Climategate 2.0: Phil Jones auf Kriegsfuß mit Excel

25. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Daten, Klimawandel, Kurioses, Wissenschaft

Hacker sind vor zwei Jahren in die Computer der Climate Research Unit (CRU) der britischen East Anglia Universität eingedrungen und haben brisantes Datenmaterial “erbeutet” und zwecks Aufklärung in die Öffentlichkeit gestellt. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Nun, fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Offenlegung der ersten Mails wurden nochmals über 5000 Mails öffentlich gemacht. Auch dieses Mal enthalten die Mails brisante Informationen.

Eine Sensationsmeldung zum Climategateskandal 2.0 wurde frei Haus geliefert. Siehe hier und hier.

Es handelt sich um eine Mail vom ehemaligen Direktor der CRU Phil Jones, einem der weltweit renommiertesten Klimaforscher, der durch den Climategatskandal von vor zwei Jahren, wegen Missachtung wissenschaftlicher Standards, ins Kreuzfeuer der Kritik geraten war. Jones ließ daraufhin sein Amt als Direktor der CRU vorläufig ruhen. Von offizieller Stelle wurde Jones inzwischen entlastet und im Juli 2010 in das neugeschaffene Amt des Forschungsdirektors versetzt.

Zurück aber zur Mail vom Jones. Am 20.12.2007 hat Phil Jones diese Mail an den Geologen Bob Ward, den heutigen Direktor des Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment an der London School of Economics gesandt:

From: Phil Jones
Sent: 20 December 2007 13:58
To: Bob Ward
Subject: Re: More nonsense on climate change

Bob,
Quickly re-reading this it sounds as though I’m getting at you. I’m not – just at the idiots who continue to spout this nonsense. It isn’t an issue with climatologists. All understand. If I tried to publish this I would be told by my peers it was obvious and banal. I will try and hide it in a paper at some point. I could put it on the CRU web site. I’ll see how I feel after the Christmas Pud.

I would have thought that this writer would have know better! I keep on seeing people saying this same stupid thing. I’m not adept enough (totally inept) with excel to do this now as no-one who knows how to is here.

What you have to do is to take the numbers in column C (the years) and then those in D (the anomalies for each year), plot them and then work out the linear trend. The slope is upwards. I had someone do this in early 2006, and the trend was upwards then. It will be now. Trend won’t be statistically significant, but the trend is up.

This is a linear trend – least squares. This is how statisticians work out trends. They don’t just look at the series. The simpler way is to just look at the data. The warmest year is 1998 with 0.526. All years since 2001 have been above 0.4. The only year before 2001 that was above this level was 1998. So 2cnd to 8th warmest years are 2001-2007

The reason 1998 was the warmest year was that it resulted from the largest El Nino event of the 20th century in 1997/8. We’ve not had anything resembling a major El Nino event since – they have all been minor.

Using regression, it is possible to take the El Nino event into account (with a regression based on the Southern Oscillation Index). This accounts for about 0.15 deg C of 1998′s warmth. Without that 1998 would have been at about 0.38.

There is a lot of variability from year-to-year in global temperatures – even more in ones like CET. No-one should expect each year to be warmer than the previous. The 2000s will be warmer than the 1990s though. This is another way of pointing out what’s wrong with their poor argument. The last comment about CET is wrong. 2007 will be among the top 10 warmest CET years – it will likely be 2cnd or 3rd.

Cheers

Phil

Insbesondere die folgende Passage hat es in sich:

I’m not adept enough (totally inept) with excel to do this now as no-one who knows how to is here.

What you have to do is to take the numbers in column C (the years) and then those in D (the anomalies for each year), plot them and then work out the linear trend. The slope is upwards. I had someone do this in early 2006, and the trend was upwards then.

Bob Ward erwidert daraufhin:

Dear Phil,

Thanks for responding so comprehensively. I have plotted the data before, and as you observe, the trend is up but the result isn’t statistically significant, …

Ich fasse das mal zusammen. Phil Jones sieht sich anscheinend nicht in der Lage einen einfachen Grafen mit linearen Trend mit dem allseits beliebten und verbreiteten Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel zu erstellen. Er weist darauf hin er sei nicht fachkundig genug (völlig ungeschickt) mit Excel und lässt das lieber von anderen machen. Bob Ward hingegen ist in der Lage einen solchen Plot zu erstellen und hat das auch schon getan. Was soll man davon halten?

Etwas zugespitzt stellen sich folgende Fragen:

  1. Wie man mit der Auswertung von Messdaten so eine Publikationsliste haben kann, ohne solide, praktische Statistikkenntnisse (etwa Abiniveau) zu haben und in seiner Bude auch keinen auftreiben kann, der sie hat.
  2. Wer hat dann wohl die ganze Arbeit gemacht und wer denjenigen dann wohl kontrolliert und die Ergebnisse interpretiert?
  3. Es wäre dann auch mal interessant Jones Doktorarbeit aufmerksam zu studieren? Es ist nämlich schleierhaft, wie man sich über 30 Jahre lang mit der Messdatenauswertung und Trendberechnung beschäftigen kann, ohne sich fachlich mit Messdatenauswertung und Trendberechnung auseinanderzusetzen.

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30 Kommentare
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  1. Nun ja Excel ist wohl komplexer als das Klimamodel dort wird nur stehen

    CO2 in ppm * Faktor = Erderwärmung.

    Also eine einfache Multiplikation, die dürfte auch Klimaapologeten nicht überfordern…

  2. Ähmmm, ist dat der selbe Phil, der eine Reihe Rohdaten verschlampt hat?

    Sorry, wenn der in meiner Firma arbeiten würde, hätten die Gesellschafter den achtkantig vor die Tür gesetzt.
    Ok, eventuell Laub harken, Rasen mähen………Klo putzen, dazu brauch man ja kein Excel

    Autsch

  3. Lieber Herr Krüger,
    jetzt machen Sie es mal halblang.
    Solange ich an der Uni war, habe ich Excel vermieden. Das ging unserer ganzen Arbeitsgruppe so. Wir haben Origin, Igor oder Mathematica verwendet und zur Not in Basic oder Pascal selber programmiert. In der Industrie hat man nun häufig nur Excel und dann arrangiert man sich eben. Deshalb weiß ich jetzt, wie es auch schwerfällig in Excel geht, wenn man Konfidenzintervalle und ähnliches berechnen will.
    Wissen Sie was man zum Beispiel in Excel 2007 tun muss, um Konfidenzintervalle zu berechnen?
    Vermutlich ist also die Aussage von Phil Jones viel harmloser, als Sie unterstellen und er weiß es einfach in Excel nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  4. @Heß

    Ich zitiere mal wieder Herrn Flamme, weil sich mir genau der selbe Frage stellt. Warum man sich dann zur Lösung einer solchen Trendberechnung unter allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln ausgerechnet für das Werkzeug entscheidet, was man nicht beherrscht.

  5. #3:

    Herr Heß, da gebe ich Ihnen recht. Mangelndes Wissen um Excel sollte man nich zu hoch hängen.
    Ich glaube, dieser Artikel wäre besser nicht, zumindest nicht in dieser Form geschrieben worden.

  6. Lieber Herr Krüger,
    Phil Jones hat in seiner Email geschrieben, dass er nicht weiß wie man Excel benutzt, um einen Trend mit Konfidenzintervallen zu berechnen, also die Signifikanz des Trends zu zeigen.
    Er hat nicht geschrieben, dass er nicht weiß wie man das mathematisch tut.
    Sie haben ja meine Frage auch nicht beantwortet, wie man das in Excel macht. Wissen Sie es also, wie man in Excel die Konfidenzintervalle eines Trends berechnet?
    Oder macht das Herr Flamme für Sie. Der macht es aber vermutlich ähnlich wie ich, auch nicht in Excel, weil zu schwerfällig, sondern benutzt R.
    Ich schließe mich ebenfalls Herrn Tritium an.
    So ein Artikel ist eher kontraproduktiv, wenn man Wissenschaft kritisch mitbegleiten will.
    Aufgrund von unvollständigen Emails werden auch noch Schlußfolgerungen gezogen, die sich bei näherem hinsehen als zweifelhaft erweisen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  7. Auch ich sehe es nicht als Mangel eines Naturwissenschaftler an, wenn derjenige mit der Büro-Software des Software-Giganten Microsoft nicht ausreichend umgehen kann. Excel gehört zum Office-Paket von Micro$oft. Es gibt andere, die gleiches ebensogut können. Aber auch die sind nicht speziell auf wissenschaftliche Zwecke zugeschnitten. Es ist klar, dass Microsoft auf möglichst allen Gebieten schmarotzen will, Gewinnmaximierung ist für Micro$oft schliesslich alles. Bill Gates schwimmt nicht umsonst in Milliarden.

    Den praktisch gleichen Leistungsumfang bietet z.B. OpenOffice genauso, nur werden dafür nicht derartige Unsummen abgezockt. Ausserdem verwendet diese Software ein OFFENES FORMAT und kann mittlerweile jedes M$-Dokument lesen und schreiben.

    Es gibt spezifische Software, wie Günter Heß in #3 schreibt, die für Naturwissenschaftler wesentlich besser geeignet sein dürfte, als diese an das breite Publikum gerichtete Büro-Software. Auch ich würde Excel erst dann benutzen, wenn mir alle anderen Möglichkeiten versperrt werden. Wenn man in einem Boot sitzt und kein Ruder zu Hand hat, dann nimmt man eben ein Brett aus der Sitzbank.

    Phil Jones an Excel aufhängen zu wollen, finde ich -- Entschuldigung -- reichlich albern.

  8. @Heß

    Sie haben ja meine Frage auch nicht beantwortet, wie man das in Excel macht. Wissen Sie es also, wie man in Excel die Konfidenzintervalle eines Trends berechnet?

    Ja. Z.B. mit EasyStat (Add-in für Microsoft Excel).

  9. Lieber Herr Krüger,
    sie empfehlen ein zusätzliches kostenpflichtiges Add-In zu installieren.
    Geht es nicht in der Standardversion?
    Doch, natürlich, man muss halt unter Optionen die mitgelieferten Datenanalyse Add-ons zu installieren. Das ist kostenlos, wenn man Excel hat.
    Es ist also nicht so allgemein bekannt, was man in Excel tun muss, um Konfidenzintervalle zu berechnen.
    Meine Erfahrung, weiß nicht jeder, auch nicht jeder Wissenschaftler.
    Wie gesagt, machen Sie es halblang, wenn mal ein Wissenschaftler etwas nicht weiß.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  10. Na der Artikel ist wohl ein Eigentor,
    habe ebenfalls Excel soweit es ging bisher vermieden und in Instituten und Unis der Naturwissenschaften auch kaum Leute damit arbeiten sehen.

  11. @Heß

    Nun, ich denke es sollte zur täglichen Routine für einen Klimawissenschaftler gehören einen einfachen Grafen mit linearen Trend und Kofidenzintervallen zu erstellen. Sei es nun mit Excel+EasyStat (die Demoversion von EasyStat ist übrigens kostenlos), oder Excel+Datenanalyse Add-ons (wie von Ihnen vorgeschlagen), oder mit Origin (benutze ich auch), oder Grapher (von Golden Software) (benutze ich auch), …

    Mit den Varianten, welche ich gerade aufgezählt habe, geht das in 1-3 Minuten. (Zumindest bei mir). Daher bin ich umso verwunderter und schockierter, dass das einem Universitätsprofessor, welcher zu den weltweit führenden Klimaforscher gehört, nicht gelingt, lästig ist, oder er die Sache in Auftrag gibt, sprich für sich erledigen lässt.

    Zudem verwundert mich seine Aussage zum Trend doch sehr:

    Trend won’t be statistically significant, but the trend is up.

    Anders herum ginge es eventuell ja noch.

    Weiter schockiert mich die Verweigerungshaltung mancher Professoren sich “neue” Softwarekenntnisse anzueignen. Insbesondere bei Professoren, die mit Klimamodellen arbeiten.

  12. @Heß, all

    Mit den Varianten, welche ich gerade aufgezählt habe, geht das in 1-3 Minuten. Ich habe es sogar in 51 Sekunden geschafft.

    Ich setze voraus, dass ein Klimawissenschaftler, welcher mit Klimamodellen arbeitet, eine vernünftige Software hat, um das (schnell) selbst erledigen und überprüfen zu können. Notfalls auch mit Excel. Andernfalls hat man ja auch noch Kollegen, die einem die Software auf den Rechner installieren können und einen unterweisen können.

  13. Ich setze voraus, dass ein Klimawissenschaftler, welcher mit Klimamodellen arbeitet, eine vernünftige Software hat, um das (schnell) selbst erledigen und überprüfen zu können. Notfalls auch mit Excel. Andernfalls hat man ja auch noch Kollegen, die einem die Software auf den Rechner installieren können und einen unterweisen können.

    Hallo Michael Krüger, Herr Heß hat es im Grunde schon gesagt, der Autor der Mail sagt, dass er nicht weiss, wie man in Excel genau eine Trendrechnung mit Konfidenzintervallen ausführt. Er hat nicht geschrieben, dass er überhaupt nicht weiss, wie das geht oder wo man das bewerkstelligen kann.

  14. Herr Krüger,

    mit welchem Recht fordern Sie von einem Klimawissenschaftler, er müsse sich doch bitte Kentnisse in der von Ihnen verwendeten, komerziellen Software aneignen? Ein Programm, das für die meisten Fragestellungen der Klimaforschung suboptimal ist.

  15. Lieber Herr Krüger #12,

    Klasse. Jetzt habe Sie es Herrn Jones aber gezeigt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  16. @Günter Heß, Mario Grabnitz, et al
    Wer hat den Jones gezwungen, es in EXCEL zu machen ?
    Er hat doch damit angefangen, Ward schribe auch er hätte es selbst schon geplottet und sich auch über die Signifikanz geäußert und Jones erklärt, um was es geht. Andersherum wäre es eigentlich normal gewesen, den Jones will ja ein führender Wissensschaftler sein wohingegen Ward nur Munition wollte, die er sich selbst besser fabrizieren konnte als Jones.
    An Peinlichkeit eigentlich nicht zu überbieten, wie auch Jones Gestammel überhaupt.

  17. @Mario Grabniz, all

    mit welchem Recht fordern Sie von einem Klimawissenschaftler, er müsse sich doch bitte Kentnisse in der von Ihnen verwendeten, komerziellen Software aneignen? Ein Programm, das für die meisten Fragestellungen der Klimaforschung suboptimal ist.

    Mit Grapher (von Golden Software) geht es am schnellsten. Die Software verwende ich seit 1999. Wir haben damit (in der Arbeitsgruppe, wo ich tätig war) übrigens auch in der Klimaforschung gearbeitet.

    Mit Grapher schaffe ich es in 51 Sekunden.

    Es geht aber auch mit Origin (welches Herr Heß) verwendet und an wissenschaftlichen Instituten auch üblich ist. Damit schaffe ich es in 1:03 Minuten.

    Excel habe ich seit 2 Jahren nicht mehr auf meinen Rechner. Damit geht es aber auch sehr schnell, z.B. mit Hilfe von EasyStat. (Sagte ich ja bereits).

    Wie auch immer, es ist kein Problem einen solchen Grafen sehr schnell selbst zu erstellen.

    Ich vermute einmal Phil Jones hatte nur Microsoft Office 2003 oder Office 2007 auf seinen Rechner und war nicht in der Lage mit Excel umzugehen. Sonst hätte er ja eine andere Software verwenden können. Die stand ihm anscheinend nicht zur Verfügung, oder er wusste auch damit nicht umzugehen.

  18. mit welchem Recht fordern Sie von einem Klimawissenschaftler, er müsse sich doch bitte Kentnisse in der von Ihnen verwendeten, komerziellen Software aneignen? Ein Programm, das für die meisten Fragestellungen der Klimaforschung suboptimal ist.

    Hallo Mario Grabniz, das sehe ich genauso. Auch in anderen Bereichen mag EXCEL ein Standardwerkzeug sein, ich benutze es in letzter Zeit auch sehr häufig, aber für viele Problemstellungen sit es nicht ideal. Gerade als Programmierer findet man die Art der (Makro-)Programmierung in Excel, so schön und einfach das manchmal auch sein mag, gewöhnungsbedürftig und man findet sich mit Tools wie Matlab, Roder zur Not einfach mal C++ mit entsprechenden Klassenbibliotheken besser zurecht.

    MfG
    S.Hader

  19. P.S.: Man sollte auch nicht vergessen, dass man an Unis und Instituten man lieber Linux oder auch MacOS zurückgreift und deswegen Microsoft-Produkte auch seltener anzutreffen sind und um ehrlich zu sein, auch keinen guten Ruf unter Doktoranden und Studenten haben. ;)

    P.P.S.: Hatte ein Leerzeichen vergessen, es sollte “Matlab, R oder zur Not einfach mal C++ ” heissen.

  20. Wen interessieren denn Berechnungen, überhaupt irgendwelche Fakten? Unsere Politiker wissen schon, was die Welt braucht, nachzulesen bei Spon:

    Röttgen fordert CO2-Limit für jeden Menschen

    Und dieser Röttgen ist “mein” Wahlkreisabgeordneter. Ich werde ständig darin bestätigt, wie richtig es war, dem noch nie die Erststimme gegeben zu haben.

  21. achgut.com (Maxeiner):

    Jetzt auch CDU für große Transformation

    Zwischen Jürgen Trittin, Hans Joachim Schellnhuber und Norbert Röttgen passt jetzt nicht einmal mehr ein Blatt recyceltes Klopapier: Röttgen fordert CO2-Limit für jeden Menschen……

    …..Mehr und mehr wird der Kohlendioxidausstoß zur absoluten moralischen Leitgröße gemacht, der sich alle anderen gesellschaftlichen Ziele unterzuordnen haben. Schon wird ernsthaft in Erwägung gezogen, auch Privatpersonen ihr persönliches Kohlendioxid-Kontingent zuzuteilen – das wäre dann wirklich Lebensmittelmarken vergleichbar. In Großbritannien hat die Politik bereits Entwürfe für persönliche „Carbon-Cards“ in der Schublade, die jeder Bürger wie eine Geld- oder Kreditkarte etwa beim Tanken oder beim Buchen eines Fluges vorzeigen muss.

    Dann hätte der Staat die totale Kontrolle über das Leben des einzelnen Bürgers. Dabei würden -- wie immer -- alle gleich und ein paar noch gleicher sein. Bekommt ein Kind genauso viel Emissionsrechte wie ein Erwachsener? Ist ein Flug privat oder im Dienste der Allgemeinheit? Darf ein Landarzt mehr Auto fahren als ein Handelsvertreter? Sicher dürfte nur eins sein: Politiker und Bürokraten haben freie Fahrt. So kündigt die Europäische Union bereits Ausnahmen von einer geplanten Kohlendioxid-Abgabe auf Flüge an, „die ausschließlich zur Beförderung von in offizieller Mission befindlichen regierenden Monarchen und ihren unmittelbaren Familienangehörigen, sowie Staatschefs, Regierungschefs und von zur Regierung gehörenden Ministern durchgeführt werden“.

    …..also langsam wird’s pathologisch.

  22. @Tim Hardenberg

    Am meisten CO2 darf natürlich George Clooney verbrauchen, denn er ist der Norbert Roettgen Hollywoods.

  23. @Tim Hardenberg

    Zwischen Jürgen Trittin, Hans Joachim Schellnhuber und Norbert Röttgen passt jetzt nicht einmal mehr ein Blatt recyceltes Klopapier

    Vielleicht ist ja der Geschmack anders.

  24. @Liberaler

    Röttgen fordert CO2-Limit für jeden Menschen

    Röttgen ist Jurist. Er meint wahrscheinlich, dass Büro-Luft nicht mehr als 1000 ppm enthalten darf.

  25. @Günter Heß

    Am meisten CO2 darf natürlich George Clooney verbrauchen, denn er ist der Norbert Roettgen Hollywoods.

    …..ich vermute mal, George Clooney wird es sich verbitten, mit dem deutschen Klima-und-Energie-Oberkasper verglichen zu werden.

  26. @Tim Hardenberg

    Stimmt. Ich entschuldige mich hiermit bei George Clooney für diesen Vergleich

  27. @Günter Heß

    Es gehört sich ja schließlich auch nicht, ’n Kuhfladen mit ’ner Pizza Margarita zu vergleichen.

  28. @Tim Hardenberg

    Sie wollen aber jetzt nicht George Clooney mit einer Pizza Margharita vergleichen, oder?

  29. @Günter Heß

    Sie wollen aber jetzt nicht George Clooney mit einer Pizza Margharita vergleichen, oder?

    …..sorry, natürlich nicht……. Trüffelpastete wär da wohl passender.

  30. hier mal ein lesenswerter Artikel über einen offenen Brief von Willis Eschenbach an Phil Jones.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/climategate-20-offener-brief-an-prof-dr-phil-jones/

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