ARD-Nachtmagazin: Durch den Atomgau von Fukushima kamen mehr als 18.000 Menschen ums Leben

14. März 2015 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen

NachtmagazinDas ARD-Nachtmagazin berichtet anlässlich der Tsunami-Katastrophe von vor vier Jahren am 12.03.2015 über den Atomgau von Fukushima. Demnach kamen durch den Atomgau und die Kernschmelze mehr als 18.000 Menschen ums Leben.

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14 Kommentare
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  1. Bauer versucht es nicht einmal, subtil eine Verbindung zwischen den 18.000 Toten und Fukushima zu konstruieren. Sie macht es direkt. Und da echauffiren sich unsere Qualitätsmedien, wenn sie als „Lügenpresse“ tituliert werden?

  2. Dirk Maxeiner nennt es Lüge.

    Gabi Bauer wird sagen, sie hätte doch in ihrer Anmoderation Erdbeben und Tsunami aufgezählt. Und das Wort „Unglück“ würde sich eben auf diese beiden Ereignisse beziehen.

    Aber die gegenteilige Wirkung beim Zuschauer nimmt sie in Kauf. Vielleicht will sie auch genau das induzieren.

    Nach mehrfachem Anschauen neige ich mittlerweile dazu, das Wort „Lüge“ in diesem Fall als berechtigt anzusehen.

  3. Zitat:

    In drei Blöcken kommt es später zur Kernschmelze. Mehr als 18.000 Menschen werden bei den Unglück getötet.

    Ließt sie vom Teleprompter ab. Wer auch immer das so getextet hat und die Videos im Hintergrund so zusammengeschnitten hat? Vor der Sendung findet soweit ich weiß auch immer ein Treffen der Beteiligten statt.

  4. Ja, es ist Lüge. Eindeutig und kein Versehen. Die Frage ist nur, warum sie das tut? Effekthascherei um eine Überleitung zum nächsten Beitrag hin zu bekommen? Die Anmoderation dieses nächsten Beitrages startet ja gleich mit der nächsten Lüge:

    Grüner Strom ist plötzlich reichlich vorhanden und billig, und damit stehen die großen alten Stromversorger, wie Eon, vor spürbaren …

    Beim Zuschauer entsteht nun ein Bild von gefährlicher alter Technik und billiger neuer Technik. Die Bilder überlagern sich in der Phantasie des Zuschauers, und ergeben ein neues Bild, bei dem es so aussieht, als ob Eon Katastrophen mit tausenden Toten, zumindest in der Vergangenheit, in Kauf genommen hätte.

    Es ist also nicht nur die Lüge, dass die Toten der Naturkatastrophe dem KKW zugeschrieben wurde, sondern gleich noch eine viel subtilere Desinformation, oder Lüge, obendrauf. Ich habe da eigentlich nur eine Bezeichnung dafür: »Widerlichste Propaganda«. Leute wie Gabi Bauer, und das Team welches dahinter steht, bringen den Journalismus gehörig in Misskredit.

  5. Wir haben es mit groß und systematisch angelegter Gehirnwäsche zu tun. Steter „Lügentropfen“ macht die Birne weich.Von Pressekodex keine Spur mehr und dann wegen „Lügenpresse“ jammern. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Noch lassen sich nicht alle hinter die Fichte führen. Nur die dümmsten Kälber wählen … jetzt nicht mehr, oder halt die Lügen.

  6. @Quentin Quencher #4
    Bestimmte Kreise wollten in Deutschland schon immer den Kernkraftpark und damit die Basis für den deutschen Wohlstand zerstören. Wenn die Kernkraft erledigt ist, dann kommt als nächste die Kohlekraft. Die Gaskraft braucht nicht bekämpft werden, weil diese von vornherein das schwächste Glied in unseren Kraftwerkmixpark (Kohle, Uran und Gas) ist. So schaut es aus, wenn Stück für Stück, der Feind, die „verhasste“ Gesellschaft von innen heraus zerlegt.

  7. @ #4 u. 6 Diese bestimmten Kreise kenne ich seit meinem Abitur 1968 sehr gut. Sie stellten oft den ASTA samt Vorsitzendem. Sie kamen mit ihren Eltern nicht zurecht, nicht mit ihren Professoren, hassten den eigenen Staat, wurden Politiker und Minister und quälen bis heute ihre Mitmenschen und sich selbst. Derartige Lust an Selbstzerstörung könnte/sollte ein Fall für die Psychiatrie sein. Leider finden Rattenfänger immer wieder „Ratten“. Ab einem bestimmten kritrischen Anteil an der Gesellschaft, wird es gefährlich. Energie ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Wird eine sichere Energieerzeugung mutwillig entgegen jeder Naturwissenschaft und Technik zerstört, zerlegt sich diese Gesellschaft. In Syrien gehen die Lichter wegen Bürgerkrieg/Religionskrieg aus. Bei uns wegen Dummheit und herangezüchteter Ideologie.

  8. Sehr interessant ist ja die Subtilität der Propaganda. Würde man mittels Brandbrief oder Anwalt die Wahrheit fordern, würde sich die Redaktion in Unschuld baden: Sie sagen ja ganz klar, dass die 18.000 bei dem Unglück ums Leben gekommen seien. Das Unglück bestünde nun mal aus der Kombination Beben-Tsunami-KKW-Gau und es ist ja unbestreitbar, dass innerhalb dieser Folge die Opfer zu beklagen sind. Was könne die Nachtmagazin-Redaktion denn dafür, dass einzelne Zuschauer die unbestreitbaren Wahrheiten falsch verstehen wollten.
    Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda mag ja effektiv gewesen sein, aber seine Schüler haben die Methoden perfektioniert..

  9. Schreiben Sie Protestbriefe an die Redaktion, es wird zwar nicht viel nützen, aber die merken, dass nicht alle Bürger sich für dumm verkaufen lassen. Die Methode hat allerdings Erfolg. Fragen Sie mal Bekannte nach der Anzahl der Opfer bei der „Atomkatastrophe“ in Fukushima. Fast alle werden Zahlen bis zu 20000 nennen. Wenn ich die Zahl null nenne, winken sie ab (der spinnt!), und, oder nennen eine Zahl von Folgeopfern. Bei der Gelegenheit schicke ich dann Berichte aus dem Internet. Es hilft nicht viel, aber steter Tropfen….

  10. Auch Roland Tichy nimmt sich der Sache an:

    „Desinformationskampagne der TAGESSCHAU

    Am 12.3. 2015 berichtet das ARD-Nachtmagazin über Fukushima: Durch den Atom-GAU hätte in Japan “über 18.000 Menschen” ihr Leben verloren. Es ist wie eine Propaganda-Show aus der Lobby-Zentrale der Solarindustrie: 18.000 Menschen in Japan sind wegen der Flutwelle ersoffen, wurden erschlagen, verendeten elendig. Nicht einer mehr oder weniger wären gestorben, wären da nur Solarmodule montiert gewesen. Aber für die ARD ist die Wirklichkeit eine, die in den Köpfen ihrer Redakteure sich verändert. Deswegen geht der Bericht weiter, der daherkommt wie eine Desinformationskampagne und die überzeugende Qualität hat, das Wort “Lügenpresse” mit Inhalt zu füllen: Seit der Energiewende, ausgelöst durch Fukushima, sei der grüne Strom in Deutschland “reichlich und billig” vorhanden. Es ist ein Stück Regierungspropaganda, das als Märchen mit gutem Ausgang endet. Offensichtlich sollen mit den GEZ-Gbühren die Bürger bei der Stange gehalten werden für das grüne Energiemärchen. An das allerdings immer weniger glauben.“

    http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/atomausstieg-verschwindet-die-kindergelderhoehung-in-den-taschen-der-solar-lobby/

  11. Jürgen Döschner hat Tichys Beitrag per Twitter kritisiert:

    @RolandTichy 1 unglückl Formul z „Desinfokamp“ stilisieren + eig Unwissen „gibt keine Stromspeicher“ u „Lügenpresse“-Geschei = PEGIDA-Niveau
    https://twitter.com/jdoeschner/status/577087587728408576

    Später fragt dann Tichy

    .@jdoeschner 2 grundfalsche Infos in 15 Sek = unglücklich formuliert? Ist das jetzt bei Euch in der ARD so üblich?

    Von Einsicht bei Döschner keine Spur, er versucht zu verharmlosen und geht zum Gegenangriff über, in dem er sich als Opfer stilisiert.

    @RolandTichy Nicht üblich, aber kommt vor -- wie bei BILD u WiWo…Unterschied ist nur, dass ARD andere deshalb nicht verunglimpft

    Kurz vorher hatte Tichy Unwissen und PEGIDA-Niveau unterstellt.
    https://twitter.com/jdoeschner/status/577087587728408576

  12. Jürgen Döschner ist doch der Herr, der die Energiewende bei der ARD lobpreist? „unglückl Formul, aber kommt vor“? Na, wenn der das schon sagt, dann sagt das viel über den Qualitätsjournalismus der ARD aus. 😉

  13. Diese Aussagen der Moderatorin sind absolut unverschähmt. Hier ist das Wort „Lügenpresse“ und Verfälschung der Wahrheit wirklich angebracht.

    Eine Schande für die deutsche Nachrichtenpresse.

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