Alles redet derzeit über CO2 und Klima. Wie ist es eigentlich um das Ozonloch bestellt?

5. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

OzonlochIn Katowice hat am Sonntag die aktuelle UN-Klimakonferenz begonnen. Gesponsert von den polnischen Kohlekonzernen PGE, Tauron, JSW und dem Gaskonzern PGNiG. Alles redet im Moment über CO2 und Klimaschutz. Wie ist es eigentlich um das Ozonloch bestellt?

Mitte der 1980er Jahr stellte man durch die ersten Satellitenmessungen fest, dass es ein Ozonloch über der Antarktis gibt und dieses anscheinend wächst. Seit wann und ob es erstmals existiert, ist nicht bekannt. Die Umweltbewegung, allen voran Greenpeace hatte das Übel natürlich gleich erkannt, die sogenannten FCKS (CFCs), oder Treib- und Kühlmittel sollten alleine verantwortlich sein. Diese „Ozonkiller“ sollten daraufhin verbannt werden. Man befürchtete das sich auch über Nordeuropa und Nordamerika ein Ozonloch bilden könnte und wir alle an Hautkrebs erkranken könnten, was aber zu keiner Zeit zu befürchten war. Denn neben den FCKWs und natürlichen „Ozonkillern“ sind die Wettersysteme für die Ausbildung eines Ozonloches entscheidend. Rund um die Antarktis haben wir aufgrund der Geographie einen sehr stabilen, kalten Luftwirbel/ Südpolarwirbel, der nur im antarktischen Frühjahr zeitlich begrenzt auf die Monate September und Oktober die Bildung eines Ozonloches erlaubt. (Antarktische Kälte und das Frühjahreslicht sind erforderlich, damit „Ozonkiller“ das Ozon angreifen können. Stickoxid-, Brom- und Chlorradikale zerstören dabei die Ozonschicht). Im Verlauf der wärmeren Jahreszeit schließt sich das Ozonloch über der Antarktis dann wieder. Jahr für Jahr.

Aktuell sieht das Ozonloch über der Antarktis so aus. Hier ein Überblick über das Ozonloch über dem Südpol von Oktober 1980 bis Oktober 2018 der NASA.

Ozonloch2018

Seit dem weltweiten FCKW-Verbot (Montrealprotokoll von 1987) ist das Ozonloch im Oktober über dem Südpol nicht kleiner geworden! Im Oktober 2018 war es zudem besonders groß, wie die nachfolgende Abbildung zeigt!

Ozonloch2018bjpg

Die Ozonkonzentration über dem Südpol war im Oktober 2018 deutlich geringer als im Mittel der Jahre 1986-2017!

Schaut man sich hingegen die Konzentration der ozonabbauenden FCKWs (CFCs) in der Atmosphäre an, über der Nordhemisphäre wo sie im besonderen Maße ausgestoßen wurden, so geht diese seit den 1990er Jahren deutlich zurück.

CFCb

Man fragt sich, warum das besonders große Ozonloch, welches wir derzeit über den Südpol haben nicht in den Medien auftaucht und alles mit den sinkenden FCKW-Werten bestens zu sein scheint?

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9 Kommentare
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  1. Ach ja, das war doch früher die Sau, die durchs Dorf getrieben wurde. Kampagnenmacher ist doch heute ein Beruf. Der bringt sogar richtig etwas ein, wenn man skrupelos genug ist und genügend dumme Mitmacher findet. Ozon, Klima, EE, Kohle, Atom (ach so anders herum) Stickoxyd, Feinstaub, CO2, Diesel, Verbrennungsmotor, Gentechnik, Als Eremit in einem griechischen Kloster wäre man wohl erst recht spät beim „Sautreiben“ dran.

  2. NASA und NOAA sagen, dieses Jahr war es kälter über der Antarktis. Daher das große Ozonloch. In der Zentralabtarktis ist seit einigen Dekaden eine Abkühlung zu beobachten, daher wundert es mich auch nicht, dass das Ozonloch nicht kleiner wird.

  3. PS

    Kühlt die Zentralantarktis weiter ab, wird das Ozonloch vielleicht sogar noch größer.

  4. Um die Erde gibt es in der Atmosphäre eine statisch vorhandene Ozonschicht, die wie eine Sonnenbrille die Sonnenstrahlung filtert.
    Richtig ist, daß es in der Sauerstoffatmosphäre einen ständigen Prozeß von Ozonaufbau und Ozonverfall gibt. Die gerichtet einstrahlende Sonnenenergie spaltet O2 in einzelne Sauerstoffatome auf, die sich kurzzeitig zu O3-Molekülen (Ozon) verbinden. Wenn diese wieder zerfallen, wird die freiwerdende Energie kugelförmig abgegeben, also mindestens die Hälfte der Energie wieder von der Erde weg gestrahlt. So wird die UVC-Strahlung (das ist der Anteil mit der höchsten Energie, auch harte Sonnenstrahlung genannt) quasi gebremst.

    wenn man unter „Ozonlüge“ sucht, dann findet man auch reelle Ergebnisse zum Thema.

  5. FCKWs sind sehr schwere Gase, die aus eigener Kraft nie in die oberen Schichten der Atmospäre gelangen können.
    Dazu bedarf es immenser Wärmeenergien, die im allgemeinen nur Vulkane aufbringen können. Da aber die FCKWs sicher
    nicht so intelligent sind, sich im Bereich der Vulkankegel zu versammeln und dann beim nächsten Ausbruch in die Höhe
    transportiert zu werden, bleibt eigentlich nur der Schluß, daß es sich von Anfang an um Fake News gehandelt hat.

  6. @Pichler

    Deshalb kann man die mit Flugzeugen und Wettersonden auch in der Atmosphäre messen? 😉

    Und Segelflieger steigen bei Aufwinden bis zur Stratosphäre.

  7. „Der vielleicht außergewöhnlichste Aspekt des Vertrages [Montreal Protocol] waren die durch ihn verursachten und in Kauf genommenen ökonomischen Kosten um Gesundheit und Umwelt vor unbewiesenen künftigen Gefahren, die auf wissenschaftlichen Theorien und nicht auf gesicherten Daten beruhten, zu schützen. Zum Zeitpunkt der Verhandlungen und der Vertragsunterzeichnung gab es keinen meßbaren Beweis, daß die Ozonzerstörung tatsächlich stattfand“. (Richard Benedick in seinem Buch „Ozone Diplomacy“, 1991)

  8. an nr. 5 + 6
    FCKWs sind schwerer als luft,…
    also dieses argument haettet ihr besser fuer euch behalten.
    co2 ist auch schwerer als luft und kommt auch bis ueber die stratosphaere hinaus.

  9. Obiger Text enthält einige Ungenauigkeiten: Enorme natürliche Schwankungen in der Dicke der Ozonschicht wurden bereits 1927(!) in der allgemein zugänglichen Fachliteratur beschrieben. Ebenso wie das Ozonloch über der nördlichen Halbkugel, welches unabhängig voneinander Tönsberg und Hamilton in den dreissiger(!) Jahren aufspürten. Das Loch über der Antarktis wurde von Dobson im Jahr 1956 entdeckt. Diese Phänomene wurden schon damals als Ozonlöcher bezeichnet -- die heute als Verursacher der Ozonlöcher hingestellten Fluorchlorkohlenwasserstoffe hatten damals noch kaum eine Bedeutung.

    Warum werden solche simpel zu verifizierenden Tatsachen verschwiegen? Vielleicht damit die sehr aktive Ozonlochlobby ihre Daseinsberechtigung, ihr Ansehen, den Einfluss sowie den «Forschungsetat» mit Hilfe der Medien noch weiter erhalten oder gar ausbauen kann?

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