Bio auf dem Prüfstand

22. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus

Arte gehört ja zu den Sendern die nicht unbedingt eine große Zuschauerschaft haben. Meines Erachtens zu unrecht, findet man doch hier immer wieder Sendungen und Berichte, die sich von denen anderer Sender erfreulich abheben. Eigentlich eher beim zappen bin ich bei der Sendung Global hängen geblieben. Normalerweise singen die ja das hohe Lied des Ökologismus, doch nicht ausschließlich. Und eine solche Ausnahme ist das hier vorgestellte Video.

Für mich ein Grund bei Youtube ein Account zu eröffnen und einen Kanal einzurichten in dem ich beabsichtige, kritische Beiträge zu veröffentlichen: Ethan1video.

 

 

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8 Kommentare
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  1. Ups, einbetten des Videos hat nicht geklappt, doch der Link führt auch dahin.

    [Ich hab das mal geändert. RK]

  2. So etwas passiert, wenn man viele Sachen auf einmal machen will. Zum Beispiel die Kinder baden und Kommentare hier schreiben.

    Dieser Link führt zum Video.

  3. Auch dieser informative Bericht über DDT lief in der GLOBAL-Sendung auf arte:
    DIE UNBEQUEME HISTORISCHE WAHRHEIT ÜBER DDT

  4. Alle angeblichen Lösungen müssen auf den Prüfstand.
    Hier ein interessanter
    Artikel
    aus der New York Times was so alles in petto ist, wenn es um eine gute Sache geht und die Lösung mit irgendwelchen virtuellen „carbon credits“ verbunden ist. Carbon credits sind Ein El Dorado die Kriminelle. Mehr nicht.

    Man kann nur immer wieder George Bernhard Shaw zitieren:

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert

    Grüße
    Günter Heß

  5. @ Günter Heß

    Das scheint nun überall Gang und Gäbe zu sein. In Indonesien (wie im Packt mit dem Panda beschrieben) und in Afrika sowieso.

    In Kenia ist jetzt auch das Delta des Tana-River dran: Land Grabbing -- Hungern für den Export.

    Das Ziel: der großflächige Anbau von bewässertem Mais, Zuckerrohr und Jatropha für den einheimischen Markt, aber auch in großem Stil für den Export. Der internationale Agrarkraftstoffhersteller Bedford Biofuels zum Beispiel will auf mehr als 60 000 Hektar Jatropha pflanzen, deren stark ölhaltige Samen zunehmend für Agrarsprit genutzt werden sollen.

    Wie sehr dieses Land-Grabbing die Menschen betrifft, sieht man auch an deren Verhalten. Die bewaffnen sich jetzt:

    Das Ausmaß der Zerstörung dieser Konflikte ist auch deshalb gestiegen, weil der Kleinwaffenbesitz deutlich zugenommen hat.
    […]
    Im Tana-Delta erwerben neuerdings Investoren Land im großen Stil. So hat Präsident Mesi Kibaki der Regierung Katars Ende 2008 einen langjährigen Pachtvertrag für über 40.000 Hektar Ackerland für den Lebensmittelanbau zugebilligt, um im Gegenzug 3,5 Mrd. USD Investitionen für den Ausbau des Hafens in Lamu District zugesichert zu bekommen. Der Fall der untersucht wird, ist die geplante Investition des kenianische Unternehmen Mumias Sugar Company Ltd., das für den Anbau von Zuckerrohr über 20.600 Hektar für die Biospritgewinnung von der Entwicklungsbehörde Tana and Athi River Development Authority (TARDA) zugesagt bekommen hat. Wird das Projekt realisiert müssen Dörfer und die bis zu 60.000 Tiere der Nomaden weichen. Auf der anderen Flussseite wird außerdem ein Jatropha-Projekt ähnlicher Ausmaße geplant. Der Klimawandel und die Klimapolitik haben also neue Anreize für Investitionen in die Landwirtschaft geschaffen, die die kenianische Regierung als Chance betrachtet, ihren Agrarsektor zu modernisieren und Devisen zu erwirtschaften. Es droht daher die Gefahr, dass der ohnehin von Nahrungsmittelhilfe und –importen abhängige Staat diese Gebiete nicht mehr für die eigene Ernährungssicherung nutzen kann.

  6. Jetzt auch auf Novo Argumente ein gewohnt ausführlicher Artikel zum Thema: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung!

  7. … und besser schmecken tut BIO auch nicht. Da das aber nicht sein kann, werden schon mal entsprechende Studien geschönt:

    Seit zwei Jahren erforschen Wissenschaftler, Naturkostunternehmen und Bioverbände aus sechs EU-Ländern in dem Projekt Ecropolis, was ökologisch hergestellte Lebensmittel von konventionellen unterscheidet und was Verbraucher davon halten.
    […]
    Für die Ecropolis-Forscher war das komplexe Ergebnis offenbar schwer zu ertragen – also schönten sie die Zusammenfassung in ihrem Sinne. Von der ZEIT damit konfrontiert, kündigte man beim TTZ an, den Bericht zu korrigieren.

  8. @Quentin Quencher
    Bio fördert aber offensichtlich die Artenvielfalt an Kleinstlebewesen.