Das EEG und die Klimarettung

30. Juni 2019 | Von | Kategorie: Blog

CO2Zunächst einige Grunddaten aus 2017. Die Wohnbevölkerung in Deutschland betrug  ca. 83 Millionen Menschen. Jeder von uns hat im Mittel 2017 ca. 9.4 Tonnen COemittiert. Die gesamte CO2 Emission der Bundesrepublik betrug 781 Millionen Tonnen CO2.

Betrachten will ich in diesem Artikel die drei fossilen Energieträger Braunkohle, Steinkohle und Erdgas, die ca. 91% unserer „fossilen“ Stromerzeugung ausmachen.  Die übrigen „fossilen“ Energieträger, Mineralöl, Müll und Gichtgas sind von 1991 bis 2017 von 31 TWh auf 33.5 TWh angestiegen, also im wesentlichen konstant geblieben. Im Jahr 1991 erzeugten wir in der Bundesrepublik Deutschland mit den drei Energieträgern Braunkohle, Steinkohle und Erdgas 344.4 TWh (Terawattstunden) Strom. Sechsundzwanzig Jahre später, im Jahr 2017, erzeugten wir damit 328.7 TWh. Das ergibt eine Einsparung von 15.7 TWh Strom, etwa . 4.5 Prozent. Diese Einsparung an „fossilem“ Strom entspricht dem Beitrag der erneuerbaren Energien zur CO2– Reduktion.

Die mittlere spezifische CO2 – EmissioUnbenanntn (gemessen in Tonnen COpro TWh) unserer „fossilen“ Stromerzeugung ist ebenfalls gesunken, von  960000 Tonnen COpro TWh im Jahr 1991 auf 765000 Tonnen CO2 pro TWh im Jahr 2017. Das ist eine Reduktion von 135000 Tonnen CO2 pro Terawattstunde Strom. Also eine Effizienzsteigerung in der Stromerzeugung bezüglich CO2 – Emission von ca. 20%. Das hat zwei Gründe. Erstens eine Verschiebung in der Erzeugung von Steinkohle zu Erdgas als Energieträger. Zweitens eine technische Effizienzsteigerung der Kraftwerke bzgl. CO2– Emission.

EffizienzAus den 15,7 TWh Einsparung ergibt sich also eine Einsparung von 12 Millionen Tonnen CO(Megatonnen = Mt = 1 Million Tonnen), errechnet aus 15,7 TWh multipliziert mit 765000 Tonnen CO2 pro TWh, der  mittleren spezifischen Emission unserer „fossilen“ Stromversorgung im Jahr 2017. Pro Kopf ergibt das wiederum eine Einsparung von 145 kg COpro Jahr..Das sind 1.5% unserer Gesamtemission pro Jahr und Kopf.

Die gesamte CO2 – Emission durch die „fossile“ Stromerzeugung dieser drei Energieträger ist aber von 330.7 Millionen Tonnen CO2auf 251.7 Millionen
Tonnen COgesunken. Das sind 79 Millionen Tonnen CO2 weniger CO2 – Emission.  Pro Kopf ergibt das 955 kg CO2 weniger pro Jahr als 1991. 145 kg CO2 davon sind der Beitrag der erneuerbaren Energien, der größte Teil etwa 85% bzw. 810 kg CO2  entfallen aber auf die technische Effizienzsteigerung und dem Einsatz von Erdgas.

Fazit: Durch erneuerbare Energien sparen wir 145 kg CO2 pro Jahr und Kopf, das sind 1.5% unserer CO2 – Emission pro Jahr und Kopf.

Die Daten kann man beim BMWi hier runterladen und selbst nachrechnen.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Energie/energiedaten-gesamtausgabe.html

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121 Kommentare
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  1. Diese Zahlen, beeindruckend aufbereitet und präsentiert (Danke!), sollte man den Kiddies vor jedem Freitagsschwänzen um die Ohren hauen. Wenn jetzt die Ferien beginnen, ist ohnehin Schluss mit dem Schwänzspuk, da liegen die Kannit- und Willnitverstaans ohnehin in der Sonne am Baggersee (oder auf Malle, all inklusive) und freuen sich am warmen Wetter. Wärmer ist besser!

  2. Die 1,5 % dürften den Klimaschützen ebenso egal sein wie die 1/20 Grad als Deutschlands Beitrag zur Klimarettung. Ich konnte die Leute ja gestern wieder live erleben, wie sie Grün platttrampeln und wie irre laut trommeln und schreien. Ich fahr gleich mal los und schau mir wieder die Schäden und Hinterlassenschaften an.

  3. Es ging immer nur um politischen Kampf. Machtkampf! Klima, Startbahn West, Hambacher Forst, Wackersdorf usw. alles nur ein Vehikel um an Menschen und Mehrheiten ran zu kommen. 1,5 % oder 0,05 % sind egal, Dem verhassten Deutschland Probleme zu machen und über 20 % bei Wahlen zu bekommen, möglichst schnell steigend, das ist wichtig.

  4. Ich empfehle nochmal nachzudenken, ob das tatsächlich der richtige Rechenweg ist. Ich finde ja Skeptiker Mathematik zum Schießen und drei Cheerleader hast du ja schon, die ohne nachzudenken zustimmen 🙂

    Kleiner Tipp: erzeugen Erneuerbare tatsächlich nur 15,7 TWh Strom im Jahr mehr als damals? Und mit was würde diese Menge Strom dann produziert werden, wenn es keine Erneuerbaren gäbe? Wenn du Lösung hast, sag bescheid. Ich bin gespannt auf die Atomkraft Ausrede, die ohne Zweifel kommen wird 🙂

  5. Okay, Volldepp hat die Rechnung nicht kapiert.
    Krüger, übernehmen sie.
    Er braucht’s mal wieder feingranularer.
    Am besten per Video… mit Handpuppen.

  6. Fazit: Durch erneuerbare Energien sparen wir 145 kg CO2 pro Jahr und Kopf, das sind 1.5% unserer CO2 – Emission pro Jahr und Kopf.

    Das ist ja toll, Greta müsste das eigentlich sogar sehen, wenn sie nach Deutschland kommt.

  7. @Herp

    Kleiner Tipp: erzeugen Erneuerbare tatsächlich nur 15,7 TWh Strom im Jahr mehr als damals?

    Herr Herp, was steht denn im Artikel?

    Betrachten will ich in diesem Artikel die drei fossilen Energieträger Braunkohle, Steinkohle und Erdgas, die ca. 91% unserer „fossilen“ Stromerzeugung ausmachen. Die übrigen „fossilen“ Energieträger, Mineralöl, Müll und Gichtgas sind von 1991 bis 2017 von 31 TWh auf 33.5 TWh angestiegen, also im wesentlichen konstant geblieben. Im Jahr 1991 erzeugten wir in der Bundesrepublik Deutschland mit den drei Energieträgern Braunkohle, Steinkohle und Erdgas 344.4 TWh (Terawattstunden) Strom. Sechsundzwanzig Jahre später, im Jahr 2017, erzeugten wir damit 328.7 TWh. Das ergibt eine Einsparung von 15.7 TWh Strom, etwa . 4.5 Prozent. Diese Einsparung an „fossilem“ Strom entspricht dem Beitrag der erneuerbaren Energien zur CO2– Reduktion.

    Vielleicht nochmal lesen? Merkwürdig finde ich auch, dass alle Klimaschützer da gleichgeschaltet sind und stets falsch lesen und verstehen.

  8. PS

    Es geht darum was EE an realer Einsparung bringen nicht was sie erzeugen. Sie können mit EE auch zu Unzeiten 10mal mehr Strom erzeugen, als das was benötigt wird, es bringt halt aber keine Einsparung, wenn die fossilen Kraftwerke als stille Reserve im Hintergrund weiter laufen müssen. Dazu benötigen Sie dann Speicher.

  9. Diese Einsparung an „fossilem“ Strom entspricht dem Beitrag der erneuerbaren Energien zur CO2– Reduktion.

    Das ist nicht korrekt. Überlege mal was passiert wäre wenn es keine Erneuerbaren geben würde und wir trotzdem aus der Atomkraft ausgestriegen wären. Das ist das CO2, das die Erneuerbaren einsparen.

    Es ist immer wieder erstaunlich wie man auf so eine Verquere Rechnung wie das da oben kommen kann. Machen andere Skeptikerblogs ja nicht anders. Ignorieren den Atomausstieg und meinen dann die großen Mengen an EE-Strom in unserem Strommix würden den CO2 Ausstoß kaum beeinflussen. Einfach genial. Wenn dieser Rechentrick euch nicht stört, ok. Aber ist halb ein wenig albern 😉

    @Lutz:
    Meinst du deine Ausdrucksweise hilft irgendwie? Kindergarten.

  10. Es geht darum was EE an realer Einsparung bringen nicht was sie erzeugen. Sie können mit EE auch zu Unzeiten 10mal mehr Strom erzeugen, als das was benötigt wird, es bringt halt aber keine Einsparung, wenn die fossilen Kraftwerke als stille Reserve im Hintergrund weiter laufen müssen. Dazu benötigen Sie dann Speicher.

    Ich hatte ja gedacht, dass du eher was mit Atomkraft als Ausrede lieferst. Aber das hier deutet darauf hin, dass du wirklich denkst, dass die fossilen Kraftwerke bei noch mehr EE im Netz etwa die gleiche Menge CO2 erzeugen würden, weil sie dann halt einfach leer laufen.

  11. 1,5 % CO2 Ersparnis pro Kopf. Für 50 Milliarden Euro pro Jahr. Ups, meinem Taschenrechner ist grad schlecht geworden

  12. @Herp

    Ich hatte ja gedacht, dass du eher was mit Atomkraft als Ausrede lieferst. Aber das hier deutet darauf hin, dass du wirklich denkst, dass die fossilen Kraftwerke bei noch mehr EE im Netz etwa die gleiche Menge CO2 erzeugen würden, weil sie dann halt einfach leer laufen.

    Sie haben es erfasst. Nur Gas kann man schnell hoch und runter regeln. D.h. ohne Gas und Speicher bringt ein Ausbau der EE fast rein gar nichts zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

  13. Würden alle Zahlen dargestellt, würde es einen stattlichen Erfolg dokumentieren.

    100 TWh Mehrerzeugung + 80 TWh Kernenergie + 25 TWh Braunkohle + 60 TWh Steinkolhle -- 50 TWh Erdgas wurden durch Grünstrom ersetzt. Das sind 215 TWh und ca. 33% Prozent unserer heutigen Erzeugung. Das wäre doch mal was zum feiern für die tolle Truppe hier.

    Herr Heß können Sie meine sinnvolle Rechnung nachvollziehen?

    Wenn nicht, macht auch nichts, jeder der sich mit diesem Thema beschäftigt, wird ihren Beitrag als CHARLATANERIE erkennen. Netter Versuch.
    Und auch wieder alle Kracher als Claqueure dabei, fehlen aber noch Gans, Eng usw..

  14. Kindergarten

    Hey,goldene Regel. Der erste, der zum Thema nix beiträgt und trotzdem mit blumigen Ausdrücken um sich schmeißt, wird als Voll-{Depp, Pfosten, Horst} bezeichnet. So sind die Regeln. Du hast es selbst In der Hand, Fanboy.

    Skeptiker Mathematik

    Falsches Wording. Falsche Disziplin. Wie üblich …

    erzeugen Erneuerbare tatsächlich nur 15,7 TWh Strom im Jahr mehr als damals?

    Kleiner Tipp: können Energiemengen wirklich einfach so in die Manège geschmissen werden? Oder haben die Physiker nicht ein paar ätzende Nebenbedingungen beim Strom eingebaut, die die Erneuerbaren immer noch nicht einhalten können?

  15. Kindergarten

    Sie haben es selbst in der Hand. Der erste unsachliche Beitrag mit blumigen Ausdrücken wird so quitiert. Goldene Regel.

  16. Überlege mal was passiert wäre wenn es keine Erneuerbaren geben würde und wir trotzdem aus der Atomkraft ausgestriegen wären. Das ist das CO2, das die Erneuerbaren einsparen.

    Oh, ist das schlecht.
    Genau die grundlastfähigen Erneuerbaren.
    Frag‘ bitte mal das Agorameter, wer in den letzten Monaten die Kohlen aus dem Feuer geholt hat.

    erzeugen Erneuerbare tatsächlich nur 15,7 TWh Strom im Jahr mehr als damals?

    Rechnen sie doch selbst.
    Was davon ist bedarfsgerecht angefallen und was davon musste verklappt werden? Oder hat irgendwer den Kirchhoff außer Kraft gesetzt?!

  17. Michael Krüger:

    Sie haben es erfasst. Nur Gas kann man schnell hoch und runter regeln. D.h. ohne Gas und Speicher bringt ein Ausbau der EE fast rein gar nichts zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

    Du ignorierst also den Atomausstieg weiterhin. Ok.

    Du hast doch bestimmt Zahlen über die Anzahl der Kohlekraftwerke, die ständig einfach so mitlaufen ohne Strom einzuspeisen um deine steile These zu bestätigen, oder? 😉

    @Lutz:

    Sie haben es selbst in der Hand. Der erste unsachliche Beitrag mit blumigen Ausdrücken wird so quitiert. Goldene Regel.

    Wow, du beantwortet „Kindergarten“ mit Kindergarten hoch 2. Ich bin beeindruckt.

    Oh, ist das schlecht.
    Genau die grundlastfähigen Erneuerbaren.
    Frag‘ bitte mal das Agorameter, wer in den letzten Monaten die Kohlen aus dem Feuer geholt hat.

    Von zum Henker redest du da? Fast schon auf Werner S Nivea um Thomas Schwalbes Liste noch einen Namen hinzuzufügen.

    Rechnen sie doch selbst.
    Was davon ist bedarfsgerecht angefallen und was davon musste verklappt werden? Oder hat irgendwer den Kirchhoff außer Kraft gesetzt?!

    Das schaffst du bestimmt auch selbst. Die Rechnung oben ist Unsinn und wie ihr das hier verteidigt ist einfach großartig. So machen sich Skeptiker das Leben schön.

  18. Herr Heß,

    Fazit: Durch erneuerbare Energien sparen wir 145 kg CO2 pro Jahr und Kopf, das sind 1.5% unserer CO2 – Emission pro Jahr und Kopf.

    Was hat uns dieser große Erfolg eigentlich gekostet?

  19. @Herp

    Die Zahlen zu der Produktion der Fossilen hat Herr Heß doch im Beitrag genannt. Wieder überlesen?

  20. @Herp, Schwalbe

    Und die Fossilen haben den Atomstrom ersetzt und nicht die EE.

  21. Der gesamte Zubau an „Erneuerbaren“ hat seit 2005 in der EU eine Einsparung von genau Null CO2 ergeben. Denn was in Deutschland „eingespart“ wird, kann dann woanders (z. B. In Polen) mehr in die Luft gepustet werden.

    Ich finde die gesamte Rechnerei hier nicht sinnvoll, da diese (zum Teil zu Recht) angegriffen werden kann. Die Rechnerei ist aber aufgrund des CO2 Zertifikatesystems überhaupt nicht nötig.
    Fazit: wir geben in Deutschland jährlich 25 Mrd. Euro mehr für „Erneuerbare“ aus und haben null Gesamteffekt.
    Währenddessen stirbt alle zehn Sekunden auf der Welt ein Kind an Hunger und wir „verbrennen“ Nahrungsmittel im Auto (Stichwort E10)

  22. Sorry, aber nur ein Denkfehler in dem Modell auf die Schnelle aufgeklärt:

    Die Differenz des Verbrauchs an fossilem Strom von 2017 und 1991 als Anteil der erneuerbaren Energie anzunehmen ist nun mal dummes Zeug! Es berücksichtigt nicht den nicht unerheblichen Mehrbedarf an elektrischer Energie, der in dieser Zeit entstanden ist.
    Es können nicht nur die Produktionswerte angenommen werden, sondern es muss gleichzeitig der Verbrauch im Blick sein.

    Schade, eine seriöse Berechnung hätte mich sehr interessiert….

  23. @KG

    Die Differenz des Verbrauchs an fossilem Strom von 2017 und 1991 als Anteil der erneuerbaren Energie anzunehmen ist nun mal dummes Zeug!

    Ja, allerdings ist diese Argumentation auch Bestandteil der Ökofolklore, wo sie genau so falsch ist.

    Es berücksichtigt nicht den nicht unerheblichen Mehrbedarf an elektrischer Energie, der in dieser Zeit entstanden ist.

    Immer langsam mitti junge Pferde. Es ist zunächst in den 1990er mal erheblicher MINDERbedarf entstanden durch die Deindustrialisierung Ostdeutschlands. Eine weitere kleinere Delle ist durch die Weltwirtschaftskrise 2008 entstanden.

    Also, erste Zwischenbilanz: CO2 Reduktion korreliert -- zumindest manchmal -- mit wirtschaftlichem Rückschritt und sozialen Härten.

    Es gab parallel auch BIP Wachstum, in den späten 1990ern und frühen 2000ern, das dann aber auch durch die grünrote Hartzpolitik und das allgemeine neoliberale Siechtum in eine lange Stagnation überging, obendrein verstärkt durch die Energiewende.. Das dürfte der Hauptgrund sein, warum Energieverbrauch und damit CO2 ebenfalls stagnieren. Effizienzeffekte kommen dazu.

    Ob die Windmühlen irgendwas jenseits des statistischen Rauschens beitragen, ist derzeit unbekannt.

  24. Michael Krüger:

    Und die Fossilen haben den Atomstrom ersetzt und nicht die EE.

    Ehm, nein. Denn Fossil ist weniger geworden. Wenn du Fossil mit Atomstrom gegenrechnest kommt allerdings auch der korrekte Wert für die Erneuerbaren heraus (nicht 15,7 TWh) 😉 Also mach ruhig mal …

    @Christinan Loose:

    Der gesamte Zubau an „Erneuerbaren“ hat seit 2005 in der EU eine Einsparung von genau Null CO2 ergeben. Denn was in Deutschland „eingespart“ wird, kann dann woanders (z. B. In Polen) mehr in die Luft gepustet werden.

    Ah, ein Jünger von Prof. Sinn.

    @anorak2:

    Ob die Windmühlen irgendwas jenseits des statistischen Rauschens beitragen, ist derzeit unbekannt.

    Ist es nicht, aber glaub ruhig daran.

  25. @SH

    Ist es nicht, aber glaub ruhig daran.

    Das Gleichungssystem hat mehr Unbekannte als Gleichungen.

  26. @Herp

    Gas hat die Kernkraft seit 2011/ Fukushima ersetzt. Hier zu sehen:

    https://www.bilder-upload.eu/bild-0b45b8-1561980360.jpg.html

  27. @Herp

    Und die inst. fossile Kraftwerksleistung hat seit 2002 zugenommen. Vor allen durch Gas.

    https://www.bilder-upload.eu/bild-82fe0b-1561980737.jpg.html

  28. Ach so, wir haben heute 80 GW an inst. fossiler Kraftwerksleistung und 110 GW an inst. Leistung aus PV und Wind.

    Die 110 GW an PV und Wind sind nutzlos. Und liefern nur marginale Einsparungen. Die 80 GW an Verbrauch, die wir max. haben können die Fossilen problemlos abdecken.

  29. Leider ist Ihre CO2-Bilanz wie jede andere CO2-Bilanz fehlerhaft. Bei allen CO2-Bilanzen scheinen die Stromerzeugungsanlagen selbst irgendwie vom Himmel zu fallen. Sie müssten aber eben auch den Herstellungsaufwand der Kraftwerke berücksichtigen, der zur CO2-Bilanz selbstverständlich hinzugehört. Und da spielt eine wesentliche Rolle, dass Photovoltaik- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu Großkraftwerken extrem ressource-hungrig sind, was an der extrem geringen Energiedichte der Energieträger Wind und Sonne liegt. Diese Anlagen verbrauchen (erkennbar an ihren hohen Herstellungskosten) den rund 20fachen Ressourcenbedarf bei der Herstellung. Sie erzeugen deshalb erhebliche zusätzlich Mengen an CO2, die Sie aus ihrer ‚vorläufigen‘ CO2-Bilanz natürlich noch hinausrechnen müssten. Übrig bleibt deshalb am Ende nichts -- außer einer katastrophal teuren unzuverlässigen Stromversorgung und gigantischen Naturschäden. Ach ja, die gerodeten CO2-Senken (etwa 1 Hektar Wald pro Windrad in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) müsste man auch noch abziehen und natürlich auch noch den erhöhten Netzausbaubedarf, der nochmals beträchtliche Mengen CO2 erzeugt.
    Jedem einigermaßen zusammhängend denkenden menschenist deshalb völlig klar, die Energiewene ist eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und gleichzeitig eine gigantische gedlumverteilungsmaschine, mit der sich eine kleine Elite an der breiten Masse des Volkes bedient.

  30. Gas hat die Kernkraft seit 2011/ Fukushima ersetzt.

    Die installierte Leistung … soso, wir reden hier über Strommengen. Der Strom aus Gaskraftwerken hat keinesfalls den weggefallenen Strom aus Atomkraftwerken kompensiert. Nicht mal ansatzweise.

    Und die inst. fossile Kraftwerksleistung hat seit 2002 zugenommen. Vor allen durch Gas.

    Ja und? Die produzierte Strommenge hat abgenommen. Das ist der Hauptgrund für CO2 aus fossilen Kraftwerken.

    Ach so, wir haben heute 80 GW an inst. fossiler Kraftwerksleistung und 110 GW an inst. Leistung aus PV und Wind.

    Die 110 GW an PV und Wind sind nutzlos.

    Wie kommst du darauf? Sie produzierten fast 160 TWh Strom im Jahr 2018. 160 TWh, die nicht durch fossile Verbrennung produziert werden mussten.

    Und liefern nur marginale Einsparungen. Die 80 GW an Verbrauch, die wir max. haben können die Fossilen problemlos abdecken.

    Riesige Einsparungen. Ja toll, du kannst auch zum Briefkasten mit einem SUV fahren. Es geht darum am Ende keine fossilen Brennstoffe zu verbrennen. Aber egal, das schweift vom Thema ab. Die Rechnung oben ist grundlegend falsch. Dein Bloggerkollege scheint sich dazu nicht zu Wort melden zu wollen, aber wie man ernsthaft behaupten kann durch Erneuerbare seien nur 15,7 TWh an fossiler Stromerzeugung eingespart worden obwohl allein durch Wind und PV schon 160 TWh im Jahr produziert werden … das können wohl nur Skeptiker verstehen wie das geht 😉

  31. @Jürgen Wanninger:

    Jedem einigermaßen zusammhängend denkenden menschenist deshalb völlig klar

    Ich weiß nicht, ob du dich da nicht maßlos überschätzt. Du klingst wie so ein wütender „Skeptiker“, der keine Zusammenhänge mehr erkennt und nur noch im Stänker-Modus gefangen ist.

  32. Pseudowissenschaftliche Milchmädchenrechnung. Fehlt nur noch die Behauptung Benzin ist gar nicht teurer geworden, ich tanke immer noch für 25,-€. Lange nicht so einen Blödsinn gelesen.

  33. @Herp

    15,7 TWh an fossiler Stromerzeugung eingespart

    Darum geht es.

  34. @Jürgen : die groskraftwerke sind auch vom Himmel gefallen und die fossilen Energieträger wandern ja auch CO2 neutral ins Kraftwerk…

  35. Oh Gott, sie raffen nichts.

    Dabei hat es sogar Prinz Philip begriffen, Windmühlen sind nutzlos, sie brauchen immer back up….

  36. Michael Krüger:

    15,7 TWh an fossiler Stromerzeugung eingespart

    Darum geht es.

    Es sind fast 160 TWh.

    @Rassbach:

    Oh Gott, sie raffen nichts.

    Dabei hat es sogar Prinz Philip begriffen, Windmühlen sind nutzlos, sie brauchen immer back up….

    Warum macht es das nutzlos? Mussten in fossilen Kraftwerken etwa 2018 Treibstoff für zusätzlich fast 160 TWh trotz Existenz von Wind- und Solarstrom verbrannt werden?

  37. Sebbi, denke nach.

  38. @Herp

    Es sind fast 160 TWh.

    Welche PV und Wind produziert haben. Die wurden aber nicht bei Kohle und Gas eingespart. Dort wurde viel weniger eingespart. Darum geht es.

    Vor allen Kohlekraftwerke laufen im Hintergrund weiter und Gas muss den Zappelstrom aus PV und Wind ausgleichen, sowie fehlenden Atomstrom. Mangels Speicher. Überschüsse werden, wenn sie in Deutschland nicht benötigt werden dann exportiert.

    So ist das nun mal, wenn man zwei parallele Stromnetze aufbaut, ohne Speicher. Da produziert man ständig aneinander vorbei.

  39. @ stephan D. & @ Sebastian Herp:

    Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil: Um ein Großkraftwerk 1500 MW (Kohle, Gas, Kernenegrie) zu ersetzen, braucht man rund 2 Generationen von je 2500 Windrädern a 3MW PLUS Speicheranlagen der Größenordnung 1500 GWh Kapazität. Jetzt vergleichen Sie mal die Mengen an Ressourcen, die man braucht um 1 modernes Steinkohlekraftwerk zu bauen (Mannheim Block 9 beispielsweise 1,5 Milliarden Euro) und 5000 Windräder (je nach Standort 25-30 Milliarden Euro). Eine Speichertechnologie, um die Stromerzeugung von 2500 Windräden an den Bedarf zu glätten, gibt es nicht, nur als theroetische Spinnerei in Grünköpfen). In Pumpspeicherwerken würden 1500 GWh über 1 Billion Euro kosten, P2G wird seit über 10 jahren in Prototypenalagen getestet und krebst imme rnoch bei 16% Wirkungsgrad rum usw. usw.).

    Die deutsche Energiewende ist eine horrend teure Totgeburt, sie spart weder CO2 ein, noch ersetzt sie mangels bezahlbarer Speichertechnologien ein einziges Kraftwerk. Deutschland hatte vor 20 Jahren rund 100 GW warm im Netz und hat heute exakt genausoviel konventionelle Stromerzeuger am Netz. Die Energie’wende‘ ist eine horrend teure Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, bei der irre viel Geld von unten auf eine kleine Elite umverteilt wird.

  40. @ Herb & Stephan D.
    Leute denkt einfach mal nach. Wind und Sonne sollen nachhaltig sein? Ha ha! Wie kann etwas nachhaltig sein, das nur durch extremste Subventionierung existieren kann? Wind- und Solarstrom können nur durch Protektionismus und Subvention überleben weil sie dramatische Kosten- und Qualitätsnachteile (Zappelstrom !!) haben. Kosten sind aber eine unmittelbare Folge des Einsatzes von Energie und Ressourcen. Ist ein Stromerzeugungsverfahren also erheblich teurer als ein anderes, dann braucht es offenbar mehr Ressourcen und/oder Energie. Der Satz ‚Die Sonne schickt keine Rechnung‘ ist also physikalisch und volkswirtschaftlich gesehen strunzdumm, als Marketinggag für eine physikalisch eher ungebildete Öffentlichkeit aber genial. Kurzsichtige überblicken nämlich keine Gesamtkostenanalyse bzw. Gesamtenergiebilanz.
    Einfach mal Nachdenken -- ich bin mir sicher Ihr kommt auch noch dahinter. Rechnet einfach mal den Block 9 Mannheim sauber nach und 2 x 2500 Windräder dagegen. Dann denkt drüber nach, dass rund 80% der Zeit eines Jahres eine WKA deutlioch unetrdurchschnittlich produziert, 10% etwa durchschnittlich und 10% erheblich überdurchschnittlich. Und dann denkt mal an 2500 Hektar in Baden-Württemberg gerodeten Wald für die schwachsinnigen Zappelstrom-Windräder.

  41. @ Herp:

    Dass Deutschland inzwischen Zappelstrom aus Windkraft (bei Sturm) und PV (an sonnigen Tagen um die Mittagstunden) zwangsexportieren muss, haben Sie aber schon mal gehört. Ja? Wieviel von den theoretisch erzeugten 160 TWh Wind- und Sonnenstrom bleiben denn im deutschen Netz?
    Und da es keine Speicher gibt müssen aktuell Kohlekraftwerke den Ausgleich leisten, so sieht nun mal die Infrastruktur heute aus und da ist auch auf lange Sicht keine Änderung zu sehen. Oder sehen sie jemanden, der in diesem planwirtschatlichen und ideologiesierten Land noch Milliarden in beispielsweise ein Gaskraftwerk investiert, das dann abgeschaltet wird, wenn ein paar von den Grünen instrumentalisierte Bekloppte auf der Straße hüpfen? Und jetzt ziehen Sie von den verblieben TWh Zappelstrom zusätzlich noch die Verschwendung in den KKWs ab, weil die nämlich uneffektiv in ständigem Wechsellastbetrieb fahren müssen und massenhaft Brennstoff verschwenden, statt in Vollast und mit KWK den Brennstoff optimal auszunutzen. Der praktisch schadstofffreie Mannheim Block 9 könnte mit seinem 500 MW Fernwärmezweig fast 70% Gesamtwirkungsgrad erreichen.

  42. @Krüger

    Ich dachte bisher immer Sie würden Aufgrund Ihrer wissenschaftlichen Ausbildung mehr Anspruch an Berichte dieser Art legen. Es ist schon schwer nachvollziehbar wie ein solcher Text auf Ihrer Seite erscheinen kann, das Sie aber diese Milchmädchenrechnungen auch noch verteidigen wundert schon sehr.

  43. Jan Dirk,
    gehts auch konkreter?

  44. @Rassbach

    Der Bruttostromverbrauch ist in Deutschland von 1991 bis 2017 von 539,6 TWh auf 598,9 TWh gestiegen. Eine Steigerung von 59,3 TWh.
    Die Bruttostromerzeugung der drei Energieträger Braunkohle, Steinkohle und Erdgas sinkt von 1991 bis 2017 von 347,6 TWh auf 328,7 TWh, ein Minus von 18,9 TWh. Warum Herr Heß Mineralöl nicht berücksichtigt bleibt wohl sein Geheimnis.
    Die Verbrauchssteigerung ist 3mal so groß wie die Mindererzeugung der fossilen Kraftwerke. Wer deckt denn die Lücke von (59,3 TWh + 18,9 TWh) 78,2 TWh? Importiert sein kann die Strommenge nicht, denn der Nettostromexport lag 2017 bei ca. 52 TWh, davon stammen 6,9 TWh aus erneuerbaren Energien.
    Herr Heß „errechnet“ aber 15,7 TWh die durch die erneuerbaren Energien ersetzt wurden. Dabei hatten die 2017 ca. 166 TWh erzeugt. Wofür dienten dann die restlichen 150 TWh?
    Seine Erläuterungen zum Gichtgas lassen sich nicht in den Quellen wiederfinden. Dort wird Gichtgas zwar erwähnt, aber nur indirekt bei den CO2-Emissionen im Zusammenhang mit der Stromerzeugung.
    Alle meine Zahlen stammen aus der von Herr Heß verlinkten Quelle des BMWI.

  45. @JDU

    Warum Herr Heß Mineralöl nicht berücksichtigt bleibt wohl sein Geheimnis.

    Öl ist und war schon immer „ferner liefen“ Es trägt 1 bis 2 Prozent bei, kann man für eine Überschlagsrechnung vernachlässigen.

  46. @JDU

    Der Bruttostromverbrauch ist in Deutschland von 1991 bis 2017 von 539,6 TWh auf 598,9 TWh gestiegen.

    Und wird weiter mit der Energiewende durch E-Autos und Wärmepumpem, etc. steigen und nicht sinken.

    Dabei hatten die 2017 ca. 166 TWh erzeugt.

    Das wurde durch EE erzeugt, nicht aber an Kohle und Gas eingespart. Überschüsse werden exportiert.

  47. @Krüger

    Und wird weiter mit der Energiewende durch E-Autos und Wärmepumpem, etc. steigen und nicht sinken.

    Bestreitet keiner. War aber nicht Gegenstand des Artikels. Herr Heß guckt auf 1991 bis 2017, nicht in die Zukunft. Ich verstehe Ihren Einwand an dieser Stelle nicht.

    Das wurde durch EE erzeugt, nicht aber an Kohle und Gas eingespart. Überschüsse werden exportiert.

    Habe ich doch geschrieben, das ist die Menge durch EE. Exportiert wird von den EE aber nur 6,9 TWh. Steht alles im Bericht des BMWI.
    Das ganze Zahlenspiel von Herrn Heß ist reine Rosinenpickerei und ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.

    Wenn einer Ihrer Studenten Ihnen so eine Aufrechnung vorgelegt hätte, was hätten Sie damit wohl gemacht?

  48. Amüsant ist in dem Artikel auch der Hinweis auf Effizienzsteigerungen beim Wirkungsgrad der Kraftwerke.

    Also eine Effizienzsteigerung in der Stromerzeugung bezüglich CO2 – Emission von ca. 20%. Das hat zwei Gründe. Erstens eine Verschiebung in der Erzeugung von Steinkohle zu Erdgas als Energieträger. Zweitens eine technische Effizienzsteigerung der Kraftwerke bzgl. CO2– Emission

    In einem älteren Artikel auf diesem Blog, „Erneuerbare Energien“ führen zu höheren CO2-Emissionen – Einige Fakten.
    vom 6. Januar 2013 von Rudolf Kipp steht folgendes:

    Es fällt auf, dass das die effektive Verschlechterung des Wirkungsgrades der fossilen Kraftwerke zeitlich mit dem Anstieg der Zwangseinspeisung volatiler Erzeuger zusammenfällt. Es scheint sogar so zu sein, dass die Einspeisung von Photovolaik-Strom, die im Jahr 2007 anfing so richtig an Fahrt aufnahm, zu einer weiteren Beschleunigung dieser Entwicklung beigetragen hat.

    Man kann ja die Energiewende ablehnen, sollte sich aber in den Argumenten schon einig sein.

    DasBMWI schreibt zum Thema Wirkungsgradsteigerungen in einer Studie „Energie in Deutschland -- Trends und Hintergründe zur Energieversorgung“ von 2013 dazu folgendes

    Der Wirkungsgrad der fossil befeuerten Kraftwerke hat sich in der Zeit zwischen 1990 und 2011 von 37,7 % auf 40,5 % verbessert

    Und weiter schreiben sie

    Dieser kapitalgebundene technische Fortschritt war in dem hier analysierten Zeitraum vor allem in der Zeit von 1991 bis 1997 in Ostdeutschland relevant, da dort ein erheblicher Teil der Altanlagen stillgelegt und durch hocheffiziente Neuanlagen ersetzt wurde.

    Wen es interessiert.

  49. @Michael Krüger:

    Welche PV und Wind produziert haben. Die wurden aber nicht bei Kohle und Gas eingespart. Dort wurde viel weniger eingespart. Darum geht es.

    Doch, das wurden sie. Denn ohne PV und Wind hätte Kohle und Gas wesentlich mehr Strom produzieren müssen.

    Vor allen Kohlekraftwerke laufen im Hintergrund weiter und Gas muss den Zappelstrom aus PV und Wind ausgleichen, sowie fehlenden Atomstrom. Mangels Speicher. Überschüsse werden, wenn sie in Deutschland nicht benötigt werden dann exportiert.

    Du glaubst doch selbst nicht, dass Standby Kraftwerke Treibstoff für 160 TWh einfach so verbrannt haben. Exportiert wird Überschuss aus konventionellen Kraftwerken, die ihren Strom noch gut an das Ausland verkaufen können, statt die Kessel runterzufahren. EE hat in Deutschland noch nie einen Überschuss produziert.

    @Jürgen Wanninger:

    Um ein Großkraftwerk 1500 MW (Kohle, Gas, Kernenegrie) zu ersetzen, braucht man rund 2 Generationen von je 2500 Windrädern a 3MW PLUS Speicheranlagen der Größenordnung 1500 GWh Kapazität.

    Die Fantasie kennt keine Grenzen. Wir ersetzen momentan keine konventionellen Kraftwerke, wir ersetzen das Material, das diese Verbrennen. Aber ich beiße mal an:
    1) es gibt kein Szenario in dem man ein konventionelles Kraftwerk 1:1 durch EE ersetzen müsste damit es nach außen hin exakt wie das bisherige Kraftwerk wirkt
    2) Studien rechnen für ganz Deutschland mit 50-150 GWh Batteriespeicher und du willst für ein einziges Kraftwerk 1500 GWh? 😉

    P2G wird seit über 10 jahren in Prototypenalagen getestet und krebst imme rnoch bei 16% Wirkungsgrad rum

    Power2Gas hat einen weitaus höheren Wirkungsgrad. Immer noch ziemlich schlecht gegenüber Batterien, dafür ist der Speicher an sich sehr günstig bzw. sogar schon vorhanden.

    Leute denkt einfach mal nach.

    Das empfehle ich dir dringend.

    Wind und Sonne sollen nachhaltig sein? Ha ha! Wie kann etwas nachhaltig sein, das nur durch extremste Subventionierung existieren kann? Wind- und Solarstrom können nur durch Protektionismus und Subvention überleben weil sie dramatische Kosten- und Qualitätsnachteile (Zappelstrom !!) haben.

    Ausgemachter Blödsinn. Wenn man aber so lustige Dinge fordert wie 5000 Windturbinen für ein Kraftwerk, nunja … es gibt momentan knapp über 30000 Windturbinen mit durchschnittlich 2 MW, oder? Und die haben dieses Jahr schon mehr Strom produziert als 21 GW installierte Leistung der Braunkohlekraftwerke. Falls ende des Jahres doch noch Gleichstand herrscht, dann können rein von der Strommenge knapp 1400 3 MW oder 535 moderne 8 MW Windturbinen ein 1,5 GW Kraftwerk ersetzen. Dazu kommt eben noch Speicher bzw. vermehrter Ausgleich durch Gaskraftwerke.

    Dass Deutschland inzwischen Zappelstrom aus Windkraft (bei Sturm) und PV (an sonnigen Tagen um die Mittagstunden) zwangsexportieren muss, haben Sie aber schon mal gehört. Ja? Wieviel von den theoretisch erzeugten 160 TWh Wind- und Sonnenstrom bleiben denn im deutschen Netz?

    Alles. Exportiert wird der Strom konventioneller Kraftwerke, die ihren Strom auch im Ausland verkaufen können bzw. nicht schnell genug abschalten können. Weder Wind noch PV haben je Überschuss produziert.

    Und da es keine Speicher gibt müssen aktuell Kohlekraftwerke den Ausgleich leisten, so sieht nun mal die Infrastruktur heute aus und da ist auch auf lange Sicht keine Änderung zu sehen.

    Kohleausstieg? Unser lokales Kohle Heizkraftwerk wird bis zum Winter 20/21 auf Gas umgerüstet.

    Verschwendung in den KKWs ab, weil die nämlich uneffektiv in ständigem Wechsellastbetrieb fahren müssen und massenhaft Brennstoff verschwenden, statt in Vollast und mit KWK den Brennstoff optimal auszunutzen.

    Da die Stromerzeugung aus PV und Wind hochgradig planbar ist, fahren hier eher weniger Kohlekraftwerke in Volllast als alle in Teillast.

  50. JDU,

    Das ergibt eine Einsparung von 15.7 TWh Strom, etwa . 4.5 Prozent. Diese Einsparung an „fossilem“ Strom entspricht dem Beitrag der erneuerbaren Energien zur CO2– Reduktion.

    Wo ist da ein Problem?
    Da es für die anthropogene Wirkung von CO2 keinen Beweis gibt, ist mir die sg. Energiewende suspekt.

    Die Ökokommunisten wollen, daß D das Klima rettet und das ist das Ergebnis, mehr geht nicht.
    Für CO2 Einsparung ist die Stromerzeugung der unnötigen Sonne Wind KW egal, nur die Einsparung an „fossilem“ Strom zählt.

    D hat etwa 100 GW installierte Leistung (davon 90 GW am Strommarkt) an konventionellen KW, 2 GW Sicherheitsbereitschaft und 7GW Netzreserve dazu noch 5GW vorläufig stillgelegt.

    Davon werden täglich 45 bis 70GW für eine stabile Stromversorgung gebraucht.Egal wieviel Sonne/Windquatsch noch zugebaut wird, unter diesen Zahlen gibt es keine stabile SV mehr.

  51. @JDU

    Das ganze Zahlenspiel von Herrn Heß ist reine Rosinenpickerei und ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.

    Sehe ich nicht so. Er hätte im Artikel aber besser anstatt Einsparung durch EE, Einsparung durch Energiewende schreiben sollen.

    Wenn einer Ihrer Studenten Ihnen so eine Aufrechnung vorgelegt hätte, was hätten Sie damit wohl gemacht?

    Ich hatte nur Chemiestudenten als Tutor betreut. Dort hätte ich dann obiges angemerkt.

    Exportiert wird von den EE aber nur 6,9 TWh.

    Ja, weil in den Bilanzen Kohlestrom dann als Exportgüter auftaucht. Deutschland ist Exportweltmeister von Kohlestrom. Kohleverstromung und EE-Verstromung laufen parallel, die Exporte schreibt man dann bei Überkapazitäten der Kohle zu. Man könnte ebenso gut dann EE-Strom exportieren und den Kohlestrom nicht. Spielt aber keine Rolle bei der Erzeugung von Strom aus Kohle und Gas. Die ist aus genannten Gründen trotz Energiewende kaum gesunken. Das ist die Aussage des Blogbeitrags.

  52. @SH

    Wenn man aber so lustige Dinge fordert wie 5000 Windturbinen für ein Kraftwerk, nunja …

    Soviel braucht man rechnerisch, um die Leistung eines Großkraftwerks der Gigawattklasse abzubilden. Technisch bräuchte man zusätzlich Speicher, eh klar.

    es gibt momentan knapp über 30000 Windturbinen mit durchschnittlich 2 MW, oder?

    Das ist nur die Nennleistung, damit zu rechnen wäre Milchmädchen. Da der Wind schwankt liegt ihr mittlerer Output eher bei 200 kW, das ist der Wert mit dem man rechnen muss. Um 1 GW abzubilden, braucht man also 5.000 davon.

    Und die haben dieses Jahr schon mehr Strom produziert als 21 GW installierte Leistung der Braunkohlekraftwerke. Falls ende des Jahres doch noch Gleichstand herrscht, dann können rein von der Strommenge knapp 1400 3 MW oder 535 moderne 8 MW Windturbinen ein 1,5 GW Kraftwerk ersetzen.

    Wofür soll das ein Argument sein? Niemand bestreitet, dass aus Windrädern manchmal Strom rauskommt, und auch nicht dass es große Mengen sein können wenn man sehr viele Windräder aufstellt. Das ist weder ein strittiger Punkt, noch ist es ein Argument dass Windräder gesellschaftlich wünschenswert seien.

  53. @SH

    Exportiert wird Überschuss aus konventionellen Kraftwerken

    Es macht eigentlich keinen Sinn, zu unterscheiden aus welcher Anlage exportierter Strom stammt, da sich in den Leitungen die Ströme verschiedener Herkunft mischen und ab da ununterscheidbar sind.

    Was man aber sagen kann: Die „Energiewende“ in ihrer Gesamtkonstruktion führt dazu, dass phasenweise viel mehr Strom produziert wird als benötigt, was ohne grundlegende Änderung oder Abschaffung des Konstrukts nicht änderbar ist. Und dass wir als Land damit einen Verlust machen, denn wir produzieren zu enormen Kosten hochsubventionierten Zappelstrom, verkaufen ihn aber zu den viel niedrigeren Marktpreisen -- denn weder die Holländer noch die Polen wären bereit, den deutschen Strom mit unserer EEG-Umlage abzunehmen. Da winken die dankend ab. Die Differenz zahlt der deutsche Verbraucher.

  54. @Krüger

    Bei den Überkapazitäten gebe ich Ihnen recht. Es ist am Ende nur eine Frage der Bilanz. Es könnte ja auch sein des sich der Exportstrom zum 100% aus AKW-Strom oder eben Windstrom zusammensetzt. Sie sehen dem Elektron nicht an wer es angeschoben hat. Ich habe nur die Zahl erwähnt, weil sie in der Quelle von Herrn Heß auftaucht.
    Dennoch bleibe ich bei meiner Einschätzung der Rosinenpickerei. Herr Heß versucht hier ein Bild zu zeichnen das so einfach nicht stimmt. Mit seinen Zahlen suggeriert der Autor das der enorme Aufwand durch die Energiewende nur einen marginalen Effekt bei den Einsparungen zur Folge hat. Als Beleg nimmt er seine errechnete Differenz der Bruttostromerzeugung von 1991 bis 2017 von 15,7 TWh. Wenn im gleichen Zeitraum aber der Verbrauch um 59,3 TWh steigt habe ich eine Versorgungslücke die in Summe, Addition der beiden Strommengen, bei 78,2 TWh liegt. Wenn es die Erneuerbaren nicht gäbe, wer deckt dann diese Lücke ab?
    Die Erneuerbaren erzeugen 166 TWh Strom, das ist doppelt so viel wie die Exportstrommenge 2017 von 80 TWh, wo bleiben dann die restlichen 86 TWh?
    Die Rechnung geht nur auf wenn die Versorgungslücke durch die Erneuerbaren abgedeckt wird.
    Die Wahrheit ist, trotz steigendem Stromverbrauch sinkt die Erzeugung aus fossilen Kraftwerken und damit die spez. CO2-Emission pro kWh-Strom. Sicherlich kann das alles effizienter, schneller und billiger erfolgen, aber das Bild das Herr Heß hier transportieren will ist falsch.

  55. @Rassbach:

    Da es für die anthropogene Wirkung von CO2 keinen Beweis gibt, ist mir die sg. Energiewende suspekt.

    Die Ökokommunisten wollen, daß D das Klima rettet und das ist das Ergebnis, mehr geht nicht.

    Du meinst also speziell anthropogenes CO2 hat keine Wirkung weil es keine Beweise gäbe? 😉 Und nein, die 15,7 TWh sind nicht das Ergebnis. Die Zahl ist kompletter Humbug.

    @Michael Krüger:

    Ja, weil in den Bilanzen Kohlestrom dann als Exportgüter auftaucht. Deutschland ist Exportweltmeister von Kohlestrom. Kohleverstromung und EE-Verstromung laufen parallel, die Exporte schreibt man dann bei Überkapazitäten der Kohle zu. Man könnte ebenso gut dann EE-Strom exportieren und den Kohlestrom nicht. Spielt aber keine Rolle bei der Erzeugung von Strom aus Kohle und Gas.

    Ah ja, wenn es dem Skeptiker passt, dann wird aus Strom auf einmal reiner Ökostrom, wenn nicht dann nicht 😉 So tickt ihr also 😉

    Sehe ich nicht so. Er hätte im Artikel aber besser anstatt Einsparung durch EE, Einsparung durch Energiewende schreiben sollen.

    Das wird dadurch nicht besser. Es wird nach wie vor die Kernkraft komplett ausgeklammert. Wenn man das macht, dann muss man sie auch aus der Last ausklammern. Macht ihr nicht, also ist die Rechnung falsch.

    @anorak2:

    Soviel braucht man rechnerisch, um die Leistung eines Großkraftwerks der Gigawattklasse abzubilden. Technisch bräuchte man zusätzlich Speicher, eh klar.

    Wenn dieses Großkraftwerk denn 100% durchläuft. Es gibt keinen Grund warum man ein solches Kraftwerk als Insel betrachtet und z.B. mit Windkraftwerken abbilden möchte. Es besteht kein Zwang dazu, dass keiner außerhalb des Anschlusses an das Stromnetzes merkt, dass das Kohlekraftwerk ersetzt wurde.

    Das ist nur die Nennleistung, damit zu rechnen wäre Milchmädchen. Da der Wind schwankt liegt ihr mittlerer Output eher bei 200 kW, das ist der Wert mit dem man rechnen muss. Um 1 GW abzubilden, braucht man also 5.000 davon.

    Ich habe nicht mit der Leistung gerechnet, Augen auf! Deine Aussage im zweiten Teil ist eine glatte Lüge, aber vielleicht kann man das auch einfach deiner Ahnungslosigkeit zuschreiben.

    Es macht eigentlich keinen Sinn, zu unterscheiden aus welcher Anlage exportierter Strom stammt, da sich in den Leitungen die Ströme verschiedener Herkunft mischen und ab da ununterscheidbar sind.

    EE hat bei uns Vorrang und hat noch nie Überschuss produziert, d.h. wenn zu viel Strom produziert wird dann liegt das an anderen Kraftwerken, die nicht zurückgefahren werden bzw. man möchte eventuell auch exportieren. Niemand verbietet letzteres. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass überhaupt EE Strom exportiert wird.

    Und dass wir als Land damit einen Verlust machen, denn wir produzieren zu enormen Kosten hochsubventionierten Zappelstrom, verkaufen ihn aber zu den viel niedrigeren Marktpreisen

    Wie schon gesagt, es ist konventioneller Strom, der exportiert wird und das ganz ohne Verluste: https://energy-charts.de/trade_de.htm?year=all&period=annual&source=sum_value

  56. @SH

    Es gibt keinen Grund warum man ein solches Kraftwerk als Insel betrachtet und z.B. mit Windkraftwerken abbilden möchte.

    Wenn man das Kraftwerk durch Windmühlen ersetzen will, wie es die Energiewendelins erklärtermaßen wollen, dann kann man aus der Rechnung ableiten wieviele Windmühlen man mindestens braucht. Ich weiß nicht was dir an der Betrachtung nun schon wieder nicht passt.

    Das ist nur die Nennleistung, damit zu rechnen wäre Milchmädchen. Da der Wind schwankt liegt ihr mittlerer Output eher bei 200 kW, das ist der Wert mit dem man rechnen muss. Um 1 GW abzubilden, braucht man also 5.000 davon.

    Ich habe nicht mit der Leistung gerechnet, Augen auf!

    Wenn man rauskriegen will, wieviele Windmühlen theoretisch ein Kraftwerk ersetzen können, muss man die gemittelten Leistungen der beiden durcheinander dividieren. Falls du anders rechnest, rechnest du falsch und kommst zu keinem sinnvollen Ergebnis.

    Deine Aussage im zweiten Teil ist eine glatte Lüge

    Bist du gerade schlecht gelaunt?

    Es macht eigentlich keinen Sinn, zu unterscheiden aus welcher Anlage exportierter Strom stammt, da sich in den Leitungen die Ströme verschiedener Herkunft mischen und ab da ununterscheidbar sind.

    EE hat bei uns Vorrang und hat noch nie Überschuss produziert, d.h. wenn zu viel Strom produziert wird dann liegt das an anderen Kraftwerken

    Offensichtlich kam die Argumentation nicht an. Wir spielen zur Veranschaulichung jetzt Energiewende im Kindergarten:

    -- Wenn Kind A, Kind B und Kind C je 1 Glas Wasser in einen großen Krug kippen, und dann Kind D daraus trinkt, kann man nicht sagen aus welchem Glas das Wasser stammt das Kind D trinkt, da sie alle vermischt sind.

    -- Wenn Kind D den Krug aber nur zu 2/3 auszutrinken schafft, kann man sicher sagen: Ein Glas war zuviel. Ob es das Glas von Kind A, Kind B, oder Kind C war, ist an der Stelle eine sinnlose und nicht beantwortbare Frage.

    Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass überhaupt EE Strom exportiert wird.

    Dass wir nicht unterscheiden können, welches Wasser Kind D trinkt, haben wir nun herausgearbeitet, aber:

    -- Kind C verlangt besonders hohes Taschengeld für seine Krugfüller-Aufgabe, Kinder A und B verlangen viel weniger. Es ist also Kind C, dass den Aufwand zum Füllen Wasserkrugs in die Höhe treibt.

    -- Kind A und B kommen pflichtbewusst jeden Tag in den Kindergarten, aber Kind C fehlt jeden zweiten Tag.

    -- Eine vernünftige Kindergärtnerin hat nun zwei gute Gründe, Kind C von der Aufgabe entbinden und nur Kinder A und B den Krug füllen lassen.

  57. @JDU

    Die Bundesregierung hatte 2010 vor den Stromverbrauch bis 2050 um 25% zu senken und den Energieverbrauch um 50%.

    https://i1.wp.com/www.thur.de/philo/bilder/blogs/energiekonzept.gif

    Das zur Energiewende und Stromverbrauch. Und mit E-Autos und Wärmepumpen, etc. benötigen wir halt noch mehr Strom.

  58. @Krüger

    Alles richtig Herr Krüger. Stimme Ihnen zu. Das hat aber alles nichts mit dem Artikel von Herrn Heß zu tun. Wenn es Ihnen um die Zielkonflikte bei den Themen Energiewende, E-Mobilität etc geht, sollten Sie einen Artikel darüber schreiben. Aber dann ist ein so wirrer Artikel wie der von Herrn Heß hier total fehl am Platze.

  59. Herr Krüger, wie kommen eigentlich die Grundgesamtheiten obiger Zahlen zustande?
    Laut Agora holen wir uns immer öfter die Grundlast aus dem Ausland. Ganz schlimm seit Mai. So kann man die CO2-Bilanz von Deutschland auch schönen.
    Das ist doch sicherlich nicht in den Zahlen vom BMWi berücksichtigt …

  60. Also irgendwann wird man die Auswertung für 2019 nochmal machen wollen …

  61. @ S. Herp:

    Nun, welche Vorstellungen an eine Energie’wende‘ Sie habenn weiss ich nicht. Ist auch belanglos, interessant ist nur, welche Vorstellung die Politik in der deutschen Öffentlichketi suggeriert. Und da glaubt die Öffentlichkeit, Windräder und Photovoltaik würden Kraftwerke ersetzen was aber eben schlichtweg Unsinn ist!

    1) Windräder können keine Grundlastkraftwerke ersetzen, weil weiterhin nur läppische 40 GWh in Form von Pumpspeichern existieren. Alles andere sind Klein- udn Testanlagen im Mwh-Bereich. P2G können Sie bestenfalls an ein theoretishes maxiomum von 35% führen. Dies wird NIE eine ökonomisch sinnvole Form, Strom zu ’speichern‘.
    2) Sie haben keine Ahnung von der Fluktuation der Windtromerzeugung. Die empirische Auswertung liefert bei Windstrom einen Bedarf von 16% der Jahrestromerzeugung zur Glättung. Das sind bei 10 TWh (wie sie ein Großkraftwerk bzw. 2500 Windräder erzeugen) eben nun mal 1500 GWh. Wo haben Sie 50 -- 150 GWh her. Ist ja eine ohnehin ziemlich schwammige Angabe hinter der offensichtlich keine Substanz steckt. In irgendeiner Glaskugel gelesen? Holen Sie sich die 15minütigen Einsspeisedaten und werten Sie diese aus. Sie werden staunen !
    3) Wie wollen Sie ‚Material ersetzen‘, wenn Sie mehr Ressourcen in die Zappelstromanlagen stecken, als die konventionellen Kraftwerke überhaupt verbrauchen? Aber bei Leuten wie Ihnen fallen 30 Milliarden Euro Windkraftanlagen einfach vom Himmel. Stimmt ja auch -- der dumme deutsche Stromzahler bezahlt sie, nicht die WIndkraftheuschrecke, die die Subventionen abgreift. Insofern fallen sie für den profiteur tatsächlich von Himmel. Mannheim Block 9 kostete 1,4 Milliarden Euro und wird in 50 Jahren Kohle im Gesamtwert von knapp 10 Milliarden Euro verbrauchen und dafür rund 500 TWh bedarfsgerechte Energie erzeugen. Die gleiche Emnge nicht bedarfsgerechter Windenergie benötigt die rund dreifache Menge an Ressourcen, weil Wind eben eine Energieform extrem geringer Dichte ist und deshalb gigantische Anlagen braucht.
    4) Die Energiewende kann nur unter einer Voraussetzung gelingen: Alle Industrieländer müssten diesen Komplettumbau der Stromerzeugung betreiben, dann hätten alle die gleichen extremen Strompreissteigerung und jeder die gleichen Wettbewerbsnachteile. Da aber kein Land eine derart naive ‚Energiewende‘ umzusetzen gedenkt, schafft Deutschland ganz aleine die Basis seiner Industrie ab und wird täglich zunehmend Unternehmen verlieren, dank seiner planwirtschaftlichen hochsubventionierten Energiepolitik.

  62. @anorak2:

    Wenn man das Kraftwerk durch Windmühlen ersetzen will, wie es die Energiewendelins erklärtermaßen wollen, dann kann man aus der Rechnung ableiten wieviele Windmühlen man mindestens braucht. Ich weiß nicht was dir an der Betrachtung nun schon wieder nicht passt.

    Weil wir nicht einzelne Kraftwerke durch Windräder ersetzen. Am Ende muss die gleiche Strommenge zu den gleichen Zeiten verfügbar sein wie bisher, aber das gesamte System betreffend und nicht einzelne Kraftwerke betreffend. Es macht keinen Sinn die Produktionskurve eines einzelnen Kraftwerks exakt nachbilden zu wollen um es 1:1 zu ersetzen.

    Wenn man rauskriegen will, wieviele Windmühlen theoretisch ein Kraftwerk ersetzen können, muss man die gemittelten Leistungen der beiden durcheinander dividieren. Falls du anders rechnest, rechnest du falsch und kommst zu keinem sinnvollen Ergebnis.

    Über die Zeit nennt man das auch Strommenge. Das habe ich oben geschrieben.

    Bist du gerade schlecht gelaunt?

    Meinst du es ist keine Lüge wenn du behauptest eine 2 MW Turbine liefert nur 200 kW im Mittel?

    Offensichtlich kam die Argumentation nicht an. Wir spielen zur Veranschaulichung jetzt Energiewende im Kindergarten:

    Ich finde es interessant, dass es nun keine Rolle mehr spielt woher der Strom kommt. Warum hast du dich bei der Ökostrom Diskussion so quer gestellt?

    Aber um bei deinem Kindergarten mitzuspielen:
    Kind C hat Vorrang und wenn bereits zwei Kinder ihr Wasser hineingeschüttet haben, darf das dritte Kind nichts mehr hineinschütten. Macht es das trotzdem muss dieses Wasser an einen anderen Kindergarten weitergegeben werden.

    — Kind C verlangt besonders hohes Taschengeld für seine Krugfüller-Aufgabe, Kinder A und B verlangen viel weniger. Es ist also Kind C, dass den Aufwand zum Füllen Wasserkrugs in die Höhe treibt.

    Ich sehe du verstehst nicht wie die Strombörse funktioniert. Wind und Solar haben dort einen Preis von 0 Cent, weil sie keine Treibstoffkosten haben. Deshalb sind es die anderen Kraftwerke, die dann auffüllen und den Preis erhöhen. Die Subvention für EE hat damit erstmal nichts zu tun, die kommt später.

    Kind A und B verdrecken ständig alles und verhalten sich extrem unsozial (immer müssen alle anderen Kinder alles für sie mit ausbaden). Kind C ist ein sauberes Musterkind.

    So, genug Kindergarten.

    @Lutz Herrmann:

    Laut Agora holen wir uns immer öfter die Grundlast aus dem Ausland. Ganz schlimm seit Mai. So kann man die CO2-Bilanz von Deutschland auch schönen.

    Du meinst die nächtlichen Importe? Kannst du erahnen woher sie kommen? Hauptsächlich Österreich und Frankreich. Letzteres dürfte ja ziemlich CO2-frei sein und Österreich ist zur Zeit auch hauptsächlich Wasserkraft.

  63. Du meinst die nächtlichen Importe?

    Genau.
    In der ganzjährigen Ansicht haben wir seit etwa Mai ein Saldominus und die Frage ist natürlich, wie das in der obigen Grundgesamtheit ex post dann auftaucht.

  64. @Jürgen Wanninger:

    Und da glaubt die Öffentlichkeit, Windräder und Photovoltaik würden Kraftwerke ersetzen was aber eben schlichtweg Unsinn ist!

    Nö, es sind die Skeptiker die vorgaukeln, dass sie das tun müssten.

    1) Windräder können keine Grundlastkraftwerke ersetzen, weil weiterhin nur läppische 40 GWh in Form von Pumpspeichern existieren. Alles andere sind Klein- udn Testanlagen im Mwh-Bereich. P2G können Sie bestenfalls an ein theoretishes maxiomum von 35% führen. Dies wird NIE eine ökonomisch sinnvole Form, Strom zu ’speichern‘.

    Müssen sie ja auch nicht. Warum fordert ihr immer so einen Unsinn? Für Speicher ist es noch viel zu früh. Für Power2Gas bei deinen genannten 35% Wirkungsgrad kannst du sehr leicht ausrechnen, ab welcher Speicherdauer das ökonomischer als Batteriespeicher ist. Und genau dafür ist das da: Saisonspeicher. Die brauchen wir heute erst recht noch nicht.

    2) Sie haben keine Ahnung von der Fluktuation der Windtromerzeugung. Die empirische Auswertung liefert bei Windstrom einen Bedarf von 16% der Jahrestromerzeugung zur Glättung. Das sind bei 10 TWh (wie sie ein Großkraftwerk bzw. 2500 Windräder erzeugen) eben nun mal 1500 GWh.

    Warum sollte man den Windstrom glätten wollen? Das ist zum derzeitigen Zeitpunkt überhaupt nicht nötig und auch zu keinem späteren Zeitpunkt. Bei 100% EE müssen Speicher lediglich dafür sorgen, dass der Überschuss gespeichert werden kann und die Last versorgt werden kann. Wir brauchen kein virtuellen Windkraftwerk, das stets 1500 MW leistet.

    Wo haben Sie 50 — 150 GWh her. Ist ja eine ohnehin ziemlich schwammige Angabe hinter der offensichtlich keine Substanz steckt. In irgendeiner Glaskugel gelesen? Holen Sie sich die 15minütigen Einsspeisedaten und werten Sie diese aus. Sie werden staunen !

    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland.pdf

    Staune selbst. Die haben das ganze gemacht, schon 2012. Bräuchte dringend ein Update, da ihre Preisannahmen etwas zu pessimistisch waren.

    3) Wie wollen Sie ‚Material ersetzen‘, wenn Sie mehr Ressourcen in die Zappelstromanlagen stecken, als die konventionellen Kraftwerke überhaupt verbrauchen? Aber bei Leuten wie Ihnen fallen 30 Milliarden Euro Windkraftanlagen einfach vom Himmel.

    Nö, fällt nicht vom Himmel. Warum auch? Die Kosten für Windkraftwerke sind bekannt, siehe Ausschreibungen.

    Mannheim Block 9 kostete 1,4 Milliarden Euro und wird in 50 Jahren Kohle im Gesamtwert von knapp 10 Milliarden Euro verbrauchen und dafür rund 500 TWh bedarfsgerechte Energie erzeugen. Die gleiche Emnge nicht bedarfsgerechter Windenergie benötigt die rund dreifache Menge an Ressourcen, weil Wind eben eine Energieform extrem geringer Dichte ist und deshalb gigantische Anlagen braucht.

    Wie war das noch mit der Glaskugel? Woher kommt diese Annahme der rund dreifachen Menge an Ressourcen?

    Für 10 Milliarden € bekommt man aktuell 20,8 Millionen Tonnen Steinkohle. Eine Tonne Steinkohle enthält 8.141 MWh Energie, der Wirkungsgrad sagst du sei 70%, also 5,7 MWh oder insgesamt 118,5 TWh. Wie kommst du also auf 500 TWh?

    4) Die Energiewende kann nur unter einer Voraussetzung gelingen: Alle Industrieländer müssten diesen Komplettumbau der Stromerzeugung betreiben, dann hätten alle die gleichen extremen Strompreissteigerung und jeder die gleichen Wettbewerbsnachteile. Da aber kein Land eine derart naive ‚Energiewende‘ umzusetzen gedenkt, schafft Deutschland ganz aleine die Basis seiner Industrie ab und wird täglich zunehmend Unternehmen verlieren, dank seiner planwirtschaftlichen hochsubventionierten Energiepolitik.

    Viele Länder verfolgen einen ähnlichen Weg. Deutschland ist schon lange nicht mehr führend beim Ausbau der Erneuerbaren. Das schafft auch nicht irgendeine Basis ab. Aber ja, alle müssen das machen, sonst ändert sich nicht genug am CO2 Ausstoß der Menschheit.

  65. @Lutz Herrmann:

    Genau.
    In der ganzjährigen Ansicht haben wir seit etwa Mai ein Saldominus und die Frage ist natürlich, wie das in der obigen Grundgesamtheit ex post dann auftaucht.

    Nirgends. Die Exporte tauchen ja auch nicht auf wie JDU bemerkt hat. Ebenso wenig wie die Kernkraft berücksichtigt wird. Es ist eine Rechnungen, die hinten und vorne falsch ist.

  66. @Herp

    Ich sehe du verstehst nicht wie die Strombörse funktioniert. Wind und Solar haben dort einen Preis von 0 Cent, weil sie keine Treibstoffkosten haben.

    Witz des Tages? 😉

  67. @SH

    Weil wir nicht einzelne Kraftwerke durch Windräder ersetzen.

    Du kannst es auch für ganz Deutschland rechnen, da komm ich auf 300.000 Windräder. Die Rechnung auf kleinere Einheiten macht einfach die Zahlen anschaulich, weil so große Werte sich kaum jemand vorstellen kann.

    Wenn man anschaulich demonstrieren kann: Um 1x Brokdorf zu ersetzen, müsste Schleswig-Holstein mit 5000 zusätzlichen Windmühlen zusätzlich vollgepflastert werden, plus irgendwelchen riesigen Batteriespeichern. Das kann sich Lieschen Müller vorstellen, und da wird das vorgebliche Ziel der Ressourceneinsparung dann fragwürdig.

    Meinst du es ist keine Lüge wenn du behauptest eine 2 MW Turbine liefert nur 200 kW im Mittel?

    Cross my heart. Ich habe irgendwo 55 TWh Windstrom-Ernte für letztes Kalenderjahr ergoogelt, und das durch 30.000 dividiert. Da komme ich auf 1.833 MWh pro einzelnes Windrad in demselben Jahr, und das entspricht 200 kW. Hab ich falsch gerechnet?

    Der Nennwert (wie etwa deine 2 MW) ist doch nur ein theoretisch möglicher Maximalwert bei optimalen Windverhältnissen, der aber im echten Leben fast nie erreicht wird. Im echten Leben ist der Output meist erheblich geringer, und in Phasen auch mal 0.

    Ich finde es interessant, dass es nun keine Rolle mehr spielt woher der Strom kommt. Warum hast du dich bei der Ökostrom Diskussion so quer gestellt?

    Ich verstehe nichtmal die Frage. Möglicherweise missverstehst du meine Position: Ich bin kein „spiegelbildlicher Öko“. Ökos verteufeln bestimmte Technologien und vergöttern andere (wenige). Ich tu nicht das Gleiche nur mit vertauschten Vorzeichen, sondern die Technologie ist mir grundsätzlich egal, und zwar in allen Fällen.

    Meine Kritik an der „Energiewende“ ist, dass sie ein gigantischer, irrationaler Schildbürgerstreich gegen die Interessen des Volkes, und eine kollektive Selbstbeschädigung ohne jeden Zweck ist. Das hat indirekt auch mit der Technologieverteufelung zu tun, aber die Schlussfolgerung ist nicht einfach das Gegenteil zu machen sondern den sozialen und ökonomischen Irrsinn beim Namen zu nennen.

    Kind C hat Vorrang und wenn bereits zwei Kinder ihr Wasser hineingeschüttet haben, darf das dritte Kind nichts mehr hineinschütten.

    Kinder A und B wurden ausdrücklich aufgefordert, beim Schütten zu helfen, und sie haben gar keine andere Wahl als das zu tun weil Kind C manchmal wegbleibt, denn sonst würde Kind D verdursten.

    Macht es das trotzdem muss dieses Wasser an einen anderen Kindergarten weitergegeben werden.

    Mit Verlust für „unseren“ Kindergarten. Superkonzept.

    Ich sehe du verstehst nicht wie die Strombörse funktioniert.

    Oh, Verwirrmodus eingeschaltet. Die „Strombörse“ ist völlig irrelevant, an den dortigen „Preisen“ kannst du nicht die reale Kostenbelastung für die Volkswirtschaft ablesen.

    Wind und Solar haben dort einen Preis von 0 Cent, weil sie keine Treibstoffkosten haben.

    Ist das eine neue Version von „Die Sonne schickt keine Rechnung“?

    Nein, weil die Windmüller und Solarzahnärzte ihren Reibach über die garantierten Einspeisetarife so oder so machen, die über die EEG-Umlage finanziert wird. Die verzichten nicht auf Einnahmen, und sie haben auch Kosten „obwohl“ sie keinen Treibstoff benötigen.

    Kind A und B verdrecken ständig alles und verhalten sich extrem unsozial (immer müssen alle anderen Kinder alles für sie mit ausbaden). Kind C ist ein sauberes Musterkind.

    Kind C macht genausoviel Dreck wie die anderen beiden, eher mehr. Siehe 5000 Windräder für Brokdorf, ist das etwa kein massiver Eingriff in die Umwelt?

  68. @Michael Krüger:

    Wind und Solar haben dort einen Preis von 0 Cent, weil sie keine Treibstoffkosten haben.

    Witz des Tages?

    Was denkst du denn wie der Preis an der Strombörse zustande kommt? Ernste Frage. Die Grenzkosten von Wind und Solar sind nun mal 0 Cent pro kWh.

    @anorak2:

    Du kannst es auch für ganz Deutschland rechnen, da komm ich auf 300.000 Windräder. Die Rechnung auf kleinere Einheiten macht einfach die Zahlen anschaulich, weil so große Werte sich kaum jemand vorstellen kann.

    Wenn du ganz Deutschland nur aus 1 MW Turbinen versorgen möchtest kommt die Zahl in etwa hin. Aber 1) muss man nicht den kompletten Strombedarf aus Windkraft decken und 2) sind 1 MW Turbinen ziemlich unüblich.

    Wenn man anschaulich demonstrieren kann: Um 1x Brokdorf zu ersetzen, müsste Schleswig-Holstein mit 5000 zusätzlichen Windmühlen zusätzlich vollgepflastert werden, plus irgendwelchen riesigen Batteriespeichern. Das kann sich Lieschen Müller vorstellen, und da wird das vorgebliche Ziel der Ressourceneinsparung dann fragwürdig.

    Schön, ist trotzdem sinnfrei, weil wir das nicht machen wollen. Wir nehmen nicht Kraftwerk X und ersetzen es durch ein virtuelles Windkraftwerk, das nach außen hin genau so wirkt wie Kraftwerk X. Das ist nicht effizient.

    Cross my heart. Ich habe irgendwo 55 TWh Windstrom-Ernte für letztes Kalenderjahr ergoogelt, und das durch 30.000 dividiert. Da komme ich auf 1.833 MWh pro einzelnes Windrad in demselben Jahr, und das entspricht 200 kW. Hab ich falsch gerechnet?

    Ja, denn es waren 111,5 TWh Windstrom-Ernte.

    Der Nennwert (wie etwa deine 2 MW) ist doch nur ein theoretisch möglicher Maximalwert bei optimalen Windverhältnissen, der aber im echten Leben fast nie erreicht wird. Im echten Leben ist der Output meist erheblich geringer, und in Phasen auch mal 0.

    Korrekt und auch nicht wirklich überraschend. 2018 lag Wind durchschnittlich bei 21,4% des Peak Outputs. Offshore liegt oft weit höher, an Land kann es auch weniger sein.

    Meine Kritik an der „Energiewende“ ist, dass sie ein gigantischer, irrationaler Schildbürgerstreich gegen die Interessen des Volkes, und eine kollektive Selbstbeschädigung ohne jeden Zweck ist.

    Tja, und diese Kritik basiert eben auf einer völlig verqueren Wahrnehmung. Ich verstehe deinen Standpunkt sehr gut, aber er wird halt auch nicht besser dadurch, dass du dir diese Dinge einredest. Weder ist es gegen unsere Interessen, noch ist es eine Selbstbeschädigung, noch hat es keinen Zweck. Da stehen wir uns dann doch mit umgedrehtem Vorzeichen gegenüber.

    Kinder A und B wurden ausdrücklich aufgefordert, beim Schütten zu helfen, und sie haben gar keine andere Wahl als das zu tun weil Kind C manchmal wegbleibt, denn sonst würde Kind D verdursten.

    Sie wurden allerdings nicht aufgefordert Wasser reinzuschütten, egal was vorher passiert ist.

    Mit Verlust für „unseren“ Kindergarten. Superkonzept.

    Wie schon geschrieben, der Strom wird mit Gewinn exportiert.

    Oh, Verwirrmodus eingeschaltet. Die „Strombörse“ ist völlig irrelevant, an den dortigen „Preisen“ kannst du nicht die reale Kostenbelastung für die Volkswirtschaft ablesen.

    Das ist für die Preisfindung welches Kind zuerst das Wasser reinschütten darf egal.

    Ist das eine neue Version von „Die Sonne schickt keine Rechnung“?

    Strombörse, Grenzkosten, etc …

    Kind C macht genausoviel Dreck wie die anderen beiden, eher mehr. Siehe 5000 Windräder für Brokdorf, ist das etwa kein massiver Eingriff in die Umwelt?

    Dreck = CO2 und es sind keine 5000 Windräder.

  69. @ S. Herp:

    ‚Weil wir nicht einzelne Kraftwerke durch Windräder ersetzen.‘

    Schön das Sie das so offen zugeben. Die Enegie’wende‘ ist damit gar keine Wende, sondern es ist eine gigantische Ausweitung! Wir bauen eine vollständige doppelte Infrastruktur.

    Jetzt ist das nur ziemlich blöde: Jeder Unternehmer, der sein EIGENES Geld investiert (und nicht Subventionen, die andere bezahlen), weiss, dass es ziemlich dämlich ist, zwei Maschinen anzuschaffen, die das gleiche produzieren, wenn die Anschaffung der zweiten Maschine mehr kostet (nämlich das Dreifache !) als der Produktivitätsgewinn überhaupt wert ist.

    Weil Sie über Kosten nicht nachdenken, ersetzen Sie einen Teil der 10 Milliarden Euro Steinkohle, die Mannheim Block 9 in den nächsten 50 Jahren verbraucht durch Windräder, die aber 30 Milliarden Euro kosten. Ökonomisch also ein totaler Schwachsinn, und da Kosten eine unmittelbare Folge des Einsatzes von Ressourcen und Energie sind, ist der ökonomische Schwachsinn auch ein ökologischer Schwachsinn. Naturzerstörung und für Windmühlen gerodete Wälder bekommen wir gratis dazu. Wenn man das ökonomische Missverhältnis und die Kollateralschäden nicht sieht, muss man ziemlich im Tunnel leben -- oder man ist einfach rücksichtsloser Profiteur dieses planwirtschaftlichen Desasters. Ihre (und Merkels) Energie’wende‘ ist extrem energie-ineffizient, deshalb muss sie hoch subventioniert werden. Sie wird von den kleinen Bürgern bezahlt, die sich kein Windrad oder ein PV-Dach mangels Hausbesitz leisten können. Eine kleine ‚Elite‘ bereichert sich, ohne dass ein brauchbarer Nutzen für die Gesellschaft entstünde. Und damit die Bürger nicht merken, dass sie nutzlos ausgeplündert werden, erzählt man Ihnen, mit dem angeblich eingesparten CO2 würde die Welt gerettet werden.

  70. @Jürgen Wanninger:

    Jetzt ist das nur ziemlich blöde: Jeder Unternehmer, der sein EIGENES Geld investiert (und nicht Subventionen, die andere bezahlen), weiss, dass es ziemlich dämlich ist, zwei Maschinen anzuschaffen, die das gleiche produzieren, wenn die Anschaffung der zweiten Maschine mehr kostet (nämlich das Dreifache !) als der Produktivitätsgewinn überhaupt wert ist.

    Dem ist aber nicht so. Du hast eine Maschine mit recht hohen Treibstoffkosten und eine andere Maschine mit gar keinen Treibstoffkosten. Durch den Betrieb der zweiten Maschine sparst du zunächst Treibstoffkosten der ersten Maschine.

    Und wenn du hier auf irgendeinen EIKE-Skeptiker-EROI Blödsinn abzielst, dann hat sich unsere kleine Diskussion eh erledigt.

    Weil Sie über Kosten nicht nachdenken, ersetzen Sie einen Teil der 10 Milliarden Euro Steinkohle, die Mannheim Block 9 in den nächsten 50 Jahren verbraucht durch Windräder, die aber 30 Milliarden Euro kosten.

    Hast du meinen Kommentar überhaupt durchgelesen? Immerhin hast du nicht bemerkt, dass ich mich um Faktor 10 verrechnet habe 😉

    Aber ist schön wenn du glaubst, dass die Stromgestehungskosten eines modernen Kohlekraftwerkes so niedrig liegen und nicht bereits seit einiger Zeit von Wind unterboten werden.

    Wenn man das ökonomische Missverhältnis und die Kollateralschäden nicht sieht, muss man ziemlich im Tunnel leben

    Ich glaube du lebst in besagtem Tunnel, schon mal selbst daran gedacht?

    Sie wird von den kleinen Bürgern bezahlt, die sich kein Windrad oder ein PV-Dach mangels Hausbesitz leisten können. Eine kleine ‚Elite‘ bereichert sich, ohne dass ein brauchbarer Nutzen für die Gesellschaft entstünde.

    Ja, hätte man anders als über eine Umlage lösen können, aber es hat einen Nutzen. Wenn man den konsequent ausblendet so wie ihr das hier macht, dann kann ich schon verstehen wie man zu so einer verqueren Meinung kommt.

  71. @ S. Herp:

    ‚Was denkst du denn wie der Preis an der Strombörse zustande kommt? Ernste Frage. Die Grenzkosten von Wind und Solar sind nun mal 0 Cent pro kWh.‘

    Selten einen dämlicheren Schwachsinn gehört!

    Sie haben da einiges nicht kapiert, oder Sie wollen andere für dumm verkaufen: Der Strompreis an der Börse ist der WERT des Zappelstroms aus Windrädern, für diesen meist sehr geringen Preis findet sich erst ein Kunde für den unplanbaren wetterabhängig minderwertigen Zappelstrom! Zeitweise (bei Windstromüberschuss bei Sturm) wird der Börsenpreis sogar negativ. Der an der Börse erzielte geringe Erlös muss nun von der horrenden Subvention (9 Cent / kWh bzw. 11,7 Cent / kWh in Baden-Württemberg) die der Windradbesitzer über das EEG erhält ABGEZOGEN werden. Je geringer der Börsenpreis, umso blöder für die Gesellschaft also. Daraus ergibt sich der Verlust, den die Gesellschaft über das EEG für die Windkraftheuschrecken aufbringen muss.

    Mit Ihrem Grenzkostenschwachsinn können Sie 3. Klässler Grundschule für dumm verkaufen, hier aber niemanden:

    Die Kosten der Ware Windstrom ergeben wie bei jeder Kostenrechnung aus der Menge der Ware geteilt durch die Herstellungskosten. Bei der Ware Windstrom sind das die Herstellungkosten des Windrades, seine Betriebskosten im Verlaufe von 20 Jahren und der Rückbau- und die Entsorgungskosten nach 20 Jahren. Für ein 3 MW-Schwachwindrad an einem Waldstandort im Schwarzwald sind das 6 + 3 +1 Millionen Euro, insgesamt also rund 10 Millionen Euro. Demgegenüber steht eine Stromerzeugung von optimistisch angenommenen rund 120.000 MWh Zappelstrom in 20 Jahren. Die Megawattstunde Strom kostet folglich 83,33 Euro. Da sie an der Börse aber nur 30 Euro bringt, müssen wir Bürger eben 60 Euro EEG-Subvention dazulegen, damit die Windkraftheuschrecke für ihren minderwertigen Zappelstrom die garantierten 90 Euro / MWh bekommt.

    Ihr Grenzkostengeschwafel ist eine Umschreibung für die satte Vernichtung von volkswirtschaftlichem Vermögen durch die Ineffizienz der Windkraft ! Mit jeder Windkraft-MWh werden 60 Euro volkswirtschaftliches Vermögen vernichtet, damit der Windradbesitzer läppische 6,67 Euro verdient -- und nicht wenige Windkraftbetreiber gehen trotz der hohen Subvention pleite, weil es eben nicht 2000 Volllaststunden werden (wie obiger Rechnung zugrunde gelegt) sondern oft nur 1500 oder 1750 und ruckzuck werden aus plus 6,67 Euro Gewinn nur noch Verluste.

  72. @ S. Herp:

    Zitat: ‚Dem ist aber nicht so. Du hast eine Maschine mit recht hohen Treibstoffkosten und eine andere Maschine mit gar keinen Treibstoffkosten. Durch den Betrieb der zweiten Maschine sparst du zunächst Treibstoffkosten der ersten Maschine.‘

    Wenn die zweite Maschine für Mannheim Block 9 aber 30 Milliarden Euro kostet, Mannheim Bock 9 in 50 jahren aber nur Kohle für 10 Milliarden Euro verbrennt, was soll dann der gewinn sein. Rechnen Sie halt mal selbst nach und glauben Sie nicht allen Schwachsinn, den der Heuschreckenbundesverband Windenergie so daherschreibt.

    Entweder können Sie nicht rechnen, oder Sie können nicht denken oder beides nicht.

  73. Sebbi#54,

    Du meinst also speziell anthropogenes CO2 hat keine Wirkung weil es keine Beweise gäbe?  Und nein, die 15,7 TWh sind nicht das Ergebnis. Die Zahl ist kompletter Humbug.

    Ach Sebbi, im Chaos hat alles seine Wirkung.Anthropogene globale Erwärmung ist ein theoretisch vermuteter, bis heute nicht nachweisbarer Erwärmungseffekt infolge von CO2-Emissionen aus Elektrizitäts- und Wärme-Erzeugung, Industrie, Transport u.w.m. und die 15,7 TWh sind das Ergebnis von 26 Jahren schwachsinniger Energiepolitik.

  74. Sebbi,
    das sagt deine Chefin dazu

    Schmidt-Mattern: Ein beliebtes Argument der Gegner eines schnellen Kohleausstiegs lautet ja immer wieder, dass man sagt, wenn Deutschland allzu schnell aus der Kohle aussteigt, sind wir im Zweifel an Tagen, wo nicht genug Sonne und Wind herrscht, angewiesen auf Stromimporte aus dem Ausland, sprich Atomstrom zum Beispiel aus Frankreich. Wie wollen Sie dieses Argument entkräften?

    Baerbock: Natürlich ist es so, dass Versorgungssicherheit und Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Genauso wie die Frage „soziale Absicherung der Beschäftigten“.

    Schmidt-Mattern: Aber wie denn, Frau Baerbock?

    Baerbock: Das ist ein Dreiklang. Und es ist aber so – und das ist einfach Fakt, da kommt man nicht drum herum – wir haben massiv Stromexporte. Wir exportieren ein Zehntel unseres Stroms ins Ausland, in andere Länder. Die osteuropäischen Staaten haben schon gesagt: ‚So geht das nicht weiter, ihr verstopft unsere Netze.‘ Deswegen haben wir gesagt, diese zehn Prozent Export die können wir an Kohle vom Netz nehmen. Und natürlich gibt es Schwankungen. Das ist vollkommen klar. An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren. Die Bundesnetzagentur, das Bundeswirtschaftsministerium war mit dabei in den Sondierungsgesprächen, als Experten geladen, haben das durchgerechnet. Das ist machbar. Schrittweiser Kohleausstieg. Und dieses ‚von heute auf morgen wird alles abgeschaltet‘, das ist ja totaler Quatsch. Wir reden hier um den Einstieg in den Kohleausstieg, zehn Prozent von Kohlekapazitäten erst mal rauszunehmen. Und das ist auf jeden Fall möglich. Ansonsten, wie gesagt, exportieren wir weiter unseren Strom in andere Länder. Und das führt dazu, dass die Erneuerbaren einfach auch nicht weiter ausgebaut werden.

  75. Dem ist aber nicht so. Du hast eine Maschine mit recht hohen Treibstoffkosten und eine andere Maschine mit gar keinen Treibstoffkosten. Durch den Betrieb der zweiten Maschine sparst du zunächst Treibstoffkosten der ersten Maschine.

    „Die Sonne schickt keine Rechnung“ nochmal anders formuliert. Soifz.

    Das ist genau die prototypische Naivität der Ökodenke, und genau deshalb lohnt es sich, prototypisch darauf zu antworten:

    Es macht nicht den geringsten Sinn, von allen Kosten beim Betrieb eines Stromerzeugers nur die Treibstoffkosten zu betrachten und alle anderen Kostenfaktoren zu ignorieren. Die einzig sinnvolle Rechnung ist, die GESAMTkostensumme pro erzeugte kWh zu vergleichen.

    Übrigens, bei allen Erzeugern sind Nicht-Treibstoff-Kosten der Löwenanteil -- ja, sogar bei Kohlekraftwerken ist das so. Bei Windrädern gibt es obviously nur Nicht-Treibstoff-Kosten.

  76. Preisfindung

    Mehr Lieschen-Müller-Ökonomie. Uns interessiert die volkswirtschaftliche Gesamtbelastung des Unterfangens, in Relation zu seine angeblichen Nutzen. Preise, Strombörsen udgl haben damit überhaupt nichts zu tun.

    Dreck = CO2

    Ach so, wenn du definieren darfst was Umweltbelastung ist und was nicht, darf ich auch? Ich definiere drehende Propeller als Umweltschaden. You lose.

    Ernsthaft, einfach aus allen Umwelteinwirkungen der Stromerzeugung nur eine rauszugreifen und alle anderen zu ignorieren ists unterirdisch, das ist überhaupt kein zulässiger Vergleich. Und dann noch die harmloseste von allen. Rohstoffverbrauch, Flächenversiegelung, Einwirkung auf die Landschaft …

  77. Wind und Solar haben dort einen Preis von 0 Cent, weil sie keine Treibstoffkosten haben.

    Hahahaha.
    So blöde kann doch keiner wirklich sein. Das haben Sie sich doch ausgedacht, Herr Krüger.
    Sebastian Herp ist doch eine Kunstfigur … die heutige Version von Alfred Tetzlaff.
    Ich schmeiß‘ mich weg vor Lachen.
    Der Typ ist niemals echt.

  78. @ S. Herp:

    Dreck = CO2 und es sind keine 5000 Windräder.

    Schon wieder völliger Schwachsinn. Sidn Sie überhaupt mal zur Schule gegangen, geschweige denn naturwissenschaftlich fortgebildet worden? Sie können weder Rechnen noch haben Sie einen Biologie-Saal mal von innen gesehen. PISA-Bildungsniveau, ja?

    1) CO2 ist kein Dreck sondern Grundnahrungsmittel aller Pflanzen auf der Erde! Nur zu Ihrer Kenntnis: CO2 ist in den letzten paar Millionen Jahren in der erdhistorisch GERINGSTEN Konzentration in der Erdatmosphäre vorhanden. Dreck ist also nur, was Sie geschrieben haben.

    2) Und wenn es keine 2 Generationen a jeweils 2500 Windräder sind, wie Sie wie ein trotziges Kind behaupten, wie viele sind es denn dann? Warum lassen Sie uns nicht an Ihrem ‚Wissen‘ teilhaben? Rechnen Sie doch mal vor. Ach so, ohne Schullbildung geht das nicht. Das sehe ich ein und helfe Ihnen:

    Mannheim Block 9 hat 912 MW el und 500 MW th, macht 1412 MW planbare Energieerzeugung, die 8500 Volllaststunden zur Verfügung steht. Das Kraftwerk ist 2006 von der EnBW für den sog. ‚Atomausstieg‘ begonnen, 2014 fertiggestellt und war für 50 Jahre Betriebszeit angelegt. Hüpfende Volltrottel mit Null Bildung werdend as jetzt zu verhindern wissen. Es könnte also 8500 x 1412 MW x 50 Jahre bedarfsgerechte Energie erzeugen. Das sind 600.000 GWh Energie.

    Eine Schwachwind-Windmühle 3 MW erreicht in Baden-Württemberg 1750 Volllaststunden. Lassen wir sie höchst optimistisch 22 Jahre überleben, obwohl mir unklar ist, wie ab dem 21. Jahr der unplanbare Zappelstrom verkauft werden soll, wenn die Zwangseinspeisung wegfällt, dann erzeugt sie in ihrer Lebenszeit 115 GWh Energie.

    Den Rest können Sie mit einem Taschenrechner sicher alleine: 600000 / 115 = na, wieviel? Genau, man braucht sogar 5217 Windmühlen. Und für die werden in Baden-Württemberg 6000 Hektar Wald gerodet. Da CO2 ja Ihre große Sorge zu sein scheint, gucken Sie mit Ihrer Wikipedia-Bildung mal nach, wieviel CO2 6000 Hektar Mischwald pro Jahr so im Mittel binden?

  79. @ Lutz Herrmann:

    Sie haben sicher Recht. Wie konnte ich nur glauben, jemand der solch einen Stuss schreibt wie S. Herp sei eine real existierende Person. Kein einigermaßen bei Verstand befindlicher Mensch würde behaupten einen Gewinn dadurch zu erzielen, dass man Windräder für 30 Milliarden Euro baut, wenn die dann die in 50 Jahren anfallenden Brennstoffkosten eines Großkraftwerks von nur 10 Milliarden Euro senken.

  80. JW,
    die sind real und das Ergebnis der Bildungs- und Erziehungspläne der letzten 40 Jahre, vorgegeben von der kommunistischen EU und UNO.

  81. @ W. Rassbach:

    Schön, dass Sie das legendäre Interview einer der technisch dümmsten deutschen Politerinnen mit dem DLF von Anfang 2018 herausgesucht haben. Es spricht Bände. Erst wie sie der Frage ausweicht, weil sie ja absolut keine Ahnung hat, wovon sie da eigentich spricht, und dann eben doch in ihre kindlich naive Weltsicht verfällt und unsäglichen Stuss ptroduziert. Aber für 80% unseerr Bevölkerung reicht das !!!

    Deutsche rennen irgendwie immer irgendwelchen ideologischen Idioten hinterher. Dier sind mal braun, mal rot und jetzt eben gerade grün (und schwarzverkleidete Grüne). Das wird dann konsequent durchgezogen, bis es nicht mehr weitergeht und zusammenkracht. Dann krempeln wir wieder die Ärmel hoch, räumen mit unendlich viel Arbeit den Schutt weg bis dann wieder irgendwelche ideologischen Weltverbesserer sich neuen Schwachsinn ausdenken.

  82. Sebbi,
    zum CO2.

    Auch der Klimaziel-Formel „Soundsoviel CO2-Einsparung beschränkt die Erderwär-
    mung auf zwei Grad“ fehlen viele Freiheitsgrade. In einer (von mir zufällig mit-
    geschnittenen) von M. Illner moderierten Talkschau am 3.12. 2009 sagte Prof.
    Schellnhuber vom PIK (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung) zu dieser Formel
    [Schell-tv1]:
    „Wenn 9 Milliarden Menschen 2050 die 2 Grad nicht überschreiten sollen, dann
    können wir ausrechnen, wieviel Kohlenstoffkredit die Erde dann noch hat: Jeder
    Mensch darf dann p.a. noch 2 Tonnen CO2 verbrauchen. … Als Physiker kann ich
    sagen, dass meine Zahlen auf Analysen beruhen, die valide sind, die gültig sind“.

    Nun bin ich auch Physiker, auch auf universitärem Niveau, sogar einer, der sich ein
    ganzes Berufsleben mit eben diesem Fachgebiet beschäftigt hat. Ich behaupte, dass
    wir als Physiker das hier behauptete Wissen nicht haben, nicht haben können. Zwar
    können wir mit einem Formelsystem das hier vorgebrachte Ergebnis ‚ausrechnen‘,
    aber dann stimmt das Rechenergebnis nur für das gerade verwendete Modell der
    Atmosphäre, für die ‚Klimaziel-Formel-Approximation der Atmosphäre‘, nicht aber für die Atmosphäre selbst.

    Lese nach bei hajolange.de klimaphysik gesamt.pdf seite 24

  83. @ W. Rassbach:

    die sind real und das Ergebnis der Bildungs- und Erziehungspläne der letzten 40 Jahre, vorgegeben von der kommunistischen EU und UNO.

    Da haben Sie wohl Recht. Bildung und zusammhängendes kritisches Denken sind in der Breite der Bevölkerung auf einem derart erbärmlichen Niveau angekommen und die Leute wundern sich, warum trotz immer mehr Abgaben die Realeinkünfte für die Mehrheit seit 30 Jahren sinken.

  84. @Jürgen Wanninger:

    Selten einen dämlicheren Schwachsinn gehört!

    Sie haben da einiges nicht kapiert, oder Sie wollen andere für dumm verkaufen: Der Strompreis an der Börse ist der WERT des Zappelstroms aus Windrädern, für diesen meist sehr geringen Preis findet sich erst ein Kunde für den unplanbaren wetterabhängig minderwertigen Zappelstrom!

    Du bist der einzige, der hier Blödsinn erzählt. Sorry.

    Mit Ihrem Grenzkostenschwachsinn können Sie 3. Klässler Grundschule für dumm verkaufen, hier aber niemanden:

    Nunja, wenn man keine Ahnung hat … vielleicht doch noch mal die Grundschule besuchen? 😉

    Wenn die zweite Maschine für Mannheim Block 9 aber 30 Milliarden Euro kostet, Mannheim Bock 9 in 50 jahren aber nur Kohle für 10 Milliarden Euro verbrennt, was soll dann der gewinn sein. Rechnen Sie halt mal selbst nach und glauben Sie nicht allen Schwachsinn, den der Heuschreckenbundesverband Windenergie so daherschreibt.

    Jeder kann die Stromgestehungskosten für verschiedene Energieträger und Kraftwerksarten nachschauen. Mach du das doch auch mal bitte …

    1) CO2 ist kein Dreck

    Du hast nicht ganz verstanden worüber es bei dieser kleinen Exkursion in die Kindergartenwelt ging, oder?

    2) Und wenn es keine 2 Generationen a jeweils 2500 Windräder sind, wie Sie wie ein trotziges Kind behaupten, wie viele sind es denn dann? Warum lassen Sie uns nicht an Ihrem ‚Wissen‘ teilhaben? Rechnen Sie doch mal vor. Ach so, ohne Schullbildung geht das nicht. Das sehe ich ein und helfe Ihnen:

    Deine Rechnung kannst du dir sonst wo hinstecken, sorry. Schau mal lieber nach wie viel Strom dein Kraftwerk tatsächlich im Jahr produziert, statt irgendwelche „könnte“ Nummern zu verwenden. Neue Windturbinen sind nicht auf 3 MW festgelegt, Offshore geht es schon in den zweistelligen Bereich. Desweiteren muss ein Windrad auch nicht im Wald gebaut werden und wenn, dann geht dafür keinesfalls 1 Hektar pro Windkraftanlage flöten. Von daher ist deine Rechnung Murks.

    Ja, Windkraft ist nicht kostenlos. Aber es erreicht eine der niedrigsten Stromgestehungskosten neben PV im sonnigen Süden der Republik. Kannst du gerne korrekt einmal selbst nachrechnen, wenn du das Milchmädchen da oben fallen gelassen hast.

    Kein einigermaßen bei Verstand befindlicher Mensch würde behaupten einen Gewinn dadurch zu erzielen, dass man Windräder für 30 Milliarden Euro baut, wenn die dann die in 50 Jahren anfallenden Brennstoffkosten eines Großkraftwerks von nur 10 Milliarden Euro senken.

    Was kosten CO2 Zertfikate gerade? Was sollten sie kosten um die externen Kosten von Kohleverbrennung besser abzubilden? Es sind nicht „nur“ 10 Milliarden Euro, die eingespart werden und es ist auch nicht davon auszugehen, dass die Windräder 30 Milliarden kosten würden. Du gehst hier von dauerhaft 6 Cent pro kWh aus. Alleine der Preisverlauf der letzten 10 Jahre zeigt doch, dass das nicht der dauerhafte Preis sein kann …

    Deutsche rennen irgendwie immer irgendwelchen ideologischen Idioten hinterher.

    Lass mich raten welchem ideologischen Haufen du angehörst 😉

    @Rassbach:

    Ach Sebbi, im Chaos hat alles seine Wirkung.Anthropogene globale Erwärmung ist ein theoretisch vermuteter, bis heute nicht nachweisbarer Erwärmungseffekt infolge von CO2-Emissionen aus Elektrizitäts- und Wärme-Erzeugung, Industrie, Transport u.w.m. und die 15,7 TWh sind das Ergebnis von 26 Jahren schwachsinniger Energiepolitik.

    Du glaubst auch an den Weihnachtsmann, oder? Woran liegt es? Glaubst du unsere Emissionen sind nicht verantwortlich für den Anstieg der CO2-Konzentration? Glaubst du es gibt keinen CO2-Treibhauseffekt? Oder glaubst du „nur“, dass dieser Effekt nicht so sonderlich stark ist? Oder bist du einer von denen, die meinen dass das alles was Gutes wäre? In welchem Stadium ist deine Klimaskeptiker-Larve?

    Die 15,7 TWh sind Ergebnis einer falschen Rechnung.

    @anorak2:

    Es macht nicht den geringsten Sinn, von allen Kosten beim Betrieb eines Stromerzeugers nur die Treibstoffkosten zu betrachten und alle anderen Kostenfaktoren zu ignorieren. Die einzig sinnvolle Rechnung ist, die GESAMTkostensumme pro erzeugte kWh zu vergleichen.

    Sag das mal Jürgen Wanninger. Er ist derjenige, der es auf diese Tour versucht.

    Ernsthaft, einfach aus allen Umwelteinwirkungen der Stromerzeugung nur eine rauszugreifen und alle anderen zu ignorieren ists unterirdisch, das ist überhaupt kein zulässiger Vergleich. Und dann noch die harmloseste von allen. Rohstoffverbrauch, Flächenversiegelung, Einwirkung auf die Landschaft …

    *gähn* CO2 ist nicht die harmloseste von allen, CO2 ist der Grund für das alles. Aber wenn man natürlich felsenfest daran glaubst, dass mehr CO2 kein Problem ist, dann kommt man eben auch zu so merkwürdigen Schlussfolgerungen wie deinereiner …

    @Lutz Herrmann:
    Wie kommt der Börsenpreis zustande. Ernste Frage! Was bieten die Kraftwerke dort zu welchem Preis an! Hop, ich bin gespannt!

  85. @SH

    Es macht nicht den geringsten Sinn, von allen Kosten beim Betrieb eines Stromerzeugers nur die Treibstoffkosten zu betrachten und alle anderen Kostenfaktoren zu ignorieren. Die einzig sinnvolle Rechnung ist, die GESAMTkostensumme pro erzeugte kWh zu vergleichen.

    Sag das mal Jürgen Wanninger.

    Zweimal falsch ergibt nicht richtig. Das ist hier wichtig, denn die absolute Tabuisierung von Brennstoffverbrauch, während man andere Ressourcen in hohem Bogen vergeudet als ob es kein morgen gäbe, ist ein wesentlicher Teil des Öko-Irrsinns. Diese Art der Priorisierung ist absolut irrational und destruktiv.

    *gähn* CO2 ist nicht die harmloseste von allen, CO2 ist der Grund für das alles.

    Diesen Glauben hat die mediale Klimapropaganda fest verankert. Ich hab vor einer Weile mal mit jemandem diskutiert, der meinte der KFZ-Katalysator sei sowieso Quatsch weil er CO in CO2 umwandle (was stimmt), also einen Schadstoff in einen anderen (was hirnrissiger Stuss ist).

    Ich hab ihm dann erklärt, dass CO ein schon in kleinen Mengen tödliches Gift ist, CO2 dagegen eine harmlose ungiftige Substanz, ohne die es kein Leben auf der Erde gäbe. Auch wenn es das Klima irgendwie beeinflusst, ist es Unsinn sie als Schadstoff zu bezeichnen, und erst recht ist es gefährlicher Unfug tatsächliche Giftstoffe nicht zu beseitigen, weil dabei ja etwas vom in jedem Fall viel harmloseren CO2 entstehen könnte.

    Aber wenn man natürlich felsenfest daran glaubst, dass mehr CO2 kein Problem ist, dann kommt man eben auch zu so merkwürdigen Schlussfolgerungen wie deinereiner …

    Einfach alle anderen Umwelteinwirkungen zu ignorieren, so wie du das getan hast, ist selbst dann nicht zu rechtfertigen wenn man CO2 für ein Problem hält.

  86. @anorak2:

    die absolute Tabuisierung von Brennstoffverbrauch, während man andere Ressourcen in hohem Bogen vergeudet als ob es kein morgen gäbe, ist ein wesentlicher Teil des Öko-Irrsinns. Diese Art der Priorisierung ist absolut irrational und destruktiv.

    Ich weiß nicht, ob du das dir bewusst bist ist, aber konventionelle Kraftwerke verbrauchen tatsächlich Ressourcen. Die sind danach einfach weg. Ihr tut hier so als ob der Rohstoffeinsatz für Windräder und PV-Anlagen höher wäre als bei einem fossilen Kraftwerk und dann auch noch irgendwie das eingesetzten Material nach Verwendung verschwunden sei.

    Gehörst du auch der Fraktion an, die davon ausgeht, dass die Herstellung von Wind- und PV-Anlagen mehr Energie benötigt als dann später rauskommt?

    Einfach alle anderen Umwelteinwirkungen zu ignorieren, so wie du das getan hast, ist selbst dann nicht zu rechtfertigen wenn man CO2 für ein Problem hält.

    Glaubst du etwa auch, dass für jedes aufgestellte Windrad 1 Hektar Wald gerodet wird? Glaubst du etwa auch, dass Windräder die wahren Insekten-/Vögel-/Wasauchimmer Killer sind? Glaubst du etwa auch an das Windturbinensyndrom?

    Nein, ich ignoriere nicht die anderen Umwelteinwirkungen, aber ich tue auch nicht so als ob fossile Kraftwerke und Verbrennerautos die Luft sauberer als vorher hinterlassen.

  87. Können wir uns jetzt wieder darauf konzentrieren, dass 15,7 TWh Einsparung einfach Blödsinn sind und weder sich der Autor meldet noch Herr Krüger einsieht warum das so ist?

  88. Die hohe deutsche CO2-Rate im Vergleich zu anderen Ländern zeigt doch, dass das deutsche CO2-Einsparkonzept und damit auch das Energiewende-Konzept nix taugt. Der Strom ist teuer, die Landschaft wird mit Windädern verschandelt und einige Seppls glauben, D könnte als Vorreiter auftreten (schrecklich diese Hirne). Seit mehr als 50 Jahre esse ich u.a. preiswerte spanische oder auch mal holländische Tomaten und nie gab es ein Lieferproblem. Weshalb importiert man nicht den Strom und schont damit die Wirtschaft und auch die Landschaft. Selbst die F4F-Panik könnten wir uns damit sparen.

  89. @SH

    Ich weiß nicht, ob du das dir bewusst bist ist, aber konventionelle Kraftwerke verbrauchen tatsächlich Ressourcen.

    Bestreitet das jemand?

    Die sind danach einfach weg. Ihr tut hier so als ob der Rohstoffeinsatz für Windräder und PV-Anlagen höher wäre als bei einem fossilen Kraftwerk

    Ja das ist ja auch so. Wäre es nicht so, wären deren Stromgestehungskosten nicht höher. Sind sie aber, folglich verbrauchen sie mehr Ressourcen als ein fossiles Kraftwerk. QED.

    Gehörst du auch der Fraktion an, die davon ausgeht, dass die Herstellung von Wind- und PV-Anlagen mehr Energie benötigt als dann später rauskommt?

    Nein, wenn ich einen Tunnelblick auf Energieverbrauch kultivieren würde, wäre ich nur ein spiegelbildlicher Öko. Das wäre der gleiche Irrsinn, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Ich hab dir schon erklärt, dass ich so nicht denke.

    Man muss alle eingesetzten Ressourcen addieren, und die Summen vergleichen. Die Berechnung der Stromgestehungskosten tut genau das, wir kennen die Antwort. Es gibt keinen Grund, die Betrachtung nur auf Brennstoffe, Energieverbrauch odgl. zu verengen. Keinen.

    Einfach alle anderen Umwelteinwirkungen zu ignorieren, so wie du das getan hast, ist selbst dann nicht zu rechtfertigen wenn man CO2 für ein Problem hält.

    Glaubst du etwa auch, dass für jedes aufgestellte Windrad 1 Hektar Wald gerodet wird?

    Ich weiß dass es Fläche verbraucht, wieviel und ob es vorher Wald Wiese oder Kornfeld war spielt keine Geige. Flächen sind Ressourcen, Wirtschaftsgüter. Die gilt es einzurechnen, und sie einfach zu verschweigen ist inakzeptabel. Da gibt es kein Pardon.

    Ich weiß dass sie ein paar Tonnen Beton pro Windmühle verbrauche, plus eine ganze Reihe technischer Gerätschaften.

    Ich weiß dass all das regelmäßig gewartet werden muss, auch das bindet Ressourcen.

    Ich weiß, dass außer dem Grundstäck all das Verbrauchsmaterial ist, das nach dem Lebensende des Windrads unbrauchbarer Schrott ist.

    Alles das zu verschweigen und so zu tun als zähle es nicht, ist absoluter Stuss.

    Es zählt, und es ist in der Summe mehr, als was ein Kraftwerk verbraucht. Klingt komisch, ist aber so.

    Nein, ich ignoriere nicht die anderen Umwelteinwirkungen,

    Doch, und zwar sehr hartnäckig.

  90. @Herp

    Können Sie endlich mal die Frage beantworten, warum wir in Deutschland unser ganzes Energiesystem umbauen sollen, obwohl Sie CO2 für uns nicht als Bedrohung ansehen und CO2 die Erde in den letzten 3 Jahrzehnten grüner gemacht hat und die Ernteerträge weltweit global seit Jahrzehnten im Zuge des Klimawandels steigen?

    Und wie gesagt, es wurde max. 1 Apfel von 10 Äpfeln bei den fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung in Deutschland eingespart, trotz Energiewende und EEG und Ausgaben dort von einigen Hundert Mrd. €. Welchen Sinn soll dieser weitere Irrweg also machen, zumal alle anderen Länder, wie China, USA, Indien und Russland nicht mitmachen.

  91. PS

    Und kommen Sie nicht wieder mit der Ausrede an, wir in Deutschland würden pro Kopf 10 Äpfel essen, anstatt einen. Das ist keine Begründung für den Umbau unseres Energiesystems.

    Wenn Sie das stört, dann nehmen Sie einfach allen Leuten, die mit SUV zum Wahllokal fahren und dort grün wählen den SUV weg und verbieten denen das Fliegen und den Konsum im urbarnen Raum und verordnen denen das einfache Landleben.

  92. Ach so, ich war ja neulich auf der Klimademo in Bremen. Einen der Redelsführer, der dort zur Party nach der Demo mit alten Diesel-Transporter in der Umweltzone Innenstadt und auf der grünen Wiese rumgekarrt ist habe ich tags darauf am Cafe-Sand in Bremen mit seiner alten Diesel-Karre gesehen. So ein Surfertyp aus der linken Szene. Macht Party auch am Cafe-Sand. Der BUND hat dort auch ein Gartenprojekt. Dort sammeln sich die „Klimaschützer“ und machen bei Schönen Wetter Party am Weser-Strand.

  93. @anorak2:

    Ja das ist ja auch so. Wäre es nicht so, wären deren Stromgestehungskosten nicht höher. Sind sie aber, folglich verbrauchen sie mehr Ressourcen als ein fossiles Kraftwerk. QED.

    Sind sie nicht, folglich verbrauchen sie weniger Ressourcen als ein fossiles Kraftwerk.
    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/DE2018_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbare_Energien.pdf

    Böses Fraunhofer natürlich wieder. Wie habt ihr sie genannt? Forschungsnutten?

    Alles das zu verschweigen und so zu tun als zähle es nicht, ist absoluter Stuss.

    Es zählt, und es ist in der Summe mehr, als was ein Kraftwerk verbraucht. Klingt komisch, ist aber so.

    Niemand verschweigt das und nein, ist es nicht. Punkt. Klingt komisch, ist aber so. Und die Entwicklung ist ja nicht Stand März 2018 stehengeblieben und wird auch in den nächsten Jahren nicht stehenbleiben.

    @Michael Krüger:

    Können Sie endlich mal die Frage beantworten, warum wir in Deutschland unser ganzes Energiesystem umbauen sollen, obwohl Sie CO2 für uns nicht als Bedrohung ansehen und CO2 die Erde in den letzten 3 Jahrzehnten grüner gemacht hat und die Ernteerträge weltweit global seit Jahrzehnten im Zuge des Klimawandels steigen?

    Korrigierst du dann die Rechnung oder versuchst zu verstehen warum sie grundlegend falsch ist?

    Wir bauen es um, weil es jeder umbauen muss. Du hast von existenzieller Bedrohung geredet, das ist es für uns nicht, da reiches Industrieland in gemäßigtem Klima mit wenig Küstenstädten. Eine Bedrohung ist es trotzdem. Dieses CO2 macht alles grüner Argument ist Skeptikerhumbug, das hatten wir schon zu oft.

    Und wie gesagt, es wurde max. 1 Apfel von 10 Äpfeln bei den fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung in Deutschland eingespart, trotz Energiewende und EEG und Ausgaben dort von einigen Hundert Mrd. €.

    Nein. https://energy-charts.de/energy_de.htm?source=all-sources&period=annual&year=all
    Dort geht es erst bei 2002 los, erzeugt wurden ca. 500 TWh. In 2018 wurden knapp 550 TWh Strom erzeugt. Kernkraft ging von 156,3 TWh auf 72,3 TWh (ein Minus von 84 TWh) zurück, fossile Kraftwerke gingen von 293,1 TWh auf 249,9 TWh (ein Minus von 43,2 TWh) zurück. Diese 127.2 TWh plus die 50 TWh mehr Stromproduktion wurden durch den Ausbau der Erneuerbaren bereitgestellt. Das ist deren Beitrag, den sonst fossile Kraftwerke übernehmen hätten müssen. Da wir ungefähr 50 TWh exportiert haben in 2018, könnte man zur Not noch behaupten, dass man das ja nicht hätte machen müssen. Das gilt zwar auch für den jetzigen Ausbau, aber es bleibt immer noch ein Beitrag weit jenseits von 15,7 TWh.

    Langsam habe ich keine Hoffnung mehr, dass du das Problem der obigen Rechnung (Artikel) jemals verstehen wirst.

    Wenn Sie das stört, dann nehmen Sie einfach allen Leuten, die mit SUV zum Wahllokal fahren und dort grün wählen den SUV weg und verbieten denen das Fliegen und den Konsum im urbarnen Raum und verordnen denen das einfache Landleben.

    Das bringt nichts. Auch das einfache Landleben ist nicht CO2 frei und dann sind wir eben auch keine Industrienation mehr. Kann man machen, aber du merkst schon, dass du es gerade bist der hier an Deindustrialisierung denkt und nicht die Grünen, oder?

    Ach so, ich war ja neulich auf der Klimademo in Bremen.

    Die Stasi wäre stolz auf dich und bedankt sich für deine Aufklärarbeit. Der nur wer heiliger als heilig ist, darf für einen effektiven Klimaschutz sein. Der Rest soll gefälligst auf Land und in Höhlen leben, gell?

  94. @Krüger -- #88
    Ich bin etwas enttäuscht Herr Krüger. Die Artikel auf Ihrem Blog werden inhaltlich immer schwächer, Sie versteigen sich immer mehr in persönliche Angriffe und Diffamierungen gegen Personen wie Greta Thunberg und Stefan Rahmsdorf, und jetzt versuchen Sie es auch noch mit einer Verdrehung von Korrelation und Kausalität. Sie waren schon mal wesentlich besser.
    Das die Ernteerträge ist den letzten Jahrzehnten gestiegen sind steht außer Frage. Auch der Fakt, dass CO2 einen Düngeeffekt hat bestreitet auch niemand der bei Sinnen ist. Aber das Sie Ihre Behauptung

    CO2 die Erde in den letzten 3 Jahrzehnten grüner gemacht hat und die Ernteerträge weltweit global seit Jahrzehnten im Zuge des Klimawandels steigen

    Einfach so völlig undifferenziert in die Tastatur kloppen enttäuscht.
    Sie können nicht wirklich der Ansicht sein die Steigerung sei nur dem CO2 zu zurechnen.
    Was ist mit folgenden Faktoren?
    Zunahme der weltweiten Fläche der Getreideernte um 18% von 1995 bis 2016.
    Zunahme der bewässerten Flächen um 23% von 1995 bis 2016.
    Steigerung der stickstoffhaltigen Dünger um 23% von 2005 bis 2016.
    Steigerung der phosphathaltigen Dünger um 25% von 2005 bis 2016.
    Steigerung der kaliumhaltigen Dünger um 31% von 2005 bis 2016.
    Was ist mit der gesteigerten Mechanisierung und der Optimierung der Landwirtschaft, was ist mit der Wasserverfügbarkeit, welche Rolle spielen neue Züchtungen?
    Hat das alles keinen Einfluß, ist alles nur CO2?

  95. Jan Dirk Ullrich, nicht aufregen. Die machen das alle nur um zu trollen. Die wissen genau was ihre am besten triggert. Dabei wissen sie es selbst eigentlich besser, hoffe ich zumindest. Wenn nicht, nunja … sind eh keine echten Skeptiker, wenn sie nur das anzweifeln, was sie falsch halten, aber ihr eigenen Quellen ungeprüft in den Himmel loben. Immer mit einem „selber nachdenken“ auf der Lippe oder dem interessanten Hinweis, dass nur neu ausgedachtes statt bekannter Fakten interessant seien 😉

  96. *ihre Gegner

  97. @ Jan Dirk Ulrich:

    Hat das alles keinen Einfluß, ist alles nur CO2?

    Ich habe Her Krüger nicht so eindimensional verstanden. Aber CO2 hat wie Sie selbst sagen einen ergrünenden EInfluss. Dass beispielsweise der Sahel in den letzten 30 Jahren grüner wurde, ist sicher auf keinen der von Ihnen gelisteten interessanten Veränderungen zurückzuführen, könnte aber vielleicht am Co2 liegen ?

  98. @SH

    Die Pacht- und Stromerlöse über die Windkraftnutzung bescheren den Waldbesitzern höhere Erlöse als die Holznutzung. Ein Windrad benötigt rund 1 ha Fläche. Ein Waldbesitzer kann mit Pachteinnahmen von rund 10 000 bis 15 000 € je MW Leistung rechnen, heißt es in der Konzeptstudie „Windenergie im Wald“ des Planungsbüros Linden Energy aus Oldenburg.


    Quelle

    In Rheinland-Pfalz werden bei ZIMEN Luftschadstoffe und Wetterdaten gemessen . CO2 gehört n i c h t dazu
    Luftschadstoffe -- Übersicht über die gemessenen Luftschadstoffe
    Merkste was ? Von nix Ahnung, davon ganz viel und Klappe wie Scheunentor -- Ökofreak dirch und durch.

  99. @ S. Herp:

    Ich beende den Austausch mit Ihnen an dieser Stelle. Sie sind mehrfach und von mehreren Personen in allen möglichen ihrer Behauptungen widerlegt worden. Wer mitgelesen hat, konnte dies unstrittig feststellen. Si dürfen gerne ihre Monologe weiterführen, bei denen Sie Null Komma Null auf Gegenargumente und Fakten eingehen.

  100. @JDU, Herp

    Näheres zum Düngeeffekt und Begrünung durch CO2 in einen neuen Artikel. Spätestens morgen.

    @Herp

    Wir bauen es um, weil es jeder umbauen muss.

    Ist ja toll, müssen tun wir gar nichts. Zumal Sie keinerlei relevante und notwendige Gründe nennen und diese belegen.

  101. PS

    Zitat und mein Kommentar in #98 anders herum.

  102. @Herp

    . Eine Bedrohung ist es trotzdem.

    Dann bitte liefern Sie auch Belege für eine Bedrohung durch CO2. Aber handfeste und keine Szenarien und Annahmen von Klimafolgenforschern.

  103. @Jürgen Wanninger:

    Dass beispielsweise der Sahel in den letzten 30 Jahren grüner wurde, ist sicher auf keinen der von Ihnen gelisteten interessanten Veränderungen zurückzuführen, könnte aber vielleicht am Co2 liegen ?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikas_Gr%C3%BCne_Mauer_im_Sahel

    Ich beende den Austausch mit Ihnen an dieser Stelle. Sie sind mehrfach und von mehreren Personen in allen möglichen ihrer Behauptungen widerlegt worden. Wer mitgelesen hat, konnte dies unstrittig feststellen. Si dürfen gerne ihre Monologe weiterführen, bei denen Sie Null Komma Null auf Gegenargumente und Fakten eingehen.

    Das ist ein starkes Stück. Nein, das ist nicht passiert. Du hast Behauptungen aufgestellt, die an der Sache vorbeiführen und zeigst null Einsicht. Dazu kommt eine freche Ausdrucksweise. Ich habe meinen Spaß bei solchen Auseinandersetzungen. Weil ihr ja doch alle irgendwie gleich tickt, ist vorhersehbar was passiert. Aber sei es drum, war nett mit dir. Glaube fest daran, dass dein Kohlekraftwerk 3 mal so günstig ist wie entsprechende Windkraftwerke und vielleicht wird es wahr.

    @Krishna:
    Warum sollte CO2 als Luftschadstoff geführt werden? Es ist kein Gift oder so etwas. Ein 10000 Watt Heizstrahler über deinem Kopf wird auch nicht als Schadstoff geführt und hat trotzdem negative Auswirkungen auf dein Haupt.

    @Michael Krüger:

    Dann bitte liefern Sie auch Belege für eine Bedrohung durch CO2. Aber handfeste und keine Szenarien und Annahmen von Klimafolgenforschern.

    Warum? Weil du glaubst die lesen aus Glaskugeln?

  104. @SH #101

    Warum sollte CO2 als Luftschadstoff geführt werden?

    Darum:

    Dreck = CO2 und es sind keine 5000 Windräder.

  105. @Herp

    Warum? Weil du glaubst die lesen aus Glaskugeln?

    1. Wie gesagt, weil der Planet grüner wird und die Ernteerträge zunehmen.
    2. Meine Ex-Profs. wie Augstein (Ex-Berater der Bundesregierung), Miller (Ex stellvert. Direktor am AWI mit 30 Jahren Polarerfahrung), Olbers, Fahrbach, etc. vom AWI CO2 nicht als Bedrohung identifiziert haben.
    3. Weil die „Klimaforscher“ und „Klimafolgenforscher“ des IPCC und PIK durch Climategate der Fälschung überführt wurden. Hide the Decline, Hockeystick, Man und Briffa. Selbst von Storch sagt das.
    4. Weil Latif, Schellnhuber und Co. vom WBGU und PIK beim Club of Rome sind.
    5. Wenn Sie solchen „Quacksalbern“ glauben, dann gute Nacht.

  106. PS

    @Herp

    Sie demonstrieren hier nur, dass Sie ein bedingungslos Gläubiger der Doomsdayer sind, vom PIK und Club of Rome und Erfüllungsgehilfe.

    Sie glauben das CO2 eine Bedrohung ist nicht für Sie, aber für irgendjemand, sein es Eskimos, Afrikaner, Dodos, Eisbären, Pinguine, etc. und wollen daher unser und das weltweite Energiesystem transformieren. Ohne Sinn und Verstand.

    Das führen Sie hier täglich vor.

  107. @Krishna:

    Darum:

    Dreck = CO2 und es sind keine 5000 Windräder.

    Hast du den anorak2’schen Kindergartenausflug auch nicht verstanden?

    @Michael Krüger:

    1. Wie gesagt, weil der Planet grüner wird und die Ernteerträge zunehmen.

    Liegt nicht an der Erwärmung wie auch bereits gesagt wurde

    2. Meine Ex-Profs. wie Augstein (Ex-Berater der Bundesregierung), Miller (Ex stellvert. Direktor am AWI mit 30 Jahren Polarerfahrung), Olbers, Fahrbach, etc. vom AWI CO2 nicht als Bedrohung identifiziert haben.

    Schön, was ist das für eine Begründung? Ich dachte selbst denken sei hier angesagt?

    3. Weil die „Klimaforscher“ und „Klimafolgenforscher“ des IPCC und PIK durch Climategate der Fälschung überführt wurden. Hide the Decline, Hockeystick, Man und Briffa. Selbst von Storch sagt das.

    Das ist alles alberne Skeptiker Folklore, aber wenn selbst von Storch das sagt muss ja was dran sein 😉 und ihr wollt keine Verschwörungstheoretiker sein, die sich ihre Wahrheit selbst zusammenspinnen?

    4. Weil Latif, Schellnhuber und Co. vom WBGU und PIK beim Club of Rome sind.

    Noch mehr Verschwörungsdinger.

    5. Wenn Sie solchen „Quacksalbern“ glauben, dann gute Nacht.

    Gute Nacht, ich glaube ich habe genug gelesen. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht andere als Quacksalber bezeichnen 😉

    Sie demonstrieren hier nur, dass Sie ein bedingungslos Gläubiger der Doomsdayer sind, vom PIK und Club of Rome und Erfüllungsgehilfe.

    Merkst du gar nicht mehr wie du aus der Verschwörungssammelkiste wahllos Sprüche hervorholst, oder?

    Sie glauben das CO2 eine Bedrohung ist nicht für Sie, aber für irgendjemand, sein es Eskimos, Afrikaner, Dodos, Eisbären, Pinguine, etc. und wollen daher unser und das weltweite Energiesystem transformieren. Ohne Sinn und Verstand.

    Nö, aber das verstehst du eh nicht. Ohne Sinn und Verstand ist so ein Verschwörungsgeschwubbel und diese Aufregen über Einzelpersonen oder hüpfende Jugendliche. Ohne Sinn und Verstand sind die Zahlenspielchen auf diesem Blog, die hinten und vorne nicht stimmen. Sinn und Verstand gibt es hier wenig.

    Das führen Sie hier täglich vor.

    Ich glaube dir, dass du das glaubst.

    Hier ein nette Beschreibung eurer Situation:
    https://theoatmeal.com/comics/believe

    Da kommt ihr irgendwie nicht raus.

  108. @Herp

    Das mit dem Verschwörungsdings ist dann immer Ihre letzte Zuflucht? Na, ich bin es nicht, der wie bekloppt auf Kommando rumhopst und Leute wie Rezo, LangstreckenLuisa und Rahmstorf, Schellnhuber, Latif und den Club of Rome für Klimaschützer und Klimaexperten hält.

  109. Das mit dem Verschwörungsdings ist dann immer Ihre letzte Zuflucht?

    Soll man jetzt Anhänger von Verschwörungstheorien und -fantasien nicht so benennen? Letztendlich scheint es bei dir darauf hinauszulaufen. Wie viele „Skeptiker“ hast du ein diffuse Gefühl von allen anderen beschissen und betrogen zu werden. Deshalb fällt es dir/euch auch überhaupt nicht schwer die wildesten Theorie, die aber ins Konzept passen, einfach so zu glauben.

    Für was hältst du:
    Will Happer
    Richard Lindzen
    Ivan Giaever
    Bob Carter
    Tim Ball
    Nir Shaviv
    Richard Keen
    Murry Salby
    Nils Axel Mörner
    Willie Soon
    Sally Baliunas
    Don Easterbrook
    Hermann Harde
    Ned Nikolov
    Karl Zeller
    Gerhard Gerlich
    Ralf Tscheuschner
    Bjørn Lomborg
    Henrik Svensmark
    Fritz Vahrenholt
    Sebastian Lüning
    Tony Heller aka Steve Goddard

    Mehr fallen mir gerade nicht ein 😉

  110. @SH

    Bjørn Lomborg

    Lomborg ist kein Klimaskeptiker.

  111. @Herp

    Ich sehe, Sie führen schon schwarz Listen wie Herr Rahmstorf. Da ist jede weitere Diskussion sinnlos.

  112. Lomborg ist kein Klimaskeptiker.

    Genau, deshalb hat er ja auch kein Buch darüber geschrieben, das ungefähr die gleiche Schiene fährt wie sie Michael Krüger versucht hier zu fahren 😉

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/die-erde-wird-gruener-und-fruchtbarer-mit-mehr-co2-und-klimawandel/0018327

    Ich sehe, Sie führen schon schwarz Listen wie Herr Rahmstorf. Da ist jede weitere Diskussion sinnlos.

    Sinnlos sind Diskussionen mit euch nicht erst seit gerade eben 😉

    Eine „schwarze Liste“ ist das jedenfalls nicht. Das sind Namen, die einem im Zusammenhang mit dem Klimaleugner-Verschwörungskult immer wieder über den Weg laufen. Also, meinst du das sind Klimaexperten denen man ohne Nachdenken folgen sollte, so wie es die meisten Klimaskeptiker in Blogs eben einfach machen?

  113. @SH

    Lomborg ist kein Klimaskeptiker.

    Genau, deshalb hat er ja auch kein Buch darüber geschrieben

    Wenn du nicht weißt was drin steht, argumentiere nicht damit. In allen mir bekannten Quellen (Webseiten, Youtube) sagt Lomborg, dass es einen menschengemachten gebe, und dass er ein Problem sei (übrigens obwohl er keine Expertise in dem Thema besitzt).

    Er hat allerdings auch gesagt, dass Trump Recht habe aus der Klimapolitik auszusteigen, und das scheint nur auf den ersten Blick ein WIderspruch zu sein.

    Seine Argumentation ist, dass der „Klimawandel“ zwar ein Problem sei, aber kein so sehr großes, und dass die Menschheit viel dringendere Probleme wie Hunger, Krankheiten, zu niedrige Lebenserwartung, Armut habe, die viel dringlicher zu läsen seien. Da wir nur begrenzte Mittel (Ressourcen, Geld, Zeit) zur Problemlösung haben, tun wir daher viel mehr Gutes wenn wir die letztgenannten Probleme zuerst lösen, und was dann noch übrig ist auf das Klima verwenden. Außerdem sei dank Wirtschaftswachstum im Jahr 2100 auch Bangla Desh reich genug, um mit irgendwelchen steigenden Meeresspiegeln spielend fertig zu werden, zB durch Deichbau oderso. So redet der.

    Die deutsche Klimapolitik bezeichnet er dagegen als maximal dumm. Seine Aussage nach -- die ich nicht nachgerechnet habe -- verschiebe die deutsche „Energiewende“ mit ihrem Billionenaufwand die „globale Erwärmung“ um 2 Wochen. Das ist ein ähnlicher Gedanke den ich hier manchmal vertrete, nur rechne ich in Bruchteilen von Grad.

  114. PS
    dass es einen menschengemachten Klimawandel gebe
    s/läsen/lösen/

  115. Wenn du meinst …

  116. @SH #105

    3. Weil die „Klimaforscher“ und „Klimafolgenforscher“ des IPCC und PIK durch Climategate der Fälschung überführt wurden. Hide the Decline, Hockeystick, Man und Briffa. Selbst von Storch sagt das.

    Das ist alles alberne Skeptiker Folklor

    Klar, hat es nie gegeben 😀
    ClimateGate: The Fix is In

    A hacker-or possibly a disillusioned insider-has gathered thousands of e-mails and data from the CRU and made them available on the Web. Officials at the CRU have verified the breach of their system and acknowledged that the e-mails appear to be genuine.

    In response to an article challenging global warming that was published in the journal Climate Research, CRU head Phil Jones complains that the journal needs to „rid themselves of this troublesome editor“-hopefully not through the same means used by Henry II’s knights. Michael Mann replies:

    I think we have to stop considering „Climate Research“ as a legitimate peer-reviewed journal. Perhaps we should encourage our colleagues in the climate research community to no longer submit to, or cite papers in, this journal.

    Note the circular logic employed here. Skepticism about global warming is wrong because it is not supported by scientific articles in „legitimate peer-reviewed journals.“ But if a journal actually publishes such an article, then it is by definition not „legitimate.“

    Ach, eigentlich, Herpes, bist du ein peinlicher Heuchler 😀

  117. Krishna, zum Thema Climategate:
    https://rationalwiki.org/wiki/Climategate
    Oder Mann selbst dazu:
    https://www.desmogblog.com/michael-mann-his-own-words-stolen-cru-emails

    Klar hat es das gegeben, aber ich vermute du siehst es halt mit der Verschwörerbrille und glaubst da einen Betrug zu erkennen. Oder du übernimmst nur die Meinung von einer deiner „Quellen“. Ist eigentlich auch egal. Wer eine starke Fantasie hat, bei dem kann so was schon mal passieren.

    Ach, eigentlich, Herpes, bist du ein peinlicher Heuchler

    Immerhin lebe ich nicht in so einer Verschwörungs-Traumwelt wie du/ihr und nehme an, dass alle um mich rum versuchen mich zu belügen. Irgendwann dringt die Selbsterkenntnis, die du mit deinen Projektionen ja schon zeigst, auch mal zu dir durch. Kann man nur hoffen, dass du es noch erlebst. Umstimmen kann man solche Leute wahrscheinlich eh nicht mehr …

  118. Heute um 14:00 Uhr:

    Verbrauch: 62,8 GW

    Braunkohle: 6,05 GW
    Steinkohle: 0,9 GW
    KKW: 7,8 GW
    Regenerative: 51,7 GW
    Export: 11 GW

  119. Das ist totaler Humbug. Du sprichst von Stromerzeugung, nimmst aber Daten des „Energieverbrauchs“, welcher Verkehr, Heizung, Industrie, Herstellung von Produkten auf Mineralölbasis usw. beinhaltet. Eine Übersicht kann man finden auf Seite 47 in „Energiedaten: Gesamtausgabe“ finden oder mal bei Wikipedia vorbeischauen,wo erklärt wird, was Primärenergieverbrauch ist.

    Durch den „Eigenbedarf“ von mit fossilen Energieträgern betriebenen Kraftwerken (z.B. Kühlung) schneiden diese mit deinen Daten sogar wegen ihrer Ineffizienz noch besser ab, statt dafür abgestraft zu werden.
    Und selbst hier täuschst du dich noch mit den Zahlen, denn laut deiner Quelle heißt es:
    „Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Primärenergieverbrauch liegt bei 13,1 %. “ zu finden auf Seite 4 in „Energiedaten: Gesamtausgabe“.
    Der Gag kmmt aber am Ende. Das Fazit des Bundesumweltamtes, also deiner Quelle, lautet: „Insgesamt wurden 2018 rund 184 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente durch die Nutzung erneuerbarer Energien vermieden.“
    Das macht bei 83 Millionen Einwohnern mehr als 2,2 Tonnen pro Kopf und Jahr.

    Und nun erkläre mir bitte, was du da gerechnet und zusammengeschwurbelt hast.

  120. @ Karl Reichhart 30. Juni 2019 14:17

    Es ging immer nur um politischen Kampf. Machtkampf! Klima, Startbahn West, Hambacher Forst, Wackersdorf usw. alles nur ein Vehikel um an Menschen und Mehrheiten ran zu kommen.

    Das bezweifele ich. Sicher muss man zuerst unterscheiden zwischen den Mitläufern, den Strippenziehern und den Frontleuten.

    Bei den Mitläufern -- ca. 98% der Protestierenden ist eine unterschiedliche Gemengelage zu unterstellen. Primär geht es um Trends und Identitätsfragen (siehe: https://philo.servin.de/identitaet/ ) , weniger um reale Probleme, wissenschaftliche Erkenntnis, Macht und Politik.

    Die Stripenzieher könnten vielleicht wirklich ein Kalkül betrieben, aber ich glaube, dass auch hier die ideologische Verblendung dominant ist. Bei den Frontleuten geht es sicher um ideologische Verblendung, denn um glaubwürdig zu sein, ist das setzen auf guter Presenter-Fähigkeiten alleine ein Risiko.

    Auch wenn es vielleicht vordergründig die weit ehrenwerteren Motive der Weltrettung sein mögen, und nicht die sinistre Verschwörung, so ist doch die Verblendung und Dummheit nicht weniger schlimm und gefährlich: Das Ergebnis zählt!

  121. @ Robert 19. Juli 2019 21:14

    Das ist totaler Humbug. Du sprichst von Stromerzeugung, nimmst aber Daten des „Energieverbrauchs“, welcher Verkehr, Heizung, Industrie, Herstellung von Produkten auf Mineralölbasis usw. beinhaltet.

    Die Argumentation von Herrn Hess ist nachvollziehbar. Wenn man sich auf die gesamten CO2-Emissionen Deutschlands bezieht, muss man den Gesamtenergieverbrauch beziehen.

    Man kann sich aber auch einen Wolf rechnen und alles auseinander klabüsern. Kommt nur nichts wesentlich verschiedenes bei raus.

    Der Gag kmmt aber am Ende. Das Fazit des Bundesumweltamtes, also deiner Quelle, lautet: „Insgesamt wurden 2018 rund 184 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente durch die Nutzung erneuerbarer Energien vermieden.“
    Das macht bei 83 Millionen Einwohnern mehr als 2,2 Tonnen pro Kopf und Jahr.

    Es steht jedem frei, aus den Quelldaten die Ergebnisse so aufzubereiten, wie man sie für richtig hält. Hess hatte gezeigt, dass der Ansatz beim des Bundesumweltamtes im Fazit eben schöngerechnet wurde.

    Und nun erkläre mir bitte, was du da gerechnet und zusammengeschwurbelt hast.

    Das steht doch im Artikel. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Bei sichtung der Argumente im Thread hat lediglich folgendes Bestand:

    1. Hess hat den gestiegenen Stromverbrauch nicht angemessen berechnet. Das macht die Arbeit nicht unbrauchbar, denn die wesentliche Aussage bleibt. Denn es bleibt unklar, wodurch der Stromverbrauch gestiegen ist. Man rechne nur die vielen GWh, die die Großcomputer des PIK für ihre Klimasimulationen gefressen haben. Denn in der Energiewende ging es ja auch um >Einergieeinsparungen: Dieses Ziel wurde offensichtlich verfehlt.

    2. Der Energieaufwand / CO2 Emissionen zur Erstellung der PV und WKA ist weit überproportional gegenüber anderen Anlagen. Damit liefert allein die Erstellung der Anlagen eine Emissions-Hypothek die sich je nach Kalkulationsansatz erst nach vielen Jahren oder gar nicht amortisiert. Weder das UBA noch Hess haben es in den kalkulatorischen Ansatz einbezogen. Die Annahme, dass die Nettoeinsparung durch PV und WKA gegen Null gehen oder gar negativ bleiben, ist durchaus vertretbar. Aber hier gibt es ja bekanntlich auch die Grabenkämpfe, wie diese Hypothek zu verrechnen ist. Man kann im vereinfachten Modell auf diese Variante durchaus auch verzichten.

    Der Rechenansatz von Herrn Hess ist darum ein vereinfachtes Modell, dass man durch alternative Modelle ergänzen kann. Das ändert nichts an der vertretbarkeit des Ansatzes.

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