Arktisches Meereis-Volumen nimmt seit 2011 wieder zu

24. September 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

Gemäß dem Pan-Arctic Ice-Ocean Modeling and Assimilation System (PIOMAS) nimmt das Meereis-Volumen der Arktis seit dem Jahr 2011 wieder zu. Wie das? Soll sich die Arktis nicht besonders stark infolge der globalen Erderwärmung erwärmen und das Eis nur so weg schmelzen?

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PIOMAS1979-2015

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109 Kommentare
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  1. Wir müssen Wissenschaft,Messungen, Geschäftsmodelle und angehängte politische Modelle streng trennen. Die Medien machen dies jedenfalls nicht und folgen dem „Main Geschäftsmodell“. Der Mainstream -mediengesteuert -- steuert die Politik und die macht Vorgaben. Was sind Grenzwerte, was ist giftig, was ist krebserzeugend, was sind Gefahren für die Gesellschaft. Ob die Gefahren wirkliich bestehen, kann locker bezweifelt werden. Eis oder Dieselmotor, alles ist politisch erzeugte Angst im Bezug auf Gefahren. Was real ist, ist eine ganz andere Sache. Grenzwerte an vernünftige Tatsachen politisch anpassen, dann passt es auch wieder für VW und die grünen Kojoten heulten umsonnst.
    Fakten statt Ideologie und Angst, das wäre die Lösung. Eisbären gibt es in Hülle und Fülle. Auch wenn deren Leben nicht einfach ist und ich nicht in das Packeis umsiedeln möchte. Aber das ist Evolution, Klima seit Miliionen Jahren Hin oder Her..
    Wenn CO2 wichtig und so wichtig wäre, daß die Sonne und die Ozeane ausmanövriert werden könnten, dann sollten Sie einmal bei Nulearia e.V. nachlesen.

  2. ich würde diese kurzfristige „Erholung“ nicht überbewerten.

    Interessanter ist eher die plötzlich einsetzende Abnahme an Eisfläche und Volumen in den späten 80ger Jahren. Das muss einen Grund in natürliche Klimavariationen haben mit all den Feedbacks, welche daraus abzuleiten sind. Ein IR Forcing über THG kann nicht von einer Dekade auf die nächste derartige Trends erzeugen.

    Aber für das natürliche Klimasystem und die vielen offenen Fragen scheint sich heute kaum wer zu interessieren. Da macht man es lieber wie am PIK oder die Fantasten um Hansen, Mann & Co und lässt alle Klimavariationen der letzten 10.000a einfach verschwinden, die stören ja nur und weil es sie nicht geben darf, müssen sie verschwinden. Ich hoffe, die Klimawissenschaft wird sich von diesem Schaden irgendwann wieder erfangen….

  3. Hat das irgend einen speziellen Grund, dass Sie für den Artikel einen Graphen vom März nehmen? Wir haben September und da war das vorläufige Minimum laut PIOMAS 1200km^3 unter dem Minimum von 2014 (über 2010-2013, unter 2014) …

  4. @Marvin Müller #3
    Sieht so schlecht auch nicht aus, die Spitzenwerte (+/-) steigend.
    Was hiervon zu halten ist, wird man sehen.

  5. haha, kann mich selbst voten, supa…

  6. Das Meereis geht ja nicht erst seit 1980 zurück, oder?
    Seit wann geht es denn zurück?
    Gibt es eigentlich auch natürliche Ursachen die das Meereis zurückgehen lassen?

  7. @Marvin

    Um Sie zu ärgern, habe ich diesen Link genommen 😉

    http://neven1.typepad.com/.a/6a0133f03a1e37970b01bb08054f16970d-pi

  8. @Günter Heß #6

    Seit wann geht es denn zurück?

    Darf ich hierran erinnern ?

    Das Eis der Arktis ist schon seit mindestens 150 Jahren auf dem Rückzug. Zu diesem Ergebnis kommen der WWF und das Norwegische Polar Institut (NPI) in einer neuen Untersuchung.

    ACSYS Historical Ice Chart Archive
    Muß man offensichtlich alle 2 -- 3 Jahre neu posten 😀

  9. Was mich wundert. Mit dem Daten-Loch, dass jetzt in der Arktis gefüllt wird/ wurde, steigt die Globaltemperatur rapide an GISS/ HadCrut4. Das Eisvolumen des Meereis in der Arktis nimmt aber gemäß PIOMAS seit 2011 zu?

  10. #6. Günter Heß

    Hier ist die arktische Meereisentwicklung seit dem Mittelalter gut dargestellt.

    karl.s

  11. Meereisentwicklung seit dem Mittelalter.

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/09/iceland-ice-indices1.jpg

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/09/iceland-ice-indices2.jpg

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/09/icelandic-sea-ice-index.jpg

  12. Michael Krüger schrieb am 24. September 2015 17:46:

    @Marvin

    Um Sie zu ärgern, habe ich diesen Link genommen

    http://neven1.typepad.com/.a/6a0133f03a1e37970b01bb08054f16970d-pi

    Was sollte mich an der Auswahl ärgern? Die Quelle oder die Zeit?

    Aber zurück zur eigentlich spannenden Frage: Warum im September ein Graph vom März? Passte ein „2015 hat im September ein geringeres Volumen als 2014“ nicht zu ihrer „Volumen nimmt seit 2011 zu“ Aussage? Die Abnahme von 2011 nach 2012 störte doch auch nicht …

  13. @Marvin

    Aber zurück zur eigentlich spannenden Frage: Warum im September ein Graph vom März?

    Ganz einfach: Ein Aufreger für Klimaschützer, da im März 2015 ein Maximum erreicht wurde. Marvin, ich werfe gerne Stöckchen für Klimaschützer, sollten Sie mittlerweile wissen.

  14. @Krüger

    Hier ist auch ein interessanter Artikel erschienen mit folgender Schlussfolgerung:

    Results indicate that late 20th century warming has not been unique within the context of the past 750 years. Our reconstruction contains greater amplitude than previous reconstructions derived from traditional tree-ring density data, and describes particularly cool conditions during the late 19th century. Some of these differences, including early warm periods in the 14th and 17th centuries, have been retained via δ13C timeseries detrending — a novel approach in tree-ring stable isotope chronology development. The overall reduced variance in earlier studies points to an underestimation of pre-instrumental summer temperature variability derived
    from traditional tree-ring parameters.

    Anscheinend ist die globale Erwärmung nicht so ungewöhnlich im historischen Kontext. Eher war es gegen Ende des 19. Jahrhunderts etwas kalt, wenn ich das Abstract richtig interpretiere.

    Was mir nicht gefällt ist die typische unscharfe Methode die in der Klimaforschung eingezogen ist regionale Daten auszuwerten und auf den ganzen Globus zu extrapolieren.

    Allerdings ist ja der Hockeystick von Mann wohl ebenso entstanden, so dass diese Studie zeigt, dass der Hockeystick bei weitem nicht abgesichert ist.

    (gefunden und gerettet….H.E.)

  15. Herr Krüger,

    die Veränderungen des arktischen Meereisvolumens liegen innerhalb der statistisch üblichen Schwankungsbreite innerhalb des Abschmelztrends. Oder wollen Sie ernsthaft behaupten dass 2012 eine Trendwende im Abschmelztrend begonnen hat? Da würde ich mit Ihnen direkt eine Wette eingehen dass das nicht der Fall ist. Bei dieser Wette können Sie gerne den Einsatz bestimmen! Ich halte dagegen! Von 1982 -- 1988 hat es eine ähnliche „Trendwende“ auch gegebnen! Diese war ebenfalls nicht von Bestand! Das ist Rauschen im Abschmelztrend!

    Das Minimum der Fläche der arktischen Mereisausdehnung liegt in diesem Jahr unterhalb der Trendlinie:

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/n_plot_hires.png

  16. @Thorsten

    Das Minimum der Fläche der arktischen Mereisausdehnung liegt in diesem Jahr unterhalb der Trendlinie:

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/n_plot_hires.png

    Oje, Sie wissen nicht mal, was eine lineare Trendlinie ist und wie diese berechnet wird.

  17. @ #15

    wollen Sie ernsthaft behaupten dass 2012 eine Trendwende im Abschmelztrend begonnen hat?

    Eine Trendwende in der Arktis hat bereits 2006 stattgefunden. Damals wurde aus dem abnehmenden Trend eine Stagnation. Diese hat bis heute angehalten.

    http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.anomaly.arctic.png

  18. Was Grönland anbelangt und das Abschmelzen der dortigen Eisflächen zu Wasser und zu Lande, erinnere ich mich gerne an einen Bericht vom ARD -- Weltspiegel vor fast 10 Jahren. Dort wurde gezeigt, wie Inuit etwas taten, was deren Großväter nur aus Erzählungen der dänischen Kolonialherren kannten, nämlich sie hatten einen KARTOFFELACKER! Ja, Kartoffel-Anbau im Grönländischen Sommer, und das war schon vor 10 Jahren so. Dies erinnert ja fast an mittelalterliche Wikinger bei der Heuernte in Grönland, denn diese Region war GRÜNLAND.
    Damals in den Medien wurde das Abschmelzen des Eis in den Arktis-Regionen noch teilweise als Chance eingestuft, heute hingegen wird alles negativ beurteilt. Warum eigentlich?
    Ich sage dazu nur noch eines: die 1980er Jahre waren das Jahrzehnt der coolen Kläfe, und einst meinten wir als Teenager….

    FREIHEIT FÜR GRÖNLAND ! WEG MIT DEM PACKEIS ! 🙂 😉

  19. Soeben lese ich in einem politisch korrekten dpa-Artikel (dpa = deutsche propaganda agentur, Großschreibung lohnt sich seit langem nicht mehr):
    —————————--
    Alternativer Nobelpreis für Kämpfer gegen Klimachaos.
    „Für ihren lebenslangen Einsatz für die Rechte der Inuit und für den Erhalt ihrer Lebensgrundlage und Kultur, die vom Klimawandel akut bedroht sind, ehrte die Stiftung zudem die Kanadierin Sheila Watt-Cloutier.“
    ———————————-
    Ich bin mir sicher, dass es bis auf den heutigen Tag noch keinen Inuit gegeben hat, dessen Existenz grundlegend durch den Klimawandel bedroht wurde. Wenn Existenzen der Inuit bedroht waren, dann war dies das Verbot der Robbenjagd in den 1980er, die durch Aktivisten von Greenpeace und WWF in Kanada erzwungen wurde.
    Bevor irgendwelche Linke anderen Linken einen Preis verleihen, sollten diese Selbstgerechten den Dreck vor der eigenen Haustür kehren.
    Auszeichnung für „Klima- Aktivisten“… einfach lächerlich

    Der alternative Nobelpreis hat nun mit dem offiziellen Nobelpreis (siehe Al Gore) etwas gemeinsam, nämlich den Klimaschutz. Die Welt ist wirklich nicht mehr zu retten…

  20. @ Rudolf Kipp,

    „Eine Trendwende in der Arktis hat bereits 2006 stattgefunden. Damals wurde aus dem abnehmenden Trend eine Stagnation. Diese hat bis heute angehalten.“

    Na klar Herr Kipp! Dann lassen Sie bitte mal all die irrelevanten Monatsdaten weg und konzentrieren sich auf das Septemberminimum dann ist von Ihrer Trendwende nicht mehr viel übrig! Ich habe Ihnen bereits 2009 eine Wette vorgeschlagen und mache das jetzt wieder! Ich wette, dass das Rekordminimum von 2012 bereits in den kommenden 5 Jahren erneut unterboten wird! Damals habe ich die Ihnen angebotetene Wete gewonnen, dass das damalige Rekordminimum von 2007 binnen 5 Jahren unterboten wird und habe damit Recht behalten! Sie schwafelten 2009 ebenfalls von einer Trendwende! Warum sträuben sich alle Klimaskeptiker so davor Wetten auf Ihre Behauptungen abzuschließen? Ganz einfach: Weil sie selber wissen dass diese Unfug sind!

    Nach Ihrer Theorie Herr Kipp gab es zwischen 1990 und 1996 auch eine Trendwende beim arktischen Meereis! Was ist von dieser Trendwende noch übrig? NICHTS! Was ist von der Behauptung der Klimaskeptiker übrig geblieben dass die globalen Temperaturen seit 1998 stagnieren oder zurückgehen? Ebenfalls NICHTS! Alles leeres Gerede!

    https://www.clisap.de/fileadmin/A-CliSAP/A2-Organization/Press_Outreach/Pictures/Sea_Ice_Entwicklung_September_1972-2015.png

  21. @ Michael Krüger

    Ist ja interessant was Sie alles als „Trendwende“ bezeichnen..:

    https://robertscribbler.files.wordpress.com/2014/05/piomas-minimum-arctic-ice-volume.png

  22. @ #20

    Dann lassen Sie bitte mal all die irrelevanten Monatsdaten weg und konzentrieren sich auf das Septemberminimum

    Und?
    (Daten dazu gibt es hier: http://nsidc.org/arcticseaicenews/ )
    Ergebnis: Seit 2007 keine Abnahme beim Septemberminimum.

    P.S.: Die von Ihnen vorgeschlagene Wette ist irrelevant. Natürlich kann es, auch bei einem Fortschreiten des Seitwärtstrends, in einzelnen Jahren zu einem neuen absoluten Minimum kommen. Das Gleiche gilt ja auch für die Stagnation bei den Globaltemperaturen. Dass es in einer solchen Situation immer mal wieder zu neuen Rekordtemperaturen kommt ist dabei kein Widerspruch, sondern ganz im Gegenteil, zu erwarten.

  23. @Thorsten

    Damals habe ich die Ihnen angebotetene Wete gewonnen, dass das damalige Rekordminimum von 2007 binnen 5 Jahren unterboten wird und habe damit Recht behalten!

    In in 4 von 5 Jahren wurde es überboten. 😉

    Was sagt Ihnen das?

  24. @ Michael Krüger

    „Natürlich kann es, auch bei einem Fortschreiten des Seitwärtstrends, in einzelnen Jahren zu einem neuen absoluten Minimum kommen.“

    Nun ja, bei über 130 Jahren Aufzeichnungen dürfte es bei einem Seitwärtstrend nur selten neue Minima geben! Tatsächlich traten nahezu alle neuen Minima in der letzten Dekade auf!

  25. @Thorsten

    Tatsächlich traten nahezu alle neuen Minima in der letzten Dekade auf!

    2007 und 2012. 2 neue Minimas in der letzten Dekade. Weniger, als in den Dekaden zuvor.

  26. @ Michael Krüger

    „2007 und 2012. 2 neue Minimas in der letzten Dekade. Weniger, als in den Dekaden zuvor.“

    Nein das stimmt nicht, auch die Dekaden davor waren es immer um die 2 Minima! Wenn es in einer Dekade 2 Rekordminima gibt und in den Folgedekaden auch und es zeitgleich keine Rekordmaxima gibt dann belegt das einen Trend zur Eisschmelze und keine natürliche Streuung! Und wer wie Sie Rosinenpickerei betreibt und den Abschmelztrend der arktischen Meereisschmelze im Jahr 2006 startet der erleidet genauso Schiffbruch wie diejenigen die ausgehend vom Jahr 1998 eine globale Abkühlung der Lufttemperaturen postulierten!

    Es grenzt schon an Realitätsverlust hieraus eine „Trendwende“ ablesen zu wollen…:

    http://nsidc.org/arcticseaicenews/files/2015/10/monthly_ice_09_NH.png

  27. @ #24

    Nun ja, bei über 130 Jahren Aufzeichnungen

    Wovon sprechen Sie? Detaillierte Aufzeichnungen der Eisbedeckung in der Arktis gibt es seit Beginn der Satellitenmessungen 1979.
    Ich verstehe nicht ganz, was Sie hier vermitteln wollen. Die Datenlage ist doch eindeutig. Im Detail hat die Eisbedeckung in der Arktis vor allem von 1995 bis 2006 abgenommen. Seitdem stagniert sie. Wenn ein Trend unterbrochen wird und sich ein neuer einstellt, dann ist das eine Trendwende. Wenn Sie den Trend von 1979 betrachten und einen Fit bis heute dadurch legen, dann sehen Sie eine Abnahme. Wenn Sie die Eisbedeckung in der Arktis seit dem Holozän-Optimum betrachten, als die Arktis im Sommer teilweise eisfrei war, ist der Trend ansteigend. Es kommt also immer darauf an, was man betrachtet.

  28. @Thorsten

    „2007 und 2012. 2 neue Minimas in der letzten Dekade. Weniger, als in den Dekaden zuvor.“

    Nein das stimmt nicht, auch die Dekaden davor waren es immer um die 2 Minima!

    Nehmen Sie doch einfach Ihre Grafik:

    http://nsidc.org/arcticseaicenews/files/2015/10/monthly_ice_09_NH.png

    Minimas:

    1980er-Jahre: 1979, 1984, 1985

    1990er-Jahre: 1990, 1995

    2000er-Jahre: 2002, 2005, 2007

    2010er-Jahre: 2012

    Oder die letzten 10 Jahre: 2007, 2012

    Also keine gehäuften Minimas in der letzten Dekade.

  29. @ Michael Krüger

    Die Minima müssen sich nicht häufen (bei dem Anstieg der Lufttemperaturen häufen sie sich signifikant!)! Aber sie belegen einen kontinuierlichen Abschmelztrend. Kein einziges Jahr seit vielen Jahrzehnten hatte auch nur einen einzigen Maximalrekordwert! Aber das müsste es bei einer Stagnation schon geben…! Wer hier dennoch von „Trendwende“ spricht leidet unter einer Wahrnehmungsstörung!

  30. @ Rudolf Kipp

    “ Die Datenlage ist doch eindeutig. Im Detail hat die Eisbedeckung in der Arktis vor allem von 1995 bis 2006 abgenommen. Seitdem stagniert sie.“

    So ein Unfug! Nach Ihrer Logik hat die arktische Meereisschmelze von 1990 bis 2002 also auch stagniert. Dann machte die Meereisschmelze aus gänzlich unbekannten Gründen einen riesigen Wundersprung um dann seit 2006 wieder zu stagnieren…? Sie sind doch alle bekloppt hier, sorry! Wer nicht natürliches Rauschen innerhalb eines Trendes von einem realen Trend unterscheiden kann der sollte in der ersten Klasse noch einmal am Sachunterricht teilnehmen! http://nsidc.org/arcticseaicenews/files/2015/10/monthly_ice_09_NH.png

  31. @ #30
    Und auch diese von Ihnen verlinkte Grafik zeigt das, was ich in meinen vorherigen Posts beschrieben habe. Eine Stagnation seit 2006. Ich würde jetzt eigentlich schreiben wollen, dass es mich wundert, dass Sie das nicht sehen (wollen). Aber ich kenne Sie auch schon seit einigen Jahren. Und Ihre Blindheit gegenüber offensichtlichen Fakten ist mir daher sehr gut bekannt.

  32. @Thorsten

    Sie sind doch alle bekloppt hier, sorry! Wer nicht natürliches Rauschen innerhalb eines Trendes von einem realen Trend unterscheiden kann der sollte in der ersten Klasse noch einmal am Sachunterricht teilnehmen!

    Hier der reale Trend in Zeitintervallen 1979-2015 bis 2010-2015.

    http://www.woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/mean:12/plot/nsidc-seaice-n/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:1990/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2000/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2005/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2007/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2010/mean:12/trend

    Thorsten, Sie können selbst eigene Trends dort reinlegen. Es ändert nichts daran, seit 2007 keine Abnahme mehr beim Meereis der Arktis.

  33. @Thorsten

    PS

    Welches „natürliche Rauschen“ soll denn seit 2007 für Sie ursächlich sein, dass das Meereis der Arktis nicht weiter abnimmt?

    Ein merkwürdiges „Rauschen“ ist das seit 8 Jahren (2007), dass nicht identifiziert werden kann.

  34. Jetzt erfreuen wir uns erst einmal am bevorstehende Winter 2015/2016….nächste Woche soll es in den Höhenlagen des Bayerischen Wald schon die ersten Schneefälle geben und auch in den Alpen geht es schon zur Sache.
    Danke!

  35. @ Michael Krüger

    Antworten auf Ihre Fragen finden Sie in folgender aktueller wissenschaftlicher, in „nature“ publizierten Studie:

    http://www.nature.com/nature/journal/v517/n7536/full/nature14117.html

    @ Hofmann

    Ja, nach dem bisher global wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und dem Rekordhitzejahr 2015 in Deutschland tun uns einige Tage kühleres Wetter mal ganz gut…! Oder folgt deshalb gleich kommende Woche wieder ein Beitrag hier über die Trendwende bei der Temperaturentwicklung?

  36. Herr Hofmann, ja wirklich, in den Alpen geht es derzeit schneemäßig wirklich doll zur Sache. Hier Bilder von heute direkt vom Alpenhauptkamm….! Schneegrenze derzeit bei über 2500 Metern…! http://www.kronplatz.com/de/speikboden/planen-buchen/webcams Und hier ein Blick vom „Wintereinbruch“ auf der Zugspitze (Fotos von heute…!). Die Schneehöhen sind wirklich beeindruckend…! http://www.bergfex.de/zugspitze/webcams/c6130/

  37. @ Michael Krüger

    Gerne, Herr Krüger!

    http://www.woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/mean:12/plot/nsidc-seaice-n/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:1990/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2000/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2008/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2013/mean:12/trend/plot/nsidc-seaice-n/from:2003/mean:12/trend

  38. Die Schneegrenze sinkt diese Woche auf 500 m

  39. Bergfex: Früher Oktoberschnee 2015 kommt nicht nur in den Alpen! Der Polarwirbel macht Ernst!
    Mal schauen, wie es weiter geht, Thorsten 😀

  40. @ Krishna Gans

    Ach was, Herr Gans, es wird Winter! Kurze Schneefälle im Oktober sind absolut üblich. Ich erinnere mich als Kind im Oktober im Mittelgebirge in nicht wenigen Jahren Schlitten gefahren zu sein!

    2012: http://www.spiegel.de/panorama/wetter-in-deutschland-mit-schnee-bis-ins-flachland-a-863760.html

    2013: http://www.sueddeutsche.de/bayern/wintereinbruch-in-suedbayern-kalt-erwischt-1.1792402

    2014: http://www.sueddeutsche.de/panorama/wintereinbruch-kaeltewelle-erreicht-deutschland-1.2184678

    Ich glaube nur an Wettervorhersagen maximal 7 Tage im Voraus! Alles Andere ist Kaffeesatzleserei! Vielleicht gibt es Ende Oktober nochmal über 20 °C…!

  41. Vielleicht gibt es Ende Oktober nochmal über 20 °C…!

    Von mir aus gerne, zumal auch das nichts aussagt 😀

  42. @Thorsten

    Sie haben meine Frage aber nicht beantwortet:

    Welches „natürliche Rauschen“ soll denn seit 2007 für Sie ursächlich sein, dass das Meereis der Arktis nicht weiter abnimmt?

    Ein merkwürdiges „Rauschen“ ist das seit 8 Jahren (2007), dass nicht identifiziert werden kann.

  43. @krishna
    Bloß gut, das ick zu Fuss auf Arbeit gehe……ansonsten hätte ick heut früh Eis kratzen müssen.
    Und…..Hilfe, der Golfstrom stirbt grad……Nordatlantik bitterkalt…..und Wetter immer noch chaotisch……muss ich Heizöl nachfordern?

    Fragen über Fragen…..gibs Winter und ja, wie lange und wie kalt?

    Onkel Heinz…….wo bleiben die Prognosen, wenn man mal welche brauch

  44. @Heinz #43
    Für England ist ein Jahrhundertwinter prognostiziert. Könnte uns auch tangieren.

  45. @ Michael Krüger

    „Sie haben meine Frage aber nicht beantwortet:“

    Doch, habe ich, s. #35

    @ Krishna Gans

    „Für England ist ein Jahrhundertwinter prognostiziert. Könnte uns auch tangieren.“

    Ja, vermutlich von Pater Braun…! Wie gesagt, mehr als 7 Tage ist jede Vorhersage Unfug!!!

  46. @#45
    Hat’s El Niño, wird’s in England vermutlich kalt, siehe 2010.

  47. PS Link vergessen:
    Britain braced for long, snowy winter as strongest El Nino since 1950 expected
    Es handelt sich folglich nicht um eine Wettervorhersage, sondern um die einer wahrscheinlichen (Groß-) Wetterlage.
    Du kannst Dich ja gern an Pate Braun orientieren, wenn’s beliebt 😀

  48. PPS

    There is no other year that had such extensive Russian snow cover. We are, in-fact, currently breaking records for how quickly snow cover has managed to develop and spread into western Russia.

    Da wird gewissermaßen der Grundstein schon gelegt.
    Quelle

  49. @ Krishna Gans

    Ach nee Herr Gans…..

    Als Klimaforscher Zusammenhänge zwischen zwischen El Ninos oder einer geringen arktischen Meereisbedeckung und Kälteeinbrüchen in Mitteleuropa darlegten wollten Klimaskeptiker das nicht hören und interpretierten temporäre Kälte als Indizien einer globalen Abkühlung…..

    http://www.planeterde.de/wissen/el-nino-ist-zurueck/

    http://www.scilogs.de/klimalounge/eisschmelze-und-kaltes-wetter/

    Ob der Winter kalt wird hängt davon ab ob sich eine stabile arktische Ostwindwetterlage festsetzen kann. Die Wahrscheinlichkeit dafür mag in El Nino Jahren etwas größer sein. Ob die Kaltwetterlage tatsächlich eintritt, wie lange sie sich halten kann und auf welchen Längengraden sie sich festsetzt ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar!

  50. @49.Thorben Sehfert
    Soso…jetzt habe ich immer gedacht, dass die Kälte bzw. Hitze am CO2 hängt….somit dürften wir schon längst einen Hitzetod gestorben sein. Die Arktis und der Nordpol müssten schon zweimal geschmolzen sein, so wie die CO2 Klimaeerwärmungspropheten ins Mediale Horn geblasen haben….aber nichts dergleichen ist gekommen….im Gegenteil!

  51. @Thorsten

    Meine Frage haben Sie nicht beantwortet, nur auf ein Paper verlinkt, dass dazu nichts aussagt. Warum nimmt das Meereis in der Arktis seit 2007 also nicht weiter ab? Durch welches Rauschen?

    Ein El Nino hat nichts mit unseren Winter zu tun. Dort sind NAO und AO und AMO wetterbestimmend.

    Wir hatten in diesem Jahr trotz Trockenheit und Wärme in Deutschland eine überdurchschnittliche Ernte und Getreideernte. Es waren auch nur ein paar tropische Sommertage. Haben Sie offenbar nicht mitbekommen. In Niedersachsen gab es soviele Jungstörche wie seit 40 Jahren nicht mehr. Bei Dürre wäre das nicht möglich gewesen, die Storche hätten nicht genügend Frösche auf den Feuchtwiesen gefunden. Wir haben zudem gerade eine super Apfelernte. Auch die Birnen stehen gut im Saft. Und auch Eicheln und Kastanien gibt es in Hülle und Fülle für Ihr Wild, Herr Förster.

    In der letzten Woche wurde auch der Mais geerntet. Auch eine super Ernte.

    Also, Thorsten, wo liegt Ihr Problem? Die negativen Folgen Ihres Klimawandels treten in Deutschland nicht ein, ganz im Gegenteil.

  52. @ Hofmann, M.

    Herr Hofmann, Sie sollten schon lesen was ich verlinke und verstehen worum es geht!

    Das v.a. anthropogene CO2 ist und bleibt Hauptverursacher für die langfristige globale Klimaerwärmung! Daran zweifeln nur noch Scharlatane und selbst die meisten Klimaskeptiker haben das inzwischen zähneknirschend anerkannt!

    Aber die globale Erwärmung verläuft nicht geradlinig weil es noch andere -nachrangige- Einflussfaktoren auf den Erwärmungsverlauf und das Wetter gibt. Zudem gibt es zahlreiche Rückkopplungen (z.B. Wegfall des Albedo-Effektes bei anhaltender Meereisschmelze, zunehmend geringerer Salzgehalt der Ozeane, Methanfreigabe durch Auftauen der Permafrostböden, ENSO, etc…). Diese anderen nachrangigen Einflussfaktoren führen zu kurzzeitigen Schwankungen im Erwärmungstrend. Diese Schwankungen ändern aber nichts am Erwärmungstrend an sich! Zu diesen Schwankungen ( dem sog. „Rauschen“) zählt z.B. eine Zunahme winterlicher temporärer Verlagerungen von Kaltluftgebieten nach Mitteleuropa. Diese Kaltlufteinbrüche ändern aber wie gesagt NICHTS am allgemeinen globalen Erwärmungstrend!

    Entgegen Ihrer Behauptung ist mir kein Klimaforscher bekannt der bis heute das Abschmelzen der Arktis und des Nordpolarmeeres vorausgesagt hat. Eine sommerlich eisfreie arktische See wird ab ca. 2040 erwartet, was ich für durchaus realistisch halte. Sie schreiben dass das Gegenteil der Fall sei. Können Sie das belegen? Können Sie eine zunehmenden Vereisungstrend der Arktis aufzeigen? Auf welche Studien berufen Sie sich da?

  53. PS: Thorsten, Pressemeldungen aus Ihrer Heimat NRW

    Erntebilanz 2015: Getreideernte in NRW besser als erwartet: (12:30 Uhr)

    Die Getreideernte ist in NRW deutlich besser ausgefallen als erwartet. Bei den wichtigsten Arten Wintergerste, Weizen und Roggen seien überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt worden, sagte NRW-Agrarminister Johannes Remmel (Grüne) am Dienstag (22.09.2015) in Düsseldorf.

  54. @ Michael Krüger

    „Warum nimmt das Meereis in der Arktis seit 2007 also nicht weiter ab? Durch welches Rauschen?“

    Würden Sie sich in wissenschaftlichen Fachpublikationen informieren dann müssten Sie wissen dass die starke arktische Meereisschmelze in 2007 in diesem Ausmaß nicht allein auf die globale Erwärmung zurückzuführen war sondern auf anhaltend kräftige südliche Winde (eine der Rückkopplungen im Rahmen des AGW), die die Eisflächen zusammengeschoben und schneller haben abschmelzen lassen!

    „Ein El Nino hat nichts mit unseren Winter zu tun.“

    Erklären Sie das bitte Herrn Gans, der hat das behauptet!

    „Überdurchschnittliche Ernte in Deutschland“, „super Maisernte“ ???

    Ich weiß ja nicht in welchem Land Sie leben Herr Krüger aber der Deutsche Bauernverband hat vermeldet, dass die Ernteerträge in diesem Jahr gemittelt über alle Getreidearten bundesweit wegen der Dürre über 11 % im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen sind (bei Körnermais sogar ein Minderertrag von über 25 % im Vergleich zum Vorjahr!).

    http://www.topagrar.com/news/Markt-Marktnews-DBV-Erntebilanz-2015-Ernte-von-Duerre-und-Preisdruck-gepraegt-2411777.html

    Wetterabhängige Winde und andere Faktoren führen zu diesem „Rauschen“…!

  55. @Thorsten

    Der Eis-Albedo-Effekt wird nicht durchs Meereeis bestimmt, sondern vorwiegend durch die Schneebedeckung der Erde.

    Seit wann nimmt der Salzgehalt des Ozeans ab? Tut er auch nicht vor Grönland und Island beim Nordatlantikstrom.

    Der Methanganstieg hat sich in den letzten Jahrzehnten im Gegensatz zum CO2-Anstieg abgeflacht.

    http://vademecum.brandenberger.eu/grafiken/klima/methane.jpg

    ENSO ist eine natürliche Klimaschwankung im Zentral-Ostpazifik.

    Diese Dinge haben also keinen Einfluss auf das Meereis der Arktis.

    Das PIK und Rahsmtorf haben das Abschmelzen von Grönland und der Arktis voraus gesagt:

    Erwärmt sich das Klima beispielsweise langfristig um rund acht Grad, weil die Menschheit ihren Ausstoß an Treibhausgasen unvermindert fortsetzt, würde ein Fünftel des Grönlandeises innerhalb von 500 Jahren abschmelzen, wie die Forscher berichten. … Das Eis auf Grönland ist mehr als 3.000 Meter dick, seine Oberfläche befindet sich daher in kühleren Höhenlagen. Durch das Schmelzen sinkt das Eis in wärmere Luftschichten ab und taut noch schneller.

    Und eine Meeeisfreie Arktis haben Klimaforscher für Sommer 2030 voraus gesagt:

    Das Nationale Schnee- und Eis-Datenzentrum der USA (NSIDC) befürchtet, dass die Arktis bereits im Jahr 2030 eisfrei sein könnte.

  56. @Thorsten

    Bundeslandwirtschaftsministerium legt Erntebericht 2015 vor

    Die deutsche Getreideernte wird einschließlich Körnermais insgesamt rund 48,2 Millionen Tonnen erreichen. Das mehrjährige Mittel (2009 -- 2014: 46,8 Millionen Tonnen) wird damit leicht übertroffen (+ 3,0 Prozent).

    Zum Meereis der Arktis, dass seit 2007 nicht abnimmt, sagen Sie:

    Wetterabhängige Winde und andere Faktoren führen zu diesem „Rauschen“…!

    Klar doch, dass war so 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015?

  57. PS

    Thorsten, 2014 hatten wir übrigens ein Rekordjahr bei der Getreideernte. Das wurde 2015 nicht ganz erreicht, aber es war eine überdurchschnittlich gute Ernte in diesem Jahr. +3% gegenüber dem Mittel von 2009-2014.

  58. @52.Thorben Sehfert
    Wenn die Erde/Menschheit nach der Eiszeit auftaut, dann wird es zwangsläufig wärmer. Auftauen = Wärme = Auftauen.
    Und das Auftauen und Zufrieren der Erde übernimmt die Sonne und nicht das CO2.
    Auch werden Sie in Zukunft sehen, dass der Anstieg des CO2 nicht in der Lage sein wird, die zukünftigen kalten Winter (Eiszeiten) zu verhindern. Um so kälter, um so mehr CO2 wird der Mensch produzieren, wenn dieser nicht erfrieren will und weiterhin warmes und nahrhaftes Winteressen haben möchte.

  59. Thorben,
    einfach in der Lügenfresse nachschauen:

    13.12.07 Nordpol bereits in 5 Jahren eisfrei

  60. @Micha #51

    Ein El Nino hat nichts mit unseren Winter zu tun. Dort sind NAO und AO und AMO wetterbestimmend.

    Kleiner Einspruch:

    . Statistische Auswertungen deuten darauf hin, dass El Niño in Nordeuropa tendenziell kühle und trockene Winter mit sich bringt, während der Mittelmeerraum gleichzeitig zu milden und feuchten Wetterlagen tendiert.

    Quelle

    Häufig wird uns vor jeder neuen Wintersaison die Frage gestellt, inwieweit die beiden Wetterphänomene El Niño und La Niña Einfluss auf unser Wetter, bzw. Winterwetter haben. Eines Vorweg -- beide Phänomene haben nur einen sehr geringen, direkten Einfluss auf unser Wetter -- indirekt dafür umso mehr. Was unser Wetter in Mitteleuropa maßgeblich beeinflusst ist der sog. North Atlantic Oscillation -- kurz NAO Index.
    [..]
    Und eben diese Nord Atlantische Oszillation wird durch El Niño und La Niña beeinflusst. Ist La Niña aktiv, so ist mit positivem NAO Index zu rechnen (Azorenhoch und Islandtief gut ausgebildet), was häufig West- bis Südwestwindwetter in Deutschland zur Folge hat. Ist dagegen El Niño aktiv, so ist vermehrt mit negativem NAO Index zu rechnen (Azorenhoch und Islandtief schwach ausgeprägt, oftmals Hoch bei Island). Der negative NAO Index hat zur Folge, dass auf dem Atlantik sog. Hochdruckblockaden entstehen -- das Westwindwetter „schläft ein“, was in Mitteleuropa sehr häufig zu Kaltlufteinbrüchen aus dem Norden führt. Indirekt haben El Niño und La Niña sehr wohl Einfluss auf das Wettergeschehen in Mitteleuropa -- vor allem in den Wintermonaten.

    Quelle

    Und hier noch:

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forschung die Hauptauswirkungen eines El Niño im Winter sieht, wobei es in Nordeuropa zu kälteren und trockeneren Verhältnissen kommt. Hingegen erfährt das südliche Europa und der Mittelmeerraum feuchtere und mildere Winter. Auch weisen statistische Analysen der Universität Frankfurt auf einen Einfluss von El Niño auf die Nordatlantik-Oszillation und damit auf das europäische Wettergeschehen hin. Eine neuere Studie (Butler et al., 2014) verweist auf einen stratosphärischen Pfad, der das ENSO-Signal bis nach Europa leitet, und was hier bei gleichzeitigem Auftreten des seit einigen Jahrzehnten bekannten Phänomens plötzliche Stratosphärenerwärmung (sudden stratospheric warming , SSW) zu einem verstärkten Zustrom von arktischen Luftmassen am Boden führt. Andere (z.B. Graf und Zanchettin, 2012) vermuten eine Ausbreitung der El Niño-Signale bis nach Europa über den subtropischen Jetstreams entlang der Breitengrade.

    Das ENSO Phänomen

  61. @ Hofmann, M. #58

    Das bezweifle ich nicht! Hier geht es aber um Zeiträume und Ursachen!

    Eigentlich müsste das Klima jetzt langsam abkühlen aber wegen den CO2-Erträgen erwärmt es sich so rasant wie nie zuvor im Holozän! Und das bleibt in unserer Zivilisationsgesellschaft mit über 7 Mrd. Menschen nicht ohne massive Folgen!

  62. @ W.Rassbach #59

    „Thorben,
    einfach in der Lügenfresse nachschauen:“

    Diesen zwei Forschern auf die Sie sich berufen haben andere Wissenschaftler direkt widersprochen! Richtig ist dass eine arktische Wetterlage wie 2007, sollte sie sich einige Jahre wiederholen, zu einer eisfreien sommerlichen arktischen Polkappe geführt hätte! Aber das wurde von nahezu allen Experten für sehr unwahrscheinlich wenn auch theoretisch möglich erachtet!

  63. @ Michael Krüger

    Ich habe nicht gesagt dass die diesjährige Ernte sehr schlecht war! Sie haben behauptet dass sie super gut war! Und ich habe auch nicht gesagt dass die globale Klimaerwärmung direkt, bei uns und überall nur negative Folgen hat!

    Aber die Gesamtbilanz der Erwärmungsfolgen werden mit der Zeit riesige folgenschwere negative Auswirkungen haben! Wir in Deutschland kommen da noch vergleichsweise zu anderen Ländern gut davon…!

  64. @Thorsten

    Aber die Gesamtbilanz der Erwärmungsfolgen werden mit der Zeit riesige folgenschwere negative Auswirkungen haben!

    Ja welche sind Ihnen denn schon in Deutschland bekannt?

    @Krishna

    Auf den Polar Jet über den Nord-Atlantik wirkt sich ein El Nino nur wenig aus.

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2009/01/el-nino-la-nina.gif

  65. @Micha 64
    Hatte Dir ja 3 andere Quellen genannt.

  66. @Thorsten #52

    Das v.a. anthropogene CO2 ist und bleibt Hauptverursacher für die langfristige globale Klimaerwärmung! Daran zweifeln nur noch Scharlatane und selbst die meisten Klimaskeptiker haben das inzwischen zähneknirschend anerkannt!

    Du wirst keinen zähneknirschenden Skeptiker finden, der Dir das bestätigt.
    CO₂ ist mehr als minimal an einer Temperaturerhöhung beteiligt, das sagen Klimarealisten -- ohne Zähneknirschen.
    Scharlatane gibt es en masse bei den Alarmisten, zu den auch Du gehörst, zu Beiden. 😀

  67. Eine CO2-Verdopplungs alleine bewirkt nur ca. 1°C Temperaturanstieg. Weiß jeder ordentliche Klimaforscher. Kann man über den Strahlungsantrieb direkt berechnen. Ist seit ca. 50 Jahren bekannt und Konsens.

  68. @Thorben Sehfert #62
    Ja, der Faktor ZEIT ist schon so ein schöner Faktor. Mit diesen Faktor kann man alles und jeden manipulieren.
    Aber ihr CO2 Klimaerwärmungsprediger habt ja euch mit eurer CO2 Erwärmungspredigt nicht nur über die Sonne gestellt, sondern auch gleich über den Faktor Zeit.
    Mehr menschliches CO2 immer mehr Erwärmung. Und somit dürfte es auch keinen Winter oder Kälteperiode, nach dieser, euren, Logik geben.
    Und die Folgen eurer Logik bescheren uns eine Zukunft in der unsere Winter/Jahreszeiten kälter werden und die Stromversorgung mit dieser hirnrissigen Erneuerbaren Energiebranche und der Abschaffung unserer Kohle, Gas und Kernkraftwerke unbezahlbar und mangelhaft wird.
    Und noch eines…eigentlich müssten die Kohlekraftwerke und jede Heizung in Deutschland im Winter abgestellt werden, wenn man eine CO2 freie Gesellschaft haben möchte und der Erwärmung des Winter entgegen zu treten.
    Merkts was!?

  69. Die nächste Eiszeit fällt nach Ansicht des renommierten Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber aus. Grund sei die vom Menschen gemachte Klimaerwärmung. Der Wissenschaftler warnte zugleich vor den katastrophalen Folgen des Temperaturanstiegs.
    Der Mensch könnte die Eiszeit unterdrücken
    Ohne Einwirkung des Menschen stünde die nächste Vergletscherung weiter Teile der Erde nach den Gesetzen der kosmischen Mechanik nach neusten Forschungen in etwa 60 000 Jahren an, sagte Schellnhuber, Leiter des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), am Montag zur Eröffnung des 9. Münchner Klimaherbstes.

    Was nun, je gößer der Fußabdruck. umso kleiner die Eiszeit ?
    Schwafelei im Endstadium der ökologistischen Hirninsuffizienz?
    Fällt den Ökokommunisten nichts mehr ein?

  70. @W.Rassbach

    Schellnhuber redet Quatsch. Die letzte Warmzeit Eem dauerte nur ca. 11.000 Jahre. Die heutige Warmzeit ist schon ca. 11.000 Jahre im Gange.

    Selbst die/das PETM-Warmzeit/ Eozän-Optimum vor 50-55 Mio. Jahren, in der 3000 Gigatonnen Kohlenstoff in 13 Jahren ausgestoßen wurden, ging zu Ende und endete in einer neuen Eiszeit.

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/petmp157aqd8ch.jpg

  71. PS

    Das meiste CO2 ist eh im Karbonatgestein gebunden. Das kann der Mensch nie mehr freisetzen, wie es z.B. während des PETM durch das auseinanderbrechen Laurasiens (Nordamerika und Europa/Asien) geschehen ist.

  72. @ Michael Krüger

    „Eine CO2-Verdopplungs alleine bewirkt nur ca. 1°C Temperaturanstieg.“

    Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft bewirkt eine Verdopplung der CO2-KOnzentration einen globalen Temperaturanstieg von 1,5 -- 4 °C. Zudem gibt es da noch die hierdurch ausgelösten Rückkopplungen (Albedo-Effekt, Aussüßung der Ozeane, Veränderungen von Meeres- und Luftströmungen, etc…)…!

    Obwohl sich unsere Erde derzeit eigentlich jetzt leicht abkühlen müsste haben wir seit 1955 einen Anstieg der CO2-Konzentration um über 100 ppm (was über 40 % Anstieg der Konzentration entspricht) und zeitgleich einen Temperaturanstieg von global ca. 1 °C.

  73. @Thorsten #72

    Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft bewirkt eine Verdopplung der CO2-KOnzentration einen globalen Temperaturanstieg von 1,5 — 4 °C.

    Der „Stand der Wissenschaft“ ist weder in Stein gemeißelt, noch muß er grundsätzlich richtig sein, genügend Studien gehen von niedrigeren Werten aus, die aber bei der klimakterischen „Konsens Wissenschaft“ (Was für ein Unwort !!) keine Berücksichtigung erfahren, weil sie nicht dem Konsens-Ductus entsprechen.

  74. @Thorsten

    Eine CO2-Verdopplungs alleine bewirkt nur ca. 1°C Temperaturanstieg. Können Sie über den Strahlungstransfer mit David Archers Modtran-Online z.B. selbst berechnen.

    http://climatemodels.uchicago.edu/modtran/

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/modtranthorsteot7eguvc6y.jpg

    Manabe hat das schon Anfang der 1960er Jahre berechnet.

    Seit über 50 Jahren kann man das mit Strahlungstransfermodellen über die Strahlungstransfergleichung berechnen.

    Thorsten, Sie haben wirklich Null Ahnung und sind blindgläubig, was Ihnen Hinz und Kunz erzählen. Die schlimmsten Klimapropheten sind Ihnen gerade recht.

  75. PS

    Thorsten, 1,5-4°C erreichen Sie nur über diverse, positive Rückkopplungen. Wie mehr Wasserdampf, weniger niedrige Wolken, etc. Wird aber derzeit nicht von Satelliten aus beobachtet. Eine CO2-Verdopplung alleine bringt über den Strahlungsantrieb nicht mehr als 1°C Temperaturerhöhung. Weniger Wasserdampf, mehr niedrige Wolken, etc. reduzieren die Temperaturerhöhung durch eine CO2-verdopplung gar auf unter 1°C.

    Raffen Sie das? Das ist seit über 50 Jahren den Atmosphärenphys. bekannt. Und Rahmstorf hat von Atmiosphärenphys. Null Ahnung.

  76. PPS

    Und Thorsten. Wasserdampf ist immer noch das stärkste Treibhausgas in unserer Atmosphäre. Um Ihren Klimawandel zu entgegnen stellen Sie einfach großflächig Kondensatoren auf der Erdoberfläche auf und ziehen Wasserdampf damit aus der Atmosphäre. Und schon gelangt mehr Wärmeabstrahlung von der Erdoberfläche direkt ins All und auf der Erde wird es kühler. Ganz ohne CO2-Reduktion.

  77. PPPS

    Gemäß Modtran-Online wäre es ganz ohne Wasserdampf auf der Erde um -15°C kälter.

  78. PPPPS

    Gemäß Modtran-Online wäre es ganz ohne CO2 auf der Erde nur um -7,5°C kälter.

  79. @ Michael Krüger

    Niemand bestreitet die Wirkung von Wasserdampf für die globalen Temperaturen aber all das wurde schon hinlänglich mit einberechnet!

    Seit Entdeckung der wärmenden Wirkung von Kohlendioxid wurden viele unterschiedliche Werte für die Klimasensitivität publiziert. Svante Arrhenius ging im Jahr 1896 von einer Klimasensitivität von 5,5 °C aus. Guy Stewart Callendar kam 1938 auf 2 °C. Das Spektrum der publizierten Werte reicht von 0,1 °C (Sellers, 1973) bis 9,6 °C (Fritz Möller, 1963). Die National Academy of Sciences warnte als weltweit erste große Wissenschaftsorganisation vor einer globalen Erwärmung und gab im Jahr 1979 im Charney Report die Klimasensitivität mit 3 °C (±1,5 °C) an, was auch heute noch als Standard gilt. Eine Studie aus dem Jahr 2006 kam anhand von kombinierten Einschätzungen auf Basis des Bayes-Theorem zu einer 95%igen Wahrscheinlichkeit für 1,5 °C und 4,5 °C der Klimasensitivität.

    Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gab in seinem 2007 erschienenen Vierten Sachstandsbericht Werte zwischen 2 und 4,5 °C als „wahrscheinlich“ an. Der beste mittlere Schätzwert liege bei 3 °C, und eine Sensitivität von unter 1,5 °C sei „sehr unwahrscheinlich“. Im fünften Sachstandsbericht, der im Jahr 2013 erschien, wurde diese wahrscheinliche Bandbreite auf einen Bereich zwischen 1,5 und 4,5 °C geändert. Diese Angabe ist identisch mit der des dritten Sachstandsberichts von 2001.

    Übrigens sollen die Temperaturen in Deutschland kommende Woche wieder auf bis ca. 18 Grad steigen…! War wohl nichts mit der Trendwende bei den Temperaturen!

    Bis zum heutigen Tag ist das Jahr 2015 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, der letzte September war nach mehreren Rekordmonaten in Folge der zweitwärmste September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen!

  80. @Thorsten

    Schon im 3. IPCC-Bericht von 2001 wird die Formel für CO2/ Temperaturanstieg angeben.

    0.27 x 5.35 x ln (CO2 neu / CO2 alt)

    Macht bei CO2-Verdopplung 0.27 x 5.35 x ln(2) = 1°C

    Ist seit Manabe, Anfang der 1960er Jahre aber schon bekannt. Damit rechnen alle Strahlungstransfermodelle wie Modtran, Hitran, Lowtran, etc..

    Die wichtigsten Rückkopplungen sind:

    Wasserdampf-Feedback durch mehr Wasserdampf, wird von den Satelliten nicht beobachtet. Existiert nur im Modell.

    Wolken-Feedback durch weniger niedrige Wolken, wird von den Satelliten nicht beobachtet. Existiert nur im Modell.

    Lapse-Rate-Feedback/ Wärmeblase über den Tropen, wird nicht beobachtet. Existiert nur im Modell.

    Mit diesen Feedbacks wird der Temperaturanstieg durch CO2 künstlich, im Modell hochgerechnet. Kappieren Sie das?

    2015 ist nicht das wärmste Jahr in den Satellitendaten, die Nordpol und Südpol bis 85°N/S abdecken. Die Bodenstationen tun das nicht.

    Zudem haben wir gerade einen starken El Nino. Der ist natürlich bedingt.

    Thorsten, setzen Sie endlich Ihr Ritalin ab und therapieren Ihr ADHS. Die Frau ist Ihnen schon abgehauen und ADHS hat auch schon Ihr Sohn. Wann werden Sie endlich mal wach?

  81. PS

    Svante Arrhenius kam 1896 auf ca. 5°C.

    Kunt Angström kam 1900 auf 0°C.

    Guy Stewart Callendar kam 1938 auf ca. 1,5°C.

    Spencer 2010 und Lindzen 2011 auf 0,7°C.

    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich die Paper alle gelesen.

  82. @ MIchael Krüger #81

    Haben Sie auch noch Studien von vor 1850 um Ihre Thesen zu stützen?

    Haben Sie noch unabhängige Experten und nicht Spencer und Lindsen?

    „Zu den vom finanzkräftigen Heartland Institute unterstützten Wissenschaftlern gehören etwa der Meteorologie-Professor Richard Lindzen oder der frühere Klimawissenschaftler der US-Weltraumbehörde Nasa, Roy Spencer. Spencer bestreitet, dass die Klimamodelle, die eine Erwärmung des Planeten voraussagen, stimmen. In seinem 2008 erschienen Buch „Climate Confusion“ wirft er den Klimaforschern Hysterie vor, die zu „schlechter Wissenschaft“ führe. Die Modelle bildeten nicht die Situation ab, das Wetter und das Klima seien stabil, behauptet er. Etwas komplizierter ist es bei Richard Lindzen, Professor der Meteorologie am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er bestreitet die Erwärmung durch Kohlendioxid nicht, ist aber der Meinung, dass sich die Erde durch Rückkopplungseffekte in der Atmosphäre automatisch wieder abkühle.“

    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/oel--und-kohlekonzerne-vernebeln-mit-hilfe-dubioser-experten-die-ohnehin-schwierige-treibhaus-debatte-die-klima-leugner,10810590,10687342.html

    Da halte ich mich doch lieber an aktuelle Studien anerkannter renommierter Wissenschaftler!

  83. Thorben,

    Professor Richard Lindzen oder der frühere Klimawissenschaftler der US-Weltraumbehörde Nasa, Roy Spencer. Spencer bestreitet, dass die Klimamodelle, die eine Erwärmung des Planeten voraussagen, stimmen.

    stimmen denn die Modelle?
    Nenne ein Modell, was einigermaßen mit der eh schon unsinnigen Weltjahresdurchschnittstemperatur übereinstimmt.

    Der Treibhauseffekt habe sich ja bereits 2009 wieder durchgesetzt und die Erde weiter erwärmt. Doch was geschieht, wenn in einigen Hundert Jahren die Kohle- und Erdölvorräte der Erde verheizt sind? Dann wird das kosmische Räderwerk, das unsere Erde steuert, wieder die Oberhand gewinnen. Denn in den zurückliegenden Millionen Jahren war der Normalzustand des Planeten die Eiszeit. Die Warmzeiten hingegen sind der Ausnahmezustand.

    Ist Schönwiese Satiriker? 2009 hatten wir climagate, die Hockeystick wurde als Betrug entlarvt…hiding the decline…

    Da halte ich mich doch lieber an aktuelle Studien anerkannter renommierter Wissenschaftler!

    Nenne doch mal ein paar davon !

    Ich halte mich an den Richard Feynman, einen der bedeutendsten Physiker des 20. Jh. zu physikalischen Modellen bzw. Theorien:

    “Egal, wie bedeutend der Mensch ist, der ein theoretisches Modell vorstellt, egal, wie elegant es ist, egal wie plausibel es klingt, egal wer es unterstützt, wenn es nicht durch Beobachtungen und Messungen bestätigt wird, dann ist es falsch“.
    Also ist AGW falsch, weil nicht gemessen und beobachtet.

  84. bitte post befreien.

  85. Thorben,

    Eine Studie aus dem Jahr 2006 kam anhand von kombinierten Einschätzungen auf Basis des Bayes-Theorem zu einer 95%igen Wahrscheinlichkeit für 1,5 °C und 4,5 °C der Klimasensitivität.

    soso, ist das Satire?
    Erhöht die Temperatur das CO2 oder umgekehrt?
    Bist du nach Bayes ein Troll?

  86. @Thorsten

    Haben Sie noch unabhängige Experten und nicht Spencer und Lindsen?
    Da halte ich mich doch lieber an aktuelle Studien anerkannter renommierter Wissenschaftler!

    Ich weiß Sie vertrauen lieber auf Leute, die durch Climategate etc., bekannt geworden sind.

    Mann mit seinen Hocheystick-Manipulationen. Rahmstorf, dessen letzten Hockeysticks zum Meeresspiegelanstieg zur Veröffentlichung abgelehnt wurden und der wegen Denunziantentums gerichtlich verurteilt wurde. Johns der wegen Climategate vom Met Office als Chef zurück getreten ist. Latif, der uns 20 kalte Winter versprochen hat und dann Winter ohne Eis und Schnee. Pachauri, der zuletzt wegen sexueller Belästigung Schlagzeilen machte. Schellnhuber, der uns prophezeit, dass die nächste Eiszeit in 60.000 Jahren durch Menschenhand ausfallen wird und den Klimatot bei 4°C-Erderwärmung. Hansen, der vom NASA-GISS als Chef zurückgetreten ist und sich nun als Klimaaktivist betätigt und inhaftieren lässt.

    PS: Prof. Hermann Harde von der Uni Hamburg hat übrigens eine Klimasensitivität von 0,6°C bei CO2-Verdopplung berechnet. Damit liegt er bei den Werten von Spencer und Lindzen, die übrigens peer-review veröffentlicht haben. Ist Ihnen Thorsten aber eh egal.

  87. @ Michael Krüger

    Offenbar ist Ihnen entgangen dass sich die Hockeystick-Vorfwürfe gegen Michael Mann in Luft aufgeöst haben und mehrere Prüfungen seiner Stdien und Datenreihen hierzu ergeben haben dass die Kritik der Klimaskeptiker nicht zu halten war. Für seine Leistungen auf dem Gebiet der Klimaforschung wurde Mann im Jahre 2012 mit der Hans-Oeschger-Medaille der European Geosciences Union ausgezeichnet.

    Es ist schon peinlich dass Sie Michael Mann bis heute immer noch zu diskreditieren versuchen!

  88. @ MIchael Krüger

    Prof. Herrman Hard ist Materialwissenschaftler und hat nie Klimaforschung betrieben! Im Labor kann man Vieles berechnen! Ich habe auch schon so Manches berechnet aber!

  89. @ W.Rassbach

    „Erhöht die Temperatur das CO2 oder umgekehrt?“

    Beides! Eine Temperatursteigerung erhöht die CO2-Konzentration aber genauso kann eine Erhöhung der CO2-Konzentration die Temperatur erhöheren! Letzteres ist derzeit der Fall!

  90. Herr Seifert,

    ein paar Anmerkungen zu ihren Kommentaren, weil ich mich gerade auf diese Seite verirrt habe…

    Zum sg. Hockey Stick: sie haben Recht, man kann nicht von Manipulation oder Betrug sprechen, aber ein Schwindel ist schon dabei. Das ist aber in der Wissenschaft nicht unüblich. Wenn ich zeigen will, dass die Klimaschwankungen früher minimal waren und die aktuellen groß, dann werde ich auch die entsprechenden Proxies finden und noch einfacher die geeigneten statistischen Methoden, um eine Glättung zu erzeugen. Meiner Meinung nach war die Sache mit der höchst prominenten Publikation und der irrsinnigen Vermarktung dieser NHK „Kurve“ dann aber doch zu viel des Schlechten. Meist wurden die sehr hohen Unsicherheitsbereiche einfach weg gelassen und ganz übel war freilich, dass man den T Abfall um ca. 1960 lt. den verwendeten Proxies einfach durch hoch aufgelöste Daten der instrumentellen Reihe ersetzt hat. Warum das durch ein Peer Review gehen konnte, lässt sich für mich nur durch ein immenses politisches Interesse an einer dramatischen Klimainszenierung erklären.

    Mit dem CO2 ist es freilich so, dass die Ozeane mehr davon abgeben, wenn sie sich Erwärmen. Heute nehmen sie aber trotz Erwärmung immer noch mehr CO2 aus der Atmosphäre auf, als sie abgeben können. Ist eben so eine partielle Dampfdruckgeschichte. Der direkte Anteil an der globalen Amplitude zwischen Glazial und Interglazial (rund 5°C im globalen Mittel) bei ca. 200 bzw. 300ppm CO2 kann aber nur minimal sein, wenn man den wissenschaftlichen Standard von etwa 1K Erwärmung bei jeder CO2 Verdopplung nimmt. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass CO2 als Klimatreiber von einigen stark überschätzt wird, oder besser, dass diese Übertreibung ganz gezielt stattfindet.

  91. @Thorsten

    Der Mann Hockeystick hatte nur von 1998-2007 Bestand. “Die Kurve ist Quatsch” hat Hans von Storch schon 2004 im Spiegel gesagt und sagt es heute noch. Mann selbst hat seinen Hockeystick mehrfach nachgebessert und neue Kurven veröffentlicht, die wieder eine mittelalterliche Warmzeit zeigen. Alle Klimakurven zeigen heute wieder eine mittelalterliche Warmzeit.

    Zudem hat Mann seine Baumdaten ab 1980 abgeschnitten, da diese keinen Temperaturanstieg ab 1980 mehr zeigten. Ab 1980 hat er die Baumdaten durch Messungen von Wetterstationen ersetzt. Der Vorfall wurde durch Hide The Decline bekannt.

    Die Vorwürfe haben sich nicht in Luft aufgelöst, sie wurden einfach untern Tisch gekehrt.

    @wettercafe

    Thorsten ist hier eigentlich wegen Kommentierens unter diversen Pseudonymen, auch mit sich selbst seit, seit einigen Jahren gesperrt. Der ändert aber immer wieder seine Namensschreibung ab, um den Spamfilter zu umgehen. Er ist ein radikaler Klimaschützer und Förster und Waldpädagoge. Seine Frau hat ihn schon verlassen. Er hat ADHS und therapiert sich und seinen eigenen Sohn mit Ritalin. Ich kenne Thorsten jetzt schon seit 8 Jahren. Der schlägt hier immer wieder auf und lässt sich nicht stoppen. Mit Rahmstorf hat er auch schon den verstorbenen EG Beck denunziert und ihn bei seinem Schuldirektor wegen Manipulationen von Klimakurven angeschwärzt.

  92. @ MIchael Krüger

    Nun ja, die Richtigkeit Ihrer Behauptungen zum Hockeystick kann jeder hier überprüfen…:

    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2004/12/myths-vs-fact-regarding-the-hockey-stick/

    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2005/01/what-if-the-hockey-stick-were-wrong/

    http://www.scilogs.de/klimalounge/palaeoklima-die-letzten-2000-jahre-hockeyschlaeger/

  93. @ Michael Krüger

    Es amüsiert mich immer wieder ungemein was Sie alles von mir zu wissen glauben..! 😉 Vor kurzem noch zeigten Sie hier ein Foto von einem biertrinkenden Bartträger aus dem Siegerland der ich sein sollte, dann lebte ich angeblich mal in Lübeck, dann wieder in Schwaben…. Haben Sie inzwischen wieder Ihre Frau aus dem Keller herausgelassen? Die feuchten Wände belasten wirklich ihre Atemwege…!

  94. @Micha #80

    Die Frau ist Ihnen schon abgehauen

    Ich vermisse hier den sachlichen Bezug. 😀
    (Wobei ich die Frau verstehen könnte, wer will schon mit einem schießwütigen Rehkiller und Rehköpfe kochenden, religiös verbrämten Klimaapostel auf Dauer unter einem Dach leben 😀

  95. @Thorsten #92
    Widerspruch ist und bleibt keine Widerlegung, insofern sind Deine Links kein Beweis für Richtigkeit.
    Die Methode Manns und seine Proxies sind und bleiben fragwürdig, da beißt keinee Maus einen Faden ab -- Du am allerwenigsten 😀

  96. @Thorsten #82

    Haben Sie noch unabhängige Experten und nicht Spencer und Lindsen?

    Wer soll den „unabhängig“ sein ? Rahhmstorf oder Schelli ? 😀 Pruuuust 😀

  97. @ MIchael Krüger

    „Die Frau ist Ihnen schon abgehauen“

    Dann wissen Sie mehr als ich! Ich frage mich nur welche Menschen das sind mit denen ich zusammenlebe…!

    Wann holen Sie Ihre Frau wieder aus dem Keller, Herr Krüger?

  98. @Thorben Sehfert

    Posting #52

    Eine sommerlich eisfreie arktische See wird ab ca. 2040 erwartet, was ich für durchaus realistisch halte.

    Posting #40

    Ich glaube nur an Wettervorhersagen maximal 7 Tage im Voraus! Alles Andere ist Kaffeesatzleserei!

    Eh?

  99. @ anorak2

    „Eh?“

    Wenn Sie Klima von Wetter nicht unterscheiden können dann kann ich Ihnen leider auch nicht helfen!

  100. Thorsten Sehfert #99

    Wenn Sie Klima von Wetter nicht unterscheiden können dann kann ich Ihnen leider auch nicht helfen!

    Flach, außerdem vermischen Sie selbst die Begriffe andauernd. Sie haben „eisfreie arktische See“ vorausgesagt. Das ist ein einzelnes spezifisches Ereignis, also Wetter.

    Davon abgesehen: Klima ist der langjähige Durchschnittswert vieler einzelner Wetterereignisse. Wer behauptet, Klima vorhersagen zu können, behauptet folglich implizit, tausende einzelner Wetterereignisse in ihrer relativen Häufigkeit zueinander vorhersagen zu können.

  101. Thorben,
    die Fragen in #83 sind wohl zu schwer?

  102. @Thorsten

    Ritalin/MPH (40-60 mg täglich, ist die maximale Dosis), extreme Stimmungsschwankungen bei Ihnen am Abend beim Nachlassen der MPH-Wirkung. Und dagegen nehmen Sie noch Elontril (150 mg täglich)/ Antidepressivum. Kann ja nicht gut gehen.

    Thorsten, da Sie nicht lernfähig sind und anscheinend auf Dauer-Speed, mit zahlreichen Nebenwirkungen, sind Sie hier schon lange gesperrt. Bitte lassen Sie sich behandeln und verschonen uns hier mit Ihren Launen und ständig abgeänderten Namen, um den Spamfilter zu umgehen. Drogen sind keine Lösung. Klimafanatismus such nicht.

  103. @ Krüger vs Seifert,

    leider entartet auch hier jeder Ansatz zur Diskussion in sinnlosen Streitereien.

    Offensichtlich ist von Herrn Seifert kein anspruchsvoller Beitrag zu erwarten. Wenn sie Herr Krüger hier so was wie einen Admin darstellen und mit ihren Vorwürfen recht haben sollten, wieso löschen sie dann solche Beiträge auf Kellerniveau nicht umgehend bzw. lassen solche erst gar nicht zu?

    Die Themen sind ja durchaus interessant, aber wenn sich ein zufälliger Leser diese Kommentare ansieht, können sie sich selbst denken, was übrig bleibt.

  104. @wettercafe

    Sie haben ja völlig Recht. Leider ist es so, „Thorsten“ folgt mir seit nunmehr 8 Jahren durch alle Blogs, Ökologismus, klimanews, Reders-Edition und Sience Skeptical und meint die „Klimaskeptiker“ aus der Welt zu schaffen zu müssen.

    Löschen seiner Kommentare Zwecklos. Er ändert einfach das Pseudonym, oder seine Namensschreibung. Was soll man da machen, als die Tatsachen benennen? Er legt sogar Nachtschichten ein und redet unter seinen Pseudonymen sich selbst und schreibt die Redaktionen der Blogs an, damit er weiter agieren kann.

    Ich bin hier im Blog nur Autor und kein Admin und kann ihn leider nicht aufhalten, sondern nur die Tatsachen benennen.

    Ist mir aber klar, dass das keine gute Außenwirkung hat.

  105. @104,
    ok, das sind wirklich dramatische Ausmaße. Leider gibt es doch einige solcher fanatischer Spinner, welche sich in virtuellen Welten austoben. Die reale Welt solcher Menschen wollen wir gar nicht kennen…:-(

  106. Krügers Welt:
    „Arktisches Meereis-Volumen nimmt seit 2011 wieder zu“

    Realität:
    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_stddev_timeseries.png

  107. #106 Gotthard Schulz,

    der Unterschied zwischen Volumen und Extend ist Ihnen aber geläufig?

    karl.s

  108. @karl.seegert 11. März 2016 11:51

    der Unterschied zwischen Volumen und Extend ist Ihnen aber geläufig?

    Das hilft hier aber nicht weiter, denn das Volumen ist ja von der Dicke abhängig, und die lässt sich nur erheblich schwieriger bestimmen. Unter der Annahme, dass es keine signifikante Änderung der mittleren Eisdicke gibt, entspricht eine Veränderung im Extend auch einer Volumenänderung.

  109. http://neven1.typepad.com/.a/6a0133f03a1e37970b01b7c883eb5d970b-800wi

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