Anmerkungen zum ökologischen Fußabdruck

22. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

In meinem Artikel zur diesjährigen Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein in Deutschland habe ich mich auf die verzerrte Risikowahrnehmung konzentriert.  Den größeren ökologischen Fußabdruck der Grünen-Wähler, auf den sich einige gestürzt haben, habe ich nur am Rande erwähnt.  Das hat seine Gründe.  Denn um voller Entrüstung die Grünen für ihren ökologischen Fußabdruck zu kritisieren, müsste ich mich einem Denken unterordnen, das einen besonders kleinen dieser Fußabdrücke als grundsätzlich erstrebenswertes Ziel anerkennt.

Das tue ich aufgrund einiger einfacher Überlegungen inzwischen nicht mehr.
Unter dem Ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion seiner Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie, aber z. B. auch zum Abbau des von ihm erzeugten Mülls oder zum Binden des durch seine Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids benötigt werden, so die Definition laut der Wikipedia.  Unter Daten und Fakten heißt es in dem Online-Lexikon weiter:

„Die weltweit verfügbare Fläche zur Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse wird nach Daten des Global Footprint Network und der European Environment Agency insgesamt um 23 % überschritten. Danach werden bei gegenwärtigem Verbrauch pro Person 2,2 ha (Hektar) beansprucht, es stehen allerdings lediglich 1,8 ha zur Verfügung. Dabei verteilt sich die Inanspruchnahme der Fläche sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Regionen. Europa (EU25 und Schweiz) beispielsweise benötigt 4,7 ha pro Person, kann aber nur 2,3 ha selber zur Verfügung stellen. Dies bedeutet eine Überbeanspruchung der europäischen Biokapazität um über 100 %. Frankreich beansprucht demnach annähernd das Doppelte, Deutschland etwa das Zweieinhalbfache und Großbritannien das Dreifache der verfügbaren Biokapazität. Ähnliche Ungleichgewichte finden sich auch zwischen Stadt und Land.

Die USA brauchen etwa 9,7 ha, Großbritannien 5,6 ha, Brasilien 2,1 ha, die Volksrepublik China 1,6 ha und Indien 0,7 ha für eine Person (2002).“

Ich halte dieses Konzept für innovationsfeindlich und wenig aussagekräftig, was den Zustand der Umwelt betrifft.  Stellen wir uns vor, wir würden in einer Jäger- und Sammlergesellschaft leben.  Plötzlich würde einer von uns ausscheren.  Statt auf die Jagd zu gehen, würde er ein Stück Wald roden, darauf einen Acker anlegen und diesen bewirtschaften.  Sein ökologischer Fußabdruck – insbesondere in Bezug auf den Flächenverbrauch – wäre gigantisch im Vergleich zu uns anderen.  Aber er hätte gewaltig zum Fortschritt beigetragen und könnte alleine mehr Menschen über den Winter bringen als zehn Jäger.  Der ökologische Fußabdruck geht davon aus, das Ressourcen nicht nur endlich sind, sondern dass sich ihre Endlichkeit auch nahezu exakt berechnen lässt.  Das erscheint auf den ersten Blick logisch, ist es aber nicht.  So hat zum Beispiel jede Konservierungstechnik, die im Laufe der Jahrtausende entdeckt wurde, die Nahrungsversorgung verbessert.  Sehr große Revolutionen der letzten 200 Jahre in dieser Hinsicht waren die Nutzung elektrischen Stroms, mit dessen Hilfe man selbst im heißesten Sommer noch Nahrung im Tiefkühler frisch halten kann und die Entwicklung ertragreicherer Getreidesorten.  Selbst die Menge des verfügbaren Trinkwassers ist durch Innovation veränderbar, wie es zum Beispiel die Meerwasserentsalzungsanlage in Ashkelon beweist.

Auch ist der ökologische Fußabdruck eines Mediziners, der für eine Organisation wie „Ärzte ohne Grenzen“ durch die Welt reist sehr viel größer als der eines Berliner Arbeitslosen.  Hiergegen könnte man einwenden, dass der Mediziner besondere Gründe hat, aber auch der Fußabdruck eines Touristen, der viermal im Jahr in ferne Länder fliegt, nur um sich in die Sonne zu legen, sehr groß ist.  Nur:  Ohne den Touristen würde die Infrastruktur, die der Arzt für seine Arbeit benötigt, gar nicht existieren.  Aus reinem Altruismus sind noch die wenigsten Flughäfen gebaut worden.  Schwer vorstellbar, dass man den Menschen z.B. in Thailand einen Gefallen tut, wenn man dafür sorgt, dass der Tourismus bei ihnen einbricht und sie ihre Familien nicht mehr ernähren können.

Der Vergleich unterschiedlicher Länder impliziert zudem, die USA könnten einfach etwas weniger verbrauchen, damit Bangladesh (wo der errechnete Verbrauch nur bei 0,3 liegt) etwas mehr verbrauchen kann.  Ein geringerer Verbrauch in den USA nützt Bangladesh jedoch nichts, wohl aber ein wirtschaftliches Wachstum im eigenen Land, das vermutlich mit einem größeren ökologischen Fußabdruck verbunden wäre.  Darüber hinaus offenbart der Ländervergleich, dass der ökologische Fußabdruck über den Zustand der Umwelt, also über die Qualität von Böden, Gewässern und Luftreinheit wenig bis nichts aussagt.  Denn dieser dürfte in Deutschland und der Schweiz an den meisten Orten besser sein als in Indien oder China.

Dieser Artikel soll nicht als Aufruf zur Brunnenvergiftung missverstanden werden, sondern als Aufruf zur Innovation.  Wie das Beispiel der Umstellung von der Jagd auf die Landwirtschaft zeigt, ist der ökologische Fußabdruck da eher ein innovationshemmendes Denkverbot als eine besonders hilfreiche Idee.

ebenfalls erschienen auf „oekowatch.org„, „FreieWelt.net“ und „kingofblog.de

(Bildquelle: Angelina Ströbel/pixelio.de)

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59 Kommentare
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  1. Eigentlich finde ich die Idee einen ökolokischen Fussabdruck zu berechnen gar nicht schlecht. Man müsste es nur vernünftig tun. Ein Jäger und Sammler hat sicher einen grossen Abdruck ohne allzuviel Lebensqualität. Der moderne Mensch könnte an einer vernünftigen Metrik auch lernen seinen Abdruck zu verringern und doch seine Lebensqualität zu steigern. Einfach wird die Berechnung allerdings nicht. So hat, was die Energieerzeugung angeht, sicher die Kernkraft den geringsten Fussabdruck. Wenn dadurch aber der CO2-Ausstoss zurück geht und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre sinkt, dann geht auch die pflanzliche Produktivität zurück und der Fussabdruck für die Nahrungsproduktion wird grösser. Wenn es auch noch stimmen sollte, dass das Klima dann frigider werden sollte, dann verstärkt sich das noch einmal. Der Mensch kann jetzt schon in einem grossen Bereich seines Verbreitungsraumes ohne technische Hilfsmittel, wie Kleidung und Heizung nicht überleben also muss muss es zur Verkleinerung des Fussabdrucks eigentlich wärmer werden. Die Fläche die zur Bindung des menschlichen CO2-Ausstosses in die Berechnung mit aufzunehmen ist sicher problematisch und ohne das sind wir noch locker im grünen Bereich.
    Nur so ein paar ins Unreine geschriebene Gedanken zum späten Abend,

  2. Mein „ökologischer Fußabdruck“ ist ungefähr eine Million mal kleiner als der von Al Gore.
    Why bother?

  3. Die bigotte Kreativität der Ökologisten beschränkt sich leider auf die ständige Erweiterung des Verbotskataloges, der die Bürgerlichen Freiheiten zu Makulatur werden lässt!

  4. Lieber Herr Martin,

    Diese Verbote haben nichts mit Kreativität zu tun, sondern nur mit Ideenarmut, selbstverliebtem Sendungsbewußtsein und mangelndem Demokratieverständnis.

    Nehmen sie als Beispiel die Energiesparlampe. Es wird uns erzählt, dass sie sich amortisiert. Warum braucht man also ein Verbot der Glühlampe?

    Warum werden Castortransporte blockiert, die doch wohl notwendig sind, ob man aus der Kernenergie aussteigt oder nicht?

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  5. ein Großteil der Argumente von „Ökologisten“ sind in der Tat schwer nachvollziehbar und weitestgehend unsachlich.
    Aber ich verstehe auch die Medien und Politik nicht.
    Das Blockieren von Castortransporten ist ja nicht nur dumm, unsinnig und fanatisch, sondern es erhöht ja letztendlich sogar die Gefahr, dass etwas unvorhergesehenes passieren könnte.
    Wer gegen einen Castortransport ist, müsste eigentlich alles dafür tun, dass die Ladung schnell und ohne Hindernis an ihr Ziel kommt!
    Weshalb die Medien Aktivisten die sich zB vor Schienen einbetonieren, mit Samthandschuhen anfassen, verstehe ich auch nicht.
    Das ist immerhin Sachbeschädigung, Gefährdung usw. und bedürfte eigentlich eienr satten Klage.
    Und hier geht es nur um ein einziges Detail.
    Das ist insgesamt schade.
    Im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen dass irgendjemand ernsthaft glaubt, man könne in einem Land wie Deutschland,
    die Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie sicherstellen.
    Trotzdem wird beides immer noch massiv gefördert.
    Das ist eigentlich nur Kapitalvernichtung und nutzt weder der Umwelt, noch dem Einzelnen.

  6. @Roland Schweiger

    Weshalb die Medien Aktivisten die sich zB vor Schienen einbetonieren, mit Samthandschuhen anfassen, verstehe ich auch nicht.Das ist immerhin Sachbeschädigung, Gefährdung usw. und bedürfte eigentlich eienr satten Klage.

    Das mit dem Einbetonieren ist eigentlich eine gute Idee. Nur sollte man die Einbetonierten auch dann im Beton drin lassen.

    Im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen dass irgendjemand ernsthaft glaubt, man könne in einem Land wie Deutschland, die Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie sicherstellen.

    Leider glauben tausende diesen Quatsch, weil ihnen das in den Medien täglich von „Fachleuten” vorgebetet wird. Allerdings glaube ich, dass dem überwiegenden Teil der Bevölkerung dieses Thema glatt am Arsch vorbeigeht, solange die Stromrechnung nicht exorbitant steigt. Es wäre wünschenswert, dass sich mehr Leute mit dieser Thematik befassen und sich richtig informieren (das Web bietet genug Möglichkeiten), dann wäre dieser Spuk schneller zu Ende.

    Frohe Weihnachten

  7. @Roland Schweiger
    Schauen Sie einfach mal hier:

    Nehmen Sie sich ruhig die Zeit und lesen Sie sich das mal durch.
    Es ist kaum zu glauben mit welcher Hartnäckigkeit und Arroganz dieser Wahnsinn auch noch verteidigt wird.

    Ein frohes Weihnachtsfest

  8. @Roland Schweiger
    Schauen Sie einfach mal hier:
    (Irgendwie hat das mit dem Link nicht funktioniert. Entschuldigung!)

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/erneuerbare-speicherprobleme-geloest-ist-der-ringwallspeicher-eine-neue-intelligente-form-der-stromspeicherung/

    Es ist kaum zu glauben mit welcher Hartnäckigkeit und Arroganz dieser Wahnsinn auch noch verteidigt wird.

    Ein frohes Weihnachtsfest

  9. @Detlef Hoffmann

    zum EIKE-Link: ATLANTROPA, der Größenwahn des Hermann Sörgel lässt grüßen. Der Autor wird nicht müde, sein Ringwallspeicherprojekt natürlich als bautechnisch realisierbar und ökonomisch vertretbar zu bezeichnen – logisch, er will ja auch, dass es gebaut wird – da blendet der Herr Doktor schon mal jedwede Realität aus.

    Sein letzter Kommentar (#151) „Jeder Gartendeich kann mit einer Folie ausgelegt werden und ist damit dicht, ohne dass er an irgendeiner Stelle mit Fels in Berührung kommt.“ sagt leider ziemlich viel über die ingenieurtechnische „Kompetenz” des Herrn Doktor aus. Gegenüber Argumenten zur Unwirtschaftlichkeit und bautechnischen Nichtrealisierbarkeit ist er allerdings erstaunlich resistent (Bitte alle Kommentare lesen!!!)

    Es ist schon grotesk, wir schaffen unsere ausgereiften, zuverlässigen, wirtschaftlichen und robusten Energieversorgungssysteme ab und satteln um auf wackelige Systeme gigantischen Ausmaßes mit astronomischen Kosten. Wie heißt nochmal das passende Fernsehformat? „Neues aus der Anstalt”.

  10. Sehr geehrter Herr Hardenberg,
    eigentlich wollte ich keine Diskussion vom Zaun brechen. Ich bin eher der stille Mitleser. (So erklärt sich auch mein erster verpatzter Versuch.) Nur, hat es mich doch sehr gewundert, daß Herr Schweiger sich nicht vorstellen kann, daß ein Großteil der Bevölkerung nicht nur an den grünen Ökoquatsch glaubt, sondern Windmühlen und Solaranlagen für viele Leute, vielleicht sogar den meisten, „der“ technische Fortschritt an sich sind.
    Ich betrachte mich als eher aufgeklärten Bürger und mußte schon oft genug feststellen, in was für riesige Fettnäpfe man mit eben dieser „aufgeklärten“ Meinung treten kann.
    Auch zum hiesigen Thema „Ökologischer Fußabdruck“:
    Es ist mir unbegreiflich, daß Menschen Zeit und geistige Energie aufbringen (verschwenden), um die Daseinsberechtigung der Menschheit auf diesem Planeten zu berechnen und dabei auch noch herausfinden wer nun mehr oder weniger Daseinsrecht beansprucht.
    Wenn diese Leute dabei wenigstens noch mit bekämen , daß Ihr eigener „ökologischer Fußabdruck“ zu groß für diese Welt ist und sich dann konsequenterweise von diesem Planeten „verabschiedeten“, wäre ich mit dieser Mathematik sicherlich hin und wieder einverstanden.
    Somit nochmals schöne Weihnachten und freundliche Grüße,
    D. Hoffmann.

  11. Lieber Herr Hoffmann,

    natürlich treten Sie als aufgeklärter Bürger in riesige Fettnäpfe. Das Ziel der „Großen Transformation”, die u.a. von PIK & Co. lautstark gefordert wird, sind eben nicht aufgeklärte Bürger, sondern Gläubige, die sich willig von „CO2-Schweinen” zu vorbildlichen Umweltmusterbürgern umerziehen lassen, die Maßnahmen – und klängen sie auch noch so absurd – nicht in Frage stellen und den weisen Welt- und Klimarettern widerspruchslos folgen. Bürgerliche Demokratie ist auf diesem Weg nur lästig und gehört „schleunigst abgeschafft”. Die „Große Transformation” ist nur möglich mit totalitären Machtstrukturen, da kommen mündige Bürger nicht vor… Vorwärts auf dem Weg zur „DDR 2.0”, bewährte Genossen warten schon sehnsüchtig auf ihre Reanimation.

    Aus einem Interview in der FAZ vom 30. 11. 2010:

    faz: „Muss aber der Versuch, die ökologische Grundsatzfrage zu lösen, nicht schon deshalb scheitern, weil sie eigentlich eine Elitendebatte ist?”

    Schellnhuber: „Solche Debatten werden immer von einem kleinen Teil der Bevölkerung ausgetragen. Wenn Sie fragen, ist Verzicht heute mehrheitsfähig, um in ferner Zukunft ein Kind vor dem Exodus zu bewahren, so lautet die Antwort zunächst: nein. Aber Kernfragen wie diese, ebenso die der Menschenrechtsfragen, gehören in die Verfassung. Das hätte zur Folge, dass es Richter gibt, die auch gegen eine Mehrheit entscheiden, wenn es im Sinne unseres Verfassungskonsenses richtig ist. Sie brauchen also auch ein paar wenige Leute, die eine ethische Elite darstellen. Am Ende werden Sie vermutlich mit einer breiten Mehrheit nicht Probleme lösen können, die eine kausale Distanz wie beim Klimawandel besitzen.”…

    Link: http://tinyurl.com/3x62bve

    Mit freundlichen Grüßen
    Tim Hardenberg

  12. @Tim Hardenberg #6

    Das mit dem Einbetonieren ist eigentlich eine gute Idee. Nur sollte man die Einbetonierten auch dann im Beton drin lassen.

    Bei Mafias hatte man da auch so seine „Varianten“, einen betonierten „Fußabdruck“ zu produzieren.
    Ich staune nur, daß der Verfassungsschutz sich den Schellnhuber und seine Komplizen noch nicht vorgeladen hat… (#11)
    Der Mann ist doch hochgradig gefährlich. Aber wenn irgendwo so ein Koffer allein rumsteht….

  13. @Krishna Gans

    Der Mann ist doch hochgradig gefährlich.

    Leider gibt es noch mehr Leute mit solchen feuchten kommunistischen Träumen:
    Fundstück von http://www.talktogether.org:

    Daniel Tanuro: Klimawandel und Ökosozialismus
    „Wenn sie glauben, einen schmutzigen Kapitalismus in einen sauberen verwandeln zu können, sollten wenigstens die Verursacher die Kosten für den Umstieg bezahlen“, verlangt Daniel Tanuro und plädiert für das Konzept eines Ökosozialismus…… Für Tanuro stellt sich folglich die Frage, welche Maßnahmen notwendig sind, um diese Entwicklung zu verhindern. Laut IPCC, dem von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Weltklimarat, ist eine Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen von 50 bis 80% bis 2050 nötig, um das Ansteigen der Erderwärmung auf 2 bis 2,4 Grad zu begrenzen. Weil der industrialisierte Norden zu 70 % zur globalen Erwärmung beigetragen hat, sollte er seine Emissionen um 25 bis 40 % Prozent bis 2020 und um 80 bis 95 % bis 2050 reduzieren. Diese Ziele sind als sehr dringlich anzusehen, da Klimamodelle sog. nicht-lineare Phänomene wie das Schmelzen der Eiskappen in Grönland und der Antarktis nicht voraussagen können, die ja die größte Bedrohung darstellen, weil sie ein Ansteigen des Meeresspiegels verursachen. Aber auch die Länder des Südens müssten ihre Emissionen reduzieren, ihre Entwicklung müsste anderer Art vonstatten gehen, als die des Nordens. Dabei handelt es sich um sehr ambitionierte Ziele, vergleichbar damit, innerhalb von zwei bis drei Generationen völlig auf fossile Energien zu verzichten. ……Um das Klima zu stabilisieren, sei jedoch nicht nur die Entwicklung neuer Technologien zur Energieerzeugung nötig, sondern auch eine andere Art der Landwirtschaft und eine andere Aufteilung der Raumnutzung. Dieser Aufbau eines neuen Systems wäre eine langfristige Aufgabe, welche die Zerstörung der kapitalistischen Produktionsapparate zwangsläufig mit sich bringe. Die Ergreifung der politischen Macht wäre dabei nur der Ausgangspunkt für die Umgestaltung. …“

    Also, bei wem es jetzt nicht klingelt…

    Das komplette Pamphlet kann man übrigens nachlesen unter: http://tinyurl.com/3xjqbq2

  14. Ökosozialismus

    Aber das ist doch nichts neues!
    Die grünen Protagonisten der ersten Generation rekrutierten sich aus den K-Gruppen. Es ging um nichts anderes als die Erringung der politischen Macht, selbstverständlich mit K-Zielen.
    Der Schachzug, bereits beim Wechsel von K nach Grün „Öko“ als Hohheitsgebiet zu intrumentalisieren, ist denen doch wunderbar gelungen, bevor andere aufgewacht sind, die schon vor den Grünen „Bewahrung der Schöpfung“ in ihrer politischen Agenda in Anspruch nahmen und auch viel früher mit Maßnahmen echten Umweltschutzes begannen. Das alles ist nur in Vergessenheit geraten.

    Sollte der Klimawandel als Bedrohung wegfallen, fiele das politische Konzept von Links-Grün in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Die Grüne Partei verlöre den Boden unter den Füßen. Die Grünliberalen würden wieder zu gewöhnlichen Bürgerlichen. Im Volk würde ein Vertrauensverlust bei ökologischen Warnungen folgen, der weitaus größer wäre als nach dem Waldsterben, das nicht eintraf. Für Jahre oder sogar Jahrzehnte wäre Ökologie ein sekundäres politisches Thema. Insofern ist der Streit um die Wahrheit beim Klimawandel die Mutter aller Ökoschlachten. Die Klimaschützer kämpfen nicht nur gegen die Erderwärmung, sondern auch um ihre politische Existenz.
    Weltwoche 47/10, „Die Mutter aller Ökoschlachten“

    Können wir uns dessen so sicher sein?
    Oder werden die Linken „Öko“ fallenlassen und exhumieren im gleichen Prozeß Lenin, Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot & Co. wieder?

  15. @Theobald Tiger

    Können wir uns dessen so sicher sein?
    Oder werden die Linken “Öko” fallenlassen und exhumieren im gleichen Prozeß Lenin, Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot & Co. wieder?

    Lenin? Stalin? Mao?
    Originaltext Schellhuber in der BMU-Broschüre „Dritte Industrielle Revolution” (Kapitel „Nachhaltige Revolutionäre gesucht”, S. 77 ff., zum Nachlesen bitte googeln, Broschüre gibts als PDF zum Download):

    …Der Sondertatbestand Klimawandel stört die natürlichen Abläufe des Fortschritts: Um zu verhindern, dass unser Klimasystem außer Kontrolle gerät, müssen wir umgehend handeln. Wir sind gezwungen, den Treibhausgasausstoß bis zur Mitte des Jahrhunderts um mindestens 80 Prozent zu senken und zum Ende des Jahrhunderts weltweit „kohlenstoffneutral“ zu wirtschaften. Die Herausforderung besteht darin, die Große Transformation bereits jetzt mit aller Kraft in Gang zu setzen, zu einem Zeitpunkt, der nach „Revolutionsgesetzen“ viel zu früh erscheint. Im Unterschied zur Ersten und zur Zweiten Industriellen Revolution ist deshalb ein politischer Rahmen zu schaffen, der die Gesetzlichkeiten großer Transformationsprozesse gewissermaßen künstlich erzeugt. Technisch gesprochen, benötigen wir eine Art Fortschrittskatalysator, einen gesellschaftlichen Beschleuniger des Transformationsprozesses. …… Ist die Lage also hoffnungslos? Nein! Zu Recht hoben die Nobelpreisträger im Potsdam-Memorandum hervor, dass wir heute über ein System verfügen, Wissen zu produzieren, „dass prinzipiell dazu genutzt werden kann, diese Transformation unter mutiger politischer Leitung gemeinsam mit aufgeklärten Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und der gesamten Zivilgesellschaft herbeizuführen“.

    Klar, worum es geht? (Und sogar im Stil ganz in den Fußspuren Lenins!)

    Der nette Begriff „Große Transformation” wurde gewählt, nachdem in den „Sieben Kernaussagen zum Klimawandel” des PIK anfangs unter Punkt 7. von der Notwendigkeit einer globalen „Kulturrevolution” die Rede war.

    7. Die Begrenzung der Erwärmung auf 2 °C und die Anpassung an den Restklimawandel erfordern nichtsdestotrotz eine globale „Kulturrevolution“, bei der Stadt- und Landleben neu definiert werden müssen.

    Quelle: http://web.archive.org/web/20071219162950/http://www.pik-potsdam.de/infothek/sieben-kernaussagen-zum-klimawandel

    Hä? Kulturrevolution????? Also die letzte Ist schon ’ne Weile her und war mit Millionen Toten verbunden.

    …na wenn das kein Fall für den Verfassungsschutz ist.

    Schöne Restweihnachten!

  16. Alles klar, @ Tim Hardenberg, wir lesen mit gleichen Augen (auch zwischen den Zeilen).
    „2 Grad“ könnte auch heißen „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch“ (mit letzteren waren allerdings niemals die produktiv Tätigen gemeint) -- völlig Wurst.
    Gleichgültig, auf welche Floskel, auf immer die gleiche Wortblase es hinausläuft. Zum Schluß geht es nur um den Griff nach Macht unter totalitärem Vorzeichen.
    Wenn man sich die unterschiedlichen ideologischen Grundsatzschriften der erwähnten Epigonen anschaut (das national-sozialistische hatte ich im vorigen Posting vergessen), wird man stets viele logische Inkonsistenzen aufdecken.
    Wenn sich jedoch ein erneuter Versuch zum Schein auf naturwissenschaftliche Entitäten stützt, diese indes bekannter beliebiger Betrachtung aussetzt, wird klar, daß eine „letzte Kolonne“ auf dem Weg ist. Mehr Inkonsistenz geht nicht, zumal die Kausalkette nicht einmal auf unterster wissenschaftlicher Ebene bündig geschlossen wird.
    Bedauerlicherweise wird diesen Überlegungen die breite Masse kaum folgen können…

  17. Ökologischer Fußabdruck….????

    Meiner hat Schuhgröße 44 und macht schon den ganzen Dezember lang tolle Spuren im Schnee……..wie auch schon Jan/Feb dieses Jahres.

    Will sagen…..haut mir ab mit diesen Quatsch……..denn während millionen von Arbeitslosen/Mittellosen in Deutschland um minimalsten Wohlstand kämpfen, jetten Klimabesoffene jedes Jahr um die Welt um sich um eine Statistik zu kümmern die aus kümmerlichen Datenartefakte entstanden ist und alles und nichts beweisen kann.

    Während ein Hartzer sich das kleinste Weihnachtsgeschenk für sein Kind vom Munde abspart, jettet ein El Gore mittels Privatjet um den Globus um für vieeeel Geld ( 100.000 Dollar aufwärts) dümmliche Vorträge zu halten die einem Münchhausen alle Ehre machen würden.

    Während verbeamtete Grünen-Sympathisanten mit Ökostrom aus norwegischen Wasserkraftwerken ihr Gewissen beruhigen und dann ihre Bio-Food vom Öko-Bauern aus dem Nachbarort besorgen, ist der Arme auf Aldi und Co. angewiesen um billigst sein Frass zum Überleben zu besorgen.

    Während russische Superreiche noch Rabatt bei ihrer 100 Millionen Jacht erkämpfen, fahren diesen Winter wieder die Kältetaxis in den deutschen Großstädten herum um Obdachlose in „Wärmestuben“ zu verfrachten, damit die Kältetotenstatistik nicht ganz so mies in DE ausfällt.

    Sorry, dieser komische „ökologische Fußabdruck“ ist nichts weiter als der Versuch den Urnenpöbel ein schlechtes Gewissen einzureden um anschließend mit dem damit erpressten Geld einige Wenige noch reicher zu machen, also den Leuten Geld hinterherwerfen ,die sich am wenigsten um ihre Umwelt scheren.

    PS. Ich habe gestern einem fast erfrorenen Vogel das Leben gerettet und damit garatiert mehr für Mutti Gajia getan als so mancher Öko-Freak jemals in seinem idiologisch verblendeten Leben zustande bringen könnte.

    PPS. Anscheinend sind unsere Klimaaposteln irgendwo eingeschneit …..oder machen gerade Urlaub vor dem Skeptikern im warmen Süden……oder warum ist es plötzlich so still hier?

    H.E.

  18. @ Theobald Tiger

    Zum Schluß geht es nur um den Griff nach Macht unter totalitärem Vorzeichen.

    Langsam wird die Maske fallen gelassen. „Klimaschutz und Weltenrettung” muss jedoch weiterhin auf dem großen bunten Etikett stehen, damit der trübe Inhalt der Flasche nicht sichtbar wird.

    So viel hat man schließlich vom Prinzip religiöser Indoktrination gelernt: Das Prinzip ANGST funktioniert immer und umso besser, je ungebildeter der „plebs” ist. Noch im 21. Jahrhundert fürchten sich Millionen Menschen vor Hölle, Fegefeuer, ewiger Verdammnis, Wiedergeburt als Wurm (oder schlimmer noch als „Frau”)… Die Rettung: Abkehr von Sünde, Buße und ein frommes, folgsames Leben nach den Regeln der religiösen Elite. Ist seit Jahrtausenden ein Erfolgsmodell. Funktioniert millionenfach und dauerhaft.

    Also muss nur noch ein wirksames Marketingkonzept her: Das Horrorszenario des Hitzetodes unseres Planeten durch das Killergas CO2, gigantische Naturkatastrophen, Kriege und Völkerwanderungen – wer hätte davor nicht Angst? Filme von Al Gore und Roland Emmerich, damit erreicht man vor allem die, denen eigenes Denken zu anstrengend ist. Durch unablässiges Predigen und Wiederholen dieser Szenarioen in medialer Dauererektion wird verhindert, dass die Menschen die Ungeheuerlichkeiten, die ihnen aufgetischt werden, hinterfragen und stattdessen diese irgendwann willig nachplappern.

    Ist diese Gehirnwäsche großflächig erfolgt, lässt sich das dumme Volk alles aufbürden, was ihm von seinen Rettern zum Abwenden des drohenden Unheils versprochen wird… Dann wäre der Weg frei für die „Große Transformation”… „Erlöse uns von dieser Pein”, „Führer befiehl, wir folgen”, dergleichen Sprüche gibt es ja genug.

    Wenn sich jedoch ein erneuter Versuch zum Schein auf naturwissenschaftliche Entitäten stützt, diese indes bekannter beliebiger Betrachtung aussetzt, wird klar, daß eine “letzte Kolonne” auf dem Weg ist. Mehr Inkonsistenz geht nicht, zumal die Kausalkette nicht einmal auf unterster wissenschaftlicher Ebene bündig geschlossen wird.

    Vielen wird dieser Zusammenhang ja leider überhaupt nicht bewusst. Solange sich Medien als Erfüllungsgehilfen für Botschaften wie „Skeptiker sind ja eh nur Lobbyisten, Verschwörungstheoretiker und Wirrköpfe” zur Verfügung stellen, (obwohl unter den skeptischen Wissenschaftlern mindestens dieselben wissenschaftlichen Reputationen und Kompetenzen vorgewiesen werden), bleibt es den Inititiatoren erspart, eine wissenschaftliche Kausalkette schlüssig darlegen zu müssen.


    „Der Kampf um öffentliche Wahrnehmung ist gewonnen. Die Klimaforscher müssen die verbleibenden Wirrköpfe unter ihren Gegnern nicht mehr niederringen. Es ist besser, diese einfach zu ignorieren und sich damit zu beschäftigen, welche Folgen der Klimawandel hat, wie man ihn eindämmt, wie man die Menschen davon überzeugt, dabei mitzumachen, und wie man sie gleichzeitig vor den unvermeidbaren Folgen schützt.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/682/501922/text/

    Bedauerlicherweise wird diesen Überlegungen die breite Masse kaum folgen können…

    Diese Befürchtung habe ich auch. (hab in dem Zusammenhang einen Buchtipp: Michael Jürgs „Seichtgebiete – Warum wir hemmungslos verblöden”. An den in diesem Buch genannten Punkten wäre anzusetzen, wenn man wirklich am gebildeten, selbstbewussten Bürger mit eigener Meinung interessiert wäre.) So allerdings wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern, es sei denn Mallorcaflüge und Sprit werden teurer, aber auch dann wird nur gemeckert, ohne weitere Konsequenzen. Sogar die derzeit unglaublich dreisten Verblödungsversuche der Klimaideologen, die Abkühlung mit der „Erderwärmung” zu begründen, werden im wesentlichen ohne größeren Aufschrei hingenommen.

  19. @Heinz Eng

    Anscheinend sind unsere Klimaaposteln irgendwo eingeschneit …..oder machen gerade Urlaub vor dem Skeptikern im warmen Süden……oder warum ist es plötzlich so still hier?

    NB und NF sind sicher gerade Schnee schippen.

  20. @Tim

    Nöö, als bezahlte Auftragsschreiber werden die wohl zusammen Urlaub machen……….vllt sind die ja auch nur bei einer „Anti-Global-Warming-Demo“ im Schnee stecken geblieben. 🙂

    PS. Meine persönlichen Temperaturaufzeichnungen seit 2000 sagen schon jetzt für das Jahr 2010……..vieeeel zu kalt, viel zu viel Regen, viel zu viel Schnee und folgliche………..böse Überraschung bei der nächsten Heizkostenabrechnung, voraus.

    Jaja, ich weiß, nur lokales Wetter.……hat nie und nimmer was mit Klima zu tun………..30.000 Hitzesommertote……..nur dat ist der Beweis der Klimakatastrophe in Reinkultur.

    Ich bin dann mal weiter Schnee schipppen.

    MfG
    Heinz Eng

  21. NB und NF sind sicher gerade Schnee schippen.

    Die beiden dürfen hier doch eh nicht mehr schreiben …

    Nöö, als bezahlte Auftragsschreiber werden die wohl zusammen Urlaub machen…

    Vielleicht sollten Sie sich auch andere Auftraggeber suchen, dann können Sie auch mehr Urlaub machen 🙂 (kleiner Scherz, ist die Auftragsschreiber-Laier nicht langsam langweilig?)

  22. @Müller

    Die beiden dürfen hier doch eh nicht mehr schreiben …

    Ups, ich vergass……..rechtsrelevante Äusserungen im Zusammenhang mit Beleidigung und falscher Verdächtigung und dann noch mit dem Admin anlegen……….mir muss wohl die andauernde Kälte und das ständige Schneeschippen die Gehirnzellen träge gemacht haben.

    Auftragsschreiber….langweilig?
    Ach wissen Sie, die Handschriften meiner Lieblings-Gegner finde ich in diverse Foren/Onlinezeitungen/Privatblogs wieder……..wenn man sich dann noch die Zeit nimmt, die Zeiten zu vergleichen……..kann das nur Vollzeit erfolgen, entweder Arbeitslos/Student und gelangweilt mit zu viel Sendungsbewusstsein………oder doch harter, bezahlter Job um die Meinungshoheit im (noch) freien Internet nicht zu verlieren.

    Suchen Sie sich etwas aus………Sie sind sicherlich der sendungsbewusste Mensch mit dem Hang andere belehren zu wollen……dat geht natürlich auch kostenlos.

    So, ich geh wieder meine Brötchen verdienen………die Folgen der globalen Erwärmung mittels Schneeschieber beseitigen und die dann entstandene Freifläche mittels geeigneten Streumaterial abstumpfen.

    Das ich hier im Blog nicht abstumpfe, dafür sorgen Sie ja in aller Regelmäßigkeit und dafür danke ich Ihnen. 🙂

    MfG
    Heinz Eng

  23. HE wird von mir für den Titel „Der Herbert Wehner der Skeptiker-Blogs” vorgeschlagen. Bitte weiter so, Onkel Heinz, kultursensible Sprache ist hier fehl am Platz!

    Der Onkel Tim

  24. @Tim

    Danke für die Geschichtsstunde, die ich mir eben selbst gegeben habe. 🙂

    Den CDU-Abgeordneten Jürgen Wohlrabe titulierte Wehner als „Herr Übelkrähe“, Jürgen Todenhöfer als „Hodentöter“. Dem SPD-Abgeordneten Franz Josef Zebisch, der sich über die in den 1960er Jahren noch übliche alphabetische Sitzverteilung beklagte, empfahl Wehner, sich in „Genosse Arschloch“ umzubenennen……

    …..Wehners Reden waren durchzogen von langen verschachtelten Sätzen, die immer wieder durch eruptive Ausbrüche unterbrochen wurden….

    …Karl Carstens (CDU) nannte Wehner vor diesem Hintergrund verärgert den „größten Schimpfbold im ganzen Bundestag“[9], und der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler bezeichnete ihn – eher anerkennend – als die „größte parlamentarische Haubitze aller Zeiten“….

    Wikipedia

    So gesehen……..Danke.

    MfG
    Onkel Heinz (lacht lauthals) Eng

  25. Das Thema des hier angesprochenen „ökologischen Fußabdrucks oder Human Foodprint“ kann nur verstanden werden, wenn es als Teil des von selbsternannten „Herrscherkreisen“ erdachten globalen Theaterstücks…

    DIVIDE ET IMPERA

    …gesehen wird! Dieses, seit Menschengedenken aufgeführte Drama wurde Anfang der 60er des vergangenen Jahrhunderts mit Gründung des World Wide Fraud um ein wichtiges Teilstück ergänzt:

    FALL GRÜN – Weisung zur Nachhaltigkeit

    In den folgenden Jahren tingelte es durch die Gazetten der Welt, die mit Schlagzeilen, wie „Panda-, Elefanten-, Nashorn- und was sonst noch alles einer „Rettung“ unterzogen werden mußte, noch subtil titelten – dennoch auf diese Weise die ersten Laiendarsteller warben.

    Mit den Aktivitäten des italienischen Industriellen Aurelio Peccei wurde dieser perversen Inszenierung 1967 neuer Schwung gegeben. In diesem Jahr erhielt er den Vorsitz des Wirtschaftsausschusses im „Internationalen Atlantik-Institut“ und unterrichtete in dieser Funktion die politische Führungsspitze der NATO über das Thema:

    „Die Neuordnung der Welt und die Notwendigkeit globaler Planung“

    Um dieses Thema politisch effektiver zur Geltung bringen zu können, gründete man 1969 das NATO-Komitee für „Herausforderungen der modernen Gesellschaft“, in dessen Gründungsdokument festgestellt wird:

    „Das Überleben der heutigen menschlichen Gesellschaft wird gegenwärtig von einem neuen Faktor bedroht: der schnellen Verschlechterung des Globus als ökologisches System. Die weltweite ökologische Krise hat drei Komponenten: Die Verstädterung, die Bevölkerungsexplosion und der zerstörerische Eingriff der Technik des Menschen in seine physikalische und sozio-kulturelle Umgebung.“

    So schön kann das der grüne Öko-Khmer von nebenan heute wohl immer noch nicht sagen, und dabei stammt das Zitat aus einer Zeit, als es die „grüne Bewegung“ noch gar nicht gab! Und Ende der sechziger Jahre war es auch gar nicht so einfach, die Regierungen und die Mehrheit der Bevölkerung von diesem Anliegen der NATO-Politiker zu überzeugen, wie sich Dr. W. Henily, ehem. stellvertretender Generalsekretär der NATO erinnert:

    „Zuerst haben die europäischen Regierungen gezögert, sich damit zu beschäftigen. Dann haben die grünen Parteien und die Umweltschützer auf die Regierungen Druck ausgeübt und sie dazu gezwungen, Ausschüsse einzurichten.“

    Aus den Ausschüssen sind mittlerweile Ministerien geworden. Wieviele Umweltschützer und Mitglieder von spontanen Gruppierungen und Bürgerinitiativen ahnen, daß die klugen Vordenker ihrer Bewegung im Kreise dieser NATO-Politiker zu finden sind? Aber die Grünen und vor allem die eng mit den Grünen verzahnte Friedensbewegung kämpft doch gegen die NATO? Stimmt. Es geht eben, ich einleitend mit „selbsternannten Herrscherkreisen“ umschrieb, nicht um die NATO an sich, sondern um eine plutokratische Machtelite, die „globalistisch“ denkt und handelt, und die sowohl in der NATO, als auch im Warschauer Pakt vertreten war, und durch diese Institutionen agiert. Wenn man das einmal verstanden hat, dann wundert man sich nicht über die Gedankenverwandtschaft des Berichtes „Global 2000“ der amerikanischen Regierung Carter und den UNO-Reden des „Globalisten“ Michael Gorbatschow – doch das wäre eine eigene Abhandlung wert…!

    Wie der Modus operandi im mittlerweile von Banditen Ruinierten Deutschland vonstatten ging, erzählte ein gewisser Günter Hartkopf, am 8. Januar 1986, auf dem Beamtenkongresses in Bad Kissingen. In seiner Rede hob er hervor, daß die deutsche Beamtenschaft den Umweltbewegung ins Rollen brachte, uswusf. …

    So kam es denn wie es kommen sollte, eildieweil der Großteil unserer ang. „mündigen Bürger“ mit allerlei „Wichtigerem“ beschäftigt wird/sich beschäftigen läßt – als da wären die bösen Islamisten bis rauf zum Bankster/Politiker/Blaublüter und natürlich Juden –, daß das Drama um einen weiteren öko-lügistischen Akt verlängert wird:

    Erlaß zum Human Footprint

    Derweil können im Hintergrund die Plutokraten ihre feuchten Träume der „Eine Welt Regierung“ etablieren. Das formulierte ein ehem. Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO/1948-1953) der Vereinten Nationen (UN), Brock Chisholm, einmal wie folgt:

    „Um die Weltregierung zu verwirklichen, ist es notwendig, den Individualismus, die Loyalität zur Familie, das Nationalbewußtsein und die religiösen Dogmen aus den Gedanken der Menschen zu eliminieren.“

    Es bleibt lediglich die Hoffnung, daß die Bürger den gültigen Spielplan der „Elite“ endlich durchschauen und derlei Treiben ein Ende setzt, bevor das Drama in einer Tragödie endet.

    mfg

  26. @Zyniker

    danke für den Link.

    „Wenn die politischen Entscheidungen nicht auf dein Problem passen, ändere einfach das Problem“

    http://www.novo-magazin.de/85/novo8520.htm

    Ja, genauso funktioniert es, wenn es richtig etikettiert wird.

  27. Gern geschehen… 😉

    Ich habe vor Jahren meine Sammelleidenschaft für solche Dinger entdeckt… – allerdings erstaunt es mich nicht mehr, wenn diese bei der Überprüfung(falls ich sie wie hier mal wieder gebrauchen kann), ins WWW-Nirwana entschwunden sind!!! ;-(

    Andererseits ist es manchmal auch recht drollig mit anzusehen, wenn die rechte Öko-Hand nicht weiß, was die Linke macht, wie ich bei eigenen Recherchen zur These der Öko-Fußabdrucks herausfinden konnte(man achte auf die Datumsangaben).

    Als ich mich vor zwei Jahren diesen „Fußabdrücklern“ widmete, fand ich ein eigens dafür erschaffenes „Lexikon der Nachhaltigkeit“, das wie folgt suggestiv überschrieben ist:

    „Diverse Organisationen haben Kalkulatoren entwickelt, mit denen „Ökologische Fußabdrücke“ für Regionen, Kommunen oder Haushalte berechnet werden können. Der ökologische Fußabdruck ist ein Bild das für unseren Ressourcenverbrauch steht. Er bezieht sich auf die Leistungsfähigkeit des Systems Erde und sagt aus, wieviel Biokapazität gemessen in Hektar bereitgestellt werden muß, um die Ressourcen für eine Nation, eine Region, einen Haushalt, eine Person bereitzustellen und ihre Abfälle aufzunehmen.“

    Mit Fug & Recht läßt sich sagen, daß dieses „Lexikon“ nur dem einzigen Zweck dient, derlei einseitige Propaganda einer verängstigten Bevölkerung in einem wissenschaftlichen Gewand daher kommen zu lassen, erfährt der aufmerksame Leser dieser Web-Seite ganz unten rechts, denn hier stand bei den Recherchen folgender Eintrag: [Zuletzt geändert: 16.12.2008 16:05:04]

    Dieses „Lexikon“ war bei meiner Recherche natürlich der einzige Treffer! In einem dpa-Artikel einer gewissen Ulrike von Leszczynski, „Beim ersten Schluck Kaffee beginnt der CO2-Austoß“, der noch immer auf unser (fast) aller T-Online zu finden ist, steht als Tag der Veröffentlichung der 26. Januar 2009 – also über einen Monat später –, und unter „Auf der Suche nach einheitlicher Berechnungsformel“ wird frank und frei zugegeben(Hervh. d. Red.):

    „Wie das möglicherweise funktionieren könnte, versucht das Öko-Institut zusammen mit Klimaforschern und Unternehmen zu ergründen. Dabei geht es zunächst einmal darum, eine einheitliche Berechnungsformel für den CO2-Fußabdruck zu finden. Sie soll Vergleiche zwischen Wärmedämmplatten und Fertiggerichten samt ihrer Auswirkung auf die Umwelt überhaupt erst möglich machen.“

    Es kann somit festgehalten werden: mit solcherlei hochtrabendem Geschwätz wird bei dem von derlei Sorgen noch unbelasteten Zeitgenossen der Eindruck erweckt, es wäre eine Grundlage geschaffen, und alles andere nur noch eine einfache Rechenaufgabe, die jeder Bürger selbst bewältigen könnte – so er dem vorgeschriebenen Pfad der erleuchteten Umweltbewegten folgt!

    Geschickt gewählt ist natürlich auch der Begriff „Lexikon“, der beim braven Michel grundsätzlich Kompetenz hervorruft. Abgerundet wird die ganze Volksverblödung mit entsprechenden „Materialien“, da es noch immer die Volksseele in ihrer Gesamtheit nichts mehr zu beeindrucken scheint, als eloquent kommentierte Zahlenkombinationen in Verbindung mit bunten Graphiken, seinen sie auch nur ausgemachtes Wunschdenken – wie jener bekannte Bericht über die „Grenzen des Wachstums“, Anfang der 70er des „Club of Rome“ –, oder das oben besagte „Lexikon“!

    Aus diesem kleinen Beispiel kann jeder exemplarisch die Vorgehensweise sehen, welche die selbsternannten Umweltbewegungen seit ihren Anfängen nicht nur begleitet, sie ist neben dem Konjunktiv eine grundsätzliche Voraussetzung ihrer Arbeit. Die zusammen gefaßt wie folgt lautet:

    WIR BIETEN LÖSUNGEN, HABEN ABER DIE FRAGEN NOCH NICHT VERSTANDEN!

    mfg

  28. Hallo, zusammem!

    Nahtlos reiht sich hier der Wasser-Fußabdruck ein. Noch so eine Erfindung, die hauptsächlich dazu geschaffen wurde, um ein vermeintlich schlechtes Gewissen zu erzeugen.

  29. @Zyniker
    Bereits Titel wie „Beim ersten Schluck Kaffee beginnt der CO2-Austoß” zeigen deutlich, wohin die Reise gehen soll. Allerdings wurde dieser Artikel vor „Climategate” veröffentlicht, seitdem hat die „Glaub”-Würdigkeit der Klima-Wachtturmgesellschaft (hoffentlich) erheblich gelitten.

    Noch transparenter werden die „Kleider des Kaisers” hier, sogar in gender- und kind-gerechter Sprache:

    Klimaspiel „Keep Cool“ SO. 14.2.10 um 14.30 Uhr in Berlin -- Kreuzberg -- Klimapolitik -- Strategiespiel

    Du willst die Klimapolitik besser verstehen oder selbst ausprobieren? Dann bieten wir Dir die Möglichkeit dazu. Wir am laden Dich ein, mit uns das Klimaspiel „Keep Cool“, das vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung entwickelt wurde, zu spielen.

    Es funktioniert wie ein klassisches Brettspiel, ist aber wissenschaftlich fundiert.
“In KEEP COOL übernimmt jedeR SpielerIn eine Doppelrolle in der globalen Klimapolitik. Es gilt wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, wie etwa die der Entwicklungsländern oder der von den USA angeführten Industrieländern. Aber auch starke politische Gruppen wie die Ölindustrie oder Umweltverbände bestimmen über Sieg und Niederlage. In jedem Spielzug müssen die SpielerInnen zwischen gemeinschaftlichem Klimaschutz und egoistischem Handeln abwägen.
    Das Risiko: Katastrophen wie Dürren, Hochwasser und Krankheiten.
    Die Chance: Wohlstand und ein stabiles Weltklima.

    http://reset.to/blog/keep-cool-spielen-klimapolitik-strategiespiel-0


    Auf dem Weg zur Großen Transformation! Hurra, wir retten die Welt!!!

    Wer noch immer daran glaubt, dass die Firma Schellnhuber ein wissenschaftliches Institut ist, der hält wahrscheinlich auch Benedict XVI für ’nen Rockstar und einen Kuhfladen für ’ne Pizza.

    @Anhalter

    Indoktrination statt Aufklärung (genau wie bei Religionen): Die Menschen werden darüber belehrt, dass Wasser „verbraucht” werde, so als verschwände es sozusagen auf Nimmerwiedersehen ins Nichts. Also eine Klima-Todsünde, die man begeht, indem man Wasser „verbraucht”. (Die nächste Todsünde ist dann das Atmen, da dadurch klimaschädliches CO2 entsteht.)

    Missionare zu rekrutieren, die diese Lehre unters Volk bringen, ist nicht schwer, kann man doch damit an den Missionierten bequem Geld verdienen:

    Du möchtest Energie sparen? Du möchtest deine Umwelt schützen? Du möchtest fair und gesund einkaufen? Du möchtest fair reisen? Du möchtest dich sozial engagieren? Du möchtest nachhaltig investieren? Du möchtest nachhaltig kommunizieren?

    Bye bye, Badewanne…

    Auch in den Industrieländern Europas kommt es immer häufiger zu Wasserknappheit und ausgetrockneten Flüssen. Ein rücksichtsvoller Umgang mit der Ressource Wasser ist auch bei uns nötig.

    „Es ist daher wichtig, für einen schonenden Umgang mit Wasser zu motivieren. Die immer noch verbreitete Einstellung, Wasser komme aus dem Wasserhahn, sei billig und in unbegrenzter Menge vorhanden, entspricht nicht der Realität. Mit einfachen Tipps zum Wassersparen möchten wir als Verband der Sanitärinnungs-Fachbetriebe das Bewusstsein der Bürger für das kostbare Nass schärfen.“, so Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW.

    http://reset.to/act/duschen-gegen-den-klimawandel

    Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

  30. Lieber Zyniker #27,
    eine Ergänzung:
    Wir bieten Lösungen für Probleme die der Kunde nicht hat und müssen dem Kunden deshalb ein Problem einreden.“
    Alles mit dem Ziel: Ran ans Geld der hart arbeitenden Bevölkerung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  31. @ Tim Hardenberg

    Das Schlimme daran ist, dass solcher und anderer Unsinn zeitgleich (mit staatlicher Unterstützung!) in Kindergärten und Schulen verbreitet wird. Indoktrination ist genau das richtige Wort dafür.

    Im letzten Jahr hatten wir schon einmal eine Diskussion bei R-E zu einem ähnlichen Thema. Wobei „Diskussion“ etwas übertrieben sein dürfte. Werden selbsternannte Weltenretter mit Fakten konfrontiert, werden diese zunächst ignoriert, dann schalten sie auf stur und bezeichnen dich letztendlich als Ewig-Gestrigen oder Schlimmeres.

    Bedenklich stimmt mich, dass offenbar viele diesem geistigen Dünnpfiff Glauben schenken.
    Aber was will man vom Volk der Bild-Leser und Explosiv-Gucker auch anderes erwarten.

  32. @Günter Heß #30

    Hey, hey, gute Ergänzung. Ich hab‘ mich als gefragt, woher mir die „Ideen“ der Öko-Khmer bekannt sind: „der Klempner“ läßt grüßen!!! 😉

    Ich bewundere zwar Reinhard Mey für seine großteils treffenden Texte – auch heute noch! Leider hat er aus seinem GAU mit den „Maikäfern“(70er) leider nix gelernt, und sympathisiert immer noch mit der Öko-Bewegung! ;-(

    mfg

  33. Lieber Zyniker,
    Sehr gut !!!
    In Peter Sloterdijk`s „Zorn und Zeit“ bin ich ob der opulenten Sprache nach 30 Seiten mangels freier Spitzen
    abgestorben, trotz dass ich versuchte, ein Excerpt zu erstellen.
    Deine in #27 geäußerten Analysen zeigen einen gesteigerten Zorn, der auch mir innewohnt.
    Wir sollten beginnen, eine Zornbank zu entwickeln (vorerst im virtuellen Bereich).
    Der admin wird bevollmächtigt, Dir meine mehl- Adresse zu vermitteln.
    MfG

  34. Bye bye, Badewanne…

    Ab und an wenn ich bei irgend so einer „Öko Runde“ sitze und mir doch mal der Kragen platzt, stelle ich dann doch ein paar einfache Fragen die sich jeder (und jede) stellen könnte.
    1.
    Warum sollen wir Wasser sparen??
    In den meisten mitteleuropäischen Ländern haben wir ausreichend davon,
    wir können es leider nicht lange speichern und auch nicht in einer Pipeline nach Tunesien schicken.
    Das Wasser fließt auch wenn wir es nicht verwenden, es muss sogar fließen damit die Zahl an Keimen nicht zu sehr steigt usw.

    2.
    Ähnliches gilt in vielen Städten auch für die Energie die man zum Erwärmen des Badewassers braucht.
    Fernwermenetze zB müssen ihre Wärme abgeben, wenn diese nicht benötigt wird (Kühltürme).

    3.
    Warum Selbstgeißelung? Wer gerne badet, der soll es doch tun!

    Manchmal habe ich Glück, und die Ökos‘ halten dann eine Zeit lang inne.
    Meist werde ich aber sofort mit schweren Straßenwalzen überollt und als Zyniker, Technikgläubiger, gefährlicher Halbwissender etc. beschimpft … schade.

    An alle ein Frohes 2011!!

    lg

    Roland Schweiger

  35. @ admin(s)

    Ich habe bei meinem letzten post meine neue eMail-Adresse angegeben, da die bisher registrierte nach einem Produktwechsel nicht mehr aktiv ist.

    Kann es sein, dass mein Beitrag deshalb im Spam-Filter festsitzt?

    [Der Kommentar ist jetzt freigegeben (#31). Ich hoffe, beim nächsten mal klappt’s direkt, ansonsten einfachnoch mal melden. R.K.]

  36. @Roland Schweiger

    Laß die Öko-Gläubigen ruhig faseln…

    Nach der Definition von Ambrose Bierce – und die auch für mich gilt – ist ein Zyniker:

    „Ein Schuft der die Wahrheit so sieht, wie sie ist, nicht so, wie sie sein sollte!“

    *************************************

    (Nicht nur) @ Tim Hardenberg #29

    Gut erkannt, die Kindern als Grundlage des Machterhalts war das Ziel aller Despoten der jüngsten Vergangenheit…

    Übrigens: lies Dir mal das nachfolgende durch, ob Dir das bekannt vorkommt?

    „Politisch wird wahrscheinlich die Massenpsychologie zur wichtigsten Disziplin werden… Das Aufkommen der modernen Propagandamethoden hat ihre Bedeutung wesentlich gesteigert. Die wichtigste dieser Methoden heißt angeblich ‚Erziehung‘. Auch die Religion spielt eine, wenn auch verschwindende, Presse und Rundfunk eine an Bedeutung zunehmende Rolle… Es steht zu hoffen, daß eines Tages jeder jeden zu allem überreden kann, wenn er seine Patienten nur jung genug in die Hand bekommt, und vom Staat mit Geld und dem erforderlichen Apparat versehen wird.

    Auf diesem Gebiet würde man erheblich weiter kommen, wenn die Sache in einer Diktatur von Wissenschaftlern in die Hand genommen würde…

    Die Sozialpsychologen der Zukunft werden über mehrere Schulklassen verfügen, an denen sie eine Reihe von Verfahren erproben, wie man den Menschen die unverrückbare Überzeugung beibringt, daß Schnee schwarz ist. Und bald werden die ersten vergleichbaren Ergebnisse vorliegen:

    1. Der Einfluß des Elternhauses ist von Übel,

    2. man erreicht wenig, wenn man den Unterricht nicht schon in der Altersklasse unter 10 Jahren beginnt,

    3. sehr wirksam sind in Musik gesetzte Verse, die man immer wieder absingen läßt,

    4. die Ansicht, ‚Schnee ist weiß‘ stempelt man am besten als Geschmacksverirrung morbider Überspanntheit ab. Aber… ich greife vor. Es ist die Sache zukünftiger Wissenschaftler, hierfür genaue Grundsätze zu entwickeln und herauszufinden, was es pro Kopf und Nase kostet, den Kindern beizubringen, daß Schnee schwarz ist, und wieviel weniger man ausgeben kann, um sie glauben zu machen, er sei dunkelgrau.

    Diese Wissenschaft von der Massenpsychologie wird zwar fleißig betrieben, aber streng auf die regierenden Klassen beschränkt werden. Den Pöbel wird man über das Verfahren, wie seine Ansichten ausgebrütet wurden, im unklaren lassen. Hat sich diese Technik eines Tages vervollkommnet, so kann jede Regierung, die die Erziehung für eine Generationsspanne in der Hand hat, ihre Untertanen gefahrlos ohne Armeen und Polizisten am Zügel führen.“

    Auflösung folgt…

    mfg

  37. Lieber Zyniker #35,
    Ich habe dieses wunderschöne Zitat intressanterweise in einem Fantasy-Roman gefunden. Aber es passt zu ihrem Beitrag.
    Terry Goodkind schreibt als „Wizards First Rule“ oder die erste Regel der Zauberkunst:

    „Wer die Menschen manipulieren will, muss Ihnen Angst machen.“

    Und sie haben völlig Recht, man unterrichtet die Kinder einseitig über Klimawandel schon in einer Phase in der sie noch nicht kritisch reflektieren können. Das ist Manipulation und Indoktrination.
    Ich halte das für bösartig und unverantwortlich, obwohl vielleicht vermeintlich gute Absichten dahinterstecken.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  38. Herr Heß,
    das habe ich in der Klimazwiebel-Interview Hans von Storch.
    Herr Schellnhuber verbreitet hier wohl Propaganda in der langen Nacht des Klimas 2009 ?
    Das sagt er u.a.:

    „[In Amerika] gibt es dann auch nicht, err, eine Zivilgesellschaft, die eben so wie in Europa auch intelektuell die Medien beherrschen kann, oder die Medien zumindest beeinflussen kann.“

    „In den USA ist noch nicht wirklich eine Wende für das Klima zu erkennen..“

    „Wenn jetzt, und das kann man sehr leicht ausrechnen, in den nächsten 30, 40 Jahren, und bei 2 Grad Erwärmung würde das mit Sicherheit passieren, wenn diese Gletscher verschwinden zum größten Teil, dann werden eben diese Flüsse zum im Sommer trocken fallen und im Winter, und das ist die Kehrseite des Ganzen, werden die Niederschläge als Regen ins Tal rauschen. Das heißt die Überschwemmungen werden viel dramatischer werden.“

    Eigentlich enthält es viel Komik, die Jungs hätten aber noch ein paar Jahre warme Winter gebraucht, dann hätten sie alle gekriegt ?

    Ich selbst lese erst seit wenigen Wochen diese Themen, da gab es solche Seiten , früher hätte man es Propagandaministerium genannt , schon lange ?

    Kind kann sich problemlos bis zu den Ursachen der Weltkatastrophe(die inzwischen um 300 Jahre verschoben wurde), den Leugnern und Skeptikern durchklicken;-)

  39. @Roland

    Mit einer „Öko-Runde” über dieses Thema zu reden, kommt sicher einer Diskussion mit Zeugen Jehovas gleich. Einen „wahrhaft Gläubigen” kann man nicht in seinem Glauben erschüttern, er ist gegenüber allem, was nicht seinem Weltbild entspricht, völlig resistent und deshalb auch mit sachlichen Argumenten nicht zu beeindrucken – da er in der Gewissheit lebt, dass er recht und der andere unrecht hat.

    Außerdem wollen Klimaretter ganz einfach diesen Quatsch glauben, weil sie sich dann ungeheuer überlegen fühlen können. Und man ist ja automatisch auf der richtigen Seite, wenn man „für die Umwelt ist”. Das dieses „für-die-Umwelt-sein” nur eine leere Worthülse ist, interessiert diese Gutmenschen nicht.

    Wir brauchen uns sicher nicht darüber unterhalten, dass es gewisse Mitbürger gibt, die stundenlang warmes Wasser laufen lassen, weil es ja eh der Arsch von Vermieter oder das Sozialamt bezahlt – jedenfalls nicht sie selbst – dafür reicht allerdings der Begriff „asoziales Verhalten”, gegen das man mit Erziehungsmaßnahmen wie „Bye bye Badewanne” wohl eher nix ausrichten wird – so wie man Verkehrsrüpel nicht mit Tempolimits beeindrucken kann.

    @Zyniker

    „Politisch wird wahrscheinlich die Massenpsychologie zur wichtigsten Disziplin werden… Das Aufkommen der modernen Propagandamethoden hat ihre Bedeutung wesentlich gesteigert. Die wichtigste dieser Methoden heißt angeblich ‘Erziehung’

    Klar kommt mir das bekannt vor. Das Grundprinzip ist: 1. Einteilung der Welt in „Gut” und „Böse” (in der DDR hieß das „Klassenstandpunkt”), 2. Aufbauen einer Grundangst vor dem „Bösen”, 3. Unablässiges Wiederholen dieser „Lehren” mit dem Ziel des blinden Vertrauens in die „Lehrenden”. 4. Unbedingter Glaube daran, dass nur die „Lehrenden” den einzig richtigen Weg aufzeigen können. Dumm ist allerdings, wenn der Schüler auf die aberwitzige Idee kommt, selbstständig zu denken.

    Auch die Religion spielt eine, wenn auch verschwindende, Presse und Rundfunk eine an Bedeutung zunehmende Rolle.

    Hier bin ich allerdings der Meinung, dass der Religion größere Bedeutung zukommt, da sie der Installation des Grundprinzips „Glauben” dient, auf dem der spätere Propagandamechanismus nahtlos aufbauen kann. (Wozu müssen z.B. Kinder den Koran auswendig lernen bzw. nachplappern können, noch dazu in einer Sprache, die sie ggf. überhaupt nicht verstehen?)

    Der Gläubige hat lediglich zu „glauben” und zu tun, was die weisen Führer, Weltenlenker oder Sprachrohre Gottes (in unserem Fall das IPCC und nachfolgende Erfüllungsgehilfen) ihm auftragen. „Hinterfragen” oder „Wissen-wollen” ist da nur ein Störfaktor bei der Machtausübung. Und das verhindert man eben am besten durch gezielte und kontinuierliche Indoktrination von frühester Kindheit an.

    4. die Ansicht, ‘Schnee ist weiß’ stempelt man am besten als Geschmacksverirrung morbider Überspanntheit ab.

    ja, genau. Besonders perfide ist das Ziel, die Eigenwahrnehmung der Menschen komplett zu deinstallieren. Also: „Der kalte Winter, das ist nur Einbildung – schließlich haben wir ja eine Erderwärmung. Punkt.”

    MfG
    Der olle Tim

    noch’n kleiner Buchtipp: Boris Grundl „Diktatur der Gutmenschen”

  40. Lieber Zyniker,

    bis jetzt finden immerhin 69% die Verhandlungen in Cancun nicht wichtig und finden, dass die Natur alles von selbst wieder einrenkt.
    Da wird der Steuerzahler eben noch mehr Geld für Indoktrination ausgeben müssen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  41. @Walter

    Die TV-Sendung „Die lange Nacht des Klimas” war noch vor „Climategate”, „Himalayagate” und den anderen Enthüllungen. Schellnhubers selbstgefälliges Geschwafel ist einfach nur peinlich, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er wirklich das glaubt, was er da verkündet, oder ob das einfach nur Teil seiner Agenda ist. (Wäre Erich Honecker Klimaforscher geweden, dann würde er wahrscheinlich heute sagen: „Die Schellnhubers in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.”)

    Für viel bedenklicher halte ich allerdings das „Bildungsangebot” auf den Webseiten des BMU. Dort gibt es als Bildungsmaterialien sogenannte „Handreichungen für Lehrkräfte” (Grundschule und Sekundarstufe) zum Download.

    BMU-Bildungsmaterialien Grundschule, Handreichung für Lehrkräfte, Stand 2009
    (für die Kleinen natürlich mit der weißen Knuddelbärfamilie auf der Eisscholle)
    http://www.bmu.de/publikationen/bildungsservice/bildungsmaterialien/grundschule/doc/45342.php

    Hier ein Auszug aus dem „Bildungsmaterial”:

    Arbeitsblatt 13: Wer hat welchen Anteil an der Erderwärmung? An dieser Stelle ist nicht nur der Ausstoß von CO2 von Bedeutung, sondern insgesamt das Thema ökologischer Fußabdruck. Es geht auch um den Verbrauch von Rohstoffen und anderen Ressourcen (Wasser etc), um Reichtum und die insgesamt sehr ungerechte Verteilung auf der Welt. Relativ wenige Menschen in den reichen Ländern verbrauchen sehr viel Energie, während sehr viele arme Menschen wenig Energie verbrauchen und wenig konsumieren und daher wenig zum Ausstoß von Treibhausgasen beitragen.

    Arbeitsblatt 14: Das Stuhlspiel. Mit dem Stuhlspiel lässt sich die globale Ungerechtigkeit sehr schön verdeutlichen. Während (bei 30 Schülern und 30 Stühlen) die 5 Afrikaner kaum einen Stuhl haben, kann ein US-Amerikaner 6 Stühle für sich beanspruchen!

    Arbeitsblatt 15: Was sind die Folgen des Klimawandels? Forscher gehen davon aus, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde in den nächsten hundert Jahren zwischen zwei und 4,5 Grad Celsius ansteigt. Die Veränderungen, die dieser Temperaturanstieg mit sich bringt, sind in Ansätzen heute schon zu spüren. Am deutlichsten zeigen sich die Folgen des Klimawandels am Nord- und Südpol. Dort gibt es immer weniger Eis. In knapp 30 Jahren könnte der Nordpol schon eisfrei sein. Dann würden auch die Eisbären und viele andere Tierarten verschwinden. Auch die Gletscher schmelzen. Die Alpen könnten noch vor Ende dieses Jahrhunderts eisfrei sein. Die höher gelegenen Gletscher des tibetischen Hochgebirges werden bis dahin um die Hälfte geschrumpft sein.

    Sogar der inzwischen widerlegte Unsinn der Himalaya-Gletscherabschmelzung bis 2035 findet sich in diesem Machwerk wieder. Nur den Mann’schen Hockeyschläger hab ich nicht gefunden.

    Man bedenke: Das soll Grundschülern eingetrichtet werden!
    Außerdem gibt es auf den BMU-Seiten noch:

    BMU-Bildungsmaterialien Sekundarstufe, Handreichung für Lehrkräfte, Stand 2009
    (für die Größeren natürlich wissenschaftlich: Der Globus mit Fieberthermometer)
    http://www.bmu.de/publikationen/bildungsservice/bildungsmaterialien/sekundarstufe/lehrer/doc/41730.php

    Als Bildungsmaterial werden sowohl das vom PIK erfundene „Keep-Cool”-Spiel (kann beim Verlag Spieltrieb http://www.spieltriebgbr.de für 25,50 Euro bezogen werden) als auch der Film von Al Gore angepriesen.

    Im Kapitel „Patient Weltklima” lässt man natürlich auch „Klimafachleute” zu Wort kommen:

    Al Gore hat die wissenschaftlichen Meinungen korrekt wiedergegeben. William Schlesinger: „Er verwendet das wichtigste Material, und er verwendet es richtig.”… Tom Wigley kritisiert, Al Gore sei mit seiner Aussage, man könne jetzt noch etwas gegen den Klimawandel tun, zu optimistisch.

    Und natürlich den Retter der Welt, Al Gore, höchstpersönlich, der stolz verkündet:

    „Mein Ziel… ist es, die Menschen davon zu überzeugen, dass wir uns ganz dringend mit der Klimakrise auseinandersetzen müssen. Es liegt ein planetarer Norfall vor, den wir nur noch gemeinsam lösen können. Aber wir können ihn lösen. Die Mittel dazu sind vorhanden – außer vielleicht der politische Wille.”

    Ich weiß nicht, wie andere das sehen, aber für mich ist das Manipulation übelster Art. Da fehlen nur noch als Angstmacher Roland Emmerichs „2012” und das perverse 10:10-Machwerk „no pressure”, das wie einst der „Struwwelpeter” zeigt, was mit unfolgsamen Kindern (und Erwachsenen) passiert.

    Ich geh jetzt erstmal brechen (ohne Alkohol).

  42. @ Anhalter #31

    Bedenklich stimmt mich, dass offenbar viele diesem geistigen Dünnpfiff Glauben schenken. Aber was will man vom Volk der Bild-Leser und Explosiv-Gucker auch anderes erwarten.

    Dann sollten wenigstens wir hier versuchen, daran ein klein wenig zu ändern, auch wenn’s vielleicht aussichtslos ist.

    Viele Grüße
    Tim

  43. @Zyniker

    „„Politisch wird wahrscheinlich die Massenpsychologie zur wichtigsten Disziplin werden…“ „

    Lord B. Russel denke ich, hoffe die Pointe ist jetzt nicht kaputt.

    Bin allerdings nicht ganz so überzeugt von der totalen Wirksamkeit derlei und anderer gedachter Massnahmen und kann aus eigenem erleben nur Quentin Quencher zustimmen

    „Kaum aus den Windeln raus, wurde darauf hin gearbeitet, die Kinder zu klassenbewussten sozialistischen Persönlichkeiten zu formen. Mit bescheidenen Erfolg allerdings, im Nachhinein betrachtet.“

    und

    „Die Mehrheit war eben, trotz der Möglichkeiten die eine Diktatur bietet, nicht vom System überzeugt, sondern eher nur Mitläufer oder Opportunisten.“

    , hoffe ich für uns alle.

    Ich habe erst einmal meine Kinder in Sicherheit gebracht, bevor man meinen Ältesten mit Ritalin Zwangs ruhig gestellt hätte, auf Empfehlung und eindringlicher Bitte der staatlichen Lehrbeauftragten.
    Auch ein Mittel die Intelligenteren ruhig zu stellen …
    Einer ehemals Universitär tätigen Kinderneurologin genügten knapp 15 min. um zu der Diagnose ADHS zu kommen.
    Nach Ablehnung einer Medikation meinerseits bekam ich zu hören, ich hätte darüber nicht zu entscheiden.
    Es wurde darauf blitzartig etwas komprimierte Luft frei in dem kleinen Raum und ihre Fön-Frisur war im „Eimer“.
    Da wo wir jetzt sind spricht kein Mensch von Hyperaktivität, eher von Begabung, Förderung der derselben und Auslastung.

    @Tim Hardenberg
    Was haben Sie gegen „2012“, ich finde den weder erschreckend noch sonderlich wichtig, obwohl am Schluss doch fast noch ein wenig moralisierende Gesellschaftskritik ´drin war. Sonst nur wegen der genialen CGI-Effekte wirklich faszinierend, aber Angst?
    Sie haben aber recht mit Ihrer Einschätzung betreffend BMU
    Das ist wie Herr Heß meinte

    „… bösartig und unverantwortlich, obwohl vielleicht vermeintlich gute Absichten dahinterstecken.“

    Wobei ich da keine guten Absichten erkennen kann.

    „Dann sollten wenigstens wir hier versuchen, daran ein klein wenig zu ändern, auch wenn’s vielleicht aussichtslos ist.“

    Nichts was hier geschrieben und gelesen wird ist aussichtslos oder ohne Resonanz, es gibt wie sich ab und an zeigt genug stille Mitleser, die dann zum „stillen“ „enlightener“ werden und die Saat des Wissens und der damit einhergehenden Freiheit weiter hinaus tragen und sich auch in „öko-runden“ trauen den Zyniker aus sich heraus zu lassen.

    MfG
    Karl Rannseyer

  44. Ich glaube an der Vorstellung vom Ökologischen Fußabdruck, einer propagierten „CO2-Schuld“ oder der angeblich bedrohlichen Endlichkeit von Ressourcen reizt viele LinksGrüne vor allem die Möglichleit zur Reglementierung. Es handelt sich dabei aus meiner Sicht vornehmlich um Menschen die anderen gerne vorschreiben, was richtig oder falsch ist.

    Es predigen die selbsternannten Weltverbesserer doch seit Ewigkeiten, dass es auf der Welt vor allem ein Verteilungsproblem gibt. Dass arme arme Länder arm sind liegt daran, dass reiche Länder reich sind. Nur hat die Entwicklung in so vielen Regionen der Welt, wie Südostasien, China oder Indien wohl aufgezeigt, dass man mit wirtschaftlichen Mitteln sehr wohl einen deutlichen Wohlstand erzeugen kann, ohne dass einem andere reiche Gesellschaften etwas „abgeben“ müssten.

    Die Ressource Wohlstand ist offensichtlich doch nicht endlich, sondern kann gewaltig anwachsen sobald die Ramenbedingungen stimmen. Was liegt da näher, als eine Ressource künstlich zu verknappen, damit das Weltbild wieder Einfluss auf jeglichen Produktionsprozeß und viele Bereiche des täglichen Lebens nehmen.

    Und damit es auch wirklich kaum einen Bereich gibt, der dem Einfluss der gutmeinenden Weltverbesser entgeht, haben Sie den Ökologischen Fußabdruck noch draufgelegt. Auch wer kalt duscht soll das nicht ohne zumindest ein bisschen schlechtes Gewissen tun, zumindest wegen des Wasserverbrauches (Wasser-Fußabdruck). Umd am besten gedenkt man auch noch der vielen Kinder in Afrika, die einen um diese kalte Dusche beneiden würden.

  45. Irgendwie komme ich nicht durch mit meinem Kommentar !§$%/*‘:; zK ! Häng ich im Spam-Filter fest? [Aus irgendeinem Grund war es so. Ich habe das mal geändert. R.K.]

  46. Tausend Dank, RK 🙂 !
    MfG
    Karl Rannseyer

  47. @Karl Rannseyer

    Wow, richtig!!! 😉

    Aber die Poi-Ente kommt erst noch: denn der als 3. Earl Russell in den Anal der blaublütigen und schmarotzenden brit. Adelskaste eingegangenen, wurde all überall als „Friedensaktivist“ etabliert!!!

    Doch seine Schriften beweisen, was er in den Tiefen seiner schwarzen Seele immer war: ein bösartiger Menschenfeind. Eigentlich kein Wunder, bei der Herkunft!!!

    Ein zeitgenössischer Schriftsteller, D.H. Lawrence, schrieb schon 1915(sic), an Russell, der ihn – damals 43 – fast in den Selbstmord getrieben hätte:

    „Sie sind einfach voller unterdrückter Begierden, die roh und antisozial geworden sind. Und Sie treten im Schafspelz der Friedenspropaganda auf… Sie sind so voller teuflischer Verdrängungen, daß Sie nicht anders als lüstern und grausam sein können… Sie sind ein Feind der Menschheit, voll von Lust auf Feindseligkeit. Es ist nicht der Haß auf die Falschheit, der Sie antreibt. Es ist der Haß auf Menschen aus Fleisch und Blut. Es ist pervertierter, geistiger Blutdurst. Warum geben Sie es nicht zu?“
    (vergl. Russell-Biographie von Ray Monk)

    ***************************

    @Günter Heß, Tim Hardenberg & selbstverständlich alle interessierten Leser,

    vollständig lautet der oben Unvollendete:

    die Kinder als Grundlage des Machterhalts war das Ziel aller Despoten der jüngsten Vergangenheit…

    …doch nirgendwo fand ich eine exaktere Beschreibung der Vorgehensweise, als in dem Buch The Impact of Science on Society(Die Wirkung der Wissenschaft auf die Gesellschaft, dt.: Wissenschaft wandelt das Leben, München 1953, vergl. S.41 ff). Der Verfasser, ein engl. Adelsspross Namens Bertrand Russell, der über seine empfohlenen (Volks-)„Erziehungsmethoden“ hinaus, darin auch noch einen Völkermord in gewaltigen Ausmaßen befürwortet – der eigentliche Gründer des WWF(Prinz Philip) läßt grüßen!

    So, jetzt muß ich mich sputen, das ich zum letzten alljährlichen „Frühschoppen“ komme…

    Also bis nächstes Jahr…

    mfg

  48. @Karl Rannseyer

    Was haben Sie gegen „2012“, ich finde den weder erschreckend noch sonderlich wichtig, obwohl am Schluss doch fast noch ein wenig moralisierende Gesellschaftskritik ´drin war. Sonst nur wegen der genialen CGI-Effekte wirklich faszinierend, aber Angst?

    nee, klar….. war wohl nicht das geeignetste Beispiel. Ich hab nix gegen diesen Film, der ja auch und gerade technisch klasse gemacht ist. Sollte nur die Machbarkeit der „glaubhaften Visualisierung des Weltuntergangs” zeigen, wie das auch schon bei „The Day After Tomorrow” war.

    Nichts was hier geschrieben und gelesen wird ist aussichtslos oder ohne Resonanz, es gibt wie sich ab und an zeigt genug stille Mitleser, die dann zum „stillen“ „enlightener“ werden

    Da gebe ich Ihnen voll und ganz recht. Sie kennen ja das Zitat zur Chaostheorie („Ein Schmetterling, der in China mit den Flügeln schlägt, …”) Auch „menschliches Miteinander” ist ein hochkomplexes, nichtlineares System, in dem winzigste Ursachen riesige Wirkungen haben KÖNNEN.

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich selbst bis vor einigen Jahren an diesen Al-Gore-Quatsch geglaubt habe, weil sich diesbezüglich die „Quelle meiner Erkenntnisse” auf die öffentlichen Medien beschränkte und ich mich nicht umfassend informierte.

    @Rudolf Kipp

    Ich glaube an der Vorstellung vom Ökologischen Fußabdruck, einer propagierten “CO2-Schuld” oder der angeblich bedrohlichen Endlichkeit von Ressourcen reizt viele LinksGrüne vor allem die Möglichleit zur Reglementierung. Es handelt sich dabei aus meiner Sicht vornehmlich um Menschen die anderen gerne vorschreiben, was richtig oder falsch ist.

    Darin unterscheiden sich linke „Gutmenschen” ganz entscheidend von „guten Menschen”, indem sie ständig mit dem Finger auf andere zeigen und schreien: „Du bist schuld, du musst dich ändern!” und sich gleichzeitig in dem Gefühl suhlen, wie unendlich gut und edel sie doch handeln. Aus einer krankhaften Helfersucht heraus wird peinlich darauf geachtet, dass die „Hilfsbedürftigen” auf keinen Fall aus ihrer „Misere” herauskommen und in permanenter Abhängigkeit vom „Helfer” gehalten und von diesem kontrolliert werden können.

    Boris Grundl schreibt in seinem Buch „Diktatur der Gutmenschen” (S. 156 ff.):

    „Der in seiner persönlichen Entwicklung gehemmte Mensch ist über Schuld kontrollierbar. Das wissen nicht nur die Kirchen, die so jahrhundertelang ihre Macht erhalten haben. Wer als „Sünder” abgestempelt ist, der erkennt die Größe seines Potenzials nicht und wird nicht frei und selbstständig… Wer einen Menschen beherrschen will, der rede ihm Schuld ein.

    Und weiter auf S. 188:

    „Diktaturen haben ein schlechtes Image, dennoch ist die Diktatur der Gutmenschen und Moralisten für die meisten Beteiligten angenehm. Denn selbst zu denken, zu analysieren, abzuwägen und sich eine eigene Meinung zu bilden, ist anstrengend. Die Moralisten strengen sich nicht mehr an, denn sie haben ihre Schablone gefunden, die sie auf alles in der Welt anwenden und konzentrieren nun alle Energie darauf, ihre Maßstäbe gegenüber anderen zu Geltung zu bringen und durchzusetzen. Diese anderen wiederum sind froh, einen fertigen Maßstab vorzufinden und sich nicht mehr anstrengen zu müssen. Ob Herrenmenschen vs. Untermenschen, Gläubige vs. Ungläubige, Sozialisten vs. Kapitalisten, Öko-Bewegte vs. Umweltsäue oder Männer vs. Frauen. Mentale Verzerrung ist die Krankheit der Gutmenschen.”

    Auffallend ist, dass linksGrüne Weltverbesserer meist eine ausgesprochene Affinität zu Diktatoren wie Fidel Castro oder Hugo Chalvez haben.

    Na denn, Guten Rutsch!

  49. Ich habe in den obigen Beiträgen eine Menge darüber gelernt, wie die grüne Elite ihre Vorstellungen kommuniziert. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, sich inhaltlich mit dem ökologischen Fussabruck auseinander zu setzen. Die Grundidee ist ja, den menschliche Verbrauch mit der dazu benötigten Fläche in Beziehung zu setzen. Hier lassen sich deutliche Fehler aufzeigen. So führt z.B. eine effiziente Landwirtschaft zu einem grösserem Fussabruck als eine ineffiziente. Es lässt sich hier auch die Energieerzeugung nit NIEs und z.B mit Kernenergie gut gegenüberstellen. Bei den menschliche Akivitäten, die sich nicht zu direkt auf den Hektar umrechnen lassen, kann man seht schnell aufzeigen, dass mit willkürlichen Zahlen gearbeitet wird. So steht in Methodenpapier auf der Webseite footprintnetwork.org z.B.

    Carbon uptake land is the largest contributor to humanity’s current total Ecological Footprint and increased more than tenfold from 1961 to 2007.

    Ohne CO2 bräuchte die Menschheit nur ca. 0,6 Erden. Es lässt sich da sehr schnell zeigen, dass wir vor allem, wenn man den Forschritt berücksichtigt, noch sehr viel Planet zur Verfügung haben.
    Mt dem ökologischem Fussabdruck haben die Grünen eine Diskussion eröffnet, die die Schwäche ihrer Thesen sehr schön aufzeigt. Einen lesenswerten Beirag dazu hat Willis Eschenbach vor einiger Zeit bei WUWT geschrieben.
    http://tinyurl.com/287qemn

    Wünsche ein frohes neues Jahr,
    G.v.d. Straten

  50. achgut.com (Röhl):

    Klimakiller Katze, frisch aus dem Stehsatz

    …..Die neuseeländischen Forscher Robert und Brenda Vale von der Victoria-Universität in Wellington haben nach einer Meldung in der jüngsten „Welt am Sonntag“ den jährlichen „ökologischen Fußabdruck“ von Haustieren berechnet. Dieser entspräche jener Ackerfläche, die ein Haustier ernähre. Eine Katze/Kater (0,15 Hektar) sei demnach so umweltschädlich wie ein Kleinwagen, ein Hund (0,86 Hektar) entspräche einem SUV. Zwei Hamster seien so schädlich wie ein Plasmafernseher und ein Goldfisch belaste die Umwelt so wie zwei Handys.

    Meine eigene Schadensberechnung ginge so: 2 neuseeländische Pfotenabdruckvermesser stoßen -- jeder für sich genommen -- nicht ganz so viel ideologischen Müll aus wie 1 Rahmstorf, kommen aber zusammen fast auf 1 Schellnhuber…..

  51. Aha, es soll wiedermal eine neue Sau durch’s Dorf gejagt werden:

    „Der Wasser-Fußabdruck”.

    novo-argumente (O’Neill): Weltbevölkerung: Wasser-Neutralität = Tod

    …..Nach dem ökologischen Fußabdruck und dem CO2-Fußabdruck kommt also jetzt der Wasser-Fußabdruck über die Menschheit. Nun sollen wir uns darüber „bewusst“ werden (was nichts anderes als ein politisch korrekter Ausdruck für schuldig fühlen ist), wie viel Wasser wir uns ins Gesicht schütten oder die Toilette herunterspülen. Es geht dabei nicht um den Wassermangel in der dritten Welt.

    Der Verbrauch an Wasser, dem Grundstoff des Lebens, soll problematisiert werden. Er wird zu einem Symbol für die Gleichgültigkeit und Gier der Menschheit. Auch geht es nicht um den wissenschaftlichen Nachweis, dass die Ressource Wasser zur Neige geht (ein Nachweis, der Angesichts der Tatsache des Wasserkreislaufes wohl auch nur schwerlich zu erbringen wäre…), sondern es geht um das Empfinden, dass der Mensch kein Recht habe, diese Ressource zu nutzen. Die Beschäftigung mit unserem Wasserverbrauch reflektiert ein Unbehagen und eine Scham angesichts der Anwesenheit der Menschheit auf dem Planeten……

  52. @ Tim Hardenberg #51
    … und wenn’s nicht das Wasser ist, dann ist es was anderes, die Atemluft, der Platz, den wir mit unserem Körper beanspruchen usw.

    Hier haben wir wieder die Theorie von der Erbsünde der Menschheit. Wir haben uns gefälligst für unsere bloße Existenz schuldig zu fühlen, und nur die einzig und allein seligmachende Ökokirche kann uns -- gegen entsprechend bußfertiges und zahlfreudiges Verhalten -- vorübergehende Absolution erteilen.

  53. @Flumi #52

    …..genau darauf zielt die menschenfeindliche Ökologismus-Religion ab.

    …..Das zeigt den Grundgedanken der Umweltschutzpolitik. Die Panik über schwindende Ressourcen – ob es Öl ist oder das „neue Öl“ Wasser – basiert nicht auf beweisen, dass solche Stoffe zur Neige gehen, sondern auf dem mangelndem Vertrauen, dass wir sie allen und jedem zur Verfügung stellen können. Und vor allem der Überzeugung, dass wir sie nicht nutzen dürfen. So wie das Bild des ökologischen Fußabdrucks impliziert, dass die Menschheit eine destruktive pestartige Lebensform auf dem Planeten ist, stellt „Wasser-Bewusstheit“ den Wert des Lebens selbst in Frage…..

    Quelle: novo

  54. So … stellt „Wasser-Bewusstheit“ den Wert des Lebens selbst in Frage…

    Da erweist sich Ökologismus wieder als Reaktion auf den Verlust aller Werte post-68: was ist der Sinn des Lebens? Nix mehr mit „seid fruchtbar und mehret euch“, „lobet und preiset Gott“ und was dergleichen Vorschläge mehr waren. Nein, ganz bewußt und buddhistisch ist der neue Sinn des Lebens, seine Sinnlosigkeit zu erkennen und zu realisieren und so ins Nirwana einzugehen.

    Der uns einleuchtendere Sinn des Lebens, Leckereien zu fressen, allerlei Schönheiten der Natur zu genießen, meinetwegen das eine oder andere Kunstwerk zu bewundern oder zu schaffen, und vor allem weiteres Leben zu erzeugen: das ist den Planern und Weltverbesserern natürlich viel zu hedonistisch, wo kämen wir denn da hin.

    Für diese letzteren ist der Sinn des Lebens nämlich ganz klar: ihre Mitmenschen zu reglementieren und zu schurigeln.

  55. @Flumi

    Der uns einleuchtendere Sinn des Lebens, Leckereien zu fressen, allerlei Schönheiten der Natur zu genießen, meinetwegen das eine oder andere Kunstwerk zu bewundern oder zu schaffen, und vor allem weiteres Leben zu erzeugen: das ist den Planern und Weltverbesserern natürlich viel zu hedonistisch, wo kämen wir denn da hin.

    …..und vor allem eines ist ganz schädlich und dringend auszumerzen: SELBSTSTÄNDIGES DENKEN

    In diesem Sinne: Gückgrat raus!

  56. upps….. Link funktioniert nicht und mit der Rechtschreibung haperts.

    2. Versuch: Rückgrat raus!

  57. hgtovzlemxxuyhfnhzewvapdlsbkdvnmydkjchjusyqwsjtofxuq

  58. mzqtlrqhfuwzapiucaopcnfqlafzoysnszbjsvdnypvrwlmvdwrqxdfrcwimnjyi

  59. AMAZON rettet meinen ökologischen Fußabdruck. Wenn ich mir nicht ständig etwas von denen liefern lassen würde, wäre ich dauernd mit dem Auto unterwegs für die vielen Einkäufe und würde die Luft belasten. Allein schon die schweren Hundefutter-Dosen könnte ich nie und nimmer mit den Öffentlichen transportieren. Mein blauer Umweltengel geht also an AMAZON.

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