Blackout: Der hr macht auf zunehmende Stromausfälle aufmerksam. Der Grund, die Energiewende!

23. November 2017 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

blackoutIn Zeiten des bedingungslosen Glaubens an die Energiewende und die Erneuerbaren Energien geschehen noch kleine Wunder. Der hr (Mex) lehnt sich gegen die Mainstream-Berichterstattung von ARD und ZDF auf und berichtet nicht davon, dass man mit X-Windkraftanlagen und Y-Photovoltaikanlagen Z-Haushalte mit Strom versorgen könne (natürlich auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint), sondern davon, dass der Ausbau der sog. Erneuerbaren Energien und die Energiewende zu immer mehr Stromausfällen und zu einer Instabilität der Stromnetze führt. Wer hätte das gedacht?

„Klimaskeptiker/ Klimaleugner“ und sog. „Öl-Kohle-Lobbyisten“ haben lange davor gewarnt, die Anhänger der Energiewende haben das aber immer wieder vehement bestritten. Wir haben eigentlich viel zu viel Strom und die Erneuerbaren wie Wind und Sonne ergänzen sich perfekt. Wenn der Wind nicht weht, scheint meistens die Sonne und umgekehrt argumentierten die Klimaschützer und die sog.“Öl-Kohle-Lobbyisten“ wollen nur Geld mit billiger und schmutziger Kohle und Kernkraft verdienen! Und nun das!

472 Stromausfälle gibt es in Deutschland jeden Tag. Unser Stromnetz ist also unsicherer als gedacht. Mex zeigt, warum unser Stromnetz so wackelig ist und wie sich jeder auf einen längeren Stromausfall vorbereiten sollte.

P.S.: Die Grünen wollen unter frenetischen Beifall der Anhänger bis 2023 25 GW an Kohlekraft und Kernkraft abschalten. (20+ Kohlekraftwerke und 7 Kernkraftwerke). Denn Sonne und Wind schicken keine Rechnung und versorgen uns bedarfsgerecht mit billigen und sauberen Strom und Deutschland muss Zeichen setzen im Klimaschutz. Frau Merkel hat daher den Grünen angeboten 7 GW (13-14 Kohlekraftwerke) abzuschalten.

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18 Kommentare
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  1. Hier noch eine Stromausfallkarte für Deutschland.

    https://stromausfall.org/karte/

  2. Der schon immer von den Staatsmedien oder dem mainstream gehirngewaschene deutsche Bürger benötigt dringend ein Stop-Signal. Daher ist ein möglichst früher Blackout mit noch verkraftbaren Folgen wünschenswert. Ohne dieses Signal werden die Bürger weiter im Sumpf der ideologischen Beeinflussung versinken und dann einmal ohne Rettungsmöglichkeit absaufen.
    Wenn sich das grüne 2x2=5 in den Gehirnen „ökologisch“ festsetzt, sind wir am Ende. Wir schaufeln viel wirtschaftlichen Wind gewinnbringend um die Ecken. Echte Volkswirtschaftliche Gewinne im Sinne von nationaler Wertschöpfung haben wir zunehmend nicht mehr. Natürlich schafft auch ein Sozialarbeiter sein Gehalt, ein Stahlkocher oder Kraftwerksarbeiter erschafft aber etwas.

  3. Schwer an genaue Daten zu kommen. Aber das habe ich gefunden:

    Für das Jahr 2014 wurden in Deutschland insgesamt 617.290 Stromausfälle gemeldet. Durchschnittliche Dauer der Stromausfälle: 133 Minuten. Bei jedem einzelnen Netzausfall waren im Durchschnitt 4115 Haushalte betroffen.

  4. @Micha
    Man sollte fairer weise erwähnen, dass es zu Stromausfälle aus den unterschiedlichsten Gründen kommen kann. Die Statistik macht keine Unterschiede zwischen netzbedingten und unfallbedingten Ausfällen.
    Dennoch ist es interessant mal Betroffene zu hören statt nur die grün-gestrickten Öko Tagträumer.

  5. @Krishna

    Ich denke das ist der Hauptgrund:

    Große Gefahren lauern demnach viel mehr in der Beschaffenheit der Stromnetze selbst. Durch das Erneuerbare- Energien- Gesetz (EEG) entstehen immer mehr kleinere Kraftwerke, die aus Wind und Sonnenstrahlen Strom erzeugen. Das Stromnetz wird immer komplizierter und damit auch anfälliger. Im Jahr 2015 gab es 1790 aktive Kraftwerke.

  6. @M K #5 Tausend rotierende Generatoren parallel zu fahren ist technisch kein Problem. Tausende von „Invertern“ parallel zu koordinieren ist aber eine Riesenaufgabe und ständig instabil. Das Smart Grid, das den Bürgern eingetrichtert wird, ist leider alles andere als „smart“. Es ist einerseits eine Art elektronische „Lebensmittelkarte“ zur Zuteilung von gerade zufällig erhältlichen „Bananen = KWh“, unsere Bürger in den neuereren Bundesländern kennen das aus der Planwirtschaft, andererseits ist das ein Bürgerausspähprogramm von dem die Stasi geträumt hätte und wie imme,r wenn Mangel verteilt werden soll gibt es Ungerechtigkeit. Noch ist es nicht so schlimm, weil wir uns zwei parallel laufende Kraftwerksparks leisten. Warum sollte eine neue Bundesregierung nicht den unsinnigen „Kraftwerkspark“ einfach abschalten. 100 % richtige Kraftwerke reichen seit hundert Jahren.

  7. @Reichard

    Mehr Kraftwerke, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eines regional ausfällt. Und dann müssen andere Kraftwerke einspringen, damit die 50 Hz und das Gesamtnetz erhalten bleiben. Oder es wird regional dunkel.

  8. 2 Tagesmeldungen:
    -- Tesla: Superbatterie in Down Under fertig -- man beachte den letzten Absatz.
    Adelaide ist kein outback Embryos destroyed during SA blackout after hospital generator fails in blackout und diverse andere Rechtsstreitigkeiten.
    -- Joe Kaeser antwortet: Das schwierige „Energieerzeugungsgeschäft“ führt der Siemens-Chef vielmehr auf die „in der Sache richtige aber in Ausführung und Timing höchst unglücklich umgesetzte Energiewende“ zurück. Siemens kämpfe mit einem „Wettbewerbsnachteil, mit dem unsere Hauptwettbewerber mit ihren Regierungen nicht zu kämpfen haben – wir schon“,

  9. @MK #1 Ich find’s in Ordnung wenn es in Baden-Württemberg energiewende-bedingte Stromausfälle gibt,wo die Grünen herkommen. Die sollen ruhig kriegen was sie bestellt haben.

    @MK #3/@KG #4 Genau, aussagekräftig wären längerfristige Zeitreihen mindestens bis in die 1990er Jahre zurück.

  10. @Micha
    Das hier dürfte Dich interessieren!

  11. Ursprung dieser Artikel

  12. @Krishna

    Danke. Die Grafik zu den ungeplanten Stromausfällen, welche stetig ansteigen, hatte ich auch schon gefunden.

    https://gonium.net/images/20160105-bnetza/analysis/kummulierte_unterbrechungsanzahl.png

    Wenn die Versorger nicht genannt werden und unter den Hauptgrund nur „Sonstiges“, kann man aber keine genauen Aussagen treffen. Ich denke das ist von der Bundesnetzagentur/ Politik auch so gewollt.

    Ein ist aber klar, je mehr Kraftwerke, desto höher die Ausfallwahrscheinlichkeit für eines, desto anfälliger das Stromnetz und desto mehr muss man gegensteuern und mit Wind und Sonne geht das nicht.

  13. @KG #10/11 Der Mann scheint motiviert, die Energiewende unschuldig zu sprechen. Deshalb eher mit Vorsicht genießen.

  14. Auffällig zu sein scheint, dass Bei Sturm das Stromnetz oft ausfällt.

    https://stromausfall.org/daten-und-statistik/

    Und teils im Sommer. (Sommer 2013).

    https://gonium.net/blog/2016/01/05/liebe-bundesnetzagentur/

  15. @anorak2 #13
    Das ist aus dem Text ja mehr als offensichtlich :-=
    Aber es werden einige andere, weitere Daten geliefert, die BNA scheint sich generell recht bedeckt zu halten.
    Woraus man schließen könnte, dass das mit der Netzsicherheit doch nicht so dolle ist, sonst könnte man ja mit Erfolgsdaten glänzen 😀

  16. @MK #14

    Die Korrelation zu Stürmen ist interessant, aber Vorsicht vor Rückschlüssen auf die Ursachen. Sie beweist nicht, dass die Energiewende ursächlich sein muss. Stürme könnten natürlich einerseits über die Windräder zu extremen Leistungsspitzen und damit Instabilität geführt haben, aber sie können auch ohne Energiewende Stromausfälle verursachen: Umgestürzte Bäume fallen auf Leitungen, oder Blitzeinschläge in Leitungen oder Trafo-Stationen.

  17. @anorak2 #16
    Siehe #4, in der Statistik werden ja auch umgefahrene Ampeln, Brände, was auch immer geführt, wenn sie zu Stromausfällen führen.

  18. Eine Folge, die bei einem längeren Stromausfall gerne vergessen wird, dass auch Abwassersysteme, vor allem im Flachland, Rheinebene, ausfallen, d.h. nach relativ kurzer Zeit sind die Leitungen verstopft. Bei längerem Ausfall, sind sie so verstopft, dass sie bergmännisch freigearbeitet werden müssen. Das kann Wochen dauern. Man lese die Bundesdrucksache 17/5672. Ein längerer Blackout kostet mehr Menschenleben, als ein größter anzunehmender Störfall in einem Kernkraftwerk.

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