Das Positionspapier Energiepolitik der AfD

15. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Politik

AfD LogoDie Partei Alternative für Deutschland, AfD, stellt heute in Berlin auf einer Pressekonferenz ihr „Positionspapier Energiepolitik“ vor. Eine Vorab-Version des Papiers ist bereits jetzt auf der Facebook-Seite der AfD erschienen. Kernpunkte sind: Abschaffung des EEG und Ersatz durch eine direkte Finanzierung aus Steuergeldern (wobei Altverträge nicht angetastet werden sollen) und ein Wiedereinstieg in die Kernenergie-Forschung, insbesondere in das internationale Generation IV Programm.

Wer nach der Vorstellung des Entwurfes eines Energieprogramm der AfD den ganz großen Wurf erwartet hatte, wird möglicherweise etwas enttäuscht sein. Allerdings stellt der vorgelegte Entwurf wohl die Grenze dessen dar, was im momentanen gesellschaftlichen Klima politisch erreichbar scheint. Hier das Positionspapier im Wortlaut:

Die Arbeit des Fachausschusses Energie der Alternative für Deutschland zielt darauf ab, unserem Land eine kostengünstige, international wettbewerbsfähige Verfügbarkeit von Energie mit einer hohen Versorgungssicherheit zu gewähren.

Die Energiepolitik der letzten Jahre ist durch schwere Fehler gekennzeichnet, die seither Bürger und Wirtschaft erheblich belasten. Insbesondere die Förderung von Photovoltaikanlagen hat zu hohen Kostensteigerungen geführt. Nun drohen nicht nur Energiearmut, sondern vor allem der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, Unternehmensverlagerungen in das Ausland und somit der Verlust von Arbeitsplätzen. Inzwischen kostet in Deutschland der Strom für Industriekunden schon gut doppelt so viel wie in den USA.

Wesentliche Faktoren der Kostensteigerungen sind die weit oberhalb des Marktniveaus liegenden Einspeisevergütungen und das auch in der näheren Zukunft zu erwartende Fehlen von wirtschaftlich vertretbaren Stromspeichertechnologien für witterungsabhängige Formen der Energieerzeugung. Insbesondere die Erzeugung von Wind- und Solarstrom führt wegen der natürlichen Wetter- und Tageslichtabhängigkeit zu starken Produktionsschwankungen. Um diese auffangen zu können, werden derzeit kostspielige Investitionen in den Netzausbau getätigt, die bei einer gleichmäßigen Produktionsmenge nicht erforderlich wären. Zudem muss der überschüssig erzeugte Strom mit hohen Verlusten ins Ausland verkauft werden. Schließlich erfahren die für die Netzstabilität und Versorgungssicherheit unverzichtbaren konventionellen Kraftwerke durch die marktfremde Vorrangeinspeisung eine existenzgefährdende Reduzierung der Volllaststunden. Die Finanzierung dieser unwirtschaftlichen Strukturen wird durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) allein dem Verbraucher auferlegt.

Wir fordern daher eine grundlegende Reform des EEG, die diese Fehler behebt. Zunächst soll eine Förderung regenerativer Energientechnologien nicht mehr durch direkte Überwälzung der an die Anlagenbetreiber gezahlten Zuschüsse auf die Verbraucher erfolgen. Statt dessen ist die Förderung allein aus den öffentlichen, parlamentarisch kontrollierten Haushalten des Bundes oder der Länder zu finanzieren. Denn dadurch werden die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen weniger stark belastet als heute. Außerdem kommt es zu einer Konkurrenz um finanzielle Mittel, sodass als Folge des allgemeinen Sparzwangs Kosten und Effizienz der regenerativen Energien stärker berücksichtigt werden und einer Verschwendung entgegengewirkt wird.

Die durch das EEG beabsichtigte Senkung der CO2-Emissionen wird europaweit nicht erreicht, weil das EEG den Emissionshandel der EU ignoriert. Durch die über das EEG geförderten deutschen Anlagen verringern sich zwar die CO2-Emissionen Deutschlands. Jedoch werden daraufhin die sich verbilligenden CO2-Zertifikate im gleichen Umfang von anderen EU-Ländern aufgekauft, um zusätzliche Emissionen freisetzen zu dürfen. Deutschland fördert damit finanziell die Nachbarländer durch wirkungslose, aber teure Parallelmaßnahmen, ohne dass damit auch nur eine einzige Tonne CO2 in Europa eingespart wird.

Bereits heute sind die hohen Einspeisevergütungen für regenerative Energien in großem Umfang vertraglich vorgeschrieben und die damit einhergehenden Kostensteigerungen unumkehrbar. Mit dieser Förderung muss es im Interesse aller Verbraucher nun genug sein. Wir respektieren die bestehenden Altverträge, setzen uns aber dafür ein, in Zukunft die preistreibende Vorrangeinspeisung zu beenden.

Wir fordern die Erforschung und Erschließung kostengünstiger, nachhaltiger und umweltverträglicher Technologien zur Energiespeicherung, um das Potenzial der erneuerbaren Energien ausschöpfen zu können. Die Bundesrepublik Deutschland muss alles tun, um an der Versorgungssicherheit des europäischen Verbundnetzes und an einer gemeinsamen Energiepolitik konstruktiv mitzuarbeiten. Dies bedeutet insbesondere Anstrengungen, um produktionsbedingte Schwankungen zu minimieren, die in unseren Nachbarländern zu Kostensteigerungen, Netzstörungen oder anderen Problemen führen können.

Wir fordern die staatliche Förderung der regenerativen Wärme- und Kälteerzeugung, in der Energiespeichermethoden nicht notwendig sind.

Eine kostengünstige und sichere Versorgung mit Energie kann in Deutschland auch ohne einen Wiedereinstieg in die Kernenergie erreicht werden. Der Ausstieg aus der Kernenergie sollte aber nicht dazu führen, dass das Know-how der weltweit anerkannten nuklearen Sicherheitsbranche in Deutschland zugrunde geht. Solange Kernenergie in anderen Ländern genutzt und weiter ausgebaut wird, ist deren sicherer Betrieb in Deutschlands unmittelbarem, nicht nur wirtschaftlichem Interesse.

Wir fordern daher die intensive Mitarbeit deutscher kerntechnischer Forschungsinstitute am internationalen Programm Generation IV International Forum (GIF). Dadurch bleibt die deutsche nukleare Sicherheitsforschung auch für neue Reaktortechnologien wettbewerbsfähig. Ohne eine solche aktive Mitarbeit würde die noch vorhandene wissenschaftliche Kompetenz aus Deutschland verschwinden. Die Mitarbeit deutscher Institute an diesem Programm dient nicht der nuklearen Energieerzeugung sondern allein dem sicheren Betrieb kerntechnischer Anlagen im Ausland.

Berlin,15.07.2013
Bundesfachausschuss Energiepolitik

Der Bundesfachausschuss setzt sich zusammen aus sachkundigen Mitgliedern der Landesverbände, die z. T. bereits in entsprechenden Arbeitskreisen auf Bundes- oder Landesebene tätig geworden sind.

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112 Kommentare
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  1. Das Handelsblatt meldet:

    Der Vertreter des Fachausschusses Energie, Stephan Boyens, stellte den Klimawandel in Frage. Es habe trotz des gestiegenen CO2-Ausstoßes in den vergangenen 15 Jahren keine Erwärmung des Klimas gegeben. Deshalb stelle sich die Frage, ob die Energiewende wirklich begründet sei. Und bei geschätzten Kosten von bis zu einer Billion Euro könne zudem die Finanzierbarkeit bezweifelt werden.

    Vorsichtig nur wagt sich die AfD auf ein vermintes Gelände vor. Aber immerhin. Zeitgleich laufen die üblichen Diffamierungen von Links. Das wird wohl ins Leere laufen.

  2. Durch die über das EEG geförderten deutschen Anlagen verringern sich zwar die CO2-Emissionen Deutschlands.

    Stimmt ja nicht so ganz, wenn man Gas-/Kohlebackup berücksichtigt.

    Wir fordern die staatliche Förderung der regenerativen Wärme- und Kälteerzeugung, in der Energiespeichermethoden nicht notwendig sind.

    Das kapier ich ehrlich gesagt nicht ganz. Ist hier gemeint, daß Speicherung thermischer (minderwertiger) Energie unproblematisch ist und leicht in großem Stil durchgeführt werden kann, während dies bei hochwertiger (entropiefreier) Energie (noch) nicht geht?

    Eine kostengünstige und sichere Versorgung mit Energie kann in Deutschland auch ohne einen Wiedereinstieg in die Kernenergie erreicht werden.

    Diese Aussage ist etwas fragwürdig, aber immerhin bemerkenswert dadurch, daß von einer anderen Ausgangsposition als üblich her formuliert wird: der Kernkraft-Wiedereinstieg, die naheliegende und vernünftige Lösung, könnte vielleicht vermieden werden.

    Alles in allem nicht schlecht, besser als nix sozusagen. Ob die genannten Ansichten und Ziele wirklich „im momentanen gesellschaftlichen Klima politisch erreichbar“ sind und nicht vom Zeitgeist in der Luft zerrissen werden, bleibt abzuwarten.

  3. ‚#1, Quentin

    Und vorsorglich hat HB erstmal keine Kommentare zugelassen; ein Schelm, wer… und so weiter.

  4. Hmmmmm, der Entwurf vom 12.06. ist ja kaum wiederzuerkennen. Da ist aber dolle Weichspüler rübergelaufen. Für mich definitiv ein bißchen zu viel. Aber gut, besser als nichts ist es erst einmal, sozusagen als Einstieg zum Ausstieg aus dem EEG. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

    karl.s

  5. Die FAZ berichtet auch -- und die Kommentarspalte „qualmt“; wenn sich diese Stimmungen in Prozente wiederfinden, ist die Hürde nicht allzu hoch.

  6. Lucke und der Klimakiller, hätte ihm ja jemand erklären können. Keiner kann die gesamte Indoktrination erkennen.
    Ist ja putzig, er erkennt die Abzocke mit dem alternativlosen Euro, hat aber ein bißchen Angst vor dem bißchen CO2.

    Es gibt noch eine zugelassene Partei, die Neue Mitte mit Christian Hörstel. Der wird aber von seinen Kollegen ignoriert. Dabei kennt er sich wunderbar in Außenpolitik aus. Er berichtete als einziger Journi aus Kabul. Er hätte nur nicht live berichten sollen, dass gerade ein Krankenhaus von den alliierten Demokratiebringern bombadiert wird, das war sein Aus bei GEZ und Konsorten.

    Er erkennt die außenpolitischen kleinen Schwindeleien , sagt aber, wir müssen was tun, weil wir so wichtige Themen wie schwindende Resourcen und Überbevölkerung haben. Er weiß noch nicht, das die Grenzen des Wachstums ein Fake sind.

    Keiner ist vollkommen.

  7. Also ich halte das für ein durchaus gutes Papier.

    ich denke, die ‚Abrundungen‘, die es gegenüber dem Entwurf aufweist, sind klug, da sie offensichtliche Angriffsmöglichkeiten deutlich reduzieren.
    Und dass es das Aus nicht nur für das EEG, sondern für die ‚Erneuerbaren‘ insgesamt bedeuten würde, kann man sich an den Fingern abzählen.

    Mir fehlt allerdings ein Hinweis auf die enormen Umweltschäden durch Wind, Biogas und PV!

  8. Man kann mit dem Papier durchaus zufrieden sein. Tritium sieht das ganz richtig. Eine Quotenregelung wäre mittelfristig das Aus für die ‚Erneuerbaren‘. Sie würden für die Rendite-Sucher einfach uninteressant werden. Der Absatz musste wahrscheinlich sein:

    Die durch das EEG beabsichtigte Senkung der CO2-Emissionen wird europaweit nicht erreicht, weil das EEG den Emissionshandel der EU ignoriert. Durch die über das EEG geförderten deutschen Anlagen verringern sich zwar die CO2-Emissionen Deutschlands. Jedoch werden daraufhin die sich verbilligenden CO2-Zertifikate im gleichen Umfang von anderen EU-Ländern aufgekauft, um zusätzliche Emissionen freisetzen zu dürfen. Deutschland fördert damit finanziell die Nachbarländer durch wirkungslose, aber teure Parallelmaßnahmen, ohne dass damit auch nur eine einzige Tonne CO2 in Europa eingespart wird.

    Dass die deutschen Anlagen unsere CO2-Emissionen vermindern ist zwar aus der Luft gegriffen, beruhigt aber bestimmt die EE-Profiteure, die es ja in der AFD auch gibt. Man hätte ja auch noch darauf hinweisen können, dass die Verteuerung der Produktion in Deutschland und die daraus folgende Verlagerung ins Ausland die CO2-Emissionen weltweit erhöht, wenn diese Verlagerung in Länder mit einer weniger effizienten Energieerzeugung erfolgt. Das hätte wohl aber wieder den EE-Profiteuren nicht gefallen. Dass sie in einem marktorientierten Umfeld mit ihrem fehlgeleiteten Anspruch, die Welt zu retten, keine Chance hätten, ist ihnen aber wohl noch nicht aufgefallen.

  9. Es mag hierzulande einen konservativ / liberalen / marktwirtschaftlich orientierten Wähleranteil von vielleicht 20 % geben (was die FDP irgendwie vergessen hat) und es scheint mir richtig von der AfD, sich im wesentlichen daran zu orientieren und nicht an irgendwelchen medialen Phantasien. Die vorgestellten Positionen sind vermutlich in diesem Zusammenhang das maximal mögliche -- unser elitärer Klub zählt da nicht. Die Jauchepumpen werden so oder so angeworfen und es bleibt spannend. 🙂

  10. Entgegen des Positionspapieres der AfD:

    Es ist eben nicht unsozial, wenn die Einführung einer neuen Technologie zur Stromerzeugung von den Verursachern getragen wird, nämlich den Stromverbrauchern. Genau das wäre der einzig richtige Weg -- auch sozialpolitisch gesehen.

    Unsozial ist nur das, was wir im Moment erleben: Unsere Regierung ist vor der Lobby der Großverbraucher derart eingeknickt, dass die Kosten für die Umstellung auf eine nachhaltige Energieerzeugung nicht gleichmäßig auf die Masse der Stromverbraucher umgelegt wird. Irrwitzigerweise müssen die Kleinverbraucher die Umlagen für die größten Energieverbraucher und -verschwender gleich noch mitbezahlen. Das ist in der Tat unsozial.
    Es ist daher falsch, die Umstellung auf Erneuerbare Energien für den steigenden Strompreis der Kleinverbraucher verantwortlich zu machen. Vielmehr sollte man sich dafür einsetzen, dass ALLE, die Strom verbrauchen, ihren gerechten Anteil an den Kosten der Erzeugung tragen.
    Absolut falsch ist die Stromsubvention aus Steuermitteln, wie es etwa bei der Atomkraft der Fall ist. Wenn EEG-Umlage und Netzentgelt gleichmäßig proportional zum Verbrauch von allen getragen und die dank Erneuerbarer Energie sinkenden Börsenstrompreise an die Verbraucher weiter gegeben werden, haben wir den günstigen Strom für alle und brauchen keine Steuersubvention.

    Wer Energie aus Steuermitteln subventioniert, unterstützt Verschwendung und belastet die Allgemeinheit -- ich hoffe doch, dass die AfD nicht für derartigen Unsinn eintreten will.
    Da der Börsenstrompreis durch die Erneuerbaren Energien deutlich gefallen ist, weil wir jetzt in der Spitzenlastzeit keine „Stromnot“ sondern eher Überfluss haben. Und ausgerechnet die, die vom gesunkenen Börsenstrompreis profitieren, nämlich die Großverbraucher, werden dann auch noch von EEG-Umlage und Netzentgelt befreit. Die Privathaushalte, Mittel- und Kleinunternehmen müssen EEG-Umlage und Netzentgelt für die Großverbraucher mitbezahlen. Damit nicht genug: Der Strompreis für die mittleren und kleineren Endkunden ist in den letzten Jahren trotz sinkender Börsenpreise weit mehr gestiegen als die EEG-Umlage insgesamt ausmacht.

    Wir können nicht die Energie-Effizienz steigern wollen und gleichzeitig den Verbrauch subventionieren. Weder bei der Großindustrie, noch im Privathaushalt. Was wir brauchen, ist ein „echter Markt“ und nicht ein Subventionsdschungel, der zu Zuständen führt wie in der DDR-Wirtschaft.

    Wie im Papier richtig erkannt wird, sind die Altanlagen geschützt -- das heißt, an den hohen Vergütungen, für Anlagen gezahlt werden, die vor vielen Jahren errichtet werden, können wir nichts ändern. Aber die Vergütung ist ja zeitlich begrenzt.
    Die Vergütung für neue PV-Anlagen ist nach dem EEG ohnehin niedrig -- die Einspeisevergütung liegt weit unter dem Strompreis, der von Haushalten und KMUs zu zahlen ist. Also verursachen neue Anlagen kaum noch zusätzliche Belastungen. Vor allem auch deshalb nicht, weil ein Großteil der neu gebauten Anlagen gar nicht mehr ins Netz einspeisen, sondern für den Eigenverbrauch konzipiert sind. Es entstehen damit auch keine EEG-Zahlungsverpflichtungen, die die Umlage erhöhen könnten.

    Das eigentliche Dilemma ist, dass die EEG-Umlage errechnet wird aus der Differenz
    zwischen Einspeisevergütung und Börsenstrompreis. Die Umlage steigt also, wenn der Börsenpreis sinkt. Das heißt, die solare Stromerzeugung wird Opfer ihres eigenen Erfolgs: Sie haben bewirkt, dass der Strompreis an der Börse zu Spitzenlastzeit so niedrig ist wie nie zuvor. Die Stromhändler geben diese Preissenkung nicht weiter und hauen auf den völlig überhöhten Strompreis dann auch noch die EEG-Umlage oben drauf, die hauptsächlich nur deshalb gestiegen ist, weil sich dank gesunkener Börsenpreise die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Börsenpreis vergrößert hat.

  11. @ afd-fan:
    Selten habe ich so viel geballten Unsinn gelesen wie in Ihrem Beitrag.
    Und ich muss sagen, ich bin einigermassen erstaunt, dass Sie glauben, Sie könnten damit mehr ernten als ein kopfschütteln.

    Ein guter Rat: Es gibt hier eine Menge guter Artikel zur Problematik der ‚Erneuerbaren‘. Lesen sie doch mal ein paar davon.

  12. @afd-fan
    Du bist alles andere, nur kein AFD-Anhänger!
    So einen geballten Schmarrn, wie du hier vom Stapel läst, der ist nur bei einen Pädagogen bzw. Soziologen anzutreffen. Grünsozialistische Sabotage ist leicht an der substanzlosen Verwirrtheit der Kommentare zu erkennen.

  13. Hmm, eigentlich ist #10 genau das, was ich von der AfD energiepolitisch erwartet hätte. Das Positionspapier hat mich doch sehr überrascht. Aber es wurde ja dann auch für das Wahlprogramm schon wieder abgeschwächt.

    Was viele leider immer wieder übersehen: Ein wesentlicher Gründungsimpuls für die AfD stammt von konservativen Naturromantikern, die durchaus den Heilsversprechen des Ökologismus anhängen. Und diese haben in der Parteiführung ein Übergewicht.

  14. Du bist alles andere, nur kein AFD-Anhänger

    QQQ…QQQ…QQQ

    Wie ich an solchen Stellen zu morsen pflege.

  15. Kempfert-Fan
    Es ist heut einfach zu warm, als das Wiedergekäute auf Brechmittel hin zu untersuchen.
    Aber, kleiner Tip für Nachplapperer……einfach mal lesen, aus was sich der Endkundenpreis zusammensetzt….
    http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis ……….dann Nachdenken und dann die eigene Aussage überdenken.
    Ich weiß…..dat steht genau so bei den Klimarettern…….aber die ham. genau wie das Claudi…….auch keine Ahnung.

    Dumm, Dümmer, Öko-Fan.
    Ick hab heut keine Lust………dat is mir echt zu primitiv.

    H.E.

  16. Her Heller,

    Ein wesentlicher Gründungsimpuls für die AfD stammt von konservativen Naturromantikern, die durchaus den Heilsversprechen des Ökologismus anhängen.

    Kann sein, selbst Altnickel der Chemtrailfan hängt am Ökologismus und Solarpaddeln oder die Neue Mitte Partei findet, dass die Ressourcen bald alle sind. Ich kenne die AfD nur als Zurück zur DM Partei, wobei sie aber mitnichten über die gegenwärtige Währungspolitik aufklären.

    Wie kann ich die Naturromantiker erkennen?

  17. Werter Herr Heller,
    würden sie das bitte belegen:
    „Was viele leider immer wieder übersehen: Ein wesentlicher Gründungsimpuls für die AfD stammt von konservativen Naturromantikern, die durchaus den Heilsversprechen des Ökologismus anhängen. Und diese haben in der Parteiführung ein Übergewicht.“
    So lange diese, welche ökonomisch denken, sehe ich kein Problem.
    Erfolgreiche Firmen sind bestückt mit Visionären, Ökonomen und Technikern.
    Ich habe kein Problem mit Windrädern und Strom über die Sonne.
    Ich habe nur ein Problem, wenn daraus ökonomischer Blödsinn wird.
    Voller Stolz erzählten mir Leute, sie bekämen 50 Cent pro kw/h für ihren Ökostrom vom Dach.
    Ich vermeinte dann nur, diese 50 Cent habe ich ihnen über meinen Preis in Rechnung gestellt.
    Viele Grüße aus Thüringen

  18. @ Rassbach, @ Thüringer:

    Hatte ich doch schon begründet, und zwar hier.

    Gerne noch mal hier hinein kopiert:

    „Man kann ja mal nachschlagen.

    Konrad Adam, Historiker, Philosoph und lange Jahre als durchaus bekannter und einflußreicher Journalist tätig, hat ein Buch geschrieben. “Kampf gegen die Natur” nennt es sich. Und in diesem wird Technologiefeindlichkeit und Fortschrittsskepsis als modern und notwendig gefeiert.

    Zitat aus dem Vorwort:

    Die folgende Darstellung versucht, einzelne Aspekte der neuzeitlichen Forschung herauszustellen: ihre Glaubensbereitschaft, ihren Machtanspruch, ihre Selbstbezogenheit, ihre Freude am Experiment, ihre Einäugigkeit, ihren Mangel an Orientierung, ihre Ruhmredigkeit und ihre Aufschneiderei. Großprojekte aus den Bereichen der Kernphysik, der Raumfahrt, der Biotechnologie, des Ingenieurwesens und der Informatik dienen als Musterfälle. Das Ganze ist eingebettet in zwei kurze Stücke, die daran erinnern sollen, dass alles, was frühere Zeiten in der Natur gefunden haben, immer noch da ist. Man muss es nur entdecken.

    Oder auch die Kurzbeschreibung des Verlages:

    Das Bild ging um die Welt: eine kahle Maus, auf deren Rücken ein menschliches Ohr wuchs. Was die Forschung als Durchbruch feierte, ließ die meisten Betrachter erschaudern. Doch weder die Sorgen angesichts der genetischen Veränderung des Lebens, weder die Angst vor den unbekannten Kosten des Fortschritts noch Großkatastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima können die Wissenschaft in ihrem Glauben an das eigene Tun erschüttern. Dabei lassen sich dessen Folgen immer weniger abschätzen, geschweige denn beherrschen. Konrad Adam fragt in seiner Streitschrift, wie mächtig eine Wissenschaft sein darf, die sich der Utopie der unbegrenzten Planbarkeit hingibt, für Fragen der Moral aber blind ist. In einer großartigen Synthese aus Zeitdiagnose und Kulturkritik zeigt er anhand von Beispielen aus der Atomphysik und der Biotechnologie, der Verhaltensforschung und der Weltraumfahrt, in welche Widersprüche sich die Wissenschaft verstrickt hat – und fordert eine Rückbesinnung auf die Natur als Maßstab für den Fortschritt. Ein ebenso eindringliches wie provokantes Buch, das unsere Sicht auf die «Wissensgesellschaft» radikal verändert.

    Konrad Adam ist Vorstandssprecher der AfD.

    Frauke Petry ist die preisgekrönte Chefin des Unternehmens PURInvent, das Öko-Kunststoffe herstellt. Kunststoffe, die nicht auf Erdöl, sondern auf nachwachsenden Rohstoffen — also Pflanzen basieren. Was das für den Naturschutz tatsächlich bedeutet, habe ich ja gerade auf der Konferenz erläutert. Trotzdem vermarktet sie sich zeitgeistkonform natürlich als Umweltretterin.

    Frauke Petry ist im Vorstand der AfD.

    In diesem findet man auch eine Patricia Casale, die sich als Gegnerin der “Intensivtierhaltung” outet.

    Schatzmeister ist Norbert Stenzel, Geschäftsführer der Wetterauer Lieferbeton GmbH, die mehrere Windparks zu ihren Referenzkunden zählt.

    Und von Alexander Gauland finden sich Texte im Netz, in denen das Ziel der Energiewende (Klimaschutz) als “gut und richtig” bezeichnet wird. (Beispiel)

    Und bei der Truppe soll ich mich wiederfinden? Hallo!? Wer tatsächlich glaubt, die AfD könne mit diesem Personal eine Gegenbewegung zum Ökologismus darstellen oder noch werden, der wird bitter enttäuscht sein. Darauf möchte ich nur hinweisen.“

    Ach, ich habe so viele Ideen für neue Texte, wozu unter anderem auch eine nähere Betrachtung der ideologischen Wurzeln der AfD-Führungsspitze gehört. Und ich habe so wenig Zeit. Vielleicht klappt es noch vor der Bundestagswahl. Jedenfalls -- und auch für diese Behauptung würde ich in einem entsprechenden Text Belege bringen, keine Sorge -- ist ein großer Teil der Euroskeptiker in der AfD weniger aus ökonomischer Einsicht (Gegenbeispiel Lucke, obwohl ich dessen Argumente nicht nachvollziehen kann) gegen den Euro, sondern aus nationalkonservativen Motiven heraus. Die genannten Vorstände gehören dazu.

  19. Mag sein, dass der Euro eine Fehlgeburt ist. Viele Argumente von Herrn Lucke oder auch Herrn Henkel klingen ja recht plausibel. Ich finde aber trotz allem die Richtung korrekt. Handel ohne grosse Behinderungen und zwar nicht nur in der Eurozone sondern weltweit muss einfach das Ziel sein.
    Die Energiewende ist nun sicher gescheitert oder zumindest zum Scheitern verurteilt, aber sie sollte überhaupt kein Ziel sein. Mit den fossilen Brennstoffen hat man die Konkurrenz zu Natur schon entscheidend verringert mit der Nutzung von Kernenergie verringert man sie auf ein Minimum. Diese Entwicklung zurückzudrehen, kann nicht das Ziel von Menschen sein, die an Fortschritt glauben. Selbst, wenn das funktionieren würde, wäre es nicht erstrebenswert. Die AFD stellt nicht den Sinn der Energiewende in Frage sondern nur deren Durchführbarkeit. Die etablierten Parteien äussern noch, dass sie an die Durchführbarkeit glauben. Wer wird wohl den Sinn des ganzen als erstes in Frage stellen? Ich kann mir da die Konservativen nicht vorstellen. Die FDP Sachsen hat da eher Hoffnung gemacht und auch in der sozialdemokratischen Tradition finden sich Gedanken, die vielleicht mal wieder modern werden könnten.

  20. @ Gerhard Straten:

    Der Geburtsfehler des Euro wie auch der ‚modernen‘ EU ist die Art der Einführung.
    Wir, das Volk, wurden nicht gefragt und wie dumme Kinder behandelt. Dass dadurch Ressentiments vorprogrammiert sind, wundert wirklich nicht.
    Obwohl ich Verständnis für die damalige Situation habe, als die Deutsche Wiedervereinigung ganz richtig oberste politische Priorität hatte und schnelles, zielgerichtetes Handeln nötig war um die Gunst der Stunde auszunutzen, sehe ich die weitere Entwicklung als falsch und kritisch an, denn es wurde nicht einmal der Versuch gemacht, nachträglich eine echte Legitimation durch das Volk zu erlangen. Ganz im Gegenteil scheinen die Politiker an diesem autoritären Stil Gefallen gefunden zu haben.
    Es wurde immer mehr Macht und Einfluss in die EU verlagert, doch die demokratische Kontrolle dieses neuen Machtkörpers wurde in keiner weise verbessert und das ’stinkt‘ den Menschen, das weckt Misstrauen und Ressentiments. Insofern ist der Euro wohl Sündenbock für grundsätzliche Vorbehalte.
    Dass aber ein Währungszusammenschluß der Mark mit ‚Lire-Ländern‘ selbstverständlich NICHT zu einer vergleichbaren Solidität des Euro führen konnte, das war doch an den Fingern abzuzählen; die Behauptung, der Euro würde ‚eine neue Mark, nur besser‘ -- das war ja der Tenor der Anfangszeit -- musste sich rächen, als die reale Entwicklung ihren zwangsläufigen Gang nahm.

  21. @ Peter Heller
    Aber Dr. Günter Keil ist Sprecher von der Arbeitsgruppe Energiepolitik und was der verlauten lässt, macht schon ein wenig Hoffnung. http://www.freiewelt.net/interview/dr-gunter-keil-afd-dunkles-kapitel-deutscher-energie-und-umweltpolitik-10005511/
    In welche Richtung die AfD marschiert, werden wir sicher noch sehen.
    Bei den Piraten dachte ich auch einmal diese könnten eine alternative liberale Partei werden, was sich auch als Irrtum herausstellte. Die sind alles andere als liberal und wollen die Grünen auch noch links überholen^^.
    „Sie lassen sich da von auskompostierten Grünen fernsteuern, bilden deren Billig-Handelsmarke“
    Stammt von hier: http://www.danisch.de/blog/2013/04/16/die-piraten-killer-kommen/

  22. Also doch wieder die Liberalen wählen?
    Weil:
    >>Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.<< (Perikles)

    (Las ich heute über der Todesanzeige der Familie Beitz )

    Mut gehört wohl inzwischen in diesem Land bereits dazu, dazu aufzufordern, dass die Entwicklung von Kernkraftwerken der 4. Generation (Dual Fluid Reaktor) staatlich oder von Privaten gefördert wird.

  23. @Tritium #20
    Aus meiner Sicht war die Zielsetzung für den Euro eine Erleichterung des internationalen Handels, des Reiseverkehrs und des Agierens internationaler Konzerne. Das befürworte ich. Mag sein, dass der Euro da das falsche Mittel war und das er zum Scheitern verurteilt ist. Die Ernergiewende befürworte ich nicht. Es gibt jede Menge gute Argumente dafür, dass sie scheitern muss. Das ist für mich aber gar nicht der entscheidende Punkt. Ich will sie nicht, weil sie den Fortschritt kappt und die Rückkehr zu feudalen oder ähnlichen Strukturen beinhaltet. Selbst, wenn sie machbar wäre, würde ich sie bekämpfen. Mit der Haltung habe ich natürlich im Moment keine politische Heimat und auch bei der AFD kann ich das nicht erkennen.

  24. Zitat von Herrn Heller:

    „Und bei der Truppe soll ich mich wiederfinden? Hallo!? Wer tatsächlich glaubt, die AfD könne mit diesem Personal eine Gegenbewegung zum Ökologismus darstellen oder noch werden, der wird bitter enttäuscht sein. Darauf möchte ich nur hinweisen.”

    Nun, diese „Truppe“ hat sich, zumindest in ihrem Positionspapier, zu einem offiziellem Standpunkt durchgerungen, mit dem ich mich unter den gegebenen Umständen erstmal arrangieren kann. Keine andere Partei spricht so klar die Sackgasse der gegenwärtigen deutschen Energiepolitik an. Keine ander Partei sagt so klar, daß man sich aus der weiteren Forschung und Entwicklung der Kernenergie nicht ausklinken darf. Ob sich diese von Dr. Günter Keil geprägte Richtung weiter durchsetzen kann, mag vielleicht nicht sicher sein. Doch steht es erstmal so da.
    Auf eine bittere Enttäuschung mehr kommt es mir jetzt auch nicht mehr an. Da bin ich durch die „FDP-Truppe“ vorgestählt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre finde ich mich da leider nicht mehr.

  25. Hallo Peter, #18,

    Der Konrad Adam ist natürlich eine Zumutung. Sicher werden sich noch ein paar dieser Beispiele finden. Insgesamt habe ich aber die Hoffnung, dass bei der AfD letztlich die Ökonomie über Ideologie siegt, etwas was bei den anderen Parteien, vielleicht mit Ausnahme der FDP, nicht so selbstverständlich ist. Vieles was von den beiden großen Partein in den letzten Jahren (Jahrzehnten) angepackt worden ist, war eher ideologiebasiert, Ökonomie interessiere eher weniger. Energiewende und Nachhaltigkeitsdebatte sind ein herausragendes Beispiel, meines Erachtens gehört auch der Euro dazu.

    „nationalkonservative Motive“, das hört sich erst einmal recht rückwärtsgewandt an, ist aber für mich kein großes Problem, solange dies nicht chauvinistische Züge trägt. Ich denke multinationale Solidargemeinschaften funktionieren nicht.

  26. Exklusiv-Interview des Stromverbraucherschutzes NAEB Nationale Anti-EEG-Bewegung mit der AfD, Prof. Dr. Bernd Lucke, freigegeben am 26. August 2013

    AfD: Die Alternative für Deutschland ist gegen die preistreibende Energiepolitik

    HTML-Version mit Foto und Film: prmaximus.de/88891

    pdf-Version: NAEB-EEG.de/PRessetexte/PM-2013-35-NAEB-65-1.pdf

  27. Das liest sich in der Tat sehr gut, was Prof. Lucke im Interview zum unsinnigen Erneuerbaren Energien Gesetz verlautbart. Die entscheidende Frage ist, wem nimmt die AfD die Stimmen weg? Wildert sie bei den Liberalen wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die FDP -- die sich ja inhaltlich auch kräftig in die „richtige Richtung“ bewegt hat -- scheitert. Die AfD sehe ich noch nicht im Bundestag, weil ihr die Aura -- wie sie die „Ephemeroptera piratica“ kurzzeitig hatte -- und eine hohe Netzaffinität abgehen. Sie erreicht dadurch sicherlich viel zuwenig die große Zahl der noch unentschlossenen oder potenziell zum nicht wählen gehen entschlossen Personenkreise. Nimmt die AfD der CDU/CSU Stimmen weg, stärkt sie automatisch die anderen verbliebenen Farbenspiele -- und das wäre in jeder Hinsicht, um es neutral auszudrücken, kontraproduktiv. Also, obwohl die jetzige Konstellation/Bundesregierung keineswegs viel Grund zum Jubeln liefert, ist sie -- ich getraue es mich auszusprechen -- „alternativlos“.

    PS.: Die von Peter Heller in #18 aufgeworfenen Personalien vermag ich nicht zu beurteilen. Erfahrung mit politischer Administration, die ja in der Umsetzungsphase vonnöten ist, weist nur A. Gauland auf. Und das ist sicherlich zuwenig.

  28. @27.J.Gneveckow #27
    Also mit Ihrer Denkweise bewegen Sie nicht einmal eine Feder von der Stelle. Wenn Sie etwas ändern wollen, dann müssen Sie sich auch so verhalten. Mit der AfD haben Sie das Wekrzeug dafür, um dieser alternativlosen Einheitsbrei Poltitik der etablierten Bundestagsparteien Landschaft einzuheizen. Ihr beklagt euch immer darüber, dass man in unserer Demokratie nichts ändern kann und wenn mal eine Partei da ist, die etwas ändern will, dann macht ihr wieder auf Ablehnung und wählt wieder die alten verkrusteten politischen Strukturen.
    Sie haben für sich persönlich die Wahl am 22.09.13 zu entscheiden, wie sie weiter gehen wollen. Alternativlos weiter so oder mit einer neuen alternativen Politik.

  29. @Hans Kolpak
    Lieber Herr Kolpak, hiermit bitte ich um die Genehmigung dieses Interview auch hier auf unsern Blog einstellen zu dürfen.

    Ich bin der der Meinung, das die Wahlen im September zum dringensten Thema der nächsten Wochen wird, auch hier bei uns……denn es gilt zu allererst zu verhindern das die Grünen dieses Jahr Regierungsmacht bekommen.
    Ich gebe zu, ich bin Fan der Sachsen-FDP……aber wat in der Bundes-FDP gerade abgeht, gefällt mir so garnicht, weswegen ich mir dieses Jahr ganz stark überlege, ob se wieder ein Kreuz von mir bekommen.
    Ich beobachte mit der nötigen Distanz den AfD……und bin gerade erstaunt und erfreut, das man endlich meine/unsere Forderungen bezüglich Energiewende ins Parteiprogramm übernehmen wird.

    Indem wir keine Einspeisevergütungen für Neuanlagen mehr bewilligen. Außerdem müssen die Einspeisevergütungen für Altanlagen im Rahmen des rechtlich Möglichen reduziert werden und Vorgaben für eine möglichst bedarfsgerechte Einspeisung gemacht werden.

    Retten, was zu retten geht in der momentanen Situation……allemal besser, als was die restlichen Parteien energietechnisch so von sich geben und wahrscheinlich das einzig realistische Szenario, was überhaupt umsetzbar erscheint.
    2013 ist das Jahr der Entscheidungen…….lasst uns alle zusammen versuchen, das Ruder in Richtung „gesunden Menschenverstand“ rum zu reißen, damit Deutschland nicht vollends vor die Hunde geht.
    Ich liebe meine Heimat und dessen Bewohner…….und werde nicht kampflos dabei zusehen, wie uns die Grünen in den Abgrund reissen.

    Liebe Grüße
    Heinz Eng

  30. Ich habe mich mal (vor-) entschieden.

    Peter Heller’s Einwände sind durchaus berechtigt, aber…
    auch die etablierten Parteien hatten in Ihrer Anfangsphase personell, wie inhaltlich ähnliche Lasten.
    CDU: siehe Ahlener Programm; FDP: braune Uboote in Form des Naumannkreises; SPD: bis zum Godesberger Programm ein tiefrotsozialistischer Verein, von den Kommunisten nur aufgrund gegenseitiger, persönlicher Abneigungen zu unterscheiden gewesen… soviel in aller, unvollständiger Kürze.

    Zu meinen taktischen Überlegungen:

    -- AfD: Sie wird keine absolute Mehrheit erringen, somit sind die ggw. „organisatorischen wie programmatischen Schwächen“ wohl zu kompensieren.

    -- Sie ist die einzige Partei, die sich programmatisch von den wesentlichen, existenzbedrohenden Katastrophen der Altparteien differenziert, Energiewende. hemmungslose Armutseinwanderung und Europolitik.

    -- Auch wenn das Programm nicht annähernd 100% überzeugt, würde ein Einzug in den Bundestag die momentane Einheitsfront zwingen, wieder deutlicher von einander zu differenzieren, die Alternativlosigkeit der 98% Bundestagesbeschlüsse wäre vorbei. Die ehemals Bürgerlichen würden gezwungen wieder ein bürgerliches Profil zu zeigen.

    -- Scheitert die AfD knapp, erhöhen sich die Chancen der „Bürgerlichen“, sofern ein relativer Vorsprung vor einer „Volksfrontkoalition R2G“ besteht. Die absolute Mehrheit könnte bedingt durch die 5% Hürde bereits irgenwo bei <45% liegen. Für diesen Fall habe ich die Hoffnung, dass einige Fehlentscheidungen der vergangenen Legislatur vorsichtig korrigiert werden -- das berühmte "kleinere Übel"…

    -- Schafft es die AfD, wäre sie ein potentieller Koalitionspartner für eine Stromkabel-Koalition. Dann müsste sich die CDU alternativ für eine GroKo entscheiden und würde FDP und AfD als bürgerliche Alternativen stärken. Ähnliches gilt für Schwarz-Grün. Hier würde abzuwarten bleiben, ob die CDU weiterhin in Niebelungentreue hinter Merkel steht. Ich möchte es bezweifeln.

  31. @27 J.Gneveckow

    Nimmt die AfD der CDU/CSU Stimmen weg, stärkt sie automatisch die anderen verbliebenen Farbenspiele

    Sehe ich anders…..denn bisher hatte der Wähler nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera……nun kommt als Alernative noch der Schnupfen hinzu……der zwar auch etwas ärgerlich ist aber woran die Republik nicht sterben wird.
    Stimmen wegnehmen……wer sagt uns denn, das die entteuschten CDU Wähler überhaupt noch wählen gehen?
    Ick halte von den ganzen Farbspielchen und Angstmach-Prognosen garnix…..denn die dienen nur dem Machterhalt des derzeitigen Parteien-Brei, der Deutschland so schnell wie möglich ausverkaufen will.

    Meine Wunschkoalition wäre CDU/FDP/AfD………denn nur so besteht überhaupt noch ein kleiner Hoffnungsschimmer, das das grüne Gesindel nicht mehr an die Macht kommt und diese Nation nicht noch schneller in den Abgrund rutscht.
    Wenn der AfD die enttäuschten Wähler aufsaugt und dann noch ein Stückchen vom „Nichtwählerpotential“ abgraben kann……muss sich schwarz/gelb Notgedrungen mit der Idee abfinden, die AfD mit ins Boot zu holen.

    Das scheinen zumindest die drei roten Parteien zu begreifen, weswegen se ja auch ihren Jugend-Sturmtruppen losschicken um den Wahlkampf der AfD massiv zu sabotieren.
    Ich weiß zwar heute noch nicht, wo ich am 22. mein Kreuzchen hinkritzeln werde………ich weiß aber ganz genau, wem ich auf keinen Fall meine Stimme geben werde, nämlich r2g.
    MfG
    Onkel Heinz………………ehrenamtlicher Klassenkämpfer

  32. @Testpilot
    Boah eyh……….als ick mein Kommentar in die Tasten gehämmert hatte, hab ick Deinen noch nich lesen können, erkenne da aber ein paar ähnliche Gedankengänge, *grins*
    H.E.

  33. FK 9Pilot,
    bis jetzt ist die AfD noch unbekannt bzw. wird in den Medien verteufelt, so daß sie nicht ins Polittheater aufgenommen werden, denke ich.

  34. Heinz,

    Meine Wunschkoalition wäre CDU/FDP/AfD………denn nur so besteht überhaupt noch ein kleiner Hoffnungsschimmer, das das grüne Gesindel nicht mehr an die Macht kommt und diese Nation nicht noch schneller in den Abgrund rutscht.

    das ist reines Wunschdenken. Das „grüne Gesindel“ wurde von CDU und besonders von FDP doch vor 40 Jahren erschaffen oder von wem?

  35. Ich glaube dieser Hintergrund verhindert jede ungewollte Änderung:

    Journalisten erklären uns die Welt, beeinflussen unsere Meinung, machen Politik. Wer aber erklärt den Journalisten die Welt, beeinflusst ihre Meinung und macht somit Politik?

    Ich hoffe der Link ist ok, der Verfasser distanziert sich unten von allem politisch unkorrekten Strömungen, gegen Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker, mehr geht nicht 😉
    Ich hätte jetzt modern noch Homophobie mit genommen 😉 Auch sehr korrekt 😉

  36. Zu was ein Jetlag doch gut ist!
    Wir sind wenn ich #30 ff lese nicht weit auseinander. So eine „Stromkabel-Koalition“ (etwas sperrig) kann durchaus das Ergebnis sein, aber es ist eben noch reine Kaffeesatzleserei. Nüchtern betrachtet könnten die beschriebenen „Wählerwanderungen“ uns eben einen Strich durch die Rechnung machen.

    Widerspruch zu Herrn Hofmann #28: Man kann in unserer Demokratie viel bewegen. Wenn Sie sich die Artikel und Kommentare beispielsweise in der FAZnet ansehen, dann ist der seit Beginn des Jahres nunmehr eingetretene Meinungsumschwung bezüglich EEG + Energiewende -- auch bedingt durch Blogger, wie auf ScSk -- mit Händen zu greifen. Will man, dass einiges davon in die politische Praxis gerät, dann muss man eben taktische Überlegungen anstellen. Nichts anderes habe ich getan.

  37. @ FK 9 Pilot #30:

    Schafft es die AfD, wäre sie ein potentieller Koalitionspartner für eine Stromkabel-Koalition.

    Stromkabelkoalition? Also schwarz (oder blau?), rot (oder braun?) und grün-gelb gestreift?

  38. @Tyron Booker
    Solltest Du hier zufällig mitlesen……..und dann noch etwas Einfluss in der Partei hast, bitte ich Dich auch noch nachfolgendes Promlem mit anzusprechen.

    Klimaziele ruinieren Mieter und Eigentümer

    …….Die von der Bundesregierung angestrebten Energieeinsparungen von 80 Prozent bei der Raumheizung bedeuten nach Meinung des Darmstädter Wissenschaftlers Andreas Pfnür sozialen Sprengstoff. Auf die Immobilienbesitzer kämen bis zum Jahr 2050 Sanierungskosten von 2,1 Billionen Euro zu. Eine Billion Euro davon sei zusätzlich für Energiesparmaßnahmen aufzubringen…………..

    Also noch ne Bille die uns Bürger abgeknöpft werden soll, damit wir den armen Wettergott milder stimmen können….

    Angestrebte Zwangssanierung ist aber vom Tisch

    „Die energetische Gebäudesanierung produziert neue Hartz-IV-Empfänger. Wer jetzt knapp nicht dazuzählt, dem fehlt nach der Sanierung Geld.“ Die ursprünglich im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung angestrebte Zwangssanierung von Wohngebäuden ist allerdings vom Tisch.

    Hier besteht die berechtigte Befürchtung….wenn r2g gewinnt, wir die Sanierung zum Zwang…..ein bewährtes Mittel der Grünen, den Deutschen zu erziehen und ihn noch schneller das Geld aus der klammen Brieftasche zu klauen.

    Liebe Grüße
    Onkel Heinz……………AfD-Fachberater, *grins*

  39. @Rassbach
    Sorry mein Freund…….heute gehste mir aber mal so richtig uff´n Sack.
    Die SPD hat 1956/57 beschlossen die Kernkraft in Deutschland einzuführen…….und wat machen se heute?

    Medien…….möge ja früher gestimmt haben, heute aber zittern se wie Espenlaub, weil ihnen dat Internet die Tour vermasselt……weil viele Menschen die Nase voll haben vom gleichgeschalteten Medienbetrieb und sich lieber wo annerscher informieren.

    Damals gings wirklich noch um unsere Umwelt, denn es lag so einiges im Argen ……das ist nicht damit zu vergleichen, wat uns diese grüne Brut heute überhelfen will……die Zeiten ändern sich, die Menschen verändern sich…..und Du kaust immer noch auf 40 Jahre alte Socken rum, bäh.
    Nix für ungut………wir müssen nach vorne schauen und nicht nur im alten Dreck rumwühlen, denn das is kontraproduktiv.
    Onkel Heinz…………Faust auf Tisch klopp

  40. @36.J.Gneveckow
    Diese Einheitsbrei Politik der etablierten Bundestagsparteien hat doch OHNE NOT einer Energiewende zugestimmt. Und die Merkel hat dies auch noch als den Willen des deutschen Volk verkauft! Dabei hat Merkel mit dem Alibi Ethikrat dies so beschlossen und alle anderen Bundestagsparteien haben mit HURRA zugestimmt. Und mit dieser alternativlosen Haltung beim EEG und ESM ist für mich als Vernunft und Verstand Bürger eine rote Linie überschritten worden. Ab diesen Zeitpunkt hilft nur eine unbelastete NEUE PARTEI, die dieser Alternativlosigkeit der Alt-Parteien kontra geben kann! Die AfD ist bis dato die einzige Partei, die in Sachen EEG und ESM sich klar dagegen positioniert und damit die Alternativlosigkeit herausfordert. Im Bundestag soll eben NICHT gekuschelt werden, sondern sich sachlich und fachlich mit den Herausforderungen und Problemen der heutigen Zeit/Geselslchaft auseinadergesetzt / gestritten werden!
    Alle etablierten Bundestagsparteien haben in den letzten Jahre ihre Werte und Streitigkeiten verloren. Einzig und Alleine die Grünen haben mit ihrer deutschlandverachtenden Haltung einer Wohlstandsgesellschaft ihr Profil geschärft und damit ihre Maske fallen lassen. Die Grünen wollen Deutschland mit Gesetzen und Verordnungen ökonomisch verbieten. Auch auf Kosten des Naturschutz!
    Hauptsache die Industrie, die Energie und damit der deutsche Wohlstand wird zu nichte gemacht!

  41. Stromkabelkoalition?

    Nach der alten DIN VDE 0293 bestand ein dreiadriges Kabel mit Schutzleiter aus den Farben….schwarz/blau/grün-gelb…
    Nach Einführung der neuen DIN VDE 0293-308 im Januar 2003…..bestehen heutige dreiadige Leitungen/Kabel mit Schutzleiter aus den Farben…….braun/blau/grün-gelb…….wobei blau grundsätzlich der Neutralleiter ist.
    Fazit……unser Testpilot hängt etwas der EU-Harmonisierung hinter her, *grins*
    H.E.

  42. @ Hofmann,M #40:

    Die AfD ist bis dato die einzige Partei, die in Sachen EEG und ESM sich klar dagegen positioniert und damit die Alternativlosigkeit herausfordert.

    Naja, die einzige sicher nicht. Wie wär’s z.B. hiermit: zu EEG

    Knappe Ressourcen sind teurer und werden unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten automatisch geschont. Die Partei der Vernunft lehnt daher jede Subventionierung einer bestimmten Art der Energieerzeugung ab. […] Sämtliche mit der Klimahysterie begründeten Maßnahmen sind daher sofort einzustellen und bereits in der Vergangenheit angelaufene Programme sind schnellstmöglich zu stoppen, bis in einem offenen Diskurs der wissenschaftliche Beweis erbracht ist, dass anthropogenes (durch den Menschen verursachtes bzw. entstandenes) CO2 tatsächlich negative Auswirkungen auf unsere Umwelt hat.

    Und zu ESM

    Jegliche Zahlungen an andere Staaten, eine Transferunion, EU-Wirtschaftsregierung, Eurobonds und „Euro-Rettungsschirme“ (Bailout, ESM, EFSF oder ähnliche Regelungen) beziehungsweise eine Haftung der Bundesrepublik Deutschland für die Schulden anderer Staaten werden abgelehnt. Die Übertragung weiterer Kompetenzen an die EU wird gestoppt. Bereits abgegebene Rechte sind unverzüglich zurück zu übertragen.

    Das soll jetzt keine Wahlempfehlung sein, nur: sooo einzigartig ist die AfD nun auch wieder nicht.

  43. @42.Fluminist
    Meiner Meinung nach ist die PdV zu unauffällig und zu klein, um in den Bundestag (über 5%) zu kommen.
    Bei der Landtagswahl in Bayern hat die PdV jedoch meine Stimme!

  44. Fazit……unser Testpilot hängt etwas der EU-Harmonisierung hinter her, *grins*

    Tja, die FDP macht Schwierigkeiten, es gibt halt keine Nationalflagge dieser Couleur -- da war nur das Kabel. CDU-AfD wäre eindeutig eine Inter- Milan-Koalition, in Norddeutschland eine HSV -- Koalition.

  45. @Testpilot
    Lach……mit wird langsam schwarz vor Augen……….aber egal, immer mehr Menschen stemmen sich gegen den rot/grünen Wahn.

    Verband forciert Kampf gegen rot-grüne Steuerpläne

    Der Familienunternehmer-Verband macht mit bundesweiten Aktionen massiv Front gegen die Steuerpolitik von SPD, Grünen und Linken. „Unser Verband wurde von vielen Mitgliedern in den letzten Wochen aufgefordert, sich aktiv gegen die Steuererhöhungspolitik zu wehren“, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel Handelsblatt Online. „Jetzt in der heißen Phase des Wahlkampfes reagieren wir mit Web-Videos, Anzeigen und weiteren Aktionen bundesweit.“

    Endlich wehren sich die, die nachher am Meisten unter dem Gesocks leiden müssen…….der ach so toll beschworene Mittelstand. Klasse Leute……..weiter so, ick kann se ooch nich leiden.

    Oder, um es mal mit den Worten Karl Popper´s zu sagen….

    „Besonders in Deutschland sind die Grünen nicht freundlich gestimmt, sondern aggressiv, besonders gegen die Wissenschaft und gegen die Technik. Dabei sind die Techniker und Wissenschaftler die einzigen, die wirklich helfen können. Mit Geschrei, was sie jetzt praktizieren, erreicht man leicht einen politischen Erfolg, aber sicher nichts Sachliches. Das Geschrei ist unverantwortlich.“ ( Karl Popper)

    Dem tut Onkel Heinz mal ausnahmsweise nix weiter hinzufügen.
    H.E.

  46. @Hofmann,M Nr. 43

    Die PdV tritt in Bayern meines Wissens nicht zur Landtagswahl an.

    Auf deren Homepage ist kein Hinweis auf die Landtagswahl zu finden und

    hier ist ebenfalls die Rede davon, dass sie in Bayern nicht antritt.

  47. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung ist die PDV in Bayern nicht dabei.

  48. #40. Hofmann,M

    Einzig und Alleine die Grünen haben mit ihrer deutschlandverachtenden Haltung einer Wohlstandsgesellschaft ihr Profil geschärft und damit ihre Maske fallen lassen. Die Grünen wollen Deutschland mit Gesetzen und Verordnungen ökonomisch verbieten. Auch auf Kosten des Naturschutz!
    Hauptsache die Industrie, die Energie und damit der deutsche Wohlstand wird zu nichte gemacht!

    Das zeigt ganz deutlich, dass bei den Grünen nur die Hülle grün ist. Innen sind sie zutiefst rot.

    karl.s

  49. @HGoell @Gerhard Straten
    Danke für die Info. Habe eigentlich gedacht, die PdV wäre in Bayern verteten. Naja, wenn die AfD und auch nicht die PdV in Bayern antritt, dann muss ich mich halt nochmal nach einer anderen „Sonstigen“ Partei umschaun.
    Werde schon irgendeine Hausfrauen oder Renten Partei ausfindig machen.

  50. @Hoffmann,M #49:

    Naja, wenn die AfD und auch nicht die PdV in Bayern antritt, dann muss ich mich halt nochmal nach einer anderen “Sonstigen” Partei umschaun.

    Ich empfehle mal einen Blick auf die Bayernpartei.

  51. Heinz,

    Sorry mein Freund…….heute gehste mir aber mal so richtig uff´n Sack.

    ich geh dir gerne auf den Sack 😉

    Du mußt aber einsehen, dass alles was Meadows vor 40 Jahren einbrachte über Brundtlandkommission 1987 die Agenda 21 und die zahlreichen Weltrettungskonferenzen 1:1 von schwarz-gelb-rot umgesetzt wurde.

    Solange wir uns nicht von Nachhaltigkeit und dem zugehörigen Verwaltungsapparat (UBA, UM und allen NGOs-Klima,2° und den gesamten Nonsens) verabschiedet haben ändert sich nichts, ob mit oder ohne AfD.

    Angela Merkel über die deutsche Souveränität. 21 August, Stuttgart.

    Ist der Link ok? 😉

  52. Eine weitere Ebene ist erreicht: laut Bericht der Stuttgarter Zeitung von heute erteilen die Tarifpartner „aus Sorge um eine aus dem Ruder laufende Energiewende“ eine Rüge und kündigen für den 22. September eine Initiative an. Für die Zeit nach der Bundestagswahl seien „… gemeinsame Auftritte und Aktionen geplant, um auf die Gefahren für den Industriestandort Deutschland aufmerksam zu machen … „. Im Artikel zu Wort kommen der BDI-Chef Ulrich Grillo, der Präsident des DIHK Eric Schweitzer und der designierte Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel. Letzterer warnt vor einer „industriepolitischen Katastrophe“, wobei diese Aussage ebenso gut vom BDI oder DIHK stammen könnte.

    Fazit: Es wird für die Politik immer schwerer, den Kopf in den Sand zu stecken. Jetzt muss sie Farbe bekennen.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.probleme-bei-der-energiewende-tarifpartner-ruegen-energiewende.9966d3a3-a616-470a-8288-7f598da1d1bd.html

  53. @Fluminist
    Soweit waren die aufgezählten Punkte bei der Bayernpartei ja ganz schön zu lesen ABER wie ich dann zum Punkt „Energie“ gekommen bin, da war für mich klar, dass diese Partei alles andere ist als Vernünfig und Verständlich. Somit ist die Bayernpartei für mich NICHT zu wählen!

  54. Wieder nix zur Energiewende

    in der heutigen FAZ eine einseitige Werbe- Anzeige der AfD – Freunde

    Überschrift
    [ B] Neue Köpfe braucht das Land ! [/B]

    mit durchaus vernünftigen Forderungen .

    Aber leider wieder nix zur idiotischen deutschen Energiewende!

    Gibt es bei der AfD zu viele VWL- Profs welche dazu nichts sagen können oder wollen oder traut man sich nicht, weil auch in der AfD so viele grüne Schlümpfe vom Schlage dieser Chemikerin, welche ein biologisches !! Reifenabdichtdichtmittel produziert, mitmachen ?

  55. #40

    Auf FAZ.net läuft gerade eine Diskussion darüber, ob Ostdeutschland durch die Energiewende besonders negativ tangiert wird (Autor Andreas Mihm). Auch gibt es einen einschlägigen Kommentar (Heike Göbel). Die vielfältigen Kommentierungen zu beidem sind eindeutig.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiepolitik/teurer-strom-ostdeutschland-ist-ein-verlierer-der-energiewende-12549044.html

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-strom-muss-bezahlbar-bleiben-12549046.html

  56. Sorry, nicht #40, sondern #54.

  57. @ Hofmann,M #53
    Stimmt — bei der Energiepolitik steht bei der Bayernpartei leider wieder der übliche Quark. (Mir waren vor allem die Plakate „Alternative zum Verbotsstaat“ positiv aufgefallen.)

    Aber ein vernünftiges Wort zur Energiepolitik habe ich, abgesehen vom halbherzigen AfD-Statement, bisher nur bei der PdV gesehen.

  58. Nun, ich bleibe auch nach allem, was ich bislang gelesen oder gesehen habe, bei meiner Auffassung. Wer ernsthaft glaubt, konservative Öko-Parteien wie die AfD oder gar die Bayernpartei würden zu einer rationalen, marktwirtschaftlich orientierten Energiepolitik zurückkehren wollen, wird bitter enttäuscht werden.

    Die AfD beispielsweise hätte die einmalige Chance gehabt, mit einer klaren Kontraposition zur Energiewende an sich ein enormes Wählerpotential zu heben. Daß man diese Chance nicht nutzte und bis heute nicht nutzt, spricht Bände. Nein, auch die AfD würde den Energiesektor staatlicherseits zu regulieren versuchen (das liegt im Wesen des Konservatismus). Sie würde andere Instrumente wählen als das EEG, aber sie würde kaum ein besseres Ergebnis erzielen.

  59. Interessanter Beitrag zu den Effekten der AfD (wenn auch das Energiethema nicht adressierend):
    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-wie-die-afd-die-politik-veraendert/8697252.html

    Fühle mich da ein wenig bestätigt, wenn ich schrieb:

    -- Auch wenn das Programm nicht annähernd 100% überzeugt, würde ein Einzug in den Bundestag die momentane Einheitsfront zwingen, wieder deutlicher von einander zu differenzieren, die Alternativlosigkeit der 98% Bundestagesbeschlüsse wäre vorbei. Die ehemals Bürgerlichen würden gezwungen wieder ein bürgerliches Profil zu zeigen.

    -- Scheitert die AfD knapp, erhöhen sich die Chancen der “Bürgerlichen”, sofern ein relativer Vorsprung vor einer “Volksfrontkoalition R2G” besteht. Die absolute Mehrheit könnte bedingt durch die 5% Hürde bereits irgenwo bei <45% liegen. Für diesen Fall habe ich die Hoffnung, dass einige Fehlentscheidungen der vergangenen Legislatur vorsichtig korrigiert werden — das berühmte "kleinere Übel"…

  60. Ich sehe mich geneigt, Peters Aussagen in #58 zuzustimmen. Was als großer Wurf mit dem Arbeitskreis Energiewende gestartet war und zu einer Neuausrichtung der verkorksten Energiepolitik führen sollte, ist inzwischen so weit zusammengestrichen und verwässert, dass einzig einige Forderungen zur Reform des EEG, die an der
    inzwischen bedrohlich gewordenen Situation (Unrentabilität von Gas-, Kohle- und sogar Kernkraftwerken sowie von Pumpspeicherkraftwerken mit drohender Stilllegung -- und neuen Subventionen zu deren Verhinderung)
    nichts ändern, darin erhalten bleiben. Die AfD hat eine Chance verpasst.

    Günter Keil, der einer der Treibenden Köpfe und Sprecher des Arbeitskreis Energiewende war, hat aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit der AfD beendet.

  61. Die AfD beispielsweise hätte die einmalige Chance gehabt, mit einer klaren Kontraposition zur Energiewende an sich ein enormes Wählerpotential zu heben

    Meinst Du, Lieber Peter Heller.? Ich befürchte eher, der grüne Stachel sitzt nach 30, 40 Jahren Indoktrination der Grünen Ideologie zu tief im Fleische. Ich glaube (leider), dass die Mehrheit der Deutschen, selbst die welche an der Energiewende ehrlich, still und heimlich zweifeln, nicht einmal bei der Briefwahl auf dem abgeschlossenen heimischen Klo den Mut hätte, eine Partei mit pragmatisch, ideologiefreiem Energiekonzept zu wählen. Ich kann dieses Phänomen nicht letzendlich anders erklären, als vielleicht mit einem tiefen, deutschen Obrigkeits-Koplex. Ich erinnere an eine Passage aus Remarque’s „Der Weg zurück“. Da kamen die Hauptcharaktere, alte Frontschweine, nach einer Hamstertour in eine Polizeikontrolle am Bahnhof, sie wehrten sich, schlugen die Gendarmen zusammen, die den Hungernden des Winters 18/19 die paar gehamsterten Lebensmittel abnahmen, die sie für ihre Familien gesammelt haben. Sie fesselten sie und sperrten sie in einen Schuppen.
    Statt aber den Applaus derer zu erlangen, denen sie ihre Eier und Schinken wiedergaben mit denen ihre Familien ein paar Tage überleben hätten können, ernteten sie nur hilfloses Unverständnis, welches in den Worten einer alten Frau gipfelte: „Oh, welch Unglück, sie haben die Gendarmen geschlagen.“ Geholfen hat ihnen keiner.

    Ähnlich wie den „Frontschweinen“ würde es der AfD (oder auch allzu lauten Zweiflern in den Altparteien gehen). Sie würden den Ausbeutern ins Gesicht schlagen, gäben dem Volk seine Eier zurück -- aber das bekommt Angst vor den eigenen Eiern, es lässt sie also verfaulen und wirft sie dann dem edlen Spender an den Schädel!

    Das ist nicht mit „konservativ“ zu erklären, das ist viel mehr, das ist Mann’s „Untertan“ und um mal weiter etwas Pathos zu bemühen: Das ist Deutschlands Schicksal!

    Kein noch so konservativer Brite hat es mit Etatismus oder wahrem „Unterthanengeist“. „Untertan ihrer Majestät“ zu sein, ist Teil britischer Arroganz und imperialer, kolonialer Überheblichkeit, die Legitimation seine Freiheit zu nützen und zu mehren, die Doppelnull-Lizenz zu töten, wie schon immer in der Geschichte des Empires -- nicht sich einschränken und gängeln zu lassen.

    Nein, bist du in Deutschland in der Nacht, dann heule mit den Wölfen und lasse ab und zu ein paar Missklänge in das Geheul einfließen, ganz langsam stimmt das Rudel in deine Töne ein, ohne eigentlich zu wissen, warum -- und nach langem, gemeinsamen, deutschen heulen und mondklagen werden die Missklänge Mainstream ohne man Angst haben muss, vom Alphatier gebissen zu werden.

    Wir sind da auf einem guten Wege! In Geduld mit dem Wolf tanzen -- eine andere Chance haben wir nicht, nicht in diesem, unserem Lande.

    Mann stelle sich vor, an anderer Programmstelle wäre die AfD auch nur einen Mikrometer über das Vorbild „kanadischen Einwanderungsrechtes“ hinausgegangen. Nur der Tatsache, dass sich kaum ein Michel und Erb-Antifant unter kanadischen Gesetzen oder Verhältnissen, der heiligen Santa Pisa sei Lob und Dank, auch nur etwas vorstellen kann, hat der AfD Chef-Professore es zu verdanken, dass er sich noch nicht bei Claudia Roth entschuldigen musste und der jüngste Angriff auf seine persona non grata noch glimpflich ausging!

    Offene Kritik an der heiligen Energiewende? An dem besten an Sozialismus, was je seit Karl Marx und Friedrich Engels sowie der weisen Wirtschaftsführung eines Günther Mittag von deutschem Boden ausging? Am Plan zur Weltenrettung durch Schellnhuber?
    “Oh, welch Unglück, sie haben die Gendarmen geschlagen.”

  62. Nun ja.

    Nachdem ich den Kommentar #58 absetzte, habe ich mal einen Infostand der AfD aufgesucht.

    Ist natürlich ein bißchen fies, wenn da ausgerechnet jemand wie ich quais inkognito aufläuft und fiese Fangfragen stellt.

    Allerdings wurde ich positiv überrascht. Denn die Energiewende -- auch verdeutlicht durch entsprechende Plakatierung -- war ein Hauptthema am Stand. Ich fasse mal zusammen, was die versammelte Basis (4-5 Leute plus der örtliche Direktkandidat) mir so mitteilte:

    -- sofortige, ersatzlose Abschaffung des EEG, kein Neubau von Solar- oder Windkraftwerken mehr (jedenfalls nicht mit staatlicher Unterstützung)
    -- statt Plan- wieder Marktwirtschaft in der Energiepolitik
    -- die im Wahlprogramm genannten Subventionen sollen nur für Altanlagen gelten, für die entsprechende Zusagen existieren
    -- Klimaschutz unnötig und unbegründet

    Aber: Am Ausstieg aus der Kernenergie soll festgehalten werden. Das Thema FuE in diesem Bereich konnte ich nicht mehr ansprechen, ich mußte zur Bahn.

    Auf meine Frage, warum die AfD ihre Haltung zur Energiewende nicht deutlicher herausstellt, kam nur ein Achselzucken. Man weiß an der Basis nicht, warum die Führung so entscheidet, wie sie entscheidet. Und man denkt auch an der Basis, daß die Energiewende ein zentraler Stimmenbringer sein könnte, viel mehr noch, als der Euro. Man sagte mir aber, Lucke würde das Thema Energiewende in seinen Reden jetzt mehr in den Vordergrund stellen.

    Als sich damals die Piraten etablierten, hatten ja auch zunächst viele den Eindruck einer neuen liberalen Kraft. Leider haben sich bei denen am Ende dann doch die Linksökologisten durchgesetzt, die Piraten sind quasi der männliche Ableger der Grünen geworden.

    Vielleicht stehen solche Flügelkämpfe bei der AfD auch noch aus und der gegenwärtige Vorstand (insbesondere Gauland, Petry, Adam) ist gar nicht repräsentativ für die Basis.

    Ich bin gerne bereit, der AfD noch eine Chance zu geben. Eine klare Positionierung gegen den Ökologismus würde ich mir sehr wünschen. Vielleicht folgt diese noch. Daß Günter Keil dort nicht mehr mitmacht, ist aber ein schlechtes Zeichen.

  63. Danke für Ihre Initiative, lieber Herr Heller!

    Die Alternative für Deutschland wird sicher nicht den nächsten Kanzler stellen; insofern braucht man kein detailliertes Ausstiegskonzept erwarten. Aber alleine schon, wie beherzt dieses heiße Eisen angefaßt wird -- Anerkennung.

    Gruß!

  64. Wenn ich allerdings die Pressemitteilungen des AfD der letzten beiden Monate scanne (https://www.alternativefuer.de/category/presse/), finde ich eben nichts zur Energiewende.

    Das ist erstens schade -- und zweitens dumm.

  65. lieber herr heller, lieber herr kipp

    sie bemängeln das wahlprog. der afd zur energiepolitik…
    aus dem wahlprog.:

    Wir fordern ein nachhaltiges Energiekonzept für bezahlbare Energie. Es ist unzumutbar, dass die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen für die kopf- und konzeptionslose Politik der Bundesregierung büßen muss.

    Wir fordern eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Es ist unsozial, Subventionen für Sonnen- und Windenergie durch die Strompreise zu finanzieren.

    Wir fordern, dass Subventionen für erneuerbare Energien stattdessen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert werden. Es muss offengelegt werden, welche Energieart wie stark subventioniert wird.

    sicher hätte mehr vom positionspapier enthalten sein können, aber schon die finanzierung der NIE über das steueraufkommen wäre, in meinen augen, ein schritt in die richtige richtung.
    es geht schon damit los, das so erstmals die NIE-bedingten kosten für jedermann ersichtlich wären.
    auch würden sich jährliche steuererhöhungen im mrd-bereich auf dauer eher schlecht verkaufen lassen.
    weiterhin würden die energieerzeuger und -versorger als sündenböcke ausfallen.

    ich bin zwar immer noch unentschlossen wenn ich wählen werde, aber ich tendiere derzeit stark zur afd…

  66. Beatrix von Storch zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

  67. Mir geht es bei der AfD noch nicht einmal vorrangig um die Energiewende oder die Eurorettung, sondern ich sehe mittelfristig eine Chance den von mir zutiefst verabscheuten Politikstil der Frau Merkel zu beenden. Für die FDP tut mir das leid, habe auch ein paar Veranstaltungen besucht, unter anderem eine mit Frank Schäffler. Der findet ja deutliche Worte zu den NIE. Aber die FDP will mit Merkel koalieren, deswegen bekommen sie diesmal meine Stimme nicht.

  68. @qq

    hast treffend formuliert in deinem blog 🙂

  69. Habe gerade im TV einen Bericht über die Sklavenarbeiter, welche nun infolge der EU- Osterweiterung in deutschen Fleischfabriken arbeiten und in Gefangenlagern leben müssen, gesehen und mußte mich dabei an den Herren Verheugen erinnern, der heute als Wirtschafts- Berater arbeitet .

    einfach mal etwas googen.

    Ich stieß dabei auf dieses Interview.http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/2058185/

    Die Interviewerin war http://de.wikipedia.org/wiki/Ute_Welty. Noch Fragen?———-

    Was hat die AfD dazu zu sagen ?

  70. @Peter Heller #64
    Dann lesen Sie mal da http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/afd-chef-bernd-lucke-will-eeg-vorrangeinspeisung-beenden-und-bezeichnet-starken-einfluss-des-kohlendioxids-auf-das-klima-als-strittig/

    und dann da
    http://wahl.tlz.de/web/wahl/bundestagswahl/detail/-/specific/AfD-Weniger-Macht-fuer-Bruessel-und-keinen-EU-Sozialismus-1379003613

    In diesen zwei Interviews beziehen die zwei Fürhungspersonen der AfD klar Stellung gegen die Energiewende und das EEG. Ich sehe jetzt wirlich keinen ernst haften Grund mehr die AfD nicht zu wählen. Für mich ist die AfD die einzige momentane Alternative auf Bundesebene. Wer eine Veränderung in der deutschen Einheitsbrei Politik des Diktats will, der sollte die AfD wählen. Meine Stimme der Vernunft und des Verstand hat die AfD.
    Übrigends ist die Haltung zur EURO-Rettungs-Banken-Politik und die Haltung zum vernunfts-und verstandslosen Angriffskrieg einiger Nato-Verbündete auf Syrien genau auf meiner Linie.
    http://www.lokalkompass.de/bochum/politik/afd-lehnt-militaereinsatz-in-syrien-ab-alexandergauland-sprecher-der-alternative-fuer-deutschland-meldet-sich-zur-kriegsgefahr-in-syrien-und-einer-moe-d336683.html

  71. @Peter Heller #62
    Was erwarten Sie denn von einer Partei, die sich erst vor einen halben Jahr gegründet bzw. gefunden hat. Und dies über das Thema EURO!?
    Für das, dass diese Partei so schnell andere drängente Probleme der deutschen Politik in ihr Programm mit aufgenommen hat, und hierzu zählt vor allen die Energiepolitik, verdient diese Partei RESPEKT und keine Hehme.
    Keine einzige etablierte Bundestagspartei hat diese Themen wie EURO und EEG (Finanz-Wirtschafts-Energiepolitik) so gut unter das Volk gebracht und in ihr Programm aufgenommen, als dies der AfD in diesen letzten Monaten gelungen ist. Diese Partei (AfD) hat bei dieser Bundestagswahl 2013 meinen Respekt in Form meiner Stimme am Wahltag zurecht verdient!

  72. Mal zur Klarstellung meiner Position:

    Aus Gründen, die auch hier zum Teil genannt wurden, stellt auch für mich die AfD am 22. September eine ernsthafte Option dar. Allerdings hätte ich gehofft, dass die AfD klarere Kante in Punkto Energiepolitik zeigt. Es gab ja auch einige Zeit berechtigte Gründe für diese Annahme. Aus meiner Sicht hat die AfD damit eine Chance vertan. Ich glaube nämlich, dass die Fraktion der mit der Energiewende Unzufriedenenen ein nicht unerhebliches Wählerpotenzial birgt. Auch wäre die mediale Aufmerksamkeit für eine Anti-Energiewende-Partei sicher hilfreich gewesen.

  73. Ich kann Herrn Hofmann in seinen #70./#71. nur zustimmen. Man muß sich wirklich einmal vor Augen halten, was es heißt, eine Partei innerhalb so kurzer Zeit aus dem Boden zu stampfen und es dann auch noch schafft, zur Bundestagswahl zugelassen zu werden. Meinen Respekt dafür. Sicherlich ist es so, dass die verkorkste Eurorettung praktisch der Auslöser für die Parteigründung war und anfangs das Thema EEG (und alles was damit zusammenhängt) eher als Nebenkriegsschauplatz angesehen wurde. Das hat sich doch aber deutlich gewandelt. Ich denke, anfangs war Lucke gar nicht bewußt, dass die sog. Energiewende mindestens genauso viel (monetären) Sprengstoff beinhaltet, wie die Eurorettung. Mittlerweile (nach und nach) ist ihm das sicherlich klarer geworden. Als konservative Öko-Partei, wie Herr Heller in #58. schreibt, sehe ich die AfD nun gleich gar nicht. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn die FDP (Sachsen FDP und einige Personen mal ausgenommen) sich entsprechend positioniert und vor allem gehandelt hätte. Hat sie aber nicht! Und es auch nicht zu sehen, dass sie es jemals tun würde. Die Konstellation CD/FDP hatte meine Stimme bei der letzten Wahl, verbunden mit der Hoffnung, dass wieder rationale Politik Einzug hält. Das Gegenteil war der Fall. Für mich ist die aktuelle Regierungskoalition nicht mehr wählbar, die Oppositionsparteien schon gleich gar nicht! Der Merkelsche Politikstil der Alternativlosigkeit ist einfach nur noch zum kotzen. Daher bekommt die AfD zur Bundestagswahl meine Stimme. Die AfD hat eine Chance verdient.

    karl.s

  74. Ich denke, die AfD hat in der Energiepolitik schon deshalb viel bewirkt, weil sie einfach da ist.
    Die anderen Parteien werden angesichts der plötzlich vorhandenen Alternative statt der bequemen Alternativlosigkeit ziemlich nervös, die Einheitsfront bröckelt.
    Was mich aber am meisten erstaunt, ist der Wandel in der Presselandschaft, kaum ein Tag vergeht, an dem nicht Kritik geübt wird, oft sogar ganz fundamental.
    Dazu passt, dass die Grünen derzeit in der Wählergunst dramatisch abgesackt sind, wenn man Umfragen glauben kann.

    Klar, kann alles ‚Zeitgeist‘ sein; aber die AfD ist ja ebenfalls ein Kind des Zeitgeists, sie artikuliert ihn.

  75. AfD…….die Tatsache, das die gesammelte Linke (dazu zähl ick ooch die Grünen) ihre Jugendsturmbrigaden in alter SA-Manier den Wahlkampfteams der AfD auf den Hals hetzt, zeigt mir, wer im Lande wirklich Schiss in den Hosen hat, das der AfD die 5% Hürde knacken könnte.

    Und mal ehrlich…..welche Alternative bleibt uns denn?
    Weiter wurschteln mit Mutti?
    Oder Rotzgrüner Zerstörung der Nation einschließlich Veggie-Zwangsernährungstag, wo die SPD nur noch an der Leine der Grünen durch die Landschaft kriecht…….Trittin als Finanzminister…..ihhhgittigitt.

    Nein Danke……dann doch lieber alles auf eine Karte setzen und dem Bauchgefühl folgen……..und den AfD auf ganzer Linie unterstützen………denn Schlimmer kanns ja mit den Leutchens kaum noch kommen, als es eh schon ist.

    Für mich persönlich ist nur eins gaaaanz wichtig……das dieses rotzgrüne Gesindel NICHT ab den 22. September die neue Bundesregierung stellt………..alles andere hat sich diesem Ziel unterzuordnen.
    Onkel Heinz…………die Entscheidung ist gefallen, lebt also damit

  76. @michael m. #65:

    schon die finanzierung der NIE über das steueraufkommen wäre, in meinen augen, ein schritt in die richtige richtung.
    es geht schon damit los, das so erstmals die NIE-bedingten kosten für jedermann ersichtlich wären.
    auch würden sich jährliche steuererhöhungen im mrd-bereich auf dauer eher schlecht verkaufen lassen.

    Einmal abgesehen davon, daß mich dieses Transparenzargument nicht ganz überzeugt (welche Steuereinnahmen für was genau verwendet werden, ist ja schon jetzt nicht immer sehr durchsichtig): liegt hier nicht ein Denkfehler vor? Daß die NIE-Finanzierung über Steuern statt Umlage Gesetz würde, setzt ja voraus, daß die AfD und/oder andere Parteien, die sich diesen Standpunkt zu eigen machen, eine Parlamentsmehrheit hätten. Dann wären sie aber auch genau diejenigen, die sich für die „jährlichen Steuererhöhungen im Mrd.-Bereich“ verantwortlich machen und von Opposition und Presse als diejenigen, die die ach so toll angedachte Energiewende mutwillig pervertiert und an die Wand gefahren haben, verschreien lassen müßten. Eben weil das ein Rezept für politischen Selbstmord ist, wird das niemand tun.

    Diese Forderung nach Steuerfinanzierung ist ein typischer Reizstachel einer kleinen Oppositionspartei, mit der sie sich Sympathien angeln kann, aber ein tatsächlich wirksamer Hebel zum Abwenden der Energiewende ist sie nicht. Das kann nur durch eine direkte und explizite Richtungsentscheidung geschehen.

    Es muß jemand sagen: die Energiewende ist Käse, kann nicht funktionieren, kann die behaupteten positiven Effekte („Klimaschutz“) nicht erreichen, ist ruinös für Wirtschaft und Gesellschaft, und deshalb schaffen wir sie ab. Dann kann das etwas werden, und ich vermute, daß ein guter Teil der Bevölkerung das auch unterstützen würde.

    Aber ein Lavieren der Art: die Energiewende ist ja im Prinzip richtig, wichtig und gut, nur weil wir sie jetzt direkt finanzieren, können wir sie uns — hoppla! — auf einmal nicht mehr leisten: das demonstriert letztlich nur Inkompetenz und überzeugt keine Seite richtig. Dieser letztere Weg ist aber offenbar der, auf dem die AfD sich gerade befindet.

  77. @Heinz #75
    ….Die Grünen zerlegen sich gerade selbst in der Öffentlichkeit.
    Erst haben sich die Grünen Gartenzwerge ja mit dem Fleischkonsumenten und den freiheitsliebenden Deutschen mit ihrem Zwangs-Veggie-Tag angelegt und jetzt legen sich diese Grünen Gartenzwerge mit dem Sport an…
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hoehere-steuern-gruene-wollen-fussballstars-schroepfen/8708466.html

    Rot-Grün wird es mit dieser Verbotspartei der Grünen und der profillosen SPD nicht geben. Das kannst Du schon mal sicher sein und dein Kreuzchen ruhig bei der AfD machen 😉

  78. @76.Fluminist
    Naja, einen gewichtigen Unterschied macht das schon…Würde diese EEG Abgabe über den Steuerhaushalt ausgewiesen, dann liegt nämlich sofort eine „richtig“ Subventionsmaßnahme auf dem politischen Tisch. Und mit dieser Subvention von bestimmten Energieerzeugern durch den deutschen Bundestag würde dann gleich der Wettbewerbskommisar der EU auf der Tagesordnung der deutschen Energiepolitik gerufen. Dann hätte dieser Subventionsversteckerei endlich ein Ende und die sog. Erneuerbare Energiebranche MUSS ihre Maske fallen lassen.
    Die Steichung dieser EE-Subvention wäre dann die logische und richtige Folge.

  79. @Hofmann,M #78:

    Würde diese EEG Abgabe über den Steuerhaushalt ausgewiesen, dann liegt nämlich sofort eine “richtig” Subventionsmaßnahme auf dem politischen Tisch.

    Das ist schon richtig. Mein Argument war ja eher, daß es unklar bis unwahrscheinlich ist, daß und wie diese Sache überhaupt erst einmal auf den politischen Tisch käme. Es ist eine hohle Drohung, die nur solange gut aussieht, solange sie rein hypothetisch bleibt. Sicher, ein Wahlkampfgag der AfD, vielleicht sogar ein guter; aber keine politische Perspektive für Deutschland.

  80. @Hoffi
    Die Grünen sind einfach zu blöd……..weil sie schon wieder ein Tabu angreifen, wat in Deutschland heilig ist…nämlich der Fussball. Ok, mit Fussball hab ick nix am Hut……ich erkenne aber an, das Millionen Deutsche dieser Sport fesselt und sie ein Stück aus dem öden Alltag reißt……im Prinzip „Brot und Spiel“ auch die Menschen ruhig stellt und ablenkt.

    Erst das Auto……dann das Fleisch…..und jetzt der Fussball, ick hab dat Gefühl, die Grünen machen dat mit Absicht um möglichst schnell unter die 5% Hürde zu kommen……und mal janz ehrlich, Grüne und Sozial….. wäre dat selbe, als wenn die NPD-Mitglieder aus lauter Menschen mit Imigrationshintergrund bestehen würde.

    Onkel Heinz…….ick kann die grünlackierten Typen von Tag zu Tag immer weniger leiden

  81. @Flumi

    …..keine politische Perspektive für Deutschland……

    Wir haben keine Perspektive mehr, also stecken wir allesamt den Kopp in den Sand, ach nööö…….dann geh ick doch lieber dat Risiko ein und mach mein Kreuz an der richtigen Stelle.
    H.E.

  82. @Heinz #80
    Und weil es grad so schön ist. Hier noch etwas von der SPD….http://www.bild.de/politik/inland/andrea-nahles/spd-generalsekretaerin-wirbt-um-cdu-spenden-32021268.bild.html

    Also wenn die SPD jetzt schon Werbung für die CDU macht, dann kannst das mit Rot-Grün komplett in die Tonne werfen. Ruhig schlaf mein Bruder! Kann ich da nur sagen 😉

  83. @79.Fluminist
    Hast du dir schon mal die Stellungnahmen von der AfD zum Thema EURO und Energiepoltik richtig zu gemüte geführt?!
    Ich glaube nämlich du hast dies nicht, ansonsten würdest du nicht von einen Wahlkampf-Gag sprechen.
    Du verurteilst schon die AfD bevor diese überhaupt im Bundestag ist. Die AfD bringt die Themen auf den Tisch die uns unter den bürgerlichen Nägel brennt und das ist gut so eine Alternative endlich bei der Wahl zu haben. Vertrauen gehört zu jeder Wahl dazu. Und nicht nur bei der Wahl, sonder das ganze Leben ist auf Vertrauen aufgebaut.
    Es bricht sich doch keiner einen Zacken aus der Krone, bei dieser Wahl 2013 die AfD zu wählen. Eine Chance geben. Mehr nicht!
    Wie gesagt, wer angst hat vor Veränderungen, der braucht sich nicht wundern wenn alles beim Alternativlosen bleibt.
    Übrigends sollten wir uns von der Mentalität der Stammwählerschaft lösen, wenn wir eine wirkliche bürgerliche Vernunft und Verstand Demokratie leben wollen.
    Die Parteien sind mit ihrer Stammwählerschaft einfach zu sicher geworden in ihrem Bundestags-Sattel. Jeder Bürger sollte vor jeder Wahl ganz genau abwägen, welche Partei für Ihn und die Solidarität der Gesellschaft das beste und vertrauensvollste Programm hat. Im Jahre 2013 ist das, für mich, eindeutig die AfD.
    Bei der nächsten Bundestagswahl oder Landtagswahl kann das schon wieder ganz anders sein. Kommt darauf an, ob das Programm immer noch auf meiner persönlichen und gesellschaftlichen Linie liegt und ob Wort gehalten wurde.
    Die CSU/CDU wird von mir nicht mehr gewählt, weil diese ganz klare Brüche zu Ihrem Wahlprogramm gemacht hat und die Werte dieser Parteien durch das Diktat einer Ethikkanzlerin Merkel verraten wurden!

  84. @Heinz Eng und Hofmann,M
    Ach Menno, Ihr wollt mich wohl mit Gewalt mißverstehen. Na ist ja Wurscht, in einem Monat werden wir sehen, wieviel Alternative am Ende herauskommt.

  85. #76

    Einmal abgesehen davon, daß mich dieses Transparenzargument nicht ganz überzeugt (welche Steuereinnahmen für was genau verwendet werden, ist ja schon jetzt nicht immer sehr durchsichtig): liegt hier nicht ein Denkfehler vor? Daß die NIE-Finanzierung über Steuern statt Umlage Gesetz würde, setzt ja voraus, daß die AfD und/oder andere Parteien, die sich diesen Standpunkt zu eigen machen, eine Parlamentsmehrheit hätten.

    der denkfehler liegt glaube ich bei dir :p
    den ich kann sehr wohl zwischen einem wahlprog. und dem tag nach einer wahl unterscheiden 😉

  86. denn ich kann…

  87. der wahl-o-mat für die kommende bundestagswahl ist freigeschalten 🙂

    bei mir ergeben sich 79,8% übereinstimmung mit der FDP und der AfD 😀

  88. der wahl-o-mat für die kommende bundestagswahl ist freigeschalten

    Tolles Spielzeug! Hier noch ein Link.

  89. Hallo Tritium,

    Ich denke, die AfD hat in der Energiepolitik schon deshalb viel bewirkt, weil sie einfach da ist.

    ich konnte heute paar kurze Sätze wechseln mit Prof. Kaufmann und Prof. Lucke und mein Eindruck ist, daß sie dieses Thema einfach „von der Straße“ aufgehoben haben. Ansonsten macht die Truppe noch einen etwas sympathisch unprofessionellen Eindruck. 🙂

    mfG

  90. @ nLeser:

    Daniel 2,31 -- 2.,35 🙂

    Hehe, jetzt könnt‘ ich dich ganz schön frustrieren.
    Mach‘ ich aber nicht:
    Da isser, der gute Daniel!
    Du, König, hattest eine Vision: Du sahst ein gewaltiges Standbild. Es war groß und von außergewöhnlichem Glanz; es stand vor dir und war furchtbar anzusehen.
    An diesem Standbild war das Haupt aus reinem Gold; Brust und Arme waren aus Silber, der Körper und die Hüften aus Bronze.
    Die Beine waren aus Eisen, die Füße aber zum Teil aus Eisen, zum Teil aus Ton.
    Du sahst, wie ohne Zutun von Menschenhand sich ein Stein von einem Berg löste, gegen die eisernen und tönernen Füße des Standbildes schlug und sie zermalmte.
    Da wurden Eisen und Ton, Bronze, Silber und Gold mit einem Mal zu Staub. Sie wurden wie Spreu auf dem Dreschplatz im Sommer. Der Wind trug sie fort und keine Spur war mehr von ihnen zu finden. Der Stein aber, der das Standbild getroffen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.


    In meinem Herzen weiss ich: Wir werden sie bezwingen!
    🙂

  91. Mein Wahl-o-Mat-Resultat:

    FDP 81,1 %
    AfD 72,2 %
    CDU / CSU 70 %
    FREIE WÄHLER 65,6 %
    SPD 48,9 %
    PIRATEN 47,8 %
    GRÜNE 43,3 %
    DIE LINKE 36,7 %

  92. Ist schon lustig, der Wahl-o-Mat. Bei mir spuckte er folgendes Ergebnis aus:

    FDP 70,8 %
    CDU / CSU 69,8 %
    AfD 68,8 %
    SPD 50 %
    PIRATEN 42,7 %
    GRÜNE 35,4 %
    DIE LINKE 31,3 %

    @ Peter

    Die Stimmung hat sich weitgehend unbemerkt in den letzten Wochen ziemlich entscheidend gedreht, betrachtet man bspw. die aktuellen Wahlumfragen.

    Ich bin gespannt wie sich die Tools zur Erfassung der Wahlabsicht bewähren werden. Das auf Twittermeldungen basierte Wahl-o-Meter meldete schon recht hämisch:

    #Forsa & #Politbarometer schwenken 3W vor Wahltag auf 11-12% für #Grüne ein.#WahlOMeter zeigt das seit Monaten. Mit Rohdaten & Dunkelziffern

    Aktuell sieht es bei denen so aus:

    CDU/CSU 35,9 %
    SPD 23,1 %
    GRÜNE 11,5%
    AfD 10,7 %
    FDP 4,4 %
    PIRATEN 3,7 %

    Oder die Wahlprognose des Handelsblatt:

    CDU/CSU 32,88 %
    SPD 20,65 %
    FDP 5,64 %
    Grüne 10,13 %
    Linke 6,75 %
    Piraten 3,05 %
    Sonstige 3,34 %
    AfD 17,57 %

    Demnach gibt es tatsächlich keine strukturelle linke Mehrheit mehr in Deutschland, die Frage wird sein, ob Merkel dies auch erkennt. Ich befürchte die geht lieber in Richtung SPD, das passt besser zu ihrer Art Politik zu machen.

  93. #92. QQ

    Demnach gibt es tatsächlich keine strukturelle linke Mehrheit mehr in Deutschland, die Frage wird sein, ob Merkel dies auch erkennt. Ich befürchte die geht lieber in Richtung SPD, das passt besser zu ihrer Art Politik zu machen.

    Die „Rauchzeichen“ sagen mir, dass genau dieses die Merkel machen wird, sollte es für ein schwarz-gelbes Bündnis nicht reichen, wovon ich fest ausgehe. Und ich kenne Leute, die diese Konstellation sogar gutheißen, warum auch immer?

    karl.s

  94. @ karl.seegert # 93,

    Selbst wenn das so kommt, wie Du in ich vermuten, wird es dennoch in mehrere Richtungen interessant werden. Als erstes, wieviel von dem grünen Gedankengut, welches ja reichlich in die Union und die Sozialdemokraten eingesickert ist, wird dann noch umgesetzt? Und als zweites, welche Abwanderungen es aus Union und Sozialdemokratie hin zu den anderen Partein es geben wird. So langweilig wie der Wahlkampf bislang war, so kurzweilig könnte es werden, wenn die Ergebnisse fest stehen.

  95. #94. QQ

    So langweilig wie der Wahlkampf bislang war, so kurzweilig könnte es werden, wenn die Ergebnisse fest stehen.

    Ja, so sehe ich das auch, es wird noch spannend 🙂

    karl.s

  96. Übrigens:
    Heute habe ich unter den vielen verschiedenen grünen wahlkampfplakaten zum erszen mal(!) eines gesehen, das die NIE zum Thema hatte. Begündung: Das schröckliche Unglück von Fukushima und drunter ‚Wir wissen wie‘ (man die Energiewende durchf+hren kann).

    Es ist wirklich bemerkenswert, wie verschämt dieses zentrale Thema grüner Politik präsentiert wird. Offenbar wissen Trittin & Co, dass man mit den NIE nicht mehr punkten kann.

  97. Aktuell auf Handelsblatt

    Der Chef der AfD rechnet fest mit dem Einzug in den Bundestag. Meinungsforscher sehen das ganz anders. Doch Bernd Lucke wirft den Demoskopen vor, die Partei kleinzurechnen.

    karl.s

  98. #96. Tritium

    Offenbar wissen Trittin & Co, dass man mit den NIE nicht mehr punkten kann.

    damit dürfte dann aber der Zenit der Grünen auch überschritten sein, wenn man sich schon nicht mehr traut, mit diesem Kernthema auf Stimmenfang zu gehen.

    karl.s

  99. Ich hab nur aus Neugier die PDV in die Auswertung des Wahl-o-Mats aufgenommen, da ich von der Partei nur nebenbei immer was gehört habe. Und ich war erstaunt über das Ergebnis.
    PDV 82,9
    FDP 77,6
    AFD 76,3
    CDU/CSU 71,1
    SPD 48,7
    Piraten 44,7
    Grüne 40,8
    Die Linke 34,2
    Und interessant auch die Begründung der Parteien zu den einzelnen Thesen. Hier scheint mir die PDV die am meisten liberale zu sein (oder ist etwas faul an denen?). Bei der AfD erkennt man jedoch den Konservatismus/Staatgläubigkeit an der Befürwortung der staatlichen Eingriffe zugunsten der Familie.

    Soweit ist das beurteilen kann, ist die PDV zu klein, wäre aber interessant wie die PDV bei Euch abschneidet (leider war sie bei #91 und #92) nicht dabei.

  100. @nemon
    Die PdV wird auch noch nach der Bundestagswahl bestand haben. Und es gibt ja nicht nur Bundestagswahlen sondern auch Landtags- und Kommunal Wahlen….Ein Vorschlag für die kommenden Wahlen…Auf Bundesebene die AfD und auf Landtagsebene die PdV…Zum Schluss sollte aber immer das Wahlprogramm und das Einhalten der Partei-Werte ausschlaggebend sein, für eine Wahlentscheidung.

  101. Piraten 76,3
    Grüne 75
    Linke 66,3
    Partei der Nichtwähler 66,3
    SPD 65
    AfD 62,5
    CDU/CSU 56,8
    FDP 55
    NPD 50

    Trotz massiver Manipulations -und Wendehalsanstrengungen war dem Wahlomat kein dunkelgrünes Ergebnis zu entlocken 🙂

  102. Das Handelsblatt, gestrige Wochenendausgabe, berichtet auf insgesamt 10 Seiten von der AfD, plus dem Aufmacher auf der Titelseite: „Die Verführung, Darf man die „Alternative für Deutschland“ wählen?“ Die Berichterstattung ist durchweg kritisch distanziert, das erwarte ich aber auch von einer Zeitung wie dem Handelblatt. Lobhudeleien können andere verfassen. Aber der Umfang der Berichterstattung hat mich doch überrascht. Von Totschweigen der AfD in der Presse kann keine Rede mehr sein.

  103. Auf freiewelt wird ein -- wie ich finde -- sehr lesenswertes Interview abgedruckt, was Prof. Lucke für NAEB gegeben hat. Und da spricht er klare Kante, wie ich es vorher noch nicht gehört habe. Das hört sich sehr sehr gut an.
    Hier zwei Kostproben.

    NAEB: Sie wollen also die regenerativen Energien abwürgen?

    Lucke: Keinesfalls. Im Gegenteil. Wir möchten die regenerativen Energien wettbewerbsfähig machen. Das geht aber nur durch eine Reduzierung der Subventionen. Es gibt durchaus auch wirtschaftliche Einsatzgebiete für regenerative Energien. Es ist aber technisch unmöglich und wirtschaftlich unsinnig, eine Industrienation vollständig mit regenerativem Strom zu versorgen. Denn: Nachts scheint keine Sonne und meistens passt der Wind nicht. Und Speicher für Wechselstrom gibt es bisher nicht.

    NAEB: Müssen wir die Energiepolitik weiter treiben, um das Weltklima zu retten?

    Lucke: Sie sprechen den Einfluss des Kohlenstoffdioxids aus fossilen Brennstoffen auf das Weltklima an. Wie groß dieser Effekt ist, ist wissenschaftlich umstritten. Möglicherweise ist er kleiner als bislang gedacht. Aber man muss natürlich vorsichtig sein und verantwortlich handeln.

  104. Noch bemerkenswerter ist in diesem Interview der Satz:

    Und die Grünen fördern eine Energiepolitik, die riesige Kosten mit sich bringt, aber keine einzige Tonne CO2 spart.

    Das ist nämlich der wirkliche Sprengstoff!
    Wenn die etablierten Parteien und Politikeer erst einmal gezwungen sind, darauf eine konkrete Atnwort zu geben, untermauert durch konkrete Zahlen, dann sind die NIE nicht mehr haltbar, dann werden die Windräder gesprengt!
    Denn dann greift kein einziges Argument mehr, weder der Klimaschutz noch die Luftreinhaltung noch die erhoffte Unabhängigkeit von Öl- bzw. Energieimporten oder die Substitution vonKernkraft!

  105. Jetzt spricht der Gabriel auch schon von Deindustrilisierungsprogramm in Zusammenhang mit der Energiewende:

    „Wenn die Energiewende nicht komplett neu gestartet und endlich professionell gesteuert wird, stehen wir vor dem größten Deindustrialisierungsprogramm unserer Geschichte“

    Es gibt allerdings nur eine professionelle Steuerung, das EEG betreffend, welche eine Deinindustrialisierun verhindert: Abschaffen! Auch die Hintertürchen wie steuerfinanzierte Subventionen.

    Apropos Bestandsschutz. Als man auf Empfehlung einer Ethikkommission die Laufzeitverlängerung in eine Laufzeitverkürzung plus Stilllegung umgewandelt hat, wo war da bitte schön der Bestandsschutz? Was bei für Stilllegung von Kernkraftwerken gilt, muss auch für Vorgänge gelten, vor allem wenn diese derart unseren Wohlstand gefährden wie die zur Deindustrialisierung führende Subventionieren der NIE.

  106. Ich hab dazu geschrieben:
    Als Stromkunden werden wir einerseits in einem deutschen Strom-Kartell als Verbraucher festgehalten. Damit sitzen wir in einem eigentlich nach nationalem und EU-Wettbewerbsrecht verbotenen Kartell, in dem wir als Strom-Verbraucher extrem an die NIE-Erzeuger ausgeliefert, eingeschränkt und benachteiligt werden.
    Ein Strombezug aus nichtdeutschen Erzeugerquellen, zu marktwirtschaftlichen Wettbewerbspreisen anderer europäischer Stromlieferanten wird uns sitten- und rechtswidrig durch das EEG verwehrt und verstößt offen gegen einen EU-Wettbewerb.
    Der Aspekt der Kartellabsprache, ist Grundlage der Sitten- und Rechtswidrigkeit des EEG, um die Stromverbraucher vorsätzlich in eine unterlegene Situation zu führen, in der sie gezwungen werden völlig überhöhte Strompreise an eine bevorzugte Gruppe unwirtschaftlicher Stromerzeuger zahlen zu müssen.
    Da gleichzeitig mit dem EEG-Vorzug diese NIE`s in politisch organisierter Vorrangstellung, bei ungeregelter Einspeisung und zu Festpreisen für diesen Strom, der Schwankungen und kostenintensiven Regelungsaufwand verursacht, letztlich nur ein sehr großer volkswirtschaftlicher Schaden entsteht, den ja wohl keine legale Partei oder EU-Kommission ernsthaft beabsichtigen sollte, muss das EEG sofort zugunsten marktwirtschaftlich sinnvoller Regeln entfallen.
    Andernfalls steigt die riesige Investitionsblase in weitere NIE-Anlagen in Deutschland, die sich marktwirtschaftlich nie rentieren, da sie ja zusätzlich eine parallele Infrastruktur an Netzen und konventionellen Erzeugern brauchen und vernunft- und sittenwidrige Kostensteigerungen verursachen.
    Ich halte den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden in der Summe von geschätzt einer Billion für das eigentliche Problem, denn Alle die durch das EEG betroffen sind nehmen an einem nationalen „Schadensprojekt“ teil, auch wenn Einige für eine Weile überschaubare Profite durch dieses Wettbewerb verhindernde Gesetz machen.
    Diese Profite sind allerdings in der Summe Kleinigkeiten, gemessen an der gewaltigen Verschwendung von Ressourcen an Material und Kapital.
    Diese EEG-Profite werden auch nicht darüber hinwegtäuschen können, das eine vorsätzliche, mit größerem Aufwand betriebene Stromversorgung, das Gegenteil von klug ist, sondern ein eklatanter Verstoß gegen jede rationale wirtschaftliche Vernunft und alle Beteiligten mehr oder weniger am Schaden teilhaben werden, früher oder eben erst später, weil diese Öko-Blase platzen wird und das wird sie.

  107. @michael m. #85:

    der denkfehler liegt glaube ich bei dir :p
    den ich kann sehr wohl zwischen einem wahlprog. und dem tag nach einer wahl unterscheiden 😉

    Entschuldigung, daß ich da doch noch einmal nachhake. Daß nach der Wahl nicht das passiert, was im Wahlprogramm steht, ist uns ja allen klar. Beim Programm geht es ja um visionäre Ideale, darum, was die Partei tun wollte, wenn sie nun wirklich einmal das alleinige Sagen hätte. Aber auch auf dieser Ebene bereitet mir das AfD-Statement ein bißchen Unbehagen, das ich oben vielleicht etwas ungeschickt zum Ausdruck gebracht habe. Im Positionspapier steht:

    Zunächst soll eine Förderung regenerativer Energientechnologien nicht mehr durch direkte Überwälzung der an die Anlagenbetreiber gezahlten Zuschüsse auf die Verbraucher erfolgen. Statt dessen ist die Förderung allein aus den öffentlichen, parlamentarisch kontrollierten Haushalten des Bundes oder der Länder zu finanzieren. Denn dadurch werden die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen weniger stark belastet als heute. Außerdem kommt es zu einer Konkurrenz um finanzielle Mittel, sodass als Folge des allgemeinen Sparzwangs Kosten und Effizienz der regenerativen Energien stärker berücksichtigt werden und einer Verschwendung entgegengewirkt wird.

    Klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, vor allem weil uns klar ist, daß eine solche Finanzierung praktisch ausgeschlossen ist. Dann stellt sich aber die Frage: Glaubt die AfD wirklich daran, daß „regenerative Energientechnologien“ eines Tages so finanziert werden oder finanziert werden könnten?

    Wenn ja, dann sind sie hinsichtlich des Umfangs und der Durchführbarkeit der Energiewende extrem naiv!

    Wenn nein, dann ist das zitierte Statement nicht ehrlich, sondern der Versuch, ein technisch und moralisch zum Scheitern verurteiltes Projekt indirekt über die Finanzierung abwürgen zu wollen, weil man die Einsicht in das technische und moralische Scheitern nicht hat oder nicht zu äußern wagt.
    Letzteres wäre ein übliches politisches Spiel, eine Mehrdeutigkeit im Wahlkampf, die man nachher passend hindreht. Das kennen wir von den „Altparteien“ zu Genüge, aber tritt die AfD nicht mit dem besonderen Anspruch der Unbeflecktheit und der offenen Ehrlichkeit an?

    Mut zur Wahrheit!

    So heißt das Motto. Hoffentlich finden sie diesen Mut dann auch.

  108. Hallo, liebe Mitdiskutanten,
    Es ist zwar schön hier all die Beiträge zu lesen und die Diskussion zu verfolgen, nur helfen euere paar Stimmen (Entschuldigung, aber es ist so ) der AfD kaum.
    Denkt bitte daran , dass die AfD eine der ganz wenigen Chancen ist, den Fuss mit legalen Mitteln in die Tür zu bekommen und die EEG-Abzocke nicht bloss für kurze Zeit zu blockieren.
    Wenn das nicht funktioniert, schaut die Zukunft sehr unfreundlich aus.

    Ich habe deswegen schon vor Wochen als Konsequenz für mich beschlossen der AfD im Wahlkampf massiv zu helfen.
    Ich bin nicht Mitglied, aber ich arbeite intensiv an den Informationsständen und auch bei der Plakatierung/Flyer mit.
    Jede Hilfe , Mitglied oder Nichtmitglied, ist in der derzeitigen Endphase des Wahlkampfs hochwillkommen , sucht die Adresse des nächsten Ortsverbandes im Internet und meldet euch oder geht einfach zum nächsten Stand , ihr werdet sehen, ihr seid hochwillkommen!

    Wir sollten uns später nicht vorwerfen müssen, eine Chance durch Nichtstun und bloses Zuschauen nicht genutzt zu haben!

  109. @ HansB:

    Es mag aber auch sein, daß hier nicht jeder die AfD so toll findet und es mag auch sein, daß dies hier ein parteipolitisch unabhängiger Blog ist und genau nicht ein Rekrutierungsbüro.

    Wie es aussieht, wird jede Regierung, der die Grünen nicht angehören, das EEG nach der Wahl grundlegend verändern. Es mag so sein, daß jede Stimme für die AfD die Chance erhöht, daß es eine Regierung mit Beteiligung der Grünen gibt.

  110. @ Peter

    Neben der »Forschungsgruppe Wahlen« sieht nun auch »Infratest Dimap« die GRÜNEN bei nur noch 10%. Ich glaube auch nicht, dass es den GRÜNEN gelingt auf der Zielgeraden noch nennenswert unentschlossene Wähler zu gewinnen. Ein Grund dürfte auch ihr völlig missglückter Wahlkampf sein, mit dem sie vielleicht beim harten grünen Kern punkten können, sich aber ansonst ziemlich unbeliebt machen.

    Das EEG wird nach der Wahl grundlegend geändert, praktisch alle Parteien sind nun soweit, bis auf die Grünen. Aber dass die einer nächsten Regierung angehören, dass glaube ich nicht. Es sei denn 2RG. Wenn das kommt, dann ist das EEG noch das kleinere Problem.

    Momentan greifen alle nach dem Rettungsanker „Quotensystem“ mit marktwirtschaftlicher Ausrichtung, also der Vorschlag den der Rösler schon vor über einen halben Jahr gemacht hat. Das bedeutet aber das Aus für weitere Photovoltaik und Offshore.

    Für alle Parteien ist dies momentan eine recht verfahrene Situation, weil sie ja gemeinsam dieses Desaster verursacht haben. Insofern muss man der AfD schon den Vorwurf machen, dass sie sich hier etwas deutlicher hätten positionieren müssen. Das ist nicht nur eine verpasste Chance für AfD, sondern auch schlecht für die Disskussion ums EEG. Wenn deutlichere Positionen in der Diskussion auftauchen, dann müssen sich die anderen auch bewegen, oder zumindest Antworten geben.

  111. @ Quentin:

    Habe heute Jörg Schönenborn dazu im Radio gehört, der die neue Umfrage vorstellte und analysierte. Natürlich hätten die Grünen mit ihrer Steuerpolitik und ihrer Verzichtsrhetorik („Veggie-Day“) die bürgerlichen Wähler verschreckt. Aber entscheidend aus seiner Sicht ist, daß die Grünen mit der Energiewende verbunden werden und daß diese aufgrund der Kostensteigerungen zunehmend unpopulär und in der Bevölkerung immer kritischer gesehen würde…

  112. Wow. Wenn das sogar bis Schönenborn durchgedrungen ist, und der sich traut dies öffentlich zu sagen, dann brechen für die Ökos schwere Zeiten an. Aber Du weißt, ich finde immer eine Haar in der Suppe: Ist mit dieser Trendwende auch eine Abkehr vom ökologistischen Gedankengut verbunden, oder bezieht sich das nur auf die dilettantische Energiewende?

    Ich versuche ja immer wieder Stimmungen in meinem persönlichen Umfeld zu erkennen, welche Veränderungen vorgehen und was die zu bedeuten haben. In meiner Familie habe ich auch zwei pubertierende Kinder, und wenn die Freunde zu Besuch haben, dann wollen die diesen keinesfalls Getränke aus einer PET oder Glasflaschen anbieten (ob Ein- oder Mehrweg ist egal), sondern es müssen Getränkedosen sein. Alles andere ist uncool. Dass das so ist, liegt aber nicht an mir oder meiner Frau, sondern den Kumpels. Die ganze Ökopropaganda hat anscheinend nichts genutzt.

    Es ist natürlich vermessen aus dieser Einzelbeobachtung einen generellen Trend abzuleiten, doch sensibilisiert dies zu beobachten, das bin nun schon.

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