Darf man Kernenergie erzwingen?

28. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Es war nicht schwer zu erkennen und alle, von Sigmar Gabriel bis Guido Westerwelle, haben es sofort verstanden: Es ist das Thema Kernenergie, dem die Grünen ihre Wahlerfolge in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verdanken. Ein grüner Bundeskanzler ist mittelfristig nicht länger unvorstellbar. Mit anderen grünen Forderungen dürfte kein Blumentopf zu gewinnen sein:

Ob es der ständige Ruf nach noch mehr Frauenquoten ist, die Forderung eines Verbots von Süßigkeitenwerbung, einer Abschaffung der Gymnasien oder eines Verbots von Motorrollern oder der in der Grünen Jugend artikulierte Wunsch nach einem Verbot des motorisierten Individualverkehrs (Baden-Württemberg und Autos, war da nicht was?): Solche Ideen sind nicht mehrheitsfähig und gehen am Bürgerwillen eher vorbei, als dass sie ihn berücksichtigen.

Es gibt jedoch ein Thema, da sind die Grünen tatsächlich ganze nahe am Bürger und das ist die Kernenergie. Skepsis gegenüber dieser Technologie ist in allen politischen Lagern verbreitet und bei den Grünen absoluter Konsens. Offenbar ist die Ablehnung von Atomkraft so ausgeprägt, dass sie alles andere in den Schatten stellt. Da in Deutschland Braunkohle, Steinkohle und Erdgas allesamt vorhanden sind, dürfte es nicht unmöglich sein, ein Stromnetz auch ohne Kernenergie zu betreiben. Ob sie genutzt wird oder nicht, war ohnehin immer eine staatliche Entscheidung, keine Entwicklung des Marktes. Deshalb stellt sich durchaus die Frage, ob es nicht selbst dann unberechtigt ist, die Kernenergie gegen den Bürgerwillen zu erzwingen, wenn technische und wirtschaftliche Argumente dafür sprechen sollten. Denn dies entspricht weder dem Wesen der Demokratie noch dem des freien Marktes und führt zudem zu einer Energieplanwirtschaft, die kaum die besten Ergebnisse liefern dürfte.

Der planwirtschaftliche Ansatz dominiert die grünen Energiekonzepte zwar erst recht, aber er ist eben auch auf dem jetzigen Energiemarkt nicht zu verkennen. Unter anderem aufgrund der Oligopolstruktur des Energiemarktes findet dort nicht wirklich ein Wettbewerb um Kunden statt. Es handelt sich eher um einen Wettbewerb um Subventionen und andere Vergünstigungen, die von der Regierung gewährt werden. Bei Atomkonzernen genauso wie bei Solarfirmen. Die Liberalisierung des Strommarktes ist nicht abgeschlossen, solange sich aufgrund der umfangreichen, staatlichen Eingriffe, vom Erneuerbare-Energien-Gesetz bis hin zur staatlichen Förderung von Forschungsreaktoren, die Preise nicht am Markt bilden können. Zu dieser Preisbildung gehört selbstverständlich auch die Absicherung gegen Risiken und die Beseitigung von Spätfolgen durch den Betreiber.

Warum aber sollte ausgerechnet auf dem Energiemarkt Planwirtschaft der ideale Weg sein? Welche Energieform sich auch an einem freien Markt durchsetzen wird, es wird nicht die teuerste und ineffizienteste sein, weil diese niemand freiwillig wählen würde. Zu einer solchen Entscheidung muss man schon von einer Behörde gezwungen werden. Wünschenswert scheint daher eine weitergehende Liberalisierung des Energiemarktes, auf dem sich Kernenergie bewähren oder scheitern wird, nicht aber die planwirtschaftlich erzwungene Durchsetzung dieser Energieform.  Der Preis dafür könnte zu hoch sein.

(Bildquelle: Thommy Weiss/pixelio.de)

ebenfalls erschienen auf „kingofblog.de“ und „oekowatch.org

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41 Kommentare
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  1. Ich bin auch für mehr wirtschaftliche Freiheit, z.B. die Möglichkeit eine von mir gewählte Energieform einkaufen zu dürfen, ohne automatisch andere Energieformen zu subventionieren. Leider ist das seit rot-grün in Deutschland nicht mehr möglich. „Erzwingen von Kernenergie?“ Was für ein Quatsch. Das Gegenteil davon findet in unserem Land statt.

  2. Das ist mal ein interessanter und provokanter Gedanke, Herr Heinzel.

    Natürlich: In einer marktwirtschaftlich orientierten Ökonomie sollte man nichts erzwingen. Man sollte aber im Gegenzug auch nichts verbieten. Wie ich bereits in „Fukushima“ versucht habe, zu erklären: Der Ausstieg aus der Kernenergie wäre ein Verzicht auf Wissen und Können. Er ist prinzipiell unmöglich, da das Wissen überall vorhanden ist und da trotz des Störfalles in Japan viele Länder niemals darauf verzichten werden, dieses Wissen auch einzusetzen. Da dieses Wissen existiert, wird es immer möglich sein, Kernkraft auf irgendeine Art und Weise zu nutzen, sei es in Radionuklidbatterien, in Schifsreaktoren, in kleinen „Batterien“ wie dem Hyperion Power Generator oder auch in Großkraftwerken, wie in Fukushima. Die Vorstellungswelt der Kernenergiegegner, man könne etwas einfach so durch ein gesetzliches Verbot aus der Welt schaffen, man könne eine bestimmte Technologie sozusagen per Definition kriminalisieren, die gilt es zu bekämpfen. Denn welches Ziel sucht man sich als nächstes?

    Die Debatte jetzt in die von Ihnen beschriebene Richtung zu drehen, halte ich nicht für klug, da es nicht das Wesen der Auseinandersetzung trifft, wie sie zur Zeit nach meiner Meinung stattfindet. Das gewünschte Verbot, eine spezielle Technologie auch einzusetzen, hat einen totalitären Aspekt. Und da ist es ganz egal, ob es sich nun um einen regulierten oder deregulierten Markt handelt, um Kerntechnik oder um Glühbirnen.

    Und: Ich kenne keinen historischen Vergleich, in dem man eine einmal entwickelte Technologie durch ein Verbot von der Nutzung erfolgreich ausgeschlossen hätte. Wie also ist das Weltbild der Leute zu werten, die im 21. Jahrhundert nicht nur fest daran glauben, das wäre möglich, sondern die sich das auch noch wünschen?

    Ich glaube deswegen nicht, wie viele andere, daß die Debatte über die künftige Energieversorgung der Schlüssel zum (politischen) Erfolg ist. Und es ist ein grandioser Fehler von CDU/CSU und FDP, jetzt zu versuchen, über das teilweise Aufgreifen der grünen Ideen die Meinungshoheit zurückzugewinnen. Es ist stattdessen zu thematisieren, welchen Freiheitsbegriff die Grünen haben.

    Eine Liberalisierung der Energieversorgung ist dabei wenig hilfreich. Zunächst wird sich dann jede verfügbare Technologie eine Nische suchen, in der sie ökonomisch erfolgreich sein kann, einfach jede, ganz gleich ob Wind- oder Kernenergie, ob Biomasse oder Erdgas. Dadurch entsteht exakt das Sammelsurium, für das unsere historisch gewachsene Netzstruktur nicht geeignet ist. Und niemand wird ein Interesse daran haben, die enormen Kosten zu schultern, die ein Netzumbau erfordert.

    Man stelle sich einmal vor, jeder Automobilkonzern würde seine eigene Straße bauen, mit eigenen Fahrbahnbreiten und Kurvenradien. Oder jeder Eisenbahnbetreiber würde analog seine eigenen Schienensysteme verlegen (das Problem haben wir ja innerhalb Europas).

    Nein, bestimmte Dinge muß der Staat vorgeben. Dazu gehören Infrastrukturen wie Straßen, Schienen und eben auch Energienetze. Es können eben nur bestimmte Fahrzeuge auf unseren Straßen fahren, innerhalb des vorgegebenen Rahmens aber ist eine enorme Variantenvielfalt möglich.

    Ebenso ist die Struktur des Energienetzes vorzugeben (und dieses sollte nach meiner Meinung dann auch durch den Staat errichtet und gepflegt werden). In diese Struktur können dann eben auch nur bestimmte Kraftwerkstypen integriert werden, diese aber in einer großen Variationsbreite.

    Die grüne Vorstellung zukünftiger Energienetze ist die einer angebotsorientierten Nutzung (man bekommt eben nur dann Strom, wenn er verfügbar ist, muß seine Nutzung also am Angebot orientieren). Dies macht unfrei. Darum geht es jetzt. Das muß man den Leuten klar sagen. Haben CDU/CSU und FDP das eigentlich verstanden?

  3. @Peter Heller

    Die grüne Vorstellung zukünftiger Energienetze ist die einer angebotsorientierten Nutzung (man bekommt eben nur dann Strom, wenn er verfügbar ist, muß seine Nutzung also am Angebot orientieren). Dies macht unfrei. Darum geht es jetzt. Das muß man den Leuten klar sagen.

    Haben CDU/CSU und FDP das eigentlich verstanden?

    Diese Frage kann man wohl mit einem klaren NEIN beantworten.

    Interessant in diesem Zusammenhang ein Artikel von Michael Miersch aus 2009. Hier ein Auszug:

    Das Ressentiment gegen jegliche Weiterentwicklung ist in Deutschland so beherrschend geworden, dass eine Lücke im Parteienspektrum entstanden ist. Der Fortschritt wurde heimatlos. Sozialdemokraten, die noch etwas vom Geist der Moderne in sich tragen, werden an den Rand gedrängt, wie Wolfgang Clement. Und bei der FDP ist auch kein neuer Virchow in Sicht. Die CDU mag keine Experimente, und für die Grünen gehört Untergangsgedröhne zur Parteiraison.

    Große Teile der sogenannten technischen Intelligenz – Ingenieure, Naturwissenschaftler, Techniker – haben sich frustriert aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Sie zappen weg, wenn politische Magazine im Fernsehen laufen, und schauen nur noch selten in die Zeitungen, weil sie dort nichts weiter zu erwarten haben als die nächste Hysterie. Sie fühlen sich fremd im eigenen Land – obwohl sie den Wohlstand dieses Landes zu einem Großteil erwirtschaften. Sie erhoffen nichts mehr von den Parteien, weil sie zu oft erlebt haben, wie Politiker die Ängste bedienen, die technophobe Aktivisten schüren.

    Es könnte die Zeit für eine neue Strömung kommen, die die stickige Atmosphäre aus Furcht und Vorurteilen durchlüftet. Die mit dem nötigen Nachdruck darauf hinweist, dass Forscher, Erfinder und Unternehmer der Welt mehr zu bieten haben als Untergangspropheten und Verzichtsapostel.

  4. @Tim

    Hauptproblem sind unsere politischen Volksvertreter, man gucke sich nur mal das Berufsprofil der meisten von denen an.
    Angefangen vom Lehrer über Soziologen bis hin zu Polititologen die von Jugend an nix anderes gemacht haben als an ihrer Rhetorik zu feilen. Kaum noch Handwerker, Arbeiter oder technische Intelligenz……kein Wunder das auch CDU/FDP nix mehr schnallt was eigentlich technisch abgeht. Die verlassen sich lieber auf Studien von Instituten die offensichtlich Lobbygesteuert sind oder von Rot/Grün vorkonditioniert……..da kann prinzipbeding am Ende nur noch Müll bei raus kommen.
    Tja, und dann haben die Konservativen es verpasst eine mediale Gegenmacht zu installieren und sind der heutigen widerstandslos ausgeliefert.

    Eine neue Partei in Deutschland……….niemals möglich, denn bevor auch nur eine Keimzelle entstehen könnte, wird sie gleich wieder mit der Nazi-Keule nieder gemacht……Rechtspopulisten……..alles was nicht links neben der Linken auftaucht ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

    Und seien wir mal ehrlich…..welcher ehrliche und arbeitssame Mensch würde sich diesen Lügenbetrieb (Politik) freiwillig aussetzen, wo dann eine ganze Generation Medienmonster die Vergangenheit durchstöbert bis man endlich einen Schmutzfleck findet um diesen Menschen fertig zu machen?

    Ich war in meiner Jugend gelegentlich auch kein Waisenknabe……hab aber auch keine Lust drauf mir das dann in jeder Zeitung angucken zu müssen……….Verbrecher bekommen eine zweite Chance, politische Quereinsteiger Lebenslänglich.

    Der Apfel ist vom Kern her faul………und fleissige Menschen suchen lieber ihr Glück im Ausland als sich dieser unproduktiven Pseudointelligenz einen Tag weiter aussetzen zu müssen.

    Wahrscheinlich braucht Deutschland endlich mal einen Knall……….aber der würde garantiert auch nur in die Katastrophe führen.

    Onkel Heinz……..die Lage ist Aussichtslos

  5. @ Peter Heller #2
    „Die grüne Vorstellung zukünftiger Energienetze ist die einer angebotsorientierten Nutzung (man bekommt eben nur dann Strom, wenn er verfügbar ist, muß seine Nutzung also am Angebot orientieren).“

    Diese Perspektive ist bereits im Tagesgeschäft angekommen. Sie wird den Menschen unverblümt als Forderung vorgetragen, wie das Flensburger Tageblatt berichtete. Von Empörung ist nichts bekanntgeworden.

    Die Ursache für die „Probleme im Energie-Bereich“ kennt Kai Lippert, Chef der Handewitter Firma EWS (Energie aus Wind und Sonne). Den Menschen mangele es an Bewusstsein dafür, in welchen Dimensionen sie Energie verbrauchten und welcher Aufwand demgegenüber stehe. Das Auditorium applaudiert. Solarpionier Lippert fordert, Energie effizient zu nutzen und den Bedarf den Ressourcen anzupassen.

  6. @Helmut Erb

    ….Den Menschen mangele es an Bewusstsein dafür, in welchen Dimensionen sie Energie verbrauchten und welcher Aufwand demgegenüber stehe…..

    sprich: Der Pöbel muss erzogen werden! Die Zuhilfenahme apokalyptischer Angstszenarien ist hierbei sehr effizient – bei den Religionen funktioniert das schon jahrtausendelang, um Gläubige gefügig zu machen.

    @Heinz

    Wahrscheinlich braucht Deutschland endlich mal einen Knall……

    … mit Claudia Roth als Sektkorken? (Da kommt aber statt Champagner nur billiger Erdbeerschaumwein raus……. ts, ts….)

  7. @Tim

    Du bringst mich auf eine Idee…………Das neue Energieprogramm Bündnis90/die Grünen.

    Onkel Heinz……hämisches Grinsen

  8. Peter Heller #2 schreibt:

    Ich glaube deswegen nicht, wie viele andere, daß die Debatte über die künftige Energieversorgung der Schlüssel zum (politischen) Erfolg ist. Und es ist ein grandioser Fehler von CDU/CSU und FDP, jetzt zu versuchen, über das teilweise Aufgreifen der grünen Ideen die Meinungshoheit zurückzugewinnen. Es ist stattdessen zu thematisieren, welchen Freiheitsbegriff die Grünen haben.

    Fast genau so sehe ich das auch. Ich würde nur sagen, daß das schwarze Lager nicht den Freiheitsbegriff der Grünen thematisieren sollte, sondern zuvorderst welchen Freiheitsbegriff in der Konsequenz das schwarze Lager dem entgegensetzen will. Leider bin ich da wenig optimistisch.

  9. Es ist mal Zeit die SPD an ihre Geschichte zu erinnern.

    Der Parteitag verabschiedet einen Atomplan: Die kontrollierte Kernspaltung und die auf diesem Wege zu gewinnende Kernenergie leiten den Beginn eines neuen Zeitalters für die Menschheit ein.
    Die Erzeugung von Elektrizität aus Kernenergie hat in solchem Umfang zu erfolgen, daß die deutsche Wirtschaft nicht mehr auf die Einfuhr überteuerter Kohle angewiesen ist, der Raubbau in Kohlengruben vermieden und die schädigende Veränderung von Landschaft und Wasserversorgung beim Abbau von Braunkohle eingeschränkt wird;
    der Aufbau und der Betrieb von Atomkraftwerken wird durch die öffentliche Hand durchgeführt, ihr Zusammenwirken mit den übrigen Elektrizitätserzeugungsunternehmen erfolgt nach langfristig festzusetzenden Plänen;
    die Entwicklung von Kernkraftmaschinen an Stelle der Dieselmotoren und anderer Verbrennungskraftmaschinen für feste und fahrbare Kraftstationen, für Schiffe, Flugzeuge und andere Verkehrsmittel muß den Platz Deutschlands in der Reihe der Industrievölker sichern;……..

    Chronik der deutschen Sozialdemokratie Stichtag 1956

    Na Herr Gabriel………..warum hat man per Liberalisierung die Energiewirtschaft aus der öffentlichen Hand entlassen?
    Erst die Kernkraft in Deutschland eingeführt und heute macht man den eingegrünten AKW-Gegner?

    SPD…………..schon seit Jahrzehnten nicht mehr „Sozial“, genauso wenig wie die CDU Christlich ist oder die FDP Liberal……………….anstatt den Grünen Feuer zu geben, kuschen alle drei…………ok, ich versteh schon, wir ham ja den Klimawandel beschlossen……….ein imaginäre Gefahr, um schon heute das eigene Volk verarmen zu lassen.

    AMEN…………sagt der Atheist, Onkel Heinz

  10. Bei Eike schreibe ich unter Karl Karlauf -- nur so als Info, damit niemand denkt ich mache hier den „Grafen Auf und Davon“:

    Ich frage mal die zahlreichen AKW-Sofortaussteiger und CO2-schädigt-das-Klima-Gäubigen.

    Update 2.5

    Alle 17 AKW in Deutschland abschalten?

    Von mir aus sehr gerne!

    Bin sogar persönlich sehr für einen Ausstieg! Das war ich schon immer -- ganz besonders jedoch zur Zeit des Kalten Krieges, weil wir uns die gesamte Bundeswehr hätten ersparen können: Der Russe schießt ein paar konventionelle Raketen auf jedes AKW in Deutschland und . . . Tschüss! Nach max. 1 Woche labert bei uns niemand mehr vom Krieg!!

    Aber:

    AKW und dann auch noch KohleKW durch Windkraft und Solarstrom ersetzen ???

    Bleiben wir mal nur bei den AKW!!

    Die Berechnung für einen Kohle-/Gaskraftwerk – Ausstieg sieht ähnlich übel aus! Aber ich schweife ab! Sorry!

    Ich frage mal nach:

    Riesige neue Freileitungen (bitte mal nach HGÜ -- Leitungen googeln) für Windparks in Deutschland und in Deutschland Speicherbecken errichten oder in Norwegen für die gleiche Leistung noch mehr bezahlen (dort sind die Arbeitslöhne und die Rohstoffe noch deutlich höher, als in D) ? Von einer Abhängigkeit (z.B. OPEC) in eine andere marschieren ? Geht’s noch dümmer?

    Oder Solarstrom aus der Sahara. Hier bleibt uns wahrscheinlich die OPEC erhalten) bis nach Norwegen (+ 2. Abhängigkeit) zu dortigen Speicherbecken und dann wieder zurück, eventuell bis nach München leiten? Alles nahezu verlustfrei? (bitte mal nach Desertec googeln)

    Oder diese Leitungen wg. der Optik mit astronomischen Zusatz-Kosten in der Erde verbuddeln?
    Wäre für HGÜ -- Leitungen solcher Stromstärken technologisches Neuland mit hohen Entwicklungskosten und der üblich hohen Anfangs-Fehlerquote behaftet. Würde so oder so auch erst in X-Jahren (wenn überhaupt) zur Verfügung stehen.

    Es gibt ewig (nein, so was aber auch!!) bekannte Probleme mit der Nachhaltigkeit bei Wind und Sonne, also müssen Pump-Speicherbecken her, z.Z. nur möglich mit noch zu errichtenden Einheiten, die natürlich alle bereits in der Genehmigungsphase sind, keine juristische Widersprüche und/oder gar Prozesse mehr anhängig sind und die zudem einen saaagenhaft guten Wirkungsgrad haben und auch wirklich nicht so teuer sind. (Ironie off).

    Hier mal eine Info, die schon viele 10-Jährige im Kopf nachrechnen können:

    Die Edertalsperre produziert ca. 20 Megawatt, ein AKW in D hat im Schnitt eine ca. Netto-Leistung von etwas über 1.200 Megawatt, also rund 60 mal soviel.

    17 AKW sollen also ersetzt werden, macht jetzt mal abgerundet so grob . . . . Stück

    Pump -- Speicherbecken, die natürlich nicht unbedingt so groß, wie die Edertalsperre sein müssen (ca. 12 km²), Fallhöhe und Wassermenge sind aber die wesentlichen Komponenten für die Leistung der Generatoren. Das heißt, daß zwischen oberstem und niedrigstem Wasserstand mal locker 60 Meter liegen müssen und die Pumpenkapazität min. 50m³/Sek. entsprechen sollte; und das so rund mal Tausend – siehe Kopfrechenaufgabe!

    Ähm . . . ist jemandem aufgefallen, daß wir in D zudem von jeweils 2 Speicherbecken pro Einheit sprechen müssen?

    Je eines für den obersten und eines für den niedrigsten Wasserstand pro Einheit?

    Nein? Ich wollte es mal nur so ganz am Rande erwähnt haben!!

    Fragen:

    Warum pflastert man die Landschaft mit Windkraftwerken voll, ohne auch nur rechtzeitig in Betracht zu ziehen, dass man hierfür absolut zwingend Speicher benötigt, da ansonsten Wind- und Solarkraft kaum Brennstoffeinsparungen, schon gar nicht solche, die in irgendeinem auch nur halbwegs vernünftigen Verhältnis zu den aberwitzigen Kosten stehen, ermöglichen?

    Wieso setzt ein Land wie Deutschland, dass aus AKW und KKW aussteigen will, ausgerechnet auf Elektro-Autos?

    Gasantrieb ist seit Jahren ausgereift, ist an zahlreichen Tankstellen zu haben, spart Geld, schont die Umwelt und steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung. (bitte mal googeln nach abiotischem Öl/Gas).

    Wieso trillern und pfeifen gewisse AKW-Gegner seit Jahrzehnten den ganzen Tag nutzlos an irgendeinem Zaun herum, statt sich auf den Hintern zu setzen und Ing.-Wissenschaften oder Naturwissenschaften zu studieren, um die Probleme in Zukunft ohne AKW sinnvoll zu lösen?

    Speicherbecken nur für Strom aus Windkraftanlagen in Deutschland

    O.K. – wir rechnen mal ein bischen weiter: Ab jetzt darf ein Taschenrechner für Grundschüler oder Rechner von Windoof verwendet werden!

    Die volle Edertalsperre staut max. 200 Mill. m³ Wasser. Wir teilen dies mal durch 1000 (s.o.) volle Speicherbecken und erhalten 200.000 m³ Wasser pro Speicher; und stellen fest, daß ein Speicherbecken von 200 m Länge, 100 m Breite und 10 m Tiefe entsteht. Man könnte natürlich auch das Becken höher und die Umrandung kleiner bauen. Eine Verdoppelung der Staumauerhöhe bedeutet aber auch nahezu eine Vervierfachung der Kosten.
    Wir denken an Erdbebensicherung bis ca. 6.3 bis 6,5 ? Wir denken auch daran, daß an der Nordseeküste, wo die Windspargel alle hin sollen, Tsunamis zwar sehr selten, aber halt auch nicht ausgeschlossen werden können?

    Zur Sache:

    Um die 20 Megawatt der Ederseeturbinen zu erreichen, laufen (gerundet) 50m³/Sekunde durch das Fallrohr, entspricht rund 3000m³ pro Minute, oder 180.000 m³ pro Stunde.

    Das bedeutet: Ein Speicherbecken, wie oben beschrieben, wäre nach einer Stunde leer, da sich aus technischen Gründen noch Wasser-Restmengen in den Pumpen und Rohren befinden müssen.

    Also: Die Speicherbecken-Kapazität, die hier für rund eine Stunde AKW-Strom -- Ersatz benötigt wird, macht den vollen Edersee in ca. 1 Stunde leer! Konnte es erst auch nicht glauben, aber Mathematik ist halt weitgehend unbestechlich!

    Nun werden, um Flauten und die unterschiedlichen jahreszeitlich bedingten Tag/Nacht Abläufe aufzufangen, Kapazitäten für min. 15 Tage benötigt.

    (wir merken uns bitte:1 Stunde = 1 ESE = 1 Edersee -- Einheit).

    Wir brauchen also als mittleren Wert rund 360 ESE (15 Tage mal 24 Stunden) die neu zu errichten sind.

    Ohne, daß ich jetzt die unausweichlichen Wirkungsgradverluste durch Aggregate, Reibung in den Rohren durch die Pump- und auch Ablaßvorgänge und Verdunstung des Wassers mal in Zahlen ausdrücke, und die Frage stelle, was eigentlich geschieht, wenn ein russisches Schönwetterhoch 4-6 Wochen lang Windarmut und auch Niederschlagsarmut bringt, bedeutet das, daß Deutschland möglichst rasch 360 und mehr „Edersee-Einheiten“ benötigt, um ohne AKW so halbwegs stromsicher zu bleiben.

    Ach ja, das Wasser zur Erstbefüllung muß auch erst noch regnen! Das wären ein voller Edersee mit einem max. Inhalt von 200.000.000 m³, wie oben schon gesagt, plus 200 Mill. m³ mal 359 = 79 Milliarden m³ Wasser.
    Der Rhein hat in seiner Mündung zur Nordsee eine durchschnittliche Jahreswassereinspeisung lt. Wikipedia von 2.200m³/Sek. = das wären 69.379.200.000 m³ im Jahr. Er müßte demnach seine gesamte Wasserführung von ca. 13,5 Monaten in diese Speicherbecken abgeben, nur um sie einmal zu füllen.
    Jetzt ist es auch völlig Wurscht, ob das Wasser, wie hier nur zur Veranschaulichung mal angenommen, aus der Rheinmündung kommt oder ob es woanders herkommt. Fakt ist: Irgendwo wird es fehlen!! Es regnet bestimmt nicht deutlich häufiger in Deutschland, nur weil irgendwelche „Schwachmate mit dem IQ einer Schippe Bachsand“ plötzlich „Wasser marsch!“ schreien. Nein, ganz bestimmt nicht!

    So ein paar tausend Kilometerchen Kanäle und Rohrleitungen – teils tälerüberspannend – sind auch noch zu errichten.

    Allein die anhängigen Genehmigungsverfahren mit Einsprüchen, Klagen und Urteilen bis in die letzte Instanz dürften rund 10 Jahre dauern.

    Dann muss „nur“ noch gebaut werden. Für den Edersee brauchte man damals rund 5 Jahre.

    Natürlich sind wir heute in der Lage 360 „ESE“ in viel kürzerer Zeit zu errichten (Ironie off)!

    Wir halten bitte auch fest, daß die benötigten 360 „ESE“ in D genau 360.000 + 360.000 Speicherbecken für voll „oben“ oder für voll „unten“ bedeuten, also 720.000 von den Dingern mit der umfangreichen Infrastruktur gebaut werden müssten.

    Wir haben oben auch festgestellt, daß ein angenommenes Speicherbecken von 200x100 m² Fläche ein Fünfzigstel km² ist? Richtig?

    Wir teilen mal 720.000 Speicherbecken durch 50 und erhalten: 14.440 km² ohne die erforderliche Infrastruktur, wie Straßen, Überwachungswege, Pumpenhäuser, Trafos, und, und, und . . . .

    Insgesamt würde diese Zupflasterei rund die Fläche des Bundeslandes Hessen verbrauchen, wobei 2/3 allein auf die Wasserflächen der Speicherseen entfallen. Ich schätze mal, die Umsiedlungen des Braunkohlebergbaus waren und sind relativ unbedeutend gegenüber dem, was da kommen könnte.

    Interessant ist auch noch eine weitere Berechnung: Ein Speicherbecken erfordert 600 laufende Meter Damm. Sicherlich können auch Speicherbecken in natürlichen Tälern errichtet werden und würden dann weniger Damm-Meter „verbrauchen“. Nehmen wir mal an, dies würde in 50% aller Fälle tatsächlich zutreffen, erhalten wir „nur“ 360.000 mal 600m = 216.000 km Damm.

    Für Jogger sei angemerkt: Gut 4 mal rund um die Erde !!

    Vom Ausstieg aus der Kohlkraftwerktechnik haben wir bisher noch gar nicht gesprochen?!?!?

    Hatte ich die Frage nach gewissen Vollbekloppten aus Politik und Wirtschaft, aber auch nach Nachplapperern aus dem Volke, die uns nur verarschen wollen, oder nicht merken, wie sie verarscht werden, schon gestellt?

    Nein! Dann sei es hiermit nachgeholt.

    Wie war das nochmal mit der altbekannten Brennstoffzelle? Da haben wir doch wohl irgendwas ganz gründlich verpennt! Was im Auto schon funktioniert, sollte als stationäre Großanlage doch kein technisches Problem darstellen??

    Vor Allem dann nicht, wenn so viel Geld reingepumpt wird, wie in den Solar- und Windspargel-Dummfug.

    Technisch vorhanden sind außerdem Filteranlagen für Kohle- oder Gaskraftwerke, die nahezu Atemluft erzeugen. Nachrüsten oder Einbau in neue Kraftwerke kosten im Gegensatz zum aufgeführten Schwachsinn nur „peanuts“, aber wirklich nur ganz kleine „peanuts“.

    Selbst dann, wenn mir nun einige „Reichsbedenkenträger mit Eichenlaub und Schwertern“ vorrechnen könnten, ein paar Hundert Becken weniger würden auch reichen oder man müsse die Becken vom Volumen halt jeweils 10 oder auch 100 mal größer bauen! Dann haben wir halt 70.000 größere oder 7.000 sehr große Becken oder eine Mischung X aus allen Varianten, weil halt nicht jede Beckengröße überall passt.

    Es erscheint sogar fraglich, ob Norwegen 350 Fjorde in ESE Größe hätte, die geeignet wären, weil dieses Land geht bis zum Nordkap und noch ein Stückchen weiter und irgendwann nähern wir uns einer sehr frostigen Lage und wir wissen “Eis“ fließt zwar, aber für unsere angedachten Zwecke durchaus etwas zu langsam.

    Mir ist nur ein historischer Fall bekannt: „Ötzi“ muss Berner gewesen, denn er wurde von einem Gletscher überholt!
    O.K., das ist natürlich nur ein saudummer Scherz von mir, vergessen sie ihn bitte wieder.

    Vergessen wir nicht, daß die Fjorde selbst kaum vom Golfstrom dürchspült werden, sondern überwiegend Brackwasser und auch Süßwasser beinhalten, welches nun mal früher gefriert, als Salzwasser. Hier sind zusätzliche und nicht ganz billige Sicherheitseinrichtungen erforderlich.

    Weniger bekannt ist vielleicht, daß diese Fjorde teils stark besiedelt sind und zahlreiche landwirtschaftliche Gehöfte gerade an den dort fließenden Wasserläufen liegen. Heftige Umsiedlungsaktionen sind angesagt – die Norweger werden begeistert sein!

    Ja, ei der Daus! In Norwegen gibt es sogar auch in den Fjorden Naturschutzgebiete. Zahlreiche Fischtreppen rund um teils 70-100 mm hohe Dämme sind zu bauen.

    Und das schon zitierte HGÜ -- Kabel müßte mal vorneweg 500 – 800 km im Meer verlegt werden. Oder glaubt jemand ernsthaft, daß die Dänen mit lustigen Überlandleitungen für unsere Idiotien einverstanden sind? Kostenlos natürlich!

    So entsteht eine Art Multi/Kulti des sichtbaren Schwachsinns eines Volkes, daß irgendwie noch immer nicht verstanden hat, daß „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ schon häufiger kräftig in die Hose ging. Bei den Biogasanlagen (keine Angst, die laß ich mal aus) kann man sich, rein geruchsmäßig gesehen, davon einen direkten und nachhaltigen Eindruck verschaffen.

    Denken wir bitte auch an Ausfälle, Störfälle sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten. Diese Zusatzkosten können nicht genau kalkuliert werden und ich habe sie deshalb auch nicht eingerechnet.

    Ein Endlager für im Sturm umgefallene Windspargel oder – eher wahrscheinlich – die im laufenden Betrieb den Geist aufgaben, oder im Sturm von Schiffen mit Maschinenschäden abgeräumt wurden, brauchen wir nicht, es sei denn, man läßt sie einfach liegen.

    Ein Zwischenlager mit Infrastruktur, Hochsee-Schwimmkranen und Landedocks brauchen wir schon eher, weil der Deutsche liebt seine Ordnung. Aber das läuft dann unter „Wertstofftrennung“.

    Allerdings rechne ich irgendwann mit teuren Demonstrationen, wenn die Norweger oder die Betreiber in Deutschland genauso die Preise weiter erhöhen, wie bisher. Natürlich ist daran dann nicht der Schwachsinn einer durch gewissenlose Politik systematisch verblödeten Bevölkerung, sondern nur der Stromproduzent schuld.

    Besonders belustigend finde ich auch den Gedanken, daß – sagen wir mal -- ein paar Hundert von den Becken aus Platzmangel in bereits bestehende Naturschutzgebiete gebaut werden sollen und „Energie-Umweltschützer“ und ihre grünen AGW -- Kollegen, die seit Jahren in mühsamer und aufopferungsvoller Handarbeit die üble CO²-Kontamination von den Blättern der letzen Bäume gewischt haben, sich gegenseitig an die Kehle springen!

    So, jetzt brauchen wir nur noch eine wichtige Sache in Angriff zu nehmen

    Nahezu die gesamte westliche Welt will diesen oder einen ähnlichen Schwachsinn. Wer rechnet diese Kosten mal durch? Vorsicht! Ich befürchte, man braucht einen 12-14 stelligen Taschenrechner!

    Ähmm . . . habe es mal grob überschlagen: 15-stellig wäre besser !!!

  11. Tach Wolfgang, der böse Stichler^^

    Guck mal hier vorbei, da is unser Projekt, dat sich noch in der Datensammelphase befindet.

    Wenn Du noch ein paar sinnvolle Daten/Hinweise/Links hast, immer her damit.

    Onkel Heinz……….nimmt alles

  12. Ringwallspeicher in der Theorie

    Copyright Wolfgang Sticher

    Wir schauen uns bitte die folgenden Links mal genauer an und lesen die Beschreibung.

    http://www.poppware.de/Ringwallspeicher/index.htm

    So auf den ersten Blick fällt mir auf:

    1. Eine hübsche Landschaft – aber wo sind die angesagten 2.000 Windspargel zu sehen?

    2. Solarzellen auf dem oberen See und auf dem Ringwall.

    3. Mehrere, wohl überwiegend touristisch genutzte Orte.

    Zu gewissen, dort angegeben Eckdaten:

    Abmessungen des oberen kreisrunden Speichersees:

    Durchmesser: 6000 m, Radius also 3.000 m², Ringwallhöhe und damit Wassertiefe des Speichers 220 m.

    Daraus folgt gemäß Windoof-Rechner:

    Speicherfläche: r²xpi = 28.269.000 m²

    Umfang, damit als auch Ringwall-Länge: 2pixr = 18.846 m

    Ringwallinhalt: pixr²h = 6.219.180.000 m³

    Wird der Ringwall gefüllt, sinkt der Wasserstand im Vorratsbecken um 20 m.

    Ich halte weiterhin fest:

    1. Der Kölner Dom ist lt. Wikipedia aufgerundet 158 m hoch, der Ringwallspeicher-Damm käme demnach 62 m höher + vielleicht zusätzliche 5 m Dammkrone über der max. Wasserlinie + (Achtung: 20 m Wasserstandsunterschied zwischen Max- und Mininimalwasserstand + der Resttiefe des Vorratssees und einer mir unbekannten zusätzlichen Fundamenttiefe. Wir wollen ja auch hier erdbebensicher bis rund 6,3 bauen, gelle?

    Ich gehe daher mal davon aus, daß der Ringwallspeicher von der Fundamentsohle bis Dammkrone mindestens 300 m, also 80 m höher wird, als hier so beschaulich angegeben.

    Ein Ringwall, wie hier beschreiben, ist aber technisch gesehen etwas ganz anderes, als eine Staumauer.
    Er ist z.B. hauptsächlich aus Erdaushub, der ja bei der Anlage des künstlichen Speichersees reichlich anfällt, erstellt. Natürlich wird lt. Statik mit Steinen, etc., etc. verstärkt, weil so ein Ringwall erhält einen Teil seiner Stabilität auch durch sein Gewicht pro m³.

    Mauerbauweise

    Schauen wir uns zuerst mal so einen durchschnittlichen Grundriß einer 0815 -- Staumauer, die Ihre Stabilität hinreichend bewiesen hat, mal an:

    Mein Lieblingsbeispiel – der Edersee:

    Dicke an der Sohle: 36 m

    Dto. an der Krone: 6 m

    Höhe: 47 m

    Wir haben hiermit einen durchschnittlichen Dickenzuwachs der Mauer von 1m pro 1,7m Höhenzuwachs!

    Dies würde für unseren Ringwall – wäre er gebaut wie eine Staumauer – eine Dicke an der Sohle von rund: 300m mal 1,7 = 510 m ergeben. Vielleicht würde man auch 500 m schaffen, da die verwendeten Werkstoffe heute sicher etwas besser sein dürften, als zu Kaisers Zeiten.

    Von einer solchen Staumauer ist aber nirgendwo die Rede !!

    Wir erinnern uns auch: Jede größere Staumauer hat eine Krümmung gegen den Wasserdruck des Staus!! (Extrembeispiel: Hooverdamm in USA)

    Hier haben wir das Gegenteil !!

    Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, wird sich erinnern, daß die Evolution u. A. die Eiform „erfand“, um von innen heraus die Schale leichter zu knacken. Für ein kreisrundes „Ei“ gilt das übrigens auch!

    So jetzt bleibt nur noch zu klären, was das hier eigentlich werden soll?

    Wie hoch muss hier – also bei einem Erdwall -- die Dickenzunahme pro Höhenmeter werden?

    Ich weiß es nicht – ich weiß nur, mit 1m Dickennahme pro 1,7m Höhenzunahme wird das bestimmt nix.

    Es wird möglicherweise einen Ringwall ergeben, der an der Sohle deutlich über 1000m dick wird?

    Da dieser Ringwall auch nach innen nicht senkrecht, sondern in einem Winkel X abfallen muss, stimmt der angedachte Beckeninhalt ebenfalls nicht.

    Rechnen wir mal ein bischen weiter! Es wird noch spannend !!

    Wir rechnen nur mal mit einer Stein/Betonmauer, da wir hier von einigermaßen bekannten Werten ausgehen können:

    1. Ich schätze mal, die Dammkrone muss mindestens 10 m breit werden, damit auch schwere Wartungsfahrzeuge, wie Autokrane und Schwerlast-LKW sie befahren und darauf auch sicher abgestellt werden können.

    2. Wir erhalten als zu bewegende und somit zu verbauende Masse einmal:

    300m x10 m x 18.846 = 56.538.600 m³ für den „Ringquader“ unter der 10m breiten Krone.

    + je 2 x 245 m Sohlenbreite x 300 m Höhe x Umfang = 2.770.312.00 m³

    Ergibt: 2.826.900.000 m³ ( in Worten: 2 Milliarden, 826 Millionen und 900 Tausend m³ Stein/Betonmauer ) !!

    Man könnte auch sagen:

    gut 1.085 mal die Cheops-Pyramide!! Pro Ringwallmauer bei Stein/Betonbauweise.

    Wie das jetzt bei einem Erdwall aussieht?
    Das ist sicher eine Aufgabe für einen absoluten Facharchitekten/-statiker.

    Der angegeben Wasserinhalt würde sich übrigens durch das auch nach innen vorhandene Abfallen der Staumauer um 245 x 300 x 18.846 = 1.385.181.000 m² verringern und somit nur

    noch: 4.826.619.000 m³ Wasserinhalt haben

    Immerhin entspricht das ungefähr der 24 -- fachen Wassermenge des Edersee bei Vollstau.

    6-7 von den Dingern werden gebraucht um die Jahresdurchschnittsleistung unserer AKW zu ersetzen?

    OK. von denen sind meist 2-3 abgeschaltet Und die genannten 6-7 Ringwallanlagen werden auch irgendwann nicht alle laufen können, sagen wir also 8 werden sicher gebraucht.

    Damit werden rund 200 Ederseefüllungen nur für die Erstbefüllungen benötigt.
    Verdunstungen nicht mit eingerechnet !!

    Das wäre der gesamte jahresdurchnittliche Wassereinlauf des Rhein in die Nordsee von rund 8 Monaten !!

    Wo immer die – je nach Lage dieser Ringwallspeicher herkommen – der Umgebung werden sie fehlen. Oder glaubt jemand ernsthaft, es würde plötzlich deutlich mehr regnen, nur weil einige „Vollbolzen“ mit dem IQ einer Schippe Bachsand „Wasser marsch“ schreien?

    Wichtige Fragen:

    1. Da wohl keineswegs alle dieser Speicher in bereits bestehende Gewässer „integriert“ werden können, sondern wohl überwiegend komplett neu erstellt werden müssen, wo kommt eigentlich dann das Wasser der unteren Vorratsseen her?
    2. Um nur einen davon zu füllen, wird mindestens die dreifache Wassermenge seines Speicherbeckens benötigt. Für jede komplett zu befüllende Einheit wird daher so rund gut 24 Monate lang die durchschnittliche Wassermenge der Rheinmündung benötigt. Wo soll das bitte herkommen? Siehe Stichwort „Vollbolzen“ oben!

    3. Die Speicherbecken müssen auch befüllt werden, (Erstbefüllung) und Wasser fließt ganz selten von allein bergauf, ja, ja, ja ! Machen wir da ne Eimerkette mit H4-Opfern oder wo soll der Strom dafür herkommen? Von den ersten Windspargeln, die dort errichtet werden?
    Und dieser Strom kostet nix? Und dieser Strom fehlt nicht woanders im Netz? Nee?

    Will man von AKW weg – und dafür mag es durchaus gewichtige Argumente geben, die weniger in der Betriebssicherheit der Anlagen selbst, sondern viel eher in der Blödheit des Bedienpersonals, der Kontrolleure, Behörden und/oder mit Problemen der sicheren Entsorgung zu tun haben mögen – sollte man, nicht noch zusätzlich den Oberdummfug mit der angeblichen CO²-Gefahr beschwören und von völlig verantwortungsloser Verpressung von CO² aus Kohle- oder GasKW in tiefen Gesteinsschichten labern.

    Wer sich schon wg. der Möglichkeit, daß Radioaktivität aus 6-800 m tiefen Salzstöcken austreten könnte, in die Hose macht, sollte in Angesicht der wesentlich realeren Gefahr bei gasförmigen Stoffen, die bei unvorhergesehenem Austritt katastrophale Vergiftungen auslösen, einfach nur die dumme Klappe halten.

    Da ist die Betriebsunsicherheit bereits in der Planung der Anlage selbst begründet.

    So verblassen weitere Fragen zu „schmückendem Beiwerk“:

    4. Wer will eigentlich in unmittelbarer Nähe von 2.000 Windspargeln Urlaub machen?
    Menschen, die die Geräuschkulisse kennen, wohl kaum.

    5. Wie sollen die Solarzellen auf dem See und auch im unmittelbaren Ringwallbereich gewartet, repariert, ausgetauscht und gereinigt werden. Schneit es eigentlich nie, haben wir niemals eine Vereisung?

    6. Wieviel Menschen sollen oder müssen für diese Baumaßnahmen umgesiedelt werden?

    7. Wieviel Jahre wird es dauern, bis solche Monster juristisch durch alle Instanzen „gegangen“ sind?

    Ringwallspeicher Teil II

    Nun ist dem Verfasser dieser „überirdischen“ Nasszelle doch tatsächlich irgendwann aufgefallen, daß das angedachte Wasser zur Erstbefüllung irgendwo herkommen muss und keineswegs quasi durch eine „Art göttliche Eingebung“ vom Himmel fällt.

    Halten wir uns fest, damit wir vor Lachen nicht vom Stuhl kippen: er schlägt doch tatsächlich vor, Pipelines für Wasser zu verlegen!! Wenn wir das in letzter Konsequenz – er spricht von 30 Speichereinheiten, um den gesamten Strombedarf Deutschland zuverlässig zu decken – durchdenken, müssten durch diese Pipelines für rund 60 lange Jahre die komplette Rheinmündungsmenge/Jahr eingespeist werden. Tolle Aussichten??!!

    Wieviele Tausend Kilometer Röhrchen brauchts denn so, Häh?

    Stellen wir uns mal vor, welchen Durchmesser so ein Rohr haben muss, damit in 2 Jahren die Rheinmündungsmenge für nur eine Einheit fließen kann.

    Ach so – peinlich, peinlich: Ne Mündung ist ja meist so ganz weit unten und Wasser fließt ja so verdammt selten von ganz allein bergauf.
    So ein Schitt aber auch!

    Da braucht es ja noch das eine oder andere Pümpchen. Das kostet allerdings fast nix, geht auch nie kaputt und braucht auch nicht so viel Strom. (Ironie off).

    Auch und gerade hier bleibt die Frage – woher soll es denn kommen – völlig ungeklärt!

    Im Gegenteil: Unser geniale Architekt geht ja von einer rapiden Globalen Erwärmung aus und spricht in diesem Zusammenhang von CO²-Verpressung.

    Gerade dann würden Wasserverdunstung und Wasserverbrauch rapide ansteigen.

    Wie so oft, reichen auch hier die 4 Grundrechenarten und Mathematikkenntnisse Ende Grundschule/Anfang Hauptschule, um irre Konstrukte von Leuten, die Abi machten, sicher auch studierten und sogar den Doktor machten, als wirren Dummfug zu entlarven.

    Wie sagte neulich ein Bekannter von mir so treffend? „Verarschen kann ich mich selbst!“

    Übrigens: Habe auch mal Abi gemacht und studiert und zum Doktor hat es nicht gereicht!

    Ich habe halt nur in der Schule hier und da aufgepasst oder auch aufpassen müssen (strenger Lehrer). *Griens*

  13. Sticherchen sendet gerne Links -- dieser aber ist gar nicht sachdienlich, dafür aber mal lustig:

    http://www.imgbox.de/show/up/akrodag/1tk1za.jpeg

  14. @Wölfchen

    Jaja, wenn der „Wind“ bläst, geht es Mutti gleich besser. 🙂

    Zum Poppchen Gigantismus……….hab ick ja auch so einiges bei EIKE abgelassen, aber leider ist der Kollege etwas schmerzbefreit……….hab Ihn sogar die Unmengen an Wasser vorgerechnet, die da verdunsten tuen tun.
    Auch bei fachspezifischen Fragen hat er etwas alt ausgesehen (Seine schwimmenden Solarpaddel) und mit dem 200m Erdhügel aus Pampe……naja, reden wir net drüber.
    Bauzeit + Befüllung….eine Generation dürfte da net ausreichen……aber wat solls……..auch mit sowas kann man Doktorwürden oder Diplome erlangen…….kicher…..vllt werde ich meine Analyse auch einreichen…..prüft ja eh keiner mehr………ich setz auch ganz brav die Fussnoten, Pionierehrenwort.

    Es es wirklich traurig mit anzusehen das die totale Pisa-Verblödung auch schon bei unserer technischen Intelligenz angekommen ist, anscheinend ham auch die bei passenden Computermodellen den gesunden Menschenverstand abgeschaltet.

    Onkel Heinz……..wird Angst und Bange um Deutschland

  15. Bin heute mal wieder seehr albern, aber was sein muss sein:

    http://www.imgbox.de/show/up/akrodag/9nvay4tf.gif

  16. So, damit es so Eikemäßig komplett wird, wie dort!

    Was passiert, wenn es keine globale Erwärmung, sondern eine Abkühlung gibt?

    (Copyright by Wolfgang Sticher)

    Dann werden pro Einheit 2 elektrische Eisbrecher eingesetzt, einer im Ringwallspeicher oben, der 2. unten im Vorratsspeicher. Der elektrische Anschluß oben könnte per Schleppkabel direkt an den Solarzellen erfolgen, unten müsste eine Ladestation in den Hafenanlagen, die eh niemand sonst benutzen wird, gebaut werden.

    Da jedoch zu befürchten ist, daß die Dinger bei entsprechenden Kältegraden mehr Strom verbrauchen, als die zugefrorene Anlage liefert, sollten sich alle Spitzeningenieure Deutschlands mal besser mit dem Gedanken vertraut machen, auf den Eisbrechern kleine autarke Ringwallspeicher zu installieren, z.B. den Vorratsspeicher ins Unterdeck, den Ringwall selbst aufs Oberdeck!

    O.K., die Teile sähen sicher recht albern aus – unten 3 mal so breit, wie oben, doch was soll´s?

    Wenn es aber gelingt, unheimlich viel Strom hinein zu konstruieren (schließlich müssten die beiden Teile vor ihrem Einsatz aufgetaut werden), wären Sie in frostfreien Zeiten als Notstromaggregate einsetzbar, wenn es wieder mal ein russisches Dauerhoch hat
    und die alte Bauernweisheit: „In der Praxis ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis größer, als in der Theorie!“ erbarmungslos zu schlägt.

    Ja, es gibt eine Lösung, an die noch niemand gedacht hat!

    Vielleicht darf ich zu meiner Entlastung wg. obiger Abschweifungen anfügen, daß unser „Plan -- Poppy“ an anderer Stelle die besondere Erdbebensicherheit des Ringwalles hervorhebt. Da brauchen wir natürlich keine Eisbrecher -- da können wir sprengen!!

    Bei Verwendung thermischer Spezialmunition würde eine örtliche Erwärmung entstehen, die bei genügender häufiger Widerholung kleinbiotopischen Großwuchs von Pflanzen ermöglicht, die dann in zahlreichen Biogasanlagen ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden können.

    Durch konzentrierte Züchtung einer Zückerrübensorte, die bei Minustemperaturen noch wächst und mindestens 3 Ernten pro Jahr ermöglicht, erscheint langfristig eine Produktion von E20 -- E40 nur an den Ringwällen in Deutschland möglich und würde der restlichen Weltbevölkerung wieder glänzende Möglichkeiten eröffnen, einmal in der Woche mit einem vollen Bauch ins Bett zu gehen.

    Na, ja: für diejenigen, die E10 und weitere Stufen nicht überlebten, käme dies natürlich zu spät!

    Wo gehobelt wird . . . . . und so! Geniale Ideen brauchen nun mal Ihre Zeit!

    Geniale Idee

    Die Bundeswehr wird so oder so ein Berufsheer werden und könnte an diesen 30 Standorten eine neue Heimat finden!

    Sie halten diese Idee für absolut beknackt und bescheuert? Warten Sie es mal ab!!!!

    Für jeden Schwachsinn finden Sie dolle Argumente, zumindest in Deutschland!

    Infanterie

    Reichlich Marschgelände zur Übung lebenswichtiger Trainingseinheiten, wie „AUF/NIEDER!“
    und z.B.: auch „FLIEGERDECKUNG!“ jederzeit und ansatzlos möglich.

    Kasernen in den umliegenden Dörfern, in denen niemand freiwillig wohnen wollen wird, sind reichlich vorhanden. Nasse Füsse täglich praktisch vorprogrammiert!

    Marine

    Die Gorch Fock könnte in mehrere kleine Einheiten in Jollengröße umgebaut werden.
    Hafenanlagen, die keiner sonst will, sind bereits vorhanden!

    Wasserschifahrten (Elektro-Powerjolle, intern. Bezeichnung: „Waschbär 0815“) verdienter Offiziere an frostfreien Tagen fast durchgängig möglich!

    Abstürzende Kadetten gibt es bei Jollen nicht!

    Bei bewaffneten Einheiten: Einbäumen mit Rammsporn, Sportbooten mit MG und Leichtflak oder Großbooten mit Mörserrohren (s.o. thermische Sprenggranaten):
    Intensivtraining und/oder Schiessübungen täglich möglich!!

    Kampftaucher und U-Boot-Waffe hätten im Ringwallspeicher ideale Einsatzbedingungen bis 220 m Tauchtiefe.

    Ältere U-Boote könnten rein elektrisch (siehe Schleppkabel) – ohne Dieselantrieb – betrieben werden.

    Haben die U-Boote eine Brennstoffzelle, lesen Sie bitte nochmal ganz oben die Sätze über Notstromaggregate und passen Sie in Zukunft beim Lesen mal ein bischen besser auf! Gelle!
    Da hätten Sie auch von alleine drauf kommen können!

    Und erzählen Sie mir nur nicht weiterführenden Quatsch, die Brennstoffzelle betreffend!!

    Sie sollen mit denken, nicht nachdenken!

    Mot. Kavallerie

    Unsere Panzerwaffe würde absolut einmalige Trainigsbedingungen, vor allem im Verbund mit anderen Einheiten, vorfinden.

    Panzergrenadiere könnten endlich auf zeitnahe Lern- und Evolutionsziele, wie: „dumm, stark und wasserdicht“ konzentriert geformt und ausgebildet werden.

    Die Steigfähigkeit der Fahrzeuge könnte ausgiebig beim Erklettern der Ringwälle, die Bremsfähigkeit bei der Heimfahrt getestet werden. Und das sogar z.B. im Verbund mit der Infanterie unter absolut realistischen Einsatzbedingungen! Stichwort: Hasenjagd!

    Tägliche Schiessübungen zusammen mit der Marine mit Thermogranaten: ein weltweit wohl oft angestrebtes aber nie erreichtes Kriegsziel, ähmm . . . . , ähmm . . . ., na, ja … sie wissen schon, was ich meine!

    Luftwaffe

    Auch hier bieten sich die schon oben genannten intensiven gemeinsamen Trainingsmöglichkeiten an.
    Wasserflugzeuge könnten sogar landen und anlegen, und im Winter per Schi von den Eisflächen aus starten.

    Größere Einheiten würden mit Fallschirmen abgeworfen, einer intensiven Wertstofftrennung zugeführt und in Radaranlagen und Abschuss-Systeme für den Objektschutz gegen Saboteure umgebaut. Sollten diese auftauchen – siehe bitte Stichwort Wasserflugzeuge als vorauseilende Kampfgruppe!

    Nicht mehr benötigte militärische Start- und Landebahnen, die zugehörigen Gebäude, Straßen, Wege und Plätze werden können im Rahmen einer umfassenden Wertstofftrennung „granulatisiert“ werden.
    Das Ausland wird begeistert sein, damit jetzt endlich auch Ringwallspeicher nach deutschem Know How bauen zu können!

    Sie werden ein nahezu perfektes und wohl weltweit noch nicht einmal ansatzweise erlebtes nahtloses „Ineinandergreifen“ militärischer Einheiten in Verbindung mit einer spontanen und herzlichen Kameradschaft unter allen Truppenmitgliedern erleben dürfen und danach endlich verstehen, was es bedeutet: „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen!“

    Hier werden unsere Interessen dann ausschließlich in „German Waterwourld“ und nicht mehr am Hindukusch verteidigt.

    Vergessen Sie bitte nicht einen weiteren sehr, sehr wichtigen Gesichtspunkt!

    Bei dem geballten Einsatz von Haitech in allen Bereichen, werden sich zunehmen hochdotierte Spezialisten in der Umgebung ansiedeln, die zuerst bei zahlreichen Reparaturen und danach bei der Wertstofftrennung unschätzbare Dienste leisten werden.

    So!! Was war daran jetzt beknackt und bescheuert?

  17. Schau, schau hat da jemand abiotisches Öl „erfunden“??

    http://www.klimaskeptiker.info/einzelmeldung.php?nachrichtid=1646

  18. So, für morgen!

    http://www.imgbox.de/show/up/akrodag/aprilscherz6hx.jpeg

  19. So,werde ich mal meinen 4. Beitrag in dieser Sache hier veröffentlichen:

    Wie ich bereits darstellte, ist es mit den Ringwallspeichern im Deutschen Lande selbst nicht so ganz ohne!

    (Copyright by Wolfgang Sticher)

    Siehe dazu bitte meine hier schon veröffentlichten Berechnungen und auch meine Ansätze einer etwas bissigen „Commedy“!

    Das Problem mit der Befüllung von rund 8 Ringwallspeicher im Binnenland, nur um die 17 AKW in D halbwegs zuverlässig zu ersetzen, erscheint unlösbar. Von insgesamt 30 Einheiten, um komplett auf „Erneuerbare“ umzustellen, braucht eigentlich niemand zu reden; zumindest nicht, wenn er den Windoof – Rechner mit den 4 Grundrechenarten fehlerfrei bedienen kann.

    Unser Mr. Dr. Ringwall-Popp hat sich aber noch ein Hintertürchen offen gelassen:

    Ringwallspeicher im Meer!

    Seine Animation zeigt 2 Typen, einmal den Speicher im Meeresboden oder aber – ganz ähnlich, wie die Ringwallspeicher auf dem Lande, als aus dem Meer herausragendes Bauwerk.

    Einen Vorteil hätte das Ganze – Wasser hat´s genug und selbst, wenn der Meeresspiegel 3 cm weltweit sinken würde (Nein, nein, er würde nicht), wär´s etwa so egal, als ob in China der berühmte Sack Reis umfällt.

    Da es aber reichlich Leute gibt, die gerne jeden Blödsinn glauben, wäre schon mal ein Ökotourismus z. B.: Malediven/Nordsee/Ostsee mit lustigem Windspargelbesteigen und anschließendem Wasserrutschen ins Watt anzudenken.

    Sorry – ich schweife ab!

    Leider haben diese Ringwall-Teile einen glitzekleinen Schönheitsfehler, sie stehen nun mal vom potentiellen Verbrauch oft zu weit weg. Sehr teure und keineswegs schon entwickelte HGÜ-Leitungen, die angeblich fast verlustfrei Strom transportieren können sollen, werden im lockeren Tausend-Kilometerbereich erforderlich. Sollen sie unter die Erde wg. der Optik, werden sie rund dreimal teurer, als Überland-HGÜ-Leitungen.

    Vorteil jedoch:

    Noch weiter, etwa bis nach Norwegen brauchen wir nicht und den Desertec-Schwachsinn müssen wir auch nicht mitmachen. Wir machen uns nicht von anderen Protagonisten abhängig!

    Das Ei des Kolumbus?

    Wir erinnern uns vielleicht – sie sah ganz gar nicht schlecht aus – die Sache mit dem Ei.

    Gute Beobachter stellten aber fest, daß das Ei danach auch kaputt war!

    Irgendetwas Vernünftiges, außer sofort essen oder wegschmeissen – Eier verderben schnell -- bleibt kaum übrig.

    Warum fallen mir in diesem Zusammenhang nur die Soleier ein! Schaumermal!

    Wie der Name schon sagt: es sind Eier, die in einer Salzsole ein liegen!

    Es könnten Eier des Kolumbus (nein, nicht die Eier des K., tz, tz, tz, . . . ), aber auch Windeier sein.

    Kommen wir mal gleich zur „Gretchenfrage“:

    Wo könnten und dürften die Ringwallspeicher hin gebaut werden?

    So mitten in den Nationalpark Wattenmeer hinein?

    Oder in den Nationalpark Jasmund?

    Na, die Schlägereien zwischen grünen Realos und grünen Fundis und den zahlreichen Mitläufern und Anwohnern möchte ich erleben und die Prozesswellen nicht aussitzen müssen.

    Wer sich das nicht antun will, kann nur auf die Ostsee, so von Flensburg bis Jasmund verweisen. Dort wäre dann irgendwann die Küste mit rund 30 Ringwallspeichern, 60.000 Windspargeln und zig Millionen Solarzellen zugemüllt.

    Wir hätten einen 3. Nationalpark: „Windspargelwourld“

    Jeder Tourismus der bekannten Art würde zerstört und durch eine Flotte Wartungseinheiten, wie Schwimmkrane, Versorgungsschiffe, Leichter, etc., etc., ersetzt.
    So alle 10-12 Kilometer hätten wir eine Nasszelle des Wahnsinns, wenn es denn möglich wäre, diese zu errichten! Bedenken wir bitte, daß hier häufig Meerestiefen von deutlich über 50 m vorkommen und demnach keineswegs die „Idealbedingungen“ eines Wattenmeeres herrschen.
    Sie verstehen, was ich oben mit Soleiern meinte?
    Die Frage nach den möglichen Kosten ist und bleibt daher völlig ungeklärt und kann auch beim besten Willen und Können nicht geklärt werde, bevor nach rund 25 Jahren Prozessierens und Bauens der erste Prototyp entstanden ist.

    Soviel erst einmal in dieser Sache zum massenhaften Dummgeschwätz über sofortigen AKW-Ausstieg und deren Ersatz über Erneuerbare Energien.

    Wie war das noch gleich mit dem Ei des Kolumbus?

    Gleich essen oder wegschmeissen?

    Jetzt können Sie sicher auch verstehen, was ich mit Windeiern meine?

  20. @ Wolfgang Sticher

    Ringwallspeicher im Meer!

    Warum nicht 😉 ?! Ich schlage Helgoland als erstes Basisprojekt vor, die paar Leutchen sind doch leicht um die Ecke zu geleiten, ähh Umzusiedeln und dann so´n richtig schönen Popp-Hügel drauf oder ´rein (bin kein Arkitekt) und Zack, Problem erkannt, Problem gebannt, oder so …

    Ich bin Genial!

    Helgoland mit dem Popp-Hügel als Aushängeschild für deutsche Ingenieurskunst und Innovationsfreude, erst der Ausblick vom Ringwall aus auf die „Lange Anna“ , und dann auf die Wunderschönen im „Gleichschritt“ rotierenden Windräder, einfach Überwältigend.
    Dann lasst uns alle mal schön Popp-en damit wir auch genug Enkel haben um das alles zu bezahlen 🙂 nach dem Motto- Make love, not atomic power!

  21. Ihnen ist ja nix heilig. Wo bin ich da gelandet?? (griens)

    Ei H. iss doch auch Naturschutzgebiet! Da schießt dann Green-Peace statt auf Walfänger auf die Bautrupps!

    Vielleicht ließe sich die Westerplattte umbauen, entsorgen und dann bepoppen?

  22. Das war früher ´n Bomben-testgelände, umwidmen geht immer, für die heilige Kuh EE, NIE´s und den Atomausstieg ist uns nix zu gut.
    Und Helgoland ist erst der Anfang, ich hab da Rügen und die Stubbenkammer im Auge ( wegen dem Gefälle), Sylt ist auch nich weit wech vom Land, allerdings weniger hoch, egal, hat auch ´ne Bahnanbindung :-), wird dann gleich mitelektrifiziert und ausserdem, und das ist das gute daran, ist da auch schon ein Windpark in „Arbeit“, Westerplatte gehört uns nich mehr, iss futsch, für immer glaub ich, es sei denn die Polen wollen endlich Heim, ähh nee lass mal, vergesst das. Wir haben genug Inseln, mit oder ohne Klippen, wo keine sind Poppen wir uns welche, also Poppen fürs Gemeinwohl und dann gibts auch wieder den Mutterverdienstorden, Familie statt Schwulsein. Da müssen dann die grünen halt umschwenken, Realos werden halt!

  23. Hallo Admin, kann 22. bitte freigeshaltet werden?
    Danke!

    MfG
    Karl Rannseyer

    [da isser… ^^ RK]

  24. @RK

    [da isser… ^^ RK]

    Echt gut so´n admin, 😉

  25. Karl R. lass dass nich die Grünen lesen, die komme noch uff Schapsideen und nehme uns Ernst?!

    Ach so, war ja Ernst gemeint -- gröhl!

  26. @22

    Die Westerplatte soll ja auch nicht erobert werden, hätten wir mit Norwegen ja auch nicht gemacht!
    *griens*

  27. Man muss ja nicht unterschreiben -- aber bitte mal lesen:

    http://www.campact.de/img/atom2/sn12/KampPortalAktion_450_265B.jpg

  28. nunja..

    selbst wenn man diese Ringwallspeicher bauen könnte, so lese ich von 20km geplantem Gesamtdurchmesser.
    Da verbaut man dann „ökologisch politisch korrekt“ den Evakuierungsradius eines AKWs. Und das dann mehrfach… nunja. man sollte dann zumidest nicht über hypothetisch unbenutzbare Flächen rumheulen.
    Zumal in Fukushima noch unklar ist, welche Stoffe in welcher Menge genau für die Strahlenbelastung in der Evakuierungszone verantwortlich sind. Greenpeace bestätigt medienwirksam pompös mit heulenden Geigerzählern die offiziellen Messungen. Die interessantereren Messungen machen die aber nicht.

    aber Kerntechnik wurde halt in D zu Teufelszeug erklärt, und deswegen bleiben wir auch auf dem schon vorhandenen „Atom“Müll sitzen… 🙁

    PS kauft Kohlestromaktien

  29. @physiker

    Da verbaut man dann “ökologisch politisch korrekt” den Evakuierungsradius eines AKWs. Und das dann mehrfach… nunja. man sollte dann zumidest nicht über hypothetisch unbenutzbare Flächen rumheulen.

    Dat siehste aber sowas von falsch….lecker Badesee und Segelfläche mit stark schwankender Uferhöhe…….da können sich dann die 2 Millionen EE-Arbeitskräfte ganz klasse erholen nach ihrem scheren Tagewerk, gelle.

    Dat einzige was da noch strahlt…….ist der Bademeister über alle Backen und der Sonnenbrand.

    Ah übrigens……….legt Sonnenchreme auf, uns nähert sich gerade ein Ozon-Loch…………ich dachte dat ham wa mit dem FCKW Verbot schon längst wieder gerettet….wat denn nu wieder los hier?

    Onkel Heinz……macht der Planet denn immer noch was er will? da gibts doch was von….der EU-Kommision dagegen

  30. Da wird halt die nächste Sau durchs Dorf getrieben!!

  31. Hier mal bitte lesen -- ich glaubs nicht:

    http://derstandard.at/1269448402939/Kommunismus-als-einzige-Loesung

  32. @Wolfgang

    lies mal den hier.

  33. Admin -- Hallöchen, da iss noch ein Beitrag von mir. Bitte mal freischalten! Danke!
    [nicht angekommen -- bitte nochmal abschicken -- ML]

  34. Manche Vögel sind auch zu doof! Die fliegen vor lauter Dummheit auch noch in einen Windspargel!

    http://tinyurl.com/5syrnsz

  35. Deppen gibts, da biste sprachlos:

    http://auto.t-online.de/e10-forscher-verteidigt-kraftstoff-e85-wuenschenswert/id_45720722/index

  36. @Wolfgang

    Deppen gibts, da biste sprachlos:
    http://auto.t-online.de/e10-forscher-verteidigt-kraftstoff-e85-wuenschenswert/id_45720722/index

    „….Dass der Experte gute Gründe hat, sich für E10 stark zu machen, ist allerdings leicht nachzuvollziehen. Boles hat selbst eine Firma zur Gewinnung von Biosprit aus Pflanzenabfällen gegründet. Er selbst tanke seit Jahren Benzin mit mehr als zehn Prozent Bioethanolanteil…..”

    …..ja is klar, jeder Krämer lobt seine Ware. Hersteller von billigem Fusel sind allerdings nie so blöd, das Zeuch, das sie panschen, selber zu saufen. Das will uns der Herr „Experte” natürlich weismachen, neben den üblichen Plattitüden und Lobeshymnen auf den „Biosprit”.

  37. Dess Wahnsinns fette Beute:

    http://www.klimaskeptiker.info/einzelmeldung.php?nachrichtid=1670

  38. Bevor es jetzt zu ernst wird, hier ein wenig Commedy:

    Alles Gute zum Muddertach (Vorsicht Satire vom Wolfgang Sticher)

    Der prinzipielle Unterschied zum Vaddertach

    Hier wird es schnell ernst! Während am Vaddertach sich meist Großväter und Jungspunde versammeln, um ein bischen Spaß zu haben, sind am Muddertach die Müdder unter sich. Da mögen die sich das ganze Jahr über mit Gackern, Hetzen und Mobben noch so zerfleischt haben, der Muddertach einigt sie alle (vorübergehend).

    Ersteres hat einleuchtende Gründe: Die Großvädder stehen nicht mehr so ganz unter der Fuchtel ihrer Hausdrachen (z.B.: glücklich Geschiedene! *muhaha*) und die Jungspunde sagen sich: Mal ran an die Fässer, bevor ich auch so ein Disaster erlebe und nie mehr hindarf, wie der Babba damals, als ich noch ganz klein war. Sie können das Leben noch leicht nehmen – NOCH!

    Das ändert sich schlagartig nach der Heirat und der Produktion des hoffnungsvollen Nachwuchses. Ab jetzt gibt´s Muddertach: und das ist eine – wie gesagt -- todernste Sache.

    Terminterror

    Du lernst ganz schnell, dass Frauen ein wahrhaft unheimliches Gedächtnis haben, sich gerade die Termine zu merken, die für Dich ziemlich zweitrangig sind:

    1 Das erste Treffen – selbst, wenn Ihr eher zufällig beim Aldi mit dem Einkaufswagen zusammengerasselt seid, weil Du rechts fuhrst und Deine Zukünftige links – das wird Alles genauestens gespeichert (natürlich nur Datum, Uhrzeit, Wetterlage, welche Klamotten sie anhatte, etc.)

    2. Die erste „Nummer“ – Häh? Du warst doch anschließend noch zwei alte Freundinnen besuchen -- oder war das vorher? *unschuldigguckst*

    3. Ihren Geburtstag – Ach du Schaisse! Wird sie schon wieder älter! *kopfschüttel*

    4. Euren Hochzeitstag – Kein Kommentar! *heftigkopfschüttel*

    5. Valentinstag – Abartiger amerikanischer Konsumterror! Sie hat doch Weihnachten schon Blumen bekommen! *stolzbistdrauf*

    Äh, äh, äh …. Merke: Auch Frauen, die den Stadtplan verkehrt herum halten müssen, um vom Aldi nach Hause zu finden: Diese Termine können sie auch nach einer Pulle Asti intus Tag und Nacht vorwärts und rückwärts aufzählen.

    Der Ernst Deines „Daseins“ (weil: Leben ist was Anderes)

    Ca. eine Woche vor dem eigentlichen Haupttermin, geht es schon los.
    Wenn die Kinder plärren: „Hoffentlich seid Ihr wenigsten am Muttertag einmal lieb im Jahr!“

    Du willst zum Frühschoppen, Sportschau gucken, mit dem Motorrad ausreiten oder einfach nur Deine Ruhe -- Muhahahahahaha! -- schon geht´s los: „Kannste denn nicht wenigstens einmal vor dem Muttertag den Mülleimer runterbringen, Deine Dreckwäsche wegräumen, nicht den Klodeckel vollpullern?“

    Hilflose Ausreden Deinerseits, das hättest Du doch Weihnachten auch schon gemacht, sind hier nicht nur völlig unangebracht, sondern geradezu selbstmörderisch.

    Du solltest – bevor Dir solche dummen Ideen überhaupt kommen, an den nächsten Fußballsonntag und die Sonntage danach denken, denn ohne vorauseilendem Gehorsam bei der Organisation des Muddertags, kriegst Du hierfür niemals Freigang (ähm: Ausgang).

    Einziger Vorteil des Ganzen: Den Muddertachtermin wirst Du garantiert nicht versemmeln, weil min. 50% aller Gespräche Deiner Frau während der Woche vorher – also rund 6 Stunden am Tag mal 7 Tage in der Woche, also = min. 42 Stunden handeln direkt und indirekt von diesem Thema.!

    Auch in die Nacht vor dem Muttertag – Du bist der festen Überzeugung, Du hättest Dir wg. genauer Erfüllung aller Vorgaben etwas „Besonderes“ verdient – gibt es eine eventuell sehr schmerzhafte(!) Bauchlandung mit anschließendem Dauerfrust und Schmerzen an einer sehr empfindlichen Stelle. Vor lauter Aufregung hat sie eine Woche zu früh Ihre Tage bekommen!

    Du denkst zähneknirschend ca. 6 Wochen zurück, als Dein Rechner ins Nirwana abkackte und Windoof Dir den blauen Bildschirm zeigte, weil auch hier bedeutete das:“ So, für diese Woche ist Schluss!“

    Das Grauen geht weiter

    Morgens wirst Du nicht einfach wach, Äh, äh!
    Du wirst vielmehr mit einem Rippenstoß in die Realität befördert: „Willste nicht mal was Gescheites tun, als die ganze Nacht zu furzen und zu schnarchen?“

    Also: positiv denken (Fußballsonntage im Auge behalten), Frühstück machen, Kinder anziehen, Kaffee ans Bett bringen, etc., etc.

    Ach du dicke Schaisse: Einen Riesenbock hast Du doch geschossen! Blumen sind zwar da, hast Du schnell noch aus der städtischen Anlage nebenan organisiert,

    ABER:

    Die Kerze (brennend) auf dem Frühstückstisch fehlt!!! Fatal, fatal, fatalissime! Nein,. Wie konntest Du aber auch – einfach unverzeihlich!!

    Das Grauen erreicht seinen Höhepunkt

    Du erfährst exemplarisch, was sich hinter dem abgedroschenen Slogan: „Frauen an die Macht!“ verbirgt. Nicht irgendein dummes Geschwätz aus dem letzten Jahrhundert – NEIN – nackte Realität.

    In der allgemeinen Hektik (Ihre alleinstehende Mutter hat sich für ein paar Tage angesagt), redet Dein liebes Frauchen plötzlich in der Mehrzahl, obgleich Eure Kinder mittlerweile endlich auf dem Spielplatz sind:
    „Macht mich nur nicht böse!“ -- „Macht mir keinen Stress!“…-…Macht Wasser heiß!“ Und so weiter und so fort.

    Irgendwann gelingt es Dir, Dich zu verpissen – angeblich hast Du Dünnpfiff und musst dringendst auf´s Klo -- und Dich ins Wohnzimmer zu schleichen und gaaanz, gaaanz leise das Warm Up der Formel 1 zu schauen, da passiert`s:

    Eine satte Stunde zu früh klingelt es Sturm an der Haustür und Deine über alles geliebte Schwiegermama steht vor der Haustür mit drei Überseekoffern und fragt:“ Kannste mal das Taxi bezahlen, ich hab´ nur große Scheine!“ und „Trag mal die Koffer hoch!“

    Auf Deine selten dämliche Frage: “Wofür brauchste denn drei Koffer?“, kommt die rasante Antwort: „Na, einen für jede Woche!“

    Oben angekommen, geht´s auch noch weiter: “Wieso liegt Dein Schlafanzug noch im Ehebett herum? Du glaubst doch nicht, dass ich auf meine alten Tage auf der Couch schlafe, wie vor drei Jahren!“

    Zugegeben: Diese Couch ist das Allerletzte. Sie ist das einzige Möbelstück, das Du aus Deiner ehemaligen Junggesellenbude in die gemeinsame Wohnung gerettet hast, weil unter Anderem auch Dein LF (LF = Liebes Frauchen) vor der Ehe hier mit Dir eine ganze Reihe Experimente (Schweinkram) durchführte, bzw. durchführen ließ.

    Die Sitzflächen sind völlig verrammelt, die Rückenlehne mehrfach durchgebissen und diverse Flecken und sonstige Kampfspuren sind unter einer geblümten Decke verborgen.

    Wenn ihr dieses Designerstück aber bei Schwiegermamas letztem Besuch vor drei Jahren nicht gehabt hättet, wäre der alte Drachen wahrscheinlich immer noch da.
    Na, ja wenigstens hat sie sich mit den drei Koffern irgendwie festgelegt! Hoffentlich!

    Bis zu ihrem Abgang geht das ungemütliche Familienleben aber weiter. Dir ist klar, dass die beiden Büchsen nix Anderes zu tun haben, als den ganzen Tag über Männer (speziell über Dich), ihre persönlichen Freundinnen, ihre persönlichen Feindinnen und langweilige Fernserien sich das Maul zerreißen werden. Dabei werden sie ihre Aufsichtspflicht Dir gegenüber wahrscheinlich sehr bald sträflich vernachlässigen.

    Es wird daher Zeit, auf neue positive Gedanken zu kommen.

    Du bist vielleicht ein Glückspilz!!!

    Hast Du doch gaaanz zufällig Dein Telefonverzeichnis mit allen aktuellen Nummern Deiner ehemaligen Liebschaften gefunden. Schau mer mal!

  39. http://www.klimaskeptiker.info/einzelmeldung.php?nachrichtid=1673

  40. Eine 15 Meter dicke Mauer soll um fuck-ushima gebaut werden. Ist das jetzt der erste Ringwallspeicher?
    Und auch noch mit Warmwasserversorgung? Also mit künstlicher Geothermie?

    *griens*

  41. 10. wolfgang sticher schreibt am 30. März 2011 17:23
    17 AKW sollen also ersetzt werden, macht jetzt mal abgerundet so grob . . . .

    Haben wir nicht bereits 10 Stück ersetzt, größtenteils mit EE-Stromquellen und die Blackout-Zeiten haben sich auf ca. 13 Minuten verringert beim Endverbraucher.

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