Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: Weg mit dem Wald, um Platz für noch mehr Klimaschutz zu schaffen!

25. August 2018 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Forschungspark-mit-Weltruhm_big_teaser_article

Das Potsdam-Istitut für Klimafolgenforschung PIK und das benachbarte Potsdamer Geoforschungszentrum GFZ haben auf den Telegrafenberg in Potsdam von den Medien unbeachtet Waldgebiete mit uralten Eichen und Buchen in Biotop-Schutzgebieten abgeholtzt, um dort Neubauten/ Erweiterungsbauten für die Klimaforschung/ Klimaschutz zu errichten.

db8b3f103

Der Erweiterungsbau des PIK wurde 2015 fertiggestellt, ein Erweiterungsbau des benachbarten GFZ hat 2017 begonnen und soll 2020 fertiggestellt sein.

Ein Bürger fragte daraufhin am 09.05.2018 die Kommune:

Hinter dem Geoforschungszentrum auf dem Telegrafenberg wurde für einen Erweiterungsbau ein großes Stück Wald abgeholzt. Wo werden die Ersatzpflanzungen vorgenommen?

Antwort der Kommune vom 22.05.2018:

Waldersatzmaßnahmen liegen in der Zuständigkeit des Landes Brandenburg

(Forstbehörde https://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/528866).

Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen direkt an diese Stelle.

Ein Kommentar dazu in den Google-Bewertungen des PIK:

Weg mit dem Wald! Das Cesare-Lombroso-Institut für Wissenschaftliche Phrenologie braucht mehr Platz für neue politisch erwünschte Erkenntnisse!

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

315 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. @Michael Krüger

    Dafür kriegen wir jetzt noch mehr Konjunktivwissenschaft von den PIK 7.
    Schauen sie sich diese Pressemitteilung an. Jeder Satz ein Konjunktiv.
    Die veröffentlichen Möglichkeiten die niemand nachprüfen oder falsifizieren kann. Naturwissenschaft ist das meiner Ansicht nach nicht mehr. Aber unter diesen Deckmantel wird deren Ideologie verkauft. Da spielt der Wald keine Rolle die holzen echte Naturwissenschaft ab und die Fördermittel fließen in diesen Unsinn. Der Wald ist da egal, es geht um Posten und Veröffentlichungen.

  2. @Günter Heß
    Zitat aus der Pressemitteilung:

    Um die Chancen zur Vermeidung einer „Heißzeit“ zu verbessern, brauche es nicht nur eine entschlossene Minderung von Kohlendioxid- und anderen Treibhausgasemissionen. Auch erweiterte biologische Kohlenstoffspeicher, etwa durch ein verbessertes Wald-, Landwirtschafts- und Bodenmanagement, oder die Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie Technologien, um der Atmosphäre Kohlendioxid zu entziehen und unterirdisch zu speichern, können eine wichtige Rolle spielen, so die Autoren. Entscheidend sei jedoch, dass diese Maßnahmen auch durch grundlegende gesellschaftliche Veränderungen gestützt werde

    Passt ja hervorragend zum Waldabholzen auf’m Telegrafenberg 😀

  3. Also in Bremen gibt es zumindest Entschädigungen und Ausgleichsgebiete zB für WKA. ZB für die, die um den Müllberg gebaut wurden. Dazu wurde ein Ausgleichsgebiet in der Nähe bei der Wümmebrücke nach Ritterhude bepflanzt. In Bremen standen keine alten Buchen und Eichen, die Einstein schon bewundern konnte. Und der Beschluss des Senats für die Ausgleichspflanzungen ist auch öffentlich im Netz. Ich verstehe auch nicht warum die Erweiterungsbauten direkt im Wald auf den Tekegrafenberg stehen müssen. Rechenzentren. Beim AWI in BHV stehen die Gebäude auch in der Stadt verteilt.

  4. PS

    Was ich auch nicht verstehe, warum haben die klimabewegten Studenten und Doktoranden nicht protestiert und Bäume besetzt. Machen die doch sonst auch.

  5. „Entscheidend sei jedoch, dass diese Maßnahmen auch durch grundlegende gesellschaftliche Veränderungen gestützt werde“ = Ökodiktatur, Sozialismus „Große Transformation“

  6. @Micha
    Normalwrweise muss jede Fällung eines Baumes vorab genehmigt werden, da fragt man sich natürlich, warum wurden sie genehmigt.

  7. @Krishna

    Ich habe nur gelesen für weitere Erweiterungsbauten soll auf den Telegrafenberg jetzt kein Platz mehr sein. Ein Neubau des benachbarten AWI-Potsdam ist auch auf den Lageplan des Wissenschaftsparks/ Campus verzeichnet. Das Land Brandenburg, die Forstbehörde muss dem ja zugestimmt haben.

  8. Jetzt habe ich doch noch den Bebauungsplan gefunden.

    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=2ahUKEwiQ5rT1uIrdAhVFaVAKHVleBQkQFjADegQIBxAC&url=https%3A%2F%2Fwww.potsdam.de%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Fdocuments%2Fbegruendung_bebauungsplan_nr._123_wissenschaftspark_suedlicher_telegrafenberg.pdf&usg=AOvVaw1yrVlyU5ROBoQdCC3p6rOv

    Umweltbelange

    Um die durch die Festsetzungen des Bebauungsplans bedingten Auswirkungen auf die
    Umwelt benennen und einschätzen zu können, wurde im Rahmen der Aufstellung des Be-
    bauungsplans Nr. 123 eine Umweltprüfung durchgeführt, deren Ergebnisse in Form des
    Umweltberichts gemäß § 2a BauGB in die Begründung zum Bebauungsplan eingegangen
    sind.

    Die erforderlichen Angaben zur naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung sind im Umweltbe-
    richt enthalten. Zur Vermeidung bzw. Minimierung der Eingriffe in Natur und Landschaft und
    zur Berücksichtigung der denkmalschutzrechtlichen Gegebenheiten erfolgt die Festsetzung
    von der Lage her optimierter und eng umrissener Baugrenzen. Weitere Regelungen zur
    Vermeidung und Minderung von Eingriffen auf der Ebene des Bebauungsplans werden
    textlich festgesetzt. Die im Bebauungsplangebiet nicht vermeidbaren und nicht ausgleich-
    baren Eingriffswirkungen sollen extern durch waldverbessernde Maßnahmen kompensiert
    werden.
    Die Betroffenheit der von der Planung berührten höherrangigen Umweltvorschrif-
    ten wurde innerhalb des Umweltberichts grundsätzlich geprüft und entsprechend berück-
    sichtigt.

    Mittels der durchgeführten faunistischen Fachgutachten wurde geprüft , inwieweit innerhalb
    des Geltungsbereichs artenschutzrechtliche Verbotstatbestände gemäß § 44 BNatSchG
    bzw. Art. 12, 13 Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie oder Art. 5 der Vogelschutzrichtlinie vorlie-
    gen und ob ggf. die Voraussetzungen für eine Ausnahme nach § 45 BNatSchG gegeben
    sind. Unter Berücksichtigung der Vermeidungsmaßnahmen kann das Eintreten von Ver-
    botstatbeständen vermieden werden.

    Da in allen Sondergebieten gesetzlich geschützte Biotope von der Planung betroffen sind18,
    sind die entsprechenden naturschutzrechtlichen Ausnahmen zu beantragen bzw. eine Bes-
    tätigung zu deren Inaussichtstellung vor dem Abschluss des Planungsverfahrens einzuho-
    len.
    Ein Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gemäß § 30 Abs. 3 BNatSchG
    von den Verbotsvorschriften des gesetzlichen Biotopschutzes (§ 30 BNatSchG) wurde bei
    der zuständigen Fachbehörde bereits eingereicht.
    Durch die vorgesehene externe Aus-
    gleichsmaßnahme wird die Voraussetzung zur Erteilung einer Ausnahme erfüllt.
    Für ein
    3.200 m² großes Baufeld innerhalb der Teilfläche 2 liegt eine Baugenehmigung gem. § 35
    Abs. 2 und 3 BauGB vor, die eine Befreiung von den Verboten über die Zerstörung und er-
    hebliche Beeinträchtigung der auf der Baufläche vorhandenen gesetzlich geschützten Bio-
    tope gemäß § 67 Abs. 1 BNatSchG und eine zu leistende Ersatzzahlung einschließt.

    Von den Festsetzungen des Bebauungsplans ist Wald i. S. des Waldgesetzes des Landes
    Brandenburg (LWaldG) betroffen. Dies betrifft die Teilflächen 1 (PIK) und 2 (GFZ). Entspre-
    chender Ersatz wird durch in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden festgelegte
    Aufforstungsflächen gewährleistet werden
    (vgl. C.4.2). Für die Teilfläche 2 wurde im Rah-
    men der Baugenehmigung für zwei Gebäude mit Außenanlagen eine Ersatzaufforstung
    festgelegt.

    Resümee

    Nach Durchführung aller Vermeidungs-/Minderungs-, und Ausgleichsmaßnahmen wird der
    Eingriff in Natur und Landschaft entsprechend den naturschutzrechtlichen Anforderungen
    und auch nach den Bestimmungen des Landeswaldgesetzes entsprechend der Bedeutung
    der betroffenen Schutzgüter kompensiert. Die Voraussetzung zur Gewährung einer Aus-
    nahme für die Inanspruchnahme gesetzlich geschützter Biotope wird erfüllt und es werden
    keine Verbotstatbestände des besonderen Artenschutzrechts durch die Planung vorberei-
    tet.

    Natürlich. Da darf man ausnahmsweise mal Biotope und Wälder beseitigen.

  9. Das Potsdam-Istitut für Klimafolgenforschung PIK und das benachbarte Potsdamer Geoforschungszentrum GFZ haben auf den Telegrafenberg in Potsdam von den Medien unbeachtet Waldgebiete mit uralten Eichen und Buchen abgeholtzt, um dort Neubauten/ Erweiterungsbauten für die Klimaforschung/ Klimaschutz zu errichten.

    Das spielt doch keine Rolle.

    In Deutschland nimmt die Wattfläche jeden Tag um ca. +80.000 m² zu und das bereits seit ca. 50 Jahren.
    Die Waldfläche ist in den letzten 50 Jahren um mehr als 1.500.000 ha gewachsen, das sind doch dann ca. +82.000 m² am Tag.

    Übrigens muss das PIK für die Fällung der Bäume ja Ausgleichsmaßnahmen, Ersatzpflanzungen usw. machen.

  10. Das spielt doch keine Rolle.

    In Deutschland nimmt die Wattfläche jeden Tag um ca. +800.000 m² zu und das bereits seit ca. 50 Jahren.
    Die Waldfläche ist in den letzten 50 Jahren um mehr als 1.500.000 ha gewachsen, das sind doch dann ca. +820.000 m² am Tag.

    Übrigens muss das PIK für die Fällung der Bäume ja Ausgleichsmaßnahmen, Ersatzpflanzungen usw. machen.

  11. Wattfläche
    Waldfläche

  12. @Udo

    Es sind in allen Gebieten des Bebauungsplans gem. Bundesnaturschutzgesetz geschützte Biotope betroffen. Sowie Wald, gem. Landeswaldgesetz beim Bau des PIK- und GFZ-Erweiterungsbaus. Das man dafür Ausnahmen erteilt ist schon ein Ding.

    Zumal es in Potsdam auch andere Bauflächen gibt, die unbewaldet sind und keine Biotope. Zumal das PIK bisher auch Gebäude außerhalb des Wissenschaftsparks genutzt hat. Z.B. in der Pappelallee.

  13. PS

    @Udo

    Und der Wald brennt gerade ab bei Potsdam. Es wird Brandstiftung vermutet, die die neuen Feuer an drei Stellen gleichzeitig entfacht sind. Früher, im Frühmittelalter, war Deutschland zu ca. 3/4 bewaldet, heute nur noch zu etwa 1/3.

  14. In Deutschland nimmt die Wattfläche jeden Tag um ca. +800.000 m² zu und das bereits seit ca. 50 Jahren.
    Die Waldfläche ist in den letzten 50 Jahren um mehr als 1.500.000 ha gewachsen, das sind doch dann ca. +820.000 m² am Tag.

  15. @Udo

    Fichtenwälder. Keine Buchen und Eichen, wie auf den Telegrafenberg. 😉

  16. PS

    Udo, die WaTTfläche nimmt also doch weiter zu? Soso. 😉

  17. Das man dafür Ausnahmen erteilt ist schon ein Ding.

    Das ist doch Unproblematisch, da müssen die dementsprechenden Ausgleichsmaßnamen eben gemacht werden.

    Oder sind Sie der Meinung das beim den Rodungen im Hambacher Forst das besser ist ?
    Da reden wir nicht über 1 ha sondern über tausende von ha die da bereits beseitigt wurden.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/pinkwart-kohlekommission-moratorium-100.html

  18. @ Günter Heß

    Schauen sie sich diese Pressemitteilung an. Jeder Satz ein Konjunktiv.
    Die veröffentlichen Möglichkeiten die niemand nachprüfen oder falsifizieren kann.

    Eine Pressemitteilung ist zwar kein wissenschaftlicher Text, aber er sollte doch Mindestanforderungen genügen. Am Ende des Textes wird verwiesen auf: http://www.pnas.org/content/early/2018/07/31/1810141115

    Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen.

    Das ist allerdings ein Null-Satz. Denn es gibt immer menschen die meinen, alles sei machbar. Andere haben gleich gesagt, dass dieses Ziel in keinem Fall kontrolliert werden kann. Entweder, die Erde Erwärmt sich -- mit oder ohne Aktivismus -- oder das Klima stabilisiert sich selbst. Wie in den letzten 2 Dekaden.

    Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer neuen Studie im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4°C bis 5°C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10m bis 60m, so die Veröffentlichung.

    Ein konjunktiv ohne Angabe: Was ist langfristig? 100 Jahre? 1000 Jahre ? 10 000 Jahre? Immer wenn sich Alarmisten um konkrete und nachprüfbare Vorhersagen kümmerten , lagen sie grandios daneben. Darum sagen sie wohl gar nichts mehr, sondern verwenden schwammige Begriffe. Aber die Gläubigen kaufen ihnen alles ab.

    Diese wiederum könnten die Erwärmung weiter vorantreiben – selbst wenn wir aufhörten, Treibhausgase auszustoßen“, sagt Leitautor Will Steffen von der Australian National University (ANU) und dem Stockholm Resilience Centre (SRC). „Um dieses Szenario zu vermeiden, ist es notwendig, das menschliche Handeln in eine neue Richtung zu lenken, von der Ausbeutung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Erdsystem.“

    Notwendig würde heißen, dass es die Not wendet. Aber es ist nicht erkennbar, wie die vorgeschlagenen Maßnahmen in der Lage wären, die vermeintliche Not messbar zu beeinflussen.

  19. Udo, die WaTTfläche nimmt also doch weiter zu? Soso

    Siehe Nr. 11, wer lesen kann hat mehr vom Leben.

    Aber Herr Michael Krüger, dass Sie diese einfachen Zusammenhänge nicht selbst erkennen, ist schon peinlich.

  20. @Udo

    Sie hatten doch noch mal WaTTfläche geschrieben. 😉

    Zur Bekräftigung, dass es doch Watt ist. 😉

  21. @Udo

    Und wie lange dauert es bis ein alter Buchen- und Eichenwald wieder anderswo aufgeforstet ist und dort ein ähnliches Biotop entsteht?

    Und das CO2 durch die gefällten Bäume neu in nachwachsenden Bäumen gespeichert ist?

    100-200 Jahre.

    Zudem handelt es sich beim Telegrafenberg um einen denkmalgeschützten Platz.

    Wäre es da nicht einfacher fürs PIK und GFZ gewesen die Neubauten in der Stadt zu erreichten. So lang sind die Wege in Potsdam ja nicht. Zumal das PIK für Wälder und deren CO2-bindung wirbt.

  22. @Udo

    „Oder sind Sie der Meinung das beim den Rodungen im Hambacher Forst das besser ist ?“

    Der Großteil davon wurde übrigens schon vor hunderten von Jahren abgeholzt. Was jetzt noch steht sind die Reste. Und da ketten sich in der Tat Klimaschützer an die Bäume und machen Krawall.

  23. und weiter im Text:

    Derzeit liegt die globale Durchschnittstemperatur bereits um gut 1°C über dem vorindustriellen Niveau und steigt etwa 0,17°C pro Jahrzehnt an.

    Da man keine klare Angabe hat, was das vorindustriellen Niveau gewesen war, kann man damit auch nicht viel anfangen.

    Hadcrut 4 meint dass der Trend von 1850 bis heute klar weniger als ein Grad ausmacht.

    Ich habe mal den Anstieg von 1998 -- 2018 im Trend ermittelt für UAH 6, RSS und HADCRUT4
    Nach UAH sind es insgesamt nicht ganz 0,17°C -- also die Hälfte pro Jahrzehnt
    Nach HADcrut 4 sind es es etwa 0,15°C pro Jahrzehnt
    Nach RSS sind es es etwa 0,17°C pro Jahrzehnt.

    Welche Methode bildet nun die Realität ab? Durch Wahl der Periode kann man die Steigung verstärken oder reduzieren. Vor allem da kurzfristig ENSO zu starken ausschlägen führt. Was sagt uns dieser vermeintliche Trend über das Verhalten in der Zukunft? Alarmisten meinen, dass es ja die Kipppunkte gibt, die es in der Vergangenheit so auch nicht gab. Andere meinen, dass es zu einer kleinen Eiszeit kommen könnte.

  24. In den Mittelgebirgen kennt man dieses Phänomen. Die Nebenerwerbsbauern werden immer weniger, und somit auch die „Landschaftspflege“. Wanderwege aus meiner Kindheit sind zugewuchert und nicht mehr begehbar. Zuerst kommmt das Gestrüpp, zuletzt die langsam wachsenden Bäume. Diesen „Waldzuwachs“ kann man nur schwer mit der Abholzung der Gebirgskämme gegeneinander aufrechnen. Dann braucht man gleich gar keinen Umweltschutz mehr zu betreiben, wenn man jede Abholzung so rotzfrech kleinredet.

  25. 21. Michael Krüger 26. August 2018 13:06
    Und wie lange dauert es bis ein alter Buchen- und Eichenwald wieder anderswo aufgeforstet ist und dort ein ähnliches Biotop entsteht?

    Da müssen Sie RWE fragen die tausende ha vom Hambacher Forst abgeholzt haben.

  26. 21. Michael Krüger 26. August 2018 13:06
    Zumal das PIK für Wälder und deren CO2-bindung wirbt.

    Und das CO2 durch die gefällten Bäume neu in nachwachsenden Bäumen gespeichert ist?
    100-200 Jahre.

    Da sind die gefällten Bäume also 100 bis 200 Jahre alt und bereits am Ende ihres Baumlebens angekommen, da werden die ja ohnehin in den nächsten Jahren, Jahrzehnten geerntet, also abgeschnitten.
    Da fallen dann die Ausgleichsmassmahmen auch sehr bescheiden aus.

    Übrigens in Deutschland nimmt die Waldfläche jeden Tag um ca. +800.000 m² zu und das bereits seit ca. 50 Jahren.
    Die Waldfläche ist in den letzten 50 Jahren um mehr als 1.500.000 ha gewachsen, das sind doch dann ca. +820.000 m² am Tag.

    Ach und übrigens Herr Michael Krüger,
    es werden in Deutschland auch ca. +30 Watt an PV-Leistung je Bürger zugebaut in 2018, macht dann ca. +25 bis +30 kWh die im Jahr jeder Bürger Statistisch mehr erntet bei PV im Jahr und natürlich auch verbrauchen kann ohne die Kohlekraftwerke zu belästigen.

  27. @Udo

    Buchen und Eichen werden einige hundert Jahre alt und die Stämme immer dicker. Sieht man an den Jahresringen. Das CO2 was darin gebunden ist wird bei Fällung und Verwertung frei, wenn daraus nicht gerade Bauholz wird. Zudem binden große Bäume viel mehr CO2 als Neuanpflanzungen für deren Ersatz.

    Und Wald-Biotope bilden sich auch erst nach 100-200 Jahren nach Neuanpflanzungen aus.

    Die Klimaforscher vom PIK/ GFZ hätten auch ins Neubaugebiet in der Speicherstadt in Potsdam ziehen können.

  28. 24. Lutz Herrmann 26. August 2018 14:02
    Dann braucht man gleich gar keinen Umweltschutz mehr zu betreiben, wenn man jede Abholzung so rotzfrech kleinredet.

    Bereits vergessen Herr Lutz Herrmann,
    die Potsdamer müssen entsprechenden Ausgleich schaffen für den Eingriff in die Natur, jetzt verstanden ?

  29. PS

    Zudem ist der Telegrafenberg ein historischer Ort mit denkmalgeschützten Gebäuden. Und dort ist auch eine alte Wetterstation installiert. Wenn man die Bebauung umzu mit Gebäuden, die Wärme über die Klimaanlagen abstrahlen statt Bäumen die Verdunstungskälte erzeugen abändert, dann muss man sich auch nicht wundern, dass dort die Temperatur schneller ansteigt. Dort wird ja schon seit den 90er Jahren der Wissenschaftspark erweitert.

  30. @GH #1

    Dafür kriegen wir jetzt noch mehr Konjunktivwissenschaft von den PIK 7.
    Schauen sie sich diese Pressemitteilung an. Jeder Satz ein Konjunktiv.

    Nein es sind auch ein paar Imperative dabei. Auch das ist natürlich keine Wissenschaft.

  31. @MK #4

    Was ich auch nicht verstehe, warum haben die klimabewegten Studenten und Doktoranden nicht protestiert und Bäume besetzt. Machen die doch sonst auch.

    Weil es nicht um ein Atom- oder Kohlekraftwerk ging. Das war einfach.

  32. @Udo

    Dann teilen Sie uns bitte mit, wo der Ausgleich aufgeforstet wird. Die Kommune kann es auf Nachfrage nicht mitteilen. So viel Platz gibt es in Potsdam auch nicht, dass dort im Zentrum irgendwo aufgeforstet werden kann. Denn Potsdam wächst und wächst, da immer mehr Leute zuziehen und Neubauten geschaffen werden.

  33. 27. Michael Krüger 26. August 2018 14:33
    Buchen und Eichen werden einige hundert Jahre alt und die Stämme immer dicker.

    Buchen und Eichen können einige hundert Jahre alt werden, nur in der Forstwirtschaft werden nur die wenigsten Buchen und Eichen die 200 Jahre erreichen.
    Wie lange benötigt ein Baum bis zur Hiebsreife?
    Buche ca. 100 bis 150 Jahre
    Eiche ca. 180 bis 300 Jahre

    http://www.wald-prinz.de/umtriebszeit-wie-lange-benotigt-ein-baum-bis-zur-hiebsreife/3697

  34. @anorak

    Schade, dass ich nicht bei Potsdam wohne. Sonst würde ich mich dort beim PIK/ GFZ an einen Baum anketten. Und zuschauen, wie Herr Schellnhuber mit seinen E-BMW vorbeifähr und dabei singen, Karl der Käfer wurde nicht gefragt. 😉

  35. @Udo

    Buchen und Eichen werden einige Hundert Jahre alt und dürfen in Biotopen gem. Bundesnaturschutzgesetzt und Landgeswaldgesetz nicht abgeholzt werden. Es handelt sich bei Biotopen nicht um Nutzwald. Nutzwälder werden von Förstern angelegt.

  36. Herr Stemmer, die Potsdamer sind mir herzlich egal.
    Ihre Nebelkerze mit dem Waldzuwachs können sie noch ein viertes oder fünftes mal copy&pasten, es bleibt für einen Mittelgebirgsbewohner eine Nebelkerze. Machen Sie sich doch erstmal damit vertraut, wann eine Fläche als Wald gilt. Da sträuben sich einem die Nackenhaare. Von oben fotografiert, …, selbst gefällte Bäume gelten als Wald, Setzlinge und ausgewachsene Bäume sind für die Zählung unerheblich, bla bla bla.

  37. Für Biotoptypen, die nach §30 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) geschützt sind, besteht eine gesetzliche Verpflichtung, diese zu erhalten. Diese Biotope dürfen nicht zerstört oder in ihrem Bestand wesentlich beeinträchtigt werden. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise das Fällen höhlenreicher Einzelbäume oder die Neuanlage von Entwässerungsgräben in Moor- und Bruchwäldern verboten.

    Also, Fällen und Neuanlagen sind dort verboten. Das PIK und GFZ haben dafür aber eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Warum auch immer?

  38. 29. Michael Krüger 26. August 2018 14:38
    Wenn man die Bebauung umzu mit Gebäuden, die Wärme über die Klimaanlagen abstrahlen statt Bäumen die Verdunstungskälte erzeugen abändert, dann muss man sich auch nicht wundern, dass dort die Temperatur schneller ansteigt.

    Veränderungen in der Umgebung der Messtatbionone werden aber beim DWD berücksichtigt, besser gesagt wird nach der Änderung geschaut ob sich das was geändert hat zu Messungen zu anderen Stationen in der Umgebung.
    Das mit der geäderten Bebauung, geäderte Umgebung sind so Argumente die man auch auf EIKE findet.

    Wenn jetzt am Telegrafenberg ein Messtation vom DWD ist und noch sagen wir mal 2 oder auch 3 in der Nähe und da die Temperaturen gleich sind oder zu den einzelnen Messtatbiononen sich eine über Jahre relativ gleiche Temperaturdifferenzen vorhanden, so wir natürlich nach fertigstelle der Baumaßnahme in der Umgebung der Messtation, sind die unterscheide der nicht veränderten zu der veränderten angeschaut.

    Der DWD hat einmal im Jahr eine Tag der offenen Tür (z.B. am 29.01.2018 Frankfurter Straße 135, 63067 Offenbach) da können Sie sich selbst davon überzeugen das die Umgebung der Messstationen sehr genau betrachtet wird, da wo die Jungs bei EIKE noch nicht mitbekommen haben.

  39. 32. Michael Krüger 26. August 2018 14:4
    Dann teilen Sie uns bitte mit, wo der Ausgleich aufgeforstet wird. Die Kommune kann es auf Nachfrage nicht mitteilen.

    Nur mal zur Information hat jemand als Ausgleich was von „aufgeforstet“ geschrieben ?
    Was die Jungs in Potsdam da machen müssen, am beste den Bauherrn fragen, ich bin nicht der Bauherr.

    32. Michael Krüger 26. August 2018 14:4
    So viel Platz gibt es in Potsdam auch nicht, dass dort im Zentrum irgendwo aufgeforstet werden kann.

    Nur mal so für die Leute die keinen Durchblick haben so wie Herr Michael Krüger.
    Ausgleichsmaßnahmen für Baumfällungen können neue Bäume sein, können aber auch was anderes sein.

    Nur mal so für die Leute die keinen Durchblick haben so wie Herr Michael Krüger.
    Ausgleichsmaßnahmen müssen nicht zwingend am Standort der Verschlechterung gemacht werden.

  40. 37. Michael Krüger 26. August 2018 14:59
    Also, Fällen und Neuanlagen sind dort verboten.

    Das PIK / GFZ hat aber eine rechtskräftige Baugenehmigung in der das erlaubt wird, unter Auflagen, somit ist das zulässig.
    Bein Kohlekraftwerk Moorburg sieht das anders aus.
    Nach dem EuGH Urteil ist das Steinkohlekraftwerk Moorburg in der geplanten Form und Betriebsführung ein klassischer „Schwarzbau“ als ohne rechtskräftige Baugenehmigung.
    https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/bverwg-rechtsstreit-um-kohlekraftwerk-moorburg-geht-weiter

    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Streit-um-Moorburg-Kuehlung-geht-in-neue-Runde,moorburg334.html

  41. @Udo

    In von mir verlinkten Bebauungsplan werden Aufforstungsflächen genannt. Wo sind die also?

    Bei den Neubauten direkt um die Wetterstation des PIK sieht man dir Klimaanlagen auf den Dach, die die Wärme aus den Gebäuden im Sommer abführen. Dort standen früher Buchen und Eichen, die durch Verdunstung die Umgebung im Sommer gekühlt haben. Das sind nun mal Tatsachen.

  42. PS

    @Udo

    Ich kenne bei WKA nur Aufforstungen, die in unmittelbarer Umgebung durchgeführt werden. Anders macht es auch keinen Sinn für zur Erhaltung der Biodiversität der Umgebung.

  43. #38 Udo Stemmer

    beim DWD berücksichtigt, besser gesagt wird nach der Änderung geschaut

    Sie schreiben es: Änderungen werden nicht berücksichtigt.
    „besser gesagt wird nach der Änderung geschaut..:“

    Ich hatte beim DWD nachgefragt ob der Wärmeinsel-Effekt berücksichtigt wird.
    NEIN lautete die Antwort in der Kurzfassung. War natürlich in viel bla bla verpackt.
    Der DWD sollte einfach mal den WI Anteil ausweisen. Machen sie aber nicht, um den Alarm hoch zu halten.

  44. 41. Michael Krüger 26. August 2018 16:15
    In von mir verlinkten Bebauungsplan werden Aufforstungsflächen genannt. Wo sind die also?

    Da müssen Sie die Leute Fragen die das geschrieben haben, verlinkt haben, ich hab nicht behauptet das zwingend Aufforstungsflächen gemacht werden müssen.
    Nur mal so für die Leute die keinen Durchblick haben so wie Herr Michael Krüger.
    Was die Jungs in Potsdam da machen müssen, am beste den Bauherrn fragen, ich bin nicht der Bauherr.

    41. Michael Krüger 26. August 2018 16:15
    Dort standen früher Buchen und Eichen, die durch Verdunstung die Umgebung im Sommer gekühlt haben. Das sind nun mal Tatsachen.

    Das verstehe ich jetzt so wenn Wald vorhanden ist, mehr Wald vorhanden ist auch die Temperaturen durch die Verdunstungskälte abnimt, Richtig Herr Michael Krüger?

    Nun ist das aber so das in Deutschland die Waldfläche jeden Tag um ca. +820.000 m² zu nimmt und das bereits seit 50 Jahren, somit auch die Temperaturen absinken müssen über alle Messstellen betrachtet.

    Nur komisch das obwohl mehr Wald der ja einen kühlenden Effekt hat, so Herr Michael Krüger seit Jahrzehnten die Temperaturen ansteigen in Deutschland.

  45. @Udo

    Also keine Aufforstungen fürs PIK-Gebäude und auch keine bekannten für die GFZ-Gebäude.

    Und ja, im Wald ist es im Sommer um einige Grad Kälter. Weiß jeder Förster und Waldbesucher.

    Und der Waldanteil hat prozentual kaum zugenommen, aber die bebaute Fläche sehr wohl.

  46. PS

    Und Ihre WaTTfläche hat doch auch zugenommen. Und WaTT wird in der Sonne heiß. ☺

  47. 42. Michael Krüger 26. August 2018 16:19
    Ich kenne bei WKA nur Aufforstungen, die in unmittelbarer Umgebung durchgeführt werden. Anders macht es auch keinen Sinn für zur Erhaltung der Biodiversität der Umgebung.

    Na weshalb wir den bei den Windkraftanlagen meistens das in der Nähe gemacht ?
    Nicht nur die Flächen wo die Windkraftanlage drauf steht ist im Eigentum vom selben Besitzer sonder auch noch die Umliegenden m² oder ha und da macht man das dann auch.

    Bei meiner Heimatstadt werden auch Bebauungsgebiete erschlossen nur werden da auch bereits Ausgleichsflächen in ca. 45 km Entfernung angekauft und Ökologisch aufgewertet, sind sogar in einem anderen Landkreis.

    Auch hat vor einigen Jahren jemand eine Freiland PV gebaut und die Ausgleichsflächen ist da auch über 10 km entfernt.

    43. Krumeg 26. August 2018 17:07
    Ich hatte beim DWD nachgefragt ob der Wärmeinsel-Effekt berücksichtigt wird.

    Ich kann nur sagen das die Veränderungen im Umfeld der Messtationen sehr wohl berücksichtigt werden, so zumindest die mündliche Aussage am Stand von DWD.

    Und wenn es da Ausreißer nach oben oder nach unten in den Temperaturen zu Vergleichsmessstelen gibt dies auch berücksichtigt und gesondert nochmal betrachtet wird.
    Zum Thema Wärmeinsel-Effekt meiden die vom DWD das dies bereits mehrfach weltweit untersucht wurde und bei der Messung der Lufttemperatur keinen nennenswerten Einfluss hat in Summe aller Messstellen.
    Die Luft ist ja so gut wie immer in Bewegung und somit das nur etliche Stellen hinter dem Komma was verändert, wenn überhaupt, deshalb ist das mit den Wärmeinsel-Effekt beim DWD kein Thema.

    Außerdem Wärmeinsel-Effekt wenn es den geben sollte an der Messtation nur einmal auf, steigt ja nicht 30 Jahre in folge die Temperatur wegen den Wärmeinsel-Effekt.
    Auch gibt es Kälteinsel-Effekte, wenn z.B. an einem nebenstehenden Gebäude die Gebäude-Isolierung aufgebracht wird oder die Fenster durch höherwertige ersetzt werden, verringert sich auch die Wärmeabstrahlung und das wird ja zur Zeit Land auf Land ab gemacht, somit müssten die Lufttemperaturen ja zurück gehen, doch die steigen an, so wie das CO2.

  48. Die unmittelbare Umgebung des Messfeldes ist flach und von 15 -- 20 m hohen Bäumen in einem Abstand von ca. 50 -- 100 m umgeben.

    Die Messwiese hat eine Größe von 1200 m² und liegt neben dem Gebäude des ehemaligen Meteorologischen Observatoriums.

    Der Neubau befindet sich doch in über 100m bis 200m Entfernung oder nicht Herr Michael Krüger, um da eine Änderung, Beeinflussung der Temperatur an der Messwiese zu erreichen, vorfallen eine die Jährlich ansteigt müssten Sie mit der Abwärme von einem AKW um die Ecke kommen.

    Nur dumm das heutige Gebäude nur noch sehr wenig Wärme an die Umgebung abgeben.

  49. 48. Michael Krüger 26. August 2018 23:54
    Und Ihre WaTTfläche hat doch auch zugenommen. Und WaTT wird in der Sonne heiß.

    Ach und übrigens Herr Michael Krüger,
    es werden in Deutschland auch ca. +30 Watt an PV-Leistung je Bürger zugebaut in 2018, macht dann ca. +25 bis +30 kWh die im Jahr jeder Bürger mehr an PV-Strom im Jahr zur Verfügung stehen ohne die Kohlekraftwerke zu belästigen.

  50. Macht dann bei 4 Cent Börsenpreis ein minus von ca. -3.300.000 € die bei den konventionellen nicht ankommen und das ist nur der PV-Zubau von 2018, verstanden Herr Michael Krüger ?

  51. Der Zuwachs an Waldflächen ist in Deutschland in erster Linie der Umwandlung von Ackerflächen in Brachland zu verdanken, denn die Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes messen die Waldfläche nicht selber, sondern werten Liegenschaftskataster aus. Und als Wald gilt da nun mal alles, was unbebaut und unbenutzt ist, selbst wenn gar keine Bäume drauf wachsen. Ein statistischer Kniff und nicht mehr.

    Wenn also einer 800.000 Quadratmeter pro Jahr Waldzuwachs in den Raum wirft, faselt er ziemlich unbewiesenes Zeug. Okay, Herr Stemmer wird das trotzdem noch 10x posten, frei nach dem Motto „was wollt ihr denn, der Wald wächst und da wird man wohl noch ein bisschen für’s PIK und die Windräder abholzen dürfen“.

  52. @Stemmer

    Im Neubau vom PIK wird ein Supercomputer betrieben, mit dessen Abwärme im Winter das Gebäude beheizt wird. Im Sommer wird die überschüssige Wärme über die Klinaanlagenen auf den Dach nach draußen geblasen. Die Wezterdtation ist nur unweit entfernt davon.

  53. @Stemmer

    Der Neubau des PIK befindet sich Luftlinie ca. 100-150 m von der Wetterstation entfernt. Habe ich gerade mit Google-Earth ausgemessen. Und die Neubauten des GFZ stehen dann auch direkt daneben und blasen im Sommer ihre durch die Großrechner und Server erhitzte Luft per Klimaanlage übers Dach direkt nach draußen. Wie gesagt, der PIK-Neubau wird im Winter mit dieser Wärme beheizt. Auf 20°C. An der Messtation wird das im Sommer dann auch vielleicht 1/10°C, oder mehr bringen.

  54. PS

    Im Ersten Bild im Blogbeitrag ist der PIK-Neubau als 3blättriges-Kleeblatt zu sehen und direkt darüber die Lücke im Wald die Wettermessstation. Direkt darüber das GFZ.

  55. Das PIK schreibt über sich selbst:

    Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht Fragen zum Globalen Wandel, Klimawirkung + Nachhaltiger Entwicklung.

    Da ist es wirklich nachhaltig den Wald am eigenen Standort/ Biotopgebiet für einen Neubau abzuholzen. 😉

  56. Liebe Leute,

    die Sie hier fleißig kommentieren. Hier ein paar Zahlen zum Neubau des GFZ (ich nehme an, für das PIK wird es nicht viel anders sein):

    Die Planung am GFZ für den Neubau eines Labors umfasst gut 5000 Quadratmeter. Mehr als die Hälfte davon bleibt Wald (entweder als „Wald“ oder als „private Grünfläche mit Waldvegetation“).

    222 Bäume wurden gefällt, die meisten davon nicht für Baufeld und Verkehrsfläche (das sind weniger als 2.500 m²), sondern im Rahmen der Verlegung eines Waldweges für den Landesforstbetrieb, dessen Vorschrift eine Schneise von 10 m Breite verlangte.

    Zur Kompensation wurde die gleich große Fläche in der Gemarkung Rehagen mit einem Eichen-Mischwald erstaufgeforstet und zusätzlich die 1 ½ -fache Flächengröße einem ökologischen Waldumbau im „Golmer Luch“ unterzogen.

    Ich hoffe, das hilft.

    J. Zens (Pressesprecher des GFZ)

  57. @Zens

    Danke für die Info Herr Zens.

    Mir stellt sich folgendes Problem:

    Die Gemarkung Rehagen liegt ca. 20 km vom Telegrafenberg entfernt. Also weit weg. Bis der Wald dort aufgeforstet ist und die alten, gefällten Buchen und Eichen ersetzen könnte, wird es 100-200 Jahre dauern.

    Für die Teilflächen 1 (PIK) wurde im Bebauungsplan keine Ersatzaufforstung festgelegt.

    Dem Haus B, C, D, E ,F G, H des GFZ viel seit 1993 auch schon Wald auf dem Telegrafenberg zum Opfer. Alte Buchen und Eichen.

    Z.B. in der Speicherstadt von Potsdam, etc.. gab/ gibt es hingegen noch genug offene Baugebiete/ Neubaugebiete.

    Auf den Telegrafenberg wurden die Neubauten zudem im gesetzlich geschützten Biotopen umgesetzt.

    Mit Nachhaltigkeit ist das für mich nicht vereinbar.

  58. PS

    Da ich meinen Zivildienst im Umweltschutz gemacht habe, beim Senator für Umwelt, möchte ich noch mal darauf hinweisen, welchen besonderen Schutz normalerweise Biotope unterliegen, wo jetzt vom PIK und GFZ gebaut wurde:

    Als „Biotop“ bezeichnet man gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 4 BNatSchG einen „Lebensraum einer Lebensgemeinschaft wild lebender Tiere und Pflanzen“. Der gesetzliche Schutz bezieht sich sowohl auf den Lebensraum als auch auf die dazugehörige Lebensgemeinschaft.

    Niemand darf Handlungen begehen, die die in § 30 Abs. 2 BNatSchG im einzelnen aufgeführten Biotope zerstören oder sonst erheblich beeinträchtigen können. Die bloße Existenz des Biotops, wo immer er sich auch befinden mag, genügt, um den besonderen Schutz auszulösen.

    Ich denke eine Baugenehmigung/ Ausnahme bekommt man dort nur, wenn man entsprechende Kontakte hat. Privatleuten und Gewerbetreibenden würde dort das Bauen strengsten untersagt. Ich denke selbst ein Waldkindergarten würde dort behördlich nicht erlaubt.

    Ausnahmen können im Einzelfall nur von der unteren Landschaftsbehörde genehmigt werden, wenn dies aus überwiegenden Gründen des Gemeinwohls erforderlich ist und die Beeinträchtigungen ausgeglichen werden können. Vorhaben aus privatem Interesse sind in der Regel als Grund nicht ausreichend.

  59. 51. Lutz Herrmann 27. August 2018 10:49
    Und als Wald gilt da nun mal alles, was unbebaut und unbenutzt ist, selbst wenn gar keine Bäume drauf wachsen. Ein statistischer Kniff und nicht mehr.
    Wenn also einer 800.000 Quadratmeter pro Jahr Waldzuwachs in den Raum wirft, faselt er ziemlich unbewiesenes Zeug.

    Ich denke nicht das sich der Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V. selber was vorlügt, da sind genügend mit Forstwirtschaftlichen Sachverstand die das Anzweifeln würden, wenn die Zahle falsch währen.

    https://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de/waelder-entdecken/waldflaeche/

    Herr Lutz Herrmann,
    zu sagen das die Zahlen nicht stimmen kann jeder, haben Sie andere Zahlen ?

    Bringen Sie doch dann Ihre Zahlen mal wenn Sie mein anzweifeln.

    Werfen Sie mal einen Blick in die Bundeswaldinventur 3, da wird Ihnen geholfen Herr Lutz Herrmann.

    Bin gespannt wie eine Sprungfeder was Sie für Zahlen bringen.

    Dann her damit und das mit „unbebaut und unbenutzt“ = Waldfläche ist auch nicht korrekt, haben die vom Deutschen Forstwirtschaftsrat e.V. gesagt.

  60. 32. Michael Krüger 26. August 2018 14:4
    Dann teilen Sie uns bitte mit, wo der Ausgleich aufgeforstet wird. Die Kommune kann es auf Nachfrage nicht mitteilen.

    Zur Kompensation wurde die gleich große Fläche in der Gemarkung Rehagen mit einem Eichen-Mischwald erstaufgeforstet und zusätzlich die 1 ½ -fache Flächengröße einem ökologischen Waldumbau im „Golmer Luch“ unterzogen.

  61. 52. Michael Krüger 27. August 2018 11:17
    Im Neubau vom PIK wird ein Supercomputer betrieben, mit dessen Abwärme im Winter das Gebäude beheizt wird. Im Sommer wird die überschüssige Wärme über die Klinaanlagenen auf den Dach nach draußen geblasen. Die Wezterdtation ist nur unweit entfernt davon.

    Na so was, haben die Jungs jetzt die Ausführung geändert ?

    Die GFZ schreibt zum Neubau, 2017:
    „In dem Haus soll zusätzlich ein Serverraum entstehen. Die gewaltige Wärme der Prozessoren soll ins Nahwärmenetz eingespeist werden und so viel Energie liefern, dass davon die Räume geheizt werden können.“

    Ist das mit dem Nahwärmenetz nun Geschichte oder ist Herr Michael Krüger zu den Münchhausen Leuten gewechselt ?

    53. Michael Krüger 27. August 2018 12:18
    Und die Neubauten des GFZ stehen dann auch direkt daneben und blasen im Sommer ihre durch die Großrechner und Server erhitzte Luft per Klimaanlage übers Dach direkt nach draußen.

    „An der Messtation wird das im Sommer dann auch vielleicht 1/10°C, oder mehr bringen.“

    So der Neubau hat doch 5 Ebenen, also ist das Dach doch auf ca. 15m Höhe und die Temperaturmessung ist auf ca. 2m höhe.

    Nun ist das aber so bei dem Klimaskeptiker Herr Michael Krüger, dass warme Luft nach unten fällt und durch ca. 100 bis 150m Waldgebiet zur Messwiese um die Temperatur um 1/10 °C anzuheben.

    Selbst wenn das so ist Herr Michael Krüger sind das im Jahr 2 keine +2/10°C und im Jahr 3 dann +3/10°C und dann im Jahr 4 +4/10°C usw.
    Der Effekt dritt dann nur einmal auf wenn überhaupt.

    Nur nochmal zum Verständnis, da Herr Michael Krüger kein Naturwissenschaftliches Verständnis hat.
    Die warme Luft steigt nach oben und hat keinen Einfluss auf ca. 10m tieferliegenden Messungen die noch dazu in 100 bis 150m Entfernung gemacht werden, verstanden Herr Michael Krüger ?

  62. 57. Michael Krüger 27. August 2018 13:28
    Auf den Telegrafenberg wurden die Neubauten zudem im gesetzlich geschützten Biotopen umgesetzt.
    Mit Nachhaltigkeit ist das für mich nicht vereinbar.

    Das ist eben Ihre Privatmeinung, die Genehmigungsbehöhrte hat das anders gesehen, als rechtens gesehen.

    Na und wie ist das nochmal mit dem Steinkohlekraftwerk Moorburg ?

  63. Lieber Herr Krüger,

    Sie sprechen da einen Wertekonflikt an, den nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler täglich erleben, sondern alle an Nachhaltigkeit interessierten Menschen: Für Forschung (oder Erwerbsarbeit) müssen Ressourcen eingesetzt werden, ob nun für Reisen zu Konferenzen, zum Arbeitsort, für den Betrieb von Supercomputern oder anderer Infrastruktur oder für Laborbauten. Wenn wir unser Zentrum auf weitere Standorte verteilen, fallen andere Kosten (z.B. Fahrten) an. Sie können sicher sein, dass wir (1) wohl abgewogen haben und (2) dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Da gibt es keine „Beziehungen“ zu irgendwem. Außerdem sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass heranwachsender Wald der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid entzieht (durch Holzwachstum). Der Gesetzgeber sieht vor, dass Ersatz geschaffen wird. Das haben wir getan.

    Mit besten Grüßen
    J. Zens

  64. 55. Michael Krüger 27. August 2018 12:39
    Da ist es wirklich nachhaltig den Wald am eigenen Standort/ Biotopgebiet für einen Neubau abzuholzen.

    Ja,
    da entsprechende Ausgleichsmaßnahmen gemacht werden müssen.
    Ist doch bei allen Baumaßnahmen so, weshalb soll das da anders sein?

    Nun ist das aber so das in Deutschland die Waldfläche jeden Tag um ca. +820.000 m² zu nimmt und das bereits seit 50 Jahren, somit auch die Temperaturen absinken müssen über alle Messstellen betrachtet.
    Nur komisch das obwohl mehr Wald der ja einen kühlenden Effekt hat, so Herr Michael Krüger seit Jahrzehnten die Temperaturen ansteigen in Deutschland.

  65. @Stemmer

    Danke Udo, dass hatte mir bereits Herr Zens bereits mitgeteilt.

    Die Gemarkung Rehagen liegt allerdings 20 km außerhalb von Potsdam. Dort wird dann erst aufgeforstet, also ersteht erst ein Wald. Es handelt sich dabei aber um kein Stadt-Biotop, dass auf den Telegrafenberg verloren ging. Also um keinen Ausgleich im eigentlichen Sinne.

    Für die Teilflächen 1 (PIK) wurde im Bebauungsplan keine Ersatzaufforstung festgelegt.

    Auch dort lagen gem. Bebauungsplan gesetzlich geschützte Biotope. Bauen darf man dort eigentlich nur, wenn dies dem Gemeinwohl dient und entsprechende Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden. Das konnte auch Herr Zens nicht bestätigen. Beim PIK handelt es sich im Gegensatz zum GFZ zudem um einen Verein/ Privates Institut. IdR ist das private Interesse des PIK nach neuen Räumlichkeiten direkt in der Nachbarschaft nicht ausreichend für ein solches Vorhaben.

    Beim Ausbau auf den Telegrafenberg ging es vornehmlich darum neue Räumlichkeiten für die Mitarbeiter zu schaffen.

  66. 63. Josef Zens 27. August 2018 15:05
    Sie sprechen da einen Wertekonflikt an, den nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler täglich erleben, sondern alle an Nachhaltigkeit interessierten Menschen: Für Forschung (oder Erwerbsarbeit) müssen Ressourcen eingesetzt werden, ob nun für Reisen zu Konferenzen, zum Arbeitsort, für den Betrieb von Supercomputern oder anderer Infrastruktur oder für Laborbauten.

    Ist auch bei einer Windkraftanlage im Wald so das erst mal ca. 1 ha Wald verschwindet, muss aber auch Ersatz, ausgleich geschaffen werden.

    Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2.
    Die Windkraftanlage vermeidet ca. 6.000 bis 9.000 Tonnen CO2 im Jahr im vergleich zur Kohleverstromung.

    Das ist ca. 500 fach besser als der eine ha Wald, wobei der Wald ja nur speichern kann und das Windrad generell den CO2 Ausstoß verringert, vermeidet.

    Das CO2 vom Wald wird natürlich auch mal wieder freigesetzt.

  67. 65. Michael Krüger 27. August 2018 15:14
    Auch dort lagen gem. Bebauungsplan gesetzlich geschützte Biotope. Bauen darf man dort eigentlich nur, wenn dies dem Gemeinwohl dient und entsprechende Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden. Das konnte auch Herr Zens nicht bestätigen.

    Herr Michael Krüger,
    erst lesen, dann verstehen, dann was schreiben, Okay ?
    Ist Herr Zens vom PIK ?

  68. @Udo Stemmer: Ich bin vom GFZ

  69. 65. Michael Krüger 27. August 2018 15:14
    Auch dort lagen gem. Bebauungsplan gesetzlich geschützte Biotope. Bauen darf man dort eigentlich nur, wenn dies dem Gemeinwohl dient und entsprechende Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden.

    Herr Michael Krüger,
    Sie können zu 99,99% davon ausgehen das die Jungs vom PIK alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten haben und eine rechtskräftige Baugenehmigung haben, sollte es nicht so sein dann bringen Sie bitte eine Quellenangabe.

    Hab ich doch beim „Schwarzbau“ Steinkohlekraftwerk Moorburg auch gemacht.

    Wenn Sachen nicht in Ihre Persönliche „grünen“ Denkweise entsprechen ist das Ihre Sache.

  70. @Stemmer

    Der PIK-Neubau wird im Winter mit dem Supercomputer beheizt. Ein Neubau des GFZ teils mit dem Server.

    Also zwei Gebäude werden dort im Winter mit Großrechnern beheizt.

    Im Sommer muss man nicht heizen, sondern kühlen. Dazu haben die Neubauten riesige Klimaanlagen auf den Dächern, die man auch gut auf den Luftbildern sehen kann. Die Wärme wird nach draußen abgeführt und erwärmt natürlich auch die Umgebungsluft. Durch Turbulenzen, oder wenn die Luft darüber im Sommer eh schon 30-35°C warm ist. Die Wetterstation liegt genau dazwischen. Und sei es nur 1/10°C Erwärmung.

    @Zens

    Herr Zens, heranwachsende Wälder haben noch nicht die Blattfläche von großen Buchen und Eichen. Über Photosynthese entziehen vor allem die Blätter der Bäume der Luft CO2 und lagern es in Form von Kohlenstoff in die Stämme und Äste ein. Durch die Jahresringe gut zu erkennen. Aufforstungen sind daher über Jahrzehnte kein Ersatz für große Buchen und Eichen, die gefällt werden. Ganz zu schweigen von dem Stadt-Biotop, dass auf dem Telegrafenberg verloren geht.

    Ich sehe auch nicht, dass dem Gemeinwohl dient neue Räumlichkeiten für Mitarbeiter des PIK und GFZ auf dem Telegrafenberg zu schaffen, da der Raum dort knapp wird. Darum geht es eigentlich. Das hätte man auch anderswo in Potsdam machen können. Das PIK und die Uni Potsdam IEU betreiben ja auch Außenstellen z.B. in der Pappelallee. Das AWI in Bremerhaven, an dem ich mal gearbeitet habe, hat auch verschiedene Standorte. In Bremerhaven und auch einen bei Ihnen in Potsdam auf dem Telegrafenberg.

  71. Mir ist das klar das Sie der Pressesprecher vom GFZ sind, siehe NR. 56.

    Nur Herr Michael Krüger hat das nicht mitbekommen wenn er Sie nach einen Vorhaben vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK fragt.

    Herr Michael Krüger ist etwas unbeholfen bei komplexen zusammenhängen.

  72. @Stemmer

    Udo, Herr Zens ist vom GFZ, war aber der Meinung, dass es beim PIK-Neubau ähnlich gelaufen sein müsste. Was er und ich anhand des Bebauungsplans aber nicht bestätigen können. Zudem ist das PIK im Gegensatz zum GFZ ein privater Verein/ Institut. Beim GFZ würde ich schon mal ein Auge zudrücken, da dort Aufforstungen vorgenommen wurden und das GFZ ein führendes, nationales Forschungszentrum ist, dass im stattlichen Auftrag, also Gemeinintresse arbeitet. Beim PIK ist das alles nicht der Fall. Der Blogbeitrag geht ja auch zuallererst ums PIK. Sie bringen da ständig alles durcheinander.

  73. 70. Michael Krüger 27. August 2018 15:39
    Herr Zens, heranwachsende Wälder haben noch nicht die Blattfläche von großen Buchen und Eichen.

    Herr Michael Krüger,
    erst lesen, dann verstehen, dann was schreiben, Okay ?

    Zur Kompensation wurde die gleich große Fläche in der Gemarkung Rehagen mit einem Eichen-Mischwald erstaufgeforstet und zusätzlich die 1 ½ -fache Flächengröße einem ökologischen Waldumbau im „Golmer Luch“ unterzogen.

    Übrigens Herr Michael Krüger,
    Bäume wachen.

    Soll das dann so sein das die Blattfläche gleich sein soll von den Neuanpflanzungen und jedes Jahr dann Bäume von der Neuanpflanzungen abschnitten werden um nicht mit der Blattfläche einen Zuwachs zu erzeugen ?

    Nach Ihrer Meinung soll ja heranwachsende Wälder die Blattfläche von ehemals großen Buchen haben.
    Sie sind vollkommen realitätsfremd Herr Michael Krüger, am besten machen Sie nochmal den Zivildienst im Umweltschutz.

    Herr Michael Krüger,
    diese Sachen sind alle im Genehmigungsbescheid aufgelistet was da zu machen ist, Ihre Privaten „Wahnvorstellungen“ sind nicht ausschlaggebend.

  74. @Stemmer

    PS

    Es bleibt also weiterhin die Frage offen, wo hat das PIK zum Ausgleich aufgeforstet? Hat es überhaupt Ausgleichsmaßnahmen geleistet? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht? Mit welchen Gemeinwohl wird das beim PIK, einem privaten Verein/ Institut begründet, da dabei Biotope zerstört wurden? Eigentlich müssten PIK, also auch GFZ das gleich von sich offenlegen.

  75. 72. Michael Krüger 27. August 2018 15:51
    Zudem ist das PIK im Gegensatz zum GFZ ein privater Verein/ Institut. Beim GFZ würde ich schon mal ein Auge zudrücken,

    Herr Michael Krüger,
    Sie können zu 99,99% davon ausgehen das die Jungs vom PIK alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten haben und eine rechtskräftige Baugenehmigung haben, sollte es nicht so sein dann bringen Sie bitte eine Quellenangabe.

    Hab ich doch beim „Schwarzbau“ Steinkohlekraftwerk Moorburg auch gemacht.
    Wenn Sachen nicht in Ihre Persönliche „grünen“ Denkweise entsprechen ist das Ihre Sache.

  76. @Stemmer

    Udo, über die Blattöffnungen/ Stomata geschieht die CO2-Aufnahme.

    Die Stomata regulieren den Gasaustausch der Pflanze mit der Umgebungsluft. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um die Abgabe von Sauerstoff und Wasser (Transpiration), sowie die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid.

    Neuaufforstungen binden also weniger CO2 und kühlen auch weniger über Verdunstung, da die Blattfläche einfach viel kleiner ist.

    Ich habe Zivildienst im Gewässer- und Bodenschutz gemacht, bin Umweltphysiker und Geowissenschaftler aD.

  77. 72. Michael Krüger 27. August 2018 15:51
    Zudem ist das PIK im Gegensatz zum GFZ ein privater Verein/ Institut. Beim GFZ würde ich schon mal ein Auge zudrücken,

    Herr Michael Krüger,
    wenn Sie der Meinung sind das die Leute vom PIK da was rechtswidriges gemacht haben, so könne Sie das doch den zuständigen Bauamt mitteilen.
    Das Bauamt überprüfen auch federführend die Einhaltung der Baugenehmigung.

  78. @Stemmer

    Und nein Herr Udo Stemmer, dass PIK ist in der Bringschuld bei Bauten, die einfach so aus Privatinteresse eines Vereins in den Wald und Biotope gesetzt werden. Bei Windkraftprojekten wird das auch öffentlich gemacht, wo der Ausgleich geschieht und warum des Projekt genehmigt wurde. Bei Steinkohlekraftwerken machen Leute wie Sie sonst auch Remmidemmi.

  79. Und Herr Stemmer, aus wirtschaftlichen und politischen Interesse wird auch so ein und der andere Schwarzbau genehmigt. Vor allem bei WKA, etc..

  80. Michael Krüger 27. August 2018 16:09
    Udo, über die Blattöffnungen/ Stomata geschieht die CO2-Aufnahme.

    Deshalb entzieht der Wald in Deutschland ja jährlich Millionen von Tonnen CO2 der Luft und das C wird im Holz eingelagert, zwischengelagert.

    Neuaufforstungen binden also weniger CO2 und kühlen auch weniger über Verdunstung, da die Blattfläche einfach viel kleiner ist.

    Nun sind ca. +820.000 m² Wald am Tag in Deutschland ein kräftiges plus am kühlender Blattfläche und das seit bereits 50 Jahren, da sind die Bäne auch bereis großßßßßßßßßßßßß.
    So müssten doch die Temperaturen absinken über alle Messstellen betrachtet.
    Nur komisch das obwohl mehr Wald, der ja einen kühlenden Effekt hat, so Herr Michael Krüger die Temperaturen seit Jahrzehnten ansteigen in Deutschland.

  81. Herr Michael Krüger,

    Sie müssten auch nochmal verraten wie die Wärme von den Klimaanlagen-Wärmetauschern in ca. 15m Höhe und 100 bis 150m entfernten und über 12m tieferliegenden Temperaturaufzeichnungen kommt.

    Sie haben ja behauptet das es da Auswirkungen gibt, also her mit dem Nachweis.

  82. Michael Krüger schrieb am 27. August 2018 16:01:

    Es bleibt also weiterhin die Frage offen, wo hat das PIK zum Ausgleich aufgeforstet? Hat es überhaupt Ausgleichsmaßnahmen geleistet? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?

    Sie haben doch den Bebauungsplan verlinkt. Dort sind doch alle Eingriffe und Ausgleichmaßnahmen bilanziert. Was vermissen Sie da noch?

  83. #47 Udo Stemmer

    Und wenn es da Ausreißer nach oben oder nach unten in den Temperaturen zu Vergleichsmessstelen gibt dies auch berücksichtigt und gesondert nochmal betrachtet wird.

    Es geh nicht um Ausreißer. Wieso der DWD den WI abstreitet leuchtet nicht ein. Die Wärmequellen im Städtischen Umfeld sind nicht wegzureden. Und selber Messstationen nahe des Rollfeldes am Flughafen werden andere Ergebnisse liefern als wäre die Station in freier Natur.

    Der DWD vergleicht die heutigen Temperaturen aber mit denen früherer Zeiten als sich die Stationen in einem ganz anderen Umfeld befanden. Daraus wird dann der reflexartige Hinweis auf den Klimawandel abgeleitet.

    Die Studien die da sagen dass ein Urbanes Umfeld keinen Einfluss auf die Temperatur hat würde ich gerne mal sehen. Wozu sollen wir denn unsere Häuser Dämmen wenn keine Wärme entweicht? Verdunstungskälte ist im freien Feld erheblich höher als auf Asphalt …

    Sie sollten nicht alles glauben was der DWD Ihnen aufbindet.

  84. @Marvin

    Nur für Teilfläche 2 des GFZ wurde laut Bebauungsplan aufgeforstet und Ausgleichsleistungen geleistet.

    Herr Zens bestätigt das auch nur für das GFZ. Löblich finde ich aber, dass er hier zum Aufklärung für das GFZ beiträgt.

    Über das PIK werde ich mich dann noch bei der Pressestelle und der Forstbehörde erkundigen müssen.

  85. @Stemmer

    Zur Wetterstation.

    Es gibt Turbulenzen, Inversionsschichtungen und auch Wärmeabstrahlung von den Klimaanlagen auf dem Dach. Meinen Sie wirklich, das spielt keine Rolle für die Wetterstation?

  86. PS

    Oder Herr Stemmer machen Sie einfach ein Feuer an und sagen mir, die Wärme wird dabei nur nach oben abgestrahlt.

  87. Und Herr Stemmer, haben Sie nicht mitbekommen auch die bebaute Fläche in der BRD nimmt stark zu und die trägt zur Erwärmung bei.

  88. Mal was anderes: Schlimmes für die Udos: In meiner Heimatregion bahnt sich schlimmes an, für die neuen Stromleitungen die da teilweise durch meine Heimat-Dörfer geleitet werden: da kämpfen Udos gegen Udos:
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/widerstand-gegen-ultranet-trasse-der-bundesnetzagentur-15754706.html
    Und wie meine „Urwald trommeln ( Freunde von früher) rapportieren, so fragen vor allen Dingen die Grünen sich, die ja vor allen Dingen dagegen sind, Motto „Nicht hinter meinem Grundstück,“: warum denn hier, man könnte doch diese Trassen in Polen/ Tschechien platzieren.? ..
    -Und laut vielen Medien hier in Norden und in der Welt: meint Merkel wirklich das man nicht die Kohlekraftwerke BALD abstellen kann, so wie es die Udos wollen?

  89. Michael Krüger schrieb am 27. August 2018 18:21:

    Nur für Teilfläche 2 des GFZ wurde laut Bebauungsplan aufgeforstet und Ausgleichsleistungen geleistet.

    Wenn ich auf den Link klicke, den Sie angegeben haben, dann zeigt mir mein Browser folgendes:

    Zusammenfassende Gegenüberstellung von Eingriff und Ausgleich

    Nach Durchführung der textlich festgesetzten Maßnahmen im Geltungsbereich und der
    ökologischen Waldumwandlung im Bereich der Deponie Golm auf einer Fläche von
    23.914 m² kann der naturschutzrechtliche Eingriff in Teilfläche 1 vollständig ausgeglichen
    werden.

    Kompensation gemäß Landeswaldgesetz

    Von den in Anspruch genommenen Waldbiotopen in Teilfläche 1 (PIK) gelten 7.800 m² als
    Wald im Sinne des LWaldG, die von der Waldumwandlung in ein Sondergebiet betroffen
    sind. Als Ersatz soll im Verhältnis 1:1 eine 7.800 m² große Fläche aufgeforstet werden
    (Erstaufforstung).

  90. @js #88

    so fragen vor allen Dingen die Grünen sich […] warum denn hier, man könnte doch diese Trassen in Polen/ Tschechien platzieren.?

    Die Grünen … haben inzwischen ja akzeptiert, dass Deutschland ein elektrifiziertes Land ist. Sie haben nur was dagegen, dass der Strom erzeugt, übertragen, und verbraucht wird.

    meint Merkel wirklich das man nicht die Kohlekraftwerke BALD abstellen kann, so wie es die Udos wollen?

    Aus der Rubrik „Es ist nicht alles schlecht“.

  91. @Josef Zens #63

    In einer Demokratie hat jeder das gleiche Recht auf diesen Wertekonflikt.

  92. @Marvin

    OK das steht dann auf Seite 80 und nicht unter den Umweltbelangen.

    Frage, wo sind die 7.800 m² für das PIK aufgeforstet worden? Das war auch die Frage im Blogbeitrag.

    Und auch die Begründung für den gemeinnützigen Zweck zum Bau in einem Biotop fehlt, für ein privates Institut/ Verein.

    Und finden Sie persönlich das gut Marvin?

  93. Ein Wertekonflikt setzt eigentlich in einer Demokratie eine Debatte PRO/ KONTRA voraus. Und einen Entscheid der demokratisch abgewogen wird.

  94. Michael Krüger 27. August 2018 20:55
    @Marvin
    OK das steht dann auf Seite 80 und nicht unter den Umweltbelangen.
    Frage, wo sind die 7.800 m² für das PIK aufgeforstet worden? Das war auch die Frage im Blogbeitrag.
    Und auch die Begründung für den gemeinnützigen Zweck zum Bau in einem Biotop fehlt, für ein privates Institut/ Verein.
    Und finden Sie persönlich das gut Marvin?

    Ach ja, lieber Michael -- das ist doch schon lange geschehen: Durch eine Donation der demokratischen Republik
    -- Volta, die da die letzten Bäume gefällt haben. Sollte alle Udos ( und Michaels) befriedigen…
    Ja, Donation? Setzt voraus eine Donation… Meine Kontonummer? FI- 00000000

  95. @M.K. 93

    in einer Demokratie eine Debatte PRO/ KONTRA

    nicht unwesentlich. Man fragt sich wie besonnen es im Hambacher Forst zuginge bei all den ausgewiesenen Soll-Ersatzanbauflächen/Renaturierungen im Falle des Baus eines PIKII oder eines Windparks?

  96. Michael Krüger schrieb am 27. August 2018 20:55:

    OK das steht dann auf Seite 80 und nicht unter den Umweltbelangen.

    Eigentlich nicht überraschend, im Inhaltsverzeichnis steht:

    4. Ausgleichsmaßnahmen ………………………………………………………………………………………..75

    5. Naturschutzrechtliche Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung …………………………………………….78
    5.1 Teilfläche 1 (PIK) …………………………………………………………………………………………………79

    Frage, wo sind die 7.800 m² für das PIK aufgeforstet worden?

    Dazu steht auch was in dem Dokument, aber ich mache hier kein betreutes Lesen.

    Ein Wertekonflikt setzt eigentlich in einer Demokratie eine Debatte PRO/ KONTRA voraus. Und einen Entscheid der demokratisch abgewogen wird.

    Soweit ich das beurteilen kann, wurden hier die üblichen Schritte eines Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Beschluss durch Stadtrat, Abwägung der verschiedenen Interessen, Festlegung von Ausgleichsmassnahmen, Beteiligung der Öffentlichkeit durch Auslegen der Unterlagen und Bearbeitung von Einsprüchen, …

    Und eine Debatte setzt auch voraus, dass man sich ernsthaft mit dem Thema befasst. Wenn aber hier wieder mal der Anschein entsteht, dass nicht mal nach einem Hinweis das Dokument nochmal geprüft wird, dann läßt das schon Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen. Es wirkt eher so, als ginge es hier nur gegen das PIK …

  97. @Marvin

    OK, dann verteidigen Sie also den Neubau des PIK im Waldbiotop.

    Ich bin mir sicher, wenn Eike, etc. dort einen Neubau hochgezogen hätten, würden Sie und Anhänger vehement protestieren.

    Und ich muss Sie korrigieren. Die Öffentlichkeit wurde eben nicht beteiligt, da dass Bauvorhaben nicht durch Presse, etc. öffentlich bekannt gemacht wurde. Ich habe von den PIK-Neubau erst nach Fertigstellung durch die Presse erfahren. Über die Neubauten des GFZ wurde auch nur in zwei Zeitungsartikeln der Potsdamer Presse berichtet, nach Baugenehmigung.

    Bauvorhaben bei Kohlekraftwerken werden hingegen Jahre zuvor bekanntgegeben und bekannt gemacht. Aber das wissen Sie ja besser als ich.

    Und noch mal meine Frage an Sie, da Sie das PIK hier so vehement verteidigen. Sind Sie mit den Neubau im Waldbiotop einverstanden?

  98. @Marvin

    PS

    Die Kommune kann bis heute nicht auf Nachfrage mitteilen, wo die Aufforstungen stattfinden, bzw. stattgefunden haben und verweist aufs Forstamt. So transparent und öffentlich kann das Genehmigungsverfahren also nicht abgelaufen sein. Zudem ist es doch sehr verwunderlich, dass die im Bauvorhaben geplanten Schritte allen Anschein nach genauso von den beteiligten Behörden und Ämtern und das waren nicht wenige, so umgesetzt wurden.

  99. Im Bebauungsplan steht bzgl. PIK:

    Der darüber hinaus erforderliche naturschutzrechtliche Ausgleich erfolgt anteilig durch Re-
    naturierung eines Pappelforstes im Bereich der stillgelegten Deponie Golm sowie durch
    Aufforstungsmaßnahmen.

    Für die von den Festsetzungen des Bebauungsplans betroffenen Waldflächen i.S.d.
    LWaldG ist eine Waldumwandlung erforderlich; die Waldverluste sind außerhalb des Gel-
    tungsbereichs durch Ersatzaufforstungen zu kompensieren. Entsprechende Regelungen zu
    Art und Verortung der Kompensationsmaßnahmen werden innerhalb der Baugenehmi-
    gungsverfahren zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und den Projektträgern festge-
    legt.

    Beim PIK erfolgte da noch keine Festlegung der Ersatzaufforstung.

    Also Marvin, wenn Sie dazu mehr im 116-Seitigen Bebauungsplan gefunden haben als ich, dann wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir als Unwissenden mitteilen würden, sowie allen anderen Unwissenden, wo die Aufforstungen für das PIK stattfinden. Wir möchsten alle an Ihrer Wissen Teil haben.

  100. @Michael Krüger #97

    OK, dann verteidigen Sie also den Neubau des PIK im Waldbiotop

    Herr Krüger. Ich finde das PIK hat genau richtig gebaut. Es ist der Natur völlig egal wo wir Menschen etwas hin bauen und wo die Fläche verbraucht wird. Ob das jetzt eine Wiese ist oder ein Wald. Die Artenvielfalt könnte auf Ersterer sogar höher sein.

    Was ärgerlich ist, dass in anderen Fällen die Lobbyisten vom PIK so tun als wären sie diejenigen die die Welt retten und wüssten was zu tun ist. Tun und wissen sie eben nicht. Deren Beitrag ist nur Alarmismus im Konjunktiv und im Imperativ also Blabla für teueres Geld, genommen von der arbeitenden Bevölkerung. Im Waldbiotop haben sich die Schmarotzer einen größeren Bau gegönnt, könnte man sagen

  101. Das Problem mit der Demokratie ist, dass alle gleich sind, aber einige gleicher. Was dem Privatmann oder der Firma X nicht erlaubt wird, kann sich ein PIK locker erlauben. Ebenso die Botschaft der Klimaretter: Wir jetten ständig um die Welt, aber ihr solltet den Öko-Footprint drastisch reduzieren! Das ist alles nur verlogenes Gaga. Kein Klima wird gerettet, und wenn das ganze außer eine gigantischen Geldverschwendung hat, dann eine negative auf das Klima.

  102. @Micha
    Wo bleiben die „Umwelt- und Klimaaktivisten“, wenn man sie mal braucht?
    Stimmt……die sind ja grad voll mit den Hambacher Forst beschäftigt……

    Vermummte hätten Steine, Böller und Molotowcocktails auf Polizisten geworfen, teilten die Behörden mit. Zwei Beamte erlitten demnach leichte Verletzungen. Eine 22-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Als sie abgeführt wurde, hätten mehrere Personen die Polizisten mit Eisenstangen bedroht, hieß es.

    Nun ja, Du musst doch die Forscher auch a bisserl verstehen, dat janze nennt sich „Klimafolgenforschung“ und wo kann man anschaulich die Klimafolgen am allerbesten beobachten?
    Richtitsch…..vor der Haustür bzw vor dem Bürofenster……wenn man dat umgebene Biotop dabei zusieht, wie es am Klimawandel verreckt.

    Obwohl…..politisch korrekt wäre es gewesen, das neue PIK-Gebäude gleich am Pappelforste im Bereich der stillgelegten Deponie Golm hinzubauen….man erspart sich andernorts die Wiederaufforstung und kann als Vorreiter der Verhinderung der weiteren Flächenversiegelung voranlatschen.
    Hätte dann auch den Vorteil…dass das Institut auch genau da steht, wo es hingehört. (Müll zu Müll)

    Ups, duck und wech.
    Onkel Heinz….wer Ironie findet, darf se behalten

  103. 83. Krumeg 27. August 2018 17:53
    Die Wärmequellen im Städtischen Umfeld sind nicht wegzureden. Und selber Messstationen nahe des Rollfeldes am Flughafen werden andere Ergebnisse liefern als wäre die Station in freier Natur.

    1. Es sind aber in der Regel die Messstellen vom DWD nicht in den Innenstädten.

    2. Selbst wenn das so ist Herr Krumeg sind das im Jahr 2 keine +2/10°C und im Jahr 3 dann +3/10°C und dann im Jahr 4 +4/10°C usw.

    Der Effekt dritt dann nur einmal auf wenn überhaupt das erklärt nicht den stetige anstieg der Temperaturen in Deutschland.
    Übrigens Herr Krumeg,
    durch die ständigen Energetischen Gebäudesanierungen, auch in den Städten nimmt doch der Wärmebedarf der Gebäude ab, somit auch deren Wärmeabstrahlung.

    Verdunstungskälte ist im freien Feld erheblich höher als auf Asphalt …

    Noch was Herr Krumeg,

    wo stehen den Messstellen vom DWD auf Asphalt?.

    Der Anteil der Straßen in Deutschland an der Gesamtfläche des Landes sind doch unter 5% also ca. 18.000 km² runden wir auf 20.000 km² auf.
    Nur hat die Waldfläche in den vergangen ca. 50 Jahre um ca. 41.000 km² zugenommen.

    In Deutschland nimmt die Waldfläche jeden Tag um ca. +820.000 m² zu und das ist ein kräftiges plus am kühlender Blattfläche. So müssten doch die Temperaturen absinken über alle Messstellen betrachtet.
    Nur komisch das obwohl mehr Wald der ja einen kühlenden Effekt hat, so Herr Michael Krüger, die Temperaturen steigen seit Jahrzehnten in Deutschland.

  104. 85. Michael Krüger 27. August 2018 18:25
    Zur Wetterstation.
    Es gibt Turbulenzen, Inversionsschichtungen und auch Wärmeabstrahlung von den Klimaanlagen auf dem Dach. Meinen Sie wirklich, das spielt keine Rolle für die Wetterstation?

    „An der Messtation wird das im Sommer dann auch vielleicht 1/10°C, oder mehr bringen.“

    Nur nochmal zum Verständnis, da Herr Michael Krüger kein Naturwissenschaftliches Verständnis hat.
    Die warme Luft steigt nach oben und hat keinen Einfluss auf ca. 10m tieferliegenden Messungen die noch dazu in 100 bis 150m Entfernung gemacht werden, verstanden Herr Michael Krüger ?

    Bringen Sie bitte eine Quellenangabe die den Einfluss bestätigt, Sie haben den Temperaturanstieg ins spiel gebracht an der Messstation.
    Bringen Sie einen Beweis das das so ist, oder ist das wieder nur das EIKE Gerede, ohne wissenschaftliche Hintergrund ?

    Ich habe ja auch die von Ihnen in Nr. 41. geforderten Angaben gebracht.

    41. Michael Krüger 26. August 2018 16:15
    In von mir verlinkten Bebauungsplan werden Aufforstungsflächen genannt. Wo sind die also?

    60.Udo Stemmer 27. August 2018 14:52
    Zur Kompensation wurde die gleich große Fläche in der Gemarkung Rehagen mit einem Eichen-Mischwald erstaufgeforstet und zusätzlich die 1 ½ -fache Flächengröße einem ökologischen Waldumbau im „Golmer Luch“ unterzogen.

  105. 85. Michael Krüger 27. August 2018 18:30
    Oder Herr Stemmer machen Sie einfach ein Feuer an und sagen mir, die Wärme wird dabei nur nach oben abgestrahlt.

    1. Die Abluft von den Wärmetauschern sind kein Feuer.

    2. die erwärmte Abluft wird senkrecht nach oben abgeblasen im Normalfall.

    3. Die Wärmetauschern sind ca. 10 bis 12m höher als die Messtation.

    4. Die Wärmetauschern sind im 100 bis 150 Entfernung zu den Messtationen.

    5. Zischen den Wärmetauschern und den Messtationen befindet sich ein Waldstück mit ca. 20 m hohen Baumbestand.

    6. Die Anfallende Wärme soll ja ins Nahwärmenetz eingespeist werden beim Neubau vom GFZ.

    Nur nochmal zum Verständnis, da Herr Michael Krüger kein Naturwissenschaftliches Verständnis hat.
    Die warme Luft steigt nach oben und hat keinen Einfluss auf ca. 10m tieferliegenden Messungen die noch dazu in 100 bis 150m Entfernung gemacht werden, verstanden Herr Michael Krüger ?

    Bringen Sie Herr Michael Krüger bitte eine Quellenangabe die Einfluss bestätigt, Sie haben den Temperaturanstieg ins spiel gebracht an der Messstation.
    Bringen Sie einen Beweis das das so ist, oder ist das wieder nur das EIKE Gerede, ohne wissenschaftliche Hintergrund ?

  106. DWD Messstation Bad Nauheim. Seit 1947 wohl an dieser Stelle. Lansam wird alles drumherum zugepflastert. Rhein-Main Gebiet eben. Direkt neben einer Straße mit zunehmendem Verkehr. Nun auch noch Feuerwehr und Johanniter nebendran. Wenn das keinen langfristigen Einfluss hat.
    Fazit: Felder weg, Wiesen weg. Frischluftschneisen weg. Verkehr nimmt zu. Wie groß wird der Effekt seit 1947 wohl sein?

  107. 87. Michael Krüger 27. August 2018 18:38
    Und Herr Stemmer, haben Sie nicht mitbekommen auch die bebaute Fläche in der BRD nimmt stark zu und die trägt zur Erwärmung bei.

    Übrigens Herr Michael Krüger,
    durch die ständigen Energetischen Gebäudesanierungen, auch in den Städten nimmt doch der Wärmebedarf, somit auch die Wärmeabstrahlung der Gebäude nicht zu, die ging kräftig zurück seit ca. 2002.

    Heutige Neubauten sind KfW40 und KfW60 Gebäude und einige Nullenergiehäuser.

    Nach 2002 ist bei den privaten Haushalten der Endenergieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser deutlich zurückgegangen ca. –24 %, obwohl die Wohnfläche weiterhin leicht gestiegen ist.

  108. 88. jorg siebert.fi 27. August 2018 19:03
    Mal was anderes: Schlimmes für die Udos: In meiner Heimatregion bahnt sich schlimmes an, für die neuen Stromleitungen die da teilweise durch meine Heimat-Dörfer geleitet werden:

    Deshalb hab ich ja auch PV im Einsatz, ich brauch nicht die neuen Stromleitungen, bei meinem Netzbezug reichen die vorhandenen Netze vollkommen aus.

    In einigen Jahren, wenn die Akkus noch günstiger sind kommt einer in den Keller und/oder auf 4 Räder in die Garage.
    Da haben die anderen die meinen das man den zusätzlichen Netzausbau braucht die hohen Netzkosten auf jedem kWh, auch Okay.

    Für die „Erneuerbaren“ und den Bürger und auch die Betriebe wird dann PV-Strom noch lukrativer.

  109. 88. jorg siebert.fi 27. August 2018 19:03
    Mal was anderes: Schlimmes für die Udos: In meiner Heimatregion bahnt sich schlimmes an, für die neuen Stromleitungen die da teilweise durch meine Heimat-Dörfer geleitet werden:

    Deshalb hab ich ja auch PV im Einsatz, ich brauch nicht die neuen Stromleitungen, bei meinem Netzbezug reichen die vorhandenen Netze vollkommen aus.

    In einigen Jahren, wenn die Akkus noch günstiger sind kommt einer in den Keller und/oder auf 4 Räder in die Garage.
    Da haben die anderen die meinen das man den zusätzlichen Netzausbau braucht die hohen Netzkosten auf jedem kWh, auch Okay.

    Für die Erneuerbaren und den Bürger und auch die Betriebe wird dann PV-Strom noch lukrativer.

  110. 93. Michael Krüger 27. August 2018 21:04
    Ein Wertekonflikt setzt eigentlich in einer Demokratie eine Debatte PRO/ KONTRA voraus. Und einen Entscheid der demokratisch abgewogen wird.

    Deshalb gibt es ja auch Bürgerentscheide, so wie in München.
    Es gab ja 2017 den Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle!“ in München.
    https://www.muenchen.de/aktuell/2017-10/infos-zum-buergerentscheid-raus-aus-der-steinkohle.html
    Da haben über 60% der abgegebenen Stimmen sich für eine Schließung vom Steinkohlekraftwerk bis Ende 2022 ausgesprochen.
    Das ist eben Basisdemokratie, so wie die AfD das fordert.

  111. 96. Marvin Müller 27. August 2018 23:11
    Dazu steht auch was in dem Dokument, aber ich mache hier kein betreutes Lesen.

    Doch Herr Marvin Müller,

    bei Herrn Michael Krüger fällt ja auch die Warmluft nach unten.
    Bei Herrn Michael Krüger „wandert“ dann noch die Warmluft ca. 100 bis 150m durch den Wald.
    Bei Herrn Michael Krüger wird dann die Temperatur um ca. 1/10°C angehoben an der Messstelle, vermutlich kommt dann noch jedes Jahr ein weiteres 1/10°C oben drauf, sonst gibt es ja auch keinen Temperaturanstieg über Jahrzehnte.

  112. 97. Michael Krüger 28. August 2018 00:22
    Ich bin mir sicher, wenn Eike, etc. dort einen Neubau hochgezogen hätten, würden Sie und Anhänger vehement protestieren.

    Proteste sind doch auch ein Teil der Basisdemokratie, so wie die AfD das fordert.

    Und ich muss Sie korrigieren. Die Öffentlichkeit wurde eben nicht beteiligt, da dass Bauvorhaben nicht durch Presse, etc. öffentlich bekannt gemacht wurde.

    Muss ja auch nicht bei einem Bauantrag, da ist alles auf geltenden Recht geschehen, wenn Sie Herr Michael Krüger einen Rechtsverstoß finden, so sagen Sie das, ansonsten sollte man keine nicht belegbare Behauptungen oder Forderungen aufstellen.

    Und noch mal meine Frage an Sie, da Sie das PIK hier so vehement verteidigen. Sind Sie mit den Neubau im Waldbiotop einverstanden?

    Die Abfrage eine Persönlichen Meinung ist ja Okay, nur in einem Rechtsstaat wird nach Gesetzen und der Rechtslage entschieden nicht nach den werden empfinden von Herrn Michael Krüger.

    Ich habe von den PIK-Neubau erst nach Fertigstellung durch die Presse erfahren.

    Herr Michael Krüger,
    wenn Sie der Meinung sind das da Bekanntmachungen oder Auslegungsfristen nicht eingehalten wurden, so können Sie ja Gerichte anrufen.
    Wenn Sie aber Sachen „verschlafen“, so ist das Ihr persönliches Unvermögen.

    Jetzt nach Baugenehmigung und Fertigstellung um die Ecke zu kommen, haben mich Herr Michael Krüger aber nicht gefragt ist dann etwas anmaßend.

    3 Minuten Zeit Herr Michael Krüger ?

    Genau das richtige für so „grüne“ Gedanken wie Sie sie haben.

  113. @Heß

    Ich persönlich finde es unangebracht im Natura2000-Gebiet im Bremer Blockland zu bauen, als auch auf den Telegrafenberg in Potsdam, da es sich bei den Naturlandschaften und Altgebäuden um Kulturgut handelt. Zudem ziehen Neubauten weitere Menschen und Autos an, die dort verkehren. In den Biotopen. Wenn die in irgendeinen Wirtschaftswald gebaut hätten wäre mir das aber egal gewesen.

  114. @Udo

    Es macht keinen Sinn mit Ihnen als wiss. Laien weiter zu diskutieren. Was ich geschrieben habe ist nun mal wiss.belegbar. Ihre Entgleisungen sind peinlich.

  115. 101. Martin Landvoigt 28. August 2018 08:09
    Das Problem mit der Demokratie ist, dass alle gleich sind, aber einige gleicher. Was dem Privatmann oder der Firma X nicht erlaubt wird, kann sich ein PIK locker erlauben.

    Ich verstehe das jetzt so das bei der Genehmigung der PIK von der Stadt Sonderrechte eingeräumt wurden.
    Dann bringen Sie bitte Beweise das da was „Gemauschelt“ wurde.

    Beim Steinkohlekraftwerk Moorburg da hat die Stadt Hamburg zu Gunsten von Vattenfall das Recht gebogen und zugunsten vom Kohlekraftwerk entschieden.
    Firma X = Vattenfall
    Das Oberverwaltungsgericht verbot dann aber die Entnahme von Elbwasser zur Kühlung des Kraftwerks (sogenannte Durchlaufkühlung).
    Im April 2017 entschied der EuGH dann, dass die Stadt mit der Genehmigung der Entnahme von Elbwasser gegen die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der EU verstoßen habe.

  116. Michael Krüger schrieb am 28. August 2018 00:22:

    OK, dann verteidigen Sie also den Neubau des PIK im Waldbiotop.

    Nein, ich beziehe keinerlei Position zum dem Baugeschehen. Ich ersetze lediglich Ihre Behauptungen durch verfügbare Fakten.

    Und ich muss Sie korrigieren. Die Öffentlichkeit wurde eben nicht beteiligt, da dass Bauvorhaben nicht durch Presse, etc. öffentlich bekannt gemacht wurde. Ich habe von den PIK-Neubau erst nach Fertigstellung durch die Presse erfahren.

    Beteiligung der Öffentlichkeit heisst nicht, dass die bei Ihnen vorbeikommen und Sie nach Ihrer Meinung fragen. Es heisst lediglich, dass der Vorgang auf dem dafür vorgesehenen Weg bekannt gemacht wird, die Unterlagen im bekannt gegebenen Zeitraum eingesehen werden können und wie auch immer geartete Kommentare bearbeitet werden. Die Öffentlichkeit konnte die Planungen zweimal einsehen. Steht alles in dem Dokument, das Sie verlinkt haben. Woran scheitert es nur, dass Sie das nicht sehen?

    Bauvorhaben bei Kohlekraftwerken werden hingegen Jahre zuvor bekanntgegeben und bekannt gemacht. Aber das wissen Sie ja besser als ich.

    Es ist immer wieder lustig zu lesen, was Sie für ein eigenartiges Bild von mir haben. Ich habe mit Kohlekraftwerken aber auch gar nichts am Hut. Meine Kenntnisse dieser Vorgänge stammen aus „stinknormalen“ Bauvorhaben wie Strassen, bei denen ich das aber auch nur passiv verfolge …

  117. 114. Michael Krüger 28. August 2018 12:19
    Es macht keinen Sinn mit Ihnen als wiss. Laien weiter zu diskutieren. Was ich geschrieben habe ist nun mal wiss.belegbar. Ihre Entgleisungen sind peinlich.

    Bingen Sie einfach den Nachweis wie das gehen soll das die Temperatur an der Messstelle wegen dem Neubau ansteigt um ca. 1/10°C.

    1. Die Abluft von dem Wärmetauscher sind kein Feuer.

    2. Die erwärmte Abluft wird senkrecht nach oben abgeblasen im Normalfall.

    3. Die Wärmetauschern sind ca. 10 bis 12m höher als die Messtation, warme Luft steigt doch nach oben oder nicht Herr Michael Krüger.

    4. Die Wärmetauschern sind im 100 bis 150 Entfernung zu den Messtationen.

    5. Zischen den Wärmetauschern und den Messtationen befindet sich ein Waldstück mit ca. 20 m hohen Baumbestand.

    6. Die Anfallende Wärme soll ja ins Nahwärmenetz eingespeist werden beim Neubau vom GFZ.

  118. Ein Fachmann Michael Krüger schreibt (18. August 2018 13:48)
    Und der AKW-Ausstieg ist doch seit 2011/ Fukushima längst beschlossen. Deshalb boomt ja auch die Kohle.

    Stemmer sagt, so sieht der Boom bei der Kohle aus.
    2011 sind von der Kohle ca. 237 TWh gekommen.
    2017 sind von der Kohle ca. 217 TWh gekommen.

  119. @Stemmer

    Durch die warme Luft, die aus den Klimaanlagen auf den Dach geblasen wird erwärmt sich die Luft auch oben, korrekt, warme Luft vom Boden kann dann nicht mehr so leicht aufsteigen. Verstehen Sie wenigstens das? Die Konvektion wird somit verändert. Hinzu kommen Turbulenzen durch die Gebläse, sowie die Wärmeabstrahlung vom Dach. Können Sie auch mit einer Wärmebildkamera sehen. Und bebaute Gebiete erhitzen sich durch die Sonne und stahlen viel mehr Wärme ab, als Wald, der gar durch Verdunstung kühlt. Wenn Sie das nicht verstehen, können Sie mir nur noch Leid tun.

  120. „Die Anfallende Wärme soll ja ins Nahwärmenetz eingespeist werden beim Neubau vom GFZ.“

    Und wie ist das im Sommer, wenn niemand heizt, sondern kühlt?

  121. So ich habe jetzt bei Forstamt und PIK-Pressestelle angefragt wo aufgeforstet wurde.

  122. 119.Michael Krüger 28. August 2018 13:05
    Durch die warme Luft, die aus den Klimaanlagen auf den Dach geblasen wird erwärmt sich die Luft auch oben, korrekt, warme Luft vom Boden kann dann nicht mehr so leicht aufsteigen. Verstehen Sie wenigstens das?

    A. Das ist doch keine Großwetterlage, ist so wie wenn warme Verbrennungsgas aus dem Schornstein kommen, da sind keine Veränderungen in Bodennähe messbar.

    B. Die warme Luft steigt nach oben, immer weiter bis die die gleiche Temperatur hat als die Umgebungsluft, in 100m Höhe in 1000 m Höhe oder 10000m Höhe, 2 Meter über den Boden hat sich da nichts erwärmt.

    C. Die warme Luft steigt nach oben und Kaltluft strömt nach.
    Wo ist den die Luft nun wärmer auf der Höhe der Wärmetauscher und darüber, sage ich mal.
    Also befindet sich die Kaltluft unterhalb der Wärtequelle.

    Bringen Sie einfach den Nachweis wie das gehen soll das die Temperatur an der Messstelle wegen dem Neubau ansteigt um ca. 1/10°C.

    1. Die Abluft von den Wärmetauschern sind kein Feuer.
    2. Die erwärmte Abluft wird senkrecht nach oben abgeblasen im Normalfall.
    3. Die Wärmetauscher sind ca. 10 bis 12m höher als die Messtation, warme Luft steigt doch nach oben oder nicht Herr Michael Krüger.
    4. Die Wärmetauscher sind im 100 bis 150 Entfernung zu den Messtationen.
    5. Zwischen den Wärmetauschern und den Messtationen befindet sich ein Waldstück mit ca. 20 m hohen Baumbestand.
    6. Die Anfallende Wärme soll ja größtenteils ins Nahwärmenetz eingespeist werden beim Neubau vom GFZ.
    7. Die Wärmemengen aus den Wärmetauschern sind so gering das dies zu keinen Anstieg der Durchschnittstemperaturen führt.
    8. Der Wärmeintrag aus den Deutschen Kohlekraftwerken (Abwärme) ist von 2011 bis 2017 um ca. -30.000.000.000 kWh zurückgegangen, als müssten die Temperaturen an den deutschlandweiten Messtationen absinken, aber nein die steigen am.
    9. Der Wärmeintrag aus den Deutschen Kernkraftwerken (Abwärme) ist um ca. 130.000.000.000 kWh zurückgegangen, als müssten die Temperaturen an den deutschlandweiten Messtationen absinken, aber nein die steigen am.

    Und bebaute Gebiete erhitzen sich durch die Sonne und stahlen viel mehr Wärme ab, als Wald, der gar durch Verdunstung kühlt. Wenn Sie das nicht verstehen, können Sie mir nur noch Leid tun.

    In Deutschland nimmt die Waldfläche jeden Tag um ca. +820.000 m² zu und das ist ein kräftiges plus am kühlender Blattfläche. So müssten doch die Temperaturen absinken über alle Messstellen betrachtet.
    Nur komisch das obwohl mehr Wald der ja einen kühlenden Effekt hat, so Herr Michael Krüger, die Temperaturen steigen seit Jahrzehnten in Deutschland.

  123. #103 Udo Stemmer

    wo stehen den Messstellen vom DWD auf Asphalt?.

    Wo stehen sie denn an Orten die sich über 50 Jahre nicht verändert haben?
    Ich hatte auch nicht behauptet dass die Stationen in der Innenstadt stehen.

    Der Anteil der Straßen in Deutschland an der Gesamtfläche des Landes sind doch unter 5% also ca. 18.000 km² runden wir auf 20.000 km² auf.

    Was hat der Anteil der Straßen mit dem Aufstellort der Messstation zu tun? In der Stationsliste vom DWD findet man Frankfurt/Main (Terminal), Frankfurt (Stadt), Frankfurt (Feldbergstr.), Freiburg im Breisgau (Hauptbahnhof) …

  124. @Udo

    Ich kann mit einer Wärmebildkamera das sehen. Die Wärme vom Gebäude, etc.. Sogar in 100 m Entfernung. Mit einer Wärmebildkamera kann man selbst von Hubschrauber aus Personen und Tiere am Boden erkennen. Durch die Wärmeabstrahlung. Und warme Luft aus den Klimaanlagen steigt im Hochsommer bei 30-35°C nur langsam auf. Über Gebäuden und Bäumen entsteht da eine Inversionssicht, die die Wärmeabfuhr vom Erdboden behindert. Somit wird es dort auch heißer als ohne Bebauung. Alles Grundlagenwissen.

  125. Michael Krüger 28. August 2018 13:08.
    Und wie ist das im Sommer, wenn niemand heizt, sondern kühlt?

    So wie ich das bei den Nahwärmenetzen kenne sind die auch im Sommer in betrieb, Warmwasser wird auch im Hochsommern benötigt.

    Sind oder werden die Gebäude im Sommer gekühlt (kälter als die Umgebung) so geben die doch Kälte ab, so müsste nach Ansicht von Herrn Michael Krüger es ja im Bereich vom Neubau kälter werden.
    Na ja wen natürlich bei Herrn Michael Krüger die Wärme nach unten fällt so müsste dann die Kälte nach oben steigen.

    Leider ist das anders herum, die Kälte die das Gebäude abgibt sinkt zu Boden und was wird nochmal in Bodennähe gemessen ?

    Ist das nicht die Temperatur ?

    Wenn überhaupt, dann müssten die Messwerte im Sommer wenn das Gebäude schön heruntergekühlt wird die Temperaturen in der Bodennahen Umgebung absinken, so mein physikalisches Verständnis.
    Und mit Turbulenzen und hohen Wndgeschwindigkeiten ist da in dem Waldgebiet auch nicht in Bodennähe zu rechnen.

  126. @Udo

    Und noch was Udo, Sie sind doch Treibhausgläubiger? Die Warme Luft über dem PIK-Neubau strahlt auch Wärme der entsprechenden Lufttemperatur ab. Auch in Richtung Erdboden. Aus meinen Klimagerät kommt in etwa 40°C warme Luft. Damit strahlt diese dann auch ab, auch zum Erdboden. Ist genau wie beim THE.

  127. 123. Krumeg 28. August 2018 13:54
    Was hat der Anteil der Straßen mit dem Aufstellort der Messstation zu tun?

    Und was schreibt Herr Krumeg in Nr. 83

    „Verdunstungskälte ist im freien Feld erheblich höher als auf Asphalt …“

    Herr Krumeg,
    sind nicht die Straßen in Deutschland überwiegend aus Asphalt ?

    Der Anteil der Straßen in Deutschland an der Gesamtfläche des Landes sind doch unter 5% also ca. 18.000 km² runden wir auf 20.000 km² auf.

    Nur hat die Waldfläche in den vergangen ca. 50 Jahre um ca. 41.000 km² zugenommen.

    In Deutschland nimmt die Waldfläche jeden Tag um ca. +820.000 m² zu und das ist ein kräftiges plus am kühlender Blattfläche. So müssten doch die Temperaturen absinken über alle Messstellen betrachtet.

    Nur komisch das obwohl mehr Wald der ja einen kühlenden Effekt hat, so Herr Michael Krüger, die Temperaturen steigen seit Jahrzehnten in Deutschland.

  128. @Udo

    „Sind oder werden die Gebäude im Sommer gekühlt (kälter als die Umgebung) so geben die doch Kälte ab“

    Klimaanlagen blasen in das Gebäude kalte Luft bei 20°C, die warme Luft wird mit etwa 40°C nach draußen geblasen. So funktionieren Klimaanlagen. Oder testen Sie es an Ihren Kühlschrank. Darin sind es 5°C, an der Rückwand an der Außenseite wird die Wärme nach außen abgeführt. Und Sie wollen wirklich Ahnung von PV-Anlagen haben?

  129. @Udo

    Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist seit 1992 um über 20% 1/5 angestiegen.

    https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#textpart-1

    Auch Dank Energiewende. Und diese Flächen heißen sich durch die Sonne enorm auf. Und DWD-Wetterstationen stehen gewöhnlich im besiedelten Gebiet.

  130. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche nimmt um über 1 km^2 pro Tag zu. Also über 1.000.000 m^2 pro Tag.

  131. Nun ist doch die Siedlungs- und Verkehrsfläche 49.254 Quadratkilometer (km²) und auf denen fast 50.000 km² wird man doch ca. 3.500 km² PV unterbringen die man benötigt im die gesamte Strommenge herzustellen die in Deutschland in der Jahressumme verbraucht wird.

    Natürlich nicht nur mit PV in der Praxis, nur mal eine Rechnerische Überlegung.
    Da reichen unter 10 % der bebauten Siedlungs- und Verkehrsfläche sind unter 1% der Deutschen Gesamtfläche.

  132. 130. Michael Krüger 28. August 2018 14:18
    Die Siedlungs- und Verkehrsfläche nimmt um über 1 km^2 pro Tag zu. Also über 1.000.000 m^2 pro Tag.

    Die Minderung der der Wärmeeintragung aus den Kraftwerken und der Zuwachs an Wald entspricht aber bereits ca. 1,12 km²/Tag.

    Der Zuwachs aus Siedlungs- und Verkehrsfläche sind ca. 1,02 km²/Tag.

    Weshalb steigen dann die Temperaturen, CO2 anstieg ?

  133. @Udo

    Wo ist das PIK-Holz. Das ist die Frage. Das Forstamt und die Pressestelle des PIK haben mir heute noch keine Antwort auf meine E-Mailanfrage gegeben.

  134. 133. Michael Krüger 28. August 2018 22:40
    Wo ist das PIK-Holz. Das ist die Frage. Das Forstamt und die Pressestelle des PIK haben mir heute noch keine Antwort auf meine E-Mailanfrage gegeben.

    Das ist doch vollkommen egal was die mit dem Holz gemacht haben, ob als Brennholz verbrannt oder Zahnstocher draus gemacht am ende landet das C im Holz wieder als CO2 in der Luft.

    Ist auch bei einer Windkraftanlage im Wald so das erst mal ca. 1 ha Wald verschwindet, muss aber auch Ersatz, Ausgleich geschaffen werden ist aber in der langfristigen CO2 Betrachtung vollkommen nebensächlich.

    Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2.

    Die Windkraftanlage vermeidet ca. 6.000 bis 9.000 Tonnen CO2 im Jahr im Vergleich zur Kohleverstromung.

    Das ist ca. 500 fach besser als der eine ha Wald, wobei der Wald ja nur speichern kann und das Windrad generell den CO2 Ausstoß verringert, vermeidet.

    Das CO2 vom Wald wird natürlich auch mal wieder freigesetzt.

  135. #127 Udo Stemmer

    Der Anteil der Straßen in Deutschland an der Gesamtfläche des Landes sind doch unter 5% also ca. 18.000 km² runden wir auf 20.000 km² auf.

    Was nützt freie Fläche wenn die Messstationen dort nicht stehen, sondern im städtischen Bereich oder an Flughäfen?
    Dabei ist es egal wie groß die nicht genutzte Fläche ist.

  136. @Udo, Marvin

    Ich habe leider vom PIK noch vom Forstamt bisher eine Antwort erhalten wo die 7.800 m2 aufgeforstet wurden. Herr Zens vom GFZ war da viel offener und schneller. Mal abwarten, ob da noch was kommt?

  137. Stand da nicht irgendwo was von einer Zahlung ?

  138. @Krishna

    Und es sollen zusätzlich noch 7.800 m2 Wald vom PIK Neuaufgeforstet werden, gem. Bebauungsplan. Wo stand aber im Bebauungsplan noch nicht fest. Ich bleib dran. ☺

  139. PS

    Von den in Anspruch genommenen Waldbiotopen in Teilfläche 1 (PIK) gelten 7.800 m² als
    Wald im Sinne des LWaldG, die von der Waldumwandlung in ein Sondergebiet betroffen
    sind. Als Ersatz soll im Verhältnis 1:1 eine 7.800 m² große Fläche aufgeforstet werden
    (Erstaufforstung).

    Für die von den Festsetzungen des Bebauungsplans betroffenen Waldflächen i.S.d.
    LWaldG ist eine Waldumwandlung erforderlich; die Waldverluste sind außerhalb des Gel-
    tungsbereichs durch Ersatzaufforstungen zu kompensieren. Entsprechende Regelungen zu
    Art und Verortung der Kompensationsmaßnahmen werden innerhalb der Baugenehmi-
    gungsverfahren zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und den Projektträgern festge-
    legt.

  140. #134 Udo Stemmer

    Die Windkraftanlage vermeidet ca. 6.000 bis 9.000 Tonnen CO2 im Jahr im Vergleich zur Kohleverstromung.

    Nach wie vielen Jahren ist erst einmal das Windrad selber CO2 neutral?
    Bei der Herstellung, Transport, Installation, Wartung fällt CO2 an.

    Wie viele Jahre wird es wohl dauern bis neu aufgeforstete Wälder die gleiche Menge an CO2 „einfangen“ wie die abgeholzten Bäume?

  141. WKA werden inzwischen auch in Wäldern und Waldbiotopen gebaut. Dazu muss erst mal auch wieder aufgeforstet werden. Gestern war ich in Cuxhaven. Da liegen derzeit Pontons mit kirchturmhohen WKA rum. Sowie ein Pilotschiff für WKA auf See. Und sehr schön auch der Blick auf Nodergründen, den Windpark vor Dorum/ Spieka direkt am Weltnaturerbe NS Wattenmeer. Alles natürlich CO2neutral gebaut, erreichtet und betrieben?

  142. 140. Krumeg 30. August 2018 11:28
    Nach wie vielen Jahren ist erst einmal das Windrad selber CO2 neutral?
    Bei der Herstellung, Transport, Installation, Wartung fällt CO2 an.

    Nur mal so am Rande Herr Krumeg,
    ein Kohlekraftwerk kann niemals weniger CO2 abgeben als für den Bau, Herstellung, Transport, Installation, Wartung, Betrieb gebraucht wurde und wird.
    Mit Jedem kWh an Strom das das Kohlekraftwerk abgibt rutscht das immer weiter ins minus.

    Es kommt ja noch schlimmer beim Kohlekraftwerk,
    es ist ja nicht mal in der Lage den Menschen mehr Energie (Strom) zur Verfügung zu stellen als der Mensch vorab den Kohlekraftwerk zur Verfügung stellen muss.
    Man muss ja so 2,5 bis 3 kW Energie einkaufen für das Kohlekraftwerk um 1 kWh an Strom zu bekommen.

    Was heißt das nun in Zahlen ?
    Steinkohle (ohne Wärmekopplung):
    Kraftstoffkosten: 323 g/kWh * €89,88/SKE* = ca. 2,9 ct/kWh
    Zertifikatskosten: €21,3/t * 969g/kWh = ca. 2,1 ct/kWh
    Variable Kosten (ohne Abschiebung, Zinsen, Betriebskosten, Wartung) = ca. 5,0 ct/kWh

    PV
    Vollkosten laut Ausschreibung = ca, 3,9 bis 4,6 ct/kWh

    * http://www.bafa.de/DE/Energie/Rohstoffe/Drittlandskohlepreis/drittlandskohlepreis_node.html

    CO2 neutral?
    Das geht Ziemlich schnell Herr Krumeg,

    mit der Energetischen und auch das erreichen der CO2 Neutralität.
    In 2014 hat das mal die Firma SIEMENS durchgerechnet (nicht Greenpeace)

    https://www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-27684-wie-schnell-sich-siemens-windkraftanlagen-energetisch-amortisieren

    Energetische Amortisation für Onshore-Windparks nach ca. 4,5 und 5,5 Monaten.

    Also ist das unter 1 Jahr erledigt, kommt natürlich auf den Standort an, wenn das 2 Jahre sind ist das aber auch kein Beinbruch, ein Kohlekraftwerk kann niemals die Eingesetzten CO2 Mengen verringern, auch nicht die zugekauften Energiemengen.

    Und beim Laufenden Betrieb ?
    Pro erzeugte Kilowattstunde (kWh) Braunkohlestrom zahlt die Gesellschaft nach Berechnungen des UBA noch 19,2 Cent zusätzlich durch Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden.
    Bei der Steinkohle liegen diese Zusatzkosten pro kWh bei 16,1 Cent.
    Demgegenüber sind die zusätzlichen Umweltkosten pro KWh bei der Stromerzeugung aus Erdgas (8,8 Cent),
    Photovoltaik (1,8 Cent)
    und Windenergie (0,4 Cent) deutlich geringer.
    Quell: UBA 2018

  143. 141. Michael Krüger 30. August 2018 12:07
    WKA werden inzwischen auch in Wäldern und Waldbiotopen gebaut. Dazu muss erst mal auch wieder aufgeforstet werden.

    Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2.

    Die Windkraftanlage vermeidet ca. 6.000 bis 9.000 Tonnen CO2 im Jahr im Vergleich zur Kohleverstromung.

    Das ist ca. 500 fach besser als der eine ha Wald, wobei der Wald ja nur speichern kann und das Windrad generell den CO2 Ausstoß verringert, vermeidet.

    Das CO2 vom Wald wird natürlich auch mal wieder freigesetzt.

  144. Man muss ja so 2,5 bis 3 kWh Energie einkaufen für das Kohlekraftwerk um 1 kWh an Strom zu bekommen.

  145. @Udo

    Wenn bei WKA Wälder abgeholzt werden, Zuwege gebaut werden müssen, die Masten aus Stahl, die Fundamente aus Stahlbeton und Stahl-Tripoden, die Leitungen zu den WKA, Travos und dem Netz gelegt werden müssen, neue Leitungen gebaut werden müssen, neue Errichter- und Pilotschiffe und Pontons und Hubschrauber und Höhenarbeiter gebaut und eingesetzt werden müssen und der Schrott nach 20 Jahren entsorgt werden muss und rückgebaut werden muss, dann geschieht das gewiss nicht CO2neutral, oder mit besserer CO2-Bilanz als bei Atomkraftwerken, oder Gaskraftwerken.

    Die PIK-Pressestelle und Das Forstamt haben übrigens immer noch nicht meine Mailanfrage beantwortet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    2015 hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK auf dem Telegrafenberg in Potsdam einen Neubau fertiggestellt. Dafür wurden 7.800 m^2 Fläche an alten Buchen und Eichen im Waldbiotop gefällt. Gemäß Bebauungsplan sollen diese durch Neuaufforstungen ersetzt werden. Ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie mir mitteilen könnten, wo/ an welchen Ort die Neuaufforstung stattgefunden hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Krüger

  146. 140. Krumeg 30. August 2018 11:28
    Nach wie vielen Jahren ist erst einmal das Windrad selber CO2 neutral?
    Bei der Herstellung, Transport, Installation, Wartung fällt CO2 an.

    Die Lebenszyklus-Analyse ergab, dass ein Windrad in Oregon im Schnitt nur zwischen 5,2 und 6,4 Monate braucht, um die für seine Herstellung nötige Energie zu erzeugen.

    Ein Windrad produziert in zwanzig Jahren genug Energie, um rund vierzig weitere Windräder zu bauen, also ist das in ca. 0,5 Jahren auch energetisch Refinanziert und Energie und CO2 sehen ja in unmittelbaren Zusammenhang.

    https://www.wiwo.de/technologie/green/studie-zeigt-windraeder-sind-wahre-effizienzwunder/13549604.html

  147. 141. Michael Krüger 30. August 2018 12:07
    Alles natürlich CO2neutral gebaut, erreichtet und betrieben?

    Nicht CO2 neutral,
    nur im den Faktor ca. 1:48 weniger als beim Braunkohlestrom, verstanden Herr Michael Krüger ???

  148. @Udo

    Es darf auch nicht ausser Acht gelassen werden, dass der Bau und der Transport einer solchen WKA enorme Mengen an fossilem Kohlenstoff in die Atmosphäre bringt:

    Für den Stahlturm und die Armierungen des Fundaments werden ca. 30 Tonnen Kohle für die Stahlerzeugung und die Veredelung verbrannt. Alleine für den Transport des riesigen Baukrans sind mehrere Schwertransporte notwendig. Der Aushub des Fundaments und der Transport des Betons benötigen hunderte von Lastwagenfahrten mit tausenden von Kilometern zurückgelegter Distanz. Diese Fahrzeuge benötigen Unmengen an Treibstoff -- fossiler Kohlenstoff, der bei der Verbrennung das gefürchtete Klimagas CO2 erzeugt. Diese als „Graue Energie“ bekannte Belastung wird bei der Beurteilung der Windenergie peinlichst verschwiegen. Sie fliesst auch nicht oder nur unvollständig in die Beurteilung der Umweltverträglichkeit dieser Anlagen mit ein. So gibt es ‚Experten‘, die einer Windkraftanlage schon nach wenigen Monaten der Stromproduktion den klimaneutralen Betrieb attestieren -- eine Behauptung, die sich rechnerisch einfach widerlegen lässt.

    Wird durch Windkraft erzeugter Strom in das Stromnetz gespiesen, ist das Problem noch grösser: Da die Einspeisung von Windstrom ins Netz enormen Schwankungen unterliegt, muss hinter jedem Windkraftwerk ein „Schattenkraftwerk“ mitlaufen, das im Falle eines Leistungsabfalls sofort zur Verfügung steht (30 Sekunden). Die Leistung des Schattenkraftwerks geht dabei zum grössten Teil verloren. Im europäischen Stromnetz werden dazu Kohle- und Gaskraftwerke verwendet. Windstrom, direkt ins Stromnetz gespiesen, verursacht damit einen Anstieg des CO2 -- Ausstosses, anstatt ihn zu verringern!

    Ganz zu schweigen, welcher Naturraum durch die Errichtung der WKA und Zuwege verloren geht. Und der Schrott muss bereits nach 20 Jahren zurückgebaut und entsorgt werden.

  149. So jetzt habe ich bzgl. der angedachten Neuaufforstung noch an das Rathaus Potsdam geschrieben. Mal warten, wann und ob da was kommt?

  150. 145. Michael Krüger 30. August 2018 14:22
    mit besserer CO2-Bilanz als bei Atomkraftwerken, oder Gaskraftwerken.

    Über AKWs kann man sich unterhalten, nur ist da 2022 Schluss in Deutschland, somit erübrigt sich das erst mal.
    Nur mal zur Information.
    Atomkraft verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber mehr als die erneuerbaren Energien.
    https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-atomstrom-wirklich-co2-frei

    Gaskraftwerken sind immer noch um den Faktor 1:22 schlechter als die Windkraftanlage bei der Umweltbelastung, Umweltkosten.

  151. @ Udo Stemmer 30. August 2018 17:41

    Haben sie das Posting von Michael Krüger 30. August 2018 15:12 völlig ignoriert?

    Über AKWs kann man sich unterhalten, nur ist da 2022 Schluss in Deutschland, somit erübrigt sich das erst mal.
    Nur mal zur Information.

    Was den Standort angeht, kann das vielleicht so werden. Aber dann importieren wir eben den Atomstrom von den Nachbarn … und jetzt?

  152. 148. Michael Krüger 30. August 2018 15:12
    Für den Stahlturm und die Armierungen des Fundaments werden ca. 30 Tonnen Kohle für die Stahlerzeugung und die Veredelung verbrannt.

    Dies Energiemengen werden mit eingerechnet, ist doch klar.

    Nur komisch das man aus ca. 30 Tonnen Kohle (Steinkohle) nur ca. 95.000 kWh bis 100.000 kWh Strom bekommt und eine Windkraftanlage so 3 bis 4 MW-Anlage, die 100.000 kWh Strom in ca. 1 Woche macht.

    Der Stahl ist aber nach Abbruch der Windkraftanlage oder auch nach Abbruch vom Kohlekraftwerk nicht verbraucht, der wird wieder verwendet, einschmolzen und dann als z.B. Auto, Stahlträger usw. weiter verwendet.
    Was wird den Verbraucht ?

    Wenn man 1 kWh Strom haben möchte werden ca. 3 kg Braunkohle verbraucht, die sind verschwunden und das C ist als CO2 in der Luft, über 1kg/kWh.

    Leider nicht nur das C sonder eine Reihe andre nicht gerade gesundheitsfördernder Stoffe.

  153. Martin Landvoigt 30. August 2018 18:28
    Was den Standort angeht, kann das vielleicht so werden. Aber dann importieren wir eben den Atomstrom von den Nachbarn … und jetzt?

    Das mit dem Märchen das wir massenhaft AKW-Strom importieren ist doch auch bereits widerlegt.
    Wir haben eine Exportüberschuss von 55.000.000.000 bis 60.000.000.000 kWh im Jahr.

  154. @Udo

    30 t Kohle benötigen Sie zur Stahlherstellung für den Stahlturm einer ca. 2 MW WKA. Da kommen Sie auf knapp einen Monat, bis die durch die WKA erzeugt wurden, entsprechend eines Kohlekraftwerkes. Hinzu kommen da dann noch die Rotorblätter, dass Strahbetonfundament, bzw. Tripoden, die Zuleitungen, Travos, Umspannwerke, Netze, Wartung, Rückbau, etc.. Und die volle Reserve an Kohle-Schatenkraftwerken.

  155. PS

    Und natürlich muss der Stahl auch erst aus Erz per Tagebau gewonnen werden und für die Hochöfen verarbeitet werden, bevor daraus ein Stahlturm für eine WKA wird. Altstahl dürfen Sie in Ihre Bilanz nicht verwenden, da der ja bereits anders Verwendung findet.

  156. Udo Stemmer 30. August 2018 18:57

    Das mit dem Märchen das wir massenhaft AKW-Strom importieren ist doch auch bereits widerlegt.

    Es geht doch nicht um heute, wenn wir noch fast genug Grundlast-Kraftwerke haben. Denn noch laufen die meisten KKW noch. Wir sprschen nach der Zeit von 2022, wenn auch die Kohle runter gefahren werden soll. Und was sollte widerlegt sein? Woher kommt dann der Strom bei Dunkelflaute?

    Wir haben eine Exportüberschuss von 55.000.000.000 bis 60.000.000.000 kWh im Jahr.

    Und wir wissen doch schon lange, wieso: Der subventonierte NIE-Strom wird zu Dumping-Preisen ans Ausland verscherbelt. Die Grundlast-Kraftwerke kann man nicht beliebig runter fahren … Es scheint gar, dass sie die Strom-Exporte, die der Verbraucher über die EEG-Umlage finanziert, auch noch gut zu finden. Aber die Versorgung sichert das nicht, denn die stark schwankenden NIE-Produktion ist und bleibt unzuverlässig.

  157. Udo Stemmer 30. August 2018 13:56

    Die Windkraftanlage vermeidet ca. 6.000 bis 9.000 Tonnen CO2 im Jahr im Vergleich zur Kohleverstromung.

    Wenn das stimmen würde, dann bräuchte man nur diese Zahl mit der Anzahl der Windkraftanlagen zu multiplizieren, und schon hätte man die Emissionsreduktion durch WKA an der Hand. Aber aus dem UBA-Bericht geht hervor, dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab. Wo ist der Fehler?

  158. Unser kleiner grüner Udo mal wieder, beim selektiven Hochjubeln der Zappelstromerzeuger, die nix weiter als elektrotechnischen Ärger machen.

    Wenn man die Energiewende konsequent weiter denkt…..muss man auch einen gewaltigen Speicherpark berücksichtigen, egal ob Power 2 Gas, Batterien, Pumpspeicherwerke…u.s.w., diese sind natürlich in die CO2 Bilanz mit einzupreisen…..und schon ist die nette Milchmädchenrechnung des grünen U-Bootes, ähm Udolein…..im Arsch, aber sowas von.

    Energie-Ossi…….how, ick hab gesprochen

  159. Heinz Eng 31. August 2018 10:44

    Wenn man die Energiewende konsequent weiter denkt…..muss man auch einen gewaltigen Speicherpark berücksichtigen, egal ob Power 2 Gas, Batterien, Pumpspeicherwerke…u.s.w., diese sind natürlich in die CO2 Bilanz mit einzupreisen…

    Du hast völlig recht. Ich denke aber, dass die CO2-Bilanzen offensichtlich willkürliche Ergebnisse liefern, je nachdem, was man berücksichtigt und was nicht. Was aber das nationale Ergebnis ist, lässt man in den Emissionen des Staates, bzw. Pro Kopf bestimmen. Auch das ist nicht unkritisch, denn der Import von Waren und Rohstoffen, die ihrerseits einen hohen Anteil von CO2 Emissionen verursachten, lassen sich nicht leicht einpreisen.

    Dennoch: Systemwirkungen, bzw. nationalökonomische Parameter geben klarere Auskunft einschließlich der Sekundärwirkungen als kleinräumige Prozessansätze.

    Angesichts dessen, dass man aber die CO2-Klimasensitivität nicht hinreichend sicher bestimmen kann, ist das alles ohnehin eine eher akademische Übung.Wirklich wichtig ist die Versorgungssicherheit.

    Hans Werner Sinn hat den Kapazitätsbedarf für Energiespeicher analysiert. Hier geht es nicht nur um den Ausgleich tageszeitliche Schwankungen oder den innerhalb weniger Wochen, sondern den Jahreszeitlichen Speicherbedarf. Der wird schnell gigantisch.

    Abgesehen von der Kapazitätsanforderungen besteht auch das Problem des Umsatzes. Denn Kosten können am besten dann abgedeckt werden, wenn sie auch wieder zur Lieferung der MWh führen. Wenn die MWh aber ein halbes Jahr eingelagert wird, macht sie dabei keinen Umsatz. Würden die Lagerhaltungskosten eingepreist, würde die lange gelagerte MWh extrem teuer sein. Natürlich wird das bereits bei einer überschlägigen Betrachtung sehr schnell klar, dass dies alles auch dann ein ökonomischer Wahnsinn wäre, selbst wenn man die Speicherkosten auf 10 % reduzieren könnte. Aber die Ideologen sind dafür völlig ignorant.

  160. Mal was anderes. Im Senegal macht man sich über die Klimakanzlerin lustig:

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Panorama/Schoene-Maid-Merkel-im-Senegal-mit-Schlagern-empfangen

  161. PS

    Und die Leute/ Journalisten merken nicht mal, dass „Ja, mir san mit’m Radl da“ für den Klimaschutz der Kanzlerin steht.

  162. 158. Heinz Eng 31. August 2018 10:44
    Wenn man die Energiewende konsequent weiter denkt…..muss man auch einen gewaltigen Speicherpark.

    Nun sollen bereits 100.000 Solarstromspeicher installiert sein.

    Benötigen die 100.000 = ca. 400.000 Personen die den Stromspeicher nutzen noch im vollen Umfang die Konventionelle Stromversorgung, Stromherstellung, Stromverteilung ?

    In den nächsten 2 Jahren sollen es über 200.000 Solarstromspeicher sein und die 700.000 bis 800.000 Leute brauchen erst mal nicht den Netzausbau.

    Und in 10 Jahren ?

    Herr Heinz Eng,
    wenn Sie die Deutschlandweite Strombereitstellung sicherstellen möchte ist das Ihre Baustelle.
    Der Bürger möchte nur Energie, Strom zum günstigsten Preis.

  163. 154. Michael Krüger 30. August 2018 19:55
    30 t Kohle benötigen Sie zur Stahlherstellung für den Stahlturm einer ca. 2 MW WKA. Da kommen Sie auf knapp einen Monat, bis die durch die WKA erzeugt wurden,

    Wer baut den heute noch 2MW WKA ?
    2017 sind ca. 1.792 neue Onshore-Windenergieanlagen mit 5.334 Megawatt (MW) Leistung neu installiert, mach dann ca. 3 MW je Windkraftanlage.
    Deutsche Onshore-WEA erreichten in 2017 nach vorläufigen Daten etwa 1760 Volllaststunden und lagen damit deutlich über dem Ergebnis des ertragsschwachen Vorjahres (+ 16 Prozent) oder den 5-Jahres (+ 7 Prozent) und 10-Jahres Mittelwerten (+ 6 Prozent).

    Wir rechnen jetzt mal nur mit 1700 Volllaststunden bei der 3 MW Windkraftanlage, so kommen im Jahr ca. 5.060.0000 kWh, sind in der Woche ca. 97.000 kWh.

    Nun und aus den 30 Tonnen Steinkohle bekomt man auch nur 95.000 bis 100.000 kWh an Strom, also hat das Windrad bereits nach ca. einer Woche die 30 Tonnen Kohle ausgehlichen.

    #

    155. Michael Krüger 30. August 2018 20:00
    Und natürlich muss der Stahl auch erst aus Erz per Tagebau gewonnen werden und für die Hochöfen verarbeitet werden, bevor daraus ein Stahlturm für eine WKA wird. Altstahl dürfen Sie in Ihre Bilanz nicht verwenden, da der ja bereits anders Verwendung findet.

    Mit ca. 30 Tonnen Kohle können ca. 80 Tonnen Stahl hergestellt werden.
    Nur blöd das auch die Steinkohle nicht vom Himmel fällt, da kommt für den Transport, Tagebau, Aufbereitung usw., genauso wie beim Eisen noch was oben drauf an CO2 Belastung, das wird sich so in etwa die Wage halten.
    Ist aber auch nicht schlimm, dann werden aus der 1 Woche eben 1,5 Wochen.

    #

    156. Martin Landvoigt 31. August 2018 02:03
    Wir sprschen nach der Zeit von 2022, wenn auch die Kohle runter gefahren werden soll. Und was sollte widerlegt sein? Woher kommt dann der Strom bei Dunkelflaute?

    Bringen Sie Bitte mal eine Quellenangabe oder Gesetzestext der nach 2022 sagt das Kohle runter gefahren werden soll ?

    „ Die Grundlast-Kraftwerke kann man nicht beliebig runter fahren …“

    Das wussten die Kraftwerksleute bereits seit über 20 Jahre und wenn man seine Firma nicht den Strategischen und Gesetzlichen vorgaben anpasst, ist das deren Baustelle.

    #

    157. Martin Landvoigt 31. August 2018 09:27
    Wenn das stimmen würde, dann bräuchte man nur diese Zahl mit der Anzahl der Windkraftanlagen zu multiplizieren, und schon hätte man die Emissionsreduktion durch WKA an der Hand. Aber aus dem UBA-Bericht geht hervor, dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab. Wo ist der Fehler?

    Die CO2 Belastung ging doch im Stromsektor zurück, man muss eben sich eine Tabelle lesen Können Herr Martin Landvoigt.
    Von 761 g/kWh(1990) auf 527 g/kWh (2016) ist doch ein Rückgang von über -25% je kWh.
    Von 367.000.000 Tonnen CO2 (1990) auf 278.000.000 Tonnen CO2 (2016) ist doch ein Rückgang von über -25% je in der Gesamtsumme.
    Es kommt noch besser Herr Martin Landvoigt,
    Die Stromherstellung ist von 482.000.000.000 kWh (1990) auf 527.000.000.000 kWh (2016) für Deutschland angestiegen ist doch eine Steigerung von über +9% je in der Gesamtsumme.

    Also nochmal für die Schnelldenker dar wir uns hier über Strom untermalten und da sind die kWh angestiegen und der CO2 Ausstoß hat sich verringert, verstanden Herr Martin Landvoigt ?

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2017-05-22_climate-change_15-2017_strommix.pdf

    „Aber aus dem UBA-Bericht geht hervor, dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab. Wo ist der Fehler?“

    Die CO2 Reduktionen rechnen sich nach Internationalen Verträgen, als 1990 und nicht nach 2009.

    Übrigens Herr Martin Landvoigt.2008 und 209 war eine Konjunkturdelle wegen der Bankengeschichte.

  164. 160. Michael Krüger 31. August 2018 12:18
    Mal was anderes. Im Senegal macht man sich über die Klimakanzlerin lustig:

    Und Südafrika hat sich von den AKW-Neubauplänen zu Gunsten von erneuerbaren abgesagt.

    Südamerika plante den Bau von 8 AKWs.
    Die jetzige Regierung setzt dagegen stärker auf erneuerbare Energien, so sehen Erfolgsgeschichten aus.
    https://www.dw.com/de/s%C3%Bcdafrika-stoppt-ausbau-von-atomstrom/a-45250552

    Am 7. August 2018 um 20:30 ist ja noch Herr Marc Hofmann der Meinung das auch in Südafrika es voran geht mit der Kernkraft.
    https://www.eike-klima-energie.eu/2018/08/07/kernkraftwerke-in-aller-welt-totgesagte-leben-laenger-edvance-das-unternehmen-frankreichs-das-neue-kernkraftwerke-bauen-soll/?utm_source=Nachrichten-Fabrik.de&utm_content=link

  165. 160. Michael Krüger 31. August 2018 12:18
    Mal was anderes. Im Senegal macht man sich über die Klimakanzlerin lustig:

    Mal was anderes.
    Senegal war das zweite afrikanische Land, das im Januar 2016 dem Scaling Solar-Programm der International Finance Corporation beitrat.
    Zu dieser Zeit hat die Regierung des Landes innerhalb der nächsten Jahre ein Installationsziel von 200 MW PV festgelegt.

  166. @Udo

    Wie gesagt, die 30 t beziehen sich auf einen Stahlmast einer ca. 2 MW WKA. Und richtig, die Kohle zur Stahlverarbeitung muss dafür auch noch mit gigantischen Baggern und Ladern abgebaut werden. Mit Dieselbetrieb. Ebenso das Stahlerz. Hinzu kommen bei WKA die Rotorblätter, Turbinen aus Kupfer und seltenen Erden, die auch abgebaut werden müssen, sowie die Stahlbetonfundamente/ Tripoden bei deren Herstellung auch Kohle und Zement benötigt wird, was nochmal CO2 freisetzt. Dann Zuleitungen aus Kupfer, Trafos, Wechselrichter, neue Netze, Zuwege, Personal für Bau, Installation, Wartung, Rückbau. Und die volle Reserve an Schattenkraftwerken/ Kohlekraftwerken im Hintergrund. Deshalb bringen Ihre über 20.000 WKA in der BRD auch keine CO2-Einsparungen. Ansonsten würden die CO2-Emissionen in der BRD Jahr für Jahr, mit dem Ausbau von PV und WKA sinken. Tun sie aber seit 2009 nicht mehr, also seit 10 Jahren!

  167. @Udo

    Vor allem will der Senegal mehr Geld als „Klimaopfer“ von Merkel haben.

  168. Michael Krüger schrieb am 31. August 2018 12:18:

    Mal was anderes. Im Senegal macht man sich über die Klimakanzlerin lustig:

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Panorama/Schoene-Maid-Merkel-im-Senegal-mit-Schlagern-empfangen

    (einige Minuten später, marvin)
    Michael Krüger 31. August 2018 12:22

    PS

    Und die Leute/ Journalisten merken nicht mal, dass „Ja, mir san mit’m Radl da“ für den Klimaschutz der Kanzlerin steht.

    Haben Sie das PS drangehängt, nachdem Sie festgestellt haben, dass in dem Artikel gar nichts davon steht, dass sich man sich im Senegal über die Kanzlerin lustig macht?

  169. So, dass Forstamt hat mir jetzt geantwortet:

    das ich von der Oberförsterei Potsdam Antwort erhalten werde …

    Und das Rathaus Potsdam:

    teilt mir mit, dass es keine Informationen hierzu geben kann. Es muss erst geprüft werden, ob ich auskunftsberechtigt bin. Und möchte wissen in welchen Zusammenhang ich die Frage stelle, zur weiteren Abstimmung.

  170. PS

    Ich frage mich, wo liegt das Problem? Herr Zens von GFZ konnte direkt von sich aus Auskunft geben. Zumal es ein Informationsfreiheitsgesetzt gibt.

  171. PPS

    So, gegenüber dem Rathaus habe ich mich jetzt auf das Informationsfreiheitsgesetzt berufen:

    https://fragdenstaat.de/zustaendigkeit/brandenburg/

  172. @Marin

    1. Sie wollten mir doch beim betreuten Lesen, bzgl. Neuaufforstungen helfen? Mich wundert, dass die Behörden mir diese einfache Auskunft nicht geben können.

    2. Kam auch gerade im TV, dass man sich vermutlich über Frau Merkel im Senegal lustig gemacht haben könnte. Da die sonst keine solche Musik für Staatsgäste im Senegal spielen. Eingeblendet wurde dann als Scherz der franz. Ministerpräsident mit franz. Volksliedern. 😉

  173. Der unzuverlässige Zitterstrom aus Wind und Sonne ändert am Status Quo der dritten Welt jedenfalls nix. Leider bringt es die armen Leute auch nicht voran in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Wer braucht schon das Kirchhoffsche Gesetz?

  174. Haha, toller Artikel, Herr Stemmer.
    Der Strombedarf von Südafrika ist in Folge der Misswirtschaft so gesunken, dass man auch weniger effektive Techniken mit geringerer Energiedichte verwenden kann. Erdgas (sehr erneuerbar) und Wind sollen es sein. Mal sehen, wer da wirklich dahinter steckt?!
    Andere Frage: was machen die Afrikaner aber bloß mit elektrischer Leistung, die mit der dritten Potenz der Windgeschwinkdigkeit ins Netz drückt?

  175. Marvin Müller schrieb am 27. August 2018 23:11:

    ich mache hier kein betreutes Lesen.

    Michael Krüger schrieb am 31. August 2018 13:52:

    @Marin

    1. Sie wollten mir doch beim betreuten Lesen, bzgl. Neuaufforstungen helfen?

    Eigentlich ist der Satz doch gar nicht so schwer zu verstehen. An welchem Wort scheiterte es? Muss ich „kein“ erklären?

  176. @ Udo Stemmer 31. August 2018 12:35

    Die CO2 Belastung ging doch im Stromsektor zurück, man muss eben sich eine Tabelle lesen Können Herr Martin Landvoigt.
    Von 761 g/kWh(1990) auf 527 g/kWh (2016) ist doch ein Rückgang von über -25% je kWh.
    Von 367.000.000 Tonnen CO2 (1990) auf 278.000.000 Tonnen CO2 (2016) ist doch ein Rückgang von über -25% je in der Gesamtsumme.

    Sie beziehen sich auf https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2017-05-22_climate-change_15-2017_strommix.pdf

    Seite 11/28 -- Sie beziehen sich auf die Spalte CO2 -- Emissionsfaktor Strommix [g/kWh]

    Diese ist aber irrelevant, denn was wir ungefragt und ohne Bedarf ins Ausland an Überschüsse gegen geleistete EEG-Subventionen liefern, ist kein vernünftiger Maßstab. Darum gibt es auch die Spalte
    CO2 -- Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch [g/kWh]
    Dies ist der relevante Wert, der sich nach dem Verbrauch richtet. nicht nach den entsorgten Überschüssen.

    Der Rückgang von 759 g/kWh(1990) auf 618 g/kWh (2005) ist vor allem der Bereinigung der ineffizienten DDR-Wirtschaft und der Effizienzsteigerung zurück zu führen = 18,6 %. Bis zu 2005 waren die NIE nur in geringem Umfang aufgebaut und trugen zu dieser Reduktion annähernd nichts bei.

    Die Reduktion auf 584 g/kWh (2009) = 5,5 % ereignete sich bei einem moderaten Ausbau der NIE und Fortsetzung weiterer Effiziensteigerungen. -- Tatsächlich können kleine Anteile von NIE durchaus sinnvoll im Strommix sein, aber der Nutzen bleibt begrenzt. Erst ab 2009 setzte der massive Zubau der NIE ein.

    587 g/kWh (2015 vorläufig) und 580 g/kWh (2016 geschätzt) zeigen keinen signifikanten Rückgang mehr. Damit ist meine Behauptung belegt.

    Ihre Aussage ist verschleiernd. Oder meinen Sie , dass der NIE-Ausbau bis 2005 für die Reduktion um 18,6 % verantwortlich ist?

    Es kommt noch besser Herr Martin Landvoigt,
    Die Stromherstellung ist von 482.000.000.000 kWh (1990) auf 527.000.000.000 kWh (2016) für Deutschland angestiegen ist doch eine Steigerung von über +9% je in der Gesamtsumme.

    Da wir ja die Umrechnung g/kWh bereits vornahmen ist die absolute Produktionssteigerung wenig aussagekräftig. Im Gegenteil: Sie zeigt eher die Effizienzsteigerung. Wenn wir den Produktionskapazitätszuwachs seit 2009 vor allem bei den NIE sehen, aber die spezifischen Emissionen gleich bleiben, zeigt, dass die vermeintlichen Einsparungen nicht existieren.

    Also nochmal für die Schnelldenker dar wir uns hier über Strom untermalten und da sind die kWh angestiegen und der CO2 Ausstoß hat sich verringert, verstanden Herr Martin Landvoigt ?

    Vielleicht sollten sie weniger schnell Unsinn denken und vorher überlegen, ob sie sich selbst gerade widerlegen.

    Die CO2 Reduktionen rechnen sich nach Internationalen Verträgen, als 1990 und nicht nach 2009.

    Ich weiß hier von keinen Internationalen Verträgen, sondern von dem selbsterklärten verbindlichen Ziel der Bundesregierung, sie für 2020 eine Reduktion um 40 % seit 1990 vorschrieben. Dieses Ziel wird weit verfehlt, denn seit 2009 wurden keine signifikanten Einsparungen erreicht.

    Übrigens Herr Martin Landvoigt.2008 und 209 war eine Konjunkturdelle wegen der Bankengeschichte.

    Das ist irrelevant wenn wir g/kWh auswerten.

  177. @Marvin

    Also helfen Sie mir nicht beim betreuen Lesen, bzgl. Neuaufforstungen. Mich wundert nur, dass weder Forstamt, noch Rathaus, noch PIK-Pressestelle bisher Auskunft geben können noch wollen.

  178. @ Michael Krüger 31. August 2018 13:12

    Einige dieser verursachten CO2 Emissionen durch den Aufbau einer WKA finden aber nicht im Inland statt, sondern werden als Fertig- und halbfertig-Produkte importiert, bzw. finden erst in der Zukunft statt. Ich glaube nicht, dass diese Warenimporte auf die CO2 Statistik berücksichtigt wurde.

  179. 166. Michael Krüger 31. August 2018 13:12
    Wie gesagt, die 30 t beziehen sich auf einen Stahlmast einer ca. 2 MW WKA.

    Wie gesagt die Windkraftanlagen werden Energetisch und CO2 mäßig unter 1 Jahr neutral.

    Das haben die Jungs aus den USA und auch die Jungs von SIEMENS unabhängig voneinander herausgefunden, siehe NR. 142 und da ist alles dabei.
    https://www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-27684-wie-schnell-sich-siemens-windkraftanlagen-energetisch-amortisieren

    Energetische Amortisation für Onshore-Windparks nach ca. 4,5 und 5,5 Monaten.

    Und NR. 146

    https://www.wiwo.de/technologie/green/studie-zeigt-windraeder-sind-wahre-effizienzwunder/13549604.html

    Wenn Sie andre Zahlen und Quellen haben, dann bringen Sie die doch bitte.

    166. Michael Krüger 31. August 2018 13:12
    Deshalb bringen Ihre über 20.000 WKA in der BRD auch keine CO2-Einsparungen. Ansonsten würden die CO2-Emissionen in der BRD Jahr für Jahr, mit dem Ausbau von PV und WKA sinken.

    Die CO2 Belastung ging doch im Stromsektor zurück, man muss eben sich eine Tabelle lesen Können Herr Michael KrügerMartin.
    Von 761 g/kWh(1990) auf 527 g/kWh (2016) ist doch ein Rückgang von über -25% je kWh.
    Von 367.000.000 Tonnen CO2 (1990) auf 278.000.000 Tonnen CO2 (2016) ist doch ein Rückgang von über -25% je in der Gesamtsumme.
    Es kommt noch besser Herr Michael Krüger,
    Die Stromherstellung ist von 482.000.000.000 kWh (1990) auf 527.000.000.000 kWh (2016) für Deutschland angestiegen ist doch eine Steigerung von über +9% je in der Gesamtsumme.

    Also nochmal für die Schnelldenker dar wir uns hier über Strom untermalten und da sind die kWh angestiegen und der CO2 Ausstoß hat sich verringert, verstanden Herr Michael Krüger ?

  180. 168. Marvin Müller 31. August 2018 13:28
    Haben Sie das PS drangehängt, nachdem Sie festgestellt haben, dass in dem Artikel gar nichts davon steht, dass sich man sich im Senegal über die Kanzlerin lustig macht?

    Jemand hat hier mal geschrieben:

    Dazu steht auch was in dem Dokument, aber ich mache hier kein betreutes Lesen.

    Michael Krüger, braucht aber etwas Betreuung.
    Zweifelt immer alles an und bringt aber selber keine andern, seine Quellen oder Zahlen.

  181. 174. Lutz Herrmann 31. August 2018 14:45
    Andere Frage: was machen die Afrikaner aber bloß mit elektrischer Leistung, die mit der dritten Potenz der Windgeschwinkdigkeit ins Netz drückt?

    Hallo Herr Lutz Herrmann,

    wann ist den der Stromverbrauch in Afrika am Höchsten ?

    Ist doch immer dann wenn auch die Klimaanlagen so richtig laufen.
    Und wann laufen die Klimaanlagen und Kühlgeräte so richtig ?
    Genau wenn die Sonne so richtig herunterbrennt.

    Und was macht den Günstigsten Strom ?
    Ist das nicht PV zurzeit und das auch un Afrika.

    In Afrika wird ja zurzeit ein AKW bebaut, da sind die Baukosten je kW bei über 5500 US$ und es wird auch einiges an PV gebaut in Afrika, nicht weit vom AKW und da kostet das kWp ca. 750 US$, beim kWh ist man bei PV unter 3 US$ Cent, das Schaft der AKW-Neubau nicht.

    Windkraft ist eine von einigen Optionen in Afrika nur das Rennen wird PV machen.

  182. Michael Krüger schrieb am 31. August 2018 15:54:

    @Marvin

    Also helfen Sie mir nicht beim betreuen Lesen, bzgl. Neuaufforstungen.

    Ich hatte den Begriff „betreutes Lesen“ in Anlehnung an „betreutes Wohnen“ gewählt, da Sie (nicht zum ersten Mal) anscheinend Schwierigkeiten mit dem Lesen eines Dokumentes hatten und daher anscheinend Hilfe brauchten. Die wollte ich aber nicht mehr geben, nachdem es bereits an sowas trivialem wie dem Lesen des Inhaltsverzeichnisses scheiterte. Ich bin echt erstaunt, dass Sie diesen nicht gerade schmeichelhaften Ausdruck nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, sondern immer wieder bringen.

  183. @Marvin

    Tja, wenn Sie denn wenigstens meine Fragen lesen und beantworten würden, wäre ich schon glücklich. Und aus Ihren Mund nehme ich Ihre Bewertung mal als Lob entgegen, da Sie es selbst nicht besser wissen. Ich fragte wo die 7.800 m2 neu aufgeforstet wurden?

  184. 176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    Diese ist aber irrelevant, denn was wir ungefragt und ohne Bedarf ins Ausland an Überschüsse gegen geleistete EEG-Subventionen liefern, ist kein vernünftiger Maßstab.

    Ich betreue Sie auch noch Herr Martin Landvoigt,
    deshalb hab ich doch die Zahlen für Deutschland genommen also ohne den Export, verstanden?

    176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    587 g/kWh (2015 vorläufig) und 580 g/kWh (2016 geschätzt) zeigen keinen signifikanten Rückgang mehr. Damit ist meine Behauptung belegt.

    Das ist doch ein Rückgang von -7 g/kWh und das nur in einem Jahr, oder hab ich da ein Verständnisproblem.

    176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    Da wir ja die Umrechnung g/kWh bereits vornahmen ist die absolute Produktionssteigerung wenig aussagekräftig.

    Die Stromherstellung ist von 482.000.000.000 kWh (1990) auf 527.000.000.000 kWh (2016) für Deutschland angestiegen ist doch eine Steigerung von über +9% je in der Gesamtsumme und trotzdem ist die CO2 Menge insgesamt beim Strom zurückgegangen und auch beim g/kWh, ist doch eine Erfolgsgeschichte.

    176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    Dieses Ziel wird weit verfehlt, denn seit 2009 wurden keine signifikanten Einsparungen erreicht.

    Na Herr Schnelldenker Martin Landvoigt,
    weshalb ist den der gesamte CO2 Ausstos über alle Energieträger in 2009 so gering ?

    Hab ich bereits in NR.163 geschrieben.

    Übrigens Herr Martin Landvoigt, 2008 und 2009 war eine Konjunkturdelle wegen der Bankengeschichte.

    Betrachten Sie sich nur mal die Deutsche Rohstahlproduktion 2009, die ging um ca. -13 Mio. Tonnen zurück, ca. -28% (siehe Seite 5) das die natürlich auch den CO2 Ausstoß absinkt ist auch klar.
    Und nicht nur beim Stahl gab es 2009 einen Einbruch bei der Fertigung von Gütern.

    https://www.stahl-online.de/wp-content/uploads/2017/12/Fakten_Stahlindustrie_2017_rz_web.pdf

  185. PS

    Marvin, Ihnen zufolge lief das Baugenehmigungsverfahren ja auch ganz offen und transparent ab. Nur merkwürdig, dass die zuständigen Behörden und Ämter mir im Gegensatz zu Herrn Zens bisher keine Antwort zur Neuaufforstung geben konnten. Für Sie und Udo war das doch alles klar wie Kloßbrühe.

  186. 176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    587 g/kWh (2015 vorläufig) und 580 g/kWh (2016 geschätzt) zeigen keinen signifikanten Rückgang mehr. Damit ist meine Behauptung belegt.

    Das sind bei ca. 550.000.000.000 kWh ein sattes minus von ca. -3.850.000 Tonnen sind das in nur einem Jahr.
    Nacht dann je Bundesbürger einen Jährliche Reduzierung beim Strom von ca. -47 kg CO2.
    So sehen Erfolgsgeschichten aus Herr Martin Landvoigt, verstanden ?

  187. @Udo

    In der BRD stehen rund 25.000 WKA. Und seit 2009, also 10 Jahren durch den Ausbau der WKA keine CO2-Reduktion feststellbar. Das sind die Fakten.

  188. 186. Michael Krüger 31. August 2018 18:29
    Ihnen zufolge lief das Baugenehmigungsverfahren ja auch ganz offen und transparent ab.

    Bringen Sie mal eie Quellenangabe wo in der Bauortung seht das jeder die Antragsunterlagen, erteilte Baugenehrungen einsehen darf.

    Herr Michael Krüger,
    ob Betreuung noch ausreichend ist oder man bereits an eine Einweisung nachdenken müsste ???

  189. Udo Stemmer 31. August 2018 18:25

    587 g/kWh (2015 vorläufig) und 580 g/kWh (2016 geschätzt) zeigen keinen signifikanten Rückgang mehr. Damit ist meine Behauptung belegt.

    Das ist doch ein Rückgang von -7 g/kWh und das nur in einem Jahr, oder hab ich da ein Verständnisproblem.

    Ja, sie haben ein Verständnisproblem. es geht um den vermeintlichen Rückgang zu 584 g/kWh (2009) . Da sind vorläufige und geschätzte Daten im gleichen Niveau keine signifikante Änderung.

    176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    Da wir ja die Umrechnung g/kWh bereits vornahmen ist die absolute Produktionssteigerung wenig aussagekräftig.

    Die Stromherstellung ist von 482.000.000.000 kWh (1990) auf 527.000.000.000 kWh (2016) für Deutschland angestiegen ist doch eine Steigerung von über +9% je in der Gesamtsumme und trotzdem ist die CO2 Menge insgesamt beim Strom zurückgegangen und auch beim g/kWh, ist doch eine Erfolgsgeschichte.

    Ich habe klar gezeigt, dass die Effekte des Emissionsrückganges auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sind. Bis 2005 Effizienssteigerungen und DDR-Abwicklung. Seit 2009 keine Einsparung bei g/kWh mehr. Haben sie noch mehr Verständnisprobleme?

    176. Martin Landvoigt 31. August 2018 15:52
    Dieses Ziel wird weit verfehlt, denn seit 2009 wurden keine signifikanten Einsparungen erreicht.

    Na Herr Schnelldenker Martin Landvoigt,
    weshalb ist den der gesamte CO2 Ausstos über alle Energieträger in 2009 so gering ?

    Wir haben argumentiert mit g/kWh -- da ist die Konjunktur und Gesamtverbrauch irrelevant. Haben sie noch mehr Verständnisprobleme?

  190. @Udo

    Jeder Bürger darf das einsehen. Das ist Gesetzt.

    Informationsfreiheitsgesetzt

    https://fragdenstaat.de/zustaendigkeit/brandenburg/

    Gibt es auf Bundesebene und Landesebene, damit der Bürger informiert ist, was dort so auf Ämtern und Behörden abläuft. Habe ich jetzt auch dem Rathaus Potsdam mitgeteilt. Einen Grund hätte ich nicht angeben müssen, habe aber geschrieben, dass ich mir die Neuaufforstung anschauen möchte.

  191. PS

    Es ist dem Rathaus Potsdam eigentlich verboten eine Begründung von mir zu verlangen. Laut Gesetz bin ich als Bürger zur Einsicht berechtigt. Egal was ich mit der Info anfange.

  192. Michael Krüger schrieb am 31. August 2018 19:54:

    Es ist dem Rathaus Potsdam eigentlich verboten eine Begründung von mir zu verlangen.

    So pauschal ist das nicht richtig, denn da sagt das Gesetz was anderes:

    § 6
    Durchführung der Akteneinsicht
    (1) Der Antrag auf Akteneinsicht muß hinreichend bestimmt sein. In den Fällen des … sind auch die besonderen Umstände des Einzelfalls darzulegen, aufgrund derer ein überwiegendes Offenbarungsinteresse geltend gemacht wird. …

    Aber wenn sie die Anfrage konform zu den Regelungen stellen, sollten Sie zumindest eine fomelle Ablehnung bekommen, gegen die Sie dann in Widerspruch gehen können. (Die Gebühren würden mich im nachhinein mal interessieren)

  193. @Marvin

    Zum IFG schreib die Bundesregierung:

    Wer kann einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz stellen?

    Antragsberechtigt ist jede natürliche Person und jede juristische Person des Privatrechts (beispielsweise eingetragene Vereine). Bürgerinitiativen und Verbände, die selbst keine juristische Person des Privatrechts sind, sind nicht antragsberechtigt.

    Inwieweit muss ein Antrag begründet werden?

    Grundsätzlich muss ein Antrag nicht begründet werden.

    Aber schön, dass Sie sich so gegen Informationsfreiheit und fürs PIK ins Zeug legen.

  194. Michael Krüger schrieb am 31. August 2018 22:25:

    Aber schön, dass Sie sich so gegen Informationsfreiheit und fürs PIK ins Zeug legen.

    Ich habe lediglich aus dem von Ihnen referenzierten Gesetzestext zitiert. Und wenn Sie sich den mit „…“ ausgelassenen Text ansehen, werden Sie sicher zustimmen, dass man in den Situationen schon genauer begründen muss, warum man die Auskunft haben will.

  195. @Marvin

    Die Rechte Dritter sind nicht betroffen. Die Aufforstfläche wird durch das Amt festgelegt. Und die sollte mir vom Amt mitgeteilt werden. Auch wenn das PIK dem nicht zustimmen sollte. Aber warum sollte es das? Allerdings lässt das auf Ihre Gesinnung schließen, wie Sie sich hier verhalten.

  196. Michael Krüger schrieb am 31. August 2018 22:25:

    Zum IFG schreib die Bundesregierung:

    Inwieweit muss ein Antrag begründet werden?

    Grundsätzlich muss ein Antrag nicht begründet werden.

    Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass ich vorm Antworten doch lieber mal nachlesen sollte. Nun habe ich das nachgeholt und siehe da, der zitierte Text ist nur die halbe Wahrheit. Es geht nämlich weiter:

    Inwieweit muss ein Antrag begründet werden?
    Grundsätzlich muss ein Antrag nicht begründet werden. Ausnahmen bestehen nur, wenn die Rechte Dritter betroffen sind, wenn es um den Schutz geistigen Eigentums oder von Geschäftsgeheimnissen geht. Eine Begründung ist deswegen erforderlich, damit der Dritte, der von der Behörde in diesen Fällen in Kenntnis gesetzt werden muss, entscheiden kann, ob er zustimmt oder nicht.

    Dann ist das auch nicht der Gesetzestext, sondern die FAQ. Kuckt man in den Gesetzestext, der für den Bund gilt, dann sieht der Text so ähnlich aus, wie der für Brandenburg geltende Gesetzestext.

  197. @Marvin

    Die Behörde legt die Fläche fest. Und warum sollte das PIK nicht damit einverstanden sein, dass die das bekannt gibt? Das Forstamt will mir das ja auch noch mitteilen. Also Null Problemo, außer für Sie.

  198. Michael Krüger 31. August 2018 23:45

    @Marvin

    Die Behörde legt die Fläche fest. Und warum sollte das PIK nicht damit einverstanden sein, dass die das bekannt gibt?

    Wo habe ich denn irgendwo geschrieben, dass das der Fall sein könnte? Lesen Sie doch einfach mal nur das, was ich schreibe, ohne etwas hineinzuinterpretieren. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es Situationen gibt, in denen ein Amt verlangen kann, dass eine Begründung geliefert wird. Ob eine solche Situation hier vorliegt -- ob das Amt hier eine solche Situation sieht -- … keine Ahnung. Daher ja auch mein Hinweis, dass Sie bei gesetzeskonformem Vorgehen im Ablehnungsfalle eine formelle Ablehnung bekommen müßten, gegen die Sie dann auch Beschwerde einlegen können.

  199. @Marvin

    Im Blogbeitrag verweist die Kommune auf das zuständige Forstamt zur Beantwortung der Frage nach dem IFG. Gelesen?

  200. 189. Martin Landvoigt 31. August 2018 19:15
    Ja, sie haben ein Verständnisproblem. es geht um den vermeintlichen Rückgang zu 584 g/kWh (2009) . Da sind vorläufige und geschätzte Daten im gleichen Niveau keine signifikante Änderung.

    Ja, Martin Landvoigt, Sie haben ein Verständnisproblem.
    Wo finde ich den die vermeintlichen Rückgang zu 584 g/kWh (2009), hab da noch nichts gefunden, Bitte mal eine Quellenangabe, wo sind nur die vorläufige und geschätzte Daten für (2009) ?
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-05-04_climate-change_11-2018_strommix-2018_0.pdf

    Die zahlen für 2009 sind doch nicht vorläufige und geschätzte,.

    Bringen Sie auch mal eine Quellenangabe wo die Umweltbundesamt die g/kWh geschätzt, wenn Sie das behaupten.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.
    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    Also ein Minus von ca. -45 g/kWh seit 2009

  201. 189. Martin Landvoigt 31. August 2018 19:15
    Seit 2009 keine Einsparung bei g/kWh mehr. Haben sie noch mehr Verständnisprobleme?

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.
    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    Also ein Minus von ca. -45 g/kWh seit 2009

    Quelle:
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-05-04_climate-change_11-2018_strommix-2018_0.pdf

  202. 189. Martin Landvoigt 31. August 2018 19:15
    Wir haben argumentiert mit g/kWh — da ist die Konjunktur und Gesamtverbrauch irrelevant. Haben sie noch mehr Verständnisprobleme?

    Ich hab doch deshalb auch die g/kWh gebraucht und die Abmilderung,

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.
    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    Also ein Minus von ca. -45 g/kWh seit 2009

  203. @Udo

    Na wenn Sie sowas als Erfolg sehen, nicht mal ein Prozent Reduktion pro Jahr, kann Ihre Rechnung mit den WKA ganz und gar nicht stimmen. ☺

  204. @
    Micha,
    Marvin ist da ausnahmsweise mal rein sachlich, ohne Interpretation das Geschriebene Lesen, dann merkst Du, er will dir nicht böse, sondern verweist auf die Texte des Gesetzes. Du gehst da zu emotional ran und denkst, er will dir an’s Bein pinkeln -- nee, das machst du selbst.

  205. @Krishna

    Das Forstamt wird schon eine Antwort geben. Warten wir es ab. Da da keine Auskunft kommt, wegen Einspruch des PIK, damit ist nicht zu rechnen. Und Gebühren werden auch nicht kommen. Marvins Einwände sind daher Seifenblasen.

  206. 203. Michael Krüger 1. September 2018 18:27
    Na wenn Sie sowas als Erfolg sehen, nicht mal ein Prozent Reduktion pro Jahr, kann Ihre Rechnung mit den WKA ganz und gar nicht stimmen.

    Und unter 1% sind ca. -5.000.000.000 kWh die PV, Windkraft und Co den Konventionellen abnehmen und das seit 8 Jahren jedes Jahr.
    Also jeden Tag ca. -13.000.000 kWh, so sehen Erfolgsgeschichten aus, verstanden Herr Michael Krüger ?

  207. @ Udo Stemmer 1. September 2018 15:45

    Wo finde ich den die vermeintlichen Rückgang zu 584 g/kWh (2009), hab da noch nichts gefunden, Bitte mal eine Quellenangabe, wo sind nur die vorläufige und geschätzte Daten für (2009) ?

    Ich habe die Quelle in #176 genannt: Es war ihre Quelle aus #163 (A).
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2017-05-22_climate-change_15-2017_strommix.pdf

    Ich habe da auch die Seite genannt Seite 11/28 aber es ist ebenso auf der Vorseite 10/28 (Seitennummerierung nach PDF) die ausgewiesenen Seitennummern sind jeweils um 1 reduziert. Die Fußnoten ‚2015* vorläufig 2016** geschätzt‘ sind auf beiden Seiten ausgewiesen.

    Nun verweisen Sie auf eine Folgepublikation (B):
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-05-04_climate-change_11-2018_strommix-2018_0.pdf

    Interessant der A-B-Vergleich: Es wäre ja noch plausibel, wenn vorläufige und geschätzte Zahlen in der jüngeren korrigiert würden. Hier für unsere besonders relevante Spalte: CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch₅ [g/kWh]

    2015* 587 > 577 -1,73 %
    2016** 580 > 565 -2,65 %

    Man könnte sich dann nur fragen, woher die gewaltigen Schätzfehler und vorläufigen Zahlen kommen. Hatten die Alten Zahlen überhaupt eine Aussagekraft?

    Allerdings gibt die weitere Analyse der gesamten Zahlenreihen Anlass für einen wesentlich schlimmeren Verdacht: Rückwirkende Manipulationen nach politischer Agenda! Seit 1990 werden fast alle Zahlen, die auch nicht als vorläufig ausgewiesen wurden, ständig verändert, und zwar durchgängig, wie sie in politische Kalkül passen -- hier der A-B-Vergleich für 1990 und 2014 (weil hier nichts vorläufiges ausgewiesen wurde):

    Stromverbrauch [TWh]
    1990: 482 > 479 -0,63 %
    Was kann erklären, warum der Stromverbrauch im Jahr 2018 für 27 Jahre Alte Daten um 0,63 % verändert wurden? Kann sich ein Stromverbrauch tatsächlich rückwirkend ändern?

    2014: 561 > 560 -0,18 %
    2015: 578 > 578 0,00 %
    überraschend gab es keine Abweichungen zu den vorläufigen Zahlen, aber bei den nicht bei den fixierten Zahlen des Vorjahres.

    CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch [g/kWh]
    1990: 759 > 763 0,52 %
    Diese Zahlen wurde nach 27 Jahren verschlechtert, so dass sich die Veränderung seltsamerweise einen vermeintlich größeren Erfolg ausweist.

    2914: 602 > 595 -1,18 %

    Die festen Zahlen wurden deutlich rückwirkend geändert -- und passt so besser in die gewollten Erfolgsgeschichten.

    Das gleiche kann man annähernd kontinuierlich bei allen möglichen Werten feststellen.

    Ich habe nur die Publikationen zwei aufeinander folgender Jahre vergleichen. Die Veröffentlichungen der Vorjahre liegen mir nicht vor. Aber man kann vermuten, dass die Zahlen auch vorher schon zurechtgebogen wurden. Die Statistik bildet somit wohl kaum die Realität ab, sondern das politisch motivierte Narrativ, das skrupellos fälschend umgesetzt wurde. Man kann beim UBA wohl nicht von einer seriösen Quelle ausgehen.

    Die zahlen für 2009 sind doch nicht vorläufige und geschätzte,.

    Bringen Sie auch mal eine Quellenangabe wo die Umweltbundesamt die g/kWh geschätzt, wenn Sie das behaupten.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.
    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    Also ein Minus von ca. -45 g/kWh seit 2009

  208. @ Udo Stemmer 1. September 2018 15:45

    In meinem letzten Posting sind die letzten 3 Absätze noch als unkommentierte Kopien ihres Postings rein gerutscht. Diese sind natürlich nicht von mir und werden nun im Nachgan kommentiert:

    Die zahlen für 2009 sind doch nicht vorläufige und geschätzte,.

    Hat auch niemand geschrieben auußer Ihnen. Ich schrieb, dass 2015 und 2016 voräufige und geschätzte Zahlen waren.

    Bringen Sie auch mal eine Quellenangabe wo die Umweltbundesamt die g/kWh geschätzt, wenn Sie das behaupten.

    Das ahben sie oben schon mal gefragt, und das habe ich auch schon beantwortet.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.
    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    für 209 sind dies die rückwirkende manipulierten Zahlen. 2017 sind politisch gewollte Schätzungen.

    Also ein Minus von ca. -45 g/kWh seit 2009

    Die Aussagekraft von Phantasiestatistiken gehen gegen Null.

  209. Herr Stemmer, was sollte das nun wieder für ein unpassender Kommentar sein?
    Sie verlinken auf einen Artikel über Südafrika. Der war zwar schon völlig deplaziert, aber es ging darin um Windkraft.
    Ich frage, was die Südafrikaner damit anfangen können, solange es das Kirchhoffsche Gesetz und die V hoch 3 Anhängigkeit der Leistung gibt?
    Sie plappern dann mal wieder was von der tollen Photovoltaik. Stemmers Nebelkerzen. Geht’s noch? Sie durchblicken die ganze Thematik offenbar gar nicht. Da ist die Schulbildung in Ihrer Jugend schon ziemliche Grütze gewesen, und nicht erst in den letzten Jahren den Bach runtergegangen.

  210. Herr Stemmer, der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist eine Lobbyorganisation der Branche, die lediglich Öffentlichkeitsarbeit für Presse und Politik betreibt. Eigene Zählungen abseits der Katasteramtsschwindeleien haben die nicht.
    Ist mir rätselhaft, wie Sie hier so rotzfrech auftreten können. Und das sagt Ihnen einer von 2 Millionen Waldbesitzern in Deutschland, die angeblich vom DFWR vertreten werden.

  211. 208. Martin Landvoigt 2. September 2018 11:23
    für 209 sind dies die rückwirkende manipulierten Zahlen. 2017 sind politisch gewollte Schätzungen.

    Die Aussagekraft von Phantasiestatistiken gehen gegen Null.

    Muss mal nachfragen Herr Martin Landvoigt,
    welche Aussagekraft hat jetzt die Phantasie-Zahl 209 ?????????????

  212. 208. Martin Landvoigt 2. September 2018 11:23
    Also ein Minus von ca. -45 g/kWh seit 2009
    Die Aussagekraft von Phantasiestatistiken gehen gegen Null.

    Dann nehmen wir die bereits vollständigen Zahlen, also 2009 bis 2015.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2015 je kWh ca. 577g/kWh.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    Also immer noch ein Minus von ca. -5 g/kWh von 2009 bis 2015

    2009 sind das 293.000.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung unter Berücksichtigung Handelssaldo.
    2015 sind das 280.000.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung unter Berücksichtigung Handelssaldo.

    Also in 6 Jahren ist die Jährliche CO2 Belastung um ca. -13.000.000 Tonen zurückgegangen und die Strommenge hat aber um ca. +13.000.000.000 kWh zugelegt von 2009 bis 2015.

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-05-04_climate-change_11-2018_strommix-2018_0.pdf

  213. Udo, feiern Sie auch hier 1. April? Ihr EE-Strom ist nicht vegan und damit ökologisch veraltet. ☺

  214. 207. Martin Landvoigt 2. September 2018 11:13
    2015* 587 > 577 -1,73 %
    2016** 580 > 565 -2,65 %
    Man könnte sich dann nur fragen, woher die gewaltigen Schätzfehler und vorläufigen Zahlen kommen. Hatten die Alten Zahlen überhaupt eine Aussagekraft?

    Hab ich jetzt ein Verständnisproblem ?
    Wenn unter 3% ein gewaltiger Fehler ist ?

    Martin Landvoigt,
    keine Ahnung in welcher Welt Sie leben.

    Bei EIKE wenden nachträglich Zahlen um ca. 300% verändert, das ist ein gewaltiger Fehler.

  215. 157. Martin Landvoigt 31. August 2018 09:27
    Aber aus dem UBA-Bericht geht hervor, dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab. Wo ist der Fehler?

    Und in in NR. 207 ist bei Herr Martin Landvoigt eine Abweichung unter 3% ein gewaltiger Fehler.

    Nur ist Herr Martin Landvoigt in NR. 157,
    der Meinung „dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab“ nur komisch, beim Strom gab es aber eine Reduktion von ca. -13.000.000 Tonen CO2 von 2009 bis 2015.

    Herr Martin Landvoigt,
    Sie machen aus einer Reduktion von ca. -13.000.000 Tonnen CO2, keine Reduktion der Emissionen ab 2009,
    aber Abweichen von unter 3% sind dann das Problem, hab es verstanden Herr Martin Landvoigt.

  216. @Udo

    Ihre geschätzten -13.000.000 Tonnen CO2 sind aber nicht vegan und ökologisch und tierrechtlich korrekt eingespart worden und daher ökologisch irrelevant.

  217. @Udo Stemmer #215

    hab es verstanden Herr Martin Landvoigt.

    😀
    Das wage ich zu bezweifeln.

  218. Udo Stemmer 2. September 2018 17:54

    208. Martin Landvoigt 2. September 2018 11:23
    für 209 sind dies die rückwirkende manipulierten Zahlen. 2017 sind politisch gewollte Schätzungen.

    Muss mal nachfragen Herr Martin Landvoigt,
    welche Aussagekraft hat jetzt die Phantasie-Zahl 209 ?????????????

    Sind Ihnen die Fragezeichen schon ausgegangen? Warum nicht noch ein paar mehr? Da ich in meinen Vorpostings stets von 2009 sprach dürfte klar sein, dass bei 209 wohl lediglich eine Null fehlt. Darum nun der korrigierte Text:

    für 2009 sind dies die rückwirkende manipulierten Zahlen. 2017 sind politisch gewollte Schätzungen.

  219. Udo Stemmer 2. September 2018 18:26

    Dann nehmen wir die bereits vollständigen Zahlen, also 2009 bis 2015.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 582 g/kWh.

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2015 je kWh ca. 577g/kWh.

    Sie scheinen meine Ausarbeitung in #207 komplett zu ignorieren und behaupten immer noch die manipulierten Zahlen.

    In dem Bericht von 2017 auf den Sie ja selbst verlinkt hatten -- https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2017-05-22_climate-change_15-2017_strommix.pdf ist zu lesen

    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2009 je kWh ca. 584 g/kWh.
    Die CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2015 je kWh ca. 587g/kWh.

    Darauf wies ich in #207 bereits deutlich hin

    2015* 587 > 577 -1,73 %
    2016** 580 > 565 -2,65 %

    Man könnte sich dann nur fragen, woher die gewaltigen Schätzfehler und vorläufigen Zahlen kommen. Hatten die Alten Zahlen überhaupt eine Aussagekraft?
    ….
    Stromverbrauch [TWh]
    1990: 482 > 479 -0,63 %
    Was kann erklären, warum der Stromverbrauch im Jahr 2018 für 27 Jahre alte Daten um 0,63 % verändert wurden? Kann sich ein Stromverbrauch tatsächlich rückwirkend ändern?

    Aber auch ansonsten scheinen die Zahlen aus dem 2018-Bericht in sich wenig plausibel zu sein:
    Betrachten wir CO2-Emissionsfaktor Strommix [g/kWh]

    2009: 569
    2014: 559 Reduktion um 10 g/kWh in 5 Jahren
    2015: 528 Reduktion um 31 g/kWh in 1 Jahr
    2016: 516 Reduktion um 12 g/kWh in 1 Jahr
    2017: 489 Reduktion um 27 g/kWh in 1 Jahr / Reduktion um 70 g/kWh in 3 Jahren

    Das erscheint höchst unplausibel, denn es gab keine wesentliche Entwicklungssprünge, außer dass ein KKW Grafenrheinfeld Mitte 2015 vom Netz genommen wurde und beklagt wurde, dass es unverminderte Stromproduktion aus Kohle gibt. Woher sollten die Plötzlichen scharfen Einsparungen herkommen, wo man doch seit 2009 in 5 Jahren nur 10 10 g/kWh schaffte?

    CO2-Emissionsfaktor Strominlandsverbrauch ist 2017 je kWh ca. 537g/kWh.

    Also immer noch ein Minus von ca. -5 g/kWh von 2009 bis 2015

    ?

    Aus der 2018-Berichtsversion:

    2009: 582
    2016: 565
    2017: 537

    Ich weiß nun nicht, wer diese Zahlen für plausibel hält.

    2009 sind das 293.000.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung unter Berücksichtigung Handelssaldo.
    2015 sind das 280.000.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung unter Berücksichtigung Handelssaldo.

    Also in 6 Jahren ist die Jährliche CO2 Belastung um ca. -13.000.000 Tonen zurückgegangen und die Strommenge hat aber um ca. +13.000.000.000 kWh zugelegt von 2009 bis 2015.

    Das geht so aus der Tabelle 1 nicht hervor. Denn es ist der Inlandsverbrauch nicht ausgewiesen.

    Relevant wäre dann Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung₁ [Mio. t] | Stromverbrauch [TWh]
    2009: 300 | 528
    2016: 300 | 582
    2017: 285 | 583

    Die Reduktion ergibt sich gemäß der Schätzung ausschließlich im letzten Jahr. Und wie stark die zum Folgebericht schwanken werden, kann man sich selbst auswürfeln.

  220. Udo Stemmer 2. September 2018 18:56

    207. Martin Landvoigt 2. September 2018 11:13
    2015* 587 > 577 -1,73 %
    2016** 580 > 565 -2,65 %
    Man könnte sich dann nur fragen, woher die gewaltigen Schätzfehler und vorläufigen Zahlen kommen. Hatten die Alten Zahlen überhaupt eine Aussagekraft?

    Hab ich jetzt ein Verständnisproblem ?
    Wenn unter 3% ein gewaltiger Fehler ist ?

    Ja, sie haben ein Verständnisproblem! Denn wir sind hier nicht bei Meinungsumfragen zu Bundestagswahlen, sondern bei technischen Zusammenhängen, die eine recht präzise Prognose zulassen. Immerhin geht es um das Verhältnis der Energieeffizienz, die auch in den Jahren zuvor trotz enormer Anstrengungen keine Sprünge machte. Die Annahme, dass es bestenfalls nur eine marginale Verbesserung geben könne, erscheint heir sehr plausibel. Die Schätzung eines Sprungs ohne nähere Begründung erscheint dagegen absurd.

  221. Udo Stemmer 2. September 2018 19:19

    157. Martin Landvoigt 31. August 2018 09:27
    Aber aus dem UBA-Bericht geht hervor, dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab. Wo ist der Fehler?

    Nur ist Herr Martin Landvoigt in NR. 157,
    der Meinung „dass es seit 2009 keine Reduktion der Emissionen gab“ nur komisch, beim Strom gab es aber eine Reduktion von ca. -13.000.000 Tonen CO2 von 2009 bis 2015.

    Ich bin sehr wohl der Ansicht, dass man Äpfel mit Birnen vergleichen kann, aber in vielen Fällen macht es keinen Sinn. So auch hier.

    Zum einen ist Ihre Zahl aus einer Quelle, bei der die Zahlen ständig im Fluss sind. Hier haben Sie
    Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung unter Berücksichtigung Handelssaldo [Mio. t] aus dem Bericht von 2018 zugrunde gelegt. Dies ist vor allem durch einen Export bedingt, der deutschen Überschussstrom zu deutlich unter den EEG-Kosten Strom ins Ausland entsorgte. Dagegen zeigt die Zahl
    Kohlendioxidemissionen der Stromerzeugung₁ [Mio. t]
    einen Anstieg um 5 Mio. t. Der Vorjahresbericht weist noch 8 Mio. t aus. Es geht also mehr oder minder um eine statistische Schönfärberei, die Erfolge zeigen will, wo es keine gibt.

    Aber die Bezugsgröße ist hier nicht isoliert die Stromversorgung, sondern die Emissionen von Deutschland. Da fließen dann weitere Faktoren ein, z.B. die teure Energieeinsparverordnung. Hierzu sagt die Statistik
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-05-24_climate-change_12-2018_nir_2018.pdf Seite 69 von 959
    Emissionen / Emissions (in Mio. t CO2-equ.)

    2009: 908
    2014: 903
    2015: 907
    2016: 909

    Herr Martin Landvoigt,
    Sie machen aus einer Reduktion von ca. -13.000.000 Tonnen CO2, keine Reduktion der Emissionen ab 2009, aber Abweichen von unter 3% sind dann das Problem, hab es verstanden Herr Martin Landvoigt.

    Wie oben schon festgestellt, handelt es sich bei dieser Zahlenbehauptung nicht nur um eine andere Bezugsgröße, die nicht mit den Gesamtemissionen verglichen werden kann, sondern auch um ein ein Ergebnis eines fadenscheinigen Rechtfertigungsversuches für den weiteren Anstieg.

    Eine Schätzung technischer Parameter, die ohne robuste Grundlage eine Reduktion um fast 3 % behauptet, ist in der Tat ein Problem.

  222. Ich habe immer noch keine weitere Antwort zur Neuaufforstung PIK vom Forstamt und Rathaus erhalten. Mal abwarten, ob da noch was komm?

  223. Michael Krüger schrieb am 4. September 2018 13:44:

    Ich habe immer noch keine weitere Antwort zur Neuaufforstung PIK vom Forstamt und Rathaus erhalten. Mal abwarten, ob da noch was komm?

    Falls Sie die Anfrage nach dem Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG) gestellt haben …

    Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG)
    § 6
    Durchführung der Akteneinsicht

    Der Antrag ist innerhalb eines Monats zu bescheiden; ist dies nicht möglich, so ist ein Zwischenbescheid zu erteilen.

    … würde ich sagen, warten.

  224. @Marvin

    AIG? Nö, Anfrage nach IFG. Vielleicht doch noch mal nachlesen, was ich geschrieben habe? ☺

  225. Und eine einfache Anfrage nach IFG kostet auch nichts.

    https://fragdenstaat.de/info/informationsfreiheit/gebuehren/

  226. Oder einfach hier nachschauen.

    https://netzpolitik.org/2012/ifg-portal-fragdenstaat-de-startet-in-berlin-und-brandenburg/

  227. Michael Krüger schrieb am 4. September 2018 23:21:

    @Marvin

    AIG? Nö, Anfrage nach IFG. Vielleicht doch noch mal nachlesen, was ich geschrieben habe? ☺

    Ich bin dem gefolgt, was Sie verlinkt haben -- https://fragdenstaat.de/zustaendigkeit/brandenburg/ . Und was liest man da:

    Welches Recht?
    Das Informations­freiheits­gesetz von Brandenburg erlaubt Ihnen den Zugang zu Informationen der Verwaltung.
    Lernen Sie Ihr Recht kennen

    Klickt man auf „Lernen Sie ihr Recht kennen“ kommt man zum Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz Brandenburg (AIG) (Brandenburg). Das IFG gilt für Behörden des Bundes, daher klang eine Anfrage nach AIG für mich plausibel.

  228. 223. Marvin Müller 4. September 2018 16:50
    Falls Sie die Anfrage nach dem Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG) gestellt haben …

    § 2 Anwendungsbereich
    (1) Das Akteneinsichtsrecht besteht gegenüber den Behörden und Einrichtungen des Landes, den Landesbetrieben, den Gemeinden und Gemeindeverbänden, den kommunalen Unternehmen und Anstalten nach § 92 Absatz 2 Nummer 1 und 2 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg, den sonstigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts des Landes sowie gegenüber natürlichen und juristischen Personen des Privatrechts, denen Hoheitsaufgaben des Landes zur Erledigung in den Handlungsformen des öffentlichen Rechts durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes übertragen worden sind, soweit im Folgenden nichts Anderes geregelt ist.

    Siehe auch §4

    58. Michael Krüger 27. August 2018 14:06
    Vorhaben aus privatem Interesse sind in der Regel als Grund nicht ausreichend.

    65. Michael Krüger 27. August 2018 15:14
    Beim PIK handelt es sich im Gegensatz zum GFZ zudem um einen Verein/ Privates Institut. IdR ist das private Interesse des PIK nach neuen Räumlichkeiten direkt in der Nachbarschaft nicht ausreichend für ein solches Vorhaben.

    Herr Michael Krüger,
    stuft das Bauvorhaben vom PIK ja selbst als „Privatsache“ Privatbaustelle ein somit fällt das gar nicht unter das AIG.

    Das die Baubehörde jeden bei beim Privaten Bauvorhaben Akteneinsicht gewähren muss ist aus dem AIG so nicht ableitbar.

    Wurden den PIK irgendwelche Hoheitsaufgaben des Landes zur Erledigung übertragen, dann JA.

    Nur das die PIK nicht Hoheitlich tätig ist hat ja Michael Krüger bereits in N. 58 und 65 überprüft und dann auch veröffentlicht.

  229. Udo Stemmer schrieb am 5. September 2018 09:00:

    Herr Michael Krüger stuft das Bauvorhaben vom PIK ja selbst als „Privatsache“ Privatbaustelle ein somit fällt das gar nicht unter das AIG.

    Die Anfrage bezieht sich ja nicht auf das Bauvorhaben an sich, sondern auf die Erfüllung der Auflagen, die sich aus „Planfeststellungsverfahren“ ableiten. Und das ist IMHO schon eine hoheitliche Aufgabe, so dass hier ein Auskunftsersuchen durchaus Erfolg haben kann.

    Aber wir brauchen da ja nicht spekulieren. Wenn Herr Krüger das ordentlich durchzieht, wird er ja am Ende die Information oder eine formelle Ablehnung bekommen. Wenn ich allerdings schon wieder sehe, dass Herr Krüger anscheinend nicht einmal weiss, auf welche gesetzliche Regelung er verwiesen hat und welche Geltungsbereiche die Gesetze haben, dann bin ich skeptisch. Aber warten wir einfach ab …

  230. @Marvin

    Einfache Onlineanfragen über fragdenstaat zum IFG werden auch von brandenburger Behörden innerhalb von Tagen gebührenfrei beantwortet und dann dort online gestellt. Dazu ist die Plattform da. Über behördliche Ausgleichsmaßnahmen wie Ersatzaufforstungen auch. Das Bauvorhaben ist ja auch öffentlich. Aber gut, dass Sie Herrn Stemmer einen Einlauf verpassen. ☺

  231. PS

    Und auch in Potsdam direkt kann man Onlineanfragen zum IFG stellen. Auch zur Aufforstung des GFZ. Siehe letzte Anfrage auf der Seite:

    https://maerkerplus.brandenburg.de/de/potsdam?skip=13

    Einfache Anfragen sind kostenlos und werden idR innerhalb einiger Tage beantwortet. Mich wundert es deshalb schon, dass das bei der PIK Neuaufforstung so lange dauert.

  232. 229. Marvin Müller 5. September 2018 09:54
    Die Anfrage bezieht sich ja nicht auf das Bauvorhaben an sich, sondern auf die Erfüllung der Auflagen, die sich aus „Planfeststellungsverfahren“ ableiten.

    Jede Auflage oder Bedingung der Baugenehmigung bezieht sich auf Gesetze, Bauordnung, sonst kann man ja keine Auflagen im Zuge der Baugenehmigung auferlegen und verlangen.

    Nur weil ein Privater nach Gesetz was machen muss oder bezahlen mur gibt keine Außenstehenden das Recht dessen Akte einzusehen.

    Beispiel.:
    Meinem Nachbarn wurde auf Grund von Gesetzen die Fahrerlaubnis entzogen, so kann ich auch nicht sagen ich möchte nun Einsicht in die Akte haben.

    Da sich die Einsichtnahme nicht ableite das da doch Rechtsvorschriften und Gesetze vorliegen, angewändet wurden.

  233. Michael Krüger schrieb am 5. September 2018 10:49:

    Einfache Onlineanfragen über fragdenstaat zum IFG werden auch von brandenburger Behörden innerhalb von Tagen gebührenfrei beantwortet und dann dort online gestellt. Dazu ist die Plattform da.

    Irgendwie entgeht mir der Zusammenhang -- worauf beziehen Sie sich mit dieser Anmerkung?

    Und warum benutzen Sie die Plattform dann nicht einfach? Das hätte den Vorteil, dass alle daran Interessierten die Anfrage mit verfolgen könnten. Oder habe ich Ihre Anfrage nur übersehen?

    Aber gut, dass Sie Herrn Stemmer einen Einlauf verpassen. ☺

    Sie sehen das viel zu emotional. Ich habe ihm keinen Einlauf verpasst, ich habe eine andere Ansicht und habe die dargelegt.

  234. @Marvin

    Die letzte Anmerkung von mir war ironisch gemeint.

    Herr Stemmer versteht da auch keinen Spaß.

    @Udo

    Wenn jemand im Waldbiotop baut, auch Privatleute, muss das behördlich genehmigt werden und die Ausgleichsmaßnahmen werden letztendlich durch die Behörde festgelegt. Deshalb kann man auch diesbezüglich Anfragen stellen. Akten will ich ja gar nicht einsehen. Ich möchte wissen, ob die Behörde mit Genehmigung des Baus im Waldbiotop und Festlegung der Neuaufforstungsfläche und deren Umsetzung ordnungsgemäß gearbeitet hat. Was ist daran privat?

  235. PS

    Beim Bau von WKA in Biotopen/ Waldbiotopen ist das genauso. Die Bauherren und Betreiber sind dort idR auch privat. Jedoch kann man anfragen, wo Ausgleich von den Behörden festgelegt und geschaffen wurde. Ebenso bei Elbvertiefung, etc.. Dem Bürger muss die Möglichkeit gegeben werden dagegen zu klagen, wenn kein ausreichender Ausgleich geschieht, oder Umweltbelange nicht eingehalten werden.

  236. Ach Leute, diese ganze Wald- und Baumdisskusion ist doch komplett verlogen, auf Seiten der Öko´s.

    Einerseits prahlt man mit den Zuwachs an Wald in DE, da könne man doch noch viel mehr Biomasse rausholen um sie anschließend klimaneutral im Pelletofen zu verheizen.
    Da dürfen auch unbetrüblich Bäume für WKA weichen, machte nix….wir machen ne Ersatzpflanzung.
    Da kann auch ein Institut, das den Klimaschutz im Namen trägt gerne mal ein Stück Biotop weg hacken, machte nix, wir machen Ersatzpflanzungen.
    Aber wehe, in Stuttgart 21 sollen ein paar Bäume weichen……da ketten sich sofortigst die Öko´s an den Baum oder wie aktuell im Hambacher Forst……beschießen die Staatsgewalt mit allermöglichsten Kram….weil, die armen Bäume sind ja wertvoller als Gold und müssen ums verrecken nochmal, gerettet werden.

    Meist noch lustig zu lesen, das der Wald, der WKA weichen muss….immer minderwertig ist (brauch den noch jemand, oder kann der wech)…..aber der Wald, der einen Infrastrukturprojekt weichen muss…..unersetzlich und nie dagegewesen, dringends geschützt werden muss,……Ökos sind halt hochgradig schizophren, da is schon was inner Kindheit mächtig schief gegangen, die können nix dafür, die wurden schon von Geburt an verblödet.

    Zum Thema „Ersatzpflanzungen im Stadtgebiet“ hätte ick ooch noch ne Menge Bullshit beizutragen….bringt aber nix, versteht ein Öko eh nich.
    Onkel Heinz……..Ohne Kohle und Stahl, gäbe es heute keinen Wald mehr

  237. @Heinz

    Das ist der Punkt. Den Bäumen beim PIK kräht kein Öko nach. Und Auskünfte werden nur widerwillig gegeben. Aber siehe da:

    Hambacher Forst: Worum geht es?

    160 Hektar Wald will RWE von Oktober bis Anfang März fällen. Die Rodungssaison könnte nur noch vom Oberverwaltungsgericht Münster gestoppt werden. Dort hat der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Klage eingereicht. Eine Entscheidung wird für Ende September erwartet.

    Braunkohlegegner mit einer Mahnwache während der Räumungsaktion

    Gegen die Abholzung gibt es seit Jahren heftige Proteste von Waldbesetzern vor Ort. In Nähe des Waldes findet zur Stunde eine Mahnwache statt: Die rund 20 Umweltaktivisten setzen sich für den Stopp der Rodungen ein und kündigen massiven Widerstand an, sollten Bäume gefällt werden. Für den Abend haben die Braunkohlegegner eine Demonstration angemeldet.

  238. @Micha

    Aha, Umweltaktivisten…….wenns um die „Guten“ geht……anders wo werden se als Terroristen oder ewig gestrige Pöbeldeutsche bezeichnet……auch so ne Doppeldenk-Doppelzüngigkeit unsere sozialistischen Einheitsgesellschaft.
    Hmm…..ham die sich jetzt da im Wald auch zusammengerottet…..begehen Straftaten…..und Mutti schweigt trotzdem?

    Der Fisch stinkt bekanntlich immer vom Kopf her, was zu beweisen war.

    Onkel Heinz……nur noch im Vollsuff zu ertragen, die deutsche Blödheit

  239. Heinz Eng schrieb am 5. September 2018 14:08:

    nur noch im Vollsuff zu ertragen

    In dem Zustand aber bitte die Finger von der Tastatur lassen …

  240. @Marvin

    In dem Zustand aber bitte die Finger von der Tastatur lassen …

    Selbstverständlich, um diese Uhrzeit bin ich immer stocknüchtern……nur das mich in diesen Zustand der Klarheit, die Realität im Land der Bekloppten und Bescheuerten, noch ein Stück weit wütender macht.

    „Dann haben wir so etwas wie Krieg“
    Leider hinter der Bezahlschranke……aber der WDR hat ja auch noch etwas dazu gesagt….

    https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/hambacher-forst-polizeieinsatz-104.html

    Viele Waldbesetzer seien Mitglieder der internationalen linksextremistischen Szene und in Hamburg bei den G-20-Protesten dabei gewesen, heißt es beim Verfassungsschutz. Sie hätten eine sehr hohe Gewaltbereitschaft.

    Nach einer Analyse des Verfassungsschutzes gehe es den Linksextremisten nicht in erster Linie um Klimaschutz. „Die wollen nicht Bäume retten, sondern den Staat abschaffen“, sagt Reul. Er warnte davor, dass extremistische Gruppen die Proteste der Zivilgesellschaft unterwandern wollten.

    Der Staatsfunk spricht inwischen auch schon von „Linksextremisten“…..die sich als Öko´s tarnen……und den Grünen isses recht so, nach derzeitigen Neusprech machen sich die Grünen also auch gemein mit gewaltbereiten Linksextremen, weil sie sich nicht eindeutig distanzieren von diesen Typen. (wie der Rest der Regierung auch nicht, da drückt man schon mal ein Auge zu, die wollen ja nur spielen und zeigen wenigstens keinen H -Gruß)

    Die tun den „Aktivisten“ nix, weil übermorgen brauchen se die Typen ja wieder im „Kampf gegen Rääächts“.

    Die verlogene Republik…….und ick hab nur Kaffee da, es ist zum Heulen.
    MfG
    H.E.

  241. Was mich stets verblüfft ist die Motivation der Aktivisten, die so wenig konsistent erscheint. Unsereinem erscheint es als der dummdreiste Büttel absurder Ideologien. Doch sie selbst sehen sich vermutlich als die Helden, die die Welt retten. Wenn wir versuchen zu verstehen, was diese bewegt, könnten wir vielleicht Ansatzpunkte für einen Dialog finden -- was allerdings eine äußerst optimistische Hoffnung ist, die ich selbst kaum zu glauben vermag. Vermutlich mögen sie den Begriff Helden nicht, auch nicht wirklich Weltretter, Klimaretter oder ähnlich. Aber es stört sie vermutlich eher der Begriff, denn er weist ein Stück auf die Lächerlichkeit des Aktivismus und der Pose, die sie darin einnehmen. Man würde sich lieber in plakativer Bescheidenheit inszenieren. Aber tief im Herzen fühlt man unter all den Schichten präsentierter Bescheidenheit sich doch als ein solcher, der eben das Notwendige tut, um den Schaden abzuwenden.

    Und das ist bereits das erste Problem: Man verschleiert die eigene Motivation vor sich selbst, da es ja überheblich sei, sich selbst als Held zu stilisieren. Um so schwerer ist es für den Aktivisten, sich selbst zu erkennen. Man bewegt sich eher in einer schlafwandlerischer Sicherheit durch ein Minenfeld der Selbsterkenntnis.

    Gehen wir aber davon aus, dass es dem Aktivisten / der Aktivistin (oder ei Member eines die vielen anderen Gender) tatsächlich darum geht, sich für das Gute und Notwendige einzusetzen.Sie sind bereit, Aufwand zu treiben und Risiken einzugehen, weil es ein höheres moralisches Ziel gibt. Dann halte ich diesen Impetus für eigentlich gut. Denn es ist m.E. ehrenhafter, als sich nur um das eigene Wohl zu kümmern. Dummerweise ist aber dieser Impuls, wenn er in die falsche Richtung geht, eher zerstörerisch und gefährlich. Der vernünftige und ehrliche Egoist verursacht dagegen selten gravierende Schäden, auch und gerade weil er sich nicht mit einer vermeintlich höheren Moral schmückt.

    Was also ist das Hauptproblem des Aktivisten, wenn wir die nicht bei der Grundmotivation verorten? Der Aktivist muss einer bestimmten Analyse und Programm vertrauen im Sinne seines Aktivismus, die dann sein Handeln bestimmt. Auch das wäre noch nicht zwingend falsch, aber wie kann man sich davor schützen, getäuscht zu werden und als Fußtruppe für eine böse Sache mobilisiert zu werden? Aber auch diese Unterstellung wird ja wechselseitig immer dem politischen Gegner zugewiesen. Darum kann die Unterstellung alleine noch nicht einem fundiertem Urteil gleich kommen.

    Es bedarf der Überprüfung in der Sache: Sowohl der Grundlagen, als auch der Maßnahmen und Wirkungen. Wer diese ersetzt durch das Vertrauen in irgend welche Autoritäten hat bereits einen wesentlichen Schritt der Selbstimmunisierung gegen Kritik erreicht. Ist es grundsätzlich möglich, dieses Vertrauen zu erschüttern, wenn es sich denn einmal verfestigt hat?

  242. Jetzt ist es passiert: Da ich es so satt habe, mit diesem Spam-Filter zu kämpfen, verabschiede ich mich hier bei allen noch anwesenden. Ihr braucht auch keinen Beitrag mehr freischalten, ich lese auch nicht mehr mit.

  243. Ist Gott gewollt 😀

  244. Welcher Spam Filter?
    Wo schlägt dieser denn an?

  245. @Krumeg #244
    Wann genau er zuschlägt ist nicht immer ganz klar, definitiv hält er eine Menge Müll zurück.
    Fakt ist aber tatsächlich, das Martin Landvoigt am häufigsten unter ihm gelitten hat. Ich unterstelle einfach mal, dass seine Beiträge oft zu lang für den Filter waren und daher aussortiert wurden.
    Darüber hinaus scheint der Filter aber auch unterschiedliche Tagesformen zu haben, denn ab und zu verschwinden auch kurze Beiträge, was ich auch schon ab und zu erleben musste.

  246. Liegt definitiv an der Wortwahl. Bestimmte Wörter mag der Spamfilter nicht. Und Herr Landvoigt verwendet die anscheinend in zu langen Kommentaren. Ich habe auch keine Lust die ständig aus den Papierkorb zu holen.

  247. @Martin

    Zum Spamfilter…..der ist manchmal unberechenbar, der schiebt selbst mich….als Aushilfsadmin…gelegentlich in die Mülltonne.
    Erste Regel…..nie mehr als 3 Links verwenden, machste mehr….Rundablage.
    Nicht zu schnell hintereinander Kommentare posten, mag er auch nicht….Rundablage.
    Und dann gibs so Tage…..da isser echt mies gelaunt (der Algorithmus)…..und ärgert alle Teilnehmer der Diskussionsrunde.
    Einzige Möglichkeit der Abhilfe, den Autor um Freigabe (möglichst Uhrzeit angeben) bitten oder zu hoffen, das Onkel Heinz gelegentlich vorbei schaut, was letzte Zeit leider etwas selten geworden ist.

    Hoffe geholfen zu haben.
    Heinz Eng…….Aushilfs-Retter

  248. Ich darf meine Berufsbezeichnung Phys…. nicht mal ausschreiben und schon landen meine Kommentare im Papierkorb. Betrifft halt jeden. Und mich immer wieder neu einzuloggen und die Kommentare dann zweifach freischalten zu müssen, erst aus dem Papierkorb zu holen und dann noch mal freischalten ist echt zu mühsam. Und dann erscheinen die noch hinten in der Rangfolge der aktuellen Kommentare. Also besser kurz halten

  249. @Micha
    Im Prinzip ist dat ja auch nur ein Kommentarbereich…..ich versuche daher, meine Kommentare auf eine Bildschirmseite zu reduzieren.
    Wer aber meint, eine komplette Wissenschaftsabhandlung hier reinpressen zu wollen oder zu müssen……macht halt überproportional Bekanntschaft mit dem Algorithmus.
    War schon vor Jahren so ist ist auch heute nich anders…..zumal dieses Tool vom externen Dienstleister kommt und wir keinerlei Einfluss auf dessen Laune haben.

    Wer also meint, er müsse eine Doktorarbeit zum Besten geben, kann die wohl als Textdatei der hiesigen bekannten E-Mail-Adresse schicken um dat Dingens dann als Artikel hier veröffentlich zu lassen.
    Natürlich mit dem Risiko, anschließend von den Usern inner Luft zerrissen zu werden.

    H.E.

  250. @Heinz Eng Gibt es denn keine Möglichkeit, diesen Spamfilter anders zu konfigurieren?

  251. @MK #239

    Vielleicht kann man denen erzählen, dass in dem Wald Windräder aufgestellt werden sollen.

  252. @Heinz Eng

    zumal dieses Tool vom externen Dienstleister kommt und wir keinerlei Einfluss auf dessen Laune haben.

    Damit erübrigt sich meine Frage #251, hatte ich zu spät gelesen. Dann Zusatzfrage: Kann man nicht den Blog auf eine selbstadministrierte Website umziehen, wo man dann schalten und walten kann wie man will?

  253. @anorak

    Dies ist eine private Website, deren Eigentümer dienstlich zu viel um die Ohren haben um sich intensiv drum kümmern zu können. Wenn man sich den Müll mal ansieht, der täglich im Spamfilter landet….kann man froh sein, das es dieses Akismet gibt, das bisher schon über 2 Millionen Spams weggefiltert hat, wer also soll sich ersatzweise um den Müll kümmern?
    Diese Site ist unmoderiert…..diese Freiheit gibbet aber nicht umsonst…..sondern geht auf Kosten gelegentlicher Filterung einzelner echten Kommentare durch Akismet. Lebt damit oder geht zu EIKE……ups, da wird moderiert, auch nicht optimal.

    Ausserdem……läuft sich das Thema langsam tod, sieht man zum Beispiel an unserer „Kontra-Site“ http://scienceblogs.de/primaklima/…….wo der letzte Artikel am 17.Juni 2017 erschienen ist………oder an der https://klimazwiebel.blogspot.com/……wo schon seit Februar 2017 Stille herrscht.

    Wie gesagt, wenn olle Micha nich regelmäßig wat reinstellen würde, wäre auch Sc/Sk mehr oder weniger tod, ergo….gebt euch mit dem zufrieden, was hier trotzdem noch halbwegs funktioniert, sogar unser grünes U-Boot (klein Udolein) ist schon so verzeifelt, das er 6 Jahre alte Artikel aufsuchen muss um seine Propaganda wirkungslos ins Netz zu blubbern.

    Klingt hart, ist aber leider Realität…..der Klimawandel ist tod, die Amis spielen nicht mit und die Chinesen, lullen mit 2030 die Welt ein, wo sie mal gedenken ihren CO2 Ausstoß zu deckeln…..Deutschland fühlt sich zwar noch berufen das arme faulende Huftier vorreiten zu lassen, ist aber doch nur ne Insel der irren Glückseeligen und wird auch bald den Bach lang runter gehen.
    Meint einer der Anwesenden, unsere Neubürger würden sich für den Quatsch interssieren…..Bullshit, die wollen ein Auto, ein Haus und viele Kinderlein……und keine Energiespar-Effiziens-Dödel-Technik.

    Naja, manche lernen halt erst durch Schmerz…….wobei ich in diesen Land, selbst das nicht mehr erkennen kann.
    Onkel Heinz……..Wochenend-Depressionen eines Fatalisten

  254. So nach über einer Woche habe ich Antwort von der überlasteten PIK-Pressestelle erhalten. Vermutlich wegen Anfragen zur „Heißzeit“?

    Die wissen es auch nicht wollen es aber an die Verantwortlichen bei der PIK-Verwaltung weiterleiten.

    Mann-O-Mann.

  255. PS

    Fazit.

    Weder PIK.-Pressestelle, noch Rathaus Potsdam, noch Landesforstamt können bisher Auskunft geben. Geballte Kompetenz.

  256. Oje, Herr Rahmstorf bescheinigt sich in der KlimaLounge mal wieder selbst das die Klimaexperten am PIK sitzen. Ich habe mal gerade diesen Kommentar dort abgeschickt. Mal sehen, ob der erscheint?

    @Prof. Rahmstorf

    Nun ich würde z.B. Herr Prof. Schellnuber und Sie Herr Prof. Rahmstorf nicht als „Klimaexperten“ einordnen. Ich möchte ein paar Gründe nennen:

    1. Sie betreiben am PIK nicht Klimaforschung, sondern Klimafolgenforschung per Computer.

    2. Herr Schellnhuber ist theoretischer Physiker genau wie Sie und nicht ausgebildeter Klimaforscher.

    3. Echte Klimaforscher und Klimaexperten sind für mich Forscher, mit entsprechender Ausbildung, die jahrzehntelang Feldforschung betrieben haben, wie z.B. Herr Prof. Miller (führender Ex-AWI-Polarforscher), Frau Prof. Monika Rhein, (IUP Bremen, Ozeanografin, IPCC), etc.. Ich denke genannte Personen haben auch nicht den Geltungsdrang an der Zahl der Veröffentlichungen bemessen zu werden. Zumal im Angesicht der vielen Forschungsfahrten und Fahrleitertätigkeit keine Zeit bleibt, eine Veröffentlichung nach der anderen zu produzieren.

    4. Klimafolgenforscher sind idR keine ausgebildeten Klimaforscher mit Feldforschungserfahrung, sondern Modelllierer, Ökonomen, etc., die ausschließlich am Computer arbeiten.

    5. Die Anzahl theoretischer Fachartikel sagt nichts über den Erfahrungsschatz des Forschers in der Feldforschung aus.

    6. Wenn ich mich in ärztliche Bahnadlung begebe, würde ich auch einen erfahrenen Operateur wählen und keinen Arzt, der sich vorwiegend der Erforschung von Krankheiten am Computer und deren Folgen/ Auswirkungen befasst und nur viele Fach-Artikel geschrieben hat und viel zitiert wird.

    7. Theoretiker sind keine Prakmatiker und können vom Büro aus schlecht beurteilen, wie sich die Folgen vor Ort auswirken, welches die besten Anpassungsmöglichkeiten sind, welches praktische Lösungen sind, wie die Leute vor Ort mit den Folgen am besten umgehen können, ob eine Anpassung nicht prakmatischer wäre, als Prophylaxe, etc..

    8. Oder kurz: Das beste theoretische Wissen nützt nichts, wenn man keinerlei praktische Erfahrungen hat. Daher würde ich den Prakmatiker und Ortskundigen als „Experten“ immer vorziehen.

    MfG

    Michael Krüger

  257. @Heinz #254

    Ausserdem……läuft sich das Thema langsam tod, sieht man zum Beispiel an unserer „Kontra-Site“ http://scienceblogs.de/primaklima/…….wo der letzte Artikel am 17.Juni 2017 erschienen ist

    Was da abgeht ist echt die „Krönung“ -- insbesondere im Kommentarbereich -- unter aller Sau.
    Dass der Georg Hoffmann da nix mehr macht, ist mehr als nachvollziehbar -- da sind nur noch Deppen unterwegs.

    Die Klimazwiebel hat sich ja regulär zurück gezogen und offiziell die Aktivität eingestellt,

  258. @Krishi

    Naja….bei Primaklima guckt halt niemand mehr hin, da kann man sich auch mal mit Namen anmelden, die dort schon laufen, dämlichste Wut-Kommentare ablassen um dann auf die Antworten zu warten, die wiederum von Fake-Nicks fabriziert werden.

    Mein „letztes Mal“ is wohl schon laaaange her, keine intelligenten Gegner mehr, langweilig.
    Jup……ich hoffe meinem „Lieblingsgegner“ und kahlköpfigen Dickerchen (Onkel Georg) geht es gut und seiner Familie ebenso, es gibt halt Wichtigeres im realen Leben, als sich virtuell mit irgendwelchen Vollhonks rumärgern zu müssen.

    Liebe Grüße an Dich, Onkel Georg, egal wo Du grad auch sein solltest…..und auch an Deine Bambinos und der ehrenwerten Gattin.

    wünscht Dir dat Ekel „Energie-Ossi“……alias Heinz Eng……alias Onkel Heinz

  259. @Micha

    Hmm….bei mir kommt gelegentlich die „untere Naturschutzbehörde“ gucken ob ich auch artig die Ersatzbäume in die Landschaft gepappt habe….die machen bei uns auch bei Baumfällgenehmigungen die Ersatzpflanzungen fest, die wir dann leisten müssen.
    Frag die mal, vllt wissen die mehr.

    MfG
    Onkel Heinz…….Ersatpfänzlein inner Baumschule des Grauens

  260. @Heinz

    Ist schön längst geschehen, über das Landesforstamt. Die Oberförsterei Potsdam gibt seit 31.08. keine Rückmeldung.

  261. PS

    Als nächstes stelle ich meine Anfrage über fragdenstaat. Dann müssen die antworten.

  262. PPS

    Kann natürlich auch sein, dass die vor lauter Überarbeitung die Neuaufforstung vergessen haben und jetzt erst eine Fläche finden bzw. aufforsten müssen. Wenn die dann gefunden ist und die ersten Setzlinge gepflanzt sind, werden die erst antworten. 😉

    Firmen, die aufforsten können, sind ja auch so schwer zu finden. Wegen Fachkräftemangel. 😉

  263. @Micha

    Setzlinge……kannste vergessen, die wollen es richtig teuer…nämlich Bäumchen die schon 2-3 m hoch sind und einen Stammdurchmesser von x cm haben müssen, genaueres sag ich Dir morgen, wenn ich die Akten gewälzt habe.
    Ick werd mal zitieren, wie die Anforderungen für Ersatzpflanzungen innerhalb der Stadt sind…..bei weggehackten Wäldern können die aber auch moderater ausfallen….und wenn dann auch noch die Politik ihre stinkigen Wichsgriffel mit bei haben…..löst sich der Sermon höchstwahrscheinlich in Luft auf.

    Alder, bleib unbedingt dran……das riecht extrem nach Klüngel.
    Beide Daumen drück…..Onkel Heinz, Baumgeschädigter

  264. @Heinz

    Mich wundert nur, dass niemand am PIK, Forstamt, Rathaus, etc. weiß, oder direkt Auskunft geben kann, wo aufgeforstet wurde. Für Ökobewegte und Waldbewegte sollte das eigentlich kein Problem sein? Sind die doch alle angeblich. Und auch Udo und Marvin haben sich ja mächtig bei der Debatte ins Zeug gelegt, Nachfrage beim PIK und den Ämtern stellen die aber selbst nicht.

  265. PS

    In Bremer Blockland haben die eine WKA vor ca. 10 Jahren ins Biotop gesetzt und eine Aufforstung vor ca. 5 Jahren beim Neubau der Wümmebrücke nach Ritterhude gemacht. Ca. 100 Eichen, ca. 2 Meter hoch. Direkt an der Straße. Die Bäume sind in den letzten Jahren sogut wie nicht gewachsen.

  266. @Micha
    Im Grunde genommen ist es ganz einfach, das PIK ist Auftraggeber…..und als solches verpflichtet, Ersatzpflanzungen nachzuweisen, vor allem vor den Behörden.

    Kann es das nicht oder munkelt es nur rum….ist was faul, oberfaul.

    Und….als oberster Klimaschützerverein….schon von Natur aus bestrebt….dem doofen Pöbel nachzuweisen, das alles mit rechten Dingen abgelaufen ist. Es müsste dringends im Interesse des PIK sein, transparent den Nobelbau im Bio-Reservat, ökotechnisch ablaufen zu lassen….dat sollte ihnen ihr Ruf schon wert sein, so unter Öko-Genossen.

    Mauern sie jetzt…..ist dat Ganze Igittipfui…..also, sie müssten Dir quasi, die Ersatzpflanzungen auf dem Silbertablett präsentieren, nix anderes würde ich jetzt noch gelten lassen.
    PIK….MUSS nachweisen/liefern…..nicht mehr und nicht weniger, Basta.

    Onkel Heinz…ick kenn die Tante innerhalb der Behörde….wenn die jetzt nicht reagieren, spitz ick die mal an

  267. @Heinz

    Ich habe gerade mal gegooglet. Die Dame vom PIK, von der Pressestelle, die mir bisher nicht sagen kann wo aufgeforstet wurde und nun bei der PIK-Verwaltung anfragt, ist auch für Menschenrechte und Pro Asyl aktiv und bei Demos anzutreffen. Schon merkwürdig, dass die nicht weiß, wo Ausgleich für das abgeholzte Waldbiotop vor der eigenen Tür geschaffen wurde. Das interessiert die Leute, die sonst für Klima, Umwelt und Menschenrechte eintreten anscheinend nicht?

  268. PS

    Ich sehe gerade, die Dame von der PIK-Pressestelle für Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht auch Artikel zu Wald und Biodiversität:

    Amazonaswälder: Biodiversität kann dazu beitragen, Klimarisiken zu mindern

    Ein Wald mit größerer Pflanzenvielfalt kann sich besser an den klimatischen Stress anpassen. Ein Team von Wissenschaftlern kann dies erstmals in Computersimulationen der Amazonasregion unter Berücksichtigung seiner erstaunlichen Baumvielfalt zeigen. Biodiversität kann daher ein wirksames Mittel zur Minderung von Klimarisiken sein und nicht nur im Kontext des Naturschutzes gesehen werden.

    Ich reibe mir gerade sie Augen. Ja und was ist mit dem Waldbiotop, dass vor der eigenen Tür abgeholzt wurde und der Neuaufforstung, wenn im Amazoas das schon so wichtig ist?

  269. Michael Krüger schrieb am 1. September 2018 20:05:

    Das Forstamt wird schon eine Antwort geben. Warten wir es ab.

    Michael Krüger schrieb am 8. September 2018 11:16:

    Die Oberförsterei Potsdam gibt seit 31.08. keine Rückmeldung.
    Als nächstes stelle ich meine Anfrage über fragdenstaat. Dann müssen die antworten.

    Wenn Sie die Anfrage nach dem für Brandenburg geltenden AIG gestellt haben, müßten die Ihnen eigentlich auch so antworten. Der einzige Unterschied ist, dass die Plattform den ganzen Vorgang öffentlich verfolgbar macht.

    Wäre es möglich zu erfahren, wie Ihre Anfrage an die Oberförsterei aussah? Vielleicht betrachten die das einfach nicht als Anfrage nach dem AIG und behandeln das deshalb nicht so…

  270. @Marvin

    Die Anfrage finden Sie unter den Kommentaren. Diese hat das Landesforstamt am 31.08. an die Oberförsterrei Potsdam zur Beantwortung weiter geleitet und mir Antwort gegeben, dass ich von dort diesbezüglich Auskunft erhalten werde. Und das Rathaus Potsdam will sich auch noch zurückmelden, nachdem ich denen den Anfragegrund mitgeteilt habe. Und die Pressestelle des PIK will bei der PI-Verwaltung anfragen und dann Auskunft geben. Die Anfrage ist folglich IFG-konform. Nur die Leute haben zu viel zu tun, oder wissen nicht bescheid. Jedenfalls wurde das bisher als Grund für due Nichtbeantwortung angegeben.

  271. Michael Krüger 10. September 2018 15:18

    Die Anfrage finden Sie unter den Kommentaren.

    Die in der #145? Da berufen Sie sich, wie ich vermutet habe, nicht auf ein Gesetz, sondern bitten einfach um die Beantwortung einer Frage. Das könnten die dann IMHO durchaus auch einfach mal ignorieren. Wenn Sie über die von Ihnen jetzt so oft referenzierte Plattform eine Anfrage stellen (z.B. an die Stadtverwaltung Potdsdam), dann beginnt die wie folgt:

    Antrag nach dem Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG), BbgUIG, VIG
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    bitte senden Sie mir Folgendes zu:

    Da wird sich also unübersehbar auf das passende Gesetz bezogen und ein Antrag auf Auskunft gestellt.

    Sie schreiben in einem anderen Kommentar, Sie hätten sich gegenüber der Stadt „jetzt auf das Informationsfreiheitsgesetzt berufen“. Dort steht aber leider nicht der Text, so dass man das nicht beurteilen kann.

  272. @Marvin

    Ich hole bei Anfragen nicht gleich die Gesetzeskeule raus, sondern frage immer erst freundlich an. Sie sind da offenbar anders gestrickt. Gegenüber den Rathaus hatte ich als Grund genannt, dass ich nach dem IFG anfrage und mir die Neuaufforstung anschauen möchte, ob dort alles ordnungsgemäß ist. Den genauen Wortlaut der Auskunft darf ich hier aus Datenschutzgründen nicht einstellen. Das Rathaus wünscht das anscheinend grundsätzlich nicht.

  273. @Micha #273

    Sehe ich auch so als vernünftig an, das Gesetz sollte ja per se bekannt sein, ohne das man sich speziell darauf berufen muß.

  274. Sag mal Micha, Rahmstorfs letzter Blogbeitrag „Wie erkennt man echte Klimaexperten?“ ist doch eigentlich eine Steilvorlage für eine saftigen Artikel als Kritik, insbesondere auch, wenn ich Kommentare darunter lese 😀

  275. @Krishna

    Meinen Kommentar, den ich hier auch in der letzten Woche eingestellt habe, hat er nicht veröffentlicht. Obwohl ich auch dort freundlich war. Im letzten Blogbeitrag hat er mich gar as Troll bezeichnet. Und Herr Schellnhuber, der Klimaexperte. Himalaya schmilzt in 8.000 m bis 2035. Klar doch, wie war das noch mal mit der Temperaturabnahme mit der Höhe? ☺

  276. PS

    Dazu fällt mir selbst nichts mehr ein, wenn John Schellnhuber und die Leute am PIK, einen privaten Verein, der nur per Computer arbeitet und Aktivisten von Pro Asyl und Klimapiraten und Alt-Marxisten beschäftigt, sowie Ökonomen, etc. der Experte in der Klimaforschung sein soll. Zumal, wenn man sich fas selbst bescheinigt.

  277. Habe deinen Kommentar auch vermisst *) und habe mal eben höflich angefragt, wie er in Sachen Klima Prof. Dr. Harald Lech einordnet 😀

    *) Fand den eigentlich ganz passend, insbesondere, wenn ich den ganzen anderen Schmus da lese.

  278. Ich schicke die Kommentare in der Klimalounge immer zweifach ab, damit ich sicher bin, das die abkommen. Die werden oft aber einfach gelöscht. Wenn es denn die Klimaexperten nötig haben meine konstruktiven Kommentare und höflichen Nachfragen zu löschen und mich als Troll zu bezeichnen, spricht das für sich. Am PIk arbeitet eh kein echter Klimaforscher, der je Feldforschung betrieben hat. Oder auf Sonne und Meteor und Polarstern war.

  279. Michael Krüger 10. September 2018 19:05

    @Marvin

    Ich hole bei Anfragen nicht gleich die Gesetzeskeule raus, sondern frage immer erst freundlich an. Sie sind da offenbar anders gestrickt.

    Ich bin sicherlich anders gestrickt, das haben unsere Diskussionen ja regelmäßig gezeigt. Ich würde allerdings auch erst freundlich anfragen, bevor ich eine freundliche Anfrage basierend auf den gesetzlichen Regelungen stelle. Insofern unterscheiden wir uns nicht.

    Der Unterschied ist davor und danach. Ich würde vor der Anfrage erst mal gründlche recherchieren und keinen Artikel/Kommentare mit jeder Menge falscher Behauptungen schreiben. Ich würde auch nicht nach dem Abschicken der Anfrage über Kompetenzen/Fähigkeiten lästern, sondern in Ruhe abwarten, bis ich eine Antwort bekomme.

    Ich würde auch nicht scheinheilig augenzwinkernd dem einen das Bauen nachsehen, dem anderen aber einen Strick draus drehen. Und dann im nächsten Atemzug nach meinem eigenen Meckern über das Abholzn von Bäumen anderen das Protestieren verweigern und die ins lächerliche ziehen mit einem Video über „Mein Freund der Baum“. Und so könnte man sicherlich noch jeder Menge Dinge finden, bei denen ich anders gestrickt bin…

  280. @Marvin

    Ich halte den Ökologisten mit meinen Blogbeiträgen ein Spiegelbild vor. Dies müssten Sie dann auch bei den Ökologisten kritisieren. Zumal die regelmäßig Fake-News produzieren.

    @Kishna

    Deine Frage bei Rahmstorf ist durchgekommen. Mal sehen ob die beantwortet wird? Herr Lesch ist ja in die Schule von Schellnhuber und Rahmstorf an PIK gegangen und dreht dort auch im Observatorium.

  281. @Marvin

    PS

    Finden Sie es nicht merkwürdig, dass nach 2 Wochen keine Behörde und auch nicht die Pressefrau am PIK, die in der Menschenrechts- und Klimaschutzbewegung engagiert ist, mir Auskunft geben kann, wo neu aufgeforstet wurde? Nun, wenn Behörden und Pressestellen so arbeiten, dann darf ich das wohl kritisieren?

  282. @Marvin

    PPS

    Wenn man sich über die selbsternannten Idole der Ökologisten lustig macht, dann fühlen diese sich idR persönlich angegriffen und gekränkt. Das beobachte ich jetzt schon seit 11 Jahren. Da verstehen die keinen Spaß und sind auch nicht zur Selbstironie fähig. Ich habe hingen kein Problem, wenn Sie sich über Trump, Eike, etc.., lustig machen. Denn das mache ich auch. Humorlose Menschen sind grundsätzlich gefährlich.

  283. @Micha #271

    Deine Frage bei Rahmstorf ist durchgekommen. Mal sehen ob die beantwortet wird? Herr Lesch ist ja in die Schule von Schellnhuber und Rahmstorf an PIK gegangen und dreht dort auch im Observatorium

    Würde mich kringelig lachen, wenn sie ihn als Klimaexperten bezeichnen würden 😀

  284. PS
    Ach ja, neugierig bin ich auf die Antworten auch 😀

  285. @Krishna

    Ihren Schüler Lesch wird Rahmstorf natürlich als „Experten“ einordnen. Da der ja auch häufig in den Medien auftaucht und zitiert wird. Alles nur Theoretiker und keine Prakmatiker. Die betreiben alle Klimaforschung von Büro aus. Polarforscher und Ozeanographen, die in der Feldforschung und als Fahrleiter arbeiten sind nicht mehr gefragt. Die haben übrigens gar keine Zeit ständig zu veröffentlichen und den Medien Interview zu geben. Die sind monatelang auf dem Schiff, oder an den Polargebieten tätig und müssen das zuvor alles planen und Anträge schreiben. Und danach die Daten auswerten, in Klimaarchive einlagern und Abschlussberichte schreiben und das noch auf Tagungen präsentieren. Mach doch keiner der „Experten“ am PIK. Die stapel nur Akten turmhoch auf den Schreibtisch, wie ein Herr Schellnhuber und jetten durch die Welt.

  286. PS

    Ich bin auch der Meinung Herr Rahmstorf ist kein richtiger Ozeanograph, da er nur einmal eine Wasserrosette hochgeholt hat und das wars. Richtige Ozenographen fahren monatelang zur See und nehmen Proben und legen Messgeräte aus und werten dann die Daten aus. Auch zum Golfstromsystem. Das macht auch Frau Prof. Monika Rhein am IUP in Bremen. Dort gibt es auch Großrechner und Modelllierer. Die waren aber auch schon mit auf See. Das PIK als privater Verein organisiert meines Wissens nach nicht mal Forschungsfahren. Und ein Herr Schellnhuber hat vielleicht mal die Nordsee gesehen, als er in Oldenburg forschte, sonst hat er nie richtige Klimaforschung selbst betrieben. Das sind „Experten“, die sich nie einen fundierten Eindruck vom Klimasystem vor Ort verschafft haben.

  287. @Micha
    Habe mal auf der Website vom Pik (7) nachgelesen zum Neubau und dort steht, schwarz auf weiß…..sie hätten die Bude auf einer Waldlichtung gebaut.
    Ok……vergleiche die Bilder vorher………..und nachher…..was fällt Dir auf?

    „““ Der Neubau wurde inmitten einer kleinen Lichtung in das historische Gelände des Potsdamer Telegraphenbergs eingebettet.“““
    https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/haus-im-wald-pik-wissenschaftler-beziehen-forschungsneubau

    Humor ham se ja, muss man ihnen schon lassen. (im Gegensatz zu Marvin)
    Grins und wech
    H.E.

  288. @Heinz

    Hast Du korrekt erkannt. Die einzige Lichtung auf den Telegrafenberg ist die Wettermessstation. 7.800 m^2 Waldbiotop wurden dort für den Neubau abgeholzt. Das sind 1 1/2 Fußballfelder.

  289. So der Leiter der Oberförsterrei hat mir jetzt geantwortet. Es betrachtet meine Anfrage als Anfrage im Sinne des Umweltinformationsgesetzes des Landes Brandenburges. Die Anfrage ist daher gebührenfrei!

    Die 7.800 m^2 im Bebauungsplan wurden auf 4.000 m^2 reduziert. Also auf rund die Hälfte. Es wurde nur Waldersatz für 4.000 m^2 gefällten Waldbiotopes geschaffen. Dafür wurden 6.700 m² in der Gemarkung Grube, Flur 5, Flurstück 80 neu aufgeforstet.

  290. @Micha
    Wo wir grad beim Thema „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ sind……hab ick noch wat lustiges.

    Guck Dir mal das Foto vom Dach genauer an….3 fette Tischkühler, mit einer geschätzen Kühlleistung von 1000….bis 1500 kW Leistung.
    Hier zum Vergleich eine Herstellerseite dieser Geräte:
    https://www.mta.de/index.php?id=100

    Fazit, das Institut, das die Folgen der Klimaerwärmung berechnet…..schmeißt im Sommer genügend eigene Wärme in die Atmosphäre.

    Grins und wech
    H.E.

  291. @Heinz

    Hatte ich Udo auch erklärt. und 100-150 m daneben steht die Wetterstation des DWD.

  292. PS

    Potsdam Grube ist ca 10 km westlich vom Telegrafenberg.

  293. PPS

    Ich frage mich warum das PIK erst doppelt so groß im Waldbiotop geplant hat? An der Gebäudefläche kann es nicht liegen. Da scheint es dann doch Widerstände seitens der Behörden oder von Bürgern gegeben haben, weil die mehr fällen wollten? Das wird sich aber nicht aufklären lassen.

  294. @Micha #294
    Da sollten sicher Parkplätze hin 😀

  295. @Heinz #291
    Ich vermisse die Krähenspiegel !

  296. PS
    Heinz, die 3 Verflüssiger da auf dem Dach sprechen eine beredte Sprache über die Kühlung der Rechner ind des Gebäudes !

  297. @Krishna

    Mir kam auch der Gedanke, dass die vor dem Gebäude nochmal 3.800 m^2 Parkplatz haben wollten. Oder einen Schlossgarten. Oder einen Abenteuerspielplatz für deren Kinder? Ich warte mal ab, was mir die PIK-Pressestelle und das Rathaus noch antworten. Dann kann ich noch die Frage nachschieben, was dort denn noch geplant war? Oder wofür weitere 3.800 m^2 Waldbiotop weichen sollten, neben den Gebäude.

  298. PS

    Ich habs anscheinend. Rechts vor dem Neubau sollte eine große Stellplatzanlage Stp1 entstehen. In Goggle-Earth sehe ich da aber noch große Bäume stehen. Jetzt müssen die ihre PKWs halt wo anders parken. 😉

  299. @Micha #299
    Dann haben wir wohl beide recht, oder 😉

  300. Auch interessant:

  301. Hmm, auf einen neueren Luftbild sehe ich gerade, dass die die Stellplätze St1 doch noch vor den PIK-Neubau gesetzt haben.

    https://www.luftbildsuche.de/info/luftbilder/gebaeudekomplex-institut-potsdam-institute-for-climate-impact-research-pik-ortsteil-teltower-vorstadt-potsdam-brandenburg-319924.html

    Fragt sich, was mit den fehlenden 3.800 m^2 geschehen ist?

  302. PS

    Verstehe ich nicht, die Bebauung wurde anscheinend gemäß Bauplan von 2011 beim PIK-Neubau umgesetzt. 7.800 m^2 Waldbiotop sind gemäß Bauplan als Ersatz 1:1 neu aufzuforsten. Die hat man auf 4.000 m^2 reduziert und dann mit 1:1,675 6.700 m^2 in Grube neu aufgeforstet. Warum?

  303. Ich habe gerade dazu gefunden, dass der Bauträger einen Antrag gestellt hat, dass nur für 4.000 m^2, also die Baufläche Ersatz zu leiten ist. 5.110 m^2 Waldbiotp (Baufeld +10 m Sicherheitsradius) wurden dort aber entfernt. Von der Behörde wurde dann genehmigt, dass nur Ersatz für 4000 m^2, also das Baufeld zu leisten ist. Im Bebauungsplanvorhaben wurde vom PIK und den Bauträger anscheinend zunächst mit 7.800 m^2 Baumschlag geplant. Ich frage mich, was dort noch alles geplant war?

  304. Ja, Ja
    da unterhandelten sich Eng, Krüger und Co über einige tausend m² und wo anders werden 100.000m², 1.000.000m² Wald beseidigt.

  305. @Udo

    Braunkohletagebaue dienen dem Gemeinwohl. Der Erzeugung von Strom und Wärme für die Bürger. Die Flächen werden anschließend renaturiert und es entstehen Seenlandschaften mit hohen Erholungswert und Lebensraum für Wasservögel, etc..

    Ein Neubau für ca. 200 Mitarbeiter des PIK, einen privaten Verein, mit Parkplätzen und die Abholzung eines Waldbiotopes dazu in historischen und denkmalgeschützten Gebiet dient nicht dem Gemeinwohl, zumal das Waldbiotop nicht 1:1 ersetzt wird durch Neuanpflanzung von ein paar Bäumen in der Gemarkung Gruben.

    Ich persönlich finde es eine Unverschämtheit, dass dort auch noch rund 50 Parkplätze für die PIK-Mitarbeiter vor dem Neubau angelegt wurden, damit die alle mit PKW vorfahren können.

  306. PS

    Und weiter finde ich eine Unverschämtheit, dass die anscheinend zunächst doppelt so groß im Waldbiotop geplant haben und mit dem Klimaanlagen auf dem Dach im Sommer die Wärme ihres Supercomputers, der im Winter zum Heizen dient nutzlos in die Luft blasen. Die verteilt sich natürlich auch seitlich, wie jeder Kaminbetreiber mit Schornstein weiß und beeinflusst die Werte der DWD-Wetterstation 100-150 m nebenan.

  307. 306. Michael Krüger 12. September 2018 19:57
    „Braunkohletagebaue dienen dem Gemeinwohl. Der Erzeugung von Strom und Wärme für die Bürger. Die Flächen werden anschließend renaturiert und es entstehen Seenlandschaften mit hohen Erholungswert und Lebensraum für Wasservögel, etc..“

    Ich dachte immer das das Privathundenehmen, AG usw. sind die Gewinnorientiert arbeiten.

    Na JA,
    Erzeugung von Strom für die Bürger dienen dem Gemeinwohl, auch Okay.

    Braunkohletagebaue dienen dem Gemeinwohl.

    Dann ist doch auch die Stromerzeugung mit einer Windkraftanlage für das Gemeinwohl, hab es verstanden.

  308. 306. 306. Michael Krüger 12. September 2018 19:57
    zumal das Waldbiotop nicht 1:1 ersetzt wird durch Neuanpflanzung von ein paar Bäumen in der Gemarkung Gruben.

    Zumal der Wald nicht 1:1 ersetzt wird durch Neuanpflanzung beim Tagebau und wenn einige % an Neuanpflanzung kommen dann erst Jahre , Jahrzehnte später.

  309. @Udio

    WKA und PV dienen nicht dem Gemeinwohl, da die per EEG finanziert werden und keine konventionellen Kraftwerke ersetzen können. Und es ist ja wohl klar, dass der Braunkohletagebau erst renaturiert werden kann, wenn der abgebaut ist. Dann entstehen da aber Biotope und keineq Parkplätze.

  310. PS

    Und die WKA-Stellplätze werden auch nicht renaturiert. Da werden dann größere WKA aufgestellt.

  311. 311. Michael Krüger 12. September 2018 22:30
    Und die WKA-Stellplätze werden auch nicht renaturiert. Da werden dann größere WKA aufgestellt.

    Da sind aber die Anpflanzungen bereits ca. 20 Jahre alt bei den Windkraftanlagen und beim Braunkohletagebau ist auf vielen Flächen noch kein einziger Baum vorhanden.

    Na das ist doch mal eine Erfolgsgeschichte.
    8 Windkraftanlagen mit je 600 kW werden abgebrochen und 5 Stück mit je 3.200 kW Windmühlen der neuesten Generation ersetzt.

    600 kW * 8 = 4.800 kW (Windkraftleistung)

    3200 kW * 5 = 16.000 kW (Windkraftleistung)

    Also hat man am Ende ca. 11.200 kW mehr an Windkraftleistung, das ist mal eben mehr als eine Verdreifachung der Leistung und weniger Windkraftanlagen.

    Bei den erzeugten kWh ist das ungefähr das 4 fache das geerntet wird im Jahr.

    Manche Leute sind ja der Meinung wenn man die kWh aus der Windkraft verdoppeln möchte, so werden aus den ca. 30.000 Windkraftanlagen dann ca. 60.000 Windkraftanlagen.

    https://www.mz-web.de/landkreis-mansfeld-suedharz/aus-fuer-alte-windraeder-erste-anlagen-verschwinden-am-rossberg-bei-berga-31149638

  312. @Udo

    Wie bereits mehrfach gesagt, Ihr Windkraftstrom wird nicht vegan und ökologisch korrekt hergestellt, ist also nicht zum Wohle der Gemeinschaft.

    Der Hambacher Forst wird übrigens gerade zur Räumung vorbereitet. Erwartet werden massiven Ausschreitungen der „Umweltaktivisten“, darunter auch viele Grüne.

  313. @Klein Udolein….#312
    Tach Herr Propaganda-Minister……heute schon Fake-News gepostet?

    Da sind aber die Anpflanzungen bereits ca. 20 Jahre alt bei den Windkraftanlagen und beim Braunkohletagebau ist auf vielen Flächen noch kein einziger Baum vorhanden.

    Schaun wir mal in die echte Welt:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article181515304/Hambacher-Forst-NRW-Minister-Pinkwart-gibt-Gruenen-Mitschuld-an-der-Rodung.html

    Nach Angaben der Landesregierung wurden in NRW 8242 Hektar forstwirtschaftliche Flächen dem Braunkohletagebau gewidmet, davon 3001 Hektar im Tagebau Hambach. Forstwirtschaftlich wieder nutzbar gemacht wurden bislang 8420 Hektar, davon 1541 im Tagebau Hambach. So wurden von RWE etwa allein auf der sogenannten Sophienhöhe mehr als zehn Millionen Bäume gepflanzt. Darüber hinaus erfolgten aus Gründen des Artenschutzes auf rund 1500 Hektar Fläche außerhalb des Abbaugebietes ökologische Ausgleichsmaßnahmen.

    Bloß gut das niemand weiss, das Du in Wirklichkeit…..Rumpelstilzchen heißt.
    H.E.

  314. Tja…..wenn Zwei das selbe tun, isses noch lange nicht dat Gleiche.

    Es gibt nämlich gute Bäume (bevorzugt Stuttgart 21 und Hambach)…die bis aufs Messer von guten Menschen verteidigt werden…….weil die von fiesen Konzernen getötet werden sollen.
    Und dann gibbet böse Bäume, also die, die unerlaubt dort wachsen wo eigentlich WKA gepflanzt werden sollten, die sind natürlich ganz schlecht fürs Klima und müssen wech, so wie nachfolgende Fotos bezeugen:

    http://www.windwahn-oberlahn.de/wp-content/uploads/2015/07/Windraeder_im_Wald_1.jpg

    https://www.stimme.de/storage/image/8/6/4/7/2737468_storagepic-frame-1024x1024_1rbSYG_yq1OWM.jpg

    Dummerweise sind die WKA elektrotechnische Zecken und als solche nur überlebensfähig, wenn das dumme Wirtstier auch bei Flaute artig weiter Strom durch seine Adern fließen lässt. Ganz blöd wird es aber erst dann, wenn die Zecken den Tod des Wirtstieres fordern….suizidales Sozialverhalten….sollte erstmal der entsprechende Amtsarzt um Konsultation gebeten werden, falls die Irrsinn ansteckend ist….denn auch die Sonnenflöhe sind dabei ihr Wirtstier die Krätze an den Hals zu wünschen.
    Wird endlich Zeit, das mal jemand den Kammerjäger bestellt.
    H.E.

Schreibe einen Kommentar