Das 1×1 der Stromerzeugung für Grüne auf einen Blick

17. November 2017 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

BRD-StromWie wenig ertragreich die sog. Erneuerbaren Energien sind und warum man mit Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse die Bevölkerung nicht bedarfsgerecht versorgen kann, zeigt diese Abbildung auf einen Blick.

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20 Kommentare
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  1. Den Grünen zeigt die Graphik leider nichts. Sie verstehen solche Zusammenhänge nicht, weil sie nicht Wissende, sondern Gläubige sind. Sie kennen nur grüne Gesetze. Das Ohmsche Gesetz, oder gar die Kirchhofschen Gesetze werden an ihren Schulen nicht mehr gelehrt, denn Sie stören die Freiheit der unrealistischen Gedanken. Jamaica, oder Neuwahlen, Deutschland fährt mit seiner bereits gründlich Gehirn gewaschenen Bevölkerung gründlich in den grünen Graben. Wenn morgen Neuwahlen wären: Grüne + 1 %. Wir sind nicht mehr zu retten. Siemens baut schon kräftig ab.

  2. Oje, Merkel hat den Grünen gerade angeboten 7 GW Kohle abzuschalten. Gute Nacht.

  3. Das Bild regenerative Stromerzeugung ist eine Agorafälschung, sie suggerieren, die Volatilen könnten eine Art Grundlast bei 10GWh erzeugen mit 100 GW installiertem Schwachsinn….

  4. Nö. Bei höherer Auflösung fallen die EE bis ein paar GW ab.

  5. Es ist jetzt dunkel und zumindest in BW windstill. Eine Biogasanllage im Ort läuft und produziert überwiegend 85 Grad warme Kühlluft. Die 17 angeschlossenen Wohnungen mit Fernwärme haben Nachtabseknung.Meine Steckdosen liefern alle noch volle Leistung. Da liefern die Steinkohlekraftwerke in Mannheim und Karsruhe und die wenigen KKW im In und Ausland wohl die komplette Energie. In BW laufen auch nachts noch Fabriken mit elektrischer Energie. Nur die ICE der Deutschen Bahn fahren jetzt noch mit 100 % Erneuerbare Energien. Man muß es nur glauben.

  6. Nicht ein paar GW, auf die Leistung von Wasser und Biomasse. Die Volatilen landen bei Null. Das Bild ist Agorapropaganda.

  7. #3 W.R.

    Das Bild regenerative Stromerzeugung ist eine Agorafälschung

    ausgetauscht gegenüber der 7.11. thread „Klimaschutz in Deutschland auf einen Blick“. Verzweiflung? Kann man auch ein bisschen zwischen den Zeilen auf nuklearia und naeb.info spüren.

    Oh -- ich möchte mal als „climate warrior“ auf die Fidschi-Inseln eingeladen werden mit bezahltem Flugticket bei Vollpension und so :-
    …George Necewa aus dem Inselstaat Fidschi, der sich „Climate Warrior“ nennt, appelliert an die Kanzlerin: „Deutschland muss sofort aus der Kohle aussteigen, damit die Erderwärmung unter 1,5 Grad bleibt und wir im Pazifik noch eine Chance im Kampf um unser Überleben haben.“
    Warum wohl spricht dieser kampferprobte warrior nicht in China, Indien oder den USA?

    Wie deprimierend: „Kohleausstieg -- Das einstige Klimaschutz-Vorbild Deutschland wird schmerzlich vermisst.“
    Man vermisst die Hinweise auf die Atomkraft bei den führenden Aussteigern.
    Dieser Klamauk in D wird sich wohl erst dann (ein bisschen) abschwächen, wenn es mal so einen richtig saftigen blackout wie in Südaustralien gegeben hat. Die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden sind ein kleines Beispiel, was sich dann so alles tut…(kein Twitter, Whatsapp, oh je -- die Tiefkühltruhe)

  8. @WR #3

    sie suggerieren, die Volatilen könnten eine Art Grundlast bei 10GWh erzeugen mit 100 GW installiertem Schwachsinn

    In der Grafik steht „regenerative“. Das ist nicht falsch, wenn man versteht was im Ökojargon „regenerative“ bzw „erneuerbare Energien“ bedeutet. Die zählen darunter auch Wasserkraft und Biomasse. Beide sind natürlich grundlastfähig. Damit verwischen sie absichtsvoll die Grenzen.

    Man sollte deshalb in Argumentatioen die Begriffswelt der Ökos nicht übernehmen, sondern unterscheiden zwischen

    -- konventioneller Stromerzeugung. zu der Wasserkraft, Atomkraft, Kohle, Gas gehören

    -- EEG-geförderten Wärmekraftwerken, bei denen die Hauptkritik die volkswirtschaftlich schädliche Vergeudung von Ressourcen ist

    -- EEG-geförderter & obendrein wetterabhängiger Stromerzeugung, die nicht ohne Stützung durch normale Kraftwerke zu gebrauchen sind, und zusätzlich auch noch Ressourcen vergeuden.

    Nur weil die Ökos sich Wasserkraft auf die Fahnen schreiben, müssen andere nicht diesen Etikettenschwindel mitmachen.

  9. Die Schlußfolgerungen gelten nur, wenn man die derzeitigen ineffektiven Anlagen betrachtet. Wenn man das von mir erstellte Konzept der schwimmenden Windräder verwirklicht, sieht die Situation ganz anders aus, denn Offshore-WEA auf dem offenen Meer erbringen eine Durchschnittsleistung von 40%. Wenn also das 2,5 fache der notwendigen Leistung installiert wird, so könnte der Gesamtbedarf abgedeckt werden. Wenn die gesamten Wasserflächen um Europa (Mittelmeer, Atlantik, Nord- und Ostsee) dafür genutzt wird, ist auch einer Dauerflaute auf all diesen Meeren sehr unwahrscheinlich. Es wären dann sicher nur Speicherkapazitäten für 10-15% der Leistung notwendig. Wichtig wäre aber ein europaweites Verbundnetz. Da eine 10MW-Anlage nur etwa 5 Mill. Euro Kosten verursacht, sind auch die gesamten Investitionen in den nächsten 10-15 Jahren realisierbar, da dann die EEG-Umlage spürbar sinkt, denn die Kosten für eine kWh werden unter 3 Cent/kWh liegen.
    Wer Interesse an dem Konzept hat, schreibe mir bitte eine Mail ( idee@ullrichmeyer.de ).

  10. @anorak #8

    Sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Zwei Dinge sind meines Erachtens wichtig.
    Wir haben es mit zwei Propagandatricks zu tun. Erstens die Gleichsetzung der installierten Leistung von konventionellen Kraftwerken mit der installierten Leistung von PV und Wind. Zweitens die erneuerbaren Energien in einen Topf zu werfen. Beides ist arglistige Täuschung. Würde Trump so etwas tun hätte es die Presse wohl längst als Lüge bezeichnet.

    Als Bürger sollte man deshalb immer darauf achten, dass bei Vergleichen auf TWh pro Jahr umgerechnet wurde. Alle anderen Vergleiche sind im Grunde sinnlos.
    Dabei muss man noch beachten, dass Steinkohle- und Gaskraftwerke ja oft wegen der erneuerbaren Energien unwirtschaftlich rauf und runter gefahren werden und dadurch zusätzliche installierte Leistung brach liegt.

  11. Es wäre sicher hilfreich, oben einen Wochenausschnitt nur für Sonne & Wind mit abzubilden. Dann wird die schnelle und enorme Leistungsschwankung sichtbar, zwischen 2, 3, 5 und 20, 30, tw. bis zu 45 GW. Das bestehende Diagramm ist wirklich beschönigend.
    https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=solar-wind&week=-1&year=2017

  12. @GH #9

    Als Bürger sollte man deshalb immer darauf achten, dass bei Vergleichen auf TWh pro Jahr umgerechnet wurde. Alle anderen Vergleiche sind im Grunde sinnlos.

    Das sehe ich mit Verlaub anders :).

    Die TWh pro Jahr von Wind + Solar addiert sind inzwischen ja durchaus beachtlich („dank“ der Förderung, was natürlich verschwiegen wird), woraus dann in der Ökopropaganda gern der Schluss gezogen wird, wenn man nur noch mehr davon aufstelle würde eines Tages der Gesamtbedarf des Landes damit gedeckt, und dann würden konventionelle Kraftwerke überflüssig. Aber das ist ein Fehlschluss.

    Denn: Selbst solch gigantische Mengen Wind/Solarstrom würden immer noch volatil anfallen, und es gäbe selbst dann noch Zeiten ohne nennenswerte Grünstromproduktion, weshalb konventionelle Kraftwerke wie bisher in vollem Umfang notwendig blieben. Außerdem würde das Unterfangen schier erdrückende Kosten verursachen.

  13. Entscheidend ist doch, dass bei den Regenerativen Wasser und Biomasse nicht weiter ausgebaut werden können. Wegen der begrenzten Flächen dafür. Wind und Sonne hingegen schon. D.h. die Schwankungen bei den Regenerativen werden zukünftig noch stärker ausfallen. Stärkerer Gegensatz zwischen Tag und Nacht und Sommer und Winter. Genau antizyklisch zum Verbraucherverhalten. Das sieht man ja jetzt schon. Genau wie die geringen Erträge der EE bei der gigantischen, inst. Leistung.

  14. PS

    Um die Bevölkerung weitgehend mit Strom aus EE versorgen zu können, benötigt man in etwa das 4-5fache an EE wie aktuell vorhanden ist und ein Backup/ konventionelle Reserve von ca 60 GW auf Standby. Das zeigen die Abbildungen.

    Derzeit zahlen wir über 20-25 Mrd. EEG-Umlage pro Jahr. Man würde dann auf mindestens 100 Mrd. kommen + Ausbau der Stromnetze + Backup/ konventionelle Reserve. Der Strompreis würde dann bei über 50 Cent/ kWh liegen. Unbezahlbar!

  15. @anorak2

    Nun ja. mein Vorschlag ist ein erster Schritt um zu vergleichen, besser als installierte Leistung.
    Aber Sie haben natürlich Recht, extrapolieren kann man das nicht.
    Man kann sich aber mal folgendes anschauen. Wenn wir unseren gesamten Strombedarf mit PV decken wollten, brauchen wir eine installierte Leistung von 570 GW. Da wir davon aber wie sie richtig sagen immer nur etwa 80 GW brauchen, müssten wir mit 490 GW ins Ausland exportieren. Die werden sich freuen. Wir bräuchten aber nach wie vor für den Rest des Tages die konventionellen Kraftwerke mit 80 GW.
    Mit Wind sieht es nur marginal besser aus. Da liegen wir bei 380 GW und 300 GW Export.
    Nun könnte man natürlich alle konventionellen Kraftwerke durch Biomassekraftwerke ersetzen.
    Trotzdem bleibt das Fazit, dass ein weiterer Ausbau von Wind und PV Geldverschwendung ist. Dieses Geld sollte man lieber für Rentner und Strukturwandel einsetzen, wenn man schon gute Kraftwerke abschalten will.
    Wenn jetzt jemand mit der Speichernummer kommt wäre es trotzdem das schlaueste PV und Wind einzufrieren und zu warten bis es die Speicher auch gibt.

  16. Die Speicher sind eh unbezahlbar. Wir haben ja nicht mal genügend Wohnungen für die Bevölkerung und Schulen, Straßen, Autobahnen, Bahntrassen zerfallen. Selbst mit Darlehens-Zinsen von 0% schreiben wir gerade mal eine Null bei der Neuverschuldung.

  17. PS

    Und wir sprechen hier nur von Strom aus EE nicht mal um Heizbedarf und Verkehr, der nochmal hinzukommt.

  18. @Günter Heß #14

    Nun könnte man natürlich alle konventionellen Kraftwerke durch Biomassekraftwerke ersetzen.

    Da freut sich auch das Milchmädchen, irgendwann wird’s mit der Biomasse eng, bei den dann nötigen Mengen.

  19. @Krishna Gans

    Nicht das Milchmädchen, sondern die Liebhaber von Nutzwäldern, Monokulturen und Holzimporten.
    Auch der hohe Schadstoffausstoß dürfte die Aktivisten freuen. Wieder was für den Alarm, um auf die Strasse zu gehen.
    Erst Alks ökologisch anpreisen und dann verteufeln, wie beim Diesel.
    Erstaunlicherweise gelten Biomassekraftwerke als Umweltverträglich.
    Wahrscheinlich sind der feindtaub und die Schwermetalle die sie ausstoßen eben Biofeinstaub und Bioschwermetalle.
    Der größte Vorteil ist aber sicherlich, dass die Biomassekraftwerke unwirtschaftlich sind, dann kann man sie mit einer guten EEG Förderung belohnen.

  20. Rekordergebnis bei Sonne und Wind bereits jetzt, wo doch die Dunkelfauten erst kommen. Im Stundentakt meldet der grüne Regierungssender SWR 1 die Rekordausbeute von 130 Milliarden KWh Sonne und Wind und das bekanntlich ohne Rechnung.
    Kann es sein, daß eine einziges richtiges Großkraftwerk schon mehr erzeugt hat und jetzt noch einmal 40 Tage voll nachliefert? Den Vergleich haben sie natürlich nicht gebracht, aber ENBW ist bei der Werbung unter die Märchenerzähler gegangen. Wenn man schon nicht mehr richtig Strom erzeugen will, kann man doch Märchen erzählen und mit Öko-Strom windige Geschäfte machen. Grünstrom, wie an jeder Türe vom ICE steht.

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