Ängste eines Schriftstellers

18. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

“Es wird immer wärmer – wir sterben den Hitzetod, das gibt eine Katastrophe.”

“Das ist alles Quatsch, das Lügengebäude wird irgendwann zusammenbrechen, es wird kälter, nicht wärmer – das gibt eine Katastrophe.”

Die erste Aussage kann man wohl getrost in das Reich der Fabel verweisen (euphemistisch ausgedrückt). Die Katastrophe besteht allenfalls darin, dass so viele Menschen daran glauben (oder so tun, als ob)! Was aber ist mit der zweiten Aussage?
Der erste Teil dieser zweiten Aussage scheint mir sehr wahrscheinlich: das Lügengebäude, der ganze Hype um die angebliche Erwärmung wird wirklich irgendwann zusammenbrechen. Aber führt das nicht dann wirklich in eine Katastrophe? Muss man nicht ein gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Desaster ohnegleichen befürchten, und zwar weltweit (zumindest solange es sich um Industrienationen handelt)?

Ich habe Angst!
Angst vor dem nächsten Jahrzehnt (ab 2011). Innerhalb davon wird der Hype zusammenbrechen (Wahrscheinlichkeit: über 90%, oder?). Den Leuten wird klar oder klar gemacht, wie lange, wie umfassend und wie gründlich sie belogen wurden. Keiner wird mehr irgendeinem noch etwas glauben! Schlimmer noch, es werden sich extrem laute Forderungen nach Rückzahlung der Gelder erheben, die man „zur Vermeidung der Klimakatastrophe“ hatte zahlen müssen. Das wäre das gesellschaftliche Desaster – es kommen die Autoritäten abhanden! Vielleicht gehen Staaten pleite, weil sie die Rückforderungen (vermutlich zu einem Großteil gerichtlich eingeklagt) gar nicht leisten können. Die Wut dürfte das noch mehr steigern! Und es gibt doch jetzt schon so viele Chaoten!
Das politische Desaster: Dass den gegenwärtigen Politikern jede Glaubwürdigkeit abhanden kommt, dürfte klar sein. Nur, setzt sich das nicht fort? Wer immer Politiker werden will (für mich immer ein Zeichen von mangelnder Intelligenz, wenn eine/r das wirklich will), hat doch auf Jahrzehnte jede Glaubwürdigkeit eingebüßt! Selbst wenn er für den Hype gar nichts kann! Was dann? Wer will das ausbaden?


Am meisten Angst habe ich aber vor dem wirtschaftlichen Desaster.

Sowie sich in der Öffentlichkeit die Erkenntnis durchsetzt, dass das CO2 keinen messbaren Einfluss auf das Erdklima hat, wird man doch sofort die gigantischen Subventionen für die sog. „Erneuerbaren“ in Frage stellen. Diese Subventionen müssten auf Druck der Straße sofort gestrichen werden. Damit würde die gesamte Solar-, Wind- oder was weiß ich –industrie zusammenbrechen! Folge: gigantische Arbeitsplatzverluste, Vernichtung sämtlicher Geldanlagen (auch meiner in Höhe von über € 20 000) durch plötzlich völlig wertlose Aktien und Kapitalanlagen in diesem Industriezweig und… Dies dürfte zu einer gravierend zunehmenden Armut führen – auch und gerade bei uns! Das wird teurer als jetzt die Subventionen! Was dann? Wer soll dafür aufkommen? Und sollen die Windmasten für immer und ewig völlig nutzlos in der Landschaft stehen bleiben? Irgendwer muss die doch auch wieder abbauen…
Und dann die Zeitungen, die Fernsehnachrichten, alle sog. Main-Stream-Medien – die fallen doch auch in die Glaubwürdigkeitskrise! Kaum noch jemand wird diese Zeitungen kaufen; diese Nachrichten konsumieren – weitere wirtschaftliche Pfeiler brechen weg.

Andererseits… sehenden Auges in den Untergang – gibt es das nicht auch in der Natur? Die Lemminge…

Ängste eines Schriftstellers (und Übersetzers für EIKE), der ein wenig von Wetter, aber kaum etwas von Klima und überhaupt nichts von Energie versteht. Sind meine Befürchtungen – zumindest in diesem Ausmaß – grundlos oder übertrieben? Nun bin ich ja nicht mehr der Jüngste – aber was ist mit den vielen, vielen Kindern, mit denen umzugehen ich ehrenamtlich die Freude und Aufgabe habe – mit ihnen spielen, toben, lachen, träumen – und, ja, auch weinen. Haben sie eine Zukunft?
Ich bitte: Wenn Sie mit guten Gründen belegen können, dass meine Angst übertrieben ist, dann tun Sie das bitte!

Freundliche Grüße und vielen Dank an alle, die diesen Beitrag ggf. kommentieren!
Chris Frey

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

42 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Die Hype ist eigentlich schon zusammengebrochen. Spätestens seit Kopenhagen sollte jedem klar sein, dass die sich entwickelnde Welt alles an fossilen Energieen verbrauchen wird, deren sie habhaft werden kann. CO2 wird also weiter emmittiert werden und der Anteil in der Atmosphäre wird wohl zunehmen. Das Klima wird sich weiter verändern, wie es das schon immer getan hat und irgendwann hat man vielleicht auch ein besseres Verständnis für die Gründe. Ich glaube nicht, dass es die Wissenschaft ernsthaft beschädigen würde, wenn es sich herausstellt, dass CO2 nur ein Akteur aus der dritten Reihe ist.
    Die wirtschaftlichen Folgen eines Zusammenbruchs grosser Teile der erneuerbaren Energien sind natürlich nicht unbeträchtlich. Angst hätte ich davor aber nicht, nur davor, dass es zu lange dauert und der Schaden noch grösser wird, als er jetzt schon ist. Ich würde das aber in Ruhe auf mich zukommen lassen.
    Das positive an dem Szenario eines endgültigen Zusammenbruchs der CO2-Hype wäre aber m.E., dass es vielleicht dann wieder mehr Menschen gibt, die an eine positive Zukunft glauben und vor allem ihren Nachkommen vermitteln, dass der Mensch Fortschritt schafft und dieser ihn auch befähigt in grosser Zahl, auf diesem Planeten zu leben ohne die Natur völlig zu zerstören,

  2. Hallo Herr Frey,

    Willkommen in den Reihen der „Ketzer“ und Skeptiker.

    Sie sprechen in Ihrem Artikel sehr anschaulich die Befürchtungen an, die schon in vielen Köpfen kreisen. Ich sage bewusst nicht „Ängste“, weil Angst in meinen Augen etwas animalisch Lähmendes, etwas kaum Beherrschbares ist. Ich sehe da eher die Furcht, die wäre durch Ratio und Wille beherrschbar und klingt nicht gar so abgrundtief.
    Ihre Befürchtungen teile ich, was das politische und wirtschaftliche Desaster betrifft. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und befürchte, dass ein Zusammenbruch des Klimahypes den Ausbruch von Gewalt und Krieg bedeuten kann, denn allzuweit haben sich da bereits einige Regierungen aus dem Fenster gelehnt und man kann schon die Anfänge erkennen, wie diese Länder international auseinander dividiert und auch schon isoliert werden. Dabei fällt mir ad hoc die gespannte Situation China/USA ein. Wenn die EE-Blase platzt, geht der Kampf um die Ressourcen erst richtig los. Es bleibt zu hoffen, dass dann Politiker/innen und Staatsmänner/frauen da sind, die rational handeln und es nicht zum Äußersten kommt.

    Danke für Ihren Artikel
    und herzliche Grüße aus dem Moos

  3. Herr Frey,

    Ängste sind für den der sie erlebt mehr als unangenehm und sehr real. Doch unsere Ängste sind zum großen Teil ein Luxus nach dem sich viele Menschen auf der Welt sehnen, weil sie dann ihre eigenen Ängste dagegen eintauschen könnten. Nicht desto trotz sind die Bedrohungen die Sie beschreiben nachvollziehbar und werden auch von mir geteilt. Wenngleich ich sie nicht als Angst bezeichnen würde.

    Wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass die bisherige Politik in Sachen Klimawandel einer Fata Morgana aufgesessen ist, wird es trotzdem keine abrupte Richtungsänderung geben, es sei denn der Wähler erzwingt sie. Doch momentan sehe ich niemanden, und auch keine Partei, die das Potenzial hätten die bisherige Politik entscheidend zu ändern. Aber, der Zeitgeist zwingt mitunter die Herrschenden ihre Positionen zu korrigieren. Und die Hype um den AGW scheint abzunehmen, insofern könnte es passieren, dass sich auch der Zeitgeist wandelt.

    “Nicht mit einem Knall, mit einem Wimmern werden sie untergehen”. Wenn ich mich recht erinnere, wird dieser Ausspruch Ronald Reagen zugeschrieben und war auf den Untergang der Sowjetunion gemünzt. Damals glaubte die laute Öffentlichkeit nicht an ein solches Szenario. Ein Ende dieser vermeintlichen Supermacht konnte man sich nur in einem großen Knall vorstellen. Atomraketen und -Bomben stellte die Bedrohung dar, deshalb musste eine Ende, oder eine Entscheidung, auch durch diese herbeigeführt werden.

    Doch es kam so wie Reagan es voraussagte. Da war etwas Glück dabei, ein anderer als Gorbatschow hätte vielleicht gezündelt, doch Tatsache ist, die Sowjetunion ist an ihrem Wirtschaftssystem zerbrochen.

    Ähnliches, so denke ich, wird der Politik der Dekarbonisierung blühen. Langsam wird man zurück rudern. Die Menschen vergessen schnell, vor allem die Irrtümer denen sie aufgesessen sind. Man wird eine neue Bedrohung finden um den Weg korrigieren zu können.

    Bis dahin wird aber noch einiges an Kapital vernichtet werden, und Ressourcen ungenutzt bleiben. Doch uns wird es trotzdem noch gut gehen, gemessen am Rest der Welt. Deshalb ist die derzeitige Politik ein großes Ärgernis, doch Angst, nein, Angst habe ich keine.

  4. ups, bei meinem letzten Kommentar ist als letztes ein Absatz rein geraten, der da nicht hin gehört. Eine Bitte an die Admins, bitte diesen Absatz löschen. [Ist gerade geschehen. RK]

  5. Ich möchte Sie auch herzlich bei uns willkommen heißen, Herr Frey.

    Und ich möchte Ihrer Aufforderung

    Wenn Sie mit guten Gründen belegen können, dass meine Angst übertrieben ist, dann tun Sie das bitte!

    gerne nachkommen, Ich bin der Meinung dass viele der “Ängste” die Sie beschreiben sich als weniger bedrohlich darstellen wenn man genauer hinsieht. Ich denke zum Beispiel nicht, dass der Glaube an CO2 als hauptsächlichem Klimatreiber so urplötzlich verschwinden wird. Dafür ist das Ganze zu fest in den Köpfen vieler verankert.

    Dass CO2 “Klimaschädlich” ist gehört quasi zum Alltagswissen und wird etwa in der Werbung oder auch in der Tagesschau und jeder beliebigen Talkshow als gegeben vorausgesetzt. Und ich glaube einfach auch nicht, dass quasi sämtliche Politiker und Medien-Schaffenden sich auf einmal hinstellen werden und eingestehen dass sie die letzten 25 Jahre einem Trugschluss aufgesessen sind und dadurch der Gesellschaft immense Kosten verursacht zu haben. Die werden das Thema einfach einschlafen lassen. Es könnte schlimmeres geben. Das hat aus meiner Sicht etwa den Vorteil, dass Leute wie Rahmstorf dann kaum noch Mediale Aufmerksamkeit bekommen.

    Und die Menschen werden einfach weiterhin glauben, dass CO2 und Klima quasi das Gleiche sind. Nur die Bereitschaft für unsinnige Maßnahmen immer mehr zu bezahlen wird in ganz naher Zukunft gewaltig abnehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass man in der Bevölkerung schon bald eine Mehrheit für die Abschaffung der NIE-Zwangssubventionierung bekommen kann. Dass das bisschen Wind- und Solarstrom viel mehr kostet als er einbringt, haben inzwischen viele Menschen wohl begriffen. Nur abschaffen wird man das EEG nicht. Man wird es so unattraktiv machen, dass kaum noch Neuanlagen entstehen. Und die bestehenden Verträge werden ihre Gültigkeit behalten. Man wird dass ebenfalls auslaufen lassen. Um das Gesetz selbst zu kippen müsste man von Seiten der Politik schließlich eingestehen, dass man in jüngster Vergangenheit eigentlich alles falsch gemacht hat. Und das werden wir ganz bestimmt nicht erleben.

    Also, EEG verschwindet langsam und Rahmstorf ist nicht mehr in den Medien präsent. Ich finde, die Zukunft sieht gar nicht so übel aus.

  6. Déjà-vu

    Der sich in den 80ern anbahnende Zusammenbruch der DDR rief nicht nur lustvolle Freiheitsträume hervor, sondern auch Beunruhigungen. Man fühlte sich zeitweise wie auf einer zerbrechenden Eisscholle. Positiv: Politik funktioniert nicht ewig gegen ökonomische Grundinteressen. Es wird wohl einiges in Bewegung kommen, neue Gesichter, die Klimaforschung kriegt wieder ihren alten Nischenplatz, Kerntechniker werden dann händeringend gesucht … Bin insgesamt optimistisch. mfG

  7. Es wäre verständlich, wenn Menschen Angst vor dem Tode haben. Kommt dann ein Nichts, oder gibt es da noch etwas? -- man weiß ja nie… Doch diese Angst blenden wir in der öffentlichen Wahrnehmung aus.
    Tatsächlich haben indes viel zu viele Menschen Angst vor dem Leben.
    Ist das nicht sonderbar?
    Hier bei unserem Thema noch sonderbarer: Angst vor den Leichen des Zeitgeistes (keine Sorge, es werden davon ständig neue nachproduziert): Waldsterben, Wachstumsschranke, Ressourcenschranke, Gesundheitsrisiken (“lesen, was gesund macht”), Nahrungsmittel aus GMO, Kernkraft, Südpol schmilzt, Pinguine werden seltener, Artensterben (Mist! -- gerade wieder drei neue Froscharten entdeckt), das zynische Wort “Bevölkerungsexplosion”, tja, und eben auch die inzwischen aus dem Leim gehende Klimawandelkatastrophe. (Die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben werden wird, ist sicher in Vorbereitung.)
    Dabei gibt es doch echte Probleme, auch und gerade in unserer Umwelt, deren größtes -- die Armut in Bildungsferne -- niemand wirksam anpackt, offenbar weil es niemand will. Dabei könnte allein die Weizenernte der USA die gesamte Menschheit ernähren, Regenwaldgebiete könnten mit Gewinn nachhaltig(!) bewirtschaftet werden, und auch Entwicklungsländer könnten saubere Luft, sauberes Trinkwasser und geklärtes Abwasser haben -- das alles für einen Bruchteil des für sinnlose “Umwelt”-Projekte (und -NGOs) und “Entwicklungshilfe” (für die der Häuptling seinen achten Mercedes kauft) verbrannten Geldes.
    Angst sollten allein unsere falschen Propheten bekommen, wenn ihre Irrlehren zur Errichtung ideologischer Blockaden, die mit Wissenschaft verwechselt werden, implodieren. Haben sie aber nicht. Zu viele sind schon implodiert. Die Menschen sind vergeßlich.

    Nun noch -- zur Versöhnung (ich hab’s bei Maxeiner/Miersch gefunden) -- des großen Wiener Literaten, Friedrich Torberg, wunderschönes Beispiel, wie man in einem Telegramm mit einem Minimum an Wörtern maximale Angst auslöst: “seid besorgt *** brief folgt“.

  8. Toll Chris……Klasse Auftritt, Danke.

    Angst….habe ich um meine Job, um meine Familie, um meine Freunde……..aber nicht vor dem Klima.
    Das berühmt, berüchtigte Jahr 2003 mit 30.000 Hitzetoten in Deutschland……….war seit dem Jahr 2000 das Jahr mit den wenigsten Toten pro 1000 Einwohnern in Deutschland………tja, so kann man den Menschen Angst einjagen obwohl genau das Gegenteil eingetroffen ist.

    Wie der gute Herr Heller schon richtig bemerkte…..hier zählt nur der gesunde Menschenverstand und nicht das Gelaber von irgendwelchen Panik-Typen.

    Ich freue mich ganz ehrlich, das Du den Mut gefunden hast hier Deine Texte zu veröffentlichen, Danke mein Freund.

    Liebe Grüße
    Onkel Heinz

  9. Mist, Link vergessen
    http://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=gm&v=26&l=de

    So, jetzt hat die Sache auch Hand und Fuss.

    Onkel Heinz

  10. @ Heinz Eng

    2003 war sogar das Jahr mit der bislang geringsten Sterberate seit 1953

    Gapminder World

  11. @Rudolf

    Hihi……Du bist ja noch schlauer als ich………aber bestätigst auf wundervoller Weise meine These, Danke.
    Jo, so sieht dat aus wenn man mal selber die frei zugänglichen Quellen im Internet nutzt, gesunder Menschenverstand und gesundes Misstrauen den Öffentlich-Rechtlichen gegenüber, dat kann Wunder bewirken.

    Dat Science-Team rockt, “Nachplapperer” gegen “Selberdenker”, da kann nur einer gewinnen……..die “Selberdenker”.

    Lieber Grüße von
    Onkel Heinz

  12. Hallo Chris,
    sorry, dass ich die alte Internetsitte pflege und Dich ungefragt duze.
    Mal ein wenig zu mir. Ich bin 43 Jahre alt, wohne mit meiner Freundin seit zwei Jahren im eigenen Häuschen und das beste, wir erwarten sogar Nachwuch. Ich hab einen guten Job, der für heutige Verhältnisse sogar gut bezahlt wird. Ich hab auch Angst, aber eigentlich in die ganz andere Richtung. Ich hab Angst, dass der Hype weiter geht. Dass ich mir bald den normalen Strom kaum noch leisten kann. Dass ich nur noch stundenweise die Heizung einschalten kann. Dass ich nicht mehr zur Arbeit fahren kann (50 km). Dass ich mir bald meine Lebensmittel selbst anbauen muß. Dass ich meiner kleinen keine großartige Zukunft bieten kann. Dass ich es nicht schaffe, wenn sie dann mal zur Schule geht, sie vor der Gehirnwäsche zu schützen. Ich Ihr erklären muss, warum die wunderschöne Eifel ein riesiger Windpark geworden ist. Ich Ihr erklären muß, wieso wir plötzlich arm sind… Ich weiss, meine Ängste sind sehr egoistisch!
    Die größte Angst hab ich aber dann vor der Frage:”Papi, warum hast Du nichts dagegen unternommen?”

    Schöne Grüße
    Martin

  13. Zunächst einmal freue ich mich, Herr Frey, Sie als neuen Autor hier begrüßen zu dürfen. Ich finde auch, daß Ihr Text sehr gut in unser Blog paßt. Schließlich ist das hier keine wissenschaftliche Zeitschrift, sondern eine Diskussions- und Debattenplattform, auf der schlicht Meinungen, Ideen, Gedanken und Konzepte ausgetauscht werden sollen. Ein Blog ist meines Erachtens dazu da, daß die Leute schreiben “was Ihnen gerade so durch den Kopf geht, was sie gerade bewegt”. Nur so wird es authentisch und echt -- und das ist der große Vorteil, den das Internet gegenüber allen anderen Medien hat.

    Zur Sache:

    Ich teile Ihre Ängste nicht. Ich bin so der Typ “völlig angstfrei” (mag auch nicht immer klug sein) -- und das bezieht sich nicht nur auf irgendwelche Öko-Katastrophen, sondern ist eine allgemeine Lebenseinstellung.

    Ich glaube nicht, daß der Klimahype “zusammenbricht”. Ich denke, das Bild von Ronald Reagan vom leisen Abschied paßt eher. Wobei man sich überlegen muß, was “Abschied” bedeutet. Die christlichen Kirchen sind auch nicht am kopernikanischen Weltbild zugrunde gegangen, geschweige denn an der Aufklärung. “Abschied” bedeutet für mich, daß den Alarmisten zunehmend die Deutungshoheit über die Klimapolitik und die Hegemonie über die Schnittstellen zwischen Klimaforschung und Klimapolitik entzogen wird. Daß sie also quasi neutralisiert werden. Das ist aus meiner Sicht der beste Weg, all die vielen negativen Auswirkungen einer im Sinne der Alarmisten konsequenten Klimaschutzplitik zu vermeiden.

    Der Klima- und Ökofundamentalismus wird trotzdem weiter bestehen. Immerhin ist die Klimakatastrophe ein Ereignis in der Zukunft und wie ich schon einmal geschrieben hat, man kann eben auch nicht beweisen, daß irgendetwas in der Zukunft nicht passiert. Ich sehe das genau wie Rudolf: Diese Glaubensrichtung ist so fest in der Gesellschaft verankert, daß wir auf Dauer damit leben müssen. Aber wir leben ja auch mit allen anderen Religionen, ohne daß uns das weiter stört.

    Ich glaube, die Entwicklung des letzten Jahres, insbesondere das zeitliche Zusammentreffen von Climategate, Himalaygate und Kopenhagengate hat diese Neutralisierung der Alarmisten eingeleitet. Aber noch nicht vollendet. Deswegen ist meine Vorstellung auch nicht die einer Fundamentalopposition. Es ist wenig nützlich, einfach zu sagen, alles wäre Lug, Betrug, Erfindung. Ich glaube auch nicht, daß das so ist. Ich denke, viele Klimaforscher sind von der moralisch/ethischen Notwendigkeit ihrer Mission tatsächlich überzeugt. Wir Skeptiker sind eigentlich aufgefordert, nun eine Alternative anzubieten. Dies es der Politik ermöglicht, die Überzeugung vieler Menschen über die Gefahren eines potentiellen Klimawandels aufzugreifen und zu berücksichtigen, ohne gleichzeitig riskante Maßnahmen zu ergreifen, die Wohlstand vernichten und unsere Möglichkeiten, künftigen Herausforderungen zu begegnen, unverantwortlich vermindern. Dies bedeutet in einem ersten Schritt zwingend den Verzicht auf ein globales Regime mit vorgeschriebenen Grenzwerten für Emissionen, deren Überschreiten sanktioniert werden kann. Ich denke, ein solches Regime ist nicht mehr möglich (wenn es das denn jemals war). Damit ist der alarmistische Politikansatz komplett gescheitert. Es beteht nach meiner Beobachtung nun ein Vakuum, in das mit neuen Konzepten vorzusoßen ist. “Nichtstun” ist leider auch keine Alternative mehr, das ist politisch nicht vermittelbar. Also muß man auf sehr geschickte Weise “nichts tun”. So, daß es keiner merkt und alle (vor allem die Alarmisten) denken, es würde etwas getan…

    Nun ja, die Aufklärung hat sich durchgesetzt, trotz der christlichen Kirchen. Langfristig gewinnt immer der Wunsch der Menschen nach Freiheit (und Fun). Im Zeitalter des Internets bedeutet langfristig nicht mehr “Generationen” oder “Jahrzehnte”, sonder nur noch “Jahre”. Wenn es keinen Kyoto-Nachfolger gibt, der den entsprechenden Ansatz verschärft, haben wir Skeptiker gewonnen…

    (Was ich als nächstes erwarte, ist “Zwei-Grad-Gate”. Also das Eingeständnis, das “Zwei Grad Ziel” nicht mehr erreichen zu können. Das wird, wenn nicht jetzt schon, spätestens 2012 erfolgen müssen…)

  14. An alle,

    vielen, vielen Dank für die überwältigend freundliche Aufnahme! Das hätte ich wirklich nie gedacht! Auslöser für meinen Beitrag war ein ganz konkreter Anlass: Ich bin ehrenamtlich sehr in der Kinderbetreuung engagiert, Altersgruppe 0 bis 12. Viele dieser Kinder, vor allem Grundschüler der Klassen 1 bis 4 fragen mich nach dieser Klimasache. Sie machen sich Sorgen um dieses Gift, dieses Kohlen… dingsbums…
    Das stürzt mich in ein tiefes Dilemma. Ich beschränkte mich schon nur auf die Aussage, dass es ohne dieses Kohlendioxid auf der Erde kein Leben geben würde, keine Pflanzen, Tiere und Bäume. Das können die Kinder verstehen. Dann gehen sie damit zu ihrer Lehrerin -- und bekommen Ärger, wer ihnen da so einen Mist erzählt hat (so weit sind wir schon!)
    Ich kann also diesen Kindern schlecht die Wahrheit sagen. Schon gar nicht kann ich sie aber anlügen, was ich müsste, wenn ich den Chor des Mainstream mitsinge. Gar nichts sagen geht aber auch nicht -- Kinder wollen Antworten, und sie merken, dass ich Antworten habe.
    Verstehen Sie das Dilemma? Und warum ich Angst habe (hatte)? Die Kommentare hier klingen alle sehr ermutigend, und Vielem kann ich zustimmen. Das ist doch auch schon was!
    Das Dilemma bleibt jedoch -- vorerst zumindest!

    Nochmals vielen Dank an alle! Chris Frey

  15. Das stürzt mich in ein tiefes Dilemma. Ich beschränkte mich schon nur auf die Aussage, dass es ohne dieses Kohlendioxid auf der Erde kein Leben geben würde, keine Pflanzen, Tiere und Bäume. Das können die Kinder verstehen. Dann gehen sie damit zu ihrer Lehrerin – und bekommen Ärger, wer ihnen da so einen Mist erzählt hat (so weit sind wir schon!)

    Dann sollten Sie sich aber die Lehrerin zur Brust nehmen und keinesfalls zurükhaltend sein. Und auch den Kindern weiterhin verdeutlichen, daß Kohlendioxid kein Gift ist und auch keine Umweltzerstörungen verursacht.

    Niemand sollte Angst haben, seine Meinung zu vertreten, auch wenn das Konflikte und Streit bedeuten kann. Das ist aber kein genuines Problem der Klimadebatte, sondern ein allgemeineres. Wer sich nicht traut, seine Haltung zu äußern und zu vertreten, muß sich an die eigene Nase fassen…

  16. Wer sich nicht traut, seine Haltung zu äußern und zu vertreten, muß sich an die eigene Nase fassen…

    Richtig. Wer schweigt, stimmt zu.

  17. Chris Frey 19. November 2010 11:21

    Das stürzt mich in ein tiefes Dilemma. Ich beschränkte mich schon nur auf die Aussage, dass es ohne dieses Kohlendioxid auf der Erde kein Leben geben würde, keine Pflanzen, Tiere und Bäume. Das können die Kinder verstehen. Dann gehen sie damit zu ihrer Lehrerin – und bekommen Ärger, wer ihnen da so einen Mist erzählt hat (so weit sind wir schon!)

    Also ich wäre an Stelle der Lehrerin auch sauer auf Sie. Ich weiss nicht, mit welchen Fragen die Kinder zu Ihnen gekommen sind, aber wenn jemand bei der Diskussion über die Treibhauswirkung von CO2 mit Aussagen ala “CO2 ist kein Gift” (was in der Form niemand behauptet) und “Wir brauchen CO2 fürs Wachstum der Pflanzen” (was niemand bestreitet) kommt und damit bei den KIndern den Eindruck erweckt, CO2 kann kein Problem sein, dann kann man nur sauer sein.

    Ich kann also diesen Kindern schlecht die Wahrheit sagen.

    Warum können Sie ihnen nicht die Wahrheit sagen? Damit würden die Kinder bei der Lehrerin auf wesentlich weniger Unverständnis stossen. Vorausgesetzt sie meinen mit Wahrheit eine korrekte Beschreibung der Wirkung von CO2 (so wie sie Herr Heller und Herr Heß hier immer beschreiben) und eine Beschreibung der Unsicherheiten, wie sie die wissenschaftliche Diskussion hergibt.

  18. Hey Müller:

    Viele dieser Kinder, vor allem Grundschüler der Klassen 1 bis 4 fragen mich nach dieser Klimasache. Sie machen sich Sorgen um dieses Gift, dieses Kohlen… dingsbums…

    (Hervorhebung durch mich)

    Überlesen?

  19. Noch eine Ergänzung, Herr Müller:

    Vorausgesetzt sie meinen mit Wahrheit eine korrekte Beschreibung der Wirkung von CO2 (so wie sie Herr Heller und Herr Heß hier immer beschreiben) und eine Beschreibung der Unsicherheiten, wie sie die wissenschaftliche Diskussion hergibt.

    Oh, ich halte es da ganz mit Fred Singer (Zitat aus dem NIPCC-Report):

    We do not say anthropogenic greenhouse gases (GHG) cannot produce some warming or has not in the past. Our conclusion is that the evidence shows they are not playing a substantial role.

    Was Herr Frey meinte, war die direkte Verbindung “Treibhauseffekt = Katastrophe”. Sind Sie denn dieser Auffassung?

    Sind Klimamodelle und Projektionen Ihrer Meinung nach “Evidenz” oder “Wahrheit”, die man Kindern auch als solche verkaufen müßte?

  20. Noch was, mein lieber Herr Müller:

    Finden Sie es denn sinnvoll, wenn sich Grundschüler der Klassen 1-4 “Sorgen” machen? Sollte man den Kindern diese “Sorgen” einreden?

    Welche “Sorgen” hatten Sie denn so, in der Grundschule?

    Ich finde, Kinder können alles mögliche gebrauchen, aber keine “Sorgen”. Dafür ist später noch genug Zeit und dafür ist es auch später noch früh genug.

    Eine Grundschullehrerin, die ihren Schülern “Sorgen” einredet, gehört nicht in eine Klasse. Das ist unser wirkliches Problem.

  21. Hey Müller:

    Sie haben heute Ihren höflichen Tag?

    Was Herr Frey meinte, war die direkte Verbindung “Treibhauseffekt = Katastrophe”. Sind Sie denn dieser Auffassung?

    Dazu hatte ich mich bereits auführlich geäußert. Und warum redet dann Herr Frey mit den Kindern nicht darüber? So wie ich das lese und auch die anderen Äußerungen in der Richtung dazu in Betracht ziehe, dann sind die Kinder von ihm weggegangen mit dem Gefühl, CO2 spielt gar keine Rolle (nicht mal im natürlichen Treibhauseffekt). Und das finde ich nicht gut…

    Finden Sie es denn sinnvoll, wenn sich Grundschüler der Klassen 1-4 “Sorgen” machen? Sollte man den Kindern diese “Sorgen” einreden?

    Nö, sollte man nicht. Man sollte aber auch nicht, wenn die Kinder sich schon vertrauensvoll an einen wenden, ihnen mit solch einem Quark(IMHO) kommen.

  22. Die Erfahrungen des Herrn Frey bestätigen, was in der Eckernförder Zeitung unter der Überschrift “Mit Experimenten dem Klimawandel auf der Spur” aus einer Grundschule berichtet wurde.
    http://tinyurl.com/322rryv

    Wir sind auf einem Narrenschiff unterwegs.

  23. @Helmut Erb:
    Ihr Kommentar zu der einfältigen Zeitungsmeldung ist schwer in Ordnung. Den unterschreibe ich.
    Man müßte sich den Mund fusslig reden, um all diese Gülle wieder aus den Kinderhirnen herauszupumpen…

  24. ach Müller:

    Sie haben heute Ihren höflichen Tag?

    Nö, ich habe einfach keinen Respekt vor Leuten, die Angstkampagnen gutheißen, die auf kleine Kinder zielen.

  25. Herr Müller,

    ich stelle fest, dass Sie keinerlei Ahnung haben, wie Kinder ticken! Außerdem habe ich mit Lehrern und Lehrerinnen geredet. Die sind strikt an Weisungen aus dem Kultusminsterium gebunden! Sie stecken in genau dem gleichen Dilemma wie ich, nur sind sie staatlich bedienstet und haben noch viel weniger die Chance, ihrem Dilemma Ausdruck zu verleihen!
    Dies nur am Rande. Natürlich gibt es auch LehrerInnen, die voll überzeugt sind. Aber manche trauen sich einfach nur nicht. Und was den Tatbestand als solchen anbelangt: Solange mir von Ihnen kein einziger expliziter Beweis vorliegt, dass CO2 wirklich ein Gift ist und das Klima erwärmt, und solange mir nur zahlreiche experimentelle Beweise vorliegen, dass es keinen messbaren Zusammenhang zwischen CO2 und Klima gibt (von denen ich die meisten auch als interessierter Laie mit ein wenig denkkraft verstehe), muss ich Ihnen die Kompetenz absprechen, mir vorzuschreiben, was und wie ich mit Kindern zu reden habe.

    Kinder sind unsere Zukunft! Sonst gar nichts! Und wie gehen wir mit dieser Zukunft um (Nicht nur bei diesem Thema). Ich bitte Sie dringend, darüber einmal nachzudenken!

    Den letzten Satz im Kommentar #24 von Herrn Heller möchte ich zehnmal unterschreiben! Ich bin an sich ein friedlicher Mensch, aber wenn es gegen Kinder geht, kann ich mich schon aufregen!

    Chris Frey

  26. @ Frey:

    Ich nehme an, der Müller hat keine Kinder. Sonst würde er so einen Schmarrn nicht schreiben. Und da er wahrscheinlich keine hat, kann er auch gar nicht verstehen, was wir meinen.

    Er wird, falls er noch antwortet, gleich wieder mit Ihnen über den Treibhauseffekt diskutieren wollen. Jede Wette. Denn das ist sein einziges Thema hier…

  27. Peter Heller 19. November 2010 18:25
    Nö, ich habe einfach keinen Respekt vor Leuten, die Angstkampagnen gutheißen, die auf kleine Kinder zielen.

    Da schreibe ich gerade das Gegenteil, aber das hält Sie anscheinend nicht davon ab, mir das hier zitierte zu unterstellen. Naja, was solls…

    Peter Heller 19. November 2010 20:56

    Ich nehme an, der Müller hat keine Kinder. Sonst würde er so einen Schmarrn nicht schreiben. Und da er wahrscheinlich keine hat, kann er auch gar nicht verstehen, was wir meinen.

    Da irren Sie sich. Gerade weil ich eigene Kinder habe, die teilweise auch mit der Klimathematik in der Grundschule konfrontiert wurden, erlaube ich mir ein Urteil darüber. Vielleicht sind meine ja nicht an den alarmistischsten Lehrer geraten (wenn es sowas wie einen alarmistischen Lehrer gibt), aber die kamen nicht “verängstigt” nach Hause -- aber immer noch mit ettlichen Fragen. Die habe ich ihnen, was die Grundmechanismen betrifft und soweit ich das konnte beantwortet. Was die zukünftige Entwicklung angeht, habe ich die Befürchtungen, mit denen sie gekommen sind, etwas gerade gerückt, ihnen erklärt, dasss es da noch viel zu forschen gibt und ihnen generell erst mal die “Sorgen” genommen. Warum sollten sie sich Gedanken über etwas machen, worauf sie doch keinen Einfluss haben?

    Chris Frey 19. November 2010 20:45

    Herr Müller,

    ich stelle fest, dass Sie keinerlei Ahnung haben, wie Kinder ticken!

    Das erkennen Sie aus zwei Absätzen? Alle Achtung …

    Ich bin an sich ein friedlicher Mensch, aber wenn es gegen Kinder geht, kann ich mich schon aufregen!

    Geht mir auch so. Wenn jemand anscheinend Kindern die Unwahrheit erzählt, kann ich mich auch aufregen.

  28. Herr Müller, Sie sagen:

    Was die zukünftige Entwicklung angeht, habe ich die Befürchtungen, mit denen sie gekommen sind, etwas gerade gerückt

    Was mich aber nachdenklich macht, warum hatten Ihre Kinder Befürchtungen? Von irgendwo her müssen die ja kommen.

  29. Lieber Herr Frey,
    Ich versuchs mal. Mit einem lachenden Auge, Zeigefinger und leichter Ironie.
    vielleicht auch, um die Schärfaus der debatte zu nehmen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

    Liebe Kinder,
    im letzten Jahrhundert ist es etwa 0.8°C wärmer geworden.
    CO2 ist ein lebenswichtiger Bestandteil der Erdatmosphäre. Unsere Pflanzen bauen damit die meisten unserer Nahrungsmittel auf. Viele Tiere fressen Pflanzen und wir ernähren uns von Tieren und pflanzen. Ohne CO2 können wir nicht leben.
    Dank Wolken, Wasserdampf, CO2, und anderen Bestandteilen der Atmosphäre ist es eben so warm auf der Erde, dass Menschen, Pflanzen und Tiere überleben können. Zum Atmen brauchen wir aber Sauerstoff. Das heißt in einem Raum mit CO2 ersticken wir.
    Wir Menschen heizen und kochen mit der Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas. Um Auto zu fahren verbrennen wir Benzin im Motor. Dabei entsteht CO2, das in die Atmosphäre entweicht.
    Viele Atmosphärenforscher berechnen mit Computern und lernen aus ihren Forschungsergebnissen nun, dass wenn wir zu viel CO2 in die Atmosphäre bringen, dass es auf der Erde wärmer wird, weil bei gleicher Temperatur, weniger Wärmestrahlung ins Weltall entweicht. Und die Sonne ja jeden Tag ungefähr die gleiche Energiemenge einstrahlt. Wie eine Glühlampe die immer leuchtet.
    Wenn also jeden Tag das Gleiche eingestrahlt wird und weniger ausgestrahlt wird dann wird es so lange wärmer bis wieder das Gleiche ausgestrahlt wird, was die Sonne einstrahlt. Das nennt man den planetaren Treibhauseffekt. Bitte nicht verwechseln mit einem Treibhaus.
    Die Sonnenstrahlung könnt ihr in der Sonne auf der Haut spüren. Wärmestrahlung ist das was ihr spüren könnt, wenn ihr bei Oma im Winter neben dem Kachelofen steht. Jeder Körper gibt Wärmestrahlung ab, auch die Erde. Wärmestrahlung ist aber etwas anderes als Wärme. Das verwechseln aber auch manche Klimaforscher in ihren Büchern. Deshalb lest dazu später lieber mal ein richtiges Thermodynamikbuch. Wärme ist sehr kompliziert und ich möchte euch jetzt nichts Falsches erzählen. Ihr könnt aber Wärme spüren, wenn ihr die Hand auf den warmen Kachelofen legt, dann wird Wärme vom Kachelofen auf eure Hand übertragen. Legt ihr aber eure Hand in ein Glas kaltes Wasser, dann wird Wärme von eurer Hand aufs Wasser übertragen und ihr spürt wie eure Hand abkühlt. Wärme wird immer von warm nach kalt übertragen. Beim planetaren Treibhauseffekt wird die Erde durch die Sonne erwärmt, und Wärme durch Wärmestrahlung ans Weltall abgegeben. Je mehr CO2 desto weniger Wärmestrahlung entweicht bei konstanter Temperatur. Dann folgt aus der Physik der Atmosphäre, dass es wärmer wird bis wieder eine Art Gleichgewicht erreicht wird.

    Das ist aber nur ein Beispiel für ein einfaches Modell, mit der wir Menschen die Natur beschreiben. In Wirklichkeit ist die Natur komplizierter und die Modelle der Menschen müssen nicht richtig sein. Versucht zu verstehen, seid aber skeptisch.
    Andere glauben nicht, dass es auf diese Weise durch CO2 wärmer wird. Hört auch ihnen zu und lernt aus ihren Argumenten.
    Falls es zu warm wird auf der Erde, vermuten einige, es könnte irgendwann ungemütlich für uns Menschen werden. Hört auch ihnen zu und lernt aus ihren Argumenten.
    Wieder andere lernen aus ihren Forschungsergebnisse es wird wärmer durch CO2, aber nicht viel mehr als 1^C und das wäre eigentlich ganz gut. Hört auch ihnen zu und lernt aus ihren Argumenten.
    Wieder andere lernen aus ihren Forschungsergebnisse es wird gar nicht durch CO2 wärmer, sondern durch die Sonne und eine Änderung der Wolkenbedeckung.
    Hört auch ihnen zu und lernt aus ihren Argumenten.
    Ihr seht die Forschungsergebnisse sind noch nicht eindeutig.
    Einige glauben sogar, dass Menschen dadurch sterben könnten wenn es wärmer wird, aber auch wenn es kälter wird könnten Menschen sterben.
    Unsere Ingenieure und Naturwissenschaftler werden, wenn es wärmer wird aber sicher eine Lösung finden.
    Wenn ihr Interesse habt könnt ihr ja später Naturwissenschaften studieren und daran mitarbeiten.
    Ich selbst glaube, dass es ……
    Aber seid skeptisch auch mir gegenüber. Ihr müsst euch immer eine eigene Meinung bilden.
    Je älter ihr werdet und je mehr ihr in der Schule oder an der Universität lernt, desto besser werdet ihr viele dieser Zusammenhänge verstehen. Aber das Thema ist so kompliziert, dass man sehr lange dafür studieren muss und seine Hausaufgaben machen muss. Auch eure Lehrer können dazu nicht alles wissen.
    Seid aber vor allem skeptisch gegenüber Leuten, die behaupten die Zukunft zu kennen, denn die Zukunft kennen wir Menschen eben nicht. Seid aber auch skeptisch gegenüber Leuten die ihre Mitmenschen als Leugner bezeichnen oder gegen Menschen gerichtete Argumente verwenden. Hüten müsst ihr euch auch vor Menschen die euch Angst machen wollen. Denn Angst brauchen wir Menschen nicht zu haben. Wir müssen zwar immer wachsam sein, aber ohne Angst, denn Angst ist ein schlechter Ratgeber. Menschen die euch Angst machen, wollen Euch verführen ihrer Meinung zu sein. Das passiert im Fernsehen, in der Politik und im Internet. Aber das passt nicht in unsere Demokratie in der sich jeder eine eigene Meinung bilden muss.
    So und nun geht auf den Fußballplatz, euren CO2 Ausstoß erhöhen das ist gut für eure Gesundheit. und macht Spaß.
    Ich mache schon mal die Energiesparlampen an, um den erhöhten CO2 Ausstoß zu kompensieren.
    Am Wochenende fahren wir zum Fahrad fahren nach Österreich. Fahrrad fahren ist ökologisch gut, da es kein CO2 erzeugt.
    Wir nehmen das große Auto mit dem Ökosiegel. Für einen SUV ist das mit 18.3 Liter echt sparsam und ein echter Beitrag zum Klimaschutz. Das alte Auto verbraucht zwar nur 5 Liter und das seid 20 Jahren hat aber keine Ökoplakete für München und die Fahrräder passen nicht rein.

  30. @Marvin Müller
    ich habe den Eindruck, daß Sie ein Problem haben, sich verständlich auszudrücken. Was auch immer Sie sagen, antwortet man sinnvoll auf Ihre Äußerungen, meinten Sie eigentlich was anderes oder das Gegenteil. Nicht nur hier fällt mir das auf, ich hätte auch vermutet, daß Sie bar jeder Erfahrung mit Kindern sind, sondern eigentlich in jedem Ihrer Postings.
    Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, jeder hält Sie für einen porentiefen Alarmisten, obwohl Sie schon mehrfach betont haben, das nicht zu sein. Es muß an ihren Äußerungen und/ oder deren Stil liegen.
    Vielleicht sollten Sie Ihre Postings vor’m Abschicken noch mehrmals in Sachen Textverständnis quer- und gegenlesen.

  31. @Günter Heß

    Liebe Kinder,
    im letzten Jahrhundert ist es etwa 0.8°C wärmer geworden.

    Da fehlt etwas Elementares:
    Wo und in welcher Zeit !
    Mit dieser fiktiven Angabe könne die nichts anfangen, man muß ihnen versuchen klarzumachen, was eine globale Mitteltemperatur vorgibt zu sein -- das verstehen sie durchaus…

  32. Lieber Herr Frey,
    ihr Beitrag, den ich mit Interesse gelesen habe, ist nicht leicht zu kommentieren. Ich meine, Sie sehen es ein wenig zu Schwarzweiß , und das ist möglicherweise etwas positives.
    Der Hype, das ist nur ein Theaterstück, natürlich (leider) wie so oft ein eher tragisches. In Ihm fahren große Krieger große Geschütze auf, um die Welt zu retten. Im Hintergrund läuft tatsächlich ein anderes Spiel, der alte Kampf um die Ressourcen, Macht und Geld.
    Wir sagen in diesem Spiel nicht, dass der Bürger den Gürtel enger schnallen muss, damit ein paar Neureiche noch reicher werden. Das geht doch nicht. Nein, wir geben dem Bürger die einmalige Chance, nichts geringeres zu retten, als die Welt. Und diejenigen, welche sich schon immer für besonders clever halten, wittern ihre Chance, ein Stück vom Kuchen ab zu bekommen.
    Ich denke, den Playern in diesem Spiel ist es herzlich egal, ob es nun eine Katastrophe gibt oder nicht. Sie ist Mittel zum Zweck, mehr nicht. Und sollte die Mehrheit nicht mehr folgen, lässt man sich was neues einfallen.
    Es ist auch nicht so, dass alles zusammenbricht, wenn es mal wolkig am Katastrophenhimmel wird. So spielen die NIEs mittlerweile eine bedeutende Rolle, die nicht mehr rückgängig gemacht werden wird. Einfach, weil der Grundgedanke gut ist, wenn auch die Ausführung stümperhaft.
    Ich bin der Überzeugung, dass die Katastrophe zunehmend an Bedeutung verliert. Die Tendenz ist da, sie wird sich fortsetzen und ein ähnliches Dasein fristen wie die Hypes der Vergangenheit.
    Das unsere Kinder mit in den Strudel hinein gerissen werden, ist schlimm. Die Religion der Angst an unschuldige Kinder zu verkaufen, ist wirklich das hinterletzte. Aber auch sie werden lernen, mehr oder weniger selbstständig zu denken, und irgendwann Hyper oder Skeptiker einer neuen Religion sein.
    Der große Knall wird hoffentlich ausbleiben. Dafür müssen auch wir Kompromisse eingehen, in der Hoffnung, etwas Vernunft in die Debatte einzubringen. In wie weit sie mit Ihren Befürchtungen recht haben, hängt also auch unmittelbar von uns selbst ab.
    MfG

  33. @ Müller:

    Zitat Krishna Gans:

    ich habe den Eindruck, daß Sie ein Problem haben, sich verständlich auszudrücken.

    Zitat von Ihnen:

    Also ich wäre an Stelle der Lehrerin auch sauer auf Sie.

    In der Tat: Man kann nur begeistert sein, wie Sie mit diesem Satz (und den folgenden) gegen Angstkampagnen und die Indoktrination von Kleinkindern argumentieren.

    Wie dumm von mir, das nicht gleich richtig verstanden zu haben.

  34. Hallo liebe Leute,

    wenn ich so die bisherigen Kommentare richtig interpretiere, stimmen wir –mit Ausnahme Marvin Müller- darin überein, dass dieser unsägliche Klimahype sich seinem Ende nähert. Lediglich in der Geschwindigkeit und den Begleiterscheinungen bestehen unterschiedliche Meinungen. Das ist aber normal, wir sind ja schließlich keine „Klima-Computer-Spieler“, die über 100 Jahre die Zukunft vorhersagen können.

    Noch etwas ist mir aufgefallen und bereitet mir eine innere Freude. Skeptiker sehen in ihren Kindern ein hohes Gut, das nicht zu ideologischen, religiösen oder politischen Zwecken missbraucht werden darf. Hierin unterscheiden sie sich grundlegend von den mir bekannten Klimahysterikern, die nicht früh genug damit anfangen können den Kleinen den „rechten Glauben“ einzutrichtern. Es ist einfach unverantwortlich, wie die Kinder missbraucht werden um die verordnete Gesinnung zu demonstrieren. Es sind nicht immer die Lehrer/innen, die hier agieren, sondern auch oftmals die Eltern, die ihre Kinder benutzen um ihr „hehres Bewusstsein“ zur Schau zu stellen.
    Es sind nach meinen Feststellungen nicht unbedingt die Kultusministerien –mit der einen oder anderen Ausnahme- die die Indoktrination im Klassenzimmer fördern oder gar fordern, es liegt schon an den Lehrer/innen wie sie den Unterricht gestalten. Die jeweilige Schulleitung verhält sich da oft sehr indifferent um möglichst keinen Anhaltspunkt zu Disputen mit den leider sehr einflussreichen Umwelt- und sonstwas Organisationen zu geben. Da ein nicht unwesentlicher Teil der jungen Lehrer/innen selbst einschlägig straff organisiert und indoktriniert ist, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn diese „Autoritäten“ versuchen ihre Heilslehre an die Kleinen weiterzugeben. Oftmals gibt es da auf den Schulen innerhalb von Parallelklassen recht große Unterschiede bzgl. AGW und „Klimaschutz“. Ein mir bekannter Lehrer, mit dem ich vor einiger Zeit mal dieses Problem erörtert habe meinte, dass gerade bei jungen Lehrer/innen oftmals der Wink mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde Wunder wirken könnte. Dieser Weg wird aber oft gescheut, weil leider zu oft mit Repressalien und Benachteiligungen durch die Lehrkraft dem Kind gegenüber gerechnet wird. Es ist also irgendwie ein Teufelskreis, aus dem es schwer ist auszubrechen. Hier hilft nur energisches und zielstrebiges Auftreten gegenüber der Lehrkraft, damit keine Unklarheit über das eigene Vorgehen –im Falle wenn..- bestehen bleibt. Denn auch die „Grünlinge“ wollen Karriere machen und nichts ist dabei hinderlicher als die eine oder andere Dienstaufsichtsbeschwerde. Der andere Weg wäre mit der Schulleitung ein „Vieraugengespräch“ zu führen. Bei meinem jüngsten Enkel hat diese Weg geholfen.

    meint der Moosgeist

  35. Lieber Herr Gans,

    Danke für den Hinweis in #31. Sie haben Recht.

    Ich wollte mit dem Text vor allem die Methode zeigen, weniger das fachliche Detail. Das kann ja dann jeder der mit Kindern spricht für sich präzisieren und verändern.
    Mein Text ist aber weder perfekt noch ausgereift. Kinder müssen ja auch täglich damit leben, dass wir Erwachsene nicht perfekt sind. Mein Text sollte nicht 1:1 benutzt werden ich habe ihn gestern nacht so runtergeschrieben. jeder sollte dem Text gegenüber skeptisch sein.
    Ich wollte eigentlich nur die Idee rüberbringen, dass man den Kindern bei einer Debatte wie der Klimadebatte nicht nur die eigene Wahrheit rüberbringen darf. Sondern dass man die Pflicht hat Kinder ausgewogen zu informieren, auch wenn die Gegenmeinung mal nicht der eigenen Meinung entspricht.
    Und man kann die eigene Meinung als eigene Meinung kennzeichnen. Das gilt auch und gerade für Lehrer.
    Ich wollte auch zeigen, dass eine Erklärung die meiner Meinung nach kindertauglich wäre nicht so weit weg ist von der Erklärung die auch von Klimaforschern in populärwissenschaftlichen Büchern gebraucht wird. Was meiner Meinung unzureichend ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  36. Lieber Wetterfrosch,
    Sie schreiben:

    „Der Hype, das ist nur ein Theaterstück, natürlich (leider) wie so oft ein eher tragisches. In Ihm fahren große Krieger große Geschütze auf, um die Welt zu retten. Im Hintergrund läuft tatsächlich ein anderes Spiel, der alte Kampf um die Ressourcen, Macht und Geld.“

    Das wurde von Herrn Edenkofer gerade bestätigt.
    Hier die Schlagzeile aus der NZZ:

    «Klimapolitik verteilt das Weltvermögen neu»
    Klimaschutz hat mit Umweltschutz kaum mehr etwas zu tun, sagt der Ökonom Ottmar Edenhofer. Der nächste Weltklimagipfel in Cancún sei eigentlich ein Wirtschaftsgipfel, bei dem es um die Verteilung der Ressourcen gehe. Interview: Bernhard Pötter

    Habe das Interview mit Interesse gelesen und empfehle es jedem zur Lektüre http://tinyurl.com/25vgaq3
    Sehr erhellend.
    Super das das endlich raus ist, worum es bei diesen Klimagipfeln geht. Um die Umverteilung der Ersparnisse unserer hart arbeitenden Bevölkerung.
    Man sollte Cancun unter das Motto stellen:
    Der Klimagipfel will jetzt ran an die Kohle.
    Ich kann mich gar nicht erinnern, dass wir den Klimaforschern dieses Mandat erteilt haben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  37. Lieber Herr Moosgeist #34,
    völlig richtig. Verantwortung übernehmen und Kinder zu mündigen Staatsbürgern zu erziehen, bedeutet die eigene Meinung diesem Ziel unterzuordnen. Auch wenn es schwer fällt.
    Das gilt für Alle, Eltern und Lehrer, vVrwandte und Nachbarn, Moderatoren im Fernsehen, Kinderbuchautoren, etc.
    Kinder indoktrinieren und Angst schüren dürfen Menschen mit Verantwortungsbewusstsein
    nicht. Ausgewogen informieren ist der einzige Weg.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  38. @Moosgeist #34

    Skeptiker sehen in ihren Kindern ein hohes Gut, das nicht zu ideologischen, religiösen oder politischen Zwecken missbraucht werden darf. Hierin unterscheiden sie sich grundlegend von den mir bekannten Klimahysterikern, die nicht früh genug damit anfangen können den Kleinen den „rechten Glauben“ einzutrichtern. Es ist einfach unverantwortlich, wie die Kinder missbraucht werden um die verordnete Gesinnung zu demonstrieren.

    Das ist genau diese Seuche, die Verblendung der Jugendlichen, die Lord Monckton mit seinem “Hitler-Jugend” -- Vorwurf anprangert, als er von und mit den indoktrinierten jugendlichen Opfern spricht. Er hätte auch FDJ-Jugend sagen können, es hätte genauso gut gepaßt -- nur kannte er die wohl nicht.
    Gewisse Alarmisten und Berufsbetroffene raffen das natürlich nicht, wie z.B. der Thorsten auf Readers -- ich bin allerdings bewußt nicht auf die OT Provokation von Thorsten angesprungen….

  39. In eigener Sache:

    Die Diskussion, welche unser Leser Dr. Harmut Bessel hier begonnen hat, hat sich deutlich vom Thema des Blogbeitrages von Chris Frey bewegt. Das Thema kann in unserer Off-Topic-Arena weiter diskutiert werden:

    Dr. Hartmut Bessel zum CO2-Klima Effekt

    Beiträge zu diesem Thema, welche weiterhin hier gepostet werden, verschieben wir in den richtigen Blogbeitrag.

  40. An alle!

    Wenn ich alle bisherigen Kommentare integrierend lese, ergeben sich für mich zwei wesentliche Aspekte: Die in meinem Beitrag geäußerten Ängste sind nach Meinung aller vernünftigen Kommentare tatsächlich übertrieben. Das zu lesen hatte ich insgeheim gehofft, vielen Dank dafür!
    Zweitens wird hier mit einer Deutlichkeit, die ich nicht erwartet hätte, auf die Bedeutung der Kinder und unseren Umgang mit ihnen hingewiesen, auf den Punkt gebracht vom Moosgeist in #34. Das stimmt hoffnungsvoll! Das Gespräch mit LehrerInnen werde ich auch weiterhin suchen, ist es doch m. E. der einzige Weg. In dem Kindergarten, in dem ich am meisten ehrenamtlich tätig bin, hat man das Thema jedenfalls auf meine Intervention von der Tagesordnung genommen, allerdings hat es dort von vornherein fast keine Rolle gespielt.
    Ich danke allen Kommentatoren bis hier für ihre fundierten Bemerkungen! Zum Glück gibt es Foren wie diesen und auch andere (z.B. EIKE), wo auch einem Laien verständlich vermittelt wird, was (noch) nicht in den Zeitungen steht.

    Chris Frey

  41. Guten Abend Herr Frey,

    Zunächst einmal vielen Dank für Ihren Mut, Ihre Gedanken hier so offensiv und klar darzulegen.
    Ich bin wie Sie auch, davon überzeugt dass der CO2-Schwindel im Laufe der nächsten Monate oder Jahre „auffliegt“. Nur denke ich wird dies nicht mit einem „Knall“ oder sonstigem großartigem Getöse geschehen, sondern eher relativ still. Die „Grabreden“ werden wohl beim nächsten Klimagipfel in Mexiko gehalten werden und der Bürger wird wohl kaum schockiert sein. Ich habe eher den Eindruck die große schweigende Mehrheit wird gar nicht so überrascht sein und im Gegenteil endlich und erleichtert aufatmen mit der Bemerkung auf den Lippen, ich hab´s doch gewusst.
    Meines Erachtens ist die graue Masse nie so Dumm wie die Regierungen es sich gerne wünschen, der Krug ist nur bislang noch nicht lange genug zum Wasser gegangen um zu brechen. Die Vergangenheit hat gezeigt das gerade die deutschen in der Lage sind friedlich zu Revoltieren.
    Auch über die Wirtschaftlichen Folgen mache ich mir nicht so großartige Sorgen.
    Die NIE´s und die nachgeordneten Industrien haben weit aus weniger Anteil an Wirtschaftskraft und Arbeitskräften als das sich daraus irgendwelche nicht zu bewältigenden Schwierigkeiten ergeben würden, lieber heut als morgen sehe ich den Zusammenbruch dieser Geld- und Arbeitsplatzvernichtungsindustrie.
    Lassen Sie sich nicht entmutigen den Kindern die Wahrheit zu erzählen, nicht durch Lehrerinnen und auch nicht durch Menschen wie Marvin Müller(der sich oft und gern Missverständlich ausdrückt) oder Typen wie NF,NB oder der neue NB -- Herr Dr. Hartmut Bessel. Ich frage mich aus welchem Loch solche Menschen immer gekrochen kommen.
    Angst- das Wort hat in meiner neuen Heimat in seiner Wahrnehmung einen viel stärkeren Wert als in ihm in -D- beigemessen wird. Wobei mir die Wertung des Begriffs Angst hier wesentlich schlüssiger erscheint, da er hier nicht so inflationär wie in -D- für jede Art von Befürchtung verwendet wird.
    Angst als Zustand ist weder gut noch nützlich, Respekt und Vorsicht sowie gesunde Skepsis sollten uns durchs Leben begleiten.
    Angst macht krank, Angst frisst die Seele auf!
    Seien Sie Optimistisch, Nihilismus lohnt sich nicht, glauben Sie mir.
    Mit freundlichen Grüßen

    Karl Rannseyer

  42. Krishna Gans 19. November 2010 23:58

    @Marvin Müller
    ich habe den Eindruck, daß Sie ein Problem haben, sich verständlich auszudrücken. Was auch immer Sie sagen, antwortet man sinnvoll auf Ihre Äußerungen, meinten Sie eigentlich was anderes oder das Gegenteil. … Vielleicht sollten Sie Ihre Postings vor’m Abschicken noch mehrmals in Sachen Textverständnis quer- und gegenlesen.

    Ich lese meine Texte mehrmals vorm Absenden durch, überarbeite sie teilweise auch noch mehrmals. Aber ich habe anscheinend nicht ausreichend Fantasie, um mir eine Vorstellung davon zu verschaffen, wie man die Texte Fehlinterpretieren kann. Wahrscheinlich bräuchte ich einen “Herrn Eng im Taschenformat”, der mir vorm Absenden sagt, ein Leser von Science Skeptical wird das nicht so verstehen, sondern ganz anders.

    Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, jeder hält Sie für einen porentiefen Alarmisten, obwohl Sie schon mehrfach betont haben, das nicht zu sein. Es muß an ihren Äußerungen und/ oder deren Stil liegen.

    An meinen Äußerungen kann es gar nicht liegen, da ich nie etwas alarmistisches äußere. Ich habe eher das Gefühl, dass hier jemand, der nicht der die vorherrschende Blog-Meinung teilt, per Definition ein Alarmist sein muss und sämtliche Äußerungen entsprechend interpretiert werden -- quasi selektive Wahrnehmung. Aber dagegen kann ich schlecht was tun.

    Peter Heller 20. November 2010 01:12

    @ Müller:

    Zitat von Ihnen:

    Also ich wäre an Stelle der Lehrerin auch sauer auf Sie.

    In der Tat: Man kann nur begeistert sein, wie Sie mit diesem Satz (und den folgenden) gegen Angstkampagnen und die Indoktrination von Kleinkindern argumentieren.

    Wie dumm von mir, das nicht gleich richtig verstanden zu haben.

    Das ist ein schönes Beispiel. Wir nehmen mal den ersten Satz, lassen den Rest unter den Tisch fallen und machen daraus … moment …

    Nö, ich habe einfach keinen Respekt vor Leuten, die Angstkampagnen gutheißen, die auf kleine Kinder zielen.

    Der Herr Müller ist ein Alarmist, er spricht sich hier nicht explizit gegen Angstkampagnen aus (sondern wagt es, Herrn Frey zu kritisieren) -- er heisst also Angstkampagnen gut. … Das ist kaum mehr damit zu erklären, dass ich mich nicht verständlich ausdrücke.

    moosgeist 20. November 2010 07:40

    Hallo liebe Leute,

    wenn ich so die bisherigen Kommentare richtig interpretiere, stimmen wir –mit Ausnahme Marvin Müller- darin überein, dass dieser unsägliche Klimahype sich seinem Ende nähert.

    Als ob ich mich dazu irgendwie geäußert hätte …

    Günter Heß 19. November 2010 23:55

    Lieber Herr Frey,
    Ich versuchs mal. Mit einem lachenden Auge, Zeigefinger und leichter Ironie.
    vielleicht auch, um die Schärfaus der debatte zu nehmen.

    Danke Herr Heß. Bis auf die ironischen Einschläge am Ende und ein wenig zu viele Details für meine Geschmack genau das, was ich in #17 meinte.

Schreibe einen Kommentar

Sie können sich auch ohne eigenen Kommentar über neue Kommentare benachrichtigen lassen.