Bundespräsident Steinmeier begrüßt und lobt „Fridays for Future“-Schülerstreiks

9. März 2019 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen Besuch am Freitag in Neumünster genutzt, um mit „Fridays for Future“-Demonstranten zu sprechen. Seine Reaktion fiel ausgesprochen positiv aus. Viele der Erwachsenen hätten noch nicht gemerkt, „dass es fünf vor Zwölf ist“, sagte er den Schüler. „Deshalb ist es so wichtig, dass ihr euch zu diesem Thema meldet und immer darauf aufmerksam macht, dass wir was tun. Wir brauchen junge Menschen wie euch, die sich einmischen.“

Video eingebettet aus youtube.

Steinmeier bedanke sich bei den Schülern und motivierte sie das weiter zu tun, auch im Schulunterricht und außerhalb der Schulzeit. Die Schüler lehnten dankend ab, da sie jetzt Taten sehen wollen.

Unterdessen wurde Greta Thunberg in Schweden zur „Frau des Jahres“ gekürt.

P.S.: Schaut man sich an, wer hinter den „Klimaaktivisten“ bei den Schülern steckt, so finden sich auch hier Schüler in der ersten Reihe, die den Kapitalismus abschaffen wollen und einen Systemwandel herbeiführen wollen.

SteinmeierLinn

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11 Kommentare
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  1. Opportunismus -- die moderne Pest befällt unsere „Eliten“ -- überall sich einschleimen, nur den Augenblick geniessen, nie über die Konsequenzen nachdenken.
    Was soll man von diesem Präsidenten erwarten, der dem menschenverachtenden Regime im Iran zum 40 Jahrestag gratuliert!
    Etwas zum Fremdschämen!

  2. „Viele der Erwachsenen hätten noch nicht gemerkt, „dass es fünf vor Zwölf ist“, sagte er den Schüler.“

    Das ist falsch. Es soll doch die Zeit-Umstellung abgeschafft werden. Die Frage ist nur, was mehr hilft: Sommerzeit oder Winterzeit. Man kann das Happening „FridaysForFuture“ nur noch mit Humor ertragen.

  3. Wäre doch mal eine Idee, wenn jetzt alle Harzer, die am Freitag einen Termin beim jobcenter haben nicht kommen würden. Unter der Begründung, wir mussten zum Klimastreik. Mal sehen, ob dann auch keine Sanktionen folgen?

    Oder selbes bei Angestellten im öffentlichen Dienst.

    Her Steinmeier hat ja eine Art Freibrief für die Schüler ausgestellt. Dann kann man das ja ausweiten.

  4. Frank „Brownie Points“ Steinmeier.

    Schon als Außenminister eher auf Diplomatie mit kurzer Halbwertszeit spezialisiert. Am besten immer noch die Nummer in der Ukraine, wo er mit einem Präsidenten auf der Flucht verhandelt hat. Oder als er den schwarzen Peter für den toten Ingenieur bei den Strapazen (wohl nicht fit genug gewesen?) im Ferienlager der Taliban suchte, und nicht in den Einschusslöchern.

    Fazit: wenn der Frank auf eurer Seite ist, dann ist bald Schluss mit Fridays for Future, liebe Kinderlein.

  5. Mit schulschwänzendem Nachwuchs ist Deutschland auf dem absteigenden Ast, politisch verordnet!
    Klimahysterie hat keine ernstzunehmende wissenschaftliche Grundlage:
    https://www.intechopen.com/books/forage-groups/domestic-livestock-and-its-alleged-role-in-climate-change

  6. # 1-4 ACK:-)
    #5 @A.G.: viel Arbeit in dem paper; einiges bekannt (Gewichtung von Parametern in den IPCC-Simulationen, „model validation has pitiably failed“, etc.) u.a. mit interessanten neuen Aspekten des „livestock“ -- oder auch nicht so neu im Hinblick auf die uralten Bauernregeln. Will mir die Referenzen noch in Ruhe ansehn…
    Was man so alles modellieren kann, hat Schellnhuber mit Co-Autoren mit dem Ausfall der nächsten Eiszeit in 50.000 Jahren aufgezeigt; published in nature

  7. Die grünen und roten Intelligenzbestien müssen ihre Verzichtsappelle und 5-vor-12 Rhetorik immer aus dem Flugzeug twittern

  8. Langstrecken-Luisa: „Wir können den Klimawandel bremsen, wenn wir diese 3 Dinge erfüllen“

    Aus der Rubrik „es reicht nicht nur, keine Gedanken zu haben … man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken“.

    Ich bin mir bewusst, dass mein persönlicher CO2-Fußabdruck nicht vorbildlich ist. Wie die meisten Menschen, die diesen Text lesen werden, bin auch ich schon mehrfach geflogen und habe in der Kindheit Fleisch gegessen. Happened. Let‘s move on.

    Was für eine rotzfreche Unperson.

  9. Ich habe herauszufinden versucht, wieviele Teilnehmer es am Freitag, 08.03. in Berlin gab. Leider hab ich bis jetzt nix genaues gefunden. Es wird von ein paar Hundert gesprochen. Doch sieht man sich die Bilder an und zählt mal die Köpfe nach, dann sind es höchstens 200.
    Am 08.03. hätte es ja die größte Massendemo von Schülern in Berlin geben müssen, die hatten ja alle offiziell schulfrei.
    Doch war die Klimarettung am schulfreien Tag dann doch nicht so wichtig. An Schultagen sind es 500-600 Schüler.

  10. @Herrmann

    Tja, die #LangstreckenLuisa ist jetzt Gretas persönliche Adjutantin. Sie war mit Greta in Brüssel und Hamburg und auch bei der Spiegel-TV-Reportage in dieser Woche an ihrer Seite.

    Greta ist der „Kopf“ und Luisa das „Gesicht“ von Fridays for Future.

    Bei Speigel-TV haben sie Gerta gefragt, ob sie je fliegen würde und sie antwortete nach einigen Nachdenken NEIN!

    Hat #LangstreckenLuisa und andere Vielflieger aber stets an ihrer Seite.

    Greta wurde auch gefragt, was sie denn verändern will und antwortete nach einigen Überlegen ALLES!

    Das wurde dann in der heute-Show im ZDF hochgelobt, wie Fridays for Future insgesamt.

    @Conny S.

    So ist das, in der Ferienzeit wird halt nicht mehr gestreikt. Macht dann ja auch irgendwann keinen Spaß mehr. Climate-Pokemon-Go hat auch seine Verfallszeit. Ist irgendwann nicht mehr IN.

    Vermutlich wird in einem halben Jahr nur noch ein harten Kern aus Linksaktivisten übrig sein und die mitlaufenden Massen können nicht mehr mobilisiert werden. Vor allen in den Sommerferien.

  11. Die Grünen haben immer so süße Spitznamen

    Der Ökologismus ist ein soziales Gruppenbekenntnis so wie man im Ostblock an den 5-Jahres-Plan geglaubt hat und bei den Zeugen Jehovas an das vorhergesagte Ende der Welt verkündet hat. Das trennt die guten Gläubigen vom reaktionären Rest der Gesellschaft. Für jeden erkennbar falsch, aber wer’s öffentlich äußert, der gehört halt zum Club. Waldsterben, Ozonlochkatastrophe, Klimaapokalypse.

    Daher reisen die Bonzen auch mit den Flugzeug und Helikopter, nicht aber mit der Bahn. Wieso sollten die auf Luxus verzichten, bloß wegen so einem blöden Narrativ? Allein die Asperger-Greta tut mir leid, weil ihr der innere Abstand wohl zu fehlen scheint.

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