Advokaten der Angst

16. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Medien, Politik, Profiteure, Wissenschaft

…die angekündigte Fortsetzung zu „Ein Advokat hat Angst„.

Ein wichtiger Aspekt der Klimakatastrophe ist ihr Unterhaltungswert – gemessen am Gruselfaktor. Die Evolution hat es nun einmal so eingerichtet: Bei uns Menschen setzt Panik chemische Prozesse in Gang, die zu erhöhter Aufmerksamkeit, zu einer Schärfung aller Sinne und Reflexe führen. Wenn die Angst abgeklungen ist, bleibt noch für eine Weile ein wohliges Gefühl der Entspannung zurück. Man darf natürlich nicht überziehen. Wie bei allen Drogen ist auch für die körpereigenen die Schädlichkeit der Überdosis zu beachten. Im Übermaß kann Furcht lähmen und das Gemüt dauerhaft in Mitleidenschaft ziehen.

Auf der Klaviatur dieser Möglichkeiten spielen Hollywoods Regisseure seit Jahrzehnten mit genialischer Virtuosität (jedenfalls einige). Wenn sie wollen, daß wir uns fürchten, dann fürchten wir uns auch. Der Horrorfilm ist die hohe Kunst des Spiels mit der Dosierung unserer Hormone und Botenstoffe.  Zunächst werden optische und akustische Reize nur einzeln in niedriger Dosierung verabreicht. Phantasie und Vorstellungskraft des Zuschauers werden gerade genug angeregt, um die Intensität unserer Emotionen weiter zu steigern, manchmal bis knapp vor die Grenze des Erträglichen. Sobald das Monster dann Gestalt annimmt, sich Optik und Akustik zu einem begreifbaren Ganzen vereinigen, es quasi physisch materialisiert und dadurch auch angreifbar wird (wahlweise durch einen mutigen Priester mit den Insignien seines Glaubens, ein kleines Kind mit Schnupfen, eine Schar Bauern mit Fackeln oder die Küstenwache), stellt sich die Katharsis ein.

So arbeitet Hollywood aber nicht nur bei ausgedachten Gespenstergeschichten. Das Konzept ist universell, und neben allerlei anderen dramatischen Themen eignet es sich auch für die politische Kommunikation. Schaut man Frank Capras „Unchained Goddess“ aus dem Jahr 1958, so erkennt man sofort, auf welchen Schultern Al Gores „Inconvenient Truth“ ruht, in welcher Tradition er steht. So macht man das in Amerika, dem Land, in dem eben nicht nur Hollywood und die politische Kommunikation über Massenmedien, sondern auch das moderne Marketing, insbesondere die „Marke“ als emotionale Komponente ansonsten recht langweiliger Produkte erfunden respektive perfektioniert wurden.

Ein Hauch Hollywood in Hannover

Schellnhuber erzählt eine Gruselgeschichte

„Ich glaube an Amerika“ – diese magischen ersten Worte des Totengräbers aus dem Paten scheinen im übertragenen Sinn auch programmatisch grundlegend für die drei prominentesten Köpfe des PIK zu sein. Jedenfalls konnte man in Hannover, bei der Konferenz „Our Common Future“ erleben, wie der Schellnhuber, der Rahmstorf und der Edenhofer das Kommunikationskonzept der Hollywood-Gruselfilme auf Deutschland zu übertragen versuchten. Etwa 100 Zuhörer im Saal (der nur zu etwa einem Drittel gefüllt war) erlebten eine fein aufeinander abgestimmte Choreographie des Schreckens. Als monströse Kraft aus der Unterwelt entfaltete sich die Klimakatastrophe ganz langsam. Rhetorisch ausgereift und in jovialem Plauderton vorgetragen von einem älteren, sympathischen Herrn, Schellnhuber selbst, der als Geschichtenerzähler auf jedem orientalischen Marktplatz erfolgreich wirken könnte. Der erste Akt: Sicher, es hat schon immer Ignoranten gegeben die behaupten, das Monster im Sumpf existiere nicht, aber in Wahrheit sehen wir die Zeichen und ahnen die Möglichkeiten:

  • seine Spuren im Schlamm (Startfolie: Entwicklung der mittleren globalen Temperaturanomalie nach NASA-GISS im passenden Maßstab – also quadratisch statt im goldenen Schnitt)
  • Überreste seiner bisherigen Aktivitäten (der Horrorfilm greift hier auf Leichen zurück, deren Wunden nach Expertise des klugen Landarztes fortgeschrittenen Alters nicht von bekannten wilden Tieren stammen können, Schellnhuber zitiert alle möglichen Gespräche mit Leuten, die Pakistan und Rußland überflogen haben und untermalt dies mit entsprechenden Bildern der Waldbrände und Überflutungen)
  • Ausblick, was passieren könnte, wenn denn die Jugendgruppe ihr Zeltlager am Sumpf aufschlägt, der Investor das Hotel mit Golfplatz baut oder der kapitalistische Farmer den Sumpf endgültig trockenlegt – Schellnhuber verweist äquivalent auf Emissionsszenarien und Modellrechnungen über weitere Temperaturanstiege

Interessanterweise waren es die Jüngeren im Publikum, die eher gelangweilt reagierten und lieber mit ihren elektronischen Kommunikationshilfen spielten. Von den Älteren hingegen wurde Schellnhuber geradezu angehimmelt. Nun ja, trotz aller Choreographie, die Medienprofis, die mit Privatfunk und Computer aufgewachsen sind, benötigen eben eine noch härtere Dosis Emotionalisierung.

Schnitt und zweiter Akt. Auftritt des örtlichen Sheriffs, der wahlweise schon gemeinsam mit Wyatt Earp und Doc Holliday die Clinton-Brüder und Johnny Ringo bekämpft hat, oder Veteran irgendeines Krieges ist oder auch nur den gesunden, bodenständigen Menschenverstand des Landvolkes repräsentiert. Gut, Edenhofer ist kein kantiger Hollywood-Charakter. Aber immerhin bekannter Ökonom (also Element „Ratio“) und Vizevorsitzender einer IPCC-Arbeitsgruppe (also offizieller Repräsentant mit virtuellem Sheriffstern). 

Der Sheriff hat die Waffen, die Anstecker für die Hilfssheriffs, und das richtige Konzept, all dies einzusetzen (wahlweise erlernt von eben Wyatt Earp, dem Vietcong oder islamischen Terroristen). Die Waffe des Herrn Edenhofer ist ein „globales Cap-and-Trade-System“, das er in allerlei Folien mit bunten Kurven präsentiert. Diagramme, die „ökonomische Zustände und Entwicklungen“ repräsentieren sollen, hochtheoretisch und für den überwiegenden Teil des Publikums kaum verständlich sind. Es entsteht so zumindest der Eindruck, der Sheriff hätte die passende Idee. Ob das reicht, die Zuhörer als willfährige Hilfssheriffs gewinnen zu können?

Es fehlt noch der dritte Protagonist. Der Archetyp „Wissenschaftler“. Im Film immer irgendein Biologe, der irgendetwas über das Monster zu wissen glaubt. Details, die das Zerstörungspotential und damit den Kern des Schreckens erfaßbar machen sollen und oft in einen möglichen Lösungsweg einfließen (in die Strategie des Scheriffs, um genau zu sein). In Hannover übernahm Stefan Rahmstorf diese Rolle. Seine Aufgabe, die Präsentationen von Schellnhuber und Edenhofer „zu kommentieren“ handelt er in dem Satz ab, es gäbe nichts zu kommentieren, das wäre ja alles richtig. Woraufhin er dann zu seinem Leitthema überschwenkt und dem Publikum eine halbe Stunde lang alles über den Anstieg des Meeresspiegels erzählt. Das Monster also hat die Fähigkeit, seinen Sumpf über die Ufer treten und uns alle in ihm versinken zu lassen.

Keine Neuigkeiten aus Potsdam

Nun haben wir sie alle drei gesehen, den „Geschichtenerzähler“ („Kapitän Quint“, alias Robert Shaw alias Hans-Joachim Schellnhuber), den „Sheriff“ („Martin Brody“, alias Roy Scheider alias Ottmar Edenhofer) und den „Wissenschaftler“ („Matt Hooper“, alias Richard Dreyfus alias Stefan Rahmstorf). Perfekt choreographiert und klug aufeinander abgestimmt. Eine ausgereifte Show, nicht unterbrochen durch lästige Debatten und Zuschauerfragen (vielmehr waren die Zuhörer aufgefordert, ihre Fragen auf Karten aufzuschreiben und den Protagonisten die Auswahl zu überlassen, welche Fragen sie einer Beantwortung für Wert erachten – dies wurde im späteren Verlauf des Tages aber nicht mehr konsequent weitergeführt). Man merkt, daß die drei das nicht zum ersten Mal so handhabten – und daß sie etwas bestimmtes, eindeutiges kommunizieren wollten:

  • Der Klimawandel ist real, hat bereits begonnen, ist durch menschliche Aktivitäten hervorgerufen und mündet zwangsläufig in eine Katastrophe.
  • Das einzige, was zählt, sind die anthropogenen CO2-Emissionen.
  • Diese sind unbedingt zu reduzieren und es gibt hierfür nur ein taugliches Werkzeug: Ein globales Cap-and-Trade-Regime. Zielstellung ist, die Kohle-, Öl- und Gasindustrie dazu zu bringen, die entsprechenden Rohstoffe in der Erde zu lassen, statt sie zu fördern.
  • Die zentrale Gefahr – und auch die einzige wirklich globale Herausforderung – des Klimawandels besteht in einem Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Meter. Der sich zwangsläufig einstellen wird, wenn man denn nicht sofort umsteuert. Die Zeit, die uns bleibt, die Erde zu retten, ist kurz (und fast abgelaufen).

Unsicherheiten wurden nicht thematisiert. Einzig die Frage, ob es schlimm kommt, oder noch schlimmer, wurde als Unsicherheit zugelassen. Und um den Schrecken zu vertiefen, enden die Projektionen jetzt auch regelmäßig nicht mehr im Jahr 2100. Sondern 2300 und danach. Da fragt man sich unwillkürlich, was denn Newton und seine Zeitgenossen über unsere Gegenwart zu prophezeien gewagt hätten.

Kernkraftwerke sicher nicht. Schellnhuber und Edenhofer glauben auch hier an Amerika. Sie pflichten jedenfalls James Hansen und Al Gore bei: Kernkraftwerke der vierten Generation könnten ein Teil der Lösung sein. Rahmstorf aber, der seinen Blog jüngst zur Außenstelle der Kernkraftgegner „weiterentwickelt“ hat, widerspricht seinem Chef – wenn auch nur verschlüsselt. Seine Idee, den Anstieg des Meeresspiegels dramatisch zu untermalen, besteht in dem Hinweis auf die Kernkraftwerke, die in der Nähe von Küsten zu finden sind.

Gute Laune angesichts guter Geschäfte, von links nach rechts: Rahmstorf, Edenhofer, Schellnhuber

Insofern nichts Neues von den Alarmisten. Seit Jahrzehnten wird nun debattiert, werden Maßnahmen gestaltet, angekündigt und teils auch durchgesetzt, die genau diesem alarmistischen Credo folgen. Und bisher nichts erbracht haben. Aber man lernt scheinbar nicht dazu, vielleicht will man es auch nicht. Wo Politik, Gesellschaft, Technologie und Ökonomie sich dynamisch entwickeln, bleibt das alarmistische Credo unverändert. Schellnhuber selbst brachte die alte Capra-Dokumentation in die Debatte ein. Um zu zeigen, daß man damals schon alles wußte. Seit mehr als 50 Jahren also haben die Alarmisten nicht eingesehen, daß ihre Strategie nicht erfolgreich sein kann, sondern vielmehr zu immer neuem Scheitern verurteilt ist.

Und so nebenbei erfahren wir noch, wie gut trotz allem die Geschäfte laufen. Das PIK expandiert und hat allein in der Abteilung des Herrn Edenhofer 10 freie Stellen anzubieten. Ja, so funktioniert das typische Geschäftsmodell eines Geschichtenerzählers, von mittelalterlichen Märkten über Hollywood bis hin zu Computerspielen: Man erfinde das Grundgerüst eines guten Plots, füttere die Menschen mit einigen Informationen an und ziehe ihnen dann das Geld aus der Tasche, wenn sie mehr wissen wollen. Das und nichts anderes haben wir in Hannover bestaunen dürfen: Werbung in eigener Sache. Ein Preview auf die Kompetenzen des PIK. Ob man die klassischen Regeln des Horrorfilms nun bewußt oder eher zufällig berücksichtigt hat: Die Inszenierung war geschickt. Ob den drei Herren aber klar ist, daß am Ende immer mindestens einer der Archetypen stirbt? Oft ist es der Sheriff, manchmal aber, Herr Schellnhuber, wird wie bei Spielberg auch der Geschichtenerzähler vom Hai verspeist…    

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13 Kommentare
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  1. Hallo Herr Heller,
    Oha, das ist ja mal eine Charakterstudie und ein Situationsspiegel wie es treffender und plastischer kaum noch geht. Wenn ich mir dazu dann die Herren auf dem Bild anschaue, wie sie in welcher Haltung auf Ihren Stühlen sitzen, dann passt Ihre Charakterisierung wie der Deckel auf den Topf. Da soll mal einer sagen, dass die Körperhaltung nichts über die Person aussagt.

    Die von Ihnen angezogenen Vergleiche aus der Cinema-Welt sind aus meiner Sicht so verblüffend zutreffend, dass man unwillkürlich glaubt die Figuren leibhaftig agieren zu sehen. Das ist doch mal was anderes als Graphen und Zahlen.

    Freut uns amüsiert sich
    der Moosgeist

  2. @Heller

    Was mich an der Geschichte am meisten gruselt………….sind die Hauptdarsteller……….sollte ich jetzt ganz schnell ein paar CO2-Pins der Madam Rahmstorf kaufen um das Sumpfmonster gnädig zu stimmen?

    Oder sollte ich mir nicht lieber das quitschgelbe Gummiboot kaufen, falls der Sumpf bei mir vorbei kommt oder noch viel besser, in die Schweiz ziehen die ja bekanntlich hohe Berge hat und auch bei 50+ m Meeresspiegelanstieg nicht im Verdacht steht, abzusaufen.
    Oder sollte ich am besten in den Wald ziehen, den Errungenschaften unserer Gesellschaft entsagen und von den Früchten (Wildschweine in rauen Mengen dank Energiemais) des Waldes leben?
    Mist, geht ja auch nicht, der Wald wird ja CO2 neutral der energetischen Verwertung zugeführt.

    Völlig falsch, „globales Cap-and-Trade-System“ ist angesagt…….also wollen die ja nur mein sauer verdientes Geld um dann anschließend damit irgendwie die Erde zu retten……..ach nö, ich spende aber schon für das örtliche Tierheim, fragt mal meinen Nachbarn, vllt gibt der euch was ab.

    Lieber Herr Heller, an Ihnen ist wahrlich ein Schriftsteller verloren gegangen…..Sie sollten ins Horro-Geschichten-Geschäft schreibtechnisch einsteigen, ein Reich Ranitzki wäre begeistert und die Auflagen in utopischen Höhen.
    Schreiben Sie aber schnell, denn bald wird das Papier für die Bücher knapp, das Holz dafür wird jetzt zur Rettung der Welt gebraucht. 🙂

    Liebe Grüße

    Heinz Eng

  3. kleiner Nachtrag…

    3 Herren und 6 volle Gläser mit Wasser und 6 leere Flaschen, alles akkurat angeordnet……..ist das Zufall oder haben die 3 Darsteller damit irgendetwas verdeutlicht?
    Wollten die etwa das CO2 aus dem Sprudel raus lassen?
    Ist doch unlogisch gleich 2 Gläser pro Person einzulassen….oder wollten die 3 nur die Putzfrau ärgern?
    Ist es gar ein Zeichen des gewaltigen Meeresspiegelanstiegs…….oder wollten die uns nur mitteilen, das wir eigentlich garnicht mit Wasser sparen brauchen?

    Hmm, 9 Flaschen im Bild und nur 6 Gläser, jetzt bin ich endgültig verwirrt. 🙂

    H.E.

  4. Jepp, so ist das mit den Panikmachern vom PIK, bin mal gespannt wann dieses aktuell wird.
    Bestimmt gleich nach dem Tod der CO2-Lüge.
    Und für alle die es jetzt ganz genau wissen wollen, wir werden alle sterben!

    MfG
    Karl Rannseyer

  5. Angstmache…….PIK ist gerade wieder dabei:

    Erderwärmung könnte Winter kälter werden lassen

    16.11.2010 – Die Erderwärmung durch Treibhausgase könnte in Europa kalte Winter zur Folge haben. In der östlichen Arktis schrumpft das Eis auf dem Meer – hierdurch werden örtlich die unteren Luftschichten aufgeheizt, was zu einer starken Störung von Luftströmungen führen kann. Ergebnis ist eine mögliche Abkühlung der nördlichen Kontinente, wie eine kürzlich im Journal of Geophysical Research veröffentlichte Studie zeigt. „Diese Störungen könnten die Wahrscheinlichkeit des Auftretens extrem kalter Winter in Europa und Nordasien verdreifachen“, sagt Vladimir Petoukhov vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Hauptautor der Studie. „Harte Winter wie der vergangenen Jahres oder jener 2005/06 widersprechen nicht dem Bild globaler Erwärmung, sondern vervollständigen es eher.“……………

    Direkt vom Erzeuger

    Wenn der Hahn kräht auf den Mist, ändert sich das Wetter ……oder bleibt wie es ist.

    Die Forscher stützen ihre Aussagen auf Simulationen mit Hochleistungsrechnern, die ein aufwändiges Modell Klimamodell namens ECHAM5 nutzen.

    Ich liebe Simulanten, da weiss man was man hat.

    Ach übrigens…….diese Meldung stand heute früh in der gedruckten Bild auf Seite 1.

    Heinz Eng

  6. Ach übrigens, ist schon jemand aufgefallen das bis zum heutigen Tage (17.11.10) der DWD noch kein Temperatur-Mittelwert für September und Oktober veröffentlicht hat?

    Die brüllen doch sonst schon Mitte des Monats rum, weil ja wieder Temperatur-Höchstmarken erreicht sind…..
    Meine eigenen Temperaturaufzeichnungen seit 2000 besagen zumindestens , das der September der Kälteste Monat und der Oktober nur noch von 2003 unterboten worden ist.

    H.E.

  7. Hi Heinz
    Mir fällt beim DWD nur ab und zu folgendes auf:
    Ich schreib mir täglich die Durchschnittstemperatur des Vortags der Station in meiner Nähe auf, damit ich vergleichen kann, wieso ich an dem Tag mehr oder weniger Heizungsenergie gebraucht hab.
    Ab und zu sind dann die Werte vom Vorvortag korregiert worden, zwar immer nur um so 0,1 -- 0,2 °C, aber immerhin (Ich schreib die Daten seit ca. 3 Monate auf und es ist mir in der Zeit 3 mal aufgefallen).Natürlich ist es noch nie vorgekommen, dass die Daten nach unten korregiert wurden.

  8. Hallo Martin

    Interessant was Sie da erzählen…….machen Sie weiter mit den Aufschreibungen, könnte mal wichtig werden.

    Heinz Eng

  9. Hier die aktuellen Temperaturen bis Oktober 2010 aus Huntsville.

  10. @Eng

    „Ach übrigens, ist schon jemand aufgefallen das bis zum heutigen Tage (17.11.10) der DWD noch kein Temperatur-Mittelwert für September und Oktober veröffentlicht hat?“

    Hier sind die Werte für Sep. und Okt. zumindest schon vorhanden, die des DWD sollten dem entsprechen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#2001_bis_2010

  11. @Eng

    Sep. 2010 12,4°C
    Okt. 2010 8,1°C

    Referenzmittel (1961-90) Sep. 13.32°C
    Referenzmittel (1961-90) Okt. 9.07°C

    Demnach war der Sep. 2010 um 0,92°C zu kalt
    und der Okt. 2010 um 0,97°C zu kalt.

    Kein Wunder, dass der DWD damit nicht hausieren geht.

  12. @Krüger
    Danke…..liege ich doch mit meiner eigenen Messung garnet so falsch. 🙂

    Naja, bei einer Klimaerwärumg durch Menschenhand machen sich negative Zahlen ganz schlecht bei der Argumentation mit dem Mann von der Straße.

    MfG
    Heinz Eng

  13. @Eng

    Danke übrigens auch für den Tipp:

    „Erderwärmung könnte Winter kälter werden lassen“

    Einen Artikel darauf konnte ich mir nicht verkneifen 😉

    http://www.readers-edition.de/2010/11/17/klimawandel-kalt-ist-warm/

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