Abenteuer Antarktis: Prof. Miller zur Abkühlung in der Antarktis

3. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Daten, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Am 2. Dezember hat der NDR in der Sendung „Die Reportage“ einen interessanten Beitrag über die Antarktisstation Neumayer III ausgestrahlt. Begleitet wurde der Klimawissenschaftler Prof. Heinrich Miller bei seiner Tätigkeit auf Neumayer III. Miller ist der stellvertretende Direktor des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven und seit Jahrzehnten als Polarforscher in der Arktis und Antarktis tätig. Kaum ein anderer Klimawissenschaftler kennt die Polarregionen so gut und so lange wie Miller.

Befragt zum Klimawandel in der Antarktis teilt Miller dieses mit:

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

15 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. @ Michael Müller

    Betreiben Sie wieder Cherrypicking?

    Herr Miller sagt ganz klar, dass sich „die Erde global erwärmen wird“, dass es aber „regional“ und „hier am Ort“ Unterschiede geben kann.

    Unter Klimaforschern ist es doch völlig unbestritten, dass die Antarktis erst verzögert auf den Klimawandel reagieren wird. Ursache ist v.a. die Tatasache, dass die Antarktis großflächig vom Südpolarmeer umgeben ist, welches den Anstieg der Lufttemperaturen eine Zeit lang abpuffert.

    Man muss aber auch zwischen Ost- und Westantarktis unterscheiden. Die Entwicklungen laufen dort unterschiedlich ab. Und Ihre Aussage, die Antarktis kühle sich ab, ist so auch nicht richtig, Herr Krüger. Diese „Abkühlung“ ist nämlich nicht signifikant!

    Das ist doch alles hinlänglich bekannt, Herr Krüger.

    Diese Ihre selektiven Aussagen sind vergleichbar mit Ihrem Artikel bei Klimanews. Dort berichten Sie im November über hauchdünne Eisbildung auf Bremener Wassergräben… Zur gleichen Zeit erleben wir einen Rekordnovember, was die Temperaturen in Deutschland angeht. Bei dieser Ihren leider selektiven Wahrnehmung verlieren Sie den Blick für die Gesamtsituation.

  2. Müller, Krüger -- ja wenn man den Blick für die Gesamtsituation behält kommt es auf die paar Buchstaben wirklich nicht an.
    Rekordnovember echt schöner superlativ. Nur was kommt danach der Superrekord, vielleicht Mega? Wie warm war es denn im Rekordnovember?
    Nur damit ich weiss warum ich die letzten zwei Wochen so gefroren habe.

  3. @ Thorsten Seifert

    Betreiben Sie wieder Cherrypicking?

    Was soll diese dämliche Frage? Haben Sie irgendwo in dem Artikel gehört oder gelesen, was Ihre Unverschämtheit gerechtfertigt.
    Herr Krüger hat wertfrei das Video eingestellt, aber Ihnen geht mal wieder die Phantasie durch

    Herr Miller sagt ganz klar, dass sich “die Erde global erwärmen wird”, dass es aber “regional” und “hier am Ort” Unterschiede geben kann.

    Tja, wenn es regionale Unterschiede geben wird, dann ist es halt doch nicht so global wie Sie immer wieder gerne behaupten. Es passiert halt genau das, was hie niemand abstreiten und was seit Jahrtausenden immer wieder passiert mit und ohne Mensch.

    Unter Klimaforschern ist es doch völlig unbestritten, dass die Antarktis erst verzögert auf den Klimawandel reagieren wird.

    Ach ja? Völlig unbestritten? Haben Sie dafür auch die entsprechenden Belege?

    welches den Anstieg der Lufttemperaturen eine Zeit lang abpuffert.

    Wie und wo entsteht denn diese Ihre abgepufferte Lufttemperatur?

    Und Ihre Aussage, die Antarktis kühle sich ab, ist so auch nicht richtig, Herr Krüger. Diese “Abkühlung” ist nämlich nicht signifikant!

    Ihre Verlogenheit kennt mal wieder keine Grenzen. Wo hat Herr Krüger denn die von Ihnen behauptete Aussage gemacht?

    Diese Ihre selektiven Aussagen ….

    siehe oben.

  4. Hallo Moosgeist,

    ich bin mir da gar nicht so sicher, ob T. Seifert so verlogen ist. Seine Aussage vom „Rekordnovember, was die Temperaturen in Deutschland angeht“ zum diesjährigen November lässt mich eher zur Einschätzung „völlige Unwissenheit“ tendieren.

    MfG

  5. @Thorsten

    Bei dieser Ihren leider selektiven Wahrnehmung verlieren Sie den Blick für die Gesamtsituation.

    Quatsch.
    Offensichtlich gibt es keine Gesamtsituation- Es gibt sie nur insofern, als daß, trotz Sonnenflecken die Aktivität der Sonne gering ist und die fehlende UV Strahlung ein Erwärmen der obersten Schichten verhindert und somit die Jetstreams weniger ausgeprägt sind und z.B. weniger mäandern. Dadurch kommt es zu weniger Wanderungen der Hoch& Tiefdruckgebiete, also zu stationären Wetterlagen. Folge aus die Erwärmung in Russland, folge wohl auch jetzt die Erhaltung der momentanen stabilen Wetterlage.
    Mal schauen, ob Du damit was anfangen kannst.

  6. @Thorsten

    Würden Sie bitte aufhören mich hier zu stalken?

  7. Apropos ‚gesamt‘ und ‚global‘

    Mir stößt da immer eine Konsequent der Stefan-Bolzmann-Gleichung auf:
    Die Abstrahlungs-Energie wächst mit der 4. Potenz der Temperatur.
    Das bedeutet, dass ein Planet insgesamt (‚global‘) um so wärmer wird, je gleichmässiger seine Oberflächentemperatur ist*
    Um das zu verdeutlichen:
    Nehmen wir an, es würde Energie im Wert von 2°C von den Tropen zur Arktis transportiert: Die Tropen würden um 2 ° abkühlen und die Arktis um 2 ° wärmer werden, die Globaltemperatur sollte unverändert bleiben, glaubt man auf den ersten Blick -- Das ist aber nicht der Fall!
    Tatsächlich würde sich die Globaltemperatur deutlich erhöhen, ganz ohne Klimagase, ganz ohne Änderung der Sonneneinstrahlung, nur aufgrund der Konsequenzen aus der Stefan-Bolzmann-Gleichung

    Es ist dehalb von essentieller Bedeutung, dass man bei der Einschätzung der ‚globalen‘ Erwärmung die Verteilung dieser Erwärmung auf die einzelnen Klimazonen im Blick behält. Wird es vor allem da wärmer, wo es relativ kalt ist, dann ist bei der ‚Globaltemperatur‘ eine Stefan-Bolzmann-Erwärmung mit im Spiel, die rein gar nichts mit CO2 und Klimagasen zu tun hat, sondern einzig und allein auf einem wirkungsvolleren Energietransport von den warmen zu den kalten Zonen beruht. Transportmechanismen sind genug da: Meeresströmungen, Luftströmungen sind -- siehe Mond! -- äusserst wirkungsvolle Medien. Änderungen ihrer Wirksamkeit haben direkte Auswirkungen auf die Globaltemperatur.

    * Um zu erklären, warum der Mond ‚global‘ bedeutend kälter als die Erde ist, werden gewöhnlich immer nur die Isolierwirkung der Atmosphäre und die ‚Klimagase‘ heran gezogen.
    Ein ganz wesentlicher Faktor sind jedoch die enormen Temperaturgegensätze auf dem Mond, der am Tag bis zu 140°C heiss werden kann, während die Nachtseite auf -170°C abkühlt. Das bewirkt insgesamt eine enorme Steigerung der IR-Abstrahlung.
    Wäre der Mond aus einem ideal wärmeleitfähigem Material und hätte deshalb überall die gleiche Oberflächentemperatur, wäre er schon allein deshalb, ganz ohne Atmosphäre ‚global‘ bedeutend wärmer!

  8. #5. Krishna Gans

    Mal schauen, ob Du damit was anfangen kannst.

    Hallo Herr Gans,

    kann er nicht, da kommt kein CO2, respektive kein anthropogener Anteil vor, was in der AGW Gedankenwelt aber zwingend notwendig ist. 😉

    gruß
    karl.seegert

  9. #7. Tritium

    Es ist dehalb von essentieller Bedeutung, dass man bei der Einschätzung der ‘globalen’ Erwärmung die Verteilung dieser Erwärmung auf die einzelnen Klimazonen im Blick behält. Wird es vor allem da wärmer, wo es relativ kalt ist, dann ist bei der ‘Globaltemperatur’ eine Stefan-Bolzmann-Erwärmung mit im Spiel, die rein gar nichts mit CO2 und Klimagasen zu tun hat, sondern einzig und allein auf einem wirkungsvolleren Energietransport von den warmen zu den kalten Zonen beruht. Transportmechanismen sind genug da: Meeresströmungen, Luftströmungen sind – siehe Mond! – äusserst wirkungsvolle Medien. Änderungen ihrer Wirksamkeit haben direkte Auswirkungen auf die Globaltemperatur.

    Hallo Tritium,

    und dass ist genau, was wir gegenwärtig beobachten, nämlich die Erwärmung insbesondere in den Arktischen Gefilden. Seit der Umstellung der AMO etwa 1995 in ihren positiven Modus, siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantische_Multidekaden-Oszillation, hat sich die Temperatur aufgrund der geänderten Strömungsverhältnisse erhöht. Meines Erachtens trägt dass auch zu den gegenwärtigen Eisverhältnissen mit bei.

    gruß
    karl.seegert

  10. nicht vergessen: Don’t feed the Trolls

  11. @Tritium #7

    Es ist dehalb von essentieller Bedeutung, dass man bei der Einschätzung der ‘globalen’ Erwärmung die Verteilung dieser Erwärmung auf die einzelnen Klimazonen im Blick behält.

    Richtig. Vor allem wenn man aufgrund einer Temperaturerhöhung innerhalb eines kurzen Zeitraumes, wie von 1980 bis 2000 auf anthropogene Effekte schließt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  12. @Günter Heß
    …. und das man den Urban Heat Effekt nicht unterschlägt — bzw. missbraucht, um nicht vorhandenen globalen Temperaturanstieg glauben zu machen.

  13. „Globale Erwärmung durch CO2 ? Das ist der größte Betrug in der Geschichte der Menschheit!“
    (John Coleman, Gründer des in den USA sehr populären „Weather Channel“)

    „Die globale Erderwärmung ist ein Mythos, und ich denke, dass jeder vernünftige Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es ist nicht in Ordnung, sich auf das UN-Gremium IPCC zu berufen. Das IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium; es ist eine politische Institution mit grünem Charakter.“
    (Vaclav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik)

    „Der Global-Warming-Alarm kommt im Gewand der Wissenschaft daher, aber es handelt sich dabei nicht um Wissenschaft. Es ist Propaganda.”
    (Prof. Paul Reiter, Pasteur Institute Paris)

    „Wir können nicht behaupten, dass das CO2 das Klima bestimmt, denn das hat es in der Vergangenheit nachweislich zu keiner Zeit getan. Die Eiskernbohrungen zeigen eindeutig: Erst ändert sich die Temperatur, die CO2-Konzentration folgt im Abstand von etwa 600 bis 800 Jahren nach. Das IPCC vertauscht demzufolge Ursache und Wirkung.“
    (Prof. Ian Clark, Geologe Universität Ottawa)

    „Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Temperaturentwicklung im 20.Jahrhundert in einem direkten Zusammenhang mit CO2 stehen könnte.“
    (Prof. Nir Shaviv, Universität Jerusalem)

    „Die Sonne bestimmt das Klima. CO2 ist irrelevant.“
    (Dr. Piers Corbyn, Meteorologe und „englischer Wettergott“)

  14. „Wäre das CO2 für die Klimaerwärmung verantwortlich, so müssten, nach den Klimamodellen, die Temperaturen in der mittleren Troposphäre stärker steigen als die Bodentemperaturen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Man kann also sagen, dass die These der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung durch die Fakten widerlegt ist.“
    (Professor Fred Singer, Universität Virginia)

  15. Die Temperaturentwicklung heutzutage ist doch völlig normal für unsere derzeitige Zwischeneiszeit, in der wir jetzt noch leben. Vor 12000 Jahren etwa endete die letzte Eiszeit und die Temperaturen stiegen beträchtlich an und das Inlandeis schmolz. Und dann gab es Perioden die ein paar Jahrhunderte andauerten. Und da war es etwa mal 2 Grad wärmer als heutzutage und dann wiederum etwa 2 Grad kälter als heutzutage. Im Mittelalter hatten wir eine wärmere Periode. Da schmolzen fast alle Gletscher in den Alpen vollständig ab. Die Wikinger im hohen Norden konnten vom Ackerbau leben und besiedelten Island und Grönland. Allerdings um 1500 etwa kühlte das Klima ab und es kam die kleine Eiszeit. Die Gletscher in den Alpen bildeten sich neu und erreichten die Täler. Hungersnöte brachen aus, wegen des kälteren Klimas. Und dazu kam dann auch noch die Pest. Die Wikinger mußten Grönland aufgeben und auch ihren Ackerbau, weil es im hohen Norden dafür zu kalt wurde und sie vermischten sich dann mit der übrigen nördlichen Bevölkerung. Im Winter war die Ostsee gefroren, sodaß man auf dem Eis nach Schweden gehen konnte. Und viele Europäer wanderten nach Amerika aus. Seit etwa 1850 steigt glücklicherweise die Temperatur wieder an. Das Niveau vom Mittelalter hat sie allerdings noch nicht erreicht. Da fehlen mindestens noch 2 Grad.. Ich finde es gar nicht einmal so schlecht, für Mittel- und Nordeuropa, wenn es jetzt noch einmal für ein paar Jahrhunderte wärmer wird. Die USA wird das wahrscheinlich weniger freuen, denn es kommen da Hurrican Zeiten. Und in ein paar Jahrhunderten sollte dann aber die Zwischeneiszeit langsam enden und dann geht es langsam der nächsten Eiszeit entgegen. Das Eis der Antarktis wird wohl nur wenig schmelzen. Denn auf der Südhalbkugel ist es ganz schön kalt geworden. Auf unseren Breitengraden, aber im Süden, da befindet sich Feuerland. Währen es da 8000 vor Christi noch saftige Savannen mit Wildpferdherden gab und auch Riesenfaultiere, haben wir da heute eine Gletscher- und Tundralandschaft. Von Erwärmung kann da wohl keine Rede sein. Und wenn das Eis in der Antarktis ein wenig schmilzt, dann liegt das wahrscheinlich nicht daran, daß es zu warm geworden ist, sondern zu kalt. Die Temperatur in der Antarktis liegt doch irgendwo bei -55 Grad. Wenn die Luft zu kalt und zu trocken ist, schneit es zu wenig. Da kann die Verdunstung leicht den geringen Schneefall übertreffen. Und das ist der Fall, denn die Antarktis zählt zu den Wüstengebieten. Daß die Antarktis abschmilzt und dann der Meeresspiegel um 80 Meter steigt und dann viele deutsche Städte unter Wasser liegen, sollte weniger zu befürchten sein. Mehr zu befürchten ist aber, daß nach ein paar Jahrhunderten langsam die nächste Eiszeit .kommt. Und schön ist es dann nicht, wenn deutsche Städte wieder unter einem zwei Kilometer dicken Eispanzer liegen und von den Alpen nur die höchten Gipfel aus dem Gletschereis herausragen.

Schreibe einen Kommentar