Debatte um die Dekarbonisierung in der KlimaLounge

15. April 2017 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Rahmstorf-KarikaturIn der KlimaLounge von Stefan Rahmtorf ist gerade eine schöne Debatte um die Dekarbonisierung der Gesellschaft und die Rettung des Weltklimas entbrannt. Hier einige Kommentare.

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  • richtig!
    und es wäre wichtig, dass man mit diesem gefährlichen Klima Alarm Getöse vorsichtiger umgeht.
    Heute wird den Menschen in der „2+3 Welt“ von der 1. eingeredet, sie hätten das größte Klimaproblem, wenngleich die Leute dort ohne unser Geschrei von einem Klimawandel nicht mal den Hauch mitbekommen hätten. Man drängt sie damit zur Flucht, zumindest regt man Flüchtlingsströme zusätzlich an und das könnte wirklich gefährlich werden, mehr als jede T Erhöhung. Herrn Rahmstorf scheint das nicht bewusst zu sein.

    • Betrachten Sie Ihre Thesen doch einmal am Beispiel Syrien. In den Jahren vor 2011 erlebte das Land die schlimmste Dürre seiner Geschichte – nach Sedimentdaten aus dem Mittelmeer die schlimmste seit mindestens 900 Jahren. Das führte zu 1,5 Millionen Binnenflüchtlingen im Land, weil die Ernten ausblieben und das Vieh verendete. Glauben Sie, diese Menschen sind geflohen, weil westliche Forscher ihnen etwas über CO2 eingeredet haben? Oder weil sie in ihren Dörfern nicht mehr überleben konnten? Diese Dürre war höchstwahrscheinlich durch die globale Erwärmung verschärft – seit langem sagen Klimamodelle konsistent die Austrocknung des Mittelmeerraums aufgrund der steigenden CO2-Menge in der Luft voraus – eine Prognose die sich zunehmend bewahrheitet, auch in Spanien, Portugal, Griechenland.

  • Haben sie eigentlich auch einmal über die Folgen ihrer abstrusen Forderung nachgedacht?
    Diese sogenannte „Decarbonisierung“ wird zu Millionen Arbeitslosen und zur Verelendung ganzer Bevölkerungsschichten führen.Schon jetzt ist der Strom in D so teuer wie kaum wo anders,die Bürger werden mit teuren Wärmedämmmaßnahmen gegängelt und von allen Seiten ausgenommen.Jetzt kommt noch die Enteignung der Autofahrer durch Fahrverbote in den Städten.Und das alles für eine Erderwärmung deren Ursachen man nicht wirklich klar beweisen und der ANNAHME das man mit der Vermeidung von CO² Emissionen diese aufhalten kann!

    • Zunächst einmal ist die Hauptursache der globalen Erwärmung ganz klar der CO2-Anstieg, dazu gibt es seit vielen Jahren einen fast kompletten Konsens in der Wissenschaft, weil die Belege einfach erdrückend sind; die Physik ist verstanden. Nur noch Lobbyisten und Ideologen (Trump, AfD) bestreiten dies (das allerdings mit massiven Geldmitteln und PR-Profis).
      Zweitens: wo sind die Belege für Millionen Arbeitslose und Verelendung? Schon heute arbeiten doch mehr Menschen in erneuerbaren Energien als in Kohle. Grüne Energien sind der Zukunftsmarkt; Länder wie China haben das erkannt. Die realen Stromkosten für die Verbraucher (d.h. inflationsbereinigt) sind in den letzten Jahren in Deutschland gesunken, auch wegen dem wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien. Leider gibt es immer noch viele, die dazu innovationsfeindliche Ängste und Schauermärchen verbreiten, die man kritisch hinterfragen sollte.

      • Alleine der VW-Konzern baut 30000 Arbeitsplätze ab,werden nicht mehr gebraucht „dank“ Elektromobilität. Und das ist nur ein Beispiel.Solarzellen werden in China gefertigt,nicht in Deutschland usw.,usw.

Einige Anmerkungen: Natürlich, die Dürre in Syrien hat zu den Flüchtlingsströmen geführt und nicht das Assad-Regime. Die Türkei und Israel und andere Anrainerstaaten waren merkwürdigerweise von der Dürre und Klimaflucht nicht betroffen. Und natürlich, die Skeptikerlobby zahlt Milliarden zur Leugnung des Klimawandels. Alleine in Deutschland erhält die EE-Lobby über 20 Milliarden € über das EEG. Die Forschungsinstitute in Deutschland erhalten mehrere hundert Millionen € um den Klimawandel besonders dramatisch darzustellen. Das PIK um Herrn Rahmstorf erhält dafür alleine rund 20 Millionen € pro Jahr. Vergleichbares gibt es bei den „Skeptikern“ nicht. In Deutschland gibt es nur rund 350.000 Arbeitsplätze im Bereich der EE bei rund 40 Millionen Arbeitsplätzen insgesamt. Die EE sind mit nicht mal 1% daran also kein Arbeitsmotor. Die Kohle-, Stahl- und Schwerindustrie und Werften und Automobilhersteller wandern allerdings ins Ausland ab.

 

 

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100 Kommentare
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  1. Hahaha! Die Karikatur ist wirklich lustig.

    Danke! Aber ich hätte da eine Frage in die Runde: Kennt jemand Herrn Rahmstorf persönlich: GLAUBT der Mann tatsächlich, was er da von sich gibt -- oder „vertritt er Positionen“ ( eine beschöningende Ausdrucksweise)!

    Würde mich wirklich interessiern!

  2. 1) Wissen sie was Binnen-Flüchtlinge sind?

    2) Sind die Skeptiker umsonst so? Irgendeine Motivation müssen sie ja haben, oder nicht?

    3) Andernorts ist man froh, wenn die Herstellung eines Produktes weniger Ressourcen (ja auch Arbeitskraft) benötigt. Der Skeptiker möchte am liebsten auch noch die Eisklopfer-Gilde wiederbeleben. Oder Geschäfte um Fotos entwickeln lassen zu können? Warum ist es erstrebenswert unnötige Jobs zu halten? Warum zahlen wir immer noch 1 Milliarden € pro Jahr an Steinkohlesubventionen damit genau ein Bergwerk noch ein wenig weiter laufen kann?

    4) Die Jobs wandern nicht ins Ausland ab. Wie schon seit einigen Jahrzehnten durchaus absehbar gibt es in Hochlohnländern langfristig einfach keinen besonders großen Bedarf an körperlicher Arbeit. Was es hier braucht ist bessere Ausbildung und Bildung. Vielleicht erkennen dann auch die Skeptiker in welcher Blase sie da leben 😉

  3. Ja,ja, Die Dürre. Die Jahrhundertdürre in Kalifornien ist auch vorbei. Sollte nie enden, laut NYT.
    Und das Wasser von Eufrat und Tigris wird ja schon in der Türkei verbraucht.
    Es gibt einen deutlich älteren Fall von Klimaveränderung und deren Auswirkung: Der Stammesvater der Juden, Christen und der Muslimen, Abraham musste nämlich vor knapp 3 Jahrtausend seine Heimat im südlichen Mesopotamien verlassen. Und auch im neuen Gebiet, auf den Golanhöhen war es nicht viel besser. Deshalb musste er nach Ägypten ziehen um seine Frau Sarah am Hofe Pharaos anschaffen zu lassen. Also: Wirtschaftsflüchtling -- wie ein grosser Teil der Flüchtlinge die es über die Alpen schaffen: zu uns, dem neuen Ägypten, die Länder wo Mich und Honig fliessen. Und wo man seine Frust mit Lastautos auf Einkaufstrassen ausleben darf…
    Ich hab darüber und auch über den Lauf der Welt seit Big Bang einen kleinen Aufsatz geschrieben, den man auf meiner Website aufrufen kann: http://koti.kitnet.fi/jorsie/.

  4. @Hartmut

    Persönlich habe ich Herrn Rahmstorf noch nicht kennen gelernt, schreibe mit ihm aber seit 10 Jahren. Ja, er glaubt das wirklich und seine Anhängerschaft bestätigt und bestärkt ihn dabei ja seit Jahren.

    Herr Rahmstorf hat ein Solardach auf dem Haus, bezieht Biogas und Biostrom und hat kein Auto, sondern fährt mit dem E-Bike. In den Urlaub fährt er von Potsdam aus nur an die Ostseeküste. Mit der Bahn.

  5. @Hartmut Reinhold

    Klimafolgenforschung besteht aus Vermutungen.
    Nämlich die Vermutung, dass eine Dürre die schon immer auftritt, zuletzt vor 900 Jahren durch den Klimawandel verschärft sein könnte. Ergo muss der Klimafolgenforscher seine Vermutungen glauben.

    Das Problem aber das Syrien hat ist die Bevölkerungsentwicklung. Von 3.3 Mio in 1950 auf 21.4 Mio in 2013. Dadurch ist das Land verwundbar gegen die Dürren geworden die dort immer schon vorkommen, weil einfach viel mehr Wasser gebraucht wird.

    Wie auch viele andere Länder z.B. in Afrika. In den Subsaharastaaten hat jede Frau im Mittel 7 Kinder. In Afrika im Schnitt 4.5.

  6. @ der Herp nun wieder
    Ein BInnenflüchtling ist einer der inerhalb seines Staates auf der Flucht ist. Wenn es in Deutschalnd so weiter geht, muß ich eventuell auch flüchten. In meine bayrische Heimat, oder die Heimat meiner Frau seit 43 Jahren nach GB. Seit Brexit nicht mehr so einfach.
    2. Ich kann Sie zumindest zu meiner Person entsorgen. Ich bin umsonst so, Sie meinten wohl wir nehmen keine Gelder von „Ökoprofiteuren“
    3. Ihre Klientel möchte doch alte Zustände auf Ewigkeit festklopfen. Warum nicht beim Bergbau?
    4. Ihr grüne Propheten zerstört unsere Zukunft. Ihr habt keine Ahnung von Natur , Technik und Physik. Schickt weiter Eure Kinder auf die Walddorf-Schule

  7. #4: Michael Krüger:

    „Persönlich habe ich Herrn Rahmstorf noch nicht kennen gelernt, schreibe mit ihm aber seit 10 Jahren. Ja, er glaubt das wirklich und seine Anhängerschaft bestätigt und bestärkt ihn dabei ja seit Jahren. Herr Rahmstorf hat ein Solardach auf dem Haus, bezieht Biogas und Biostrom und hat kein Auto, sondern fährt mit dem E-Bike. In den Urlaub fährt er von Potsdam aus nur an die Ostseeküste. Mit der Bahn.“

    Die persönliche Lebensweise von Herrn Rahmstorf ist bei dieser Diskussion uninteressant. Es geht um seine Aussagen (siehe aktuelle Debatte in der KlimaLounge):

    „Daraus folgt: um die globale Erwärmung zu stoppen, müssen Nullemissionen erreicht werden! Je rascher wir das erreichen, desto weniger Erwärmung. Zu einer bestimmten globalen Erwärmung gehört also ein bestimmtes, noch verbleibendes Emissionsbudget. (Diesen Budgetansatz hat der Wissenschaftliche Beirat globale Umweltveränderungen im Jahr 2009 in einem Gutachten durchdekliniert, dessen Koautor ich bin.) Soweit so klar und unumstritten.“

    Da er kein „Nobody“ ist sollten diese Aussagen diskutiert werden. Ich bin kein Klimawissenschaftler. Ich bin auch kein Energieverschwender. Was mich stört an diesen Aussagen sind folgende Punkte.
    Warum soll die globale Erwärmung gestoppt werden? Sie darf nicht extrem werden.
    Warum Null-Emissionen? In der Erdgeschichte gab es mal mehr und mal weniger CO2-Emissionen, aber nie Null-Emissionen.
    Deshalb befürworte ich einen pragmatischeren Ansatz: Lieber im nächsten Jahr 5% Reduktion als im Jahr 2050 von 100 auf Null.

  8. @Berberrich

    Die persönliche Lebensweise von Herrn Rahmstorf ist bei dieser Diskussion uninteressant.

    Ich habe auch nur eine Frage beantwortet und darauf hingewiesen, worüber Herr Rahmstorf selbst in seinem Blog Artikel über sein Privatleben geschrieben hat.

    Da er kein „Nobody“ ist sollten diese Aussagen diskutiert werden.

    Er hat nichts herausragendes geleistet, auch die Theorie zum Golfstrom ist von Broecker „abgeschrieben“. Er ist nur eine Ikone der Warmisten.

    Deshalb befürworte ich einen pragmatischeren Ansatz: Lieber im nächsten Jahr 5% Reduktion als im Jahr 2050 von 100 auf Null.

    Nonsens. Bei Rahmstorf hatte ich ja bereits geschrieben:

    http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/koennen-wir-die-globale-erwaermung-rechtzeitig-stoppen/#comment-80847

    Aussichtslos. 20% aller menschlichen CO2-Emissionen stammen aus Stahl- und Betonherstellung. Da kann man kaum etwas reduzieren. Wie will man sonst bauen? Hinzu kommt die Landwirtschaft mit CH4, N2O, etc., die der Ernährung der Menschen dient.

    Selbst wenn man den CO2-Ausstoß um 70% reduziert, haben wir immer noch fast ~1 ppm Anstieg CO2 pro Jahr in der Atmosphäre.

    Also, aller Klimaschutz Nonsens und bringt wenn überhaupt nur eine Aufschiebung.

    China will eh erst 2030 die CO2-Emissionen senken und die USA die Kohle wieder fördern und Russlands Präsident Putin hält auch nichts vom Klimaschutz. Und Indien expandiert weiter und stößt immer mehr CO2 aus. Mal sehen wie lange es noch dauert, bis Herr Rahmstorf kapituliert?

    Ach so, Deutschlands CO2-Emissionen reduzieren sich seit 2009 nicht mehr, obwohl von 2009-2017 die Erneuerbaren verdoppelt wurden!

    MfG

    Michael Krüger

  9. Sebastian Herps Binnenflüchtlinge:
    Was sagt denn die Genfer Flüchtlingskonvention ( ich habe hier nur die finnische Version die ich übersetze, so gut wie möglich):
    Als erstes (1) sollte man in Gebiete des eigenen Landes fliehen, die nicht vom Krieg betroffen sind. Dann, wenn es Krieg überall im eigenen Lande gibt, sollte man (2) in das nächstgelegene Nachbarland fliehen, falls (1) nicht möglich ist.
    Und erst (3) in Länder fliehen, die in der Nähe dieser Nachbarländer sind.
    Sehen wir auf Afghanistan, so gibt es Gebiete die nicht vom Krieg betroffen sind . Und es gibt Nachbarländer wie Pakistan oder Iran, wo man als Muslim die richtige Religion findet falls man doch fliehen muss.
    Sehen wir auf Irak, so ist Bagdad eine Region in der man Platz bei beiden muslimische Religionen finden kann. Wenn man will.
    Sehen wir auf die meisten Nordafrikanischen Länder so ist dort kein Krieg. Und die meisten der Bürger dieser Länder sind Sunnimuslimer, also nicht verfolgt auf Grund von Religion. Ein Marokkaner kann also leicht nach Algerien ziehen, und ein Tunesier leicht nach Ägypten. Falls er oder sie verfolgt ist aus welchen Gründen auch immer.
    Arbeitskraft: Ja, wir haben auch hier in Norden eine Arbeitskraftwanderung gehabt. In de 50-ger, 60-ger und 70-ger Jahre sind etwa 750000 Finnen nach Schweden, Dänemark und Schweden ausgewandert -- wegen der Arbeit, die dort weitaus besser bezahlt wurde als in Finnland. Also Wirtschaftsflüchtlinge. Die sind aber nicht gekommen um das Sozialsystem auszunutzen.
    Heute wäre das nicht mehr möglich, da es keine Industriejobs mehr gibt wie noch vor 30 Jahren.
    Nördlich der Alpen sollte die Person die an einer Maschine stehen soll, die Gebrauchsanweisung lesen können. Und einen Teil mehr, …Leider sind solche Jobs nach China verlagert worden. Und die kommen nicht wieder zurück…

  10. Das führte zu 1,5 Millionen Binnenflüchtlingen im Land, weil die Ernten ausblieben und das Vieh verendete. Glauben Sie, diese Menschen sind geflohen, weil westliche Forscher ihnen etwas über CO2 eingeredet haben? Oder weil sie in ihren Dörfern nicht mehr überleben konnten?

    Wenn marodierende Milizen im Lande wüten, ist die Dürre vermutlich das kleinste problem. Denn was vom Vieh übrig ist, schnappen sich die Bewaffneten. So können sie im Dorf auch nicht überleben und keine Hilfsorganisation kann ihnen Wasser bringen.

    Man muss schon ideologisch ziemlich verstrahlt sein, um diesen Zusammenhang nicht zu erkennen.

  11. @Michael

    Die Kohle-, Stahl- und Schwerindustrie und Werften und Automobilhersteller wandern allerdings ins Ausland ab.

    Braunkohle wird bei uns weiterhin fleißig abgebaut, naja zumidest so lang wie die lokalen Bürgerinitiativen kein Recht bekommen. Steinkohle ist aber schon so lange vorbei wie es den Kohlepfennig gibt. Gibts in Deutschland ja nur untertage und dafür sind die Löhne zu hoch.
    Deutschland ist Europas größter Stahlproduzent. Wie das allerdings weiter geht, ist schwer zu sagen aufgrund des Dumpingstahls aus China. Die Solarindustrie hat ja das gleiche Problem. Dazu kommt noch, dass Trump davon redet Strafzölle auf deutschen Stahl zu erheben.

    Was das aber mit der Energiewende zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Energieintensive Betriebe sind vom EEG ausgenommen und haben es auch einfacher sich selbst an der Strombörse zu versorgen.

  12. @oxybenzol #11

    Was das aber mit der Energiewende zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht so ganz.

    Um zu verstehen, wie die „Energiewende“ auf die deutsche Wirtschaft wirkt, müsste man sie mit einem Deutschland 2.0 vergleichen, in dem es kein EEG und keine Atomabschaltung gegeben hätte, aber sonst alles identisch wie bei uns. Die Untersuchung des Zustands verschiedener Branchen in unserem Deutschland bringt keine Erkenntnis, solange Sie es nicht mit ihrem Zustand in Deutschland 2.0 vergleichen. Natürlich haben wir dieses zweite Deutschland nicht, aber man kann theoretisch herleiten welche Unterschiede dort bestehen müssten.

    Energieintensive Betriebe sind vom EEG ausgenommen

    1. Längst nicht alle, z.B. die Deutsche Bahn als größter Stromkunde nicht, ebensowenig sämtliche ÖPNV-Betriebe. Die zahlen das EEG volle Dröhnung, und das erhöht die Fahrpreise aller dieser Unternehmen. Nur als Beispiel, und übrigens auch eine der sehr unsozialen Wirkungen.

    2. Nur weil sie die EEG-Umlage nicht zahlen heißt nicht, dass sie von den Wirkungen völlig befreit wären. Es gibt ja auch versteckte Kosten der „Energiewende“, die in anderen Teilen des Strompreises stecken, und die müssen sie mittragen.

    3. Nicht nur besonders energieintensive Betriebe werden von der „Energiewende“ beschädigt, sondern absolut alle.

  13. @SH #2

    2) Sind die Skeptiker umsonst so? Irgendeine Motivation müssen sie ja haben, oder nicht?

    Ich denke dass ich für die meisten „Skeptiker“ spreche, wenn ich sage dass wir die „Energiewende“ und ihre theoretischen Begründungen wie u.a. die behauptete „Klimakatastrophe“ für gigantische Schildbürgerstreiche halte, die uns uns unseren Nachfahren großen insbesondere volkswirtschaftlichen Schaden aufbürden, ohne dafür irgendeinen Nutzen zu bieten. Die Opposition dagegen ist sowohl vom Allgemeinwohl-Gedanken wie von Eigennutz motiviert. (Eigennutz in dem Sinne, nicht von den wirtschaftlichen Folgen dieses Unsinns betroffen zu werden). Eigennutz und Gemeinwohl sind in diesem Falle deckungsgleich.

  14. Vor allem die Stahlindustrie muss noch CO2-Zertifikate zahlen, etc.. Wie auch andere Zweige der Schwerindustrie.

    Die Motivation der Skeptiker? Die meisten bekommen kein Geld, wie Herr Rahmstorf immer wieder behauptet, die machen das, weil die Zukunftsvisionen der Klimaforscher auf Computerszenarien basieren, die allesamt mit positiven Feedbacks arbeiten und mal eben die Temperatur von 1 auf 3 bis 5°C anheben. Die Klimasensitivität von CO2 liegt alleine bei 1°C. Und Kipppunkte, wie das komplette Abschmelzen Grönlands, der Westantarkris, das Kippen des Golfstroms und Extremwetter wie Orkane, Dürren, Überschwemmungen, etc. sind reine Phantasie. Eine signifikante Datengrundlage dafür gibt es nicht. Und aufgrund all dessen wird ein Klimaschutz und eine Energiewende politisch legitimiert, welche die Umwelt großflächig durch WKA, Maisfelder, etc. zerstört, dafür Rohstoffe aus der 3. Welt in massiven Größenordnungen importiert und es nicht mal schafft seit 2009 die CO2-Emissionen zu senken. Und der Spaß kostet dann noch 50 Mrd. € pro Jahr, laut Bundesrechnungshof. Zudem findet durch den Klimaschutz und die Energiewende eine Umverteilung von Arm nach Reich statt. Z.B. EEG und Wärmedämmung. Was ich mich da frage, warum geht den Klimaschützern, selbst wenn man die Fakten nennt, da nicht mal ein Licht auf?

  15. PS

    Und noch was, 20% der humanen CO2-Emissionen stammen aus Stahl- und Betonherstellung. Und ohne Stahl und Beton können wir nicht bauen. Hinzu kommen die nicht unerheblichen CO2-Emissionen unserer Landwirtschaft. So kommen wir locker über 600 GtCO2. Und auch über 1000 GtCO2. Durch jeden noch so strengen Klimaschutz kann man lediglich den Anstieg etwas hinauszögern. Um wenige Jahrzehnte. Und wer die Erde unbedingt abkühlen will, der muss nur entsprechend Paul Crutzen Schwefel in die Startosphäre eintragen. Z.B. mit Wetterballons und Schläuchen, die bis zum Boden führen. Effektiv und billig und zeitlich begrenzt.

  16. PPS

    Und weil die Klimaschützer das alles nicht einsehen und wollen ist eines klar, es geht lediglich um die Große Transformation der Gesellschaft und Zerschlagung des alten, kapitalistischen Systems.Und natürlich um Geld für die EE-Lobby.

  17. Ach aj, Kernkraft zur Rettung des Weltklimas wollen die Klimaschützer natürlich auch nicht. Aus Prinzip werden nur Wind, Sonne, Wasser, Biomasse geduldet.

  18. Ich glaube kaum, dass unter den Skeptikern auch nur ein einziger ist, der sich nicht die ideale Welt wünscht. Wärme erzeugen, ohne auch nur eine Öl-/Gasheizung anwerfen zu müssen, Fahrzeuge die quasi emissionslos fahren und und und….Alles mit dem Ziel, unseren Kindern und deren Nachkommen eine lebenswerte Welt zu erhalten.

    Atomenergie = bäh, Kohleenergie = bäh, Gasenergie = bäh, Individualverkehr = bäh, Flugverkehr = bäh, Betonbauten = bäh, wohnen in Einzelhäusern= bäh usw……

    Bei Weiterverfolgung der Ziele ist konsequenterweise die Lebensberechtigung der Menschheit zu hinterfragen, da am Ende die Produktion menschlicher Darmgase verhindert werden muss.
    Geben wir also den Kindern auf den Weg, dass allein ihre Existenz schädlich für die Erde ist, denn der Begriff Menschheit ist gleichzusetzen mit Verbrauch. Und egal, wie sparsam wir oder unsere Kinder auch sind, Schluß ist, wenn nix mehr da ist.
    Und wäre der Mensch nicht da, würde sich der Planet ohnehin selbst verbrauchen. Ein paar ordentliche Verschiebungen in den Kontinentalplatten und schon ist bspw. das ein oder andere Ölfeld hinfort oder es vergammelt, weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.
    Wir bringen es nicht fertig, uns um unsere einsamen Nachbarn zu kümmern, ein Leben und Sterben in einem Pflegeheim menschlich zu gestalten, den obdachlosen und hungernden Menschen ein Zuhause und Essen zu geben.
    Und dann erzählt mir jemand, er macht sich um die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder Sorgen und das noch für Jahrhunderte im voraus. Wie verblendet ist das?

  19. Die zahlen das EEG volle Dröhnung

    Schienenverkehrsunternehmen zahlen kein EEG in voller Höhe. Zwar können die schlecht ins Ausland abwandern, aber sie haben sonst einen Nachteil gegenüber anderen Transportsystemen, der damit ausgeglichen wird.

    Es ist schön, dass sie sich um den volkswirtschaftlichen Schaden einer sauberen und nachhaltigen Energieversorgung und Nutzung Gedanken machen. Irgendwie klingt das stark nach den Argumenten der Raucherlobby, die wahrscheinlich auch behaupten würden, dass Nichtrauchen irgendwie schadhaft ist. Ich akzeptiere jedoch, dass sie das so sehen. Überzeugend ist das allerdings nichts.

    @Michael Krüger:
    Haben sie eine Quelle für ihre 20% CO2 Emissionen durch Strahl und Beton Produktion? Die meisten Quellen geben wesentlich weniger an und Beton nimmt ja auch wieder CO2 auf, wenn er nicht versiegelt wird.

    Was Fakten angeht so scheinen ja gerade Skeptiker sehr liberal damit umzugehen. Natürlich zählt da nur, was den eigenen Standpunkt irgendwie unterstützt. Man möchte für PV oder Wind gerne die Vollkosten sehen, ob sich das überhaupt lohnt und ignoriert gleichzeitig die Vollkosten für fossile Energieerzeugung. Man träumt sich daher, dass Speicherung und/oder konventionelle Backups nie funktionieren können und natürlich ist es auch unmöglich Millionen Elektroautos aufzuladen ohne 1000 Atomkraftwerke zu bauen. Die meisten Klimaschützer sind dagegen auf Atomkraft zu setzen, weil es nicht gerade die günstigste Variante ist. Wie war das noch mit anorak2 und volkswirtschaftlichem Schaden? Jaja, mir ist durchaus bewusst, dass dann der Skeptiker mit tollen neuen Kernreaktoren daherkommt, die sogar denn Müll verwerten. Eine solche Fantasie oder Extrapolation von derzeitigen Entwicklungen (denn es gibt noch gar keinen solchen gewünschten Reaktor) sei dann erlaubt, aber die Fortsetzung von Trends aus dem letzten Jahrzehnt mit real existierender und im Einsatz befindlicher Technik, das kann nie klappen, oder?. Verstehe wer will 😉

    Es geht nicht um eine Zerschlagung des kapitalistischen Systems … um Himmels Willen. Es geht darum die unausweichliche Zukunft der Energieversorgung ein wenig früher Realität werden zu lassen.

  20. 10 Martin Landvoigt 15. April 2017 19:21

    Man muss schon ideologisch ziemlich verstrahlt sein, um diesen Zusammenhang nicht zu erkennen. …. Denn was vom Vieh übrig ist, schnappen sich die Bewaffneten.

    Wenn die Zusammenhänge nicht versteht, kommen eben solche Aussagen. Die Zunahme der Bewaffneten ist die Folge einer zunehmenden Verknappung. Daß als Folge damit die Gesamtmenge der Güter noch weiter abnimmt, ist dem einzelnen kaum klar.

  21. Hallo Herr Krüger,

    ich hatte vorgestern durch Zufall kurz in die Diskussion der KlimaLounge reingezappt und mich gewundert, dass weder Sie noch ein Anderer die Angabe von Herrn Rahmstorf:

    „Die realen Stromkosten für die Verbraucher (d.h. inflationsbereinigt) sind in den letzten Jahren in Deutschland gesunken, auch wegen dem wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien.“

    kommentiert hat.
    Die Angabe ist ja nun leicht prüfbar falsch z.B. nachzulesen bei DeStatis: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Preise/Energiepreise/EnergiepreisentwicklungPDF_5619001.pdf?__blob=publicationFile
    und
    https://www.destatis.de/DE/Service/InteraktiveAnwendungen/InflationsrechnerSVG.svg?view=svg
    Beim Button Güterauswahl ‚Strom‘ wählen.
    Die Stromkosten sind selbst Bestandteil des sogenannten Warenkobes mit dem der Inflationsindex der Verbraucher bestimmt wird und sind im letzten Jahr um ca. 1,5% gestiegen.

  22. #21 Interessierter Leser:

    „Die Stromkosten sind selbst Bestandteil des sogenannten Warenkobes mit dem der Inflationsindex der Verbraucher bestimmt wird und sind im letzten Jahr um ca. 1,5% gestiegen.“

    Man muss lange Zeiträume betrachten um zu klaren Aussagen zu kommen. Nach meinen Aufzeichnungen ist der Strompreis für private Haushalte in D inflationsbereinigt von 0,17 €/kWh in 2000 auf 0,29 €/kWh in 2016 gestiegen. 1950 lag der Strompreis inflationsbereinigt noch bei 0,57 €/kWh, ist dann bis 1980 auf 0,18 €/kWh gefallen, von 1980 bis 1991 auf 0,24 €/kWh angestiegen, und dann wieder bis 2000 auf 0,17 €/kWh gefallen. Zusammenfassend ist die Aussage von Herrn Rahmstorf falsch.

  23. Ebel 16. April 2017 17:41

    Wenn die Zusammenhänge nicht versteht, kommen eben solche Aussagen. Die Zunahme der Bewaffneten ist die Folge einer zunehmenden Verknappung.

    Es fällt schwer, derartige Aussagen überhaupt noch ernst zu nehmen, aber ich versuche es mal:

    Der IS und andere Islamistische Gruppen haben mit dem Islam nichts zu tun, dann sie sind nur die Scheinrechtfertigung für Gewalltäter, weil sie wegen einer Dürre sich bewaffnet haben und die ganze Zeit sich gegenseitig erschießen.

    Die vielen Staaten, die die Bewaffneten mit Waffen versorgen, tun es, weil da immerhin eine Dürre ist. Das muss man ausnutzen um endlich mal Viel Geld zu investieren.

    Assad betreibt auch nur deswegen ein Terror-Regime, weil ihn auch die Dürre zum Terror reizt.

    Wenn die Dürre fortbesteht, werden wir nächstes Jahr etwa 200 % der Bevölkerung als Bewaffnete haben.

    Die Deutschen und andere IS-Unterstützer, die zum Ungläubigen-Schlachten nach Syrien reisten, taten es weder wegen der Ideologie, noch wegen der Mordlust, sondern weil sie die Dürre so attraktiv fanden.

    Auch in den USA gab es auch gelegentliche Dürren: Und prompt brachen in den betroffenen Gebieten die Bürgerkriege aus.

    Politik und Ideologie ist völlig irrelevant. Allein das Klima bestimmt deterministisch das Verhalten der Menschen.

    Jeder mag diesen Nonsens beliebig fortsetzen.

  24. hmm, also weil Verknappung zu gewalttätigen Konflikten führt, wollen die Klimaretter weltweit

    -- Energie künstlich verteuern

    -- Mobilität einschränken

    -- Energiepflanzen statt Nahrungspflanzen anbauen

    -- Fleischkonsum einschränken

    usw. usf.

    Das ist mal eine Logik.
    Und die Tatsache, dass durch den zunehmenden Wohlstand weltweit in den letzten 50 Jahren -- der in allen Bereichen auf der Möglichkeit günstige Energie zu bekommen beruht -- die Opfer kriegerischer Konflikte stark zurückgegangen sind, ist dabei wohl auch eher störend.

  25. 23 Martin Landvoigt 17. April 2017 08:36

    Jeder mag diesen Nonsens beliebig fortsetzen.

    Ich sage ja, wer nicht ausreichend Information hat, der schreibt Nonsens.

    Die Taliban sind von den USA bewaffnet worden, seit dem Einmarch der USA in Afghanistan ist die Lebensmittelproduktion zurückgegangen, dafür hat der Mohnanbau stark zugenommen.

    Selbst nach dem britischen Außenminister gäbe es ohne den Überfall auf den Irak keine IS und Grund waren die Ölinteressen.

    Ich kann gern noch mehr Hintergrundinformationen liefern, aber gegen Vorurteile ist man meistens machtlos.

    Siehe auch http://www.tagesspiegel.de/politik/euphrat-und-tigris-wenn-das-wasser-knapp-wird/1593794.html

  26. @Herp

    Haben sie eine Quelle für ihre 20% CO2 Emissionen durch Strahl und Beton Produktion?

    Jährlich werden ca. 35 GtCO2 erzeugt.

    Ca. 2,5 GtCO2 durch die Zementproduktion. Ca. 7%.
    Ca. 2,5 GtCO2 durch die Stahlproduktion. Ca. 7%.

    Ca. 1,5 GtCO2 durch geänderte Landnutzung. Ca. 4%.

    Finden Sie alles im Internet. Von den 7% bei Zement und Stahl habe ich auf ganze 10% aufgerundet, da die Produktion von Zement und Stahl steigt.

    Zement-, Stahlproduktion und veränderte Landnutzung (u.a. Schaffung von Ackerland) verursachen also zusammen rund 20% der humanen CO2-Emissionen.

    Also werden Sie weder Rahmstorfs Grenze von 600GtCO2 noch 1.000GtCo2 halten können!

  27. PS

    Die Landwirtschaft verursacht in Deutschland alleine ca. 8% der THG-Emissionen. Weltweit ca. 10%.

    Somit kommt man mit Zement-, Stahlproduktion und Landwirtschaft auf ca. 25% der humanen THG-Emissionen.

    Würde mich sehr interessieren, wie ein Herr Rahmstorf und Freunde das auf NULL senken wollen?

  28. PPS

    Vermutlich mir den EE, Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Holzbauten?

    Tja und Biomasse setzt dann durch die veränderte Landnutzung noch mehr CO2 frei, Palmöl, etc., Rodung von Wäldern und wenn man Holz als Baumaterial verwendet verschwinden die Wälder und die gefällten Bäume können kein CO2 mehr binden. Super Idee! 😉

    Die Fundamente der WKA aus Stahlbeton setzen übrigens auch CO2 beim Bau CO2 frei. Vor allem wenn man Mio. davon aufstellt und nach 20 Jahren immer wieder ersetzt.

  29. @Micha
    WKA wird man noch mehr hinsetzen müssen, wenn die Mio E-Autos zusätzlichen Bedarf anmelden.
    Alternativ kann man natürlich konventionelle Kraftwerke hinsetzen.
    Manche Leute stellen sich Windspiele in den Garten, andere erfreuen sich an einem Windmühlenwald, jedem das Seine 🙂

  30. Ebel 17. April 2017 10:34

    Ich sage ja, wer nicht ausreichend Information hat, der schreibt Nonsens.

    Und warum informieren Sie sich dann nicht????
    Manchmal hilft sogar ein wenig Nachdenken!

    Die Taliban sind von den USA bewaffnet worden, seit dem Einmarch der USA in Afghanistan ist die Lebensmittelproduktion zurückgegangen, dafür hat der Mohnanbau stark zugenommen.

    Was soll dieser Hinweis, der nun nichts mit Syrien und der Dürre zu tun hat, sondern mit einem Hegemonialkonflikt zwischen der UdSSR und den USA?

    Selbst nach dem britischen Außenminister gäbe es ohne den Überfall auf den Irak keine IS und Grund waren die Ölinteressen.

    Ja wie denn nun? Ist es doch nicht Klimawandel und Dürre, sondern politische Motive zum Konflikt?

    Ich kann gern noch mehr Hintergrundinformationen liefern, aber gegen Vorurteile ist man meistens machtlos.

    Wenn es was stichhaltiges Wäre … aber zu vermuten ist da eher ein Wiederkauen von ideologischen Unfug.

    Siehe auch http://www.tagesspiegel.de/politik/euphrat-und-tigris-wenn-das-wasser-knapp-wird/1593794.html

    Dieser Text von 2009 hat wohl keine Bedeutung für die aktuelle Dürre und den Konflikt, schon gar nicht mit dem Klimawandel.

    Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Euphrat

    Die in den vergangenen Jahrzehnten ständig zunehmende Wasserentnahme hat nach Angaben der Vereinten Nationen zu nachhaltigen Veränderungen im Tal des Euphrat geführt. Offiziellen Angaben zufolge sind etwa 90 Prozent der Region durch menschliche Einwirkungen geschädigt.

    Das Video aus 2014 erzählt noch eine andere Geschichte: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/das-marschland-an-euphrat-und-tigris-das-paradies-ist-hier-nicht-mehr-13283518.html

    Am interessantesten ist hier aber der Text aus 2015: https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2015A94_lsw.pdf
    Dürre ist nicht die Ursache des Konfliktes, sondern die Dürre ist zum Teil Ergebnis des Konflikts.

  31. @ 22 Berberich

    Man muss lange Zeiträume betrachten um zu klaren Aussagen zu kommen. Nach meinen Aufzeichnungen ist der Strompreis für private Haushalte in D inflationsbereinigt von 0,17 €/kWh in 2000 auf 0,29 €/kWh in 2016 gestiegen. 1950 lag der Strompreis inflationsbereinigt noch bei 0,57 €/kWh, ist dann bis 1980 auf 0,18 €/kWh gefallen, von 1980 bis 1991 auf 0,24 €/kWh angestiegen, und dann wieder bis 2000 auf 0,17 €/kWh gefallen. Zusammenfassend ist die Aussage von Herrn Rahmstorf falsch

    Ich weiß jetzt nicht, wo diese Strompreise herkommen. Gerade habe ich Steuerunterlagen aus den Jahren 1990 bis 2000 aussortiert. 1990 lag der Preis bei 12 Pfennig für Tagstrom bzw. 10,5 Pfennig für Nachtstrom und stieg in den Folgejahren bis 2000 auch nicht wesentlich an.
    Nebenbei bemerkt, der Preis für 1 l Heizöl war bei 21 Pfennig.

  32. @Krishna

    WKA wird man noch mehr hinsetzen müssen, wenn die Mio E-Autos zusätzlichen Bedarf anmelden.

    Richtig, und der Bau von E-Autos setzt natürlich kein CO2 frei? Und wie will man die erst bauen? Nur wenn die Sonne scheint und der Wind weht? 😉

    Und all das Kupfer, Seltene Erden und Lithium für E-Autos und Akkus baut sich auch von selbst, ohne CO2 ab und transportiert sich von selbst nach Deutschland, mit E-Baufahrzeugen und E-Schiffen. Oder per Selgelschiff?

  33. Nächste Woche kommt übrigens die das Segelfrachtschiff Avontuur nach Bremen. Die neuste Innovation der Klimaretter. Mit Schokolade und Cafe beladen, klimaneutral aus Übersee. Open Ship im Europahafen in Bremen am 22. Die Irren schau ich mir mal an und frage sie aus. 😉

  34. @Micha #33
    Wie lange war der Segler unterwegs ?

  35. #31 BigSchmock:

    „Ich weiß jetzt nicht, wo diese Strompreise herkommen.“

    1950-1997: http://www.was-war-wann.de
    1998-2016: http://www.bdew.de
    Preisindex 1950-2016: http://www.destatis.de

  36. #31 BigSchmock:

    „Nebenbei bemerkt, der Preis für 1 l Heizöl war bei 21 Pfennig.“

    Der inflationsbereinigte Preis für leichtes Heizöl lag 1960 bei 0,51 €/l fiel bis 1978 auf 0,34 €/l, sprang zwischen 1979 und 1985 auf etwa 0,65 €/l, fiel 1986 bis 1999 auf 0,30€/l, stieg 2000 bis 2012 auf 0,9 €/l und fiel bis 2016 auf 0,49 €/l. Fazit: riesige Schwankungen. Heute ist leichtes Heizöl inflationsbereinigt genauso teuer wie 1960.
    Quellen wie in #35.

  37. @bigschmock

    1990 lag der Preis bei 12 Pfennig für Tagstrom bzw. 10,5 Pfennig für Nachtstrom und stieg in den Folgejahren bis 2000 auch nicht wesentlich an.

    Sind sie sich da ganz sicher? Laut den Archiven des Internets waren es 1990 knapp 30 Pfennig pro kWh bei Haushaltsstrom. Das wären nach heutigen Euros (inflationsbereinigt) 23,8 Cent pro kWh). Ob in den letzten Jahren der reale Strompreis für den Verbraucher gesunken ist … nunja, der reale Strompreis an den Strombörsen ist stark gesunken. Vielleicht meint er das.

    @Michael Krüger
    Keine Quellenangaben?

    Für Zement gilt, dass ein großer Teil des freigesetzten CO2 bei der Produktion wieder im Lauf der Zeit gebunden wird. (ca. die Hälfte laut diverse Studien). Dazu kommen die CO2 Emissionen für den Energieaufwand bei der Herstellung und das kann ja durchaus aus „sauberem“ Strom kommen.

    Es würde mich auch stark wundern, wenn Stahl bei der Herstellung nicht mit Strom geschmolzen wird, so wie das bei Aluminium gemacht wird. Haben sie da andere Quellen?

    Auch die Landwirtschaft kann größtenteils elektrifiziert werden, wenn man das nur will.

    Dennoch ist eine Nullemission woll ziemlicher Blödsinn, weil nicht erreichbar. Ich habe ihnen allerdings schon mal ausgerechnet bzw. gezeigt, dass die Absorptionsrate der natürliche CO2 Senken von der Konzentration in der Luft abhängt. Wenn man die menschlichen Emissionen als einzige Variable sieht, dann gibt es für jede Menge X an CO2 Ausstoß ein Gleichgewicht bei dem die Konzentration nicht weiter ansteigt (unter der Voraussetzung, dass es keinen Kipppunkt gibt, ab dem eh alles zu spät ist). Hier als sehr simples Excelsheet ausgeführt: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1SbamVjz4Popxn32C1R0Ji2EgbzRIEKzZ3FLBRgzHAw0/edit?usp=sharing

  38. Es würde mich auch stark wundern, wenn Stahl bei der Herstellung nicht mit Strom geschmolzen wird, so wie das bei Aluminium gemacht wird. Haben sie da andere Quellen?

    Es gibt sowohl kohlebasierte wie elektrische Verfahren, aber darum ging es beim CO2 nicht. Stahl ist veredeltes Eisen, und zu dem Zweck werden die im Roheisen vorhandenen Kohlenstoff-Verunreinigungen durch Oxidation entfernt. Dabei werden große Mengen CO2 frei.

    Die Idee, Hochöfen mit Windstrom zu betreiben ist außerdem irgendwie irre. So eine Anlage verbraucht im Betrieb soviel Strom wie eine Stadt von 100.000 Einwohnern. Ein einziger Hochofen! Mit Windstrom würden die auf der Stelle pleite machen.



  39. @Herp

    Keine Quellenangaben?

    Kleiner Tipp, vielleicht mal bei der IEA nachschaun. 😉

    Für Zement gilt, dass ein großer Teil des freigesetzten CO2 bei der Produktion wieder im Lauf der Zeit gebunden wird.

    Ja, wieviel denn, in welchen Zeitraum. Erleben wir das noch, oder eher die zukünftigen Generationen. Erzählen Sie mal. 😉

    Dazu kommen die CO2 Emissionen für den Energieaufwand bei der Herstellung und das kann ja durchaus aus „sauberem“ Strom kommen.

    Kleiner Tipp, das CO2 bei der Zementherstellung kommt aus dem verwendeten Kalkgestein, Carbonatgestein. Das wurde durch Verwitterungsprozesse darin vor langer Zeit gebunden. 😉

    Es würde mich auch stark wundern, wenn Stahl bei der Herstellung nicht mit Strom geschmolzen wird, so wie das bei Aluminium gemacht wird. Haben sie da andere Quellen?

    Kleiner Tipp, zur Stahlherstellung benötigt man Koks, Kohlenstoff, wussten schon die alten Germanen, oder Normannen/ Wikinger, etc.. 😉

    Und den benötigten Strom stellen die Stahlwerke aus Gichtgas her, dass im Hochofen bei der Stahlproduktion entsteht.

    Die Stahlwerke in Bremen erzeugen soviel CO2 wie die gesamte restliche Stadt.

    Roheisen besitzt zudem einen Kohlenstoffgehalt um 6%, Stahl einen unter 2%.

    Auch die Landwirtschaft kann größtenteils elektrifiziert werden, wenn man das nur will.

    Ja wie denn? Traktoren mit E-Motoren und gigantischen Akkus?

    Und kleiner Tipp, dass Problem bei der Landwirtschaft sind Lachgas und Methan. Lachgas entsteht übrigens über Stickstoffdüngung. Ein weiteres Problem ist die veränderte Landnutzung, u.A. zur Biomasseherstellung. Wälder werden gerodet für Ackerland, etc.

    So und nun rechnen wir das mal durch. 2,5 GtCO2 pro Jahr durch Stahlproduktion +2,5 GtCO2 pro Jahr durch Zementherstellung + 1,5 GtCO2 pro Jahr durch veränderte Landnutzung + nochmals ca. 1,5 GtCO2 pro Jahr durch Landwirtschaft. Da kommen wir auf + 8 GtCO2 pro Jahr. 600 GtCO2 gemäß Rahmstorf / 8 GtCO2 = 75 Jahre bis zum Klimatod. 😉

  40. Die Stahlwerke in Bremen erzeugen soviel CO2 wie die gesamte restliche Stadt.

    Völlig klar: Dann mauss die Produktion eben nach China verlagert werden. Dann schafft D das auch mit den verbindlichen Klimazielen.

    Und die Chinesen sind dann die Weltretter und die Retter der deutschen Klimaziele: In Paris haben sie nur unverbindlich versprochen, dass ab 2033 die CO2-Emissionen sinken -- bis dahin können sie steigen. Also … tolle Lösung, alle sind glücklich:

    -- Die Bundesregierung kann die Einsparung feiern
    -- Die Chinesen können sich noch was dazu verdienen
    -- Das Klima wird gerettet -- all Klimaretter freuen sich ganz riesig.

    Nur die Stahlkocher gucken etwas belämmert drein und fragen: Wie rettet man das Klima, wenn man statt in D eben in China das CO2 Produziert?

  41. # 34
    Ein einziges Suchergebnis -- auf 1 Woche reduziert:Segelfrachtschiff Avontuur.
    Bin kein facebooker :-

  42. @Krishna

    Die Avontuur ist, nachdem der TÜV nichts mehr zu bemängeln hatte im Sommer letzten Jahres bei uns in Elsfleth von der Werft losgesegelt. Waren anscheinend ein 3/4 Jahr unterwegs. 😉

    Kann mir gut vorstellen, wie die im Atlantik die Stürme abgeritten haben und die grün und schneeweiß geworden sind. Ich bin ja selbst zur See gefahren. Wir hatten aber Ladekräne und machen das nicht wie die Ökos per Hand. 😉

    Na, bin gespannt auf den 22. in Bremer Europahafen.

  43. https://www.facebook.com/events/140596353134398/

  44. Cement und das liebe CO2: http://www.nature.com/ngeo/journal/v9/n12/full/ngeo2840.html

    Stahl und CO2: http://www.salzgitter-ag.de/fileadmin/mediadb/szag/coporate_responsibility/umwelt_und_energie/studie_co2_bilanz_stahl.pdf bzw. http://www.stahl-online.de/wp-content/uploads/2013/12/Fakten_Stahlindustrie_2014-04_6.pdf

    Und warum sollte ein Traktor nicht mit Strom fahren können? Oder eine Erntemaschine? Es ist ja nicht so als ob man in diesen Gefährten ein Platz- oder Gewichtsproblem hätte, oder?

  45. Und warum sollte ein Traktor nicht mit Strom fahren können? Oder eine Erntemaschine? Es ist ja nicht so als ob man in diesen Gefährten ein Platz- oder Gewichtsproblem hätte, oder?

    Nur mal zum Verständnis: Ein Auto muss Massen beschleunigen und gegen Widerstände und Steigungen angehen. Im Geradeauslauf ist der Verbrauch relativ gering. So kann ein Kleinwagen mit 60 PS nicht dramatisch viel weniger verbrauchen wie ein 24 PS- Auto: Die vielen PS sind hier vor allem Luxusreserve. PKWs haben fast alle zwischen 1200 und 2400 kg Masse.

    Bei LKWs ist das schon etwas anders. Hier sind viele Tonnen Masse zu bewegen. Wenn ein LKW 240 PS hat, dann braucht er die auch, um die Massen zu bewegen -- mit entsprechendem Verbrauch. Hiel werden die Leistungsfaktoren viel stärker genutzt. Entsprechend mehr wäre der Speicherbedarf.

    Bei Arbeitsmaschinen ebenso: Auch hier sind die Motoren von 100 -- 300 PS auch oft in Vollauslastung.mit entsprechendem Energiebedarf: Eine Erntemaschine fährt in der kurzen Erntesaison oft vom Morgengrauen bis in die Nacht. Irgend welche langwierigen Aufladungen kann man sich da gar nicht leisten. Es müssten also nicht nur 1 superteuren Akkusatz geben, sondern einen austauschbaren 2. Akku. Ein Fahrzeug mit Fahrer, der dann die Akkus zum Fahrzeug bringt und austauscht -- Kurz ein extrem teures Verfahren ohne erkennbaren Nutzen.

  46. @Martin Landvoigt #45
    Ein Traktor fährt ja nicht nur, er schleppt auch bis zu 2 Hänger, außerdem wird ja auch die eine oder andere Landmaschine bzw. landw.. Werkzeug angekoppelt und betrieben, Heuwender, Häcksler, Balkenmäher, Frontlader, Bodenfräse und was es sonst noch so alles gibt, Hydraulikpumpen, Baggerschaufel und was ein kleiner Grünling sonst noch alles gerne weg blendet.

  47. Mal wieder ein Post im Spam, bitte befreien, danke !

  48. Bei Landmaschinen ist das Gewicht schon ein Problem, da eine höhere Bodenverdichtung ein Nachteil ist.

    Bei LKW ist aber offensichtlich kein Problem. BYD baut da schon fleißig. Die Firma hat allerdings nen Standortvorteil, da sie aus China kommt. Dort existiert der Bedarf und damit auch das Geld für die Weiterentwicklung.

    http://www.logistra.de/news-nachrichten/nfz-fuhrpark-lagerlogistik-intralogistik/6952/maerkte-amp-trends/kep-byd-liefert-e-vans-dhl-und-will-transport-

  49. Ein typischer Traktor:
    https://de.wikibooks.org/wiki/Traktorenlexikon:_Fendt_313_Vario

    Wiegt knapp 4,5 Tonnen, hat einen Tank mit 210 Litern Inhalt (plus 23 Liter AdBlue) und verbraucht 25 Liter pro Stunde. Kann auch nur 8 Stunden am Stück betrieben werden, dann braucht man eine zweite Person, die mit einem Tanklaster hinfährt und nachtankt (oder wie soll man dieses Argument verstehen?).

    Motorleistung 88 kW. Das 8 Stunden mit einer Batterie und einem Wirkungsgrad von 90% für den Motor, benötigt also 800 kWh Akku. Ein bisschen viel für einen Traktor, da stimme ich zu. Nun bin ich aber auch kein Landwirt … fährt man damit wirklich 8 Stunden am Tag herum oder ist der Tank nur so groß, damit man nicht jeden Tag zur Tankstelle fahren muss?

  50. @Sebastian Herp #49
    Ein „typischer“ Traktor ist ja nicht einfach nur ein Fahrzeug:
    sondern eine recht universelle Maschine, mit der unterschiedlichste Arbeiten des Landwirts verrichtet werden können.
    Siehe auch hier:

    Jetzt kommst Du mit Deinem „Stromer“ + riesen Akku, der dann ja auch noch sinnvoll untergebracht werden soll.
    Denk erst mal nach, und schreibe dann Sinnvolles.

  51. PS
    Man sollte einen Traktor aber auch nicht mit einem Elektro Stapler verwechseln, der auch recht vielfältig eingesetzt werden kann, wo aber die diversen Blei / säure Akkus hinten auch als Gegengewicht für die vorn gehobenen Lasten verwendet werden, nur in einer ebenen Lagerhalle oder dem nahen Straßenbereich drum herum gefahren werden. Die kommen am Tag vielleicht auf 3 km Fahrleistung, die aber in Betriebsstunden gemessen werden.
    Jetzt stell Die aber mal vor, ein Elektrostapler mit Traktor Rädern, im freien Gelände, bergauf, bergab, durch Ackerfurchen und schweres Gelände und Allrad.
    Dann merkst du sicher, dass Du Deinen Elektro Traktor aber sowas von knicken kannst, selbst wenn es schon Versuche gibt, bei denen es entweder einen zusätzlichen Diesel gibt, oder man das Akku Gewichtsproblem marginalisiert, was man, siehe #48 nicht tun sollte.

  52. Krishna Gans, das Argument ist doch hier hoffentlich nicht, dass ein elektrischer Motor nicht vielseitig genug einsetzbar wäre oder keine großen Lasten bewegen könnte.

    Hier ist ein elektrischer Traktor. Vermutlich viel zu teuer, etc … aber warum sollte das technisch nicht möglich sein? https://electrek.co/2016/12/05/john-deere-electric-tractor-prototype/

    Es wird ja sogar über elektrische Flugzeuge nachgedacht (ganz oder hybrid).

  53. @Sebastian Herp #52

    auch das Gewicht von Batterien und Antrieb spielen hier nur eine untergeordnete Rolle.

    Siehe auch den Kommentar unter dem Artikel, entspricht #48, wie bereits erwähnt.

    Des Weiteren:

    Maximal bringt er es für kurze Zeit auf etwa 60 PS. Zusätzlich zum elektrischen Antrieb, 4 x 22 (nominal) beziehungsweise 4 x 44 kW (maximal), soll ein 185-PS-Dieselmotor für noch mehr Leistung sorgen.

    Quelle

    Das eigentliche Problem ist der Akku, bzw. dessen Leistung.
    Auftanken geht schnell, Laden nicht, Und lange Stellstandzeiten kann in der Haupteinsatzzeit kein Landwirt brauchen.
    Und mal eben die Pakete austauschen ist auch keine Minutensache.
    Auf Ingenieur.de gab es auch Lobpreisungen zu Pellworm, das Ergebnis ? Pleite.

  54. PS

    Es wird ja sogar über elektrische Flugzeuge nachgedacht

    Nachdenken kann man über vieles, ausprobieren kann man auch vieles.

  55. 30 Martin Landvoigt 17. April 2017 11:37

    Und warum informieren Sie sich dann nicht???? Manchmal hilft sogar ein wenig Nachdenken!

    Im Gegensatz zu Ihnen bin ich wirklich gut informiert und nutze zum Nachdenken auch den Satz, den schon die alten Römer kannten „Cui bono“.

    Ihr Wissen reicht nicht über die Darstellung in den Medien hinaus, was so am Tage den Dumpfbacken serviert wird. Manchmal kommen richtige Informationen spätabends -- aber das ist auch selten.

    Kennen Sie z.B. was Senegals Bauernpräsident sagte ( http://weitblick.bistum-eichstaett.de/leben-im-vergessenen-senegal/ ):

    Wir haben Erdnüsse exportiert, das wurde uns kaputtgemacht. Wir exportierten Fisch, der wurde uns weggefangen. Nun exportieren wir eben Menschen.

  56. #52

    Krishna Gans, das Argument ist doch hier hoffentlich nicht, dass ein elektrischer Motor nicht vielseitig genug einsetzbar wäre oder keine großen Lasten bewegen könnte.

    Im Gegenteil, der Elektromotor ist dem Verbrennungsmotor in jeder Hinsicht technisch überlegen. Diese Überlegenheit kann er auch perfekt ausspielen, solange er seine Energie direkt von einem Kraftwerk bezieht. Dazu muss man nur Verlängerungskabel neben oder über dem Fahrweg verlegen. Eisenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen machen das jeden Tag vor. Oder der Autoscooter auf dem Volksfest.

    Nur leider ist der Akku als Energiespeicher brennbaren Flüssigkeiten in jeder Hinsicht unterlegen. Und das ist leider der Showstopper.

    Es wird ja sogar über elektrische Flugzeuge nachgedacht (ganz oder hybrid).

    Um zu wissen dass man damit in den nächsten Jahrzehnten nicht den Massenflugverkehr ans Mittelmeer abbilden kann, muss man kein Hellseher sein.

  57. @Krishna Gans 53
    Der zweite Traktor ist ein anderer und in der Tat scheinbar als Hybrid gedacht (und mit variabler Spurbreite). Was das Gewicht des John Deere Traktors angeht finde ich leider nichts, aber warum sollte ein 130 kWh besonders schwer sein? Wo kommt denn normalerweise das Gewicht von 4,5 Tonnen bei einem Traktor her? Die 85 kWh Batterie im Tesla S wiegt unter 600 kg. Also mal großzügig 1,2 Tonnen Gewicht für die 130 kWh des Traktors. Wo kommen die restlichen 3,3 Tonnen Gewicht her?

    Bezüglich Ladezeiten: ich habe nachgefragt, aber scheinbar ist auch hier niemand Landwirt. Der Tank einer der beliebtesten Traktoren reicht für 8 Stunden Arbeit bei Nennleistung. Ich habe in die Runde gefragt, ob so ein Traktor tatsächlich so einen großen Tank hat damit er lange arbeiten kann oder ob das nur so ist, damit er nicht jeden Tag aufgetankt werden muss (wie bei einem normalen PKW eben auch). Ich kenne mich damit nicht aus, sie?

    Flugzeuge: kleine Flugzeuge funktionieren schon elektrisch. Bei großen gibt es Konzepte für Hybridantriebe um bis zu 12% Energie bei einem Langstreckenflug einzusparen. Es dürfte klar sein, dass nicht der gesamte Flug mit Akkus geflogen wird, da ein Flugzeug schlecht an einem Supercharger halt machen kann 😉

  58. Sebastian Herp 19. April 2017 09:32

    Der Tank einer der beliebtesten Traktoren reicht für 8 Stunden Arbeit bei Nennleistung. Ich habe in die Runde gefragt, ob so ein Traktor tatsächlich so einen großen Tank hat damit er lange arbeiten kann oder ob das nur so ist, damit er nicht jeden Tag aufgetankt werden muss (wie bei einem normalen PKW eben auch). Ich kenne mich damit nicht aus, sie?

    Tatsächlich werden bei starker Beanspruchung, z.B. Pflügen oder Grubbern die volle Leistung benötigt. Die Felder werden immer größere und sind oft weit draußen vom Hof und Tankstelle entfernt. Es ist durchaus denkbar, dass der Traktor sogar mehr als 8 Stunden am Stück gebraucht wird. Stellen Sie sich mal vor, sie Pflügen ein 2 km langes Feld, und der Sprit wird knapp:
    Pflug abbauen, zum Hof zurück oder zur nächsten Tankstelle -- nicht selten mehrere Kilometer, und dann wieder zurück. Das kann dann eine Stunde Zeitverlust heißen. So was will kein Landwirt.

  59. Aber immer noch ist das Problem des Ladens: Wann soll ein Traktor aufgeladen werden? Tagsüber, wenn er eigentlich arbeiten soll? Austauschbare Ladepacks? 1,2 Tonnen ab- und anbauen? Und was kostet ein Akkupack für 130 kWh? 70 000 € ?

    Zu den Preisen und Economies of Scale. Wodurch kann ein Preis sinken?

    1. Sicher könnte ein technologischer Fortschritt zu einer Kostensenkung führen. M.W. gibt es aber nichts in Aussicht, dass die Technologie eines Akkus revolutionieren kann.

    2. Fine Tuning und Optimierung können versteckte Potentiale bis zu einer theoretischen Grenze verbessern, aber das dürfte bei Akkus auch weitgehend ausgereizt sein.

    3. Substitution manueller Herstellungsprozesse einschließlich Lagerung und Disposition durch Digitalisierung bietet auch ein gewisses begrenztes Potential.

    4. Maßgeblich sind aber die Rohstoffpreise, vor allem, wenn diese einen erheblichen Anteil an den HK haben. Meines Wissens ist hier aber eher mit einem steigenden Preis zu rechnen.

  60. Flugzeuge: kleine Flugzeuge funktionieren schon elektrisch.

    Niemand bestreitet das. Um die großflächige Subventionierung auf Kosten der Allgemeinheit zu rechtfertigen, braucht man aber etwas bessere Argumente als „Es funktioniert“. Nämlich:

    1. Die Allgemeinheit hat einen Nutzen davon
    2. Der Nutzen für die Allgemeinheit übersteigt die Kosten der Subventionen

    Aber beides ist nicht der Fall.

  61. @Sebastian Herp #57
    Der 130 kWh Akku ist nicht im Geringsten in der Lage, den arbeitszeitlichen Anforderungen eines Landwirts zu genügen.
    Zum Gewicht:
    Motor, Getriebe, Antriebe, Hydraulikkomponenten, Ankopplungsmechanik und die Achsen -- dürften alles keine Leichtgewichte sein.

  62. @Martin

    Und was kostet ein Akkupack für 130 kWh? 70 000 € ?

    Der Chevy Bolt kostet in den USA vor Steuer 37.500$ bei einem Akku mit 60 kWh. Nach deiner Preisvorstellung würde allein der Akku 34.000$ kosten.

  63. Der Chevy Bolt kostet in den USA vor Steuer 37.500$ bei einem Akku mit 60 kWh. Nach deiner Preisvorstellung würde allein der Akku 34.000$ kosten.

    Vielleicht ist es ein Dumping-Angebot. Für 60kWh LiIon-Akku finde ich 52.000 EUR

    http://www.photovoltaik-shop.com/tesvolt-lithium-batterie-speicher-system-li-60-kwh.html

  64. #63 Ups Entschuldigung, die URL ist falsch verlinkt. Hier nochmal:

    http://www.photovoltaik-shop.com/tesvolt-lithium-batterie-speicher-system-li-60-kwh.html

  65. Ja, dieses Zahlen kenne ich auch. Nur leider handelt es sich hier um Einzelstückpreise und im Vergleich zum Tranktionsakku um vergleichsweise geringe Speichergrößen.

    http://www.solarladen.de/tst-pv-produkte/preisvergleich/speichersysteme

    Auf der Seite werden 3 Speicher von Merzedes-Benz aufgeführt, mit 5, 10 und 15 kWh. Der Preis pro kWh ist aber nicht gleich. 580, 525 und 562 €/kWh. An den Preisen erkennt man, dass Merzedes die Produktion auf 10 kWh bzw. einem vielfachen davon optimiert hat. Entweder wird der 10 kWh-Block mit zusätzlichem Arbeitsaufwand halbiert oder aber man begrenzt softwareseitig die Kapazität und der Preis ist am Ende ne Mischkalkulation.

    Ein anderer Faktor ist das Verhältnis von Zellenpreis zum Preis für Verpackung und Montage. Je größer der Akku ist, desto stärker wirkt sich der Zellpreis auf den Gesamtpreis aus und der Zellpreis liegt bei etwa 200€/ kWh.
    http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Batteriepreise-sinken-schneller-erwartet

    Wenn du auf dein Dach Solarzellen mit 10 kWp statt mit 5 kWp baust, verdoppelt sich der Preis ja auch nicht, zumal die Solarzellen nur die Hälfte vom Gesamtpreis ausmachen. In beiden Fällen verlegst du ein Kabel. Bei 10 kWp mag der Querschnitt größer sein, aber im Vergleich zu den Lohnkosten für den Handwerker ist das irrelevant. Der Wechselrichter kostet auch nicht doppelt so viel usw.
    An der Stelle passt dann auch, dass Tesla seinen Powerpack für 250$/ kWh anbietet. Beim Powerpack gehts aber erst 100 oder gar 200 kWh los.

    Ein weiterer Faktor könnte außerdem der Bedarf an Akkus von 5-10 kWh sein. Prinzipiell ist zwar jeder Hausbesitzer mit Solarzellen ein potentieller Kunde. Nur wenn der Preis zu hoch ist, kauft kaum einer und somit fehlt dem Akkuhersteller der Anreiz einen größeren Marktanteil durch einen niedrigeren Preis zu bekommen.

  66. Bei der Betrachtung der Akkus und preise ist aber keineswegs nur die theoretische Maximalkapazität, Kosten und Gewicht entscheidend, sondern auch die Robustheit im Bedarfsfall und die Anzahl der Ladezyklen !!!

    Zudem sollten Akkus besser nicht voll entladen werden und nicht voll gefüllt. Wenn also nur die Bandbreite von 20 -- 80% genutzt werden sollte, ohne überproportionale wirtschaftliche Schäden hinzunehmen, bleibt von einem 120 kWh-Akkupack nur 72 kWh nutzbarer Kapazität übrig.

    Dann rechnen wir mal: Wenn eine Traktor zum Pflügen tatsächlich 60 kW Leistung benötigt werden, schafft er dann keine 2 Stunden am Stück zu arbeiten.

  67. Elektrische Antriebe sind immer durch die Stromleitung begrenzt -- Akkus sind bestenfalls ein Notbehelf, um von einer Stromleitung zur nächsten zu kommen. Welcher Landwirt möchte über jeder Ackerfurche eine Oberleitung verlegen, um seinen Trecker elektrisch betreiben zu können?

    Mal ganz davon abgesehen, daß der Strom zumeist dann doch umweltfreundlich von nächsten Braunkohlekraftwerk kommt.

  68. #13

    Die Opposition dagegen ist sowohl vom Allgemeinwohl-Gedanken … motiviert

    Strafanzeige, vom Dienst suspendiert -- nebenbei gesehn
    „Bürgerinitiative gegen Windkraft in Lautenbach“

  69. #67

    Mal ganz davon abgesehen, daß der Strom zumeist dann doch umweltfreundlich von nächsten Braunkohlekraftwerk kommt.

    Dieselmotoren sind auch nicht sauberer als Benziner. Warum gibt man dann Geld für die Entwicklung von Motoren für Klein- und Kompaktwagen aus?

  70. @Michael Krüger #4

    Danke für die Antwort: Wenn Sie sich schon seit 10 Jahren gegenseitig schreiben, was ja auch eine Art Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit des Gegenübers ist, werte ich dies als „Man kennt sich schon einigermaßen“ -- soweit man das auf Entfernung eben kann!

    Auch und GERADE seine Lebensweise (Biogas, kein Auto, Urlaub nur an Ostsee) hat meiner Meinung nach eine große Aussagekraft (vgl. Berberich, #7) über SEINE PERSÖNLICHKEIT, nämlich dass er den „Mist“ (meine Wertung) glaubt und LEBT, den er verzapft. Wissenschaftlich ist es freilich vollkommen unerheblich, ob Herr Rahmstorf, ein Schwindler wäre ( was er offenbar NICHT ist) oder nicht. Dieser Standpunkt ist ja bekanntlich uralt: „An den Früchten sollt Ihr sie…“. Ein Vergleich mit Al Gore in seiner fetten Villa und all dem anderen Schnickschnack spricht Bände…

    Immerhin: Dafür zolle ich dafür Herrn Rahmstorf meinen Respekt. Aber ehrlich gesagt: Mehr noch Ihnen zolle ich Respekt, Herr Krüger: Denn ich habe schon bemerkt, dass Herr Rahmstorf in seinem fundamentalistischen Glauben, dazu neigt, mit Argumentationen à la „99% der führenden Wissenschaftler sind sich einig mit mir, und alle anderen sind Spinner, doof oder sonst irgendwie abartig“ versucht jede offene Debatte im Keim zu ersticken. Ihre Stimme -- gerade weil sie einen guten Stil (vernünftge Argumente, humorvoll) haben, empfinde ich als sehr wertvoll.

    Halten wir fest:

    1. Für mich ganz klar im Gegensatz zu Al Gore ist Herr Rahmstorf, zumindest kein Schwindler, sondern glaubt tatsächlich, war er verbreitet. Ich persönlich werte dies als Seele, die ständig gewaltige Verdrängungsleistungen erbringen muß, aber immerhin als aufrechten Vertreter eine als Wissenschaft dargestellten Glaubens, der uns alle bekehren will -- so wie etwa ein gewisse Sorte von „Gläubigen“ mich ab und an vor dem Verzehr einer Schweinshaxe bewahren wollen.

    2. Zur Dürre in Syrien: Ich habe direkt Syrer, die mir so in der letzten Woche über den Weg liefen (lebe in Berlin, viel an einer Universität unterwegs), gefragt: Die guckten dann alle (!) recht erstaunt mit offenem Munde, waren baff. Also, von denen ist keiner wegen einer angeblichen Dürre geflüchtet. Die kennen auch keinen anderen, der wegen der Dürre geflüchtet ist. Ich frage mal weiter: Wenn ich mal einen Syrer finde, der wegen Dürre aus Syrien flüchtete, melde ich mich hier wieder.

  71. Lügenpold Rahmstorf!

    schreibt dieser Träumer doch, die Strompreise wären inflationsbereinigt gesunken, haha, hatten wir 200% Inflation

    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Was-macht-strompreise-teuer.jpg

  72. … ob Herr Rahmstorf, ein Schwindler wäre ( was er offenbar NICHT ist) oder nicht. Dieser Standpunkt ist ja bekanntlich uralt: „An den Früchten sollt Ihr sie…“. Ein Vergleich mit Al Gore in seiner fetten Villa und all dem anderen Schnickschnack spricht Bände…

    Vielleicht ist Rahmstorf nur weniger geschickt im Umgang mit dem Geld als Gore … oder er hat gemerkt, dass ein inkonsistenter Lebensstil eben die Glaubwürdigkeit nicht befördert … oder er beschwindelt sich einfach nur selbst. Offenbar ist also garnichts. Und die Motive für den Schwindel sind auch ohne das ganz große Geld auch vorhanden. Rahmstorf lebt zum Einen davon … was wäre, wenn er nun sagen würde: Ich habe mich geirrt?

    … außerdem hat er doch einen Fan-Club: Was würden die denn dazu sagen?

    … und schließlich verliert niemand gerne sein Gesicht.

  73. @ sylke mayr, #71:

    Ich hatte mich auch gewundert. Er meint mit „in den letzten Jahren“ vermutlich die Verbraucherstrompreise seit 2014/15 (also seit der Preis auf Rekordniveau stagniert, nageln Sie mich nicht auf den exakten Zeitraum fest), und macht damit das, was er nachweislich am besten kann, nämlich die Daten so zu wählen dass sie seine Theorien stützen. So geht Wissenschaft.

    Dass er als Ursache für die Stagnation dann auch noch den Ausbau der Deppenstromanlagen identifiziert, kann man eigentlich nur noch unter Comedy einordnen.

    Das positive an derart schwachsinnigen Aussagen ist allerdings, dass selbst Menschen die sich mit der Thematik nicht beschäftigen ihn problemlos als Lügner entlarven können.

  74. Volker Quaschning schreibt am 21.4.2017 in der KlimaLounge von SciLogs:

    „Wollen wir den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen, wie im Pariser Klimaschutzabkommen versprochen, auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C begrenzen, müssen wir die weltweiten Kohlendioxidemissionen möglichst um das Jahr 2040 auf null, also um 100 Prozent reduzieren. Der deutsche Klimaschutzplan unterstreicht zwar die Ambitionen, den globalen Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 °C zu begrenzen, sieht aber nur einen Emissionsrückgang um 80 bis 95 Prozent bis zum Jahr 2050 vor.“

    (1) Die Natur kümmert sich nicht um die Ziele eines Klimaschutz-Abkommens. Maßgebend ist die Konzentration aller Treibhausgase incl. Wasser.
    Dies hat schon Sellers 1969 „A global climate model based on the energy balance of the earth atmosphere system“ erkannt. Im Abstract warnt er …“and that man’s increasing industrial activities may eventually lead to a global climate much warmer than today“. Meine Interpretation: wenn ich mit dem aus Sonne und Wind erzeugten elektrischen Strom hauptsächlich Wasser verdunste erzeuge ich auch Treibhausgase.
    (2) Kohlendioxidemissionen kann man nicht auf Null reduzieren, heute nicht und auch 2040 nicht. Man kann sie nur mindern.
    (3) Prozentzahlen müssen sich immer auf ein Basisjahr beziehen. Maßzahl sollte immer die Emission pro Kopf sein.

    Die deutschen Anstrengungen, die energiebedingen CO2-Emissionen zu mindern, können sich sehen lassen. In 2015 betrug die Emission pro Kopf 9,1 t. Damit ist die Emission pro Kopf geringer als im Jahr 1955. Maximale Emission erfolgte im Jahr 1979 mit 13,7 t. Seit 2000 ist die mittlere Reduktion pro Kopf 0,8 t/Dekade.

  75. Die deutschen Anstrengungen, die energiebedingen CO2-Emissionen zu mindern, können sich sehen lassen.

    Soso, deshalb haben wir seit 2009 auch keine Abnahme mehr!

    http://www.science-skeptical.de/blog/co2-emissionen-in-deutschland-steigen-wieder-oekologisten-haben-verkehr-als-schuldigen-identifiziert/0015849/

    Das positive an derart schwachsinnigen Aussagen ist allerdings, dass selbst Menschen die sich mit der Thematik nicht beschäftigen ihn problemlos als Lügner entlarven können.

    Dem ist leider nicht so. Viele der Rahmstorfanhänger folgen blindlinks seinen Aussagen, ohne diese zu hinterfragen.

    Neustes Beispiel als dem Blog von Rahmstorf:

    Antworten
    Stefan Rahmstorf
    23. April 2017 @ 16:54

    Ihrem ersten Absatz kann ich nur zustimmen. In meinem bisherigen Leben habe ich drei Jahre lang ein Auto besessen – gemeinsam mit meiner damaligen Freundin, die in Neuseeland nur so zu ihrem täglichen Arbeitsplatz kam. Ich selbst habe für meinen Alltag noch nie ein Auto gebraucht und dabei in rund zwanzig verschiedenen Wohnungen in fünf Ländern gelebt. Radfahren macht einfach mehr Spaß!
    Übrigens: wer kein Auto hat, ist beim Eintritt ins Rentenalter fast eine halbe Million Euro reicher, wenn er das gesparte Geld auf die Bank trägt – hat die Sendung Quarks & Co errechnet.

    http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/schafft-deutschland-seine-klimaschutzziele/#comment-81039

    Völlig realitätsfremd, wie der ganze Artikel. Wir haben in Deutschland und weltweit soviele Autos wie noch nie auf den Straßen fahren und das nicht ohne Grund. Ich will auch mal sehen, wie Rahmstorfs Kinder, wenn die mal größer sind das praktizieren, oder ein Herr Rahmtorf und Frau in 25 Jahren, wenn die um die 80 sind. Bei mir im Haus fahren die Rentner nur noch Auto und kein Fahrrad mehr. Die Gefolgschaft von Rahmstorf glaubt das alles aber.

  76. PS

    Aber Herr Rahmstorf hat in 20 verschiedenen Wohnungen in 5 Ländern gelebt und das klimaneutral. Der Umzug fand dann offensichtlich immer mit dem Fahrrad statt. 😉

    Oder er hat sich in jeder neuer Wohnung neu eingerichtet und neue Möbel gekauft. Oder möbelierte Wohnungen angemietet?

    Und die Wohnung muss dann ja immer nahe der Arbeitsstätte/ Innenstadt gewesen sein, wenn er mit Fahrrad zur Arbeit kam. Mit Naturverbundenheit hat das dann aber wenig zu tun. 😉

  77. Und ich zitiere mal aus dem neusten Artikel in der KlimaLounge:

    Eine Energiewende, die Nullemissionen bis 2040 vorsieht, hat nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche ökonomische Vorteile.

    http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/schafft-deutschland-seine-klimaschutzziele/

    Quatsch von Volker Quaschning.

    Ich sag nur Vermaisung, Verrapsung, Intensivierung der Landwirtschaft für Biokraftstoffe, schnellwachsende Baummonokulturen, Palmöl/ Abholzung der Regenwälder, Windkraftvergränung und Vogelschlag, Zubau der Flüsse mit Wasserkraft, Abwanderung der Schwerindustrie und Automobilindustrie, Stahlindustrie, etc. in Entwicklungsländer. Heute schon alles zu beobachten.

    Aber die Klimaschützer glauben wirklich Klimaschutz sei ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

  78. Herr „Quatsch“ erklärt u.a. hier wie die EE und Solarzellen funktionieren. Und das Einstein seinen Nobelpreis für die Solarforschung/ Solarmodule erhalten hat. 😉

    Herr Rahmstorfs Experten. 😉

  79. #75 Michael Krüger:

    „Soso, deshalb haben wir seit 2009 auch keine Abnahme mehr!“

    Das Jahr 2009 war das Jahr der Finanzkrise und deshalb ein Ausnahmejahr. Bei einer Zeitreihen-Analyse sollte man möglichst lange Zeiträume betrachten. Wie ich in #74 sagte, ist die mittlere Reduktion pro Kopf 0,8 t/Dekade seit 2000.

  80. @Berberich

    Soso 2009 Finanzkrise. Der Primärenergieverbrauch ist in Deutschland dadurch aber nicht gesunken.

    Und nach 1990, der Wiedervereinigung, sind die CO2-Emissionen so stark zurückgegangen, da die Industrie und Braunkohle in der Ex-DDR eingestampft wurde. Massen von Leuten wurden dadurch arbeitslos.

  81. @Micha
    Wieder mal ein Klimatreppenwitz für Fanatiker….besser gesagt……ein Grund voller Wut in die Teppichkante zu beissen.

    Rätsel um Methangas gelöst?

    In den vergangenen zehn Jahren ist die Konzentration von Methangas in der Atmosphäre rund zehnmal schneller gestiegen, als in den Jahren von 2000 bis 2006. Bisher ging man davon aus, dass der Anstieg durch die Landwirtschaft sowie durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe zustande kam. Forscher der Harvard University haben nun allerdings eine ganz andere verblüffende Erklärung dafür: Demnach habe die atmosphärische „Waschkraft“ nachgelassen. Das Treibhausgas wird demzufolge heute weniger effektiv abgebaut als früher.
    .
    Der Gehalt des atmosphärischen „Waschmittels“ Hydroxyl sank im gleichen Zeitraum allerdings um sieben Prozent..
    .
    Den Grund für die Abnahme der Waschkraft der Atmosphäre ist bisher allerdings nicht bekannt.

    Welch ein Zufall……mein Geschirrspüler wäscht auch zunehmend unsauberer…..da gibbet bestimmt einen Zusammenhang.

    Onkel Heinz……..ob da nur noch ein weißer Riese helfen könnte?

  82. #80 Michael Krüger:

    „Soso 2009 Finanzkrise. Der Primärenergieverbrauch ist in Deutschland dadurch aber nicht gesunken.“

    Nach BMWI energiedaten-gesamt 201701.xls Tabelle 4 betrug der Primärenergie-Verbrauch in PJ

    ;Primärenergie-Verbrauch; davon Erneuerbare
    2008; 14380;1147
    2009; 13531;1201
    2010; 14217;1414

    Der Primär-Energie-Verbrauch ist in 2009 gesunken, der Anteil der Erneuerbaren angestiegen, also ist der Verbrauch der konventionellen Energieträger in 2009 zurückgegangen.

  83. @Berberich

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2017/03/2_abb_entw-pev-energietraeger-polit-ziele_2017-02-08.png

    Und 2011 hatten wir dann auch eine Finazkrise? 😉

  84. @Berberich

    Jup…..wenn ick die energieintensive Herrstellung auslagere…..kann ick natürlich klimaschutzmäßig voll auf dicke Hose machen, gelle.
    Beispiel…Aluminium.
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html

    Eines der häufigsten Argumente: Es gehe nicht nur um die -- wenigen -- Arbeitsplätze in den Alu-Hütten, sondern um die gesamte „Wertschöpfungskette“, einschließlich der nachgelagerten Aluminium-Verarbeitung mit mehreren Zehntausend Arbeitsplätzen. Doch diese Unternehmen sind schon jetzt zu 80 Prozent auf Aluminium und Alu-Vorprodukte aus dem Ausland angewiesen. Bei einem Verbrauch von rund 2,5 Millionen Tonnen im Jahr würde der Wegfall von rund 500.000 Tonnen Aluminium aus deutschen Hütten kaum ins Gewicht fallen -- zumal es weltweit erhebliche Überkapazitäten gibt.

    „““Für die Herstellung von einer Tonne Primäraluminium werden im Schnitt rund 15 Megawatt-Stunden Strom benötigt“““

    „““Bei der Stromerzeugung für die Produktion von einem Kilogramm Aluminium werden im deutschen Kraftwerkspark 8,4 kg CO2 freigesetzt, im weltweiten Durchschnitt etwa 10 kg.“““

    So, wer jetzt noch in der Lage ist, fehlerfrei einen Taschenrechner zu bedienen…..weiß, wie Deutschland bei der Bilanz mogelt.
    Bei Stahl siehts noch nich so erbärmlich aus, hat aber trotzdem sinkende Tendenz.
    http://www.stahl-online.de//index.php/statistiken#konjunkturlage

    Tja…..und wenn ick weiter im Dreck wühle, find ick bestimmt noch ne Menge Betrugspotential um sich die deutschen Emissionen schön zu lügen.
    Onkel Heinz….traue keiner Statistik, die Du nich selber gefälscht hast.

  85. @Nachtrag
    Hier kann man sehen, wie schön die deutsche Stahlproduktion Anno 2009 zusammengebrochen ist.
    http://www.stahl-online.de/wp-content/uploads/2013/08/Rohstahlproduktion-in-Deutschland-2016.png

    Nämlich von 45,8 Mille Tonnen 2008 auf 32,7 Mille Tonnen im Folgejahr.
    H.E.

  86. Hach, weils grad so schön läuft…..gleich noch ne CO2-Sparmassnahme.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article156812677/Jetzt-wird-die-deutsche-Ingenieurskunst-ausgelagert.html

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gibt dafür der Politik eine Teilschuld. „Wir sind – auch aufgrund der endlosen Nachsteuerungen bei der Energiewende – zu einem Hochrisikoland für industrielle Anlageninvestitionen geworden“, wetterte BDI-Präsident Ulrich Grillo unlängst vor Unternehmern in Düsseldorf. „Man muss es ganz deutlich sagen: In Deutschland ist heute kaum noch jemand bereit, Geld für industrielle und vor allem energieintensive Anlagen in die Hand zu nehmen.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article163961891/Kraftwerke-Sterben-wird-zum-Risiko-fuer-Stromversorgung-in-Deutschland.html

    Immer mehr Kraftwerke werden stillgelegt. Die Zeit der Überkapazitäten auf dem Strommarkt ist zu Ende, warnt der Branchenverband BDEW. Zugleich explodieren die Kosten für Noteingriffe ins Stromnetz…..

    Tja, und eines schönen Tages……werden Industriebetriebe vom Netz genommen wenn der Saft aus der Dose mal wieder nicht reicht……auch teuer vom Stromkunden über die Abschaltverordnungsumlage…oder wie das Dingens heißt, bezahlt.
    Hach…..was wir da wieder an fiesen CO2 einsparensparen, geht echt auf keine Kuhhaut mehr.
    Das dumme an Musterschüler und Streber ist…..keiner kann se ausstehen.
    H.E.

  87. #86 Heinz Eng:

    „Das dumme an Musterschüler und Streber ist…..keiner kann se ausstehen.“

    Das wollte ich mit meinem Beitrag #74 eigentlich auch sagen.

  88. @Berberich

    Nun ja, die Klimaknallköppe, die von Decarbonisierung labern……wissen anscheinend nicht, was da auf uns zu kommt.

    Klimaschutz ist wichtig. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von 12 Tonnen CO2e auf unter 1 Tonne CO2e pro Person und Jahr. Das ist die Position des Umweltbundesamtes im Einklang mit der internationalen Staatengemeinschaft. Hierzu müssen wir noch viel tun. Insbesondere brauchen wir wirksame staatliche Rahmenbedingungen.

    http://uba.co2-rechner.de/de_DE/

    Tja, da der fanatisch klimaschützende Deutsche grundsätzlich den Rest der Welt ausblendet, weil ja der Tellerrand für Ihm höchstwahrscheinlich unerreichbar scheint……muss dat Onkelchen leider etwas Wasser in den Wein kippen und den ökologischen Bessermenschen auf die brutale Realität hinweisen, mittels Tabelle.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_CO2-Emission#CO2-Emissionen_pro_Kopf

    ungeschlagener Weltmeister 2013……Katar mit läppischen 40 Tonnen CO2 pro Turban.
    Platz 8….Luxenburg….20 Tonnen CO2, …Platz 23…..Norwegen, ….11,45 Tonnen pro Wikinger, obwohl die doch ihre tollen Wasserkraftwerke haben……….will sagen, viel Wind um nix, einzig ne fette Wirtschaftskrise kann kurzfristig irgendwat reduzieren ….der Rest vom Schützenfest sind feuchte Träume von fehlgeleiteten Gläubigen, die wohl auch noch an den klimaneutralen Weihnachtsmann glauben.
    Ups……wo wir wieder zum Ausgangspunkt dieses Artikels kommen……nämlich zu den Herren R. aus P.
    H.E.

  89. @Heinz

    Je mehr der Klimaschwindel um Rahmstorf auffliegt, umso mehr Schaum schlagen die Leute bei primaklima. Wie ich sehe knobeln die gerade daran, was Eisstein mit der Erfindung der Solarzelle zu tun hat und warum er dafür den Nobelpreis erhalten haben soll. Das glauben die wirklich, weil ein Prof. „Quatsch“ von Herrn Rahmstorf das im Video gesagt hat. 😉

    Nachtrag zur Geschichte der Solarzellen:

    Der Photoeffekt wurde 1839 von Alexander Edmond Bequerel entdeckt. Dieser Photoeffekt wurde in den folgenden Jahrzehnten unter anderem von Heinrich Hertz und W. Hallwachs 1887 weitergehend erforscht. Weiterentwickelt wurde die Erforschung von Albert Einstein, der den Photoeffekt in seine Lichtquantentheorie einbezog und die korrekte Erklärung lieferte und 1921 den Nobelpreis erhielt. Er stellte fest, wenn Photonen auf ein Metall treffen, können die Elektronen aus diesem lösen.

    Die Photozelle wurde 1893 von Hans Geitel und Julius Elster erfunden. 1949 entdeckten William B. Shockley, Walther H. Brattain und John Bardeen den „p-n-Übergang“ in Halbleitern, was ein weiterer großer Erfolg war. Nach diesen Entdeckungen stand dem Bau einer Solarzelle in ihrer heutigen Form nichts mehr entgegen. 1954 (kurz vor Einstein Tod im April 1955) wurde die erste Solarzelle nach den 1949 festgestellten Entdeckungen von der amerikanischen Firma Bell gebaut. Diese hatten jedoch nur einen Wirkungsgrad von ca. 5%.

    Einstein hat definitiv nicht den Nobelpreis für die Erfindung der Solarzelle erhalten und auch nicht an der Halbleiterphysik von Solarzellen gearbeitet.

    So wie es den Anschein hat, dreht axel, nachdem er hier erneut gesperrt wurde und sein Weltbild langsam zusammenbricht jetzt völlig durch. Ich glaube bald werden einige von denen Amok laufen.

  90. @Micha
    Nun ja, wenn eine Labertasche im verschwitzten Axelshirt einen Bund mit dem Teufel eingehen ist ohnehin Hopfen und Malz in den Ausguss geschüttet worden.
    Aus nachhaltig gesundheitspolitischen Gründen hat sich deshalb dat Onkelchen eine umfassend totale PK-Abstinenz verordnet, schont die Nerven und lässt einem mehr Raum für die wirklich schönen Dinge des Lebens.

    Einstein und der erlogene Solar-Nobel-Preisselbeersaft…….mich würde es nicht wundern wenn die Warmisten übermorgen auch noch Mutter Therasa und Jesus vor ihren Klimaschutzkarren spannen. Olle Noah war demnach der vorzeitliche Klimawarner……und der üble Rest der dummen Menschheit ist anschließend wegen der Klimakatastrophe ersoffen.

    Derweilen braut sich im Pazifik ne Suppe zusammen, die ein übergewichtiges KIM-Ei janz schnell den Dotter verhageln könnte…..während am Mittelmeer wohl die Produktion von Großraumgummienten ungeahnte Wachstumsschübe erhält.
    Klimawandel…….interessiert doch keine Sau mehr.
    H.E.

  91. @Heinz #90

    Aus nachhaltig gesundheitspolitischen Gründen hat sich deshalb dat Onkelchen eine umfassend totale PK-Abstinenz verordnet, schont die Nerven und lässt einem mehr Raum für die wirklich schönen Dinge des Lebens.

    Habe ich genauso gehalten, allerdings mit dem Unterschied, dass ich sporadisch dort vorbei schaue, wenn ich mal ’ne Extraportion von dem dort ausgestoßenem Lachgas (extrem klmaschädlich !) konsumieren will.

  92. @Krishi
    So verzweifelt bin ick nich, wegen etwas Lachgas den Fanatikern beim Brabbeln zuzuschauen……..da zieh ick mir lieber ne „Doppelportion Zucker“ durchs Hirn.

    Onkel Heinz……war noch nie in Kentucky

  93. Übrigens „Zucker“……da war doch noch wat?

    Alte Ernährungsregeln gefährden Gesundheit

    Lebensmittelskandale, widersprüchliche Ernährungsempfehlungen, ständig neue Erkenntnisse der Wissenschaft: Manchmal weiß man nicht mehr, was man mit guten Gewissen noch essen soll. Im Zweifel informiert man sich dann bei Profis -- zum Beispiel bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Doch jetzt sind die Ernährungsregeln der DGE in die Kritik geraten. Sie seien veraltet und nicht unbedingt richtig, sagen Mediziner.

    Erst dat böse Kolesterin…..samt fiesen Eiern…böses Fett und Eiweiß……und nun ist plötzlich der Zucker der Hauptfeind der Menschheit.
    Noch nie war sich die Ernährungswissenschaft so einig wie heute….oder morgen…….aber bestimmt…überübermorgen.

    Leute, wir können echt froh sein dass Herr R. aus P. KEIN Ernährungsfroscher ist, wir würden glatt verhungern.

    In diesen Sinne….Mahlzeit.
    H.E.

  94. @Heinz
    Wenn ich mir ne Extra portion Lachen gönne ist das kein Akt der Verzweiflung, das ist ein zusätzlicher Kick 😉

  95. @Krishi
    Tut mir leid…..von dieser Droge bin ick endlich runter…..ein juter Whisky reicht völlig aus um dat Hirn zu brutzeln, zumindest bis zum nächsten Morgen.
    Spiel nich mit den Schmuddelkindern…..meine Mama hatte Recht, der Dreck färbt nich so dolle ab.

    Onkel Heinz……grins und wech

  96. Ach Heinz, wer spricht denn von Hirnbrutzeln ? 😀
    Dazu müsste ich EIKE lesen.

  97. @Krishi
    Autsch.!

    Onkel Heinz…..duck und wech

  98. @Heinz

    Ist es nicht schrecklich, daß der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?

    Such die aus, wo der Adenauer Spruch besser passt, zu diversen EIKE Kommentatoren oder zu denen bei PK / Rahmstorf Blog 😀

  99. 89 Michael Krüger 25. April 2017 11:35

    Einstein hat den Nobelpreis für die Relativitätstheorie erhalten.

    Doch mal lesen:
    http://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-photon/geschichte/einstein-zum-photoeffekt

    Den Nobelpreis für Physik bekam Einstein im Jahre 1921 nicht für seine bekannte Relativitätstheorie sondern für seine Arbeiten in der theoretischen Physik, insbesondere für die Deutung des Photoeffektes.

  100. @Krishi
    „““Such die aus, wo der Adenauer Spruch besser passt,….“““
    Da ich derzeit -weder -noch- mitlese…..bin ick mit Deiner Frage……voll überfordert.
    oder….Fanatiker aller Lager prügelt euch…oder so ähnlich.
    Da kuschel ich doch lieber mit meinen Wuffi…….so ein Fellbündel ist doch viel entspannender.

    H.E.

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