Abstieg in die Zweite Liga? Die Krise der europäischen Klima- und Energiepolitik

4. Dezember 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Klimawandel, Kohle, Kopenhagen, Medien, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl

Mein Vortrag auf der alternativen Klimakonferenz der

Liberalen

von Dr.Benny Peiser


Zwischen Klimakatastrophe und Ökohysterie

Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung an die FDP in Sachsen und die Liberalen im Europaparlament. Ich glaube, das ist eine ausgesprochen wichtige Veranstaltung. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt. Ich hoffe, dass sich die kritische Klimadebatte doch etwas etabliert in Deutschland, dass es kein Tabu mehr ist, darüber offen und kontrovers zu diskutieren.

Ich bin der Direktor der Global Warming Policy Foundation, ein unabhängiger think tank, der in London seinen Sitz hat. Ich werde ein bisschen über unsere Erfahrungen in Großbritannien sprechen und über den Meinungsumschwung in der britschen Öffentlichkeit und über die potenziellen Erfolgschancen, dass die Debatte zum Thema Klima- und Energiepolitik in Zukunft etwas rationaler aussehen wird als in den vergangenen 10 bis 15 Jahren.

Bei der Klimadebatte geht es nicht so sehr darum, wer Recht und wer Unrecht hat. Das werden wir wahrscheinlich erst in 20 bis 30 Jahren wissen. Es geht vielmehr darum, dass offen und ehrlich und kontrovers darüber diskutiert werden kann, denn nur so werden wir Fortschritte erzielen, nur so werden wir langfristig erkennen können, welche Argumente sich als vernünftig und welche sich als unvernünftig erweisen.

Bevor ich darauf zu sprechen komme, möchte ich ganz kurz auf den vorherigen Beitrag eingehen. Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit den wirtschaftlichen Fragen der Klimapolitik. Die zentrale Frage, die die meisten Ökonomen meines Erachtens übersehen, ist folgende Frage: wenn man akzeptiert, dass es einen menschlichen Einfluss auf den Klimawandel gibt, wenn man das akzeptiert, dann ist überhaupt nicht klar, warum der Emissionshandel besser sein sollte als Adaption an den Klimawandel.

Man muss also zuerst einmal kalkulieren, was die Kosten des Klimawandels langfristig betragen werden. Man muss sich überhaupt erst mal darüber im Klaren werden, dass eine moderate Erwärmung überhaupt keine Kosten hat, global gesehen, sondern große Vorteile. In der Umweltökonomie gibt es genügend Untersuchungen, die aufzeigen, dass bis zu einer globalen Erwärmung von ungefähr zwei Grad die Bilanz insgesamt positiv ist. Jeder Eingriff in diese positive Erwärmung würde uns eigentlich eher kosten.

Freilich werden diese zentralen wirtschaftlichen und politischen Fragen heute gar nicht gestellt. Und deswegen ist es so wichtig, solche Veranstaltungen zu haben und diese Fragen anzusprechen und aufzuwerfen, als zu wissen, was die Lösungen sind. Aber lassen Sie mich auf unsere Erfahrungen in Großbritannien zurückkommen. Wir hatten genau dasselbe Problem wie in Deutschland in den letzten 10 bis 15 Jahren. Es gab gar keine Debatte. Die Debatte war tabu und jeder, der es auch nur wagte, Zweifel zu hegen oder Fragen zu stellen, wurde natürlich mit den gleichen Mitteln attackiert, wie das eben auch hier in Deutschland leider üblich ist.

Zum Glück gibt es in Großbritannien eine Kultur der Kontroversen, man hat nicht so eine große Angst, kontroverse Debatten zu führen, es gibt einfach eine geschichtliche Tradition, wo das eben nicht ganz so tabuisiert ist. In Deutschland scheint man ein bisschen mehr Angst zu haben, gegen den Konsensus zu schwimmen.

Allerdings gab es auch in Großbritannien einen All-Parteien Konsens. Und nur durch ein paar sehr mutige Politiker ist es gelungen, die Global Warming Policy Foundation zu gründen. Der Vorsitzende dieser Foundation ist Lord Lawson, der frühere Schatzkanzler unter Margaret Thatcher. Zudem haben wir eine ganze Reihe von sehr eminenten, meistens nicht mehr im Amt befindlichen Parlamentariern des britischen Oserhauses.

Wenn Sie möchten, dass Leute offen zu Ihnen sprechen, reden Sie mit Pensionären, denn solange sie im Amt sind, werden Sie keine offene, sondern eine politisch korrekte Antwort erhalten. Das Ganze fing eigentlich damit an, dass das Oberhaus das Komitee, das sich mit Wirtschaftsfragen und Wirtschaftspolitik beschäftigt, im Jahre 2005 eine Untersuchung zu den wirtschaftlichen Fragen des Klimawandels durchführte. Dabei stellte sich heraus, dass es eben doch sehr viele offene Fragen gibt, dass es nicht klar ist, welche politischen Lösungsvorschläge oder wirtschaftlichen Lösungsvorschläge die effektivsten oder effizientesten sind.

Es stellte sich noch etwas heraus, nämlich dass hinter sehr vielen wissenschaftlichen Fragen ebenfalls noch immer große Fragezeichen stehen. Und aus dieser Untersuchung des Oberhauses entwickelte sich eben unsere Foundation, weil Lord Lawson einer der führenden Mitglieder dieser Untersuchung war. Er schrieb ein Buch über diese Erfahrungen und die offenen Fragen, die diese Untersuchung aufwarfen und man sagte ihm, jetzt müsse doch mehr geschehen, um die Debatte voranzubringen.

Vor drei Jahren wurde unsere Foundation gegründet und seitdem hat sich die Klimadebatte, in der Öffentlichkeit und im Parlament, weit geöffnet. Zum ersten Male wurde in der Öffentlichkeit und in den Medien akzeptiert, dass es eine Gruppe von eminenten und respektierten Kritikern gibt, denen man nicht so leicht das Wort verbieten kann. Als wir vor drei Jahren uns gründeten, folgte die überwiegende Mehrheit der Briten dem allgemeinen Konsensus, nicht zuletzt weil eben alle Parteien mehr oder weniger das Gleiche gesagt haben.

Schließlich gibt es in Großbritannien den berühmten Climate Change Act aus dem Jahre 2008, also eine Klima-Gesetzgebung. Damals, an einem Tag im Oktober 2008, schneite es stark und von dem gesamten Unterhaus haben nur drei Abgeordnete gegen dieses Klimagesetz gestimmt. Das heißt, es gab nicht nur einen All-Parteien Konsens, sondern etwas, was fast ans Totalitäre grenzt. Das ist für britische Verhältnisse eigentlich sehr unüblich. Aber die Stimmung war sehr aufgeheizt zu dieser Zeit.

Seitdem wir unsere Foundation gegründet haben und unsere Kritik relative gutes Mediengehör bekommt, hat sich die Stimmung sehr deutlich verschoben. Während noch vor drei, vier Jahren ungefähr 65 Prozent der Briten voll auf den Klima-Konsensus setzten, sind es heute nur noch 40 Prozent. Die Stimmung hat sich sehr stark geändert, vor allem aus zwei Gründen. Der erste Grund ist, die Energiepreise steigen konstant und ziemlich markant und die Briten realisieren, dass sie einen Preis für die Klimapolitik zu zahlen haben. Sie sehen das mittlerweile als einen Luxus, den man sich eigentlich nicht mehr erlauben kann in der gegenwärtigen Krise. Zum anderen haben die meisten Briten mittlerweile begriffen, dass die prophezeite Klimaerwärmung seit zehn bis 15 Jahren ausgeblieben und es zu einem Stillstand der globalen Temperaturen gekommen ist.

Wir hatten auch bisschen Glück, weil wir die Global Warming Policy Foundation drei Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen gründeten. Seit dem Flop in Kopenhagen geht es mit der Klimahysterie merklich bergab.

Ein wesentlicher Grund unseres Erfolges ist es meines Erachtens vor allen, dass wir keine Klimaskeptiker sind.

Wir sind als Organisation keine Klimaskeptiker, weil wir als Organisation überhaupt keine Meinung zu der Klimawissenschaft haben. Das einzige, was wir betonen, ist, dass wichtige Fragen noch offen sind, dass die Debatte deshalb auch weiterhin offen bleiben muss. Unter unseren Mitgliedern befindet sich deshalb auch ein sehr breites Spektrum von Leuten, von einigen, die quasi die Position des Weltklimarats (IPCC) akzeptieren und sehr viel kritischer sind gegenüber der Klimapolitik als mit Blick auf die Klimawissenschaft. Wir haben auch Klimaskeptiker unter unseren Mitgliedern und viele Agnostiker, so wie ich, Leute also, die offen eingestehen, dass sie nicht wissen, wer Recht und wer Unrecht hat in Fragen der Klimawissenschaft. Schließlich ist das Klima ein derart komplexes System, das wir heute nicht mit gutem Gewissen beantworten können, was sich letztlich als korrekt herausstellen wird.

Diese Offenheit und die Betonung auf die Notwendigkeit einer Debatte – anstatt sich dogmatisch festzulegen – hat uns sehr geholfen, weil wir dadurch auch klarmachen, dass wir keine Rechthaber sind. Was fehlt, ist eine ganz offene und klare Debatte. Alle Argumente müssen auf den Tisch kommen, nichts darf tabu sein zu dieser Frage.

Ein weiterer Grund unseres Erfolgs liegt darin, dass wir überparteilich sind. Wir haben Vertreter aller drei großen Parteien in unserem Vorstand und sind betont überparteilich – wir sind also genauso kritisch gegenüber der jetzigen Regierung als mit der vorherigen. Und schließlich haben wir beschlossen, als ein wichtiges, als ein Grundsatz-Prinzip, keinerlei Fördergelder vom Staat oder von Energieunternehmen zu akzeptieren. Wir sind somit absolut unabhängig von allen Interessensvertretern und allen Interessen. Denn mit diesem Vorwurf werden wir immer wieder konfrontiert: ihr seid ja nur nur skeptisch, weil ihr irgendwelche Industrieinteressen vertretet. Das ist eben nicht der Fall.

Unsere Sorge hingegen ist ein andere. Zum einen, dass die Ethik der Wissenschaft unterminiert wird durch die dogmatische, autoritäre Unterdrücken anderer Meinungen; zum anderen, dass die wirtschaftlichen Folgekosten einer verfehlten Klimapolitik großen wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Das sind die wichtigen Motive unserer Arbeit.

Wir hatten natürlich auch große Erfolge in den Medien. Auch hier ist es wichtig, zu erkennen, dass ein Teil des Problemes eine mangelnde Debatte in den Medien ist. Das liegt natürlich daran, dass die meisten Redakteure und Journalisten, die zum Thema Klima schreiben, Umweltjournalisten sind. Und viele Umweltjournalisten sind bekanntermaßen oft insgeheim Umweltaktivisten und wenn sie nicht selbst aus diesem Milieu kommen, doch wenigstens sehr grün angemalt sind. Oft sind es eher politische Kommentatoren und Wirtschaftsjournalisten, die vernünftiger zum Thema schreiben und sich ein bisschen rationaler, ein bisschen balancierter mit diesen Themen beschäftigen.

Wir haben großen Erfolg in Großbritannien damit gehabt, dass zum ersten Mal einige der nationalen Zeitungen sich diesem Thema angenommen haben, sich geöffnet haben und jetzt regelmäßig kritische Artikel veröffentlichen. Das hat natürlich zu dem bereits erwähnten Meinungsumschwung beigetragen. Sehr oft stellen wir fest, wenn wir z. B. an einer Universität debattieren oder zu einer öffentlichen Diskussion eingeladen werden, dass in fast jeder Veranstaltung unsere Argumente bei den meisten Leuten letztlich doch mehr Resonanz finden als die Argumente der Alarmisten und Apokalyptiker.

Damit meine ich nicht, dass wir Leute überzeugen, dass der Klimawandel nicht stattfindet oder das alles natürlich und nicht menschgemacht ist, sondern einfach darzulegen, dass die gegenwärtige Politik und die gegenwärtigen Gesetze absolut keinen Sinn machen.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben: Wenn es tatsächlich um Klimaschutz ginge, wenn das wirklich das eigentliche Anliegen wäre, wenn also die Parteien ein echtes Interesse am Klimaschutz hätten, dann könnte man in Europa von heute auf morgen das ganze Problem mit den CO2-Emissionen lösen – man bräuchte nur auf Erdgas zu setzen. Das geht ganz einfach. Zum einen gibt es weltweit genug Erdgas für 250 Jahre, zum zweiten wissen wir, dass der Preis für Erdgas demnächst fallen wird, weil überall auf der Welt unkonventionellen Vorkommen in riesigen Mengen entdeckt und benutzt werden. Und warum setzen wir nicht alle auf Erdgas? Ah, weil es Gazprom gibt und Russland. Es gibt also auch andere Probleme, z. B. dass wegen den erneuerbaren Energien in Deutschland niemand mehr Gaskraftwerke bauen will. Wenn es also wirklich nur um CO2-Emissionen ginge, könnte Europa das Problem einfach lösen, z. B. Schiefergas aus Amerika zu importieren. Es geht aber eben nicht in erster Linie um Klimaschutz. Es geht vielmehr um bestimmte ideologische Vorstellungen, wonach der sogenannte ökologische Umbau der Gesellschaft, die sogenannte Grüne Revolution, irgendwie die Zukunft Europas darstellt. Es geht also nicht um die Reduzierung von Emissionen, sondern um Industriepolitik, um verfehlte Industriepolitik, sonst könnte man sehr viel einfacher und sehr viel kosteneffizienter Klimapolitik betreiben.

Und warum sage ich das? Schauen Sie die Fakten an: In Europa haben wir alle diese Maßnahmen, den Emissionshandel, das EEG-Gesetz, Öko-Steuern – und was ist das Ergebnis? Die CO2-Emissionen in der EU sind in den letzten Jahren gestiegen, trotz Rezession. Nicht zuletzt deswegen, weil es in Europa ironischerweise eine Renaissance der Kohle gibt.

Kohle ist heute sehr billig. In den USA hingegen, wo es keinerlei Klimagesetze oder Emissionsbegrenzungen gibt, sind die CO2-Emissionen in den letzten Jahren drastisch gesunken. Warum? Weil es in den USA billiges Erdgas gibt, und das bedeutet weniger Kohle. Diese Entwicklung hat nichts mit erneuerbaren Energien zu tun, die spielen überhaupt keine Rolle bei der dramtischen Emissionsreduzierung. Der Grund ist einfach: Es gibt billiges Schiefergas in den USA.

Niemand hat diese Entwicklung der letzten Jahren vorhergesehen oder vorhergesagt. Neue technologische Revolutionen lassen sich schließlich nicht vorhersehen. Dies ist eben einer unserer Hauptkritikpunkte an der ganzen Energie- und Klimapolitik: die Annahme, Politiker und Regierungen wüssten bereits die richtigen Lösungen und wüssten schon, welche Energie in Zukunft die erfolgreichste oder die wirtschaftlichste oder die effizienteste sein wird. In Wahrheit weiß das niemand.

Vor fünf Jahren – vor zehn Jahren dachte man, dass die USA demnächst kein Erdgas mehr fördern würde. Man hat ja überall in den USA Flüssiggas (LNG) Häfen gebaut in der Annahme, man müsste jetzt Erdgas als aller Welt importieren. Kein Mensch ahnte, dass fast über Nacht eine Energierevolution vor der Tür stehen würde. Das wird uns auch in der Zukunft blühen. Kein Mensch weiß, was die erfolgreichen Energieformer in kommenden Jahrzehnten sein wird, obwohl es ziemlich sicher sein wird, dass viel Erdgas und relativ billiges Erdgas darunter sein wird.

Der Meinungsumschwung in Großbritannien hängt natürlich damit zusammen, dass solche energiewirtschaftlichen Entwicklungen und rationale Argumente, kurz und gut, dass man die Realität nicht verneint, sondern darüber berichtet und diskutiert wird. Über die Schiefergas-Revolution liest man in Deutschland relativ wenig, und wenn, dann liest man darüber, dass Bundesminister besorgt darüber sind, dass das ein ganz großes Problem ist, ein riesen neues Umweltproblem. Wir haben zwar viel Schiefergas auch hier in Deutschland, aber, so werden wir gewarnt, das ist ein ‘großes Umweltproblem, das wollen wir eigentlich nicht, also machen wir erst mal ein Moratorium‘.

Schließlich steht ein weiteres Problem in der Kritik: das ist die Umweltzerstörung grüner Politik in Großbritannien – durch die Windmühlen, die eben überall in die schöne Landschaft gesetzt werden wie auch hierzulande in Deutschland. Ich glaube, mehr und mehr Leute werden diesen Widerspruch zwischen grüner Rhetorik und dieser Realität bemerken und zunehmend an dieser Politik Zweifel hegen.

Die Angst vor den wirtschaftlichen Folgekosten dieser Politik treibt mehr und mehr Menschen dazu, Fragen zu stellen. Darum glaube ich, dass eine solche Veranstaltung auch auf Bundesebene auf großes Interesse stoßen wird. Wir wissen, dass schon jetzt etwa die Hälfte der Deutschen Zweifel an dem Atomausstieg und an der immer teureren Energiewende hegt. Es gibt keine Partei, die diese Zweifel aufgreift. Es sollte eine Partei geben, die bereit ist, auf die Leute zu hören. Und deswegen glaube ich, dass diese Themen and Zweifel auf die Tagesordnung gesetzt werden sollten, denn sie werden immer populärer. Die erste Partei, die bereit ist, das zu machen, wird Erfolg damit haben, da habe ich gar keine Zweifel.

Lassen Sie mich zum Ende kommen. Ich hoffe, dass es nicht bei dieser Veranstaltung bleibt. Ich hoffe, dass immer mehr Menschen einsehen werden, das auch in Deutschland eine offene und knallharte Diskussion gebraucht wird. Denn nur so lässt sich eine rationale und pragmatische Politik entwickeln, die wir brauchen angesichts all dessen, was heute gesagt wurde. Wenn diese Debatte weiterkommen soll, brauchen wir ein breites Bündnis von kritischen Leuten, von kritischen Politikern, von kritischen Wissenschaftlern, die bereit sind, eine echte Opposition darzustellen.

Vielen Dank.

 

Mit freundlicher Genehmigung von
Dr. Benny Peiser

Zuerst erschienen auf der „Achse des Guten

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

43 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. „dass die prophezeite Klimaerwärmung seit zehn bis 15 Jahren ausgeblieben und es zu einem Stillstand der globalen Temperaturen gekommen ist.“ Woher wissen die Briten das? Warum wissen sie es, und der Rest der Welt nicht? Und wenn es gar nicht mehr wärmer wird, welche Terroristen haben Kubikkilometer an Eis versteckt?
    Etwas Klimaskepsis wird hier wohl doch verbreitet…

    Am Anfang sprechen Sie von moderater Erwärmung, deren Bilanz positiv wäre. Können Sie dazu tatsächlich seriöse Quellen vorweisen? Ich halte diese Aussage für sehr gewagt, da der Klimawandel schon jetzt (zumindest erscheint uns das als sicher) erhebliche ökonomische Kosten mit sich bringt.
    Das einzig Positive, das ich mir derzeit vorstellen kann, ist folgendes:
    Die Malariamücke und andere breiten sich in Europa aus -> endlich werden günstige und wirksame Medikamente entwickelt -> ein Teil davon wird in die Krisenregionen in Afrika gebracht.

    Zum Thema Erdgas: Dieses muss mithilfe des Frackings gewonnen werden , was zumindest in Deutschland in den Medien ziemlich präsent ist, da Gefährdungen für das Grundwasser nicht auszuschließen sind. Den Amis ist so etwas glaube ich recht egal.

    Zum Thema „Tabu in Deutschland“: In der Wirtschaft gibt es genug Gruppen, die Interesse an Klimaskepsis haben (z.B. Öl- und Kohleindustrie) und nicht gerade unerheblichen Einfluss auf die Politik ausüben. Von Tabu kann definitiv nicht die Rede sein.

    MfG

  2. @ Jonas Schmidt

    Woher wissen die Briten das?

    z.B. daher
    http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3gl/from:2000/plot/rss/from:2000/plot/gistemp-dts/from:2000/plot/uah/from:2000
    oder hier
    http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3gl/from:2000 und hier http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_Oct_2012_v5.5.png

    Warum wissen sie es, und der Rest der Welt nicht?

    Der Rest der Welt weiß das schon, nur Sie nicht 😉 .

    welche Terroristen haben Kubikkilometer an Eis versteckt?

    Welches Eis vermissen Sie denn?
    Im Norden http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/current.anom.south.jpg und im Süden http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/current.anom.south.jpg oder über beide http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/global.daily.ice.area.withtrend.jpg .
    Noch einmal für den Norden, der scheint einigen besonders wichtig zu sein, das fluktuiert so schön und im Sommer wird dann gern erzählt die Eisbären würden jetzt mangels Eis ertrinken. http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm

    da der Klimawandel schon jetzt (zumindest erscheint uns das als sicher) erhebliche ökonomische Kosten mit sich bringt.

    Wer ist „uns“? Für wen schreiben Sie? Und wo ist die Aufstellung der Klimawandelbedingten Kosten, die nicht auf Grund hysterischer Reasktionen und Aktionen verursacht werden, wie hoch sind die derzeitigen Kosten ohne die Öko- und EEG-bedingte Geldvernichtung?

    da Gefährdungen für das Grundwasser nicht auszuschließen sind.

    Haben Sie dafür auch belastbare Daten und Quellen?

    Den Amis ist so etwas glaube ich recht egal.

    Sie haben wirklich null Ahnung was die USA angeht, die haben allgemein härtere Umweltrichtlinien und Grenzwerte als man sich in Good Old Europe vorstellen möchte oder getraut einzuführen, da jeder geschädigte das verursachende Unternehmen auf Millionen $ Schadenersatz verklagen könnte und würde, sind die dort agierenden Unternehmen wesentlich pedantischer bei der Einhaltung dieser Verordnungen und Gesetze als es in Europa, resp. Deutschland notwendig werden würde, die innerbetrieblichen Auflagen sind dann noch mal ´nen Zacken schärfer.

    die Interesse an Klimaskepsis haben (z.B. Öl- und Kohleindustrie) und nicht gerade unerheblichen Einfluss auf die Politik ausüben.

    In welchem Land, auf welchem Planeten leben Sie? Der Tenor deutscher Medien schreit lauthals Alarm und nicht Entwarnung. Bestes Beispiel ist der Sturm der Entrüsteten auf Fahrenholts „Die Kalte Sonne“.

  3. Oje, Herr Schmidt,

    da haben’s aber jedes Vorurteil aufgeklaubt, das möglich war.

    Also dass Warmzeiten gute Zeiten sind, kann man an früheren ablesen.
    Ich empfehle da immer Herrn Blümel:
    20000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart

    Derzeit bringt der Klimawandel vor allem nach Ansicht des Versicherungskonzerns Munich Re erhebliche Kosten mit sich. Allerdings fährt der Konzern Jahr für Jahr Rekordgewinn ein.
    Glauben Sie denn Versicherungsvertretern alles?

    Wenn Sie glauben, in den USA sei Umweltschutz kein Thema, dann informieren Sie sich doch mal bitte, welches Land den Katalysator erfunden hat, wo es die strengsten Abgas- und Flottenverbrauchswerte der Welt gibt und dann gehen Sie noch auf die Seite der EPA (Environment Protection Agency). Sie werden feststellen, dass die USA beim Umweltschutz in vielen Dingen unsere Lehrmeister(!) waren und sind!
    Dann, wenn Sie diesen Irrtum eingesehen haben, schauen sie sich mal die sehr vielen und sehr schwerwigenden Vergiftungen UNSERES Wassers durch die auslaufemde Gülle von Biogaserzeugern an. Sie werden rasch feststellen, dass wir für sehrv iel weniger und sehr viel teureres Gas sehr viel mehr Umweltschäden in Kauf nehmen müssen als in den USA durch Frackung entstanden sind. Und dabei sind dann die negativen Folgen des Turbomais-Anbaus für Boden, Grundwasser und Natur nioch gar nicht berücksichtigt.

    Und, pssst, ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Die ‚Industrie‘ verdient ganz prächtig an der Energiewende!
    Die zahlen doch nichts! Die Verbraucher müssen alles bezahlen, die kleinen Leute! Benzin wird weiter gekauft, die konventionellen Kraftwerke werden nicht nur NICHT abgeschaltet, sondern es gibt sogar grosse Neubaupläne, weil ohne Kohle und Gas ja nichts geht. Und wenn das Kraftwerk nicht mehr ausgelastet ist, werden Prämien bezahlt, damit der Besitzer es nicht ganz abschaltet. Und wer zahlt die Prämien? Die Verbraucher.
    Ich muss schon sahen, Sie sind ganz schön naiv mit Ihrer Verschwörungstheorie. Es gibt nämlich kein Motiv!

  4. Lieber Herr Schmidt
    sie schreiben

    Am Anfang sprechen Sie von moderater Erwärmung, deren Bilanz positiv wäre. Können Sie dazu tatsächlich seriöse Quellen vorweisen? Ich halte diese Aussage für sehr gewagt, da der Klimawandel schon jetzt (zumindest erscheint uns das als sicher) erhebliche ökonomische Kosten mit sich bringt.

    Ich hätte da einen Link für sie, ist aber ein etwas längerer Text und eine vorläufige Version eines Papers, dass aber inzwischen in Wiley Interdisciplinary Reviews: Climate Change erschienen ist. Da kostet der Zugang nur leider etwas. Der Autor ist Indur Goklany und der Titel ‚Is Climate Change the Number One Threat to Humanity?

  5. @1

    …(zumindest erscheint uns das als sicher)…

    wer ist „uns“ -- die, die Schmidt heißen?

    Das einzig Positive, das ich mir derzeit vorstellen kann, ist folgendes:
    Die Malariamücke und andere breiten sich in Europa aus -> endlich werden günstige und wirksame Medikamente entwickelt -> ein Teil davon wird in die Krisenregionen in Afrika gebracht.

    Oh Gott ist das primitiv, lesen Sie mal den Roman „Anilin“ (von Schenzinger, einem Schriftsteller des 3. Reichs) und googeln Sie, mal wie die WHO die Malaria ausrotten wollte, dann aber nach dem Verbot des DDT sich lieber darauf beschränkte, Raucher vor sich selbst zu schützen.
    Da werden Sie gebildet!
    JH

  6. Jaaa, was Malaria betrifft:
    Die grassierte früher vor allem in den Niederlanden (Texel war ein besonders gefürchtetes Fiebergebiet).
    Denn stehendes Wasser und Armut sind die wahren Malariafaktoren, nicht die Wärme.


    Im Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war die Malaria nicht nur in Süd-, sondern auch in Mitteleuropa verbreitet. Zum Beispiel war es in Norddeutschland als Marschenfieber bekannt. Berühmte europäische Malariapatienten waren Albrecht Dürer, Oliver Cromwell und Friedrich Schiller. Erst durch die Trockenlegung von Sumpfgebieten und durch den systematischen Einsatz von Insektiziden konnte die Malaria in den 1960er Jahren in Europa ausgerottet werden.

    Malaria war insbesondere gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bis in den Norden Europas und Nordamerikas verbreitet.

    In den Niederlanden, Italien, Polen, Ungarn, Portugal, Spanien, Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien wurde Malaria bis Ende der 1960er Jahre dauerhaft ausgerottet. (Wiki)

    Die Lepra grassierte übnrigens früher auch gerade in Skandinavien, hat also auch nichts mit Temperaturen zu tun. Von Pest und Gelbfieber will ich erst gar nicht reden.

    Wenn wir nun aber unglaublich viel Geld verschwenden, um eine viel zu teure ‚Erneuerbare‘ Energieversorgung zu subventionieren, dann senkt das den Lebensstandard und das hat natürlich ganz unmittelbar eine Verschlechterung der Gesundheitssituation zur Folge. Denn Geld ist die wichtigste und wirksamste Medizin. Was man gerade bei der Malaria daran sieht, dass sie im Krieg besonders viele Opfer fand.

    Kurz:
    Diese Schauermärchen von den bösen Tropenkrankheiten, die uns wegen der Klimaerwärmung bedrohen, ist wirklich Primitiv-Propaganda und Bauernfängerei.
    Herr Schmidt, Sie sehen an diesem Beispiel sehr schön, wie massiv sie belogen wurden. Welche Konsequenzen gedenken Sie aus dierer Erkenntnis zu ziehen?

  7. Korrektur.
    Nicht Texel, sondern Walcheren:

    Die Walcheren-Expedition von 1809 wurde von den Briten während des fünften Koalitionskrieges unter anderem zum Zweck der Entlastung des verbündeten Österreich unternommen. Zwar konnte die niederländische Insel Walcheren eingenommen werden, aber alle darüber hinausgehenden Ziele scheiterten. Die Insel selbst musste nach einigen Monaten wieder aufgegeben werden, weil zahlreiche Soldaten an einer fieberähnlichen Krankheit (Walcheren-Fieber) starben. Dabei handelte es sich wohl um eine Form der in der Gegend endemischen Malaria.

  8. @Jonas Schmidt
    Im Grunde genommen muss man dankbar sein für solche Postings, wie das Ihre. Das gibt uns Gelegenheit, eingeschränktes Denken am lebendigen Beispiel blosszulegen. Ich hoffe, dass alle Poster sich nicht zu Beschimpfungen verleiten lassen.

    “dass die prophezeite Klimaerwärmung seit zehn bis 15 Jahren ausgeblieben und es zu einem Stillstand der globalen Temperaturen gekommen ist.” Woher wissen die Briten das?

    Tritium hat Ihnen schon die Datenquellen dazu genannt, und ich möchte dort anschliessen. AGW-Überzeugte halten gerne dagegen, diese 15 Jahre seien „nicht signifikant“. Doch auch, wer sich darauf zurückzieht, muss eingestehen, dass die AGW-Erwärmungsthese durch die reale Temperaturentwicklung der letzten 15 Jahre nicht gestützt wird. Wäre die Temperatur in dieser Zeit deutlich genug gestiegen, dann wäre dieser Anstieg sehr wohl signifikant gewesen. Intern sieht man dies auch in der AGW-Forschung zunehmend als ein Problem an. Schauen Sie sich diese Grafik an. Zwar ist es richtig, daß über längere Zeitskalen eine Erwärmung konstatiert werden kann, aber damit ist das Problem der jüngsten Entwicklung nicht vom Tisch zu wischen..

    Wenn Sie schreiben

    Ich halte diese Aussage für sehr gewagt, da der Klimawandel schon jetzt (zumindest erscheint uns das als sicher) erhebliche ökonomische Kosten mit sich bringt.

    dann demonstrieren Sie damit einen klassischen Irrweg im Denken der AGW-Überzeugten. Ja, es gibt erhebliche ökonomische Kosten. Wie kommen Sie aber bloss auf die Vorstellung, es gäbe einen ursächlichen Zusammenhang mit dem Klimawandel? So etwas könnte nur das Ergebnis naturwissenschaftlicher Untersuchungen sein, aber doch nicht die Grundlage! Über langfristig quasizyklische Veränderungen, regional bedingte Veränderungen usw. wird ein politisch-ideologischer Brei gekippt, der alles scheinbar auf die Ursache des Klimawandels zurückzuführt.. Wissenschafltiche Untersuchungen werden von vornherein unter einen Blickwinkel gezwungen, der dem Ergebnis die Subtanz nimmt. Statt wissenschaftlich sauber Ockhams Messer anzuwenden, wird das untersuchte Objekt (z.B. Grössenveränderungen von Tieren) in ein extern vorgegebenes Erklärungskorsett hineingezwungen, das da „Klimawandel“ heisst. Ein Klimawandel, der ebenfalls als wissenschaftlich erhärtet menschengemacht imaginiert wird, obwohl es bis zum heutigen Tag dafür nicht den geringsten Beweis gibt.

  9. @Jonas Schmidt
    Sie schreiben weiter:

    Zum Thema Erdgas: Dieses muss mithilfe des Frackings gewonnen werden , was zumindest in Deutschland in den Medien ziemlich präsent ist, da Gefährdungen für das Grundwasser nicht auszuschließen sind. Den Amis ist so etwas glaube ich recht egal.

    Einigen wir uns erst einmal auf eine über jeden Zweifel erhabene Grundlage. Es gibt nichts auf dieser Welt, wo ein Risiko 100-prozentig auszuschliessen wäre. Eine 100-Prozent-Sicherheit gibt es nicht. Alles was wir tun, hat ein Risiko. Wer das will, sollte sich zuhaus im Keller einschliessen. Um mit Risiken umzugehen, ist also immer ein Risikoabwägung notwendig.

    Jetzt zur Ihrer Grundwasser-Gefährdung. „Gefährdung für das Grundwasser nicht auszuschliessen“ ist leider wirklichkeitsfernes Totschlagargument, was zur Agitationszwecken natürlich immer funktioniert. Selbst wenn es rein statistisch in 10 Milliarden Jahren nur zu einer Verunreinigung von 1 Liter Wasser reichen würde, „funktioniert“ dieses Totschlagargument immer noch. Aus diesem -- pardon -- idiotischen Blickwinkel gibt es nichts, was das Grundwasser nicht „gefährdet“. Nicht einmal ein Pups. Will man irgendeine Technik angreifen, dann muss man schon seriöserweise mit einer Risikoeinschätzung kommen, und zwar ein begründetes Risiko in Waagschale werfen, dass eine tolerable Grenze überschreitet — wobei diese tolerable Grenze nach Vernunftsaspekten, also ohne Einfluss von Angsthysterie oder Dogmatismus zu setzen wäre.

    Fakt ist, dass Fracking grundsätzlich mit Grundwasser überhaupt nicht in Berührung kommt, Fracking findet in davon weit entfernten Tiefen statt. Zu einer Gefährdung könnte es nur durch grobe Fahrlässigkeit oder durch Verkettung unglücklicher Umstände kommen. Das gilt aber für jede Technik und so könnte man jede Technik verbieten (womit wir wieder beim Einschliessen im Keller angelangt sind).

    Ihr Argument ist also vollkommen zahnlos, Herr Schmidt.

  10. @Jonas Schmidt

    Zum Thema “Tabu in Deutschland”: In der Wirtschaft gibt es genug Gruppen, die Interesse an Klimaskepsis haben (z.B. Öl- und Kohleindustrie) und nicht gerade unerheblichen Einfluss auf die Politik ausüben. Von Tabu kann definitiv nicht die Rede sein.

    Sie stellen die Fakten auf den Kopf, werter Freund.

    In Deutschland gibt es weit mehr Gruppen, die Interesse an Klimahysterie haben, bis tief hinein in die Politik. Die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien sind praktisch in der Hand der Klimahysteriker. Der ökologisch-industriellen Komplex verfügt mittlerweile über so grosse Finanzmittel, dass die „Skeptiker“ davon nur träumen können. Wer Sekptiker ist kann nur als Idealist oder als finanziell abgesicherter Pensionär überleben.

  11. OT
    verschiedenste grammatikalische Fehler meiner Postings sind der Zeitnot geschuldet. Auch ich habe nicht beliebig viel Zeit und die Endkontrolle bleibt hier und da auf der Strecke. Nervt mich selber. Ich bitte das zu entschuldigen.
    (Das geht schon in Ordnung denke ich, sonst http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online, hilft manchmal 😉 KR )

  12. Der aus meiner Sicht entscheidende Punkt bei den Ausführungen von Benny Peiser ist die Frage, inwieweit die gegenwärtige Klimapolitik tatsächlich zu Klimaschutz (sprich: Reduzierung der Emissionen) führt.

    Und da ist nun für alle offensichtlich: Tut sie nicht.

    An Ihrer Stelle, Herr Schmidt, würde ich mich fragen, warum das eigentlich so ist. Und wie man dem abhelfen könnte, wenn man denn, wie Sie offensichtlich, den Klimaschutz für so wichtig hält.

    Wäre mal interessant, ob Ihre Schlußfolgerungen aus diesen beiden Leitfragen sich von denen Peisers unterscheiden…

  13. Für unseren Jonas:
    Woraus besteht die Frackingflüssigkeit?

    http://www.europaunkonventionelleserdgas.de/home/der-prozess/woraus-besteht-das-frac-wasser?gclid=CN3wv538-LACFQrN3wodIX0k9g
    und deswegen lügt das GEZ- Fernsehen:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/intendanten-gehaelter-was-die-chefs-von-ard-und-zdf-verdienen/4652560.html
    DasGeld rekrutiert sich aus den der deutschen Zipgelmütze mit Gewalt abgepressten Zwangsgebühren und wird den Herrschaften von „politikern“ zugeteilt.
    Wes Brot ich fress……

  14. Korrektur: Zipgelmütze= Zipfelmütze
    Sch.. Hektik…….

  15. Noch eines, Herr Schmidt:

    Zum Thema Erdgas: Dieses muss mithilfe des Frackings gewonnen werden , was zumindest in Deutschland in den Medien ziemlich präsent ist, da Gefährdungen für das Grundwasser nicht auszuschließen sind. Den Amis ist so etwas glaube ich recht egal.

    Den Amis ist das überhaupt nicht egal. Die sind in Sachen Umweltschutz einfach auch deswegen viel weiter als wir, weil sie die Dinge nicht so verbohrt ideologisch, sondern immer äußerst pragmatisch angehen. In den USA ist „GreenTech“ -- oder besser „BlueTec“ (was auf das Merkmal Effizienz besonders abhebt) -- nicht als notwendige Substitution, sondern als zusätzliche Möglichkeit angesehen. Was ein vie klarer marktwirtschaftliches Konzept ist, als hier.

    Grundwassergefährdungen bei Fracking werden in 2-3 Jahren tatsächlich zu 100% auszuschließen sein. Wenn dann nämlich in der Frac-Flüssigkeit nur noch Additive verwendet werden, die nicht mehr als wassergefährdend eingestuft werden. Entwickelt werden diese Stoffe (natürlich) in den USA. Viel früher als in zwei bis drei Jahren kann es in Europa mit der umfassenden Förderung auch gar nicht losgehen. Denn bis dahin ist erst einmal viel mehr Exploration erforderlich. Die Genehmigungen dazu sind bereits -- oder werden noch -- erteilt.

  16. Viel früher als in zwei bis drei Jahren kann es in Europa mit der umfassenden Förderung auch gar nicht losgehen.

    Das scheint sogar zu optimistisch zu sein. Ich hatte heute meinen Augenöffner-Tag (News international durchsehen, statt deutscher Märchenstunde) und da stiess ich auch auf das:

    Global Gas Push Stalls

    …Companies that are investing in global shale are trying to damp down enthusiasm. Asked this summer about his expectation for shale gas development in Europe, Chevron’s Vice Chairman George Kirkland said „You are really talking next decade before you get significant volumes.“…

    Also eher 10 Jahre.
    Ist ünbrigens auch sonst ein interessanter Artikel.

  17. die konventionellen Kraftwerke werden nicht nur NICHT abgeschaltet, sondern es gibt sogar grosse Neubaupläne, weil ohne Kohle und Gas ja nichts geht.

    wenn es denn nur so wäre trtium.
    für das abschalten konventioneller kraftwerke (eeg- bzw. energiewendebedingt) gibt es schon einige beispiele.
    nicht umsonst wird ja vom gesetzgeber an ein abschaltverbot gedacht (bzw. abschaltung aus ökonomischen gründen nur mit 12monaten vorwarnzeit, damit der die netzagentur dies bei bedarf verbieten darf).

    auch liegen meines wissens zu ziemlich alle neubaupläne auf eis. es werden nur noch anlagen fertig gebaut, welche im bau sind (bzw. wo die anlagenkomponenten schon bestellt sind).

  18. achgut.com (Kulke):

    Europa soll am Klimawandel schuld sein. Geht’s noch?

  19. achgut.com (Broder):

    Das Vermächtnis

    Guter und schlechter Ruf haben einiges gemeinsam. Sie sind nachhaltig. Wobei es ebenso lange dauern kann, den schlechten Ruf los zu werden wie den guten zu ruinieren. Damit lässt sich auch erklären, warum Deutschland immer noch als ein High-Tech-Land gilt, das von fähigen Technikern gemanagt wird.

    Inzwischen wissen wir, es ist ein Vorurteil, das von den Vorgängen rund um den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof und den Berliner Flughafen widerlegt wird. Aber das ist nicht alles. Auch mit er von der Kanzlerin auf den Weg gebrachten „Energiewende“ tut sich das Land schwer. Wie ein Wanderer, der in leichter Freizeitkleidung den Mont Blanc besteigt, nicht ahnend, dass es oben stürmt und schneit. …..

  20. #9 c-o

    „….Wer das will, sollte sich zuhaus im Keller einschliessen“
    Nee,nee c-o nützt auch nichts, da gibt es doch das böööse Radon!

    mfg
    Gerd Stender

  21. #19 In demselben Text von Broder (der insgesamt natürlich recht hat) findet sich auch wieder das folgende weitverbreitete Mißverständnis:

    Zugleich gingen im vergangenen Jahr über 400 Gigawattstunden verloren, sie lösten sich einfach in Luft auf, weil der Strom wegen fehlender Netze nicht „eingespeist“ werden konnte. Die Kosten für den zwar erzeugten aber nicht genutzten Strom werden ebenfalls den Verbrauchern in Rechnung gestellt. Das ist so, als müsste man in einem Restaurant für ein Essen bezahlen, das in der Küche vergammelt ist.

    Man kann keinen Strom erzeugen, der nicht eingespeist wird (außer durch Kurzschließen des Generators, was diesem nicht gut täte und ohnehin eine rein solipsistische Übung des Windmüllers wäre). Der nicht genutzte Strom wurde also nicht nur nicht eingespeist, sondern nicht einmal erzeugt, aber trotzdem vergütet.

    Im Restaurant wäre das so, als ob die Gäste für ein Essen bezahlen müßten, das sie nicht bestellt haben und das auch nicht gekocht wurde, das aber hätte gekocht werden können und nur deshalb nicht gekocht wurde, weil man es aus Kellnermangel nicht hätte servieren können.

  22. Ich denke das Shale-Exploration in Europa, zumindest in GB, früher als in 10 Jahren Realität werden wird.

    The Chancellor today confirmed the UK will give chase to a US-style shale gas boom …

  23. @Flumi

    Im Restaurant wäre das so, als ob die Gäste für ein Essen bezahlen müßten, das sie nicht bestellt haben und das auch nicht gekocht wurde, das aber hätte gekocht werden können und nur deshalb nicht gekocht wurde, weil man es aus Kellnermangel nicht hätte servieren können.

    …. und außer dem nicht bestellten, nicht gekochten und nicht gegessenen Essen auch noch die Pacht für die Gaststätte mitbezahlen müssten.

  24. @ Gerd Stender:
    Radon ist doch ‚Bio“! 😉

  25. In der ehemaligen Sowjetrepublik Litauen ist das wegen mangelnder Kraftwerkskapazität und Infrastruktur normal und die Menschen helfen sich mit Notstromaggregaten über die Stromsperren.
    Jetzt wird´s wohl langsam ernst in Deutschland, die ENBW will Verbraucher in einem rollierendem System Abschalten.

    „Wir haben in diesem Winter schon eine angespannte Situation, aber das System läuft immer weiter in die Destabilisierung“, warnt Markus Fürst, Leiter Systemführung bei Transnet-BW. Aus diesem Grund seien Maßnahmen wie etwa das Abschalten des Stroms für alle Verbraucher im rollierenden System nötig.

    Herzlichen Glückwunsch, wie schrieb Broder?

    … Damit lässt sich auch erklären, warum Deutschland immer noch als ein High-Tech-Land gilt, das von fähigen Technikern gemanagt wird.

    Inzwischen wissen wir, es ist ein Vorurteil …

    Grün wirkt.

  26. Willkommen in der DDR 2.0.

    Stromengpässe könnten in Zukunft gelegentlich auch zu Stromabschaltungen für alle Verbraucher führen. Jeweils eineinhalb Stunden wären dann jeweils genau definierte Regionen komplett vom Strom abgehängt. Danach gäbe es wieder 13,5 Stunden Strom, bevor eine abermalige Abschaltung vorgenommen würde, sagte Martin Konermann, Vorstandsmitglied der ENBW Regional AG während eines Journalisten-Workshops in Wendlingen.

    Pläne für Stromabschaltungen

    ***

    Kleine Satire:
    Vereint im Kampf gegen den Klassenfeind „Klimawandel“ haben sich für ein Wochenend-Subbotnik wieder zehntausende von Bürgern in heldenhaftem Mut zu freiwilligem Strom-Verzicht verpflichtet. Und auch unbeugsame Veteranen verzichten zunehmend in selbstloser Weise -- ungeachtet der Witterung -- vollständig auf Strom und Wärme, um dem tückischen Klassenfeind bis zum letzten Atemzug Widerstand zu leisten. Sie alle leisten damit ihren wertvollen Beitrag, den Genossen in der NIE-Produktion immer längere Stromversorgungszeiten zu ermöglichen. Windrad um Windrad, Solarpark um Solarpark entsteht in unermüdlicher Ausdauer, und wird uns zum Sieg führen gegen die US-amerikanischen Söldner des faulenden Öl- und Kohle-Kapitalismus mit ihren stinkenden SUVs. Denn Sonne und Wind schicken uns keine Rechnung.

    C-O, der mit dem Zwieback 😉

  27. @C-O #26

    Pläne für Stromabschaltungen

    …..apropos „Plan

    Tim ….. der mit dem Struppi 😉

  28. #26. C-O

    Sie alle leisten damit ihren wertvollen Beitrag, den Genossen in der NIE-Produktion immer längere Stromversorgungszeiten zu ermöglichen. Windrad um Windrad, Solarpark um Solarpark entsteht in unermüdlicher Ausdauer, und wird uns zum Sieg führen gegen die US-amerikanischen Söldner des faulenden Öl- und Kohle-Kapitalismus mit ihren stinkenden SUVs. Denn Sonne und Wind schicken uns keine Rechnung.

    Jawoll, Genosse C-O 😉 Du hast hier in beeindruckender Weise den Kern vom Pudel getroffen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. 😉

    karl.s

  29. achgut.com (Gillner):

    Deutschland übt sich in der Kunst der Improvisation

    ….Hätte man einen Wunschtermin für einen Stromausfall frei, würde man vielleicht den Zeitpunkt der Neujahrsansprache der Kanzlerin wählen. Man kann sich eh ausmalen, was sie sagen wird: Dass das vergangene Jahr schwierig gewesen sei, aber einige Hoffnung bestehe, dass das nächste noch schwieriger werde. Dass wir, wenn wir den Euro nicht hätten, inzwischen schon im Krieg mit Frankreich, Italien, Spanien und den anderen Staaten der Eurozone stünden, nicht aber mit den übrigen EU-Staaten. Dass Solidarität mit den europäischen Nachbarn das erste Gebot der Stunde sei und eine europäische Solidaritätsabgabe das zweite. Dass die Energiewende, wie alles, was die Kanzlerin anfasst, ein Erfolg und sogar ein Exportschlager werde. ….

    …..und vor allem eines ist: „ALTERNATIVLOS” !!! …….. Chapeau!

  30. #29 Aus demselben Text:

    Der Energieversorger EnBW plant die stundenweise Abschaltung ganzer Regionen in Süddeutschland vom Stromnetz, falls es im Zuge der Energiewende zu Stromengpässen kommen sollte. EnBW ist fast komplett in öffentlicher Hand und gehört je etwa zur Hälfte dem Land-Baden-Württemberg und verschiedenen kommunalen Verbänden. Das Unternehmen ist also frei von jedem Verdacht, ein Bedrohungsszenario aufbauen zu wollen, um zur Atomkraft zurückkehren zu können, wie es grüne Verschwörungstheoretiker häufig vermuten. Vielmehr hat EnBW inzwischen die kluge Erkenntnis des Landesvaters Kretschmann verinnerlicht, dass die Sonne keine Rechnung schickt und setzt ganz auf den Umbau zum „Ökoversorger“. Die Kunden der EnBW sehen schon in erwartungsvoller Freude dem Tag entgegen, an dem auch die EnBW keine Rechnung mehr schickt. Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein.

  31. #29 Und auch hier wieder so ein irreführender Euphemismus:

    EnBW und RWE arbeiten außerdem an einem Comeback von elektrischen Speicherheizungen als Zwischenspeicher für den unstet produzierten Ökostrom. Bis soeben galten sie noch als Stromfresser.

    Strom kann man nicht „zwischenspeichern“, jedenfalls nicht so. Wenn elektrische Energie in Wärme umgewandelt ist, dann hat man nur noch das: Wärme, also thermische, sprich minderwertige Energie. Das ist die Art von Energie, die in Kraftwerken (außer bei Heizkraftwerken, KWK) mittels Kühltürmen oder Wasserkühlung als Abfall entsorgt wird.
    Als „Zwischenspeicher“ macht das nur Sinn, wenn man generell elektrisch heizt (wie z.B. in Frankreich).

  32. @Flumi #31

    Wenn elektrische Energie in Wärme umgewandelt ist, dann hat man nur noch das: Wärme, also thermische, sprich minderwertige Energie.

    ….hi hi, vielleicht kann man ja mit dieser Wärme Dampfmaschinen betreiben, die mit Generatoren gekoppelt sind, mit denen dann Gebläse angetrieben werden, die bei Windstille Windkraftanlagen antreiben….und schwupps…. hat man wieder grünen Strom! ….. wär’ doch genial ….. oder?

  33. Gibt’s schon, Tim: ‚Power to Gas‘ ist doch nichts anderes!

  34. #33

    ‘Power to Gas’ ist doch nichts anderes!

    „Power to Gas“ ist noch eine Stufe besser: da wird der Strom erst noch umständlich in Gas umgewandelt und dieses verbrannt, um die Wärme zu erzeugen.

  35. Sorry, dass der Artikel in Polnisch ist, aber lasst Euch ihn via google übersetzen.
    http://energetyka.wnp.pl/unijna-polityka-klimatyczna-szybko-sie-zmieni,185374_1_0_0.html

    Im dłużej obecna polityka energetyczna UE będzie prowadzona, tym dłużej będzie unijna gospodarka poddawana niewspółmiernym obciążeniom. Przewiduję, że do roku 2020 na pewno ta polityka się zmieni. Zmierzamy w kierunku powrotu do rzeczywistości, czyli do węgla oraz -- w możliwym do realizacji zakresie -- do gazu -- mówi prof. Władysław Mielczarski z Politechniki Łódzkiej.

    Je länger wird die EU Klimapolitik, wie derzeit, geführt, desto länger werden die Kosten von Mitbürger mitgetragen. Es folgt dabei eine Umverteilung der Belastungen. Ich sage voraus, dass es bei der EU-Klimapolityk bis 2020 noch eine Wende geben wird -- wir streben nach der Realität und wir werden zu Kohle und Gas als Energieträger zurückkehren -- sagte Prof. Wladyslaw Mielczarski von Technischer Universität Lodz.
    Mfg

  36. Casper 7. Dezember 2012 22:36
    Sorry, dass der Artikel in Polnisch ist, aber lasst Euch ihn via google übersetzen.
    http://energetyka.wnp.pl/unijna-polityka-klimatyczna-szybko-sie-zmieni,185374_1_0_0.html

    @Casper 7.
    Der Blick in Richtung Nachbarland Polen ist angesichts des dort herschenden Realismus sehr erfrischend und bestätigt die hier relegiös um sich greifende energiepolitische Umnachtung. Die Google-Übersetzung reicht völlig aus den Kern der Aussagen zu verstehen. Danke für den Link.

  37. Interessant was so auf der Alternativer Energiekonferenz, der FDP-Fraktion, in Dresden debattiert wurde.

    „Ich würde meine Studenten nach Hause schicken und ihnen empfehlen, noch mal über die Wahl ihres Studienganges nachzudenken, wenn sie mir ein solch undurchdachtes Experiment wie die Energiewende als Konzept anbieten würden“, das sagt Prof. Dr. Antonio Hurtado, Direktor des Institutes für Energietechnik der TU Dresden.


    Interessant auch was Daniel Wetzel, Journalist und Energieexperte der WELT-Zeitungsgruppe, über die Zukunftsfähigkeit des EEG und wie es auch in Hintergrundkreisen in Berlin, sowohl von Experten als auch Verbänden, gesehen wird, sagt.

  38. @Karlchen

    „Früher hatte ich Angst im Dunkeln. Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe, habe ich Angst vor Licht“

    Ein Spruch der anlässlich dieser Verantstaltng auf eines der Fotos zu sehen war.
    Ein Spruch, der die brutalen Tatsachen der völlig aussser Rand und Band geratenen „Energiewende“ wohl am deutlichsten hervorhebt. Und wer zahlt es……die kleine Bürger.
    (Da mir ja der Kommentar entschwunden ist, hier also nochmal)

    „Die Reichsten profitieren am meisten von PV-Förderung“

    Nach einer gestern vorgelegten Berechnung des arbeitgebernahen IW im Auftrag des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie sowie des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung erwirtschafteten Haushalte mit Photovoltaik-Dachanlagen im vergangenen Jahr 1 Mrd. € Überschuss. Davon ging über die Hälfte an die 10 % einkommensstärksten Haushalte. 85 % der Überschüsse stammten aus der EEG-Umlage, der Rest waren Vermarktungserlöse an der Börse Epex Spot.

    Auf der Finanzierungsseite werde das EEG 2013 die 10 % einkommensschwächsten Haushalte mit gut 1,3 % ihres Einkommens belasten, so das IW Köln. Beim einkunftsstärksten Zehntel dagegen seien es nur 0,2 %. Dies liege daran, dass der Stromverbrauch mit steigendem Einkommen kaum steige. Das IW sprach von einer „sozialen Schieflage“…………………………..

    Nun spart der kleine Bürger schon Strom ein, wo es nur geht……..und trotzdem blutet er finanziell dafür, das andere sich mit staatlich 20 Jahre garantierter Rendite die Bäuche vollschlagen.
    Warum die Regierung nix gegen diesen Wahn unternimmt?

    Na weil dat nächstes Jahr mal logger 3,4 Milliarden Euro mehr an Mehrwertsteuer ins Staatssäckel spült, die Griechen werden es uns danken.

    Schade, das die Sachsen-FDP so wenig Einfluss auf die Bundespartei hat, dann würde die auch nich so im Quotenkeller rumlungern.
    H.E.

  39. Als der spanische Umweltminister die Förderung für Solar strich sagte er, er sieht nicht ein, spanisches Steuergeld reichen deutschen Zahnärzten zukommen zu lassen.

    Er sollte sich aber zuerst fragen, welchen Sinn Umweltminister machen.
    Warum sollen sich Juristen,Soziologen mit Umwelt auskennen?
    Warum hat die Welt ab 1970 plötzlich diese Umweltbürokraten erschaffen?
    Warum hat das für Deutschland Genscher und Menke-Glückert in die Wege geleitet?
    Genscher ist heute noch stolz auf diese Bürokratie, die letztlich nur ein sozialistisches Politbüro darstellt, das in alle gesellschaftlichen Beriche hinein dirigieren kann und der Ausplünderung dient.

    Es ist lächerlich, wenn z.B. der peruanische Umweltminister (auch ein Jurist) erklärt, er wolle das Walsterben klären.

  40. comedy?
    der peruanische Umweltminister kümmert sich um Walsterben…
    deutsche Umweltminister kümmerten sich rührend um Waldsterben und erklärten es auch für beendet 😉

  41. Heinz,

    Warum die Regierung nix gegen diesen Wahn unternimmt?

    weil sie es erfanden 😉

  42. @ Heinz Eng #38

    Schade, das die Sachsen-FDP so wenig Einfluss auf die Bundespartei hat, dann würde die auch nich so im Quotenkeller rumlungern.

    Die Idee der Freiheit des Individuums ist in Deutschland nicht sehr populär, man hängt da lieber an den Lippen von „starken“ Männern und Frauen, welche Ihnen Dinge/Freuden verbieten oder als Bonus für devotes Verhalten lassen oder genehmigen.
    Es sieht so aus als wolle der Deutsche geführt werden.

  43. @Karlchen

    Freiheit ist deshalb gefährlich, weil das Individuum eventuell nicht das macht, was man ihm befohlen hat.
    Dummerweise ist aber die Anzahl der „nützlichen Idioten“ in Deutschland um ein vielfaches Höher als in anderen Nationen……..keine Ahnung warum (im Prinzip will ick dat auch nicht mehr wissen).

    Von der Wiege bis zur Bahre……war das Leben in der DDR vorgezeichnet, die Partei hat gedacht und wir eben ausgeführt und solange wir net aufgemuckt haben, sind se uns ansonsten kaum auf den Sack gegangen.
    Tja…..nun aber spielt sich absolut Jeder als Nanny des Anderen auf……tue dies nicht, mach das nicht……Du schadest Dir/Andere/dem Klima/der Umwelt………..und auch jetzt gibbet genügend, die sich freiwillig in die Einsicht der Notwendigkeit schubsen lassen.
    Na ok, kleine Widerstandsnester gibt es zwar noch aber die werden nix bewegen……weil sich der Michel ungern bewegen lässt.
    Du hast das einzig richtige gemacht……….Du bist geflüchtet.
    MfG
    H.E.

Schreibe einen Kommentar