Das Gesicht der Energiewende – Teil2

5. September 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Ökologismus, Politik, Windkraft

OberendeMit der Quadrokopter-Drone über den Windpark Oberende.

Der Windpark Oberende bei Lilienthal wurde von der spanischen Firma Gamesa errichtet und 2009 in Betrieb genommen. Die fünf Windkraftanlagen vom Typ Gamesa G 58 haben eine Gesamthöhe von 100 Meter. Die Leistung jeder Anlage wird mit 850 kW angegeben. Alle Anlagen wurden 2010 an IKEA veräußert.

2010 gründeten umliegende Bürger, welche gegen einen Ausbau des Windparks eintreten und die bereits vorhandenen Windkraftanlagen kritisieren, die Interessengemeinschaft 5 sind genug!. Sie beanstanden vor allem die Geräuschentwicklung, das Blinklicht auf den Anlagen, den Schattenwurf und den landschaftlichen Schaden, der von den Anlagen ausgeht.

Auf zum Windpark Oberende

Nachdem ich in den letzten Tagen im TV einen Bericht über die Inspektion von Offshore-Windparks mit einer Quadrokopter-Drone gesehen hatte, dachte ich mir, dass kannst du auch. Kurzerhand habe ich mir eine Quadrokopter-Drone mit Akkus und eine Mini-Cam bei eBay bestellt. Der ganze Spaß kostet zusammen nicht mal 100 €. Heute ging es dann nach Oberende, ins St. Jürgensland bei Lilienthal. Dabei herausgekommen sind diese Aufnahmen.

Im Hintergrund sieht man den 54 Meter hohen Weyerberg bei Worpswede. Die höchste Erhebung in der Umgebung. Die 5 Gamesa G 58 Windkraftanlagen überragen mit ihren 100 Metern Gesamthöhe die gesamte Region. Die Enden der Rotorblätter rotieren mit 60 – 90 Meter pro Sekunde, oder 215 – 325 km/h Geschwindigkeit. Eine tödliche Gefahr für Vögel und Fledermäuse, insbesondere in der Nacht. In der Nacht lockt das Blinklicht auf den Anlagen zusätzlich die Vögel an.

Unweit des Windparks befindet sich das NSG Truper Blänken und das NSG Wümme. Das ursprüngliche Überschwemmungsgebiet St. Jürgensland auf der niedersächsischen Seite und das Blockland auf der bremischen Seite – sind heute eine kultivierte Feuchtwiesenlandschaft und Lebensraum, Brut- und Rastgebiet für Wiesen-, Wasser- und Zugvögel. Mit der Energiewende wurden nicht nur Windparks errichtet, es wurde auch Dauergrünland zu Maisfeldern umgebrochen. Heute befinden sich neben den Windkraftanlagen anstatt Feuchtwiesen und Weiden neue Maisfelder.

Windkraftanlagen in einer solchen Region sind ein Anblick der weder Vogelwelt noch Menschen erfreut. Derzeit stehen rund 26.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Im Durchschnitt haben wir bei 26.000 Windkraftanlagen bereits in Abstand von rund 3,5 km eine Windkraftanlage stehen. Im Norden deutlich dichter, als im Süden. Und das ist erst der Anfang, wenn die Energiewende weiter geht.

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20 Kommentare
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  1. Hallo Herr Krüger
    Hatten Sie nicht an anderer Stelle Beiträge von mir gelöscht, weil Sie darin Wiederholungen erkannt haben.
    Um das künftig zu vermeiden werde ich meine Beiträge durch nummerieren, z.B. EEG Umlage 1.. 2… etc

    Übrigens ein schönes Video, nur die Drohne ist etwas laut mit der Sie die Aufnahmen gemacht haben.

    MfG

  2. Es ist ja offensichtlich, dass die Drohne viel lauter ist als die Windräder. Ich bin ein absoluter Gegner der Drohnenflut. Wenn man in Urlaub Sehenswürdigkeiten besucht werden diese immer von zahlreichen lärmenden Drohnen unschwärmt und man kann kein Foto mehr machen ohne dass mehrere Drohnen drauf sind. Wann bildet sich denn endlich eine BI gegen diesen Drohnenwahn. Ständig kollodieren diese Drohnen mit Species aussterbender Vogelarten und besonders Fledermäusen. Man findet die geschredderten Vögel auch unter Windrädern die kurz zuvor von Drohnen ummschwärmt wurden. Diese Killermaschinen sollten verboten werden, und zwar schnell.

  3. @Diehl

    Herr Diehl, Sie züchten doch Brieftauben.

    Denken Sie an Ihre amen Tauben, die beim Flug in die WKA geraten und dort geschreddert werden.

    Wenn von den Tauben immer weniger zurückkommen könnte das an den WKA liegen und nicht an den Raubvögeln, wie die Taubenzüchter immer wieder behaupten.

    Tauben sind meiner Erfahrung nach auch strohdoof und können Hindernissen nicht richtig ausweichen.

    Ich erlebe das täglich. Die weichen Radfahrern nicht aus und ich muss stetig bremsen. Ich bremse auch für Tauben.

  4. @Diehl
    Herr Diehl, Sie züchten doch Brieftauben.
    Denken Sie an Ihre amen Tauben, die beim Flug in die WKA geraten und dort geschreddert werden.
    Wenn von den Tauben immer weniger zurückkommen könnte das an den WKA liegen und nicht an den Raubvögeln, wie die Taubenzüchter immer wieder behaupten.
    Tauben sind meiner Erfahrung nach auch strohdoof und können Hindernissen nicht richtig ausweichen.
    Ich erlebe das täglich. Die weichen Radfahrern nicht aus und ich muss stetig bremsen. Ich bremse auch für Tauben.

    Herr Krüger

    Wir reden von Brieftauben, von wegen strohdoof, machen Sie sich mal schlau wie viele Km die bei Wettflügen, in Rekordgeschwindigkeiten in ihre Heimatschläge zurücklegen..

    Aber nun zur Sache. Sie haben Recht ich züchte Brieftauben, und bin seit über 40 Jahren Vorsitzender des hiesigen Vereins.
    Wir schicken unsere Tauben während der Sommermonate auf Wettflüge. Ich bekomme als Vorsitzender jährlich Meldungen von tot aufgefundenen Tieren unter Hochspannungsleitungen.
    Bis zum heutigen Tage wurde mir noch nicht eine unter einem Windrad gemeldet.

    Bei sonnigem Wetter sind die relativ dünnen Drähte von den Tauben kaum wahrzunehmen, während die sich bewegenden Windräder schon aus großer Entfernung erkennbar sind.

    Übrigens ging es mir in meinem Beitrag weniger um meine Brieftauben, als viel mehr um die Tatsache wie ich künftig „Wiederholungen“ vermeiden kann.

    MfG

  5. @4 Mhhm, Taubenbraten sagen Dachs, Fuchs, Marder und Wiesel im Wald, dort wo die Windräder zumindest in BW bevorzugt wegen Naturschutz stehen und räumen die praktisch schon gerupften Tierchen bis zum Morgen schnell auf. Hochspannungsleitungen bewegen sich nicht mit bis zu 400 Kmh, für Grünstrom sollen sie aber gegen jedes Ohmsche Gesetz von der Nordsee bis an die Alpen gebaut werden. Herr Diehl merken Sie eigentlich noch irgend etwas außer Ihrem pseudoreligiösem „Grünglauben“?

  6. Karl Reichert sagt # 5

    @4 Mhhm, Taubenbraten sagen Dachs, Fuchs, Marder und Wiesel im Wald, dort wo die Windräder zumindest in BW bevorzugt wegen Naturschutz stehen und räumen die praktisch schon gerupften Tierchen bis zum Morgen schnell auf.

    @ Karl Reichert
    Genau so ist es, aber die Beine mit der Identifizierung, nämlich den Fußringen bleiben am Ort zurück.

    MfG

  7. Ach Herr Diehl, sie sind schon ein dickes Dielenbrett und schwer zu bohren. Suchen Sie doch einmal ein Alu-Ringchen mit wenigen Millimetern im Wald oder der Wiese. Und abschreiben können Sie auch nicht. Wie ist mein Name auf meinem Fußring?

  8. @Diehl

    Ich bekomme als Vorsitzender jährlich Meldungen von tot aufgefundenen Tieren unter Hochspannungsleitungen.
    Bis zum heutigen Tage wurde mir noch nicht eine unter einem Windrad gemeldet.

    aber die Beine mit der Identifizierung, nämlich den Fußringen bleiben am Ort zurück.

    Herr Diehl, die Taubenzüchter suchen unter Hochspannungsleitungen und WKA nach Ringen von Tauben? Na, dann viel Glück beim Suchen. 😉

    Ein Bericht aus Syke, bei mir in der Region:

    Züchter Richard Weltz ist stolz auf seinen Rekord-Täuberich mit dem klangvollen Namen „62“

    24.02.15

    Bei den ersten Rennen einer Saison schickt er alle seine Jungvögel an den Start, aber schon nach wenigen Vorflügen trennt sich die Spreu vom Weizen. Diese Flüge sorgen bei den Brieftaubenfreunden für die höchsten Verluste, denn viele Jungtauben fallen unterwegs Greifvögeln zum Opfer, weil sie noch unerfahren sind. Später sind die Verluste erheblich geringer, aber gegen die Rotoren der Windkraftanlagen sind auch erfahrene Tauben wehrlos.

  9. @Karl Reichart #7

    Und abschreiben können Sie auch nicht. Wie ist mein Name auf meinem Fußring?

    Für jeden Quatschtext, den er x-fach verbreitet nutzt er copy%paste, aber hier dann scheitert er am Simpelsten 😀

  10. Karl Reichart sagt # 7
    Ach Herr Diehl, sie sind schon ein dickes Dielenbrett und schwer zu bohren. Suchen Sie doch einmal ein Alu-Ringchen mit wenigen Millimetern im Wald oder der Wiese. Und abschreiben können Sie auch nicht. Wie ist mein Name auf meinem Fußring?

    @ Karl Reichert
    Da spricht jetzt ihre ganze Unerfahrenheit in dieser Sache.
    Selbst im tiefsten Wald, fällt solch eine Stelle sofort ins Auge, weil an dem – unterdessen – Kunststoffringchen noch ein Bein und meistens auch noch Skelett Teile dranhängen, die in einem Durchmesser von mindestens einem Meter mit Daunenfedern eingerahmt sind.
    Dazu kommt noch, dass am anderen Bein der elektronische Ring, für die Registrierung im Heimatschlag, wesentlich größer und mit Telefon Nr. des Züchters versehen ist.
    Sie sehen, das Brett kommt Ihnen nur so dick vor, weil der Diehl aus Erfahrung spricht.

    Achten Sie mal drauf wenn Sie in der Nähe von Hochspannungsleitungen unterwegs sind.

    MfG

  11. ohne Flügel kommen die Beine zu Fuss nach hause .. ihr unwissenden

  12. Michael Krüger sagt # 8

    Züchter Richard Weltz ist stolz auf seinen Rekord-Täuberich mit dem klangvollen Namen „62“
    24.02.15
    Bei den ersten Rennen einer Saison schickt er alle seine Jungvögel an den Start, aber schon nach wenigen Vorflügen trennt sich die Spreu vom Weizen. Diese Flüge sorgen bei den Brieftaubenfreunden für die höchsten Verluste, denn viele Jungtauben fallen unterwegs Greifvögeln zum Opfer, weil sie noch unerfahren sind. Später sind die Verluste erheblich geringer, aber gegen die Rotoren der Windkraftanlagen sind auch erfahrene Tauben wehrlos.

    @ Herr Krüger

    Ich kann als Vorsitzender des Vereins – dessen volle Adresse öffentlich zugänglich ist – nur sagen, dass bei den Briefen mit den Ringen die bei mir eingehen, oder eingegangen sind immer die Rede war von Hochspannungsleitungen, oder auch Falkenhorste.

    MfG

  13. @Diehl

    Ich kann als Vorsitzender des Vereins – dessen volle Adresse öffentlich zugänglich ist – nur sagen, dass bei den Briefen mit den Ringen die bei mir eingehen, oder eingegangen sind immer die Rede war von Hochspannungsleitungen, oder auch Falkenhorste.

    Herr Diehl, wieviele Ringen gehen denn bei Ihnen ein? Und wer sucht die denn unter Strommasten? Die Strommasten stehen vor allem in Feld und Flur. Da gibt es nicht mal Wege. Und im hohen Gras und Gestrüpp finden Sie keine Ringe. Zudem tragen Greifvögel die toten Tauben unter den Strommasten und WKA weg. Oder Füchse, Marder, etc..

    Und auf Hochspannungsleitungen rasten die Vögel, wie Krähen, etc. und fliegen nicht dagegen. Wenn dann fliegen sie gegen die Strommasten. Die Stadttauben sitzen bei uns auch auf Oberleitungen versammelt.

  14. PS

    Ein Baumfalke hat gerade bei uns sogar auf einen Strommast gebrütet. Der seltene Baumflake wird aber auch durch WKA gefährdet.

    bisher 8 Schlagopfer dokumentiert (4 aus BB), 7 x adult, 1 x immatur
    mind. 4 Altvogelverluste während Brutzeit an WEA <1 km zum Horst (2 x mit
    Brutverlust, 1 x 220 m vom Horst in der Revierbesetzungsphase, 1x 2,3 km in
    Nestlingsphase)

  15. @Micha #13/4
    Bei uns brüten seit Jahren Störche auf Strommasten, und wenn sie nicht gerade Junge haben, fressen z. B. Habichte ihre Beute vor Ort, darüber hinaus füllen sie auch ihren Kropf vor Ort.

  16. Um von den Tauben nochmal auf diesen Artikel zu kommen: Vorletzte Woche bin ich nach Juist in den Urlaub gefahren. Die Anreise war genug, um sicher zu sein, dass die Energiewende ein Fehler ist: Wegen Staus fuhr ich durch den Wesertunnel am KKW Unterweser vorbei, dass kaum auffälliger als ein großes Windrad ist. Was dann folgte waren mit Windparks dichtgepflasterte Landschaften die in keiner Weise dieses KKW ersetzen. Auf der Insel wollte ich dann endlich abschalten, doch leider war vor dem Sonnenuntergang auch ein Windpark…

  17. @ÖkilandFöJler

    Wegen Staus fuhr ich durch den Wesertunnel am KKW Unterweser vorbei, dass kaum auffälliger als ein großes Windrad ist. Was dann folgte waren mit Windparks dichtgepflasterte Landschaften die in keiner Weise dieses KKW ersetzen.

    Stimmt. Das liegt bei mir um die Ecke. Vor allem nördlich von Wilhelmshaven bei Hooksiel ist alles seit Jahrzehnten dich mit Windanlagen und Versuchsanlagen bebaut. Auf Juist sind zwar keine WKA, aber der Windpark davor. Riffgat. Ich habe gerade von der anderen Seite der Küste/ Cuxland die Errichtung von Nordergründe beobachten können und schreibe dazu nächst einen Bericht mit Fotos.

  18. Her Krüger

    Schauen Sie mal was ich in # 1 geschrieben habe.

    Darauf haben Sie noch nicht reagiert.

    MfG

  19. Kommen wir zurück zur Überschrift des Artikel, die da lautet ….. „ Das Gesicht der Energiewende Teil 2“

    Das Gesicht nimmt immer mehr Gestalt an.

    Nach dem EON beginnt den billigen Zappelstrom zu nutzen
    Siehe hier
    http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/NewsId/305/Die-Speicherung-uberschussigen-EEStroms-durch-synthetisches-Methan.aspx

    ein weiterer Versuch auf andere Art.
    Siehe hier:

    http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/deutsche-energieversorgung-ldt-speicher-ferngesteuert-ber-das-netz_100019351/

    Ein mal mehr ein Zeichen dafür, dass man die Energiewende nicht auf halbem Wege für gescheitert erklären kann.

    MfG

  20. Hallo zusammen,

    der „Windwahn“ endet mit einem „Ökonomischen und Ökologischen“ Crash.

    Mit freundlichem Glück Auf
    aus’m Ruhrpott
    Günter Bartsch

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