Bürgerdialog Zwischenbilanz: Brückentechnologien

1. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog

Wie auch schon im 1.Zwischenbericht geschildert, sind die kritischen Äußerungen zur Energiewende im Bürgerdialog über die Zukunft der Energie sehr zahlreich. Wie im vorherigen Bericht beschrieben, geht es darum die Zielkonflikte zu besprechen, die durch die Energiewende der Bundesregierung entstehen. Hier stellte man nun diese Aussage zur Diskussion: „Ich halte Investitionen in neue Gas- und Kohletechnologie für notwendig, auch wenn dadurch die Klimaschutzziele in Deutschland nicht vollständig erreicht werden.“

Zuerst müssen wir uns wieder die Frage stellen, wie viele der Teilnehmer an dieser Diskussion überhaupt von der Notwendigkeit einer Energiewende überzeugt sind. Für diejenigen die das nicht sind, existieren auch keine Zielkonflikte. Im vorherigen Bericht habe ich sie die Skeptiker genannt, weil sie auch, wie die Skeptiker in der Klimawandel-Diskussion, die der Energiewende zugrunde liegenden Annahmen (AGW, Vorsorgeprinzip) für falsch erachten. In der Grafik wird diese Gruppe als ablehnend gekennzeichnet (64%).

Als neutral(8%) wurde hier gewertet, wo nicht erkennbar ist, welche Haltung zur Energiewende besteht. Zu dieser Gruppe gehören auch solche, die die Kernkraft aus Klimaschutzgründen weiter beibehalten möchten, daher eher Gegner der Energiewende sind, doch nicht zu der Gruppe der Skeptiker gezählt werden können. Auch eher allgemein gehaltene Beiträge sind hier erfasst, vor allem wenn eine Zuordnung zu einer der beiden anderen Gruppen nicht sicher war.

Als zustimmend (28%) im weiteren Sinn wird nicht nur gewertet wer der Energiewende zustimmt und die beschriebenen Zielkonflikte akzeptiert, sondern auch die, die aus Vorsorge- und Klimaschutzgründen gewissermaßen den Gegenpart zu den Skeptikern darstellen. Deshalb sollen sie hier, der Einfachheit wegen, als Alarmisten bezeichnet werden.

Wenn wir uns nun die Gruppe der Alarmisten anschauen, so fällt eine große Uneinheitlichkeit auf. Das tritt besonders bei der hier gestellten Frage nach den Brückentechnologien zu Tage. Im wesentlichen sind drei Fraktionen zu erkenen, die ich als realistische, sowie radikale und utopische Alarmisten bezeichnen würde. Die realistischen Alarmisten (5%) sind von der Notwendigkeit der Energiewende überzeugt und akzeptieren die Zielkonflikte, hier in diesem Fall den Neubau von Gas- und Kohlekraftwerken. Die radikalen Alarmisten (13%) können sich Gaskraftwerke als notwendige Brücke zwar noch vorstellen, lehnen aber neue Kohlekraftwerke ab. Die utopischen Alarmisten (10%) möchten komplett auf den Neubau von Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen verzichten, statt dessen den Ausbau der NIE weiter forcieren, und schnellstmöglich auch bestehende Gas- und Kohlekraftwerke abschalten.

Wie man also sieht, lediglich 5% der Kommentatoren äußern sich im Sinne der eingangs erwähnten These. Die Skeptiker brauchen keine Brückentechnologien, da sie von dem evolutionären Wandel der Energieversorgung ausgehen (das Bessere verdrängt das Gute). Die anderen aber, die von der Notwendigkeit einer Energiewende überzeugt sind, bilden kein einheitliches Bild, ja man kann bereits von interner Gegnerschat sprechen.

Wenn mit der Energiewende auch beabsichtigt war, den Kernkraftgegnern sozusagen den Wind aus den Segeln zu nehmen, so ist das zwar gelungen, dafür hat man sich aber andere erbitterte Gegnerschaft aufgebaut.

 

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188 Kommentare
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  1. Unter der Rubrik „Lob und Kritik“, geschrieben von Gast am 27.07.2011 -- 09:54, ist zu lesen:

    Hey, toll: Zuerst entscheidet die Kanzlerin ohne jeden verständlichen, nachvollziehbaren Grund (oder ist Populismus etwa einer?) die Energiewende. …

    Darauf antwortete Moderator Basedow

    … Die Frage nach Sinn oder Unsinn der Energiewende selbst steht nicht im Zentrum des Bürgerdialogs.

    Diese Antwort wiederum veranlasste mich, folgende Bemerkung zu schicken, irgendwann heute vormittag:

    Herr Basedow,

    Sie sagen in einer Antwort hier: „Die Frage nach Sinn oder Unsinn der Energiewende selbst steht nicht im Zentrum des Bürgerdialogs.“

    Das das nicht getan wird, ist der Kardinalfehler in diesem ganzen Bürgerdialog. Aber trotzdem begrüße ich diesen Bürgerdialog, weil er mir Einblicke in Grundüberzeugungen derer erlaubt, die sich zu den hier gestellten Themen äußern. Auf http://www.science-skeptical.de habe ich auch schon mal ein erstes Zwischenergebnis veröffentlicht.

    In der Zwischenzeit sind später eingegangene Beiträge freigeschaltet worden, der letzte stammte von heute 18:39. Schon eigenartig. Meiner allerdings noch nicht.

  2. @Q.Q.
    Deine Posting hat mich dazu veranlasst, in der Rubrik „Lob und Tadel“ darauf eingehend einen Beitrag zu schreiben. Das möchte ich sogleich hier einstellen. Bin gespannt, ob die Antwort mehr als nichtssagend sein wird.

    Sehr geehrte Moderation, Herr Basedow!

    Sie antwortetem einem Gast am 27.7. um 9:54, dass „die Frage nach Sinn oder Unsinn der Energiewende selbst nicht im Zentrum des Bürgerdialog steht.“

    Darf ich das so verstehen, daß Sie wenigstens die Berechtigung zu solch einer Frage anerkennen?

    Immerhin ist die Frage der Ausgestaltung der zukünftigen Energieversorgung unseres Landes eine sehr essentielle. Deshalb ist es nicht verwunderlich -- und, wie ich meine, auch berechtigt, wenn sich Bürger/innen hier IN VOLLEM UMFANG zu dieser Frage äußern.

    Sie als Moderation sehen sich ja hier z.T. mit Postings konfrontiert von Menschen, die mitunter sehr fundiert darlegen, warum sie vielen zentralen Aspekten der Energiewende widersprechen, und die die Gesellschaft auf den Weg in ein Kosten- und Energie-Disaster sehen.

    Verstehen Sie mich richtig, es geht nicht darum, diesen Meinungen zuzustimmen, sondern darum diese Meinungen -- obwohl von der Politik nicht erwünscht -- dennoch in der späteren Auswertung anteilig korrekt darzustellen.

    Es würde dem Sinn dieses „Bürgerdialogs“ widersprechen, wenn dieser Teil des Dialogs (Grundsatzkritik) hier lediglich toleriert, aber bei der späteren Auswertung als nicht existent behandelt werden würde.

    Ich HOFFE dringend, daß das nicht so sein wird -- und dass sich hinter Ihrer eingangs zitierten Bemerkung nichts derartiges versteckt.

    Mit freundlichen Grüssen

  3. @ Climateobservator

    Klasse, Danke, da bin auf die Antwort gespannt.

    Wenn der Trend so weiter geht, dann wird diese Onlinbefragung so ganz und gar nicht ausgehen wie im Sinne der Erschaffer gedacht. Ich habe bislang insgesamt 1150 Stimmen aufgenommen und schon nach den Hauptkriterien sortiert. Über 60% davon sind Gegner der Energiewende. Das ist aber für mich eher zweitrangig, vor allem möchte ich wissen, was die Alarmisten umtreibt. Welche Vorstellungen diese haben, welche Erwartungen.

    So gesehen ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass die Fragen und Thesen so schwammig formuliert sind, das regt die Leute an, ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Natürlich sind uns die meisten Argumente vertraut, doch so ist festzustellen, wie weit verbreitet die jeweiligen Vorstellungen sind.

  4. Hallo Herr Quencher,
    ich finde Ihre Auswertungen und Ihren Einsatz sehr lobenswert. Ich bin da völlig auf Ihrer Seite. Aber was ist aus Ihrer Absicht der Teilnahme an einer Bürgerkonferenz geworden? Ich habe mal in die Aufzeichnungen der Konferenzen Berlin (16.07.11) und Stuttgart (23.07.11) hineingeschaut. Was ich da gesehen (kurze Videos) und gelesen habe hat mich mit großem Zorn erfüllt. Es scheint so, als seien nur linientreue Teilnehmer (extra ausgewählt?) dabei gewesen. Alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. Rein gar nichts von der überwiegend völlig ablehnenden Haltung der Teilnehmer in der online-Befragung. Das Ganze íst für mich eine Farce und erinnert in fataler Weise an finsterste DDR-Zeiten. Da wird von einer Energiesparbundesliga der Kommunen fabuliert. Pumpspeicherseen sollen als Freibad genutzt werden, Bürger seien häufig zu faul den Fernseher direkt auszuschalten.

    Weitere Aussagen dieser „Konferenzen“ in lockerer Folge:
    -- Bürgerkampagnen und Imagekampagnen, „es muss cool sein Energie zu sparen“
    -- Schulen sollen die EE-Problematik viel mehr behandeln
    -- Alle müssen beim Umbau mitziehen
    -- Idealziel ist die perfekte Anpassung des Verbrauchs an die zu erwartenden Schwankungen der Energie
    -- es soll Optimismus verbreitet werden
    -- Menschen bekommen ein schlechtes Gewissen, wenn sie noch nicht die „aktuellen “ Geräte mit (intelligentem) Zähler haben

    Im Ergebnis glaube ich, dass mann wieder, wie zu DDR-Zeiten, auf die Straße gehen muss, um des Volkes wahren Willen zum Ausdruck zu bringen. Alles andere wird unterdrückt, ignoriert und totgeschwiegen.

  5. Hallo Herr Fischer,

    danke für das Lob, mal schauen was bei der Auswertung der Daten noch so alles zu Tage treten wird. Was die Bürgerkonferenzen angeht, für Stuttgart, was in meiner Nähe liegt, konnte ich mich nicht mehr anmelden, da war ich wohl zu spät. Die Bürgerwerkstatt in Sindelfingen konnte ich leider aus privaten terminlichen Gründen nicht besuchen. Da diese Konferenzen und Werkstätten offensichtlich alle nach dem gleichen Muster ablaufen, bin ich auf den Bericht von Peter Heller gespannt. Der hat sich nach eigenen Bekunden zu einer solchen Veranstaltung angemeldet.

    Das bei den Bürgerkonferenzen kaum kritische Stimmen laut werden, ist tatsächlich bemerkenswert. Aber ich denke auch, dass dies ein Manko der Skeptiker ist, denen liegt nicht so viel daran sich in der Öffentlichkeit zu streiten, vielleicht sollten wir dies vermehrt tun, wie Sie auch richtig angeführt haben. Doch das es dazu kommen wird, auch da bin ich skeptisch und möchte mich in diesem Punkt einem Kommentar von Peter Heller in der Klimazwiebel anschließen:

    Und die, für die wir uns eigentlich einsetzen, die Arbeiter, Techniker und Ingenieure im produzierenden Gewerbe, die die Werte erarbeiten, von denen wir alle leben, igeln sich in ihrem Bunker ein und ignorieren die Politik und all die ausufernden Umweltdebatten fast vollständig.

    Nehmen wir mal als Beispiel das Theater um Stuttgart 21. Die Gegner bringen mal locker Zehntausende auf die Straße, die Befürworter vielleicht ein Zehntel davon. Das drückt aber keinesfalls die wahre Stimmungslage aus. Die Befürworter würden es affig finden mit Trillerpfeife und Papphüten auf der Straße ein Theater zu veranstalten. Die ziehen sich eher zuzurück, auch im politischen Engagement, wie die wachsende Zahl der Nichtwähler zeigt.

    Doch irgendwann wird dieser Frust sich eine Bahn suchen, Dämme werden brechen. Wenn es dann so geschehen wird wie in Finnland oder Holland, dann wird dies einzig und allein auf das Versagen der großen Volksparteien zurück zu führen sein, die einfach kein Ohr mehr für die wirklichen Anliegen ihrer Wähler haben. Momentan ist das bei denen so wie bei einem Vogelpaar das einen Kuckuck im Nest hat. Dieser reißt den Schnabel am weitesten auf und wird dafür schön brav von den Eltern gefüttert. Der eigene Nachwuchs geht dabei allerdings vor die Hunde. Solange die großen Volksparteien nicht erkennen, dass sie einen grünen Kuckuck im Nest haben, solange wird die derzeitige Entwicklung weiter gehen.

  6. Natürlich war durch die Macher intendiert, die Frage nach Sinn oder Unsinn der Energiewende im Bürgerdialog genau nicht zu thematisieren. Daß trotzdem so viele Menschen die Plattform nutzen, um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen, ist für mich die eigentliche Überraschung.

    Natürlich kann es sein, daß wir hier das Ergebnis verfälschen, weil wir das Thema aufgegriffen haben und begleiten.

    Aber dadurch werden die Macher das Resultat nicht unter den Tisch kehren können, denn Quentins Fleißarbeit wird ja hier veröffentlicht. Von daher ist seine Auswertung sehr wichtig.

    @ Fischer, #4:

    Ja, ich habe mich zu einer Bürgerwerkstatt angemeldet. Die ist allerdings erst in einigen Wochen. Wenn ich es einrichten kann, werde ich auch teilnehmen und hier darüber berichten. Ich habe allerdings keine große Lust, mich als Einzelkämpfer mit einem Saal voller Öko-beseelter Aktivisten anzulegen. Ich sehe meine Rolle eher in der eines Beobachters und Kommentators.

  7. So wie es ausschaut, ist die Antwort auf meine im Bürgerdialog, „Lob und Kritik“ höflich und neutral gestellte Frage (vgl. hier #2 -- hab ich mir doch solche Mühe gegeben …), die von mir befürchtete -- nämlich gar keine -- und damit „perfekt“ nichtssagend.

    Ich würde das mal -- mit Vorsicht *) -- so interpretieren, daß die Macher des Bürgerforums Grundsatzfragen nicht nur nicht thematisieren wollen, sondern darüberhinaus gedenken, diese im weiteren ganz locker ins Leere laufen zu lassen, Ganz wie ich in meinem Posting vermutete.

    Ich kann Peter Heller wirklich nur zustimmen, wenn er schreibt, daß Quentins Fleißarbeit der Auswertung sehr viel wert sein dürfte.

    *) ich interpretiere, also kann ich mich irren

  8. Uups -- das gibts doch gar nicht …

    Kaum schreib ich hier etwas dazu, da bekomme ich eine Antwort auf mein Posting im Bürgerdialog, „Lob und Kritik“.
    Also bitte mein Posting soeben (#7) hier ignorieren. Et gilt nich … !

  9. Jetzt wird es lustig, gerade eben habe ich eine Mail bekommen, in der mir mitgeteilt wurde, dass ein Kommentar von mir nicht freigeschaltet wurde. Aber der Reihe nach. Ein Gast schrieb:

    … Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun! …

    Diesen Beitrag habe ich kommentiert:

    „Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt“, danke lieber Gast, Sie halten sich nicht lange mit grünen Feigenblättern auf, sonder sagen deutlich um was es Ihnen geht. Aber warum geben Sie sich mit einer „globalen Umstrukturierung“ zufrieden, besser wäre noch eine kosmische Umstrukturierung.

    Nein, Spaß beiseite. Wenn Sie Kapital anders (gerechter) verteilen wollen, greifen Sie in die Eigentumsrechte ein. Wie stellen Sie sich das vor? Globale Steuern erheben, oder Enteignungen? Was glauben Sie, wer da mitmacht? Es wird keine demokratisch legitimierte globale Regierung geben, immer wenn Probleme auftreten, will jeder zurück zu seiner Mama. Wie schnell solche Bewegungen ausgelöst werden, sieht man am doch verhältnismäßig homogenen Europa. Wenn selbst solche, im Vergleich zu Ihren Vorstellungen, simple Vereinbarungen wie das Kyoto-Protokoll scheitern, was glauben Sie was erst mit höher gesteckten Zielen passiert?

    Ich möchte Ihnen nicht Ihren Idealismus nehmen, jeder Mensch hat Träume. Aber ich würde mich doch lieber mit den Realitäten auseinandersetzen. Und die zeigen, dass die deutsche Energiewende ein Sonderweg ist, ein grüner Traum, von vielen Widersprüchen durchsetzt, der global nichts bewirkt; außer vielleicht, dass er den anderen Nationen als warnendes Beispiel dienen wird, wie man es besser nicht macht.

    Hier fühlte sich Moderatorin Kowala-Stamm genötigt einzugreifen:

    Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

    bitte bleiben Sie sachlich und verzichten auf Formulierungen, durch die sich andere Teilnehmerinnen oder Teilnehmer angegriffen fühlen könnten. …

    Nun, dachte ich, vielleicht war mein Posting möglicherweise doch etwas zu sarkastisch, also meinte ich eine Erklärung nachzureichen zu müssen:

    Sehr geehrte Frau Kowala-Stamm

    ich wollte niemanden verletzen, allerdings deutlich einer Meinung widersprechen. Sollte ich dabei nach Ihrem Empfinden übers Ziel geschossen haben, dann bitte ich um Entschuldigung.

    Aber, vielleicht darf ich das noch kurz ausführen, ich halte die vom Themenstarter geäußerte Meinung für sehr bedenklich. Wer von Globaler Umstrukturierung spricht, und davon dass Machtverhältnisse und Kapital neu geordnet und gerechter verteilt sein sollen, sollte auch sagen, welche Mittel er für opportun hält, dieses Ziel zu erreichen. Das dies demokratisch legitimiert geschehen kann, halte ich für ausgeschlossen.

    Dies ging dann wohl offensichtlich zu weit, so dass dieser Beitrag nicht freigeschaltet werden konnte. Bis zu einem gewissen Grade verstehe ich das auch, wenn die Diskussion weiter geführt wird, dann sind wir am Schluss bei der Philosophie die hinter der Energiewende und der Öko-Sozialen Marktwirtschaft steht. Das können die natürlich da nicht dulden, dann würde alles aus dem Ruder laufen.

    Aber mich hat dies zu einer neuen Frage inspiriert nach der ich die Beiträge filtern könnte. Nämlich, wie hoch der Anteil derer ist, die undemokratische Verfahrensweisen begrüßen, wenn es der Sache dient.

  10. Ich habe auch einige dieser Moderatoren-e-Mails erhalten, in denen erwähnt wurde, dass meine Beiträge so nicht freigeschaltet werden können und ich die Gelegenheit bekomme, meine Texte anzupassen. Ungeachtet dessen erschienen meine Kommentare doch …

    … jetzt bekomme ich keine e-Mails mehr und meine Kommentare werden NICHT mehr veröffentlicht.

    So geschehen mit einem Kommentar von gestern Abend und mit zweien im Laufe des heutigen Tages. Leider habe ich im Eifer des Gefechts versäumt, meine Beiträge zu kopieren und selbst zu sichern. Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich nun offensichtlich „gesperrt“ bin. Wie sonst ist es zu erklären, dass nunmehr 3 Kommentare „kommentarlos“ im Nirgendwo gelandet sind ???

    Und nicht zuletzt auf Grund dessen, dass sich die Argumente eh laufend wiederholen und nun auch die „Befürworter“ der Energiewende immer öfter Kommentare hinterlassen, in denen die Mainstream- Meinungen nachgeplappert werden, habe ich es aufgegeben, Kommentare zu schreiben. Statt dessen verfolge ich hier die wohltuend reale Sichtweise und kühle Analyse des „Bürgerdialogs“ der KEINER ist und den Namen nicht verdient. So ist das eben, wenn Politik auf Wirklichkeit trifft. (Ein paradoxer Titel einer Fernsehsendung … )

    Beobachtende Grüße

    Rüdi ratlos

  11. Hmm, Quentin, ich finde Deinen Kommentar in keiner Weise unsachlich oder gar verletzend. Ein Rätsel, warum man ihn nicht freigeschaltet hat.

    Vielleicht ist die Begründung in Wahrheit, eine ausufernde Debatte über politische Systeme im Keim ersticken zu wollen.

    Mich jedenfalls haben die Moderatoren sogar verteidigt:

    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/energietechnologien-fuer-die-zukunft/energieeffizienz/energieeffizienz/sparen-vernichtet-werte

    Schon merkwürdig, das Ganze…

  12. @Quentin Quencher #9
    Auch mir erscheinen Ihre Kommentare sowohl inhaltlich als auch formal angemessen und notwendig. Dennoch glaube ich nicht, daß die Moderatoren bewußt zensieren; eher scheinen sie durch die Aufgabe überfordert, den „Dialog“ auf der Linie des aufgekratzten Machbarkeitsoptimismus zu halten und die technischen wie auch gesellschaftspolitischen Abgründe, die sich z.B. bei dem Beitrag, den Sie kommentiert haben, auftun, zu überspielen. Das ist ja auch eine sehr schwierige Aufgabe.

    Bezeichnend und wieder einmal charakteristisch für das Ganze ist schon der Titel des genannten Beitrags,

    Die 4. Revolution führt uns zur Energieautonomie

    „Autonomie“ bedeutet „Selbstgesetzlichkeit“, d.h. die Freiheit sich seine eigenen Gesetze zu geben. „Energieautonomie“ heißt dementsprechend, die Naturgesetze bzgl. Energie durch selbstgewählte Gesetze zu ersetzen. Wie realistisch ein solches Vorhaben ist, sollte eigentlich jeder wissen.

    Vermutlich gehört der Autor aber zu denjenigen, die auch meinen, die Gesetze des Marktes seien beliebig außer Kraft zu setzen oder zu verändern. „Schwerkraft -- nein danke“

  13. Hier mal eine kleine Lernhilfe für übersteigerte EE-Beführworter.

    http://buergerinitiative-kreuzkrug.de/

    Und hier ein Auflistung von Unfälle und Explosionen/Brände von Biogasanlagen.

    Den Machern des Bürgerdialogs geht es nicht um den Sinn/Unsinn der Energiewende….die steht festgenagelt unverrückbar an der Wand……..der Bürger soll sich bitteschön Gedanken machen, wie er das jetzt auch in die Tat umsetzen muss.
    Das verstärkte Auftauchen dümmlicher Pro-Kommentare zeigt uns nur, das inzwischen die andere Seite zum Angriff bläst…….und von den Moderatoren auch sehr gern gesehen werden, bei der bisherigen Überzahl an Skeptikern und Auskennern könnte ja tatsächlich ein reales Bild des Zustands unserer Gesellschaft entstehen.

    Dat Dingens hier ist eine Farce………und dat wisst ihr auch, nennen wir es doch lieber „ministerale Bürgerverarsche“…oder wie es Heiner Geissler gestern richtig bemerkte……...wollt ihr den totalen (Energie)Krieg.………….

    Ich muss wech…….H.E.

  14. @ Heinz

    Dat Dingens hier ist eine Farce………und dat wisst ihr auch

    Natürlich, ist das klar. Das ganze ist ein Projekt im Sinne von Stakeholder-Dialogen. Doch was sollen wir machen, uns einfach ins Kämmerchen zurück ziehen und schmollen? Da kommt nichts raus dabei, es vergrößert nur den Frust. Also nutzen wir eben die Möglichkeiten und hoffen, dass unsere Stimme nicht ganz ungehört bleibt.

    Auf der Klimazwiebel gab Werner Krauss mal eine recht, ich würde sagen unbedachte, Äußerung von sich, die mir immer wieder durch den Kopf geht:

    Hier mein Vorschlag: Geht doch auf die Straße, haltet Plakate gegen die Energiewende hoch, blockiert Autobahnen, prügelt Euch mit der Polizei, unterwandert den Lehrplan an den Schulen, gründet eine Partei, die alle anderen als Volkspartei einholt, erfindet eine Gegenkultur, und weist mit lautem Geschrei darauf hin, dass schon wieder ein Windrad umgefallen und explodiert ist -- und schon ist die Energiewende wieder einkassiert! So haben es die Ökos doch auch gemacht, hat nur dreißig Jahre oder so gebraucht, und es hindert Euch in unserer schönen Demokratie niemand daran, es ebenso zu tun!

    Das ist natürlich Quatsch, wir gehen sicherlich nicht auf die Straße um ein Theater zu veranstalten, doch einfach nur zu schmollen, ist auch keine Lösung. Aber wir müssen Wege finden, unseren Protest deutlicher in der Öffentlichkeit darzustellen. Daraus könnte sich ein Prozess entwickeln, an dessen Ende eine neue Partei stehlt.

  15. @Quentin

    Ich hätte da eine Lösung……..wenn die Mitarbeiter der Energieversorger einfach mal nur Dienst nach Vorschrift machen und die Unsitte mit den unendlich vielen Überstunden sein lässt……………oder doch mal zum Arzt gehen, wenn ein Zipperlein auftaucht…………oder mal physikalisch streiken.

    Neue Partei…..vergiss es……..die wird schon im Ansatz von den gleichgeschalteten Medien vernichtet, irgend was Rechtes wird sich doch finden lassen um diese Partei medienwirksam mit dem schwarzen Block einzuheizen.

    Nee Quentin………..der Deutsche braucht seine Katastrophe um mal seine verschlafenen Äuglein auf zu machen, solange aber Strom aus der Steckdose kommt, ist für Ihn alles in Ordnung.

    Onkel Heinz……immer noch desillusioniert

  16. Habe gerade einen Beitrag zu „Lob und Kritik“ abgeschickt (ohne den Link)

    In der Bürgerwerkstatt Sindelfingen war ja mal richtig tote Hose, den Fotos nach zu urteilen. Wenn ich da als Vergleich die rege Teilnahme an der Onlinediskussion als Vergleich hernehme, dann kann man leicht zu dem Schluss kommen, dass die Bürgerkonferenzen und Bürgerwerkstätten eigentlich nichtssagend sind und entsprechend gering im Bürgerreport gewürdigt werden sollten.

  17. Sehr geehrter Herr Quencher,

    ich finde es sehr gut, dass und wie Sie hier den Bürgerdialog auswerten.
    Ich glaube aber nicht, dass die kritischen Wortmeldungen im Bürgerdialog oder gar die Berichte in Blogs wie diesem hier irgend einen Einfluss auf die Politik haben werden. Schauen Sie sich bitte mal die Zwischenberichte der 2 bisherigen Bürgerkonferenzen in Berlin und Stuttgart an (Warnung an Herrn Eng: Vorher unbedingt eine Flasche Baldrian austrinken und mindestens eine volle Schachtel Zigaretten bereitlegen – bei mir haben zwei nicht gerade schmalbrüstige Whiskys das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt…):
    http://tinyurl.com/4y5clax
    http://tinyurl.com/3eatso9
    Ähnliches erwarte ich auch bei der offiziellen Auswertung dieses Bürgerdialogs!

    Bitte lassen Sie sich von dieser Einschätzung aber nicht entmutigen. Machen Sie weiter, man muss diesem Ökowahn Argumente entgegensetzen – aber ohne Illusionen!

    MfG

  18. @ U. Langer

    Ich gebe mich keiner Illusion hin, das Ergebnis steht fest, da bin ich Ihrer Meinung. Völlig unabhängig was hier passiert. Das Projekt habe ich nur begonnen, da hier die Möglichkeit besteht, die Daten selbst zu überprüfen, auf welche sich später berufen wird. Ob es etwas nützt was ich hier tue, oder ob es etwas bewegt, ich weiß es nicht. Das es ganz nutzlos ist, will ich aber nicht glauben.

  19. @U.Langer #17

    Ich glaube aber nicht, dass die kritischen Wortmeldungen im Bürgerdialog oder gar die Berichte in Blogs wie diesem hier irgend einen Einfluss auf die Politik haben werden.

    Hm. Kürzlich hat auf meine Nachfrage in der Rubrik „Lob & Kritik“ der Moderator hingewiesen auf die Antwort zu der Frage „Was passiert mit den Ergebnissen der Online-Beteiligung“. Danach sollen alle die kritischen Wortmeldung (angeblich) nicht „untergebuttert“ werden:

    Alle Beiträge und Kommentare werden aufgenommen und auf der Website veröffentlicht. Zusammen mit den Ergebnissen aus den Bürgerkonferenzen und Bürgerwerkstätten finden diese Eingang in den Bürger-Report „Energietechnologien für die Zukunft“, der auf einem Bürgergipfel im Herbst verabschiedet wird. Der Report zeigt den Verantwortlichen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auf, wie die Bürgerinnen und Bürger den Umbau der Energieversorgung diskutieren und bewerten und welche Energietechnologien sie sich für die Zukunft wünschen.

    siehe Rubrik „Häufige Fragen“

    Und auch auf eine andere Frage hin hat der Moderator betont: „Jeder Beitrag auf dieser Online-Plattform wird in die Auswertung aufgenommen.“

    Das ist eine klare Ansage, auf die man das BMFB festnageln können sollte. Insofern interessieren mich diese Zwischenergebnisse (die PDFs-Dateien) erst mal überhaupt nicht.

    Ich bin aber wegen diesen mehrfachen Hinweise der Moderation am überlegen, ob ich deshalb im Bürgerdialog noch einmal einen (mehrere) Beiträge einstelle, in denen ich mich ausschliesslich darauf konzentriere, die von mir für „gewünschten“ zukünftigen Energietechnologien ganz konkret zu benennen.

  20. nochmal weiter nachgedacht …

    Allerdings hat die Antwort der Moderation vermutlich einen entscheidenden Pferdefuß. Denn diese mehrfach abgegebene Zusage sagt ja nichts darüber aus, WIE die jeweiligen Beiträge in die Auswertung aufgenommen werden. Dort -- fürchte ich -- liegt der Hund begraben.

    Sollte nur im Raster der vorgegebenen Fragen verfahren werden, dann ist es unmöglich, auszudrücken,

    * dass die Fragen z.T. Junktims enthalten, denen man widerspricht und die so nicht zu beantworten sind,
    * dass man sich eine dauerhafte Nutzung der Atomkraft wünscht,
    * dass man nicht wünscht, die Energieversorgung an der sogenannten „Klimaverträglichkeit“ auszurichten, sondern dass ein optimaler Kompromiß zwischen Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit angestrebt werden sollte,.
    * dass man nicht wünscht -- weil es sich um eine Luftnummer handelt -- CO2 per CCS in den Untergrund zu verpressen,
    * dass man nicht wünscht, daß sogenannte „Erneuerbare Energien“ im bisherigen Maß weiter gefördert und absoluten Vorrang vor „konventionellen“ Energien geniessen
    * dass man den Ausbau der Speicher und Netze im vorgesehen Maß somit nicht erforderlich hält.
    * usw. beliebig fortzusetzen

    All diese Kritik (und mehr) am Energiekonzept ist ja rein verbal im Bürgerforum geäußert worden -- aber was bleibt davon übrig, wenn auf Zustimmung / Ablehnung der vorgefertigten Fragen „gerastert“ wird? Fast nichts! Trotzdem könnte das BMFB hernach behaupten „jeder Beitrag sei in die Auswertung aufgenommen worden“.

    Herausgegriffen mal dieser Beitrag unseres geschätzten Peter Heller: Er würde in der Auswertung eingedampft auf folgende Aussage:

    Ich lehne Maßnahmen zum Energiesparen vollständig ab, wenn sie mich in meinem persönlichen Lebensstil einschränken.

    WAS hat das noch mit seiner artikulierten Kritik zu tun? Nicht nur nichts, sondern der Sinn ist sogar entstellt. Und so würde das dann in den Bürgerreport übrig …

    Ja … ich fürchte … so wird das wohl eher laufen. Womi ich meinem vorigen Posting widerspreche. Es könnte also eine hübsche, nette Verarschung auf uns zukommen (muss ich so deutlich sagen).

    Mal abwarten und nachdenken -- vielleicht schreibe ich der Moderation dazu noch etwas in Stammbuch.

  21. @Quentin
    … und in der Quintessence meiner Überlegungen, lieber Quentin, komme ich zu der Ansicht, dass deine aufwendigen Auswertungen eben doch sinnvoll sind — weil du die inhaltliche Kritik der Beiträge erfasst — im Gegensatz zu der von mir vermuteten Art der Auswertung durch das BMFB.

    Wenn ich nicht völlig herumphantasiert habe, dürften sich also interessante Diskrepanzen ergeben.

  22. @U.Langer

    Hihi…….gestern war es ausnahmsweise Ouzo ……….bei meinem Lieblingsgriechen………….ansonsten hätte ich die Auswertung tatsächlich nicht ohne Wutanfall überstanden.

    Die Auswertung des Zwischenberichtes vom 23. Juli (Stuttgart) zeigt aber erstaunlicherweise mehr kritische Stimmen zwischen den allgemeinen Dummfug allerlei Energielaien.
    Ganz so einfach, wie das liebe Ministerium gedacht hat, wird dieser Bürgerdialog wohl nicht werden.
    Da ist dat schon mal ganz gut, das unabhängige Beobachter wie Sc-sk.de…………den Jungs dicht auf den Fersen bleiben……………so das die gezwungen sind, ihre Manipulationen besser zu tarnen.

    Joo, wir passen schön auf, liebes Ministerium…………also macht dat richtig oder lasst es gleich sein, denn wir lassen uns hier net verarschen.

    Onkel Heinz………Augen auf beim Verkehr…ähhm, im Verkehr

  23. Hallo, liebe Skepiker
    Ich hab auf der Seite kein Gästebuch oder etwas in die Richtung gefunden um Vorschläge vorzuschlagen, dann mache ich das halt jetzt hier 😉

    Vor einiger Zeit bin ich auf den Reaktortyp LFTR gestossen. Dieser Kernreaktor ist ein Brüter und wird bei Normaldruck betrieben. Dadurch kann der Reaktor sehr kompakt gebaut werden. Inharänte Sicherheit ist durch einen „freeze plug“ gewährleistet, welcher schmilzt und das flüssige Salz in einen Behälter fliesst, welcher passiv gekühlt wird.

    Der auf Thorium basierende Reaktor wurde schon sehr erfolgreich in den 60er getestet.

    Meine Frage ist, gibt es hier irgend ein Physiker oder Chemiker welcher sich den Reaktor mal anschaut und gegebenenfals einen Blogbeitrag darüber schreibt?

    Hier sonst mal ein paar Links:
    http://energyfromthorium.com/
    http://moltensalt.org/references/static/downloads/pdf/NAT_MSRintro.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigsalzreaktor
    Ich würde mich sehr über einen solchen Blogbeitrag freuen.
    Freundliche Grüsse aus der Schweiz

  24. Hallo Herr Mollet,

    Sie müssen sich voraussichtlich bis Ende September gedulden. Dann erscheint die nächste gedruckte Ausgabe der Zeitschrift NovoArgumente mit dem Schwerpunktthema „Energiewende“. Sie werden dort dann einen längeren Text von mir zum Thema „Thorium-Flüssigsalzreaktoren“ finden.

    Vorher werde ich hier nichts dazu veröffentlichen, das wäre kontraproduktiv. Denn die Novo ist kein Hobby-Blatt, sondern ein hochwertiges Magazin, das sich aus den Verkäufen finanziert. Von daher gestatten Sie mir die Empfehlung, das Heft (für das alle Autoren ehrenamtlich schreiben, um es überhaupt möglich zu machen) doch einfach zu kaufen.

    Für Anfang 2012 ist eine Buchveröffentlichung (ein Sammelband verschiedener Autoren) in Arbeit. Auch zum Thema Energiewende und ebenfalls mit einem längeren Beitrag zur Kernenergie meinerseits. Dieses Buch wird kostenlos erhältlich sein -- ich werde hier zu gegebener Zeit noch darauf hinweisen.

    Bleibt mir schlußendlich der Hinweis, daß ich mich mit allen Reaktorkonzepten der sog. „4. Generation“ ausführlich beschäftigt habe und den von Ihnen angesprochenen LFTR (=Liquid Fluid Thorium Reactor -- für alle Leser, die nicht so vertraut mit englischen Akronymen sind) für das vielversprechendste halte. So ziemlich jedes Argument, das gegen die Nutzung der Kernenergie formuliert wird, wird durch diesen Reaktor entkräftet.

  25. @Herr Heller
    Vielen Dank, ich freue mich schon auf ihren Artikel und das Buch.

    Ich werde mir diese Ausgabe höchstwarscheinlich kaufen 😉

  26. Und wieder haben die Moderatoren Schwierigkeiten mit der Veröffentlichung meiner Kommentare, ich weiß das die Damen und Herren Moderatoren hier mitlesen, unter „Referrers“ tauchte dieser Link auf von dem aus auf sience-skeptical.de zugegriffen wurde, alles sehr merkwürdig. ich habe ´nen Screenshot und meine Kommentare diesmal gesichert, zum Spass hier nochmal

    Ich habe Anfang des Jahres schon einmal einige Links zur Energetischen Situation in Norwegen und Skandinavien auf sience-skeptical.de unter diesem Link: http://www.science-skeptical.de/blog/die-energiezukunft-deutschlands-ein-aufruf-an-unsere-leser/004165/#comment-11363 , veröffentlicht. Die ganzen „Märchenerzähler“ vom norwegischen Energiespeicher für Deutschland sind besser beraten sich nach anderen Alternativen umzuschauen, bei den Norwegern gilt Norge first, dann Skandinavien, dann erst mal nichts und dann schauen sie, was da noch so über ist, es sei denn, es lässt sich richtig Geld verdienen, aber nicht auf Norwegens kosten. An alle die meinen Norwegen lässt sich übervorteilen und steht für Experimente a ´la deutscher „Energiewende“ zur Verfügung, der „Fall Weserübung“ ist den Norwegern noch sehr gut in Erinnerung und wird noch etwas länger präsent sein als die von Philosophen verordnete Energiewendehysterie in Deutschland.

    @Gast am 6. August 2011 -- 19:38
    „Da sollte sich der Deutsche der sich als Norweger ausgibt mal über sein fiktives Heimatland informieren :D“
    Ich gebe mich nicht als Norweger aus, ich lebe dort. Oluf Ulseth ist Politiker, was glauben Sie was der Ihnen in einem Hochglanzwerbeprospekt für NIE´s erzählt? Ich denke auch dass das Interview mit ihm nicht vollständig wiedergegeben wurde um die erwünschte und bei Ihnen offensichtlich erreichte Wirkung zu erzielen. Und wenn Sie richtig lesen könnten und Werbung von Fakten unterscheiden, wäre Ihnen aufgefallen wie der gute Oluf sich um Zahlen und klare Aussagen herumlaviert. Sie sollten desweiteren Wikipedia nicht so blind vertrauen, Googlen Sie so werden Sie finden oder mein am 6/8-11 kurz nach 13.00 Uhr und heute zum 3. mal hier eingereichter Kommentar wird endlich veröffentlicht und Sie und alle anderen können endlich auf die von mir verlinkten Seiten die energetische Versorgungssituation Norwegens selbst nachlesen, sowie sich über die teilweise prekäre Lage der Energielieferanten in den letzten beiden Wintern informieren.
    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/content/re-innovative-konzepte-zur-energiespeicherung-umsetzen-25
    Liebes Moderatorenteam, wie wäre es nun endlich mit der Veröffentlichung?
    MfG Karl Rannseyer

    Ich kann nicht verstehen was die so überfordert, die „paar“ Kommentare am Tag zu Posten nachdem auf was auch immer kontrolliert wurde, oder soll da in eine gewisse Richtung gesteuert werden?

  27. Hier der Link zur entsprechenden Diskussion
    @moosgeist
    Der Wolfgang Krab is´n ganz heller 😉 , ich mag den Stil !

  28. Stimmt Karl, wenn man die Referrer anklickt, gelangt man theoretisch in den geschützen Bereich, das kann eigentlich nur die Moderation des Bürgerdialogs sein. Jedenfalls wird dann der Zugriff verweigert. Derartige Links sind mit 11 Views in den letzten 7 Tagen aufgetaucht, wenn ich mich nicht verzählt habe.

    So, wenn jetzt keine derartigen Referrers mehr auftrauchen, dann können wir davon ausgehen, dass hier mitgelesen wird. Obwohl, wenn ich an den Floh denke, dann könnte es auch wieder ganz anders sein.

    Der Hauptgrund warum der Beitrag nicht erschienen ist, dürfte aber die Erwähnung von Science-Skeptical sein. Ich denke mal, wir sind schon ein juckender Stachel im Fleisch dieses Bürgerdialogs.

  29. Update in der Auswertung:

    1358 ausgewertete Beiträge
    29,60% Pro Energiewende
    62,96% Contra Energiewende
    7,44% Neutral

  30. Der Hauptgrund warum der Beitrag nicht erschienen ist, dürfte aber die Erwähnung von Science-Skeptical sein. Ich denke mal, wir sind schon ein juckender Stachel im Fleisch dieses Bürgerdialogs.

    Das ist auch meine Vermutung, mir aber im Grunde schei#egal, wenn ich dort einen Kommentar abgebe der weder strafrechtlich noch zivilrechtlich relevant ist haben diese Typen/innen den Kommentar zu veröffentlichen und die Diskussion nicht durch weglassen zu verzerren und so in die gewünschte Richtung zu steuern oder sogar Beleidigung und ehrverletzende Kommentare durch diese Unterlassung zu provozieren, die sind derzeit beim Staat beschäftigt und dem Bürger der sie bezahlt und den GG verpflichtet, derzeit bewegen diese Moderatoren sich auf ´nem ganz schmalen Brett.
    Seit Du hierher verlinkt hast, sind die jeden Tag hier um zu schauen, recht so, ist eh fundierter und faktensicherer als dieser ganze Bürgerdialog, der sich immer mehr als Farce zu entpuppen scheint. Vielleicht soll aber auch kritischen Stimmen die Wortmeldung erschwehrt werden um das Pendel in Richtung pro Energiewende zu bewegen, aber 62,96 anti ist recht solide.

  31. @ Karl,

    dafür bleibt so etwas ohne Rüge:

    … Ich will Geräte die sich vollständig abschalten lassen, ohne Standby, und die wenig Energie verbrauchen. Wenn die (kriminellen) Hersteller an der Stromverschwendung und Verschleiß verdienen, muss der Gesetzgeber ran, im Interesse der Verbraucher!

  32. @ Karl Rannseyer #27

    Der Wolfgang Krab is´n ganz heller , ich mag den Stil !

    Habs dem Wolf Krab ausgerichtet. Jetzt feixt er sich eins.
    Hat der doch in der Nacht 4./5.8 sage und schreibe 11 Kom’s verfasst.
    Er ist nämlich ein höflicher Mensch und hat da einigen recht freundlich eins zwischen die Ohren gegeben.
    Das gefiel wiederum den Mod’s nicht und die hatten nur die Hälfte freigeschaltet und dem alten Wolf eine bitterböse Mail geschickt. Wie er dazu käme sooo viele Kom‘s zu einem Thema zu schreiben, das wäre nicht gut für die Diskussion weil die Anderen (Gäste) nicht zwischendurch reagieren könnten.
    Dann haben die Mod´s am nächsten Abend doch alle Beiträge freigeschaltet und haben dabei tüchtig die Füße durcheinandergebracht und teilweise die Gedoppelt und unter „Gast“ veröffentlicht. Das kommt halt davon, wenn die Helferleins den Überblick verlieren.
    Übrigens, dem Gast, der da den „Norweger“ so anmacht hat der liebe Wolf auch etwas in Stammbüchlein geschrieben. Mal sehen ob die Freischaltung erfolgt 😉

    Re: Gast am 6. August 2011 -- 19:38

    ZITAT: „Da sollte sich der Deutsche der sich als Norweger ausgibt mal über sein fiktives Heimatland informieren“ TATIZ
    Gehören derartige Pöbeleien zu Ihrem Diskussionsstil? Wie wäre es mal mit etwas mehr Sachlichkeit und etwas Grundwissen auf dem Gebiet über das Sie Diskutieren möchten.
    ZITAT: „Aber Norwegen kann sicher eine der größeren Lösungen sein.“ TATIZ
    Diese Aussage von Oluf Ulseth mag für die Zeit 2010 vor der beschlossenen Energiewende ein Trostpflaster für die Vereinigung der Windmüller gewesen sein. In der heutigen Situation hätte er das wohl etwas vorsichtiger formuliert.
    ZITAT: „Die Wasserspeicher in Norwegen habe eine Kapazität von über 80 Terrawattstunden. Statkraft könnte seine gesamte Jahres-stromproduktion darin speichern.“ TATIZ
    Stimmt, das ist der Bedarf Nor. in der wasserarmen Zeit. Und um diese Kapazität zu stecken braucht Statkraft Stromimporte.
    ZITAT: „Ulseth: Ja. Wir könnten die Leistung unserer Pumpspeicher aufstocken. Das zusätzliche Potenzial liegt zwischen 10 000 und 25 000 Megawatt“ TATIZ
    Diese 10 bzw. 25 GW sind aber eine gewaltige Menge im Vegleich zu 80 TW.
    ZITAT: „Der Unterschied im Vergleich zu heute wird sein, dass wir häufiger zwischen den Wasserreservoirs hin und her pumpen.“ TATIZ
    Und woher soll der Strom kommen, wenn in DE mal wieder Flaute ist? Die Norweger brauchen Ihren Strom selber.
    ZITAT: „Wir brauchen also keine neuen Wasserspeicher.“ TATIZ
    Richtig. Für Nor. reicht es. Mit ein paar Importen kommt man über die Runden.

    Manchmal fragt man sich schon, was diese Ökopaxe für Vorstellungen haben und wer denen so einen Mist erzählt.

    viel Spaß noch
    wünschen der Moosgeist und sein Freund

  33. Inzwischen ist immer deutlicher abzusehen, worauf dieser „Bürgerdialog“ eigentlich abzielt.

    Wie schaffen wir es, die Planungen für eine neue Energieinfrastruktur voranzutreiben, dabei aber die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen?

    Wie manipuliere ich den renitenten Bürger vor Ort, damit er die neue Leitung oder das neue Windmonster akzeptiert, wie mache ich den Bürger mit Kernkraft dermassen viel Angst, das er willig den Erneuerbaren Unfug abnickt……………dat ist kein „Dialog“, dat ist wohl eher eine „Erziehungsmassnahme“ die ja auch im Energiekonzept der Bundesregierung explizit gefordert wird.

    Und genau deswegen ist dat Dingens auch am Bildungsministerium hängen geblieben……..wer wenn nicht dieses Ministerium………und nun macht das ganze auch endlich für mich einen Sinn.

    Wie damals zu DDR Zeiten, der Sozialismus durfte nicht in Frage gestellt werden……..nur der Weg war in engen Grenzen ausdiskutierbar.

    Sorry, dat Gute im Menschen gibt es nicht mehr………..na mal sehen was aus Europa wird wenn die Börsen zusammenbrechen, die Unruhen von Nordafrika rüberschwappen oder Italien auch Pleite geht………….dann sind wohl Windmühlen unser geringstes Problem.

    Onkel Heinz…………wollte sich absichtlich nicht das Wochenende versauen

  34. @Onkel Heinz

    Wie manipuliere ich den renitenten Bürger vor Ort, damit er die neue Leitung oder das neue Windmonster akzeptiert, wie mache ich den Bürger mit Kernkraft dermassen viel Angst, das er willig den Erneuerbaren Unfug abnickt……………dat ist kein “Dialog”, dat ist wohl eher eine “Erziehungsmassnahme” die ja auch im Energiekonzept der Bundesregierung explizit gefordert wird.

    …..hey, dat is ja meine Rede die ganze Zeit, ….guckst du hier.

    Ab 2020 geht es weltweit ohne

    Gesellschaftsvertrag – das ist Leggewies Stichwort. Er plädiert für die Erfindung eines neuen “demokratischen Tauschgeschäfts: Partizipation gegen Selbstbeschränkung”. Damit der Umbau des Energiesystems gelinge, solle die Politik die Bürger viel umfassender und früher als heute in die Planung einbeziehen. Als Gegenleistung für diesen Zuwachs an Mitwirkung müssten die Menschen aber “eine Selbstbeschränkung ihrer Aufschiebe- und Verweigerungsmöglichkeiten” akzeptieren, so Leggewie.

  35. @ Heinz

    Ich finde, der Renn sagt einige interessante Dinge, die auch von uns besprochen werden sollten. Da ist zum einen die demokratische Legitimität der Energiewende. Da habe ich in meiner Frage zu dem Beitrag dargestellt, dass diese nicht gegeben ist, da die derzeitige Regierung auch für die Aussage gewählt worden ist, dass die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert werden. Die nun beschlossene Kehrtwende ist somit nicht legitimiert. Die CDU hat nicht einmal einen Sonderparteitag darüber abgehalten, geschweige denn die Wähler gefragt. Solange das nicht geschehen ist, hat diese Energiewende für mich kein Wählervotum. Wenn nur noch Politik auf Grundlage von Meinungsumfragen gemacht wird, dann brauchen wir auch keine Wahlen mehr. Auch Renn spricht das Thema an:

    Aktive Beteiligung der Bürger an öffentlichen Planungen setzt zweierlei voraus: eine Legitimation durch Verfahren und eine offene Auseinandersetzung mit den betroffenen Bevölkerungsgruppen.

    Man braucht auch keine Auseinandersetzung mit betroffenen Bevölkerungsgruppen (in Wahrheit sind wir das alle, nicht nur die in deren Umgebung Windmühlen etc. gebaut werden), solange die Legitimation durch die Wähler nicht erfolgt ist.

    Aber, und da bin ich ganz bei Dir, Heinz, ein wenig weiter unten lässt Renn die Katze aus dem Sack:

    Bürgerbeteiligungsverfahren [….] Dabei wird der Fokus weg von der eigentlichen Entscheidung und hin zu dem Weg, auf dem die Entscheidung getroffen wird, verlagert.

    Auch Tims Einwand findet sich hier wieder, ganz ähnlich dem was Leggewie sagt:

    Zum vierten kann Bürgerbeteiligung als ein Element der Gestaltung der eigenen Lebenswelt angesehen werden. In dieser Funktion wird den betroffenen Menschen die Möglichkeit gegeben, in Form von Selbstverpflichtungen oder von Verantwortungszuschreibungen Veränderungen in ihrer eigenen Lebenswelt herbeizuführen.

    Die beiden letzten Zitate zeigen deutlich, was mit dem Bürgerdialog beabsichtigt war und ist, aber man hat wohl nicht mit einer so breiten Ablehnung gerechnet, mehr noch, so unter Beobachtung zu stehen.

  36. Hallo Struppi

    Was derzeit passiert ist eine Zweiteilung der deutschen Gesellschaft, grünbesudelte Großstädter mit Wohlfühl-Ökostrom-in-Dose und Menschen auf dem flachen Lande.
    Denn diese baden überwiegend am meisten den Energiewandel aus, sei es die stinkende Biogasanlage, seien es die Monokulturen in der Landwirtschaft, seien es die Windspargelfarmen oder seien es die noch zu errichtenden Überlandleitungen…………..es trifft den Landmenschen.

    So wie ich unsere organisierte grüne Bessermenschenrotte so kenne, werden die wohl demnächst die eine oder anderer Gegendemonstration organisieren, sollten sich ein paar Provinzler doch noch wagen die Errungenschaften der Energiewende abzulehnen.

    Tja, und so schlittern wir nicht nur integrationsbedingt und eurobedingt in eine gesellschaftliche Katastrophe, nun wird die Energiewende zu weiteren Zündstoff beitragen……..der Riss in unserer Gesellschaft vertieft sich von Tag zu Tag, da hilft auch der „Bürgerdialog“ der „Erziehungsanstalt“ nicht mehr weiter.

    Aber während sich der kleine Elektrolaie noch über Sinn und Unsinn einer Hochspannungsleitung durch seinen Garten streitet, machen andere langsam Nägel mit Köpfen…….und verpissen sich aus Deutschland.

    Bayer droht mit Verlagerung ins Ausland wegen steigender Stromkosten

    Schon heute seien die Energiepreise in Deutschland die höchsten in der EU, sagte der Niederländer. Daher investiere Bayers Kunststoff- und Chemiesparte bereits schwerpunktmäßig in China, wo das Leverkusener Unternehmen derzeit zudem die höchsten Wachstumsraten einfährt…….

    „Deutschland wird als Produktionsstandort für die energieintensive Chemieindustrie unattraktiver“

    Tja, und EON will weltweit auch mächtig viel Personal auf die Straße setzen, EnBW guckt auch dumm aus der Wäsche wegen des Verdienstausfalls………unsere 4 Stromriesen verkommen zu Zwerge und sind inzwischen sturmreif geschossen worden………….und somit der feindlichen Übernahme preis gegeben.

    Der Wahnsinn hat System……….Deutschland schafft sich ab.

    Onkel Heinz…………überblickt nicht mal im Ansatz den ernst der Lage

  37. @Quentin

    Ersteinmal Hut ab vor Deiner Fleissarbeit…………ich hätte nicht diese Ausdauer mich wochenlang mit Schwachsinnigen abzugeben.

    Was mir dieser Bürgerdialog sagt?
    Man wollte sich seine Bestätigung abholen, den Deutschen noch weiter in die Brieftasche langen zu dürfen.
    Die zunehmend aggressiver werdenden Kommentare/Rügen der dortigen Admins zeigen mir deutlich, wie die Nerven dieser Mitarbeiter inzwischen schon blank liegen.

    Tja, und wat die uns hier als „Experten-Blogs“ präsentieren ist ja wohl voll die Verarsche……..den Schwachsinn kann ick mir auch bei Greenpeace oder den Grünen abholen, dazu brauch ich kein Ministerium.
    Wat den offensichtlichen Widerstand einiger Leute betrifft, den versucht man inzwischen immer konsequenter zu verhindern……………aber dat macht jarnix…………denn wir haben alles fein in Beobachtung, wat dann bei der Auswertung des Ministeriums berücksichtigt werden wird.

    Mal sehen ob sie dann noch den Mut haben so offensichtlich zu bescheissen………..denn inzwischen ist auch das Internet eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist (siehe Nordafrika).

    Ick lass mir mal überraschen……….Heinz Eng

  38. Ach übrigens…….weil ich es gewohnt bin regelmäßig über den Tellerrand zu glotzen…………..sollte uns allen Stuttgart 21 eine Warnung sein.

    Für mich ist es eine Generalprobe, was passiert wenn ein extern gesteuerter „Aufstand“ ein Großprojekt verhindern soll, das den Stuttgartern am Ende sogar mehr Lebensqualität bringen wird, als der sentimentale Anblick eines alten Bahnhofsgebäude, nämlich jede Menge Fläche die man anschließend in Parks und sonstigem aufhübschen kann.
    Der Neubau soll wohl etwas über 4 Milliarden Euro kosten………..jede Menge Arbeit also, die von deutschen Firmen gemacht werden sollen und am Ende vielen Menschen Lohn und Brot bringen………..das ist es am Ende, was verhindert werden soll.

    Wenn selbst einem Attac Mitglied und hauptamtlichen Schlichter wie Heiner Geisler die Hutschnur platzt, dann weiß man wie dort der Hase humpelt.

    Deutschland 2011…….ist eigentlich nur noch zum Heulen.

    Onkel Heinz………gesunder Menschenverstand geht anders

  39. @Heinz Eng
    Das isses eben. Da wird mit der Lupe an Kleinigkeiten herumgesucht, um vom großen Haufen dampfender K*cke abzulenken.
    Bei den paar Prozent Energiepreissteigerung pro Jahr denkt der Dialogbürger im Durchschnitt vermutlich an seine heimische Stromrechnung, dabei ist das ein Klacks: aber ein paar Prozent Energieverteuerung (plus Instabilität in Netz und Rechtslage) lassen den Wettbewerbsvorteil für die Industrie ins Ausland kippen. In Deutschland zu produzieren war schon immer teuer, aber Sicherheit und Qualifikation brachten noch einen Bonus -- wenn der weg ist, dann gute Nacht.
    Der Bürger wird herzlich eingeladen, an basisdemokratischen Experimenten teilzunehmen und seine Inkompetenz anhand schwieriger technischer Fragen zu demonstrieren, aber daß sein Geld nichts mehr wert und die Steckdose stromlos wird, wird per alternativlosen Konsens über seinen Kopf weg beschlossen.
    Die Blogexperten sind an den grundsätzlichen Problemen ersichtlich wenig interessiert und gehen stattdessen z.B. der drängenden Frage nach, ob die von Hochspannungsleitungen ausgesandten elektromagnetischen Wellen etwa negative Wirkungen auf Fuchs und Has haben könnten.

  40. @ Heinz

    Da Du S21 angesprochen hast, hier ist mir ein bemerkenswertes Zitat von Peter Grottian, Politikwissenschaftler in Berlin und S21-Gegner, in der Stuttgarter Zeitung aufgefallen:

    Bei einer Kundgebung der S-21-Gegner im Mai hatte Grottian in seiner Rede ein „plausibles Szenario“ dafür entworfen, wie das Projekt noch verhindert werden könne, und zwar allein durch den Druck der Straße. „Nicht Wahlen entscheiden“, formulierte er damals, „sondern wenn der Souverän den Aufstand probt.“

    Eigenartiges Demokratieverständnis für einen Politikwissenschaftler, würde ich meinen. Leider, so mein Eindruck, ist diese Auffassung nicht nur hier zu finden, sondern in weiten Teilen der Alarmisten, die sich keinesfalls einem Mehrheitsvotum beugen werden.

  41. @Quentin Quencher #40
    Dazu paßt wieder #14 oben:

    Hier mein Vorschlag: Geht doch auf die Straße, haltet Plakate gegen die Energiewende hoch, blockiert Autobahnen, prügelt Euch mit der Polizei, unterwandert den Lehrplan an den Schulen, gründet eine Partei, die alle anderen als Volkspartei einholt, erfindet eine Gegenkultur, und weist mit lautem Geschrei darauf hin, dass schon wieder ein Windrad umgefallen und explodiert ist – und schon ist die Energiewende wieder einkassiert! So haben es die Ökos doch auch gemacht, hat nur dreißig Jahre oder so gebraucht, und es hindert Euch in unserer schönen Demokratie niemand daran, es ebenso zu tun!

    Das ist natürlich Quatsch, wir gehen sicherlich nicht auf die Straße um ein Theater zu veranstalten, doch einfach nur zu schmollen, ist auch keine Lösung.

    Ein Verdacht: gäbe es (einmal angenommen) gar keine Kernenergie und stünde unsere Energieversorgung (gaaanz hypothetisch) auf der Grundlage von Wasserkraft, Sonnenkollektoren und Windrädern, so würden dieselben lautstarken Energiewendehälse unermüdlich auf Staumauergefahr, Landschaftsverschandelung, giftige Schwermetalle in Solarzellen (und scheußliche Industrieabwässer ihrer Herstellung), dekapitierte Fledermäuse usw. hinweisen.
    Das Wesentliche an der Gegenkultur ist eben das Gegen-.

  42. @Quentin

    Peter Grottian bei Wiki geschaut:

    ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und politischer Aktivist des linken Spektrums…..

    Gemeinsam mit dem am selben Institut lehrenden Wolf-Dieter Narr verzichtete er auf je ein Drittel der eigenen Stelle, um eine Gender-Professur am Institut zu finanzieren…..

    Des Weiteren ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac.

    Treppenwitz der Nation, da latscht das eine Attac-Mitglied dem anderen in den Arsch………..die Linken proben die Revolution……….einfach etwas zu diesen umtriebigen Herrn googeln, Euch werden die Augen aufgehen.

    Ick sag lieber nix mehr…….sonst hängt man mich wieder in die Rechtspopulistische-Neonazi-Totschlagecke.

    Einmal Reverseating bitte.
    H.E.

  43. @ Onkel Heinz

    Reverseating
    das willst Du nicht wirklich, oder?

  44. @Broken-Karl

    Nöö Karlchen, ich sprach vom „Rückwärtsessen“ und net von „Wiederverwenden“. (Nachhaltiges Recycling)

    Au man, hoffentlich legt mir das jetzt keiner als aktive Aufforderung zur Bulimie aus, sozusagen der geistige „Brandstifter“ aller Magersüchtigen……..soll ja derzeit große Mode sein, Nichtmainstreamkonformen dieses vorzuwerfen.

    PS. Arme Admin´s des Bürgerdialogs, die ja zwangsweise hier mitlesen müssen………….ick zerstör denen ja komplett ihr tolles Menschenbild vom obrigkeitshörigen Jasager.

  45. @Onkel Heinz

    Au man, hoffentlich legt mir das jetzt keiner als aktive Aufforderung zur Bulimie aus, sozusagen der geistige “Brandstifter” aller Magersüchtigen…

    Kann mir nicht passieren, ich hab Alzheimer -- Bulimie .

  46. Das was ich hier schon öfters gesagt habe, findet sich nun auch in einem Interview mit dem Parteienforscher Franz Walter in der Welt wieder:

    Welt Online: Wen meinen Sie da? Etwa besagten „kleinen Mann“?

    Walter: Na, die Probleme und Themen sind ja oben benannt. 40 Prozent der Bevölkerung sieht die Dinge anders als die Einheitskoalition für den Atomausstieg. Einen politischen Advokaten hat diese starke gesellschaftliche Minderheit nicht im Bundestag. Die in den letzten Jahren bemerkenswert gewachsene EU-Kritik ist ebenfalls ohne politische Repräsentanz im Parlament. Persönlich sind mir diese Einstellungen zwar fremd. Aber in einem vitalen Parlamentarismus müssten sie sich doch wiederfinden. So wabert das untergründige – und wird irgendwann ziemlich ungebändigt in die politische Arena hinein brechen.

  47. Ja, der Walter. Ein Linker durch und durch aber ein kluger Kopf, den ich immer wieder gerne lese. Fast noch wichtiger finde ich diese Passage aus dem Interview:

    Welt Online: Welche Veränderung in der deutschen politischen Kultur bedauern Sie am meisten?

    Walter: Tja, ehrlich gesagt derzeit der zunehmende Abstand zur Idee der Repräsentativität. Dieses gegenwärtig wohlfeile Gesäusel von Transparenz und Partizipation ist mir schwer erträglich. Die Partizipationsdemokratie wird eine brutale Gruppengesellschaft derjenigen werden, die mittels höherer Ressourcen aus der demokratischen Willensbildung einer Nation gleichsam privatdemokratisch aussteigen und sich durchsetzen können. Und für ruhige Rationalität ist zuweilen ein nicht-öffentlicher Raum ja nicht so schlecht.

    Ist nicht auch der „Bürgerdialog“ ein Schritt hin zur „Partizipationsdemokratie“?

    Ich stimme in vielen Punkten mit Walter überein, auch wenn ich wahrscheinlich in allen Sachfragen anderer Auffassung bin, Schön zu sehen, daß auch die Linken noch ein paar echte Demokraten aufweisen.

  48. Das stimmt, weil es wirklich an den Wurzel des derzeitigen Übels geht. Parizipationsdemokratie mag auf den ersten Blick eine tolle Sache sein. Bürger bringen sich ein, ihre Anliegen werden gehört und man kann auf Dinge Einfluss nehmen, von denen man glaubt sie wären wichtig. Es assoziiert so etwas wie Basisdemokratie.

    In der Praxis allerdings bedeutet dies, dass sich diejenigen die sich wirkungsvoll in Szene zu setzen vermögen, das Gesamtbild bestimmen. Eine Diktatur der „Zeitreichen und Artikulationsstarken“ entsteht, in der derjenige untergeht, der entweder nicht die Zeit hat sich in solchen Bürgerforen zu beteidigen, oder dem es einfach zu blöd ist, wegen jedem Stoppschild sich die Abende um die Ohren zu schlagen. Wahlen werden somit zur Nebensache, Zeitgeist zum bestimmenden Faktor.

    Der Bürgerdialog ist genau das. Eigentlich eine schreckliche Veranstaltung. Aber es gibt ihn nun mal, warum sollen wir nicht unsere Stimme dort erheben.

    Aber noch was anderes, ich bin ja gespannt auf die zweite Phase des Bürgerdialogs:

    In der zweiten Phase (26. August bis 30. September 2011) können Sie Vorschläge bewerten, die sich zur Lösung der Zielkonflikte herauskristallisiert haben.

    Der bislang am häufigsten vorgebrachte Vorschlag zur Lösung aller Zielkonflikte ist ja der, die ganze Energiewende abzublasen.

  49. @Quentin Quencher
    Das mit den Vorschlägen ist der wirkliche
    Trick. Der Bürger bekommt zwei vorschlâge,
    Von denen einer schlechter ist als der Andere.
    Er wählt einen aus und wenn er sich später
    beschwert, heist es: ihr habt doch den
    Vorschlag gewählt. Mit dem Bürgerdialog
    stiehlt sich die Regierung aus der Verantwortung.
    Das ist es was wir zur Zeit haben. Eine Regierung
    die sich verantwortungslos aus vielen unbequemen
    Entscheidungen drückt.
    MfG
    Günter Heß

  50. @ Günter Heß

    Genau. Der Delinquent bekommt die Wahl: Strick oder Fallbeil. Hinterher soll nur keiner sagen, die Hinrichtung ist nicht nach dem Willen des Delinquenten geschehen.

  51. Tja, dafür gibt es ja jetzt schon die ersten Ideen…………..

    Sonderzone für Erneuerbare Energien in Ostdeutschland

    Mit einer einzigen Regenerativ-Sonderzone könnte auf einen Schlag ein Fünftel des nationalen Strombedarfs gedeckt werden. Im Folgenden soll erläutert werden, wie eine solche Sonderzone in strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands realisiert und konkret ausgestaltet werden könnte.

    Ja nee is klar, wir scheißen die Ossis mit Windmühlen und Solarpaddeln zu, machen die Äcker zu Monokulturen, lügen uns wieder mit Hochtemperaturseilen und Erdverlegung zu, spinnen uns dann noch ein paar Speicher in die Landschaft…………und können damit Deutschland bestenfalls zu knapp 20 % mit Erneuerbaren Dummfug unter Spannung setzen.

    Hmm, aber wenn man so gut wie jede verfügbare Fläche Ostdeutschlands benötigt um gerade mal 20 % des deutschen Stromverbrauchs aus EE zu decken………wie wollen die mit Restdeutschlands dann am Ende auf 100% kommen?
    Polen ihre Gebiete abkaufen………Frankreich besetzen………..oder Marokko zur deutschen Kolonie erklären?

    Strick oder Fallbeil………….welch glänzender Vergleich bei diesen energetischen Aussichten.

    Onkel Heinz……angepisster Ossi

  52. @Heinz

    Nee Heinz. Die wollen demnächst das EEG
    Umstellen auf Zahlung nach Plan.
    Da kann man dann die Nennleistung nehmen.
    Und wie man den Plan erfüllt, auch bei
    Widrigen Bedingungen. Zum Beispiel, kein Wind
    das
    Grundwissen ist sicher noch da.
    Grüßen
    Günter

  53. Heute kurz vor 19:00 Uhr in der Rubrik „Lob und Kritik“ geschrieben:

    Ist im Expertenblog mit einer Antwort von Prof. Dr. Renn zu rechnen? Und wenn ja, wann? Fast alle Kommentatoren zweifeln die 80% Zustimmung zur Energiewende an. Ich auch. Daher wäre es für den interessierten Mitleser doch schon wichtig, auf welchen Daten sich die Aussage von Herrn Renn stützt.

    Bislang ist es noch nicht frei geschaltet.

  54. @Quentin Quencher

    Prof. Renn hat ein IPCC/Greenpeace
    Computersimulationsprogramm benutzt.
    Dieses Programm ist aus den Siebzigern
    Geschrieben von Den Programmiern
    Dietmar Schönherr und Vivi Bach.
    Und Heinz kennst Du den Namen des Progammes
    oder
    Bist Du aus Dresden
    Grüße
    Günter Heß
    Gru

  55. Auch das Dwd berechnet seinen Klimaatlas
    Mit dem Programm von Dietmar und Vivi

  56. @ Günter Heß

    oh je, das waren noch Zeiten wo so etwas passierte:

    … Gewonnen hatte die Familie, die den höheren Stromverbrauch erzielte.

    Was würde wohl heute mit der armen Familie passieren.

    Aber dessen ungeachtet, das Programm von dem Renn scheint wirklich von den beiden zu stammen.

  57. @ Heinz Eng / 51

    Ja, den Artikel habe ich auch schon gesehen.

    Merkste was beim Lesen? Genau! Das Thema der Speicher wird nur mal eben beiläufig erwähnt. Wie das genau funktionieren soll: Schweigen im Walde. Das gleiche beim Thema Netzausbau.

    Irgendwie scheinen die Leute alle zu denken das man einfach nur ein paar Windmühlen aufstellt, ein paar PV Panele drumherum, und schon wird alles gut.

    Grüße,

    Chris

  58. @Quentin Quencher

    Ich habe 1992 eine Wiederholung von 1972 gesehen, in der Dietrich Genscher, damals Innenminister schwadroniert hat wie gefährlich Plastiktüten sind und das wir sie dríngend ersetzen müssen. 1992 war schon klar, dass ausser Lippenbekenntnisse kaum was passiert war. Jetzt beinahe 2012 benutzen wir noch immer Plastiktüten. Ich denke mit Kohlekraftwerken wird es ähnlich.
    Interessant war die Schweizer-Gewinner Familie die gefragt wurde, was sie sich wünscht. Standesgemäß hat damals natürlich der Mann geantwortet mit den Worten in etwa sinngemäß:

    Er hat eigentlich alles was er braucht, einen VW Käfer (vermutlich ein 3 Liter Auto), eine eigene Wohnungund seine Familie ist gesund. Das heißt er oist eigentlich wunschlos glücklich, aber er würde gerne endlich mal mit seiner Famnilie eine Woche in den Urlaub fahren. Ob wohl unsere grünen Untergangspropheten den Carbon Footprint seiner Familie schaffen.

    Grüße
    Günter Heß

  59. ChrisK und Günter

    Wenn ick Zeit hab guck ich mir mal das Machwerk aus dem Heise Artikel genauer an (angesetzte Volllaststunden bei den WKA z.B.)
    Derzeit drücken mich aber leider die Tücken der Technik………..Havarie……………schon interessent zu messen, wie lange eine Betonstraße noch bis weit nach Mitternacht Wärmestrahlung abgeben kann……………teilweise über 5 Grad wärmer als die Umgebungsluft………na egal.

    @Günter
    Jaja, Raumpatroille………..so komm ich mir auch manchmal in diesen Lande vor.

    Ich muss weg……….
    MfG
    Heinz Eng

  60. @ Heinz Eng / 59

    Ich beziehe mich da auf die Seite 3 des Artikels, mit der tollen Überschrift „Energiespeicherung und Netzausbau“:

    http://www.heise.de/tp/artikel/35/35250/3.html

    Nicht nur das dies die Seite ist die insgesamt am wenigstens Text enthält, nein, nur knapp die erste Hälfte der Seite „beschäftigt“ sich überhaupt mit Speichern und Netzausbau. Wobei „beschäftigt“ schon viel zu wohlwollend ausgedrückt ist.

    Da wird nicht mehr gesagt als das Speicher halt gut sind um Zeiten mit schwachem/keinem Wind zu überbrücken (großteil des betreffenden Textes dazu) und welche Speicherformen man nehmen könnte (genau ein Satz).

    Ist doch echt erstaunlich. Wenn es um die tollen Windmühlen geht, da können sie sich irgendwelche Zahlen ausdenken. Wenn es dann aber um Speicher (und Netze) geht: nix. Wird gemieden wie das Weihwasser vom Teufel gemieden wird.

    Ob denen wohl unterbewusst bereits klar ist das nämlich Speicher und Netze mit das größte Problem sind, und eine entsprechende Berücksichtigung die schöngerechneten Zahlen zum Bedarf an Windmühlen ganz gewaltig nach oben schrauben würde? Und nur zu feige sind sich das selber einzugestehen?

    Grüße,

    Chris

  61. @Chris

    Hier erstmal die Diplomarbeit auf die sich der Heise-Artikel bezieht.;

    http://www.christopherstark.de/diplomarbeit/Diplomarbeit_Regenerativ_Sonderzone_klein.pdf

    Hmmm, der Junge hat viele tolle gometrische Figuren gebastelt, die ostdeutschen Landen in ein paar Jahren entvölkert und allerlei anderen Müll produziert.
    Angefangen von den geplanten WKA……160 m hoch (Nabenhöhe!!!!), 6 MW mit einer phatastowahnen Vollaststundenzahlen im Binnenland……aufpassen…….3250 h.
    Weiter gehts über die Quellen……..von Greenpeace bis zu den Lobbyisten der EE…..alles schön dabei.

    Alles in allem ist die energetische Betrachtung in dieser „Dipl.-Arbeit“ eher schlecht als recht, selbst bei den Speichern und den Netzausbauszenarien setzt der Typ nur die günstigsten Preise und die besten Wirkungsgrade an………bis hin zu falschen Aussagen……..die ich aber nochmals auf ihren Quellen hin überprüfen muss.

    Fazit………wat macht man, wenn ein Landstrich relativ Menschenleer ist………man ballert sinnlos Windmühlen und Scheißevergaser hin……….stört ja eh keinem mehr………….nur das die massive Verschandelung der Natur kein vernünftiger Beitrag zu Stromversorgung Deutschlands liefern kann, wird mal wieder weltmännisch unter den Tisch gekehrt.
    Zahlen, Fakten…………unwichtig……..glaube kaum das der die Quellen länger als 3 sekunden geprüft hat.

    Ich packs zu den anderen Unsinn, der sich seit Jahren schon in meinem Ordner angesammelt hat.

    Ich muss schon wieder wech……..
    Heinz Eng

  62. Nachtrag

    Lustig ist ja sein Tageslastgang mit den EE und den Speichern………eine Betrachtung über ein Jahr….oder besser noch, mehrere Jahre, ist nicht zu finden.

    Angaben zu Dimensionen der Speichergrößen fehlen, oder hab ich bisher nicht gefunden…………dafür reichlich Schimpfe auf die „Oligopole“ und so einigen anderen Schwachsinn, der mich auch an den derzeitigen „Bürgerdialog“ erinnert.
    Je länger ich darin rumstöber……….um so übler wird mir………..aber egal, ein Popp hat ja für sein komisches Ringdingens auch seinen Doktor bekommen……..mich wundert im „Binnen -- I -- Land der Energielaien“ eh nix mehr.

    Fazit………Rundablage.
    H.E.

  63. Wenn es mir nicht zu viel Arbeit machen wäre, würde ich gerne mal wissen wann welche Beiträge geschrieben wurden. Gerade eben ist mir aufgefallen, dass sich morgens eher Befürworter der Energiewende melden, nachmittags und Abends eher Gegner.

    Ist aber nur ein subjektiver Eindruck, entsprechende Daten nicht ausgewertet.

  64. @H.E.
    Von der „Denke her“ erinnert mich dieses Sonderzonen-Papier an die Studie für einen sogenannten „Ringwallspeicher“. Irgendwie völlig entkoppelt von der Realität.

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso „eine Sonderzone in strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands realisiert und konkret ausgestaltet werden“ sollte. Wir reden und befinden uns doch wohl hier und heute im HEUTIGEN Deutschland ?!? Also müßte der Typ sinnvollerweise „strukturschwache Gebieten“ in Deutschland betrachten, die gebietsmäßigen Zusammenhang stehen“ !!!

    Was soll diese willkürliche Beschränkung auf einen ebenso willkürliche Ausschnitt Deutschlands (denn was anderes ist ja der Flächenumriß der ehem. DDR nicht)? Ob der Typ sich da unbewußt von der altvorderen Bezeichnung „Ostzone“ hat inspirieren lassen? Das ist auch heute ein heterogenes Gebiet mit unterschiedlichen Entwicklungstendenzen und -Perspektiven. Man kann doch nicht z.B. Mecklenburg mit Leipzig oder Dresden in einen Topf werfen — weder von der Wirtschaftskraft, Urbanisierung oder gar Mentalität !!!

    Insgesamt wächst beim Lesen des Telepolis-Artikels und auch dieser Studienarbeit bei mir das Bedürfnis nach dem vielzitierten Eimer …

  65. @Quentin Quencher 9. August 2011 20:45

    Ich habe gerade die Antwort auf deine Frage gelesen. Eine Frage pro Woche erhält eine „Antwort“?!? Es ist kaum zu hoffen das dort nach dem Roulett -- Prinzip gearbeitet wird. Mein erstes Bauchgefühl wird damit bestätigt. Ein Ministerium fragt den Bürger ? ( Alarm ) Ich dachte klingt nach dem S21 -- Dialog. Wir reden mit euch, aber Plan A bleibt, egal was kommt. Es ist ein reiner Wohlfühl Dialog. Wie schrieb mal jemand sinngemäß “ Wir leben im betreuten Wohnen“ Dialog ja, Reaktion nein. Bleibt nur zu hoffen das andere Bürger dort mitlesen und aufwachen.

    PS. Hab mich trotzdem hinreissen lassen einen Kommentar zu hinterlassen. Mal sehen was kommt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Varus

  66. @H.E.
    So, jetzt habe ich im Forum zu dem Heise-Artikel „Sonderzone für Erneuerbare Energien in Ostdeutschland“ meine Kommentare hinterlassen. Mal sehn, was ich da als Antwort zu hören bekomme …

  67. Hab mal ne Studie gesehen wo 100% EE simuliert wird, mit massiven Lastmanagement(zu Spitzensolarzeiten ca. 2facher Stromverbrauch) war eine Speicherkapazität von ca. 150 TWh notwendig, diese Menge sollte als Methan mit einem Speichereffizients von ca. 45% gespeichert werden.
    Ach ja, man nahm ein ideal ausgebautes Netz an.
    Kann die Studie aber gerade nicht finden.

  68. @Quentin

    Ich habe mir erlaubt, unter der Rubrik „Lob, Kritik oder Fragen?“ folgendes zu posten:

    Sehr geehrtes Moderatoren-Team!

    Sie schreiben in der Antwort an Herrn Quencher, dass „wöchentlich eine Frage aus dem laufen(den) Bürgerdialogprozess aufgenommen und durch Experten beantwortet“ wird.

    Ich bezweifle stark, dass die bisher im Expertenblog aufgestellten Fragen und Thesen überhaupt von Teilnehmern des Bürgerdialoges stammen sondern vielmehr von den Experten selbst.

    Auch auf die Gefahr hin, dass es den Intensionen dieser Plattform nicht entspricht: Läge es nicht im Interesse eines „wirklichen“ Bürgerdialogs, eine der vielen kritischen Meinungen im Expertenblog zu diskutieren?

    Btw, dieser „Bürgerdialog“ erinnert mich allein durch die vier Eingangsfragen und erst recht die sog. „Experten-Thesen“ an einen Fragebogen mit folgenden Antwortmöglichkeiten:

    Sind Sie mit der Energiewende und allen sich daraus ergebenden Konsequenzen:

    a) einverstanden b) sehr einverstanden c) absolut einverstanden d) mir geht das alles gar nicht schnell genug.

    Auf die Auswertung von offizieller Seite bin ich gespannt.

  69. @T.Mollet

    Hmm, mit 150 TWh hab ick direkt nix gefunden……….nur etwas ähnliches beim Umweltbundesamt.

    44 GW installierte Speicherleistung mit einer Kapatzität von max. 85 TWh.

    Energieziel 2050 -- 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen

    Vorsicht, etwas größeres pdf.

    MfG
    Heinz Eng

  70. @ Anhalter

    Danke für die Unterstützung. Es stimmt, der Expertenblock ist ein einziges Ärgernis und gehört in Expertenmonolog umbenannt. Auch die Einschätzung

    Ich bezweifle stark, dass die bisher im Expertenblog aufgestellten Fragen und Thesen überhaupt von Teilnehmern des Bürgerdialoges stammen sondern vielmehr von den Experten selbst.

    teile ich voll und ganz.

  71. @Anhalter

    Energie, die tagtäglich, Tag und Nacht in den Haushalten, aber auch in Unternehmen und in großen Industrieanlagen ankommen muss.
    Das heißt: Wir haben eine Vielfalt von Herausforderungen, die es zu diskutieren gilt und wo wir hören wollen, wie ist die Position einzelner Bürgerinnen und Bürger, wo müssen wir sensibel sein, wo müssen wir wachsam sein, um den richtigen Weg zu gehen? Und wie müssen wir das Gesamtsystem ausgestalten, damit wir am Ende in der Tat diesen Umbau schaffen können?“

    Joo, steht ganz deutlich, für jederman in schwarz/weiß und in Farbe (Video) da.
    Es geht nicht um Sinn oder Unsinn des Umbaus der deutschen Stromversorgung hin zu flächenverzehrenden NIE´s……es geht nur noch darum, den Bürger das so sanft wie nur möglich aufs Auge zu drücken.

    Sprecher: „Dabei entsteht der so genannte Bürger-Report, der zum Abschluss des Bürgergipfels an Bundesministerin Annette Schavan sowie an hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft übergeben wird. Die Ergebnisse des Dialogs finden so mit Unterstützung der Bundesregierung und des Beraterkreises Eingang in die politischen und gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozesse.“

    Leider bezweifle ich stark, das unsere angemeldeten Zweifel überhaupt zur Kenntnis genommen werden, gescheige denn in die Endauswertung mit einfließen.
    Wenn überhaupt………wird dies wohl eher als Aussenseitermeinung einer kleinen Randgruppe als Placebo einfließen……….weil se ja nu merken, das Sie unter starker Beobachtung stehen.

    Schlimmsten Falls hat die Bundesregierung überhaupt kein Plan…….und lässt sich diesen vom Bürger machen……….oder der Plan steht schon fest und wir dürfen alle nochmal etwas Dampf ablassen, bis dann die Gesetze so geändert werden, das wir überhaupt nix mehr zu sagen haben.

    So oder ähnlich, wie es sich für jede gute Diktatur gehört. 🙁

    H.E.

  72. @Heinz Eng #71
    Die Filmbeschreibung ist genial, bringt sie doch die Kurzschlußlogik, auf der die ganze Geschichte beruht, klar auf den Punkt:

    Im Bild: Weltkugel, Fokus liegt auf Ostasien. Ein Pfeil Zeigt auf Fukushima, in Japan.
    Die Weltkugel dreht sich und Landet in Europa, ein Pfeil zeigt auf Berlin.

    Ton: Die Ereignisse im japanischen Fukushima haben eine schnellere Energiewende notwendig gemacht.

    Wer da noch nach Erklärungen oder Belegen für Expertenblock-Behauptungen fragt oder versucht mit Logik durchzukommen, ist im falschen Film.
    Und hier wird der Wunschteilnehmer am Dialog charakterisiert:

    Im Bild: Animierter Mensch mit einer Bürgerdialog Sprechblase.

    Die Existenz eines Plans (im Sinne einer konkreten Veranschlagung der notwenigen technischen Einrichtung und der Einzelheiten in Rechtslage und Zeitplan) scheint unwahrscheinlich, da doch die Energiepolitik vor „Fukushima“ ganz andersherum gepolt war. Im Moment gibt es wohl nur Angedachtes (wie die Absicht, weitere Förderungsmittel in die Taschen der Alternativ-Lobby zu transferieren) und Gottvertrauen, wie es aus den Worten spricht:

    Denn die Energiewende erfordert eine gemeinsame Kraftanstrengung von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

  73. @H.E. #71
    Ja, lieber E-O. -- du drückst mit deinen Worten das gleiche aus, was ich in #20 vielleicht zu trocken und langweilig versucht habe, zu umreissen.

    Und weswegen ich es wichtig finde, den gesamten fragen/antwort-komplex des bürgerdialogs zu „sichern“. Als Argumentationsbasis, um der befürchteten Meinungsverzerrung dieser Auswertung fundiert widersprechen zu können.

  74. @H.E. #71
    Der Bullshit-Index des Videos liegt bei: 0.48

  75. @climateobservator #74

    Cool. Ich habe meine Frage von #68 in den BlaBla-Meter eingegeben und erhielt ein Fragezeichen.

    Anschließend den Text von Prof. Renn aus dem „Expertenblog“ Ergebnis: 0,5

  76. Jetzt sehe ich erst, dass da noch eine verbale Einschätzung gereicht wird. Zu eben genanntem Text:

    Ihr Text signalisiert deutlich: Sie wollen etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Es wirkt unwahrscheinlich, dass damit auch eine klare Aussage verbunden ist -- und wenn ja: wer soll das verstehen?

    Ich lach mich schief.

  77. @Anhalter
    Möchte nur wissen, welche genauen Algorithmen die Textauswertung verwendet. Die können nicht sonderlich kompliziert sein -- weil nach Abschicken des Formulars (also des Textes) praktisch ohne Verzögerung die Antwort kommt.

  78. ich gehemal davon aus das es sich um bestimmte schlagworte handelt die gefiltert werden und deren anzahl durch die wort und buchstabenanzahl den blafaktor ergeben

  79. #78
    Sowas von der Art muß es sein. Es handelt sich aber nicht einfach um den prozentualen Anteil an Bullshit-Wörtern im Text. Spaßeshalber habe in einen Absatz aus einem gerade zur Hand liegenden Strategie-Papier eingegeben und bekam den BS-Faktor 1.28 heraus… das entsprach auch meinem ersten Eindruck…

  80. Woah,

    ich bin grad bei der Hälfte des Vortrages von Martin Faulstich. Glaubt der wirklich selber an den Kram den er da von sich gibt?

    Unter anderem das Highlight ab 26:45. Da sagt er das die WKA ja auch effizienter werden, und so z.B. eine einzelne Offshore-Windmühle, die jetzt 5MW macht dann 10 MW machen wird. Soweit so gut. Nun sagt er aber allen Ernstes das ja ein Block in Biblis 1000 MW hat und man das dann durch 100 Offshore-Windmühlen komplett ersetzen könnte.

    In welcher Welt lebt dieser Mensch, wo 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr der Wind weht? Derzeit bekommt man ca. 20% der theoretischen Kapazität in einem Jahr aus den WKA heraus. Das bedeutet ein fünftel der theoretischen Kapazität. Und das bedeutet auch das es nicht 100 Windmühlen sein müssen, sondern 500. Aber auch nur wenn die dann wirklich doppelt so viel Leistung bringen wie bisherige.

    Achja, und dann die Speicher die man dafür benötigt….

    Das war jetzt nur ein Punkt von vielen in seinem Vortrag der mir sauer aufgestoßen ist, aber bisher halt der gröbste Fehler (bin ja erst zur Hälfte durch).

    Man, man, man. Immer wieder die selbe Augenwischerei. Die lernen es einfach nicht. Und das ist jemand der ein Ing. im Titel hat. Au weia…

    Grüße,

    Chris

  81. @ChrisK

    Wenn es denn wenigstens Augenwischerei wäre.
    Aber meine Erfahrung ist, dass das mit fundiertem Halbwissen
    geglaubt wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  82. @ Günter Heß

    Ich weiss nicht. Das kann doch nicht nur der glaube an „fundiertes Halbwissen“ sein. Für mich sieht das nach glatter Lüge und Irreführung aus, und das ganz bewusst gemacht.

    Man stelle sich vor der Zähler-Ableser seines EVU’s kommt zu ihm, ignoriert aber den Zähler und geht stattdessen durch die Wohnung. „Ah, Toaster mit 1 kW, mach schon mal 8760 kW/h. Oh, ein Fön mit 1 kW, also nochmal 8760 kW/h. …..“ Würde dieser Mann das so hinnehmen, und am Ende eine Rechnung von zig zehntausend kW/h freiwillig bezahlen? So Dumm kann der doch nicht wirklich sein.

    Will den Leuten dann aber andersrum erzählen das so ein Windrad ja zu 100% immer läuft? Denn das wäre am Ende ja genau die gleiche Situation. Sorry, aber da kann ich einfach nicht an Halbwissen glauben. Das ist für mich gezielte und bewusste Desinformation der Leute.

    Und immer wieder Norwegen. Als ob die nichts anderes zu tun hätten als auf uns zu warten und dann auch nur ganz ausschliesslich für uns da sind. Als deutsche Kolonie, sozusagen.

    Es heisst ja immer das Fisch zuerst vom Kopf her stinkt. Wenn ich meiner Nase trauen darf dann stinkt der Fisch Namens „Erneuerbare Energie“, so wie er uns verkauft wird, aber irgendwie an allen Stellen gleich Mies, von Anfang an.

    Grüße,

    Chris

  83. Hallo Skeptiker,

    Den Bürgerdialog Kernenergie (http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerdialog_Kernenergie) habt ihr leider verpasst. Ich glaube hier wird völlig am Thema vorbeigeredet, denn die Frage die die Bundesregierung stellt ist „Wie gestalten wir den Umbau? Und nicht ob wir den wollen oder nicht. Ob das nun fair ist, sollten wir den Demonstranten fragen, die nach Fukushima die Strassen blockiert haben und soviel zahlreiche Demonstrationen veranstaltet haben. Wo war denn die Atomlobby als die Menschen demonstriert haben? Wo habt ihr gesessen?
    Jetzt müsst ihr euere Tatenlosigkeit ausbaden, aber doch bitte nicht mit solch einem Frust…
    Wenn man damals in der Schule eine Frage am Thema vorbeigeantwortet hat, bekam man eine 6. Heute wird man von netten Moderatoren zurechtgewiesen, aber nicht geblockt… für soviel Toleranz und Verständnis solltet ihr Dankbar sein und nicht auf die auch noch rumhacken!

    Aber wahrscheinlich seid ihr unverbesserlich.

    MfG

    P. Falk (Berlin, Westend)

  84. @ Peter Falk

    … die Frage die die Bundesregierung stellt ist “Wie gestalten wir den Umbau? Und nicht ob wir den wollen oder nicht.

    Und Sie sehen da kein Problem in dieser Vorgehensweise? Bedenken Sie das wir (angeblich) eine Demokratie haben und keine Diktatur.

    Jetzt müsst ihr euere Tatenlosigkeit ausbaden, aber doch bitte nicht mit solch einem Frust…

    Das ist ja lustig. Wirklich. Wird etwas gesagt das nicht 100% gegen Atomenergie ist, wird man sofort als böser Lobbyist beschimpft. Tut man dies nicht, wird man der Tatenlosigkeit bezichtigt. Have your cake and eat it too, wie man im Englischen so schön sagt?

    Apropos: Wie stehen Sie denn zu dem Lobbyismus seitens der EE befürworter und Firmen? Sie wissen schon, dieser Lobbyismus der da mit gelogenen Zahlen arbeitet, der die Fakten verdreht, der haben will aber keine Lösungen anbietet? Der ist für Sie OK, da er aus der EE Ecke kommt, oder?

    Aber wahrscheinlich seid ihr unverbesserlich.

    Dann verbessern Sie doch uns doch mal. Also zumindest unser Verständnis. Sie können doch bestimmt darlegen wie der Umbau gehen soll. Rechnen Sie uns doch mal vor, aufgrund von solidem und belastbaren Zahlenmaterial, wieviele EE Anlagen wir brauchen. Und welche Art von Anlagen. Und wo die stehen sollen.

    Zeigen Sie uns doch mal ganz Ehrlich z.B. den Gesamtwirkungsgrad einer WKA die als Speicher „Windgas“ produziert. Sagen Sie uns doch mal was diese Anlagen kosten werden, wer sie bauen soll und wie lange sie halten. Rechnen Sie uns doch mal die Effizienz des Materialeinsatzes solcher EE Anlagen vor, im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen.

    Und bitte: dafür nicht auf irgendwelche Fantasie-Studien oder -Pläne zeigen. Denn Sie wissen ja, der böse Lobbyismus und so. Nein, rechnen Sie uns das doch bitte mal selber vor. Zeigen Sie uns das sie besser sind als wir.

    Können Sie das? Oder sind Sie einer von denen die sich erst von Ideologien verblenden lassen und dann auch noch alles schön brav nachplappern?

    Grüße,

    Chris

  85. Ach ja, Peter Falk, bitte beachten Sie auch noch folgendes. Falls Sie sich wirklich dazu durchringen können uns mal ein wenig was vor zu rechnen (Sie wären damit einer von ganz, ganz wenigen. Also nur Mut und mit gutem Beispiel vorangehen!), benutzen Sie bitte ganz reale Werte. Und machen Sie bitte auch nur gültige Vergleiche.

    Zum Beispiel wäre eine solche Aussage völlig falsch:

    „Eine WKA hält genau so lange wie ein herkömmliches Kraftwerk, ca. X Jahre.“

    Wenn, dann müsste das so verglichen werden:

    „Eine WKA erzeugt in X Jahren eine Energiemenge von Y MW/h, während ein herkömmliches Kraftwerk in der gleichen Zeit Z MW/h produziert.“

    Noch ein Beispiel einer falschen Aussage:

    „Auch in einem herkömmlichen Kraftwerk braucht es Stahl und Kupfer zum Bau von Generatoren.“

    Während eine solche Aussagen wie folgt lauten muss:

    „Ein Generator in einem herkömmlichen Kraftwerk wird im Jahr mit ca. X Vollaststunden betrieben, während ein vergleichbarerer Generator in einer WKA mit Y Vollasstunden pro Jahr betrieben wird.“

    Sehen Sie? Der Punkt ist das man nicht einfach allgemeingültige, aber nichtssagende Aussagen tätigt, sondern das ganze eben in Relation setzt und dazu Zahlen und Fakten heranzieht.

    Wissen Sie, ich mache es Ihnen sogar ein wenig einfacher. Sie brauchen uns garnicht den gesamten Umbau vorzurechnen. Rechnen Sie uns einfach nur vor wie wir einen Teil der abgeschalteten und abzuschaltenden Reaktoren durch EE ersetzen. Also sagen wir mal 7 Reaktoren zu je 1000 MW, macht zusammen 7000 MW. Rechnen Sie uns vor welche EE wir brauchen um diese zu ersetzen, aber so das am Ende die gleiche Netto-Energieproduktion dabei herauskommt. Sagen Sie uns den Flächenbedarf und den Materialbedarf. Natürlich alles im Vergleich zu den 7 Reaktoren und deren Bedarf sowie Laufzeit.

    Oh, und nicht einfach nur die Wattzahlen addieren, den Wirkungsgrad von z.B. Windenergie von 20% nehmen und so alles verfünffachen. Nein, zeigen Sie uns einen Ersatz mittels EE der am Ende die gleiche Verfügbarkeit und Produktionsmenge hat. So das man damit auch so Dinge wie Grundlastbetrieb machen kann. Und bitte: An realen Szenarien orientieren. Das bedeutet zu beachten das z.B. der Wind mal mehrere Tage nicht bläst, oder das im Winter kaum Sonne da ist.

    Schreiten Sie mit gutem Vorbild voran und trauen Sie sich an die Zahlen. Es ist nicht wirklich schwer. Und geben Sie nicht auf nur weil das Ergebnis nicht ihren Vorstellungen entspricht. Sie wissen schon, von wegen Unverbesserlich und so.

    Grüße,

    Chris

  86. hallo herr Chris,
    Also mein Haus hat eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach (Ich hoffe sie durchsuchen jetzt nicht alle Häuse in Westend und werfen mit Steine drauf), ausserdem wird der Müll kompostiert und das erzeugte Gas wird ebenfalls als Energiequelle benutzt. Ich habe das Haus neu dämmen lassen und die Belichtungssituation mit Spiegel obtimieren lassen. Inzwischen schaffe ich es sogar erzeugte Energie in das Netz zu speisen. Mein Toyota Prius (das ist ein Auto) konsumiert zwar noch Benzin, aber nicht soviel wie ein herkömmliches Auto. Aber bevorzugt nehme ich das Fahrrad im Sommer und im Winter nutze ich für Regionale Fahren das ÖPNV. Ich brauche kein Atom oder kein Kohlekraftwerk und teuer war das nicht. Denn ich zahl kein Geld mehr an die BEWAG.
    Meine nächste Investiotion ist übrigens ein Speicher im Keller. Auja, das wird toll!
    P.Falk

  87. @Peter Falk
    Tja den Bürgerdialog Kernenergie habe ich leider verpasst, da war so´n Zaun im Weg. Heißt also, nach Ihrer Meinung alle deren Benotung in der Schule als Minimalleistungsnachweis die 5 hatten sind selber Schuld und unverbesserlich?
    Auch kann ich mich nicht erinnern zum Atomausstieg auch nur annähernd befragt worden zu sein von der Bundesregierung, Sie etwa?
    Herr Falk, ich sage Ihnen da in Anlehnung an einen Grünen, mit verlaub, Herr Falk, Sie sind ein …

  88. #86

    Ich brauche kein Atom oder kein Kohlekraftwerk…
    Meine nächste Investiotion…

    Herr Falk, gratuliere, Sie sind ja ein ganz Energieautonomer. Ich kann nur hoffen, daß die Fabrik, die all Ihre Investitionsgüter (Fotovoltaik auf dem Dach, Prius, Speicher im Keller etc.) hergestellt hat, auch kein Kern- oder Kohlekraftwerk benötigt. Daß Sie alle erforderlichen Lebensmittel im eigenen Garten ziehen und (wenn überhaupt) in einem energieneutralen Beruf arbeiten, versteht sich sicher von selbst.

    Haben Sie schon einmal nachgerechnet, ob die paradiesischen Zustände, die Sie sich da eingerichtet haben, für jeden Bundesbürger (z.B. die, die sich Dach und Keller mit den über und unter ihnen wohnenden Nachbarn teilen) möglich sind? Und wenn ja, was würden Sie den Mitbürgern empfehlen, die sich eine Alternative zum Strickpullover vom eigenen Schaf wünschen?

    die Frage die die Bundesregierung stellt ist “Wie gestalten wir den Umbau?

    Stimmt -- aber gerade in dem Punkt finde ich die Beiträge zum Bürgerdialog noch wenig hilfreich. Den Befürwortern der Energiewende fällt da nur ein, daß sie sie notwendig und toll finden, weil dann Katastrophe xy nicht eintritt; die wenigen konkreten Vorschläge laufen meist auf selbstverständliche Kleinigkeiten wie „keine Kavalierstarts“, „kein Stand-By“ oder auf staatliche Zwangsmaßnahmen „Verbot von …“, die es in einem pluralistischen demokratischen Staat nicht geben sollte, hinaus.

  89. Denn ich zahl kein Geld mehr an die BEWAG.

    Das liegt daran das die Allgemeinheit für sie zahlt.

    Im Tierreich nennt man das dann Schmarotzer.

  90. ich widerhole mich nur ungerne, aber so wie es aussieht lesen Sie nur, dass was sie gerne beantworten.

    ich glaube nicht, dass die bundesregierung hätte jemand fragen müssen, genug menschen aus verschiedenen städten und verschiedenen milieus haben gesprochen und in form von lautstarken demonstrationen für den atomausstieg demonstriert. die bundesregierung hat offenbar auf volkes wille gehört und nicht einfach beschlossen: „achja heute machen wir mal einen atomausstieg“, haben sie schon mal darüber reflektiert?

    mir zu unterstellen ich wäre ein grüner ist quatsch, ich wähle fdp und das seit ca. 20 jahren. die fdp war im übrigen die erste parti die sich für den atomausstieg stark gemacht hat. denken sie mal drüber nach, nicht jeder der sich gegen die atomkraft stark macht muss gleich grün sein. und nur, weil ich eine saubere, nachhaltige und für mich und meine nachkommen letztendlich rentierende energieversorgung entschieden habe, muss das auch nicht heissen, dass ich grün bin.
    im übrigen bezieht meine firma strom von lichtblick, wir verwenden recycling papier und haben ein hochmodernes telekommunikationssystem, um lange geschäftsreisen zu vermeiden.

    mfg und sonniges wochenende -- hilft meiner pv-anlage 😉

    p.f.

  91. @Peter Falk #83
    Ich erinnere mich schon noch an die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderrts und auch der Bürgerdialog Kernenergie ist mir noch dunkel in Erinnerung. Die Diskussion damals weisst schon deutlich Parallelen mit der Diskussion heute auf. Auch damals wollte eine politische Elite eine Energiewende. Die Kernkraft war umweltfreundlich, die Zukunft und beinhaltete nur vertretbare Risiken. Damals kamen auch auch vermehrt Zweifel an solchen Einschätzungen auf. Ich erinnere nur an die lächerlichen Wahrscheinlichkeitsberechnungen für einen GAU oder das weitgehende Herunterspielen der Abfallproblematik. Die Kernkraft hat nun gezeigt, dass sie einen relevanten Beitrag zu Ernergieversorgung leisten kann, sie macht auch viel weniger Umweltschäden als Kohleenergie. Die Unsicherheit über das Ausmass, den ein Unfall erreichen kann und die ungeklärte Abfallproblematik haben die Kernenergie nun in Verruf gebracht.
    Die sogenannten alternativen Energien können zwar sicher bei Kleinverbrauchern, denen das zum Teil auch noch andere bezahlen, einen Nutzen bringen, werden aber sicher bei der Versorgung einer Industrienation scheitern. Zudem machen sie noch deutlich mehr Umweltschäden, als die Kohleenergie. So langsam sinkt das ins Bewustsein der Bevölkerung. Sehen Sie nur mal nach, wieviele Bürgeriniativen gegen Windkraft es in Deuschland schon gibt. Gegen Biogasanlagen bilden sich auch schon welche. Wenn die Leute erst einmal die Kosten richtig spüren und es die ersten Blackouts gibt, dann treten die alternativen Energien schnell in die Fußstapfen der Kernkraft, was die Akzeptanz angeht.

  92. Sie widerholen sich… auch ihre argumente sind so wie es aussieht erschöpflich.
    wenn wir über restrisiken reden: nun, wenn ich mir wahl habe, dass ein kohlekraftwerk explodiert, oder eine gasanlage, oder ein kkw, dann nehme ich das kohlekraftwerk. sie etwa nicht?

  93. link

  94. Nun, Kohlekraftwerke müssen nicht „explodieren“ um Schaden anzurichten, das schaffen sie auch durch den Schadstoffausstoss^^
    Wie sie hier sehen können kommen da in Deutschland schnell mal 5000-6000 zusammen^^
    Ausserdem stehen da die Erneuerbaren Energien wie Biomasse usw. nicht unbedingt soo gut da.
    Ob jetzt eine Staudamm bricht, oder es in einem KKW zu einem GAU kommt ist mir das KKW auf jeden Fall lieber, immerhin kann man da noch rechtzeitig evakuieren und kommt mit dem Leben davon, wogegen bei einem Dammbruch das wohl weniger der Fall sein wird.

    Wie die Akzepanz für hähere Energiepreise in der Bevölkerung ist kann man hier sehr schön sehen.

  95. #90
    Herr Falk, mit Verlaub, auch Sie scheinen nur das zu lesen, was Sie gerne beantworten, darunter auch solches, das gar nicht dasteht (als Grünen hat sie, soweit ich sehen kann, keiner bezeichnet).

    Hier also noch einmal meine Einwände zu Ihren Vorschlägen (wenn es denn solche sein sollen):
    Die heutige Bevölkerungsdichte + Wohlstand in Deutschland ist nur durch eine zentral versorgte arbeitsteilige Gesellschaftsordnung möglich. 80 Millionen autarke Selbstversorger kann das Land nicht ernähren. Daß die Bevölkerungszahl vor 250 Jahren eine Größenordnung kleiner war, lag nicht daran, daß sich die Leute damals nicht fleißig vermehrt hätten! Die damalige Wirtschaft mit Klappermühle und Holzfeuer aus dem Wald in der Küche war ein Raubbau an der Natur, den wir uns mit der heutigen Bevölkerung nicht leisten können.
    Sie sehen das vielleicht moderner, technologischer; aber die Haltung „meine Photovoltaikanlage und mein Prius kommen aus der Fabrik“ ist kaum weniger naiv als „der Strom kommt aus der Steckdose“. Recyclingpapier reißt’s auch nicht mehr raus.

    Und zum Bürgerdialog:
    Anders als bei dem damaligen Dialog zur Kernkraft (dessen propagandistische Absicht heute gern herausgestrichen wird), geht es hier nicht um das Ob, sondern um das Wie. Das ist aber in erster Linie eine technische Frage, zu deren Lösung die Bürgerbeiträge und leider auch die Expertenbeiträge bisher nichts beitragen. Wie auch, daß die Rechnung überhaupt aufgeht ist nicht klar, zumal gewisse wesentliche Bestandteile (effektive, schnelle und langlebige Energiespeicher riesiger Dimensionen zum Beispiel) derzeit nur in der Phantasie existieren.

    Aber Kopf hoch! Ob das Wochenende sonnig oder windig wird, es ist ja immer Energie im Spiel. Mein Beileid aber dazu, daß Sie als nach wie vor überzeugter FDP-Anhänger jetzt arg in der Minderheit sind!

  96. Hmm sollte meine Komementare vor dem Abschicken noch mal durchlesen^^
    Ich entschuldige mich hiermit für die entstandenen Fehler.
    Ach ja, es sind 5000-6000 Tote pro Jahr durch deutsche Kohlekraftwerke.

  97. @ Peter Falk

    Sie schreiben:

    ich glaube nicht, dass die bundesregierung hätte jemand fragen müssen, genug menschen aus verschiedenen städten und verschiedenen milieus haben gesprochen und in form von lautstarken demonstrationen für den atomausstieg demonstriert. die bundesregierung hat offenbar auf volkes wille gehört

    Sieht so für Sie Demokratie aus? Wieviele sind „genug“? Das war Volkes Wille? Wieviel Prozent der Wahlberechtigten waren das wohl?

    Bevor Sie sich weiter über Ihre vermeintliche Autarkie auslassen, beantworten Sie doch bitte meine Frage zu diesem Halbsatz von Ihnen:

    ausserdem wird der Müll kompostiert und das erzeugte Gas wird ebenfalls als Energiequelle benutzt.

    Ich unterstelle der Einfachheit halber, dass Sie mit „Müll“ lediglich kompostierbare Abfälle meinen. Schließlich will doch keiner, dass gegen die TA Abfall verstoßen wird, oder?
    Mich würden (ernsthaft!) die technischen Details dieser Mini-Biogas-Anlage interessieren. Können Sie mich aufklären?

  98. @ Peter Falk

    Schön für Sie das Sie eine PV Anlage auf dem Dach haben (die wir vermutlich alle mitbezahlt haben, wohlgemerkt). Auch schön das Sie kompostieren, Biogas machen und einen Prius fahren.

    Nur: Meine Fragen haben Sie nicht beantwortet. Warum scheuen Sie sich davor mal einen Taschenrechner in die Hand zu nehmen, sich Informationen zu besorgen, und dann mal mit dem Rechnen anzufangen?

    Wissen Sie, wie die meisten in Deutschland wohnen, so wie ich, zur Miete. Ich kann keine PV installieren, kann keine Mini-Biogas-Anlage aufstellen. Und selbst wenn: das ganze würde nur einen ganz kleinen Bruchteil der Energie bereitstellen die hier im Mietshaus benötigt wird.

    Sie sind der typische EE Vertreter. Sie können sich das leisten, ignorieren aber dabei vollkommen das Leute wie Sie in der Minderheit sind. Nur ganz wenige Menschen können sich das, was Sie haben, leisten. Und von denen ist dann auch nochmal ein guter Teil dabei der ganz einfach nicht die benötigte Fläche hat um sich autark zu versorgen. Sie aber wollen das, was Sie ausnahmsweise können, allen per Zwang auferlegen. Ihnen scheint es völlig Egal zu sein ob die Leute das überhaupt bezahlen können, für Sie gibt es nur Sie selber als Maßstab.

    Achja, und das da ein paar Leute demonstrieren gehen hat nichts, aber auch rein gar nichts mit einem Volkswillen zu tun. Das sind nur ein paar Promille der Bevölkerung. Ist das ihr Demokratieverständnis? Das der, der am lautesten schreit dann seinen Willen bekommt?

    Also, nochmals: Rechnen Sie uns doch bitte vor wie sie 7 AKW komplett durch EE ersetzen können. Mit der gleichen Verfügbarkeit, Leistungsabgabe pro Zeiteinheit, etc. Wenn Sie das nicht können dann sagen Sie das doch einfach, aber reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Dann gestehen Sie sich ein das Sie von dem, was sie da fordern, einfach nicht genug Ahnung haben um das alles vernünftig abschätzen zu können.

    Um mal wieder eine englischschprachige Floskel zu bemühen: Put up or shut up.

    Grüße,

    Chris

  99. #86

    Ich hoffe sie durchsuchen jetzt nicht alle Häuse in Westend und werfen mit Steine drauf

    Keine Angst, das Steinewerfen überlassen wir Tatenlosen und Zulangnachdenker ganz der lautstark demonstrierenden Minderheit „aus verschiedenen städten und verschiedenen milieus“, die heutzutage die politische Richtlinienkompetenz besetzt hält.

  100. Ach ja, Peter Falk. Sie behaupten das Sie Autark sind. Sagen aber auch das Sie sich erstmal noch in Sachen Speicher ausrüsten müssen.

    Wie passt das denn nun zusammen? Oder meinen Sie vielleicht das sie finanziell Neutral sind, also das die PV etc. genug erzeugt um von den finanziellen Erträgen dann die normale Stromrechnung bezahlen zu können? Denn ist ja wohl nicht anzunehmen das ausgerechnet bei Ihnen die Sonne 24 Stunden am Tag scheint, und das sie täglich so viel kompostierbares Material erzeugen um die nicht-PV Zeiten dann mit Biogas zu überbrücken.

    Irgendwie scheint das so nicht zusammen zu passen. Aber Sie können uns da bestimmt aufklären. Das heißt, wieviel kW/h leisten ihre Anlage im Jahresmittel, und wieviele kW/h verbrauchen Sie im Jahr?

    Sollten Sie aber in Wirklichkeit nur die Stromrechnung mit den Erträgen der PV und Biogasanlage bezahlen, dann tut es mir leid, aber dann sind Sie ganz und gar nicht Autark. Denn dann würden Sie auf kosten anderer leben.

    Grüße,

    Chris

  101. @ Falk, #83:

    Ich glaube hier wird völlig am Thema vorbeigeredet, denn die Frage die die Bundesregierung stellt ist “Wie gestalten wir den Umbau? Und nicht ob wir den wollen oder nicht.

    Das ist exakt unser Thema hier. Wir haben den Bürgerdialog schon verstanden. Wir fragen uns nur, ob

    a) das Instrument klug ist und Demokratie wirklich stützt, statt sie zu verwässern
    b) die Ergebnisse auch korrekt interpretiert und kommuniziert werden

    Den „Bürgerdialog Kernenergie“ kannte ich nicht, dafür bin ich nun doch noch nicht alt genug. Aber hier zeigt sich schon diese merkwürdige Idee, die sich bei S21 und dem Bürgerdialog fortsetzt und die sich nebenbei auch noch intensiv im aktuellen WBGU-Gutachten zur „großen Transformation“ findet. Nämlich, Instrumente zu schaffen, mit denen längst getroffene Entscheidungen rückwirkend vom Bürger bestätigt werden sollen.

    Es handelt sich hier um exakt das, was der oben von Quentin verlinkte Franz Walter ausführt: Einen Übergang von der repräsentativen zur partizipativen Demokratie. Und letztere beinhaltet eben tatsächlich weniger Mitspracherechte.

    Das wollen wir herausarbeiten -- Sie sollten alle unsere Texte zu diesem Thema lesen und vor allem die Schlußauswertung abwarten. Dann werden Sie erkennen, daß wir nicht etwa ein Thema verfehlt haben, sondern vielmehr ein neues Thema herausarbeiten, über das leider zu wenig gesprochen wird.

    Ich verweise mal auf mich selbst:

    http://www.science-skeptical.de/blog/der-burgerdialog-ein-kommunikationsdesaster/004996/

    Die Zielstellung des Bürgerdialogs wird auf der Webseite offen benannt:

    „Wir wollen mit Ihnen über die Gestaltung des Umbaus der Energieversorgung diskutieren.“

    Um die Energiewende an sich geht es also nicht, sondern nur um deren Ausgestaltung. Wenn sich dann aber viele Nutzer an diesem Dialog beteiligen, um ihre grundsätzliche Skepsis und ihre grundsätzliche Ablehnung des Regierungshandelns zu bekunden, dann ist das nicht nur nicht im Sinne der Erfinder sondern kann durchaus als kommunikatives Desaster gewertet werden. Denn damit hat man scheinbar nicht gerechnet. Und damit einmal mehr bewiesen, wie weit sich doch die Regierung von dem entfernt hat, was die Wähler wirklich bewegt.

  102. Lieber Peter Falk,
    ich unterstelle mal das Sie hier noch mitlesen. Keiner hat Sie als Grünen bezeichnet oder geschrieben Sie würden Grün wählen(ist mir auch total egal wen Sie meinen Wählen zu müssen),. Ich habe einen Grünen in Anlehnung zitiert

  103. Andreas Baumann hat es auf den Punkt gebracht, wie man die Peter Falks dieser Republik bezeichnen sollte (#89). Wie sich diese Spezies auf Kosten der Allgemeinheit einen schlanken Fuß macht, zeigt beispielhaft dieser Brief aus dem letzten Jahr (vor der Absenkung der EEG-Solar-Förderung).

    „Gelddruckmaschine stottert -- Mit Heliossolar, bringen wir Ihnen bares Geld! Staatlich garantiert! KdNr.ID 44767788 Solarstromrendite in Gefahr

    DIE GELDDRUCKMASCHINE STOTTERT -- EILDEPESCHE

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    Was in diesem Fall für fremde Dächer gilt, gilt natürlich auch für das eigene. Ich möchte den „Peter Falk“ sehen, der sich ohne diese Zwangsgebühren eine PV-Anlage aufs Dach montieren wür

  104. Manfred Güllner, Geschäftsführer von FORSA in Berlin, schreibt im Cicero über das Missverständnis der Mitmach-Politik:

    Vordergründig „bürgerfreundliche“ Partizipationsangebote bzw. entsprechende Elemente im Wahlrecht führen somit keinesfalls – wie von der Bertelsmann-Stiftung unterstellt – zu mehr, sondern zu immer geringerer Beteiligung. Zudem haben sie die für das Vertrauen zum politischen System fatale Folge, dass sich immer mehr Bürger, die nicht wie das deutsche, inzwischen weitgehend „grüne“ Bildungsbürgertum über die erforderlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit bürokratischen Ritualen verfügen, in immer stärkerem Maße von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen fühlen.

    Der Rat an die Politik und die politischen Akteure darf also nicht lauten, immer weitere unausgegorene Angebote zur Schein-Partizipation zu machen, sondern wieder zu einer Politik zurückkehren, die die Interessen aller Schichten der Bevölkerung beachtet.

    Im Prinzip bläst Güllner in das gleiche Horn wie der Walter, hier weiter oben verlinkt. Und von Peter Heller treffend zusammengefasst. Und auch meine Gedanken finden sich in dem Artikel von Güllner wieder, in dem er beschreibt, dass Bürger, die nicht über die Mittel verfügen um auf der bürokratischen Klaviatur mitzuspielen, das Nachsehen haben.

    Ein weiterer Artikel von ihm handelt von Norbert Röttgen und dessen schädliche Wirkung auf die CDU im allgemeinen, sowie den Atomausstieg im besonderen. Schon die Schlagzeile gefällt mir sehr gut; Norbert Röttgen: Der „Ypsilanti“ der CDU:

    Die abrupte Kehrtwende in der Energiepolitik der Bundesregierung wertet Umweltminister Norbert Röttgen als „Meilenstein“ oder gar „historisches Projekt“ – vergleichbar mit Andenauers West-Integration, Brandts Ostpolitik oder Kohls Einsatz für eine einheitliche europäische Währung. Außer ihm bewertet aber nur noch eine Minorität radikalisierter Mittelschichten – die Anhänger der Grünen Bewegung in den oberen Bildungs- und Einkommensschichten, meist im Dunstkreis des öffentlichen Dienstes – die Energiewende als historische Großtat.

    Wenn das ein „großes Tier“ von FORSA schreibt, so kann man wirklich davon ausgehen, dass er sich das nicht mal eben ausgedacht hat. Auf jeden Fall ist es nun um so interessanter welche Umfragen mit 80% Zustimmung der Renn im Bürgerdialog bringen will. Wahrscheinlich wirklich das was Günter Heß meinte, dass Vivi Bach und Ditmar Schönherr die Quelle der 80% sind.

  105. @Quentin Quencher
    Ich finde auch, dass das Herr Heller gut zusammengefasst hat.
    Wir haben eine repräsentative Demokratie und das ist gut so. Eine gute Regierung wird Entscheidungen treffen und sie den Bürgern erläutern. Auch wenn des Volkes Meinung gerade anders ist. Es ist keine gute Erklärung für die Regierung zu sagen die Mehrheit wollte es so. Frei nach dem Motto: Wir treffen zwar eine falsche Entscheidung, aber die Mehrheit wollte es.
    Wenn eine Regierung was wert sein soll müssen wir Bürger mehr erwarten. Nämlich, dass eine Regierung die Entscheidung trifft die sie für richtig hält und nicht die die Mehrheit gerade will.
    Nach 4 Jahren wird dann abgerechnet, ob die Summe der Entscheidungen in unseren Augen gut war.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  106. So, jetzt habt ihr’s geschafft und Columbo alias Peter Falk vergrault.

    Ist halt häufig so, wenn Utopie auf Realität trifft. Es fällt aber auch auf, dass die Mehrzahl der zustimmenden Meinungen im Bürgerdialog die gleiche „Qualität“ besitzt wie die des energieautarken Herrn Falk. Im Grunde nur heiss Luft.

    Apropos heiße Luft: Ist wirklich ein tolles Spielzeug, dieser BlaBlaMeter. Mein Highlight bisher ist von dieser Seite des „Bürgerdialogs“ über dessen Ziele.

    Ihr Text: 1510 Zeichen, 180 Wörter
    Bullshit-Index :0.94
    Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind -- beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.

    Ein sommerliches WE wünscht der

    Anhalter (in einem früheren Leben Wasser-Ossi)

  107. @ Anhalter

    Ist halt häufig so, wenn Utopie auf Realität trifft. Es fällt aber auch auf, dass die Mehrzahl der zustimmenden Meinungen im Bürgerdialog die gleiche “Qualität” besitzt wie die des energieautarken Herrn Falk. Im Grunde nur heiss Luft.

    Allerdings. Es ist schon wirklich erstaunlich wie der Großteil solcher Vertreter zwar inhaltsleere Kommentare in hoher Frequenz absetzen kann, wenn man dann aber mal nachfragt und Zahlen sehen will: Schweigen im Walde.

    Heisse Luft? Schön wäre es. Aber alles was da kommt ist höchstens ein lauwarmes Lüftchen.

    Grüße,

    Chris

  108. Dieser hier als Möchtegern-Columbo aufgetretene Ökopath „Peter Falk“ -- scheint eine ziemlich angestaubte Figur zu sein --.schrieb er doch in #86 tatsächlich, er „zahle kein Geld mehr an die BEWAG“. Höhöhö.

    Die BEWAG (Berliner Elektrizitätswerke AG) wurde 2003 von Vattenfall gekauft, seit dieser Zeit zahlt kein Mensch mehr seine Stromrechnung „an die BEWAG“. Und seit 01/2006 tritt das Unternehmen in Berlin auch offiziell als Vattenfall auf.

    Wer heute in Berlin noch davon spricht, seinen Strom bei der BEWAG zu bezahlen, der gehört zu den alten Herrschaften, die derartige Veränderungen nicht mehr mitbekommen (wollen). Ich könnte mir vorstellen, daß dieser „Peter Falk“ wahrscheinlich im Radio auch noch „RIAS Berlin“ oder „SFB“ hört und sein Telefon bei der „Post“ angemeldet hat -- und sich wundert, daß das Gespräch nicht mehr zeitunbegrenzt(!) 23 Pfennig kostet. So war das nämlich vor 30 Jahren.

    Aber immerhin scheint er schlau genug, sich via EEG-Förderung auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern.

  109. In seinem ersten Kommentar (#83) spricht Columbo allerdings einige Punkte an, die hinsichtlich der hier gelegentlich geäußerten Hoffnung, die ablehnenden Meinungen im Bürgerdialog könnten irgendwie unverzerrt Eingang in den Schlußbericht finden, sehr ernüchternd sind. Höchstwahrscheinlich werden sie wirklich als Themaverfehlung aussortiert oder dienen nur dazu, die künftige Propaganda in die richtige Richtung zu lenken: welche „Befürchtungen“ und „Ängste“ der Bevölkerung muß man ausräumen?

    Der Eingangssatz des Wikipedia-Artikels über den Bürgerdialog Kernenergie, aktuell umgeschrieben:

    Der Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft war 2011 eine Reihe von Veranstaltungen als ein Instrument der deutschen Bundesregierung, den wachsenden Widerstand gegen Erneuerbare Energien zu dämpfen und zu kanalisieren, mit dem Ziel, die Energiewende durchzusetzen.

    Darauf wird’s wohl hinauslaufen.

    Hinzu kommt, daß einige der negativen Wirkungen der Energiewende (Industrieabwanderung ins Ausland, Verlust von Arbeitsplätzen zum Beispiel) bereits eingetreten sein werden, bevor der Bürgerdialog überhaupt abgeschlossen ist.

  110. @fluminist
    Da sprechen Sie das Hauptproblem an. Eine Stärke der deutschen Wirtschaft war einfach der Mix von Grundstoffindustrien, High Tech und Service. Die Grundstoffindustrien verschwinden. Bei Stahl, Kupfer und Aluminium war das wahrscheinlich sowieso nicht aufzuhalten. Jetzt geht auch noch die Chemie. Dass das so schnell geht ist sicher den hohen Energiekosten geschuldet. Bei High Tech wird sicher die Energiesparte noch voll wegbrechen, die Automobilindustrie ist in den Köpfen der Politiker auch schon gestaltbar. Es bleibt eigentlich nur noch der Maschinen- und Anlagenbau. Ich hoffe, dass der noch solange trägt, bis hier wieder Vernunft einkehrt, denn eine reine Serive-Industrie führt zu gravierenden gesellschaftlichen Problemem, wie sie sich gerade in Grossbritannien andeuten.

  111. Und wieder ein Schmankel:

    Überlegungen gibt es, mittels Photovoltaik-Anlagen und dem damit tagsüber gewonnen Strom nachts in das in der Garage stehende Elektroauto einzuspeisen um somit in die CO2-freie Mobilität eintreten zu können.

  112. Und jetzt das, Bundesnetzagentur fragt ob Österreich -D- im Notfall aushelfen kann.
    Ich lach mich schlapp …

  113. @Quentin Quencher

    Wieso denn nicht? Wir legen je zwei Supraleiter-Kabel nach Nordamerika und Asien. Dann kann man entsprechend Strom tauschen.
    Sag ich doch. Die Energiewende läßt sich nur mit Halbwissen verstehen und ertragen wenn Vater Staat das eigene Gehalt überweist.. Denn der kann ja genug Schulden machen und man selbst kann sich in die Tasche lügen..
    Arbeitet man bei einem Unternehmen ginge man bei dieser Art von Unternehmenspolitik und Realitätsverlust einfach pleite.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  114. @Peter Falk

    Also mein Haus hat eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach….
    ……Inzwischen schaffe ich es sogar erzeugte Energie in das Netz zu speisen….
    ….Ich brauche kein Atom oder kein Kohlekraftwerk und teuer war das nicht……
    …..Meine nächste Investiotion ist übrigens ein Speicher im Keller. Auja, das wird toll!

    Ahaa, gutbetuchter Märchenerzähler in voller Fahrt.
    Anhand Ihrer Schilderung schließe ich darauf, das Sie einen elektrotechnischen Hausanschluss haben, mit Photovoltaik Ihren ungenutzten Sonnenstrom ins Netz einspeisen und im Winter trotzdem den bösen Strom aus der Steckdose bekommen.
    Sie zahlen sehr wohl eine Rechnung, nur das diese sich durch das verbrecherische EEG kompensiert durch ihren eigengenutzten Sonnenstrom. Denn Sie vergaßen zu erwähnen, das Sie pro kWh selbstgenutzten Sonnenstrom noch fette 20 Cent/kWh dazu bekommen………bezahlt am Ende von allen Stromkunden die sich diese tolle Anlage nicht leisten können.

    Sie haben sehr wohl physikalisch Atom/Kohlestrom in ihrer Steckdose, die ideologische Verdrängung dieser Tatsache macht sie hier noch unglaubwürdiger.

    Summa summarum haben Sie wahrscheinlich über 100.000 Euro investiert, der tolle neue Akku wird dann auch noch mal um die 20.000 Euro kosten……….also sind Sie einer der Bessergestellten dieser Gesellschaft, der sich diesen Murks auch leisten kann.

    Tja, da sich Aufgrund der unnötigen Energiewende die sozialen Verhältnisse stark verschlechtern werden, sollte Sie schon mal darauf vorbereitet sein, das der Sozialneid eventuell auch auf ihren Dach Blüten treiben könnte.

    Ansonsten,……… wir mögen hier keine Verkäufer………wenn Sie was sagen wollen, dann untermauern sie das gefälligst mal mit nachprüfbaren Zahlen, ansonsten zähle ich sie nämlich weiterhin zu der Art von Troll, die ich gewöhnlich in 5 min argumentativ in der Luft zerreisse.

    PS. Es zieht gerade ein Gewitter auf……….echt dumm für ihre Solaranlage, gelle.

    OfG
    Heinz Eng

  115. @Karlchen……….der Witzemacher.

    Lol………unserer Bundesnetzagentur muss ja echt schon das Wasser Oberkante Unterlippe stehen, wenn sie schon bei den Ösis betteln müssen.
    Interessanterweise kommt in diesen Artikel ein Satz, der süffisanter nicht sein könnte.

    Das Nachbarland könnte der Anfrage laut „Kurier“ nur nachkommen, wenn es auf stillliegende Kapazitäten bei Gaskraftwerken zurückgreift. Dies würde dann aber durch einen höheren CO2-Ausstoß die Klimabilanz Österreichs verschlechtern.

    Hihi, und nun rächt sich auch noch die tolle Klimablase und der unsinnige Handel mit Luft…….nun rächt sich das Deutschland den Vorreiter im Klimaschutz spielen will………….nun hält man uns das fein säuberlich unter die Nase.

    Der deutsche Sonderweg des Atomausstieg hat europaweite Ausswirkungen………….hab ick schon vor Jahren gesagt.

    Ach übrigens Österreich…………Ick hatte da ja mal ein Artikel zu
    http://www.science-skeptical.de/blog/das-okostrommarchenwunderland/004416/

    Österreichs Stromsaldo 2007 -2010

    2007 – 6912 GWh Stromimport
    2008 – 5505 GWh Stromimport
    2009 – 780 GWh Stromimport
    2010 – 2200 GWh Stromimport

    Tja, es muss echt mies um Deutschland bestellt sein……..wirklich mies.

    Onkel Heinz…….der Besserwisser

  116. @ Günter Heß

    ich weiß nicht wer solchen Leuten Arbeit gibt, wahrscheinlich nur der Staat. Auch so ein wunderschönes Beispiel hier:

    Doch auch CO2 besitzt chemische Eigenschaften, die technisch nutzbar gemacht werden können. Dies macht den Abfall zur brauchbaren Ressource -- und kann darüber hinaus dazu beitragen, dass weniger Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen. Nützlich ist Kohlendioxid beispielsweise als Kühlmittel, sowohl bei Klimaanlagen von Autos als auch bei Kühlgeräten in Supermärkten.

    Die Leute haben einfach keine Vorstellung um welche Dimensionen es hier geht. Überhaupt auf die Idee zu kommen, dem Problem Kohlendioxid (sofern man es als Problem betrachtet) damit begegnen zu wollen, es als Kühlmittel für Kühlschränke zu nutzen, zeigt mit welchen Traumtänzern wir es hier zuweilen zu tun haben.

  117. @ Onkel Heinz
    Lieber besser wissen als nichts wissen … 😉

  118. @ Quentin Quencher / 117

    Hehe, na, ist doch ganz Einfach. Jeder kauft sich 5 Kühlschränke mit CO2 als Kühlmittel, und befüllt diese dann man Sprudelwasser, in das zum Sprudeln ja ebenfalls CO2 kommt. Und schon haben wir das böse CO2 dann gespeichert.

    Zur Not exportieren wird unsere Sprudelbrause halt in die Welt, Coca-Cola kann das ja auch. Und dann sind wir all unser CO2 los!

    Grüße,

    Chris

  119. Update Bürgerdialog Stand 14.08.11

    1591 ausgewertete Beiträge
    29,42% Pro Energiewende
    63,42% Contra Energiewende
    7,17% Neutral

    nur damit Ihr seht, dass ich noch dran bin.

  120. Von wegen Jobwunder:

    Tausende neue Jobs sollen durch die Energiewende entstehen, jubeln zumindest seit Jahren die Lobbyverbände. In der Realität bleibt das Jobwunder freilich aus.
    […]
    Der Grund für die Abweichung liegt dem Bericht zufolge darin, dass von der Solarlobby auch Handwerker mitgezählt wurden, die nur gelegentlich ein Solarmodul aufs Dach schrauben.

  121. @ Quentin Quencher / 121

    Der Witz ist ja dabei das Versorger/Erzeuger ja jetzt Leute auf die Straße setzen. Was nützen einem 1000 neue Jobs im EE Bereich wenn gleichzeitig mehrere tausende an anderer Stelle flöten gehen wie z.B. bei E.on. Bayer hat sich ja auch schon „durch die Blume“ geäußert.

    Grüße,

    Chris

  122. @ ChrisK

    Ich denke es wird schon Bereiche geben die zu mehr Arbeitsplätzen führen. Jetzt werden die Häuser in Styropor eingepackt, die nächsten 10 Jahre bekämpfen wir dann den Schimmel und 10 Jahre später reißen wir das Zeugs wieder runter.

    Aber klar, das Geld das dafür ausgegeben wird, hat man dann halt für anders nicht zur Verfügung. Ob das unterm Strich Arbeitsplätze bringt?

  123. @ Quentin Quencher

    Ohje, hör‘ mir bloß auf mit diesem „wir müssen alles dämmen“ Unsinn. Das mag bei Neubauten zum Teil funktionieren, wenn von vornherein die richtigen Materialien benutzt werden. Aber bestehende Bausubstanz so einzupacken geht doch fast immer schief.

    Sehe das ja schon seit Jahren. Da werden die Häuser nachträglich eingepackt. Zwei, drei Jahre später sieht man schon grüne oder dunkle Stellen an den Fassaden, ein Jahr später denkt man dann das ganze hat zu lange im Wasser gestanden (Algen-Grün überall). Und es fängt an zu miefen.

    Dann hört man immer „Ja, aber die Leute müssen ja auch ordentlich lüften“. Ja, sicher. Macht ja total Sinn. Man packt das ganze erst ordentlich ein um Energie zu sparen, und reißt dann im Winter ständig die Fenster zum Lüften ganz weit auf, damit man noch mehr Heizen kann.

    Aber Du hast recht, da werden sicher zahlreiche neue Jobs entstehen: Entsorgen von Sondermüll, wie damals beim Asbest.

    Grüße,

    Chris

  124. @Quentin Quencher
    Noch sind wir ein reiches Land. Ein bisschen Blödsinn ist sicherlich noch drin. Der Gedanke, dass „Die Grenzen des Wachstums“ trotz bis jetzt gegenteiliger Datenlage, doch im Grunde fast erreicht sind, zieht sich durch unser ganzes Parteienspektrum. Dieser Gedanke wird aber kaum diskutiert, sondern man versucht, das Wachstum zu beschränken, in dem man die Wirtschaft unproduktiv macht. Am ehrlichsten ist da sicher noch der WBGU mit seiner grossen Transformation. Das ist aber viel zu Abstrakt. Man muss einfach versuchen, die öffentliche Diskussion dafür zu öffnen, dass die Energiewende nur dem Ziel dienen kann uns dramatisch bescheidener zu machen und dass die Vision einer globalisierten Welt damit der Vorstellung von kleinen sich auf niedrigem Niveau selbstversorgenden Gesellschaften geopfert wird. Ich weiss zwar nicht, wie das ohne Mord und Totschlag gehen soll, aber vielleicht bin ich zu blöde., Schlimm ist jedenfalls, dass immer so getan wird, als könnten wir den Status Quo halten. Es muss muss wirklich in das Bewusstsein der Öffentlichkeit dringen, das die Aufgabe von Produktivitätssteigerungen, die Aufgabe der Marktwirtschaft bedeutet und dass das dramatische Auswirkungen auf das persönliche Leben haben wird.

  125. Moin Leute………hier mal die Auswertung davon, was mich heute früh in der gedruckten BILD angegrinst hat.

    Deutsche zahlen zweithöchste Strompreise in Europa

    Teurer war Strom nur in Dänemark -- 27,08 Cent wurden dort pro Kilowattstunde fällig. Am anderen Ende der Skala: Bulgarien, Estland, Lettland und Rumänien. Zwischen 8,3 und 10,5 Cent kostete die Kilowattstunde in diesen Ländern. Der Durchschnitts-Strompreis in der EU lag bei 17,1 Cent. Wird allerdings die unterschiedliche Kaufkraft in den einzelnen Ländern berücksichtigt, ergibt sich ein anderes Bild. Franzosen, Finnen und Griechen mussten demnach am wenigsten für eine Kilowattstunde arbeiten, Ungarn, Slowaken und Deutsche am meisten.

    Ausgerechnet die Griechen……….aber lassen wir das mal lieber.
    Lustitsch dagegen, Dänemark hat den höchsten Anteil an Erneuerbaren Energien in seinen Strommix, hat somit die höchsten Strompreise und ist………..Achtung hinzetzen………..trotzdem NETTOSTROMIMPORTEUR
    …………….kleines selbstgebasteltes Lügengebäude und zukünftige Energieblase Deutschland.

    Forscher: Derzeit nur rund 80.000 Arbeitsplätze in Solarindustrie

    Laut der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) gibt es in der deutschen Fotovoltaik-Branche derzeit rund 80.000 Arbeitsplätze, wie die „Welt am Sonntag“ berichtet. Die von den Branchenverbänden der Solarwirtschaft angegebenen 133.000 Arbeitsplätze würden bei weitem nicht erreicht……..

    Und wieder eine Lüge der EE-Lobbyverbände enttarnt………die achso tolle Energiezukunft mit Miefquirl und Sonnenpaddel……….wird uns mehr Arbeitsplätze kosten als die NIE´s jemals ersetzen können.

    Mittels der Mär von der menschengemachten Klimakatastrophe und der besonders in Deutschland ausgeprägten Atomangst kommt jetzt das, was der Philosoph gerne „Selbsterfüllende Prophezeiung“ nennt.
    80 % der Deutschen wünscht sich eine Energiewende…………….und ick wünsch mir eine Villa mit 30 Zimmer, ein Porsche für „unter der Woche“, ein Ferrarie fürs Wochenende und den dicken Mercedes-SUV für die Einkäufe…………wat sich wahrscheinlich auch 80% der Deutschen wünschen würden.

    Eines wie das andere völlig unrealistisch……….wie auch das bescheuerte Wortgebilde „Ökosoziale Marktwirtschaft“………wer Öko sagt meint Planwirtschaft der dunkelsten Art……..dagegen war die DDR noch ein liberaler Staat.

    30 Jahre Gehirnwäsche und die selbstzerstörenden Auswirkung der ganz blöden Art………..so fängt die Woche mal wieder so richtig Scheiße an.

    Onkel Heinz……..ich hasse Montag….Dienstag……..

  126. Zurück zum Bürgerdialog und dem Expertenblog………..wir ham ja noch garnet die Antwort des Prof. Renn gewürdigt…….dessen Antwort doch sehr tief blicken lässt.

    So ein Blog ist selten repräsentativ für die Bevölkerung. Wie Sie sich denken können, melden sich bei einr so politisch brisanten Frage eher die aktiven und am Thema besonders interessierten Bürgerinnen und Bürger

    Aha, der gute Mann baut schon mal vor, damit man die Antworten des im Internet geführten „Dialogs“ schon mal in die Ecke der „Minderheitenmeinung“ stecken kann.
    Wenn alle Stricke reissen, zerrt man dann lieber wieder irgendwelche Umfragen aus der Kiste………um sich ja nicht mit den fachmännischen Aussagen der eigentliche Experten (den Kommenatoren) auseinander setzen zu müssen.

    Mal davon abgesehen das dieser Expertenblog eh nur der Abklatsch eines schlechten Witzes ist, ist selbst die Frequenz der „Expertenartikel“ mehr als Mangelhaft.
    Ganze 3 Artikel………..seit dem 21.Juli……….halten die uns jetzt für völlig verblödet oder ham se nur Angst, das der nächste Beitrag auch in seine dümmlichen Einzelteile zerlegt wird?

    Der Schlußsatz des Herrn Prof. ist aber dann noch etwas tiefblickender:

    Allerdings kann sich die Meinung schnell ändern, wenn die Implikationen der Energiewwende für alle deutlich werden. Denn die Stromkosten werden zusätzlcih steigen und neue Infrastrukturmaßnahmen werden notwendig werden, die nicht jedem gefallen werden. Hieran wird sich dann zeigen, ob die Energiewende wirklich gewollt ist oder nur Lippenbekenntnis bleibt.

    Hmm, wenn der Bürger mitkriegt wie er auf der ganzen Linie verarscht worden ist, wie er von den EE-Lobbyisten belogen worden ist, wie er von Bessergestellten mit Solarpaddel und Windkraftfonds mittels Stromentgeld beraubt worden ist………..könnte selbst den dümmsten Elektro-Laien ein Licht aufgehen.

    Mal gespannt wie dann die getürkten Umfragen ausgehen werden……..wenn sich der belogene Bürger nicht schon vorher auf die eine oder andere Art und Weise Luft macht……..steinige Luft……brennende Luft……..

    Onkel Heinz……..hasst es, wenn man seine Intelligenz derart beleidigt, wie mit diesen „Bürgerdialog“

  127. @Onkel Heinz

    …..hasst es, wenn man seine Intelligenz derart beleidigt, wie mit diesen “Bürgerdialog”

    Wat haste denn erwartet? ….. Dieser ganze BÜRGERDIALOG mit seinem „Expertenforum” ist eine lächerliche Farce, warum also sollte ausgerechnet von diesen Vorzeigeexperten etwas anderes als das übliche unsägliche linksgrüne Moral- und Transformationsgeschwafel kommen:

    „Immer mehr Bürger sehen sich in ihrem Alltagshandeln durch professionelle Expertenurteile und institutionelle Eingriffe eingeengt. Was sich in ihrer Gemeinde abspielt, entzieht sich mehr und mehr ihrer Kontrolle und ihrer Einflussnahme. Als Gegenreaktion versuchen sie, alles, was Ihnen von außen aufgezwungen erscheint, abzuwehren und ihre eigene kollektive Identität zu wahren.”

    ….ja klar, „professionelle Experten” mit riesigen Titeln vor ihnen Namen, um den Bildungspöbel tief zu beeindrucken. (Wie schrieb einst Österreichs meistgeliebter Schriftsteller Thomas Bernhard: „Je größer der Titel, desto größer der Dummkopf, der sich dahinter verbirgt.”)

    ….Natürlich darf auch hier die Feststellung des „Experten” nicht fehlen, das Volk sei wohl einfach zu blöde, zu begreifen, dass die klugen Transformations-Onkels nur sein Bestes wollen – zumal doch sogar angeblich 80% aller Deutschen sich nichts sehnlicher als die Energiewende und exorbitant steigende Strompreise wünschen! (Wo diese Prozentzahl herstammt, wird wohl das süße kleine Geheimnis des Herrn Professor bleiben.)

    Mit zunehmenden Bildungsstand und ökonomischen Wohlstand wächst der Wunsch nach Teilhabe an der Entscheidungsfindung, vor allem dann, wenn die persönliche Lebenswelt betroffen ist.”

    Tja, dat is eben so ’ne Sache, wenn man in Sachen „Bildung” dauerhaft auf Indoktrination und Volksverdummung setzt, dann können die Lebensgewohnheiten des Pöbels schon mal in ’ne neue unkontrollierbare Richtung umschlagen. Wenn das Geld dann für den neuen Plasmafernseher net mehr reicht, werden eben fix mal ’n paar Läden geplündert – am besten bei einem der künftigen Stromausfälle….. wie neulich in Hannover.
    .

    @Gerhard Straten #125

    Noch sind wir ein reiches Land.

    …..wobei die Betonung ja denn doch auf „noch” liegen sollte.

    Am ehrlichsten ist da sicher noch der WBGU mit seiner grossen Transformation.

    Und eben deshalb sollte statt dieses Wortungetüms „Große Transformation” – wie ursprünglich vorgesehen – der Begriff „Große Kulturrevolution” verwendet werden, denn genau darauf (wie in Mao Tse-Tungs China der 60-er Jahre) läuft es hinaus.

    Man muss einfach versuchen, die öffentliche Diskussion dafür zu öffnen, dass die Energiewende nur dem Ziel dienen kann uns dramatisch bescheidener zu machen und dass die Vision einer globalisierten Welt damit der Vorstellung von kleinen sich auf niedrigem Niveau selbstversorgenden Gesellschaften geopfert wird.

    ….wobei unsere Transformations-Elite mit „dramatisch bescheidener” selbstverständlich das Leben „der Anderen”, also des Pöbels meint….. obwohl ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass die deutsche Bevölkerung den sehnlichen Wunsch nach den Lebensgewohnheiten eines Öff-Öff hat.

    Man braucht nur mal ein paar Leute aus dem früheren Rumänien des kommunistischen Menschenfreundes Ceausescu – wie z.B. den Schriftsteller Richard Wagner – fragen, ob sie gern zur alten Lebensqualität zurückkehren würden.

  128. @Tim

    Weil wir gerade so schön beim Bescheißen sind:

    Millionen-Betrug mit Steuern bei Emissionshandel

    Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt heute ein Mammutprozess: Sechs Manager sollen beim Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten 230 Millionen Euro ergaunert haben. Mit dem Umsatzsteuer-Karussell forderten sie zunächst erfolgreich nie gezahlte Steuern vom Staat zurück………

    …..Insgesamt sollen laut Süddeutscher Zeitung 50 Firmen den deutschen Fiskus betrogen haben. Der Gesamtschaden könnte sich auf bis zu 850 Millionen Euro belaufen.

    Wie viele Skandale mit den lustigen „Verschmutzungsrechten“ hatten wir eigentlich die letzten Jahre schon in Europa?
    Ein Handel, der erfunden wurde uns arm zu machen und einige Verbrecher und den Staat reich zu machen, ausser Spesen nix gewesen, Europa, Australien und Neuseeland……..und der Rest der Welt kichert sich über unsere Blödheit fast zu tode.

    Dazu möchte ich ausnahmsweise mal auf einen Artikel bei EIKE hinweisen, wo genau dieser Schwachsinn auf die Schippe genommen wird.

    EU27, Australien und Neuseeland sind weltweit für 14,3 % CO2 Ausstoß verantwortlich……….China alleine heute schon für 25,4% ……….selbst wenn wir uns geschlossen an den Laternenpfahl hängen würden………..wäre der klimatische Erfolg mehr als marginal.

    Selbst der härteste Beführworter der menschengemachten Klimakatastrophe sollte endlich mal einsehen, das die CO2-Sparerei an der globalen Realität gescheitert ist, basta.
    Vergesst es, Vorsorge ist out, Anpassung in………wer denn an den AGW-Schwachsinn unbedingt glauben will.

    Naja, die Deutschen glauben ja auch lieber an die Gebrüder Grimm als an der wahren Realität………und schaffen gleich noch die Kohlekraftwerke ab……….80% manipulierter Bürger werden schon dafür sorgen, selbst wenn sie im Winter in der kalten und dunklen Bude hocken müssen……….wir sind ja Vorreiter…………in was eigentlich?

    ERGO…………..lehne ich die Energiewende in dieser Form komplett ab, Bürgerdialog hin oder her.

    Onkel Heinz…………Europa schafft sich ab.

  129. @Onkel Heinz

    in letzter Zeit ist das schrille CO2-Getöse allerdings zunehmend einer schmatzenden Stille an den Erneuerbaren Subventionströgen gewichen.

    Für unsere Transformations-Wohltäter ist damit das Thema „CO2” offenbar durch, wenn schon die Meinung durch die Medien geistert, 80% der Menschen sei für eine Energiewende….. Also ich kenne niemanden, der freiwillig sein Haus abfackelt und in ’ne Laubhütte umzieht……

    Aber dem ollen Erich ham ja damals auch ’ne Menge Leute geglaubt….. bis zum Schluss

  130. Im Zuge des Klimacamps in Jänschwalde habe ich mal etwas rumgewühlt und folgendes gefunden………..aber jetzt net erschrecken.

    Andere Teile der Eliten der Industriestaaten propagieren dagegen Lösungs- und Anpassungsstrategien, um einen „grünen Kapitalismus“ zu etablieren. Die zwei zentralen Hebel des Kyoto-Protokolls, der Emissionshandel und der ‚Clean Development Mechanism’, haben zu einem gewinnträchtigen globalen Ablasshandel und zur Entstehung eines gigantischen neuen Marktes geführt. Dieser führt jedoch zu keiner effektiven Reduzierung der CO2-Emissionen sondern legitimiert, weiter „business as usual“ zu betreiben. Der Klimawandel erscheint dabei als Chance für einen neuen kapitalistischen Zyklus, der den technischen Vorsprung und die wirtschaftliche Dominanz der Industriestaaten absichern soll…………

    ………Bei begrenzten ökologischen Ressourcen ist kein unbegrenztes ökonomisches Wachstum möglich. Eine Abkehr vom Wachstumszwang muss erfolgen.
    Um den Klimawandel zu stoppen, ist die Abschaffung des kapitalistischen System zwingend notwendig!

    Quelle

    So, nachdem mein würgen etwas abgenommen hat……………hier noch ein paar Worte an die marxistischen Klima-Spinner.
    Die DDR bevorzugte statt kleiner Energieklitschen lieber grooooße Energiekombinate…….also nix dezentral und solch Plunder.
    Die DDR hatte kaum Deviseneinnahmen, deshalb hat man zur Energieerzeugung auch unter schwierigsten Umständen die eigene Braunkohle verwendet.
    Die DDR bevorzugte in der Landwirtschaft lieber große LPGén anstatt kleiner, unproduktiver Einzelgehöfte………..

    Wie zum Teufel soll denn nun die neue Klimazukunft einer Nation aussehen, wenn das sozialistische Vorzeigevorbildwunder auf ähnlichen Prinzipien aufbaute wie das der pösen Kapitalisten?
    Ist Euch Idioten schon mal in den Sinn gekommen, das ein großer Teil des deutschen Energieverbrauchs aus Heizenergie und Industrieproduktion stammt, liegt das eventuell auch an unserem regionalem Klima?

    PS. Seid ihr Aktivisten überhaupt klar im Kopp?
    Oder hat euch die Ideologie nun vollends im Würgegriff der Dummheit………oder seit ihr von den selben globalen Eliten gekauft, die ihr angeblich bekämpfen wollt; denkt mal drüber nach, so zwischen den Sitzblokaden.

    Onkel Heinz……..im Abgrund der Klimagurus

  131. @Onkel Heinz

    …hier noch ein paar Worte an die marxistischen Klima-Spinner.

    …..das Machwerk is schon wat älter, und seine geistigen Wegbereiter predigen solche Auswürfe geistiger Umnachtung schon seit Jahren (guckst du hier).

    Inzwischen sind wohl neben den marxistischen auch noch jede Menge maoistische Klima-Spinner am Werk. Im Gegensatz zum marxistisch-leninistischen Irrsinn des damaligen Ostblocks mit seinem Zentralisierungswahn hatten die Turbokommunisten in China ja in den 1960-er Jahren im Rahmen der „Großen Kulturrevolution” und Maos „Großem Sprung nach vorn” die geniale Idee, elementare Grundstoffindustrien wie die Stahlherstellung zwangsweise zu dezentralisieren.

    Millionen chinesische Bäuerlein hatten hinter ihren Hütten Mini-Hochöfen zu errichten, in denen sie ihre Löffel und Töpfe einzuschmelzen hatten, um daraus die befohlenen Stahlbarren herstellen zu können, aus denen dann wieder Löffel und Töpfe gegossen werden konnten…… die etwas andere Alternative lupenreiner sozialistischer Planwirtschaft….. mit dem Resultat, dass das chinesische Riesenreich für viele Jahrzehnte in ein bettelarmes Mittelalter zurück katapultiert wurde und Millionen Menschen ihr Leben verloren.

    Dabei hatte Mao Tse-Tung zwar recht gehabt mit seiner Definition: „Kommunismus ist gleiche Armut für alle”

    …. aber auch damals in China waren – wie bei Orwell – schon einige GLEICHER.

  132. @ Heinz

    Es sind nicht nur die Öko-Bewegten, oder Klimaschützer, oder wer weiß ich nicht noch alles, auch einer wie Meinhard Miegel trägt sich mit Exit. Wohlstand ohne Wachstum in das Liedbuch derer ein, die eine Art Verzichts-Ethik singen.

    Obwohl, ich will ehrlich sein, das Buch habe ich noch nicht gelesen, einfach aus einem simplen Grund. Miegels Buch „Die deformierte Gesellschaft“ hatte mich fasziniert, hatte es mehrfach gekauft und verschenkt. Aus Angst vor Enttäuschung habe ich mich deshalb noch nicht an Exit gewagt. Vielleicht hole ich es mir demnächst aus der Bibliothek. Muss sowieso wieder mal nach Stuttgart, auch wegen Osterhammels Häufigkeitsverdichtungen.

  133. @Quentin


    Was nach dem Wachstum kommt

    Mit seinem neuen Buch „Exit -- Wohlstand ohne Wachstum“ greift der renommierte Sozialforscher das Dogma der modernen Wirtschaftspolitik an: Wachstum um jeden Preis wird künftig nicht mehr möglich sein, Wohlstand dagegen schon -- wenn die Menschheit umdenkt.

    Ein elementarer Denkfehler zeigt sich bereits in den letzten Worten der Einleitung, da es in der Kategorie des Denkens „die Menschheit” in toto weder gibt noch jemals geben wird – es sei denn, Menschen wären so etwas wie Schwarmwesen und zu „kollektivem Denken” (wie die „Yrr” in Frank Schätzings „Der Schwarm”) in der Lage.

    Praktisch geht eine solche Vorstellung jedoch genauso in die Irre wie die Vorstellung, ein nichtlineares hochkomplexes System wie das Weltklima vorausberechnen oder gar kontrollieren zu können.

  134. Wo hier schon „Der Öko-Jobmotor“ angesprochen wurde, hatte ich mir seinerzeit nach Hannover so meine Gedanken gemacht (auf RE veröffentlich):

    Jobmotor Energiewende: Black Gangs

    Unter Seefahrern ist sie gefürchtet. Sie kommt unangemeldet an Bord und kennt kein Pardon. In allen Häfen der Welt schlägt sie unvermittelt zu auf der Suche nach Konterbande. Waren es früher noch zollfrei gehortete Tabakwaren und Alkoholvorräte der Mannschaft, so hat sich heute das Spektrum auf Drogen und illegale Waren aller Art erweitert. Die Rede ist von der „Schwarzen Gang“, die im hoheitlichen Auftrag zollrechtlich aktiv ist. Unter gelernten Seeleuten war es immer ein Spaß, wenn es den schwarzen Jungs nicht gelang, den Tank im doppelten Boden der Kapitänkajüte zu entdecken, aus dem per getürkter Decken-Petroleumlampe (angeblich Notlicht) der kostbare Saft abgezapft werden konnte.. Aber wenn sie etwas entdeckten, dann fühlten wir uns immer beraubt. Wahrscheinlich, weil sie so nachtschwarz waren. Bisher harmlos, nicht war?

    Hannover und kein Hafen weit und breit

    Es genügten nur 45 Minuten, um zu ahnen, wie ein Blackout ein ganz neues Geschäftsfeld auf den Weg bringen kann. Das Angebot an verzollten Waren liegt griffbereit hinter inaktiv alarmgesicherten Türen. Würden Sie zugreifen? Nein, Sie nicht. Und ich auch nicht. Wir sitzen im Kerzenlicht (sofern überhaupt Kerzen vorhanden sind) und warten. Und wir warten. Und während wir zivilisierten Menschen warten, gibt es Menschen, die gar nicht warten. Weil sie wissen, das ohne Strom keine Alarmanlage funktioniert. Und diese Menschen wissen auch, dass bei einem totalen Stromausfall Polizei und Feuerwehr im Ausnahmezustand sind, also ziemlich überfordert. Erleben wir also am Beispiel Hannover die Geburt der gar nicht so hoheitlichen Black Gangs? Die Angaben über Plünderungen in Hannover sind widersprüchlich, aber grundsätzlich Fakt.

    Vom Zufall zum System

    Hannover mag noch abgehakt werden unter technische Panne (hoppla, auch HH-Bergedorf war gestern zeitweise ohne Strom), aber es ist ein Vorbote dessen, was in den Wintermonaten uns allen bevorsteht. Die Warnungen der Netzbetreiber bleiben in den Medien ungehört, die abgefragte Kaltreserve (im Prinzip eingemottet) an fossilen Kraftwerken im 200-Megawatt-Bereich ist unzureichend. So macht die Energiewende Spaß.

    Wenn ich der Anführer einer Black Gang wäre.

  135. Zu dem ganzen EE Wahnsinn fäält mir eigentlich nur noch dies hier ein:



    Der gute Kreisler hat da mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Und das schon vor Jahrzehnten.

    Grüße,

    Chris

  136. @chrisk

    Kreisler hat vor allem eins gut erkannt. Die Scheisse muss umgerührt werden, bis sie zum Himmel stinkt, Das ist zwar nicht schön, aber eben Demokratie. Jenen zu folgen, die sagen „Diese Scheisse ist es. Da lebt es sich gut drin“, ist auch nicht die pralle Alternative. Also lasst uns mal kräftig rühren.

  137. @Gerhard

    Also lasst uns mal kräftig rühren.

    ….und bitte den ganz großen Löffel benutzen.

  138. @135 Carl M

    Da muss ich nun doch widersprechen: Auf R.E. habe ich mir den Kommentar verkniffen, gleichwohl möchte ich hier vehement gegen die irrige Annahme (und die Verbreitung derselben) vorgehen, dass Alarmanlagen bei Stromausfall auch ausfallen. DAS IST FALSCH und unseriöse Argumentation. Eine Alarmanlage, die zum Zwecke der Detektion von Eindringlingen und damit zur Erkennung und Verfolgung von Einbruchdiebstählen installiert wurde, hat IMMER eine Notstromversorgung in Form von eingebauten Akkus. Die Alarmierung erfolgt in den meisten Fällen örtlich und mittels Weiterleitung an eine hilfeleistende Stelle. Sowohl die örtlichen akustischen und optischen Signalgeber sind notstromversorgt (meistens sogar mit eingebautem eigenen Akku in den Signalgebern -- dann tröten die Dinger bis zum Ende der Akkukapazität, wenn man sie von der Wand kloppt) als auch die Übertragungsgeräte zum Wachdienst und bei hohen Sicherheitsanforderungen, wie Banken, Juweliere etc. sogar direkt zur Polizei. Auch die Empfangszentralen (beim Wachdienst und bei der Polizei) sind notstromversorgt. In der Regel haben Alarmanlagen, deren Wert im Verhältnis zum hoch angelegten Schutzziel des Objektes ebenso hochwertig sind, eine Netzsausfallüberbrückungszeit von 72 Stunden. Damit ist eine Alarmierung bei Einbruchversuchen während eines Blackouts durchaus gegeben.

    Fazit: Bitte KEINE Falschinformationen verbreiten. Auch wenn in vielen einschlägigen TV-Serien und Hollywoodfilmen immer wieder der Eindruck erweckt wird, dass Alarmanlagen ausgetrickst werden können. NEIN, eine Alarmanlage, die diesen Namen auch verdient und die nach den elemantarsten Grundregeln geplant, gebaut und gewartet wird, lässt sich mitnichten überlisten, auch nicht während eines Stromausfalls!

    Zu bedenken wäre allerdings die Frage, ob und wie schnell die hilfeleistenden Stellen tatsächlich Hilfe leisten können, wenn z.B. eh schon Verkehrschaos wegen ausgefallener Ampeln und dergleichen an gestörter Infrastruktur einsatzerschwerend hinzukommen.

  139. @Ruedi

    Einspruch euer Ehren.
    Ick setze mal Alarmanlagen auf gleicher Stufe mit Brandmeldeanlagen……….beide nerven mit Fehlalarmen, beide werden teilweise schlecht gewartet und beide haben ein Problem…..wenn die Telekommunikationssysteme zusammenbrechen sind beide nutzlos.

    Ick kenn da eine Geschichte die mir ein Wartungsmonteur erzählt hat…………in einer Kleinstadt waren ein paar Profi-Einbrecher so frech und haben vor ihrem Brcuh erstmal sämtliche Telekom-Kästen im Umkreis ihres Einbruchsobjektes mittels Kabelschneider unbrauchbar gemacht. Wer dann keine zweite Linie über eine GSM-Strecke zur Alarmierung hatte, war anschließend Schutzlos.

    Bei einen mehrstündigen Stromausfall gehe ich von einer Überlastung der Fest- wie auch Mobilfunknetze aus, denn jeder, wirklich jeder Bürger wird versuchen irgendwo anzurufen und dafür sind die Netze einfach nicht ausgelegt (Gleichzeitigkeitsfaktor).
    Fazit, ick muss die Alarmanlage garnet austricksen, ick muss nur wissen wie schnell die Polizei vor Ort sein kann……und das kann in der Provinz schon mal 20- 30 Minuten dauern, im Normalfall.
    Wenn man dann kurz mal die Randale in London betrachtet…………interessiert dann nicht einmal mehr, ob Polizei vor Ort ist oder nicht.

    2. Fazit……Alarmanlagen sind nur eine Scheinsicherheit in sicheren Zeiten und gut für die Versicherung……..nicht mehr und nicht weniger.

    Onkel Heinz……..Fehlalarmgeplagt.

  140. Ach Onkel Heinz *seufz*, wir beiden meinen doch GENAU das GLEICHE.

    Sowohl für Einbruch- als auch für Brandmeldeanlagen gilt: Sie SCHÜTZEN nicht vor dem Brand oder vor den Einbrechern, sondern sie sorgen für die (im Idealfall) schnellstmögliche Detektion.

    Auch mit der Hilfeleistung hast du völlig Recht. Was nützt einem die allerbeste Intrusions- und Brandmeldetechnik, wenn die Hilfeleister nicht leisten können!?

    Und wegen deiner Fehlalarme: Soll ich mal guggen kommen, woran es liegt? Ich habe jahrelang Service gemacht und könnte auch Dinge erzählen…
    Vielleicht könnte ich dir sogar helfen, damit du weniger von Fehlalarmen geplagt wirst und mehr Zeit für diese viel wichtigeren Themen hast !!!

    Beste Grüße

    Rüdi

  141. @Ruedi

    Hihi….keine Angst, meine BMA ist erstklassig gewartet, die Akkus immer frisch…….nur nützt das alles nix, wenn gelangweilte Mitbürger sich am FSK zu schaffen machen.
    Ansonsten haste recht, hier gehts um Bürgerverarsche…..ähhm, ich meinte natürlich um den schulmeisterischen „Bürgerdialog“.

    MfG
    Onkel Heinz

  142. Der Bürgerdialog wird immer skuriller:

    Schrieb doch ein Gast am 15. August 2011 -- 17:53

    Die große Mehrheit der Deutschen und selbst die Mehrheit hier im Bürgerdialog will die Energiewende und natürlich wird der Ausbau der Infrastruktur von diesen mitgetragen!

    Wie man sich doch irren kann?

    Im Kontext zu den vorbeugenden Einschränkungen durch den Experten Prof. Renn kann man diesen „Bürgerdialog“ getrost in die Tonne kloppen. Egal, was geschrieben wird, es steht einfach fest, dass gefühlt mindestens 120 % für die Energiewende sind. Der ultimative Beweis dafür, dass die Partei immer Recht hat.

    Man rätselt wahrscheinlich nur noch an der Frage, wie man auch der größten Sch…e noch Geschmack geben kann.

    Ich hatte unter #68 mal eine Kopie meiner Anfrage vom 11.08. eingestellt.
    Da außer einer allgemeinen Danksagung dort nichts weiter freigeschaltet wurde, habe ich gestern nochmal intern nachgefragt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrtes Moderatoren-Team!

    Ich habe am 11. August gegen 12 Uhr in der Rubrik „Lob, Kritik oder Fragen“ unter meinem Nick „Anhalter“ eine kurze Wortmeldung und Frage gepostet. Könnten Sie mir mitteilen, ob und wann ich mit einer Freischaltung, ggf. auch mit einer Antwort rechnen kann? Wenn dergleichen nicht vorgesehen ist, so teilen Sie mir bitte die Gründe dafür mit.

    Vielen Dank.

    Schau’n mer mal.

  143. @Anhalter

    Weißt Du was mich an diesen sogenannten Bürgerdialog wirklich enttäuscht?

    Der Expertenblog.

    Läppische 3 Beiträge zu einem Thema, das uns die nächsten Jahre wahrscheinlich knapp 1.000 Mrd Euro kosten wird, dat is mir jetzt aber echt zu dünne.
    Gelegentlich gebe ich ja mal ein Kommentar als Antwort zu besonders dümmlichen Öko-Gelaber ab, aber so recht befriedigend finde ich diese Situation denn doch nicht.

    Eigentlich können se den Dialog auch abbrechen, was gesagt werden konnte, wurde schon gesagt, (von beiden Seiten der Medaille) der Expertenblog enttäuscht auf der ganzen Linie und die Meinung der Initiatoren ist eh schon im Vorfeld festgelegt worden.

    Wat hier nur noch helfen kann………BLACKY…………..und dat mehrfach, anaschers lernen die Laien im Ministerium dat Thema eh nich, da hab ick jegliche Hoffnung abgelegt.

    Onkel Heinz………….irgendwie demotiviert

  144. In der verzweifelten Hoffnung, dass doch noch jemand dieser ministerial-verblendeten Moderatoren- Clique hier mitliest möchte ich auf einen FAZ-Net- Artikel verweisen, aus dem ich diese Feststellung für sehr bemerkenswert erachte:

    Jetzt zeigt sich, dass die deutsche Energiewirtschaft wirklich systemrelevant ist. Nicht zufällig hatte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) bei seinem nun von seinem Nachfolger kassierten Entwurf für ein Entflechtungsgesetz an die Stromkonzerne gedacht. Andersherum wird ein Schuh draus: Wer so mit systemrelevanten Unternehmen umgeht wie die Bundesregierung, darf sich nicht wundern, wenn diese für das System relevant werden.

    Linke zur Quelle:

  145. Ich krieg den Link nich rein als solchen … sorry …

    http://www.faz.net/artikel/C30106/energiewende-abgeschaltet-30483416.html

  146. @Ruedi

    Achtung…….Piitbull……..

    Wat hab ick euch gesagt, wenn man ein Tier in die Ecke treibt, wird es in seiner Verzweifelung auch zubeissen.

    Erst liberalisieren wir unser Stromversorger…..dann gucken wir zu, wie die sich aus rein wirtschaftlichen Gründen fusionieren………dann sollen die Netze von den Erzeugern getrennt werden…………ups, ham jetzt irgendwelche Finanzinvestoren und ausländische Unternehmen in ihren Grabschen…………dann steigen wir sinn und planlos über Nacht aus der Kernkraft aus und wunderns uns jetzt, das diese gequirlte Scheiße keiner mehr ausbaden will.

    Die Linken wollen alles wieder verstaatlichen…….woher das Geld nehmen, Scheißegal……….danach wollen se alles ganz dolle dezentralisieren………..gaaanz toll……..und wat wird aus den über hundert Stromhändlern?
    Achso….hintenrum wieder eine Monopolisierung, nur das dann die Linken die Pfoten uff´s Geld haben.

    Joo, die wichtigste Infrastruktur einer Industrienation als Spielball von Lehrer, Sozialpädagogen, Politclowns und Rechtsverdreher…………..jetzt stehen wir bis an die Schultern in der Scheiße………bin mal gespannt wer die dann wegschlürfen darf.
    Apropos wegschlürfen……….wenn die Eurobonds kommen, wird uns sogar das Geld für die Klofrau fehlen…….nur mal so am Rande, besonders pikant………die grünen Landesverräter samt ehemaliger Arbeitnehmerpartei (SPD) fordern sogar, das sich Deutschland seiner letzten Souveränitäten entledigt und den Pakt der Doofen beitritt.

    Hmm, aber seid London wissen se nu auch, das nicht alle Menschen der dumpfen Gleichgültigkeit anheim gefallen sind………und dat hat se anscheinend völlig unvorbereitet getroffen.

    PS. Seile sind nachhaltige Problemlöser, ganz im Sinne Trittins……..mehrfach wiederverwendbar.

    Pittbull Ende!

    Onkel Heinz……sieht seinen schlimmsten Befürchtungen ins Auge……….Taschenlampen, warme Decken………und Zaunlatte.

  147. Wenn’s dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis. Der deutsche Maulesel führt gerade ungebeten einen ganzen Kürlauf auf dünnem Eis auf, die anderen reiben sich staunend die Augen und werden erst applaudieren, wenn das Eis bricht.

    Das von Nachhaltigkeits- und Wachstumsgrenzenaposteln so sehr herbeigesehnte Nullwachstum haben wir schon fast erreicht, dabei hat die Große Transformation noch gar nicht richtig angefangen und ist erst in der Schwafelphase. (Die Schwafelei hat aber bekanntlich durchaus realen Effekt auf Börse und Wirtschaft.)

  148. @ Heinz Eng # 147

    Wie tief, mit welchen Rechten und mit wie wenig Kontrolle der „Europäische Stabilitätsmechanismus“ (ESM) in die Taschen der Bürger langen kann, wird hier gezeigt:

    Der Vertragsentwurf zur Transferunion ist öffentlich(!) -- Ziel ist die Beendigung staatlicher Haushaltssouveränität

    Kleine Kostprobe gefällig?

    Artikel 8: Grundkapital

    Ziffer 1: Das Grundkapital beträgt 700 Mrd. Euro.

    Ziffer 4: Die ESM-Mitglieder verpflichten sich hiermit bedingungslos und unwiderruflich, ihre Einlage auf das Grundkapital … zu leisten. … Sie haben allen Kapitalabrufen fristgemäß … Folge zu leisten.

    Artikel 9: Kapitalabrufe

    Ziffer 3: … Die ESM-Mitglieder sagen hiermit bedingungslos und unwiderruflich zu, bei Anforderung jeglichem … durch den Geschäftsführenden Direktor an sie gerichteten Kapitalabruf binnen 7 (sieben) Tagen nach Erhalt dieser Aufforderung nachzukommen.

    Artikel 10: Änderung des Grundkapitals

    Ziffer 1: Der Gouverneursrat kann Änderungen des Grundkapitals beschließen und Artikel 8 … entsprechend ändern.

    Artikel 17: Aufnahme von Krediten

    Ziffer 1: Der ESM ist ermächtigt, … auf den Kreditmärkten, Kredite von Banken, Finanzinstituten und sonstigen Personen oder Einrichtungen aufzunehmen.

    Ziffer 2: Die Modalitäten der Kreditaufnahme werden vom Geschäftsführenden Direktor … bestimmt.


    Artikel 25: Externe Rechnungsprüfung

    Die Prüfung der Rechnungsführung des ESM erfolgt durch unabhängige externe Rechnungsprüfer, die vom Gouverneursrat bestätigt werden.

    Artikel 27: Rechtsstellung des ESM, Immunitäten und Vorrechte

    Ziffer 1: Um dem ESM die Erfüllung seines Zwecks zu ermöglichen, werden ihm im Hoheitsgebiet jeden ESM-Mitglieds die Rechtsstellung, Immunitäten und Vorrechte gewährt, die in diesem Artikel festgelegt sind:

    Ziffer 2: Der ESM…verfügt über volle Rechts- und Geschäftsfähigkeit für den Erwerb und die Veräußerung von beweglichem und unbeweglichem Vermögen, den Abschluß von Verträgen, das Anstrengen von Gerichtsverfahren.

    Ziffer 3: Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität …
    jedoch nicht, soweit der ESM … ausdrücklich auf seine Immunität verzichtet.

    Ziffer 4: Das Eigentum, die Finanzmittel und Vermögenswerte des ESM sind unabhängig davon, wo und in wessen Besitz sie sich befinden, von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung und jede andere Form der Inbesitznahme, Wegnahme oder Zwangsvollstreckung durch Regierungshandeln oder auf dem Gerichts-, Verwaltungs- oder Gesetzeswege befreit.

    Ziffer 5: Die Archive des ESM und alle ihm gehörenden oder in seinem Besitz befindlichen Dokumente im Allgemeinen sind unverletzlich.

    Ziffer 6: Die Räumlichkeiten des ESM sind unverletzlich.

    Artikel 30: Immunität von Personen

    Ziffer 1: Die Gouverneursratsmitglieder, Direktoren und Stellvertreter und das Personal genießen Immunität von der Gerichtsbarkeit hinsichtlich ihrer … Handlungen und Unverletzlichkeit ihrer amtlichen Schriftstücke…

    Das heißt also, der „Gouverneursrat“ des ESM bekommt erst einmal 700 Mrd. Euro. Diesen Betrag kann er durch Forderung an die Mitglieder beliebig aufstocken und diese müssen dieser Forderung „bedingungslos und unwiderruflich“ 7 Tage nach Erhalt der Forderung nachkommen.

    Eine „unabhängige“ Kontrolle erfolgt durch Kontrolleure, welche der Rat selbst bestimmt. Wenn tatsächlich mal bei diesen Kontrollen gefunden würde, dass etwas nicht mir rechten Dingen zugegangen ist, dann genießt der ESM vollständige gerichtliche Immunität (außer er verzichtet freiwillig darauf…)

    Ich glaube dreister sollte uns bislang noch nie in die Tasche gegriffen werden. Laut Vertrag tritt dieser in Kraft, wenn die Mitglieder dem bis Ende 2012 zugestimmt haben. Wenn ich daran denke, mit wie wenig Diskussion die Lissabon-Verträge durch unser Parlament gepeitscht worden sind, habe ich wenig Hoffnung dass sich das Prozedere im vorliegenden Fall anders darstellen wird.

    Wenn Sie der Meinung sind, unsere Abgeordneten dürfen der Transferunion NICHT zustimmen, dann sagen Sie das JETZT Ihrem Abgeordneten im Bundestag. Klicken Sie HIER, geben Sie Ihre Postleitzahl ein oder klicken Sie auf die Karte und kommen so zu Ihrem Wahlkreis, Geben Sie unterhalb der bereits fertigen Protest-Postkarte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein und drücken dann auf „senden“. Sie müssen dann nur noch den automatisch an Ihre E-Mail-Adresse versandten Bestätigungslink klicken. Fertig. Wenn Ihr Abgeordneter antwortet, schicken Sie dessen Antwort an die angegebene Adresse, damit der AbgeordnetenCheck.de transparent machen kann, wer den ESM ermächtigen will, über uns zu regieren- und wer nicht.

  149. Jetzt musste ich mir auch mal den Frust von der Seele schreiben, wie Onkel Heinz vorhin …
    … ich wollte einfach mal reinschauen bei „Lob, Kritik und Fragen“. Dort fand ich dann den Hinweis auf die Rubrik „Informationen“. Was ich dort ziemlich am Ende vorfand, macht mich mal wieder nicht nur sauer, sondern auch traurig … aber gut. Lest selbst, was ich denen geschickt habe. Veröffentlicht wird das sicher nicht, deswegen „kopiere“ ich es mal hierher, zum Andenken sozusagen …

    In ihrer Rubrik „Information“ steht ziemlich weit unten:

    Mein Kommentar:

    Zitat: Wenn immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Sonne kommt, schwankt das Angebot erheblich: Mal weht der Wind stark, mal schwach. Die Balance kann nur aufrecht erhalten werden, wenn das Stromnetz „intelligent“ ist. In einem solchen „Smart Grid“ (englisch für „intelligentes Netz“) sind Stromerzeuger und -speicher sowie die Verbraucher und das Transportnetz verbunden: Sie tauschen untereinander Informationen über Angebot und Verbrauch aus. Steht etwa zu wenig Windstrom zur Verfügung, kann Energie aus Speichern abgerufen werden. Umgekehrt werden die Speicher gefüllt, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Zitat Ende.

    Nirgendwo auf dieser Web-Präsenz finden sich jedoch belastbare Aussagen darüber, welche Speicher sie meinen. Schön, dass sie wenigstens erkannt haben, dass Wind und Sonne nur zufällig zur Verfügung stehen und die Schwankungen deswegen sehr groß sind. NICHT schön ist allerdings das Wunschdenken, welches in ihren oben genannten Informationen enthalten ist. Es gibt KEINE nennenswerten Speicher, die in der Lage wären, die Schwankungen der heute im Einsatz befindlichen sogenannten Erneuerbaren Energieerzeugung auszugleichen. Es gibt sie einfach nicht. Das ist Fakt. Warum soll hier eine Energiewende diskutiert werden, die aus einfachen physikalischen Gesetzmäßkeiten heraus NICHT funktionieren kann? Warum sagt niemand die Wahrheit und warum moderieren sie hier Utopien???
    R. Thiess

  150. @Rudolf

    700 Mrd Spielgeld für Wahnsinnige………oder Kinder die immer an der Kasse nerven, weil sie ihre Süssigkeiten unbedingt haben wollen.

    Bisher hielt ich ja die EU-Bürokraten nur für etwas abgehoben oder für Menschen vom anderen Stern……..aber dieser Vertragsentwurf ist nur noch hochgradig kriminell…….selbst bei der Mafia gibt es Regeln und wer sich nicht dran hält hat eine Kugel im Kopp.

    Die Ermächtigung für alles ohne je eine Bestrafung fürchten zu müssen……….mir fehlen die krassen Worte um das überhaupt noch zu toppen.

    Das ist eine unverholene Verarschung der europäischen Völker, eine Entmachtung der nationalen Parlamente……..eine bodenlose Frechheit, eine kriminelle Vereinigung………….dat Glühlampenverbot nur ein Testfall, wie verblödet die Europäer schon sind…………………aber trotz aller Schimpfworte die mir gerade durch die Birne gehen, immer daran denken das die EU-Kommissare von den jeweiligen nationalen Regierungen delegiert werden.

    Und nu überlegt mal alle gaaaaanz angestrengt, wem das am Ende nutzt?

    Ich glaub, mit meinen Zaunlatten werde ich nicht weit kommen, da ja Dank Lissabon-Vertrag ja schon indirekt die Todesstrafe wieder eingeführt worden ist………..sollte sich das Volk doch mal auf die Strasse wagen.

    Und wir mosern über die bösen Chinesen………….bäh, würg, brech……….

    Onkel Heinz……….und dann kommt noch ein Ministerium und verscheißerst uns mit een Bürgerdialog……….und man ist so Ohnmächtig

  151. @Rudi

    Wir wissen das, die wissen das………man will doch nur noch dat Volk so lange ruhig halten bis die Karre endlich an der Betonmauer gestrandet ist………anschließend räumt man dann den Dreck mittels „Notstandsgesetzen“ brutalst möglich weg…………..und der Rest darf sich dann mit Nordkoreanischen Verhältnissen zufrieden geben.

    Die Briten machen es uns vor, eine für mich getürkte Aktion der „Unzufriedenen“ reicht aus um logger die Todesstrafe wieder einzufordern und mit ganz tollen, brutalen Massnahmen den Pöbel in die Schranken zu weisen.

    Es passiert etwas in Europa……..wat mir verdammte Koppschmerzen bereitet………..und auch in den USA werden fleissig die Armeebestände zurückgeholt.
    Nur der Deutsche rubbelt sich immer noch die Finger wund, wenn er was von Atom und Kohle hört………bis er bei den folgenden Ausgangssperren blöd aus der Wäsche guckt.

    Ich habs satt

  152. @Onkel Heinz

    Die Ermächtigung für alles ohne je eine Bestrafung fürchten zu müssen……….mir fehlen die krassen Worte um das überhaupt noch zu toppen.

    ……Ermächtigungsgesetze …..gab’s schon mal, is allerdings schon ’n paar Tage her.

    Das weitaus bekannteste Ermächtigungsgesetz ist das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 24. März 1933. Es diente nicht dazu, die Republik handlungsfähig zu machen, sondern um sie abzuschaffen.…..

  153. ef-magazin (Vogels):
    Eurobonds: Mit Volldampf Richtung Diktatur

    …… Sowohl CDU/CSU als auch die FDP schließen den Weg in eine europäische Schuldenunion nicht aus. Im Gegenteil, wenn es hart auf hart kommt, dann sind sie entschlossen, diesen Weg zu gehen.

    Allerdings verlangen sie, dass die einzelnen Mitgliedstaaten der Eurozone ihre nationale Souveränität in der Finanzpolitik, und das heißt insbesondere bei der Beschlussfassung der demokratisch gewählten Parlamente über den Staatshaushalt, aufgeben. Die souveränen Staaten Europas sollen offensichtlich unter Kuratel gestellt werden. Nach Lage der Dinge kann das nur so aussehen, dass in Brüssel eine finanzwirtschaftliche Superbehörde mit weitreichenden Weisungsbefugnissen eingerichtet wird.

    Das eigentlich Bedrohliche daran ist: Diese Behörde wird, daran kann es überhaupt keinen Zweifel geben, keineswegs dem Europaparlament verantwortlich sein, sondern dem Rat der europäischen Finanzminister. Sie wird daher wie schon die Europäische Kommission und die vielen nachgeordneten europäischen Behörden in gar keiner Weise über demokratische Legitimation verfügen. Es wird eine bürokratisch-diktatorische Finanzbehörde kafkaesken Zuschnitts sein, die am Ende das Sagen über die nationalen Parlamente haben wird……

  154. #149
    Bei soviel Unverschämtheit ist man wirklich sprachlos -- damit rechnen die, die sich dieses hübsche Regelwerk ausgedacht haben, wahrscheinlich.
    Im Vergleich zu diesem ESM sieht ein einfacher Staatsbankrott langsam wie die bessere Alternative aus. Lieber arm und frei als in zeitlich unbefristeter Knechtschaft und wirtschaftlich trotzdem am Ende!

  155. @ Ruedi_ratlos #150

    Das ist doch das perfekte System „Hoffnung“.

    Sie tauschen untereinander Informationen über Angebot und Verbrauch aus. Steht etwa zu wenig Windstrom zur Verfügung, kann Energie aus Speichern abgerufen werden. Umgekehrt werden die Speicher gefüllt, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt.

    Zwei einfache Fragen lassen dieses Sytem deutlich werden:

    1.) Welche „Energie“ kann abgerufen werden wenn die Speicher leer sind?
    2.)Wohin mit den vielen Wind, wenn die Speicher voll sind?

    Genau diese Zustände werden mit mehr oder weniger Regelmäßigkeit eintreten.
    Um 2 Wochen DE (~700TWh jhrl, Bedarf) mit Strom zu versorgen werden Speicher mit einer Gesamtkapazität von ~30TWh erforderlich mit einer bei den Speichern installierten Leistung von ~ 80 GW. Ganz zu schweigen, woher die zusätzliche Leistung kommen soll, diese Speicher (egal welcher Art) zu füllen.

    Diese ganzen Ökodioten vergessen bei jeder Diskussion, dass leer gelutschte Speicher auch wieder gefüllt werden müssen, und das wenn sie einen Sinn machen sollen in einer Zeit, die weniger als 1/3 der Entladezeit beträgt.

    der Moosgeist mutiert langsam zur Giftschlange.

  156. @ moosgeist

    Und noch etwas extra für die unvermeidlichen Verluste der Befüllung als auch entleerung der Speicher. Und wenn es nach dem Willen der Windbeutel geht, davon gleich nochmal das doppelte um „Windgas“ als Speichermedium zu nehmen. Und, und, und….

    Woebi das doppelte da wohl noch zu wenig sein dürfte. Erst will man ja mittels Elektrolyse den Wasserstoff erzeugen, und dann in einem weiteren Prozess selbigen zu Methan wandeln.

    Wenn man diese Zahlen mal durchrechnet, selbst nur Ansatzweise, wird einem aber ganz schnell gans schön schwindelig.

    Grüße,

    Chris

  157. @Chrisk
    Vergessen Sie Speicher und im besonderen Windgas. Das ist alles mittelfristig mit Sicherheit nicht machbar. Das ernsthaft ind Hand nehmen zu wollen, würde die Kuh, die man eigentlich melken will, wahrscheinlich umbringen. Die Profiteure der NIES gehen wohl eher davon aus, dass man viel Geld verdienen kann, wenn man den ganzen Strombereich, also auch fossile Kraftwerke, halbwegs moderat subventionert. Es wäre sicher besser gewesen, wenn die Kernkraft als Rückrat des Ganzen noch ein Jahrzehnt länger Bestand gehabt hätte, aber da hat man wohl die die starke Anti-AKW-Bewegung in Deutschland gegen sich. Man setzt jetzt wohl auf auf Netzausbau, was das Zeug hält. Es wäre wohl auch kaum zu vermitteln, den Off-Shore Windstrom für Spektakel für Touristen zu verwenden. Das ganze muss ja ins grüne Gedankengut passen. Dass das ganze nicht zur Energieversorgung beiträgt interresiert Investoren, die nur auf ihre Rendite gucken, sicher wenig. So eine Konstruktion wie das EEG lockt eben Horden von ideenreichen Finanzinvestoren an. Die Wahrscheinlichkeit, dass man da ein oder zwei Jahrzehnte gut Kasse machen kann ist hoch. Da finanziert man halt noch ein paar Institutionen, die die Bevölkerung bei guter Laune halten, während die Taschen immer leerer werden. Aber Windgas, das geht dann doch zu weit. Wenn solche Anlagen produktiv laufen sollen, dann müssen sie rund um die Uhr produzieren. Die Zeiten, wo dann dann Elektrizät aus Windgas verwendet wird um Windgas zu produzieren, dürften nicht unerheblich sein.

  158. @ Gerhard Straten

    Die Zeiten, wo dann dann Elektrizät aus Windgas verwendet wird um Windgas zu produzieren, dürften nicht unerheblich sein.

    Da sagen Sie was. Immerhin soll ja die Physik auf „Befehl von oben“ sowieso schon außer Kraft gesetzt werden, da kann man dann auch noch gleich das Windgas-Perpetuum-Mobile mit ermöglichen!

    Ich hätte ja schon meinen eigenen Plan für eine 100%ige EE Versorgung für mich. Im Hof stelle ich einfach reihenweise so Trainings-„Fahrräder“ auf. Dicke Dynamos dran. Und dann können die Ökos zur Sicherstellung meiner Stromversorgung mal fleißig in die Pedale treten. Dazu gibts dann Bohnensuppe, um die Biogas-Anlage am Laufen zu halten. Auch ein paar Windräder werde ich aufstellen: Bei so vielen Ökos auf engstem Raum dürfte bei der Menge heißer Luft, die die so von sich geben, auf diese Weise nochmal ein paar kW herumkommen.

    Dafür zahle ich dann auch gerne 30 Cent/kWh. Alleine der Anblick wäre mir das schon Wert.

    Grüße,

    Chris

  159. Hmm, wo ist eigentlich unser Peter „Ich versorge mich selber“ Falk abgeblieben?

    Hat er es vielleicht gewagt mal einen Taschenrechner zu benutzen und es ist ihm zu peinlich uns das Ergebnis mitzuteilen? Oder war auch er nur eine dieser typischen „Das geht alles wunderbar, ihr seid alle doof“ Eintagsfliegen?

    Schade das fast alle Menschen seines Schlages nicht genug „Eier in der Hose“ haben um sich mal einer Diskussion zu stellen. Butter bei die Fische machen, wie es so schön heisst. Wer weiss, vielleicht ist es ihm auch nur peinlich wiederzukommen, nachdem er sich so offensichtlich als Schmarotzer geoutet hat.

    Tja, man wird wohl nie erfahren wie diese Leute wirklich ticken.

    Grüße,

    Chris

  160. @ Rudolf #149

    Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang mit welchen Rechten der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), auch Transferunion genannt, ausgestattet werden soll. Ebenso die momentan oft erwähnten Eurobonds sind so ein Ding. Da wird über unseren Köpfen hinweg eine Regierung geschaffen, die durch nichts legitimiert ist.

    Ob all die angedachten Maßnahmen die Rettung aus der derzeitigen Krise sind, oder diese eher verstärken, ist noch nicht einmal der wichtigste Punkt, darüber wird man streiten können. Es widerspricht nur vollkommen meinem Demokratieverständnis, wenn eine Institution mit einer derartigen Machtfülle ausgestattet ist, sich aber jeder Kontrolle durch die Justiz und, was noch wichtiger ist, dem Wähler entzieht.

  161. @Gerhard Straten #111

    Eine Stärke der deutschen Wirtschaft war einfach der Mix von Grundstoffindustrien, High Tech und Service.

    Und ein entscheidender Vorteil des Wirtschaftsstandorts Deutschland war Rechtssicherheit: Rohstoffe, billige Arbeitskräfte, leichte Sicherheits- und Sauberkeitsauflagen u. dgl. findet man in Rußland und China eher, aber die Gefahr, von heute auf morgen enteignet und hinausgeworfen zu werden, schreckt noch Investoren von diesen Ländern ab.
    Die neuen Eskapaden mit Energiewende und Bahnhof Stuttgart haben aber über den Faktor der Rechtssicherheit ein großes Fragezeichen gesetzt. Wen wundert es dann, daß die Industrie sich woanders umsieht und der Aufschwung in Deutschland ausbleibt.

    @Quentin Quencher #161
    Volle Zustimmung. Sind solche übernationalen, nach gutem Brüsseler Muster weder demokratisch gewählten noch irgendwem verantwortlichen oder abwählbaren „Gouverneure“ erst einmal installiert, dann wird das lokale Polittheater das, was Veranstaltungen wie der Bürgerdialog (unser Thema) schon heute sind: reine Beschäftigungstherapie zur „Belustigung“ des Volkes.

  162. @ChrisK

    Hmm, wo ist eigentlich unser Peter “Ich versorge mich selber” Falk abgeblieben?

    Weißt Du, ick hab ja nix dagegen wenn sich jemand sein Haus mit diesen Erneuerbaren Zeuch/BHKW aufrüstet, sozusagen als Hobby oder wenn das Geld uff der Bank weg muss……..so wie eben manche sich einen Porsche oder Ferrarie kaufen………..ist jedem selbst überlassen.

    Ick hab aber was dagegen wenn hier Verkäufer auftauchen die uns für dumm verkaufen wollen, dann hole ick den Taschenrechner raus und dann gibbed eins uff die Mütze.

    Der kleine Colombo-Abklatsch ist nicht der Erste und wird auch nicht der Letzte sein der hier trollender Weise auftaucht………macht aber nix, diese Leute kann man immer sehr schnell als Windbeutel enttarnen.

    Wenn ick Haus hätte, wenn ick ein paar hunderttausend Euro uff´n Konto hätte……..dann würde ick mir ne 1 A Eigenversorgung installieren, nach der sich jeder Öko die Lippen lecken würde……….aber ich wäre auch so ehrlich zu sagen, dat sich das in den nächsten 100 Jahren wohl nie rechnen würde…..aber ick könnte dem Atomausstieg besser überstehen, wenn de weißt wat ick meine.

    Kombination Solarpaddel, Kleinstwindrad, Mini-BHKW und Akku im Keller……..natürlich darf der Kamin nicht fehlen…….blöd is nur, das der Lotto-Jackpot wieder nicht bei mir gelandet ist, groll.

    MfG
    Onkel Heinz…….hat auch Phantasie

  163. Ach übrigens, wenn ihr die Thorstens, Venneckes, Peters sucht…..die verbreiten jetzt ihren technischen Unsinn beim Bürgerdialog………muss mal mehr Zeit dort investieren, kann ja nicht angehen das die ihren „Dezentralen“ Müll unwidersprochen so da stehen lassen dürfen.

    Onkel Heinz……geht fremd

  164. @Quentin

    Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang mit welchen Rechten der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), auch Transferunion genannt, ausgestattet werden soll.

    achgut.com (Maxeiner):

    Der Merkel-Putsch, Teil 2

  165. @Tim

    Hier wird vor unseren Augen und ohne dass jemand etwas unternimmt die Demokratie abgeschafft. Und unser Parlament schaut dabei seelenruhig zu.

    Joo, und unsere ach so tolle SPD samt Ex-Knut-Futter Gabriel stimmen sogar noch freudestrahlend mit ein…….oder wie soll ich sein Spruch werten von wegens „Europa-Armee“ gründen?

    Club of Rome………ick hör dir trapsen……..und Mutti war ja auch schon bei einen tollen Bilderbuch-Treffen dabei.

    Erfüllungsgehilfen der globalen Elite……….und wir gucken treudoof zu.

    Würg und wech

  166. @Onkel Heinz

    muss mal mehr Zeit dort investieren, kann ja nicht angehen das die ihren “Dezentralen” Müll unwidersprochen so da stehen lassen dürfen.

    …..is Zeitverschwendung, Onkel Heinz.
    Beiträge wie der nachfolgend zitierte zu „Speicher & Netze” sprechen ganz alleine für sich:

    Geschrieben von Gast am 17. August 2011 -- 2:15
    ++

    vollständige Zustimmung

    Fände ich super

    Bei meinen Bergwanderungen bin ich jedesmal von den großen Stauseen in der kahlen Alpengebirgsregion beeindruckt. Da überracht es mich doch sehr, dass noch zahlreiche Alpentäler brach liegen und noch nicht mit einer mächtigen Staumauer versehen sind! Da liegt noch erheblich viel Potenzial zu Speicherung der im Flachland gewonnen Windenergie. Wenn man Ehrlich ist, dann sind die dortigen Windparks, mit den bis zum Horizont drehenden Windrädern, für die doch etwas langweiligen Landschaften und Ortschaften eine nicht zu unterschätzende optische Bereicherung. Jedenfalls ist diese Kombination für mich der höchste Ausdruck unseres zukünftigen Landschaftsbildes, Heureka! PS:Hochspannungsleitungen haben auch eine erotische, akkustische Variante bei konstant 50Hz!

    ……hab ja schon von vielen sexuellen Vorlieben gehört…..
    Aber 50 Hz Netzbrummen als akustische Wichsvorlage? Dat is mir neu!

  167. @Onkel Heinz #166

    …..und wir gucken treudoof zu.

    …..net ganz.

  168. @ Tim

    Geschrieben von Gast am 17. August 2011 – 2:15
    ++
    vollständige Zustimmung ……

    Ich würd‘ sagen das ist arg genervte Ironie

  169. @Andreas

    …würde man meinen, aber bei den vielen Vollpfosten, die sich heutzutage lautstark zu Wort melden, bin ich mir da net so sicher. Es gab auch Leute, für die 9/11 ein „Gesamtkunstwerk” war.

  170. und so soll uns unsere sonnige Zukunft schonmal schmackhaft gemacht werden:


    Ökologische Avantgarde der Gesellschaft

    „Man kann sich vorstellen, dass jemand für sich selbst ein solches Leben attraktiv findet“, sagt Grossarth. „Er gewinnt etwas an Freiheit hinzu, er macht nur noch das, was er für sinnvoll hält -- anders als vorher im Büro. Es ist denkbar, dass diese Menschen glücklicher sind als die normal angepassten.“ Die Aussteiger in der Gemeine „Sieben Linden“ in der Altmark betreiben selbst Landwirtschaft mit dem Pferdepflug, bauen ihre Häuser mit Stroh und Lehm, die meisten leben als Vegetarier. Sie sehen sich als ökologische Avantgarde der Gesellschaft. „Es ist kein Geheimnis mehr, dass man nachhaltige Lebensweisen braucht, um in die Zukunft zu kommen“, sagt Dieter Halbach, der Gründer von „Sieben Linden“. „Das merken wir täglich. Da kommen Politiker, Bundestagsfraktionen und Menschen aus aller Welt zu Besuch.“

    Das Video dazu gibts hier: artour

  171. @Tim

    Nun gut, dat is halt Demokratie…….wenn sich jemand entscheidet auszusteigen….sein Ding…….wenn sich jemand entscheidet aus den Leben zu scheiden…..auch sein Ding………………aber das ich diese Lebensweise zwangsweise selber übernehmen soll, wäre in meinen Augen Diktatur.

    Für andere Aussteiger ist das Containern nicht ungewöhnlich: Das Leben von Nahrung, die der Normalbürger entsorgt, mag merkwürdig sein. Aber ist es nicht befremdlicher, jedes Jahr 20 Millionen Tonnen Lebensmittel wegzuwerfen, wie es die Deutschen 2010 getan haben? Vielleicht steckt in dem, was der Aussteiger tut und denkt doch mehr Sinn, als sich der Normalbürger einzugestehen wagt.

    Diese 20 Millionen Tonnen sind dann der biogene Anteil an der Müllverbrennung, der den Regenerativen zugerechnet wird…………..ob nun Weizen im Tank, Mais in der Biogasanlage….oder vergammeltes Essen in der Müllverbrennungsanlage, macht ja wohl ethisch keinen großen Unterschied mehr, in der Blödenrepublik Dummland.
    Deswegen verhungert halb Afrika trotzdem………..anscheinend ist dat ja auch so gewollt, denn die globalen Lebensmittelpreise sind innerhalb eines Jahres 30% teurer geworden (sagt die Weltbank).

    Unsere Aussteiger sind doch nur „Scheinaussteiger“, denn sie können jederzeit zurück, wenn se alt sind, wenn se krank sind………oder ein Haus erben……………wat vielen Millionen Afrikanern für immer verwährt bleibt.

    Pseudomoral….pfui Deivel…….aber für unsere GEZ Zwangsbeglückungsanstalten gut genug, um sinnlos Sendezeit zu verballern.

    Deutschland ist eine Nervenheilanstalt, wo die Insassen über die Wärter wachen.

    Mahlzeit

  172. @ Heinz #172

    Apropos Mahlzeit. So heißt die Radiokolumne des von mir sehr geschätzten Lebensmittelchemikers Udo Pollmer. In einem aktuellen Beitrag hat er die These aufgestellt, dass gerade unsere Überproduktion und Wegwerfmentalität für ärmere Länder einen Segen darstellt.


    Der Preis ist heiß


    (…) Es ist aber alles noch doller -- denn die Mechanismen des Marktes widerstreben der Milch der frommen Denkungsart. Ob die Menschen satt werden oder nicht, hängt ja nicht nur davon ab, wie viel Nahrung produziert wird. Ebenso wichtig ist das Geld, um diese Nahrungsmittel auch bezahlen zu können. Nahrung wird nicht verteilt, sondern verkauft. Und da passiert Folgendes: Je größer die Überschüsse auf dem Weltmarkt, desto billiger werden Weizen, Reis oder Butter. Je geringer der Wert der Nahrung, je achtloser mit ihr umgegangen wird, weil sie billig ist, desto mehr Menschen, die in Armut leben, werden satt, weil sie sich Nahrung leisten können.

    Den Schlüssel zum Verständnis liefern die Spekulanten: Sobald sich Produktion und Nachfrage ausgleichen, weckt das ihre Neugier. Sie kaufen Weizen oder Zucker oder Öl auf und verknappen es künstlich, ja lassen es manchmal sogar verrotten. Dann explodieren die Preise. Das Überleben der Menschen in armen Ländern hängt nicht so sehr davon ab, ob wir unsere Tellerchen leeressen, sondern dass wir Überschüsse produzieren, ja dass etwas Nahrung sogar weggeworfen wird. Das ist zwar zutiefst unmoralisch, hilft aber dafür Millionen Menschen zu überleben -- weil die Spekulanten die Lust verlieren (…)

    Die Welt stellt sich wohl, wieder einmal, nicht so einfach dar, wie grünbeseelte Bessermenschen es sich so gerne wünschen würden…

  173. @Rudolf

    Die Welt stellt sich wohl, wieder einmal, nicht so einfach dar, wie grünbeseelte Bessermenschen es sich so gerne wünschen würden…

    Ne mein Freund, die grüne Mischpoke weiß so ziemlich genau was los ist.

    Sehen se mal im Fernsehen oder Zeitung ein paar Bilder von halbverhungerten Negerkindern, drücken se sich mal ein Tränchen ab und spenden 5 Euro um ihr Gewissen zu beruhigen……..und zwei Stunden später predigen se im Internet wieder, das die Überbevölkerung schuld ist am Dilemma unsere Erde.

    Ick nenn das „beschissene Doppelmoral“………..obwohl ja nun ganz deutlich beweisbar ist, dat Wohlstand die Gebärfreudigkeit extrem vermindert, wat man ja demographisch janz jut an Deutschland erkennen kann.
    Dummerweise gönnen aber die selben grünen Zecken ausser sich selber sonst niemand den Wohlstand………wo kommen wir denn da hin wenn, jetzt plötzlich auch 1 Mrd. Chinesen Auto fahren wollen……oder ähnlicher Schmarren.

    Onkel Heinz….wo is mein Eimer

  174. @Heinz #164

    Pass aber auf deine Wortwahl auf!

    Ich bin wohl schon auf dem Index gelandet, da von mir garnichts mehr durchkommt. Hatte gestern einen RE-Kommentar geschrieben:

    Hallo, Gast von gestern, 17:53

    Sie schreiben: „… und selbst die Mehrheit hier im Bürgerdialog will die Energiewende …“.

    Interessante Schlussfolgerung. Mit welchem mathematischen/statistischem Instrument haben Sie dies ermittelt? Oder haben Sie dies „erfühlt“?

    Dann sind Sie ja in guter Gesellschaft. Die Mehrzahl unserer Politiker reagiert ja (scheinbar) auch nur noch auf „gefühlte“ Bedrohungen.

    Ich bitte jetzt schon die Moderatoren um Verzeihung. Aber es ging nicht anders.

    Freischaltung: Fehlanzeige!
    Dabei habe ich mir soo viel Mühe gegeben, den immer stärker werdenden Frust beim Lesen dieses „Bürgerdialogs“ im Zaum zu halten.

  175. @Anhalter

    Kreide fressen……..bis die wieder aus den Ohren raus kommt.
    Zumindest eine Antwort von mir ist durchgekommen…….aber ich nehme mal an, die Jungs/Mädels vom Ministerium kommen kaum noch nach, langsam knüllt sich der Krieg „Für/Dagegen “ dort wie bei R-E, EIKE oder bei uns.

    Hunderte von gleichen Argumenten werden hundertfach mit den gleichen Argumenten widerlegt……..die könnten ruhig auch dicht machen, würde jetzt eh kein großen Unterschied mehr machen.

    Lächerlich dagegen ist der „Exschpertenblööök“ seit dem 4. August immer noch nix neues, ham die 3 Hanseln etwa schon alles Palaver-Pulver verschossen?

    Traurig, sehr traurig das…………Onkel Heinz

  176. #176
    Da findet sich auch wieder ein Leckerbissen:

    Energie ist Energie. Immerhin liefert Sonne und Wind sehr gut verhersagbaren Strom im Gegensatz zur Atomkraft die nicht in der Lage ist planbar Strom zu liefern.

    Was soll man damit noch diskutieren. Ein physikalisch oder technisch fundiertes Argument zu bringen ist vergeudete Liebesmüh, Perlen vor die Säue.

  177. @Flumi

    Stimmt, jetzt schicken die Lehrer auch noch ihre Drittklässler vorbei……………ick würde sagen, wir warten einfach mal BLACKY ab, dann gönnen se sich Nachts ganz toll an der Sonne wärmen………Nase popeln, Kerzen ausblasen, Mutti wegen warmen Essen anbetteln oder doof vor McDoof rumlungern………..

    Manche lernen es halt nur auf die harte Tour.

    Glas recyceln ist toll, da is nämlich ganz viel Erdöl drin…………..die Dummheit hätte man eigentlich schon vor Jahren als Volkskrankheit anerkennen können.

    Gott schick auch den grünen Atheisten Hirn……..is ja nich mehr auszuhalten in Deutschland.

    Und in PISA fällt vor lauter Trauer der arme Turm um.

    H.E.

  178. Ich habe wenig Hoffnung, dass ein großflächiger Stromausfall bei den Ökos so etwas wie ein Umdenken bewirken würde. Auch in dem Fall wären die Schuldigen wohl schnell gefunden. Und das ist nicht die zunehmende Anzahl von Zufallsstrom-Lieferanten bei gleichzeitigem Rückbau der sicheren Stromversorgung. Die Verantwortung wird auch dann bei den ach so bösen Großkonzernen gesucht werden, welche nicht schnell genug ihre Infrastruktur „wetterfest“ gemacht hätten.

    Das Muster ist doch immer das gleiche. Wir basteln uns frei von jedem Faktenwissen eine schöne neue Welt zusammen. Um das Ausbaden der Konsequenzen haben sich dann die Anderen zu kümmern. Sollte das ganze dann nicht wie erwartet funktionieren sind natürlich die „Verweigerer“ schuld, weil sie unseren Weg nicht konsequent genug mitgegangen sind.

  179. @Onkel Heinz

    Stimmt, jetzt schicken die Lehrer auch noch ihre Drittklässler vorbei…

    …..au Backe, Drittklässler als Bezahlschreiber. Das nimmt ’n schlimmes Ende, wenn man Kinder zur Arbeit zwingt:

    Wutbürger im Kinderzimmer. Leon empört sich

  180. @Heinz

    Und in PISA fällt vor lauter Trauer der arme Turm um.

    …..wenn der Turm Beine hätte, würde er schreiend wegrennen.

    @Rudolf Kipp

    Die Verantwortung wird auch dann bei den ach so bösen Großkonzernen gesucht werden, welche nicht schnell genug ihre Infrastruktur “wetterfest” gemacht hätten.

    …..die fangen schon an auszuwandern: Drama um Stromerzeuger

    Gute Nacht, dümmstes Land der Welt.

  181. Jetzt schreibt wohl Schellnhuber schon selber als „Gast” mit.


    Geschrieben von Gast am 17. August 2011 -- 14:57
    ++

    vollständige Zustimmung
    Energiewende: Transformation ist wichtig

    In den Köpfen der meisten Menschen -- wie auch hier auf dem Portal -- herrscht die Annahme vor, zur Umsetzung der Energiewende müssten im Rahmen der etablierten Strukturen und Marktregeln lediglich fossile und atomare Energieträger durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. So einfach ist es jedoch nicht. Es geht nicht mehr nur um eine „simple“ Systemintegration der EE, sondern um eine Systemtransformation -- und dies in technischer, ökonomischer sowie auch in institutioneller Hinsicht. Dies ergeben aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zu Erneurbaren Energien im Stromnetz.

    …..da reicht selbst der größte Kübel nicht mehr.

  182. @Rudolf

    Ach lass mal, wenn se sich im Dunkeln erst gegenseitig die Köppe beim Plündern einschlagen, kommen die Notstandsgesetze…………….

    @Tim

    Wat hab ick seit Wochen gepredigt?
    Dat der geprügelte Hund den Schwanz einzieht und sich verkrümelt……..sollen doch die grünen Bazillen ihren Mist alleine machen…….wissen ja eh alles besser.
    Die Politik hat die Energiewirtschaft vor vollendete Tatsachen gestellt……..nun soll die jetzt sehen wie se klar kommt.
    Nee, da machen wir erstmal eine Laienbefragung und suchen uns anschließend die passenden Argumente raus………aber wenns dann um die praktischen Umsetzung geht, dann sitzen se alle vor die Steckdose und starren gebannt ob der tolle Windstrom auch da ankommt.

    Seit 10 Jahren hätten schon die ersten Großspeicher gebaut werden müssen……….aber selbst Rot/Grün war zu feige oder zu blöd dazu.
    Die ham sich lieber von den EE-Lobbyisten seichten Wein einschenken lassen und alles geglaubt wat ihnen präsentiert worden ist.
    Nu kackt in DE und den USA langsam aber sicher die Solarindustrie ab……….die Windfuzzis werden folgen und der deutsche Pöbel wird dann überlegen, ob er sein Geld den gammeligen Volkswirtschaften Europas hinterherwerfen soll oder nur noch stundenweise Strom zu beziehen.

    Jetzt kommt die von Idioten ausgelöste, von mir vorhergesagte Katastrophe über uns wie ein Tsunami………und wer es noch schafft, sollte dieses Land verlassen bis die Toten alle beerdigt sind.

    Schnauze voll für heute………das Mass an Erträglichem ist heute übervoll
    H.E.

  183. @Tim Hardenberg
    Geschrieben von Gast am 17. August 2011 – 14:57
    ++
    vollständige Zustimmung
    Energiewende: Transformation ist wichtig

    In den Köpfen der meisten Menschen – wie auch hier auf dem Portal – herrscht die Annahme vor, zur Umsetzung der Energiewende müssten im Rahmen der etablierten Strukturen und Marktregeln lediglich fossile und atomare Energieträger durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. So einfach ist es jedoch nicht. Es geht nicht mehr nur um eine “simple” Systemintegration der EE, sondern um eine Systemtransformation – und dies in technischer, ökonomischer sowie auch in institutioneller Hinsicht. Dies ergeben aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zu Erneurbaren Energien im Stromnetz.

    Bullshit-Index :0.51

  184. grrrrr Mistformatierung….

    Geschrieben von Gast am 17. August 2011 – 14:57
    ++
    vollständige Zustimmung
    Energiewende: Transformation ist wichtig

    In den Köpfen der meisten Menschen – wie auch hier auf dem Portal – herrscht die Annahme vor, zur Umsetzung der Energiewende müssten im Rahmen der etablierten Strukturen und Marktregeln lediglich fossile und atomare Energieträger durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. So einfach ist es jedoch nicht. Es geht nicht mehr nur um eine “simple” Systemintegration der EE, sondern um eine Systemtransformation – und dies in technischer, ökonomischer sowie auch in institutioneller Hinsicht. Dies ergeben aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zu Erneurbaren Energien im Stromnetz.

    Bulshit-Index:0.51

  185. @Yogi Baer

    Ich glaube hier in diesem Forum herrscht die Meinung vor, dass es unrealistisch ist sich zu wünschen,
    dass die physikalischen Gesetze nicht gelten, nur weil eine Gruppe von Transformern gute Absichten vortäuscht.

    Mfg
    Günter Heß

  186. Ein neuer Expertenblog:

    http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/blog/2011/08/wo-liegen-das-potenzial-und-eventuelle-herausforderungen-im-bereich-intelligente-stromn

    Und mein Kommentar dazu, soeben abgeschickt:

    Hallo Herr Kube,

    vielen Dank für diesen Text. Sie haben ganz wunderbar und leicht verständlich den vielleicht wichtigsten Punkt der Energiewende herausgearbeitet. Den die meisten Menschen bislang noch nicht verstanden haben.

    Der Unstieg auf NIEs (Neue, Ineffiziente Energien) bedeutet, daß sich der Bedarf dem Angebot anzupassen hat. Zahlt man jetzt seine Stromrechnung auch für das Versprechen, jederzeit soviel Strom dem Netz entnehmen zu können, wie man möchte, wird man in Zukunft noch mehr dafür bezahlen müssen, daß man sein Leben wieder nach dem Wetter, nach Wind und Sonne ausrichten muß.

    Ganz abgesehen davon, daß wir die Abhängigkeit unserer Versorgung vom Wetter durch die Industrielle Revolution eigentlich schon überwunden hatten, ist dies das typische Kennzeichen einer Mängelwirtschaft. Nachfragesteuerung ist ein zutiefst planwirtschaftliches Instrument. Und sie beinhaltet immer eine Form der Kontrolle, der Überwachung, denn sonst ist sie nicht durchsetzbar.

    Dies ist auch der Grund, warum die Energiewende hier im Bürgerdialog weit überwiegend abgelehnt wird. Und letztendlich wird die Energiewende, sobald ausreichend vielen Menschen dies klar geworden ist, auch genau aus diesem Grund scheitern.

    Tatsächlich brauchen wir immer mehr Strom mit immer größerer Verläßlichkeit zu immer geringeren Kosten, Die Energiewende kann das nicht leisten, vielen Dank für die Bestätigung.

    Gruß, Heller

    Ich halte den Text von Herrn Kube tatsächlich für außergewöhnlich nützlich. Man sollte ihn so weit verbreiten, wie nur möglich, denn er erweist der „Energiewende“ einen Bärendienst.

  187. hi hi….. Fundstück zum Thema „Brückentechnlogie”:

    …… Neben der bisher schon sehr erfolgreichen Förderung der klimaneutralen und umweltfreundlichen Erzeugung von Wind- und Solarstrom soll nun endlich auch die Herstellung von Jutesäcken gefördert werden. Jutesäcke sind hervorragend geeignet, um damit Sonnenlicht in Gebäude zu transportieren, außerdem sind sie nach Gebrauch vollständig biologisch abbaubar. Der Verband deutscher Jutesackproduzenten hat ein Gutachten vorgelegt, demzufolge man bis zum Jahr 2028 acht bis zehn Kernkraftwerke abschalten könne, wenn nur 80% der für Beleuchtung benötigten Energie mit der neuen Technik in die Gebäude gebracht werde.

    »Licht werde trotz der zu erwartenden Mehrkosten für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben«, so Bundeskanzlerin Genossin Merkel in einem Interview mit »Bluthilde«, »denn die Sonne schickt keine Rechnung«. Außerdem, so die Genossin Kanzlerin, habe Deutschland hier die einmalige Chance, die Führungsrolle im Klimaschutz zu behaupten und auf dem wichtigen Zukunftsmarkt des Jutesack-Lichttransfers einen Technologievorsprung zu erwerben, der die Zukunft des Hochtechnologiestandortes Deutschland und zehntausende, ja hunderttausende, wenn nicht gar Millionen Arbeitsplätze in der Textilindustrie und dem Lichtträgergewerbe sichern könne.

    Die Jutesackförderung sei außerdem ein alternativloser Schritt zur Überwindung der Brückentechnologie Elektrizität. Die tragische Katastrophe von Montesano / Washington habe gezeigt, daß die Technologie Elektrizität vom Menschen letztlich nicht beherrschbar sei. Ähnliche Katastrophen können sich überall auf der Welt jederzeit wieder ereignen. Man müsse daher die Ängste unserer Menschen ernstnehmen und einen vorfristigen Ausstieg aus dieser Brückentechnologie in Betracht ziehen. Die Förderung der Jutesäcke könne hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten….

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