Bürgerdialog…..Expertenblog…..Smart Grid

18. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Nachhaltigkeit

Um den neuesten Expertenblog unabhängig von der Moderation des Bildungsministeriums ausdiskutieren zu können, stelle ich hier mal Zitatweise den Artikel des Herrn Dr. Jens Kube ein.

Ich werde mich bemühen die Genehmigung zu erlangen den kompletten Text kopieren zu dürfen, aber bis dahin sollten unsere werten Leser sich erstmal das Original auf der Seite des Bildungsministeriums zu begutachten.

 

Wo liegen das Potenzial und eventuelle Herausforderungen im Bereich Intelligente Stromnetze?

Dr. Jens Kube

Mit dem Begriff „intelligente Stromnetze“ (Smart Grids) wird ein komplexes Zusammenspiel im Bereich der Verteilung und Nutzung elektrischer Energie bezeichnet. Grundsätzlich sind die intelligenten Netze ein moderner Ansatz, Verbrauch und Produktion elektrischer Energie in Einklang zu bringen.

Wieso müssen Produktion und Verbrauch überhaupt in Einklang gebracht, ja sogar synchronisiert werden? Der Grund liegt darin, dass elektrische Energie zwar eine sehr hochwertige Energieform ist, was ihren Einsatz betrifft. Man kann mit Strom heizen, Dinge bewegen oder Suchanfragen im Internet durchführen. Leider kauft man sich diese vielen Vorteile jedoch mit dem Nachteil ein, dass elektrische Energie nur sehr schwer speicherbar ist. Batterien enthalten sehr kleine Mengen chemische Energie, die in elektrische Energie umgewandelt werden kann: 1500 mAh eines modernen AA-Akkus entsprechen in etwa 0,002 kWh, in einer Auto-Starterbatterie sind etwa 0,1 kWh. Auch im großtechnischen Maßstab gibt es keine direkte Speichermöglichkeit für große Mengen Strom. Hier ein Überblick über verschiedene Speichermethoden, mit denen elektrische Energie quasi-gespeichert werden kann:
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Wie groß ist das Einsparpotenzial durch intelligente Netze? Nun, vermutlich ist es nahe Null, solange kein nicht wegregelbarer Überbedarf an elektrischer Energie besteht. Aber das ist ja auch nicht das Ziel intelligenter Netze! Intelligente Netze haben einzig die Aufgabe, auch auf Nutzerseite eine Anpassung von Bedarf und Angebot im Strommarkt herzustellen. Und das ist notwendig, wenn wir beim Umstieg auf erneuerbare Energien eben nicht mehr 100% Kontrolle auf die Angebotsseite im Stromnetz haben.

Zitat Ende

Nachtrag:

Nachdem die Moderatoren endlich geantwortet haben, muss ich den geneigten Lesern leider mitteilen, das ich die Genehmigung nicht von Herrn Doktor Kube bekommen habe den Text vollständig kopieren zu dürfen.

Hallo Herr Eng,

nach Rücksprache mit Herrn Kube können Sie auf Ihrem Blog seinen Beitrag zitieren und verlinken, dem Kopieren des gesamten Texts stimmt er jedoch nicht zu.

Viele Grüße
Ihre Moderation

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Eng
 

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124 Kommentare
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  1. Ich werde mich bemühen die Genehmigung zu erlangen den kompletten Text kopieren zu dürfen

    Super -- aber das würde mich sehr wundern, wenn es gelänge.

    An dieser Stelle noch mal als Wiederholung, was ich schon gestern eingestellt hatte. Mein erster Kommentar zu Herrn Kube, gestern gegen 22:15 abgeschickt und bis jetzt (10:00) nicht freigeschaltet:

    Hallo Herr Kube,

    vielen Dank für diesen Text. Sie haben ganz wunderbar und leicht verständlich den vielleicht wichtigsten Punkt der Energiewende herausgearbeitet. Den die meisten Menschen bislang noch nicht verstanden haben.

    Der Unstieg auf NIEs (Neue, Ineffiziente Energien) bedeutet, daß sich der Bedarf dem Angebot anzupassen hat. Zahlt man jetzt seine Stromrechnung auch für das Versprechen, jederzeit soviel Strom dem Netz entnehmen zu können, wie man möchte, wird man in Zukunft noch mehr dafür bezahlen müssen, daß man sein Leben wieder nach dem Wetter, nach Wind und Sonne ausrichten muß.

    Ganz abgesehen davon, daß wir die Abhängigkeit unserer Versorgung vom Wetter durch die Industrielle Revolution eigentlich schon überwunden hatten, ist dies das typische Kennzeichen einer Mängelwirtschaft. Nachfragesteuerung ist ein zutiefst planwirtschaftliches Instrument. Und sie beinhaltet immer eine Form der Kontrolle, der Überwachung, denn sonst ist sie nicht durchsetzbar.

    Dies ist auch der Grund, warum die Energiewende hier im Bürgerdialog weit überwiegend abgelehnt wird. Und letztendlich wird die Energiewende, sobald ausreichend vielen Menschen dies klar geworden ist, auch genau aus diesem Grund scheitern.

    Tatsächlich brauchen wir immer mehr Strom mit immer größerer Verläßlichkeit zu immer geringeren Kosten, Die Energiewende kann das nicht leisten, vielen Dank für die Bestätigung.

    Gruß, Heller

    Ich halte den Text von Herrn Kube tatsächlich für außergewöhnlich nützlich. Man sollte ihn so weit verbreiten, wie nur möglich, denn er erweist der “Energiewende” einen Bärendienst.

  2. @Heller

    Ist mir auch schon aufgefallen bei den letzten Expertenblogs……….sehr wenig Kommentare und ewige „Bearbeitungszeit“ um diese frei zu schalten.

    Egal ob wir die Genehmigung bekommen oder nicht, (ist ja immerhin ein Bürgerdialog) werden wir eben hier frei von der Leber weg den Text analysieren und kritisieren.

    Eine Frage die mich schon seit Anfang an quält, wie vereinbart sich das Smart Grid mit den liberalisierten Strommarkt?
    In unseren Kreisen wird gemutmaßt, das dieses System nur mit einen integrierten Händler des Netzbetreibers funktionieren kann, soll das etwa die „Transformation“ bedeuten?

    MfG
    Heinz Eng

  3. Hier mein Kommentar von heute morgen

    Ohne das Smart Grid ist die Energiewende nicht zu schaffen. Die Menschen werden sich daran gewöhnen müssen.
    Ohne den Ausbau der Netze ist die Energiewende nicht zu schaffen. Dazu werden die Menschen vor Ort im Dialog mitgenommen. Notfalls werden ihre Rechte eingeschränkt. Das dient der Beschleunigung des Verfahrens.
    Selbstverständlich sind neue Speichermöglichkeiten erforderlich, um die Energiewende zu schaffen. Was im Inland nicht möglich ist, wird im benachbarten Ausland und in Norwegen realisiert.
    Und zweifellos muß der Stromverbrauch künftig deutlich sinken, weil nur so der notwendige Stromimport aus dem Ausland begrenzt werden kann.
    Sehr geehrter Herr Dr. Kube,
    mir erschließt sich nicht, warum überhaupt irgend jemand diese Energiewende verteidigt. Sie bringt für die Allgemeinheit in hohem Maße Belastungen, Kosten, gesundheitliche Risiken, Verlust an Lebensqualität.
    Auch das Smart Grid ist ein Versuch, Probleme zu lösen, die es ohne die schwankende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom gar nicht gäbe.
    Da gibt es nichts zu beschönigen oder zu verteidigen. Und niemand sollte diese Energiewende als Fortschritt verkaufen.
    Es kann nur eine Konsequenz geben: Den sofortigen Ausbaustopp für Solarstromanlagen und Windturbinen. Nach einer Phase der Besinnung wird die zügige Abschaffung des EEG der nächste Schritt sein. Der Rückbau der vorhandenen Anlagen folgt von ganz alleine. Auf das Smart Grid kann sofort verzichtet werden.
    Das ganze Land wird aufatmen.
    Beste Grüße.

  4. #2
    Tja, Liberalisierung… Der erfreulich freizügige Text von Kube macht ja deutlich, daß die Sache mit Freiheiten seitens der Nutzer nicht wirklich funktionieren kann:

    Die meisten Elektrofahrzeuge werden nachts unbenutzt an ihren Ladesäulen stehen. Im einfachsten Fall würde man sie mit Nachtstrom laden, später -- im echten intelligenten Netz -- würden sie bei Stromüberangebot intensiv geladen werden und könnten sogar bei Strommangel aus ihren Batterien (die dann wahrscheinlich auch effizienter arbeiten werden also heute) das Netz mit zusätzlicher Energie unterstützen. Damit dies funktioniert, muss der Fahrzeugnutzer natürlich dem Netz auch den Bedarf vormelden. Es ist ja schließlich nicht sinnvoll, die Batterie des eigenen Fahrzeugs leerzuverkaufen, wenn man eine Stunde danach eine längere Fahrt plant.

    Heißt also: haben die Elektroautobenutzer alle brav angemeldet, daß sie am Morgen in die Arbeit (oder die Kinder in den Kindergarten) fahren wollen, dann ist -- hoppla! Weil die Waschmaschinen über Nacht ohne Sonnenschein die anderen Speicher leergesaugt haben -- kein Strom mehr da um zum Frühstück Kaffee zu kochen.

    Die ganze Milchmädchenrechnerei mit Überschuß rein in den Speicher, Bedarf raus aus dem Speicher basiert auf der Verwechslung des Mittelwerts einer schwankenden Funktion mit einer konstanten Funktion. So nach dem Motto: ist die Bude zwei Drittel der Zeit auf Gefriertemperatur, die restliche Zeit auf 70°, dann ist sie folglich immer angenehm warm.

  5. Interessant ist die Aussage über das Einsparpotenzial der intelligenten Netze:
    „Nun, vermutlich ist es nahe Null, solange … wegregelbarer Überbedarf an elektrischer Energie besteht.“
    („kein nicht“ habe ich mal weggelassen, denn eine Verneinung der Verneinung ist eine Bejahung – diese Worte sind völlig überflüssig.)
    Wenn man den Überbedarf mit Hilfe der intelligenten Netze also wegregelt, dann existiert ein beachtliches Einsparpotential! Man kann also mit Hilfe dieser intelligenten Netze denjenigen Verbrauchern toll den Saft abdrehen, die zu viel Strom verbrauchen!
    Herr Kube versichert uns: „Aber das ist ja auch nicht das Ziel intelligenter Netze! Intelligente Netze haben einzig die Aufgabe, auch auf Nutzerseite eine Anpassung von Bedarf und Angebot im Strommarkt herzustellen.“, was natürlich nicht heißt, dass man nicht trotzdem den Strom abschaltet, wenn der Verbraucher seinen Bedarf nicht freiwillig anpasst.

    Da sieht ein normaler Arbeitstag dann wohl so aus:
    Nachts um 2 klingelt der intelligente Smartwecker. Wir springen aus dem Bett, waschen Wäsche, saugen Staub, wickeln unser Eingefrorenes aus der Zeitung und packen es ins Tiefkühlfach … und machen uns eine Thermoskanne voll Kaffee. Unsere Autobatterien laden zum Glück schon automatisch. Um 5 geht’s wieder ins Bett – nachdem wir das Eingefrorene wieder eingewickelt haben. Um halb 7 klingelt der richtige Wecker – da brauchen wir dann den Kaffee. Leider kommen wir zu spät zur Arbeit, denn unsere Autobatterien wurden zwischen 5 und 7 Uhr automatisch so weit leergenuckelt, dass wir die letzten 3 km laufen mussten. Mittags um 12 kommt die Sonne raus und der Wind frischt auf. Unser Smarthandy klingelt und wir flitzen schnell nach Hause (und ignorieren, dass unser Arbeitgeber richtig smart sauer ist, denn grade jetzt könnte er ja mal was produzieren). Wir machen alle Lampen im Haus an, den Fön und alle Herdplatten … – der Strom muss weg, sonst meldet das der Stromzähler! (Schließlich kamen wir wegen der Rush Hour zu spät.) Wir nutzen das und machen schon mal das Abendbrot (in die Thermoskanne kommt nun Beruhigungstee). Nach der Arbeit (21 Uhr – wir mussten ja nacharbeiten) gibt es schnell ein gemütliches lauwarmes Essen bei Kerzenschein – quatsch, ich habe den Feinstaub vergessen – beim Funzeln einer 3W-Energiesparlampe natürlich und wir fallen sofort ins Bett, denn irgendwann in der Nacht klingelt ja wieder der Smartwecker!
    Ist natürlich alles Unsinn – wer hat dann noch Arbeit?

  6. Wie groß ist das Einsparpotenzial durch intelligente Netze? Nun, vermutlich ist es nahe Null, solange kein nicht wegregelbarer Überbedarf an elektrischer Energie besteht.

    Da steckt der eigentliche Haken, den man dann mit 40 Millionen Haushalten, eine wahnsinnige Infrastruktur und gewaltigen logistischen Aufwand zu lösen versucht.
    Solange wir krampfhaft versuchen die 30 % private Stromverbraucher an gewaltige Überkapazitäten anzupassen, solange wird dat Dingens auch in die Hose gehen.

    Der AGFW zum Beispiel hat da eine ganz andere Idee…..warum unbedingt den Strom speichern……wandeln wir doch die überzähligen Zufallsströmlinge doch lieber in Wärme um.
    In Deutschland gibt es viel Städte mit Fernwärmeversorgung……die meist noch mit konventionellen oder Bio-Masse-Kessel ausgestattet sind. In diesen Heizkreisen kann man doch Elektropatronen vorsehen und ab einen bestimmten Strompreis diese als gesteuerte Lasten zuschalten…………immer noch billiger als den Export des Windstromes ins Ausland bezahlen zu müssen (negative Preise).
    Ähnliches wäre auch mit Spitzenspeicheröfen (ehemals Nachtspeicheröfen) zu bewerkstelligen…….die Technik beim Kunden steht bereits, müsste dann nur etwas anders gesteuert werden.

    Am Ende sparen wir Brennstoff ein…….und für Klimafanatiker…..sogar CO2.

    Onkel Heinz……Konstruktiv bis zur Selbstaufgabe

  7. Bis jetzt ist Peter Hellers Kommentar noch nicht frei geschaltet, auch bei den anderen Themen geht das momentan etwas schleppend. Könnte durchaus sein, dass die Moderatoren gerade ordentlich zu tun haben.

    Der Text von Kube ist wirklich gut, ich denke der wird die Runde machen. Die Website habe ich mir auf jeden Fall schon mal abgespeichert.

    Aber noch was anderes, ich hatte am 11. August, gegen 8:11 Uhr, eine Email an die Ministerin Schavan geschickt:

    … Dieser Bürgerdialog hat aber ein grundsätzliches Manko, er grenzt die Personen aus, die der Energiewende der Bundesregierung generell ablehnend gegenüber stehen. Da sind zum einen die Befürworter der Kernkraft und zum anderen diejenigen die den Ausbau der „Erneuerbaren Energien“ ablehnend gegenüber stehen. Es werden nur Zielkonflikte genannt über die diskutiert werden soll, doch diese Zielkonflikte existieren eben nur für einen Teil der Bevölkerung.
    [..]
    Des weiteren ist nicht klar erkennbar, welche Personen an dem abschließenden Bürgergipfel teilnehmen werden. Wer, wen nominiert ist nicht richtig klar. Auch eine entsprechende Frage meinerseits im Onlineportal ist nicht befriedigend beantwortet worden. …

    Bislang habe ich natürlich noch keine Antwort bekommen.

  8. Der eigentliche Witz am Smart Grid ist aber, es steht dem Effiziensgedanken entgegen.
    Die IT-Infrastruktur braucht ständig Strom, die berühmten Waschmaschinen und Geschirrspüler im eigenen Heim benötigen Stand-By um auf das Einschaltsignal zu warten…………das herunterkühlen eines Kühlhauses auf minus 40 °C (statt -20°C) benötigt einen erhöhten Energieaufwand (Temperaturdifferenz)…….Smart Grid bedingt einen erhöhten Wartungsaufwand und kilometerfressende Monteure…………im Endeffekt kontraproduktiv.

    Ach, ick find da noch einiges zum rummäkeln.

    H.E.

  9. Steffen Hentrich hat Kubes Beitrag auch schon kommetiert: Kontrollverlust dank Energiewende

  10. Ach übrigens, auf Heise.de gibt es einen recht guten Artikel zum Thema „SmartGrid“.
    http://www.heise.de/tp/artikel/35/35294/1.html

    Beachtrenswert sind insbesondere einige intelligenten Kommentare…..anscheinend ein paar Insider die noch mehr wissen als ick.

    H.E.

  11. Netze……..wie ick auch schon verraus gesagt habe, lassen sich die Netzbetreiber in der Hand von Investoren natürlich auch nix gefallen.

    Energiekonzern verklagt Niedersachsen

    Tennet will maximal 20 Kilometer Erdkabel verlegen und pocht auf entsprechenden Plan. Mehr sei unverhältnismäßig teuer. Zudem solle das Land die Verantwortung für das Risiko übernehmen.

    Die hohen Kosten wie das erhöhte Betriebsrisiko vertrügen sich nicht mit den Aufgaben und Pflichten eines Übertragungsnetzbetreibers, wie sie im Energiewirtschaftsgesetz niedergelegt seien. „Wir würden uns freuen, wenn es im Laufe des Verfahrens zu einer Einigung käme, um Rechtssicherheit zu haben“, sagt Meyer.

    Tja, nun muss der Staat endlich mal Farbe bekennen, Anreizregulierung um Netzkosten zu sparen oder überteuerter Netzausbau……bin gespannt was da raus kommt.

    H.E.

  12. #10
    In diesem Artikel steht beispielsweise

    Das Problem ist, dass zwar Millionen Kunden ihre Waschmaschine zu einem bestimmten Zeitpunkt einschalten können -- dass aber kein Generator in der Welt ebenso auf Knopfdruck fähig ist, seine volle Leistung zu liefern.

    Diese Oszillationen könnte man verhindern, wenn die Informationen asymmetrisch verteilt sind. Konkret hieße das zum Beispiel, dass die Preisschwankungen nicht sofort an den Kunden weitergegeben werden. Statt Fünf-Minuten-Intervalle empfehlen die Forscher einen Stunden-Rhythmus. Die Stromversorger hätten dann genug Zeit, ihre Kapazitäten auf die erwartbar höhere Nachfrage einzustellen.

    Hier sieht man wieder, was sich immer wieder bewahrheitet, was aber viele nicht wahrhaben wollen: daß die freie Marktwirtschaft besser funktioniert als jeder Plan es je könnte. Der Zufall führt zur Mittelung und Verwischung von Extremen, wenn jeder frei ist zu tun, was er gerade will, während ein Plan das nur behelfs- und zwangsweise kann; frei nach Karl Valentin: am Montag dürfen alle Autos fahren, am Dienstag alle Fahrräder, am Mittwoch die Lastwagen usw.

    Ein „intelligentes Netz“, das die Verbraucher allesamt einschaltet, wenn gerade Überversorgung besteht, bringt die zufällgen Schwankungen der Erzeugung verstärkt in die Bedarfsschwankungen ein. Daß diese Rückkopplung mit negativem Vorzeichen geschieht (mehr Verbrauch bei Überproduktion), sieht auf den ersten Blick intelligent und beruhigend aus, aber jeder, der schon einmal etwas von Regelkreisen gehört hat, weiß, daß übersteuerte negative Rückkopplung statt zu Dämpfung zu sich aufschaukelnden Schwingungen führt. Ohne starke Dämpfung (durch wirklich leistungsfähige und schnell reagierende Speicher, die aber nur in den Sternen stehen) wird das Ergebnis also eher eine noch größere Volatilität sein, die das Netz nicht aushalten wird.

  13. @Flumi

    Ick seh da noch ganz andere Problem auf uns zukommen.
    Durch weitgehenden Wegfall der Großkraftwerke fallen natürlich auch die massereichen Turbinen/Generatoren weg…die allein durch enorme Masseträgheit so manch einen Spannungseinbruch im ms-Bereich kompensiert haben.
    Weiterhin kommt das Problem der Blindleistungskompensation dazu, das unsere Bundesnetzagentur schon auf die Idee gebracht hat, die Generatoren der abgeschalteten KKW im Süden der Republik im Motorbetrieb laufen zu lassen, um Blindleistungen zu kompensieren.

    Nächstes Problem, die Stromqualität wird sinken, Frequenzstabilität, Oberwellen, Flicker……..wird in den Haushalten so manch billiges Haushaltsgerät zerschießen…..und Hausbesitzer zwingen ihre Hausanlage teuer aufrüsten zu lassen (3 Stufigen Überspannungsschutz u.ä.).

    Ich persönlich habe schon lange eine USV vor meiner teuren Computeranlage………der Rest der Leute da draussen denkt ja immer noch, sie könnten irgendjemand verklagen wenn Daten verlustig gehen oder das Gerät abfackelt.

    Gewerbetreibende ohne Backup ihrer Kundendaten, ohne Schutz der Computer………..gibt es zu Hauf da draussen in der realen Welt.

    MfG
    H.E.

  14. @Heinz Eng #13
    Ach ja richtig, die Phasenverschiebung… BLK…
    Aber glücklicherweise ist im erneuerbaren Märchenland ja nicht nur „Energie gleich Energie“, sondern auch Strom gleich Strom. Darüber, warum der mit erotischen 50Hz aus der Dose wummert, macht sich der Umdenker natürlich keinen Kopf. Wenn’s gerade ins Argument paßt (bei den notorischen Autobatterien oder den supraleitenden Buddelkabeln z.B.) ist es sogar Gleichstrom…

  15. Intelligente Stromnetze – verblödete Menschen. Eine ideale Kombination.

    „Smart Grid” – ein weiterer Schritt in die totale Kontrolle und Rundum-Überwachung der Menschen. Den Großen Transformierern dürfte klar sein, dass sich die Annahme solcher Maßnahmen ausschließlich mit der 100%-igen Umerziehung der gesamten Bevölkerung zu braven Klima-Musterbürgern und des völligen Verzichts auf ihre bisherigen Rechte, Freiheiten und Lebensgewohnheiten erreichen lässt. (Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zeigten bereits Anregungen zu alternativer Lebensführung: Vom Aussteigen und Ankommen).

    Offenbar sehr zum Ärger der Großen Transformierer funktioniert dieses Vorgehen jedoch nicht in der geplanten Weise und Geschwindigkeit, das hat man nun im Rahmen dieses „Bürgerdialoges” wohl oder übel zur Kenntnis nehmen müssen. Die Zahl der „Nörgler”, „Leugner” und „Besserwisser”, die sich weder erziehen noch die neuen Wohltaten widerspruchslos überstülpen lassen, nimmt trotz des Expertenaufgebotes nicht ab. Nichtsdestotrotz wird kein Zentimeter von der neuen Marschrichtung „Bürgerbeteiligung” abgewichen (unter Erich Honecker hieß das: „Arbeite mit, plane mit, regiere mit!”). Herr Leggewie vom WBGU nennt das ein „demokratisches Tauschgeschäft – Partizipation gegen Selbstbeschränkung”.

    Auch die schönste Energiewende hat Nachteile

    Gesellschaftsvertrag – das ist Leggewies Stichwort. Er plädiert für die Erfindung eines neuen „demokratischen Tauschgeschäfts: Partizipation gegen Selbstbeschränkung“. Damit der Umbau des Energiesystems gelinge, solle die Politik die Bürger viel umfassender und früher als heute in die Planung einbeziehen. Als Gegenleistung für diesen Zuwachs an Mitwirkung, müssten die Menschen aber auch „eine Selbstbeschränkung ihrer Aufschiebe- und Verweigerungsmöglichkeiten“ akzeptieren, so Leggewie.

    Das Volk darf also weiterhin sein gefühltes Mitspracherecht behalten – z.B. darf es mitreden über zukünftige Einschaltzeiten von Waschmaschinen – dann kommt es nicht auf dumme Gedanken (z.B. plündern, Häuser und Autos in Brand stecken und ähnliche Freizeitaktivitäten). Dafür muss aber dann auch mal Schluss sein mit solchen Flausen wie „immer-Strom-zur-Verfügung-haben”, das sollte der Pöbel nun endlich mal begreifen.

    Darum ist man wohl auch sehr bemüht, das „Expertenforum” auf einem mehr als volkstümlichen Niveau zu halten. Naive, einfach strukturierte Menschen lassen sich eben leichter von klugen, wissenschaftlich klingenden Plattitüden und den wissenschaftlichen Graden ihrer Verfasser beeindrucken. Welcher Otto Normalbürger kennt sich schon so genau mit Speichern und Netzen aus um da mitreden zu können. Da plappert man dann doch lieber das nach, was man täglich in den Medien sieht und hört, im Glauben, aktiv an der „Energiewende” zur Rettung des Planeten beteiligt zu sein.

    Inzwischen gewinnen die Steigbügelhalter der „Großen Transformation” genügend Zeit, um ungestört und planmäßig weiter an der Demontage demokratischer Grundrechte zu arbeiten. Das Blockparteiensystem der DDR 1.0 hat Deutschland längst übernommen, also fallen „Wahlalternativen” bereits komplett weg. Als nächster Schritt wird nun eine nicht mehr wählbare (bzw. abwählbare) Elite mit uneingeschränkten Machtbefugnissen ausgestattet, die den Dekarbonisierungs- und Energiewandel-Irrsinn dann auf direktem Wege erzwingen wird.

    Dieser Weg führt konsequent in den Faschismus.

  16. Bin ja mal gespannt, ob die Kommentare im Expertenblock „Smart Grids“ heute noch frei geschaltet werden.

  17. So, jetzt habe ich auch mal einen Kommentar zum neuesten Blog von Herrn Kube hinterlassen.

    Sehr geehrter Herr Kube,

    vielen Dank für diese offene Darlegung dessen, was im Zuge der Energiewende auf den Verbraucher zukommt. Das Szenario welches Sie beschreiben ist schließlich nur die Konsequenz daraus, dass in Zukunft der Strom nicht wie heute nach Bedarf, sondern nach den Launen der Natur produziert werden soll.

    Allerdings beurteile ich die Lenkungswirkung der so genannten Smart Grids nicht ganz so optimistisch wie Sie das tun. Die Möglichkeiten den Stromverbrauch zeitlich so flexibel wie erforderlich zu gestalten, sehe ich nicht. Betrachte man etwa den den typischen Haushaltsstromverbrauch einer durchschnittlichen Familie dann fällt einem schnell auf, dass viele Punkte zeitlich nicht oder nur unter sehr großer persönlicher Einschränkung an einen schwankenden Bedarf anzupassen sind.

    Licht etwa benötigt man dann, wenn es draußen dunkel ist, man aber (noch) nicht schläft. In aller Regel also abends. Ähnliches gilt für das Kochen. Da möchte man auch nicht darauf warten, dass vielleicht nachts um 1 Uhr irgendwo Wind weht.

    Etwas variabler zu gestalten sind wohl nur die oft genannte Waschmaschine und der Trockner. Wobei man, wenn es auch über Nacht keinen Strom zu verbrauchen gibt, morgens immer noch keine saubere Wäsche hat. Oder die Wäsche aus dem Trockner noch einmal waschen muss, weil sie inzwischen ein wenig riecht…

    Mit freundlichen Grüßen,
    Rudolf Kipp

  18. …..und wenn der Strom dann mal längere Zeit ausfällt, gibt’s trotzdem 1000 Möglichkeiten für eine aktive Bürgerbeteiligung zur Rettung des Weltklimas, z.B. diese:

    Wie organisiere ich einen Carrotmob?

    Wenn Du einen Carrotmob in Deiner Stadt planst, setz Dich mit uns in Verbindung: steffi.saueracker(at)klima-sucht-schutz.de – wir geben unsere Erfahrungen gerne weiter und helfen bei der Organisation. Der Chef bist aber Du und Deine Gruppe. Wir stellen Euch – natürlich kostenfrei – auch gerne einen erfahrenen Energieberater aus unserem nationalen Netzwerk zur Verfügung. Dieser kann vor und nach dem Mob gemeinsam mit dem Geschäftsinhaber planen, welche konkreten Maßnahmen im jeweiligen Laden am meisten für den Klimaschutz bringen.

    Also immer schön Möhrchen essen……. „Karnickel aller Länder, vermehrt euch!”

  19. @ Rudolf

    Allerdings beurteile ich die Lenkungswirkung der so genannten Smart Grids nicht ganz so optimistisch

    Da dürftest Du Recht behalten, in Kalifornien ist man jedenfalls schon ganz schön ernüchtert:

    Die Berichte der kalifornischen Unternehmen stellen mögliche Vorteile der intelligenten Energietechnik den bislang tatsächlich erreichten Effekten gegenüber. Angesichts dieser Gegenüberstellung drängt sich der Eindurck auf, als habe hier jemand einen Porsche gekauft, den er bislang nur im ersten Gang fährt: Viele der möglichen Vorteile der schlauen Energietechnik werden aktuell nur äußerst unzureichend genutzt. Die schlaue Technik bleibt damit bislang weit hinter ihren Möglichkeiten zurück: Variable Tarifoptionen, für die die neue Technik die Voraussetzungen schafft, werden kaum genutzt, Lastverlagerungspotenziale nur im geringen Umfang mobilisiert und die Verteilung von Verbrauchsdaten über intelligente Home Area Networks kommt nicht recht voran.

    Auch die WiWo berichtet darüber.

    Dass die Fortschrittsfreude jedoch selbst in der technologieaffinen Bay Area – dem Gebiet rund ums Silicon Valley – kippen kann, erlebt gerade der kalifornische Stromversorger PG&E: Ganze Gemeinden in Kalifornien lehnen sich zurzeit gegen die Installation von modernen Stromablesegeräten durch den Stromversorger auf.

  20. So, die Kommentare sind freigeschaltet.

    18. August 2011 -- 2:48 — Gast
    Ist das nicht toll?
    Wir haben seit über 60 Jahren eine funktionierende und früher mal preiswerte Stromversorgung und sollen nun die Schwächen der überflüssigen und teuren Energiewende auch noch mit dem teuren gar nicht smarten grid ausgleichen.
    Wer soll das gut finden oder sogar mittragen, außer den Produzenten, die daran verdienen?
    Zu Kühlschränken und Kühlhäusern ist noch zu bemerken, daß der Wärmeverlust linear mit dem Temperaturunterschied ansteigt. Wenn Sie also auf -40 Grad kühlen haben Sie gegenüber -20 Grad anfangs 50% mehr Wärmeverlust bei + 20 Grad Umgebungstemperatur. Dazu kommt noch, daß der Kältekompressor für einen größeren Druckunterschied gebaut werden muß und damit zwangsläufig einen schlechteren Wirkungsgrad hat. Die Kälteanlage wird also teurer und verbraucht überproportional mehr Strom, um die gleiche Aufgabe zu erfüllen. Dieser Unsinn zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Ökoenergie und Klimathema. Dazu paßt auch die Energievernichtung in den Speichern und beim Verpressen von CO2.
    Ich kann nur daran appellieren, das knappe Geld in Deutschland für sinnvolle Dinge auszugeben und nicht für von Lobbyisten herbeigeredete Probleme zu verschwenden.

    Bleiben Sie bitte respektvoll!
    18. August 2011 -- 17:53 — Moderation_Basedow
    Lieber Gast,

    bleiben Sie bitte trotz des emotional besetzten Themas respektvoll gegenüber den Autoren und versuchen Sie im Sinne eines konstruktiven Dialogs ohne Unterstellungen (Stichwort „Lobbyisten“) Ihre Argumente vorzubringen.

    Vielen Dank und Grüße
    Moderation Basedow

    Das konnte ich mir daraufhin einfach nicht verkneifen:

    Das finde ich interessant, Frau Basedow, daß schon der Begriff „Lobbyist“ als Respektlosigkeit gelten soll.

    Warum? Lobbyist zu sein ist ein ganz normaler Beruf (ich bin übrigens keiner) und Lobbyisten führen eine in unserer Demokratie unverzichtbare und wertvolle Aufgabe durch. Man muß sich halt nur darüber klar sein, mit welchen Motiven. Und diese muß man dann auch klar benennen. Das heißt nicht, daß Lobbyisten nicht auch mal richtig liegen können bzw. sich für sinnvolle Dinge einsetzen.

    User „Gast“ hat völlig recht. Die Notwendigkeit, das Energiesystem umzubauen, besteht nicht wirklich. Sie wurde von Lobbyisten herbeigeredet. Von wem denn sonst? Das wird auch Herr Kube wissen, von dem ich allerdings nicht annehme, daß er ein Lobbyist ist. Das hat User „Gast“ aber auch nicht behauptet.

    Gruß, Heller

  21. Lol……..meine Anfrage und der Link wurden wegmoderiert…….auch gut, dann muss ich eben hier kein Blatt vor dem Mund nehmen.

    Bürgerdialog…………oder Bürgerverarsche……….das ist hier die Frage.

    H.E.

  22. Das ist mir jetzt aber peinlich:

    Aargh, ich sehe gerade, Sie sind Herr Basedow und nicht Frau Basedow. Das müssen Sie jetzt nicht freischalten, Sie dürfen aber gerne meinen Beitrag von vorhin korrigieren. Sorry, ich werde mich bessern.

    Gruß, Heller

  23. Heinz Eng 18. August 2011 11:37

    Tja, nun muss der Staat endlich mal Farbe bekennen, Anreizregulierung um Netzkosten zu sparen oder überteuerter Netzausbau……bin gespannt was da raus kommt.

    H.E.

    kann ich dir sagen 🙂

    beides 😉

    lg
    micha

  24. Komme gerade von der der Bürgerwerkstatt in Göttingen. Mir ist jetzt auch klar, warum die Protokolle dieser Veranstaltungen so gar nicht das Meinungsbild aus dem Netz widerspiegeln. Es waren so ca. 50 Teilnehmer und die sich artikuliert haben, waren Vertreter von irgendwelchen im Energiebereich angesiedelten Aktionsgruppen. Die Referenten waren auch alle pro Klimaschutz und pro Energiewende. Es gab Tafeln, wo man man seine Meinung zu den Fragen aus dem Bürgerdialog anpinnen konnte. Da war keine Meinung kontra Energiewende dabei. Die Kritik an der Veranstaltung war trotzdem heftig und hatte so den Tenor, das durch die Fragestellung eine Energiewende, die durch duch kleine Schritte im privaten und kommunalem Bereich, den grossen Fortschritt bringen soll, konterkariert werden würde. Dem stellten sich zwar einige Referenten, allerdings sehr vorsichtig, entgegen. Aber im Grunde war man sich einig.

  25. Finde gerade noch eine Email von der Moderation Bürgerdialog. Wahrscheinlich habe die sogar recht, aber sie können trotzdem froh sein, dass ich nicht mehr zu der Generation satt aber völlig frustiert von diesem Staat gehöre.
    Anbei die Email:

    Sehr geehrter Herr Straten,

    wir haben unten aufgeführten Kommentar im Expertenblog nicht freigeschaltet. Der Grund liegt in dem überwiegend ironischen Tonfall, der einem kosntruktiven Dialog nicht zuträglich ist. Zum Thema Ironie verweisen wir auch auf die Regeln, die für diesen Dialog gelten:
    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/content/welche-regeln-gelten-für-das-schreiben-von-beiträgen

    Gerne können Sie Ihren Kommentar -- anders formuliert -- erneut einbringen.

    Viele Grüße
    Ihre Moderation


    Ihr Beitrag vom 17.08.11 um 23:43 Uhr:

    Vielen Dank für den informativen Artikel. Smart Grids haben offensichtlich nur Nachteile, bis auf die vage Hoffnung, mal Geld von seinem Stromversorger dafür zu bekommen, dass man ihm seinen überschüssigen Strom abnimmt. Man könnte ja die Zukunft schon mal ausprobieren. Z.B. den Gerfrierschank auf Super stellen und dann den Strom abschalten, die Tür nur nur aufmachen, wenn er so bei -18 Grad angekommen ist und dann den Strom wieder einschalten. Es liesse sich sicher auch mal ein Wohnblock dazu überreden, die Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen nur nachts zu betreiben. Auch könnte man mal bei mittelständischen Unternehmen nachfragen, wie sie so den administrativen Aufwand einschätzen, wenn sie ihren Betrieb nach dem Stromangebot steuern müssen.
    Es wird zwar für die Stromanbieter vorhersagbar sein, wann sie so im Schnitt viel oder wenig Strom zur Verfügung haben. Das hilft aber nicht viel weiter, denn Wind und Sonne schwankt im Minutentakt und das kann ein Smart-Grid sicher nicht ausgleichen.
    Die einzig sinnvolle Konsequenz nach dem Kernkraftausstieg kann nur sein, auch aus Wind und Sonne auszusteigen, damit sich Investitionen in moderne fossile Kraftwerke auch lohnen. Sonst landen wir auf dem Versorgungsniveau von Entwicklungsländern, wenn auch hochintelligent mittels Smart-Grid.
    Und sagen Sie nicht, aber das Klima. Das tut ausser der EU, Australien und Neuseeland kaum noch einer und wenn sich nur die zurückstufen wollen, dann hilft das dem Klima auch nichts.


    Bürgerdialog Zukunftstechnologien

    Moderation Online-Dialog

    E-Mail: moderation@buergerdialog-bmbf.de
    Homepage: http://www.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft

    Moderation im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung

  26. @Tim Hardenberg #15
    Die Überschrift deines Postings bringt es auf den Punkt. 100%-igen Umerziehung der gesamten Bevölkerung zu „braven“, also verblödeten, Klima-Musterbürgern, das ist der Traum nicht nur der „großen Transformierer“ sondern offensichtlich auch allergrößter Teile der Politik.

    Du hast Recht -- das ganze entwickelt sich mehr und mehr Richtung Planwirtschaft a la DDR. Die „eingeführten“ Parteien erinnern auch mich immer mehr an das Blockparteien-System der DDR. Wer mit der Energie-, Klima- und Umweltpolitik dieses Landes nicht einverstanden ist, der müsste das doch überdeutlich sehen. Eine politische Alternative kann ich in diesem Lande nicht mehr erkennen -- alles ist quasi-gleichgeschaltet. Splitterparteien haben bestensfalls zeitweise Integrationskraft.

    Ist es nicht ein Hohn? Da hat nun vor 22 Jahren (1989) die westliche Gesellschaftsform „gesiegt“ -- also eine Gesellschaftsform, die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen so hoch hielt -- und nun verwandelt sich diese Gesellschaft nach und nach selbst in ein planwirtschaftliches Blockparteien-System a la DDR. Fast könnte man meinen, die Altkommunisten der DDR sind wiederauferstanden als Vertreter des Ökologismus in allen Parteien, um der Gesellschaft eine neue, eine grün gefärbte Zwangsjacke überzuziehen -- was kümmert da denn die Farbe? Ob braun, rot oder grün -- totalitäre Ausrichtungen sind nun mal artverwandt.

    Eine Gesellschaft, die den Freiheitsbegriff peu a peu ad absurdum führt, nämlich zur Freiheit „auf die Freiheit zu verzichten“. Eine Gesellschaft, die nicht intelligente, selbstständig denkende, sondern verblödete, konsenshörige Menschen heranzieht. Menschen, die Fremdbestimmung mit Selbstbestimmung verwechseln. Menschen, die nicht bemerken sollen, daß ihnen von einer Staats-Ideologie ein angeblich „höherer Zweck“ nur einsuggeriert wird, die nicht bemerken sollen, daß ihnen Mitbestimmung in Sachfragen nur vorgegaukelt wird und sie von den eigentlichen Entscheidungen tatsächlich ausgegrenzt werden sollen. Menschen, die nicht bemerken sollen, daß Konsens-Mehrheiten durch fortdauernde Verblödungskampagnen ja erst produziert werden und die glauben, diese hätte das Recht vorzugeben, was „richtig“ und was „falsch“ ist.

    Diese Unfähigkeit und Unwilligkeit zur Kritik, die da -- gewollt oder nicht gewollt -- gezüchtet wird, diese Unmöglichkeit, Gesellschaftskritik zivil austragen zu wollen und zu können (Tabuisierung), ohne gesellschaftliche (berufliche) Kaltstellung fürchten zu müssen, zerstört die Fähigkeiten einer Gesellschaft zur Selbstkorrektur.

    Eine Gesellschaft, deren Fähigkeit zur Selbstkorrektur gestört oder zerstört ist, ist anfällig für Extreme, in welche Richtung auch immer — und das ist schlecht !!!

    Und da sind wir wieder bei dem altbekannten — und wie ich einst glaubte, überwundenen -- Problem der deutschen Mentalität. Pustekuchen! Diese ist offensichtlich -- so leid es mir tut -- tendenziell totalitär (nicht faschistisch). Da gab es eine kurze Phase der Demokratie (Weimarer Republik) mit schlechtem Ausgang, dann gab es eine 40jährige Phase der Demokratie (alte Bundesrepublik) unter westlicher Protegie … eigentlich doch erfolgreich? ….

    Und was haben uns nun die vergangenen 22 Jahren wiedervereinigtes Land gebracht? Da verfällt man doch tatsächlich ganz unmerklich erneut in den „alten“ totalitären Trott. Planwirtschaft 2.0 professionell? Haben denn 40 Jahre westliche Demokratie, haben den 40 Jahre DDR-Planwirtschaft immer noch nicht gereicht, damit dieses Volk demokratisch widerstandsfähig wird und sich nicht von politisch-medialer Propaganda gleich welcher Art verblöden läßt ?

    Leggewie und Co sind in meinen Augen die neuen Trotzkisten (permanente Revolution)

    CO.

  27. @Gerhard Straten #24

    Habe mich gestern zu einer Bürgerwerkstatt in Leipzig angemeldet (31.08).

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nur Beobachter oder Agent Provocateur sein will. Haben Sie einen Tip für mich?

  28. @Gerhard

    Danke für den Augenzeugenbericht………da bestätigt sich das, was wir eh schon alle wussten…….das diese ganze Veranstaltung eine Farce, eine Bürgerverarschung ist.

    Der Grund liegt in dem überwiegend ironischen Tonfall, der einem kosntruktiven Dialog nicht zuträglich ist.

    Is ja wie in der Schule………ach ich vergaß, Bildungsministerium…………..nur blöd, das diese staatlichen Blasenwerfer von Technik nu so garkeine Ahnung haben, am Ende bin nämlich ich und meine Kollegen diejenigen, die diesen Schwachsinn umsetzen müssen und unsere Arbeitgeber das auch noch finanzieren sollen.

    Lasst Sie labern, lasst sie sich ihre Phantasiewelt basteln………..bis Blacky samt Unruhen sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen wird.

    Dank Liberalisierung haben sich ja die eurotreuen Volkszertreter ja schon längst das Heft aus der Hand nehmen lassen, die neuen Besitzer der Stromnetze werden denen den Stinkefinger zeigen, wenn se sich Massnahmen aus die Finger saugen, die real nicht funktionieren oder zu viel kosten.
    Tja, und wenn es dann mal hart auf hart kommt, klagen die Netzbetreiber vor der EU…….und die Deutschen gucken blöd aus der Wäsche. Man kann zwar mit einen vorkonditionierten, medial aufgeputschten „Volk“ einen Sarrazin Mundtot machen, aber Technik wird immer noch von Techniker gebaut, betrieben und gewartet.

    Ein Bildungsministerium das nicht mal seine eigenen Hausaufgaben richtig macht, sollte sich doch bitteschön aus der Energiepolitik raus halten, da treiben sich eh schon genug Laien rum die nur dummes Zeug faseln.
    Und wat die uns da als „Experten“ hingesetzt haben, ist ja wohl ein Witz……..wenn man sich diese spärlichen Artikel genauer ansieht, hätte man sich den Krempel auch bei Wikipedia zusammensuchen können.

    Am Ende wird es wieder eine Empfehlung für die Politik geben…….nur wissen wir diesmal, wie diese „Empfehlung“ zustandegekommen ist……….auch zu DDR Zeiten wurden nur ausgewählte Genossen zu solchen Veranstaltungen geladen, bestand ja sonst die Gefahr mit der Realität konfrontiert zu werden.

    Die WOLLEN, das Deutschland zusammenbricht…………

    H.E.

  29. So wie auf der Erzeugerseite Sonne und Wind nur als subventioniertes Beiwerk einer anderweitig bereitgestellten stabilen Grundlastversorgung dienen können, sind die Vorteile für den einzelnen, mit dem ihm sog. „intelligente“ Zähler schmackhaft gemacht werden sollen, auch davon abhängig, daß es sich um wenige Schlaue handelt, und verschwinden, sobald diese „Intelligenz“ allgemein wird. Differenzierte Preise beruhen ja auf einer Mischkalkulation, d.h. wer „smart“ den Strom verbraucht, wenn er billiger ist, wird finanziell von denen unterstützt, die nicht so smart sind. Ist die Sache aber einmal in einem „smart grid“ automatisiert, so wird -- einmal angenommen, es würde funktionieren -- der Strom ja immer dann verbraucht, wenn er zur Verfügung steht, d.h. alle sind gleich smart und zahlen den gleichen (gemittelten, also höheren) Preis.
    Das ist genauso wie die Columbosche Energieautarkie (Deckung aus dem Netz bezogener Energiekosten durch Einspeisevergütung) sofort vorbei wäre, wenn alle so ein Haus hätten und daher die Einspeisevergütung wegfallen würde.

    Es ist so als würde jemand argumentieren: Essen ist teuer, also stibitze ich von den Tellern meiner Freunde und esse die Reste auf. Für einen oder ein paar geht das sicher gut, aber wenn man es zum Prinzip für die Allgemeinheit macht, sitzen alle mit leerem Magen da.

    #25

    Der Grund liegt in dem überwiegend ironischen Tonfall

    Die Moderatoren haben offenbar ein gestörtes Verhältnis zur Ironie, die sollten übungshalber einmal hier mitlesen! Der bemängelte Beitrag ist überhaupt nicht ironisch, sondern bringt nur konkrete Beispiele für die in Kubes Block abstrakter formulierten Sachverhalte.
    Das ist aber vielleicht schon zu viel für die zartbesaiteten Ökowunderlandträumer unter den Dialogbürgern.

  30. @ Fluminist, #29, Straten #25

    Die Moderatoren haben offenbar ein gestörtes Verhältnis zur Ironie, die sollten übungshalber einmal hier mitlesen! Der bemängelte Beitrag ist überhaupt nicht ironisch, sondern bringt nur konkrete Beispiele für die in Kubes Block abstrakter formulierten Sachverhalte.

    Völlig korrekt, Fluminist. Es ist auch mir vollkommen unverständlich, Herr Straten, daß Ihr Beitrag nicht freigeschaltet wurde. Ich kann nichts erkennen, das eine derartige Zensur rechtfertigen könnte.

    Doe Moderatoren dort scheinen noch jung und unerfahren zu sein. Und wenn dann Leute wie wir da auftauchen, sind die natürlich hoffnungslos überfordert. Trotzdem ist diese Form der Selektion von Meinungsäußerungen nicht akzeptabel. Man muß doch wissen, daß dies in anderen Blogs thematisiert wird. Wenn man sich als Bundesregierung schon in dieser Weise öffentlich der Debatte stellt, gilt noch mehr als für alle anderen Blogs: Free Speech Allowed.

    Die Moderatoren haben nicht nur ein gestörtes Verhältnis zur Ironie, sondern auch zur Meinungsfreiheit. Vielleicht sind sie auch einfach nur geschockt, wie der Kube-Text tatsächlich wirkt und aufgenommen wird. Man dachte wahrscheinlich, durch einen solchen Text Smart-Grids positiv bewerben zu können. Das war wohl nichts. Das muß man dann auch aushalten, müssen wir hier (also wir Admins) ja auch gelegentlich in anderen Zusammenhängen. Wenn man das nicht aushalten kann, darf man nicht online aktiv werden.

  31. Sehr geehrter Herr Straten,

    Ihr Kommentar wurde zu Recht zensiert!
    Um das zu begreifen müssen Sie sich in die Moderatoren hineinversetzen (auch wenn´s weh tut):
    Sie (nun) als Ökoreligionslehrer werden von einem Herrn Straten mit Aussagen wie
    „Smart Grids haben offensichtlich nur Nachteile“ oder
    „Wind und Sonne schwankt im Minutentakt und das kann ein Smart-Grid sicher nicht ausgleichen“ oder
    „Die einzig sinnvolle Konsequenz nach dem Kernkraftausstieg kann nur sein, auch aus Wind und Sonne auszusteigen, damit sich Investitionen in moderne fossile Kraftwerke auch lohnen.“ oder
    „Sonst landen wir auf dem Versorgungsniveau von Entwicklungsländern“ eingedeckt.
    Das kann doch unmöglich Ernst gemeint sein! Das muss Ironie sein oder noch schlimmer: Blasphemie. Wenn Sie als Ökoreligionslehrer schon von Berufs wegen solchen Aussagen lesen müssen, kann man das doch unmöglich ihren Schäfchen zumuten! Da herrscht doch hoffentlich Konsens!

    MfG

  32. @Langer

    Es ist grausam, vor allem für einen Polterkopp wie mich, sprachlich derart artig auftreten zu müssen, aber ich habe es getan um des Friedens willen.

    Ich hatte mitgeteilt das ich parallel zum letzten Expertenblog auch hier diesen zum Thema gemacht habe (mit Link natürlich) und ganz artig gefragt, ob ich bitte den ganzen Text hier übernehmen dürfte……nix, nada…..null Reaktion.

    Ok, auch ihre Scheuklappen werden ihnen nix nützen, auch wenn letzte Zeit versärkt dümmliche Öko-Kommentare auftauchen, wir ham alles dokumentiert, gesichert und für die Nachwelt aufgehoben.

    Hmm, ob se das druf anlegen nach Abschluss ihres „Dialogs“ der schweren Manipulation überführt zu werden……..hmm, wegen mir gerne.

    Tja, es wäre ja mal an der Zeit, das sich ein Moderatur dieses „Bürgerdialogs“ hier meldet und versucht gewisse Unzulänglichkeiten zu erklären.
    Wird aber nicht passieren, die sind nämlich voll uns ganz damit beschäftigt die Kommentare zu zensieren, die ihnen nicht ins Weltbild passen.

    Holzauge sei wachsam……..so leicht kommt ihr diesmal net davon.

    H.E.

  33. Die Folgenden Beiträge meinerseits ließ die Moderation durch. (Ich schreibe nur noch unter Gast-Account):

    „Selbstverständlich ist dies kein Vorhaben, das binnen kurzer Zeit und nach fertigen Rezepten, ohne unablässige Suche nach den jeweils zweckmäßigsten Lösungen zu bewältigen wäre. Es handelt sich vielmehr um einen historischen, einen langwierigen Prozeß tiefgreifender Wandlungen und Reformen in allen Bereichen. Dadurch erlangt die Energiewende als reale Alternative eine ständig höhere Stufe, wirken deren Vorzüge um so nachhaltiger auf das Leben der Menschen.“

    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/energietechnologien-fuer-die-zukunft/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien/die-erneuerbaren-mues

    sowie:

    „Die modernen Technologien stärken unser wirtschaftliches Potential und bieten zugleich für viele ein interessantes Feld schöpferischer Arbeit und persönlicher Entfaltung. Das gilt insbesondere für die junge Generation. Sie selbst sind, bei aktiver Beteiligung an allen gesellschaftlichen Belangen nach dem Grundsatz „arbeite mit, plane mit, regiere mit“ die Schöpfer ihrer Gegenwart und Zukunft. Die wissenschaftlich -- technische Revolution der Energiewende vollzieht sich in sozialer Sicherheit, ist eine der Springquellen des gesellschaftlichen Reichtums. Unsere Bundesrepublik gehört heute zu den zehn leistungsfähigsten Industrienationen der Weit, zu den knapp zwei Dutzend Ländern mit dem höchsten Lebensstandard. Und vergessen wir dabei nicht, daß der Wohlstand hierzulande weder aus der Erde sprudelt noch auf Kosten anderer erreicht wurde.

    Die Verbindung von Wissenschaft, Produktion und Absatz hat sich bewährt. Auf den Weltmärkten konkurrieren viele Unternehmen erfolgreich mit, eine Position, die freilich von Tag zu Tag neu behauptet werden muß. Daher gibt es keinen Grund, nun innezuhalten, im Gegenteil, wir müssen unsere Arbeit auf diesem Gebiet verstärken.“

    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/energietechnologien-fuer-die-zukunft/speicher-und-netze/speicher-und-netze/fuer-den-ausbau-der-infra

    Beide Beiträge sind nur leicht veränderte Zitate aus der Rede des Genossen Staatsratsvorsitzenden und Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates Erich Honnecker zum 40. Jahrestag der Ersten Sozialistische Republik auf deutschem Boden 1989.

    Im wesentlichen habe ich nur „Sozialismus“ durch „Energiewende“, „Kombinate“ durch „Unternehmen“ und „Republik“ durch „Bundesrepublik“ ersetzt.

    Der Moderation fiel es nicht weiter auf, selbst nicht das Zitat des Genossen:

    „arbeite mit, plane mit, regiere mit“, welches doch am Besten die Intention des Dialoges beschreibt und von den Regierungsberatern , wie Leggewie jetzt wieder exhumiert wurde.

    Zitat
    Gesellschaftsvertrag – das ist Leggewies Stichwort. Er plädiert für die Erfindung eines neuen „demokratischen Tauschgeschäfts: Partizipation gegen Selbstbeschränkung“. Damit der Umbau des Energiesystems gelinge, solle die Politik die Bürger viel umfassender und früher als heute in die Planung einbeziehen. Als Gegenleistung für diesen Zuwachs an Mitwirkung, müssten die Menschen aber auch „eine Selbstbeschränkung ihrer Aufschiebe- und Verweigerungsmöglichkeiten“ akzeptieren, so Leggewie.
    http://die-korrespondenten.de/beitrag/auch-die-schoenste-energiewende-hat-nachteile/

    …was soviel bedeutet: Du darfst mitblubbern, enstscheiden werden Die Anderen und auf die rechtsstaatlichen Mittel wirst Du verzichten müssen, DDR 2.0 reloaded!

    Ein interesantes Experiment, aus meiner Sicht. Die Moderation verweigert oder rügt inhaltsschwangere Sachbeiträge contra den Thesen, die angeblich nicht „das Thema treffen“ oder durch die „sich jemand persönlich angegriffen fühlen könnte“, —--hohles Phrasengewäsch, selbst wenn es die Worte Honneckers sind, werden fast im Minutentakt freigeschaltet! Hauptsache Pro-Energiewende!

    Offensichtlich sind 22 Jahre alte Phrasen wieder hoffähig! Selbst die Sprache fiel niemandem auf -- kein Wunder ist es doch die gleiche, die üblicherweise dort von den Protagonisten verwendet wird. Sind es auch wieder die gleichen Gespenster?

  34. Der Grund liegt in dem überwiegend ironischen Tonfall

    Die Moderatoren erkennen in einem geschriebenen Text einen Tonfall?
    Eine bewundernswerte Gabe.
    Wenn das jetzt satirisch oder sogar unangebracht ironisch war entschuldige ich mich dafür.
    In einem auf Nonsens, äh Konsens ausgelegten Dialog, dessen Ergebnis im vorweg schon feststeht, sollte doch eigentlich Monolog heissen.
    Aber das ist ja das schöne an Sprache, man kann sie „Formen“, Zitieren, sinnentstellen!
    Kaum jemand fragt sich mehr was all diese hohlen Phrasen sollen.
    Die, laut einer Zeitungsschlagzeile, „Berliner Polizei jagt Bombenleger mit Alditüte“. Die Energie wendet sich, nur wohin?
    Und Smart-Grids, das müssen ja ganz fantastische Dinger sein.
    Ich kann meinen Energiekonsum auf das Milliampere und Volt für Wochen genau Vorausplanen und dem Netz, ach ich Schussel dem Smart-Grid mitteilen, das dann in gut temperieren zentralen Serverfarmen den für mich optimalen vorraussichtlichen Termin und Preis bestimmt. Änderung natürlich vorbehaltlich.
    Das nenne ich doch mal einen Dialog!
    Und für die columbianischen Peter Falks dieser Welt gibt es auch das ultimative reine Gewissen.

    Herr Patzig

  35. @climate-O #26

    Die “eingeführten” Parteien erinnern auch mich immer mehr an das Blockparteien-System der DDR. Wer mit der Energie-, Klima- und Umweltpolitik dieses Landes nicht einverstanden ist, der müsste das doch überdeutlich sehen. Eine politische Alternative kann ich in diesem Lande nicht mehr erkennen – alles ist quasi-gleichgeschaltet.

    …..ungeachtet dessen möchte man natürlich die Illusion einer „Bürgerbeteiligung” aufrechterhalten. Nur hat man sich diese wohl etwas anders vorgestellt. Dazu ein kleiner Exkurs in die deutsche Vergangenheit (1918):

    Rosa Luxemburg
    Quelle: Politische Schriften, Band 3, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt a. Main, 1968, Seite 106- 141

    ……. Ohne allgemeine Wahlen, ungehemmte Presse- und Versammlungsfreiheit, freien Meinungskampf erstirbt das Leben in jeder der öffentlichen Institution, wird zum Scheinleben, in der die Bürokratie allein das tätige Element bleibt. Das öffentliche Leben schläft allmählich ein, einige Dutzend Parteiführer von unerschöpflicher Energie und grenzenlosem Idealismus dirigieren und regieren, unter ihnen leitet in Wirklichkeit ein Dutzend hervorragender Köpfe, und eine Elite der Arbeiterschaft wird von Zeit zu Zeit zu Versammlungen aufgeboten, um den Reden der Führer Beifall zu klatschen, vorgelegten Resolutionen einstimmig zuzustimmen, im Grunde also eine Cliquenwirtschaft -- eine Diktatur allerdings, aber nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die Diktatur einer Handvoll Politiker, d.h. Diktatur im bürgerlichen Sinne, im Sinne der Jakobiner-Herrschaft (…). Ja noch weiter: solche Zustände müssen eine Verwilderung des öffentlichen Lebens zeitigen: Attentate, Geiselerschießungen usw……

    …..dies schrieb Rosa Luxemburg bereits 1918 über die Russische Revolution von 1917. (Der Band 3 von Rosa Luxemburgs Politischen Schriften war von den Machthabern in der DDR wohlweislich aus öffentlichen Bibliotheken entfernt worden – solch böses konterrevolutionäres Gedankengut passte dann doch nicht zum vermittelten Bild der Vorzeigekommunistin).

    Ansonsten möchte ich dies nicht weiter kommentieren und überlasse es jedem selbst, Parallelen zur gegenwärtigen Situation in Deutschland und der EU zu sehen.

    An dieser Stelle nochmal der Beitrag von „Gast” beim BÜRGERDIALOG, auf den ich hier bereits hingewiesen hatte:

    
Geschrieben von Gast am 17. August 2011 – 14:57
    
++ 
vollständige Zustimmung


    Energiewende: Transformation ist wichtig

    In den Köpfen der meisten Menschen – wie auch hier auf dem Portal – herrscht die Annahme vor, zur Umsetzung der Energiewende müssten im Rahmen der etablierten Strukturen und Marktregeln lediglich fossile und atomare Energieträger durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. So einfach ist es jedoch nicht. Es geht nicht mehr nur um eine “simple” Systemintegration der EE, sondern um eine Systemtransformation – und dies in technischer, ökonomischer sowie auch in institutioneller Hinsicht. Dies ergeben aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zu Erneurbaren Energien im Stromnetz.

    Wer auch immer dieser „Gast” sein mag, der hier mit „Doppelplusgut” (Neusprech, siehe Orwell) seine vollständige Zustimmung erteilt – er spricht damit aus, wohin die Reise gehen soll: Abschaffung von Freiheit und Marktwirtschaft und anstelle dessen die Implementierung einer möglichst weltweit agierenden Öko-Diktatur und die totale Kontrolle einer selbsternannten Elite über sämtliche Lebensgewohnheiten des Pöbels.

    Berufsrevolutionäre wie der belgische Ultrakommunist Daniel Tanuro träumen seit Jahren von einem solchen kommunistischen Schlaraffenland. Seine Vorstellungen davon gleichen in verblüffender Weise dem Programm zur „Großen Transformation” der linksGrünen Weltenretter.

    Der Klimawandel und der Mythos von einem „grünen“ Kapitalismus

    Um das Klima zu stabilisieren, sei jedoch nicht nur die Entwicklung neuer Technologien zur Energieerzeugung nötig, sondern auch eine andere Art der Landwirtschaft und eine andere Aufteilung der Raumnutzung. Dieser Aufbau eines neuen Systems wäre eine langfristige Aufgabe, welche die Zerstörung der kapitalistischen Produktionsapparate zwangsläufig mit sich bringe. Die Ergreifung der politischen Macht wäre dabei nur der Ausgangspunkt für die Umgestaltung.

    Auch etwas Gutes kann Tanuro der Klimakrise abgewinnen: Ein neues Energiesystem müsse die Dezentralisierung der Elektrizitätsversorgung mit sich führen, was sehr gut mit einem sozialistischen System demokratischer Selbstverwaltung zu vereinen sei.

    …..Auch das Konsumverhalten müsse sich ändern, was aber keinen Verlust bedeute -- denn die Überkonsumation in der heutigen Gesellschaft resultiere aus der Traurigkeit der Mehrzahl der Menschen -, sondern Platz geben würde für wirklichen Reichtum, den Reichtum der menschlichen Beziehungen.

    Das neue „Konsumverhalten” haben die Einwohner Londons gerade erlebt: Wenn man nicht genug Kohle für den neuen Plasmafernseher hat, wird geplündert, so einfach geht das.

    ….. dabei kann man dann gleich noch Freundschaften zu anderen Plünderern knüpfen….. so erschließt sich auf eine neue, ungeahnte Weise „der ganze Reichtum der menschlicher Beziehungen”…. auf dem Weg der Zerschlagung des Kapitalismus – hin zu einer wahrhaft gerechten Welt, in der sich jeder nimmt, was er braucht.

    Großartig! (…..ich brauch schon wieder mal den Kübel).

  36. @ FK9 Pilot, #33:

    Großartig. Danke.

    Ich fühle mich in meiner Einschätzung der Moderatoren bestätigt. Die sind einfach nicht erfahren genug, mit solchen komplexen Themen in einer offenen Diskussion umzugehen.

  37. @FK9 Pilot #33

    Super!

    Der Beitrag über den zweiten Link wurde bereits gesperrt. (Wahrscheinlich verstieß er gegen das Urheberrecht, weil er nicht als Zitat von Erich Honecker gekennzeichnet wurde – Guttenplag lässt grüßen).

  38. Den zweiten Beitrag haben die jetzt gesperrt, nachdem ich selbst einen Kommentar verfasst hatte, der auf den Ursprung meine Beitrages hinweist.
    Den ersten Link gibt es noch, aber mein diesbezüglicher Kommentar hierzu von heute morgen wurde nicht freigeschaltet.

    Zu ihren eigenen Unzulänglichkeiten können die ganz offenkundig nicht stehen. Humor war auch nie die Stärke von Ideologen.

  39. @FK9 Pilot

    Ich habe herzlich gelacht, mir kam die Retorik doch sehr bekannt vor. Das derartiges „Geschwätz“, ideologisch verbrämter Unsinn, angenommen und genehmigt, fachliche und faktenbelegte Kritik im Gegenzug zensiert oder nur nach mehrfacher Anmahnung und unter Weglassung sämtlicher Bezüge zum Kommentar auf den man antwortet und dessen „Verfasser“, nur um einer „Abmahnung“ oder kompletten Zensur zu entgehen, wirft ein bezeichnendes Licht auf diesen „Dialog“, die Moderation und den Auftraggeber. Die Bestätigung das Dummschwätzer, Fachfremde und Ideologie mehr gfragt sind als Menschen mit entsprechenden Fachkenntnissen um diese Energiewende zu wuppen, haben Sie in enger und fruchtbarer Zusammenarbeit mit der Moderation erbracht, viele vielen Dank.
    Es ging wohl eher nicht um wirklich Dialog, denn um Applaus und Jubel, ich erwarte zum „Tag der Energiewende“ ähnlich machtvolle Jubel-Demonstrationen und Windradparaden wie einst nur Panzer und Raketen dies konnten. Möglicherweise erwarte ich aber auch zu viel und alles stirbt den schnellen und unerwarteten Euro-Tod, bevor Mutti den ersten Jahrestag der „Großen Ökologischen Energiewenderevolution“ feierlich auf der Tribüne an der Karl-Marx-Allee begehen kann.

  40. … mir kam die Retorik doch sehr bekannt vor.

    Da fehlt ´n „h“ in der Kunst der Rede.

  41. ich erwarte zum “Tag der Energiewende” ähnlich machtvolle Jubel-Demonstrationen und Windradparaden wie einst nur Panzer und Raketen dies konnten.

    Gibt es doch schon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde

    oder wie es bei uns heißt: „Reichsverdunklungsnacht“. Da wird doch genau das gezeigt, wohin die Fürsten der Finsternis wollen: in die verbreitete Dunkelheit.

  42. @41

    Das Empire State Building in New York City wird am Tag der Erde grün angestrahlt.

    … als Beispiel für das Energiesparen!?

  43. @FK9 Pilot
    Naja, „Tag der Erde“, hört sich für mich so an wie Frauentag, Kindertag oder eher wie der Weltfriedenstag, ein Tag mit minderer politischer dafür aber mehr Feigenblatt-Bedeutung.
    Nein ich dachte an so was richtig Großes, nach Nürnberger Vorbild, Windradtragende Kinder und Solarpaneelschwenkende Jugendliche, halbnackte zu erotischen 50Hz tanzende junge Damen/in/Herren/in, Elektro-Radfahrer und Bio-Bauern mit Wagenladungen voll Ökogemüse-Dünger …

  44. @FSK9 Pilot

    Gibt es doch schon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde

    Tag der Erde

    Weltstars wie Leanordo DiCaprio und Jane Fonda, führende Experten der UNO und Politiker wie der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore sind Fürsprecher der weltweit stattfindenen Earth Day-Aktionen zum Thema Klimaschutz.

    Noch Fragen?

  45. Man darf nicht mal vergleiche ziehen in diesem Dialog

    zu diesem Post
    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/energietechnologien-fuer-die-zukunft/energieeffizienz/energieeffizienz/luxus

    Hallo Herr Baumann,

    wir konnten leider einen Ihrer Beiträge im Dialog heute nicht freischalten (siehe unten). Bitte bedenken Sie, dass Ihr Gegenüber trotz einer gegensätzlichen Meinung respektvoll behandelt werden möchte. Wir haben Verständnis dafür, dass das Dialogthema emotional sehr aufgeladen ist, aber wir möchten Sie bitten, Ihren Beitrag erneut zu formulieren und dabei auf historische Vergleiche zu verzichten. Diese können schnell zu Missverständnissen führen und einem konstruktiven Austausch im Wege stehen.

    Vielen Dank und beste Grüße,

    Ihre Moderation

    ——
    Ihr Beitrag:

    ah der Herr/ die Dame möchte geregelte Werte für die Lichtbrenndauer und eine DIN Norm für die Raumwohlfühltemperatur und klammert individuelle Unterschiede aus. Also sollte DIE Menschheit als Kollektiv gesehen werden und alle sind gleich. Kennen wir in Deutschland auch aus dem einstmals „reale existierenden Sozialismus“. Doof ist nur das wir Individuen sind.

    Ach apropos in der DDR gab es übrigens eine EnVO um solche Einschränkungen zu „Regeln“, die EnVO.

    „…Gemäß Paragraph 66 der EnVO waren etwa folgende Handlungen Strafbestände: die Überschreitung der Kontingente für „Verbrauch“ oder „Leistung“, fehlende Aufteilung der Kontingente auf die Abnehmer, Überschreitung des höchstzulässigen Beleuchtungsstandards, Energieeinsatz ohne Einwilligung oder eine Behinderung der Energieinspektoren…“

    Bürgerdialog Zukunftstechnologien

    Moderation Online-Dialog

    E-Mail: moderation@buergerdialog-bmbf.de
    Homepage: http://www.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft

    Moderation im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung

  46. Wir haben Verständnis dafür, dass das Dialogthema emotional sehr aufgeladen ist,

    Herr Baumann, ich finde Ihren Beitrag überhaupt nicht emotional. Emotional ist etwas anderes. Der Vergleich ist zulässig, er ist wichtig, um zu verdeutlichen, wie die Folgen der Energiewende aussehen könnten.

    Die Nicht-Freischaltung ist lächerlich. Was sind das nur für Moderatoren? Ich glaube langsam, die machen so etwas zum ersten Mal…

  47. @FK9 Pilot #33
    Super ! So kann man die vorführen!

  48. @Peter Heller

    Ich hab mich mal im Impressum umgeschaut. Die Verantwortlichen für diesen Online -Dialog machen das nicht zum ersten mal. Das hat irgendwie Methode.

    http://www.zebralog.de/

    Und wenn man weiter dem Namen des Geschäftsführers Dr. Oliver Märker dieses zebralog folgt, finden sich auch noch andere Unzufriedene..

    http://tinyurl.com/3djfnpr

    Deja Vu?

    Varus

  49. Ohne Kommentar:

    Wie bereits erwähnt und wie auch auf der Plattform gut erkennbar, gibt es keine Zensur durch die Moderation.
    Moderation | 02.08.2011 -- 15:09

    Zensieren“ ist keine Kategorie, nach der die Moderation arbeitet. Die Moderation nimmt keine inhaltliche Bewertung der Beiträge vor
    Moderation | 25.07.2011 -- 11:35

    Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
    Walter Ulbricht | 15.06.1961

    Sollte das der Grund sein, dass Vergleiche mit der deutschen Vergangenheit der sog. Moderation ein Dorn im Auge ist?

  50. Es ist schon reichlich perfide, mit welchen Mitteln unliebsame Meinungen zurückgehalten werden sollen. „Zu ironisch“ oder „zu emotional“ sind so butterweiche Kriterien, dass man sie praktisch immer anwenden kann. Zumal sich mir absolut nicht erschließen will, warum die beiden hier diskutierten Beispiele in #25 und #45 irgendeine auch noch so weit hergeholte Verletzung dieser „Kriterien“ darstellen.

    Vor dem Hintergrund sind die in #49 dargelegten Aussagen der Moderatoren wirklich blanker Hohn.

  51. @Anhalter #27

    Ich kann Ihnen da keinen Ratschlag geben. Göttingen ist eine kleine Universitätsstadt und sicher stark angegrünt. Vielleicht ist die Zusammensetzung des Publikums in Leipzig doch etwas anders. Ein Hinweis darauf ist die Äusserung eines Diskutanten, der meinte „wir sind die intelligenten Wutbürger“. Das wurde sehr wohlwollend aufgenommen.
    Die Veranstaltung war aufgeteilt in Referentenvorträge mit anschließender Diskussion und Diskussionen um Poster mit den Fragestellungen des Bürgerdialogs herum. Ich habe mich nur bei diesen Diskussionen beteiligt und bin auf völliges Unverständnis gestossen.
    Wenn Sie aber gute Nerven haben, dann sagen Sie doch ruhig was mit Mikrofon vor dem ganzen Plenum.
    M.f.G.

  52. So, hab nun auch mal einen Beitrag geschrieben:

    Der ganze Sinn der Energiewende basiert auf den (scheinbaren) Sicherheitsgewinn.
    Durch diesen Sicherheitsgewinn entstehen Kosten, hohe Kosten.
    Die Schweizer schätzen die Kosten ihrer Energiewende auf ca. 100 Mrd.
    Dadurch sollen ca. 25 TWh Kernenergiestrom durch andere wie Gas und Neue Erneuerbare Energien ersetzt werden(wohl eher Gas).
    In Deutschland sollen ca. 132 TWh ersetzt werden, demnach sind in Deutschland mit Kosten im Bereich 500-600 Milliarden zu rechnen.

    Mit diesen Kosten wird ein sehr geringes Risiko minimiert, welches beim Eintreten Kosten im Bereich 100-300 Milliarden Euro verursachen wird(dekontanimation des kontanimierten landes, schliesslich soll das Land noch Verwendet werden können.)
    Zusätzlich könnten 100-10’000 menschen durch die kontanimation sterben.

    Demnach werden Unmengen an Geld ausgegeben um höchstwarscheinlich gar keine Menschen zu retten.

    Für diese 500-600 Milliarden Euro, könnte man weltweit den Schadstoffausstoß durch Filter massiv verkleinern und dadurch ca. 800’000-1’200’000 Menschen jährlich vor dem Tot bewahren.

    Also fassen wir zusammen, wir haben uns für die erste Variante entschieden und investieren nun 500-600 Milliarden um ein sehrgeringes Risiko, welches möglicherweise zu hohen Kosten und einige Menschenleben Kosten könnte.
    Gegenüber steht ein Lösungsansatz, welche die weltweite Sicherheit massiv verbessern könnte und jährlich ca. 1 Millionen Menschen ein längeres Leben ermöglichen könnte.
    Quelle: http://tinyurl.com/6jsbsmq

    Ist zwar ein bisschen provokativ. Die Quelle basiert auf einen neueren WHO Bericht.
    Aber das das ist auch der Punkt warum ich die Kernenergie der kohle oder Gasverstromung vorziehe.

  53. Ups, hab vergessen die Währungen umzurechenen, dürfte aber noch knapp in der Toleranz liegen.
    Wobei aber ausser acht gelasen wird, dass die Währungen im Moment nicht umbedingt den Kauffkraftparitäten entsprechen und der Franken eher als „sicherer hafen“ angesehen ist.

  54. 100% Meinung – 0% Ahnung

    Geschrieben von Gast am 19. August 2011 -- 12:00
    Re: Ich bin bereit für den Ausbau der erneuerbaren Technologien.

    PV wird schon nächstes Jahr günstiger sein als die allermeisten Haushaltstarife. Und es geht weiter so, PV wird jährlich günstiger, Haushaltstarife steigen jährlich im Preis.

    Wer sollte also den teuren Atomstrom noch abnehmen?

    Na wir, du Depp!….. z.B. aus Cattenom und Temelin (googel mal selber, wenn du net weißt, wo das liegt,)

    O Gott, schmeiß ’n paar Gramm Hirn runter!

  55. @ Anhalter, #27:

    Ich werde auch an einer Bürgerwerkstatt (25.8., Braunschweig) teilnehmen. Und ich plane einen Artikel dazu (wenn sich genug Berichtenswertes ereignet).

    Von daher werde ich definitiv dort nicht als Mitdiskutant, sondern nur als Beobachter auftreten. Es ist nicht meine Art, solche Veranstaltungen prägen zu wollen. Die sollen sich dort ruhig alle einig sein und die Energiewende befürworten. Mir geht es mehr darum, das Konzept und die Mechanismen solcher Veranstaltungen als Teil eines Bürgerdialoges zu verstehen. Man kann sicher davon ausgehen, daß das BMBF die gesamte Aktion als „großen Erfolg“ verkaufen wird und daß uns daher so etwas demnächst öfter bevorstehen wird. Ich denke halt immer „die Leute meinen es ja gut“. Das Verhalten der Moderation, das oben ja ausführlich beschrieben wurde, ist ein Indiz dafür, daß das vielleicht nicht stimmt.

    Ich werde mich bei der Bürgerwerkstatt nur dann zu Wort melden, wenn ich es nicht mehr ertragen kann. Mal schauen, ob dieser Punkt und wenn ja, wie schnell, erreicht wird.

    @ Varus:

    Danke für die Hinweise. Ich versuche halt als „Moderator“ (gleich ob im Web oder live) immer, durch mein Verhalten nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen, falls ich befürchte, daß eine Debatte entgleitet. Und wenn mir die Aussagen eines Nutzers nicht passen und ich deswegen mal deutlicher werde, dann immer transparent und für alle einseh- und kommentierbar. Die Moderation des Bürgerdialogs baut doch den Druck erst auf, den sie dann glauben, dämpfen zu müssen. Das ist aus meiner Sicht derart amateurhaft, daß ich die Leute für Anfänger gehalten habe. Nun ja, manche Anfänger bleiben immer welche und lernen nichts dazu.

    Wenn man mit kontroversen Themen ins Web geht und auch noch anonyme Nutzung zulässt, dann muß man auch mal etwas aushalten (und aussitzen) können. Und wenn man eine andere Meinung noch so kritikwürdig findet, als guter Demokrat beschneidet man nicht die Möglichkeiten, solche anderen Meinungen auch äußern zu können. Und zwar genau da, wo sie hingehören.

    Ich kann nur weiterhin darum werben, alles, was man im Bürgerdialog veröffentlichen will, gleichzeitig auch hier einzustellen. So muß das Web funktionieren: Transparent und offen. Wenn die das dort nicht können, helfen wir eben.

    Sicher haben wir den Bürgerdialog durch unsere Begleitung ein wenig „gekapert“. Aber wir haben ihn auch zusätzlich popularisiert. Das sollte den Machern eigentlich gefallen…

  56. @Peter Heller

    Zugegeben mein Kommentar war ein wenig aggressiv und provokant den Moderatoren dieses Dialoges gegenüber, aber wenn aber lesen muss was für Begründungen geltend gemacht werden um Kommentare mit sachlichem Inhalt nicht zu frei zu geben, und anderseits gehen gar hanebüchene ( um nicht zu sagen primitive ) Kommentare durch, da kann einem schon mal der Kamm schwellen. Die Parallelen zum Bonner Dialog fand ich schon frappierend. Aber wie Sie richtig bemerkten ist es mittlerweile eine Debatte, die wie ich denke, wie in vielen Foren nicht sachlich enden wird. Auch Ihre ruhige salomonische Art diesen Diskurs zu führen wird leider das Ergebnis dieses Dialoges nicht ändern.

    Varus

  57. @all

    bedenkt bitte, dass dieser BÜRGERDIALOG nicht eingerichtet wurde, um ergebnisoffen zu diskutieren oder gar etwas Neues herauszufinden, sondern nur dafür, um als Untermalung und Orchestrierung eines längst gefassten Beschlusses den Anschein lebendiger Demokratie zu erwecken. Insofern kann zwar jeder dort veröffentlichte Kommentar dazu beitragen, Mitlesende zu informieren und zu eigenem Denken anzuregen, man sollte sich jedoch von der Illusion einer konstruktiven Debattenkultur verabschieden.

  58. @Tim Hardenberg

    Natürlich steht für das Bundesforschungsministerium das Ergebniss dieses Dialogs schon fest. Es kann ja auch gar nicht darum gehen, die Energiewende irgendwie in Frage zu stellen. Da sind zuviel Dinge in den letzten Jahren angestossen worden. Da gibt es Mengen von Landwirten, Investoren und auch Sonstigen, die Geld in die Hand genommen haben und auf die Verlässlichkeit der Politik setzen. Welches Chaos das anrichten kann, wenn diese Verlässlichkeit nicht mehr gegeben ist, sieht man ja gerade am hin und her beim Kernkraftausstieg. Man hätte die rotgrünen Vorgaben da akzeptieren und langsam eine Umsteuerung in eine realistische Energiepolitik einleiten müssen. Das war aber wohl kaum möglich, weil die Kräfte, die von den NIEs profitieren schon viel zu stark geworden waren und auch noch mit dem Zeitgeist schwimmen konnten. Jetzt muss man den Zusammenbruch unserer traditionellen Energievesorgung irgendwie den Bürgern verklickkern, Die werden da ziemlich drunter zu leiden haben. Das schön zu reden und die Bürger mit in die Verantwortung für eine verfehlte Energiepolitik zu nehmen ist das Ziel dieses Dialogs.

  59. Ich wundere mich auch ein wenig über diesen Bürgerdialog. Irgendwie macht es den Eindruck, die haben tatsächlich geglaubt, 80% Zustimmung zur Energiewende wäre eine Tatsache, und sind nun überrascht, wie viel Wind ihnen auf der Onlineplattform ins Gesicht bläst. Offensichtlich haben sich die Macher und Moderatoren auf einer Insel der Glückseligen befunden, da wo niemand die traute Einigkeit gestört hat. Mit der komplexen Diskussion über den Klimawandel und somit auch über die Energiewende scheinen sie nicht vertraut zu sein. Deshalb wirken die Moderatoren auch manchmal etwas hilflos.

    Im übrigen habe ich immer noch keine Antwort von Ministerin Schavan. Ihr hatte ich per Email einige kritische Punkte zur Onlinediskussion mitgeteilt. Das war am 11.08..

  60. @Gerhard Straten, Peter Heller

    Vielen Dank für die Hinweise. Meine Nerven dürften stark genug sein, habe ja auch schon einen Vortrag und Diskussion zu „unbequemen Wahrheiten“ im Umweltbundesamt überlebt. War aber nicht einfach. Hatte seinerzeit bei oekologismus.de darüber berichtet.

    Ich werde es einfach vom „Klima“ abhängig machen.

  61. EXPERTE
    http://de.wikipedia.org/wiki/Experte

    Experte, von lateinisch expertus ‚erprobt‘, (auch Fachmann/Fachfrau, Pl. Fachleute , Fach- oder Sachkundiger, Spezialist) ist ein Schlagwort und bezeichnet als solches eine Person, die über überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet oder mehreren bestimmten Sacherschließungen oder über spezielle Fähigkeiten verfügt, oder der diese Eigenschaften zugeschrieben werden.
    Neben dem theoretischen Wissen kann eine kompetente Anwendung desselben, also praktisches Handlungswissen für einen Experten kennzeichnend sein. Voraussetzung ist dazu das Erreichen der dritten Stufe der Entwicklung des Experten.
    Es gibt keine Erlaubnisprüfungen, die zum Führen eines Titels Experte befähigen. Im Gegensatz zum Sachverständigen kann eine objektive Qualität der so bezeichneten oder selbst ernannten Experten aus der Bezeichnung nicht abgeleitet werden. Als Experten werden beispielsweise häufig Forscher, Wissenschafter oder Sachverständige bezeichnet, aber auch Bezeichnungen wie ARD Dopingexperte[1] oder ZDF-Wetterexperte[2] werden verwendet…….

    Jeder Experte wird angreifbar, sobald er den Zielen persönlicher Eitelkeit folgt und den Pfad der angemessenen Selbstdarstellung verlässt.[13] Jeder mündige Zuhörer wird fortan eine Aussage des Experten zuerst an Berichten über dessen Eigeninteressen spiegeln und sich erst dann mit dem sachlichen Gehalt befassen.

    Nun vergleichen wir dies einmal mit den „Experten“ des Bürgerdialogs………

    Und müssen anschließend die Frage aufwerfen, warum das Bildungsministerium zum Thema Netze nicht Amtshilfe bei der Bundesnetzagentur angefordert hat, auch bei der halbstaatlichen DENA hätte man sich Hilfe holen können……..hatte man Angst, all zu sehr mit der Realität konfrontiert zu werden?

    Laien auf der einen Seite, fragen Laien auf der anderen Seite, wie man eine technische Infrastruktur umbaut, Vorraussetzung dazu…………man darf absolut über kein Fachwissen und keinerlei technischer Erfahrung verfügen.

    Ist mir gerade so eingefallen, als ich von meiner letzten Havarie zurückgekommen bin.

    H.E.

  62. Heinz,
    diese „sogenannten Experten in den Medien“ (Fernsehen, Internet, etc) sind leider keine Laien und deshalb gefährlich. Laien sind nicht gefährlich.
    Laien sind sich nämlich in der Regel bewußt, wo die Grenzen ihres Wissen sind.
    Diese „sogennannten Experten in den Medien“ kennen oft die Grenzen ihres Wissens nicht und verbreiten
    Halbwissen mit dem Brustton der Überzeugung.
    Das ist gefährlich, wenn es Laien glauben.
    Der Schutz in einer Demokratie vor manchen dieser „Experten“ ist eben nur die gesunde Skepsis der Bürger und die freie Wahl.
    Nicht viel, aber immerhin.
    In einer Diktatur, wie es die DDR war, können solche „Experten“ oft ohne Kontrolle entscheiden.
    Das Ergebnis kennen wir Alle.
    Grüße
    Günter

  63. Hallo Günter

    Bei uns heißt das Fach/Sachkundiger……..der sein Wissen und können prüfen lassen muss, um sich derart nennen zu dürfen.

    Experte ist ein ungeschützter Begriff, den sich jeder Hansel auf die Stirn klatschen kann.

    Jens Kube ist Physiker und Wissenschaftsjournalist. Er arbeitet als Leiter des Bereichs Wissenschaftskommunikation beim Projektträger DESY in Hamburg. Im Laufe des Wissenschaftsjahre 2010 „Die Zukunft der Energie“ hat er sich intensiv mit den aktuellen Techniken der Energieversorgung und deren gesellschaftlicher Akzeptanz beschäftigt……

    Nix für ungut, ein Jahr mit Energieversorgung beschäftigt…………..wenn man alleine schon die Ausbildungszeit, Studium und die nötige Praxis kennt……..dann ist dieser Satz in meinen Augen eine Beleidigung.
    Ich sach mal so, ich erkenne nur Leute an die mir fachlich noch etwas vormachen können (in meinen Beruf)……….der Rest kommt in das Schubfach…….“Dummschwätzer“ oder „ehrlicher Mitbürger mit beschränkten Halbwissen“.

    Mein Job ist derart umfangreich, da kenne ich auch nicht jedes kleine Detail………aber ich erkenne die Zusammenhänge und hole mir das fehlende Wissen eben noch dazu.

    PS. Schon die heutige technische Infrastruktur ist kaum noch am Laufen zu halten, Ersatzteile gibt es kaum noch (10 Jahre sind für die Industrie zu lang), und wenn doch noch irgendwo was rumliegt, dann muss das hunderte bis tausende Kilometer rangeschafft werden.
    Sowas muss man selbst erlebt haben um es glauben zu können……..manches erinnert mich fatal an DDR-Zeiten, ohne Schwarzlager biste auch heute wieder verraten und verkauft.

    MfG
    Heinz Eng

  64. @ Heinz

    Dieser Dialog mit dem Bürger, der diesen Namen nicht verdient, und auch der Blog mit den Experten, die ebenfalls diese Bezeichnung nicht verdienen, hinterlässt bei mir den Eindruck einer durch und durch dilettantisch geplanten und durchgeführten Aktion.

    Eine Frage die sich mir immer wieder stellt ist die, was das Ministerium damit überhaupt zu bezwecken erhofft hatte. Für mich spricht einiges dafür, dass es sich hier um ein ganz schlecht gestricktes Feigenblatt handelt, vielleicht um hinterher behaupten zu können, man habe den Bürger ja mit ins Boot geholt und so „basisdemokratisch“ eine Legitimation für die große Transformation unseres Energiesystems eingeholt.

    Allerdings hat man offensichtlich nicht damit gerechnet, dass in dem Bürgerforum sich auch Menschen zu Wort melden, die fundierte Kenntnisse der Materie besitzen. Man hat offensichtlich gar keine große Resonanz gewollt. Mein Eindruck ist, dass den Ausrichtern des „Dialogs“ gar nicht daran gelegen war, überhaupt eine Resonanz zu erzeugen. Normalerweise werden solche Kampagnen doch schließlich mit einer gewissen medialen Begleitung gestartet. Das hat in diesem Fall gar nicht stattgefunden. Weder in den Mainstream-Medien, die eine solche Art der direkten Bürgerbeteiligung momentan eigentlich äußerst zeitgemäß finden müssten, noch in den einschlägigen NIE-Jubel-Blogs war diese Aktion irgendwie Thema. Wobei ich mir sicher bin dass das Ministerium, wenn das gewünscht gewesen wäre, deutlich mehr Presse hätte bekommen können.

    Ich bin sehr gespannt, wie die finale Auswertung des Bürgerdialogs ausfällt und wie die Ergebnisse dann dargestellt werden. Nach meiner Einschätzung wird die gesamte Aktion entweder wegen der überwiegend extrem negativen Resonanz in der Versenkung verschwinden, oder die Ergebnisse werden wie im in #48 dargestellt einfach „umgedeutet“. Die im Blog und im Bürgerdialog im Internet waren einige wenige gelenkte, und die wirkliche Meinung des Volkes hat sich in den Bürgerforen artikuliert…

    Aber vielleicht denke ich auch viel zu weit und diese gesamte Aktion ist einfach von extremen Dilettanten mit einer ganz heißen Nadel gestrickt worden. Frei nach Napoleon: „Versuche nie etwas mit einer Verschwörung zu erklären, was Du nicht genauso gut mit Inkompetenz erklären könntest.“

  65. Merken die Naturschutzverbände so langsam was?

    http://www.lr-online.de/regionen/guben/Naturschutzverbaende-lehnen-Energiepark-ab;art1051,3464019
    Schenkendöbern. Der Naturschutzbund (Nabu), die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der BUND lehnen die geplante Fotovoltaikanlage in der Reicherskreuzer Heide sowie den Windpark Pinnow aufgrund erheblicher Umweltbedenken ab. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung für das Projekt haben die Verbände grundsätzliche Einwände formuliert.

    Das ist wohl nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was zahlreichen Großprojekten wie Windparks Onshore und Offshore, Großspeichern oder Hochspannungsleitungen widerfahren wird. Neben stetig steigenden Energiepreisen wird die zunehmende Verschandelung der Landschaft unter völliger Nichtbeachtung des Naturschutzes zu einem Sargnagel für die EE.

  66. Was mich auch misstraisch macht ist die Beobachtung, dass zum Beispiel dieser Jens Kube, noch keinen Kommentar beantwortet hat. Er scheint da in seiner Meinung und seinem Artikel kein Herzblut drin zu haben und das macht mich immer misstrauisch.
    Als ob er halt ein Thema wie jedes andere bekommen hat. Ein bisschen Recherchieren. Einen Artikel schreiben. Nächstes Thema.
    Wie gesagt nur ein Eindruck. Aber Vertrauen schafft das nicht zu einem „Experten“

  67. Rudolf und Günter

    Jeder kennt die Geschichte vom Aufstieg der Grünen und der Entstehung der Krake namens „Umweltbürokratie“ (NOVO hatte da wohl einen schönen Artikel zu), die einzige Frage die ich mir heute nur noch stelle……..

    War der Ausstieg aus den Ausstieg damals nur ein kleines Wahlgeschenk von Schwarz/Gelb, weil man sie ja genau deswegen gewählt hatte……………….oder hat man Fukushima beim Schopf gegriffen und die wahre Absicht demonstriert?

    Man bedenke, der Zahlmeister Europas macht gerade seine Wirtschaft absichtlich kaputt, soll Europa zusammenbrechen?
    Ist das ein getarnter Wirtschaftskrieg mit dem Feind in den eigenen Reihen?
    Oder soll in Anbetracht der Destabilisierung des ganzen nahen Ostens eine kleine Bevölkerungsreduzierung im Sinne der Grenzen des Wachstums realisiert werden?

    Der Bürgerdialog ist ein Feigenblatt für den deutschen, obrigkeitshörigen Dummbeutel………und soll nur vom eigentlichen Wahnsinn auf dieser Welt ablenken.
    Das Ergebnis steht vom ersten Tag an fest……108% der Deutschen ( Planerfüllung in der DDR) wollen den Ausstieg und sind bereit dafür die eine oder andere Milliarde auszugeben, Bürgerrechte einzuschränken und sich selber zu bescheiden.

    Ich bleib dabei, dat Dingens ist ne Farce, ne besonders primitive und durchschaubare Verarschung jedes intelligenten Menschens.

    H.E.

  68. Die Grünen können sich ja ihre heile Welt in Anno 2070 aufbauen 😉

    Link Trailer Anno 2070: http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=18048

  69. Heinz,

    die Schulden in Griechenland, Spanien etc haben uns schon Wohlstand beschert. Wir haben große Außenhandelsüberschüße gerade in die EU. Wirtschaftlich gesehen muss das nivelliert werden. Ich denke wir haben nur die Wahl „Wie“ nicht „Ob“.Entscheidend ist meines Erachtens Industrie in diese Länder zu bekommen, ohne die heimischen Arbeitsplätze zu gefährden. Die Menschen in diesen Ländern müssen Arbeiten können und ihr Geld verdienen dürfen. Vermutlich brauchen wir ein vernünftiges Strukturprogramm für Europa, aber keines aus Brüssel mit 27 Lobbyisten am Tisch, sondern die Nettozahler müssen sich zusammensetzen und ein gemeinsames Entwicklungskonzept erarbeiten, dass dann von einer KfW oder so marktwirtschaftlich und nicht zentralistisch umgesetzt wird.
    Grüße
    Günter

  70. Wer schweigt, stimmt zu. Deshalb bin ich dafür, sich weiterhin am Bürgerdialog zu beteiligen.
    Ich habe am 19.08. diese Frage unter Lob und Kritik eingestellt:

    Im Bericht über die Bürgerkonferenz Berlin gab es keine einzige kritische Stimme zur Energiewende.
    Im Bericht über die Bürgerkonferenz Hamburg gab es keine einzige kritische Stimme zur Energiewende.

    In Hamburg waren die Interessenverbände so stark vertreten, daß der Eindruck entsteht, es handelte sich eher um eine Lobbyveranstaltung als um eine Gesprächsrunde mit interessierten Bürgern.

    Am Ende bleiben Zweifel, ob die Teilnehmer wirklich, wie angekündigt, nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Können Sie die Zweifel ausräumen?

    Die Moderatoren haben sofort erkannt, daß es sich um in Frageform daherkommende Kritik handelt. Der Beitrag wurde nicht freigeschaltet.

  71. @ Helmut Erb

    Es ist immer sehr verdächtig, wenn bei einer Zusammenkunft von Menschen alle die gleiche Meinung haben. Was aber noch verdächtiger ist, zu den Bürgerwerkstätten fanden sich jeweils kaum mehr als eine Handvoll Leute ein, die Fotos bei Flickl sind beredt genug. Doch auf den Bürgerkonferenzen sind genug Besucher dabei. Komisch, da kann man sich sogar einen Anmeldeschluss von 2 Wochen vor Beginn der Veranstaltung erlauben.

    Für mich liegt der Verdacht nahe, dass die Bürgerkonferenzen von einschlägigen Organisationen gekapert wurden, die ihre Leute dort platzieren konnten. Diese Konferenzen sind ja auch das eigentlich Wichtige am ganzen Bürgerdialog. Von dort werden die Leute zum Bürgergipfel delegiert, welcher den Abschlussbericht an die Ministerin verfasst.

    Ich denke, keiner hier erwartet, dass der Bürgergipfel einen Abschlussbericht vorlegt, in dem die Ergebnisse dieses Onlinedialogs entsprechend gewürdigt werden. Dennoch ist es nicht unnütz was wir hier tun, zumindest können wir nachweisen, dass die Darstellung, wenn sie denn so kommt wie erwartet, ganz und gar nicht der Wirklichkeit entspricht. Falls dann das Argument kommt, dass die Onlinebefragung nicht repräsentativ ist, wie der Renn auch schon angedeutet hat, dann können wir sagen, dass das der Bürgergipfel auch nicht ist.

    Und wenn man sieht, wer als Unterstützer der Konferenzen und Werkstätten auftritt, dann ist auch klar, welche Leute sich da einfinden.

    Ich werde jedenfalls meinen Bundestagsabgeordneten, die die für meinen Wahlkreis zuständig sind, noch ganz schön auf den Wecker gehen, falls alles so eintritt wie erwartet.

  72. Hallo Leute.

    Es mag ja nicht von Bedeutung sein, aber folgendes ist mir aufgefallen.

    „Fukushima“ war am 11.03.2011. Erst danach wurde die sog. Energiewende mit dem radikalen Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen.

    Der „Expertenblog“ im sog. „Bürgerdialog“ wurde aber bereits von einem Maik Bohne
    am 15.02.2011 kreiert.
    Siehe: Erstellt von Maik Bohne am 15. Februar 2011 -- 12:10

    Soll den Bürgen hier etwas als NEU untergejubelt werden, was schon von langer Hand geplant war? War Fukushima nur der willkommene Anlass um die Katze werbewirksam aus dem Sack zu lassen, in der Hoffnung mit Hilfe einer Panik-Kampagne eine breitere Zustimmung zu erhalten?

    Und noch etwas konnte ich feststellen:
    Bei Häufige Fragen unter Punkt „Weiterverwendung von Inhalten?“‘ heißt es unter Anderem. „Alle Inhalte (Beiträge und Kommentare), die von den Teilnehmenden eingestellt und nicht abweichend gekennzeichnet wurden, können im Rahmen einer Creative Commons-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/) weiterverwendet werden.
    Nach meinem Verständnis betrifft das auch die Beiträge der „Experten“, denn die gehören nach meinem Verständnis sowohl im engeren wie im weiteren Sinne auch zu den Teilnehmern. Ein „copyright“ habe ich auch nicht feststellen können.
    Das sollten mal unsere beiden Admin näher prüfen.

    So, das war’s in kürze. Der Moosgeist muss seinem Freund ‚Wolf Krab‘ etwas behilflich sein.

  73. @Moosi, Du alter Geist….ähmm Fuchs

    Dat mit der Lizens is ne gute Idee, da der gute Herr Doktor die Weiterverwendung explezit nicht verbietet……können wir eigentlich den Blog vollständig übernehmen, den Autor hatte ich ja oben schon erwähnt, unten noch die Lizens mit eingestellt, fertig ist der Laden.

    Aber um sicher….ganz sicher zu gehen, sollten Rudolf oder Herr Heller sich das noch mal gaaaanz genau angucken, ick will hier auf jeden Fall keine Klage oder Abmahnung provozieren.

    Dat Datum der Erstellung……..hihi……..aber würde ick mal nich zu ernst nehmen, dat war im Zuge der weiteren Verblödung/Umerziehung der Deutschen eh geplant………Fukushima ist da nur noch als Sahnehäubchen dazu gekommen.

    Nun gut……..man könnte auch denken, das ein KKW das bis Ende des Jahres sowieso vom Netz genommen werden sollte………..ach lassen wir das, sonst zählt dat nur wieder als Verschwörungstheorie.
    Erstaunlich war aber, wie schnell die Medien ihre „Experten“ aus den Ritzen gekratzt haben, als eigentlich noch niemand wusste, was wirklich in dem KKW passiert ist………als ob die Manuskripte schon in den Schubladen gelauert haben.

    Besonders pikant in diesen Zusammenhang, die Weigerung der ARD/ZDF zu Spendenaufrufen……….Japan ist Reich, die brauchen kein Geld……….erst einige Zeit später haben sich ein paar Privatsender durchgerungen um Geld zu betteln.

    Nochmals für alle Atomangsthasen mit vollgeschisssener Buchse……der Tsunami hat weit über 10.000 Japaner ersäuft und erschlagen, dat sollte hier niemand vergessen.
    Hunderttausende Menschen sind Obdachlos, stehen vor dem Nichts…………aber weil sie nicht so jammern wie deutsche Weicheier, haben se wohl auch kein Mitleid verdient.

    Apropos Reich und verweigertern Spendenaufruf………….kann sich noch jemand an die Oder-Flut und Deichgraf Platzek erinnern………..da wurde aber deutschlandweit ganz drollig um Geld für die paar abgesoffenen Gehöfte gebettelt, auch von den Öffentlich Rechtlichen.

    Tja, dat Umweltministerium hat sich die Energieversorgung unter den Nagel gerissen und lässt sich jetzt vom Bildungsministerium noch die letzten dummen Schafe zutreiben…………wenn man sich die derzeit existierenden Schulmaterial ansieht, ist dat nur ne konsequente Weiterbildungsmassnahme…….Erwachsenqualifikation in Sachen Klimawandel/Energiewende.

    Ick gloobe, wir sind hier alle durchgefallen……..6..setzen…….keine einzige Frage richtig beantwortet….im Sinne der Schulleitung.

    Onkel Heinz……..ironisch bis zum Horizont…..und noch ein Stück weiter.

  74. War Fukushima nur der willkommene Anlass um die Katze werbewirksam aus dem Sack zu lassen…

    Unplausibel ist das nicht. Schließlich ist das, was in Nordostjapan im März passiert ist, überall -- vor allem auch in Japan -- als verheerende Naturkatastrophe bekannt, ein Jahrhunderterdbeben mit verheerender Flutwelle. Nur in Deutschland geht das Unglück als die „Atomkatastrophe von Fukushima“ in die Annalen ein; da wurde mit großer Geilheit sofort von bevorstehender Kernschmelze phantasiert, weil das gerade ins deutsche Weltbild paßt. Daß beispielsweise die Erdölraffinerie in Sendai in die Luft geflogen ist, was sicher mehr Opfer gefordert hat als die „Atomkatastrophe“, wurde, obwohl auf dem Filmmaterial deutlich zu erkennen, nicht thematisiert.

  75. @Günter

    die Schulden in Griechenland, Spanien etc haben uns schon Wohlstand beschert. Wir haben große Außenhandelsüberschüße gerade in die EU. Wirtschaftlich gesehen muss das nivelliert werden. Ich denke wir haben nur die Wahl “Wie” nicht “Ob”.

    Nöööö
    Immerhin durfte Deutschland als Belohnung dafür auch die meiste Knete (Nettozahler) in die EU-Kassen ballern, obwohl wir ja selber eine marode Ostzone finanzintensiv aufpäppeln mussten.

    Ick seh es nich ein, das ein Fleissiger den Faulen/Korrupten auch noch seine Faulheit unterstützt……..macht China ja auch net, und die haben Exportüberschüsse in Billionenhöhe.
    Dafür durften wir Deutschen ja auch die geringsten Nettolohnsteigerungen und Rente mit 67 gefallen lassen…….am besten Tod am Arbeitsplatz umkippen, damit andere Völker in der EU auch weiterhin schön glücklich bleiben.

    Die derzeit, absichtlich erzeugte Situation dient doch nur dazu, uns über „Notstandsgesetze“ auch noch die letzten Bürgerrechte zu klauen und unseren gewählten Volksvertretern auch noch das letzte Stück scheinbarer Eigenständigkeit zu rauben.
    Und wofür?
    Für eine allumfassende Krake, einer dikatorischen Bürokratie ohne Mitbestimmungsrecht der EU-Völker……nein Danke.
    Gerade in den letzten Tagen lässt diese Krake nämlich ihr fieses Gesicht hervorschimmern, das mir nur noch Angst und Bange wird.

    Während die USA (praktisch Zahlungsunfähig) immer noch 3 mal A Rating besitzt, hat man Europa mal so richtig in die Pleite getrieben……Wirtschaftskrieg vom Feinsten……….hier gehts doch nur noch darum, wer das Schachspiel am Ende gewinnt.

    Das Experiment ist gescheitert……und das auf der ganzen Linie.

    MfG
    Heinz Eng

  76. @onkel heinz 🙂

    Du hast mittlerweile eine antwort auf deine frage bezüglich des einstellens des oben angesprochenen ‚experten-beitrages‘ bekommen.
    Zitieren und verlinken ist erlaubt. Das einstellen des gesamten beitrages hat sich der sogenannte experte verbeten.

    Kann ich persönlich auch gut nachvollziehen 😉

  77. @Michael

    Danke für den Hinweis………hat ja mal ewig gedauert eh die antworten, is jedenfalls ne klare Aussage und damit hat sich der Spass. )-:

    Hallo Herr Eng,

    nach Rücksprache mit Herrn Kube können Sie auf Ihrem Blog seinen Beitrag zitieren und verlinken, dem Kopieren des gesamten Texts stimmt er jedoch nicht zu.

    Viele Grüße
    Ihre Moderation

    Ansonsten macht das auch nix, ich lege den Originaltext auf einen 2 Tab und kann ganz bequem hin- und herspringen, fast noch einfacher als jedes mal nach oben zu scrollen.
    Bürgerdialog mit Beschränkungen………..ist doch süsssss, ich denke mir jedenfalls mein Teil……und zur Sicherheit liegt das Original von Herrn Doktor auch ganz fein artig als pdf auf Platte, nur für den privaten Gebrauch natürlich, versteht sich doch von selbst, gelle.

    PS. Ick tippe mal, der gute Dr. hat (un)heimlich hier mitgelesen…………..wird Ihm verdammt sauer aufgestoßen sein, nehme ich mal an………….würde zumindestens mir so gehen, wenn mein Artikel derart zerfetzt wird……………da heuchel ich sogar etwas Mitleid……..wenns denn unbedingt gefragt ist.

    Onkel Heinz…………Hach is der Montag schön……..bunt

  78. @Moosi

    Nu siehste was Du angerichtet hast………..nu mussten die Mods doch noch aus der Deckung kommen und meine Anfrage veröffentlichen um sie anschließend negativ zu bescheiden.

    Lach…..nu wissen wir aber gaaaaaanz genau dat die hier mitlesen…………

    22. August 2011 -- 10:42 — Moderation_Basedow……meine Antwort auf Deine Idee war um 08:56 Uhr………..welch Zufall aber auch……….ich lieg gerade unter dem Tisch, mein Zwerchfell krümmt sich und die Lachtränen wässern den armen Teppich.

    Onkel Heinz……. Nachtigall, ick hör Dir trapsen

  79. #30 „Free Speech Allowed.“
    #35 „Rosa Luxemburg […] über die Russische Revolution.“
    Wenn wir schon dabei sind, hier (natürlich völlig off topic) ein interessanter Absatz aus Zettels Raum:

    Die „Freiheit der Anders Denkenden“, von der Luxemburg spricht, hat also mit der Rede- und Meinungsfreiheit in einem demokratischen Rechtsstaat nichts gemein; erst recht nicht mit der Freiheit politischer Betätigung für Nichtkommunisten.

    Sie soll innerhalb der kommunistischen Erziehungsdiktatur gelten und lediglich dazu dienen, die „praktische Verwirklichung des Sozialismus“ zu verbessern: Die Erziehung soll nicht durch Machtworte von oben geschehen, sondern durch einen Diskussionsprozeß, in dem auch abweichende Meinungen geäußert werden dürfen.

    Ein Schelm, wer dabei an Bürgerdialog denkt…

  80. öhm, wer sich schon immer gefragt hat was die zielstellung des bürgerdialoges energietechnologien sind,…

    bin ic gerade darüber gestolpert: http://www.bmbf.de/de/15609.php

    ps: irgendwie ist es mir zu hoch, wie man bei euch links einbindet^^

  81. @ Eng, # 77:

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus:

    PS. Ick tippe mal, der gute Dr. hat (un)heimlich hier mitgelesen…………..wird Ihm verdammt sauer aufgestoßen sein, nehme ich mal an………….würde zumindestens mir so gehen, wenn mein Artikel derart zerfetzt wird……………da heuchel ich sogar etwas Mitleid……..wenns denn unbedingt gefragt ist.

    Ich bin da völlig anderer Meinung. Der Text von Herrn Kube ist gelungen, er hat eine gute Schreibe und er hat die Dinge verständlich erklärt und auf den Punkt gebracht. Ich erkenne in der Debatte hier auch nicht, daß der Text „zerfetzt“ worden wäre. Ganz im Gegenteil. Die Frage ist doch nur, wie man die Aussagen interpretiert -- ob man also bereit ist, zu verstehen, was ein „Smart Grid“ wirklich bedeutet.

    Wenn es darum geht, einen Text eines Gastautors hier einzustellen, dann sollte immer der Autor selbst gefragt werden (ich dachte auch, Sie hätten das getan). Und der Text sollte gut sein -- hier sollte nichts zerfetzt, sondern konstruktiv kritisiert werden. Hier sollten also Dinge eingestellt werden, die uns besonders gut gefallen (was nach meiner Auffassung auf den Kube-Text zutrifft) -- und nicht Dinge, die wir besonders schlecht finden.

    #75:

    Ick seh es nich ein, das ein Fleissiger den Faulen/Korrupten auch noch seine Faulheit unterstützt……..

    Ich habe eine andere, differenzierte Sicht auf die Dinge. Die richtige Antwort hat Günter Heß oben schon gegeben. Dem schließe ich mich an.

    Ich würde auch darum bitten, Tiraden allgemeinpolitischer Natur -- und insbesondere Kommentare über die Euro-Krise -- in anderen, passenderen Blogs einzustellen. Hier geht es um Klima- und Energiefragen in wissenschaftlicher, technischer und politischer Hinsicht. Dabei würde ich es gerne auch belassen.

  82. Verdammt!

    Da wollte ich mal mein Herz ausschütten und ich scheiter an den 1500 Zeichen 🙁

    Hier die stark gekürzte Fassung meines beitrags zum obigen thema:

    Werter Herr Dr. Kube,

    auch wenn sie, wie man ihrer Vita entnehmen kann, kein Experte auf dem Gebiet der Energieerzeugung und -verteilung sind und auch wenn sie in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn niemals nie nicht mit der Industrie und dem Gewerbe in Berührung gekommen sind, möchte ich ihnen trotzdem herzlichst für diesen Artikel danken.

    vielen dank, das Sie uns in ihrem letzten Absatz die Folgen so klar darstellen, auch wenn sie scheinbar mittels ihrer doppelten Verneinung verharmlosen wollen, das es mittels smart grid kein generelles Einsparpotential gibt.
    Für mich, als ehemaligen DDR Bewohner klingt dies stark nach ‚Planwirtschaft 2.0‘.

    jedoch eine Frage habe ich zum Schluss. Sie schreiben:
    „Ausgeblendet habe ich in dieser Betrachtung bisher Industrie und Gewerbe. Es gibt sicher einige Bereiche (wie die genannten Kühlhäuser), die gut als regelbare Komponenten in intelligente Netze eingebunden werden können. Doch auch die nicht regelbaren Komponenten wie Öfen jeglicher Größe, Förderbänder usw. sind auch im intelligenten Netz kein Hindernis, denn sie sind planbar und können bei Prognosen und Bedarfsanmeldungen gut berücksichtigt werden.“

    Können sie dem geneigten Leser bitte erklären, wie die besagten nicht regelbaren Komponenten in Zeiten einer nicht vorhandenen Versorgung durch regenerative Energieerzeuger betrieben werden sollen?
    Da hilft auch kein noch so intelligentes Netz. Wie schaut die dazugehörige Speicherstrategie aus?

    Mit besten Grüßen

    Michael M.

  83. hilfe ich hab die rechtschreibung verlernt
    *grml*

    nein falsch, die rechtschreibprüfung von OpenOffice ist schult

    lol

  84. @Heller
    Anschiss angekommen.
    Ein Dr. hackt den anderen Dr. kein Auge aus…..selbst wenn grobe Fehler im Text sind, gelle.
    Ich hatte Ihnen schon damals angeboten, mich raus zu kicken……..ick versaue ja den noblen Ruf dieser Website, dem Experimentierfeld……………das schwarze Schaf das ständig Mist baut…………..die akademische Kreise stört……….ach suchen Sie sich ruhig noch mehr aus.
    Ick bin Pöbel, dazu steh ich……….und wenn man bei den lächerlichen Bürgerdialog erst reagiert, wenn ein Moosgeist deren Bedingungen hier andeutet, dann ist das an Frechheit nicht mehr zu überbieten.

    Sie Herr Heller sind Zukunftsforscher, Sie könne sich erlauben ihren Klarnamen zu nennen, ihre E-Mail jedermann zu schicken………ich dagegen muss sehen das ich anonym bleibe weil mein Job dran hängt.

    Ergo habe ich auch meine Anfrage Anonym gestaltet, kann ja keiner ahnen das die Moderatoren erst dann reagieren, wenn es gefährlich wird.
    Ich weiß, ich bin der Dorn in Ihren Hacken, Sie wünschen mich zum Mond…….ok, jagen Sie mich eben zum Teufel……der Saftladen wird trotzdem zusammenbrechen.

    MfG
    H.E.

  85. was mir gerade aufgefallen ist,…
    sieht man sich die seite http://www.buergerdialog-bmbf.de/zukunft-der-energie/ an, werden da ja die ergebnisse zur these ‚Ich trage den Ausbau der Energieinfrastruktur mit, auch wenn es bedeutet, dass in meiner Umgebung neue Stromleitungen oder Energiespeicher gebaut werden müssen‘ grafisch dargestellt(keine ahnung ob die thesen wechseln).

    da zeigt es zumindest bei mir eine zustimmung von pi mal daumen 60-65% in einer balkengrafik an.
    das passt ja irgendwie nicht zu der auswertung in http://www.science-skeptical.de/blog/burgerdialog-zwischenbilanz-speicher-und-netze/005070/

    ich wage mich zu erinnern, das beim erstbesuch des bürgerdialoges(bzw der einzelnen thesen) eine umfrage war, in der abgefragt wurde ob man zustimmt oder nicht (zumindest auf meinem arbeitslaptop kommt die umfrage^^(

  86. @Onkel Heinz #84

    …..der Saftladen wird trotzdem zusammenbrechen.

    Experten-Blog. Hi hi, passt!

  87. so, gleich mal unter http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/lob_und_kritik nachgefragt:

    liebe moderatoren,

    wie kommt es, das unter http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/ eine balkengrafik mit einer überwiegen positiven zustimmung zur these
    „Ich trage den Ausbau der Energieinfrastruktur mit, auch wenn es bedeutet, dass in meiner Umgebung neue Stromleitungen oder Energiespeicher gebaut werden müssen“
    dargestellt wird?
    beruht diese grafik auf den derzeitigen abgegebenen kommentaren oder ist dies eine statische anzeige im sinne stimmenfang?
    sollte diese grafik den status der kommentare zur besagten these wiederspiegeln, möchte ich gern wissen wie diese zahlen zustande kommen. entspricht die gezeigte zustimmung doch nicht im geringsten der hier wiedergegeben realität.

    mit besten grüßen
    michael m.

  88. @ Onkel Heinz
    Was´n hier los,

    Ein Dr. hackt den anderen Dr. kein Auge aus…

    ­krieg Dich mal wieder ein! Peter Heller ­hat unabhängig vom Dr.-Titel seine Meinung geäußert wie ­Du auch, Konsens ist was für Kleingeister und Alarmisten. Ich sehe die Euro-Geschichte ähnlich wie Du, ist aber kein Thema für diesen Blog. Doc Kube hat ´nen sehr stilvollen Text geschrieben, hat er, als ­Public-Relation-Makker von DESY, gelernt. Man ­muß aber nicht unbedingt mit allen Punkten einverstanden sein aber wie Herr Heller meinte, lässt er auch gut Platz für Interpretationen. Da ich das DESY kenne bin ich allerdings nicht ganz so begeistert von Kubes Text, hätte da mehr von ihm erwartet, wenn er sich schon zu so etwas hergibt. Ich hätte insgesamt mehr Sachkenntnis als Allgemeines herumeiere erwartet von einem „Bürgerdialog“ über die „Energiewende“ und wie sie nun nach dem Ukas aus dem Kanzleramt zu schaffen wäre, vor allem von den „Experten“.

    „Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.“ Winston Churchill

  89. @michael m

    da zeigt es zumindest bei mir eine zustimmung von pi mal daumen 60-65% in einer balkengrafik an.
    das passt ja irgendwie nicht zu der auswertung in http://www.science-skeptical.de/blog/burgerdialog-zwischenbilanz-speicher-und-netze/005070/

    Die fiesen Tricks visueller Kommunikation. Damit bereits beim Leser der Eindruck erweckt wird, die Mehrzahl der Leute sei eh‘ dafür. Wenn der Button allerdings ganz links stünde, würd’ es zu sehr nach DDR-Wahlergebnis riechen – so wirkt’s realistischer: „Arbeite mit – plane mit – regiere mit!”

  90. @89
    ist mir schon klar 🙂

    aber da ich heute mal länger als 5min auf der seite ausgehalten hab (bisher hatte ich im wahrsten sinne körperliche schmerzen, wenn ich mir die beiträge durchgelesen hatte ), ist mir dies erst so richtig bewusst geworden. darum auch meine frage an die dortigen moderatoren.

  91. @ Heinz Eng #78

    Hallo Onkel Heinz.

    Also für mich ist das irgendwie befremdlich, dass auf eine direkte Frage an Jens Cube persönlich nach 4 Tagen der Obermoderator Basedow antwortet.

  92. ps: @heinz eng

    auch wenn wir uns nicht kennen…

    nicht rumzicken, nur weil peter heller mal eine klare und auch berechtigte ansage gebracht hat.

    das wir hier alle deine kommentare mit freuden lesen, sollte auch dir bewusst sein.

    also, um wieder ruhe reinzubringen schicke ich dir mal nen virtuellen kasten bier. dann kannst mit p. heller anstossen und gut ist 😛

  93. @ michael m.

    Ja, jeder kann einen Beitrag zu jeder These schreiben und eine Bewertung der These vornehmen. Das geht dann bei den Kommentaren nicht mehr. Auf der rechten Seite lassen sich dann auch die Beiträge selektiert darstellen. Nach Zustimmung oder Ablehnung. Die Grafik habe ich jetzt nicht gesehen, doch wer sich die Mühe macht, kann ja die Stimmen nachzählen. Bis gestern Abend sah es für Speicher und Netze so aus:

    70 Vollständige Zustimmung
    40 Teilweise Zustimmung
    25 Neutral
    23 Teilweise Ablehnung
    292 Vollständige Ablehnung

    Die hohe Zahl der Ablehnung hat aber nicht viel zu bedeuten, da auch viele so gestimmt haben, doch generell Fans von den NIE sind, nur eben eine andere Meinung zum Netzausbau haben. Aber weiter möchte ich dies jetzt nicht erklären, bitte wartet die Auswertung ab. Ich bin gerade dabei Fehler zu korrigieren, und alle aufgenommen Daten noch mal durch zu sehen. Manche Beiträge sind auch später freigeschaltet worden, so dass ich sie nicht in meiner ursprünglichen Datenbank hatte. Das waren zwar nicht viele, haben das Gesamtbild auch nicht verändert, doch wenn man sich schon die Mühe macht, sollte es wenigstens ordentlich sein.

    Ansonst werde ich mich erst mal nicht weiter dazu äußern und halte es mit Abraham Lincoln, der gesagt haben soll: „Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.“

  94. Ein paar Punkte:

    @ moosgeist, #72:

    Man sollte berücksichtigen, daß die Energiewende tatsächlich schon vor Fukushima beschlossen war. Mit einem etwas verlangsamten (Laufzeitverlängerung 12 Jahre) Ausstieg aus der Kernenergie und einem schnelleren Ende für Gas und Braunkohle in der Stromerzeugung. Nach Fukushima hat sich das umgekehrt, nun soll die Kernenergie schnell beendet werden und Gas- und Kohlekraftwerke sollen länger laufen. Das Ziel jedoch bleibt dasselbe. Da 2010 kaum Begeisterung über das Energiekonzeot herrschte (wir hatten das ja hier auch ausführlich thematisiert), bietet Fukushima nun der Bundesregierung lediglich eine neue Möglichkeit der Kommunikation.

    @ michael m., #85:

    Ich denke nicht, daß die Grafik irgendetwas aussagen soll (außer halt, daß man seine Meinung abgestuft kundtun kann). Die von Quentin Quencher ermittelten Daten mit Stand 20.8. weisen für die Frage „Speicher und Netze“ 64% vollständige Ablehnung aus.

    @ Eng, #84:

    Auf der einen Seite texten Sie mit hoher Aggressivität, auf der anderen Seite sind Sie sehr dünnhäutig, wenn Sie mal kritisiert werden. Das paßt nicht zusammen. Wer austeilt, muß eben auch einstecken können.

    Außerdem zeigt sich in Ihrem Fall ein Moment, das die neuartige internetgestützte „Mitmachdemokratie“ eben prägt bzw. prägen wird und das wir nach meiner Meinung zu Recht kritisieren. Wer viel Zeit hat und dazu auch noch am Thema besonders interessiert ist und sich auch noch auskennt, dominiert Online-Dialoge. Mein Kommentar ist jetzt Nummer 90 in diesem Thread. Von diesen stammen alleine 17 von Ihnen -- wenn ich richtig gezählt habe. Das ist keine Kritik, nur eine Beobachtung. Uns muß klar sein, daß viele Dinge, die wir am Bürgerdialog kritisieren, Eigenschaften des Internets sind, die auch die Macher des Onlinedialogs prinzipiell nicht vermeiden können.

    Ich gebe offen zu, schon lange nicht mehr alle Ihre Beiträge zu lesen. Die vielen Pünktchen machen Ihre Kommentare zumindest für mich schwer lesbar und ich fände es auch schön, einfach mal weniger Gedanken anzufangen -- und diese stattdessen zu Ende zu bringen.

    Ein Dr. hackt den anderen Dr. kein Auge aus

    In der Tat. Sie haben weiter oben (#63) geschrieben:

    Nix für ungut, ein Jahr mit Energieversorgung beschäftigt…………..wenn man alleine schon die Ausbildungszeit, Studium und die nötige Praxis kennt……..dann ist dieser Satz in meinen Augen eine Beleidigung.

    Ich finde das unhaltbar. Nein, ich bin nicht mit Herrn Kube befreundet, noch bekannt. Aber ich kann beurteilen, daß das, was man in einem Physik-Studium über Energie lernt, völlig ausreichend ist, um in kurzer Zeit auch bei speziellen Fragen Expertise zu erlangen. Daß Herr Kube sich auskennt, sieht man aus meiner Sicht seinen beiden Texten im Bürgerdialog an. Und auch der von ihm gestalteten Webseite „Welt der Physik“. Sie müssen beachten, daß er sich an absolute Laien richtet. Und das macht er gut. Letztendlich haben Sie schon recht. Meine „Expertise“ könnte ebenso bewertet werden, wie die von Herrn Kube. Wobei ich noch nicht einmal einen Tag nach meiner Promotion die Physik ganz an den Nagel gehängt habe und stattdessen lieber Manager geworden bin (heute bin ich auch das nicht mehr -- war zu stressig).

    Als das Wappentier des Physikers können Sie vielleicht die Ente ansehen. Die kann laufen, schwimmen, tauchen und fliegen -- sie kann alles, aber alles nur sehr schlecht. Aber als Physiker kann man eben alles sehr schnell lernen, sich vieles in kurzer Zeit tiefer aneignen. Denn das ist letztendlich das Ziel dieses Studiums. Von daher halte ich Ihren persönlichen Angriff auf Herrn Kube für unbegründet.

    Wenn wir darum bitten, in energiepolitischen und -technischen Fragen ernstgenommen und respektiert zu werden, müssen wir das auch vorleben und als erstes mal unsere Gegner respektieren und ernstnehmen. Sollte nach meiner Auffassung für Science Skeptical selbstverständlich sein.

    selbst wenn grobe Fehler im Text sind, gelle.

    Nun, ich finde diese nicht. Ich finde auch keinen Kommentar hier Ihrerseits, in dem Sie diese Fehler thematisieren und richtigstellen. Also fangen Sie doch einfach mal an, mich (und Herrn Kube) aufzuklären.

    Ich weiß, ich bin der Dorn in Ihren Hacken, Sie wünschen mich zum Mond

    Nein, das ist Unfug. Ich würde mir wünschen, daß Sie mal endlich anfangen, aus Ihrem Wissen etwas zu machen. Sie sollten einen höheren Anspruch an sich selbst haben, statt nur „Pöbel“ sein zu wollen.

    Wasmich übrigens tatsächlich an Herrn Kube stört, ist sein offensichtliches Desinteresse an einer Kommunikation im Bürgerdialog. Er antwortet nicht auf die Kommentare, das ist schade. Ansonsten gehe ich davon aus, daß die „Experten“ sehr enge Vorgaben bekommen, was sie schreiben dürfen und daß ihre Texte auch redaktionell bearbeitet werden. Das ist bei solchen Aktionen jedenfalls üblich.

  95. @Heller

    Sie sollten einen höheren Anspruch an sich selbst haben, statt nur “Pöbel” sein zu wollen.

    Lieber Herr Heller, ich muss jetzt mal für den Heinz Eng ’ne Lanze brechen. Gerade seine bissige und bewusst prollige Geradlinigkeit hebt sich äußerst wohltuend von den oftmals verschwurbelten, oberlehrerhaften Kommentaren in vielen Internet-Blogs ab (puh, wenn ich dagegen an manche Kommentare bei EIKE denke). Dass er von den Dingen, über die er schreibt, fachlichen Durchblick hat, wird hier wohl niemand bestreiten. Insofern stelle ich den „höheren Anspruch” bei ihm überhaupt nicht in Frage, warum sonst sollte er soviel Zeit investieren, hier zu schreiben und zu recherchieren…….. und ab und zu rumzupöbeln, was dem Lesefluss hier bestimmt nicht abträglich ist……… sicher nicht aus Langeweile (……….wat ham Sie nur gegen die vielen Punkte, ick find dat lustisch!!!)

  96. Ich fand den Text von Herrn Dr. Kube nicht so überzeugend. Mich hat vor allem gestört, dass er mit den Nachtspeicheröfen angefangen hat, aber nicht thematisiert hat, dass hier ja die Energieversorger versucht haben relativ gut vorhersagbare Schwankungen der Nachfrage auszunutzen um ihre Kraftwerke gleichmässig auszulasten. Das Smart Grid soll aber ein durch übermässigen Einsatz von wetterabhängigen Stromerzeugern schwankendendes Angebot ausgleichen. Dieses ist weder gut vorsehbar noch in irgendeiner Weise mit der Nachfrage abgestimmt. Mich als Laien hätte da vorrangig interressiert, welche Chancen ein solches System, denn überhaupt hätte, die gleichmässige Auslastung der Backupkraftwerke für Wind und Sonne zu verbessern. Da hätte auf jeden Fall eine Übersicht über das momentane Zusammenspiel zwischen wetterabhängiger Energieversorgung und derem Ausgleich dazugehört.
    So klang das ganze für mich, wie ein Propagandatext für eine Reglementierung der Verbraucher ohne auf Notwendigkeit oder Nutzen einzugehen.

  97. O’ha, da habe ich doch glatt irgend etwas verpasst. Kann mir vielleicht mal einer erklären ob diese Aussage irgendwo nachzulesen ist:

    Den Rest erledigen die EE selbst. Rheinland-Pfalz wird bis 2030 sogar 100% seiner Stromversorgung mit erneuerbaren Energien decken.
  98. @Heller

    Dünnhäutig bin ick nur bei einem……bei Ihnen.
    Na gut, wenn Karlchen mir ein Anschiss verpasst, dann zuck ich auch zusammen….das aber nur nebenbei.
    Sie sind der Typ mit den perfekten Formulierungen, ick stotter mir hier nur einen ab………..aber genau so wie Sie, hab ick die Nase voll von den offiziellen Gelüge……….nur das ich mein Herz auf der Zunge trage.

    PSM…Permanent Schwelende Meinungsverschiedenheit…….muss ick wohl leben mit.

    Aus meinem Wissen was zu machen…..würde bedeuten aus dem Nähkästchen zu plaudern…….was am Ende ganz schnell meinen Job kosten könnte.
    Sorry, ick versuchs ja, hoffe aber auf die Intelligenz der Mitleser………ansonsten kann ick ja gleich meinen Namen und Adresse hier breittreten.

    Wir beede werden wohl nie zu Potte kommen…….macht aber nix, der Unterschied macht die Gemeinsamkeit.
    PS. Ick bin nu mal emotional echt schnell uff de Palme………im Fachchinesisch heißt dat wohl …… Choleriker …..muss ick mit leben, und hoffentlich auch die armen Mitleser hier…………….tut mir auch echt leid…….aber ick hab aufgehört mich jetzt noch verbiegen zu lassen.

    Wem Onkel Heinz zu wider ist………blättert eben schnell weiter……….kann ick ooch net ändern.
    Ende der Durchsage und jetzt ganz schnell Bettruhe, ick muss für mein Geld noch arbeiten.

    MfG
    Heinz Eng

  99. @ Quentin Quentscher ’97

    Ich denke der Kommentor bezieht sich auf „Der Weg zum Energieland Rheinland-Pfalz, 100% erneuerbare Energien im Strommarkt in Rheinland-Pfalz bis 2030“ geschrieben von den Geschäftsführern der juwi-AG. Später wurde dieses Werk dann einfach für Scheer/Ypsilanti auf Hessen angepaßt.
    Heinz Eng hatte dazu mal bei readers was geschrieben. Die Rheinland-Pfalz-Studie ist praktisch identisch.

  100. @Hallo Lentje

    Hihi, da brauchen wir nicht mal bei R-E kramen, meinen damaligen Artikel haben wir nämlich auch hier hinterlegt.

    http://www.science-skeptical.de/blog/die-hessen-spd-und-ihr-energieprogramm-bis-2025/00258/

    Um vorab einschätzen zu können, inwieweit diese Studie Relevanz und Qualität besitzt, habe ich mir erstmal die Autoren näher betrachtet.
    Bei den Recherchen nach den Autoren ist mir ein besonders pikantes Detail aufgefallen. Die juwi GmbH hatte eine Studie für Rheinland Pfalz erarbeitet, die der Hessen-Studie unheimlich ähnlich sieht. Die Auffälligkeit zeigt alleine schon die erste Seite, aber sehen sie selbst:……

    Jojo, 3030 Vollbenutzungsstunden für die Windräder im windschwachen Hessen…..und andere Merkwürdigkeiten.

    MfG
    Heinz Eng

  101. OK, Butter bei de Fische.

    Kühlhäuser beispielsweise können zu Zeiten geringen Strombedarfs bzw. Angebotsüberschusses stark heruntergekühlt werden und so ihren Energiebedarf decken………

    …eine so gekennzeichnete Tiefkühlbox könnte statt rund um die Uhr auf -20°C zu kühlen zu Zeiten wenn viel Wind weht oder die Sonne scheint z.B. auf -40°C kühlen und dann über viele Stunden ohne weitere Energieversorgung auskommen.

    Ok, das Beispiel kann man auch umdrehen, heizen unsere Wohnung auf +40 Grad auf und können dann die Heizung den restlichen Tag abstellen.
    Physikalisch bei gleichbleibender Aussenwandisolierung am Ende ein Mehrverbrauch……weiterhin weiß ich nicht, ob die Lebensmittel eine deart tiefe Temperatur unbeschadet übersteht.

    Aber wenn ich Kühlhaus höre muss ich immer an einen weitläufigen Bekannten denken. Die größten Kühlhäuser haben die Logistikzentren der Discounterketten. Ware anliefern, Ware einstapeln, Ware zum Versand an die einzelnen Supermärkte zusammenstellen………….und alles von Menschenhand.
    Hmm, die Leutchen arbeiten da 6 -- 8 Stunden bei minus 20 Grad……nun kühlen wir dat Dingens mal eben auf minus 30-40 Grad runter, damit der Windmüller sein Strom los wird……und was wird aus dem Menschen im Kühlhaus?

    Wenn die Anpassung des Menschen an das Vorhandensein von Wind und Sonne derart geschieht, grenzt das schon an Körperverletzung.

    H.E.

  102. Danke Lentje & Heinz, hab ich es doch geahnt, dass da entsprechende Machwerke kursieren.

    Aber mal wieder ein Schmankerl.

    In weiteren 10 wird er sich vom Stromnetz abklemmen und den Rest seines Lebens fast kostenlos Strom von seiner Anlage erhalten. Für den Winter hat er in seinem Brennstoffzellenauto das er bis dahin hat dann genug Notstrom für den Fall des Falles.

    Brennstoffzelle als Spreicher für PV-Strom ist mir bislang noch nicht bekannt gewesen.

  103. @Quentin

    Da verschlägt es einem nur noch die Sprache……….wo soll man bei solchen Leuten denn anfangen…..Grundkurs Elektrotechnik, Physik, Mathematik?
    Da ist Hopfen und Malz verloren, jede Art der Aufklärung stößt auf taube Ohren und ein leeres Hirn.
    Zwecklos sich da noch drüber aufzuregen.

    H.E.

  104. Mir fehlen wieder mal die Worte, die TU Berlin hat gerade eine Studie zu neue intelligente Netze für Berlin 2037 herausgebracht:

    Gemeinsame Pressemitteilung der TU Berlin, Siemens AG und Vattenfall Europe AG

    Greenwashing und neue Geschäftsfelder, mit den schon hinlänglichen Methoden und jeder Menge Elektroautos.

    Hier die Studie als PDF.

    Nun gut, was mir aber gleich zu Beginn im Rahmen dieser Studie sauer aufgestoßen ist, begründet wird die nämlich mit dem „Klimawandel als größte Bedrohung der Menschheit, Transformation der Industriegesellschaft und dem Konsens der Klimawissenschaft“………(Seite 11)

    In einer ruhigen Stunde werde ich mir das Dingens mal gründlichst zu Gemüte führen, eins steht aber jetzt schon fest……….es wird verdammt teuer für jeden einzelnen Bürger der Stadt Berlin.

    MfG
    Heinz Eng

  105. @heinz

    Die studie ist toll, viele bunte bilder.

    Eine einfache rechnung zeigt jedoch das dise studie auf tönernen füssen steht:

    Man nehme an
    1.000.000 e-autos mit je 30kWh akkus = 30.000MWh
    Weiterhin geben wir 50% der akkukapazität für die regelung frei = 15.000MWh = 15GWh

    Die studie selbst geht von jährlich 1.800GWh PV-strom aus.

    Denn rest kann sich jeder selbst denken 😉

  106. @micha

    Die studie ist toll, viele bunte bilder.

    …..und geht natürlich mit dem üblichen Herunterleiern des altbekannten Mantras los: „Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Unter Wissenschaftlern besteht längst Konsens darüber, dass sich das Klima bis zum Ende dieses Jahrhunderts durch den nahezu ungehemmten Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) ……..”

    Die studie selbst geht von jährlich 1.800GWh PV-strom aus

    Das ist auch so ein psychologischer Trick, ständig mit gigantischen Zahlen („Terawattstunden” etc.) rumzuwuchten, die jenseits menschlicher Vorstellungskraft liegen, was ganz offensichtlich nur dem Zweck dient, Otto Normalbürger in Ehrfurcht erschauern zu lassen.

    Auf Seite 28 („Der Stromverbrauch folgt dem Angebot”) gibt es dann noch besondere baupysikalische Kostbarkeiten:

    Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich verschiedene Gebäude schon allein aufgrund ihrer Bausubstanz für ein Lastmanagement eignen. Je nach Baustoffen, nach der Stärke von Wänden, Isolierschichten oder Zwischenwänden kann ein Gebäudekörper Wärme aufnehmen oder wieder abgeben, also heizen oder kühlen. Damit ist es möglich, das Gebäude selbst als Speicher zu nutzen. So ließe sich die Gebäudetemperatur bei hohem Windstromangebot an heißen Tagen weiter absenken und damit wie bei einem Kühlschrank eine Art Kältereserve erzeugen. Damit können dann warme Stunden überbrückt werden, in denender Strompreis hoch ist. Der Vorteil: Für diesen Speicher wird keine zusätzliche Technik benötigt. Es genügt völlig, die intelligente Gebäudeautomation mit Daten und Parametern zur Gebäudephysik zu versorgen, um dieses Speicherpotenzial auszuschöpfen.

    Leute, die was von Baupysik verstehen, dürften an dieser Stelle flachliegen vor Lachen.

  107. @Micha

    Die Studie geht von 500.000 E-Autos aus.

    Augenfällig ist, das ich bisher nirgends was über den Energieverbrauch des „Smarten Grids“ gefunden habe, den nötigen Stand-By-Betrieb von Haushaltsgeräten und der gesamten technischen Infrastruktur.
    Noch aberwitziger ist aber ein Fakt, man spricht so locker von tageszeitlichen Stromtarifen, die sich nach Wind und Wetter richten………was aber machen da die tollen Öko-Stromhändler, die mit skandinavischen Wasserkraftstrom ihre Schäflein …äh, Ökostromkunden beliefern?

    Wird es in der smarten Zukunft nur noch einen Stromhändler geben? (Der des Netzbetreibers)

    H.E.

  108. Die 1mio eautos hab ich einfach angenommen. Die 30kwh auch nur ein schätzwert. Muss je eigtl um diese uhrzeit arbeiten, da bleibt nur zeit zum überfliegen

  109. @Micha

    Machte nixe, zeigen doch die tatsächlichen Zahlen das man von Deiner Rechnung nochmals wenigstens 50% abziehen muss, die Studie also noch unglaubwürdiger wird.

    Hmm, eigentlich habe ich noch so in Erinnerung, das die EU private KFZ am liebsten ganz aus den Innenstädten verdrängen will?
    Fraglich ob überhaupt die 500.000 E-Autos dann noch auf Berlins Strassen rollen werden.

    MfG
    Heinz Eng

  110. @Heinz Eng #109

    Fraglich ob überhaupt die 500.000 E-Autos dann noch auf Berlins Strassen rollen werden.

    Wenn ich den Plan richtig verstehe, sollen sie ja nicht herumrollen, sondern als smarter Netzpuffer in der Garage herumstehen.

  111. Nun, in Autralien wird zurzeit ein projekt namens „better place“ durchgeführt, der unterschied zum derzeitigen Elektroauto, wird bei diese System das Auto nicht „geladen“, sondern man fährt in eine Batterieaustauschstation, damit währe des „reichweitenproblem“ gelöst.
    http://www.ted.com/talks/shai_agassi_on_electric_cars.html
    Jedoch scheint es nicht sooo billig zu sein, wiee Agassi es verspricht, hatte keine Zeit, die Aussage des obersten Kommentars zu überprüfen.

    Naja, aber die Elektroautos können ja auch nicht das heilmittel sein, besonders in Deutschland mit dem 50% Kohlestromanteil.

    Meistens wird auch noch vergessen, dass Elektroautos den Strom von irgendwo herhaben müssen und somit der Stromverbrauch massiv steigt.

  112. @Flumi

    Hmm, warum nicht noch einfacher…….Gesetz zur Verpflichtung des Bürgers tatkräftig den Energiewandel zu unterstützen, mit einen Akku nicht unter 20 kWh im Keller/Wohnzimmer (natürlich auf eigene Kosten).

    800 Millionen kWh Großspeicher……..ick gehe mal los und lasse mir meine Idee patentieren, will ja auch was an der Energiewende verdienen, gelle.

    Onkel Heinz……hoffentlich nimmt dat jetzt keiner ernst

  113. @Onkel Heinz

    Fraglich ob überhaupt die 500.000 E-Autos dann noch auf Berlins Strassen rollen werden.

    warum net? Schließlich hat der TAGESSPIEGEL herausgefunden: Berlin ist selbst ne Steckdose.

    Stadt als Steckdose
    Einstöpseln, bitte: Zwei Berliner Künstler erzeugen Strom aus dem Fahrtwind von U-Bahnen

    Haare wehen hoch, Rocksäume heben sich sanft, Zeitungen zerknittern, wenn ein Zug in den U-Bahnhof einfährt. Dann drängen und trödeln die Menschen. Als Teil der Masse kann das Einsteigen und Aussteigen ziemlich Nerven kosten. Energieverschwendung ist das eigentlich. Genauso, wie den Luftzug einfach so vorbeiziehen zu lassen, haben sich Myriel Milicevic und Hanspeter Kadel gedacht.

    Das Künstlerpaar hat Windräder gebaut, die von den ein- und ausfahrenden Bahnen in Schwung gesetzt werden und über einen kleinen Elektromotor dann Strom erzeugen. Zehn dieser Energiekollektoren werden sie hoch oben an den eisernen Pfeilern im U-Bahnhof Neukölln anbringen.

    Dazu ein Kommentar von „Calimero”:

    ….. Wieder einmal sind es Künstler, die „Bewusstsein“ erzeugen wollen, und wieder sind es Journalisten, die darob ganz entzückt sind. (im Artikel selbst übertreibt man es nicht so sehr, aber der Radiomoderator, der gerade darüber berichtete war schwerstens enthusiasmiert)

    Ach, was könnte man doch nicht alles Grandioses anstellen um (zum wiederholten Male) irgendwelche x Kraftwerke überflüssig zu machen, mag der Utopist da denken. Man muss es nur wollen, nur Ideen haben, und diese Ideen konsequent umsetzen. Wenn es die blöden Kapitalisten nicht tun, dann muss halt die künstlerische Avantgarde beweisen, dass eine bessere Welt möglich ist……

    …..Mein Vorschlag für energiesparwütige Journalisten wäre nicht ganz so sexy, würde aber wirklich was bringen. Wenn ihr in Zukunft ganz auf gekühlte Getränke verzichtet, und jeden Liter Wasser, den ihr heiß machen wollt vorher auf eure eigene Körpertemperatur bringt, dann habt ihr da etliche Kilojoule an Energie gespart. Ganz wirklich, und kaum mit Aufwand verbunden.

  114. EU gibt RWE grünes Licht für Verkauf von Netzgesellschaft

    Nach früheren Angaben wird das Konsortium knapp 75 Prozent an der RWE-Tochter übernehmen und knapp eine Milliarde Euro zahlen. Käufer sind laut EU-Kommission die Immobiliengruppe Molaris und die Asset-Management-Gruppe Commerz Real. Der Essener Konzern behält weiter die strategische Führung.

    Und der Ausverkauf geht weiter, aber auch ein Zeichen dafür, das man annimmt mit deutschen Stromnetzen toll Kohle machen zu können.
    Tja, Dank Atomausstieg ist jetzt auch die RWE klamm und muss ihr Tafelsilber verscherbeln.
    Bin mal gespannt wann Eon und RWE so weit sturmreif geschossen sind um endlich der feindlichen Übernahme anheim zu fallen.

    Schöne neue Welt der Erneuerbaren.

    H.E.

  115. Im Bürgerdialog gefunden:

    Erst wenn wir dann 100% EE haben werden wir wieder genug günstige Energie im Überfluß haben.

    Passt gut zu den Worten aus meiner Feder.

  116. @Quentin

    Wir sollten mal einen extra Artikel aufmachen….mit den besten Stilblüten und unphysikalischten Kommentare ever.
    Dat glaubt einem doch sonst niemand, wat sich da so alles rumtreibt.
    Könnte dynamisch aufgebaut sein……..wer was gutes findet, packt es als Kommentar darunter und wir pflegen es dann in den Artikel ein.

    Inzwischen schlagen im Bürgerdialog ganze Schulklassen ein……..Dank PISA sehen dementsprechend auch die Kommentare aus…..es ist eigentlich echt peinlich, das die Moderatoren derart Unsinn stehen lassen, verfälscht es doch die Wertung am Ende.

    Ok, wat hältste von meiner Idee?
    Heinz Eng

  117. @ Heinz

    An so eine Zusammenstellung der obskursten Meinungen habe ich auch schon mal gedacht. Vielleicht Off-Topic. Aber heute endet ja sowie die erste Etappe, ab morgen sollen Lösungen zu den „Zielkonfiken“ präsentiert werden. Möglicherweise gibt das noch mal Arbeit, nämlich zu überprüfen, in wie weit die Lösungen mit den Vorschlägen im Onlinedialog übereinstimmen.

    An Schulklassen habe ich auch gedacht als ich Daten der letzten Tage aufgenommen hatte. Doch gestern war es wieder ruhig. Keine Ahnung wo die alle auf einmal her gekommen sind, das Ergebnis wurde dadurch nicht wesentlich verändert. Bis gestern Abend waren es fast 2400 Beiträge zu den Thesen und die vollständige Ablehnung nach meiner Zählweise liegt bei knapp 62%. Wesentliches wird sich da heute auch nicht mehr ändern, selbst wenn nochmals so ein Run eintritt, verändert es sich allenfalls um ein paar wenige Prozent.

    Noch ein Nachtrag zu #115:
    ich habe das Zitat eingestellt, weil es einer weit verbreiteten Denke entspricht. Das liegt auch daran, dass es der Natur des Menschen entspricht so zu denken. Erst mal muss man investieren, bevor man den Lohn seiner Arbeit einfahren kann. Der Bauer muss erst säen bevor er ernten kann. Das Problem ist, diese Denke trifft hier nicht zu, deswegen auch der Link zu meinem Artikel, in dem thematisiert wird, wie man durch falsche Propheten dazu gebracht wird, seine Lebensgrundlagen zu zerstören.

    Insofern, wenn ich bei dem Beispiel Bauer bleibe, ist die Energiewende nicht eine Investition in die Zukunft, sondern nur eine Verhinderung von Zukunftsperspektiven und eine Erschwernis. So wie wenn der Bauer beschließt, seinen Traktor zu verschrotten und sein Feld wieder mittels Pferden und Ochsen pflügen will.

  118. @Quentin

    Insofern, wenn ich bei dem Beispiel Bauer bleibe, ist die Energiewende nicht eine Investition in die Zukunft, sondern nur eine Verhinderung von Zukunftsperspektiven und eine Erschwernis. So wie wenn der Bauer beschließt, seinen Traktor zu verschrotten und sein Feld wieder mittels Pferden und Ochsen pflügen will.

    achgut.com (Röhl):

    Merkels Großer Sprung. Kleiner Rückblick

    Das Ergebnis des Großen Sprungs, der 1961 abgebrochen wurde, war etwas, das man einen Ökonomiezid nennen könnte. Die groteske Fehlsteuerung der chinesischen Planwirtschaft führte zu Chaos und Produktionszusammenbrüchen, schließlich zu Hungersnöten biblischen Ausmaßes, die zwischen 15 und 45 Millionen Menschen das Leben gekostet haben sollen. In der Mao-Biografie von Jung Chang und Jon Halliday werden Einzelheiten des Irrsinns in Kapitel 40 dokumentiert.

    Wer heute durch den ländlichen Raum Deutschlands fährt, zum Beispiel in Niedersachsen, spürt einen Hauch von China, dem China Maos. Überall wird kleinteilig Strom produziert. Auf jedem dritten Haus steht ein staatlich gefördertes Solarfeldlein, in jeder zweiten Gemarkung daddeln Windräder, müffeln Biogasanlagen. Für die Fütterung der Letzteren hat sich schon jetzt die Landwirtschaft sichtbar und dramatisch verändert. Maisfelder ohne Ende; Maisfelder, wohin man blickt. Die Bodenpachten steigen rapide, noch mehr kleine Bauern müssen aufgeben. Der Begriff Vermaisung hat es bis in die letzte Lokalzeitung geschafft. Sogar die Naturschützer-Szene, ansonsten jedem erneuerbaren Unsinn zugeneigt, schlägt Alarm. Denn die riesigen Mais-Monokulturen, die wegen der staatlichen Förderung der „Erneuerbaren“ entstehen, schädigen die Böden, vergiften die Gewässer, vernichten Flora und Fauna. Ein alter Öko-Freak gestand mir neulich auf einer Party, er wisse selbstverständlich, dass Biogas- und Solaranlagen sinnlos seien. Was er für Windräder so nicht gelten lassen mochte, Kunststück: er ist an Windspargelfeldern finanziell beteiligt.

  119. Welche Technologien gibt es bzw. sind in der Entwicklung, um den CO2-Ausstoß von Kohle- und Gaskraftwerken zu mindern?
    Erstellt von Jens Kube am 21. Juli 2011 -- 11:43

    Kommentare insgesamt : 26
    Zurechtweisung durch den Moderator : 1
    Antwort des Experten : 1

    Stichwort Netzausbau: Welche Auswirkungen haben Hochspannungsleitungen auf Mensch und Umwelt?
    Erstellt von Ulrike Brandt-B… am 28. Juli 2011 -- 10:09

    Kommentare insgesamt : 18
    Antworten des Experten : 3

    Wie schaffen wir es, die Planungen für eine neue Energieinfrastruktur voranzutreiben, dabei aber die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen?
    Erstellt von Ortwin Renn am 4. August 2011 -- 17:48

    Kommentare insgesamt : 36
    Antworten des Experten : 3

    Wo liegen das Potenzial und eventuelle Herausforderungen im Bereich Intelligente Stromnetze?
    Erstellt von Jens Kube am 17. August 2011 -- 16:53

    Kommentare insgesamt : 15
    davon Zurechtweisung durch Moderator : 1
    Antwort auf meine Anfrage durch Moderator : 1
    Antwort des Experten : 1

    Hmm, irgendwie kommt das Gefühl auf, das der Expertenblog etwas stiefmütterlich behandelt wird.
    Aus den Beiträgen unserer Kommentatoren hier auf dem Blog wissen wir, das wohl nur ein Bruchteil der Anfragen überhaupt im Expertenblog des Bildungsministeriums durch die Moderation gekommen ist.
    Selbst die wenigen Kommentare lösten aber keine rege Diskussion aus, wurden eher etwas lieblos beantwortet.

    Auffällig in dieser Hinsicht ist aber Herr Dr. Kube, der mit Abstand die wenigsten Fragen beantwortet hat.
    Der geneigte Leser hier, darf sich jetzt aussuchen ob Hr. Dr. keine Zeit, keine Interesse oder keine Ahnung hat.

    Faktor Zeit schließe ich persönlich aus, denn wer derart wichtige Themen von nationalem Interesse in die Runde wirft, sollte wenigstens einmal am Tag auch antworten können.

    MfG
    Heinz Eng

  120. @ Heinz Eng 119

    Hallo Onkel Heinz,

    da gibt es noch eine Frage an den Herrn „Moderator“,die immer noch auf Beantwortung wartet.

    Sehr geehrter Basedow,

    wie verträgt sich Ihre Antwort an Herrn Eng mit dem Hinweis unter dem Punkt „Weiterverwendung von Inhalten? in „Häufige Fragen“?
    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/haeufige_fragen
    Darin heißt es: --„Alle Inhalte (Beiträge und Kommentare), die von den Teilnehmenden eingestellt und nicht abweichend gekennzeichnet wurden, können im Rahmen einer Creative Commons-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/) weiterverwendet werden“--.
    Herr Dr. Jens Kube dürfte zweifelsfrei sowohl im weiteren als auch im engeren Sinne zu den Teilnehmern zählen. Einen Sperrvermerk (copyright) kann ich unter seinen Beiträgen nicht feststellen.

    Handelt es sich hier um eine Entscheidung der „Moderation“, oder gibt es eine höhere „Entscheidungsgrundlage“?

    freundliche Güße
    Wolf Krab

  121. Hi Moosi

    Hmm, nun wäre die rechtliche Frage offen, ob die Experten zu der Klasse der „Teilnehmer“ gehört oder ausser Konkurrenz mitlaufen.
    Wenn die Experten also doch zu den Teilnehmern gehören, hätte er seinen Beitrag explizit als ausserhalb der „creativcommons“ kennzeichnen müssen.

    Nun gut, das die Frage des Herrn Krab bisher noch nicht veröffentlicht wurde, zeigt entweder das die Moderatoren etwas überlastet sind……..oder ihnen die Frage zu peinlich ist.
    Lassen wir ihnen etwas Zeit, meist reagieren sie ja erst, wenn auf unseren Blog derartige Probleme angesprochen wurden.

    MfG
    Heinz Eng

  122. Martin Kneer im Expertenblock:

    Die Vorreiterrolle Deutschlands und Europas im Klimaschutz, der Energie- und Ressourceneffizienz ist eng verzahnt mit der Zukunft der hiesigen Industrieproduktion. Ökologische Herausforderungen werden wir nur ökonomisch lösen können. Die Industrie ist dabei nicht das Problem, sondern notwendiger Gestalter unserer Zukunft. Dafür braucht sie weiterhin internationale Wettbewerbsfähigkeit „Luft zum Atmen“. Von einer Industrie, die von Subventionen gelenkt wird, werden wir nicht leben können, schon aus Gründen der Staatsverschuldung und Haushaltskonsolidierung. Daher müssen auch Erneuerbare Energien zügig in den Markt integriert werden, um Gelder freizumachen für Projekte wie Gebäudesanierung, Leitungs- und Kraftwerksbau.

    Am Anfang seines Beitrages gibt er sich noch zahm, später wird er aber durchaus deutlich. Finde den Beitrag recht gut. Wenn das so weiter geht im Bürgerdialog, und auch solche Leute wie der Kneer zu Wort kommen, dann wird das vielleicht doch noch ein gelungene Veranstaltung.

  123. @ Quentin
    Abgesehen von dem Ritt auf dm Klimapony, ist das mal erfreulich realistisch und direkt. Da bin ich aber mal auf die Reaktionen gespannt.

  124. Is ja interessant, die Kommentarfunktion zu Expertenblog ist gesperrt.
    Da hat wohl jemand kalte Füße bekommen, nach dem Martin Kneer Klartext geschrieben hatte. Die Diskussion könnte ja einen unerwünschten Verlauf nehmen.

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