CO2 und Schwerindustrie am Beispiel Bremen

3. Februar 2019 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

Bremen-CO2-Kohle

Derzeit finden überall Demonstrationen von Ende Gelände und streikenden Schülern gegen Kohlekraftwerke statt, da durch die Kohlekomission der Bundesregierung der Kohleausstieg auf das Jahr 2038 verlegt wurde. Die Grünen und Ende Gelände fordert einen Kohleausstieg und die Abschaltung von Kohlekraftwerken am besten ab sofort. Der Bürger soll das ausbaden. Dabei wird völlig vergessen, dass die Schwerindustrie die meisten CO2-Emissionen erzeugt. Das möchte ich einmal am Beispiel Bremen aufzeigen.

Bremen ist eines der ärmsten Bundesländer und lebt nach dem Niedergang der Werften in den 1980er Jahren vor allen von der Schwerindustrie und Automobilindustrie. Die Stahlwerke in Bremen beschäftigen 3.500 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von über 2 Milliarden Euro pro Jahr. Die Stahlwerke benötigen viel Kohle und Strom zum Betrieb der Hochöfen und zur Stahlherstellung. Dabei werden pro Jahr über 5-6 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. Viele Werke sind inzwischen aufgrund der Hüttengasnutzung zur Stromerzeugung autark und müssen kaum noch Strom zukaufen. Die gesamten CO2-Emissionen in Bremen liegen bei etwa 13 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Somit stoßen die Stahlwerke mit anliegender Industrie in etwa die Hälfte des CO2 in Bremen aus. Die Grünen beziffern den CO2-Anteil der Stahlwerke mit 45%.

Der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß in Bremen liegt mit 20 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr in etwa doppelt so hoch wie der deutsche Durchschnitt von 9 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Ohne Stahlwerke würde Bremen seinen Ausstoß auf in etwa 10 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr halbieren können.

Die Kohleverstromung und Fernwärmeerzeugung für Privathaushalte durch Kohle sind für nicht mal 3 Millionen Tonnen CO2 Ausstoß in Bremen verantwortlich. Was in etwa 25% der CO2-Emissionen in Bremen entspricht. Gerade hier möchten die Grünen in Bremen und auch Ende Gelände Einsparungen von CO2-Emissionen erreichen, durch Stilllegung von Kohlekraftwerken. Spätestens bis 2025. Für die Stahlwerke ist nur ein Kraftwerksneubau (eine Effizienzsteigerung) zum Klimaschutz angedacht, welches genau wie das Altkraftwerk mit den anfallenden Hüttengas betrieben werden soll. Die Hüttengase zusammen bringen dabei maximal 0,5 Tonnen CO2-Einsparung. Also nicht mal 5% der CO2-Emissionen in Bremen.

Trotz aller Klimaschutzbemühungen von rot-grün und Ausgaben in hunderten Millionen von Euro sind die CO2-Emissionen in Bremen seit 1990 nicht gesunken. Wir liegen nach wie vor bei 13 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr gemäß Landesamt für Statistik Bremen. Um das zu ändern sollen nun Kohlekraftwerke aus Bremen verbannt werden. Mit Hilfe der Grünen und von Ende Gelände und von streikenden Schülern.

Die Energieversorgung in Bremen ist aber zu über 50% von der Steinkohle abhängig. Über 50% der erzeugten Energie in Bremen wird aus Steinkohle erzeugt. Davon hängen sowohl die Stahlproduktion als auch die privaten Haushalte mit Strom- und Fernwärmeversorgung ab.

Da man den Industriestandort Bremen erhalten möchte und die daran hängenden Arbeitsplätze und Steuereinnahmen soll es nun die Stromversorgung und Fernwärmeversorgung der Haushalte richten. Diese möchte man gerne ab sofort, oder so schnell wie möglich (spätestens bis 2025) auf Erneuerbare Energien umstellen. Da das Land Bremen weder die notwendigen Flächen noch geeignete Standorte für weitere Windparks und Solarparks hat, noch Speicher, bedeuten Kohlekraftwerksabschaltungen eine Strom- und Fernwärmeabschaltung in Bremen. Die Bruttostromversorgung in Bremen wird auch nur zu 15% aus Erneuerbaren Energien gedeckt und die Primär- und Endenergieversorgung zu nur rund 5% aus Erneuerbaren Energien. 95% der Energieversorgung decken Steinkohle, Erdöl und Erdgas ab.

Kaum zu glauben, aber für die Abschaltung ihrer Kohlekraftwerke ziehen Leute in Bremen in Demonstrationszügen und in Schülerstreiks jeden Freitag auf und durch die Straßen. Zudem beabsichtigt man mit Demonstrationszügen durch die Innenstadt den Verkehr zu stoppen. Der Verkehr in Bremen ist aber nur für rund 1,5 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß im Jahr verantwortlich. Das entspricht etwas über 10% der CO2-Emissionen in Bremen, der Verkehr ist also für den CO2-Ausstoß nur von geringer Bedeutung. Aber egal, Hauptsache man erreicht Aufmerksamkeit.

Diejenigen, die sich an den Demonstrationszügen beteiligen, sollten sich also überlegen ob sie auch mit Stromabschaltungen und Fernwärmeabschaltungen in ihren Wohnungen zum Klimaschutz einverstanden sind? Wenn nicht, erübrigt sich die Demo. Zumal Bremen für nur 13 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß von den globalen 37.000 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr verantwortlich ist. Also für 0,035%. Geht man gemäß Weltklimarat IPCC von bis zu 6°C globaler Erwärmung bis ins Jahr 2100 aus, so wäre der Bremer Beitrag daran 0,002°C. Lokaler, oder nationaler Klimaschutz der Milliarden kostet ist für das Weltklima folglich irrelevant, wenn globale Player wie China, USA, Indien, Russland, etc. nicht mitmachen. Die Schwerindustrie wird auch nur in diese Länder ausgelagert, wenn weitere CO2-Steuern erhoben werden. Das nützt dem Weltklima gar nichts, nur den Chinesen. Das eingesparte CO2 wird dann eben dort ausgestoßen. Die Bürger hier werden aber durch steigende Strom- und Fernwärmepreise belastet und durch den Verlust von Arbeitsplätzen. Um Stromabschaltungen zu vermeiden wird wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht dann der Strom aus konventionellen Kraftwerken aus den Nachbarländern importiert werden müssen. Auch das spart kein Gramm CO2 ein.

UPDATE 04.02.2019

Fernwaermenetz

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

20 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Der Anteil der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch im Bremen beträgt übrigens nur 15%.

    Beim Primär- bzw. Endenergieverbrauch sind es in Bremen sogar nur etwas über 5% Anteil der Erneuerbaren.

  2. wenn kein wind+sonne vorhanden für strom, dann sind IMMER konventionelle kraftwerke aktiv für die stromproduktion. mit der energiewende leisten wir uns eine sinnlose doppelte stromversorgung. dies heisst realistisch betrachtet, dass der anteil von wind+sonnen-strom wirklich bei 0 (!) prozent liegt.
    die energiewende hat bis dato keinerlei einfluss auf die stromproduktion gehabt. es ist ein sinnloser subventionspoker.

  3. Wir haben es hier vor allem mit einem soziologisch-psychologischen Problem kollektiver Verdrängung zu tun. Der Bevölkerung wurde mit dem Klimakatastrophenszenario einerseits massiv Angst gemacht, andererseits leiden wir Deutschen an einem chronisch schlechten Gewissen und wollen uns reinwaschen. German Angst und German guilt. Die grüne Propaganda hat das ausgenutzt und die Bevölkerung, Medien und Politiker sind gemeinsam in die Irrastionalität abgeglitten. Und so glaubt die Mehrheit, dass die sog. Klimaschutzpolitik der Grünen uns vor einer (imaginären) Katastrophe schützen werde und wir müssen deswegen Opfer bringen.(Das letztlich nur eine schamlose Umverteilung von Vermögen von unten nach oben ist.). Das beruhigt die Volksseele und jeder der da kommt und sagt, die sog. Klimaschutzmaßnahmen sind der reine ökonomische Blödsinn, der bedroht dieses Gleichgewicht.in der kollektiven Psyche und wird ins Abseits geschoben. Diese Irrationalität ist hochresistent gegenüber Vernunftargumenten. Allerdings desensibilisiert die Bevölkerung mit der Zeit immer wieder von allein gegenüber den Angst-Triggern, nimmt sie weniger ernst. Und deswegen müssen immer krassere und absurdere Maßnahmen und Behauptungen aufgefahren werden, um die Angst zu schüren. Das Ganze muss aber eigentlich irgendwann in sich zusammenbrechen. Vermutlich wäre das Beste, wenn man kollektiv über die Situation selbstironisch und versöhnlich lachen könnte. Wir sind zu ernst!

  4. @Dr.Kaula
    Ich bin da etwas skeptisch. DIe Irrationalität scheint ein Wesensmerkmal moderner Gesellschaften zu werden. Meine Hypothese: Es ist eine Kapitulation vor der Komplexität!
    Es ist viel einfacher eine alles überwältigende Katastrophe anzunehmen als sich geduldig mit den verschiedenen Variablen und Interessen(!) der Energieversorgung eines modernen Industrielandes auseinanderzusetzen. Hysterisch alles abschalten- und dann schaun mer mal. Wahnsinn- aber methodisch…

  5. Ich bin da etwas skeptisch. DIe Irrationalität scheint ein Wesensmerkmal moderner Gesellschaften zu werden.

    Es ist die Dekadenz und Arroganz einer Gesellschaft in der es vielen Leuten anscheinend viel zu gut geht. Ansonsten würde man nicht auf die Idee kommen sich selbst den Strom und die Wärme abzustellen, für Klimagerechtigkeit, gegen Kapitalisten/ böse Stromkonzerne und für System Change.

    Ich denke erst wenn in Deutschland mal ein Blackout für Tage anhält wird bei einigen Leuten ein Licht aufgehen. Wie jetzt in Stuttgart, wo die Leute in Gelbwesten auf die Straße gehen wegen der Fahrverbote der DUH.

    Wie gesagt, Proteste gegen Kohle und Autos/ Feinstaub/ NOx werden von Grünen und Umweltbundesamt gefördert, damit es erst soweit kommt.

  6. PS

    Ich würde es jedenfalls befürworten, wenn man eine Meldestelle im Internet einführen könnte, wo man Aktivitäten von Linken und Grünen melden kann, die zivilen Ungehorsam gegen Stromkonzerne, etc. planen und dann ausführen und das mit finanzieller Unterstützung der Grünen und Umweltämter und NGOs und dem Asta.

    Selbes würde natürlich gelten, wenn Rechte planen würden das Stromnetz lahm zu legen.

  7. PPS

    Hier noch das Fernwärmenetz in Bremen:

    https://www.swb.de/-/media/images/bilder-individuelles-format/lp-fernwaerme-stadtkarte-630x400.jpg?la=de-de&h=400&w=630&hash=FBC73CAA2B60F435BB0A39AFF31FE466EAC745F1&hash=FBC73CAA2B60F435BB0A39AFF31FE466EAC745F1

    Der Bremer Westen wird vom Kraftwerk Hafen versorgt, der Bremer Osten vom Kraftwerk Hastedt. Dort geht dann nicht nur der Strom aus, sondern auch die Heizung.

  8. @MK #5

    Ansonsten würde man nicht auf die Idee kommen sich selbst den Strom und die Wärme abzustellen

    Denen ist nicht bewusst, dass sie das anstreben. Die glauben, man wechselt während der Fahrt die Energiequelle der gesamten Gesellschaft aus, und dann geht ihr Wohlstands-Lifestyle weiter wie bisher. Die Medien unterstützen das ja, da sieht man Computer-Animationen von High-Tech Städten voller Wolkenkratzer, deren Bewohner sich per Smartphone die Kochrezepte direkt auf die Mikrowelle runterladen, mit dem Elektroauto zur Arbeit gondeln, und das ganze wird gepowert von Solarzellen und Windrädern. Das ist deren Vision die glauben das alles.

    Dass diese Vision selbstwidersprüchlich ist und nicht funktionieren kann, ist denen nicht klar. Dazu hapert es an Bildung.



  9. @anorak

    Mag sein bei ein oder dem anderen Schüler, dass das denen nicht bewusst ist. Die I-Linke und Klimawerkstadt und Grünen und Antifa ist es bewusst, die haben mich auch zur Diskussion eingeladen.

  10. @MK #9

    Ach so, ich meinte wie die „breite Masse“ der Klimabesorgten und der Medien drauf sind. Die paar Extremisten treiben das Thema ja nicht an.

  11. Die offiziellen Zahlen führen die Menschen schon sehr in die Irre.
    40% des Stroms aus regenerativen Energien.
    Dann kann der Endsieg ja nicht mehr weit sein.

  12. #11 Lutz Herrmann

    „40% des Stroms aus regenerativen Energien.“

    Beim Arbeitskreis Energiebilanzen finde ich in dem Dokument AGEB 20181214_brd_stromerzeugung1990-2018.pdf für Bruttostrom-Erzeugung aus erneuerbaren Energien 35,2%.
    Was ist nun richtig?

  13. @Berberich

    Die 40 % sind netto gemäß Fraunhofer Institut der Solarlobby.

    Brutto ist bei den EE immer etwas weniger, da die Verluste der Braunkohle zur Stromerzeugung etc., nicht eingehen.

    Zudem wird bei netto nicht berücksichtigt, dass die EE oft still stehen und nicht einspeisen.

  14. Zudem wird bei netto nicht berücksichtigt, dass die EE oft still stehen und nicht einspeisen.

    Und wieviel ist davon nicht bedarfsgerecht?
    Das ist ja der Witz dabei. Phantastische Energiemengen und wo man sie finden kann. Hilft nur nicht beim Betrieb eines Stromnetzes.

  15. #13 Michael Krüger:

    „Die 40 % sind netto gemäß Fraunhofer Institut der Solarlobby.“

    Das sind also die kleinen Unterschiede: Brutto, Netto, Strom-Erzeugung, -Verbrauch. Und nicht zu vergessen die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch beim Bau der Kraftwerke und der Strom-Netze.

  16. @MK #6, Der Antifa, Soz.., Polit, Spurenzähler fürs Punktesystem.. Die Chinesen haben auch da die Nase vorne. Jeder hinterlässt Spuren und die zählen. Wer keine positiven Punkte hat, kein Strom mehr, keine Fernheizung mehr, kein Internet mehr, keine Autozulassung mehr, keinen Wohnberechtigungsschein mehr, usw. Immer wenn man sich zuviel Gemeinschafts -- schädigend verhält, wird man etwas von der Rechte-Liste gestrichen. Wer nicht singen kann und will fliegt aus dem Kirchenchor, Wer Pferde quält fliegt aus dem Reitverein. Wer ein ganzes Volk quält, der bekommt öffentliche Gelder und wird von den Medien gelobt. Nicht dass ich die chinesische Methode ganz super finde, die deutsche Methode der Selbstzerstörung finde ich aber schlicht bescheuert.

  17. In dem Video oben sagt der Versuchtleiter des renomierten Fraunhofer-Instituts
    tatsächlich:
    Unser Versuch hat gezeigt, dass die Erneuerbaren nicht nur ständig genügend Energie liefern, sondern auch für eine stabile Spannung und eine stabile Frequenz sorgen.
    Alle Probleme sind gelöst…
    ..
    Ist so etwas als Betrug, Lüge oder nur als --aus dem Zusammenhang gerissen-- zu bezeichnen?
    Dr. Dipl. Ing. Detlef Ahlborn von Vernunftkraft hat auf entsprechenden pro-Windkraft Veranstaltungen diese Leute öffentlich als Betrüger bezeichnet. Zum Beispiel, wenn sie so etwas behaupten wie: Dieser Windpark versorgt 4000 Haushalte mit Strom. Hat er recht oder geht er dabei zu weit? Und wo zieht man hier die Grenzen?

  18. @SK #17 Betrug ist ein juristischer Tatbestand, der ist hier nicht gegeben. Unsinn labern ist kein Betrug und muss nichtmal eine Lüge sein, wenn der Sprecher dran glaubt. Der Fehler des Videos ist auch nicht die Technik. Rein technisch ist eine „erneuerbare“ Stromversorgung selbstverständlich machbar, wenn man nur gigantische Armeen von Windrädern und Solarzellen aufstellt, dafür riesige Flächen freihält, und daneben noch gigantischere Pump- der Akkuspeicher baut. Der Fehler ist vielmehr, dass das Unterfangen eine Wohlstands-Hi-Tech-Gesellschaft produzieren würde. Es würde nie dagewesene Armut hervorbringen. Realistisch wäre das Video, wenn statt glitzernden Wolkenkratzern, schnurrenden Elektroautos und surrenden Monorails, Slums aus Wellblechhütten, Obdachlosen-Camps, kilometerlange Schlangen vor Jobcentern, und am Horizont die Explosionen von Straßenschlachten gezeigt würden.

  19. Das Wort Betrug darf man nicht in den Mund nehmen, sonst muss man wie der Solarkritiker Rainer Hoffmann sich in die Schweiz absetzen, oder landet im Gefängnis, oder aber in der geschlossenen Psychiatrie. Schon weil die Richter auch das glauben, was in den Medien und von den Klimafolgenforschern und dem Fraunhofer Institut der Solarlobby erzählt wird. Im Zweifel wir ein Gutachten bei einem Ökoinstitut in Auftrag gegeben, dem die Richter dann folgen.

  20. Ich denke, eine bewusste Irreführung zum eigenen Vorteil ist ein Betrug, wie man es auch dreht und wendet.
    Wenn Fachleute wider besseres Wissen Laien eiine Technik „verkaufen“, ohne auch nur in Ansätzen die negativen Aspekte und Probleme aufzuzeigen, und deren Institute oder sie selbst davon finanzielle Vorteile haben, dann ist das Betrug.

    Ich habe jahrzentelang als niedergelassener Arzt gearbeitet. Vor einer Behandlung ist der Arzt verpflichtet, den Patienten über jede geplante Maßnahme mit allen Vor- und Nachteilen aufzuklären. Und er muss sogar sicherstellen dass der Patient das auch alles verstanden hat und das auch noch nachvollziehbar dokumentieren und sich unterschreiben lassen.
    Ich finde man sollte einen Betrug an der Öffentlichkeit auch so benennen. Nun, ich habe Verwandtschaft in der Schweiz. Vielleicht kann ich als von Grünen politisch Verfolgter dort Asyl bekommen 🙂

Schreibe einen Kommentar