Als die Grünen Computer noch böse fanden

13. September 2016 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Ökologismus, Politik

gruene-computerDas waren noch Zeiten, als Die Grünen Computer sozial als schädlich und böse empfanden und diese als Ausgeburt des kapitalistischen und industriellen Systems ansahen.

Mit Tschernobyl änderte sich das nahezu spontan. Heute sind die Grünen glühende Anhänger von Computermodellen. Angefangen von Projektionen zur radioaktiven Verseuchung infolge eines atomaren Gaus, über Projektionen zum Ozonloch, oder Projektionen zum Waldsterben, bis hin zu den Klimaprojektionen des IPCC (Weltklimarates) zur Temperaturentwicklung und zum steigenden Meeresspiegel bis zum Jahr 2100. Die düstersten Computer-Szenarien kommen gerade recht, um grüne Politik zu betreiben und zu rechtfertigen. Auch bei der Energiewende setzen die Grünen voll auf Computer und intelligente Systeme, sei es beim Stromverbrauch, bei der Stromverteilung und zur Stromspeicherung. Alles erscheint machbar, mit Hilfe des Computers, selbst wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht und die Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Das Problem: Die Computer haben dann auch keinen Strom mehr. Wer soll dann das Klima modellieren und den Strom verteilen?

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7 Kommentare
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  1. Dies zeigt die Beliebigkeit der „Grünen“ von Anfang an. Die Anfangsangst, war, weil sie es nicht begriffen haben. Hat ja ‚was mit Logik und Mathematik zu tun.Dann haben sie den Nutzen zur Manipulation begriffen. Da sie immer moralisieren und in gut und böse einteilen, schlimmer als die katholische Kirche, wurde der „gute Computer“ daraus. Diese logischen Brüche lassen sich bei den Grünen gut verfolgen, es sind ihre Lebenslügen. Gutes Atom, wenn ein Grüner vom Krebs geheilt wird, böses Atom wenn es für „Millionen Jahre“ im Castor steckt -- wo es nach neuester Technik (böser Technik) gar nicht stecken muß..
    Heute Abend zeigte ein Clubkamerad einen filmerisch tollen Film (Auftragsarbeit der Windindustrie), wo schön und gut geschwafelt wurde.Wie böse der Wald dabei zerstört wurde störte die grüne Kommentatorin schon nicht mehr. Es kommt ja guter Strom heraus, aus dem Bürgerwindpark, der schön gerechnet wird. Die Wetterdaten selbst der Klimakatastrophe werden den Profit purzeln lassen. PROKON lässt BW grüßen. Meist weht eben kein Wind in Hohenlohe und selbst auf See nur an viel zu wenig Tagen. 8760 Tage hat das Jahr, dank grüner Moral überwiegend schlechte schlechte Stunden für mich als Stromkunden und Steuerzahler.

  2. Herr Reichert,
    da stimme ich ihnen voll u.ganz zu. Es wäre allerdings noch schlimmer wenn das JAHR 8760 Tage hätte ;o)

  3. Wenn der Computer vom Club of Rome für düstere Prognosen verwendet wird, dann ist es ein guter Computer.

  4. LOL cooles Video! wusste nicht dass die grünen es böse fanden! … den PC

  5. Wahnsinn, was man da aus der Vergangenheit lernen kann und in die Zukunft projezieren darf / Kann!

  6. grüne Computer und blaue Augen! passt doch irgendwie. Sorry, musste etwas schmunzeln 🙂 Bei dieser Gelegenheit möchte ich natürlich nicht verabsäumen, auch die besten Wünsche für das neue Jahr 2017 zu übermitteln 

  7. aus welchem Jahr ist denn der Bericht auf youtube?

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