Bauer aus Peru verklagt RWE wegen Klimawandel!

1. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

OLG-PeruTragen CO2-Emissionen von RWE-Kohlekraftwerken zur Schmelze eines Andengletschers bei? Davon geht ein peruanischer Bauer aus und verlangt Schadensersatz von RWE.

Lliuya ist ein Kleinbauer und Bergführer aus Huarez in Peru. In seiner Klage argumentiert er, dass der See, der oberhalb der Stadt in den Anden liegt, durch das Schmelzen eines Gletschers überzulaufen drohe. In diesem Fall würde sein Haus beschädigt. Die Ursache dafür sei der Klimawandel, den RWE durch den CO2-Ausstoß seiner Kraftwerke mitverursacht habe.

Das Oberlandesgericht in Hamm entschied, dass das Verfahren um seine Schadenersatzklage wegen Klimafolgen mit der Beweisaufnahme fortgesetzt wird. Die Richter zeigten sich überzeugt, dass die Klage zulässig und auch schlüssig begründet sei. In der ersten Instanz hatte das Landgericht Essen die Klage vor einem Jahr noch abgewiesen.

Um sein Haus zu schützen, hat Lliuya nach eigenen Angaben 6.400 Euro für Überflutungsschutz ausgegeben. Von RWE verlangt er nun eine Beteiligung an diesen Kosten. Lliuya und seiner Anwältin zufolge stößt RWE 0,47 Prozent der weltweiten Treibhausgase aus. Diesem Anteil entsprechend solle die Entschädigung ausfallen. Die Umweltorganisation Germanwatch unterstützt den Kläger.

Ein Gutachter/ Klimaforscher soll nun unter anderem klären, ob die von RWE produzierten Treibhausgasemissionen das Abtauen eines Gletschers in Peru mitverursacht haben und ob Lliuyas Haus tatsächlich akut durch eine Gletscherflut bedroht ist.

Der Faktencheck: 0,47% der Treibhausgase durch RWE (dabei vor allem CO2) entspricht bei einem anthropogenen Anstieg des CO2 um 2 ppm pro Jahr, ca. 0,01 ppm pro Jahr durch RWE. Damit hat RWE in den letzten 50 Jahren zu einem CO2-Anstieg von ca. 0,5 ppm beigetragen. Gemäß Formel des IPCC ergibt das 0,3 x 5,35 x ln (380,5 ppm / 380 ppm) = 0,002 °C globaler Temperaturanstieg durch RWE. Also ein paar Tausendstel Grad, selbst mit positiven Rückkopplungen im Klimasystem, die verstärkend wirken. Das entspricht in etwa dem CO2-Temperatureffekt einer Großstadt. Somit sollte auch ohne Gutachter, oder Klimaforscher, oder Klimafolgenforscher klar sein, dass RWE nicht für die Gletscherschmelze in Peru verantwortlich sein kann. Zumal China der größte CO2-Emmitent in der Welt ist! Damit ist das OLG Hamm anscheinend überfordert. Vielleicht sollte man auch eine Klage einreichen wenn in China ein Sack Reis umfällt, wenn hier in Deutschland ein Schmetterling mit den Flügen schlägt. Das wäre doch mal was? Als Gutachter könnte man einen Choasforscher wie den Klimafolgenforscher Herrn Schellnhuber zur Rate ziehen.

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40 Kommentare
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  1. In der zweiten Instanz hat ein sogenanntes Gericht die Klage als nicht unbegründet bezeichnet.
    Findet sich vielleicht jemand, der die OPEC wegen Ihrer Preistreiberei verklagt. In Deutschland und Europa
    müssten doch schon lange die Kartellbehörden tätig werden.

  2. Die abgewisene Klage wegen Nato Bomben auf eine Brücke in Serbien konnte ich noch verstehen. Daß gegen Deutschland und nicht gegen andere Staaten die Klage versucht wurde, kann ich auch verstehen. Wir sind eben ein „weiches Ziel“ für solche Aktionen. Siehe Klagen von der Deutschen Umwelthilfe, diesem Abmahnverein.Wenn jetzt eine eventuell grüne Bergwanderin einen Anwalt in Deutschland kennt, oder ein Andenwanderer die dt. Anwältin und in der Höhenluft ein neues Geschäftsmodell entstanden ist? Ja dann liegt es doch nahe bei den törichten Deutschen zu klagen und nicht etwa im nahen Mexiko, den immer noch näheren USA, oder auf der anderen Seite von El Nino, in China.
    Ich komme seit vielen Jahren für einen Paddington Bär auf, der sich uns beim Heimflug aus London einfach angeschlossen hat. Er stammt bekanntlich aus dem finsteren Peru. Wem stelle ich Flug und jahrelange Unterkunft in Rechnung? Der Botschaft von Peru? Die würden sich totlachen über meine Blödheit. Über Deutschland mag ich mich aber nicht totlachen. Noch nicht!

  3. Angesichts dessen, dass es keinen robust quantifizierbaren Zusammenhang zwischen CO2 Anteil und Erdtemperatur gibt, ist jede Berechnung und damit Verursachung hinfällig. Es ist ein Skandal, dass ein deutscher Richter eine derartige Klage überhaupt zuließ. Nach meinem Rechtsverständnis ist es auch nicht Gegenstand deutscher Gerichte, etwaige Schäden im Ausland zu untersuchen. Wenn ein peruanisches Gericht die Klage angenommen hätte, dann wäre zumindest eines von vielen Prinzipien der Jurisdiktion beachtet worden.

    Kurz: Mein Vertrauen in die Kompetenz deutscher Richter war noch nie besonders groß. Heute konnte es noch weiter reduziert werden.

    Anmerkung: Vor kurzem las ich, dass Gewalttäter ohne Urteil entlassen werden, weil die Gerichte überlastet seien. Wie kann ein derartiges Verfahren dann überhaupt zugelassen werden?

  4. Warum geht dieser Anden-Quatschkopf nicht, und verklagt am internationalen Gerichthof die USA oder China?
    Ach so, die Kl

  5. Warum geht dieser Anden-Quatschkopf nicht, und verklagt am internationalen Gerichthof die USA oder China wegen Klimaschadens? Denn diese zwei sind prozentual viel größer am Klimadebakel beteiligt als good old Germany, wenn an dieser Klimalügnerei was Wahres dran wäre.
    Ach so, die Klage würde gar nicht angenommen werden. So so !
    Aber in D´land ist so was möglich, weil die grünen Schlümpfe die Gewaltenteilung gleichgeschaltet haben.
    Wie steht so schön in der Bibel: „Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier“

  6. Eine Anmerkung:

    Um sein Haus zu schützen, hat Lliuya nach eigenen Angaben 6.400 Euro für Überflutungsschutz ausgegeben.

    Was ein mittleres Vermögen in Peru ist. Ich war mal in der Region.

    @ML

    Kurz: Mein Vertrauen in die Kompetenz deutscher Richter war noch nie besonders groß. Heute konnte es noch weiter reduziert werden.

    Dem kann ich nur beipflichten. In kenne einige dieser Richter über Anhörungen. Und die werden auf Lebenszeit berufen.

    Die Amtsgericht-Richter, die ich in 1. Instanz kennen gelernt habe, waren auch erst alle so um die 30, ohne Berufserfahrung und geprägt durch Unis und Linksintellektuelle. Man muss sich heute durch die Instanzen klagen und vielleicht stößt man in 2., oder 3. Instanz auf kompetente Richter.

  7. Die Frage ist doch, wo das enden wird, wenn das als Präzedenzfall durchgeht? Mit der gleichen Begründung könnte auch jede Fluggesellschaft, vielleicht gar jeder, der ein Auto mit Verbrennungsmotor fährt, auf Schadenersatz verklagt werden. Und schließlich könnte auch jeder Küstenbewohner, die vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen ist, auf die gleiche Weise Schadenersatz fordern (wobei unserere NGOs sicher gerne Assistenz leisten werden). Am Ende werden dann unsere Gerichte von einer Lawine solcher Klagen überrollt. Haben die Richter denn nichts anderes zu tun? Wenn die Klagewelle erstmal in Gang gekommen, werden die Gerichte wohl kaum noch ihrer sonstigen Arbeit nachkommen können.

  8. @ Karl Heinz Dehner: „Die Frage ist doch, wo das enden wird, wenn das als Präzedenzfall durchgeht? Mit der gleichen Begründung könnte auch jede Fluggesellschaft, vielleicht gar jeder, der ein Auto mit Verbrennungsmotor fährt, auf Schadenersatz verklagt werden.“

    Richtig! Und davor haben Sie Angst? Und das fänden Sie falsch? Es ist längst überfällig dass wir alle Energieverbraucher an den Folgekosten ihres Verhaltens beteiligen! Es kann nicht länger sein dass Gewinne privatisiert und Folgekosten sozialisiert werden! Wohin das führt sehen wir überall, an den Folgekosten für atomare Endlager, an den Folgekosten für Bergschäden, Klimawandel durch CO2-Anstieg, u.v.m.. Diese Kosten werden auf lange Sicht sozialisiert. Den „billigen“ Strom von heute zahlen unsere Enkel morgen! Der Bauer aus Peru fordert ja nicht dass das RWE alles bezahlt, er fordert nur einen ANTEILIGEN Ersatz! Zunächst einmal ist es egal ob das ein Cent, ein Euro, tausend Euro oder 10 Millionen Euro sind! Es geht darum dass das Verursacherprinzip endlich einmal angewendet wird! Davor muss man keine Angst haben, ganz im Gegenteil! Das Verursacherprinzip würde fossilatomaren Strom endlich so teuer machen dass der Strompreis auch die Folgekosten trägt! Es würde das EEG überflüssig machen denn regenerative Energien wären plötzlich auch ohne EEG konkurrenzfähig. Das Verursacherprinzip würde endlich auch Verbrennungsmotoren von PKW und unser tägliches Verhalten so verteuern, dass es sehr rasch bezahlbare Alternativen geben würde! Niemand muss davor Angst haben außer denen die mit der jetzigen Kostenverschiebung Milliardengewinne auf Kosten der Bürger machen und all diejenigen deren Ideologiegerüst dann wie ein Kartenhaus zusammenfällt! Letztere findet man hier bei science-skeptical!

  9. Ich verstehe gar nicht warum man sich hier so aufregt. Dem Bauern aus Peru geht es doch nicht um Erstattung seines gesamten Schadens sondern nur darum dass der Anteil daran der dem RWE zugeordnet werden kann erstattet wird, und sei dieser noch so gering. Natürlich geht es hierbei nicht primär um Geld in diesem Einzelfall sondern um die grundsätzliche Frage ob Verursacher anteilig für die Folgen ihres Verhaltens haften müssen. Dass hier die Leugner des anthropogenen Klimawandels vor der Anwendung des Verursacherprinzips solche Angst zu haben scheinen belegt doch dass diese genau wissen welche Folgen ihr Weltbild hat. Wären sie nämlich wirklich überzeugt davon dass CO2 keine Auswirkungen auf unser Weltklima hat (wie sie gebetsmühlenartig behaupten), dann hätten sie auch keine Angst vor der Klage des Bauern aus Peru! Wenn es aber einen Zusammenhang aus anthropogenem CO2 und der globalen Klimaerwärmung gibt dann ist es doch nur recht und billig dass die Folgen dieser Erwärmung den Verursachern auferlegt werden so wie auch jeder Bürger selbstverständlich für die Folgen seines Verhaltens aufkommen muss! Dann kann es nicht sein dann man hier über teuren EEG-Strom schimpft und gleichzeitig die Folgekosten fossilen oder atomaren Stroms sozialisiert. Ich bin schon lange davon überzeugt dass erneuerbare Energien schon längst billiger als Strom aus Kohle und Uran sind wenn man nur die Gesamtkosten ehrlich rechnen würde. Wir bräuchten schon lange kein EEG mehr wenn man die Folgekosten aller Energiegewinnungsarten ehrlich auf den Strompreis umlegen würde. Die Forderung des Bauern aus Peru ist vom Grundsatz her mehr als berechtigt und niemand kann dies ernsthaft bestreiten. Die Frage ist doch nicht ob ihm eine Entschädigung zusteht sondern wie man die Höhe dieser Entschädigung berechnet und diese international auf die Verursacher umlegt.

  10. Herr Dehner, Sie schreiben: „Am Ende werden dann unsere Gerichte von einer Lawine solcher Klagen überrollt. Haben die Richter denn nichts anderes zu tun? Wenn die Klagewelle erstmal in Gang gekommen, werden die Gerichte wohl kaum noch ihrer sonstigen Arbeit nachkommen können.“

    Sie stellen die Frage falsch! Wenn es einen Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Umwelt- und Klimafolgen gibt dann sind selbstverständlich die Verursacher hierfür haftbar zu machen! Keine Sorge, die Justiz wird hier praktikable und machbare Lösungen ohne Klagewellen bei Einzelfällen finden.

    Soll ein Raser im Straßenverkehr auch nicht mehr für die Folgen seines Verhaltens herangezogen werden oder eine Fabrik die ihren Müll in den nächsten Bach kippt?

    Sie sitzen hier in einem schönen warmen Haus im wohlhabenden Deutschland und können leicht über Menschen reden die schon heute und ungleich stärker als Sie von den Folgen globaler Klimaerwärmung existentiell betroffen sind. Aber ich bin mir sicher, Sie wären der Erste der zu Gericht rennen würde wenn die Auswirkungen von Umwelt- und Klimafolgen Ihr Haus, Ihr Leben, Ihre Existenz und ihre Familie betreffen würde!

    Heiliger St. Florian, verschon mein Haus zünd and’re an…

  11. @Bernd J #8/#9

    Dem Bauern aus Peru geht es doch nicht um Erstattung seines gesamten Schadens sondern nur darum dass der Anteil daran der dem RWE zugeordnet werden kann erstattet wird, und sei dieser noch so gering.

    Es geht nicht um die Höhe des Schadens, sondern darum dass nach der Logik jedem hergelauefenen Hansel aus Weitwegistan eine Einmischung in die Grundlagen unserer Wirtschaft eingeräumt würde.

    Natürlich geht es hierbei nicht primär um Geld in diesem Einzelfall sondern um die grundsätzliche Frage ob Verursacher anteilig für die Folgen ihres Verhaltens haften müssen.

    Eine monokausale Verbindung zwischen hiesigen Kraftwerken und irgendwelchen Überschwemmungsschäden am anderen Ende der Welt wird nie belegbar sein. Deswegen hätte die Klage eigentlich a priori abgewiesen werden müssen. Das Besorgniserregende an dem Vorfall ist, dass dem Gericht das nicht schon von Anfang an klar war.

    Dass hier die Leugner des anthropogenen Klimawandels

    Darum geht es doch gar nicht. Nur kann man von allgemein vermuteten Wirkzusammenhängen, die ggf. die gesamte Menschheit beträfen, keine monokausalen Schadensverursacher benennen. Er müsste die UN verklagen, aber nicht ein einzelnes willkürlich herausgegriffenes Unternehmen. Der macht das doch nur, weil die Deutschen so bekloppt sind dass sie das mit sich machen lassen, während die UN noch nicht derart abgedreht ist.

    Wären sie nämlich wirklich überzeugt davon dass CO2 keine Auswirkungen auf unser Weltklima hat (wie sie gebetsmühlenartig behaupten), dann hätten sie auch keine Angst vor der Klage des Bauern aus Peru!

    Nee wieso. Es würde schon ausreichen wenn die Gerichte blöd genug wären, so einen Zusammenhang zu glauben, auch wenn er nicht besteht.

    Soll ein Raser im Straßenverkehr auch nicht mehr für die Folgen seines Verhaltens herangezogen werden oder eine Fabrik die ihren Müll in den nächsten Bach kippt?

    In beiden Fällen ist der Schad monokausal einem menschlichen Verursacher zuordnbar, und trivial belegbar.

    Ein Naturereignis wie ein schmelzender Gletscher ist aber nicht eineindeutig menchlicher Aktivität zuordbar. Wir wissen nicht, ob er auch abgeschmolzen wäre wenn es keine Kohlekraftwerke gäbe. Und wenn dann könnte man kein einzelnes Unternehmen herausgreifen, sondern die Menschheit als Ganzes einschl. des klagenden Bauern selbst. Der wird sicher nicht per Paddelboot nach Deutschland gekommen sein, sondern per Motorschiff oder Flugzeug. Sein Haus neben einen Gletscher zu bauen ist außerdem auch nicht superklug, wieso sind für diesen Fehler andere verantwortlich?

  12. @Bernd

    Sie glauben also wirklich, dass 0,002 Grad Erwärmung durch RWE die Gletscher in Peru schmelzen lässt? Tja, dann tragen Sie auch mit Ihren Internetsktivitäten zum schmelzen der Gletscher weltweit bei.

  13. @ Michael Krüger

    darum geht es doch nicht. Es geht um die GRUNDSÄTZLICHE Frage ob Verursacher für die Folgen ihres Verhaltens zur Verantwortung gezogen werden. Wenn anthropogenes CO2 für die aktuelle Klimaerwärmung mit all ihren Folgen maßgeblich verantwortlich ist und diese gravierende Folgen nach sich zieht dann müssen die Verursacher grundsätzlich dafür die Verantwortung tragen, ganz egal wie groß oder klein ihr Anteil daran ist. Sind wir uns in dieser Frage einig?

    Sie können jede Handlung von Menschen marginalisieren. Ich alleine mit meinen paar Eiern die ich im Jahr esse bin doch niemals verantwortlich für die Folgen industrieller Hühnerhaltung in Deutschland. Mein Eierkonsum macht doch nur 0,0000002 % des gesamten Eierkonsums aus. Wie kann da jemand ernsthaft behaupten ich sei hieran mitverantwortlich…?

    MIt Ihrer Argumentation Herr Krüger kann sich jeder aus der Verantwortung stehlen, fast immer und fast überall. Gerade weil das so ist ist es unbedingt notwendig exemplarisch die Verursacher zur Verantwortung heranzuziehen, eben damit sich an der Gesamtproblematik etwas ändert!

  14. Ja Herr Kerüger, auch mein Verhalten trägt zum Schmelzen der Gletscher bei. Deshalb bin ich auch dafür dass alle diese Folgen unseres Verhaltens so gut wie möglich auf die Verursacher und somit auf die Energiepreise umgelegt werden. Dies wird dazu führen dass erneuerbare Energien auch ohne EEG konkurrenzfähig werden, was wiederum zu einer beschleunigten Energiewende führen wird und mehr Anstrengungen zu energiesparenden Geräten mit dem Ergebnis dass letztendlich auch mein Internetkonsum nicht mehr mitverantwortlich ist für das Abschmelzen der Gletscher! Übrigens, die Strommenge die ich verbrauche wird schon heute ausschließlich regenerativ gewonnen, selbst genutzt oder in das deutsche Stromnetz eingespeist. Da ich mehr Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz einspeise als ich verbrauche verdränge ich damit Kohle- und Atomstrom vom Markt und kompensiere hierdurch den Großteil der klimawirksamen Emissionen.

  15. #12: Bernd J. sagt:

    „Wenn anthropogenes CO2 für die aktuelle Klimaerwärmung mit all ihren Folgen maßgeblich verantwortlich ist und diese gravierende Folgen nach sich zieht dann müssen die Verursacher grundsätzlich dafür die Verantwortung tragen, ganz egal wie groß oder klein ihr Anteil daran ist. Sind wir uns in dieser Frage einig?“

    Nein? Das Heizen eines Hauses mit Holz, Gas oder Kohle im Winter ist in unseren Breiten lebensnotwendig und deshalb ein Grundrecht.

  16. @Bernd

    Die Server im Internet, die Sie nutzen und Ihre Umgebung/ Infrastruktur, ist nicht CO2-frei. Also kann ich auch Sie und Ihre Familie als Mitverursacher der weltweiten Gletscherschnelze auf Schadensersatz verklagen. Zudem atmen auch Sie CO2 aus.

  17. @Bernd

    Und Sie verdrängen keinen konventionellen Strom, die inst. konventionelle Kraftwerksleistung liegt nach wie vor in Deutschland bei 80 GW und seit 2009 wurde kein Gramm CO2 mehr in Deutschland eingespart trotz massiven Ausbaus der EE Wind 40 GW und Sonne 40 GW.

  18. @ Bernd J. 7. Januar 2018 20:28

    MIt Ihrer Argumentation Herr Krüger kann sich jeder aus der Verantwortung stehlen, fast immer und fast überall. Gerade weil das so ist ist es unbedingt notwendig exemplarisch die Verursacher zur Verantwortung heranzuziehen, eben damit sich an der Gesamtproblematik etwas ändert!

    Bei diesem Punkt gibt es einen sachlichen Aspekt, einen juristischen und einen moralischen.

    Der sachliche Aspekt wäre, ob denn überhaupt ein Zusammenhang besteht zwischen einer konkreten CO2 Emission und einer Gletscherschmelze. Dies kann man mit guten Gründen bezweifeln.

    Der juristische Aspekt ist den der Haftung. Hier müsste man prüfen, ob überhaupt Ansprüche eines Geschädigten bestehen und ob dieser nachweislich haftbar gemacht werden kann. M.E. besteht keine begründeten Erfolgsaussichten.

    Der moralische Aspekt ist etwas komplexer, denn er kümmert sich nicht um eine gerichtsfest nachweisbare Indizienkette, sondern begnügt sich mit dem begründeten Verdacht, der Überzeugung (Glaube) und der daraus abgeleiteten Forderung. Untrennbar ist hiermit auch ein psychologischer Aspekt. Die Verantwortung für irgend was übernehmen zu wollen muss ein Motiv haben: Es verschafft die Befriedigung, das Gute und Richtige zu tun. Dieses Gefühl bedarf auch keines sachliche Gründe mehr, es genügt zu glauben, dass es eben das richtige ist. Zumeist tritt es in den Kontext der Gesinnungsethik auf, also nur danach fragen was das gefühlt richtige ist, nicht, was die Konsequenzen des Handeln sind.

    Dabei ist es vom Ansatz her tatsächlich gut, wenn man für seine eigenen Handlungen auch die Verantwortung trägt und sich nicht davon stehlen will. Einige Menschen, die das ‚Klimaproblem‘ für enorm wichtig ist, sind auch bereit, persönliche Einschnitte zu akzeptieren, andere erwarten das ausschließlich von Anderen: Der Gesellschaft, der Politik, den Reichen etc… Aber gerade da, wo mein Empfinden Handlungsdirektive Dritter werden soll, wird es politisch. Man begnügt sich nicht, selbst moralisch sein zu wollen, sondern ernennt sich zum Gewissen seiner Mitmenschen. Im vorliegenden Fall ist es dramatisch, denn es geht um viel Geld und die Folgen für die Volkswirtschaft. Und da ist die Gesinnungsethik fatal.

  19. Herr Krüger, hier können Sie schön sehen wie Erneuerbaren Energien den Anteil fossiler und atomarer Energieträger Jahr für jahr weiter zurückdrängen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156695/umfrage/brutto-stromerzeugung-in-deutschland-nach-energietraegern-seit-2007/

    Ihr Argument ich würde ja auch CO2 ausatmen ist dumm! Lebewesen und Pflanzen dieser Erde befinden sich in einem ausgewogenen CO2-Kreislauf. Dieser Kreislauf führt zu einer weitgehend ausgewogenen CO2-Bilanz. Problematisch wird es erst dadurch dass der Mensch nun seit Jahrmillionen im Boden gebundenes CO2 freisetzt indem er fossile Brennstoffe verbrennt.

  20. P. Berberich, Sie schreiben: „Das Heizen eines Hauses mit Holz, Gas oder Kohle im Winter ist in unseren Breiten lebensnotwendig und deshalb ein Grundrecht.“

    Nun ja, es ist wohl kein Grundrecht immer mehr Pro-Kopf-Fläche in immer großzügigeren Wohnungen zu beheizen und das mit Energieformen die massive vermeidbare Folgeschäden gegenüber anderen Menschen verursachen.

  21. @Bernd

    Das wäre mir neu, dass sich 7,5 Mrd. und ihr Nahrungsbedarf, ihr Ausatmen, etc., im Gleichgewicht mit der Natur befinden. 7,5 Mrd. Menschen, die CO2 ausatmen sind einzigartig in der Erdgeschichte. Schon durch das Ausatmen verursachen sie damit mit eine globale Gletscherschmelze.

    Und Bernd, wie gesagt, wir haben nach wie vor 80 GW an Kraftwerksleistung (Kohle, Gas, Öl). Hier, durch klicken auf die Punkte lässt sich das Diagramm verändern.

    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

    Und deshalb sind die CO2-Emissionen und Treibhausgasemissionen in Deutschland auch seit 2009 nicht mehr gesunken. Hier die Daten des Umweltbundesamtes.

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_thg-emissionen_2017-03-17_0.png

  22. Bernd J. 8. Januar 2018 17:30

    Ihr Argument ich würde ja auch CO2 ausatmen ist dumm! Lebewesen und Pflanzen dieser Erde befinden sich in einem ausgewogenen CO2-Kreislauf. Dieser Kreislauf führt zu einer weitgehend ausgewogenen CO2-Bilanz. Problematisch wird es erst dadurch dass der Mensch nun seit Jahrmillionen im Boden gebundenes CO2 freisetzt indem er fossile Brennstoffe verbrennt.

    Woher kommt denn die Idee eines ausgewogenen Zyklus? In den vergangenen Jahrmillionen ist der CO2-Anteil wesentlich höher gewesen und wurde dann auf sehr niedrigem Niveau halbwegs stabilisiert. Ob das allerdings jemals gut war, sei dahin gestellt. Es wird angenommen, dass das CO2, dass z.B. über Biomasse in den Meeren zuerst gebunden wird und dann über Kalkalgen ausfällt, wieder durch Vulkane ausgestoßen wird. Aber ein verlustfreier Zyklus ist das nicht. Genau so wenig, wie die aktuelle Mitteltemperatur auf der Erde das absolute Optimum darstellt.

    Wenn es zum ’natürlichen‘ Brand von Kohlelagerstätten kommt, dann ist das eine Emission wie auch das ‚kulturelle‘ Heizen. Wer aber meint, dass jede CO2 Emission schädlich sei, der muss sich fragen lassen, warum seine eigene Atmung denn weniger schädlich ist. Immerhin wächst die Erdbevölkerung und emittiert allein darum immer mehr CO2. Diese Menschen brauchen auch immer mehr Nahrung, und die wird durch das Luft-CO2 gebunden. Wer kein Menschen-Massensterben und Nahrungsmittelverknappung will, sollte das zusätzliche CO2 als teil eines neuen Gleichgewichtes auffassen. Statische Zyklen ohne Veränderungen gibt es auch in der Natur nicht.

  23. @Bernd

    Und noch was, in der BRD werden seit 2000 um 500 TWh Strom in der BRD verbraucht:

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_entw-stromverbrauch_2017-02-17_0.png

    Die Bruttostromerzeugung ist im selben Zeitraum in der BRD aber von ca. 600 TWh auf 650 TWh gestiegen:

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/3_abb_bruttostromerzeugung-et_2017-03-23.png

    Ihr Strom aus Wind und Sonne, den niemand braucht, wird halt billig, umsonst, bis zu Negativpreisen ins Ausland verklappt.

  24. @Landvoigt

    Man könnte auch eine CO2-Strafe für Familien mit vielen Kindern einführen, den je mehr Kinder, desto mehr Menschen die CO2 ausatmen, Nahrung konsumieren und Konsumgüter konsumieren, die Infrastruktur beanspruchen, etc. und damit zum Schmelzen der Gletscher beitragen. Das würde Bernd aber wieder nicht gefallen.

    Zudem wird durch Verwitterung der Natur CO2 entzogen, immer, sonst hätten wir heute nicht so geringe CO2-Werte und durch Plattentecktonik und Vulkanismus wieder freigesetzt. Es gibt daher kein Gleichgewicht. Das ist eine Erfindung der Ökologisten.

  25. Herr Krüger, alle Tiere dieser Welt haben eine Gewichtsmasse von 2,2 Milliarden Tonnen. Jedes Kilogramm Tiergewicht hat einen bestimmten Stoffwechselbedarf.

    ie gesamte Weltbevölkerung des Menschen wiegt zusammen etwa 300 Millionen Tonnen (stand 2012).

    Sie sehen, dass der Anteil menschlicher Atmung in der Gesamtheit des Gaskreislaufes aller Lebewesen keine herausragende Rolle einnimmt.

  26. @Bernd

    Die Menschheit verursacht einen nicht überheblich Anteil des CO2 durch Atmung und erhöht damit die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Nicht gewußt?

  27. @Bernd

    Hier noch die Berechnung:

    Die eingeatmete Luft enthält:

    20.9 % Sauerstoff,
    78,1 % Stickstoff,
    0,93 % Argon und
    0,035 % CO2.

    Nach Pschyrembel, Medizinisches Wörterbuch, 257. Auflage, 1994 S. 130 enthält die ausgeatmete Luft:

    16 % Sauerstoff,
    80 % Stickstoff + Argon und
    4 % CO2.

    Die Atemfrequenz beträgt beim Erwachsenen 16 – 20/min. Das Atemzugvolumen (Atemvolumen) beträgt beim Erwachsenen in Ruhe 400 – 600 ml. Das bedeutet rund 9 l Atemvolumen pro min und damit einen CO2-Ausstoß eines Menschen von rund 0.7 g/min oder 380 kg CO2 pro Jahr.

    Bei 82 Mio. Einwohnern in der BRD macht das 31 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.

    In der BRD werden derzeit jährlich 800 Mio. Tonnen CO2 ausgestoßen.

    Also ca. 4% des jährlichen CO2-Ausstoßes stammen aus der Atmung der Einwohner in der BRD.

    2% gehen davon in die Ozeane und 2% in die Luft und tragen dort zur Erhöhung des CO2-Gehaltes bei und zu Ihrer Gletscherschmelze.

    Ich kann Sie folglich auch fürs Atmen haftbar machen. 😉

  28. Nachhilfe für Herrn Krüger:

    http://www.climatechange2013.org/images/figures/WGI_AR5_Fig6-1.jpg

    Sie sehen Herr Krüger dass v.a. die Ozeane sogar noch in der Lage sind einen Teil des durch fossile Verbrennung des Menschen freigesetzten CO2 aufzunehmen. Aber eben nicht in dieser Größenordnung! Fakt ist, ohne die Verbrennung fossiler Energien würde die CO2-Konzentration auf der Erde theoretisch sogar etwas absinken können.

    Für die CO2-Bilanz dieser Erde ist die Atmung des Menschen gar kein Problem. Es gab Erdzeiten in denen es mehr Biomasse verstoffwechselnder Lebewesen gab als heute.

    Martin Landvoigt, Sie schreiben: “ In den vergangenen Jahrmillionen ist der CO2-Anteil wesentlich höher gewesen und wurde dann auf sehr niedrigem Niveau halbwegs stabilisiert.“. Eben, er wurde stabilisiert und nach alldem was wir wissen wird dieses stabile Gleichgewicht -ohne die Freisetzung fossil gebundenen CO2- auch weitere tausende Jahre so bleiben. Aber wenn für Sie ein höherer CO2-Anteil so wie z.B. in der Kreidezeit lieber ist, als die schwäbische Alb ein tropisches Korallenmeer war dann empfehle ich Ihnen schon jetzt einmal einen Wohnortswechsel auf den Mount Mc Kinley! Dort wird es mit Sicherheit bei derart hohen Temperaturen nicht tropisch sein und er wird auch nicht unter dem Meerespiegel liegen!

  29. @Bernd J. aka Thorsten
    Korallenmeer in Schwaben war ja wohl weniger dem CO2 geschuldet, sondern der Plattentektonik, aber dem Klimawandelschisser ist das ja mal total egal. Komme man ihm nur nicht mit Fakten…

  30. @Krishna

    Ja, da isser wieder. ☺

  31. PS

    Und der Wald wächst immer noch in der BRD und nimmt zu.☺

  32. 17. Michael Krüger 8. Januar 2018 11:29
    Und Sie verdrängen keinen konventionellen Strom, die inst. konventionelle Kraftwerksleistung liegt nach wie vor in Deutschland bei 80 GW und seit 2009 wurde kein Gramm CO2 mehr in Deutschland eingespart trotz massiven Ausbaus der EE Wind 40 GW und Sonne 40 GW.

    Herr Michael Krüger,
    2009 ist der Bruttostromverbrauch in Deutschland ca. 581* TWh
    und 2015 dann 595* TWh,
    also eine Steigerung um ca. +14 TWh (ist ca. ein + von 170 kWh je Bürger).

    CO2 Emissionen für den Stromverbrauch von Deutschland,
    2009 = 292* Millionen Tonnen
    2015 = 281* Millionen Tonnen
    also eine Minderung um ca. -11 Millionen Tonnen (ist ca. ein -- von 123 kg je Bürger).

    Quelle für die Zahlen: *Umweltbundesamt

    So Herr Michael Krüger,
    der Stromverbrauch in Deutschland ist angestiegen und die CO2 Emissionen für den Stromverbrauch von Deutschland ist gesunken, nun müssten Sie mal verraten wie Sie zu dieser Aussage kommen im Stromsektor:

    „und seit 2009 wurde kein Gramm CO2 mehr in Deutschland eingespart trotz massiven Ausbaus der EE“

    MfG

  33. @Stemmer

    Kleiner Tipp, zu den EE gehören auch Biosprit, Biogas und Energiepflanzen/ Energieholz. Ob importiert, oder selbst produziert. Obwohl man das alles fördert, neben Wind und Sonne sind die Treibhausgasenissionen seit 2009 nunmal nich zurückgegangen. Die Reduzierung seit 1990 liegt lediglich an der Abwicklung der DDR.

  34. Und Stemmer, ich mag es, wenn Leute wie Sie sich hier hemmungslos bloß stellen, aus voller Überzeugung für Ihre Ideologie.

  35. 33. Michael Krüger 8. Februar 2018 22:26
    Die Reduzierung seit 1990 liegt lediglich an der Abwicklung der DDR.

    Nur ist die DDR, 2009 bereits ca. 19 Jahren Geschichte und Sie haben doch im Beitrag, Nr.17. vom 8. Januar 2018 11:29 als Startpunkt 2009 genant, was interessiert 1990 ?

    Mein genanten Zahlen in Nr. 32. beziehen sich auf 2009 und 2015 und auf Strom so wie Sie das vorgegeben haben.

    34. Michael Krüger 8. Februar 2018 22:34
    voller Überzeugung für Ihre Ideologie.

    Meine Ideologie kann ich Ihnen verraten.

    Strom, generell Energie zum günstigsten Preis zu besorgen und da ist eben PV die günstigste Stromquelle, Energiequelle.
    Bei meiner alten PV-Anlage sind es noch so 1 bis 2 Cent/kWh und die hab ich auch gleich an meiner Steckdose.

    MfG

  36. 33. Michael Krüger 8. Februar 2018 22:26
    Kleiner Tipp, zu den EE gehören auch Biosprit, Biogas und Energiepflanzen/ Energieholz.

    Kleiner Tipp, Herr Michael Krüger,
    in Nr. 17. steht aber nur was von Stromsektor und darauf hab ich geantwortet.

    Kleiner Tipp, Herr Michael Krüger,
    Biosprit, Biogas und Energiepflanzen/ Energieholz gibt so ca. nur die CO2 Menge ab die zuvor „eingefangen“ wurden.

    MfG

  37. @Stemmer

    Kleiner Tipp, Biosprit, -gas und Energieholz tauchen in den Treibhausgasemissionen der BRD mit auf. Und der Endenegieverbrauch in der der BRD in den letzten Jahren nahezu gleich geblieben. Die Treibhausgasemissionen seit 2008 sibd trotz massiven Ausbaus der EE seit 2009 nicht gesunken. Und nun?☺

  38. PS beides 2009. Mit Smartphone scheibt sich schlecht.

  39. #36 Udo Stemmer

    Kleiner Tipp,
    Kohle und Erdöl gibt so ca. nur die CO2 Menge ab die zuvor „eingefangen“ wurden.

  40. 37. Michael Krüger 8. Februar 2018 23:29
    Kleiner Tipp, Biosprit, -gas und Energieholz tauchen in den Treibhausgasemissionen der BRD mit auf.

    Kleiner Tipp, Herr Michael Krüger,

    das habe ich Ihnen aber auch bereits im Beitrag Nr. 36 vom 8. Februar 2018 23:13 verraten. Das die anderen EE so ziemlich ein Nullsummen Spiel sind und wenn ca. Null rauskommt so erscheint das ja auch nicht in den Treibhausgasemissionen der BRD.
    Das sollte eigentlich jeder durchschnittliche Mitteleuropäer auch verstehen.

    Deshalb frage ich mich weshalb Sie im Beitrag 33 vom 8. Februar 2018 22:26 das schreiben,

    „Kleiner Tipp, zu den EE gehören auch Biosprit, Biogas und Energiepflanzen/ Energieholz.“

    im Zusammenhang mit den

    „Treibhausgasenissionen“

    und in die Diskussion geworfen haben bei den EE-Geschichten.
    ~
    Ich verstehe auch nicht wie Sie auf 1990 kommen in Nr. 33.

    „Die Reduzierung seit 1990 liegt lediglich an der Abwicklung der DDR.“

    Ihre Aussagen in:
    17. Michael Krüger 8. Januar 2018 11:29

    Und Sie verdrängen keinen konventionellen Strom, die inst. konventionelle Kraftwerksleistung liegt nach wie vor in Deutschland bei 80 GW und seit 2009 wurde kein Gramm CO2 mehr in Deutschland eingespart trotz massiven Ausbaus der EE Wind 40 GW und Sonne 40 GW.

    Beziehen sich doch auf ab 2009 und nur auf den Stromsektor und dessen CO2 Veränderungen.

    Ich verrate es Ihnen nochmal das Sie in Nr. 17 gelogen haben.

    2009 ist der Bruttostromverbrauch in Deutschland ca. 581* TWh
    und 2015 dann 595* TWh,
    also eine Steigerung um ca. +14 TWh (ist ca. ein + von 170 kWh je Bürger).

    CO2 Emissionen für den Stromverbrauch von Deutschland,
    2009 = 292* Millionen Tonnen
    2015 = 281* Millionen Tonnen
    also eine Minderung um ca. -11 Millionen Tonnen (ist ca. ein -- von 123 kg je Bürger).

    Quelle für die Zahlen: *Umweltbundesamt

    #

    Auch ist die Aussage zum konventionellen Strom ist eine Lüge Herr Michael Krüger.

    17. Michael Krüger 8. Januar 2018 11:29
    Und Sie verdrängen keinen konventionellen Strom,

    Herr Michael Krüger,
    Der Strommenge die von den konventionellen kommt ist doch zurückgegangen seit 2009 oder habe ich die Grafik nicht richtig verstanden.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Energiemix_Deutschland.svg/1116px-Energiemix_Deutschland.svg.png

    https://ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=29&fileName=20171221_brd_stromerzeugung1990-2017.pdf

    Braunkohle 2009 ca.145,6TWh und 2017 ca. 148TWh
    Kernenergie 2009 ca. 134,9TWh und 2017 ca. 75,9TWh
    Steinkohle 2009 ca. 107,9TWh und 2017 ca. 94,2TWh
    Erdgas 2009 ca. 80,9TWh und 2017 ca. 86TWh
    Mineralöl 2009 ca. 10,1TWh und 2017 ca. 5,7TWh

    Da hat mein Taschenrechen so die Vermutung, das Sie da gelogen haben, bei den konventionellen ist doch ein Rückgang seit 2009 von ca. -69,6 TWh zu beobachten.
    Also ein Rückgang der Strommengen die von der konventionellen Stromerzeugung gekommen ist um über -14% und das in nur ca. 8 Jahren.

    Noch schlimmer die angegebenen Strommengen beziehen ja auch den Export-Überschuss mit ein, also die Strommengen die die Konventionellen fürs Ausland hergestellt haben.
    Der Export-Überschuss lag 2009 bei ca. 14,3TWh und 2017 so bei ca. 54 TWh und trotzdem sind Erzeugungsmengen gefallen, da hat auch ein massiver Ausbau vom Auslandsgeschäft nichts gebracht um den Niedergang der konventionellen Stromerzeugung aufzuhalten.

    Herr Michael Krüger wie kommen Sie nur auf das schmale Brett in Nr. 17, das die EE-Stromerzeugung keinen konventionellen Strom verdrängt ?

    MfG

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