Das kleine 1×1 des Winters

19. Januar 2016 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Windkraft

Die Kinder in Deutschland kennen in Zeiten des Klimawandels Eis noch Schnee nur noch von Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern und von alten Fotos. Wintern mit viel Eis und Schnee sind lange Vergangenheit. Das wusste schon der Klimaforscher Mojib Latif im Jahre 2000 im Spiegel-Interview.

Und jetzt das. Nach dem wärmsten, wärmsten Dezember aller, aller Zeiten zog im Januar in weiten Teilen Deutschlands der Winter ein.

Erst im Nordosten und jetzt auch im Süden. In der ersten Januarwoche hatten wir in Bremen soviel Neuschnee wie seit Januar 1987 nicht mehr. Die letzte Nacht brachte -10°C und nun konnte man auf der drei Kilometer langen Semkenfahrt in Bremen Eislaufen.

18-19-01-2016

Das kleine 1×1 des Winters als Erklärungshilfe: Das Weiße auf den Wiesen nennt sich Schnee. Das Grau/braun-blaue auf den überschwemmten Wiesen Eis. Die lustigen Kufen, welche die Leute unter ihren Schuhen tragen, nennen sich Schlittschuhe.

Bekannt werden den Kindern Solaranlagen und Windkraftanlagen sein. Was dort auf den Solaranlagen liegt, nennt sich Schnee. Der liegt zusammen mit Eis auch auf den Windkraftanlagen. Wegen Eisfall-Gefahr mussten diese leider abgestellt werden. Im Hintergrund ist die Rauchfahne von Kraftwerk-Hafen (ein Kohlekraftwerk an der Weser, welches die Kinder auch nur noch aus Erzählungen kennen dürften) zu sehen.

P.S.: Gerade tobt übrigens der nächste Schneesturm in Bremen.

UPDATE 20.01.2016: Noch mehr Neuschnee im Bürgerpark/ Tiergehege, Blockland, Waller Feldmark/ Waller Feldmarksee

20-01-2016

UPDATE 21.01.2016: Eiszeit in Bremen (Stadtwaldsee/ Unisee, Blockland/ Semkenfahrt, Waller Feldmark/ Waller Feldmarksee)

21-01-2016

UPDATE 22.01.2016: Bremen vor 40 Jahren, Bilder wie heute.

UPDATE 22.01.2016: Stadtwaldsee/ Unisee, Blockland/ Semkenfahrt

22-01-2016

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37 Kommentare
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  1. Wunderschöne Bilder aus einer wunderschönen Stadt!

    Mein Tipp: gehen Sie nicht auf die überfüllte Semkenfahrt, sondern auf die Wümmewiesen hinter dem Borgfelder Deich, absolut leer und spiegelglattes Eis.

    Für die Wetter-Interessierten: Durch das sog. „major warming“ können uns bis in den Februar hinein eisig kalte Polarluftvorstöße erreichen.

    … und das trotz Klimawandel und el ninjo- Jahr, was normalerweise zu einem Mildwinter führt.

  2. Die guten alten Erinnerungen…. Ich bin1954 zum Küchenfenster raus und eben abgefahren mit den Skieren. Das war vor dem „Klimawandel“. Meine Großnichten haben noch die gleichen Probleme mit dem Schnee, aber jetzt gibt es den Schneepflug und den Schulbus. Ich mußte den 3 Km kurs zur Schule mit Ski, Rad oder zu Fuß machen.Die Grünen lieben doch die Natur. Leider haben sie keine Ahnung davon.Es gibt aber noch viele Menschen im ländlichen Raum, die mit Natur umgehen. Jeden Tag. Schöne Bilder, habe auch viele -- im Kopf, ,,,,, mit 67…..

  3. Nicht zu vergessen der Winter 1978/79! Der ging auch pünktlich nach Silvester erst los!

  4. @ÖkilandFöJler

    Mein Tipp: gehen Sie nicht auf die überfüllte Semkenfahrt, sondern auf die Wümmewiesen hinter dem Borgfelder Deich, absolut leer und spiegelglattes Eis.

    Die Semkenfahrt wird zum Wochenende hin voller werden. Die Wümmewiesen bei Borgfeld sind dann meistens auch überfüllt, die sind ja direkt an der Hauptstraße nach Lilientahl.

    Dann gibt es noch die Ochtumwiesen. Die sind für mich aber zu weit weg.

    Wenn es noch kälter wird, fahre ich auf der Kleinen Wümme, oder dem Unisee/ Stadtwaldsee. Der Werdersee in der Innenstadt wäre auch eine Alternative. Oder der Emmasee im Bürgerpark.

    Aber jetzt gerade schneit es wieder, was schlecht für die Eisdecke ist.

    Die Semkenfahrt ist „offiziell“ übrigens noch nicht frei gegeben. Ich habe gestern schon den Eiswart des Bremer Eisvereins an der Semkenfahrt gesprochen und gesagt, er soll heute mal den Durchgang zur Eisfläche öffnen. Hat er heute auch gemacht.

    Die Bremer Umweltbehörde muss erst das Eis frei geben und der BUND mischt dort aus Naturschutzgründen auch mit. Das dauert dann immer ewig. Der Deichverband war heute auch da und hat das Eis begutachtet.

    Alles Quatsch und durch die Grünen in Bremen mit verursacht! Früher gab es keine Absperrung und es gab sogar eine Wiese zum Parken neben der Semkenfahrt. Autos dürfen dort nicht mehr parken, da sie Öl verlieren könnten! Aber die Landwirte dürfen mit ihren Treckern und Gülle auf die Wiesen.

    Die Wiesen sind nur 30 cm überflutet, was soll da passieren?

  5. PS

    Und mir haben mal Ökos gesagt, die Solardächer wären so gebaut, dass der Schnee von alleine nach unten rutscht. Mit Selbstreinigungskraft.

    Ich stelle fest, die Stalldächer und Schuppendächer der Bauern und des Deichverbandes haben dazu viel zu wenig Neigung und die PV-Module sind vollständig mit Schnee bedeckt und das tagelang.

    Und der Hammer ist, dass die Windkraftanlagen wegen Eisfallgefahr ganz abgeschaltet werden. Jedenfalls alle Anlagen die nur einige Hundert Meter von Gebäuden und Menschen entfernt sind. Denn solch eine Groß-Windkraftanlage kann Eisbrocken bis zu mehrere Hundert Meter weit schleudern.

  6. Ach Micha……das sind doch bloß Trugbilder…..Du hast da bestimmt mit Photoshop nachgeholfen…..um zu suggerieren, das es in Deutschland kalt geworden ist. Statistisch gesehen…..dürftest Du solche Bilder garnich mehr haben, wo doch schon Weihnachten die ersten Kirschbäume geblüht haben.
    In der Wüste nennt man sowas „Fata Morgana“ …..man sieht Wasser und wenn man hingeht, isses doch nur heißer Sand.

    Übrigens….bei uns war es eisige minus 13 Grad WARM……laut einigen Wetterfröschen wären wohl auch bald -20 Grad möglich. Aber…..scheißegal, wir ham ja wirkungsvoll die nächste Eiszeit in 10.000 Jahren verhindert, ist doch auch schon mal wat, gelle.
    Übrigens….die Mütze und Handschuh trag ich auch nur weil der Kalender Januar anzeigt….sind halt alte, liebgewordene Bekleidungstraditionen……ausserdem hab ick irgendwie meine Badehose verlegt.

    Onkel Heinz……privat hasse ick den Winter aber dienstlich sichert er mir meine Brötchen

  7. @Heinz

    Die Klimaschützer gegen auch nicht mehr vor die Tür. Ist viel zu gefährlich, Eis- und Schneeglätte, Windkraftanlagen die Eisbrocken hunderte von Meter durch die Landschaft katapultieren, falls sie nicht abgeschaltet wurden, etc.. Und das E-Auto springt bei unter -10°C auch nicht mehr an, zumal das Solardach zum Laden zugeschneit ist.

    Und mit Ökostrom aus skandinavischer und schweizer Wasserkraft (daher kommt der Ökostrom in der Regel) sieht es jetzt auch mau aus. Viele Flüsse und Pumpspeicherbecken sind jetzt zugefroren.

    Aber egal, man muss nur ganz, ganz fest dran glauben, dann wird das was mit der Energiewende und man bekommt warme Gefühle in kalten Winternächten.

  8. @Micha 37

    Und mit Ökostrom aus skandinavischer und schweizer Wasserkraft (daher kommt der Ökostrom in der Regel) sieht es jetzt auch mau aus. Viele Flüsse und Pumpspeicherbecken sind jetzt zugefroren.

    Im Nordosten an die -30°C -- da kommt AGW / Ökofreude auf 😀

  9. @Heinz #6

    privat hasse ick den Winter aber dienstlich sichert er mir meine Brötchen

    Hassen ? Nöö, wirklich nicht, die Tage werden wieder länger, und dann iss’er vorbei -- endlich 😀

  10. @Krishi
    Egal, wie das Wetter auch is….Onkel Heinz muss trotzdem mit dem Hundi raus…..und mal ehrlich, die Anpellerei geht mir echt auf die Eier, dann doch lieber im Sommer im T-Shirt die Sonne auf dem Pelz brennen lassen.
    H.E.

  11. Siehste Heinz, deswegen, u. a., haben wir keinen Hund 😀

  12. @krishi und Onkel Heinz,
    lese ich da eine gewisse Schadenfreude heraus, dass Onkel Mojib nu doch nicht recht hatte mit dem Augenaufschlag seiner Samtwimpern? Mir war das eh klar auch wenn 2015 das allerwärmste Jahr seit den letzten drei Eiszeiten war. Mir wird trotzdem angst und bang wenn ich daran denke von welchen Leuten wir so regiert werden. Pfarrerstöchter, Juristen, Soziologen usw. Ich hab vorhin grad auf achgut ein Beitrag von Dirk Maxeiner gelesen: Juste Milieu mit schrumpeligen Äpfeln, über ein Interview von Daniel Wetzel mit der Frau Krautzberger (Chefin vom Umweltbundesamt). Also wenn man das liest, macht einem kein Wetter mehr angst, allerdings auch keine Schadenfreude mehr.

  13. @Rolf Pietzsch

    ein Interview von Daniel Wetzel mit der Frau Krautzberger (Chefin vom Umweltbundesamt)

    http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article151089904/Vollkornpizza-das-waere-mein-Traum.html

    Au weia. Noch so eine Alt-68in aus der Ökobewegung.

  14. Meine Außentemperatur ist im Augenblick -18 °C. Dürfte heute Nacht so um die 5 °C kälter werden. Ich wohne hier im äussersten Südwesten von Finnland im Arkipelag von Turku. Die See um unsere Inseln (na, ja, ich wohne auf der grössten Insel die mit zwei Brücken mit dem Festland verbunden sind) ist inzwischen zugefroren und mit etwa 30 cm Eisdicke schon befahrbar mit PKW. Die ersten ”Eis -Wege” werden ab Montag von den Behörden abgenommen. Diese Eiswege sind wichtig im Winter für die verhältnismäßig wenigen Jahres-rund wohnenden Einwohnern im Archipel, weil man da kostengünstige Transporte mit Traktor und Wagen oder auch, falls die Eisdecke 50 cm überschreitet auch mit größeren Lastwagen weitaus schnell und effizient sperrige Güter transportieren kann.
    Natürlich jubelten alle Redakteure nördlich der Alpen über das wärmste Jahr 2015.
    Ein bisschen eingebildete Wärme kann ja gut tun bei dieser Kälte. Fata Morgana meint ein Onkel auf eurem Blog.
    Allerdings kann es ein Nachspiel geben: I einem WUWT Twitter gab NOAA:s Chef Gavin Schmidt zu, dass es einen Logikfehler im ERSST.v4 gibt. In einer auf WUWT veröffentlichte Twitter-Korrespondenz gab Schmidt zu, dass sich die Troposphäre gemäß theoretischen Überlegungen eigentlich schneller als der Erdboden aufheizen müsste…
    http://wattsupwiththat.com/2016/01/20/giss-and-noaa-to-announce-2015-record-high-global-temperatures-in-joint-media-teleconference-today/
    Sollte die Wahrheit tatsächlich ans Licht kommen? Wäre peinlich für unseren Heiland, Obama.
    Ja und natürlich haben wir auch Schnee, etwa 30 cm. Ab Sonntag kommt mehr…

  15. @Micha
    Da hauts einem grad die Brezel aus der Hand……

    Das größere Problem ist doch, dass die Landwirtschaft ausgeräumte Flächen, ausgelaugte Böden und belastete Gewässer hinterlässt. Durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sterben ganze Lebensgemeinschaften ab. Durch Glyphosat sterben die Wildkräuter, und damit verschwinden die Rebhühner, und viele andere Tiere haben dann ebenfalls keine Lebensgrundlage mehr. Bei der ökologischen Landwirtschaft besteht das Selbstverständnis, Biodiversität mitzudenken und zu berücksichtigen. Der Flächenanteil des Ökolandbaus macht in Deutschland erst 6,4 Prozent aus. Das deutsche Ziel ist 20 Prozent, und wenn wir so weitermachen, sind wir erst nach 2050 so weit. Dabei wollten wir das eigentlich bis 2020 schaffen.

    Allerdings sagt die konventionelle Landwirtschaft immer, dass Biobauern nicht die Welt ernähren können.

    Das ist eine These, die man diskutieren kann. Das ist nicht unsere vorrangige Kompetenz im UBA, weil wir keine landwirtschaftliche Forschungseinrichtung sind.

    Es ist lediglich ein AMT……aber maßt sich an über Dinge zu sprechen, von den sie keine Ahnung haben.

    Onkel Heinz seine Meinung dazu……..diees Amt abschaffen, ersatzlos.

  16. Das ist doch die, die das von ihrer Behörde in Auftrag gegebene Gutachten zum Fracking einfach umgelogen hat, nachdem das Ergebnis nicht wie gewünscht ausgefallen ist, oder?

    Sehr schön. Von nix Ahnung, aber trotzdem die Gewissheit, dass Bio gut und Fracking böse ist.

  17. #13 Da tauchte doch heute im TV so ein Leiter eines Flüchtlingslagers auf. Blondes langes sträniges Haa über die Schultern. Im Jahr 840 in England wäre er als Däne und Kämpfer durchgegangen. Heute 2016 fällt er als Alt 68er auf. Er kann immer noch Gutes tun, aber er und seine Genossen PC Genossinen haben schon so unendlich viel Schaden angerichtet. Ich bin Jahrgang 1948 also 68er, mir wären solche Srähnchen peinlich und von den Folgen distanziree ich mich.

  18. Apropro „Globale Erwärmung“. Der Nordosten der USA wurde gerade von einem der schlimmsten Blizzards aller Zeiten heimgesucht Bis auf eine kleine Meldung in der WELT bzw. etwas ausführlicher bei Wetteronline habe ich nirgends etwas gefunden.

  19. Sorry, hier der Link
    http://www.foxnews.com/us/2016/01/24/millions-americans-prepare-to-dig-out-after-blizzard-dumps-tons-snow-across-northeast-leaves-18-dead.html?intcmp=hpbt1

  20. Es geht doch nichts über „historische Klimaerwaärmung“, Beispiel USA Ostküste

    Und die entsprechenden Erklärungen dazu, aus klimatologischer Sicht 😀

  21. Derzeit „Eiszeit“ in Asien = China, Taiwan, Südkorea, Japan.
    Kälte- und Schneerekorde purzeln

    Eine sibirische Kältewelle mit Temperaturen unter -40°C und Rekordkälte in Hongkong hat auch China erfasst, wie WetterOnline heute berichtet: China: Sibirische Kältewelle – Unter minus 40 Grad gemessen.
    [..]
    “Die schlimmste Kältewelle seit 30 Jahren hat Teile Chinas am Wochenende lahmgelegt. Eisige Frostluft und Schneestürme brachten das öffentliche Leben regional zum Erliegen.
    Eine sibirische Kältewelle mit bis zu minus 50 Grad hat Ostasien überrollt. Auch weite Teile Chinas waren von den eisigen Temperaturen betroffen. Dort wurden reihenweise Kälterekorde gebrochen. In Peking war es mit bis zu minus 17 Grad so kalt wie seit 30 Jahren nicht mehr, in Nordchina wurden unter minus 40 Grad gemessen. Dazu peitschten schwere Schneestürme und Eisregen übers Land, das öffentliche Leben kam in einigen Regionen zum Erliegen.

    Quelle

    Schei* Klimaerwärmung !

  22. Tja -- blöd gelaufen. Eine Woche später haben wir wieder Frühling im Januar.

    Kleiner Tipp: Erst mal ein, zwei Wochen warten, bevor man sich mit zwei Blog-Einträgen wegen Schneefall im Winter zum Narren macht…

  23. @Random
    Nun ja….wenn behauptet wird, des es in Deutschland keinen Winter mehr geben wird, wo die Kinder noch im Schnee spielen können…wäre es auch mir ein tieferes inneres Vergnügen…..verschneite deutsche Landschaften Anno 2016 zu zeigen.
    Die Warmaholics rubbeln sich bei 10 Grad Dezembertemperaturen den verkümmerten Ast…und Micha…..eben bei weißen Bildchen.
    Ein Beweis für irgendwas…..gibbet eh nicht…ach, halt…..meine eigene Temperaturstatistik für das Jahr 2015…..ordnet dat Jahr…irgendwo im Mittelfeld ein (seit 2000)….ergo….wir hier im Osten, hatten kein Rekordjahr.
    Lokal…global…scheißegal……frag die NASA…..da werden sie geholfen, wenn sie unbedingt Panik verbreiten wollen.

    Ich glaub euch Manipulatoren kein einziges Wort mehr….ihr seit Merkel und macht nicht mal mehr den Versuch…diese Tatsache zu verstecken.
    H.E.

  24. Ja, ja -- andere Leute sind „Manipulatoren“ aber selber hat man’s nicht so mit Zitieren. Das Originalzitat aus dem Spiegel-Artikel war: Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben […] Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen“, meint Latif. Wegen dieses so genannten Treibhauseffekts wird es in Mittel- und Nordeuropa künftig mehr Westwindlagen geben. Das hätte wiederum regenreiche und noch mildere Winter zur Folge.

    Noch höhere Temperaturen? Haken dran. Regenreichere und mildere Winter? Haken dran.

    Hingegen die Sache mit dem „keinen Winter“ und „nie mehr Schnee“?! Einfach dazuerfunden -- von Leuten, die andere Leute „Manipulatoren“ nennen…

  25. @Random

    bevor man sich mit zwei Blog-Einträgen wegen Schneefall im Winter zum Narren macht…

    Na klar, ist ja Winter, für viele Regionen wohl ein rekordverdächtiger, wärn’s Wärmerekorde, hättet ihr wunde Hände vom Bauchklatschen und Selbstbeweihräucherungen mit dicken Überschriften durch die Presse jagen lassen.

    In China wurden historisch niedrige Temperaturen gemessen -- und mancherorts fiel erstmals seit Jahrzehnten Schnee
    [..]
    . In West- und in Zentraljapan wurden Rekordschneemengen und historisch niedrige Temperaturen registriert. Auf der subtropischen Insel Amami fiel nach Angaben der Wetterbehörde erstmals seit 1901 Schnee.
    [..]
    Auch die Bewohner im vietnamesischen Hanoi mussten sich am Wochenende bei nächtlichen Temperaturen von sechs Grad so warm anziehen wie seit zwei Jahrzehnten nicht.
    [..]
    In China wurden in landesweit 24 Messstationen am Wochenende die niedrigsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert. In Eergu’Na in der Inneren Mongolei zeigte das Thermometer minus 46,8 Grad Celsius. Das Zentrum der südchinesischen Metrople Guangzhou war erstmals seit 60 Jahren mit einer Schneeschicht bedeckt.

    Quelle

  26. Ob diese Wetterereignisse ‚den Winter‘ rekordverdächtig machen, muss sich noch zeigen.

    Aber eine Zunahme extremer Wetterlagen war doch immer vorhergesagt. Wo also wäre da jetzt die Überraschung?!

  27. @Random

    Tja — blöd gelaufen. Eine Woche später haben wir wieder Frühling im Januar.

    Tja, dass lässt Schnee und Eis natürlich rückwirkend schmelzen, so dass der nie da gewesen ist. Dafür meine Fotos, als Erinnerungshilfe. 😉

  28. @Random

    Aber eine Zunahme extremer Wetterlagen war doch immer vorhergesagt.

    Besonders Eis und Schnee. 😉

    Widiwidiwitt …………..

  29. @Random #26
    Für die angesprochenen Regonen in Asien war es bereits ein Rekord Winter, insbesondere in denen, die bis dato so gut wie noch nie einen derartigen Winter kannten, wie z.B. Taiwan, oder Okinawa, die bisher überhaupt keinen Schnee kannten.

    http://iceagenow.info/page/2/
    http://iceagenow.info

    Zitat aus #22:

    Tja — blöd gelaufen. Eine Woche später haben wir wieder Frühling im Januar.

    Ist natürlich eine absolute intellektuelle Glanzleistung, als Antwort auf asiatische Extremwinter-Beispiele mit hiesigen inzwischen wärmeren Temperaturen „kontern“ zu wollen.

    Aber eine Zunahme extremer Wetterlagen war doch immer vorhergesagt

    Klar, als allgemeines „global warming“ nicht mehr attraktiv war, weil keiner wusste, wo es geblieben ist, hat man sich ein neues potemkinsches Dorf gebaut. 😀 Weil, da kann man garantiert nix verkehrt machen 😀

  30. ja der AGW, also das anthropogenic global warming ist irgendwie fallen gelassen worden

  31. @Krishna

    Lass den Random doch in Ruhe, der ist damit überfordert und muss sein Weltbild immer wieder neu den Realitäten anpassen. 😉

    Und in der Tagesschau wurde natürlich auch gesagt, dass der Rekordwert der Bodentemperaturen 2015 auf den El Nino zurückzuführen ist:

    http://www.tagesschau.de/ausland/temperaturrekord-101.html

    Hat Random auch gesagt, der El Nino wird in diesen Zusammenhang von der Presse immer erwähnt. 😉

    Ich warte noch auf einen Artikel dazu bei Herrn Rahmstorf. Dort ist merkwürdigerweise Funkstille. Ist der in der letzten Woche in Potsdam etwa eingeschneit?

  32. Na, mal sehen, wie es weiter geht, die CR sind derzeit am steigen, was mit der abnehmenden Sonnenaktivität zusammen hängt, mit all seinen möglichen Folgen, die auf spaceweather.com nicht unerwähnt bleiben, wobei man nicht vergessen sollte, das ist keine „Klimaskeptische“ Seite. 😀

  33. Ja -- echt bitter, wenn man im Winter so ein Gewese um den Umstand machen muss, dass Schnee liegt…

  34. @Random #33
    Die Frage ist eben wo und wieviel… 😀
    Bitter, wenn einem da die Einsicht und das Verständnis fehlt. Ist aber von AGW Knallchargen nicht anders zu erwarten.
    Kalt ist Wetter, Warm ist Klima und sonstige Verständnisfehler.

  35. Ja eben -- im November lag keiner, im Dezember auch nicht -- dafür war quasi Vorfrühling -- und jetzt liegt auch keiner und es ist quasi immer noch Vorfrühling. Das ist ja das Witzige, dass um die eine Woche zwischendrin, die man als Winter bezeichnen kann, ein derartiges Gewese gemacht wird, aber die Wochen davor und danach mit dröhnendem Schweigen bedacht werden…

  36. @Random

    Und Schnee und Eis gab es nicht in Januar in Deutschland, Ostküste USA und Ost-Asien. 😉

    Der Januar 2016 war in der Nordosthälfte Deutschlands bisher rund -1°C zu kalt. Stand 28.01.2016. In Rostock war der Januar 2016 bisher um -1,9°C zu kalt und in Greifswald um -2,2°C zu kalt. (Vs. 1981-2010).

  37. Ja und? Der Januar 2016 wird laut DWD insgesamt um 1,7 Grad zu warm ausfallen. Der Dezember 2015 war 5 Grad zu warm. Der November um gut 3 Grad.

    Aber nein. Eine Woche Schnee in Bremen ist zwei Blog-Einträge wert… 🙂

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