. gesehen? Was ist davon zu halten?

  28. @mohrfan
    Was für Atemmasken? Die weißen dinger vor Mund und Nase? Kannst Du das irgendwie verlinken?

  29. @ Karl Rannseyer
    steht in dem 1. Link von #18 im Text.

    Zitat: „Outdoor activities are restricted to three hours at most, and children will be required to wear masks when they play outside, sources say.“
    Ebenso: „Parents are furthermore instructed to use their private vehicles to see the children off and meet them after classes every day, as the school route passes through a recommended evacuation site.“

  30. @mohrfan

    Also diese Masken gehören für die meisten Japaner schon seit Jahren zur Grundausstattung, sobald sie das Haus verlassen (die haben eine fast panische Angst vor Infektionskrankheiten).
    Drei Stunden Aufenthalt im Freien, wärend der Schulzeit …
    Auf dem Foto ist deutlich der Wert von 0,246 µSV zu erkennen.

    Strahlenbelastung 0.259 µSv / h
    Datum: 09.03.12 : 14:01 Uhr
    Offenbach am Main Hesse Germany

    Ich war zwar noch nie in Offenbach, kann mir aber nicht vorstellen das die da alle mit Schutzmasken rumrennen oder nur drei Stunden draußen bleiben dürfen 😉 .
    Der Artikel wirkt doch sehr bedacht auf Dramatik gestrickt.

  31. @ Karl Rannseyer:

    Kann schon Sinn machen, mit den Masken, trotz der niedrigen Dosis, da es einen Unterschied macht, ob Radioisotope in einer Matrix fest eingebettet sind oder als feiner Fallout oben drauf kliegen. Im letzteren Fall ist die Inkorporationsgefahr grösserund Inkorporation ist grundsätzlich zu vermeiden.
    Prävention schadet ja nicht, auch wenn keine wirkliche Gefahr besteht.
    Übrigens: Der Fallout verbindet sich mit der Zeit mit dem Boden, das Cs wird in Kristallgittern und an Oberflächen gegen das ubiquitäre Na und K ausgetauscht. Dadurch wird Cs nicht mehr biologisch verfügbar; Pflanzen können es nicht mehr aufnehmen und auch die Inkorporationsgefahr für Menschen sinkt dadurch deutlich.
    Das hat den Effekt, dass die ‚biologische Halbwertzeit‘ des 137Cs im Boden nicht 30 Jahre, sondern weit weniger beträgt.

  32. @Tritium

    Das macht aber auch nur dann Sinn, wenn die Kinder vor verlassen, des Schulgeländes und vor Betreten des Schulgebäudes oder besteigen der Privat-PKW einer Dekontamination unterzogen werden, um eine Inkorporation beim Essen o.ä. zu vermeiden, sowie eine Verschleppung der Kontamination zu verhindern etc. .

  33. #30
    Die Gesichtsmasken wirken auf den Europäer beunruhigend, sind aber in Japan Standard -- dort kommt man sich als Neuankömmling anfangs immer vor wie in einer Mischung aus Outbreak und Sailor Moon.

    Aber im Ernst, zum Thema Fukushima ist hier ein sehr guter Artikel.

    The resulting tsunami caused roughly 20,000 deaths. […] There are many valuable lessons to be learned from this tragedy. One is the importance of development. The earthquake and tsunami that affected the Indian Ocean on Boxing Day 2004 were only marginally larger, yet killed well over 200,000 people.

    „Der sich [aus dem Seebeben] ergebende Tsunami verursachte ca. 20000 Todesfälle … Man kann viele wertvolle Lehren aus diesem Unglück ziehen. Eine ist, wie wichtig Entwicklung ist. Das Erdbeben und der Tsunami, die am 2. Weihnachtstag 2004 den Indischen Ozean trafen, waren nur geringfügig stärker, töteten aber mehr als 200000 Leute.“

    Unfortunately, in all the hype about Fukushima, the wrong lessons are being learned. Not a single person has died because of exposure to radiation as a result of the Fukushima accident, though two plant workers did die in a flooded basement room as a direct result of the tsunami. But lesson four is that overreaction to a problem can be worse than the original problem. For example, it was reported that 45 patients died after the botched and hurried evacuation of a hospital in the Fukushima prefecture, and this was not the only such case. One centenarian committed suicide rather than be forced from his home in the exclusion zone.

    „Leider werden aber bei all der Aufregung um Fukushima die falschen Lehren daraus gezogen. Niemand ist an Verstrahlung durch den Fukushima-Unfall gestorben, obwohl zwei Kraftwerksarbeiter als direkte Folge aus dem Tsunami in einem überfluteten Kellerraum ums Leben gekommen sind. Aber die 4. Lehre ist, daß Überreaktion auf ein Problem schlimmer sein kann als das ursprüngliche Problem. Beispielsweise wurde berichtet, daß 45 Patienten nach einer vermurksten und übereilten Krankenhausevakuierung in der Präfektur Fukushima gestorben sind, und das ist nicht der einzige solche Fall. Ein Hundertjähriger verübte lieber Selbstmord als sich aus seinem Heim in der Evakuierungszone vertreiben zu lassen.“

    What has risen up in the West is, […] in the aftermath of Germany’s post-Fukushima decision to scrap its nuclear programme, ‘competitive scaremongering’. One group trying to win authority and approval has emphasised climate change as the biggest danger to humanity (and therefore we need low-carbon nuclear power) while another has talked up the risks of nuclear power in order to support expensive and unreliable renewable energy, like wind and solar power. So a fifth lesson is that we need much greater scepticism about such emotive claims.

    „Im Westen ist nach Deutschlands Entscheidung nach Fukushima, sein Kernenergieprogramm abzuschaffen, ein Wettbewerb im Verbreiten von Schreckensszenarien entstanden. Eine Gruppe hat auf der Suche nach Einfluß und Anerkennung die Klimaveränderung als größte Gefahr für die Menschheit betont (so daß wir CO2-arme Kernkraft bräuchten), während eine andere das Risiko der Kernkraft hochgeredet hat, um teure und unzuverlässige erneuerbare Energie wie Wind- und Sonnenenergie zu unterstützen. Eine fünfte Lehre ist also, daß wir solchen emotionalen Behauptungen mit viel mehr Skepsis begegnen müssen.“

  34. Der Ausstieg aus der Atomlkraft wird ja unter anderem gefordert, weil KKWs nicht versicherbar sind.
    Das gilt aber auch für Windkraft:

    Und noch eine Umlage
    Die Betreiber von Offshore-Windparks und Atomkraftwerken haben eines gemeinsam: Sie beide produzieren Strom in Anlagen mit einem solchen Schadenspotenzial, dass sie als „nicht versicherbar“ gelten…
    Dass nun der Steuerzahler und Verbraucher für die Risiken einspringen soll, ist wohl unvermeidlich, solange die Bundesregierung nicht bereit ist, von ihren maritimen Ökostrom-Plänen abzulassen. Die neue „Umlage“, die der Verbraucher für den Offshore-Netzanschluss zu entrichten hat, ist eine weitere Konsequenz der Ursünde, den Energiemarkt erst zu liberalisieren, um ihm dann planwirtschaftliche Ziele vorzugeben.

  35. #34. Tritium

    Und noch eine Umlage

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) enthält inzwischen mehr als 4000 staatlich festgesetzte Preise, und pausenlos kommen neue gesetzliche Markt- oder Management-Prämien, Umlagen, Zahlungsverpflichtungen, Härtefall- und Ausgleichsregelungen hinzu.

    Der Staat erweist sich mit der Steuerung eines so komplexen System wie der Energieversorgung zunehmend überfordert. Die 3,5 Cent pro Kilowattstunde Ökostrom, mit denen die Verbraucher derzeit belastet werden, spiegeln nicht ansatzweise alle Kosten der Energiewende wieder. Ein Fortschritt wäre es, alle neu auftretenden Kosten nicht in „Umlagen“ zu verstecken, die der Verbraucher nolens volens mitbezahlen muss, sondern im Bundeshaushalt klar und transparent auszuweisen.

    Willkommen im Sozialismus!

    karl.s

  36. Jaja, die Energiewende:

    Offshore-Wind braucht mehr Staatshilfe
    Dem Ausbau von Windparks vor der deutschen Küste droht ohne weitere Hilfe des Gesetzgebers und der staatlichen KfW-Bank das Ende. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sicherten deshalb Anlagen- und Netzbetreibern am Donnerstag in Berlin weitere Unterstützung zu.

    Die Energiewende wird zum Verteilungskampf
    Steigende Strompreise, drohende Stromsperren, das alles ist in seiner Kombination politischer Zündstoff. Erst recht in Zeiten der Energiewende. Schließlich hat sich Deutschland ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und einen Atomausstieg beschlossen. Immer öfter taucht deshalb die Frage auf: Wer trägt eigentlich die Kosten der Energiewende?

    Polen fürchten deutschen Windstrom
    Seit die Bundesregierung vor einem Jahr acht Kernkraftwerke abgeschaltet hat, gibt es im Süden Deutschlands einen latenten Strommangel. Der wird ausgeglichen durch zunehmende Lieferungen von Windstrom aus Norddeutschland. An stürmischen Tagen mit starkem Stromaufkommen aber sind die Trassen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Süden rasch überfordert. Der Strom weicht dann automatisch in die benachbarten Netze Polens und Tschechiens aus und führt dort zu Überlastungen.
    Der polnische Netzbetreiber PSE hat bereits klargemacht, dass es so nicht weitergehen kann.

    Mieter wollen energetische Sanierung nicht zahlen
    Vielen Deutschen ist es zwar wichtig, Geld bei den Energiekosten zu sparen. Dennoch gibt es hier große Unterschiede zwischen der jüngeren und älteren Generation. Des Weiteren möchte man zwar sparen, ist aber als Mieter nicht unbedingt zur Übernahme der entsprechend anfallenden Kosten für energetische Sanierung durch mögliche Mieterhöhungen bereit.

    Alles aus den News eines einzigen Tages. Die ersten anzeichen des Crashs sind unübersehbar, die ökosozialistische Planwirtschaft ist am Ende.

  37. Ist das jetzt nur ein wahlkampftechnischer Schachzug, um an Wählerstimmen zu kommen, oder hat sich bei gewissen Leuten der PIRATENPARTEI tatsächlich die Realität den Weg gebahnt?

    AG Ausstiegskritische Nuklearia

    Weshalb sind wir für Kernenergie?

    In Kürze
    • Äußerst hohe Flächenleistungsdichte: > 1000 W/m2 -- daher geringer Platzbedarf
    • Geringe CO2-Emissionen
    • Sehr wenige Schäden an Mensch und Umwelt pro erzeugter Energiemenge
    • Bedingungslos grundlastfähig
    • Sehr lange vorreichende Ressourcen
    • Transmutation von vorhandenem Kernmüll unter Energiegewinn
    • Erzeugung von Prozesswärme für die Industrie …..

    ….. Kernkraftwerke von morgen und übermorgen

    Die Nukleartechnik ist nicht bei den derzeit in Deutschland laufenden Leichtwasserreaktoren stehengeblieben. Moderne, heute gebaute Kernkraftwerke zeichnen sich durch ein hohes Maß an passiver Sicherheit aus und können auch einen totalen Stromausfall längere Zeit überstehen. Die Zukunft verspricht ganz neue Reaktortypen, die ihren Kernbrennstoff um ein Vielfaches besser ausnutzen und erheblich weniger Atommüll produzieren, der noch dazu nur noch wenige hundert Jahre sicher gelagert zu werden braucht ……

    ….. IV. Generation der Kernkraftwerke: inhärent sicher

    Es existieren realistische, in naher Zukunft umsetzbare Pläne für inhärent sichere Reaktoren, bei denen die Kernschmelze aufgrund der zugrundeliegenden physikalischen Prinzipien unmöglich ist

    • Kernkraftwerke von morgen und übermorgen, Ausstiegskritische Nuklearia, 2012 – weitere Quellen dort

    ….. Endlagerproblem -- durch Brutreaktoren gegenstandslos

    Der von Kernkraftwerken erzeugte Abfall ist zwar ein gewisses Problem, aber ein kleines, da die Materialströme, die hinein und wieder heraus fließen, im Vergleich mit der sonstigen Industrie und den von dieser erzeugten Gift- und Abfallstoffen sehr gering sind. Auch existieren plausible Entwürfe von Reaktoren, die den Abfall unter Energiegewinn in kurzlebigere Nuklide transmutieren können.

    • Kernkraftwerke von morgen und übermorgen, Ausstiegskritische Nuklearia, 2012 – weitere Quellen dort
    • Smarter Use of Nuclear Waste, Scientific American, 2009 …..

  38. # 37:
    Das hört sich kompetent und verünftig an.

    Die Piraten haben kein Programm, es ist eine ‚Nichtwähler‘-Partei. Doch ihre Präsenz wird dazu führen dass sie auch Kompetenz sammeln. Ist ja auch nicht schwer, wie man im Vegleich sieht.
    Die Piraten sind sicher nicht das, was ich mir wünsche. eine konsequent liberale Partei wäre mir bedeutend lieber.
    Aber die Piraten sind das Zeichen eines Paradigmenwechsels, die Zeit der Grünen ist vorbei.
    Vielleicht werden die Piraten etwas, das ich guten Gewissens wählen kann.

  39. Es kostet gegenwärtig eine Riesenüberwindung… Zu DDR Zeiten hatte man übrigens den größten „Hebel“ durch eine Andeutung, man könne die anstehende Wahl eventuell „verpassen“. 🙂

  40. Wie Frankreich den Jackpot gewann

    „im März 2011, nach der Katastrophe von Fukushima, konnte Frankreich in den letzten neun Monaten Strom für 360.000.000 € über den Rhein exportieren“

    Heute hängt Frankreich am Deutschen Stromnetz.

    Strompreis heute an der EEX in Deutschland ca. 4,8 Cent/kWh.
    Strompreis heute an der EEX in Frankreich ca. 7,5 Cent/kWh.

  41. #40 da wir ein Verbundnetz haben tat es das schon immer.

    Und was hat die EEX damit zutun?

  42. Wie Frankreich den Jackpot gewann.

    Strompreis heute an der EEX in Deutschland ca. 3,3 Cent/kWh (10.2.2017 ca. 4,5 Cent).

    Strompreis heute an der EEX in Frankreich ca. 4,3 Cent/kWh (10.2.2017 ca. 6,7 Cent).

    Atomstrom ist in Frankreich 1 bis 2 Cent teurer als in Deutschland.

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